Turbine Potsdam siegt beim DFB-Hallenpokal

Von am 12. Januar 2014 – 16.32 Uhr 40 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat zum siebten Mal den DFB-Hallenpokal gewonnen. Im Finale setzte sich die Elf von Trainer Bernd Schröder allerdings erst im Neunmeterschießen durch. In der Vorrunde hatte dem Team nach zwei Niederlagen sogar der frühe K.o. gedroht.

In der mit 4 634 Zuschauern ausverkauften Magdeburger GETEC-Arena gewann Potsdam mit 7:6 nach Neunmeterschießen gegen den 1. FFC Frankurt.

Nach der regulären Spielzeit von 1 x 12 Minuten stand es nach Treffern von Meike Weber (3.) und Jennifer Zietz (11.) 1:1. Dzsenifer Marozsán vergab den entscheidenden Neunmeter.

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Müde Turbinen zu Beginn
Der 1. FFC Turbine Potsdam kam in der Vorrunde nur schwer in Gänge. Nach der 1:2-Niederlage zum Auftakt gegen die SGS Essen setzte es gleich darauf gar eine 1:3-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen. Ein früher K.o. drohte, doch gegen den VFL Sindelfingen kehrte das Team mit einem 6:0-Sieg in die Spur zurück.

Zu hart trainiert
„Die Spielerinnen haben sich selbst wieder an den Haaren herausgezogen“, so Turbine-Trainer Bernd Schröder, der die harte Trainingswoche zuvor für den durchwachsenen Turnierstart verantwortlich machte. „Da haben wir wohl etwas zu viel gefordert.“ In der K.-o.-Runde lief es dann wie aus einem Guss, auch wenn der 3:2-Sieg gegen den FF USV Jena im Viertelfinale und der 4:3-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen im Halbfinale knapp ausfiel.

Potsdam bejubelt den Sieg beim DFB-Hallenpokal

Potsdam bejubelt den Sieg beim DFB-Hallenpokal © Zetbo / Framba-Fotos.de

Traumtor von Zietz
Im Finale geriet Turbine durch einen Treffer von Meike Weber in Rückstand (3.), doch ein Traumtor der starken Jennifer Zietz (11.) rettete den Titelverteidiger ins Neunmeterschießen. Während auf Potsdamer Seite nur Maren Mjelde ihren Versuch vergab, verschossen bei Frankfurt Bianca Schmidt und Dzsenifer Marozsán, die dennoch von Trainern bereits zuvor zur besten Spielerin des Turniers gekürt wurde.

Schröder: „Turnier so gut wie noch nie“
Schröder erklärte: „Das Niveau des Turniers war so gut wie nie zuvor. Es gab keine Zeitstrafen und keine Roten Karten, alle Teams wollten Fußball spielen und der Respekt und Achtung sind in der Bundesliga gestiegen.“ Darüber hinaus gab es auch keine Eigentore, den einzigen Neunmeter in regulärer Spielzeit verwertete Essens Irini Ioannidou.

Starkes Turnier der Frankfurterinnen
Finalgegner 1. FFC Frankfurt durfte sich ebenfalls über ein gelungenes Turnier freuen und darüber, in der regulären Spielzeit ungeschlagen geblieben zu sein. Nach einem Sieg und zwei Remis in der Vorrunde ließ man dem FC Bayern München beim 3:0 im Viertelfinale keine Chance, gegen den starken und etwas überraschend bis ins Halbfinale vorgedrungene TSG 1899 Hoffenheim gab es einen 2:0-Sieg.

Ralf Zwanziger, Leiter Frauen- und Mädchenfußball bei derTSG, freute sich: „Unsere Mannschaft hat sich hervorragend verkauft und sicher auch Selbstvertrauen für die Rückrunde in der Bundesliga gesammelt.“

Bell beglückwünscht Potsdam
„Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, so Frankfurts Trainer Colin Bell. „Wir hatten nicht unbedingt erwartet, das Finale zu erreichen. Potsdam hat sich gesteigert und es war ein intensives, aber faires Endspiel mit hohem Tempo. Glückwunsch an Potsdam.“

Lisa Schmitz

Beste zwischen den Pfosten: Lisa Schmitz von Bayer 04 Leverkusen © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Lisa Schmitz beste Torhüterin
Einen starken Eindruck hinterließ auch Bayer 04 Leverkusen, das in Lisa Schmitz nicht nur die beste Torhüterin des Turniers stellte, sondern neben dem 1. FFC Turbine Potsdam in der Vorrunde im Viertelfinale den VfL Wolfsburg und somit ein weiteres namhaftes Team im Neunmeterschießen bezwang, ehe man im zweiten Duell mit Turbine nur knapp den Kürzeren zog.

Linda Dallmann beste Torschützin
Mehr drin gewesen wäre für den BV Cloppenburg, der in der Vorrunde nach zwei Niederlagen durch späte Treffer früher als nötig die Segel streichen musste. Ein schwacher Trost war da für die Spielerinnen aus Cloppenburg, zum fairsten Team des Turniers ausgezeichnet zu werden. Beste Torschützin war Linda Dallmann von der SGS Essen, die vier Treffer schoss, dafür aber weniger Spiele benötigte als Melanie Behringer und Ada Hegerberg, die auch vier Mal trafen.

DFB zieht positives Fazit
DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg zog ein positives Fazit. „Es war ein tolles Turnier, die Zuschauerresonanz und die Stimmung waren gut. Die beiden Aufsteiger haben sich wacker geschlagen, es ist toll, dass Hoffenheim das Halbfinale erreicht hat.“

DFB-Hallenpokal, Ergebnisse

Gruppe A

1. FFC Frankfurt – FF USV Jena 4:1
Tore:
1:0 Behringer (1.), 2:0 Tanaka (2.), 3:0 Schmidt (4.), 3:1 Landeka (5.), 4:1 Marozsán (8.)

BV Cloppenburg – TSG 1899 Hoffenheim 0:1
Tore:
0:1 Eberhardt (11.)

TSG 1899 Hoffenheim – 1. FFC Frankfurt 2:2
Tore:
0:1 Behringer (5.), 1:1 Iwabuchi (8.), 2:1 Betz (8.), 2:2 Marozsán (9.)

FF USV Jena – BV Cloppenburg 2:1
Tore:
1:0 Brosius (2.), 1:1 Rochi (7.), 2:1 Hearn (12.)

1. FFC Frankfurt – BV Cloppenburg 1:1
Tore:
0:1 Rochi (4.), 1:1 Marozsán (10.)

TSG 1899 Hoffenheim – FF USV Jena 0:2
Tore:
0:1 Landeka (2.), 0:2 Löser (9.)

Platz Team Punkte Spiele Siege Remis Niederlagen Tore
1 FF USV Jena 6 3 2 0 1 5:5
2 1. FFC Frankfurt 5 3 1 2 0 7:4
3 1899 Hoffenheim 4 3 1 1 1 3:4
4 BV Cloppenburg 1 3 0 1 2 2:4

Gruppe B

1. FFC Turbine Potsdam – SGS Essen 1:2
Tore:
1:0 Hegerberg (2.), 1:1 Ioannidou (8. Neunmeter), 1:2 Dallmann (9.)

VfL Sindelfingen – Bayer 04 Leverkusen 2:4
Tore:
0:1 Prießen (4.), 0:2 Simon (6.), 0:3 Weber (7.), 1:3 Selensky (9.), 2:3 Wörner (10.), 2:4 Widak (12.)

Bayer 04 Leverkusen – 1. FFC Turbine Potsdam 3:1
Tore:
1:0 Barth (2.), 2:0 Simon (3.), 3:0 Weber (10.), 3:1 Mjelde (12.)

SGS Essen – VfL Sindelfingen 5:1
Tore:
1:0 Doorsoun-Khajeh (3.), 2:0 Dallmann (4.), 2:1 Schneider (5.), 3:1 Dallmann (7.), 4:1 Hartmann (9.), 5:1 Martini (11.)

1. FFC Turbine Potsdam – VfL Sindelfingen 6:0
Tore:
1:0 Zietz (4.), 2:0 Kemme (6.), 3:0 Hegerberg (8.), 4:0 Anonma (8.), 5:0 Göransson (10.), 6:0 Mjelde (12.)

Bayer 04 Leverkusen – SGS Essen 1:2
Tore:
0:1 Dallmann (2.), 0:2 Hartmann (7.), 1:2 Weber (11.)

Platz Team Punkte Spiele Siege Remis Niederlagen Tore
1 SGS Essen 9 3 3 0 0 9:3
2 Bayer Leverkusen 6 3 2 0 1 8:5
3 1. FFC Turbine Potsdam 3 3 1 0 2 8:5
4 VfL Sindelfingen 0 3 0 0 3 3:15

Gruppe C

VfL Wolfsburg – MSV Duisburg 5:0
Tore:
1:0 Keßler (2.), 2:0 Fischer (6.), 3:0 Keßler (9.), 4:0 Goeßling (11.), 5:0 Hartmann (12.)

SC Freiburg – FC Bayern München 0:3
Tore:
0:1 Holstad (6.), 0:2 Romert (7.), 0:3 Maier (11.)

FC Bayern München – VfL Wolfsburg 0:1
Tore:
0:1 Popp (4.)

MSV Duisburg – SC Freiburg 2:2
Tore:
0:1 Störzel (3.), 1:1 Kalkan (4.), 2:1 Nati (7.), 2:2 Maier (9.)

VfL Wolfsburg – SC Freiburg 4:2
Tore:
1:0 Goeßling (2.), 2:0 Hartmann (7.), 3:0 Popp (9.), 3:1 Däbritz (9.), 4:1 Magull (10.), 4:2 Däbritz (11.)

FC Bayern München – MSV Duisburg 0:0
Tore:
Keine

Platz Team Punkte Spiele Siege Remis Niederlagen Tore
1 VfL Wolfsburg 9 3 3 0 0 10:2
2 FC Bayern München 4 3 1 1 1 3:1
3 MSV Duisburg 2 3 0 2 1 2:7
4 SC Freiburg 1 3 0 1 2 4:9

Viertelfinale

FF USV Jena – 1. FFC Turbine Potsdam 2:3
Tore:
0:1 Simic (2.), 1:1 Beil (2.), 1:2 Bremer (3.), 2:2 Arnold (8.), 2:3 Hegerberg (8.)

VfL Wolfsburg – Bayer 04 Leverkusen 3:4 n.N.
Tore:
0:1 Prießen (10.), 1:1 Goeßling (12.)
Neunmeterschießen: 2:1 Hartmann, 2:2 Simon, Schmitz hält gegen Keßler, 2:3 Panfil, 3:3 Popp, 3:4 Prießen
Gelbe Karte: Petzelberger (Leverkusen, Foulspiel, 4.)

SGS Essen – TSG 1899 Hoffenheim 0:1
Tore:
0:1 Eberhardt (12.)
Gelbe Karte: Ioannidou (Essen, Handspiel, 9.)

1. FFC Frankfurt – FC Bayern München 3:0
Tore:
1:0 Behringer (3.), 2:0 Reinhardt (12.), 3:0 Behringer (12.)
Gelbe Karte: Garciamendez (Frankfurt, Foulspiel, 11.)

Halbfinale

1. FFC Turbine Potsdam – Bayer 04 Leverkusen 4:3
Tore:
0:1 Petzelberger (1.), 1:1 Hegerberg (2.), 2:1 Widak (3.), 2:2 Draws (5.), 3:2 Nagasato (6.), 4:2 Draws (7.), 4:3 Hendrich (12.)

TSG 1899 Hoffenheim – 1. FFC Frankfurt 0:2
Tore:
0:1 Kuznik (10.), 0:2 Kuznik (12.)

Finale

1. FFC Turbine Potsdam – 1. FFC Frankfurt 7:6 n.N.
Tore:
0:1 Weber (3.), 1:1 Zietz (11.)
Neunmeterschießen: 2:1 Zietz, 2:2 Marozsán, 3:2 Draws, Gunnarsdóttir hält gegen Schmidt, Mjelde schießt über das Tor, 3:3 Behringer, 4:3 Zietz, 4:4 Marozsán, 5:4 Draws, 5:5 Schmidt, 6:5 Mjelde, 6:6 Behringer, 7:6 Zietz, Marozsán schießt daneben

DFB-Hallenpokal, Abschlusstabelle

1. 1. FFC Turbine Potsdam (5 000 Euro Siegprämie)
2. 1. FFC Frankfurt (3 000 Euro)
3. Bayer 04 Leverkusen (1 000 Euro)
3. TSG 1899 Hoffenheim (1 000 Euro)
5. VfL Wolfsburg
6. FF USV Jena
7. SGS Essen
8. FC Bayern München
9. MSV Duisburg
10. BV Cloppenburg
11. SC Freiburg
12. VfL Sindelfingen

Auszeichnungen

Beste Spielerin: Dzsenifer Marozsán (1. FFC Frankfurt)
Beste Torhüterin: Lisa Schmitz (Bayer 04 Leverkusen)
Torschützenkönigin: Linda Dallmann (SGS Essen, 4 Tore)
Fair-Play-Preis: BV Cloppenburg

Statistik

Tore (gesamt ohne Neunmeterschießen): 86 (3,44 pro Spiel)
Gelbe Karten: Ramona Petzelberger (Bayer 04 Leverkusen), Irini Ioannidou (SGS Essen), Alina Garciamendez (1. FFC Frankfurt)
Rote Karten: Keine
Zeitstrafen: Keine
Eigentore: Keine
Schiedsrichterinnen: Monique Elsner (Duisburg), Imke Lohmeyer (Holtland), Katrin Rafalski (Bad Zwesten), Marina Wozniak (Herne)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

40 Kommentare »

  • karsten_berlin sagt:

    Super,Glückwunsch

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  • Winter sagt:

    Unsere Turbinen sind einfach unfassbar!!!

    Wie Jenny Zietz noch einmal im Finale gekommen ist, Hammer!!!

    Wir sind unendlich stolz auf unser Brandenburger Kulturgut!

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  • maxsee sagt:

    Glückwunsch an die Turbinen. Manchmal kann man auch Nerven kriegen. Aber wei die Turbinen von hinter das Feld aufgerollt haben, das war Klasse – und zwar von allen !) Turbinen. ich kann nur staunen über die Leistung des Teams.

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  • Altwolf sagt:

    Nochmals auch hier GW an Turbine.

    Was haben wir nur „verbrochen“ bei DFB-TV solche inkompetenten Kommentatoren des Frauenfußballs anhören zu müssen.
    Da wäre wirklich Schweigen „Gold“ gewesen.
    Vielleicht ist auch der Bildschirm am Kommentatorenplatz zu klein. 🙂

    (0)
  • Detlef sagt:

    Glückwunsch an meine TURBINEN!!!

    Nach dem klassischen Fehlstart haben wir das Ruder doch wieder herumreißen können!!! 🙂
    Wir können es doch, wenn wir wollen!!! 😉

    Es war ein gutes Turnier, mit zT rassigen Begegnungen, wo auch wieder die Underdogs wie Jena, Essen, Hoffenheim und Leverkusen eine sehr gute Figur abgegeben haben!!!

    Potsdam ist und bleibt eben eine Turniermannschaft, die sich hinten raus noch immer steigern kann!!!

    Auch die Auszeichnungen (beste Spielerin/Torhüterin) kann man durchaus nachvollziehen!!!
    Glückwunsch auch an diese Kickerinnen!!! 🙂

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  • ziefle sagt:

    @Sheldon
    Um Deine Worte nochmals zu verwenden ( http://www.womensoccer.de/2014/01/11/dfb-hallenpokal-spiel-spass-und-spannung/ ):

    Finde es super, dass (nicht Leverkusen) Frankfurt draußen ist und dass ausgerechnet die so hochgejubelte n (Keßler gestrichen) Schmidt und Marozsan den Elfer verschießen^^

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  • Maskal69 sagt:

    Glückwunsch Turbine Potsdam zum verdienten Titel, waren im Finale einfach präsenter!! Für mich beste Spielerin des Turniers: Julia Simic

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  • Marcel sagt:

    Schon fast der klassische Turbine-Fehlstart in der Halle und dann in der KO-Phase richtig aufgedreht, Wahnsinn !!
    Dann noch son Traumtor von Jenny Zietz im Finale 🙂
    Hoffe aber diesmal ein besseres Omen als letztes Jahr für die Rückrunde als man noch knapper als knapp den 2.Platz retten konnte.

    Trotz allem fand ich das Turnier doch eher bescheiden was das spielerische Niveau angeht da gabs schon bessere Jahre.
    Obligatorisch dafür das Maro gewählt wurde obwohl sie nach der Gruppenphase ziemlich stark abgebaut hatte,aber irgend jemanden muss man halt wählen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Boa eh, das war doch wieder ein Turnier mit allen Facetten des FF! Genau dieses „Strickmuster“ bei unseren Turbinen hatten wir doch schonmal, d.h. als bester Gruppendritter qualifiziert und den Titel dennoch geholt, oder habe ich meine Nerven noch nicht wieder vollends im Griff?
    Irgendwie erinnerte mich das Ganze deutlich an die vorjährige EM, dabei sind doch die N11-Spielerinnen bei ganz anderen Teams unterwegs – schwach gestartet und am Ende das Maximale herausgeholt! Bei einigen Teams war’s genau umgekehrt.
    Die Mentalität, der Kampfgeist, der Siegeswille und die Harmonie des Teams machten schlußendlich diesen Erfolg doch noch möglich, und wer die beste Steigerung im Verlauf an den Tag legt, hat es sich auch in der Tat verdient!
    Also, Glückwunsch an Euch, Mädels, und nehmt den Schwung mit rüber in das eigene Hallenturnier Ende des Monats und natürlich darüberhinaus in die BL-Rückrunde und WCL! 🙂

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  • tanne sagt:

    Torschützinnen:

    Gruppe A:

    1. FFC Frankfurt – FF USV Jena
    1:0 Melanie Behringer (1.)
    2:0 Asuna Tanaka (2.)
    3:0 Bianca Schmidt (4.)
    3:1 Iva Landeka (5.)
    4:1 Dzsenifer Marozsan (5.)

    BV Cloppenburg – TSG 1899 Hoffenheim
    0:1 Annika Eberhardt (11.)

    TSG 1899 Hoffenheim – 1. FFC Frankfurt
    0:1 Melanie Behringer (5.)
    1:1 Mana Iwabuchi (8.)
    2:1 Theresa Betz (8.)
    2:2 Dzsenifer Marozsan (9.)

    FF USV Jena – BV Cloppenburg
    1:0 Iva Landeka (2.)
    1:1 Gentjana Rochi (7.)
    2:1 Amber Liarnie Rose Hearn (12.)

    1. FFC Frankfurt – BV Cloppenburg
    0:1 Gentjana Rochi (4.)
    1:1 Dzsenifer Marozsan (10.)

    TSG 1899 Hoffenheim – FF USV Jena
    0:1 Iva Landeka (2.)
    0:2 Sara Löser (9.)

    Gruppe B:

    1. FFC Turb. Potsdam – SGS Essen
    1:0 Ada Stolsmo Hegerberg (2.)
    1:1 Irini Ioannidou (8., 11m)
    1:2 Linda Dallmann (9.)

    VfL Sindelfingen – Bayer 04 Leverkusen
    0:1 Marith Prießen (4.)
    0:2 Carolin Simon (6.)
    0:3 Francesca Weber (7.)
    1:3 Anja Selensky (9.)
    2:3 Michelle Wörner (10.)
    2:4 Laura Sarah Widak (12.)

    Bayer 04 Leverkusen – 1. FFC Turb. Potsdam
    1:0 Merle Barth (2.)
    2:0 Carolin Simon (3.)
    3:0 Francesca Weber (10.)
    3:1 Maren Nævdal Mjelde (12.)

    SGS Essen – VfL Sindelfingen
    1:0 Sara Doorsoun-Khajeh (3.)
    2:0 Linda Dallmann (4.)
    2:1 Julia Schneider (5.)
    3:1 Linda Dallmann (7.)
    4:1 Charline Hartmann (9.)
    5:1 Vanessa Martini (11.)

    1. FFC Turb. Potsdam – VfL Sindelfingen
    1:0 Jennifer Zietz (4.)
    2:0 Tabea Kemme (6.)
    3:0 Ada Stolsmo Hegerberg (8.)
    4:0 Genoveva Anonma (8.)
    5:0 Antonia Pia Anna Göransson (10.)
    6:0 Maren Nævdal Mjelde (12.)

    Bayer 04 Leverkusen – SGS Essen
    0:1 Linda Dallmann (2.)
    0:2 Charline Hartmann (7.)
    1:2 Francesca Weber (11.)

    Gruppe C:

    VfL Wolfsburg – MSV Duisburg
    1:0 Nadine Keßler (2.)
    2:0 Nilla Asa Maria Fischer (6.)
    3:0 Nadine Keßler (9.)
    4:0 Lena Goeßling (11.)
    5:0 Ivonne Hartmann (12.)

    SC Freiburg – FC Bayern München
    0:1 Nora Holstad Berge (6.)
    0:2 Sarah Romert (7.)
    0:3 Leonie Maier (11.)

    FC Bayern München – VfL Wolfsburg
    0:1 Alexandra Popp (4.)

    MSV Duisburg – SC Freiburg
    0:1 Laura Störzel (3.)
    1:1 Gurbert Kalkan (4.)
    2:1 Sofia Nati (7.)
    2:2 Juliane Maier (9.)

    VfL Wolfsburg – SC Freiburg
    1:0 Lena Goeßling (2.)
    2:0 Ivonne Hartmann (7.)
    3:0 Alexandra Popp (9.)
    3:1 Sara Däbritz (9.)
    4:1 Lina Magull (9.)
    4:2 Sara Däbritz (11.)

    FC Bayern München – MSV Duisburg

    Viertelfinale:

    FF USV Jena – 1. FFC Turb. Potsdam
    0:1 Julia Simic (2.)
    1:1 Vivien Beil (2.)
    1:2 Pauline-Marie Bremer (3.)
    2:2 Julia Arnold (8.)
    2:3 Ada Stolsmo Hegerberg (8.)

    VfL Wolfsburg – Bayer 04 Leverkusen
    0:1 Marith Prießen (10.)
    1:1 Lena Goeßling (12.)
    2:1 Ivonne Hartmann (i.E., 11m)
    2:2 Carolin Simon (i.E., 11m)
    2:3 Theresa Panfil (i.E., 11m)
    3:3 Alexandra Popp (i.E., 11m)
    3:4 Marith Prießen (i.E., 11m)

    SGS Essen – TSG 1899 Hoffenheim
    0:1 Annika Eberhardt (12.)

    1. FFC Frankfurt – FC Bayern München
    1:0 Melanie Behringer (3.)
    2:0 Jessica Reinhardt (12.)
    3:0 Melanie Behringer (12.)

    Halbfinale:

    1. FFC Turb. Potsdam – Bayer 04 Leverkusen
    0:1 Ramona Petzelberger (1.)
    1:1 Ada Stolsmo Hegerberg (2.)
    1:2 Laura Sarah Widak (3.)
    2:2 Stefanie Draws (5.)
    3:2 Asano Nagasato (6.)
    4:2 Stefanie Draws (7.)
    4:3 Kathrin-Julia Hendrich (12.)

    TSG 1899 Hoffenheim – 1. FFC Frankfurt
    0:1 Peggy Kuznik (10.)
    0:2 Peggy Kuznik (12.)

    Finale:
    1. FFC Turb. Potsdam – 1. FFC Frankfurt
    0:1 Meike Weber (3.)
    1:1 Jennifer Zietz (11.)
    2:1 Jennifer Zietz (i.E., 11m)
    2:2 Dzsenifer Marozsan (i.E., 11m)
    3:2 Stefanie Draws (i.E., 11m)
    3:3 Melanie Behringer (i.E., 11m)
    4:3 Jennifer Zietz (i.E., 11m)
    4:4 Dzsenifer Marozsan (i.E., 11m)
    5:4 Stefanie Draws (i.E., 11m)
    5:5 Bianca Schmidt (i.E., 11m)
    6:5 Maren Nævdal Mjelde (i.E., 11m)
    6:6 Melanie Behringer (i.E., 11m)
    7:6 Jennifer Zietz (i.E., 11m)

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  • jochen-or sagt:

    Grattis Turbine – großartig Ada und das tolle Tor von Jenny.

    Maro zu Recht zur Besten gewählt.

    Aber am Beeindruckensten waren andere außerhalb des Spielfeldes – nämlich unsere DFB-TV Reporter!

    Erst stundenlang davon reden, dass die beiden Gruppenersten und der beste Dritte weiterkommt, was mathematisch zu einer ungeraden Zahl und somit zu einem Freilos in einer KO-Runde führen würde und dann später nach Erkenntnis, dass es um die 2 besten Dritten geht, wird bei der Ermittlung des zweitbesten Dritten ein Spiel bei dem neben einer ausgeschiedenen Truppe mit 1 Punkt zwei Mannschaften gegeneinander spielen, von denen eine jedenfalls mathematisch zwingend ein schlechterer Dritte als Turbine sein muss, zum Schicksalsspiel des späteren Siegers gemacht.

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  • enthusio sagt:

    @tanne:

    Danke für Deine schöne Fleißarbeit 🙂 .
    Du hättest aber der Vollständigkeit halber noch einfügen können, dass im Viertelfinalspiel Wolfsburg-Leverkusen im Elfmeterschießen beim Stand von 2:2 Nadine Keßler an Lisa Schmitz gescheitert ist und im Finale Potsdam-Frankfurt
    Dzsenifer Marozsan im Elfmeterschießen für Frankfurt beim Stand von 7:6 nur den Pfosten traf.

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  • fisch sagt:

    Oh, das haben unsere Turbinen ja wieder spannend gemacht. Nach der 2. Vorrundenniederlage gegen Lev haben sicher viele hoffnungsvoll nach Magdeburg gereiste Turbinefans ihre Felle wohl weg schwimmen sehen, ich auch hier am PC. Dann aber die rechtzeitige Wende, willensstark, kämpferisch und spielerisch. Einfach toll und charakterstark, diese Truppe. Auch meinen ganz herzlichen Glückwunsch.
    Sehr merkwürdig war für mich die Frankfurter Personalzurückhaltung. Entweder war das Geringschätzung der Veranstaltung bei der nun wirklich nicht gerade motivierenden (lächerlichen) Siegprämie von 5000 € oder Arroganz oder bewusste Prioritätensetzung auf Meisterschaft und CL-Qualifikation. Eine in derzeitiger Hochform befindliche Lira und treffsichere Celia zu schonen war für mich schon überraschend. Ein Einsatz beider im Frankfurter Team hätte möglicherweise mehr Erfolg gebracht. Von daher schön für Turbine und uns Fans.

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  • DAWIDenko sagt:

    @ tanne:

    vielen Dank Dir für die ausführlichen Statistiken.
    Ich konnte heute leider weder vor Ort noch vor dem heimischen PC mit dabei sein. So habe ich zumindest von den Fakten eine Vorstellung.

    Auf DfB-tv habe ich jetzt leider keine Videos gefunden von den Spielen nur eine Kurz- zusammenfassung über das Turnier.
    Immerhin habe ich dort das Traumtor von Jenny Z. bestaunen können.
    Wirklich atemberaubend schön 🙂

    Weiß jemand wo man noch ein paar mehr visuelle Impressionen bekommen kann?

    @ Marcel:

    „Schon fast der klassische Turbine-Fehlstart in der Halle und dann in der KO-Phase richtig aufgedreht, Wahnsinn !!“

    So ist es auf jeden Fall tausend mal besser, als andersum. 😉
    Vor 2 Jahren allerdings drehte Turbine in der Gruppenphase extrem auf, und schied dann nach einem schwachen Spiel im 9-Meter Schießen gegen Bad Neuenahr im Viertelfinale aus. Völlig wie aus heiterem Himmel.

    MEIN HERZLICHZER GLÜCKWUNSCH an Turbine 🙂 🙂 🙂

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  • enthusio sagt:

    Im Vorfeld hatte ich mich über die Zusammenstellung des Kaders des MSV Duisburg sehr gewundert, weil ich mir nicht erklären konnte, warum Spielerinnen wie Himmighofen oder Weichelt nicht aufgeboten wurden. Doch jetzt bin ich schlauer :-).

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/duisburg/kein-sieg-bei-premiere-der-msv-frauen-id8862910.html

    Vom ersten Spiel gegen Wolfsburg mal abgesehen haben sich die Duisburgerinnen unter diesen erschwerten Bedingungen ganz gut geschlagen.

    Mit der Leistung der beiden anderen NRW-Vereine Essen und Leverkusen konnte man insgesamt auch sehr zufrieden sein.

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  • FFFan sagt:

    Das Turnier auf den Sonntag zu verlegen, scheint sich nun doch als richtig erwiesen zu haben, denn zum ersten Mal überhaupt war bei dieser Veranstaltung die Halle in Magdeburg ausverkauft.

    Mit Turbine Potsdam hatte das Turnier den erwarteten Sieger, aber das sah in der Vergangenheit auch schon mal wesentlich souveräner aus…
    Sei’s drum. Jetzt sind die ‚Turbinen‘ mit sieben Hallentiteln „Rekordhallenpokalsieger“ – gemeinsam mit dem 1.FFC Frankfurt, bei dem man die beiden Turniersiege der SG Praunheim wegen der sportlichen Kontinuität ruhig mitzählen sollte.

    Bemerkenswert: alle drei Gruppensieger schieden gleich im Viertelfinale aus, Essen und Wolfsburg sogar sehr überraschend, nachdem beide ihre Vorrundengruppen noch dominiert hatten. Dafür sorgten Leverkusen und vor allem Hoffenheim für positive Überraschungen. Die Enttäuschung des Turniers war dagegen der SC Freiburg.

    Dzsenifer Marozsan als beste Spielerin ist eine logische Wahl, wenngleich auch einige andere (z.B. Simic, Dallmann oder Popp) dafür in Frage gekommen wären. Bei den Torhüterinnen gefiel mir Kristina Kober (TSG Hoffenheim) sehr gut, allerdings bestritt sie nur zwei Spiele. Lisa Schmitz (Bayer Leverkusen), die die Auszeichnung erhielt, konnte im Spiel gegen Wolfsburg immerhin die beste Parade des Turniers für sich verbuchen (damit meine ich nicht den gehaltenen Neunmeter von Keßler, sondern die Szene, wo sie der allein aufs Tor zulaufenden Goeßling den Ball vom Fuß ’stibitzt‘ – Weltklasse!).

    Fair-play-Preis für Cloppenburg, nun ja, da hätte man auch jede andere Mannschaft nehmen können, da das Turnier insgesamt sehr fair ablief und die Schiedsricherinnen (an deren Leistung es diesmal wenig auszusetzen gibt) vor keinerlei Probleme stellte.

    Alles in allem war der DFB-Hallenpokal 2014 also eine gelungene Veranstaltung. Mein Dank geht auch an DFB-TV für die Live-Übertragung, auch wenn die Kommentatoren leider ziemlich ‚verpeilt‘ waren.

    @ tanne:

    Auch ich bin der Meinung, dass es Iva Landeka war, die gegen Cloppenburg das 1-0 erzielt hat. Warum hier häufig Brosius als Torschützin genannt wird, verstehe ich nicht.

    Übrigens gab es strenggenommen doch mindestens ein Eigentor, und zwar von Myriam Krüger (SC Freiburg), jedoch wurde dieser Treffer offiziell Gurbet Kalkan (MSV Duisburg) zugeschrieben.

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  • frek sagt:

    Hier gibt es noch eine Zusammenfassung:

    Es wird aber verständlicherweise mehr auf Jena und Turbine geschaut.

    Die Highlights gibt es auch bei DFB-TV zu sehen.

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  • waiiy sagt:

    Glückwunsch an unsere Turbinen! Das war natürlich ein Drehbuch, wie man es nicht besser hätte schreiben können.

    Schon, dass sich Frankfurt von Jena düpieren lässt, damit es nicht gleich im Viertelfinale zum Showdown kommt… 😉

    Insgesamt hat man gesehen, dass keine der Mannschaften alle Spiele mit gleicher Konzentration und gleicher Leistung angehen kann. Das, da hat Schröder sicher recht, liegt wohl daran, dass alle Mannschaften im Trainingsaufbau sind.

    Bei Turbine hat mir gefallen, dass Simic ab den K.O.-Spielen immer mehr das Spiel an sich gerissen hat und dann auch blind wusste wo, Hegerberg stehen würde. Ihr Pendant Göransson hatte da mehr Probleme, obwohl sie im letzten Jahr so groß aufgedreht hatte.

    Das Tor von Zietz im Finale war natürlich ein Traum. Aber der Sonntagsschuss zeigt auch, dass genauso auch Frankfurt hätte gewinnen können. Insgesamt fand ich auch, dass die 9 Meter im Finale sehr gut geschossen wurden. An alle Schützinnen (die ja mehrfach ran mussten) ein Kompliment!

    Ich freue mich, dass der Pokal in Potsdam bleibt. Aber etwas „Richtungsweisendes für die Rückrunde“ (wie es Goeßling vor dem Finale ausgedrückt hat) kann ich darin nicht sehen.

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Frankfurt hat sich nicht von Jena düpieren lassen, gegen die hat man 4:1 gewonnen^^

    Der Kader von Frankfurt hat mich nicht wirklich gewundert. Schließlich ist der Hallenpokal das perfekte Testturnier für Spielerinnen, die bisher noch nicht zum Zug gekommen sind. Schade, dass mit Jessica Reinhardt bloß ein Talent dabei war, allerdings hat sie auch eine ansprechende Leistung geboten.

    Ansonsten mit Weber, Garciamendez, Kuznik, Tanaka, Kremer, Preuß, das sind alles Ergänzungsspielerinnen oder Spielerinnen, die durchaus Wackelkandidatinnen sind, die sich also anbieten müssen und Spielpraxis brauchen können. Schade, dass Lise und Jessica nicht mit dabei war, möglicherweise deutet das auf einen Abgang zum Saisonende hin.

    Natürlich hätte man den Hallenpokal gewinnen können, wäre der Sonntagsschuss von Zietz nicht gewesen, dann hätte man es wahrscheinlich auch getan. Allerdings finde ich es sehr gut, dass man so lieber den Ersatzspielerinnen eine Chance gegeben hat und nicht in beinahe Bestformation wie Wolfsburg oder Potsdam angetreten ist. Schließlich hatte Frankfurt von den Top 3 der Liga als einzige zwei Spielerin der aktuellen zweiten Mannschaft dabei.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Frankfurt only get second place……..never mind, they can try again in 2015.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Das war ein Scherz, wie man am Smiley erkennen kann (zumal zu diesem Zeitpunkt keiner wissen, konnte, ob Potsdam bester oder zweitbester Gruppendritter wird).

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Who cares? Wie gesagt, es war ne Spaßveranstaltung!

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Dass Potsdam immer mit bestem Kader antritt und darüber hinaus alle anderen verfügbaren Spielerinnen auch mitnimmt zum Hallenpokal liegt an einer anderen Gewichtung des Turnier und einer anderen Philosophie, die der Verein dabei vertritt.

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  • grammofon sagt:

    Ich konnte leider nur teile der Gruppenphase sehen und hoffe, dass DFB-TV wie im letzten Jahr die Spiele noch ins Netz stellt. Inzwischen vielen Dank an @frek für den MDR Link.

    Weiß jemand warum Potsdams zweites Tor im ersten Spiel gegen Essen nicht gegeben wurde?

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  • Sheldon sagt:

    Das mit der Gewichtung kann ich verstehen, aber wie genau meinst du das mit der Philosophie?

    Wenn ich mir so Geschichten aus früheren Zeiten über den Abend des Hallenmasters durchlese, kann ich mir durchaus vorstellen, dass insbesondere Spielerinnen wie Sasic und Alushi darauf nicht unbedingt erpicht sind.

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  • xXx sagt:

    Naja, dass Frankfurt viele der Topspielerinnen nicht dabei hatte, dürfte eher daran liegen, dass einige von denen verletzt sind (bzw. kurz nach einer schweren Verletzung nicht auf Kunstrasen antreten sollten).

    Deswegen standen z.B. Kulig, Peter, Huth, Alushi gar nicht zur Verfügung. Von den wirkichen FITTEN Stammspielerinnen waren also lediglich Laudehr, Schumann und Bartusiak nicht dabei.

    Bei Turbine Potsdam war es ja durchaus auch nicht so, dass man mit den besten Spielerinnen angetreten wäre. Spielerinnen, wie Singer, Wälti, Evans, Andonova, Cramer oder Elsig, die sonst auf dem Feld viel Spielzeit bekommen, waren ja auch nicht dabei.

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  • Sheldon sagt:

    @xXx: Du vergisst einige: Was ist mit Crno, Ando, Garefrekes und Sasic? Das ist die komplette Stammoffensive der Hinrunde! Dazu kommen noch Schumann, Laudehr und Bartusiak. Von Peter, Alushi oder auch Huth braucht man also gar nicht mal zu sprechen.

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  • FFFan sagt:

    Noch ein Detail ist mir aufgefallen: Turbine Potsdam war nicht nur mit 16 Toren die ‚torhungrigste‘ Mannschaft; es haben sich auch alle (!) Feldspielerinnen mindestens einmal in die Torschützenliste eingetragen. Das hat es in der Geschichte des Hallenpokals vermutlich vorher auch noch nicht gegeben!

    Der Kaderaufstellung des 1.FFC Frankfurt kann man schon entnehmen, dass der Hallenpokal für den Verein nicht unbedingt oberste Priorität hat. Schließlich trat man sogar nur zu zehnt an, da Crno zum Nati-Lehrgang musste und Sasic ganz kurzfristig auch noch gestrichen wurde (ich weiß nicht, ob bei Celia ein akutes gesundheitliches Problem vorlag oder ob man einfach überhaupt nichts riskieren wollte, da sie wohl die wichtigste Spielerin für die Restrunde ist).

    @ Sheldon:
    „Wenn ich mir so Geschichten aus früheren Zeiten über den Abend des Hallenmasters durchlese, kann ich mir durchaus vorstellen, dass insbesondere Spielerinnen wie Sasic und Alushi darauf nicht unbedingt erpicht sind.“

    Ich kann mir denken, worauf du anspielst, aber ich glaube, dass sich die Zeiten geändert haben…
    Übrigens waren Lira und Celia gestern in Magdeburg anwesend, sie haben nur nicht mitgespielt.

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  • Neutral77 sagt:

    @ Sheldon

    das war der erste Teil das deine Übermannschaft Zweiter geworden ist !
    Und es werden noch welche folgen und dann bin ich auf deine Analysen / Ausreden gespannt 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Wollen wir es hoffen, dass sich die Zeiten geändert haben… Was damals dort ablief, wenn man den Berichten Glauben schenken darf, das geht einfach überhaupt nicht und hat sicherlich ein ganzes Stück weit die Vorurteile gegen den FF weiter befeuert. Deswegen hat und wird der Hallencup in Magdeburg immer ein gewisses Geschmäckle haben, solange bei diesen Geschichten die Betroffenen nicht klar Stellung beziehen und die Vergangenheit dieses Turnieres lückenlos aufgearbeitet wird. Gerade bei solchen Berichten hätte man von vornherein transparent sein müssen und darlegen, was dort hinter verschlossenen Türen passiert!

    Ich hoffe, es wird bald eine neue Generation geben, die sich anders positionieren wird und sich von diesen Dingen distanzieren wird und sie aufarbeitet!

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  • Anniko sagt:

    Auch von meiner Seite herzlichen Glückwunsch an Turbine zum Turniersieg, trotz der durchwachsenen Leistung im Turnierverlauf.
    Ich hatte zwar auf eine Überraschungsmannschaft gehofft, aber mit Hoffenheim und Leverkusen sind ja zwei Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga bis ins Halbfinale gekommen und haben dabei streckenweise guten Fußball gespielt.
    Bei den drei Jenaer Spielerinnen möchte ich mich noch bedanken, die im Spiel gegen Potsdam die letzten 5-6 Minuten durchgespielt haben. Sie haben ihrem Team einen Bärendienst erwiesen und natürlich waren die zahlreichen Jenaer Fans auch verärgert darüber.

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  • Sheldon sagt:

    @Neutral: Solange der Cup dann an Turbine geht und Wolfsburg nicht unter die Top 4 kommt, kann ich sehr gut damit leben^^

    Und wenn Frankfurts 2. Garde soviel Qualität hat, dass sie in einem solchen Turnier 2. werden kann, dann brauch mir nicht angst und bange sein.

    Und wenn man insgesamt 31 Saisontore in Gestalt von Sasic (14), Garefrekes (6), Ando (4), Alushi (3), Crno (3) und Laudehr (1) sowie die Stammtorhüterin zuhause gelassen hat und dennoch sooo gut abschneidet, muss man sich nicht schämen, sondern dann ist so ein zweiter Platz ohne Turnierniederlage aller Ehren wert.

    Wenn dann draußen die Offensive wieder dabei ist, dann werden die Spiele wieder ganz anders aussehen, so wie das Tor zum 1:1 gegen Cloppenburg beispielsweise 😉

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  • tanne sagt:

    Danke, dass die gelben Karten im Bericht ergänzt wurden. Ich bin mir sicher, dass es eine 4. Gelbe gab, und zwar im Spiel Potsdam gegen Essen, und zwar in der Szene, die zum Neunmeter führte. Die Schiedsrichterin zog nach dem Foul die gelbe Karte, aber bevor sie sie zeigte, änderte sich der Bildausschnitt. Es muss die Potsdamer Spielerin gewesen sein, die das Foul begang.

    Hat das jemand beobachtet wund weiß, wer hier gelb bekam?

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  • Neutral77 sagt:

    @ Sheldon,

    bloß Wolfsburg und Potsdam machen wieder die ersten beiden Plätze unter sich aus und Freiburg, Essen oder Sand holt sich den DFB Pokal !!

    Da halten auch all deine schönen Statistiken nicht mit 🙂

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  • Aldur sagt:

    Dank der Terminierung auf den Sonntag habe ich mir das Ganze erstmals live vor Ort gegeben. Insgesamt ist das schon ’ne nette, gut organisierte Veranstaltung. Direkt in der Halle fand ich es auch viel kurzweiliger, als am Bildschirm. Die gut 6 Stunden sind jedenfalls wie im Flug vergangen, und ich fühlte mich uneingeschränkt gut unterhalten, obwohl ich sonst eher kein Freund von Hallenfussball bin. Auch die ungezwungene Atmosphäre fand ich gut. Die Spielerinnen, die gerade Pause haben, laufen mitten unter den Zuschauern herum, bleiben hier und da für ein Schwätzchen mit Fans stehen, und erfüllen mit Engelsgeduld die Autogrammwünsche der vielen Kinder – so jedenfalls meine Beobachtungen – habe anderswo auch Gegenteiliges gelesen.

    Mit dem Auftritt der SGS war ich insgesamt auch zufrieden. Schade nur, dass nach der überzeugenden Vorrunde ausgerechnet im VF eine eher durchwachsene Leistung folgte, gegen einen Gegner aus Hoffenheim, der in jenem Spiel auch keine Bäume ausgerissen, aber immerhin das eine Tor gemacht hat.

    Mit Frankfurt und Potsdam sind dann zwei Team ins Finale gekommen, die in der Gruppenphase nur wenig geglänzt haben, den Einzug ins Endspiel durch die konstanten Leistungen in den k.o.-Spielen aber dann durchaus verdient haben. Im Neunmeterschießen gewinnt dann natürlich immer der Glücklichere, aber so war es zumindest für die vielen Fans aus der Region ein erfreuliches Ergebnis. Neben den bereits gewürdigten Spielerinnen sind mir vor allem noch Jenas Landeka und Hoffenheims Iwabuchi positiv aufgefallen.

    Insgesamt ’ne runde Sache. Mal abwarten, wie im kommenden Jahr die Terminierung aussieht, aber grundsätzlich komme ich gern wieder.

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  • Ute sagt:

    Ende gut, alles gut. Glückwunsch! 🙂
    meine Torbinchen haben es aber echt spannend gemacht…
    weiß eigentlich jemand, warum das Tor von Mjelde im 1.Spiel gegen Essen abgepfiffen wurde? Das hatte mich sehr gewundert (am PC) zumal es dfb.tv auch erst recht spät gecheckt hat.
    ich denke das Spiel wäre nicht verloren gegangen, wenn es gegolten hätte. – so lieber das Turnier gewonnen…;-)

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  • Jan sagt:

    @grammofon: Das Tor wurde wurde m.E. wegen eines Fouls kurz zuvor nicht anerkannt. Auch ich hatte da ein Foul gesehen (sofern es jenes nicht gegebene Tor ist, um welches es sich handelt).

    Wie Aldur war auch ich das 1. Mal vor Ort. Und dann gleich zum 1. Mal ausverkauft – wobei stets 10-20% der Plätze leer blieben, weil diejenigen Zuschauer gerade für Autogramme od. an Sponsoren- od. Verpflegungs-Ständen anstanden, Toiletten aufsuchten, umher bummelten od. draußen rauchten. Auf dem Hinweg sah ich die Busse von Hoffenheim, Frankfurt, Freiburg u. Wolfsburg Richtung Arena fahren, wo dann sämtliche Busse hübsch nebeneinander gereiht geparkt standen. (Deshalb sehe ich die WM 2022 in Katar optimistisch, weil sich dort wirklich ALLE Fans quasi an einem Ort treffen.)

    Es war ein prima Turnier, mit manch dramatischen Spielen und Überraschungen. Jeder konnte Jeden schlagen (Freiburg u. Sindelfingen mal ausgenommen). So holte Potsdam als schlechtester VF-Qualifikant aus der Gruppenphase den Pokal, während Wolfsburg als beste Mannschaft der Gruppenphase gleich im VF scheiterte. Dabei hatte der VfL in seinen ersten 30 Spielminuten kein Gegentor kassiert und als einziges Team alle seine Gruppenspiele gewonnen.

    Ich könnte nicht beurteilen, wer insgesamt beste Spielerin od. Torfrau war; dazu hab ich all die Spiele nicht stundenlang aufmerksam genug verfolgt. Es gab da immer mal Spielerinnen u. Torfrauen, die im ein od. anderen Spiel auftrumpften. So brachte z.B. die Torfrau von Bayer Leverkusen mit einer ganzen Reihe von Glanztaten die Turbinen schier zur Verzweiflung. War’s Lisa Schmitz od. Anna Klink? – ich saß zu weit weg, trotz kl. Fernglas.

    Im Finale schien bis kurz vor Schluss Meike Weber die Matchwinnerin zu sein, die ein tolles Tor schoss und eine Riesenchance von Potsdam vereitelte – bis Jennifer Zietz kam, traf und siegte: 1x mit Traumtor + 3x beim 11m. Da Potsdam geografisch bedingt die meisten Fans ‚mitbrachte‘, war deren Turnier-Sieg letztlich gerechtfertigt. Später nach der Siegerehrung strahlte Bernd Schröder jedenfalls aufrichtig mit dem Pokal vor zwei Medienleuten mit Kamera u. Mikrofon; das war kein aufgesetztes Lächeln (behaupte ich mal).

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  • enthusio sagt:

    @Jan:

    Auch Essen hat in der Vorrunde alle drei Gruppenspiele – mit einem unwesentlich schlechteren Torverhältnis als Wolfsburg – gewonnen, das kannst Du weiter oben schön nachlesen 🙂 .

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  • grammofon sagt:

    Danke, Jan. Das war im Stream nicht wirklich zu sehen. (Oder ich hab’s verpasst.)

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  • Jan sagt:

    @enthusio: Da hab ich die guten Essenerinnen doch glatt übergangen. Auch die Leistungen von Hoffenheim, Jena und Leverkusen seien lobend erwähnt. Dass mir Essens 9-Punkte Gruppensieg entgangen war, hat wohl mehrere Gründe. Mit Sitznachbarn wurde diskutiert, ob Turbine noch zweitbester Gruppendritter werden würde ; der Turbine-Fanblock saß direkt unter uns. Kaum auszumalen, wenn TPs letzter Gruppengegner nicht Sindelfingen gehießen hätte… Dann bummelte ich umher und verfolgte die letzten Gruppenspiele nur nebenbei.

    Hauptsächlich besuchte ich das Turnier jedoch, um Frau Neid ein Geschenk zu überreichen, und zwar prophylaktisch aus einem baldigen „Entschuldigungs“-Grund, sodass ich dauernd DARAN dachte als an Ergebnisse u. Tabellen. Doch wegen des Goldenen Balls am Tag darauf brach die Bundestrainerin schon Anfang des 3. VF auf. So gab ich es Anouschka Bernhard (sie kann es bezeugen) – doch stand es am Ende noch unter unter/neben ihrem Sitz, und ich nahm es wieder mit.

    Naja, immerhin besser, als wenn Silvia Neid es vllt. ebenso leicht irgendwo in der VIP-Lounge vergessen hätte. Denn ich wollte es Ihr auch nicht zu früh schenken, damit sie es nicht dauernd mit sich rumschleppen muss. Auch Frau Ratzeburg war nach der Siegerehrung plötzlich entschwunden, der ich es evtl. noch hätte geben können. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. 🙂

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