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Amber Brooks verlässt Bayern München

Markus Juchem am 59 Kommentare
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Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München verliert eine seiner wichtigsten Stützen. US-Mittelfeldspielerin Amber Brooks zog eine Option in ihrem Vertrag und kehrt mit sofortiger Wirkung in die USA zurück.

Brooks, die im bisherigen Saisonverlauf fünf Tore für die Bayern erzielte und insgesamt in 21 Pflichtspielen 10 Tore machte, will mit der Rückkehr in ihre  Heimat ihre Chancen auf eine Berücksichtigung in der US-Nationalelf erhöhen.

Die 22-Jährige stand seit Jahresanfang in Diensten des FC Bayern und gab Anfang November ihr Debüt in der US-Nationalmannschaft. „Manchmal sind die schwerste und die richtige Sache ein und dasselbe“, ließ Brooks bereits am vorigen Sonntag über Twitter verlauten.

Amber Brooks

Amber Brooks kehrt in die USA zurück © FCB Frauenfußball

Bayerns Frauenfußball-Managerin Karin Danner erklärt: “Wir bedauern die Entscheidung von Amber Brooks. Sie hat im vergangenen Jahr mehrfach bewiesen, dass sie zu den Stützen im Team gehört und ist bei uns zur A-Nationalspielerin gereift. Ihren Wunsch, in der US-Nationalmannschaft durch räumliche Nähe besser Fuß zu fassen, respektieren wir und möchten Amber keine Steine in den Weg legen.”

Danner meint weiter: “Jedoch können wir den Druck nicht nachvollziehen, den der US-Verband auf Spielerinnen ausübt, die nicht in den USA spielen. Für die Zeit beim FC Bayern möchten wir uns bei Amber bedanken und wünschen ihr für die Zukunft viel Erfolg.”

Zuvor hatten bereits zwei weitere US-Spielerinnen, Torhüterin Bianca Henninger und Erika Tymrak, ihr kurzes Intermezzo beim FC Bayern München beendet.

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Markus Juchem (46) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ und Kicker.

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59 Kommentare »

  • Thomas sagt:

    Schade, dass Amber die Buli wieder verlässt. Irgendwie kann ich es nachvollziehen, die Teilnahme an einer WM oder Olympiade ist für eine Spielerin natürlich das grösste.
    Nur schade dass die ganzen US-Spielerinnen nicht zusammenhalten und dem US Verband mal klipp und klar sagen: “Entweder ihr lasst uns spielen wo wir wollen oder ihr müsst euch andere Spielerinnen suchen.”
    Ich bin sicher, dass der Verband zähneknirchend klein beigeben würde.

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    …dabei glaube ich gar nicht mal daran, dass Brooks damit realistisch gesehen ihre Chance verbessert! Im Spiel gegen Brasilien kam so viel nicht von ihr als dass man dgzgl. Hoffnung machen kann/sollte. Ob sich die in Schweden befindlichen Averbuch u.a. genauso breitschlagen lassen, gilt abzuwarten.

  • Mucky sagt:

    Es ist absolut ekelhaft, wie der US-Verband mit den Spielerinnen die nicht in den Staaten spielt umgeht.
    Press, Averbuch und, jetzt auch, Brooks wurde gesagt “es wäre für uns leichter euch zu beobachten und würde eure Chancen in der USWNT zu spielen erhöhen, wenn ihr in der NWSL spielt”.
    Das grenzt fast schon an Erpressung, ala “Entweder ihr spielt in Amerika oder ihr spielt nicht in der Nationalmannschaft”.
    Und das man so, vor allem junge, Spielerinnen unter Druck setzt und stark beeinflusst kann meiner Meinung nach einfach nicht sein.

    Das man damit auch Brücken niederbrennt und eine eventuelle Rückkehr verhindert, falls die US-Profiliga einmal mehr den Bach runter geht (was ja nicht sonderlich unwahrscheinlich ist), ist dem Verband natürlich egal.

    Einfach nur traurig.
    Aber schön, dass der FC Bayern sich traut auszuprechen, welch großen Druck der US-Verband auf die nicht in den Staaten spielenden Spielerinnen ausübt. Daumen hoch dafür in Richtung Säbenerstraße!

  • Fussballkenner sagt:

    Was der US Verband macht, ist sicherlich für die betroffenen Spielerinnen nicht ok. Allerdings machen das die anderen großen Verbände, u. a. der DFB, genauso.
    Es gibt deutsche Spielerinnen in den USA, die auch nicht berücksichtigt werden, obwohl Sie es verdient hätten.
    Warum auch immer.
    Mit sportlichen Grüßen.

  • uschi sagt:

    ich finde es gut das die verantwortlichen bei den damen des fc bayern das aussprechen was schon irgendwie seit dem letzten jahr im raum stand über die nwsl ob die spielerinnen druck vom verband bekommen(siehe den abgang von krieger und evtl auch harris). ich weiß der vergleich ist nicht perfekt aber im herrenfussball wäre so etwas nie möglich und auch der gedanke der dfb würde seine spielerinnen dazu drängen nicht vorstellbar. vorallem was bedeutet das für spielerinnen die im ausland zufrieden und glücklich sind und sich auch in ihren teams weiterentwickeln und dann “genötigt” werden zuhause zu spielen. natürlich werden auch damit die möglichkeiten reduziert wieder zurückzukehren in andere ligen sollte es in den usa mal wieder daneben gehen. welcher verein will eine spielerin unter vertag nehmen für 2 jahre wenn nach einem halben jahr der us-verband ruft und verträge aufgelöst werden. und soweit ich weiß ist die liga ja auch nur erstmal bis 2015 subventioniert durch den us verband und danach vielleicht noch bis olympia und was dann? der us verband möchte seine spielerinnen möglichst zusammen haben um wie es bei ihnen üblich ist dutzende von freundschaftsspielen abzuhalten die außerhalb der fifa spieltage liegen und die ausländischen vereine nicht dazu verpflichtet sind die spieler abgeben zu müssen und offiziell heißt es dann um sie alle besser scouten zu können. wenn ich wissen will wie sich eine spielerin weiterentwickelt gibt es immer mittel und wege. es ist schade für die bundesliga und auch für andere ligen in europa denn es ist doch auch immer wieder schön andere spielerinnen anderer nationen spielen zu sehen. im grunde ist es nicht nur irgendwie eine art von druck sondern greift für mich schon in die persönlickeitsrechte und die freie entscheidung der spielerinnen ein und zudem das wofür eine nationalmannschaft stehen sollte nämlich die besten eines landes egal aus welchem verein man kommt. und wenn man sich mal einige interviews einiger spielerinnen anschaut/liest dann ist klar zu erkennen das einige wohl lieber in ihren vereinen in europa bleiben würden.

  • Sheldon sagt:

    Erwartungsgemäß!

    Es ist so eine Sache mit den Amis. Sie bringen zwar eine unglaubliche Qualität mit, aber so sind sie halt langfristig gesehen keine ernsthafte Alternative.

    Vielleicht tun die Vereine besser daran, sich eben auf dem europäischen Markt umzuschauen!

  • Markus Juchem sagt:

    @uschi: Wie schon von “Fussballkenner” erwähnt ist es durchaus nicht unüblich, dass Verbänden ihren Spielerinnen “empfehlen”, in heimischen Gefilden Fußball zu spielen. Aus Sicht der jeweiligen Verbände durchaus nachvollziehbar, da sie ihre Spielerinnen dann natürlich einfacher in Augenschein nehmen können. Es hat ja auch durchaus seinen Grund, warum eine Nadine Angerer erst Richtung Ende ihrer Karriere den Schritt nach Australien und in die USA wagt. Einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte sehe ich hier nicht. Es bleibt ja jeder Spielerin vorbehalten, eine entsprechende Entscheidung zu treffen, oder nicht. Für eine gestandene Nationalspielerin ist es aber sicherlich einfacher, sich gegen die Verbandsinteressen durchzusetzen. Die Vereine tun sich allerdings auch keinen Gefallen damit, AUsstiegsklauseln in ihre Verträge aufzunehmen, da braucht man sich sicherlich dann nicht wundern, wenn diese gezogen werden.

  • Mucky sagt:

    @Markus:

    Ich stimme dir da absolut zu. Allerdings ist das im Falle von US Soccer schon keine Empfehlung mehr, sondern eine Aufforderung.
    Mein Problem an der handhabe des US-Verbands ist aber dieses “Für uns wäre es einfacher dich zu beobachten, wenn du in der NWSL spielst. Dadurch würden sich auch deine Chancen erhöhen.” Liest man da ein wenig zwischen den Zeilen hört sich das schon eher so an wie “Wenn du wirklich eine USWNT Stammspielerin werden willst, musst du nach Amerika zurückkommen”. Und das kann es meiner Meinung nach einfach nicht geben.
    Und so in dieser Form habe ich bislang auch von keinem anderen Verband eine solche Aussage gehört bzw. einen solchen Druck ausüben sehen.

    Natürlich ist es schöner und einfacher wenn die Nationalspieler im eigenen Land spielen, aber das sollte keine Vorraussetzung auf Berücksichtigung sein.
    Am Ende sollte die Qualität einer Spielerin eine Nationalmannschaftsnominierung entscheiden und nicht der Spielort.
    Das ist bei den Herren so, das ist bei sehr vielen Frauennationalmannschaften so.
    Für mich ist einfach unglaublich zu sehen, wie viel Druck von Seiten USSF auf die Spielerinnen ausgeübt wird, damit sie zurück in die Heimat kommen.

  • uschi sagt:

    @Markus Juchem: ok, vielleicht etwas übertrieben mit den persönlichkeitsrechten aber im grunde sind es ja oft oder in diesem fall junge perspektivspieler und die hätten nicht den mut den vielleicht eine gestandene wie abby wambach hätte, würde sie in z.b. schweden spielen und sagen ich bleibe wo ich bin wenn ihr mich haben wollt oder das was megan rapinoe und tobin heath in frankreich machen, die saison zu ende spielen und den rest der saison in den usa mitnehmen. klar scheint das bei den us girls ein anderes prestige zu sein in der nationalmannschaft zu spielen, was wohl daran liegt das es so eine richtige club kultur dort nicht gibt wie es hier üblich ist, da wird im college gespielt und nicht im club also ein komplett anderes system. finde trotzdem so ein verlassen mitten in der saison hat so nen faden beigeschmack. natürlich verstehe ich auch den schritt von nadine angerer sowas zum ende der karriere zu machen, ähnlch wie es bei einer bettina wiegmann, maren meinert, doris fitschen oder steffi jones die alle ja auch zum ende hin in den usa aktiv waren. mit den austiegsklauseln ist sicherlich auch nicht so schlau von den vereinen. es gibt da bestimmt auch arbeit für die vereine um sich selbst bei verpflichtungen ein wenig abzusichern. und wie aus schwedischen kreisen zu hören ist sollen ja einige der bei tyresö spielenden amerikanerinnen auch wieder auf dem weg zurück sein zum jahresanfang um dann bis zur schwedischen sommerpause unter vertrag genommen zu werden wahrscheinlich ein kompromiss aufgrund der champions league teilnahme um dann im anschluss den rest der us liga mitzunehmen. ich finde es persönlich nur schade für die ligen und für die zuschauer, denn was wäre eine liga nur aus deutschen spielern, die nationalmannschaft wird regelmäßig im tv gezeigt und interessanter ist es doch auch mal andere gesichter dann im liga alltag zu sehen.

  • Markus Juchem sagt:

    @Mucky: Von diesem vermeintlich so großen Druck seitens des Verbands habe ich bisher noch nichts mitbekommen (und auch aktuell keine Spielerin klagen hören). Die Spielerinnen machen sich den Druck selbst am meisten. Es ist doch offensichtlich, dass die Chancen einer Spielerin wie Amber Brooks, die an die Tür der Nationalelf klopft, sich verbessern, wenn der Nationaltrainer sie häufiger in Augenschein nehmen kann. Das geht nunmal in den USA besser als in irgendeinem anderen Land, schon gar nicht, wenn es einige Flugstunden entfernt ist. Das ist einfach etwas anderes, als nur ein paar Video-Mitschnitte zu sehen.

  • uschi sagt:

    nochmal was anderes zum beobachten und scouten von spielerinnen. es scheint kein problem gewesen und zu sein für andere verbände.
    um mal ein paar beispiele zu nennen wenn wir davon ausgehen das es leichter ist für den us verband auf eigenem boden zu scouten und die spielerinnen nicht die strapazen eines langen fluges usw auf sich nehmen müssen.
    percival und hearn in der bundesliga sind für neuseeland anscheinend kein problem.
    der japanische verband der mit ogimi, ando, kumagai und einigen anderen in europa spielend auch kein problem hat.
    einige australierinnen die in den usa gespielt haben auch kein problem.
    selbst eine carolin seger aus schweden hat in den usa gespielt genauso wie eine vero boquete aus spanien. deswegen erscheint es mir das der us verband ein problem damit hat.

  • Altwolf sagt:

    Ich glaube jeder, der die Mentalität US-amerikanischer Sportler kennt, weiß von deren grenzenlosen “Ehrgeiz” in allen Belangen der/die/das “Beste” zu sein, insbes. dann auch, wenn es um ein National-Team geht.Wenn ich als “Spielerin” Chancen auf das “National-Team” habe, ist alles Andere unwichtig, auch irgendwelche Verträge, falls sie nicht sogar eine entsprechende Ausstiegsklausel enthalten.
    Jeder Club,der also eine US-Spielerin verpflichtet, sollte das, ja mußte das eigentlich wissen.
    Steht eine Sportlerin über diesen “National-Team-Gedanken” könnte sie sicherlich auch in Europa bleiben und mit dem “Selbstbewußtsein” des eigenen Könnens auch sagen, wenn ich hier entsprechende Leistung zeige, dann werden sie mich auch holen und wollen, egal wo ich spiele.
    Und ob ich von Boston nach LA fliege oder von dort nach Paris o. London ist bei diesen Entfernungen nicht so relevant in der Beurteilung einer Spielerin.
    Die Frage ist doch auch, ist die treibende Kraft der Verband oder der Trainer?

  • enthusio sagt:

    Hoffentlich haben Hagen und Cross keine Ausstiegsklausel …

  • gerd.karl sagt:

    also herr juchem, das sie sagen der us verband würde keinen druck machen ist doch nicht hier ernst.

    bei einigen spielerinnen die einen blog haben und in artikeln im internet wird schon von einigen mutigen spielerinnen darauf hingewiesen das sie genötigt wurden in der nwsl zu spielen, und das auch für weniger geld als sie in europa verdienen würden.

    bestes beispiel dafür ist keelin winters, sie wurde in die nwsl gelockt das sie in den pool der vom us verband geförderten, bezahlten, spielerinnen gehoeren sollte.

    dies passierte aber nicht, so hat keelin winters, die bei turbine potsdam spielte, die champions league teilnahme verloren und hat einen finanziellen verlust, weil der verband sie nicht bezahlt, von 30 000 us dollar im jahr.
    diese liste von spielerinnen die nicht in den verbandspool kommen und somit geld von ussoccer bekommen wird sich vergrössern.

    den die alten spielerinnen werden nicht freiwillig platz machen und der verband kann nicht alle spielerinnen bezahlen.

    dies wird für einige spielerinnen ein böses erwachen geben.

    ich habe beim dfb angefragt, es gab ihr verdächtigungen, der dfb würde diese praxis auch fahren, und der dfb hat dies verneint.

    ich kann deutsche spielerinnen verstehen das sie einen schritt in die nwsl sich sehr gut überlegen, denn wie wir alle wissen, leben die us pro ligen nicht lange.

  • H2O sagt:

    @gerd.karl
    Absolute Zustimmung!
    Das mit Winters wusste ich noch nicht, weißt du wo ich das nachlesen kann?

  • Sylvijaaa sagt:

    Ich denke hier wird ein bisschen übertrieben. Viele Spielerinnen wollen auch lieber in den USA spielen. Dort leben Freunde, Familie, es gibt keine Sprachprobleme und die Saison dauert nur 6 Monate(inkl. Vorbereitung).

    Die Chancen mit der Nationalmannschaft bekommt man eigentlich überall, wenn man seine Leistung bringt. Krieger, Horan, Brooks, Hagen, Press sind alle im Ausland zu Nationalspielerinnen geworden. Das ist eine Art leere Drohung des US-Verbands, die allerdings ihre Wirkung bei den Spielerinnen nicht verfehlt. Wer will schon seine Chancen auf die US-NM verringern? Dort kann man schließlich richtig Geld verdienen.

    Sermanni hat ja schon angekündigt, den Pool an Spielerinnen bald verkleinern zu wollen. Dann ist es vorbei mit der Förderung durch den US-Verband und es werden wieder mehr Spielerinnen nach Europa kommen, denn was man so hört zahlen die NWSL-Teams nicht gerade üppig.

  • gerd.karl sagt:

    h 20, http://www.equalizersoccer.com, artikel vom 24.10.2013, oder bei ussoccer kannst du nachlesen das keelin winters nicht mal das camp vom 3.12-15.12.2013 mitmacht.
    der artikel bei http://www.americansoccernow.com vom 30.01.2013 ist auch sehr inzeressant.

  • gerd.karl sagt:

    dann liebe sylviaaa haben die spielerinnen einen nachteil, deutsche spitzen clubs besonders bayern münchen, werden dann keine ausstiegsklauseln mehr akzeptieren.

  • H2O sagt:

    @gerd.karl
    merci :-)

    @Sylvijaaa
    Von den Amis habe ich da bisher leider gegenteiliges gehört. Press ist auch eher ein Negativbeispiel, wie man kaum eine Chance erhält wenn man nicht in zuhause spielt. :-)

  • Mucky sagt:

    Press hat in einem Interview auch gesagt, wenn es nach ihr ginge, würde sie in Schweden bleiben. Aufgrund des US-Verbands geht sie aber nach der CL Saison in die NWSL.

    Es gibt also genug Beispiele, die für ein solches Verhalten der USSF sprechen.

    @Sylvijaaa: Die einzige, die davon eine regelmäßige Nationalspielerin ist, ist Krieger. Und das war zu Zeiten von Sundhage. Nach ihrer Verletzung ging sie dann auch zurück in die Staaten, eben weil ihr höhere Chancen auf ein Comeback in der NM ausgerechnet wurden, wenn sie daheim spielt.
    Hagen hat außer Einladungen zu 2 Trainingscamps noch keine Nominierung erhalten. (Und bei ihren Qualitäten ist das, meiner Meinung nach, deutlich zu wenig. Aber sobald sie ähnlich wie Brooks oder Press öfter eingeladen wird, bin ich mir sicher, dass auch sie, leider Gottes, vor die Wahl “im Ausland spielen oder für die Nationalmannschaft auflaufen” gestellt wird.)
    Horan wird ebenso größtenteils ignoriert.
    Und Press und Brooks, die jetzt am Anfang der NM-Karriere stehen lotzt man man Versprechungen auf NM-Plätze zurück in die Land.
    Whitney Engen hat man die USSF aus Liverpool geholt mit der Begründung die Nationalspielerinnen sollen zur WM-Vorbereitung in den USA spielen. Auch hier hat der Verband dies entschieden, sicherlich nicht ohne Einwilligung von Engen, aber auch mit der Wahl Nationalmannschaft oder Ausland.
    Und das bei dieser Wahl die meisten sich für die NM entscheiden dürfte klar sein. Das ist ja auch gar nicht zu kritisieren.
    Die Spielerinnen überhaupt vor diese Wahl zu stellen, das ist mein Problem an der Sache.

  • kelly sagt:

    sehr schade das amber geht habe sie spielen sehen für bayern sehr wichtige spielerin deswegen warscheinlich die unruhe in mannschaft wie man an den letzten ergebnissen gesehen hat auf geht es bayern remember -mia san mia– mädels

  • Frieda sagt:

    @ Uschi
    Willst du die neuseeländische Liga mit der NWSL gleichsetzen? Für die Kiwis ist jede Spielerin im Ausland ein Schatz, weil sie dort eine viel bessere Förderung bekommt. Glück für Neuseeland ist, dass die W-League in Australien immer stärker wird und damit eine Alternative zu Europa und den USA für die Spielerinnen da ist.

    Der japanische Verband schickt gezielt Spieler und Spielerinnen nach Europa und die USA, damit sich diese dort körperliche Stärke erarbeiten, die sie in der eigenen Liga nicht bekommen. Dies wird vom Verband auch so kommuniziert. Auch die japanischen Ligen sind nicht so stark wie Europa und bei den Frauen die USA.

    Der DFB und USSoccer hingegen haben eigene starke Ligen und einen großen SpielerInnen Pool. Sie gönnen sich den Luxus eine Auswahl zu treffen. Das weiß jede Spielerin und jeder Verein.

    US-Amerikanische Spielerinnen trauen sich trotzdem nach Europa, haben dafür die Ausstiegsklauseln, die jeder Verein von Anfang an kennt und unterschreibt. Deutsche Spielerinnen (es sei denn sie sind schon fixer Bestandteil der Nationalmannschaft) trauen sich gleich gar nicht ins Ausland, weil sie wissen, dass Neid sie dann niemals aufstellen wird.

    Ist nun das Verhalten der US-Amerikaner schlimmer? Ich finde nein. Ich finde sie ehrlich gesagt geschickter.

  • ziefle sagt:

    @gerd.karl
    “ich habe beim dfb angefragt”

    Mit wem hast Du denn gesprochen? Mit der Bundesgöttin oder dem Mitarbeiter an der Telefonzentrale?
    Ich denke wenn Du beim US-Verband anruft bekommst Du die gleiche Antwort.

    Ich stand schon live dabei (es war vielleicht nicht für meine Ohren bestimmt) als einer Spielerin (U17) gesagt wurde, dass, wenn sie den Verein nicht in eine bestimmte Richtung wechselt sie auf Dauer keine weitere Berücksichtigung in der N-U17 erhält. Der aktuelle Verein spielte ebenso mit der Frauenmannschaft 1.Buli und mit der U17 Buli.

    Wenn eine Bundesprinzessin dies sagt, sagt die Bundesgöttin das auch, wie auch die US-Göttinnen.

    Gut finde ich das nicht.

    Aber man sieht es immer wieder, das System wird durchgezogen, egal welche Leistungen gebracht werden, wenn man sich gegen den Verband stellt, gibt es keine Berücksichtigung für die N11.
    Dies ist keine Erfindung des FF im MF(Kiesling und wahrscheinlich auch in anderen Sportarten) läuft dies ebenso, der Verband hat die Macht und demonstriert diese auch – auch auf Kosten der Leistung und Personen.

  • waiiy sagt:

    Eigentlich ist doch nur das passiert, womit man schon bei ihrer Verpflichtung rechnen konnte bzw. worauf man sogar gehofft hat. Es ist doch allen klar, dass US-Spielerinnen, wenn sie in den Fokus der N11 rücken, vermehrt wieder in heimatliche Gefilde drängen und auch dazu aufgefordert werden vom Verband. Das ist nicht erst seit heute so und betrifft auch nicht nur Amber Brooks und/oder Bayern München. Und eigentlich hatte man doch gehofft, dass die so eine starke Unterstützung wird, dass sie in diesen Fokus gerät. Also sind alle Bemerkungen, wie böse das Ganze doch ist, völlig fehl am Platze.

    Man darf bei der ganzen Diskussion auch nicht vergessen, dass die USA ein wenig größer als Deutschland sind, dass die Entfernung schon immer dem Jetlag beiträgt und auch viel Zeit verschlingt (bei Spielerinnen wie auch bei evtl. Beobachtern) und dass die N11 in den USA einen ungleich anderen Stellenwert hat gegenüber den Vereinen als in Deutschland.

  • enthusio sagt:

    Es wird spekuliert, dass auch Ashlyn Harris Tyresö (in Richtung USA ?) wegen der Neuverpflichtung einer finnischen Nationaltorhüterin verlassen könnte.
    Whitney Engen, Meghan Klingenberg und Christen Press bleiben dagegen zumindest noch bis Ende Juni 2014 bei Tyresö, wohl in der Hoffnung, die Champions League zu gewinnen.

    http://ffschweden.wordpress.com/2013/12/10/tinja-riikka-korpela-nach-tyreso/

  • laasee sagt:

    In FF, the power balance between Federations and clubs is heavily in favour of the Federations.
    Full professional football would change the power balance.
    Unfortunately, Federations in Europe organise league football.
    Leagues are generally with 12 teams – consequently it is difficult to generate money with only 11 home league games.
    The fixture schedule becomes fragmented with only 22 league games in a season – therefore harder to maintain fan, media, sponsorship interest (and money).

    Until the balance of power alters, then the Federations will always be able to dictate the agenda.

  • gerd.karl sagt:

    ich frage mich, liebe neid hasser, warum dürfen dann krahn, bresonik, mittag und angerer im ausland spielen und sind gleichzeitig grosse stützen in der natio.

    da stimmt doch was nicht mit euren aussagen.

    ich glaube das der dfb und frau neid, von einigen hier bundesgöttin genannt, nur darauf achten das die spielerinnen in eine gesunde und starke liga gehen.

    die nwsl ist jung, die clubs haben keine tradition, es gibt bei den meisten vereinen, die keineableger von mls vereinen sind, keine fankultur.

    ausserdem ist die gestalltung der liga sehr konfus, ein neuer club stösst 2014 zur nwsl, houston dynamo, dann hätte die liga aber 9 clubs beim ligastart im april 2014.

    oder kommen da noch mehr vereine hinzu, also alles sehr unausgereift bei der nwsl.

    das zweite problem betrifft ussoccer, die ja im spielbetrieb, der nwsl, die nationalspielerinnen mit 30 – 40 000 dollar unterstützten will.

    das will sie nach eigenen angaben mit 23 nationalspielerinnen durchführen.
    jetzt sind aber schon 31 spielerinnen im camp vom 3-15.12.2013 anwessend.

    das sind dann 8 spielerinnen die nicht vom verband finanziel unterstützt werden, so das sie 30-40 000 dollar weniger im jahr verdienen.

    eine leittragende ist jetzt schon keelin winters, die noch nicht einmal mehr zum trainingscamp eingeladen wurde.

  • waiiy sagt:

    @gerd.karl: Vielleicht kann Winters dann ihr malades Knie ausruhen, wegen dem sie ja Potsdam verlassen hat, um dann wenige Tage später in der NWSL spielen zu können…

    Also das Mitleid hält sich da in Grenzen, da die jungen Spielerinnen es so wollen. Das ist ein wenig wie bei der Schauspielerei in den USA. Es gibt nur begrenzte Plätze, die von den Arrivierten auch noch sehr lange besetzt werden, und trotzdem ziehen alle zu den gelobten Orten, um ihre Chance zu suchen.

    Ausnahmen scheinen da (nach jetzigem Zeitpunkt) Singer und Hagen zu sein. Vielleicht stellt sich deren Weg mal als der richtige raus, wenn sie als erfahren Stützen ihrer Vereine zur N11 eingeladen werden und an allen anderen, die immer so bereitwillig dem Ruf folgen, vorbeiziehen (ich weiß, das ist Wunschdenken). ;-)

  • wrack sagt:

    @ Frieda: “Deutsche Spielerinnen (es sei denn sie sind schon fixer Bestandteil der Nationalmannschaft) trauen sich gleich gar nicht ins Ausland, weil sie wissen, dass Neid sie dann niemals aufstellen wird.”

    So absolut würde ich das nicht formulieren. Ich denke nicht, dass ein Auslandsengagement eine unüberwindliche Sperre Richtung N11 ist, ob bei Neid oder zukünftigen Trainern. Nur ist es ungleich schwerer, in Schweden, England oder den USA auf sich aufmerksam zu machen. Wer in der starken BL Aufsehen erregt, hat wegen der starken Konkurrenz schlicht größere Chancen als z.B. eine Frau Schmidt in Schweden.
    Das ist auch eine Frage der Ökonomie: Fahren die BT oder ihre Assistenten zu einem BL-Spiel, haben sie meistens gleich mehrere Kandidatinnen im Blick. Jettet nun eine Ballweg z.B. in die USA, wieviele deutsche Spielerinnen kann sie dort in einer Woche beobachten und wie aussagekräftig sind im Vergleich ihre Beobachtungen ?
    Ich bin sicher, sollte eine Spielerin mit deutscher Spielberechtigung die US-Liga so richtig rocken, egal ob sie die U-Teams durchlaufen hat oder nicht, Neid wäre interessiert.

    Was ich unterstelle: Auch eine Silvia Neid lädt Spielerinnen nicht aus bloßer Sympathie (auch nicht für Clubs) in die N11 ein, sie tut es, weil sie leistungsstarkes “Material” braucht, um damit zu arbeiten. Warum ? Auch eine Neid will gewinnen, gewinnen, gewinnen…

    Insofern sind die “Lockrufe” des amerikanischen Verbandes ein anderes Phänomen. Ohne DFB-Stolz oder eine nationale Brille: Die BL ist nun einmal eine leistungstarke Liga aus sich selbst heraus. Eine amerikanische Spielerin, die hier erfolgreich spielt, sollte leistungsmäßig auch eine Kandidatin für die US-N11 sein. Warum hier angeblich Druck auf Heimkehr erzeugt wird, darüber kann ich nur spekulieren. Vielleicht befürchtet der US-Verband eine “Massen”-Abwanderung, was dortige Ligapläne untergraben würde, und errichtet deswegen eine Art Sperre ?!

  • Chris sagt:

    Bei der Diskussion muss man auch ein wenig differenzieren. Das der US-Verband durchaus gern auch etwas mehr Druck ausübt, ist schon lange bekannt. Ich kann mich einen Bericht erinnern, in dem Siggi Dietrich erzählte, wie er persönlich in die USA reisen musste, um mit dem Verband zu verhandeln, dass Ali Krieger in Deutschland spielen dürfte und trotzdem weiterhin zum Kader gehört.

    Zudem ist die deutsche Liga immer problematischer als die Schwedische oder Englische. Beide spielen im Sommer, genau so wie die NWSL oder damals die WPS oder WUSA. Somit sind die Spielerinnen zu dem Camps, Spielen etc. besser verfügbar. Mitten in der Saison kann ein deutscher Club es sich nicht leisten einen Spielerin für eine Woche abzustellen, wenn die Liga läuft.

    Der US-Verband hält sich teilweise auch an keine FIFA-Abstellungsphase und trifft sich wann er lustig ist. Das war aber leider auch schon immer so. Fakt ist aber weiterhin, wer in der die Nationalmannschaft will, muss auch in den USA spielen, auch wenn das Niveau der Liga dort, nicht gerade zur Förderung bei trägt.

    In den meisten Ländern baut man auch eine starke Liga für eine starke Nationalmannschaft. Die NWSL ist nur eine Art Spaßliga, in der die Nationalspielerinnen sich zeigen dürfen. Die Liga kann sich bei weitem nicht mit den europäischen Top-Ligen messen.

    Das es auch anders geht sieht man Nationen wie Australien, Neuseeland oder damals auch Japan, die ihre Spielerin gezielt in die besten Ligen der Welt, als auch Europa vermitteln, um ein besseres Niveau zu erreichen.

  • Sheldon sagt:

    @wrack: Ich glaube nicht, dass auf dem Zettel von Neid ganz oben wirklich Siege und Titel stehen. Ich denke schon, dass Neid die Atmosphäre viel wichtiger ist.

    Ich denke auch nicht, dass der US-Verband das pauschal davon abhängig macht. Ich denke nicht, dass man einer Alex Morgan verbieten würde, in Deutschland, Schweden oder Frankreich zu spielen, wenn sie in der N11 weiterhin ihre Leistungen bringt und zu den Länderspielen fit da ist. Ich denke, hier geht es gerade eher um die Spielerinnen, die sowieso auf der Kippe stehen.

    Wir sehen das Ganze glaube ich von einem falschen Standpunkt aus, von einem deutschen Standpunkt aus. Wir denken, dass diese Spielerinnen ein Recht auf die N11 haben. Fakt ist: Keine Spieleirn hat ein Recht auf N11. Das ist eine Ehre.
    Und wenn du durch einen Wechsel in die USA deine Chancen auf diese Ehre aufgrund der besseren Rahmenbedingungen vergrößern kannst, was wirst du bitteschön anderes tun?
    Gerade in den USA ist Olympia schließlich das Größste. Auch bei den Fußballerinnen.

  • Vidi sagt:

    Ich zitiere aus einem Interview der FAZ vom 05.04.2013 mit Tom Sermanni, dem US-Trainer, vor dem Länderspiel Deutschland – USA in Offenbach:

    Frage (Daniel Meuren): “Derzeit stehen ungewöhnlich viele Spielerinnen im Kader, die in Europa spielen, obwohl in Amerika gerade eine neue Profiliga gegründet wurde. Fördern Sie die „Fortbildung“ in den klassischen Fußballländern?”
    Antwort von Tom Sermanni: “Wir haben jetzt die günstige Situation, dass wir noch viel Zeit haben bis zu unserem nächsten Großereignis 2015. Je näher wir an die WM kommen, umso mehr werde ich Wert drauf legen, die Spielerinnen in Amerika zu haben. Aber jetzt profitieren sie sehr von dem, was sie in Europa an anderer Fußballkultur lernen können, auch dadurch, dass sie menschlich vorankommen durch die Gewöhnung an eine andere Kultur. Das bringt uns sicher weiter.”

    Das heißt für mich, dass es eine grundsätzliche Wertschätzung gibt, wenn Spielerinnen in Europa spielen.
    Dennoch hat diese Wertschätzung eine Grenze, wenn es um die konkrete Vorbereitung auf eine Weltmeisterschaft geht. Für die USA ist es wichtig, die US-Dominanz im Frauenfussball mit einem lange vermissten Titel zu zeigen. Die USA waren zuletzt 1999 Fussballweltmeisterin.
    Da dürfte dann der Verband schon formuliert haben, was er von Tom Sermanni 2015 erwartet.
    Deshalb wird es für junge Spielerinnen schwer sein, in die US-Auswahl zu kommen, gerade weil die Auswahl für Sermannie sehr groß ist und das Leistungsgefälle im Vergleich zu anderen Verbänden gering.
    Amber Brooks hat nichts anderes getan, als ihre Chancen erhöht, bei der nächsten Weltmeisterschaft auf ihrem eigenen Kontinent für ihr Land aufzulaufen.
    Es ist leicht, so etwas zu schreiben, es zu leben aber schwer:
    Im erwähnten Twitter drückt sie ihren Schmerz, ihren Kampf (hardest thing) aus, aber auch ihre Hoffnung (sometimes), dass es die richtige Entscheidung war.
    Ich wünsche Amber Brooks alles Gute!

  • Sheldon sagt:

    @Vidi: Ich sehe Sermanni überhaupt nicht in Leistungsdruck. Titel haben die USA deutlich mehr als Deutschland.
    Zwei (von 6) Weltmeisterschaften, 4(!!) von 5 Olympiasiegen, 6 (von 8 bzw. 7) CONCACAF-Titeln, und 9 mal Algarve-Cup-Sieger (darunter 7 in den letzten 10 Jahren).

    Insgesamt hat man bei allen olympischen Spielen nur zweimal gegen Norwegen verloren (Finale 2000, Gruppenspiel 2008), und bei CONCACAF nur einmal gegen Mexiko 2010.

    Und aktuell stammt die letzte Niederlage noch aus der Zeit von Pia Sundhage vom Algarve-Cup 2012 gegen Japan (0:1). Das ist 21 Monate her. Seitdem hat man 39 Spiele (33/6/0) in Folge nicht mehr verloren, davon 16 (13/3/0) unter Tom Sermanni und führen auch hier aktuell weltweit mit dieser Serie und jagen gleichzeitig die längste Serie einer N11 überhaupt (gehalten von den USA, 51 Spiele ohne Niederlage zwischen 2004 und 2007).

  • kelly sagt:

    hallo frauenfussballfans ich denke ashlynn harriss wechselt dahin wo ihre freundin ali krieger hingeht.

  • enthusio sagt:

    @Sheldon:

    Wann hat die USA das letzte mal einen WM-Titel gewonnen ? Das muß im letzten Jahrhundert gewesen sein :-) , genauer gesagt 1999 durch Elfmeterschießen. 2015 ist das also bereits 16 Jahre her, dass die US-Girls dem WM-Titel, also dem wichtigsten Titel im Frauenfußball, nachjagen. Man kann sich eine schlechte, titellose WM-Bilanz der letzten Jahre auch schönreden. Ich glaube schon, dass Wambach und Solo auch endlich mal eine WM gewinnen wollen. Sermanni wird mit Sicherheit nur am Titel gemessen werden. Wenn das mal kein Druck ist …

  • gerd.karl sagt:

    in den usa gibt es auch sehr starke bedenken über die art und weise wie der us verband die spielerinnen zwingt in die us liga zurüchzukommen.

    bitte nachlesen auf der seite http://www.equalizersoccer.com

    und ja, ich hetze genauso gegen die uswnt und ussoccer wie sheldon und andere es hier gegen die deutsche nationalmannschaft machen.

  • gerd.karl sagt:

    ach sheldon, deutschland 2003 und 2007 weltmeister, 8 mal europameister davon 6 mal hintereinander, und sieben uefa womens cup und chamions league titel und gut 2 mal algarve.

    also ich sehe da einen gleichstand, warum, olympia ist kein reines fussballturnier und die spiele der concacaf gruppe, naja, auf http://www.de.wikipedia.org/wiki/CONCACAF kann man sehen wer da so mitspielt, mit ausnahme von kanada und mexiko, nicht gerade die a, b oder c liga im frauenfussball.

  • Sheldon sagt:

    @enthusio: Für die USA ist die WM nicht das größte!

    @gerd.karl: Wo hetze ich gegen die deutsche N11? Bring Zitate, damit ich weiß, was du unter Hetze verstehst!

  • pinkpanther sagt:

    @gerd.karl: Kann mich mit einigen deiner Kommentare ja durchaus anfreuden, aber dieses daurnde Gerede von “Hetze”, “Hass”, was du anderen gegen die deutsche NM unterstellst, wenn lediglich Kritik geäußert wird (die ich auch nicht immer teile), nervt!!!

  • Sheldon sagt:

    @gerd.karl: Olympia ist für die FIFA-Weltrangliste gleichwertig zur Weltrangliste und für die Amis wichtiger als WM. Prädikat Olympiasieger hat in den USA einfach nochmal besonderes Gewicht.

    Ich weiß nicht, was “kein reines Fußballturnier” für ein Argument sein soll. Entscheidend ist immer die Besetzung, und die ist gleichwertig. Ebenso beim Algarve-Cup, der ja häufig schon als Mini-WM bezeichnet wurde.
    Und obwohl es kein reines Fußballturnier ist, hat es mit Sicherheit mehr Aufmerksamkeit als die CL zum Beispiel.

    Apropos CL, die kannst du nicht anführen, da es im CONCACAF kein vergleichbares Turnier gibt. Lass Portland, Western NY Flash oder Boston in Europa mitspielen, dann kannst du Vergleiche anstellen.

    Und was den EM-Titel betrifft, da ist die Qualität in Europa nicht besser als die im CONCACAF!

  • dummkopf sagt:

    “Kann mich mit einigen deiner Kommentare ja durchaus anfreuden, aber dieses daurnde Gerede von “Hetze”, “Hass”, was du anderen gegen die deutsche NM unterstellst, wenn lediglich Kritik geäußert wird (die ich auch nicht immer teile), nervt!!!”

    Schade.

    Auf die Nerven geht mir das überhaupt nicht.
    Bemitleidenswert trifft es eher. Allerdings eben auch sehr, sehr gefährlich für jemanden selber wenn man die Umwelt dermassen wie ein Zerrbild der Wirklichkeit wahrnimmt, und dann auch noch allzu leichtfertig solche Worte in den Mund nimmt. Die Frage bleibt offen, inwieweit auch eine Gefahr für andere davon ausgehen mag.
    Wenn jemand andersdenkende als “Hasser” und harmlose Kritiker als “Hetzer” wahrnimmt, wie fällt dann erst die Reaktion gegenüber überzogener Kritik oder tatsächlicher “Hetze” aus?

    Von Einzelexemplaren vielleicht beherrschbar, aber man sah und sieht doch mehr als oft genug, was passieren kann, wenn sich ähnlich veranlagte Leute zu Gruppen zusammenfinden.

  • wrack sagt:

    @ Sheldon: “Ich glaube nicht, dass auf dem Zettel von Neid ganz oben wirklich Siege und Titel stehen. Ich denke schon, dass Neid die Atmosphäre viel wichtiger ist.” und
    “Für die USA ist die WM nicht das größte!”

    In Deutschland herrscht – dem Grundgesetz (und Gott) sei Dank – Glaubensfreiheit. Allerdings wüßte ich doch gern von dir, wo diese Behauptungen geschrieben stehen. Ein Zitat wäre hilfreich :-)

    Für mich besteht kein Zweifel, dass die WM das stärkste UND bedeutenste Fußballturnier ist. Für die Amerikaner gilt jedenfalls: Olympiade war gestern, das nächste Ziel ist die WM 2015.

  • AdiPreissler sagt:

    Tatsächlich, die Mannschaften von CONCACAF und UEFA sind qualitativ gleichwertig. Sheldon hat wie immer recht.

    Weltranglistenplatz/Land
    1 USA
    7 Kanada
    25 Mexiko
    40 Costa Rica
    46 Trinidad
    54 Haiti
    60 Panama
    72 Guatemala
    86 El Salvador
    90 Hondura
    93 Nicaragua
    107 Dominica

    2 Deutschland
    5 Frankreich
    6 Schweden
    8 Norwegen
    11 England
    12 Italien
    13 Dänemark
    14 Niederlande
    15 Spanien
    19 Island
    20 Schottland
    21 Russland

    http://de.fifa.com/worldranking/rankingtable/women/index.html

  • Sheldon sagt:

    @Adi Preissler: Weltrangliste gut und schön, aber alles, was dort unterhalb von Platz 4 steht, ist nicht ernsthaft konkurrenzfähig. Insofern ist EM bzw. CONCACAF für beide Teams Pflicht.

    @wrack: Frag mal irgendeine amerikanische Fußballerin, ob sie lieber Weltmeister oder Olympiasiegerin werden würde, wenn sie wählen müsste. Dann wirst du sehen, dass deine Sicht eine rein deutsche Sicht ist.

    Dass Neid Titel nicht so wichtig sind, zeigt sich doch in der Formulierung ihrer Ziele. Joa, wir sind zwar Favorit, würden uns aber auch mit dem Viertelfinale zufrieden geben. Olympia verpasst? Nicht so schlimm…

    Die Ziele werden schon dann nach unten korrigiert, wenn die Qualität eigentlich da wäre, auch die normalen Ziele zu erreichen.
    Ohne Zweifel steht für mich fest, dass Neid ihr Posten wichtiger ist als Titel.

  • Sheldon sagt:

    @wrack: Ach und noch was: Eine Spielerin, die nicht die U-Mannschaften durchlaufen hat, hat ja selbst keine Chance, wenn sie die Bundesliga rockt (vgl. Islacker)

  • wrack sagt:

    @ Sheldon: “Joa, wir sind zwar Favorit, würden uns aber auch mit dem Viertelfinale zufrieden geben.”

    Einschlägiges Zitat ?

    “Ohne Zweifel steht für mich fest, dass Neid ihr Posten wichtiger ist als Titel”

    Und wieder die Nachfrage einer These mit einer ganz neuen These beantwortet.

    “Frag mal irgendeine amerikanische Fußballerin, ob sie lieber Weltmeister oder Olympiasiegerin werden würde, wenn sie wählen müsste.”

    Beweisuntauglich. Fast jeder Sportler wird sagen: Das nächste Turnier oder das, was man noch nicht gewonnen hat. Der übliche Konjunktivus Sheldonis. Nicht einmal eine Quelle geschweige denn Zitat. Ich verschwende meine Zeit.

  • Sheldon sagt:

    @wrack: Und was ist an deinem “Für mich besteht kein Zweifel, dass die WM das stärkste UND bedeutenste Fußballturnier ist” nun besser?

    Natürlich kann man das beweisen. Eine Spielerin wie Alex Singer zum Beispiel, keine N11-Spielerin, hat beide Titel noch nicht gewonnen, weiß nicht, ob sie jemals in der N11 spielen wird. Frag sie doch mal beim nächsten Spiel, ob sie eher Weltmeisterin oder eher Olympiasiegerin werden wollen würde, wenn sie wählen müsste. Oder Sarah Hagen oder Niki Cross oder Gina Lewandowski usw.

    Haste 10 zusammen, hast du ein repräsentativen Wert. Darfst halt andere Antworten nicht gelten lassen.

  • O. Christ sagt:

    Sheldon schrieb:
    “Weltrangliste gut und schön, aber alles, was dort unterhalb von Platz 4 steht, ist nicht ernsthaft konkurrenzfähig. Insofern ist EM bzw. CONCACAF für beide Teams Pflicht.”

    So so, ein Spiel gegen Nicaragua entspricht also vom Schwierigkeitsgrad einem Spiel gegen Frankreich und Siege gegen Norwegen und Schweden sind genauso einfach wie Spiele gegen Haiti und Panama gewinnen. Ach, Sheldon, deine Thesen sind oft auf (fränkischem) Sand gebaut.

  • Sheldon sagt:

    @O.Christ: Ich meine damit, dass das zwar nicht unbedingt den gleichen Schwierigkeitsgrad hat, aber so wie diese Teams spielen, einfach nicht konkurrenzfähig ist. Gegen solche Teams darfst du nicht verlieren, sonst läuft irgendwas grundlegend falsch. Eigentlich gibt es im internationalen Fußball mit den USA nur ein Team, gegen das man wirklich verlieren darf, alles andere ist Beiwerk.

    Würde Neid wirklich auf Titel schauen und erfolgsorientiert arbeiten, dann würden wir bei Europameisterschaften nicht nur die ganzen Spiele mit 1:0 abliefern, sondern mit 3:0, 4:0 und nebenher noch eine Show abziehen, dass dem Zuschauer hören und sehen vergeht. Aber das weiß man ja schon.

    Zumindest haben die Spielerinnen in Colin Bell einen Trainer, der genau so arbeitet. Zunächst sorgt er dafür, dass kein Spiel mehr unter 3:0 gewonnen wird (daran arbeitet er sukzessive, von den Ausrutschern zu Beginn über das Pokalspiel gegen Wolfsburg hin zu dem eiskalten 3:0 in Potsdam).
    Und wenn die Mannschaft so dominant ist, dass sie diese Abschlussstärke ausspielen kann, dann wird in 3-4 Monaten auch die Trickkiste wieder ausgepackt werden dürfen, wenn sie sicher funktioniert.

    Und da hat man ja mit Bajramaj, Celia, Marozsan, Ando usw. ja über eine ganze Reihe an Spielerinnen, die über einige Qualitäten in diesem Bereich verfügen.

  • wrack sagt:

    @ Sheldon: “Und was ist an deinem “Für mich besteht kein Zweifel, dass die WM das stärkste UND bedeutenste Fußballturnier ist” nun besser?”

    U.a. das “Für mich…”. Es kennzeichnet eindeutig, dass diese Meinung von mir stammt und nicht von Silvia Neid, wie du bei deinen Pseudo-Zitaten suggerierst.
    Auch deine virtuelle “Meinungsbildung” bei US-Spielerinnen ist Kindergarten-Argumentation.

  • Ralligen sagt:

    “olympia ist kein reines fussballturnier”
    Vielleicht kann mir hier im Forum jemand mal weiterhelfen,ich verstehe nicht warum das Fussballturnier (Olympia) kein reines Turnier wie Euro oder WM sein sollte,es spielen die gleichen Spielerinnen sowie gibt es eine Vorrunde danach K.O. Runde und am Ende ein Finale.
    Der einzige Unterschied was vielleicht anders ist,das der Wettbewerb in einem zügigem Terminablauf stattfindet(Algarve-Cup)und eingebunden in das Fest der Jugend ist.
    Freue mich auf eine sinnvolle Erklärung möchte aber keine propagantistische Meinung dazu hören.
    Aber vielleicht ist das genau so eine Aussage wie das Deutschland mehr Euro-Titel wie die USA geholt hat.
    @Dummkopf ” 14. Dezember 2013 um 12.36 Uhr”
    Genau diese Gefahr sehe ich auch so und es macht agressiv wenn hier vielleicht eine wunderschöne Sportart für irgendwelche Weltanschauungen missbraucht wird,bekomme ich sooo einen Hals dabei.Diese abschäuliche Zeit darf nie vergessen werden!!!! und Worte wie “Hetze”, “Hass”, lassen mich sehr empfindlich werden.
    P.S. Daumendrücken heute für “Super INGA” und viel Glück gg. Essen.Schönes Wetter und Inga Grings Live spielen sehen was will man mehr.Danke DFB-TV

  • Ralligen sagt:

    @Alle
    Mich hat das Pokalfieber wahrscheinlich schon erfasst anders kann ich es mir nicht erklären das ich die von mir sooo geschätzte Inka mit “G” geschriegen hatte,Sorry.@laasee

  • DAWIDenko sagt:

    Betreff: Pokalfieber ;)

    Freiburg – Cloppenburg 1:0 (Freiburg ist im Halbfinale Anstoß 11h)

    Frankfurt führt in Bremen 1:0 Tor Marozsan
    und Sand gegen Jena ebenfalls 1:0 seit der 1. Minute

  • wrack sagt:

    @ Ralligen: “Der einzige Unterschied [zwischen dem ol. Turnier und der WM] was vielleicht anders ist,das der Wettbewerb in einem zügigem Terminablauf stattfindet(Algarve-Cup)und eingebunden in das Fest der Jugend ist.”

    Ich bin der Meinung, dass es sowohl historische (Vgl. Quali- und Turnier-Modus bei Wiki) als auch aktuelle Unterschiede gibt, die die WM stärker besetzen und bedeutender machen. Ich spreche von Meinung, weil diesmal meine Einschätzung weitgehend nicht auf Zahlen und objektivierbaren Fakten beruht.

    Ich versuche, es kurz zu machen:

    – Die WM ist von den beteiligten Nationen und der Qualifikation her das zahlenmäßig größte Fußballturnier.
    – Die WM beginnt schon mit der Qualifikation, das Finalturnier ist nur der Endpunkt. Die WM-Quali ist nachhaltiger für die Auswahl der stärksten Nationen als die Olympia-Quali, wo Deutschland z.B. 1 Jahr (!) vor dem ol. Turnier seine einzige Teilnahmechance (Da konnte man nix mehr glattbügeln) in einem Spiel mit einem Gegentor in der Verlängerung verspielte. Deutschland, und das ist m. E. keine deutsche Sicht allein, hätte das ol. Turnier in LOndon verstärkt.
    – Bei der Olympiade ist die Quali für das Viertelfinale schneller erreicht, früher reichte schon ein Sieg, aktuell ist das auch die 66% Miete.
    – Medial muss sich das ol. Frauenfußball-Turnier die Aufmerksamkeit mit vielen anderen Sportarten teilen. Freilich beginnen die Medien vieler Natioen erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit, die FF-WM überhaupt wahrzunehmen. Die Tendenz aber ist steigend, gerade in den FF-Nationen, wo der Fokus seit jeher bei einer WM ungeteilt war. Bei der Olympiade z.B. ist der Olympiasieg eine amerikanische Goldmedaille unter Dutzenden.
    – Nordkorea durfte trotz nachgewiesenen Dopings bei der Olympiade mitmachen. Das hat den Wert des Turniers in London für mich zusätzlich gesenkt.
    – Die WM 2015 wird nun mit 24 Nationen gespielt, das Turnier wird größer, es kommt ein Achtelfinale dazu, bedeutet: 1 Spiel mehr zum Titel und den Ehrenplätzen.

  • KarlMai sagt:

    dummkopf:

    Bemitleidenswert trifft es eher. Allerdings eben auch sehr, sehr gefährlich für jemanden selber wenn man die Umwelt dermassen wie ein Zerrbild der Wirklichkeit wahrnimmt, und dann auch noch allzu leichtfertig solche Worte in den Mund nimmt. Die Frage bleibt offen, inwieweit auch eine Gefahr für andere davon ausgehen mag.
    Wenn jemand andersdenkende als “Hasser” und harmlose Kritiker als “Hetzer” wahrnimmt, wie fällt dann erst die Reaktion gegenüber überzogener Kritik oder tatsächlicher “Hetze” aus?

    Von Einzelexemplaren vielleicht beherrschbar, aber man sah und sieht doch mehr als oft genug, was passieren kann, wenn sich ähnlich veranlagte Leute zu Gruppen zusammenfinden.
    ———————————————-
    Ralligen:

    Genau diese Gefahr sehe ich auch so und es macht agressiv wenn hier vielleicht eine wunderschöne Sportart für irgendwelche Weltanschauungen missbraucht wird,bekomme ich sooo einen Hals dabei.Diese abschäuliche Zeit darf nie vergessen werden!!!! und Worte wie “Hetze”, “Hass”, lassen mich sehr empfindlich werden.
    ——————————————-

    Geht es nicht eine Nummer kleiner?

    Ja, auch mir geht gerd.karl manchmal auf die Nerven, weil er oft übers Ziel hinausschießt.

    Aber ihn als gefährlich einzustufen und zu vermuten, dass sich um ihn und “irgendwelche Weltanschauungen” von ihm letztlich eine Rotte von ähnlich gefährlichen Menschen zusammenfinden wird, die dann nicht mehr “beherrschbar” sein wird, sondern uns in “diese abscheuliche Zeit” zurückführen werden…

    Najaaa… *kopfschüttel*

    Wir sind hier keine Psychiater, und wir sollten auch nicht so tun, als ob wir bei anderen Kommentatoren deren psychologische Verfasstheit diagnostizieren könnten.

  • Sheldon sagt:

    @wrack: Man merkt, dass du weder jemals in den USA warst und auch keine Amis kennst…

    Weißt du, was Olympia in Amerika bedeutet? Wie kommt es denn, dass die USA bei Olympia bisher in jedem Finale stand und dort nie eine Schwäche zeigte?

    Mit einem Olympiasieg stehst du auf einer Stufe mit Personen wie Carl Lewis, Mark Spitz, Michael Phelps oder Serena Williams. Du stehst aber auch bei den Mannschaftssportarten neben Stars wie Michael Jordan, Kobe Bryant oder LeBron James.

    In einem Land wie Amerika mit seinen 300 Millionen Einwohnern ist das nochmal wichtiger. Die Leute, die ein NFL-, NBA-, NHL- oder MLB-Spiel für das WM-Finale im Frauenfußball sausen lassen, ist noch verschwindend gering.

  • gerd.karl sagt:

    ach leute, sheldon und andere holen immer gegen die deutsche nationalmannschaft aus, die nati ist europameister geworden, sheldon und andere motzten, und sowas Meine ich mit hetze, leute die das machen sind für mich hasser der deutschen nationalmannschaft.

    sie lassen kein gutes haar an der trainerin und den spielerinnen, leute, die sind europameister geworden.

    ANUSCHKA BERNHARD WURDE AUCH STARK KRITISIERT, UND DIE U-17 MÄDELS SIND EUROPAMEISTER GEWORDEN.

    und auch das totschlag argument, oh das muss aber ein rechter sein, der verteidigt deutschland, er mag das land, er mag die deutsche frauennationalmannschaft, das ist nicht so.

    DEN LIEBE FREUNDE, ICH BIN SPD MITGLIED.

  • Sheldon sagt:

    @gerd.karl: Wenn du mit “Motzen” Kritik meinst, dann gebe ich dir recht, wir motzen.
    Aber muss das was Schlechtes sein? Es gibt Vereine, die holen sich einen Motzki für die Chefetage – und bei denen läuft es erstaunlicherweise.

    Was waren die ersten Worte von Matthias Sammer nach der 9:2-Gala der besseren B-Elf im letzten Jahr gegen Hamburg? “Wow, wir haben 9 Tore geschossen, wir sind alle happy!”? Nein!
    Matthias Sammer hat rumgemotzt, weil Bayern am Ende sich noch 2 Tore hat einschenken lassen.

    Soviel dazu, dass man mit Motzen, sprich Kritik gleich ein Hasser sein soll. Und geh mal zu nem Spiel von Frankfurt und stell dich hinter die Bank von Bell und beobachte ihn. Frankfurt kann Meister werden und der geht immer noch in die Decke wegen der ein oder anderen Nachlässigkeit.

    Und zu deiner Parteigesinnung: Etwas Offtopic, aber: Meines Erachtens sind CDU und SPD nicht mehr weit davon entfernt, die große Einheitspartei zu werden. Fraglich ist nur, ob es wirklich gut für Deutschland ist, wenn alle SPD-Mitglieder das einfach so abnicken und die Wähler die Pille schlucken!

  • wrack sagt:

    @ Sheldon: “Man merkt, dass du weder jemals in den USA warst und auch keine Amis kennst…”

    Du liegst mal wieder völlig daneben :-)

    “Du stehst aber auch bei den Mannschaftssportarten neben Stars wie Michael Jordan, Kobe Bryant oder LeBron James.”

    Abby Wambach und Michael Jordan stehen auf keinen Fall auf einer Bekanntheits- oder Popularitätsstufe in den USA. Und wenn du einen Amerikaner fragst (um einmal die sheldonische Methode zu kopieren), wird er bei Jordan zuerst dessen NBA-Titel mit Jahreszahl aufzählen, seine Wurfstatistiken und vielleicht am Ende noch hinzufügen: “Ach, und Gold bei Olympia hat er auch mal gewonnen. Wann ? Hm, ja, äh…”
    Deine Vorstellungen von den USA erscheinen mir wie Fernseh-Extrakte plus Phantasie. Die USA unterscheiden sich soziologisch von Bundesstaat zu Bundestaat, von Küste zu Küste, weitgehend sogar fast wie Europas Nationen (von wg. die USA “kennen”).
    In überwiegenden Teilen des Landes ist der NATIONALE Sport DAS, was über allen anderen Sportarten steht. Football und Baseball – zwei der drei beliebtesten Sportarten – sind noch nicht einmal olympisch, im Basketball zählen nach meinen Eindrücken nationale Titel mehr als das Nationalteam oder sogar olympisches Gold. Leider habe ich da keine Quelle, aber dir gegenüber wäre das auch eine noch nie erwiderte Artigkeit, weswegen ich nicht suche :-)

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