Verena Faißt verlängert in Wolfsburg

Von am 20. Dezember 2013 – 10.03 Uhr 26 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat nach der Vertragsverlängerung mit Martina Müller auch den Vertrag mit Nationalspielerin Verena Faißt verlängert.

Die Linksverteidigerin verlängerte ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2016.

Beste Bedingungen
„In Wolfsburg passt einfach alles für mich. Wir haben super Bedingungen und eine tolle Mannschaft, die hungrig ist, weiter erfolgreich zu sein. Ich hoffe, dass ich gesund bleibe und dem Team auch in Zukunft weiterhelfen kann“, so die 24-Jährige, die im vergangenen Frühjahr an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt war und daraufhin sowohl das DFB-Pokal- und das Champions-League-Finale als auch die Europameisterschaft in Schweden verpasst hatte.

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Verena Faißt

Verena Faißt bleibt zwei weitere Jahre eine „Wölfin“ © Zetbo / Framba-Fotos.de

Wertvolle Spielerin
Wolfsburgs Cheftrainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann erklärt: „Verena hatte viel Pech mit ihrer Krankheit am Ende der letzten Saison. Inzwischen hat sie sich aber wieder herangekämpft und auch seitdem schon wieder bewiesen, wie wertvoll sie für uns ist. Wir freuen uns sehr, dass wir weiter mit ihr planen können.“

Seit 2010 im Verein
Faißt wechselte im Sommer 2010 vom SC Freiburg nach Wolfsburg. Das Trikot der Wölfinnen trug sie seither in 65 Bundesligaspielen und traf dabei fünf Mal ins Tor. In der A-Nationalmannschaft kam sie bisher 19 Mal zum Einsatz (zwei Tore), zuletzt beim 3:3 gegen die USA im April 2013.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Mal sehen welche der auslaufenden Verträge nun als nächstes verlängert werden.

    (-1)
  • dummkopf sagt:

    Anscheinend hat man jetzt in Wob wenigstens bei den Vertrags-Verlängerungen das glückliche Händchen wiedergefunden.
    Auch eine aus den Zeiten vor dem Triple, als man in Sachen Neuverpflichtungen auch noch – na ja, lange scheint es her zu sein …
    Spielerinnen sind allerdings gut beraten, nach langen Pausen, in denen sie keine Leistung zeigen konnten, keine neuen Verträge auszuhandeln.
    Man muss sich dann leider fast immer unter Wert verkaufen. Aus Sicht der guten Verena ist selbiges hier fast auch zu befürchten.
    Natürlich wünscht man aber beiden Vertragsparteien, dass es sich für beide möglichst gut auszahlen möge.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Ich glaube hier siehst du zu „scharz“ statt „grün-weiß“! Verena hat sich inzwischen weitgehendst erholt und auch die letzetn Spiele auf „ihrer“ linken Seite von Beginn an gespielt und auch wenn ihr noch ein „Quentchen“ an ihrer früheren Schnelligkeit fehlen mag,wird sie sich nicht mit dem neuen Vertrag verschlechtert haben, zumal es in der Buli kaum jemanden gibt,der diese Position als „Linksfuß“ besser spielen kann.

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  • Ralligen sagt:

    @Dummkopf
    „Auch eine aus den Zeiten vor dem Triple, als man in Sachen Neuverpflichtungen auch noch – na ja, lange scheint es her zu sein …“
    Sei doch bitte so freundlich und erläutere diese Aussage etwas genauer.
    Bist du der Meinung das die Einkaufspolitik nicht besonders glücklich in letzter Zeit war(Neuzugänge Sommer13)?
    Was hälst du von einer kleinen Wette wie das WOB die Saison 13/14 vor Frankfurt beendet???

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  • dummkopf sagt:

    @alti
    Grün-weiss sehe ich zugegebenermassen hoffentlich nicht. Hier aber auch nicht schwarz. Wieso denkst du? Ich sage doch, sie hat sich wahrscheinlich unter Wert verkauft. Dem widersprechen deine Aussagen 0,0.
    Wobei der Ratschlag an die Spieler weder nur bei grün-weiss, noch blau oder rot, sondern ganz allgemein gilt.

    @Rali
    Bist du … ?
    Na, da fallen mir spontan eine Menge Antworten ein. Sagen wir mal so: Wob hat sicher nicht ABSICHTLICH sheldon den ein- oder anderen Gefallen getan. Ausnahme Maritz. Sag bloss, du etwa nicht?
    Und ich wette nur, wenn ich mir sicher bin. Bin ich mir aber hier nicht, da ich bei meiner Vor-Saison-Aussage bleibe (trotz Vorteilen Frankfurt). Aber selbst wenn, auf Wob würde ich nicht mehr und auf den FFC noch nicht wetten. Alle anderen haben sich ja allerdings praktisch schon selber erledigt.

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  • Sheldon sagt:

    @Ralligen: Top, die Wette gilt!

    Faißt braucht man nicht unbedingt. Klar, Linksfuß usw., doch auch Maier oder Cramer können mit links ganz gut umgehen. Nennt man Beidfüßigkeit! (Kann man übrigens trainieren durch an die Hauswandbolzen, One-Touch, Füße immer abwechselnd).

    Generell sehe ich Wolfsburg zur Zeit nicht in der Klasse aufgestellt. Wenn Goeßling oder Keßler mal ausfallen, dann geht gleich nix mehr. Ganz zu schweigen von einer Martina Müller!

    Wenn Goeßling nun auch noch nach Lyon wechseln sollte, dann bricht das Ganze auseinander. (Dzeko-Syndrom)

    Und der Spielerinnenmarkt der deutschen N11-Spielerinnen ist weitestgehend abgegrast. Muss dann wohl wieder die C-Prominenz ran, die groß angekündigt verpflichtet wird, um dann in der II. zu versauern!

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Da der erste Vertrag vor jeglichem Titelgewinn abgeschlossen worden war und sie an den 3 Titeln einen nicht unerheblichen Anteil hatte, ist doch nicht von einer Verschlechterung der Vertragsbedingungen auszugehen und sie sich somit nicht unter „Wert“ verkaufen mußte.Da wir beide hierbei nur „Vermutungen“ anstellen, glaube ich trotzdem etwas „näher“ an der „Realität“ zu sein. Sie hatte keine „schwere“ Verletzung, die evtl.die „Perspektive“ auf die weitere Fußballkarriere hätte in Frage stellen können,sondern eine Infektionkrankheit,von der man sich („in restitutio ad intergrum“) auch wieder vollständig erhohlen kann und im Normalfall auch wird. R.Kellermann wußte doch, warum er sie aus Freiburg geholt hatte!
    Die „Neuen“ im Sommer waren, bis auf N.Fischer, alles Verpflichtungen, die R.Kellermann als perspektivisch beurteilt und vollzogen hat, so wie auch schon 1 Jahr zuvor L.Magull, A.Jäger (konnte sich hier jedoch nicht überzeugend bei den Einsätzen zeigen)und L.Meyer an WOB gebunden wurden. Die andere „gestandene“ Verpflichtung, P.Kuznik, hat wie bekannt das „Weite“ gesucht u. in Frankfurt gefunden.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Hat doch niemand behauptet, daß der 1.FFC oder die N11 sie braucht – wir in WOB brauchen und wollen sie!

    Für L.Gößling gibt es überhaupt keinen Grund WOB zu verlassen und man muß sich auch nicht über jedes „Gerücht“ auslassen, auch wenn es dir wohl sehr gefallen würde, sie nicht mehr bei WOB in der Buli zu sehen.
    Der Hinweis auf E.Dzeko ist ja mal ein „toller“ Einfall, um irgendetwas „Bedeutendes“ in diese Diskussion einzubringen.

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  • dummkopf sagt:

    Für Goessling gibt es mehrere, aber hauptsächlich einen guten Grund, nach Lyon zu wechseln.

    Und es ist schon verwunderlich, wie manche – das Duisburger Beispiel unmittelbar vor Augen – gleichzeitig vom eigenen Club erwarten, seine Stars um „jeden Preis“ zu halten, völlig egal, wie himmelweit man damit seinen finanziellen Rahmen sprengt.

    Wolfsburg hat bisher bestens vorgeführt, wie man ein Triple gewinnt, aber nicht gut damit umgeht. Wieso sollte man annehmen, dass sie hier die Weichen richtig stellen?

    Wenn sie Europas beste Spielerin halten können, weil sie ihr mehr zahlen, als der reichste Club Europas, dann ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden. Aber dann bin ich einmal gespannt, wie bald Frau Kessler fragen stellt, und Frau Faisst merkt, dass sie sich unter Wert verkauft hat.

    UND ich würde mich für die gute Lena freuen, wenn sich ihre guten Leistungen für sie optimal auszahlen, nicht mit goldene-Ananas Trophäen für den kleinen Geschmack, sondern in Zukunftssicherheit, und zwar egal ob in Lyon, Wolfsburg oder sonstwo.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Das, was du da „andeutest“ erfordert doch einiger näheren Erläuterungen deinerseits, jedenfalls solltest du zum Einen sagen, welche „mehrere“ Gründe es gibt und welcher „eine“ (wahrscheinlich finanzielle)Grund es ist nach Lyon zu gehen.

    Hast du den Eindruck oder das „Wissen“, daß WOB seinen finanziellen Rahmen sprengt ? Oder beziehst du das allgemein auf andere Clubs ?

    Wieso geht WOB mit dem Gewinn des „Triple“ nicht gut um ?
    Was meinst du damit?

    Der „reichste“ Club Europas dürfte Bayern München sein und OL wird zwar investieren, da sie einen „Umbruch“ machen müssen, aber „Unsummen“ werden sie auch nicht zahlen und nur das „Gehalt“ allein ist auch nicht immer ausschlaggebend, zumal L.Gößling bei der Bundeswehr verpflichtet ist u.wohl noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Zukunftssicherung hat schon einige andere Spielerinnen nach WOB gezogen.
    Ich unterstelle auch, daß R.kellermann die „Fähigkeit“ hat, als Manager die möglichen „Gehaltsverwerfungen“ so gering wie möglich zu halten, um eben nicht eine „Neiddebatte“ innerhalb der Mannschaft auszulösen.
    Ob das nun alles so gelingt wird wohl erst die Zukunft zeigen, aber ich bin da optimistisch.
    P.S.Die „Wiederholung“ des „unter Wert verkaufens“ erhöht nicht den Wahrheitsgehalt dieser Behauptung (erinnert mich in der Art an einen anderen User) 🙂

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  • dummkopf sagt:

    @altwolf

    Na, das ist eigentlich auch sehr interessant.

    1. Goesslings Gehalt wird von Steuergeldern gesponsort? Das hat Wob aber geschickt eingefädelt. Aber ob das nicht irgendwann auch mal Ärger gibt.

    2. Keine Berufsausbildung? Hm, so gut war sie aber mit 18 nicht, dass sie sich da hätte aufs Fussballspielen und Kinderkriegen verlassen sollen. Aber sie scheint zwar intelligent Fussball zu spielen, aber irgendwelche Führungsrollen oder gar „Kopf“ der Mannschaft zu sein, davon ist – gemessen an ihrer fussballerischen Stärke – auch immer auffallend wenig zu spüren. Darin liegt wohl auch die beste Chance für Wob, sie zu halten. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie Angst hat, vor zu weit weg.

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  • Matze sagt:

    @Dummkopf: Du näherst Dich immer mehr Deinem Idol und Liebling an. Informier Dich erst mal.
    Goeßling ist eine von über 800 Sportsoldaten-innen in Deutschland.

    Übrigens war auch Silke Rottenberg Sportsoldatin.
    Also, keine Aufregung.

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  • dummkopf sagt:

    @Matze
    Danke für die Blumen aus deinem berufenen Munde!
    Aber vielleicht schaffst du es ja auch noch dahin. Im Moment fehlt dir noch einiges zu sheldon. Aber es gefällt mir immer, wenn Leute hier so häufig ihre Meinung zu Fussballthemen kund tun wie du.
    Du kennst dieses Zeichen hier: ?
    Das stellt man hinter eine Frage, wenn man sich informieren will, falls dir das entgangen sein sollte.
    Ansonsten bist auch du herzlich eingeladen, weiter zur Informationsbeschaffung beizutragen.
    Dann mal weiter. Ich finde das nach wie vor sehr interessant. Dann sollten die anderen Clubs doch auch mal ganz schnell schauen, dass sie ihre Spielerinnen da unterbringen. Wie wäre es denn gewesen, die Bundeswehr hätte einfach die halbe Duisburger Mannschaft als Sportsoldatinnen übernommen.

    Da wären nie Probleme aufgetaucht. Eine geniale Lösung, oder?

    Die Frage ist nur, ob man so etwas dann nicht für alle Vereine gleich handhaben sollte? Alle BL-Spielerinnen sollten Sportsoldatinnen werden! Das würde dem Sport sicher gut tun, wenn sich alle gleichermassen nur aufs Fussballspielen konzentrieren können.
    Ob die Bundeswehr jetzt das Gehalt von Goessling auf Lyon-Niveau aufstockt, um zu verhindern, dass deutsche Soldatinnen einfach nach Frankreich gehen? Sozusagen Sportgenerälin. Hört sich doch auch besser an als Sportsoldatin. Sonst könnte man ihr ja auch einen Sportsoldatinnen-Vetrag auf Lebenszeit geben.

    Allerdings hat Matze auch noch nicht informiert, wie das mit keiner Ausbildung zusammenpasst. Ich kenne mich da nicht aus, aber bei anderen Sportsoldatinnen immer gedacht, die machen schon wenigstens ein wenig und bekommen eine Ausbildung?

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  • xyz sagt:

    Silke Rottenberg hat dann beim DFB einen Job bekommen.(wie viele Natiospielerinnen ihrer Generationn)Irgendwann ist auch das,,Rettungsboot“DFB für Jahre voll! Junge Spielerinnen reden immer mehr von profesionellen Strukturen und machen neben dem Fußball nichts,was füe eine berufliche Zukunft nach der Karriere sorgt.Da auch ,,Topveredienerinnen“nach dem Fußball nicht ausgesorgt haben werden,wird es später für viele ein böses Erwachen geben!Kann sich wirklich jemand vorstellen,dass eine Popp nach der Kariere im Duisburger Zoo Erdmännchen füttert für 1500€ brutto?

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Die „Diskussion“ driftet jetzt doch ein wenig ab.

    Offenbar hast du es verpasst, daß L.Gößling, wie übrigens auch C.Pohlers, zusammen mit anderen sog. „Sportsoldatinnen“ als deutsches Team im letzten o. vorletzten Jahr den Titel des Miltärweltmeisters im Fußball errungen hatte.
    Also auch C.Pohlers war da noch verpflichtet, jedoch nicht aus „Steuergeldern“ in der Vereinstätigkeit bezahlt, sondern wie das so üblich ist – dafür freigestellt werden .Die Verpflichtung bestand bei beiden schon, bevor sie überhaupt für WOB gespielt haben. Es gehört, wie in vielen anderen Sportarten, zur nationalen Förderung talentierter Sportler u.Sportlerinnen (z.B. Biathlon, Leichtathletic usw.), ursprünglich wohl auch mal, um für die Olympischen Spiele gegenüber anderen Nationen konkurenzfähig zu sein.
    Da dies überwiegend zur Förderung der sportlichen Fähigkeiten installiert worden ist, wird dort keine „spezifische“ Ausbildung vermittelt. Conny hat jedoch eine Ausbildung als Erzieherin.
    L.Gößling ist sicherlich kein „Leader“ einer Mannschaft, dafür haben wir deshalb auch N.Keßler, die das optimal verkörpert und gerade Nadine ist deshalb auch die „kongeniale“ Partnerin im MF u.sicherlich auch mit ein Grund für Lenas tolle Entwicklung u.Leistungen.
    P.S.Es wäre schön, wenn du dich noch zu den von mir gestellten Fragen zu deinen „Aussagen“ äußern würdest. 🙂

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  • dummkopf sagt:

    @altwolf

    Das mit den Militärweltmeisterschaften wusste ich nicht. Ein Grund mehr, alle BL-Spielerinnen zum Militär zu holen. Könnte die N11 ja komplett bei der Militär-WM auflaufen!

    Wobei es schon klar ist, dass die Spielerinnen nicht unbedingt in ihrer Wob-Zeit bei der BW eingestellt wurden – ich weiss es aber nicht. Vielleicht sind sie ja auch offiziell noch in Berlin stationiert?

    So wie du das mit den anderen Sportarten siehst, dachte ich das auch. Die Förderung talentierter Sportlerinnen. Da gibt es aber im Fussball noch mehr als Pohlers und Goessling. Wobei du selber mir schon oft genug erklärt hast, warum allein in Wob inzwischen 11 andere talentierter sind, als Pohlers. Du erinnerst dich sicher.
    Aber wenn Leute sagen wir weit mehr als 100000€ pro Jahr mit ihrem Sport verdienen, scheint mir es mit den ursprünglichen Sponsoring-Absichten nicht mehr ganz konform, denen zusätzlich noch ein BW-Gehalt zu spendieren.
    Das sollten doch die bekommen, die bei Olympia Medaillen holen sollen und dazu auf Sponsoring angewiesen sind, weil sie bei ihrem Trainingsumfang sonst nicht ausreichend Geld zum Leben verdienen können.

    Lass uns doch über andere Themen reden, als über Wob, da verstehen wir uns doch meist sehr gut. Und wir verstehen uns bzgl Wob einfach nicht:
    – Gehalt vom Bund bezahlt bekommen, dann aber für einen Verein freigestellt werden ist das gleiche wie aus Steuergeldern gesponsert werden.
    – Sich unter Wert verkaufen ist nicht gleich Gehaltskürzungen hinnehmen. Man kann sich auch bei Gehaltsaufstockungen immer noch unter Wert verkaufen.
    Anders, finde ich, kann man das bloss mit Brille sehen 😉

    Andere gute Gründe muss ich jetzt auch nicht wirklich aufführen, die kennst du, missinterpretierst sie mir wieder, ich antworte, kreisel usw. Den einen hast du richtig erkannt.
    Und: Fahr mal im Urlaub nach Lyon. Lohnt sich!

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Lyon ist sicherlich eine schöne Stadt,wobei ich sie dann aber nicht wegen des Fußballs besucht habe, sondern mehr, um nach Süden zu kommen, und deshalb häufiger drumherum gefahren bin.
    Wie das nun mal mit sog. „Fans“ ist, werde ich immer dann „aktiv“, wenn ich die Äußerungen zu WOB als „nicht“ zutreffend oder gar falsch empfinde, nicht jedoch, wenn die hoffentlich „sachliche“ Kritik, berechtigt ist.
    Gerne werde ich weiterhin hier mit dir diskutieren bzw. Ansichten und Infos austauschen, genauso auch zum Thema „WOB“, wenn die o.g.Vorraussetzungen zutreffen. 🙂
    Noch einige Anmerkungen:
    – ich glaube nicht, daß hier in WOB irgendeine Spielerin die vermuteten 10.000 €/Monat von L.Schelin in Lyon verdient oder verdienen wird;
    – ein BW-Gehalt bekommen die „Sportsoldatinnen“ sicherlich „zusätzlich“ auch nicht, wäre jedoch nicht uninteressant die genauen Modalitäten in Erfahrung zu bringen (verantwortlich dafür ist wohl das Innenministerium).
    Ich bin mir „sicher“, daß auch du ein „Grün-Weisser“ -Sympathisant wirst, wenn wir dieses Jahr das „Trippel“ wiederholen!!! 🙂

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  • labersack sagt:

    @Altwolf,
    „Da dies überwiegend zur Förderung der sportlichen Fähigkeiten installiert worden ist, wird dort keine “spezifische” Ausbildung vermittelt.“
    Frau Peters und Frau Laudehr wurden vor einiger Zeit aus dem laufenden Spielbetrieb zu einem Feldwebel-Lehrgang abberufen.

    Soviel zur „spezifischen“ Ausbildung von Berufssoldaten. Ich glaube nicht,daß ihre berufliche Laufbahn bei der Bundeswehr mit Ablauf ihrer sportlichen Karriere endet.

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  • dummkopf sagt:

    @ altwolf
    Du antwortest ja immer so frdl., da will man nicht unhöflich sein, aber wahnsinnig will ich ja mit dir auch nicht werden.

    Wie kommst du denn drauf, Wolfsburg wiederholt dieses Jahr das Triple? Manchmal könnte man glatt denken, du bist in deiner grünen Traumwelt-Optik aber auch ganz schön verfangen. 😉

    Und du glaubst auch nicht, OL will Goessling aus Wob loseisen, und bietet „nur“ Schelin Gehaltsklasse? Da muss man beim Super-Star vom CL-Sieger und Hauptkonkurrenten schon eine andere Nummer aufrufen. Ich gehe mal eher vom Doppelten aus (1,5 fach Minimum), jedenfalls würde ich als OL eine Goessling gegen das Paket Schelin+Abily tauschen, und zwar ganz, ganz, ganz schnell. Und OL wird nach den letzten Pleiten sein letztes Hemd geben, das ist auch klar.

    Wenn Wob Goessling halten kann, dann sicher nicht mit dem Sold einer Sportsoldatin, sondern mit zusätzlichem.

    Und jetzt noch für alle ohne Wob-Brille: Es ist auch völlig egal, was letzten Endes gezahlt wird, die anderen Spielerinnen werden genau diese Vermutungen auch anstellen, ob sie letztlich stimmen oder nicht, spielt für deren Gehaltswünsche keine Rolle. Logisch wird der Verein und Goessling solche Summen dementieren. Und die anderen Spielerinnen das Dementi nicht glauben. Sowohl die jetzt da sind, als auch die, die kommen sollen. Das ist die Messlatte, die Wolfsburg sich damit legen wird.

    Dass man in so ein Gehalts-Gefüge Dilemma gerät, war seit dem Tag des CL-Gewinns genau so mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu befürchten gewesen. Der Fluch der guten Tat.
    Als ich damals noch Sympathisant und von Kellermanns Cleverness überzeugt war, dachte ich im ersten Moment sogar, die haben Fischer schon als Goessling-Ersatz geholt, weil sie wussten, was kommen wird. Die beste Erklärung dafür, warum man seinen grössten Star-Einkauf genau da macht, wo man schon am besten besetzt ist, und genau für die Goesling-Positionen.

    Das gleiche Gehalts- und Verkaufs-Dilemma hat Stuttgart und Wolfsburg und Dortmund bei ihren Titelgewinnen auch getroffen, nur eben ein Viertel so stark, weil da kein Tripel war, und keiner von denen Europa-Superstars unter Vertrag hatte.

    Nur in Dortmund wurde es richtig gemacht. Und Dortmund hätte das alleine auch nicht hinbekommen, aber ihr Trainer ist eben eine, nein zwei Nummern cleverer.

    PS.: Ja der Weg nach Süden, den meinte ich auch, würdest du den nicht gegen Wolfsburg tauschen? Und der nach Osten ist auch super.

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  • O. Christ sagt:

    M.W. hat Lena Goeßling eine abgeschlossene Berufsausbildung (als Einzelhandelskauffrau).
    Die Tätigkeit der Sportsoldatin ist einer handverlesenen Zahl von Spitzenfußballerinnen vorbehalten, die das Placet der Bundestrainerin erhalten. Somit handelt es sich i.d.R. um Nationalspielerinnen, also nicht um die diejenigen mit den schlechtesten Verdienstmöglichkeiten, so dass das BW-Gehalt gar nicht so existenzentscheidend sein dürfte. Verschiedene Spielerinnen haben eine mehrjährige BW-Zeit mit einem Studium (außerhalb der BW) kombiniert. Im Gegensatz zu labersacks Vermutung sind Sportsoldatinnen nur auf Zeit, in etwa gekoppelt an ihre sportliche Karriere, in der Armee tätig. Davon zu unterscheiden sind normale Berufs-/Zeitsoldatinnen, die nebenher in niedrigeren Ligen spielen.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Ach, ich dachte du verstehst die „Feinsinnigkeit“ meines letzten Satzes. Anderseits hat mich überrascht, daß du dich mal als ein “ GW-Sympathisant“ gesehen hattest.
    Zu Lena.Nein ich rechne nicht mit einem „Abgang“.Lyon kann vielleicht etwas „mehr“ Geld in die Hand nehmen, um sich neu aufzustellen,aber was können sie sonst mehr bieten, als WOB es kann und will ? Sie hat hier ein „Standing“ was sie sich dort auch erst noch erarbeiten muß; die Eltern sind bei jedem Heimspiel und den näheren Auswärtsspielen, von Bielefeld aus, vor Ort; der Verein gibt ihr u.d. anderen Spielerinnen viele Möglichkeiten sich auch außerhalb des reinen Fußballs in der Öffentlichkeit, wie auch bei den Männern, zu präsentieren und letztendlich hat der Arbeitgeber allen Spielerinnen als Anerkennung ihres Erfolges einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt, was wohl bisher einmalig im FF ist und damit auch hier dem MF gleichgestellt wird. Was aber vielleicht auch den Ausschlag geben könnte, wäre eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz über die „Fußball-Karriere“ hinaus, wie es schon bei M.Müller erfolgt ist.
    P.S.Mein Lebensmittelpunkt ist nun mal die Stadt WOB, aber du hast Recht, wenn man ab und an mal in die vorgeschlagenen Richtungen ausschwärmt und sich „bildet“.

    @labersack.Danke für den Hinweis, daß offenbar auch im soldatischen Bereich eine „Weiterbildung“ erfolgt; ich dachte da nur mehr an Ausbildungen, die auch im evtl. späteren Zivilleben ausgefüllt werden können und von der „Frau“ dann auch leben kann.

    @O.Christ. Danke für die Ergänzung und weitere Aufklärung zu diesem „speziellen“ Thema. Mir war bisher nur die „Sportsoldatin“ als berufliche Qualifikation bekannt.

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  • dummkopf sagt:

    @Christ
    Danke, und ist doch schön, wenn mehrere Personen ihre Infos zusammentragen können.
    Allerdings wirft das mit den Soldatinnen noch mehr Fragen auf. Ich hatte vermutet, dass der DFB vom Bund, so wie andere Sportarten auch, eine begrenzte Anzahl solcher Stellen zugeteilt bekommt, eventuell zentral und allgemein über so etwas wie das NOK(?).
    Eigentlich um Spitzenleistungen in (olympischen) Sportarten zu fördern, aber schon vor dem Hintergrund, Wenigverdienern sorgenfreies Trainieren zu ermöglichen.
    Sonst müsste man doch zB sagen, ok man gibt das zB den N11 Spielerinnen als Belohnung für eine EM zum Beispiel. Aber das geht logischerweise schon gleich gar nicht. Das wäre ja nun noch klarer eine EM-Prämie aus Steuergeldern.
    Von wem weisst du denn, wer das bekommen hat, und was die gemacht haben. Man kann zB definitiv auch in der BW studieren. Muss sich da aber soviel ich weiss, anschliessend verpflichten.

    Ich glaube kaum, dass ein Bundestrainer allein nach goodwill hier einige Jobs „verteilen“ kann, die über die Jahre doch locker 6-stellige Beträge Wert sein dürften. Da muss es doch irgendwelche Richtlinien dafür geben.
    Und Pohlers? Die passt bei dir dann doch gar nicht richtig rein, da sie ja N11 technisch seit Jahren eher weniger in Erscheinung tritt?

    @altwolf
    Na, ich dachte du hast dem Glühwein am Weihnachstmarktstand etwas zu intensiv zugesprochen und hast dich in seliger Erinnerungs-Sehnsucht schwerelos durch Raum und Zeit bewegt.

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  • O. Christ sagt:

    @ Dummerchen:

    Die zuständigen Sportverbände geben eine fachliche Beurteilung über die Eignung einer möglichen Sportsoldain ab. Soweit mir bekannt, ist für den FF die DFB-Cheftrainerin Neid zuständig, was mir auch plausibel scheint und beim Boxen oder Rudern wohl ähnlich gehandhabt wird.
    Bei Pohlers ist m.W. die lange Dienstzeit im vergangenen Jahr ohnehin abgelaufen. Die wäre allenfalls vorher beendet worden, wenn jemand deutlich früher die Einschätzung abgegeben hätte, dass sie über kein N11-Potential mehr verfügen würde. Das ist aber kaum anzunehmen.

    Ich hörte mal von ca. 10 Plätzen, die für FFlerinnen dort reserviert seien (bei insgesamt vielen hundert Sportsoldaten unterschiedlicher Disziplinen). Vor einigen Jahren war dies wohl auch noch der Fall. In einer aktuellen Liste vom Oktober d.J. sind allerdings nur noch vier aufgeführt: Goeßling, Laudehr, Schmidt und Weiß (wobei Weiß jüngst mitteilte, dass sie gerade dort ausscheidet). Ob man die Zahl der Plätze dauerhaft reduziert hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Angesichts der heutigen Verdienstmöglichkeiten von Top-Spielerinnen im deutschen FF wäre es denkbar (und vertretbar), dass man die Subventionen zugunsten von Sportler/-innen anderer Sportarten umverteilt hat.

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  • kelly sagt:

    hallo wisst ihr was lira war auch mal soldatin

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  • Altwolf sagt:

    @kelly.Schön,wenn auch noch mehr zu diesem Thema betragen können! 🙂
    So langsam bekommt man doch einen Einblick in diese „Besonderheit“ des FFs.

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  • labersack sagt:

    @dummkopf
    Mittlerweile wird es interessant wer im FF so von meinen Steuergeldern gesponsert wurde und welche Vereine das alles so geschickt eingefädelt haben.

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