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MSV Duisburg stellt Frauenfußball-Pläne vor

Von am 7. Januar 2014 – 17.30 Uhr 58 Kommentare

Am Sonntag, 23. Februar, startet der MSV Duisburg beim VfL Sindelfingen in ein neues Bundesliga-Abenteuer. Dann beginnt mit dem Frauenfußball in Zebrastreifen eine neue Ära im Duisburger Sport. Auf einer Pressekonferenz hat der MSV Duisburg am Dienstag seine Planungen vorgestellt.

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„Wir haben so viele Negativ-Schlagzeilen im Duisburger Sport gehabt. Jetzt wollen wir wieder Aufbruch-Stimmung vermitteln und zeigen, dass es auch anders geht“, versuchte MSV-Präsident Udo Kirmse Aufbruchstimmung zu verbreiten. Und antwortet damit auf die Frage nach den Beweggründen, den „Mädels“ eine neue Heimat anzubieten.

Neue Heimat für Duisburger Frauenfußball
Kirmse dankte auch allen Sponsoren, den Mitarbeitern, Helfern und Mitgliedern des ehemaligen FCR 2001 Duisburg sowie dem vorläufigen Insolvenzverwalter, die alle hart dafür gearbeitet hätten, dass der MSV jetzt auch eine Frauenfußball-Abteilung und die FCR-Mädels (zwei Frauen- und drei Mädchen-Teams) weiter hier eine Heimat haben: „Wir haben in diesen Wochen gemerkt, dass der Frauenfußball in Duisburg Freunde und Förderer hat, da wollen wir – der MSV – unseren Beitrag leisten, damit es weiter gehen kann.“

Oster hält Team zusammen
Ihren Anteil an dieser Erfolgsstory habe auch Kapitänin Jennifer Oster, betonte Kirmse; denn sie habe sich sehr engagiert, um „das Team zusammen zu halten.“ Und ‚Osti‘ versprach sozusagen im Gegenzug: „Wir sind all denen sehr dankbar, die dabei geholfen haben, dass wir hier in Duisburg weiter Fußball spielen können; wir wollen deshalb versuchen, auf dem Spielfeld etwas davon zurück zu geben, was wir jetzt bekommen haben“, so Oster.

Logo des MSV Duisburg

Logo des MSV Duisburg © MSV Duisburg

Martens geht
Oster hatte in den vergangenen Wochen viele Gespräche innerhalb des Teams geführt – mit Erfolg: fast alle ehemaligen „Löwinnen“ sind jetzt Zebras. Der Weggang von Stürmerin Lieke Martens dürfte die Sorgenfalten von Trainer Sven Kahlert allerdings nicht kleiner werden lassen.

Schnuppertag zum ersten MSV-Heimspiel
MSV-Geschäftsführer Bernd Maas kündigte für das erste Bundesliga-Heimspiel als MSV Duisburg am 2. März gegen Bayer 04 Leverkusen im Homberger PCC-Stadion – weiterhin Heimspielstätte der MSV-Frauen – einen „Schnuppertag“ an. „Wir werden uns etwas für unsere Dauerkartenbesitzer und Mitglieder einfallen lassen“, verspricht Maas.

Bessere Rückrunde spielen
Trainer Kahlert atmete erst einmal tief durch. „Das war ein Auf und Ab in den vergangenen Wochen. Wir sind alle froh, dass diese Entscheidung so gefallen ist und wir uns auf unsere sportlichen Aufgaben konzentrieren können. Wir freuen uns auf unsere Zukunft bei einem so großen, guten und traditionsreichen Verein und haben uns fest vorgenommen, in der Rückrunde besser und erfolgreicher zu spielen als in der Hinrunde.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

58 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Es gibt jetzt weitere Infos vom MSV Duisburg. Lieke Martens und Vanessa Wahlen (sowie evtl. auch Jackie Groenen) werden den Verein verlassen, alle anderen Spielerinnen bleiben. Damit wird sich aber nach dem Weggang von Mandy Islacker am Ende der letzten Saison das Sturmproblem noch einmal dramatisch vergrößern. Ohne weitere Verstärkungen dürfte es mit dem Klassenerhalt eng werden.

    http://www.msv-duisburg.de/main.asp?reiter=aktuelles_p&mode=aktuell&aid=5422

    Nach Infos der Reviersport ist aber Gülhiye Cengiz (statt Vanessa Wahlen) nicht zum MSV gewechselt.

    http://www.reviersport.de/257827—oster-msv-trikot-fuehlt-gut.html#stts

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  • Sheldon sagt:

    Spätestens mit dem Abgang von Martens wars das jetzt endgültig. Tolle Aktion!

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  • speedy75 sagt:

    Da gibt es noch sehr viel Arbeit. Die Abgänge sind auch nicht ohne, so ohne weitere Neuverpflichtungen wird es da schon eng werden. Bin auch gespannt wo es die abgehenden Spielerinnen hin verschlägt.

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  • labersack sagt:

    Die heutige WAZ sricht vom Abgang von Martens und Cengiz. Woher stammt die Information über Wahlen?

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  • enthusio sagt:

    @labersack:

    zum Zeitpunkt meines Kommentars (17.34 Uhr) stand das so auf der MSV-Homepage und jetzt z.B. immer noch bei spox.

    http://www.spox.com/de/sport/fussball/frauen-fussball/1401/News/zukunft-der-msv-duisburg-frauen-vorerst-gesichert-fcr-finanzierung-jackie-groenen.html

    Inzwischen ist auf der MSV-Homepage nur noch der Weggang von Martens vermeldet und die Zukunft von Groenen offengelassen. Von einem Abgang von Wahlen und/oder Cengiz ist also keine Rede mehr.

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  • enthusio sagt:

    Wie ich gerade sehe, ist laut Framba der Wechsel von Cengiz und Wahlen interessanterweise doch noch nicht vom Tisch.

    http://www.framba.de/content/index.php?option=com_content&view=article&id=4968:frauenfussball-in-duisburg-aus-loewinnen-werden-zebras&catid=118:bundesliga

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  • timmy sagt:

    Cengiz nicht mitgewechselt anscheinend, konzentriert sich aufs Studium erstmal.

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  • Beobachter sagt:

    In einem am 6. 1. in den Niederlanden veröffentlichten Interview sagt Groenen, sie habe noch ein halbes Jahr einen Vertrag beim MSV.

    vrouwenvoetbalnederland.nl

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  • Sven sagt:

    @ Sheldon: Sag mal: Wer ist Lieke Martens?
    Eine Mannschaft besteht zum Glück aus mehreren Spielern. Und diese werden dir zeigen, dass sie bundesligatauglich und mehr sind!
    Natürlich ist Lieke eine klasse Technikerin, hat aber auch in vielen Spielen nicht annähernd ihr Potential gezeigt oder abrufen können. Es gibt viele Spielerinnen, die das mit ihrem Willen auch hinkriegen!

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  • Obresa sagt:

    So, wenn jetzt noch der MSV die Klasse erhält und die Gläubiger des FCR (Veranstalter der Weihnachtsfeier 2012, ehemalige Angestellte des Vereins,u.a.) ihr Geld noch bekommen, ist die (Frauenfußball)Welt doch wieder in Ordnung.

    Schön wär`s…

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  • holly sagt:

    @ Obresa

    da es den FCR Duisburg nicht mehr gibt, bestehen die Verbinlichkeiten gegenüber anderen Personen/Unternehmen nicht mehr.

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  • Obresa sagt:

    @ holly

    sollte man das laufende Insolvenzverfahren nicht erstmal abwarten, oder hat der FCR alles rechtzeitig beiseite geschafft

    ein wenig sollte doch übrig sein

    Merchandising, Pokale, andere Wertgegenstände….das lässt sich doch zu Geld machen, oder???

    ansonsten rufen wir mal eine Spendenaktion für die Gläubiger
    auf den Plan…am Besten die Fans nochmal anpumpen… 🙁

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  • enthusio sagt:

    @Sven:

    Wer aus dem Duisburger Team kann denn Deiner Meinung nach Lieke Martens im Sturm adäquat ersetzen und die nötigen Tore erzielen bzw. vorbereiten ?

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  • FF-Beobachter sagt:

    Momentan leider wohl keiner. Der FCR, ups, das kostet jetzt 10 EUR Strafe, der MSV muss sich dringend nach einer Spitzenspielerin im Sturm umsehen. Jetzt steht das Gehalt von L. Martens wieder zur Verfügung. Bin schon gespannt auf die neuen Zugänge.

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  • holly sagt:

    @ Obresa

    das weiss ich nicht wie das mit Pokalen usw aussieht, oder ob da was veräußert wurde. Aber die Pokale sind ja meist nicht echt sondern nur Duplikate. Aber wie schon geschrieben. Da es denn FCR Duisburg nicht mehr gibt, gibt es die Verbindlichkeiten auch nicht mehr.
    Von jemand der nicht existiert kannst du nichts einfordern. Ist zwar blöde für Leute die Geld kriegen vom FCR.
    So ähnlich ist es mit der privaten Insolvenz. Da muss der Schuldner halt nur ein Jahre durchhalten bisschen Willen zeigen, und dann sind seine Schulden verschwunden.

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  • bolle sagt:

    Lieke Martens kommt in 30 Spielen für den FCR gerade auf 7 Tore !!!!
    Sie als großen Verlust zu betrachten ist albern !

    Wenn jetzt eine Sofia Nati ihre Fähigkeiten zeigen kann wird bald niemand mehr an Martens denken !

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  • Sven sagt:

    @enthusio
    Stellt man die Frage nicht immer?
    Nach dem Weggang von Grings, dann von Popp, dann von Islacker, jetzt ist es Martens…und komischerweise werden trotzdem Tore geschossen 😉
    Es sollte noch jemand offensives verpflichtet.
    Und wenn nicht, dann reicht auch mit viel Teamgeist ein 1:0 von Oster nach wunderschönem Zuspiel von Nati (siehe Bayern) oder was auch immer!

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  • alexander sagt:

    Reisende soll man nicht aufhalten. Frau Martens hatt sich nicht nur Freunde gemacht, Torjäger? NA JA. Wahlern – der Burner- Ich habe schon besseres gesehen. Dasnn müssen halt die anderen die Tore machen und vorjher die Standards erzwingen. Osti müßte härter werden.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • FF-Beobachter sagt:

    Ich finde schon, dass der Weggang von Martens ein großer Verlust für den MSV ist. Sie hat zwar lange gebraucht, um sich frei zu schießen, wurde aber in letzter Zeit immer besser.

    Osti muss härter werden und öfter aufs Tor schießen, Nati findet zu ihrer alter Form und Frau Müller wagt mehr Distanzschüsse – so ist der Klassenerhalt gesichert 🙂

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  • enthusio sagt:

    Fakt ist doch: Lieke Martens hat alle bisherigen 10 Spiele als Stürmerin über die volle Distanz bestritten, ihr Abgang muß daher nun erst einmal irgendwie kompensiert werden. Ähnliches würde für Jackie Groenen gelten, falls sie Duisburg verlassen sollte.
    Was bleibt also bei Duisburg an Stürmerinnen übrig ?
    Der von einigen hier so hochgeschätzte Neuzugang Sofia Nati ist in der Vorrunde bislang nur als Einwechselspielerin in der 2. Halbzeit über zumeist 15-25 Minuten zum Einsatz gekommen und hat im letzten Spiel sein bislang einziges Tor erzielt.
    Auch der 2. Neuzugang, die im Vorfeld so hochgelobte Lucie Vonkova, konnte in der Hinserie die in sie gesteckten Erwartungen als Nachfolgerin Mandy Islackers bei weitem nicht erfüllen und hat als Zentralstürmerin nur ein einziges Tor erzielt.
    Als 3. Neuzugang kam die portugiesische Nationalspielerin Laura Luis bisher auch nur marginal als Einwechselspielerin zum Zuge und erzielte ebenfalls nur ein einziges Tor.
    Es besteht also im Sturm dringender Handlungsbedarf. Vielleicht hat ja Sven Kahlert ein glückliches Händchen bei einer neuen Stürmerin oder die anderen verbliebenen Spielerinnen wachsen tatsächlich über sich hinaus. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt 🙂 .

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  • xyz sagt:

    Duisburg hat ein Sturmproblem.Hoffentlich kann der Verein in der Winterpause noch eine Spielerin verpflichten,die die Mannschaft auf einen Nichtabstiegsplatz schießt! Auf Nati würde ich da nicht bauen,die hat in den letzten Jahren nicht nur wegen ihrer Verletzung Probleme gehabt,sondern stand sich mit ihrem Prinzessinengehabe oft selber im Weg!außerdem hoffe ich,dass die wahre Nr.1,Kemper wieder im Tor stehen wird!

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  • Obresa sagt:

    Stürmerproblem:

    Über Jahre hinweg verfügte Duisburg über eine Top-Offensive.
    Vor allem in der Breite: Grings, Laudehr, Popp, Islacker, Ando um nur einige zu nennen.

    Sorgenkind war eher die Defensive.

    Nach dem Abgang von Grings blühten andere (z.B. Islacker) auf und es wurden weiter fleißig Tore geschossen, nur halt auf mehrere verteilt. Es wurde Offensiv-Fußball geboten, viele Torchancen herausgespielt, aber letztlich am Ende nicht mit dem nötigen Erfolg unter`m Strich.

    Aktuell verliert man mit Martens eine weitere Stürmerin mit Qualität. Der große Torjäger war sie aber auch nicht.
    Meist war sie ja eher auf sich alleine gestellt, mit anderen Mitspielerinnen (erinnere mich an ihr tolles Debüt im Pokal gegen Frankfurt 2012) wäre sie eventuell erfolgreicher gewesen.

    Vonkova packt es anscheinend nicht, dabei hat sie auch noch die Nr. 9, oder? Sollte die auf ewig in Erinnerung an Grings nicht mehr vergeben werden (hatte seinerzeit Ex-Vorsitzender Hückels doch getönt)?

    Der Rest kann an einem guten Tag mal treffen, aber die Garantie hat man nicht.

    Vielleicht denkt man um und setzt mehr auf eine stabile Defensive. Da hat Kahlert aber dann noch jede Menge zu tun.

    Mal sehen wie sich das Team in Magdeburg präsentiert.

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  • Sheldon sagt:

    @Sven: Nur bald hat Duisburg niemanden mehr, der überhaupt noch Tore schießen kann.

    Man kann da schon eine Tendenz feststellen:

    2009/10 schoss Duisburg noch 73 Tore
    2011 wurde MVT entlassen
    2010/11 kam man noch auf 61 Tore
    Nach der Saison gingen Grings und einige andere
    2011/12 kam man noch auf 53 Tore
    Nach der Saison gingen Popp, Laudehr und Wensing
    2012/13 kam man noch auf 37 Tore
    Nach der Saison ging Islacker
    2013/14 kommt Duisburg in 10 Spielen bisher gerade mal noch auf 11 Tore, von denen im Übrigen zwei von Martens geschossen wurden

    Und wenn Groenen geht, sind das noch zwei Tore weniger. Der übrige Kader hätte in dieser Saison bisher nur 7 Tore erzielt.

    Nati und Oster, vielleicht noch Carole und Weichelt, mehr Bundesliga-Tauglichkeit besitzt Duisburg nicht.

    Wahlen war immerhin auch ne Stammspielerin, die man erstmal ersetzen muss.

    Man sollte sich in Duisburg damit abfinden, wohin die Reise geht bzw. was daran versuchen zu ändern. Ich bin schon der Meinung, dass man mit dem richtigen Trainer einiges rausreißen kann, aber musst du auch vom Kader zumindest irgendwie die Fähigkeit besitzen, die Liga halten.

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  • ziefle sagt:

    @obresa „Vonkova packt es anscheinend nicht, dabei hat sie auch noch die Nr. 9, oder? Sollte die auf ewig in Erinnerung an Grings nicht mehr vergeben werden (hatte seinerzeit Ex-Vorsitzender Hückels doch getönt)?“

    Ich denke die Aussage gilt nur für das grüne Trikot und nicht für das blaugestreift.

    Es gibt keinen FCR2001 mehr!

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  • wisser sagt:

    Nur wer den Namen wechselt spielt in Zukunft keinen besseren Fußball.In zwei Jahren wird es in Duisburg keinen Erstligafrauenfußball mehr geben.Wenn es sich bewahrheiten sollte dass Martens, Groenen und Wahlen den Verein verlassen, wird es auch in der Kaderbreite eng.Was ist denn auf dem Markt? Wer sieht die Granaten, die sofort weiterhelfen werden? D.W.?( siehe Voncova)Fangt schon mal das beten an, dass der Abstieg verhindert wird.Bin gespannt auf die Vertragsverhandlungen, denn es sollen ja viele Kontrakte auslaufen.

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  • ziefle sagt:

    Stürmerin hin oder her, skandalös finde ich folgendes:
    „Dies ist nur möglich, weil der DFB dem Verein entgegengekommen ist und die Regel, dass Frauen-Bundesligisten einer Kapitalgesellschaft angehören dürfen – die eigentilch erst ab Juli 2014 in Kraft tritt – schon jetzt für Duisburg erlaubt hat. „Der DFB ist uns wirklich sehr entgegengekommen“, bedankte sich Maas auch für die Fristverlängerung. „Die Juristen des DFB haben uns Brücken gebaut, damit wir unser Vorhaben in die Tat umsetzen konnten.“ http://www.reviersport.de/257827—oster-msv-trikot-fuehlt-gut.html#stts

    Wenn ein anderer Verein der 1. oder 2. Bundesliga nur marginal gegen die Lizenzbedingungen verstößt, gibt es entweder keine Lizenz oder eine Geldstrafe. In der Lex Duisburg werden ganz grundsätzliche Linzenzbedingungen völlig verbogen zu Gunsten eines Verein und das in der laufenden Saison.
    Ich anstelle der Verantwortlichen von Hoffenheim, BCV, Freiburg, evt. auch gemeinsam, würde dieses Vorgehen vom DFB durch eine Klage anfechten und so den vorzeitigen Klassenerhalt sichern.
    Meine Motivation dabei wäre, dem DFB aufzuzeigen, dass solch eine einseitige Wettbewerbsverzerrung, die der FCR betrieben hat durch den Verband nicht gebilligt werden darf.
    Die Vereinsvorstände der o.g. Vereine sind dazu im Interesse ihres Vereines ja fast dazu verpflichtet diese rechtwidrige Handlungsweise des DFB überprüfen zu lassen.

    Der DFB hofft darauf: „Wo kein Kläger, da kein Richter“

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  • wisser sagt:

    Hat denn schon mal jemand der Frauenriege um Frau Jones die Stirn geboten??

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  • Sven sagt:

    @ sheldon
    Da sieht man mal, wie unterschiedlich Meinungen sein können:
    Kämper, Stina, osti, Sofia, dori, neboli, weichelt, himmighofen, Müller, carole und die bald wieder gesunden streng und Hauer sind für mich alle durchweck bundesligatauglich!

    Falls Jacke bleibt, eine weitere!
    Wahlen bleibt und ist mittlerweile auch auf einem besseren Niveau.
    1-2 gute Neuverpflichtungen und ein ernsthafter Zweifel an der bundesligatauglichkeit der Mannschaft ist lächerlich.

    Natürlich sollte man diesen Kader nicht mit einem Kader vergleichen, der fast ausschließlich aus Nationalspielerinnen besteht, die ihren Lebensunterhalt mit ihrem Fußball verdienen und nicht “ nebenbei“ einen 40 Stunden-Job machen.

    Ich finde es toll wie das Team kämpft.
    Kämpft trotz der finanziellen Schwierigkeiten im letzten Jahr (die mit Sicherheit auch die Spielerinnen betroffen haben). Trotz der chaotischen Stimmung (oft haben die Spielerinnen gedacht, es geht nächste Woche nicht weiter – die Weihnachtstage 2013 dürften Zittertage gewesen sein) und trotz der für viele ungewohnten Position im Abstiegskampf! Und sie werden mit Sicherheit weiter kämpfen!

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  • Obresa sagt:

    Nur mal so nebenbei.

    Der Kader für den Hallenpokal:

    MSV Duisburg
    Tor: Meike Kämper, Stina Lykke Petersen
    Feld: Isabel Schenk, Satomi Shibata, Alice Hellfeier, Jennifer Oster,
    Lucie Vonkova, Sofia Nati, Gurbet Kalkan, Stefanie Weichelt, Julia Debitzki, Barbara Müller

    Also können wir eine „verstärkte“ Regionalligamannschaft erwarten.

    Auch nicht gerade Werbung für den Duisburger Frauenfussball 🙁

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  • Beobachter sagt:

    Zu Spielerinnen, die bleiben und die gehen oder nicht mehr wichtig sind: Auch die heute bekannt gegebene Liste der Spielerinnen, die nach Magdeburg mitfahren, lässt Rückschlüsse zu, wer nicht mehr dabei ist.

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  • DAWIDenko sagt:

    Zu Lucie Vonkova:

    sicherlich hätte man von ihr mehr erwarten können, aber auch andere Stürmerinnen, die neu in die Bundesliga kamen , überzeugten nicht gleich vor allem was die Torgefährlichkeit betraf.

    Z. B. Amber Hearn, als Nachfolgerin von Anonma von Jena verpfichtet, traf im ersten Jahr kaum. Sie hatte eine lange Anlaufzeit. Da hat sich mittlerweile vieles getan.
    Im ersten Jahr erzielte sie in 22 Spielen nur 5 Tore. Dieses Jahr sind es in 10 Spielen bereits 6 Treffer.

    Vielleicht gibt Lucie Vonkova die Hallensaison neues Selbstbewußtsein. In der Halle ist sie nämlich eine super Spielerin, was sie beim Turbine Hallenpokal vor einem Jahr gezeigt hat. Ich meine dass sie dort sogar beste Torschützin wurde oder aber jedenfalls ganz vorne dabei war.

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  • Sven sagt:

    Das ist doch totaler Quatsch,

    Sonntag gibts keine Extrapunkte für die Bundesliga!
    Es gibt Spielerinnen, die spielen (noch) nicht in der Halle. Es macht ihnen bestimmt Spaß, aber die Gesundheit hat da Vorrang. Andere müssen vielleicht arbeiten oder sonst was. Als ob dieser Kader irgendwas aussagt…
    Entscheidend ist es in den Bundesligaspielen…

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  • holly sagt:

    @ Ziefle

    gegen was hat der DFB denn verstoßen?
    Wie Du richtig schreibst tritt das am 1. Juli 2014 in Kraft.
    Im Moment gibt es garkeine Auflagen/bzw was die Finanzen angeht Vorgaben vom Verband oder gar ein Lizenzierungsverfahren.
    Die einzigen Auflagen die die Vereine erfüllen zu haben sind eine angemessenes Stadion einen Ausweichplatz (Kunstrasen) usw.

    Wenn es nichts gibt kann man nicht dagegen verstoßen.

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  • FF-Tale sagt:

    Zitat Beobachter: „Auch die … Liste der Spielerinnen, die nach Magdeburg mitfahren, lässt Rückschlüsse zu, wer nicht mehr dabei ist.“

    So mega-aussagekräftig ist der Hallenpokal-Kader m.M.n. nicht einzuschätzen.
    Frankfurt verzichtet auf mehrere große Namen (da wird es beim Publikum zu mancher Enttäuschung in der Halle kommen, schließlich wollen ja v.a. neutrale Fans auch möglichst viele Europameisterinnen sehen). Auch bei z.B. München und Jena fehlen mehrere eher prominente Spielerinnen.
    Aber siehe Obresas Kommentar: Von der „Weltpremiere“ des FF-MSV hätte man sich kadertechnisch etwas mehr erwarten können (evtl. schafft es ja z.B. Vonkova sich in der Halle etwas mehr Sympathien beim Duisburger Anhang zu erspielen?).

    PS … Wenn wir schon beim Hallenpokal sind: Absicht oder purer Zufall, dass der DFB beim Hallenpokal auf die umstrittensten Schiris der Hinrunde (Namen allg. bekannt) verzichtet? Und stattdessen auf Elsner, Lohmeyer, Rafalski und Wozniak setzt? …

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  • ziefle sagt:

    @holly
    „gegen was hat der DFB denn verstoßen?“

    Der DFB hat entgegen seinen eigenen Lizenzbestimmungen für den MSV eine Lizenz für die erste Frauenbundesliga erteilt, obwohl eine Kapitalgesellschaft erst ab dem 01.Juli 2014 am Spielbetrieb teilnehmen darf. Das war bis vor Weihnachten 2013 ein klares k.o.-Kiterium des DFB eine Spielberechtigung in der 1. FBuLi zu versagen.

    „Im Moment gibt es garkeine Auflagen/bzw was die Finanzen angeht Vorgaben vom Verband oder gar ein Lizenzierungsverfahren.“
    Das stimmt natürlich auch nicht, sehr wohl müssen die Vereine einen ausgeglichenen Haushaltsplan vorweisen und diesen mehrmals (3mal, aber ich bin mir nicht ganz sicher) in der Saison aktuallisieren.
    Außerdem sind Sponsorenverträge im mittleren 5-stelligen Bereich (so wurde es auf der letzten Mitgliederversammlung kommuniziert) vorzulegen bzw. nachzuweisen.
    Vom geplanten Lizenzierungsverfahren mit vom Wirtschaftprüfer testierten handelsrechtlichen Bilanzen ist ein Vereinshaushaltsplan natürlich weit weg, besonders was die Schulden anbelangt. Aber dass es jetzt keine Vorgaben gibt stimmt natürlich auch nicht.

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  • holly sagt:

    @ Ziefle

    also das ist mir neu, das ein FF BL seine Finanzen vor und während der Saison nachweisen muss.
    Das kann ich nicht glauben.
    Es wäre sehr schön wenn Du mal den entsprechenden Link dazu posten könntest.

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  • ziefle sagt:

    @holly
    tut mir leid so weit drin bin ich nicht, dass ich Dir einen Link habe. Ich bin mir nicht mal sicher ob der DFB die Lizenzbestimmungen in Gänze veröffentlicht.
    Allerdings wurde bei den letzten Mitgliederversammlungen immer über den Haushaltsplan, der Grundlage und Bestandteil für den Lizenzantrag war, abgestimmt.
    Vor 3 Jahren war ich zu Gast auf einer Mitgliederversammlung eines 2.FFBuLi-Vereines und auch hier wurde darüber berichtet (nicht abgestimmt) was für Zahlen des Haushaltes für den Lizenzantrag eingereicht wurden.
    Selbstverständlich will der DFB Zahlen sehen, mit einem Vereinshaushaltsplan können diese natürlich über einige Jahre (wie beim scheidenden FCR) schöngerechnet werden in dem ich Einnahmen vorziehe und Ausgaben nach hinten schiebe. So hat es der FCR bis zum Exodus praktiziert.

    Deshalb bin ich ja so entschieden dagegen den Duisburgern eine Spielberechtigung zu erteilen, weil die ehrlichen Vereine dabei die dummen sind und ein solides wirtschaften bestraft wird.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Wäre aber gut!

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  • holly sagt:

    @ Ziefle

    danke für die Erklärung.

    @ Sheldon

    sehe ich genauso. Es wird endlich Zeit das es ein vernünftigers Lizenzierungsverfahren auch für den FF gibt.

    Habe aber leider die Befürchtung das es irgendwann genauso wie bei den Männer aufgeweicht wird.
    Wenn man da hart durch greifen würde, dann wäre die Hälfte der Erstligisten im Amateurfussball

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  • PK1909 sagt:

    Weiss denn jetzt schon jemand Fakten was den kader angeht? Lieke wird gehen. Stehen der verbleib von wahlen und groenen zu 100% fest?

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  • Sven sagt:

    Lieke geht.
    Jacky steht noch nicht fest.
    Wahlen bleibt ( oder wo steht was anderes).
    1-2 Neuverpflichtungen

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Bei den Männern hat Deutschland das härteste Lizensierungsverfahren in ganz Europa. Kaum ein Verein könnte jemals die Lizenz bekommen, wenn er solche Schulden wie Real oder Barca hätte. Die Vereine in Deutschland sind gesünder als in vielen anderen Ländern. Spielerstreiks etc. wegen ausbleibenden Gehaltszahlungen wird es in Deutschland nie geben.

    Ich denke, die Vereine sollten in der Pflicht stehen, die Zahlen vor der Saison, nach der Hälfte der Saison und am Ende der Saison offenzulegen. Damit hätte der DFB eine viel größere Kontrolle darüber, ob es möglicherweise zu höheren Verschuldungen kommen wird und kann das im Auge behalten. Auch wäre es ein Zeichen an den DFB, dass die Art und Weise der aktuellen Vermarktung bei dem gleichzeitigen Aufwand der Vereine so nicht länger möglich ist.

    Hier wären aber die Vereine gefragt. So wäre es beispielsweise möglich, einen Ligarat zu gründen, der sich um genau diese Dinge kümmert, um auch unabhängig vom DFB zu werden.

    Wichtig ist nur eine doppelte Kontrolle: Erstens, dass Vereine nicht unaufhaltsam in die Insolvenz steuern, und zweitens, dass Vereine nicht das Financial Fair Play insofern umgehen, als dass sie durch nachträgliche, nicht im Etat verbuchte Zuschüsse aus nicht genannten Quellen (quasi Schwarze Kassen) gewisse Defizite ausgleichen, weil sie einen zu teuren Kader haben. Ziel eines solchen Lizensierungsverfahren muss es sein, dass alle Vereine gesund dastehen können und es gleichzeitig nicht zu einem finanziellen Ungleichgewicht kommt, was die Wettbewerbsfähigkeit der Vereine zueinander in Frage stellen würde. Das wäre verantwortlich.

    @Sven: Von welchem Geld sollen die Neuverpflichtungen kommen? Schließlich müssen die Gehalt bekommen.

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  • FF-Beobachter sagt:

    @Sheldon: „Von welchem Geld sollen die Neuverpflichtungen kommen“? (ich dachte von deinem!) . „Schließlich müssen die Gehalt bekommen“…

    Ach nee, sie müssen Gehalt bekommen? Das ist mal was ganz Neues! Wie alt bist du eigentlich, Sheldon?

    Die eine geht, eine andere kommt. So ist das nun mal im Leben.
    Ich persönlich finde es sehr schade, dass Lieke Martens geht.
    Ihr schön anzusehendes Fußballspiel werden wir in DU sicherlich vermissen. Ich wünsche dieser sympatischen Spielerin alles Gute für ihre sportliche Karriere. Sollte sie tatsächlich nach Schweden gehen, dann ist sie dort gut aufgehoben.

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  • Beobachter sagt:

    @Sven

    Dass Wahlen geht, war an einigen Stellen zu lesen, z.B. rp-online und zeit.de und zwar der Satz: „Die Spielerinnen Lieke Martens und Vanessa Wahlen haben diesen Schritt allerdings nicht mitgemacht.“ Irgendwoher kommt das, muss natürlich nicht stimmen, aber geschrieben und veröffentlicht wurde es. Von MSV Seite wird nur von L. Martens gesprochen. Wär ja gut, wenn’s nur eine Spielerin wäre.

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  • FF-Tale sagt:

    @ holly, Sheldon: Das Lizenzierungsverfahren für die FF-BuLi wurde noch 2013 auf dem DFB-Bundestag beschlossen, tritt im Juli offiziell in Kraft (die vorweggenommene Ausnahme für Duisburg gab es ja schon, Stichwort: Kapitalgesellschaften).
    Bei näherem Interesse: Auf DFB.de gibt es den Volltext und anderes (Rubrik DFB-Info: „DFB-Bundestag“ und „Satzung und Ordnungen“).
    Zusätzlich ggf. noch zu folgendem Begriff im Web suchen: „Richtlinien für das Zulassungsverfahren Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Frauen-Bundesliga“.

    Ob das Geschriebene in diesen neuen DFB-Paragraphen allerdings durchweg sinnvoll und heilsbringend wirkt, ist aber noch einmal eine ganz andere Debatte …

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    mag sein das wir beim MF das beste Lizenzierungsverfahren haben.

    Aktuell Schulden: HSV 100 Millionen, Schalke 150 Millionen, Dortmund ca das gleiche. Warum kriegen solche Vereine noch eine Lizenz?

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Wie immer für solche Zahlen gerne eine Quelle.

    Bei einem Verein wie dem HSV sehe ich das auch kritisch. Denen würde ein Abstieg in die zweite Liga aus wirtschaftlicher Sicht mal gut tun, um sich neu aufzustellen und ihr Finanzierungskonzept zu überdenken.

    Bei Dortmund erscheint mir die Zahl deutlich zu hoch, denn Dortmund hat die letzten Jahre große Gewinne verbuchen können, alleine durch die CL-Einnahmen.
    Schalke wurde damals durch den Kaufwahn von Magath tatsächlich in eine Misswirtschaft gebracht, die allerdings auch durch Einnahmen in der CL zumindest gehalten werden kann.

    Die beiden letzteren Vereine genießen zudem eine hohe Kreditwürdigkeit, weil sie laufend große Einnahmen generieren. Dortmund mit einem Zuschauerschnitt von 80.000, das sind pro Spiel, wenn man mal die Preise im Schnitt bei 30 Euro ansetzt (Logen usw. mitgerechnet), dann sind das mal locker 2,5 Millionen Euro pro Spiel, das auf 17 Spiele hochgerechnet, macht alleine hier 40 Millionen Euro. Aus CL-Töpfen kassiert man dann auch nochmal ordentlich, und nicht zu vergessen, die Zuschauereinnahmen aus den 4-5 Heimspielen in der CL pro Saison, wo die einzelne Karte nochmal deutlich teurer sein wird, das macht auch nochmal vielleicht 12-15 Millionen. Das bedeutet, allein aus diesen Einnahmen kommen mit Sicherheit mal locker 100 Millionen zusammen. Dann kommen noch BuLi-Fernsehrechte dazu, Sponsorengelder und seit neuestem ja auch hohe Ablösesummen, sodass man durchaus mit einem Etat von vielleicht 200 Millionen zu rechnen ist, von denen nach Abzug aller Kosten mit Sicherheit zur Zeit so um die 50 Millionen übrig bleiben werden.

    Wichtig aber ist, dass so ein System gewinnorientiert funktioniert. Wo diese wirtschaftliche Gewinnorientierung nicht mehr gegeben ist, da kann keine Lizenz vergeben werden.

    Und ich bin mir relativ sicher, dass kein Verein, bei dem von vornherein klar ist, dass es auf absehbare Zeit nicht zu Gewinnen kommen wird bei einem gleichzeitigen Schuldenberg, in Deutschland die Lizenz bekommt.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    beim HSV sind es Angaben von Edgar Carl Jarchow. Bei Schalke ist diese Summe auch kein Geheimnis. Bei Dortmund bin ich mir nicht ganz sicher aber die müssen ja als Börsen notierter Club einen Geschäftsbericht veröffentlichen.
    Der HSV macht sein Jahren nur noch Minus, schon allein durch Spieler die nur ihre Verträge absitzen, Abfindungen für Trainer Manager und dann kommt noch das Missmanagment dazu

    Will aber jetzt nicht weiter auf das Thema eingehen da wir dafür in dem falschen Forum sind.

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  • Sheldon sagt:

    Du musst aber auch zugeben, dass Klubs wie der HSV mit einem solchen Missmanagement mittlerweile die Ausnahme sind.

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  • franksquasher sagt:

    Klare Ansage bezüglich Frau Martens…

    http://www.reviersport.de/258056—msv-frauen-coach-hat-nie-abschied-gedacht.html

    Und nein, Laasee, Kahlert gehört nicht zu irgendwelchen „Gentlemen“…;-)

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  • Alexander sagt:

    Gönnerhaftes Verhalten ist nicht angesagt!
    Der MSV hat mehrere Millionen Verbindlichkleiten. Bei einem Schuldenschnitt bekommt der MSV 80% seiner Verbindlichkeitne erlassen. Dieser Verein schuldet den Stadtwerken Duisburg, ein Teil der Wirtschaftsbetriebe Duisburg/WBD/, rund 700.000 € bekäme dann 560.000 € erlassen. Der Duisburger Bauverein, eine Tochter der städtischen Gebag, bekommt vom MSV 3.000.000 Millionen. Bei einem Verzicht „SCHENKT“ MAN dem MSV 2.4 Millionen Euro. Die Gebag und die DBV sind selbst einer Insolvenz entgangen und mußten bei einem Vergleich mit dem Ehepaar Ströher 40.Millionen bezahlen. Das Museum Küppersmühle läßt grüßen!!Der MSV schuldet auch anderen städtischen Gesellschaften Geld. Herr Kirmse dürfte auf Druck der MSV Mitglieder Sören Link (Oberbürgermeister von Duisburg und Aufsichtsrat der WBD) sowie der neuen parlamentarischen Geschäftsführerin der SPD Bärbel Bas (Bundestagsabegeordnete), gehandelt haben. Es handelt sich bei den Frauen um einen Verein der in den vergangen 20 Jahren mehr positives für den Duisburger Sport gemacht haben/erreicht haben als der MSV. Die Frauen haben, abgesehen von den Darbietungen der Funktionäre in der jüngeren Vergangenheit, nur positive Nachrichten erzeugt.
    Die Außenwirkung der MSV ist immer noch einfach peinlich. Herr Kirmse selbst hat mit seinen Darbietungen unter anderem mit dem Veranstalter 2M aus Gelsenkirchen/Konzert im Stadion eine schlechte Darbietung abgeliefert. Von den Funktionärsdarbietungen mit der Lizenz, KPMG etc.PP einfach erbärmlich. Der MSV muss den Besuchern der in Duisburg stattfindenden Sportvernastaltungen einmal klarmachen wieso er etwas besonderes ist. Wir haben mehr zu bieten als Fußball z.B: Hockey, Tennis,Wasserball, Handball und vieles mehr. Susanne Wollschläger war selbst Weltklasse und ein Teil ihrer ehemaligen Schülerinnen sind es selbst. Maike Stöckl kommt aus Duisburg und ist klasse. Sportlich haben Frauen mehr erreicht als die Männer und auch die entsprechende Förderung verdient.

    Ich wünsche Marina Himmighofen, Steffi Weichelt,Kalkan,Schenk und CO VIEL Erfolg!! Mädels haltet die KLASSE und seht zu das Herrn Weber eine fähige Frau wie Ursula Baak folgt.

    Der MSV soll sich den Tag im Kalender ROT anstreichen. Ihr seind ein sportlicher Gewinn.

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  • Beobachter sagt:

    Allen Spielerinnen, die bleiben, sei besonders für die Rückrunde Glück gewünscht.
    Was z.B. die unentschiedene Groenen angeht, heißt es auf westen.de, sie sei aktuell im Training bei Arsenal London.

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  • Sheldon sagt:

    @franksquasher: Dieses Interview sagt leider alles über Kahlert, gerade auch sein Statement zu Lieke Martens. Das ist ihm auch in Frankfurt zum Verhängnis geworden.

    Zum ersten: Fußballtrainer sein ist für ihn bloß ein Job. Das mit dem Herz kam sehr nachgeschoben daher. Interessant auch, dass seine erste Begründung dafür, dass er Trainer geblieben ist, die war, dass zur Zeit kein anderer Job frei war und erst dann kam, außerdem mache ihm der Job Spaß.

    Zum anderen zeigt es sich, dass er mit starken Persönlichkeiten seine Probleme hat. Er lässt lieber eine Spielerin ziehen, als dass er sich mit ihr auseinandersetzt.

    Dieses Interview erklärt es, wieso Frankfurt damals mit Pohlers oder Landström nicht verlängert hat, weil sie zwar fantastische Spielerinnen, aber ebenso große Dickköpfe waren.

    Kahlert mag dagegen lieber einen glattgeschmirgelten Kader und verzichtet dafür eben auf Extravaganz. Das mag zwar für das Mittelfeld oder die Abstiegszone reichen, aber für ganz oben fehlt es dann nunmal!

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  • Nickmatz sagt:

    Hallo Sheldon,

    was ist denn das für ein eigenartiger Kommentar. Aus einem Interwiev die Persönlichkeit eines Menschen herauslesen zu wollen und diese als Tatsachenbehauptung darzustellen, empfinde ich schon ein wenig als dreist.

    Natürlich kannst du seinen Kommentar zur Lieke Martens kritisieren und als unangemessen finden, jedoch daraus zu schließen, dass er Probleme mit starken Persönlichkeiten hat, ist wohl ein wenig übertrieben. Die einfachste Lösung seines Kommentars zu Lieke Martens könnte ja auch sein, dass er enttäuscht ist, dass Anspruch und Wirklichkeit gerade bei dieser Spielerin, die ich oft genug spielen gesehen habe, um mir hier ein Urteil erlauben zu können, nicht immer übereinstimmte. Aber letzten Endes kenne ich seine Beweggründe genau wie du für seine Äußerungen natürlich nicht.

    PS. Auch wage ich zu bestreiten, dass eine heranwachsende junge Spielerin mit gerade 19 bzw. 20 Lebensjahre schon über eine ausgeprägte starke Persönlichkeit verfügt. Mag sein, dass sie auf dem Weg dorthin ist. Aber auch das kann ich nicht beurteilen, genau so wenig, ob Kahlert diese Spielerin freiwillig ziehen lässt, anstatt sich, wie du schreibst, sich mit ihr auseinander zu setzen. Aber manchmal helfen die scheinbar einfachen Wahrheiten dabei, dass Leben zu strukturieren und sich zurecht zu finden. ;o)

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  • ziefle sagt:

    @nickmatz
    Du musst hier neu sein, Sheldon kann noch ganz andere Dinge.

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  • Altwolf sagt:

    @nickmatz.Vielleicht versuchst du mal aus seinen Kommentaren auf seine Persönlichkeit zu schließen !

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  • Ralf sagt:

    @Altwolf & nickmatz

    Zuviel der Ehre! 🙂

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  • Beobachter sagt:

    Nochmal was zum FCR bzw. MSV Frauen / Mädchen.

    Die FCR 01 website ist heute (15.1.) nicht mehr erreichbar, es wird direkt auf MSV weitergeleitet. Auf der MSV website ist außer ein wenig in den news nichts zu den Frauen zu finden.

    Ist da was unter die Räder gekommen oder ändert sich noch was?

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