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Frauenfußball-Jahresrückblick 2013 – Juni

Von am 8. Januar 2014 – 11.52 Uhr

Womensoccer lässt das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Den Juni prägten spektakuläre Transfers, Hiobsbotschaften und die Vorbereitung auf die Frauenfußball-EM in Schweden.

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Hiobsbotschaften in EM-Vorbereitung
Bundestrainerin Silvia Neid durfte sich auf dem Weg zur Frauenfußball-EM in Schweden über gelungenen Testspiele gegen Schottland, Kanada und Japan freuen, musste aber eine EM-Absage nach der anderen verdauen. So sagten binnen kurzer Zeit Alex Popp, Linda Bresonik und Babett Peter ihre Teilnahme ab. Und so stellte sich der 23 Spielerinnen umfassende DFB-Kader für die EM fast von selbst auf, lange Gesichter gab es einzig bei Torhüterin Kathrin Längert und Mittelfeldspielerin Isabel Kerschowski, die nicht nominiert wurden.

Célia Šašić in Aktion

Seit der neuen Saison im FFC-Dress: Célia Šašić © Herbert Heid / girlsplay.de

Frankfurt holt Šašić und Bell
Die Bundesligavereine trieben die Vorbereitungen auf die neue Saison mit einer ganzen Reihe von Verpflichtungen voran. Den spektakulärsten Transfer landete dabei der 1. FFC Frankfurt durch die Verpflichtung von Nationalstürmerin Célia Šašić vom SC 07 Bad Neuenahr, die am Main einen Dreijahresvertrag unterschrieb. Zuvor hatte der Verein bereits bekanntgegeben, vom selben Verein auch Trainer Colin Bell zu holen, der einen Vertrag für zwei Jahre unterzeichnete. Aus Japan kam Verstärkung in Person von Abwehrspielerin Asuna Tanaka.

Polen überraschend U17-Europameister
Im Schweizer Nyon holte die U17 Polens durch einen 1:0-Sieg gegen Schweden überraschend den EM-Titel, die UEFA gab bekannt, dass sich sieben Länder um die Austragung der Frauenfußball-EM 2017 beworben haben – Österreich, Frankreich, Israel, Niederlande, Polen, Schottland, Schweiz. Die Entscheidung fällt im Dezember 2014.

Rekord durch Wambach, Karriereende von Bompastor
US-Stürmerin Abby Wambach kürte sich mit vier Treffern beim 5:0-Sieg gegen Südkorea zur besten Torschützin aller Zeiten, in Frankreich bestritt Sonia Bompastor, eine der großen Spielerinnen des internationalen Frauenfußballs, im Pokalfinale gegen St. Etienne ihr letztes Spiel.

Aufsteiger landen spektakuläre Transfers
Viel Bewegung gab es auf dem Transfermarkt. Bundesliga-Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim gelang in der Verpflichtung von Torhüterin Alisa Vetterlein von Triple-Sieger VfL Wolfsburg ein echter Transfer-Coup, hinzu kam die Rückkehr von Leonie Pankratz. Und auch der zweite Aufsteiger BV Cloppenburg ließ sich nicht lumpen und gab gleich mehrere namhafte Verpflichtungen bekannt, von Aylin Yaren über Eve Chandraratne bis hin zu Annabel Jäger, Nina Brüggemann und der Schweizer Nationaltorhüterin Jennifer Oehrli.

Wolfsburg holt junge Stürmerinnen
Das Gastspiel von Peggy Kuznik beim VfL Wolfsburg sollte nur von kurzer Dauer sein, der Triple-Sieger war aber nicht untätig und verpflichtete darüber hinaus die jungen Stürmerinnen Desire Oparanozie und Jovana Damnjanovic. Der FC Bayern München holte Torhüterin Katja Schroffenegger vom FF USV Jena, der Verein aus Thüringen verlängerte seinerseits die Verträge mit Julia Arnold und Sabrina Schmutzler und holte die Schweizer Stürmerin Lara Keller.

Sara Doorsoun-Khajeh

Sara Doorsoun-Khajeh (li.) im Duell mit ihrem Ex-Verein © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Doorsoun-Khajeh nach Essen
Die SGS Essen sorgte mit der Verpflichtung von Sara Doorsoun-Khajeh vom 1. FFC Turbine Potsdam für Schlagzeilen, dazu wurden Anja Berger und Christin Janitzki unter Vertrag genommen. Der SC Freiburg verpflichtete Sandra Starke und Rückkehrerin Myriam Krüger, Bayer 04 Leverkusen war ebenfalls gleich mehrfach tätig und holte Venus El-Kassem und Theresa Panfil sowie Nina Classen und Sharon Beck.

Kumagai nach Lyon, Pohlers-Gastspiel in Washington
Doch die Bundesliga hatte auch einige namhafte Abgänge ins Ausland zu verzeichnen. So kehrte Turbine Potsdams Torhüterin Alyssa Naeher zurück in die USA zu den Boston Breakers, Saki Kumagai kehrte dem 1. FFC Frankfurt in Richtung Olympique Lyon den Rücken. Marina Makanza wechselte vom SC Freiburg zu Montpellier Hérault SC, Conny Pohlers verabschiedete sich zu einem dreimonatigen Gastspiel in die USA zu Washington Spirit.

Frauenfußball-Jahresrückblick 2013: alle Monate

Januar
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Oktober
November
Dezember

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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