Bayern München holt Olivia Schough und Nora Holstad

Von am 2. Dezember 2013 – 9.54 Uhr 43 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München verstärkt sich zum 1. Januar 2014 mit zwei skandinavischen Nationalspielerinnen. Erika Tymrak und Bianca Henninger kehren hingegen in die USA zurück.

Die beiden Spielerinnen unterschrieben einen Vertrag bis zum 30.6.2015. Offensivspielerin Olivia Schough kommt vom schwedischen Erstligisten Kopparbergs/Göteborg FC. Schough stand in der vergangenen Saison bei 19 von 21 Einsätzen in der Startelf.

Seit März Nationalspielerin
Sie durchlief zahlreiche Juniorinnen-Nationalteams und debütierte im März 2013 in der A-Nationalmannschaft. Im Sommer gehörte sie bei der Europameisterschaft im eigenen Land zum schwedischen Kader. Schough meint: “Ich kann es kaum erwarten in Deutschland für den FC Bayern zu spielen und möchte mich als Spielerin hier weiterentwickeln.”

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Verstärkung für die Defensive
Abwehrspielerin Nora Holstad erzielte bei ihrem letzten Verein, dem norwegischen Erstligisten Arna-Bjørnar, in 25 Spielen 7 Tore. Zuvor spielte sie bereits 66 Mal (5 Tore) für den schwedischen Erstligisten Linköpings FC. Sie wurde 2011 als einzige in Schweden spielende Spielerin in den norwegischen Kader für die Weltmeisterschaft in Deutschland berufen und bestritt für die A-Nationalmannschaft Norwegens bislang 29 Spiele. Holstad erklärt: “Es ist für mich eine große Herausforderung für Bayern München zu spielen. Ich möchte auf dem Platz meinen Teil zum Erfolg beitragen.”

Olivia Schough und Nora Holstad

FCB-Managerin Karin Danner freut sich über die Neuzugänge Olivia Schough (Mi.) und Nora Holstad © FCB Frauenfußball

Reaktion auf Verletzungen
Bayern-Managerin Karin Danner freut sich: “Ich bin froh, dass wir mit Nora Holstad eine sehr erfahrene Defensivspielerin und mit Olivia Schough eine talentierte und ehrgeizige Offensivspielerin verpflichten konnten. Wir reagieren damit auf unsere anhaltende Verletztenmisere, da einige Spielerinnen erst zur Vorbereitung in den Trainingsbetrieb eingebunden werden können.”

Trainer Thomas Wörle ergänzt: “Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Die Verpflichtungen haben wir schon seit einiger Zeit vorbereitet, um auf die geplanten Abgänge zu reagieren.”

Tymrak und Henninger zurück in die USA
Die kurz vor Saisonbeginn bis Jahresende vom US-Profiligaverein Kansas FC ausgeliehenen Spielerinnen Erika Tymrak und Bianca Henninger kehren vertragsgemäß zum Jahresende 2013 wieder in die USA zurück.

Die beiden Neuzugänge im Video

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

43 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Olivia ist ohne Frage eine der Schwedinnen, neben Samuelsson, die mir vor der EM bereits auffällig geworden sind und dort diesen Eindruck manifestiert haben. Sie wird, und davon bin ich überzeugt, dem Team sehr gut tun!

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  • ziefle sagt:

    Dass man bei einer solchen Personalpolitik keine echte Mannschaft formen kann zeigt sich, wenn es nicht gut läuft, wie aktuell.
    Ob Wörle (oder vielleicht auch überhaupt Einer) der richtige Trainer für ein, für wenige Monate zusammengewürfelter, internationaler Haufen ist, bezweifle ich.

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  • Sheldon sagt:

    Weiß jemand, wo genau die beiden spielen? Holstad scheint IV zu sein, dort wurde sie zumindest in ihrem EM-Spiel eingesetzt.

    Die beiden sind auf jeden Fall gut, um den Kader zu verbreitern.

    Es wird interessant sein, welche Stammformation sich herausbilden wird in der Rückrunde, wenn auch Lotzen wieder fit ist.

    So könnte ich mir durchaus vorstellen, dass Niki Cross wieder ins DM rutschen würde, wo sie meines Erachtens deutlich wertvoller ist und sicherer spielt als in der IV.

    Womöglich würde dann folgende Elf spielen:

    Längert – Maier, Wenninger, Holstad, Baunach – Cross, Brooks – Lotzen, Hagen, Schough, Bürki

    Vielleicht wurden diese Neuzugänge aber auch angesichts der vielen möglichen und vielleicht schon sicheren (?) Abgänge zum Beispiel von Hagen, Cross, Lotzen o.a.

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  • Mucky sagt:

    Freue mich wahnsinnig, dass Olivia Schough zu uns wechselt. Ein Riesentalent und eine meiner Lieblingsspielerin. Einfach nur großartig, dass sie bald in unserem Trikot aufläuft.
    Und ich bin mir absolut sicher, dass sie sich schnell im Team integriert und die Mannschaft auch richtig verstärken und gut tun wird.

    Aber: „[…]um auf die geplanten Abgänge zu reagieren.”
    Das bereitet mir irgendwie Magenschmerzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass damit „nur“ Erika und Henninger gemeint sind.

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  • Thomas sagt:

    Ein kurzes Video mit den beiden gibt es bei Frauenfussball Schweden:
    http://ffschweden.wordpress.com/2013/12/02/olivia-schough-und-nora-holstad-berge-werden-bayern/

    Weiß jemand was über die Vertragsdauer?

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  • München Fan sagt:

    na ja ich bin auch gespannt was sich die nächste Zeit in München tut. Ich hatte den Eindruck, dass einige die letzten Spiele nicht besonders motiviert waren. Wie sind sonst die schlechten Ergebnisse der letzten Spiele zu erklären. z.B. am Samstag, wo war der Druck, den ein Favorit ausüben muss, um eine Heimspiel zu gewinnen? Zwingende Torchancen??? Das kann nicht nur Pech sein. Hoffentlich bringen die Neuen frischen Wind.

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  • Serpent sagt:

    Gute Verpflichtungen. Aber man drückt sich darum mal klar zu sagen wie lange beide für Bayern spielen werden. Man hat das Gefühl als wäre Bayern ein einziger Flickenteppich. Natürlich, werfen einen Verletzungen zurück, aber mal hier kleben und da spachteln hilft nicht wirklich. Man braucht ein solides Team und wenn man das letzte Spiel gesehen hat, na nach dem Gurkenkick, ohjee, da lief gar nix bei Bayern. Gute Möglichkeit gewesen für Duisburg zu zeigen sie können kicken, hoffentlich hat jemand die Spielerinnen auf dem Zettel.
    Ich hoffe die Verträge laufen bis mindestens Juni 2015. Ansonsten hat das so ein Dachdecker Geschmack. Mal was für den Winter gefunden. Alles klar, versorgt aus Spielerinnen Sicht, Verein ah Loch ist gestopft. Wenn das so wäre keine Chance mal eine vernünftige Truppe zu formen.
    Ganz ehrlich, ich freue mich darauf die spielen zu sehen, habe Hoffnungen dass beide stabilisierend, ordnend wirken können (Lotzen Gerücht) aber wenn das wieder so ne Notnagel Geschichte ist…ohjee..

    PS: bin neu

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Wenn auch die „Verletztenmisere“ und der „Zeitjob“ der US-Spielerinnen Motive dieser Verpflichtungen sind, ist doch etwas ungewöhnlich nicht auch die Vertragsdauer zu nennen.Doch nicht etwa auch nur „Zeitarbeiter“?
    Eigentlich müßtest du doch jetzt auf die „Barrikaden“ gehen,denn die ehemals von dir so „enthusiastisch“ vertretene „Philosophie“ des „Mega-Clubs“ Bayern München, sich im FF mit regionalen Talenten und jungen Spielerinnen weiterzuentwickeln und sich mittelfristig im Top-Bereich der Buli zu etablieren, ist offensichlich nicht mehr auf der „Agenda“ der Frauenabteilung.
    Wie sieht dann bei dieser Konstellation, hier schon kritisch von Usern aufgeworfen,das Teamgefüge aus?
    Alle diese von dir immer wieder aufgezeigten „Fehler“ und die damit verbundene „Planlosigkeit“ des Trainers u.Managers R.Kellermann bei WOB, will doch das „Management“ von Bayern nicht etwa auch begehen, um irgendwie „kurzfristigen“ Erfolg zu haben ?
    @Serpent.Sei hier im Forum willkommen.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Die Anfrage ist durchaus berechtigt. Nur sehe ich hier den Unterschied darin, von welcher Seite du das Pferd aufzäumst.

    In München hast du einen großen Pool von Talenten: Lena Lotzen, Sarah Romert, Ricarda Walkling, Jenny Gaugigl, Jana Kappes, Elisabeth Mayr, Nicola Maurer und Elisabeth Jaser. Daneben aber brauchst du natürlich auch immer Führungsspielerinnen, die Stützen für die Mannschaft sind.

    Einige aktuelle Spielerinnen sind das nicht mehr, weil sie verletzt sind, manche von diesen Spielerinnen werden es vermutlich auch nicht wieder werden.

    Ich vermute, dass sich hinter den Abgängen nicht nur Tymrak und Henninger verbergen, wie auch schon Mucky gedacht hat. Ich denke, dass im Sommer einige folgen werden.
    Lena Lotzen soll ja mit WOB in Kontakt stehen, Cross und Hagen gehen vermutlich in die NWSL zurück, vllt auch Brooks, um sich Tom Sermanni noch einmal zu empfehlen, und das reißt schon mal einige Lücken, die man nicht gleich sofort nur mit Jungen stopfen kann.

    Deswegen vermute ich auch, dass die Vertragszeiten längerfristig sind.
    Vielleicht schon nächste Saison, vielleicht aber auch erst in ein bis zwei Jahren kann ich mir durchaus eine bayrische Mannschaft vorstellen, die wie folgt aufgestellt ist und gute Meisterschaftschancen hat:

    Längert – Schöne, Jaser, Holstad, Baunach – Romert – Feiersinger, Maier – Walkling – Bürki, Schough

    5 Spielerinnen aus der eigenen Jugend, dazu folgende Bank:
    Maurer – Kleiner, Wenninger, Gaugigl, Schnaderbeck, Rudelic, Kappes, Mayr und vielleicht noch die ein oder andere transferierte Spielerin.

    Den Bereich der Jugend hat Bayern immer im Blick, sonst würden sie schließlich nicht so viel investieren, dass die U17 deutscher Meister wird und die II. Mannschaft, fast komplett mit U21-Spielerinnen besetzt, in der 2. Liga Süd (die bekanntlich stärkere der beiden 2. Ligen) auf Platz 4 steht.

    Da sind Spielerinnen wie Mayr, Kappes, Schlarb, Heider, Gaugigl und Fink gesetzt (alle 18 Jahre oder jünger). Wenn sie nicht gerade in der A-Mannschaft spielt, ist auch Walkling dabei. Das ist quasi die letztjährige U17, ergänzt um einige bewährte Kräfte (faktisch beschränkt sich das auf die Torhüterin Fabienne Weber sowie Kapitänin Ramona Strahl und Anja Pfluger, Sylvie Banecki und Annika Doppler).
    Diese Spielerinnen werden sukzessive an die 1. Elf herangeführt, Kappes und Strahl wurden letzte Saison für den A-Kader nominiert, Gaugigl und Walkling in dieser Saison (auch Maurer schon dabei gewesen).

    Wolfsburg hat nominell mit Frohms, Wedemeyer und Tietge 3 U19-Spielerinnen aus der mehr oder weniger eigenen Jugend im Kader, die zusammen in dieser Saison in der Liga auf 0 Einsatzminuten kommen.
    In der zweiten Mannschaft sind auch nur Frohms, Wedemeyer, Brandenburg und Sehan von den Stammspielerinnen unter 19. Ohne Aussicht auf A-Kader. Die zentralen Figuren in dieser Mannschaft sind auch nicht die jungen, sondern eben ein Juwel aus Rossiyanka, was dorthin abgeschoben wurde, sowie eine bei Potsdam ausgebildete Stürmerin.

    Diese beiden Darstellungen sagen schon einiges darüber aus, wie die beiden Mannschaften jeweils ausgerichtet sind. Wolfsburg hat zwar einige Talente, allerdings ohne die Bereitschaft, sie einzusetzen.
    Bayern setzt sie ein. Vergleiche Walkling und Sehan. Sehan wurde noch nicht einmal in den Kader der A-Mannschaft berufen, Walkling ist fester Bestandteil und durfte schon dreimal spielen, wobei sie bereits ein Tor auf dem Konto hat (übrigens glänzend herausgespielt).

    Deswegen finde ich auch Wörles Zielstellung für diese Saison gar nicht mal so schlecht, denn genau das ist bei Wolfsburg denke ich das Problem. Wolfsburg muss in drei Wettbewerben ran und muss bei diesem Kader Erwartungen erfüllen. Es besteht ein innerer Druck, immer die Arrivierten spielen zu lassen. Bei Bayern besteht dieser Druck nicht unbedingt. Da darf man auch mal etwas experimentieren.
    Ich fände es schön, wenn sich das bayrische System durchsetzen würde, wie auch alle hier wohl Dortmund bei den Männern die Meistertitel gegönnt hat.
    Denn dieses System ist vorausschauend und bricht eben nicht ein, wenn sich mal die ein oder andere zentrale Figur verletzt, weil man insgesamt einfach sehr, sehr breit aufgestellt ist.

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  • Mucky sagt:

    Olivia Schoughs Vertrag läuft bis Juni 2015.

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  • Mucky sagt:

    Die Liste der am Ende der Saison auslaufenden Verträge bei den Bayern ist sehr lang:

    Lewandowski, Cross, Schöne, Kleiner, Baunach, Rudelic, Hagen, Bürki, Lotzen, Huyleur, Brooks und Schnaderbeck

    Das sind ganze 12 Spielerinnen. Und der Großteil dieser 12 Spielerinnen würde bei einem möglichen Abgang eine große Lücke hinterlassen. Mit Cross, Baunach, Hagen, Lotzen und Brooks sind das schon mal 5 gesetzte Stammspielerinnen. Schöne, Bürki und Schnaderbeck ebenfalls 3 wichtige Rotationsspielerinnen. Lewandowski und Rudelic, wenn fit, auch absolute Verstärkungen für’s Team.
    Gerüchte gibt’s ja sowieso immer, in diesen Fällen:
    Brooks wird ja immer wieder mit der NWSL und den Portland Thorns in Verbindung gebracht. Cross und Hagen werden aus der Heimat sicherlich auch umworben.
    Und das Lotzen Gerücht hält sich auch hartnäckig.

    Natürlich muss das am Ende nix bedeuten, Hagen und Cross als Beispiel, fühlen sich in München sehr wohl und haben auch schon erwähnt, dass sie durchaus länger hier bleiben wollen.
    Lotzen ist in München der Star des Teams, während sie woanders eben nur eine von vielen wäre. Und ich bin mir eigentlich auch recht sicher, das Lena hier bleibt.
    Bei Amber, ehrlich gesagt, keine Ahnung. Sie identifiziert sich mit dem Team, sie liebt Stadt und Mannschaft. Aber sie hat von allen Amerikanerinnen beim FCB die realistischste Chance auf einen USWNT Platz bei der WM und US Soccer ist ja dafür bekannt die Nationalspielerinnen vor der Haustür spielen sehen zu wollen.
    50/50 würde ich sagen ob sie hier bleibt. Tendenz geht aber, leider, in Richtung NWSL.

    Und in Anbetracht dessen, habe ich wie gesagt schon ein wenig Bauchschmerzen, wenn ich lese “[…]um auf die geplanten Abgänge zu reagieren.”
    Und ich finde es auch lächerlich, wenn dann gemeckert wird, wenn Bayern neue Spielerinnen verpflichtet bzw. an der Personalpolitik rumgehadert wird. Schough hat man bis Juni 2015 an den Verein gebunden. Ich geh mal davon aus, dass Holstad einen gleich langen Vertrag unterzeichnet hat.
    Ein paar Gerüchte zu möglichen Zugängen schwirren ja auch noch rum. Desweiteren hoffe ich, dass nach dem letzten Spiel 2013 am kommenden Sonntag dann auch möglichst zeitnah die ersten Vertragsverlängerungen bekanntgegeben werden.

    Mit Holstad und, vor allem, mit Schough hat man auf jeden Fall 2 hervorragende Neuverpflichtungen für die Rückrunde und die kommende Saison getätigt.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Danke für deine ausführliche und sehr detaillierte Antwort.Da kann ich dir auch folgen.WOB kann da diesen Aufbau nicht bieten,da sie einfach noch nicht die Strukturen im Nachwuchsbereich des FF hatten.Aber ganz stimmt das Bild von der Förderung d. jungen Talente nicht.Aber dies ist auch von mir nicht so akribisch verfolgt worden.So haben die guten Nachwuchsspielerinnen alle e. Chance auf Einsätze, auch wenn natürlich die Konkurenz größer ist als bei Bayern.

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  • FFFan sagt:

    Beide Verpflichtungen erscheinen auf den ersten Blick sinnvoll:

    In der Innenverteidigung hatten die Bayern bisher de facto nur Wenninger und Cross. Alle anderen in Frage kommenden Spielerinnen (Lewandowski, Kleiner, Jaser) sind verletzt oder kehren nach langen Verletzungspausen gerade erst zurück.
    Mit Nora Holstad Berge ist künftig eine Alternative vorhanden. Ob sie eine der beiden ‚gesetzten‘ Spielerinnen verdrängen kann, muss abgewartet werden.

    Olivia Schough schließt die Lücke, die durch den Abgang von US-Girl Erika Tymrak entsteht. Dies ist um so wichtiger, da Lotzen und Rudelic derzeit verletzt sind und Nachwuchstalent Walkling behutsam herangeführt werden sollte. Experimente mit Schöne oder Bürki als ‚hängende Spitze‘ haben sich nicht unbedingt bewährt. Die Chancen der Schwedin auf einen Stammplatz sind also keineswegs schlecht.

    @ Sheldon:

    Denkst du wirklich, dass Nici Cross im defensiven Mittelfeld stärker ist als Schnaderbeck und Romert?

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  • dummkopf sagt:

    Nur böse Zungen würden behaupten, die Bayern verpflichten extra deshalb soviele ausländische Spielerinnen aus dem Grund, WEIL diese die Anweisungen des Trainerstabs sowieso nicht verstehen können.

    @Fan
    Wie gut Cross im DM ist, kann ich nicht beurteilen. Schnaderbeck war am Sa allerdings nicht zum erstenmal die, die da noch mit am ehesten überzeugt. Auch Duisburg ist da ganz klar stärker besetzt.

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  • Ralligen sagt:

    @Dummkopf
    „Erika Tymrak und Bianca Henninger kehren vertragsgemäß zum Jahresende 2013 wieder in die USA zurück“.
    Irgendwann muss ja jeder Wellness-Urlaub mal zu Ende gehen,man hatte so einige Highlights wie Oktoberfest,Shoppen in der CITY,Schneeballschlacht und zum guten Abschluss noch den wunderschönen Weihnachtsmarkt in München(Glühwein) und zusätzlich den in Nürnberg.Gute Heimreise!!!!!

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  • Tobias sagt:

    @ Dummkopf: Viki Schnaderbeck hat am Samstag nicht im defensiven Mittelfeld, sondern auf der rechten Außenverteidigerposition gespielt.

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  • Chris sagt:

    @ dummkopf

    Schnaderbeck lief am Samstag allerdings als Rechtsverteidigerin auf.

    Was Cross angeht: Diese ist auf der 6er Position deutlich besser aufgehoben und in der Innenverteidigung verschenkt. Aber das ist halt das Problem was durch Lewandowskis Verletzung entstanden ist.

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  • dummkopf sagt:

    @chris @tobias
    Dank für den Hinweis und das habt ihr sicher richtig erkannt, deshalb hatte ich das auch so (allgemein wie möglich) ausgedrückt. Wie wäre es, ihr würdet noch öfter weitere Erkenntnisse beisteuern?

    @chris
    Seit wann ist das denn mit Cross schon so, und wenn das stimmt, wäre es eine seltsame Umstellung, da auch umgekehrt mehrere Spielerinnen aus dem DM als InnenVert. wesentich besser aufgehoben wären als im DM.

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  • dummkopf sagt:

    @ralli
    Jetzt hast du irgendetwas verwechselt? Meintest du jemand anderen, weil der Satz nicht von mir war?
    Egal, wenn du mit deinem Satz ausdrücken wolltest, dass es seltsam ist, dass das einzige Team im Süden der Republik weit und breit, aus irgendeinem Grund offensichtlich lieber Spielerinnen mit Sprachbarriere bevorzugt, und mit seiner Talentauswahl aus seinem konkurrenzlosen 20Mio-Einzugsgebiet leider anscheinend oft nur die zweite Reihe bestücken kann, gebe ich dir Recht.
    Vielleicht sind in Bayern die Mädels gemaess der urbayerischen Tradition, eben etwas konservativer zu sein, einfach auch erst später mit dem Frauenfusball warm geworden, und daher die Anzahl begabter Spielerinnen dort (noch) gering.
    Die letzten Verpflichtungen sowie die von Maier zeigen aber auch wieder, dass die Bayern diesbezüglich (=finanziell) schon in tieferem Wasser fischen können, als Potsdam. Dass sie Hansen im Sommer nicht bekommen konnten, war echt Schade. Da wäre auch ein erneuter Versuch – jetzt in der Winterpause nochmal – von Platz 1 oder 2 aus wohl erfolgversprechender gewesen.

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Zunächst einmal sollte man festhalten, dass ein Großteil der Spielerinnen im Kader der Bayern zu diesem Klub kam, als sie noch U18 waren. Das bedeutet, man setzt natürlich auch immer noch auf junge Mädels aus der Region. Und dabei sollte ebenfalls festgehalten werden, dass Teams wie Leverkusen, Duisburg, Essen usw. seit Jahren kaum Jugendliche ausbilden, obwohl sie ein Zahlenmäßig viel größeres Einzugsgebiet haben.

    Außerdem schwimmt Bayern ganz und gar nicht im Geld. Der Einkauf von Tymrak und Henninger war ein klarer Fehler, aber den büßt man jetzt auch.
    Denn ich glaube, dass Bayern deutlich die geringsten Personalausgaben für den Kader von den Top-4 hat. Das zeigt nur ein Blick auf die Kader. Auch Potsdam hat mit Anonma, Göransson, Hegerberg, Mjelde, Elsig, Simic usw. Spielerinnen, die sicher nicht für nen Appel und nen Ei spielen.

    Aber wie auch immer, die Nachwuchsarbeit von Bayern hat gerade wieder demonstriert, wie stark sie ist und auch der aktuelle U17-Jahrgang ist wieder ganz oben in der Tabelle. Man entwickelt sich langsam, dafür aber sicher. Und zwar so, dass man, sollte man mal ganz oben stehen, nicht gleich nach der ersten Saison schlapp macht.

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  • enthusio sagt:

    @ Sheldon:

    „Und dabei sollte ebenfalls festgehalten werden, dass Teams wie Leverkusen, Duisburg, Essen usw. seit Jahren kaum Jugendliche ausbilden, obwohl sie ein Zahlenmäßig viel größeres Einzugsgebiet haben.“

    Du solltest Dich besser informieren, bevor Du solche haltlosen Gerüchte in die Welt setzt. Die SGS Essen z.B. hat aktuell vier Nachwuchsspielerinnen aus der eigenen Jugend im Erstligakader, von denen am vergangenen Wochenende gegen den deutschen Meister aus Wolfsburg mit Sahlmann und Schüller (beide 16 Jahre alt) und Ostermeier (17 Jahre alt) gleich drei zum Einsatz kamen.

    In der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest ist die SGS Essen aktuell ungeschlagener Tabellenführer.

    Und was die Essener Jugendarbeit angeht:

    Im übrigen kannst Du mal Högner und Wißing fragen, warum eine so verdiente Spielerin wie Melanie Hoffmann zugunsten einer Linda Dallmann aussortiert wurde.
    Die Antwort liegt ja wohl klar auf der Hand.

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  • Aldur sagt:

    enthusio sagt:
    „Die SGS Essen z.B. hat aktuell vier Nachwuchsspielerinnen aus der eigenen Jugend im Erstligakader, von denen am vergangenen Wochenende gegen den deutschen Meister aus Wolfsburg mit Sahlmann und Schüller (beide 16 Jahre alt) und Ostermeier (17 Jahre alt) gleich drei zum Einsatz kamen.“

    Ich glaube es sind sogar noch ein paar mehr: Närdemann, Dierkes, Freutel.
    Auch Dallmann, Gier, Leiding, Wolf und Klasen waren 17 oder jünger, als sie zur SGS kamen.

    enthusio sagt:
    „@ Sheldon:…Du solltest Dich besser informieren, bevor Du solche haltlosen Gerüchte in die Welt setzt.“

    Hast Du schon einmal etwas anderes von ihm gelesen?

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  • Ralligen sagt:

    @Dummkopf
    „Dass sie Hansen im Sommer nicht bekommen konnten, war echt Schade.“ “ Da wäre auch ein erneuter Versuch……“
    Warum eine Graham Hansen nicht den Weg in die deutsche Bundesliga gefunden hat wird mit Sicherheit nie erklärt werden,aber dieser Zug ist auf lange Sicht abgefahren.Diese Chance war letzten Sommer um ein vielfaches leichter wie jetzt.Bin sowieso der Meinung das hier nach der Formel gearbeitet wird,lieber das Sonderangebote nehmen als in etwas teures(Hansen,Hurtig,Tortelli usw.)investieren.Eine Hansen kostet vielleicht etwas mehr als das normale Durchschnittsgehalt einer Bundesligaspielerin,aber mit ihr bekommst du auch eine hohe Garantie auf Leistung,Können und Erfolg.Hansen ist das MEGA-Talent und wird vielleicht nächsten Mai den Vereinen WOB und Potsdam richtig wehtun(Finale).Wenn Du die Möglichkeit hast sooo jemand zu bekommen,da darf man nicht auf`s Geld schauen.

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  • Sheldon sagt:

    @enthusio: Bei den Gegnern auch kein Wunder…

    Die B-Junioren-Liga Süd ist ganz klar stärker einzuschätzen, mit Freiburg, Frankfurt und Hoffenheim.

    Außerdem ist es schon lange her, dass zum letzten Mal eine Mannschaft aus dem Westen im Endspiel stand.

    Und Dallmann und Hoffmann wirklich als Alternativen gegeneinander auszuspielen, das ist das Dümmste, was man machen kann. Mit genau dieser Politik wird Essen nur als 8. überwintern, da ich fest davon ausgehe, dass sie aus den letzten beiden Spielen 0 Punkte holen werden und Freiburg und Leverkusen noch an ihnen vorbeiziehen werden (wenn nicht sogar auch Cloppenburg).

    Und außerdem denke ich, dass man diese Spielerinnen bloß einsetzt, weil man es muss, nicht weil sie unbedingt die Qualität haben, wie ja das Ergebnis gegen Wolfsburg auch gezeigt hat.

    Bei Bayern übersiehst du die Spielerinnen, die sich in der II. Mannschaft für die erste Mannschaft zur Zeit empfehlen, was bei Essen, Duisburg oder Leverkusen ja nicht möglich ist.

    Generell muss man sagen, dass es zur Zeit eben keine Mannschaft neben Potsdam und Bayern gibt, die sowohl mit der 1. Mannschaft in der Liga, mit der 2. Mannschaft in der 2. Liga und mit der U17 in der B-Juniorinnen-Liga unter den Top 4 steht.
    Da kommt noch am ehesten Frankfurt mit.

    Und da muss man dann auch mal sehen, dass bei Bayern insgesamt 13 ehemalige U17-Spielerinnen in seinem 1. und 2. Liga-Kader hat und 11 Spielerinnen, die 17 oder jünger waren, als sie zu Bayern kamen, aber gleich bei den Profis gespielt haben.
    Und der aktuelle U17-Jahrgang führt die Tabelle wieder an.

    Das ist einfach anders angelegt als bei anderen Teams. Da wächst eine ganze Reihe guter bis sehr guter Nachwuchsspielerin, von denen die besten für die A-Mannschaft dann nominiert werden.

    Wenn ich schon gerade dabei bin, ein Wort noch zum VfL Wolfsburg: Wenn ich mir anschaue, wie die U17 zur Zeit da steht, kann ich nicht erkennen, dass Wolfsburg auch nur irgendwas für seine eigene Jugend tut. Die haben diese Saison schon gegen Kiel und Union zuhause verloren und gegen Ahlten nur 0:0 gespielt. Wenn die nicht aufpassen, stehen die am Ende auf einem Abstiegsplatz. Das zeigt sich dann natürlich auch, wenn man nur 4 Spielerinnen hat, die in der U17 gespielt haben und mehr Spielerinnen bei Potsdam ausgebildet wurden als in der eigenen Mannschaft.

    Da fehlt dann halt die Substanz von unten, wenn man eben nicht die Hälfte seiner Kader mit Talenten aus den eigenen Reihen bestücken kann und dennoch keine Qualität verliert.
    Da braucht es dann nicht das große Budget, wie es Wolfsburg ja sogar für die 2. Mannschaft in die Hand nimmt, um sie auf Format zu halten.

    Übrigens, eine sehr positive Entwicklung sehe ich bei Bremen, die jetzt in der U17 die Tabellenspitze vor Potsdam (!!!) übernommen haben und sowohl in der U17 wie auch in der 2.Liga-Mannschaft durch einen herausragenden Sturm glänzen. Da entwickelt sich richtig was.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    mit der U17 ist das immer so eine Sache. Eine Saison hat man mal einen guten Jahrgang eine Saison mal einen weniger guten Jahrgang.
    In der Nordstaffel geht das nicht nur Wolfsburg diese Saison so, auch Jena stand letztes Jahr ziemlich weit oben momentan stehen sie im Mittelfeld.
    Das Gegen Beispiel dafür ist Magdeburg die sind letzte Saison schwer durch die Saison gekommen, jetzt stehen sie auf Platz drei.

    Aber anscheindend ist die Nachwuchsarbeit bei Bayern in den lezten Jahren auch nicht so doll gewesen oder warum verpflichten sie andauernd ausländische Spielerinnen bzw. welche von anderen Vereinen wenn die Bayern Mädchen angeblich so toll ausgebildet sind?

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  • dschu sagt:

    @ Sheldon
    „Außerdem ist es schon lange her, dass zum letzten Mal eine Manschaft aus dem Westen im Endspiel stand.“

    Wenn du dich mal etwas informieren würdest bevor du hier etwas schreibst, hättest du gewusst dass die Bayern in diesem Jahr das Finale gegen eine Manschaft aus dem Westen gewonnen haben.

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  • shane sagt:

    guethersloh liegt zwar geographisch nur mittelmaessig west- bzw. suedwestlich. spielte aber in jener staffel, lieber sheldon. auch wieder nur ein unwesentliches detail, so wie beim vermeintlich fraenkischen sand?

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  • wisser sagt:

    demnächst brauchen die in münchen einen Übersetzer. bei der vielzahl an ausländern versteht eine die andere nicht und den trainer schon garnicht. weiter soh , die liga freut sich.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Du hast recht, dass die Nachwuchsarbeit der Bayern vor 2012/13 nicht sehr pralle war. Das zeigt allein die Zahl der Spielerinnen, die in der 1. oder 2. Mannschaft aus dieser Zeit spielen. Doch wenn man sich die letzten beiden Jahre anschaut, so hat diese sich doch sehr gesteigert.
    Dass diese Spielerin noch nicht alle 22 Spiele a 90 Minuten in einer Saison mit 16/17 Jahren spielen können, ist klar. Deswegen muss zur Zeit noch mit anderen Spielerinnen aufgestockt werden, was aber immer passieren wird. Ganz wird keine Mannschaft je aus der eigenen Jugend entnommen werden, was auch nicht gut ist, weil es keine neuen Impulse von außen gäbe.

    Es geht dabei nur um die generelle Positionierung der Nachwuchsarbeit im Verein. Bei Wolfsburg spielte ein Großteil der Spielerinnen letztes Jahr schon in der B-Jugend. Nur 5 Spielerinnen haben den Sprung in eine A-Mannschaft geschafft. Die großen Talente, die Wolfsburg zur Zeit hat (Brandenburg und Sehan, aber auch Meyer) stammen alle nicht aus der eigenen Jugend.
    Es geht dabei auch nicht um mal einen guten oder einen schlechten Jahrgang. Wolfsburg ist Triple-Sieger und kriegt es nicht hin, zumindest in der Jugendarbeit Mittelmaß zu erreichen?

    Versteh mich nicht falsch, aber es spielen 30 Teams in der Juniorinnen-BuLi und Wolfsburg gehört zu den 6 schlechtesten. Wie kann das sein, dass Mannschaften wie Ahlten, Frauenbiburg oder Alberweiler, die nicht mal Regionalliga spielen, bessere U17 Mannschaften als Wolfsburg stellen? Da wird meines Erachtens einfach viel zu wenig auf die Jugendarbeit sowie den gesamten Unterbau Wert gelegt. Die Spitze wird gefördert, die Breite bricht weg. Damit wird Wolfsburg immer ein Geschäft bleiben, dass mit Millionen bezuschusst werden muss.

    Bayern dagegen begibt sich in die Produktion, selbst wenn das bedeutet, ein paar Jahre später in die Spitze vorzustoßen. Doch damit gehen sie einen Weg, der letztlich dazu führen wird, dass sie eine Basis haben, die den Verein auf lange Sicht sogar wirtschaftlich unabhängig machen kann, gerade, wenn irgendwann Ablösen kommen sollten, wovon auszugehen ist bei Stärkung der Ligen.

    Deswegen vermute ich, dass Bayern auf absehbare Zeit hin sportlich an Wolfsburg vorbeizieht und dabei weniger Geld ausgegeben hat.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    wie immer sehr intressante Theorien von dir. Aber so ganz glaub ich kann man das nicht vergleichen.
    Die Bayern Frauen spielen schon wenn ich mich nicht irre seit Beginn der BL in der höchsten Spielklasse(2000).
    Wolfsburg seit 2006 erst wieder.
    In der Zeit hat man sicher viel in die erste Mannschaft investiert. Vielleicht hätte man schon eher mehr auf den Nachwuchs setzen können. Aber die sechs Jahre machen viel bei einem Nachwuchskonzept aus. Die fehlen einfach im Vergleich Bayern/Wolfsburg.
    ich weiss nicht mehr genau welchen Platz Wolfsburgs B – Mädchen letzte Saison belegt haben, aber sie waren auf jeden Fall unter den ersten 5.
    Jasmin und Michaela diese Saison noch bei den B-Mädchen spielen zu lassen hätte keinen Zweck gehabt die beiden wären da total unterfordert gewesen. Deshalb find ich es gut wenn sie dies Jahr nicht bei den B-Mädchen spielen. Außer bei Nachholspielen oder wenn die zweite Mannschaft spielfrei ist.
    die von dir aufgeführten Vereine Ahlten – die haben die ersen drei Spiele mit der Aufstiegseuphorie gewonnen dann noch einmal unentschieden seitdem treffen sie nichts mehr.
    Die Südvereine die Du genannt hast kenn ich gerade mal vom Namen deswegen möchte ich die nicht beurteilen.
    Eigentlich bin ich schon deiner Meinung das die Südstaffeln auf jeden Fall mehr Qualität haben wie zumindest die Nord/Nordoststaffel(außer Potsdam).

    Ablösesummen wird es im FF in ein paar Jahren auch noch nicht geben. Man hat vor ein paar Jahren mal gedacht das es beim Wechsel von Anna Blässe vom HSV zu Wolfsburg in die Richtung gehen könnte. Das ist der mir einzige bekannte Fall in Dt. wo ein Verein eine Ablöse gezahlt hat.

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  • Mucky sagt:

    „bei der vielzahl an ausländern versteht eine die andere nicht und den trainer schon garnicht.“
    Man spricht Deutsch und Englisch, was, oh Wunder, so ziemlich jeder im 21. Jahrhundert beherrscht. Verständigungsprobleme gibt’s mit 100%iger Sicherheit nicht.
    Den Schwachsinn den hier einige verzapfen ist schon unglaublich.
    Komischerweise wird der Kritikpunkt mit den vielen Ausländern und den Sprachbarrieren nur den Bayern hier angekreidet.

    Potsdam und auch Wolfsburg haben genauso ihre internationalen Spielerinnen im Kader. Potsdam sogar mehr nicht-deutschsprachige Ausländer als Bayern.
    Komisch das sich hier keiner bei Turbine über mögliche Sprachbarrieren oder Kommunikationsprobleme aufregt oder lustig macht…

    Ich weiß auch gar nicht wo das Problem ist, wenn man Spielerinnen aus dem Ausland verpflichtet. Mir gefällt das gut, nicht nur bei Bayern, sondern generell. Das wertet meiner Meinung nach die Liga auf, wenn da ein gewisses internationales Flair auf dem Platz steht und auch verschiedene Spielkulturen präsentiert werden.

    Aber gut, wenn man sich hier teilweise die Beiträge durchliest, wird ja schon geschimpft wenn Bayern eine Spielerin von einem anderen Team verpflichtet (!) und sich nicht ausschließlich mit den Talenten aus der 2. bzw. den Jugendmannschaften begnügt.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Ich gebe dir recht, dass Bayern als etablierte FF-Mannschaft in der Liga längere Zeit hatte. Aber was hinderte Wolfsburg, auch schon als Zweitligamannschaft ordentlich in die Jugend zu investieren? Das Geld ist ja nicht erst seit 2006 vorhanden.

    Schau dir an, wie es Werder jetzt macht, wie es Hoffenheim, Nürnberg, Saarbrücken gemacht haben. Da stand der Nachwuchs immer an erster Stelle. Und die 11 besten dieser Nachwuchsspielerinnen bildeten dann, wenn sie ausgewachsen waren, die A-Mannschaften, ergänzt um einige wenige andere Spielerinnen. Das ist der Weg jedes Teams gewesen, nur Wolfsburg startet gleich von ganz oben. Das ist nicht gut und wird einen Verein langfristig in die Krise stürzen, wenn er keine Basis hat, aus der er in Notzeiten schöpfen kann.
    Sobald es eine Krise in der ersten Mannschaft gibt, gerät der ganze Verein dann ins Wanken. So ähnlich war es auch in Duisburg, die sich über lange Zeit ihren eigenen Stamm zerschlagen haben und jetzt unabgefedert fallen…

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Ist dir der „Stoff“ ausgegangen über die BuLi-Mannschaft herzuziehen? Nach deinem letzten Kommentar über die Strukturen im FF der Bayern habe ich die sachlichen Äußerungen für gut befunden, aber diese „Ablästerung“ jetzt über die Nachwuchsarbeit bei WOB ist mal wieder ein „typischer“ @Sheldon.Wenn ich eine so lange FF-Historie wie Bayern habe,dann sei bei deinem hohen Anspruch doch mal gefragt,warum die Bayern-Mädels nicht die Nachwuchsligen seit Jahren dominieren, und nicht nach ihrer früheren D-Meisterschaft 1976 da oben geblieben sind? Du machst wieder mal die „Äpfel-Birnen-Kiste“ auf und forderst von einem Verein,der erst seit letzter Spielzeit (abgeschlossen auf dem 3.Platz der Nord/Nordostliga) eine U17 in d.Buli etablieren und mit der 2. Mannschaft erst in d. 2.Buli aufsteigen konnte, mehr als die Bayern selbst bieten.Die ganze Nachwuchsstruktur mußte nach d.Übernahme des WSV Wendschott völlig neu aufgebaut werden, Trainer generiert werden und vor allem auch Trainingszeiten u.Trainingsplätze bereitgestellt werden.Erst langsam etablieren sich hier auch noch jüngere Mannschaften.Du must dir um WOB keine Sorgen machen,denn die männliche A-Jugend von WOB zeigt den Weg, der hier auch mit dem FF begangen wird.

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  • Altwolf sagt:

    @holly.Das hat doch beim Nachwuchs nicht allein mit Investitutionen zu tun,sondern wenn ich in einer Stadt mit etwa 120.000 Einwohner und einem Umfeld von nochmals 100.000 Menschen (BS mal ausgenommen) Nachwuchsspielerinnen generieren muß und dabei ja auch das Alter (Begleitung durch Familienangehörige usw.) und die erforderliche Logistik dazu benötige, dann kann ich das nicht mit e.Millionenmetropole (München,Frankfurt,Potsdam-Berlin)und deren Infrastruktur vergleichen.
    @Mucky.Diese Diskusion ist doch nur aufgekommen durch @Sheldons frühere Aussage ,nämlich das die „Philosophie“ der Bayern im FF das Spielen nur mit „regionalen Talenten“ ist, was er immer u.immer wieder als „Argument“ gegenüber den anderen FF-Clubs anführte.Wenn man diesen „besonderen“ Fan in seinen Reihen hat,muß man mit solchen Kommentaren rechnen.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Du verfolgst einen anderen Ansatz. Es geht nicht darum, oben zu bleiben, sondern es geht darum, die Strukturen zu fördern. Langfristig wird das dazu führen, dass man irgendwann ganz oben sein und bleiben wird. Das bayrische System fügt sich dort nicht unbedingt in die Struktur der FF-Entwicklung. Stell dir eine gerade Linie vor und eine sehr flache Parabel. Die Linie beginnt im gleichen Punkt wie die Parabel. Die Parabel wird zunächst lange Zeit unterhalb der Linie bleiben, bis sie sie irgendwann schneidet und deutlich schneller wächst als die Linie.
    Der FF hat sich lange gleichförmig entwickelt. Bayern hat sich erstmal gar nicht großartig in der Spitze entwickelt, sondern die Untergrundstrukturen geschaffen und das Ganze von selbst wachsen lassen und sich so von unten herangearbeitet.
    Das ist der Weg, den viele Mannschaften, wenn auch zeitversetzt gehen.

    Wolfsburg dagegen macht eine Taktik, wie sie manchmal beim Schach zu sehen ist. Ein Bauer wird ganz weit vorgezogen und die anderen Abteilungen versucht man dann hinterher zu bekommen. An irgendeiner Stelle bricht das Gerüst zusammen, und damit der gesamte Aufbau. Und bei Wolfsburg ist es eben bei den Junior-Abteilungen, dass sie immer der labile Punkt in Wolfsburg sein werden.

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  • ziefle sagt:

    Schon des Öfteren habe ich mich über Strategien, Hypotesen, Theorien,……….. von @Sheldon gewundert und saß kopfschüttelnd vor dem Bildschirm.
    Aber der letzte Beitrag bringt natürlich endlich Licht ins Dunkel und erklärt vieles:
    Sheldon redet von Schach alle Anderen vom Frauenfußball – daher kommen die Verständigungsprobleme.

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  • laasee sagt:

    „Sobald es eine Krise in der ersten Mannschaft gibt, gerät der ganze Verein dann ins Wanken. So ähnlich war es auch in Duisburg, die sich über lange Zeit ihren eigenen Stamm zerschlagen haben und jetzt unabgefedert fallen…“

    At Duisburg the balance between buli 1 team, buli 2 team and youth development was good.
    Then the ‚crisis‘ happened and all football departments suffered!
    MVT was sacked and soon after other personnel left the club.

    The true reasons for the Duisburg debacle have never been explained.
    However, before MVT was sacked it was clear that all football departments at the club were in a positive state.

    Please do not attempt to reinvent FCR history to support your theories about Bayern!

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  • holly sagt:

    @ Altwolf

    bin ja ganz deiner Meinung. Ein Internat für die Mädchen sollte man aber schnellstens bauen.
    Aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut.

    Bei unseren B-Mädchen ist es noch schlimmer da müssen einige mehrmals die Woche zwischen 100/150 km zum Spiel/Training fahren.

    Da kann man garnicht genung Respekt vor haben was die Eltern und Kinder leisten.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Duisburg war durchaus gut in der Nachwuchsarbeit und in der 2. Mannschaft aufgestellt, doch man nutzte es nicht. Die erste Mannschaft war komplett vom Nachwuchs und der zweiten Mannschaft gelöst. Junge Top-Talente wurden ziehen gelassen, weil sie in dem festgeformten Team aus Altstars keinen Platz fanden. Der Knackpunkt waren die beiden Jahre nach dem UEFA-Cup-Gewinn, als zahlreiche selbst ausgebildete Spielerinnen den Verein verließen, wiel sie nicht eingebaut wurden. Mit ihnen hätte es einen Umbruch geben können. Bajramaj, Längert, Martini, Coco Schröder, Wermelt, Ioannidou, Oliveira Leite, Prießen, Beckmann, Pedersen, die meisten selbst beim Verein ausgebildet. Mit Popp und Wensing, auch mit Hegering, Islacker und Knaak hätte man mit diesen Spielerinnen ein Team aufbauen können, dass langfristig oben mithalten hätte können. Das war der entscheidene Fehler, dass man den Umbruch verschlafen hat und dafür bezahlt wurde.
    Stattdessen holt man noch Roelvink und Fuss, zwei überbewertete Spielerinnen und eine schon 26 Jahre alte Ando, die sich in Duisburg nie durchsetzen konnte.

    Wäre MVT clever gewesen, hätte sie die kurze Durststrecke in Kauf genommen und ein Team aufgebaut, dass vielleicht noch halb so viel kostet, nach 1-2 Jahren aber wieder dort steht, wo man auch mit Grings, Laudehr, Holl, Bresonik, Kiesel, Maes, Fuss, Himmighofen etc. stand.

    Dazu hätte sie sich aber von ihren persönlichen Lieblingen trennen müssen, was sie nicht getan hat. So sind die jungen Spielerinnen gegangen und man hatte am Ende keine Basis mehr, die diesen Sturz abfangen konnte!

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    You are now with no logic!

    FCR with Obliers and then with MVT integrated young talent into the team – Hegering, Knaak, Kayikci, Popp, Wensing as examples.
    There has to be a balance between experience and youth – otherwise the young talent has no real chance of developing.

    You have some crazy uptopian illusion that a team of young players will be successful.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Ich weiß ja nicht,wie du normalerweise Schach spielst, aber die von dir gewählte „Variante“ klingt mir nach „Bauernopfer“ ,um wohl im weiteren Verlauf „höhere“ Ziele ,sprich ein „Schach matt“ zu erreichen. Eine normale „Eröffnung“ mit einem Bauernzug erfolgt im „abgesicherten“ Modus und läßt die höherwertigen Figuren, vernetzt mit gegenseitiger Deckung, dann in das Geschehen eingreifen ohne sich dabei in das „Risiko“ des Geschlagen zu werden zu begeben. Immer auch getreu dem Motto „ständig einige Spielzüge vorrauszudenken“, so daß gegnerischen Überraschungen möglichst ausbleiben.So strukturiert ist dann WOB doch auf einem guten Weg und kann seine „Jugendarbeit“ geschützt und krisenstabil weiterentwickeln.
    @ziefle.Ich hoffe damit den „Spagat“ zwischen Schach und FF geschafft zu haben und nun alle User die Chance haben diese „kryptischen“ Gedanken @Sheldons verstehen zu können. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Genau das ist es eben nicht. Das wäre ja sinnvoll gedacht. Letztlich beschreibt die von mir vorgestellte Variante das zu schnelle, leichtfertige Voranziehen einzelner Bauern, die dann isoliert den Kontakt zu den anderen Figuren verlieren und von außen durch Läufer und Dame leicht umgangen werden können. Damit ist der König „nackt“ und muss umständlich durch Springer und Läufer wiederum geschützt werden, was zumeist mit großen Verlusten endet. Der Gegner ist in einem schnellen Vorteil und kann dies dann – wenn er selbst gut genug ist – ausspielen.

    Letztlich enthielt mein Denkansatz doch einen Fehler: Die Bauern stellen die Jugendarbeit dar. Sie wird leichtfertig preisgegeben. Damit aber bricht die Basis weg und die 1. Mannschaft steht „nackt“ dar. Um diese nun auf ein ähnliches Niveau wie bei anderen Mannschaften zu bringen, braucht es nun einige Anstrengung und viele Verluste (hier in Form von Geld). Solange Wolfsburg deutlich mehr Geld hat als andere und die anderen das Jugendsystem auch noch nicht gnadenlos ausschöpfen, mag das gut gehen, später nicht mehr.

    Und wie beim Schach ist es so, dass die Verbindung der Glieder (gerade der Bauern mit dem Rest) im Nachhinein nur sehr schwer und nur sehr gekünzelt funktioniert. Es würde mich sehr wundern, wenn sich Wolfsburg tatsächlich von diesem Schlag, dass die U17 absteigen würde, so schnell erholen könnte. Der Nachschub an Talenten für die 2. Mannschaft muss dann anderweitig beschafft werden und kann nicht mehr im eigenen Haus produziert werden, dies würde wiederum die Zahl der Talente senken, die sich im eigenen Haus für die 1. Mannschaft empfehlen kann.
    Dies zeigt ja auch die aktuelle Situation schon. Die Talente, die in der 2. Mannschaft aktiv sind, sind im Wesentlichen Michaela Brandenburg (kam aus der U17 von Holstein Kiel), Jasmin Sehan (kam von der U17 in Neubrandenburg). Außerdem noch Lena Rathmann, die aus der eigenen U17 kommt, allerdings dort auch nur ein halbes Jahr gespielt hat und vorher in Ahlten unter Vertrag stand, und Sarah Adolph. Dazu noch Johanna Tietge und Joelle Wedemeyer.
    6 Talente aus dem eigenen Haus, davon 4 aus der eigenen Jugendabteilung. Das ist schon ein Unterschied, ob du 6 Talente hast oder 12 Talente aus der eigenen Jugend und dazu nochmal mit Kappes und Heider 2 dazu geholte Talente. Der Stamm dieser Mannschaft ist im Schnitt 20,1 Jahre alt, und das auch nur, weil Walkling nicht miteingerechnet ist. 4 17-jährige stehen da jede Woche in der Startelf. Und die stehen ja nicht irgendwo in der Tabelle, sondern sind punktgleich mit Saarbrücken 4.! Angesichts der Qualität von Köln und Sand (allein schon von den Namen her) kann sich das absolut sehen lassen.

    Und von den 14 Talenten haben immerhin 3 schon für die A-Mannschaft gespielt, Spielerinnen wie Mayr oder Schlarb empfehlen sich zunehmend (auch Heider oder Fink). Da musst du schon zugeben, dass das ne ganz andere Preisklasse einfach ist.

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  • ziefle sagt:

    @altwolf
    „Ich hoffe damit den “Spagat” zwischen…….“

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt!

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