Frauenfußball-Jahresrückblick 2013 – Mai

Von am 6. Januar 2014 – 12.23 Uhr 26 Kommentare

Womensoccer lässt das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Der Mai stand dabei ganz im Zeichen der zahlreichen Erfolge des VfL Wolfsburg, der mit dem Gewinn des Triples Frauenfußball-Geschichte schrieb.

Der VfL Wolfsburg hat gleich bei seiner ersten Teilnahme die UEFA Women’s Champions League gewonnen. Gegen den favorisierten zweifachen Titelträger Olympique Lyon gab es vor 19 300 Zuschauern an der Londoner Stamford Bridge einen viel umjubelten 1:0-Sieg durch einen verwandelten Handelfmeter von Martina Müller in der 73. Minute.

Erfolgreiche Wochen
Für den VfL Wolfsburg war es die Krönung der erfolgreichsten Wochen der Vereinsgeschichte, denn bereits war das Team von Trainer Ralf Kellermann durch einen 4:0-Sieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr Deutscher Meister geworden und hatte zudem in Köln durch einen 3:2-Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam den DFB-Pokal gewonnen.

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Der VfL Wolfsburg hat das Tripel geholt

Der VfL Wolfsburg freut sich über den Champions-League-Sieg gegen Olympique Lyon © Nora Kruse / ff-archiv.de

Neue Spielerinnen
Doch das Team war auch für weitere Schlagzeilen gut, denn Ende des Monats fand nicht nur der Spatenstich für das neue Stadion ab der Saison 2014/15 statt, zudem wurden auch die Verpflichtungen von Nationaltorhüterin Almuth Schult und der Schweizer Nationalspielerin Noelle Maritz bekanntgegeben.

Erkrankung, Verletzungen und Abgänge
Zudem mussten gleich zwei Wolfsburger Nationalspielerinnen ihre Teilnahme an der Europameisterschaft in Schweden absagen: Verena Faißt musste wegen ihrer Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber passen, Viola Odebrecht fiel mehrere Monate wegen eines Knorpelschadens und Meniskusrisses im rechten Knie aus. Selina Wagner erlitt einen Kreuzbandriss, nachdem sie zuvor im Champions-League-Halbfinale gegen Arsenal LFC wesentlichen Anteil am Erreichen des Finales hatte. Die Neuseeländerin Rebecca Smith und Eve Chandraratne verließen den Verein.

Trauer in Bad Neuenahr
Nach dem FCR 2001 Duisburg stellte auch Frauenfußball-Bundesligist SC 07 Bad Neuenahr einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Zudem hatte der Verein eine weitere traurige Nachricht zu verdauen, denn der langjährige Präsident Bernd Stemmeler verstarb nach kurzer schwerer Krankheit.

Angerer nach Down Under
Der Mai war naturgemäß auch wieder ein Monat, in dem die Vereine und Spielerinnen Weichen für die Zukunft stellen. Für das größte Echo in der Öffentlichkeit sorgte die Ankündigung von Nationaltorhüterin Nadine Angerer, den 1. FFC Frankfurt zu verlassen. Sie verschlug es schließlich zu Brisbane Roar in die australische W-League.

Sehrigs Rückkehr nach Freiburg, Garefrekes verlängert
Der SC Freiburg verpflichtete nach der Trennung von Milorad Pilipovic Dietmar Sehrig als neuen Trainer, der somit an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Die Elf aus dem Breisgau hatte aber auch einige Abgänge zu verzeichnen. Der 1. FFC Frankfurt verpflichtete die mexikanische Nationalspielerin Alina Garciamendez und verlängerte den Vertrag mit Kerstin Garefrekes.

Zahlreiche Vertragsverlängerungen
Beim FF USV Jena verlängerte man die Verträge mit Amber Hearn und Vivien Beil, auch beim FC Bayern München standen einige Vertragsverlängerungen an, unter anderem mit einigen Amerikanerinnen. Die SGS Essen musste Emma Mitchell ziehen lassen, in Leverkusen verlängerten Turid Knaak und Francesca Weber ihre Verträge. Die TSG 1899 Hoffenheim verpflichtete die Dongus-Zwillinge, unter Mithilfe von Birgit Prinz wurde der Aufstieg in die Erste Liga perfekt gemacht, aus der 2. Bundesliga Nord stieg der BV Cloppenburg auf.

Frauenfußball-Jahresrückblick 2013: alle Monate

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Als ob man mit dem Triple-Gewinn bei den Frauen noch Geschichte schreiben würde, das haben Frankfurt 2002 und 2008, Arsenal 2007 und Lyon 2012 geschafft. Frankfurt und Arsenal gewannen sogar jeweils Quadrupel, bei Frankfurt incl. Hallenpokal, bei Arsenal incl. Ligapokal. Es ist also eher die Ausnahme, wenn der CL-Sieger mal nicht gleichzeitig Triple-Sieger wird.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    soviele schaffen das nun auch nicht. Gerade in Dt. ist es nicht so einfach das Triple zu schaffen. WEnn es so einfach ist, warum hat es Frankfurt z.B. nicht schon öfters geschafft?

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  • enthusio sagt:

    Zum ersten mal überhaupt Meister geworden, zum ersten mal überhaupt Pokalsieger geworden, zum ersten mal überhaupt Champions League-Sieger geworden – und das alles innerhalb eines Monats ? Das hat bisher nur Wolfsburg geschafft. Respekt !

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Hat Frankfurt doch, zweimal, um genau zu sein. Die meisten scheitern am DFB-Pokal, weil der einfach noch weniger Stellenwert als der Hallenpokal hat!

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Als Arsenal, Frankfurt (und mM auch Umea) das Triple schafften, waren sie quasi Alleinunterhalter in ihren Ligen!!!
    Doch alle Top-Klubs in Europa haben mittlerweile ernstzunehmende Konkurrenz in ihren nationalen Ligen bekommen!!!
    Es muß jetzt schon sehr viel passen (auch mit Glück), daß es irgendwo noch einmal einen Triple-Gewinner gibt!!!
    So gesehen passte bei den Wölfinnen eben alles!!!

    Ich gebe Dir allerdings Recht, daß es nun nicht unbedingt „FF-Geschichte“, sondern eher eine Mischung aus Können, Glück und Unvermögen der Konkurrenz gewesen ist, was letztlich zum Triple-Gewinn geführt hat!!!
    „Geschichte“ schreibt immer nur der, der so etwas zum ersten Mal geschafft hat!!!
    Alle anderen treten lediglich in dessen Fußstapfen, was allerdings (wie geschrieben) in Zukunft immer seltener passieren wird!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Ich denke kaum, dass die Liga 2008 schlechter besetzt war als 2013. Im Gegenteil, mit Potsdam und Duisburg gab es damals wirklich starke Konkurrenz, deutlich stärkere, als Potsdam und Frankfurt im letzten Jahr abgegeben haben. Und wie schnell sich das in den Ligen wandeln kann, zeigt eben das Triple 2008, nach dem Frankfurt 2009 nur 4. in der Liga wurde.

    Ich glaube auch kaum, dass das daran liegt. Dass das Triple, wie oben ja schon beschrieben, nicht geklappt hat, hing in den letzten Jahren fast immer am Pokal, nicht an der Meisterschaft (Potsdam 2010, Lyon 2011). Es gab noch keinen CL-Sieger, der nicht Meister wurde. Der letzte Europapokalsieger ohne Meistertitel war Duisburg 2009.

    Ich bin relativ sicher, wenn nicht irgendeine Katastrophe passiert, dass Frankfurt in diesem Jahr das Double und im nächsten Jahr das Triple holen wird, vorausgesetzt, für sie ist der Pokal von Bedeutung!

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  • GG sagt:

    Zuvörderst der Redaktion sowie allen Bloggern und Lesern auf diesem Wege noch ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2014!

    Immer wieder spannend und zugleich sehr aufschluß- und lehrreich, den m.E. auf hohem Niveau geführten Gedankenaustausch zu verfolgen. Obgleich eher mit rudimentären Kenntnissen ausgestattet, erlaube ich mir eine Replik auf @sheldon:

    Der geäußerte Optimismus zu den Erfolgsaussichten des 1.FFC auf Sicht der kommenden 18 Monate in allen Ehren, ich sehe in diesem Zeitraum Vorteile auf Seiten von WOB:
    In der laufenden BuLi-Saison halte ich WOB in der voraussichtlich bereits vorentscheidenden Partie am letzten Februar-Wochenende nicht für chancenlos. WOB hat am Wochenende zuvor bereits die „Rückrunde“ (Nachhol-Heimspiel gegen CLP)gestartet und befindet sich quasi schon im Wettkampfmodus. Letztes Saisonspiel zu Hause gegen den 1.FFC, zugleich Abschiedsspiel im Stadion am Elsterweg.
    In der UWCL dürfte es auf ein dt./dt.-Halbfinale hinauslaufen; tendenziell sehe ich WOB leicht im Vorteil gegenüber Potsdam, das Finale in Lissabon sollte in jedem Fall von der dt. Mannschaft gewonnen werden können.
    Die personellen Weichenstellungen für die kommende Saison sind in weiten Teilen auch erfolgreich abgeschlossen: Das auch in der Nationalmannschaft bewährte Herzstück Goeßling/Keßler bleibt zusammen, mit Schult, Faißt, Wensing, Henning und Popp (vielleicht sogar auch noch L. Lotzen) sehe ich weitere – und z.T. noch vergleichsweise junge – Teilnehmerinnen der WM2015 in den WOB-Reihen.
    Schlüsselspielerin für mich Keßler, die jüngst den Bachelor-Abschluß erreicht hat und vermutlich die Master-Qualifikation angehen wird. Insofern stimmen die Rahmenbedingungen, auch weiterhin Weltklasseleistungen auf dem Spielfeld sowie als Teamleader zu bringen. Dazu die ungeheuere Sympathie, welche besonders ihr von den dt. FF-Fans entgegengebracht wird (beide jüngsten Jahres-Votings des Nati-Fanclubs gewonnen).
    Eindeutig, der Pokal müßte in dieser Saison an den 1.FFC gehen.
    Kommende Saison sehe ich WOB wieder großem Selbstbewußtsein und dem Fokus wichtiger Spielerinnen, sich für den Kader der WM2015 zu bewähren, antreten. Angesichts der Breite an Qualität im Kader halte ich WOB dann wieder eher in der Situation der Gejagten statt jener eines Jägers.

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  • O. Christ sagt:

    @ GG: Keßler hat den Bachelor-Abschluss schon einige Zeit in der Tasche, und arbeitet seither Teilzeit in einer Werbeagentur. Angeblich überlege sie aber, in Zukunft vielleicht noch einen Master ‚dranzuhängen‘.

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  • Sheldon sagt:

    @GG: Alles schön und gut. Ich sehe es ähnlich wie du, nur aus Frankfurter Sicht.

    1. Das Spiel im Februar – nachdem ich mich ja schon häufiger gegen diesen verzerrenden Wettbewerbsmodus ausgesprochen habe, die Vorrunde nicht komplett im Herbst auszutragen, nun zum Spiel selbst. Natürlich kann das ein Vorteil für Wolfsburg sein, gegen Cloppenburg gespielt zu haben, kann allerdings auch einen moralischen Knacks bedeuten, wenn es nicht erfolgreich gestaltet wird.

    Ich sehe allerdings Frankfurt dennoch im Vorteil. Es ist ein Heimspiel, man hat in dieser Saison als einziges Team wettbewerbsübergreifend noch kein Spiel verloren und auch der DFB-Pokalsieg dürfte Motivation und Selbstbewusstsein genug schaffen. Zudem erwarte ich gerade von manchen Spielen wie beispielsweise Alushi und Tanaka in der Winterpause den Formanschluss, sodass Frankfurt noch stärker werden dürfte.

    2. Das letzte Spiel der Saison – ich gehe davon aus, dass Wolfsburg in diesem Spiel keine Chance mehr auf die Meisterschaft haben wird, da ich nicht davon ausgehe, dass Frankfurt bis dahin noch einen Punkt abgegeben haben wird. Würde mich freuen, wenn Frankfurt im letzten Spiel erst Meister werden würde (ein Unentschieden sollte reichen) und Wolfsburg die Show stehlen würde 😀

    3. Ich sehe keinen Vorteil bei Wolfsburg bzgl. der CL. Im Gegenteil zu Potsdam hat Wolfsburg in dieser Saison noch kein einziges Topspiel gewonnen (vier Topspiele von Potsdam 1-1-2 gegenüber drei Topspielen von Wolfsburg 0-2-1).

    4. Bis auf Goeßling/Keßler hat Wolfsburg keine N11-Stammspielerin. Die größere individuelle Klasse besitzt freilich Frankfurt.
    Aus dem aktuellen Kader fehlen von den wichtigen Spielerinnen nur noch die Vertragsverlängerungen von Alushi, Behringer und Ando, wenn ich richtig sehe.
    Außerdem erwarte ich nicht so sehr in der Winterpause, eher in der Sommerpause einige weitere Transfers für die Breite. Sowohl in der IV als auch im DM und auf der Linksaußen ist da durchaus noch Bedarf.

    Vergleicht man allerdings die ersten Elf von Wolfsburg mit Frankfurt, so fällt der Vergleich vor allem in der Offensive zugunsten von Frankfurt aus.

    Aber der Reihe nach durch:

    Schumann 1:2/1:2 Schult – mittlerweile leichte Vorteile für Schumann, die am Anfang noch Schwächen zeigte, aber gerade im Spiel gegen Potsdam einen sehr, sehr souveränen Eindruck machte (im Vergleich zu Schult, die in diesem Spiel durchaus Schwächen offenbarte). Allerdings sind diese Unterschiede marginal.

    Schmidt 1:0 Maritz – klare Vorteile für Schmidt. Sie ist die deutlich schnellere und bringt sich viel stärker mit in die Offensive ein. Aber auch im Zweikampfverhalten liegt sie klar vorne. Kaum gegnerische Angriffe über links, vor allem auch im direkten Duell gegen Wolfsburg durch Popp, sprechen deutlich für Schmidt.

    Kuznik 0:1 Wensing – auch wenn Wensing noch nicht die Form hat, spielt sie schon deutlich sicherer und präsenter als Kuznik.

    Bartusiak 0:1 Fischer – Fischer zeigte weniger Schwächen als Abwehrchefin als Bartusiak. Beide haben sich nach Anlaufzeit gesteigert und Bartusiak aufgeholt.

    Laudehr 1:0 Faißt – Wie auf der gegenüberliegenden Seite spricht vor allem das Zweikampfverhalten sowie die Offensivqualität für die Frankfurterin. Allerdings sind hier die Unterschiede geringer als zwischen Maritz und Schmidt.

    Behringer 1/2:1/2 Keßler – Für mich spielen beide unterschiedlich, aber beide hochklassig. Behringer ist eher eine Art Libero, der vor oder in der Abwehr agiert und ihre Stärken im Zweikampf und im Ordnen der Defensive besitzt, Keßler eher die kreative Defensivspielerin, die ihre Stärken eher in der Technik und in der Spielverlagerung besitzt.

    Marozsan 1:0 Goeßling – Marozsan agierte öfter auf der „6“ und machte ihre Sache ausgesprochen gut. Zusammen mit Ando ist das Aufbauspiel von Frankfurt viel schneller und durchschlagskräftiger als bei Wolfsburg, wo es sehr schleppt. Goeßling ist überhaupt nicht in Form, ich bezweifle allerdings, dass sie besser als Marozsan wäre, wenn beide in Topform wären.

    Garefrekes 1:0 Blässe

    Kein Zweifel, alles spricht für Garefrekes. Zwar nicht mehr in der überragenden Form wie vor drei Jahren, doch immer noch einzigartig auf ihrer Seite. Dass sie sich immer noch gegenüber Bajramaj durchsetzt, spricht für sie. Blässe hatte ihre guten Momente, doch lange nicht so konstant und effektiv wie ihre Kontrahentin.

    Ando 1:0 Magull

    Ando in ihrem zweiten Frühling, Magull muss ihren ersten noch erreichen. Stabiler und wichtiger in jedem Fall Ando

    Alushi 1/2:1/2 Popp

    Popp zwar in der Liga effektiv, aber nicht konstant und in wichtigen Spielen komplett abgemeldet. Alushi in der Liga auch noch nicht konstant, hat aber bereits in der N11 und gegen Potsdam ihr Können gezeigt. Beide noch nicht überzeugend.

    Sasic 1:0 Müller

    Klare Sache, Sasic hat in 10 Spielen doppelt soviele Scorerpunkte als Müller in 9 Spielen. Auch in wichtigen Spielen trifft Sasic.

    Klare Sache: 7 1/2 zu 3 1/2 für Frankfurt. Insbesondere der Sturm mit Marozsan, Bajramaj, Garefrekes und Sasic geht kaum stärker, das ist die Creme de la Creme.

    Wenn jetzt noch andere Positionen gestärkt werden, hat Frankfurt das Beste, was es in Deutschland und auf der Welt gibt, in seinem Kader vereint.
    Dazu kommt noch der Trainer, von dem ich deutlich mehr halte als von Kellermann.

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  • Alice sagt:

    Oh man Sheldon, der 2. Punkt ist so bezeichnend für das Image deiner Internet-Präsenz. Ein von Hass geprägter Fanatismus, der einfach nur ärgerlich und in gewisser Weise peinlich ist. Sobald du Wolfsburg erwähnst (was in gefühlt 95Prozent deiner Kommentare der Fall ist) sollte man einfach nicht mehr weiter lesen. Eigentlich wirkt das fast so kindlich diabolisch, dass man sich als VfLler noch nicht mal mehr angegriffen fühlen kann.

    GG, dir auch ein frohes Neues!

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  • Sheldon sagt:

    @Alice: Was denn? Wäre es so schlimm, wenn Frankfurt in Wolfsburg Meister werden würde und die Meisterschale in die Luft stemmen würde? Wird da nicht von Wolfsburger Seite eine künstliche Rivalität aufgebaut?

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  • Alice sagt:

    @Sheldon: Die künstliche Rivalität wird von dir aufgebaut. Selbstreflexion ist wohl nicht deine Stärke?

    Am Ende hinter Frankfurt zu stehen wäre nun wirklich keine Schande, das einzige was wirklich schade sein würde, wäre die CL-Qualifikation zu verpassen.

    Ohne deine arrogante Schadenfreude schmälern zu wollen: So wird es nunmal vom Gros gesehen. Keiner hat den Anspruch sich als BL-Alleinmacht auf Platz eins festzusetzen. Vor allem nicht in der 3. wirklich erfolgreichen Saison. Ich persönlich bin froh, dass keine französischen Verhältnisse herrschen und mehrere Teams eine realistische Aussicht auf die Meisterschaft haben. Ziel muss es sein, sich auf Dauer als Topteam zu etablieren und die entsprechenden Strukturen auszubauen.

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  • Sheldon sagt:

    @Alice: Es werden aber französische Verhältnisse eintreten. Frankfurt wird mit diesem Kader über Jahre die Supermacht werden und bleiben, und zwar, weil sie sich noch verstärken werden. Huth und Peter, zwei wichtige Spielerinnen sind noch verletzt, werden aber, wenn sie wiederkommen, wichtige Alternativen darstellen. Tanaka fängt gerade erst an, so richtig warmzulaufen.

    Und dann gibt es ja noch Spielerinnen, die man durchaus im Auge haben dürfte: Eine Abby Erceg beispielsweise, ohne Jena zunahe treten zu wollen, besitzt die Qualität, um in der IV für Stabilität zu sorgen. Und natürlich steht Steph Houghton immer noch ganz oben auf meiner persönlichen Wunschliste. Selbst eine Spielerin wie Tabea Kemme oder Maren Mjelde könnte von Interesse sein. Auf den defensiven Außenbahnen besitzt man bereits mit Schmidt und Laudehr, dazu Huth die absolute Weltklasse. Im DM hat man in Tanaka und Behringer die Strateginnen, und die Offensive ist ja sowieso die Creme de la Creme. Sasic, Garefrekes, Bajramaj, Marozsan, Laudehr, Ando, wer kann da bitteschön mithalten?

    Auch Talente wie Michaela Brandenburg oder Lyn Meyer dürften noch interessant werden für Frankfurt.

    Die offensive Dominanz sehen wir doch an der Tabelle. 44 Tore in 10 Spielen, das sind 15 mehr als die zweitbeste Offensive von Wolfsburg. Allein 14 Tore gehen auf Celias Konto, 20 Scorerpunkte, das sind 45% Torbeteiligung. Die Scorerliste führen Garefrekes und Celia an, insgesamt sind 6 Frankfurterinnen unter den Top 19. Wenn jetzt auch noch die linke Flanke mit Laudehr und Bajramaj ähnlich offensiv aktiv wird, dann wird es ähnlich wie bei Bayern bald nur noch eine Frage sein, wie bzw. wie hoch Frankfurt gewinnt.

    Die Ergebnisse sprechen für sich:

    3:0 in Potsdam – nur Siegen hat 97/98 in Potsdam höher gewinnen können

    4:1 gegen Bayern – die höchste Niederlage für Bayern seit dem 4:0 gegen Turbine im November 2011

    12:0 gegen Sindelfingen – der höchste Bundesligasieg seit dem 12:0 von Duisburg gegen Brauweiler am 18.3.2007 (der höchste Frankfurter Ligasieg seit dem 17.04.2006 (17:0 gegen FSV))

    Dazu ein 8:2 gegen Hoffenheim.

    Das letzte Mal, das ein Verein nach dem 10. Spieltag bereits 44 Tore geschossen hatte, war 2005/06.

    Bell arbeitet in Frankfurt an einer Jahrhundertmannschaft, indem zumindest der Sturm, die Torfrau und die Außenverteidigerinnen schon stehen.
    Sollte er es schaffen, auch noch Spielerinnen mit einer vergleichbaren Qualität für das DM und die IV zu holen, dann wird Frankfurt bald unbezähmbar sein!

    Gewöhnt euch schon mal daran, dass der FC Bayern München auf sehr lange Zeit die letzte Mannschaft gewesen sein wird, die Frankfurt eine Pflichtspielniederlage beigebracht hat.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    nichts gegen deine Träume, träumen darf jeder und soll es auch.
    Gegen wenn hat Celia denn getroffen? Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat sie fast alle Tore gegen Sindelfingen, Duisburg und Hoffenheim geschossen.
    Also gegen vermeintlich zwei Absteiger dieser Saison.

    Eine Spielerin die in einer von die zitierten Jahrhundertmannschaft erfolgreich ist, trifft aber auch gegen Topteams. Bei der N11 trifft sie ja auch nur gegen solche Nationen wie in der WM Quali. Die Frau ist die überbewerteste Spielerin in Dt. neben Lira.
    Was für einen Narren du an Behringer gefressen hast ist mir unerklärlich. Die ist meielenweit von ihrem normalen Niveau entfernt. Das hat sogar eine BT gemerkt.
    Du glaubst nicht wirklich das eine Mannschaft in der FF BL so dominant wie Bayern bei den Männern sein wird oder?
    Wie soll das funktionieren? Selbst wenn sie keinen einzigen Punkt abgeben, dann gibt es immer noch zwei andere Spitzenteams die mit wenigen Punkten Rückstand folgen. Oder denkst du das Potsdam und Wolfsburg dann auch andauernd gegen andere Teams verlieren?

    Ist schon interessant das du auf einmal mit Brandenburg und Meyer zwei neue Namen ins Spiel bringst für den FFC.
    Wo sollen die den Spielen in Frankfurt in der zweiten Mannschaft, oder hat Frankfurt Geldnot und muss N11 Spielerinnen verkaufen.

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  • FFFan sagt:

    Sheldon mal wieder im Rausch der Namen und Zahlen…

    „12:0 gegen Sindelfingen – der höchste Bundesligasieg seit dem 12:0 von Duisburg gegen Brauweiler am 18.3.2007 (der höchste Frankfurter Ligasieg seit dem 17.04.2006 (17:0 gegen FSV))“

    ich kann mich allerdings an ein 13-0 gegen TeBe Berlin aus der Saison 2009/10 erinnern!

    @ holly:

    Dein Kommentar ist nicht ganz fair ggü. Celia. Sicher hat sie einen Großteil ihrer Tore gegen Abstiegskandidaten erzielt (aber das war bei Inka Grings früher auch nicht anders), sie trifft aber schon auch gegen die ‚Großen‘: zwei Tore gegen Bayern München und eines gegen Turbine Potsdam!
    Und was kann Celia dafür, dass die Nationalmannschaft zur Zeit vor allem gegen Slowenien, Kroatien etc. spielt?

    Soso, auch die „BT“ hat deiner Meinung nach gemerkt, dass Behringer „meilenweit“ von ihrer Bestform entfernt ist? Anscheinend hat sie aber auch gemerkt, dass Meli inzwischen wieder auf dem Weg zu alter Stärke ist und sie in den Quali-Spielen wieder vermehrt eingesetzt, leider m.E. auf der falschen Position!

    Wieso Sheldon jetzt plötzlich Namen wie Brandenburg und Meyer ins Spiel bringt, weiß ich auch nicht, zumal ich bezweifle, dass er die beiden jemals in Aktion gesehen hat.
    Eine Spielerin ist mir bei der U17-EM positiv aufgefallen: Kim Fellhauer. Körperlich schon ziemlich robust für ihre 15 Jahre, überzeugt mit guter Technik und starkem Zweikampfverhalten. Vielseitig einsetzbar in der Innenverteidigung oder im defensiven Mittelfeld. Momentan sicherlich noch gut aufgehoben in Saarbrücken, aber perspektivisch könnte das eine für den FFC sein!

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  • Sheldon sagt:

    @holly:

    Du solltest dich vorher informieren, bevor du so einen Beitrag schreibst. Celia hat in den letzten 8 Spielen in der Liga immer getroffen.
    Aber ihre Erfolgsstory ging schon früher los:

    2. Spieltag: 1:0 vorbereitet gegen Essen (Endstand: 1:1, wichtiges Tor also, da 1 Punkt damit gerettet).

    3. Spieltag: 1:0 gegen Cloppenburg erzielt

    4. Spieltag: 1:0 gegen Leverkusen erzielt

    5. Spieltag: 1:0 und 4:1 gegen Bayern München erzielt

    6. Spieltag: 2:1 gegen Jena vorbereitet und 2:2 selbst erzielt (Endstand 2:3, Celia war wesentlich an der Aufholjagd beteiligt)

    7. Spieltag: 3:0, 4:0, 7:0, 10:0 und 12:0 erzielt, 2:0 und 5:0 vorbereitet -> 7 Torbeteiligungen in einem Liga-Spiel hat zuletzt welche Spielerin geschafft?

    8. Spieltag: 2:0 und 4:0 gegen Duisburg erzielt

    9. Spieltag: 6:2 vorbereitet, 7:2 selbst erzielt gegen Hoffenheim

    10. Spieltag: 2:0 selbst erzielt, 3:0 vorbereitet in Potsdam

    Darüber hinaus hat sie das 1:0 gegen Wolfsburg fast im Alleingang herausgespielt. Vielleicht hätte sie den auch noch selbst erzielen müssen, damit du ihre Qualität anerkennst.

    Achja, und in der N11, da hat sie in den letzten Jahren 37 Tore in 30 Spielen geschossen und zwar wie folgt verteilt:

    1x gegen USA (2013 beim 3:3) [Weltranglisten-1.]
    5x gegen Japan (Algarve 2012 3x, Vorbereitung EM 2x) [3.]
    3x gegen Schweden (Algarve 2012) [6.]
    1x gegen Norwegen (Algarve 2013) [8.]
    4x gegen Spanien (EM-Quali) [15.]
    2x gegen Island (EM 2013) [19.]
    2x gegen Schottland (Vorbereitung EM) [20.]
    1x gegen Russland (WM-Quali) [21.]
    4x gegen Schweiz (EM-Quali) [22.]
    3x gegen Slowenien (WM-Quali) [58.]
    2x gegen Kroatien (1x beim 8:0 und 1x beim 4:0, beide WM-Quali) [61.]
    6x gegen Kasachstan (4x beim 17:0 und 2x beim 7:0, beide EM-Q) [63.]
    3x gegen Türkei (1x beim 5:0 und 2x beim 10:0, beide EM-Quali) [63.]

    Es stimmt, dass sie die meisten gegen kleinere Teams geschossen hat. Aber sie hat genauso gegen Top-Teams getroffen. 10 Tore gegen die Top 10 der Welt in den letzten 3 Jahren, 23 gegen die Top 24 der Welt, sprich die vermutlichen WM-Teilnehmer. Das kann sich sehen lassen. Kaum eine andere Spielerin wird auf eine ähnliche Torquote gegen die Top-Nationen kommen, außer vielleicht eine Alex Morgan.

    Und Lira hat auch schon ihre ein oder andere Show in diesem Jahr abgezogen. Stabilisiert sie sich wieder unter Bell, dann wird sie zu einer gefährlichen Waffe werden.

    Deine Rechnung hat einen Haken. Nehmen wir mal an, Frankfurt holt aus den restlichen Spielen alle Punkte. Dann hätten sie 62 Punkte insgesamt. Selbst wenn Wolfsburg und Potsdam alle verbleibenden Punkte holen würden, so hätten sie zumindest die Spiele gegen Frankfurt verloren und kämen, je nachdem, wie das Spiel gegeneinander ausgeht, auf

    Wolfsburg 54 und Potsdam 53; Potsdam 54 und Wolfsburg 52; Potsdam 56 und Wolfsburg 51

    Im schlechtesten Fall 6 Punkte Vorsprung, würde in jedem Fall bedeuten, dass Frankfurt zumindest vor dem letzten Spieltag als Meister feststehen würde. Im besten Fall wären es 8 Punkte und das, ohne dass Wolfsburg und Potsdam irgendeinen Punkt noch abgeben. Geht man davon aus, dass beide hier und da noch einen Punkt lassen, können das schnell 10 Punkte Abstand sein.

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  • Sheldon sagt:

    Übrigens, mindestens 1 Tor in 8 Spielen in Folge gelang zuletzt Birgit Prinz in der Saison 2010/11, sie schoss damals 18 Tore in 10 Spielen hintereinander, Sasic ist auf dem besten Wege dahin, diese Marke zumindest zu überbieten. Dazu muss sie nur in den nächsten 3 Spielen gegen Wolfsburg, Freiburg und Essen treffen und dabei mindestens 5 Tore zusammen schießen.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    stimmt ja alles was Du schreibst. Von ihren 14 Liga Toren hat sie 9 gegen Mannschaften geschossen die im Abstiegskampf stecken und auch bis Saisonende bleiben werden. Also hat sie eine Quote von 5 Toren gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld und gegen Mannschaften die oben mitspielen. Für eine von dir zur Weltklasse geadelten Stürmerin ist das erbärmlich.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Da hatte man mal den Eindruck so etwas wie „Objektivität“ in deinen Einschätzungen der Spielstärken der Spielerinnen in der FF-Buli zu spüren, und kaum erinnerst du dich an deinen 1.FFC, schon verlierst du dich in eine „Wunsch-Welt“.Diese kommende „Jahrhundert-Elf“ mit dem „Creme de la Creme“- Sturm hat es im Heimspiel im Pokal geschafft gegen WOB nicht 4 oder 5 Tore zu erzielen, sondern 1 Tor, was gut herausgespielt, aber im Abschluß auch noch beinahe von A.Schult verhindert worden wäre.
    Das Frankfurt unter C.Bell durch eine bessere mannschaftliche Geschlossenheit stärker geworden und auch individuell hervorragend besetzt ist, ist unbestritten, jedoch die Unterschiede zu WOB oder Turbine werden immer die jeweilige Tagesform u.mögliche Verletzungen ausmachen. Also warte mal schön ab,was da noch kommt.
    Ich hoffe die normalen 1.FFC-Fans verstehen diese „Korrekturen“ von @Sheldons „Gehype“; wenn man ein Spiel gewinnt, ist das dann auch zu respektieren;diesbezüglich hat der 1.FFC auch meinen Respekt.

    Wie kommst du nun auch noch auf die Idee, daß unsere Nachwuchstalente oder auch die Turbine-Spielerinnen nun auch noch unbedingt zu Frankfurt wollen, wenn doch da vor lauter „Klasse“ auf dem Platz gar kein Platz mehr ist? Soll denn die Ersatzbank von Frankfurt die von WOB (gerade im Hinblick auf das neue Stadion) an Länge noch übertreffen ?
    Wo bleibt deine Philosophie der eigenen Nachwuchsförderung, die du doch beim 1.FFC, im Gegensatz zu WOB, auf einem guten Weg siehst ? Merkst du eigentlich nicht, daß du da eine Piruette nach der anderen drehst ?
    Bei so einem „Rausch“ ,alle irgendwie durch gute Leistungen aufgefallenen Spielerinnen für den 1.FFC verpflichten zu wollen, wird selbst ein F.Magath noch ins Grübeln kommen.
    Zu Celia. Sie ist eine sehr gute Stürmerin, mit sehr hohem Einsatz, aber für eine „Weltklasse-Stürmerin“ vergibt sie zu viele Großchancen, wie übrigens relativ viele sogg. Topstürmerinnen.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Du legst dir die Welt auch zurecht, wie sie dir gefällt, oder? Auch gegen Duisburg, Cloppenburg, Hoffenheim oder Sindelfingen muss man erstmal treffen. Celia hat 9 Tore gegen die zusammen gemacht, das hat keine andere Spielerin in allen Spielen zusammen geschafft.

    Was Celia aber so immens wertvoll macht: Sie allein hat mit ihren Toren 10 Punkte gesichert (das 2:2 gegen Jena sicherte mindestens einen Punkt, die 1:0 gegen Cloppenburg, Leverkusen und München sicherten 3 Punkte).

    Und dabei muss man sagen, dass sie gegen Wolfsburg schließlich noch die Tore nachholen kann, die sie bis jetzt nicht geschossen hat. Celia steuert auf die 30 Tore zu in dieser Saison (trifft sie gegen Wolfsburg, dann hat sie 15 Tore in 11 Spielen, und das, obwohl sie in den ersten beiden Spielen noch nicht ihre Klasse gezeigt hat).

    Es ist die Konstanz, die sie so wertvoll macht. 79 Tore in den letzten 85 Pflichtspielen seit der WM, such mir mal eine Spielerin mit so einer Quote von 92,9%. Wer hat die sonst noch, weltweit? Und das, obwohl sie ihre Tore bei einem Verein schießen musste, in dem sie keine Spielerinnen hatte, die ihr mustergültig auflegen.

    Die Ansprüche an eine Stürmerin sind anscheinend gestiegen. Nur mal so zur Info: In der letzten Saison ist Ogimi mit 18 Toren Torschützenkönigin geworden, die hat Sasic fast bereits zu Hälfte. Sowohl 2011/12 als auch in dieser Saison hat sie eine Quote in allen Pflichtspielen, die über 1 liegt (37 in 32 bzw. 22 in 18).

    Schaun wir uns doch mal die Pflichtspielquoten anderer Stürmerinnen in den letzten 3 Jahren an:

    Hagen 39 Tore in 51 Spielen – 76,4 %
    Pohlers 63 Tore in 86 Spielen – 73,2%
    Anonma 49 Tore in 69 Spielen – 71,0 %
    Müller 55 Tore in 79 Spielen – 69,6 %
    Popp 54 Tore in 97 Spielen – 68,4 %
    Islacker 35 Tore in 57 Spielen – 61,4 %
    Mittag 65 Tore in 106 Spielen – 61,3%

    und International:

    Schelin 98 Tore in 103 Spielen – 95,1%
    Press 66 Tore in 83 Spielen – 78,5 %
    Delie 54 Tore in 76 Spielen – 71,1 %
    Marta 56 Tore in 81 Spielen – 69,1 %
    Wambach 55 Tore in 84 Spielen – 65,5 %
    Morgan 41 Tore in 70 Spielen – 58,6 %

    Auch wenn die Zahlen nicht vollständig sind, so zeigt es doch, dass Celia mit ihrer Quote über einen längeren Zeitraum mit großem Abstand zu den absoluten Topstürmerinnen der Welt gehört. Ihre Quote kann sich selbst mit Schelin oder Press messen lassen. Auch Morgan und Wambach werden diese Quote wohl nicht erreicht haben. Wenn Sasic nicht Weltklasse ist, wer ist es im Sturm dann bitteschön?

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    du behauptest doch immer das der FFC so eine Übermannschaft ist. Daran messe ich sie. Aber anscheinend gelten deine Kriterien nur für dich.
    Wenn der FFC wirklich so eine Übermannschaft ist dann muss man halt auch gegen solche Teams so hoch gewinnen (was sie auch gemacht haben).
    Aber vor allem muss eine Celia dann viel mehr treffen und nicht so eine erbärmliche Torbilanz aufweisen.

    Das mit den Punkten ist doch nur lächerlich wenn sie meinetwegen in ClP kein Tor geschossen hätte. Dann wäre es 2:0 ausgegangen also auch gewonnen.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Es ist durchaus richtig, dass das Spiel gegen Wolfsburg noch knapp war. Frankfurt hätte zu dem Zeitpunkt, wo das 1:0 erzielt wurde, schon 3:0, 4:0 führen müssen, so dominant war man.

    Natürlich kann Celia ihren Abschluss noch verbessern, keine Frage. Doch wieviele Tore soll sie denn noch schießen, wenn sie jetzt schon solche Quoten hat, trotz ihrer Abschlussschwäche??? Selbst mir wird schwindelig, wenn ich merke, wie dominant Frankfurt noch werden könnte.
    Und dabei haben die letzten Spiele gezeigt, dass Frankfurt auf diesem Weg ist. Wie werden Spiele von Frankfurt aussehen, wenn Celia wirklich all ihre Chancen nutzt, wenn Marozsan noch konstanter spielt, wenn Alushi erst richtig in Form ist und auch über die linke Seite der Gegner ähnlich auseinandergenommen wird wie über die rechte Seite?

    Bereits gegenüber Potsdam war man sehr gnädig, das hätte eine Niederlage werden können, von der Potsdam sich sein Lebtag nicht mehr erholt hätte. Bartusiaks Tor, das fälschlich wegen Abseits aberkannt wurde sowie einige andere Großchancen gab es noch, und hätte Frankfurt das Spiel durchgezogen, dann hätte das locker nen 6:0, 7:0 werden können.

    Das ist ja das Erstaunliche: Frankfurt schießt schon Tore am laufenden Fließband, Sasic hat jetzt schon bald mehr Tore als Ogimi in der ganzen letzten Saison, man hat die zweitbeste Abwehr, 6 Spielerinnen unter den Top 20 Scorern und dennoch hat man noch eine ganze Menge Entwicklungspotential. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass Bell mit dem bisherigen schon so zufrieden wäre, dass er jetzt die Zügel schleifen ließe, sondern man wird weiterhin versuchen, sich immer weiter zu verbessern.

    Deswegen sehe ich Frankfurt jetzt zwar schon stark an, denke aber, dass Frankfurt in der Lage ist, angesichts des Entwicklungspotential ganz neue Maßstäbe im FF zu setzen, was Qualität betrifft.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Das stimmt so nicht. Das 1. Tor ist immer das Wichtigste, weil sich danach meist das Spiel ändert. Gerade gegen kleinere Teams, die nur auf 0:0 spekulieren, zählt das immens, denn dann muss der Gegner öffnen und erst dann fallen die restlichen Tore.

    Ich messe Frankfurt an den höchsten Maßstäben, allerdings in Entwicklungsstufen. Frankfurt legt eine unglaubliche Entwicklung hin.

    Bei Keßler und Co. hat sich in den letzten Jahren kaum etwas entwickelt. Keßler hat in Potsdam schon so gespielt, Pohlers in Frankfurt, Henning in Potsdam, Wensing in Duisburg, Popp in Duisburg usw.

    Bei Frankfurt hat man einen nahezu unveränderten Kader wie letztes Jahr (mit Ausnahme von Sasic). Aber schau dir mal ein Spiel von letztem Jahr an und eines von heute. Das ist ein Entwicklungssprung, den niemand in DIESEM MAßE ernsthaft für möglich gehalten hätte. Und jede Woche überrascht Frankfurt wieder mit noch dominanterer Spielweise, noch schnellerem Spiel, noch mehr Sicherheit im Passspiel usw.

    Deswegen sehe ich sie ja auch in 1-2 Jahren als so dominant wie kein Team je zuvor, weil es keinen Grund gibt, anzunehmen, dass diese Entwicklung nicht weitergeht.
    Wenn dir Sasic‘ 14 Tore in 10 Spielen zu wenig sind, dann warte ab und sieh, wie sie nächstes Jahr noch einen drauflegen wird.
    Wenn dir Marozsan noch nicht präsent genug ist, dann warte ab und sieh, wie sie im nächsten Jahr kaum noch zu kontrollieren sein wird.
    Wenn dir Bajramajs 5 Assists in einem Spiel noch nicht genug sind, dann warte ab, bis sie diese 5 Assists gegen Wolfsburg gibt.
    Wenn dir 44 Tore in 10 Spielen noch nicht genug sind, dann warte ab und sieh, wie im nächsten Jahr 50-60 Tore daraus werden.
    Wenn dir 8 Gegentore noch zuviel sind, dann warte ab und sie, wie man immer weniger Gegentore bekommen wird.

    Dein Anspruch gefällt mir. Es kann auf lange Sicht nur darum gehen, ein sportliches Niveau zu erlangen und zu behalten, durch das man alle Vereine der Welt spielerisch dominieren kann.
    Es geht hier nicht mehr um sportliche Spannung, sondern um sportliche Ästhetik. Frankfurt wird Fußball zu einer wöchentlichen Technik- und Effizienzgala mit wechselnden Gegnern als Sparringspartnern machen. Das muss das Ziel in der gegenwärtigen Situation sein. Und wenn man sich die letzten Ergebnisse anschaut, dann ist man da auf einem guten Weg!

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon. Du kannst ja auch weiterhin über diese Mannschaft schwärmen und dir die erfolgreiche Zukunft ausmalen, aber etwas Realismus wäre schon angebracht.Du glaubst doch nicht, daß weder Turbine noch WOB es dem 1,FFC leicht machen werden und deine sog. „Dominanz“ hat nur Sinn, wenn man die in Tore ummünzen kann.Dein „Traumteam“ hätte sich nicht wundern müssen, wenn sie noch in den letzten 10 Minuten des Pokalspieles hätten ausscheiden können, wenn dann allerdings sehr unglücklich.
    Wenn C.Sasic die wichtigen Tore zum 1:0 oder den Siegtreffer macht, dann hat sie die „Klasse“, aber nicht beim Treffen zum 3., 4. oder 5.Tor, wenn eigentlich alles entschieden ist.
    Das kann ja noch kommen. 🙂
    Aber was du da wieder bezüglich der Entwicklung der WOB-Spielerinnen von dir gibst, die sich „natürlich“ unter einem R.Kellermann nicht weiterentwickelt haben und entsprechend auch nicht können und sich nun aus „Gefälligkeit“ Frankfurt gegenüber zurückentwickeln werden, das ist wieder absolut daneben. (:
    Man warum schießt du immmer wieder so viele Eigentore !

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Celia hat glaube ich in 4 Spielen wichtige Tore geschossen, wie du sie beschreibst. Also dürfte sie die Klasse haben. Es spricht auch für sie, dass sie eben dann die Dinger auch später noch macht. Sie macht eben sowohl die wichtigen Tore als auch ne ganze Menge anderer.

    Und klar, noch kann Frankfurt die nicht in Tore ummünzen. Doch das ist nur noch eine Frage der Zeit. Schau es dir doch mal an, gegen Wolfsburg war es nur ein Tor, gegen Potsdam allerdings schon 3 (4, wenn man Bartusiaks zu Unrecht verweigertes Tor mitrechnet). Da ist also schon ne Entwicklung zu sehen. Gegen Bayern waren es auch vier sehr gut herausgespielte Tore.

    Ich schreibe hier nicht, um irgendwie Däumchen-hoch zu bekommen oder um auf lieb Kind zu machen und Ringelpietz mit Anfassen zu spielen, sondern weil es mir um die fußballerische Qualität geht. Und wenn ich Kessler oder Pohlers spielen sehe und das dann mit Spielen von vor drei, vier Jahren vergleiche, muss man einfach sagen: Da hat sich nicht viel verändert. Spielstil ist gleich geblieben, Spielniveau auch in etwa, nur die Effektivität ist nicht mehr so vorhanden.

    Ich habe auch nicht gesagt, dass Wolfsburg sich zurückentwickeln wird, nur dass die Entwicklung in Frankfurt so schnell ist, dass nicht wirklich zu erwarten ist, dass Wolfsburg, die sich immer noch in einem Formloch befinden (alle außer den Neuen vielleicht haben schon besser gespielt) oder auch Potsdam da mithalten könnten.

    Was hat sich bitteschön in der Zeit, seit Bell in Frankfurt ist, bei den anderen Teams denn schon getan? Und was hat sich in Frankfurt getan? So, jetzt zeichnen wir die Entwicklungskurve einfach bis zum Ende der Saison weiter, und da haben wir dann das Resultat!

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  • AdiPreissler sagt:

    Ich glaube nicht, dass ein Arzt da noch was machen kann. Man sollte es einfach zur Kunst erklären.

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