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Frauenfußball-Splitter 1/2014

Von am 9. Januar 2014 – 9.28 Uhr 45 Kommentare

Ehrungen für Nadine Keßler und Dzsenifer Marozsán, eine schwangere Stürmerin sowie eine herbe Schlappe für Schwedens Trainerin Pia Sundhage stehen im Mittelpunkt der ersten Frauenfußball-Splitter des neuen Jahres.

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Nadine Angerer: Vertrag in den USA unterschrieben
DFB-Nationaltorhüterin und Europas Fußballerin des Jahres Nadine Angerer hat bei einem Verein der US-Profiliga NWSL einen Vertrag unterschrieben. Um welchen Verein es sich handelt, will Angerer aber erst am kommenden Montag in Zürich auf der FIFA-Gala zur Weltfußballerin des Jahres bekanntgeben. Dort gehört Angerer neben Abby Wambach und der Brasilianerin Marta zu den Top 3.

Turbine Potsdam: Test gegen Malmö, Kinofilm geplant
Der 1. FFC Turbine Potsdam wird am Samstag, 1. Februar, ein Testspiel gegen LdB Malmö, den Verein von Ex-Turbine-Spielerin Anja Mittag, bestreiten. Austragungsort und Uhrzeit stehen allerdings noch nicht fest. Auf der Weihnachtsfeier gab es jüngst einen ersten Einblick in den geplanten Kinofilm über den Verein. Produzent Klaus Schmutzer hatte nicht nur seinen Regisseur Torsten Lüders mitgebracht, sondern auch einen knapp zehnminütigen Zusammenschnitt seines Filmprojekts, für welches er bereits seit mehreren Monaten den Verein mit der Kamera begleitet.

Nadine Keßler

Doppelte Auszeichnung: Nadine Keßler © Zetbo / Framba-Fotos.de

Nadine Keßler zur Nationalspielerin des Jahres gewählt
VfL Wolfsburgs Kapitänin Nadine Keßler ist von den Fans der deutschen Frauenfußball-Nationalelf zur Nationalspielerin des Jahres 2013 gewählt. Darüber hinaus erzielte sie nach Meinung der User beim 9:0-Sieg in der WM-Qualifikation gegen Russland auch den schönsten Treffer des Jahres. „Ich freue mich darüber, dass die Leistungen auf diesem Wege anerkannt werden. Aber alle meine Kolleginnen hätten die Auszeichnungen ebenfalls verdient“, so Keßler.

Ehrung für Dzsenifer Marozsán
Sie spielt zwar beim 1. FFC Frankfurt, groß geworden aber ist die ungarnstämmige Dzsenifer Marozsán im Saarland. Das haben die Sportjournalisten an der Saar jetzt honoriert und die 21-Jährige zur Sportlerin des Jahres 2013 gewählt. Die Erfolgsliste der jüngsten Bundesligaspielerin aller Zeiten ist trotz ihres jungen Alters bereits riesig: 2013 wurde die in Budapest geborene Marozsán in Schweden Europameisterin, zuvor bei der U20-WM in Japan 2012 Vize-Weltmeisterin und zur besten Spielerin des Turniers gekürt. 2010 war sie im eigenen Land U20-Weltmeisterin geworden.

Neuer B-Juniorinnen-Trainer beim VfL Wolfsburg
Triple-Sieger VfL Wolfsburg hat den Trainerposten seiner B-Juniorinnen neu besetzt. Florian Kula übernimmt zur Bundesliga-Rückrunde 2013/2014 als Nachfolger von Kerstin Kahrens das Team. Der 39-jährige Sportpädagoge und Inhaber der A-Lizenz war fünf Jahre lang in der Nachwuchsarbeit von Eintracht Braunschweig aktiv. Kulas Vertrag ist vorerst bis zum 30. Juni 2014 datiert, eine langfristige Zusammenarbeit ist jedoch geplant.

Schwedisches Trainingslager abgesagt
Vom 12. bis 16. Januar hatte der schwedische Fußballverband in Växjö ein Trainingslager für die Nationalelf angesetzt. Doch 10 der 12 Damallsvenskan-Vereine weigerten sich, ihre Spielerinnen abzustellen. Der Verband beugte sich dem Boykott und sagte das Trainingslager ab. Ein herber Gesichtsverlust für Trainerin Pia Sundhage und ein Beleg für den tiefen Graben zwischen den Vereinen und dem Verband. Detaillierte Infos gibt es bei Rainer Fussgänger in seinem Blog FF Schweden.

Hansen kehrt zu Stabæk zurück
Caroline Graham Hansen, eine der heiß begehrtesten europäischen Nachwuchsspielerinnen, kehrt ihrem schwedischen Verein Tyresö FF nach nur wenigen Monaten den Rücken und kehrt zu ihrem vorherigen Verein Stabæk FK zurück. Die 18-Jährige, die bei Tyresö erst im August einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hatte, begründete die Rückkehr in ihre Heimat vor allem damit, in Oslo ihren Schulabschluss machen zu wollen.

Sara Gunnarsdottir, Margret Lara Vidarsdottir, Dora Larusdottir

Margrét Lára Vidarsdóttir wird Mama © Nora Kruse, ff-archiv.de

Vidarsdóttir schwanger
Margrét Lára Vidarsdóttir steht in der isländischen Nationalelf und bei ihrem schwedischen Klub Kristianstads DFF vor einer längeren Spielpause. Die 27-jährige Stürmerin, 94 Länderspiele und 71 Tore, wird Mama. Vidarsdóttir war in der Bundesliga beim FCR 2001 Duisburg und beim 1. FFC Turbine Potsdam aktiv. Bei Kristianstads galt sie als Schlüsselspielerin und war mit 13 Toren in der Vorsaison gemeinsam mit Anja Mittag von LdB Malmö drittbeste Torschützin der Damallsvenskan.

Veje wechselt zu Brøndby
Die dänische Stürmerin Katrine Veje wechselt von LdB Malmö zu Brøndby IF. Die 22-Jährige unterschrieb in ihrer Heimat einen Vertrag bis zum Sommer 2015. Trainer Peer Lisdorf freut sich: „Sie ist eine schnelle, torgefährliche, dribbelstarke und technisch versierte Spielerin und hat einen guten Schuss.

Betsy Hassett von Sand nach Manchester
Die neuseeländische Nationalspielerin und zentrale Mittelfeldspielerin Betsy Hassett unterschrieb einen Einjahresvertrag beim FA-WSL-Neuling Manchester City. „Ich bin ein bisschen nervös, freue mich aber sehr“, so Hassett, die vom SC Sand aus der 2. Bundesliga Süd auf die Insel wechselt. Zuvor spielte sie während ihres Studiums im Team California Golden Bears der Berkeley University in den USA.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

45 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Zur Wahl des Fanclubs: Wenn man weiß, welche Ergebnisse da früher schon rausgekommen sind, gibt man auf so ne Wahl nichts mehr, weil sie anscheinend sehr offen für Manipulationen (Mehrfachabstimmungen im großen Maße) ist.

    Leistungstechnisch gäbe es einige andere, die diese Ehrung eher verdient hätten, gerade, weil Keßler bei der EM nahezu ein Komplettausfall war.

    Das mit dem schwedischen Trainingslager ist schon klasse, da könnten sich die deutschen Vereine mal was von abschneiden, anstatt bei allen Entscheidungen des DFBs immer zu kuschen.

    Für Hansen werden die Vereine wahrscheinlich jetzt schon Schlange stehen und sich bei ihrer Schule erkundigt haben, wann ihr Schulabschluss denn stattfindet 😀 Ich an Stabaeks Stelle hätte sie ja 1 Jahr länger als ihren Schulabschluss gebunden und darauf spekuliert, dass Vereine große Ablösesummen zu zahlen bereit sind.

    Und last, but not least: Herzlichen Glückwunsch an Vidarsdottir!

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  • Sheldon sagt:

    Da dieser Thread quasi am stärksten mit dem Abschluss der Halbzeit in der Liga zusammenhängt und es noch keinen Beitrag zu den Tops und Flops der Hinrunde gibt, möchte ich hier mal auf ein Modell des Kickers, das ich sehr gut finde, zurückgreifen, nämlich die Ranglisten.

    Zunächst einmal die Torhüterinnen:

    Weltklasse

    Internationale Klasse

    1. AnKa Berger
    2. Stenia Michel
    3. Almuth Schult
    4. Desiree Schumann

    Im weiteren Kreis

    5. Laura Benkarth
    6. Lisa Schmitz –
    7. Kathrin Längert
    8. Anke Preuß
    9. Lisa Weiß

    Blickfeld

    Lykke-Pedersen

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  • ziefle sagt:

    @Sheldon
    diesmal kann ich Dir keinen Daumen rauf oder runter geben.

    Deine ersten zwei Abschnitte Daumen runter, aber Deinen 3.Absatz ganz klar Daumen rauf.

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  • waiiy sagt:

    Sehr interessant, dass die Fans Keßler gewählt haben, während die Journalisten sich für Maroszan entschieden haben. Auch wenn man die Präsentation der Spielerinnen von DFB aus ansieht, sind da doch gewisse Unterschiede wahrzunehmen. Eigentlich sollte dann solch ein Ergebnis zu denken geben an den entscheidenden Stellen (wird es aber nicht, da bin ich mir sicher). 😉

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  • Sheldon sagt:

    Defensive zentral:

    Weltklasse:
    —–

    Internationale Klasse:

    1. Nilla Fischer (VfL Wolfsburg)
    2. Tabea Kemme (Turbine Potsdam)
    3. Abby Erceg (USV Jena)

    Im weiteren Kreis:

    4. Stefanie Draws (Turbine Potsdam)
    5. Maren Mjelde (Turbine Potsdam)
    6. Saskia Bartusiak (1. FFC Frankfurt)
    7. Luisa Wensing (VfL Wolfsburg)
    8. Carina Wenninger (Bayern München)
    9. Vanessa Martini (SGS Essen)
    10. Marisa Ewers (Bayer Leverkusen)

    Blickfeld:

    Carole Costa (FCR Duisburg)
    Peggy Kuznik (1. FFC Frankfurt)
    Lena Ostermeier (SGS Essen)
    Marith Prießen (Bayer Leverkusen)
    Carolin Schiewe (USV Jena)

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  • Sheldon sagt:

    @ziefle: Wäre gut, wenn du das begründest. Wenn es viel Feedback und Überarbeitungen gibt, kann Markus das vielleicht aufnehmen und verarbeiten, wenn er einen Hinrundenrückblick erstellt.

    Sollen eigentlich vor allem als Diskussionsgrundlage dienen.

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  • Sheldon sagt:

    Defensive Außenbahn:

    Weltklasse:

    1. Bianca Schmidt (1. FFC Frankfurt)

    Internationale Klasse:

    2. Simone Laudehr (1. FFC Frankfurt)
    3. Lia Wälti (Turbine Potsdam)

    Im weiteren Kreis:

    4. Noelle Maritz (VfL Wolfsburg)
    5. Pauline Bremer (Turbine Potsdam)
    6. Katharina Baunach (Bayern München)
    7. Verena Faißt (VfL Wolfsburg)
    8. Leonie Maier (Bayern München)
    9. Juliane Maier (SC Freiburg)

    Blickfeld:

    Laura Brosius (USV Jena)
    Jennifer Cramer (Turbine Potsdam)
    Stefanie Bunte (VfL Wolfsburg)
    Jacqueline Klasen (SGS Essen)
    Chioma Igwe (SC Freiburg)
    Irini Ioannidou (SGS Essen)
    Isabel Kershowski (Bayer Leverkusen)
    Carolin Simon (Bayer Leverkusen)

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  • Sheldon sagt:

    Mittelfeld zentral defensiv:

    Weltklasse:

    Internationale Klasse:

    1. Johanna Elsig (Turbine Potsdam)
    2. Nadine Keßler (VfL Wolfsburg)
    3. Melanie Behringer (1.FFC Frankfurt)
    4. Amber Brooks (Bayern München)
    4. Lena Goeßling (VfL Wolfsburg)

    Im weiteren Kreis:

    6. Sarah Doorsoun-Khajeh (SGS Essen)
    7. Susann Utes (USV Jena)
    8. Sarah Däbritz (SC Freiburg)
    9. Viola Odebrecht (VfL Wolfsburg)
    10. Dolores Silva (FCR Duisburg)

    Blickfeld:

    Julia Arnold (USV Jena)
    Vanessa Bernauer (BVC Cloppenburg)
    Carolina Hendrich (Bayer Leverkusen)
    Ramona Petzelberger (Bayer Leverkusen)
    Victoria Schnaderbeck (Bayern München)
    Christine Schneider (TSG Hoffenheim)
    Asuna Tanaka (1. FFC Frankfurt)
    Ingrid Wells (Turbine Potsdam)

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  • Sheldon sagt:

    Mittelfeld zentral offensiv:

    Weltklasse:

    1. Dzsenifer Marozsan (1.FFC Frankfurt)

    Internationale Klasse:

    2. Linda Dallmann (SGS Essen)
    3. Julia Simic (Turbine Potsdam)

    Im weiteren Kreis:

    4. Kozue Ando (1.FFC Frankfurt)
    5. Ramona Petzelberger (Bayer Leverkusen)
    6. Lina Magull (VfL Wolfsburg)

    Blickfeld:

    Jackie Groenen (FCR Duisburg)
    Iva Landeka (USV Jena)
    Ricarda Walkling (Bayern München)
    Francesca Weber (Bayer Leverkusen)

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  • Sheldon sagt:

    Außenbahn offensiv:

    Weltklasse:

    1. Kerstin Garefrekes (1.FFC Frankfurt)

    Internationale Klasse:

    2. Alexandra Popp (VfL Wolfsburg)
    3. Lira Alushi (1.FFC Frankfurt)
    4. Anna Blässe (VfL Wolfsburg)

    Im weiteren Kreis:

    5. Vanessa Bürki (Bayern München)
    6. Turid Knaak (Bayer Leverkusen)
    7. Lisa Evans (1.FFC Turbine Potsdam)
    8. Ana Maria Crnogorcevic (1.FFC Frankfurt)
    9. Ria Percival (USV Jena)
    10. Zsanett Jakabfi (VfL Wolfsburg)
    11. Jennifer Oster (FCR Duisburg)

    Blickfeld:

    Sylvia Arnold (SC Freiburg)
    Merle Barth (Bayer Leverkusen)
    Melanie Leupolz (SC Freiburg)
    Lieke Martens (FCR Duisburg)
    Asano Nagasato (Turbine Potsdam)
    Lea Schüller (SGS Essen)

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  • ziefle sagt:

    @Sheldon
    ich meinte Deinen Kommentar von 9.57Uhr Dein Anderer (11.36) war noch nicht eingeblendet als ich meinen um 11.46 schrieb.

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  • Sheldon sagt:

    Sturm:

    Weltklasse:

    1. Celia Sasic (1.FFC Frankfurt)
    2. Martina Müller (VfL Wolfsburg)

    Internationale Klasse:

    3. Sarah Hagen (Bayern München)
    4. Genoveva Anonma (1.FFC Turbine Potsdam)

    Im weiteren Kreis:

    5. Charline Hartmann (SGS Essen)
    6. Isabella Linden (Bayer Leverkusen)
    7. Amber Hearn (USV Jena)
    8. Natasa Andonova (1.FFC Turbine Potsdam)
    9. Mandy Islacker (BVC Cloppenburg)

    Blickfeld:

    Jovana Damnjanovic (VfL Wolfsburg)
    Ada Hegerberg (Turbine Potsdam)
    Mana Iwabuchi (TSG Hoffenheim)
    Susi Hartel (TSG Hoffenheim)
    Lena Lotzen (Bayern München)
    Sofia Nati (FCR Duisburg)
    Conny Pohlers (VfL Wolfsburg)
    Lea Schüller (SGS Essen)
    Lisa Schwab (Bayer Leverkusen)
    Sandra Starke (SC Freiburg)

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  • DAWIDenko sagt:

    @ sheldon:

    sehr interessante Rangliste ganz in altbewährter Kicker-Manier.
    Vor allem auch die Objektivität.
    Weltklasse für Bianca Schmidt, KG und Celia auf jeden Fall nachvollziehbar.
    Ich hätte sonst noch gedacht, dass du Melanie Behringer in die Weltklasse einstufst.
    Ansonsten hätte ich Pegy Kutznik auch höher eingestuft.

    Bei Potsdam hätte ich Julia Simic vielleicht doch nicht ganz in die int. Klasse getan, eher kurz davor.
    Ähnlich, wie Julia hätte ich auch Anonma in der Rubrik Sturm eingestuft.

    Ada Hegerberg nur im Blickfeld finde ich zu wenig. Klar, hat sie zu wenig Tore geschossen. Aber sie arbeitet viel für die Mannschaft und ist für die Gegner ein permanenter Unruheherd.
    eher als Anonma – jedenfalls in dieser Halbserie.
    Ada Hegerberg war auch wesentlich wirkungsvoller als Andonova, die du besser positioniert hast.
    Andonova war meist nur Einwechselspielerin bisher, und hat dort meiner Ansicht wenig überzeugt. Jedenfalls von den Spielen, die ich im Karli gesehen habe.
    Toni Görannson fehlt ganz in der Liste. Ist das Absicht?

    Im Großen und Ganzen aber sehr aufschlussreich und vor allem interessant und eine gute Anregung für Diskussionen. Ich freue mich noch auf den letzten Teil der Legionärinnen, die die Listen sicher noch kompletieren wird. 😉

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  • O. Christ sagt:

    Sheldon, vermutlich kannst du dich bei der Benennung der Kategorien hinter deiner Inspirationsquelle verstecken, aber Unterscheidungen wie zwischen „Weltklasse“ und „internationaler Klasse“ oder vage Begriffe wie „im weiteren Kreis“ bzw. „Blickfeld“ sagen mir nichts.

    P.S.: Dass bei deinen „Weltklasse“spielerinnen nicht ausschließlich diverse Frankfurterinnen, sondern sogar mal eine Wolfsburgerin auftaucht, ist sehr großzügig von dir.

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  • Sheldon sagt:

    Es wäre sehr schön, auch schriftliches Feedback zu erhalten. Diese Ranglisten sind meine erste persönliche Einschätzung. Ich habe nicht alle Spiele persönlich und live gesehen, sodass andere Einschätzungen und Verbesserungsvorschläge hilfreich wären.

    @ziefle: Hast du dir diese Fanclub-Umfragen schonmal angeschaut? Da gab es bereits Fälle, wo eine Spielerin mit über 50% nach einem Spiel gewählt wurde, die überhaupt keine nennenswerte Aktion im Spiel hatte.

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  • Sheldon sagt:

    @DAWIDenko: Eine Rangliste über die Legionärinnen ist zumindest von mir nicht geplant, da ich dort zu wenig Einblicke hatte.

    Zu den Potsdam-Spielerinnen: Toni hätte man vielleicht noch ins Blickfeld auf der Außenbahn offensiv nehmen können. Ada ist sehr dicht am weiteren Kreis für mich dran, sie und Andonova, die ja sehr weit unten platziert ist, sehe ich ähnlich stark.

    Simic und Anonma haben gerade zu Beginn recht gut gespielt, Anonma hat zudem die meisten Stürmertore in Potsdam gemacht. Über Simic lässt sich streiten, Anonma würde ich da lassen.

    @O.Christ:

    Eine kurze Spezifizierung:

    1. Weltklasse – für mich verdient eine Spielerin das Prädikat „Weltklasse“, wenn sie über einen längeren Zeitraum Spitzenleistungen anbietet, die sie befähigen, die wichtigsten Spiele zu beeinflussen. Ein Beispiel: Marozsan hat über einen längeren Zeitraum eine konstant hohe Leistung gebracht, die so gut war, dass sie in Spielen wie gegen Potsdam nicht nur zufällig an zwei Toren und damit am Spielausgang beteiligt war, sondern dass sich das abgezeichnet hat.

    2. Internationale Klasse – diese Spielerinnen bringen konstant hohe Leistungen, die sie zu wichtigen Stützen in Spitzenteams machen. Allerdings fehlt ihnen zur Weltklasse die Fähigkeit, auch allerwichtigste Spiele im Alleingang entscheiden zu können und trotz Bewachung immer absolute Gefahr auszustrahlen und zu besitzen.

    3. Im weiteren Kreis – hier finden sich die Spielerinnen wieder, die gute bis sehr gute Leistungen bringen können und sie auch bringen, allerdings noch nicht die Reife haben für den engeren Kreis der Besten oder aber als solche Schwächephasen durchmachen, wodurch sie erstmal aus diesem herausgefallen sind.

    4. Blickfeld – diese Spielerinnen haben schon mal mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht, aber bringen diese Leistungen noch nur selten. Auf sie sollte man aber ein Auge haben, denn sie haben gutes Potential.

    Um im Bild der N11 zu bleiben: Weltklasse wären in der deutschen N11 diejenigen, die effektiv entscheidenden Anteil daran hatten, dass die N11 Weltmeister wird.
    Internationale Klasse haben die Stammspielerinnen eines Weltmeisters.
    Im weiteren Kreis befinden sich die Ergänzungsspielerinnen.
    Und im Blickfeld befinden sich die Talente, die sich einer solchen Mannschaft anbieten.

    So in etwa habe ich die Bereiche abgegrenzt.

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  • melli sagt:

    @sheldon: manchmal habe ich mich gefragt, warum du so viele „daumen runter“ bekommst. seit heute kenne ich zumindest 2 gründe.

    1. die wahl nadine keßlers zur nationalspielerin 2013 anzuzweifeln
    2. einer unfertigen spielerin wie d. marozsan weltklasse zu unterstellen

    aber ich will dir zumindest zugute halten, dass es endlich mal jemanden auffällt, welche top-leistung eine bianca schmidt liefert

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  • Sheldon sagt:

    @melli: Ich habe nicht die Wahl Nadine Keßlers angezweifelt, sondern nur das Wahlprozedere, mit dem der Fanclub solche Wahlen durchführt. Dieses Prozedere ist nicht gegen Mehrfachabstimmungen geschützt, eine Person kann praktisch innerhalb eines längeren Zeitraumes von 1-2 Tagen 100, vielleicht 1000 Stimmen abgeben.

    Was Marozsan in dieser Hinserie gezeigt hat, war absolut brillant. Sie war die einzige Spielerin der ganzen Liga, die auf zwei Positionen (der „6“ und der „10“) herausragend war.

    Mit 8 Scorerpunkten gehört sie zu den Top-Scorern der Liga und hat auch in der N11 ihre Klasse sowohl bei der EM als auch in der Quali eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit 7 Toren und 9 Vorlagen ist sie sowohl Deutschlands beste Torschützin, beste Vorlagengeberin, die beste Vorlagengeberin der WM-Quali sowie die beste Scorerin der WM-Quali. Sie war an 40% der deutschen Tore beteiligt, eine fantastische Quote im innerdeutschen Vergleich. Ein Tor mehr als Mittag und Sasic, das zeigt, dass sie mittlerweile auch torgefährlich ist.

    Darüber hinaus steht das Spiel gegen Potsdam, dass sie mit zwei Vorlagen maßgeblich mitbestimmt hat.

    Vielleicht ist sie noch nicht fertig, mag durchaus sein. Vielleicht wird sie unter Bell tatsächlich zu der weltbesten Spielerin überhaupt, in allen Bereichen. Mag sein. Für mich ist sie jetzt schon Weltklasse, weil es kaum eine Spielerin in der Liga und auch nur wenige in der Welt gibt, die Technik und Effektivität so gut miteinander vereinen wie sie.

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  • FFFan sagt:

    Der Vollständigkeit halber hier noch die Rangliste der ‚Legionärinnen‘:

    Weltklasse:

    1. Nadine Angerer (Brisbane Roar / AUS)

    Internationale Klasse:

    2. Anja Mittag (LdB FC Malmö / SWE)
    3. Linda Bresonik (FC Paris St. Germain / FRA)
    4. Annike Krahn (FC Paris St. Germain / FRA)

    Im weiteren Kreis:

    5. Nicole Rolser (FC Liverpool / ENG)
    6. Katrin Schmidt (LdB FC Malmö / SWE)

    Blickfeld:

    Corina Schröder (FC Liverpool / ENG)
    Kathleen Radtke (LdB FC Malmö / SWE)
    Isabell Bachor (Lilleström SK / NOR)
    Nicole Banecki (SC Kriens / SUI)

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Die Einordnung von Bresonik und Krahn finde ich schwierig, da sie sich nicht groß in dieser Halbserie ausgezeichnet haben. Bresonik hat darüber hinaus in der N11 keinen Stammplatz mehr, was auch mit hineinspielt.

    Die anderen sind ziemlich gut getroffen, vielen Dank dafür!

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  • Sheldon sagt:

    Aus den Überlegungen bisher ergibt sich folgende Elf der Vorrunde:

    Berger – Schmidt, Fischer, Kemme/Erceg, Laudehr – Elsig – Garefrekes, Maroszan, Popp/Dallmann – Müller, Sasic

    Es dominieren die Spielerinnen der Top 3. Frankfurt ist in dieser Saison noch ungeschlagen und ist im Vergleich zu allen anderen Teams unglaublich torgefährlich. Mit 5 Spielerinnen haben sie die meisten Spielerinnen, gefolgt von Potsdam und Wolfsburg mit je 3 Spielerinnen, die zum Teil auch in der CL auf sich aufmerksam machen konnten.

    Mit Dallmann und Erceg sind darüber hinaus zwei Spielerinnen für mich sehr nah an der 1. Elf, die bei tieferstehenden Clubs spielen.

    Elsig und Dallmann haben sich darüber hinaus nachhaltig für die N11 empfohlen, genauso Laudehr auf ihrer Position. Vor allem wird interessant sein, wie sich die Platzierungen in der Rückrunde verändern werden, wo die Langzeitverletzten landen und bei wem diese Leistungen konstant bleiben.

    Insgesamt aber ein erwartbares Ergebnis.

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  • dummkopf sagt:

    @sheldon
    Typisch. Beschäftigt sich sehr intensiv und kennt wirklich viele aus der Frauen-BL. Die Vollständigkeit hätten nicht viele so gut hin gebracht. Ein paar wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Aber wenn du die einfachste Einstufung (Goessling) schon so danebensetzt, wer soll dann den Rest noch beachten?
    Deine FFC- und Wob-Bewertungen nimmt wohl leider eh keiner mehr für voll (Ich dachte immer, dein Sahnehäubchen ist Behringer, aber wie du aktuell von der dieses Jahr äusserst blassen Maroszan schwärmst. Beneidenswert. Den meisten Menschen bleibt es leider verwehrt, jemals so liebesblind zu werden. Dein Verhältnis zu Bayern ist offensichtlich sehr zwiespältig geworden. Den MSV magst du auch nicht. Freiburg, Essen, Jena, Lev. verfolgst du kaum.
    Und Potsdam? Berger mag ich sehr, aber beste Hüterin … und im Sturm kommt Anonma vor Andonova und Evans, dann Hegerberg und Nagasato, dann vielleicht noch Göransson? Würde würfeln ein besseres Ergebnis bringen? Ich denke schon.
    Auch nicht unclever, Müller als Weltklasse einzustufen. Wohl eher ein ungeeigneter Versuch, die Wob-Fans wenigstens ein bisschen versöhnlich zu stimmen, als ernst gemeint?
    Gute Namenssammlung, inhaltlich eben Gebrüder Grimm. Wann kommt nur endlch der Frosch, der dich wachküsst?

    @FFFan
    Wieviele Minuten hast du Bresonik, Rolser oder Bachor denn die letztes Jahr gesehen? Oder beurteilst du nach den Leistungen von vor 3 Jahren?

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  • Sheldon sagt:

    @dummkopf: Grundlage meiner Analyse ist vor allem die Hinrunde der Liga mit Berücksichtigung von Pokal, CL und N11. Wo hättest du Goeßling in dieser Zeit denn eingestuft?

    Gegen eine bessere Einstufung von Goeßling sprechen folgende Faktoren:

    1. Ihre Effektivität – Goeßling hat in dieser Saison in der Liga gerademal 3 Scorerpunkte (dabei 1 Tor) und kann sich allein auf dieser Ebene mit den vor ihr liegenden Spielerinnen kaum messen (Elsig 4/1, Keßler 5/0, Behringer 2/5, Brooks 5/4). Dabei spielt sie im Gegenteil zu Elsig, Keßler und Behringer im Verein eher den offensiveren Part der Doppel-6, hier müsste gerade, was die Vorlagen betrifft, einfach deutlich mehr kommen.
    Das gleiche Bild in der N11, wo sie gegenüber anderen Spielerinnen deutlich hinterher hinkt. Im Mannschaftsinternen Scorerranking liegt sie gerademal auf einem geteilten 5. Platz mit Popp und Keßler. Die vor ihr liegenden Mittag, Sasic, Marozsan und Alushi sind weit entfernt, Marozsan und Alushi allein mit jeweils 9 Vorlagen übernehmen dort die Offensivabteilung quasi allein.

    2. Abgemeldet in wichtigen Spielen – weder gegen Bayern noch gegen Potsdam oder Frankfurt konnte sie das Spiel wirklich entscheidend beeinflussen. Gegen Frankfurt musste sie sogar ausgewechselt werden, gegen Bayern beschränkte sich ihr Vorhandensein auf den Kullerfreistoß, den man kaum als zwingend getreten bezeichnen kann, der dann aber durch Zufall zum Tor geführt hat. Ansonsten hat sie kaum Impulse setzen können. Von einer Spielerin, die das Prädikat „Weltklasse“ haben soll, erwarte ich gerade in solchen Spielen ein In-Erscheinung-Treten (wie bei Marozsan im Potsdamspiel oder Sasic im Wolfsburgspiel).

    3. Auch generell hat sie nach der EM darüber hinaus nicht überzeugen können. Dass ich sie überhaupt noch zur Internationalen Klasse rechne, liegt vor allem an ihrer Unberechenbarkeit, auch mal ein Weltklasse-Spiel abzurufen. Dies kann sie zur Zeit allerdings nicht dann, wenn es gebraucht wird.
    Die Spielerinnen, die vor ihr stehen, spielen in ihren Teams eine deutlich wichtigere Rolle für den Spielaufbau als sie und sind allesamt deutlich stärker in Erscheinung getreten.

    Zu Potsdam: Göransson hat ihren Stammplatz verloren und kam nur auf Kurzeinsätze. Folglich kann überhaupt nicht gesagt werden, inwieweit sie über einen längeren Zeitraum konstante Leistungen bringt.
    Hegerberg ist für eine Mittelstürmerin einfach nicht effektiv genug, dafür, dass sie bei einem Topclub mitten als Mittelstürmerin agiert, sind 4 Scorerpunkte einfach noch zu wenig. Möglicherweise könnte man sie in den weiteren Kreis aufnehmen, doch höher auf keinen Fall. Wenn man sich anschaut, wie effektiv die Mittelstürmerinnen anderer Clubs sind (Sasic 14/6, Hagen 7/4, Müller 8/2), dann steht das in keinem Verhältnis.
    Evans könnte man vielleicht mit Bürki tauschen, aber auch sie ist noch zu schwankend in ihren Leistungen. Nagasato hat auch noch zu wenig Einsatzzeit, um das wirklich zu beurteilen können, inwieweit sie über einen längeren Zeitraum konstante Leistungen und eine Führungsrolle übernehmen kann.
    Anonma ist noch die treffsicherste Spielerin und kann auch noch am ehesten Spiele entscheiden. Allerdings könnte man sie mit Hartmann tauschen. Aber sie tut noch am ehesten das, was eine Stürmerin zu tun hat.

    Müllers Weltklasse kommt nicht von ungefähr, sowohl ihre Vielseitigkeit, ihre Effektivität, ihre Fähigkeit, Spiele zu entscheiden, machen sie für Wolfsburg unverzichtbar. Für mich dort wichtiger als Keßler oder Goeßling.

    Und bei Marozsan sollte man spätestens nach dem Kroatien-Spiel, das sie faktisch alleine entschieden hat, und dem Potsdam-Spiel, an dem sie den Bärenanteil hatte, keine Zweifel mehr haben. Sie hat den größten Entwicklungssprung aller Spielerinnen gemacht. Entscheidend ist hier auch die Vielseitigkeit: Sie ist schneller und zweikampfstärker geworden und macht dadurch das Umschaltspiel bei Frankfurt deutlich schneller als früher, außerdem leistet sie ungeheuer viel Abwehrarbeit mit. Vorne hat sie bereits ihre Freistoßqualitäten unter Beweis gestellt, ihre Ecken sind viel besser und effektiver geworden.

    Alles in allem besitzt sie bereits jetzt alles, was man benötigt, um die Besten der Besten zu schlagen.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • FFFan sagt:

    @ dummkopf:

    Bei den im Ausland tätigen Spielerinnen bin ich natürlich auf Spielberichte und Statistiken angewiesen. Über Bresonik hört man aus Frankreich viel erfreuliches, Rolser hatte mit ihren Toren und Vorlagen großen Anteil am Meistertitel des FC Liverpool, bei Angerer hat sicherlich auch die EM meine Einschätzung beeinflusst.

    Von einigen Spielerinnen (Mittag, Schmidt, Radtke, Bresonik, Krahn) konnte ich außerdem bei Champions-League-Übertragungen ein paar Eindrücke sammeln.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Warum blendest du bei bestimmten Spielerinnen die guten Leistungen einfach aus ?
    Auch wenn L.Gößling bisher nicht so starke Leistungen zeigen konnte, wie wir sie natürlich immer wieder erhoffen. Sie ist nicht immer der offensive Part auf den 6er Positionen, sondern wechselt sich m.N.Kessler o.V.Odebrecht ab. Auch so etwas solltest du auch wahrnehmen können.
    Gegen Turbine war sie nicht abgemeldet, sondern hat sehr viele Gegenstöße Turbines abgelauifen,wurde sehr häufig gefoult und hat den entscheidenden Paß auf N.Maritz gespielt,deren Paß nach Innen zum Tor durch M.Müller führte.
    Du gibst oft „Fakten“ zum Besten, aber beurteilst nach deinem ziemlich „verklärtem“ Gefühl.
    Bei D.Maroszan machst du es genau umgekehrt, denn auch sie hatte Spiele, wo sie nicht zu sehen war und nichts von ihrer „Weltklasse“ erkennbar war.
    Kannst du dich nicht mal um etwas mehr Objektivität bemühen und trotzdem Frankfurt-Fan sein ?
    Hieß es nicht noch vor Kurzem WOB ist von L.Gößling total abhängig ? Jetzt sind wir plötzlich von M.Müller total abhängig.
    Versuch mal etwas Ordung in deine Gedankengänge zu bekommen 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Ich habe immer gesagt, dass Wolfsburg von mehreren Spielerinnen abhängig ist. Goeßling, Müller, Keßler, sie alle müssen in absoluter Top-Form sein, damit Wolfsburg überhaupt was reißen kann. Schwächelt eine, kommt der ganze Apparat ins Stottern.

    Für mich war Müller in dieser Saison bisher die klar beste Wölfin, weil sie auch dann eben da war, als es darauf ankam, und die Tore gemacht hat (z.B. gegen Potsdam).

    Keßler hat immerhin mit ihren Toren den Kasten am Laufen gehalten (auch viele wichtige Tore).

    Aber ich denke nicht, dass Goeßling besser als Brooks, Elsig oder Behringer, oder aber im offensiven Mittelfeld als Popp, Alushi, Dallmann, Hagen oder Anonma einzustufen ist. Wenn du dir mal anschaust, wer sich in welcher Kategorie aufhält, dann sollte dir schon klar werden, dass ich mich um größtmögliche Objektivität bemüht habe.

    Dass Goeßling 5. in ihrer Rubrik ist, heißt ja nicht zwangsläufig, dass sie so viel schlechter als die anderen in ihrer Rubrik ist. Alle Spielerinnen trennen nur marginale Unterschiede. Man kann von mir aus auch Keßler auf Platz 1 und Goeßling auf 3 oder 4 stellen, da sind die Differenzen wirklich nicht so ausschlaggebend.

    Was Marozsan betrifft, sie war in dieser Saison immer da, wenn man sie brauchte. Der Unterschied zwischen Marozsan und Goeßling ist zur Zeit eben genau dieser: Marozsan kann ein Spiel gegen Potsdam zugunsten von Frankfurt entscheiden, Goeßling ist lediglich am Ausgleich gegen Potsdam beteiligt. Es sind die Topspiele, die den Ausschlag geben. Müller ist in der Weltklasse gelandet, weil sie in den entscheidenden Momenten zur Stelle war. Marozsan ebenso, Garefrekes auch.

    Um Weltklasse zu sein, müssten Keßler und Goeßling das zeigen, was sie letzte Saison gezeigt haben, und zwar in jedem Spiel. Konstanz und positive Entwicklung ist ein wesentlicher Faktor. Bei Marozsan war diese Entwicklung sichtbar, bei Keßler und Goeßling nicht!

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  • dummkopf sagt:


    @gerd… vielleicht was zu sagen? ,oder
    @Zuschauer, der SC-Fan der keiner sein will?

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  • Detlef sagt:

    Ich wünsche MAGGIE alles, alles Gute!!!
    Das ihre Schwangerschaft und die Entbindung komplikationsfrei verlaufen mögen, und das sie ein gesundes Kind zur Welt bringt!!!

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Deine Bewertung in deiner „Kicker“-Zuordnung von N.Kessler u. L.Gößling ist schon ok,da stört mich auch dein Ranking nicht;das Problem dabei ist,daß du L.Gössling richtig im defensiven MF einordnest, wie auch N.Keßler, die aber auch eben im offensiven MF spielt, wie du D.Maroszan plaziert hast. Es ist durch dieses Wechselspiel sehr schwer eine klare Bewertung für die ein oder andere Positon zu finden.
    Deutlich wird jedoch, daß du L.Gößling u.D.Maroszan nicht vergelichen solltest, da L.Gößling zwangsläufig dadurch nicht durch Tore oder häufigen Vorlagen Spiele entscheidet, sondern Gegentore verhindert und da hat WOB weniger als der 1.FFC.
    Also wenn, dann eher Vergleich m.N.Keßler für d.offensive MF;
    genauso wechseln A.Popp u. M.Müller ständig die Positionen auf Außen links, wie auch in der Mitte, so daß beide weder als reine Außen, noch als Mittelstürmerin fungieren.
    Auf LAV ist V.Faißt inzwischen wieder deutlich besser geworden u.auch dort besser als N.Maritz,gerade in der Offensive; N.Maritz ok insbes. gut gegen Potzdam auf RAV gegen Anonma gespielt;
    T.Kemme in der IV ? Habe sie nur als LAV in Erinnerung.
    Die Bewertung „Weltklasse“ ist natürlich immer auch eine Frage der Kriterien,die man zu Grunde legt. Auch wenn du eine Klassifizierung dort versucht hast – von meinem Empfinden sehe ich derzeit über die Halbsaison niemanden mit diesem Format.
    Selbst N.Angerer hat lediglich in der EM eine Weltklasse-Leistung gezeigt, davor sicher nicht.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Ich frage mich, was dein Kriterium für „Weltklasse“ ist. Wir sind es in den letzten Jahren gewohnt gewesen, dass Weltklasse zumindest im Männerfußball eigentlich immer Ausland bedeutete. Weltklasse war nie ein Prädikat, dass man inländischen Spielern wirklich verhängen wollte, da war man sehr, sehr kritisch. Allerdings denke ich, gerade in Anbetracht dessen, dass die Deutschen die CL dominieren und dass ein weiterer deutscher Klub die beiden deutschen CL-Klubs dominiert, ist dieses Prädikat schon gerechtfertigt, zumindest, wenn man es überhaupt irgendeiner Spielerin auf der Welt jemals verhängen will.

    Natürlich ist es immer schwer bei den Frauen, Spielerinnen wirklich bestimmten Positionen zuzuordnen. Soweit ich es mitbekommen habe, spielt Goeßling allerdings bei Wolfsburg immer die „8“ oder IV. Die defensive Rolle übernimmt immer ihre Nebenfrau. Ich habe Goeßling zumindest noch nie so tief spielen sehen, wie Keßler, nämlich bis mit nach hinten zwischen die IVs, wie es auch Behringer spielt. Da gehört für mich meines Erachtens die defensive „6“ nämlich hin.

    Frankfurt spielt mittlerweile eher mit einem 4-1-4-1. Ando und Marozsan sind beide eher offensiv, allerdings spielen beide auch immer wieder auf der „8“. Für mich ist diese Position eigentlich der ehemalige Spielmacher, die ehemalige „10“, und zwar sowohl bei Wolfsburg als auch bei Frankfurt. Die „10“ ist dagegen eher eine hängende zweite Spitze, zumindest so, wie es meist gespielt wird.
    Daher denke ich schon, dass das in gewisser Hinsicht vergleichbar ist.

    Wie man es dreht und wendet, auch wenn man die Defensive betrachtet, da hat Frankfurt seine Gegentore zum Beispiel gegen Mannschaften wie Hoffenheim bekommen und hat gegen Bayern und Potsdam zusammen weniger als Wolfsburg bekommen.

    Faißt habe ich noch nicht wieder so stark gesehen, mag vielleicht daran liegen, dass die meisten Teams eher über rechts kommen (Bremer/Evans oder Schmidt/Garefrekes). Da trat Maritz doch etwas stärker in Erscheinung.

    Für die Einordnung der Potsdamerinnen liegt mir eher folgendes Grundmuster zugrunde:

    Berger – Bremer, Mjelde, Draws, Kemme, Wälti – Elsig – Evans, Simic, Anonma – Hegerberg

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  • dummkopf sagt:

    Ach, du dickes Ei!
    Im Mai-Rückblick hat er ja noch viel mehr geschrieben. Liebesbriefe so weit das Auge reicht. Einmal bis zum Mond und zurück. Was sage ich, einmal in eine entfernte Galaxie und zurück trifft es wohl besser. Und es wird immer mehr.
    So viele Tasten zu drücken ist ja schon eine gewaltige Leistung.
    Da braucht man doch sicher mehr als 8 Stunden pro Tag, und kann gar nichts mehr anderes machen, ausser vielleicht noch ein bisschen Biathlon schauen.
    Kein Wunder fehlt da die Zeit zum Zwischendurch mal kurz nachdenken, bzw es besteht sogar die Gefahr der Unterzuckerung.
    Ich sorge mich aber auch schon um den nächsten Spieltag.
    Da muss man für den ein oder anderen wirklich hoffen, dass der FFC BLOSS NICHT gegen Wolfsburg in Führung geht. Es bestehen ja bereits erste leichte Zweifel, ob beim Gedanken an Bell, Maroszan, Behringer und ko, die Durchblutung bereits kritische Zustände erreicht. Und man weiss ja, dass auch Zustände extremer Ekstase sehr wohl grosse körperliche Schäden verursachen können.
    Und falls er das Spiel trotzallem einigermassen gesund überlebt, wird womansoccer.de sich wohl einen zweiten Server zulegen müssen, weil mit so vielen Kommentaren ein Server allein unmöglich fertig würde.
    Allein diese Vorstellung macht ihn für mich aber doch schon zum meinem (s)Helden.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Tja, da kommt etwas auf deinen „Helden“ zu mit sehr hohem „gesundheitlichen“ Risikopotential, insbes. wenn Frankfurt das Spiel auch noch gewinnen sollte.Dann hat auch hier im Forum keiner mehr was zu „melden“ und M.J. o. N.K haben „Überstunden zu leisten.
    Andererseits,wie kann er dann seine jetzigen „Höchstleistungen“ noch steigern ? 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @dummkopf, Altwolf: Ihr täuscht euch. Frankfurts Sieg wird für sich sprechen. Wolfsburg wird mit 5:0 oder 6:0 nach Hause geschickt. Und ich werde ganz ruhig im Stadion stehen und es einfach nur genießen, wie Frankfurt schon mal in Richtung Meisterschaft spaziert. Es wird sein wie ein einziger, warmer Frühlingsschauer.

    Wenn ich sehe, wie Celia ihre 3 Buden macht, von Alushi, Marozsan und Schmidt aufgelegt, dazu Garefrekes 2, Alushi und Marozsan je ein Tor, von Behringer, Schmidt und Celia aufgelegt, da geht einem das Herz auf über diese fußballerische Kunst der Mainstädterinnen, die den Fußball zur Vollendung führen 🙂

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  • melli sagt:

    @sheldon: gib mir bitte mal die mischung durch, die du rauchst, inhalierst oder was auch immer…..

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  • Neutral77 sagt:

    Frage: Wie kann ein einzelner Mensch soooo viel Nonsens von sich geben ?

    Bist du wieder Hellseher Nummer 1 ??

    Altwolf und die Anderen: Ich wiederhole meine Frage aus einem anderen Theard: Wie lange wollt ihr noch mit dieser Person diskutieren ?
    Geht doch nicht mehr drauf ein und lasst ihn allein in seiner Welt ! Dieser Kommentar von 21:08 Uhr sagt doch alles über diese Person !!!

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  • Neutral77 sagt:

    Und noch etwas Du SUPER FFC FRANKFURT Fan:

    Ich habe mal die letzten Theards über Kim Kulig und Svenja Huth (und ihre Verletzungen durchgeschaut). Mit deinen Kommentaren in diesem Forum kann man ja inzwischen ganze (Märchen) Bücher füllen, aber bei den beiden schwer verletzen Spielerinnen kein einziger Kommentar, kein Satz geschweige denn keine 2 Worte (Gute Besserung) !!!

    Ich glaube auf so einen FAN kann jede Mannschaft verzichten, der sich hier nur präsentiert und rühmt mit Spielerinnen die gerade (sehr) gute Leistungen zeigen (und er selbst dazu 0% beiträgt) und den die verletzen Spielerinnen der gleichen Mannschaft nicht interessieren !!

    Die bringen ja zur Zeit auch keine Leistung, mit der du dich brüsten kannst !!!

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  • Altwolf sagt:

    @Neutral77.Ich nehme das ja auch nicht so tierisch ernst, zumal ich auch eine gewisse Portion „Spaß“ an seiner Widersprüch-lichkeit habe und die teils „fantastischen“ Abhandlungen und Kreationen auch dieses Forum, wenn auch nicht immer für alle ammüsant, beleben. Zudem ist er die „Antipode“,die man zum diskutieren benötigt.

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  • dummkopf sagt:

    Gute Antwort.

    Trotzdem bin ich froh zu wissen, dass du im Stadion bist. Da ist immer der Krankenwagen gleich in der Nähe.

    Lass mich deine Ekstase trotzdem ein wenig dämpfen. Was du rosaroter Liebespanther als Weiterentwicklung siehst, ist zu nicht unerheblichen Teilen Verletzenpech (bzw. -glück). Im Gegensatz zur letzten Rückrunde spielen mit Sasic, Alushi, Laudehr, Schmidt (war zwar zeitweise zur Verfügung, aber nie ‚fit‘) jetzt 4 N11 Spielerinnen mehr. Das Pech des FFC in der letzten Saison ist ins Glück umgeschlagen, denn ausser kurz Alushi konnte die komplette Bestbesetzung immer konstant auflaufen.

    Dafür ist jetzt Wob im Verletztenpech. Wenn du da Goessling, Kessler, Popp und Faisst rausnimmst, und sie dann ein halbes Jahr später wieder alle spielen, würdest selbst du
    (Sofern deine NSA-fähige Wolfsburg-Firewall-Extra solche Informationen überhaupt nach oben durchlässt)
    von einer „Weiterentwicklung“ noch nie da gewesenen Ausmasses schwärmen, Kellermann zum Welt-Trainer des Jahrhunderts erklären, mindestens 8 Spielerinnen Galaxie-klasse (das ist 1 über Weltklasse!) attestieren, den Ausschluss aus der Frauen-BL fordern, damit die anderen auch einmal eine Chance haben, und den Einsatz in der Männer-BL verlangen, damit dort der VfL endlich mal wieder Meister wird.

    @neutral
    Ehrlich gesagt, ich finde es jetzt erst richtig gut. Ich weiss gar nicht, wie lange du schon dabei bist aber sheldon war früher fast noch besser, weil unberechenbarer!

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  • Sheldon sagt:

    @dummkopf: Wer hat sich denn weiterentwickelt? Pohlers? Die sitzt nur noch auf der Bank! Schult? Etwas konstanter geworden, okay. Henning? Noch nicht wieder fit. Maritz? Da stimme ich dir zu. Magull? Von ihr kommt noch viel zu wenig. Blässe und Jakabfi? Im Vergleich zu letzter Saison noch schwächer. Müller? Konstant wie letzte Saison. Wen gibt es noch? Achja, Wensing. Im Abwehrzentrum völlig deplatziert. Odebrecht? Spielt die überhaupt noch?

    Klar hat Wolfsburg Verletzte und Kranke gehabt, jedoch haben sie sich das nach der letzten Saison, wo man vieles übers Bein gebrochen hat, auch selbst zuzuschreiben.

    Was die Qualität von Wolfsburg betrifft, so darf man durchaus davon sprechen, dass in der letzten Saison Keßler und Goeßling, vielleicht auch noch Vetterlein alle in die Weltklasse gehörten und Faißt, Müller, Pohlers, Blässe und Jakabfi allesamt in die Internationale Klasse, vielleicht auch noch Popp und Wensing. Davon ist in dieser Saison nicht mehr wirklich viel zu sehen.

    Richtig ist, dass Laudehr letzte Saison verletzt war und Sasic neu zum Kader hinzugestoßen ist. Was Alushi betrifft, ist sie noch lange nicht da, wo ich sie in Bestform sehe. Potsdam und Slowenien, das waren Anzeichen dessen, was bei ihr konstant möglich wäre.
    Schmidt war fit, aber stand total neben sich. Wurde von Svenja Huth sportlich verdrängt und verlor in der N11 ihren Stammplatz. Wäre mittlerweile undenkbar. Alle anderen Spielerinnen haben letzte Saison schon gespielt oder standen zumindest im Kader. Das ist ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht.

    Im Vergleich zu letzter Saison ist das Verletzungspech nicht sonderlich verändert bei Frankfurt. Mit Babett Peter, Svenja Huth und Kim Kulig sind immer noch drei nominelle N11-Spielerinnen verletzt, wobei dieses Prädikat für Kulig sicher nicht mehr gelten kann. Im Vergleich zu letzter Saison hat man mit Bretigny, Angerer, Krieger und Kumagai absolute Spitzenspielerinnen darüber hinaus verloren.
    Wenn ich mir beispielsweise die Mannschaft des Gütersloh-Spiel anschaue, dann kann ich da nicht erkennen, dass Frankfurt in irgendeiner Weise personell schlechter aufgestellt war:

    Schumann – Schmidt, Bartusiak, Kumagai, Peter – Smisek, Kulig – Garefrekes, Marozsan, Behringer – Bretigny

    Bretigny hat sicher nicht die Klasse einer Sasic, aber beispielsweise Laudehr hat nur die Position von Peter eingenommen. Für Kumagai, einer japanischen Weltmeisterin, steht nun eine Peggy Kuznik in der IV, für Smisek und Kulig eine Ando und eine Crno auf dem Platz. Ich sehe dort personell zumindest für Frankfurt zur Zeit keine derartig große Verbesserung. Doch das Spiel hat sich total verändert.

    Allerdings gehört in den nächsten Jahren natürlich auch die Personalpolitik dazu. Warte doch erstmal ab, wenn Peter und Huth wieder fit sind. Dann hat man zwei Defensivalternativen mehr.
    Bell wird nicht den Fehler machen und Peter auf links versauern lassen, sondern ihre Qualitäten nutzen und sie wie in Potsdam im Defensivzentrum einsetzen.

    Schumann – Schmidt, Peter, Bartusiak, Laudehr – Behringer – Garefrekes, Marozsan, Ando, Bajramaj – Sasic

    Darüber hinaus Huth, die auf den Außenbahnen eingesetzt werden kann. Man muss dann schauen, was der nationale und internationale Markt sonst noch so hergibt, gerade an Weltklassespielerinnen, die mit einer Bankrolle bei der besten Mannschaft Europas zufrieden sind.
    Der Männerfußball zeigt, wie wichtig solche Spieler sind: Pizarro und Santana stehen beide für diese Sorte Spieler. Beide saßen bei Bayern oder Dortmund in mindestens 30 von 34 Bundesligaspielen auf der Bank. Und dennoch, wenn sie reinkommen, gibt es keinen Qualitätsverlust. Pizarro macht dann in seinen 4-5 Spielen 4 Tore national und 6 Tore international, Santana gab den Abwehrchef.

    Bell muss es gelingen, solche Spielerinnen zu finden, wenn er nicht auf das Verletzungsglück angewiesen sein will. Aber vielleicht gelingt es ihm ja, Spielerinnen wie Munk, Wich oder Tanaka, die er ja bereits im Kader hat, zu solchen Spielerinnen aufzubauen. Gerade Wich hat ja ihre Torgefährlichkeit in Potsdam damals unter Beweis gestellt.
    Gerade in der IV und im ST brauchst du solche Spielerinnen, weil das die Positionen sind, wo du normalerweise keine Experimente eingehst und groß während der Saison umstellst. Auch Ein- und Auswechslungen geschehen viel häufiger im Mittelfeld als auf diesen Positionen. Bzw. brauchst du dann gerade im Sturm eine Topjokerin.

    Das ist die Leistung, die einen Weltklassetrainer von einem Klassetrainer unterscheidet. Mal schauen, ob Bell sie erbringen kann!

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon. Wie herrlich kommt in deinem Beitrag mal wieder deine „Genialität“ zum Ausdruck.
    Da nimmt man als Beispiel eine 35-Jährige, die sich zwischenzeitlich eine individuelle „Auszeit“ in den USA genommen und eine ganze Vorbereitungsphase deswegen ausgelassen hatte und demonstriert daran ihre fehlende „Weiterentwicklung“,die mit diesem Trainer auch kaum zustande kommen konnte.
    Dabei hat sie sich, wie sie selbst bestätigt, persönlich „weiterentwickelt“, da sie eine wichtige Erfahrung machen konnte.
    Hinzu kommt, daß sich die „arme“ M. „Müller? Konstant wie letzte Saison “ auch nicht weiterentwickeln konnte.Da hätte sie noch eine Schippe drauflegen müssen ! (siehe unten).
    “ Weltklasse:
    1. Celia Sasic (1.FFC Frankfurt)
    2. Martina Müller (VfL Wolfsburg)“
    Und da das noch nicht für die „Würdigung“ reicht, nimmst du mal alle verletzten Spielerinnen und attestiert ihnen die fehlende Form, die sie vor der Verletzung hatten.
    Na ja und warum sollte dann nun auch noch A.Schult besser geworden sein, da sie ja immerhin das 1 Tor gegen den 1.FFC nicht verhindern konnte.

    Was dir bei deinen meisten Kommentaren abgeht, ist der Respekt vor den Leistungen von Spielerinnen, die nicht in deinem „rosaroten“ Blickfeld liegen. Da es sich dabei ja hauptsächlich um Spielerinnen eines Vereins handelt, kann man das auch als „Kompliment“ auffassen, denn dieser wird als Konkurent offenbar sehr ernst genommen. Hat übrigens U. Höneß auch immer gern gegenüber seinen stärksten Mitbewerbern getan, allerdings mit mehr „Niveau“.

    Ich bin nun schon richtig „gespannt“ auf das Spiel in Frankfurt,wenn diese „formschwache“ VFL-Truppe sich von einer
    „Übermannschaft“ dominieren lassen muß und gezeigt bekommt, wie Fußball zu spielen ist. Werde mir dieses Spiel dann als „Lehrbeispiel“ aufzeichnen. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Pass auf, dass du nicht von deiner eigenen Ironie eingeholt wirst 😉

    Schult hat durchaus noch andere Patzer gehabt. Eine Weltklassetorhüterin hält so einen Ball wie den von Bremer schon mal.

    Das mit Müller war kein Vorwurf, sondern eine Feststellung.

    Ich sehe Wolfsburg durchaus als einen Konkurrenten an, doch einen Konkurrenten, der seine Mittel einfach nur vergeudet. Wie könnten Goeßling und Keßler heute spielen, wenn sie sich nicht auf den Lorbeeren der letzten Saison ausruhen würden? Wo ist die Entwicklung bei Lina Magull? Sie hat teilweise schon sehr gute Leistungen in der letzten Saison gezeigt, allerdings ist sie bei Wolfsburg kaum ins Spiel eingebunden.

    Ich wüsste nicht, dass Goeßling, Keßler, Magull, Schult oder Blässe so große Verletzungen gehabt hätten, dass sie derartig zurückgeworfen worden wären.

    Bei Popp, Odebrecht, Faißt, Wensing und Henning kann man das ja ein wenig verstehen, doch auch sie sollten mittlerweile alle längst wieder fit genug sein.

    Wie kommt es denn, dass von Wolfsburg maximal zwei Spielerinnen Stamm spielen in der N11?

    Die letzten Aufstellungen sahen doch wie folgt aus:

    Angerer – Schmidt, Krahn, Bartusiak, Maier – Goeßling, Keßler – Bajramaj, Marozsan, Laudehr – Celia

    Wenn ich richtig zähle, 6 Frankfurterinnen und zwei Wolfsburgerinnen. Popp sieht gegen Laudehr/Mittag/Bajramaj/Celia überhaupt kein Land mehr, Faißt auf der linken Seite wird schwer zu schaffen haben mit Maier/Laudehr/Cramer/Kemme, Wensing und Henning haben bei nicht die Klasse für die IV, auf rechts wird Wensing wohl ewig warten können, bis sie da mal spielen kann, denn dort ist Schmidt gesetzt, ansonsten zieht man Maier rüber.
    Genauso sieht die Lage von Schult im Tor aus, denn sie wird erst dort zur Nr.1, wenn Angerer aufhört (was vielleicht noch 3-5 Jahre dauern kann), und dann werden die Karten auch wieder neu verteilt.

    Magull mit Marozsan zu vergleichen, ist ein Witz, auch auf sie kann man gut und gerne verzichten.
    Odebrechts kleines Mini-Intermezzo ist wohl sowieso Geschichte.

    Man hat mit Schult, Henning, Wensing, Faißt, Odebrecht, Keßler, Goeßling und Popp 8 Nationalspielerinnen im Kader, von denen gerade mal 2 Stamm spielen. Und auch das ist nicht sicher, wenn Goeßling und Keßler sich weiter in dieser durchschnittlichen Form präsentieren und Behringer und vor allem Elsig weiterhin so auftrumpfen.

    Frankfurt hat dagegen 6 Stamm-Nationalspielerinnen plus eine ganze Reihe an weiteren Kandidatinnen (Schumann, Behringer, Peter, Huth) mit allesamt guten Chancen bei aktueller Form.

    Das sind einfach die objektiven Verhältnisse.

    Ihr solltet da mal die Emotionalität herausnehmen. Nenne mir eine Spielerin, die tatsächlich Kellermanns Handschrift trägt, eine Spielerin, die unter ihm einen echten Entwicklungssprung gemacht hat. Vielleicht Goeßling, aber sonst hat er nur individuelle Qualität zusammengebaut.

    Bei Frankfurt tragen alle Spielerinnen Bells eigene Handschrift. Hätte auch nur irgendein anderer Trainer Frankfurt in der Sommerpause übernommen, würde Frankfurt jetzt nicht da oben stehen.

    Sasic trägt Bells Handschrift von Haus aus, Marozsan, Behringer, Ando, Schmidt, Laudehr, selbst Garefrekes, sie alle haben ihre Spielweise verändert, sind flexibler geworden, sind beständiger geworden, und wachsen über sich hinaus.

    Man erkennt einstudierte Spielzüge, gerade bei Schmidt und Garefrekes, erkennt in Behringer endlich eine ordnende Hand auf dem Platz, sieht eine größere Laufbereitschaft, ein präsenteres Zweikampfverhalten und eine starke Verbesserung des Defensivverhaltens insgesamt, sodass Zufallsgegentore eigentlich kaum noch vorkommen.

    Das meine ich, wieso ich Frankfurt eine positive Entwicklung prophezeie, während Wolfsburg in meinen Augen stagniert. Da sehe ich keine neuen Ideen, keine Veränderung.
    Man kann zwar in den Medien von mir aus immer wieder betonen, dass man das Triple nicht unbedingt als Ziel vorgibt, aber als Trainer solltest du immer vorausschauend sein und die Möglichkeit in Betracht ziehen und fordern. Und wenn es dann soweit kommt, solltest du einen Plan in Petto haben, wie es danach weitergeht. Bei Wolfsburg sehe ich da bisher nur ein herbergersches Denken, immer nur bis zum nächsten Spiel. Doch als Trainer solltest du immer schon einen Schritt voraus sein und dir überlegen, welche neuen Anreize du schaffst, wenn das Ziel erreicht ist. Transfers, Trainingsveränderungen, Umstellung des Spiels usw.

    Man sollte immer im Auge haben: Titeltechnisch ist das Triple das höchste der Gefühle, doch das heißt nicht, dass es sportlich nicht noch besser geht. Oder aber anders geht. Und gerade hier wäre es nötig gewesen, neue Ideen sofort am ersten Tag nach dem Triple bereit zu halten, um es nicht zu einem vollkommenen Spannungsabfall kommen zu lassen. Und ich denke, das ist etwas, was sie bei Wolfsburg noch lernen müssen.

    Denn ganz ehrlich, schaut ihr euch das Gegurke, was Wolfsburg diese Saison größtenteils abliefert, wirklich gerne an oder hättet ihr nicht gerne wieder solche Galas wie im letzten Jahr bzw. vielleicht noch größere? Geht es euch um den Sport oder die Titel?

    Ich betrachte das alles immer aus sportlicher, ästhetischer Perspektive. Und dort ist das Maß noch lange nicht ausgeschöpft!

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  • Maskal69 sagt:

    Glückwunsch Nadine Keßler, absolut verdient die beiden Auszeichnungen. Ich habe sie auch gewählt, da sie für mich die beste Deutsche Spielerin 2013 und ein ganz wichtiger Baustein zum Deutschen EM Titel war. Das Dou Keßler- Goeßling ist derzeit das beste National auf der doppel Sechs und vorerst unerreichbar.

    Bin mal echt gespannt wie Sheldon reagiert, wenn zur nächsten Saison eine Stammspielerin vom FFC Frankfurt voraussichtlich nach Wolfsburg wechselt.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Wie kommst du bei deinen „Fakten“ nur auf Ironie meinerseits ?
    Wieso hat deine „Traumoffensive“ nur ein mageres Tor gegen die „patzende“ A.Schult zustande gebracht ?
    „Eine Weltklassetorhüterin hält so einen Ball wie den von Bremer schon mal.“ Hast du überhaupt in Erinnerung, wie das Tor zustande kam ?
    P.Bremer hat in den recht strammen Freistoß von T.Kemme auf das Tor einfach mal den Fuß reingehalten und den Ball entscheidend abgefälscht ! Klar, alle außer A.Schult halten den; von Weltklasse hat bei A.Schult bisher niemand gesprochen – aber deinen Vorstellungen zum Trotz wird N.Angerer ihre EM-Leistung nicht 3-5 Jahre halten können und auch bald e. Nachfolgerin haben.
    Wenn die BT S.Neid für den Erfolg ihrer Mannschaft die entsprechenden Spielerinnen aufstellt, dann wählt sie die, die am Besten in ihr Konzept passen.Da ist es doch nicht wichtig, wieviele davon in einer Vereinsmannschaft spielen.
    Freu dich doch, wenn die Spielerinnen aus Frankfurt in d. N11,in der Buli,im Pokal und dann ja wohl nächste Saison,dann auch in der CL u.anschließender WM sich immer wieder zeigen können und du sie dabei bewundern kannst.
    Nach 3 Jahren Pause von einer solchen Belastung ist der 1.FFC auch mal wieder gefordert sich entsprechend deinen Ansprüchen zu zeigen.
    Daß es bei solch hohen Belastungen auch zu Phasen abfallender Leistungsfähigkeit u. zu mehr Verletzungen kommt, ist bei deinem „Maximal-Leistungsanspruch“ nicht vorgesehen, wie man ja auch an deiner „erkalteten“ Liebe zu L.Meier erkennen kann.
    Diese „Tiraden“ gegen den WOB-Trainer kannst du dir inzwischen sparen, die kenne ich alle schon und beinhalten doch nur „Substanzlosigkeit“ , zumal du das Alles hinter deinem Rechner sitzend formulierst ohne je die Arbeit auf dem Trainingsplatz miterlebt zu haben, geschweige denn seine Manager-Tätigkeit beurteilen kannst.
    Deine „Veränderungsidee“ hast du doch nur von P.Gardiola „abgekupfert“, der eine völlig andere Vorraussetzung dabei hat, als es wahrscheinlich J.Heinckes beim Verbleib bei Bayern gemacht hätte.Deine Vorstellung hätte da wohl eher im „Chaos“ geendet.
    „Nenne mir eine Spielerin, die tatsächlich Kellermanns Handschrift trägt“ Beginn der Verantwortung für eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion 2008 mit Tripel-Sieg 2013 in 5 Jahren.Hier ist es ein ganzes Team was sich entwickelt hat.
    C.Bell seit 6 Monaten in Verantwortung für ein Team voller N11-Spielerinnen und ständiger Tabellenplazierung unter den TOP 3, noch kein Titel, also auch noch nicht endgültig zu bewerten.
    Das Spiel der Wölfinnen ist sicher noch steigerungsfähig und das wird es sich auch wieder.
    Tue dir doch die WOB-Spiele einfach nicht an, dann fällt dir auch die „Leistungsbewertung“ der Spielerinnen leichter. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf:

    Kellermann hat kein Team entwickelt, sondern zusammengepuzzelt. Stück für Stück. Seiner Scouting-Fähigkeiten stelle ich gar nicht in Frage, aber mehr braucht es außer einem hohen Budget da nicht wirklich zu.
    Keßler, Odebrecht und Henning waren in Potsdam bis auf Verletzungen alle Stammspielerinnen. Wensing und Popp bei Duisburg ebenso. Goeßling war bereits N11-Spielerin. Schult ebenfalls. Pohlers war Torschützenkönigin bei Frankfurt und kannte zumindest Odebrecht noch aus Potsdam. Wagner, Keßler, Laura Vetterlein und Henning hatten schon in Saarbrücken zusammengespielt, Odebrecht und Goeßling schon in Bad Neuenahr.
    Die Querverweise wollen überhaupt kein Ende nehmen. Er musste nur genau hinschauen, wie die Spielerinnen bei ihren alten Vereinen gespielt haben und 11 Spielerinnen suchen, bei denen die individuellen Spielweise.

    Zu Bell: Er kam in ein Team, das N11-Spielerinnen hatte, ja. Aber diese N11-Spielerinnen hatten in den letzten 3-4 Jahren den größten Schrott zusammengespielt, den man sich vorstellen kann. Keine dieser N11-Spielerinnen war wirklich in Topform. Peter, Kulig und Huth waren von Beginn an verletzt, Bartusiak seit Jahren unter ferner liefen, Schmidt zuletzt im Verein und in der N11 nur auf der Bank, von Behringer und Bajramaj wollen wir gar nicht erst sprechen und Marozsan hat eine enttäuschende EM gespielt (und dabei dennoch das Tor zum Finaleinzug erzielt). Laudehr war die Einzige, die durch die EM wirklich in Form war.
    Und die Internationalen: Keine wirklichen Kracher dabei. Ando, Munk, Butt, Garciamendez, Tanaka, Crno, keine von denen war besonders großartig in Erscheinung getreten.
    Es war Garefrekes, die Frankfurt in den letzten Jahren immer wieder einigermaßen den ***** rettete. Sie allein, die anderen hangelten sich irgendwie durch.

    Zu Angerer: Sie muss nicht 3-5 Jahre ihr Niveau halten. Es reicht, wenn sie einigermaßen seriös spielt und Lust hat. Neid wird ihr keine neue Torhüterin vor die Nase setzen, wenn Angerer will, spielt sie bis 40 durch. Sie musste lange genug hinter Rottenberg warten, also wird sie nun auch durchspielen bis zum bitteren Ende, und wenn das Tokio 2020 sein sollte. Denn ich bin mir sicher, dass Angerer noch einmal Olympiasiegerin werden will. Und wenn mit 41 Jahren.

    Auch Leonie Maier hat sich dem Leistungsprinzip zu stellen. Auch sie muss noch an sich arbeiten, auch wenn sie großes Talent mit sich bringt. Aber das reicht eben alleine noch nicht.

    @Maskal69: Welche Spielerin sollte sich das antun? Schauen wir uns mal kurz an, welche Spielerinnen einen auslaufenden Vertrag haben: Wenn mich nicht alles täuscht, sind das Schumann, Peter, Schmidt, Behringer, Ando, Crno und Alushi von den Stammspielerinnen. Wen wollt ihr davon haben? Schumann? Die hat schon in Potsdam signalisiert, dass sie ihren Stammplatz nicht gerne teilen mag. Alushi? Jetzt, wo sie ihren Freund geheiratet hat, soll sie wegziehen? Nimmt man ihn dann auch gleich in Wolfsburg unter Vertrag oder wie läuft das? Ando? Sie hat gerade erst gewechselt und dürfte keinen Grund haben, von Frankfurt schon wieder wegzugehen, vor allem, weil Wolfsburg keine andere Japanerin hat (im Gegensatz zu Frankfurt). Bleiben Peter, Schmidt, Behringer und Crno. Behringer und Crno wollt ihr sicherlich nicht haben, weil auf den Positionen kein akuter Bedarf besteht, bleiben noch die Ex-Turbinen Peter und Schmidt. Möglich, aber ich vermute, sollten die wirklich dahingehen, sehen wir eher das Niveau vom Anfang der Saison 2012/13 als zumindest bei Schmidt das aktuelle. Besonders Schmidt hat bei Frankfurt den Bell-Bonus, so gut hat sie nicht einmal unter Schröder je gespielt. Und so gut wird sie auch unter keinem andern Trainer spielen.

    Und was Goeßling/Keßler bei der EM betrifft? Mehr als eine Gelbe Karte haben die beiden effektiv nicht eingebracht. Zwar immer schön im Zentrum die Stellung gehalten, aber was da nach vorne bei rauskam, war doch erbärmlich. Naja, fürn EM-Titel reichts (frei nach Olaf Schubert).

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.So langsam komme ich doch zu dem Schluß, daß du offenbar durch deine „verzerrten“ Sichtweisen und Darstellungen für den normalen User keine Diskussionsgrundlage bietest und muß nun doch @Neural77 beipflichten, was ich bisher so nicht wahr haben wollte. Ergötze dich an deinen eigenen „Kreationen“ und freue dich über „deine“ Erfolge beim 1.FFC Frankfurt.

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