Maren Tetzlaff bleibt beim VfL Wolfsburg

Von am 16. Januar 2014 – 11.34 Uhr 33 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat den Vertrag mit Defensivspielerin Maren Tetzlaff verlängert und somit seine Personalplanung vorangetrieben.

Die 25-Jährige verlängerte ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2016.

Vierte Vertragsverlängerung
„Ich freue mich riesig, dass der Trainer mir weiter vertraut und ich mich auch in Zukunft in diese großartige Mannschaft einbringen kann“, so Tetzlaff, die nach Martina Müller, Verena Faißt und Lena Goeßling in diesem Winter als vierte Spielerin ihren Vertrag beim VfL Wolfsburg verlängert hat.

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Dienstälteste Spielerin nach Martina Müller
Tetzlaff, die bislang 62 Mal in der Bundesliga zum Einsatz kam, wechselte im Sommer 2006 vom VfL Lüneburg zu den Grün-Weißen und ist damit nach Martina Müller im Team der „Wölfinnen“ die dienstälteste Spielerin. Nach einer schweren Knieverletzung im Frühjahr 2012 fiel Tetzlaff fast ein komplettes Jahr aus. Rechtzeitig zum Endspurt der Triple-Saison feierte sie ein furioses Comeback, speziell mit einem 90-Minuten-Einsatz im Endspiel des DFB-Pokals gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.

Maren Tetzlaff vom VfL Wolfsburg

Maren Tetzlaff (li.) im DFB-Pokalendspiel 2013 im Duell mit Natasa Andonova © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Kellermann: „So eine Spielerin kann man sich nur wünschen“
„Eine Spielerin wie Maren kann man sich als Trainer nur wünschen. Sie ist in jedem Spiel und genauso im Training stets mit vollem Einsatz dabei. Auf sie ist jederzeit hundertprozentig Verlass. Nach ihrer schweren Verletzung hat sie sich wieder zurückgekämpft und ist schnell wieder zu einer vollwertigen Alternative geworden. Deshalb freuen wir uns, auch weiterhin mit Maren zusammenzuarbeiten“, so Cheftrainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann.

Start aus der Winterpause
Der VfL Wolfsburg startet bereits am Samstag, 15. Februar, 13.00 Uhr, mit dem Nachholspiel vom 10. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga gegen den BV Cloppenburg aus der Winterpause in die Rückrunde.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

33 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Schade… Kellermanns Worte werden sich vermutlich bloß als Worthülsen entpuppen. Wolfsburg hat mit Wensing, Maritz und Bunte drei weitere Spielerinnen für diese Position. Wie oft stand Tetzlaff denn in dieser Saison schon auf dem Platz? Sie ist doch längst aussortiert, und wird bloß gehalten, für den äußersten aller Notfälle. Wieso schont man denn Faißt oder Wensing nicht in einem Spiel gegen Hoffenheim oder Cloppenburg und bringt Tetzlaff, wenn sie wirklich so gut sein sollte?

    Obwohl man jetzt so einen großen ausgeglichenen Kader zu haben scheint, spielen immer nur die gleichen:

    Schult – Maritz, Wensing, Fischer, Faißt – Goeßling, Keßler – Blässe, Magull, Popp – Müller

    Nur Verletzungen ändern diese Startelf in der Liga oder der CL mal, bzw. es wird sich mal getraut, ein wenig was zu verändern, wenn man 14:0 in Front liegt.

    Jetzt kommt noch Petrova dazu, die vielleicht auch eine Spielerin verdrängen wird (vllt Maritz). Wo ist da Platz für Tetlaff? Ihre drei Spiele diese Saison von Beginn an: Pärnu, Burg Gretesch, Duisburg. Wenn sie gegen solche Gegner spielen will, kann sie auch in die Regionalliga wechseln.

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  • waiiy sagt:

    Wow, ist das eine geile Seifenoper von beiden Seiten:

    2010 – 6 Spiele (davon 3 mal eingewechselt)
    2011 – 2 Spiele (davon 2 mal eingewechselt)
    2012 – 13 Spiele (davon 3 mal ausgewechselt)
    2013 – 1 Spiel (davon 1 mal eingewechselt)
    2014 – bisher 1 Spiel

    Ich schließe mich Sheldon zum Thema Worthülsen an. Unter dem Eindruck der Einsätze hören sich Sätze wie: „Ich freue mich riesig, dass der Trainer mir weiter vertraut“ und „Eine Spielerin wie Maren kann man sich als Trainer nur wünschen. Sie ist in jedem Spiel … stets mit vollem Einsatz dabei.“ grotesk an.

    Warum sagt man nicht von beiden Seiten, dass Wolfsburg vom beruflichen und finanziellen Umfeld und den Titeln her ideal ist und dass man dafür eben auf Einsatzzeit verzichtet? Dass der Ehrgeiz nicht da ist, irgendwo anders um einen Stammplatz zu kämpfen, weil man es in Wolfsburg nicht schaffen kann. Dass die berufliche Perspektive wichtiger ist, als zu spielen, weil man sich sonst keine Existenz für die Zeit nach der Karriere aufbauen kann?

    Stattdessen wird wieder alles rosarot gemalt.

    Glückwunsch an Wolfsburg und Tetzlaff, es bleibt alles, wie es ist (also Stillstand).

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Wenn Wolfsburg das sagen würde, würde man sich lächerlich machen, weil man einer Spielerin ein Gehalt fürs Nichtstun bzw. die schöne Atmosphäre zahlt…

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  • Zaunreiter sagt:

    Don’t feed the trolls.

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  • Altwolf sagt:

    Ich finde die Vertragsverlängerung gut,da M.Tetzlaff aus der unmittelbaren Region kommt und auch Teil der Mannschaftsentwicklung seit 2006 ist und sie trotz schwerster Verletzung weiter das Vertrauen bekommen hat das Team zu stärken, selbst wenn sie keinen Stammplatz hat, aber eben auch im Training vollen Einsatz zeigt und dadurch auch von den anderen Leistungen abfordert.
    Ihr Beide könnt ja mal bei Frankfurt und Potsdam zählen, wie oft die spielen, die dort alle einen Vertrag haben und euch darüber auslassen.
    Von dem „Besonderen“ wäre auch zu erwarten, im Falle der Nichtverlängerung des Vertrages, wie „schändlich“ der Umgang mit so einer vereinstreuen Spielerin verfahren wird, was so voraussehbar nur bei WOB stattfindet. Es ist so einfach und vorhersehbar mit welchen „Nettigkeiten“ aufgewartet wird.

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  • Neutral77 sagt:

    @ Sheldon

    hast du keine andere Baustelle über die du dich austoben kannst. Troll dich endlich zu deinem Verein und lass dich doch über Maike Weber und ihre Einsätze aus …
    Denn Maike Weber ist eine gute Spielerin die woanders einen Stammplatz hätte (aber es ist ja laut dir ein Vergehen, wenn man vor Ort bleibt, weil viele andere Dinge stimmen) !!!

    @“waiiy

    warum beginnt deine Statistik ab 2010 und nicht ab 2006 (seitdem spielt sie in Wob) ?
    Und das sie von 2012 bis 2013 mit einem Kreuzbandriss und im Sommer 2013 mit einer schwereren Verletzung ausgefallen ist, scheint dir wohl auch entgangen zu sein.

    Ist ja auch total einfach wie Sheldon mit irgendwelchen Statstiken zu kommen, die man sich auch noch selber hindreht wie man sie gerade braucht. Sieht man ja wann deine beginnt (2010) und die Verletzungen werden auch einfach unter den Teppich gekehrt.

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  • waiiy sagt:

    Okay, ich gebe zu, dass sie davor zwei Spielzeiten mit jeweils 15 und 23 Spielen hatte. Aber da hatte Wolfsburg auch noch nicht das Niveau, dass es heute hat und wo Tetzlaff nicht mehr mithalten kann.

    Ja, sie hatte schwere Verletzungen und ich habe sie aus einem anderen Grund nicht genannt: sie sind völlig irrelevant für die Entscheidung für einen neuen Vertrag, wenn sie fit ist und die Leistung für den Kader nicht bringt. Und die Kommentare sprechen auf beiden Seiten nicht dafür, dass es zu erwarten ist, dass das noch einmal passieren wird.

    Ich spreche auch bei Potsdam darüber, wenn so etwas passiert. Ich fand es schade, dass einige Spielerinnen (Bagehorn, Demann,Starke) gingen. Aber wenn sie einen neuen Vertrag bekommen hätten, wäre es auch sehr diskussionswürdig gewesen. Nächstes Beispiel in Potsdam wird Wesely werden, die wohl aus privaten (und nur aus privaten) Gründen bleibt, weil sie dort ihr persönliches und berufliches Glück gefunden hat. Dann sollte man aber auch so ehrlich sein und das mit als Grund nennen. Bei Potsdam bin ich auch gespannt, wie es mit Zietz weitergehen wird, die immerhin mal eine richtig starke Anführerin der Truppe auf dem Platz war (jetzt ist sie es zumindest daneben noch). Und auch der Fall Sarholz wird die Zukunft weisen, wobei Schröder da wohl die Weichen schon gestellt hat.

    Ich denke, man kann auch mal offen sagen, wenn es nicht die sportliche Perspektive ist, die man in einer Vertragsverlängerung sieht. und im Fall Tetzlaff sehe ich das. Da geht es auch nicht um Meriten in der Vergangenheit oder um eine schwere Verletzungsphase. Es geht um Leistung in der Zukunft und die Perspektive mit und in der Mannschaft.

    Frauenfußball ist Sport (jedenfalls in meinen Augen) und da geht es um Leistung, wenn auch die Menschlichkeit auf der Strecke bleiben darf. Aber wenn ich einen Vertrag aus reiner Menschlichkeit verlängere, dann sage ich das auch.

    Es geht hier nicht darum, dass der Vertrag verlängert wurde, sondern wie es begründet wurde… von beiden Vertagsparteien.

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  • tpfn sagt:

    @waiiy
    es gibt ein Unterschied zwischen Inka Wesely bleibt bei TP nur deshalb weil sie ihr privates Glück in Potsdam gefunden hat und der Tatsache sie würde gern bei TP bleiben weil sie ihr privates Glück in Potsdam gefunden hat. Inka hat ihr Training halbiert und ihr Arrangement neben dem Platz für den Verein runtergefahren (Moderatorin TP-Radio etc.) um ihre Familienplanung und somit ihre Berufsausbildung (nicht Fußball) voranzutreiben.

    Ich denke sie hofft auf Schröders Menschlichkeit und Anerkennung ihrer Leistungen für TP in der Vergangenheit (vorallem neben dem Platz) bei einer etwaigen Vertragsverlängerung (ihr Vertrag läuft bald aus). In Ihrem kürzlich getätigten Interview sagte sie „solange mich Schröder im Training noch rund macht hat er mich noch auf dem Schirm“ und das macht ihr Hoffnung. Ich denke Inka wird TP noch erhalten bleiben weil bei Schröder neben der Leistung auf dem Platz eben auch Charakter und Leistungen für den Verein neben dem Platz zählen und da ist Inka mMn unschlagbar.

    Auch wenn Schröder immer wieder sagt bei TP gibt es keinen Bestandsschutz so äußerte er sich aber auch über Zietz sie hätte einen Vertrag auf Lebenszeit, zumindest solange er bei TP das sagen hat, wenn es Zietz denn möchte. Das unterscheidet Schröders TP eben doch noch von allen anderen Vereinen und wird warscheinlich mit ihm letztlich leider auch verschwinden. Der Ostalgiegedanke der in den letzten Jahren noch Tausende ins Karli getrieben hat, wird schlagartig mit ihm der Geschichte angehören. Schröder muss bei Zeiten jemanden etablieren der den Verein in die neue Zeit bringt und damit meine ich nicht das Leistungsvermögen der Mannschaft, ein Typ wie Wörle der auch bei den Ostalgikern anerkant ist wäre wohl die beste Wahl.

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  • tpfn sagt:

    @waiiy
    übrigens Kristin Demann ist nur ausgeliehen. Nach ihrer langen Verletzungspause hätte sie wohl bis sie wieder zu 100% fit ist mit der Bank vorlieb nehmen müssen bei der starken Konkurenz bei TP. In Hoffenheim bekommt sie Spielzeit in der BL und verliert somit nicht den Anschluss. Ist doch ne prima Sache finde ich.

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  • Sheldon sagt:

    Für diese Fälle muss man allerdings sagen, gibt es gerade zweite Mannschaften. Da können sich gerne munter die Spielerinnen tummeln, die in den verschiedenen Städten aus nichtsportlichen Gründen bleiben.

    Allerdings sollte man das dann bitte auch so kommunizieren.

    Von Frankfurter Seite lässt sich dazu nichts sagen, da alle Verträge noch aus der Zeit vor Bell stammen. Meike Weber gehört allerdings zum erweiterten Kreis der Stammspielerinnen, sie stand bereits in 7 von 10 Spielen auf dem Platz.

    Interessant wird allerdings die Frage sein, was mit Jessica Wich, Lise Munk, Alina Garciamendez und Kim Kulig nach der Saison passieren wird und ob sich Bell als ebenso guter Manager wie Trainer erweisen wird und auch in der Kaderplanung seine Qualitäten unter Beweis stellt.

    Dann werden Frankfurt-Fans träumen dürfen von einem Kader der Extraklasse. Spielt Frankfurt nächste Saison CL, dann sollte man so 18-20 Feldspielerinnen haben, die immer rotierend eingesetzt werden.
    Vielleicht darf man jetzt ja schonmal etwas zu träumen anfangen, wie der Kader in ein paar Jahren aussehen dürfte:

    Schumann, Preuß – Schmidt, Peter, Bartusiak, Laudehr, Huth, Houghton, Tanaka – Behringer, Marozsan, Bajramaj, Ando, Dallmann, Harder, Graham Hansen, Abily, Henry, Peil – Sasic, White

    In der 1. Elf dann:

    Schumann – Schmidt/Huth, Peter, Houghton, Laudehr/Tanaka – Henry/Behringer/Peil – Bajramaj, Marozsan/Ando, Abily/Harder, Dallmann/Graham Hansen – Celia/White

    Mit diesem Kader könnte man in jedem Spiel eine komplett veränderte Elf aus Spielfeld schicken und wäre trotzdem Weltklasse!

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  • Altwolf sagt:

    @wally.Da vertrittst du aber eine etwas sonderbare Einstellung zum Fußball und Teamsport.Wieso wertest du die fußballerische Leistung von M.Tetzlaff so ab ? Sie hat bei ihren Einsätzen immer eine engagierte und ordentliche Vorstellung gezeigt und ist auch eine gute Backup-Spielerin für L.Wensing auf d. RAV.Wenn ihre Leistung nicht für die 1.Liga reichen würde, wäre sie längst in der II.Mannschaft etabliert worden und wie „blauäugig“ zu glauben es würden in WOB ohne Leistung aus „sozialen“ Gründen Verträge geschlossen. So benötigt man auch im Training von den Nicht-Stamm-Spielerinnen ein hohes Leistungsniveau um die Stammspielerinnen zu fordern.Warum sollte sie sich einen Verein suchen, der kaum Chancen bietet auch mal international spielen zu können und die sehr guten Bedingungen in WOB ohne Not aufgeben ? Nenn mir mal ein Team im FF bzw.Profi-Fußball in dem alle ca. 26 Spielerinnen regelmäßig von Anfang an oder zumindest als Joker eingesetzt spielen. Dies ist selbst bei den Bayern -MF nicht gegeben und ist nur bei dem „Traumtänzer“ als Vision machbar.

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  • dummkopf sagt:

    @sheldon

    Grausige Mischung. Da könnte man ja an alte Muster denken,
    wo ein Management alles zusammenkauft, was nicht rechtzeitig
    in Deckung gehen kann.
    Und wie kommst du jetzt ausgerechnet auf White?
    Wegen der Vereins/Trikotfarben?

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  • Sheldon sagt:

    @dummkopf: Hätte ich mich nach deinem Konzept verhalten, dann sähe die Mannschaft in etwa so aus:

    Solo/Schumann – Schmidt/Krieger, Georges/Peter, Renard/Kumagai, Laudehr/Maier – Alushi/Garefrekes, Marozsan/Bachmann, Abily/Miyama – Morgan/Sinclair, Wambach/Schelin, Celia/Marta

    Das ist alles, was Rang und Namen hat und für mich sind das zur Zeit durchaus die weltbesten Spielerinnen auf ihren Positionen.

    Auch das ist legitim, solange man sie nicht bloß zusammenkauft, sondern einen Trainer besitzt, der mit diesen Spielerinnen umgehen kann und sie zu einem Team formen kann. In diesem Team würden sicherlich 7-8 Millionen Euro drin stecken, aber selbst das kann man mit solchen prestigeträchtigen Namen locker reinholen.

    Vielleicht kommt es ja so, Kumagai war ja schon bei Frankfurt, Sinclair, Marta, Morgan, Georges waren alle schon im Gespräch, Celia, Alushi, Garefrekes, Laudehr, Schmidt, Schumann und Peter sind schon bei Frankfurt. Wer weiß, welche Namen Bell zu Frankfurt lotsen will und kann.

    9 Deutsche, 4 US-Amerikanerinnen, 3 Französinnen, 2 Japanerinnen, 1 Schwedin, 1 Schweizerin, 1 Kanadierin, 1 Brasilianerin, für mich das absolut Beste, was zur Zeit an individueller Klasse im FF agiert.

    Doch mir ging es bei der Kaderaufstellung vor allen Dingen um die Zukunft und deswegen habe ich mich vor allen Dingen auf die großen Talente (Harder, Dallmann, White, Houghton, Henry, Hansen) eingeschossen.

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  • AdiPreissler sagt:

    Die 2. Mannschaften sind m.E. nicht dazu da, um Spielerinnen, die nicht oder nicht mehr gut genug für das 1. Team sind, Spielpraxis zu geben. Vielmehr sind sie dafür da, um Spielerinnen Spielpraxis zu geben, die noch nicht gut genug für die 1. Liga sind, sei es, weil sie verletzt waren oder weil der direkte Sprung von den Juniorinnen zu groß ist.

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  • dummkopf sagt:

    @sheldon

    Selbst in dem Wissen, dass du keine Spielerin aus Fra. oder Wob. auch nur annähernd neutral einschätzen kannst, manchmal stimmt es ja wenigstens beim Rest, aber:

    Dein Talent Abily wird dieses Jahr 30.
    Und deine Talente Henry und White sind genau gleich alt wie Morgan. Houghton ist älter.

    Übrigens gibt es in Frankfurt eine Zeil, falls du da bei Peil die Peilung verloren hast.

    Und übrigens nebenbei bemerkt:
    Beim Vergewissern, dass ich da auch nicht falsch liege, bin ich über einen Artikel aus der NYT (selbst wenn auch dort nicht alles stimmt sollten die sicher glaubwürdiger sein, als alle mir bisher bekannten Quellen zusammen) gestolpert, der sagt, dass Rapinoe 11000 € pro Monat verdient bei OL.

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  • Altwolf sagt:

    Da hat wohl jemand seinen Wunschzettel für den „Weihnachtsmann“ vergessen abzugeben.
    Der neue „Sportmanager“ des 1.FFC hat offenbar einen der vielen sich in Frankfurt aufhaltenden und mit der Commerzbank kooperierenden Scheichs zur Übernahme des Clubs interessieren können ,um nun endlich das „Beste vom Besten“ finanzieren und präsentieren zu können, wobei man sich dann nur fragen sollte, gegen wen die dann spielen sollen. Und der bedauernswerte C. Bell sollte diese top ausgebildeten Spielerinnen besser machen insbes. wozu,da sie sowieso Alles dominieren und gewinnen, falls überhaupt irgend jemand gegen die dann antreten wollte.Da kann man sich doch die Reisekosten sparen.Die Hälfte von diesen „Gigantinnen“ sitzt dann für 10000 – 20000 €/Monat auf der Bank oder auf der Tribüne.
    Dieser Manager gehört unbedingt in die Liga, aber nur Frankfurt kann ihn verkraften. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Und genau in dieser Frage ist eben der Unterschied zwischen mir und dir, zwischen Frankfurt und Wolfsburg: „Wozu sollte jemand top ausgebildete Spielerinnen besser machen, wenn sie sowieso schon alles dominieren und gewinnen?“

    Ich kann es dir sagen: Wegen dem Sport, wegen der technischen und spielerischen Qualität! Einzig deswegen ist der Profisport da, nicht dazu, Titel zu gewinnen. Das ist eben der Unterschied, wenn man jetzt mal einen Titel mit dem Bestehen einer Klausur vergleicht. Es gibt Trainer sprich Lehrer, die schulen ihre Schützlinge so, dass sie die Klausur bestehen. Und es gibt Trainer sprich Lehrer, die schulen ihre Schützlinge so, dass überhaupt kein Zweifel besteht, dass sie die Klausur bestehen, sondern nur, ob sie mit 1 oder 2 bestehen.

    Und genug Möglichkeiten werden sich finden, um diese Spielerinnen gegeneinander antreten zu lassen. Gründet man einfach noch ein paar mehr Vereine: Eschersheim, Heddernheim, Bornheim, Seckbach, Unterliederbach, da gibt es noch viele Stadtteile, in denen Frauenfußball gespielt werden könnte. Da verteilen die sich schön auf die Vereine, und dann spart man Reisekosten.

    Und wenn dann so Spielerinnen wie Morgan, Marta oder Solo als Werbemodells bei der Commerzbank auf Plakaten die Hochhäuser zieren, dann werden auch die Fans in Scharen in die Stadien strömen. Die verschiedenen Länder können dann auch einfach ihre Trainer zu den Weltmeisterschaften einfliegen lassen, die Spielerinnen werden sich sowieso schon in einem der Vororte Frankfurts tummeln.

    Das wäre echt mal ne Idee! Wundere mich, dass in Wolfsburg da noch niemand drauf gekommen ist!

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Glücklicherweise bist du nicht Frankfurt (1.FFC ) und ich nicht Wolfsburg (VFL) und prinzpiell läßt sich im Sport ein Mensch dann motivieren, wenn er ein Ziel konkret vor Augen hat und auch für die „Besten vom Besten“ heißt das im FFußball Titel gewinnen. Wenn mit deiner „visionären“ Mannschaft kein ernsthafter Gegner zu besiegen ist und nach deiner Vorstellung die Spiele 5:0 oder mehr ausgehen, dann macht das bei den ersten Spielen noch Spaß, aber dann erschöpft sich die „Begeisterung“ daran.
    Als Trainer kannst du dich freuen dann mit all diesen „Stars“ ein funktionierendes Team spielen zu haben; aber nur seinen eigenen Ansprüchen genügen zu müssen ohne eine sportlich adäquate Herausforderung zu haben, ist einfach zu wenig um an seine Leistungsgrenzen zu kommen und kann nur eine theoretische Vorstellung sein.
    Wo aber ist die Philosophie der Nachwuchs- und Talententwicklung mit Spielerinnen aus der Region ?
    Kein Gedanke mehr an die „mühevolle“ und „geduldige“ Entwicklung von jungen Spielerinnen mit Integration in die entsprechend höheren Mannschaften.
    Jetzt doch auf die „Schnelle“ den maximalen Erfolg mit den „Besten dieser Welt“ im Team Frankfurt 2014/15 u.danach ?
    Wen interessieren denn Spiele die zwar technisch und qualitativ von einer Mannschaft toll vorgetragen werden, wenn die gegnerische Mannschaft dann ständig mit 10:0 untergeht u. der Ausgang des Spieles nie offen gestaltet werden kann.
    Das Spielen dann von A- gegen B-Team im eigenen Verein kann vielleicht deinem eigenen Ego dienen, aber den allgemeinen Fußball-Fan interessiert das kaum, denn der will sich mit e.Team identifizieren und Spannung über den Ausgang eines Spieles haben.
    Bei deiner Vorstellung von Frauenfußball solltest du das auf der PSP oder sonstigen Konsolen spielen, was du wohl auch ausgiebig tust. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: […]

    Ich denke schon, dass eine sportlich adäquate Herausforderung nicht darin liegen muss, ob man jemanden schlägt oder nicht. Wenn nunmal keine Gegner da sind, weil der restliche FF sich dem Müßiggang hingibt, dann muss man sich neue Ziele setzen.

    Da gibt es viele sportliche Ziele und Rekorde, die man in der Liga brechen kann – 38 Tore von Inka Grings als Torschützenkönigin, 115 Tore von Turbine Potsdam in einer Saison, 10 Gegentore in einer Saison, 7 Tore in einem Spiel von Heidi Mohr, 1314 Minuten ohne Gegentor von Katja Kraus, auch kann man übereuropäisch beispielsweise nach Frankreich schauen, da wurden jetzt mit 46 Siegen in Folge, 87 Spielen ungeschlagen und 165 Heimspielen ungeschlagen drei Serien aufgestellt, die es ebenfalls zu knacken gilt.

    Da ist durchaus Luft nach oben.

    Außerdem, die besten Spielerinnen zu holen, schließt ja eigene Nachwuchsarbeit nicht aus.

    Letztlich gilt es, das ewige Auf und Ab, das normalerweise jeden Verein betrifft, möglichst lange zu verhindern und die allerhöchste Konstanz zu erreichen.

    Ich persönlich finde es nicht schlimm, Ressourcen zu haben, wenn die betreffenden Leute wissen, wie man mit den Ressourcen umgeht. Ob der Ausgang eines Spiels offen ist oder nicht, das hängt nicht vom eigenen Team ab, sondern vom gegnerischen. Und wenn kein Team dazu in der Lage ist, die Stirn zu bieten, dann kann es nicht Maxime sein, sich selbst so herabzuwirtschaften, dass man wieder auf „Augenhöhe“ agiert.

    Fakt ist, dass ich selbst bei dem aktuellen Kader von Frankfurt bald kein Team mehr sehe, was überhaupt die Leistungsgrenzen von Frankfurt herausfordern könnte. Ich sehe in Frankfurt noch KEINE Spielerin am Maximum. Alushi, Sasic, Garefrekes, Behringer, Marozsan, Ando, Schmidt, Laudehr, Schumann, die alle könnten noch ordentlich einen drauflegen.

    Schumann ist gerade erst auf dem Weg zu Weltklassetorhüterin, Schmidt könnte durchaus noch effektiver werden, Laudehr kann noch vielmehr in die Vorwärtsbewegung investieren, Ando und Marozsan können noch deutlich mehr Impulse setzen, Alushi muss sowieso erstmal richtig in Form kommen, Sasic hätte noch effektiver sein können in der Hinrunde, auch Garefrekes hatte schon bessere Quoten. Und Behringer kann auch noch stärker in der Spielentwicklung werden.
    Wenn ich aber deren Entwicklung verfolge, sehe ich keine Spielerin auf dem absteigenden Ast, eher im Gegenteil. Und da ist der eigene Anspruch auch dahinter. Wenn Sasic im Interview sagt, dass sie sich immer noch nicht als Weltklasse sieht, obwohl sie in den letzten drei Jahren auf Augenhöhe mit Morgan, Wambach, Schelin und Sinclair war, was die Trefferquote betrifft, dann heißt das: Sie kann noch zulegen!

    Da sind also durchaus noch Ziele, die NICHT mit Titeln gleichzusetzen sind. Vor allem aber sollte man immer nur auf sich selbst schauen, und nicht darauf, wieviel reichen würde, um den anderen zu besiegen.
    Und ganz ehrlich, was will der Zuschauer sehen? Entweder er will Spannung sehen, oder er will Gala, er will Demontage. Fußball ist Entertainment, ist Show, und ich bin mir sicher, dass Bell das irgendwann so gestalten wird, und die Zuschauer aus den „AAAA“s und „OOOO“s gar nicht mehr herauskommen werden, wenn Effektivität und Spektakularität aufs Engste und Beste miteinander verbunden werden!

    Menschen wollen Zeuge von etwas sein, was vorher noch nie dagewesen ist! Der FF kann das leisten, durch Spielerinnen wie Bajramaj oder Morgan, die als Glamourgirls sportliche Extravaganz bringen.

    Glaubt irgendjemand, dass soviele Leute Magdalena Neuner zugeschaut haben, weil sie es so spannend gemacht hat? Nein, die Leute haben ihr zugeschaut, weil sie gut aussah und einen Topcharakter hatte.

    Oder schau dir für den FF nur mal die Facebook-Likes der einzelnen Spielerinnen-Seiten an:

    Julia Simic 87.357
    Lira Alushi 87.244
    Aylin Yaren 76.723
    Lena Goeßling 51.053
    Nadine Angerer 29.518
    Celia Sasic 26.314
    Alex Popp 21.798
    Dzsenifer Marozsan 12.890
    Nadine Keßler 8.473

    Auffällig? Julia Simic, Lira Alushi und Aylin Yaren haben die meisten Likes. Und das obwohl Simic und Yaren sportlich zumindest noch keine Erfolge zu verbuchen hatten.

    Aber ich vermute, jeder weiß, worauf diese Begeisterung für die Spielerinnen zurückgeführt werden kann?

    Auch international kann man das ablesen: Hope Solo (1.431.511), Alex Morgan (964.637), Marta (367.017), Mia Hamm (200.045)

    Willst du den echten Fußballfan ins Stadion locken, dann machst du es wie Dietrich, holst die schönsten und ästhetischten der besten Spielerinnen und formst aus ihnen ein Team. Willst du diese Fans wirklich haben?

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Wenn dir offensichtlich statistische „Highlights“ die Glückseeligkeit vermitteln können, so glaube ich, daß die Spielerinnen das völlig anders sehen und von Titeln träumen und nur dafür ihren Sport ausüben.Mir wäre das als Zuschauer des FF zu emotionslos nur noch zu „erleben“ statistische Zahlen u.Rekorde zu erreichen.
    All diese sportlichen Auseinandersetzungen machen doch nur Sinn, wenn ich zumindest ein oder zwei gegenerische Teams habe, die in etwa auf Augenhöhe agieren und nicht alle Spielerinnen, die Qualität haben, so offenbar dein Tenor, in einem Team zusammenzuführen.Ob die dann zusammenpassen oder nicht ist dann eine andere Frage (hatte Bayern München (MF)früher gern in der Liga mit den Topspielern anderer Ligaclubs gemacht und so auch die Teilnahme an den internationalen Ligen mit abgesichert und entsprechende Einnahmen generiert, während diese dann auf der Bank oder Tribüne versauerten).
    Deine Vorstellungen von dem,was der Zuschauer sehen möchte, teile ich nicht, da du offenbar davon ausgehst,was du selbst sehen möchtest.
    Deine „Facebook-Theorie“ mag ich ebenfalls nicht teilen, denn mir ist in erster Linie, wie bei der angeführten M.Neuner, ihre sportlich herausragende Leistung anschauenswert und nicht ihr Äußeres. Wenn sie ständig als Letzte angekommen wäre, hätte sie wohl kaum mediales Interesse geweckt.
    Aussagekräftig sind diese „Likes“ für mich nicht, sondern ein inzwischen rückläufiger Trend, der den bevorzugt,der sich um die Pflege des dort erscheinenden „Image“ intensiv bemüht oder aber auch duch mehrfache Vereinswechsel bekannter geworden ist.Was die US-Amerikanerinen betrifft ist das ein reines Marketinginstrument (z.B. Buchveröffentlichung von H.Solo usw.)
    Wenn ich Marta Fußballspielen sehen möchte,interessiert mich nicht ihre herbe „Schönheit“, die du so gern aus „Marketing-Gründen“ im Dienste der Commerzbank den Franfurtern auf Mega-Plakaten aufdrängen möchtest.
    Was du da zum Schluß äußerst mit der Tätigkeit von S.Dietrich ist mir nicht verständlich, was er nun für Fußball-Fans im Stadion sehen will.

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  • Sheldon sagt:

    Apropos Altwolf: Was hältst du denn von dem Kommentar hier:

    „Wenn VW richtig die Dose öffnet, wird es für alle anderen ungemütlich!“ (Jürgen Klopp, Quelle: kicker.de)

    Über 50 Millionen hat VW in die Männermannschaft gepumpt, ohne einen sportlichen Gegenwert. Maximal Europa League wird wohl am Ende dabei rausspringen, wenns gut läuft, kommen 20-25 Millionen wieder rein, wenns schlecht läuft vielleicht gerade mal 5 Millionen (Aus in der Vorrunde z.B.).

    Garantiere mir, dass dieses Verhalten nicht auch bei den Frauen geschieht, mehr will ich nicht.

    VW zeigt, dass er in der Lage und Willens ist, den Erfolg notfalls mit finanzieller Gewalt herbeizuführen. Dazu haben sie mit Kellermann einen Trainer, der keinen souveränen Eindruck nach außen macht. Für mich ein hochexplosives Gemisch, wo es nur eine Frage der Zeit ist, bis das hochgeht!

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Dann solltest du dich persönlich aber nicht als den typischen FF-Fan hinstellen. Natürlich gibt es eine ganze Menge Fans, die auf rassige Duelle stehen. Doch du weißt, wie das dann aussieht. Diese Duelle eskalieren dann (wie beispielsweise in Potsdam letztes Jahr), die Beispiele im Männerfußball brauche ich dir gar nicht erst zu nennen. Ich will zumindest im FF keine Pyrotechnik und keine Rostock-Pauli-Verhältnisse. Die bringt so etwas nämlich in jedem Fall mit sich!

    Ich frage mich allerdings, wo du das Beispiel Neuner aufnimmst, ob das nicht in Widerspruch zu deinen anderen Aussagen steht:

    Deine erste Aussage war: „Einseitigen Sport schaut sich niemand an“. Deine zweite Aussage war: „Ich habe mir Frau Neuner wegen ihrer herausragenden Leistungen angeschaut“??? Wie passt das bitteschön zusammen?

    Ich kann es auch so sagen: Ich möchte von Frankfurt ein ganz bestimmtes Niveau sehen, und glaube, dass ich dieses Niveau in nicht allzu ferner Zukunft sehen werde, bei den Spielerinnen, die sich dort im Kader befinden. Bell signalisiert klar, dass er sich mit Frankfurt gerademal am Anfang einer Entwicklung befindet, und daher denke ich, dass er einige extravagante Spielerinnen nach Frankfurt lotsen wird, um dieses Niveau noch weiter zu erhöhen.

    Das ist das, was Frankfurt tut. Es bleibt jedem Verein – ob Wolfsburg, ob Potsdam, ob Bayern, ob Jena usw. – selbst überlassen, ob er, indem er in das richtige Personal investiert, den Anschluss herstellen bzw. halten möchte oder ob er sich jedes Mal gegen Frankfurt eine Klatsche abholen möchte. Wolfsburg, Potsdam und Bayern müssten die Mittel haben.

    Ich sehe allerdings bei keinem Verein, dass er diesen Anspruch hat, alles dem Erfolg unterzuordnen. […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • tpfn sagt:

    Also ich bin auch der Meinung dass das Aussehen der Spielerinnen (trainiert, weiblich, attraktiv) schon ne wichtige Rolle im Sport spielt. Das ist ja nix Neues das hier attraktive Mädels deutlich mehr Werbeeinnahmen erzielen als leistungstechnisch ebenbürtige aber weniger attraktive, das wird hier ja wohl niemand bestreiten können. Hope Solo, Magda Neuner, Kurnikowa, Franzi Almsick um nur mal ein paar Bsp. zu nennen. Bei Magda Neuner hätten warscheinlich auch deutlich weniger Titel gereicht um finanziell ausgesorgt zu haben.

    Julia Simic`s knapp 90Tsd Facebookfans sind in erster Linie auf ihre Playboyablichtungen zurückzuführen, das hat sie auch selber mal erwähnt.

    Die Spielerinnen haben ja auch kein Problem damit wenn ihre Attraktivität zunächst Zuschauer anlockt um sie dann später Vorort im Stadion von ihrem Können zu überzeugen, wurde auch schon unzählige Male kommuniziert. Ein Verein wie Lyon zieht nicht 10Tsd Zuschauer nur weil sie gut spielen. Lyon`s Interesse an Lena Gößling beruhte mit Sicherheit auch nicht ausschließlich auf ihren spielerischen Fähigkeiten, denn ohne dem perfekten in Szene setzen durch eine Nadine Keßler wären die mMn auch nicht überragend.

    Der erste deutsche Verein der wie Lyon beide Eigenschaften clever kombiniert und vermarktet (Attraktivität und Können) wird zumindest schonmal finanziell deutscher Meister. Ich staune, dass das Siggi noch nicht praktiziert, spricht eigentlich für ihn.

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  • dummkopf sagt:

    @sheldon

    Euren ganzen Sermon zu lesen, hat ein normaler Mensch ja eh keine Zeit.

    Ich lese halt ein bisschen quer von unten nach oben, bis es wieder lustig wird.

    „Garantiere mir, dass dieses Verhalten (von VW) nicht auch bei den Frauen geschieht, mehr will ich nicht.“

    Der war zum Beispiel gut. Besonders der so bescheiden klingende Nachsatz.
    Altwolf soll dir jetzt also Garantien für den Weltkonzern VW abgeben. (und mehr willst du wirklich nicht?)
    Auf solche sensationellen Gedanken-Querschläger muss man erst mal kommen!
    Eine beneidenswerte Leistung, die, wie ich immer wieder einflechten möchte, weder bei den Gebrüdern Grimm noch bei Schiller und Goethe zu finden sind.

    Soweit, so gut . – . Könnte man denken.
    Aber weit gefehlt! Diese Groteske hat nämlich einen sehr subtilen Hintergrund.

    Genau das, was seine eigene Geliebte seit Jahren vorlebt, nämlich das erfolglose Ausgeben von viel Geld für spielende Fussball-Angestellte, ist es, was er hier dem verhassten Nebenbuhler nicht zugestehen möchte.

    Es ist also quasi ein Doppel-Drama, in das uns der Autor hier ganz bewusst und gekonnt mit hereinnimmt. Magisch manipuliert er die Gedankengänge des Lesers, zieht ihn in seinen Bann, um letztlich nichts weiter als die Ausweglosigkeit der grossen Liebe seines Lebens zu schildern, die ihn gefangen hält, treibt und nicht ruhen lässt – bis das der Tod der letzten Tastatur ihn vor dem sicheren Wahnsinn rettet.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Zunächst einmal stelle ich keinen „Alleinvertretungsanspruch“ als typischen FF-Zuschauer, aber im Stadion drücken die um mich herum Sitzenden oder Stehenden, ob in WOB, Essen o.Potsdam, gleiches Interesse an dem von mir geschilderten Aspekt des FF aus.
    Das von dir genannte Beispiel M.Neuner ist für mich kein Widerspruch, da sie in einer Sportart aktiv war, wo sie gleichwertige Konkurenz hatte, nicht immer gewinnen konnte, aber immer im Wettkampf an ihre Leistungsgrenze ging.
    Die Ursache des Verhaltens von sogg.Fans bei den Fußballspielen ist nicht im Spiel selbst zu suchen, sondern bei den Menschen,die sich dort einfinden; leider lassen sich die von dir erwähnten Auswüchse nicht immer vermeiden, jedoch hoffe ich, daß der FF noch nicht so schnell davon betroffen sein wird und natürlich auch von der Anonymität in der Masse der Zuschauer abhängig ist.
    Nur aufgrund der Emotionen hat der Fußball eine weltweite Basis und verbindende Eigenschaft.
    Eine einseitige Überlegenheit einer Mannschaft in einer Liga ist auf längere Sicht für das allgemeine Interesse am FF eher hinderlich, was schließlich die Attraktivität unserer MF-Buli ausmacht.
    Der Bereich WOB MF und FF sind immer noch 2 Paar Schuhe und sollten nicht in einen Topf geworfen werden.Da das ein MF-Thema für sich ist und von vielen Vorurteilen geprägt wird, gehört das hier nicht her.Bisher spricht nichts für eine gleichgeartete Strategie im FF des VFL.
    Auch sehe ich R.Kellermann grundsätzlich anders als du.
    Er ist erst am Anfang einer Trainerkarriere im FF und ein wirklich „großer Trainer“ ist man erst,wenn man Erfolge über Jahre bestätigt hat, wie es derzeit im Vereinsfußball, nach meinem Dafürhalten, nur B.Schröder bewiesen hat, ohne den nicht so im Vordergrund stehenden langjährigen Trainern/-innen in anderen Vereinen Unrecht tun zu wollen.

    Daß sich Frankfurts Spielerinnen, wie auch die in anderen Vereinen verbessern können und werden,sei ihnen unbenommen. Ich glaube aber C.Bells Hauptaugenmerk ist das Erreichen einer mannschaftlichen Geschlossenheit und das Einbringen der individuellen Fähigkeiten in ein mannschaftsdienliches Spiel, was vor seiner Zeit immer mal wieder verlorengegangen war.Das Verpflichten von irgendwelchen „Starspielerinnen“,wie du das hier so wünschst,sehe ich nicht als seine Intention.
    @Dummkopf.Ach du kannst dir doch die wenigen Minuten nehmen,ist doch sonst nicht viel los. 🙂

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf. Das Statement „Euren ganzen Sermon zu lesen, hat ein normaler Mensch ja eh keine Zeit.
    Ich lese halt ein bisschen quer von unten nach oben, bis es wieder lustig wird.“ nehme ich dir nicht ab, denn deine literarische Auseinandersetzung mit dem Erfassen der im Text steckenden „Tiefsinnigkeit“ erfordert ein intensives Eingehen, was entweder mehr Zeit erfordert oder von einem genialen Kopf sofort erfaßt wird. 🙂
    @tpfn. Die Attraktivität des/der einzelnen Sportler/in hat in unserer Gesellschaft rein persönliche Vorteile (Marketing) , jedoch aber nichts mit der sportlichen Leistung zu tun.

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  • tpfn sagt:

    @Altwolf
    selbstverständlich hat die Attraktivität der einzelnen Sportler nichts mit deren sportlichen Leistungen zu tun, das habe ich auch nie behauptet, wäre ja auch völliger Quatsch. Aber attraktive leistungsstarke Sportler ziehen mehr Zuschaer als weniger attraktive leistungstarke Sportler. Wenn das beim Scouting berücksichtigt wird, wie ich das bei Lyon stark annehme, füllt man Stadien und kann durch Werbung, Verkauf von Fanartikel etc. beträchtliche Einnahmen erzielen, was sich wiederum in den Gehältern der Spielerinnen wiederspiegelt, bzw. sollte. Auch neben dem Sport, in der Wirtschaft z.B., ist es so das idR attraktive Menschen erfolgreicher sind und mehr Einkommen erzielen, wer hat nicht gern schöne Menschen um sich, ob es letztlich nur auf ihr idR selbstbewußtes Auftreten zurückzuführen ist, kann ich nicht beurteilen. Und bevor jetzt irgendwelche Gegenbsp. gebracht werden, betone ich nochmal idR! Das es zB. in der Forschung etc. weniger interessiert ob jemand attraktiv ist oder nicht ist ja wohl klar, obwohl definitiv der attraktivere zum Vorstellungsgespräch geladen wird, bei sonst gleichen Qualifikationen.

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  • Sheldon sagt:

    @tpfn: Hast du dir schon mal den Kader von Frankfurt angeschaut? Bajramaj und Kulig wurden damals genau deswegen geholt. Das wird sicher auch noch kommen, wenn denn auf dem Markt vorhanden.

    @dummkopf: Wenn Altwolf mich dafür kritisiert, dass ich immer und immer seinen Verein wegen genau dieser Gefahr kritisiere, dann soll er mir Garantien dafür liefern, dass das nicht passiert, dann höre ich auf und könnte dem Projekt sogar eine ganze Menge Gutes abgewinnen. Aber solange das nicht geschieht, ist mir die Mischung von mehreren 100 Millionen Gewinnüberschuss bei VW und einen nicht souveränen Kellermann als Trainer und Manager, viel zu gefährlich, als dass ich sie gut heißen könnte!

    Ich weiß, dass Frankfurt das zum Teil auch so gemacht hat. Doch erstens ist Frankfurt kein Werksverein, muss also, um an die Millionen zu kommen, den Sponsoren etwas bieten. Das bedeutet, selbst, wenn Frankfurt die lausigsten Leute dort hätte, dann könnten sie doch nicht soviel Geld in den Markt pumpen, dass dieser komplett kippt.
    Zweitens ist Bell da, der gezeigt hat, dass er nicht einfach Stars nur holt, um sie auf der Bank sitzen zu lassen, sondern effektiv und sportlich strategisch vorgeht. Bell hat nur eine Spielerin verpflichtet, und ansonsten einen Haufen vorgefunden, auf dessen Zusammensetzung er keinen Einfluss hatte und der in den letzten Jahren grausig gespielt hat.

    Übrigens sehe ich es bei Wolfsburg ähnlich kommen wie bei Frankfurt: Super Kader, ein oder zwei Stützen brechen weg, die Mannschaft geht den Bach runter, Kellermann wird irgendwann abdanken und dann kommt hoffentlich ein neuer Trainer wie Bell, dynamisch, ehrgeizig, der daraus ein echtes Schmuckstück macht. Würde ich Wolfsburg wünschen!

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Kannst du ein Strategie bei den FF wie bei den MF ausschließen? Noch braucht man sie nicht fahren, da man nicht wie im MF hinterherhinkt. Aber was, wenn sich die Zeiten ändern? Wenn Frankfurt einfach spielerisch derart überlegen ist, dass man mehrere Jahre nicht gegen sie gewinnen kann, was dann? Glaubst du wirklich, dass beim VfL irgendwer die Geduld hat, bis dass mal auf dem natürlichen Wege geschieht? Zeigt das nicht die Verpflichtung von de Bruyne? Auf der Position hatte man gerade ein eigenes junges Talent etabliert, das jetzt wieder auf die Bank verschwindet, für einen überbezahlten Emporkömmling. Zwei weitere Juniorentalente haben den Verein verlassen.

    @Altwolf: Zu deinen anderen Pseudoargumenten: Neuner konnte es selbst beeinflussen, ob sie gewann, wenn sie einen oder zwei Fehler schoss, reichte das noch locker. Insofern musste sie nie Höchstleistungen in ihrem Sport abrufen.
    Das Gleiche ist es doch mit Soukalova. Eine attraktive, junge, sympathische, gebildete und musikalische junge Frau, die darüber hinaus noch einzigartig im Sport ist? Was will man mehr? Sie kann man halt ausschlachten, was mit einer Tora Berger oder einer Helena Ekholm nicht so möglich war.
    Wenn ich jemanden sehen will, der an seine Leistungsgrenze geht, dann schaue ich mir Christoph Stephan an. Der konnte sich auf der Ziellinie ja meist schon nicht mehr halten, Neuner habe ich dagegen kaum mal so kaputt gesehen, dass sie zumindest in die Hocke ging.

    Die Attraktivität unserer Liga hat sich über Jahre hinweg entwickelt und hat ihren Status viel mehr prestigeträchtigen Derbys als der unbedingten sportlichen Ausgeglichenheit zu verdanken.
    Außerdem hat man in Deutschland eine ganz andere Fankultur als in anderen Ländern wie England, wo es nur noch Sitzplätze gibt. Und wir verdanken unsere Massen in den Stadien eben vor allem den Ultras in den Blöcken. Ohne die würden wir bald italienische Verhältnisse mit 30.000 oder weniger in den Stadien bekommen.

    Das mit der mannschaftlichen Geschlossenheit siehst du durchaus richtig. Doch ich denke auch, dass Bell dafür durchaus die bestmöglichen, verfügbaren, individuellen Qualitäten zusammenbringen möchte.
    Ähnlich dem Real Madrid von 2000, wo man auch mit Zidane, Figo, Beckham, Roberto Carlos, Ronaldo, Raul, Casillas etc. die absolut Besten ihrer Gattung versuchte, zusammenzubringen und zu einem Team zu formen, was auch für kurze Zeit funktioniert hat. Beides schließt sich nicht aus, man muss nur dann auch die Erwartungen erfüllen.

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  • Altwolf sagt:

    @tpfn.Du hast Recht,wenn man marketing-wirtschaftliche Aspekte im FF im Vordergrund sehen will, nur ich persönlich möchte das nicht als Kriterium für die Spielerinnen-Auswahl bzw. Verpflichtung sehen, denn die Zeiten,wo nicht austrainierte Sportlerinnen die Teams in den obersten Spielklassen auffüllten sind doch vorbei.Mit deinen übrigen Äußerungen gehe ich weitestgehend konform.
    @Sheldon.Laß doch einfach mal den ständigen Vergleich mit dem MF beim VFL.Für den Volkswagenkonzern ist die Tochter-Firma VFL WOB sowohl eine soziale Verpflichtung gegenüber der Belegschaft und d.Wolfsburger Bevölkerung, als auch eine globale „emotionalisierte“ Marketing-Angelegenheit und nur deshalb inveswtieren sie lieber einige Millionen mehr in den medienwirksamen Fußball und weniger in irgendwelche Printmedien, die nur eine begrenzte Menschenmenge erreicht.
    Da diese Medienpräsenz derzeit vom FF bei weitem nicht erreicht werden kann, wird es dort auch keine vergleichbaren Summen geben. Da bleibt es bei „Augenhöhe“ zu Frankfurt.
    Du „spekulierst“ mir auch viel zu viel auf irgendwelche möglichen Entwicklungen. Warte doch erst einmal ab, wie sich de Bruyne,Arnold u.Diego das offensive MF aufteilen.
    Bezüglich des Nachwuchses: Beiden Spielern wurde rechtzeitig ein angemessenes Angebot gemacht, aber sinnvollerweise keine Einsatzgarantie. Sowohl R.Völler,als auch R.Rangnick haben ,so wird kolportiert,erheblich mehr Gehalt und auch Einsatzzeiten angeboten und sie somit „weggekauft“.Man sieht, andere können das auch.

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  • waiiy sagt:

    Wir werden einfach zählen, wie oft Tetzlaff ein Backup für die genannten Spielerinnen sein wird. Wenn das signifikant ist, habe ich auch gern Unrecht. 🙂

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich finde es ja schon recht putzig, das sich Sheldon über den Fußball allgemein hinauswagt und sich dem Biathlon zuwendet. Die Manager-Stelle bei Frau Neuner ist ja nicht mehr möglich, da muss er sich gleich bei Gabriela Soukalova bewerben. Na, die wird sich bedanken. 😛 Frag doch mal bei den anderen Protagonistinnen von „The spy who loves Biathlon“ nach, ob da noch was frei ist.
    Helena Ekholm und Tora Berger gewisse Eigenschaften abzusprechen, obwohl du sie nicht persönlich kennst, halte ich für eine bodenlose Frechheit.
    Warum lässt du dich nicht zum Sportberater ausbilden und dann nimmst du – nach deinen persönlichen Kriterien – Angelique Kerber oder Sabine Lisicki unter Vertrag. Von Claudia Pechstein oder Imke Duplitzer würde ich dir abraten, denn nach deinen Kriterien willst du es dir ja nicht mit den Verbandsoberen des DOSB verscherzen. 😛

    Noch etwas zur deutschen Fankultur. Ich könnte gut mit italienischen Verhältnissen leben, dann könnte man sich das Ultra-Gesockse ersparen.

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  • Sheldon sagt:

    @Zaunreiter: Dann solltest du aber auch die Konsequenzen bejahen: Spielerstreiks, Vereine spielen international keine Rolle mehr, die Nationalelf mit einem großen Einbruch nach dem WM-Titel.

    Können wir gerne haben, aber dann sollte man erst gar nicht mehr Leistungssport betreiben, da man so kaum Chancen auf Sponsoren, auf Medialpräsenz und damit auch nicht auf sportlichen Erfolg, da man die Spielerinnen nicht mehr adäquat bezahlen kann.

    Dann aber sollten wir auch nicht mehr auf Titel hoffen, sondern uns auch mal mit einer WM-Qualifikation und lausigem Spiel zufrieden geben. Wer da noch gerne ins Stadion geht, mag das gerne tun, doch das zu wollen und nicht nur in Kauf zu nehmen, ist für mich letztlich reiner Sadismus!

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