Frankfurt und Potsdam weiter vorn, Leverkusen gewinnt wieder

Von am 1. Dezember 2013 – 18.00 Uhr 66 Kommentare

Am neunten Bundesligaspieltag hat sich an der Tabellenspitze nichts getan. Durch Siege gegen die Aufsteiger haben sowohl der 1. FFC Frankfurt als auch der 1. FFC Turbine Potsdam ihre Plätze gehalten. Der VfL Wolfsburg hat unterdessen den FC Bayern München überholt.

Die Wolfsburgerinnen haben die Gunst der Stunde genutzt und sind nach der Niederlage des FC Bayern München auf den dritten Tabellenrang geklettert. Beim 2:0 (1:0)-Sieg bei der SGS Essen erzielten Martina Müller (40.) und Nadine Keßler (51.) die Tore.

Zwischenstand im Bundesliga-Tippspiel anschauen

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Hoffenheim in Frankfurt ohne Chance
Im einzigen 11-Uhr-Spiel des Tages besiegte der 1. FFC Frankfurt Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim klar mit 8:2 (5:0). Bereits in der neunten Minute gelang Ex-Nationalspielerin Kerstin Garefrekes das 1:0 für die Hessinnen. Zwei Minuten später erhöhte Kozue Ando auf 2:0. Torhüterin Alisa Vetterlein hatte sich kurz vor dem Gegentreffer verletzt, Schiedsrichterin Nathalie Eisenhardt nicht abgepfiffen. Vetterlein musste im Anschluss ausgewechselt werden.

Der 1. FFC Frankfurt jubelt

Die Frankfurterinnen feierten den höchsten Sieg des Tages (Archivbild) © Zetbo / Framba-Fotos.de

„Uns war von Anfang an klar, dass es hier sehr schwer werden würde. Die zwei ersten, unglücklichen Gegentore haben uns aus dem Konzept gebracht und wir waren von der Rolle“, so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann. Bis zur Halbzeit schraubten Melanie Behringer (25.), Bianca Schmidt (33.) und Ana-Maria Crnogorcevic (36.) das Ergebnis bis auf 5:0.

Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst die Gäste, die ins Schwarze trafen. Mit einem Doppelschlag inder 54. und 55. Minute verkürzten Leonie Keilbach und Martina Moser auf 2:5, aber vor 1 790 Zuschauern legten die Frankfurterinnen noch drei Tore nach. Nach dem 6:2 durch Garefrekes (62.) trugen sich auch Célia Šašić (66.) und Asuna Tanaka (90.) in die Torschützenliste ein.

Potsdam gewinnt beim BVC
In der Tabelle bleiben die Frankfurterinnen mit drei Punkten Vorsprung auf dem ersten Rang. Der dahinter platzierte 1. FFC Turbine Potsdam hat weiter ein Spiel in der Hinterhand und gewann ebenso. Beim zweiten Aufsteiger BV Cloppenburg gelang ein 3:1 (1:0)-Sieg.

Sofia Jakobsson und Tabea Kemme

Sofia Jakobsson (li.) im Duell mit Tabea Kemme © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Vor 2 045 Zuschauern war es ein von Maren Mjelde verwandelter Strafstoß, der die Potsdamerinnen in der 28. Minute in Führung brachte. Vanessa Bernauer (64.) gelang in der 66. Minute der Ausgleich, doch postwendend erzielte Ada Hegerberg (67.) die erneute Führung. Der 3:1-Endstand gelang Asano Nagasato (77.).

Leverkusen beendet Niederlagenserie
Einen deutlicheren Erfolg feierte Bayer 04 Leverkusen beim 5:1 (1:1) gegen den SC Freiburg. Turid Knaak erzielte die Führung für die Leverkusenerinnen (2.), die Juliane Maier kurz vor der Halbzeitpause mit einem sehenswerten Treffer ausglich (45.). In der zweiten Halbzeit sorgten Isabelle Linden (46.), Lisa Schwab (60.), erneut Linden (63.) und Kathrin-Julia Hendrich (73.) vor nur 160 Zuschauern für den deutlichen Erfolg. Für Leverkusen ist es der erste Sieg nach zuletzt vier Niederlagen.

USV besiegt Sindelfingen
Zu einem 2:0 (1:0)-Sieg kam der FF USV Jena gegen den VfL Sindelfingen. Lisa Seiler gelang in der 19. Minute das 1:0. In der Nachspielzeit erzielte Ria Percival den 2:0-Endstand.

Ergebnisse Frauen-Bundesliga, 9. Spieltag

FC Bayern München FCR 2001 Duisburg 0:1 (0:0)
1. FFC Frankfurt TSG 1899 Hoffenheim 8:2 (5:0)
Bayer 04 Leverkusen SC Freiburg 5:1 (1:1)
FF USV Jena VfL Sindelfingen 2:0 (1:0)
BV Cloppenburg 1. FFC Turbine Potsdam 1:3 (0:1)
SGS Essen VfL Wolfsburg 0:2 (0:1)

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. 1. FFC Frankfurt 9 41:8 23
2. 1. FFC Turbine Potsdam 8 24:8 20
3. VfL Wolfsburg 8 25:5 18
4. FC Bayern München 9 19:11 17
5. FF USV Jena 9 13:12 14
6. SGS Essen 8 21:11 11
7. SC Freiburg 8 13:14 9
8. Bayer 04 Leverkusen 9 13:18 9
9. BV Cloppenburg 9 14:22 9
10. FCR 2001 Duisburg 9 8:21 7
11. TSG 1899 Hoffenheim 9 15:32 7
12. VfL Sindelfingen 9 2:46 1

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66 Kommentare »

  • H2O sagt:

    Super Wolfsburg! 😀
    Wobei der USV für mich das Team der Hinrunde ist.

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  • xXx sagt:

    Beim Spiel von Potsdam in Cloppenburg musste Julia Simic verletzt ausgewechselt werden. Weiß schon jemand was mit ihr ist? Also ob es schlimmer ist?

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  • shane sagt:

    na, da bin ich ja gespannt, ob von nun ab jetzt auch der ffc weiterspielen hier regelmaessig auftaucht. oder gewisse koepfe argumente finden, warum der fall hier anders liegt…

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  • tpfn sagt:

    @xXx
    julia simic hat nen schlag aufs knie bekommen!!!! (bestimmt das schlimme Knie, weswegen sie Jahre pausieren mußte), „Wie schwer die Verletzung ist, können wir gegenwärtig noch nicht sagen, das wird die Untersuchung in den nächsten Tagen ergeben“ Schröder
    Wollen wir hoffen das es nicht wieder so schlimm ist, sonst wars das wohl mit dem Profifußball.

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  • Altwolf sagt:

    Ein Arbeitssieg mit den wichtigen 3 Punkten und dem Ende der negativen Serie von WOB in Essen.Relativ gutes Wetter und ein guter Besuch mit ca. 1100 Zuschauern.Die Anfangsphase war geprägt von Zweikämpfen und „leider“ auf beiden Seiten immer noch zu viele Fehlpässe, was auch dem umkämpften Mittelfeld geschuldet war.Essen spielte mit C.Hartmann in der Spitze, die auch durch ihren robusten Einsatz für ordenlich Unruhe sorgte und dahinter die technisch gute u. quirlige L.Dallmann.WOB hatte sich taktisch auf die Konterstärke d.SGS mit L.Gößling in d. IV neben N.Fischer u.auf d.Außenbahnen mit N.Maritz u.davor V.Faißt eingestellt, auf der re. Seite m.Z.Jakabfi u. M.Müller u.A.Popp in d.zentralen Offensive.Im MF agierten N.Kessler u.V.Odebrecht.Spielerisch waren nur einzelne Spielzüge zu sehen, da insbes. d.SGS sehr kompakt stand u.auch e.hohe Laufarbeit leistete.Dadurch kam d.SGS auch nur sporadisch vor d.VFL-Tor,hatte 1 Abschluß durch C.Hartmann,d.jedoch A.Schult keine Mühe machte.Lediglich einige Ecken konnten Gefahr andeuten.Auf WOB-Seite 3 mal richtig gute Angriffe,wobei e.Pfostenschuß v.N.Kessler resultierte u.dann auch das „erlösende“ 1:0 durch M.Müller,nachdem sie schon zuvor aus aussichtsreicher Position d.Tor verfehlt hatte.In HZ 2 dann besserer Spielfluß bei d. Wölfinnen u.dann auch das gut herausgespielete Tor v.Kessi.R.Kellermann hatte nach d.Pause N.Maritz durch A.Blässe ersetzt u.entsprechend V.Faißt auf d.li.AV zurückgezogen.Später wurde dann noch Z.Jakabf durch C.Pohlers ersetzt u.V.Odebrecht durch I.Hartmann.Auch in HZ 2 zeigte d.SGS ein gefälliges Spiel, auch mit guten Kombinationen, ohne die immer wieder mal eingestreuten Konter mutig zu Ende zu spielen u.dadurch auch keine 100%ige Torchance zu kreieren.Auf WOBs Seite kam da doch mehr Gefahr zustande u.da konnte sich L.Weiß durchaus auszeichnen.Fazit: Letztendich ein verdienter Sieg, wobei insbes. N.Kessler wieder etwas mehr Struktur ins Spiel bringen u.L.Gößling eine Vielzahl von Konterversuchen unterbinden konnte. Von der Spielanlage her u.auch beim Kurzpaßspiel aus der Abwehr heraus über das MF nach vorn, konnte sich die SGS auf Augenhöhe zeigen.

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  • Aldur sagt:

    Der Sieg von Wolfsburg heute hier in Essen geht insgesamt in Ordnung. Der VfL hatte insgesamt die größeren Spielanteile und die klareren Chancen. Wenn man bedenkt, dass sich die Mannschaft der SGS derzeit mehr oder weniger von selbst aufstellt, hat man sich aber ordentlich verkauft, immerhin hat man dem deutschen Meister durchaus phasenweise Paroli geboten. Rechnet man die Einwechlungen hinzu, so haben heute mit Schüller, Sahlmann, Gier und Ostermeier gleich vier Spielerinnen unter 18 Jahren für die SGS auf dem Platz gestanden. Das sagt wohl alles über die derzeitige Personalsituation in Essen. In der 1.Halbzeit gab es aus Essener Sicht im Prinzip nur einen gefährlichen Kopfball von Janssen nach Freistoß, Wolfsburg hatte außer dem Treffer noch eine weitere Chance von Müller und einen Pfostenschuß von Keßler. Die machte dann schon früh in der 2. Halbzeit im Prinzip auch den Deckel drauf. Die SGS hat sich nie aufgegeben, durchaus einige sehr ansehnliche Kombinationen gezeigt, spätestens in der Nähe des Wolfsburger Sechzehners wurde es dann aber meist zu umständlich, und der letzte klare Pass fehlte. So hatte Schult insgesamt einen eher ruhigen Arbeitstag. Negativ fiel wieder mal die Schiedsrichterin auf, die wohl keine gravierenden Fehler machte – auch wenn es in beiden Sechzehnern strittige Situationen gab – eine klare Linie in der Zweikampfbewertung aber vermissen ließ, weswegen es mit zunehmender Spielzeit immer hektischer, und teilweise auch nickeliger wurde.

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  • fisch sagt:

    Zuerst mal für Julia, unserem neuen Turbine-Sonnenscheingesicht, die allerbesten Wünsche, dass bloß keine schlimme Verletzung wieder passiert ist. Wäre zwar eindeutig nachrangig, aber ein Ausfall unserer wiedererstarkten Mittelfeldregisseurin beim nächsten Spiel gegen den FFC Ffm würde auch für die ganze Mannschaft ein schweres Handycap sein.

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  • enthusio sagt:

    Im Spielbericht der „Reviersport“ wird die Leistung der Schiedsrichterin in Essen sehr kritisch bewertet.

    http://www.reviersport.de/254196—sgs-gegen-wolfsburg-fehlte-mut.html#rlp1

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  • Michele sagt:

    Super Leistung des FFC gegen Hoffenheim! Wir können uns alle auf ein spannendes Spiel zwischen Frankfurt und Potsdam freuen.

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  • dummkopf sagt:

    @tpfn
    Warst du oder sonst jemand dabei?
    Ein Schlag aufs Knie ist im Fussball eher ziemlich selten, weil der Ball meist am Boden rollt, also man doch eher selten irgendwo in Kniehöhe durch die Gegend schlägt.
    Ein Schlag gegen das Knie ist meist auch nicht so schlimm, solange das Knie nicht dabei verdreht wird.
    Hat das also jemand gesehen?

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  • Sheldon sagt:

    Jaja, die ewige Weiterspielen-Debatte. Sorry, aber das geht mir auch schon bei Freiburg die ganze Zeit auf den Keks. Solange die Schiedsrichterin nicht abpfeift, läuft das Spiel nunmal weiter. Sonst liegt demnächst jede Spielerin auf dem Boden, sobald sie den Ball verloren hat und wälzt sich wie verrückt, bis die Schiedsrichterin endlich pfeift (wie man es ja schon bei verschiedenen N11-Spielerin auch immer wieder sehen kann).

    Generell ist diese ganze Debatte hinrissig. Fußball ist und bleibt nunmal ein körperbetonter Sport. Solche Debatten führen immer wieder dazu, dass der Fußball von anderen Sportarten wie Rugby belächelt wird. Solange nix blutet, irgendwas gerissen ist oder jemand in ernsthafter Lebensgefahr ist, steht man auf und spielt weiter, sonst ist man selbst schuld. Und Torhüterinnen müssen selbst wissen, was sie tun, zumindest, wenn sie den 5-Meter-Raum verlassen, denn dann haben sie keinen speziellen Schutz mehr.

    Und eine Schiedsrichterin kann nicht so einfach abpfeifen, wenn kein Foul vorlag. Das ist ein Eingriff in das Spiel, der nicht geschehen sollte.

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  • dummkopf sagt:

    Schön @shane, dass du gleich an mein Weiterspielen denkst. Hört sich ja schon spannend an. Habe auch gleich geschaut. Es war allerdings nicht Baitinger am Werk oder besser gesagt an der Pfeife.
    Aber warum wartest du denn, ob ich etwas anderes sage, das ist hier doch alles anonym und kein Wissenschaftzirkel. Also überlege und schreibe, was du meinst.
    Jede Meinung ist interessant, selbst wenn man in eine der Beteiligten verliebt ist. Ich bevorzuge zwar die wohlüberlegten, aber manchmal sind auch die emotionalen Ausbrüche unterhaltsam und lehrreich.
    Zum alten Weiterspielen hatte ich glaube ich auch noch nichts von dir gelesen.
    Dass du mich dabei indirekt als FFC-Sympathisant einstufst, wird mir beim Kollegen Karl sicher auch Pluspunkte bringen. Schau ma mal, ob die Torshow was zeigt.

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  • enthusio sagt:

    Ich würde das 2:0 von Ando glatt zum „Tor des Jahrhunderts“ wählen, solch eine Szene hab ich noch nicht erlebt.

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  • tpfn sagt:

    @dummkopf
    mit dem Schlag aufs Knie von Simic stand so im Spielbericht von Turbine, vielleicht hätte ichs besser erwähnen sollen.

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  • dummkopf sagt:

    @sheldon
    Mach doch mal langsam.
    Du schmeisst wieder 10 Sachen auf einmal in den Ring und galoppierst los.
    zB ob Fussball von Rugby belächelt wird ist doch hier völlig belanglos. In D ist es doch wohl eher umgekehrt oder?
    Ausserdem dreht sich die „ganze Debatte“ doch nicht um Torhüterinnen, die den 5m Raum verlassen.

    Und der letzte Satz?
    Wann eine Schiedsrichterin abzupfeifen hat und wann nicht, dafür gibt es ja eben so etwas wie ein Regelbuch. Da steht eben deshalb drin, wann ein Schiri durch einen Pfiff in das Spiel eingreifen soll.

    Und das Fr. Baitinger diese Regelbuch in Weiterspielen komplett missachtet hat, ist einmal Teil1 und Auslöser des Problems. Ich dachte, das hättest du soweit verstanden. Wenn nicht, wäre es schade, dass deine sonst immensen Fusballfachkenntnisse in Punkto Regelbuch so lückenhaft sind.

    Dagegen kann ich andere Sätze voll unterstützen. Ich denke auch, dass es eine Unsitte ist, wie oft sich insbesondere die Männer „verletzt“ am Boden wälzen, um im nächsten Moment wieder wie „wundergeheilt“ loszuspritzen. Und ich halte die sofortige „ins-Aus-Spielerei“ auch genau aus diesem Grund für übertrieben.

    Zum „Fair-Play“ Gedanken, oder das Problem, das durch den stetigen Abfall seiner Achtung entsteht, komme ich leider nun schon gar nicht mehr.

    Zum Abschluss noch der Hinweis, dass es nicht besonders logisch ist, wenn dir eine Debatte hirnrissig vorkommt, sich daran zu beteiligen. Oder wenn sie dir auf den Keks geht, sie weiter anzufachen. Aber gerade da liegt ja oft deine Stärke.

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  • dummkopf sagt:

    @tpfn

    Danke. Nein, habe ich mir schon auch so gedacht, dass du halt die Info irgendwoher hattest. Wollte halt allgemein fragen, ob zufällig jemand hier dabei war, und etwas genaueres gesehen hat oder sagen kann.

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf:
    1. Die Schiedsrichterin muss abpfeifen, wenn ein Regelverstoß vorliegt. Zu keinem anderen Zeitpunkt. Lag in Freiburg ein Foul vor? Ich denke nein. Also gab es keinen Grund, abzupfeifen, nur weil die Spielerinnen das Spielen einstellen.
    2. Diese Unsitte kommt bei Frauen auch sehr häufig vor, vor allem bei einer N11-Mannschaft und einer deutschen Vereinsmannschaft.

    @enthusio: Was denn für eine Situation? Hättest du die Güte, die allen Mitlesern zu schildern?

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  • grammofon sagt:

    Oh man, das Ando Tor ist ja echt klasse. Kommt gerade in der Torshow, mit dieser dollen Musik, richtig gut rüber. Aber sonst schreibe ich lieber nichts dazu. Ich sehe eh alles immer nur durch meine Vereinsbrille.

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  • enthusio sagt:

    @Sheldon:

    Die Situation, die nach Vetterleins Verletzung zu Frankfurts 2:0 führte, kann man sich doch genauestens bei DFB-TV ansehen, was soll ich da noch schildern ?
    Aber für Dich mache ich das doch gerne: Alle Hoffenheimer Verteidigerinnen stehen tatenlos rum, weil sie nach Vetterleins Verletzung auf den Pfiff der Schiedsrichterin warten, die stattdessen rumgestikuliert, und die überraschte Ando reagiert als erste und schiebt den Ball rein.
    Kurios, kurioser, „Tor des Jahrhunderts“…

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  • FFFan sagt:

    @ Dummkopf:
    „Schau ma mal, ob die Torshow was zeigt.“

    Tut sie!

    Die Körpersprache der Beteiligten deutet darauf hin, dass alle (einschließlich der Torschützin) überrascht waren, dass der Treffer zählt.

    @ Sheldon:
    „Die Schiedsrichterin muss abpfeifen, wenn ein Regelverstoß vorliegt. Zu keinem anderen Zeitpunkt.“

    Das ist so nicht korrekt! Im Regelwerk steht (Regel 5):

    „Der Schiedsrichter hat (…)

    – die Partie zu unterbrechen, wenn er einen Spieler für ernsthaft verletzt hält (…);

    – die Partie weiterlaufen zu lassen, bis der Ball aus dem Spiel ist, wenn er überzeugt ist, dass ein Spieler nur leicht verletzt ist;

    (…)“

    Es muss also nicht unbedingt ein Regelverstoß vorliegen. Die Formulierungen deuten allerdings darauf hin, dass der Schiedsrichter in diesem Fall einen Ermessensspielraum hat. Die Frage ist, ob Frau Eisenhardt ihr Ermessen hier korrekt ausgeübt hat.

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  • Sheldon sagt:

    @enthusio: Danke, mittlerweile habe ich die Torshow auch gesehen. Tut mir leid, aber dieses Ding muss die Abwehr von Hoffenheim auf seine Kappe nehmen, insbesondere Madita Giehl. Wenn das Spiel nicht unterbrochen ist, dann sorgt man halt dafür, dass es das wird. Sie hatte den Ball vor den Füßen und es wäre eine Sache von Sekunden gewesen, den Ball ins Aus zu dreschen. Das Gleiche hätten auch die Freiburgerinnen machen können. Nur dass hier ja die Situation schon so war, dass der Ball Giehl direkt vor den Füßen lag und sie den Ball unbedrängt hätte wegschlagen können. So hat Kozue Ando den Ball eben ins Aus gespielt ;).

    @FFFan: Wenn eine Spielerin meint, dass die Schiedsrichterin die Situation falsch auslegt, sollte sie schleunigst dafür sorgen, dass der zweite Fall eintritt. Also: Erst Ball holen und ins Aus schlagen, dann kümmern, nicht andersrum.

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  • paule sagt:

    Klar, man kann sich hinter den Regeln verstecken. Aber normal ist diese Szene nicht, und mit Fairplay hat das ganze gar nichts zu tun. Die Schiedsrichterin sieht, dass A. Vetterlein den Ball sicher hat, ihn los lässt und liegen bleibt. Obwohl alle Spielerinnen das Spielen einstellen, fordert sie Ando regelrecht auf, das Tor zu schießen. Danach winkt sie gleich die Betreuer auf das Feld. Wenn der DFB sein Motto „Fair geht vor“ ernst nimmt, wird diese Schiedsrichterin erstmal kein Spiel mehr pfeifen. Über das Verhalten von Ando sage ich lieber nichts. Die Frankfurterinnen hätten im Anschluss (Vetterlein konnte nicht weiterspielen) viel für ihr Image und den Fairplay-Gedanken tun können.

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  • Sheldon sagt:

    @paule: Wieso hat Vetterlein den Ball denn losgelassen? Weil eine eigene Mitspielerin sie am Knie trifft. Ando hatte damit überhaupt nix zu tun.

    Danach macht KEINE Hoffenheimer Spielerin Anstalten, das Spiel zu unterbrechen, indem sie den Ball ins Aus schlägt. Ando verhält sich durchaus fair, weil sie mit ihrem Tor überhaupt erst ermöglicht, dass die Betreuer aufs Spielfeld kommen. Das Verhalten der Hoffenheimerinnen ist eine absolute Einladung für Ando. Und es wäre absolut dumm, wenn sie die nicht ausnutzt.

    Wir sollten bedenken, dass das nicht irgendwo Kreisklasse B ist, sondern das die FF-Bundesliga ist, wo es schon ein bisschen um was geht. Was hätten die Frankfurterinnen denn deiner Meinung nach tun sollen? Das Spiel verlieren, nur weil die Hoffenheimerinnen nicht so klug waren, den Ball zu klären, sondern ihn Ando vor die Füße gelegt haben?

    Für Fair-Play kann man sich nichts kaufen und für gegnerische Dummheit kann man auch nix.

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  • paule sagt:

    @Sheldon: Wieso sollte eine Hoffenheimerin irgendwelche Anstalten machen, wenn selbst Ando offensichtlich davon ausgeht, das Spiel sei unterbrochen?
    Mit Deinem letzten Satz „Für Fair-Play kann man sich nichts kaufen und für gegnerische Dummheit kann man auch nix.“ wirst Du in Frankfurt sicher gefeiert, zeigt mir aber, welches Geistes Kind Du bist.

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  • Apfelmus sagt:

    @ paule: „Mit Deinem letzten Satz “Für Fair-Play kann man sich nichts kaufen und für gegnerische Dummheit kann man auch nix.” wirst Du in Frankfurt sicher gefeiert“

    Prinzipiell stimme ich zu, allerdings verdrießt mich das Ende des Satzes. Fair-play ist das auch nicht.

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  • Sheldon sagt:

    @paule: Hat irgendeine dieser Spielerinnen einen Pfiff gehört? Falls ja, ist das ein Fall für den Ohrenarzt.

    Und meine Güte, am Ende war es Ando, die das Spiel unterbrochen hat, muss man ja auch mal so klar sagen. Wieso spielen die denn Fußball? Weil sie nix anderes zu tun haben?
    Auf dem Platz zählt zunächst einmal der Ball. Ando war klug und hat den Ball ins Aus geschossen und hat damit sowohl sich als auch dem Gegner (der endlich Vetterlein behandeln konnte) einen Gefallen getan!

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  • FF-Tale sagt:

    … und die nächste Schiedsrichterin mischt aggressiv im Rennen um die Trophäe „Deutschlands Schiri des Jahres“ mit. Wenn schon Entscheidungen getroffen werden, dann auch bitte klar und nachvollziehbar allen Beteiligten vermitteln (z.B. klare Handzeichen anzeigen statt wildes Bezirksklasse-Herumfuchteln)!

    Punkt 1: Wenn die Torschützin so ahnungslos und zufällig „aus Versehen“ das Tor gemacht hat, wieso hat sie dann mit ihren Kameradinnen z.B. nicht wie dieser oft gezeigte (nicht minder verdutzte) Ajax-Mann reagiert?

    Man könnte einwenden, es stand zu dem Zeitpunkt nur 1:0, aber ist Fairplay eine Sache von Spielständen?

    Punkt 2: O-Ton M. Iwabuchi (Hoffenheim): „… Beim zweiten Gegentor müssen wir einfach weiterspielen bis die Schiedsrichterin pfeift oder der Ball im Aus ist. Ich weiß aber auch nicht, was ich gemacht hätte, wäre ich direkt an der Situation beteiligt gewesen. Wir müssen uns aber nicht beschweren, der Ball war im Tor und hat gezählt. Es ist passiert, jetzt aber vorbei. Deshalb sollten wir uns darüber auch keine Gedanken mehr machen.“

    Das mit dem Weiterspielen stimmt natürlich, aber spricht da bei Iwabuchis Relativierung nicht auch ein bisschen zu viel Demut/Respekt gegenüber der Landsfrau-Torschützin Ando mit? Wie es bei Iwabuchi um Fairplay-Gedanken steht, offenbart ihr (fairerweise sehr offener) zweiter Satz.
    Schlussfolgerung: Also ist eventuell die ganze Fairplay-Debatte hier wieder einmal zu viel des Guten, wenn ohnehin beide Seiten (Frankfurterinnen wie Hoffenheimerinnen) nicht allzuviel konsequenten Wert darauf legen? Die kritische Rolle der Schiri bleibt davon allerdings unberührt!

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  • Sheldon sagt:

    Der erste Satz Iwabuchis ist der Satz, den jeder aktive Fußballer oder jede aktive Fußballerin nach so einer Situation gesagt hätte.
    Übrigens, gab es scheinbar auch keine ersichtlichen Proteste gegen das Tor von Seiten der Hoffenheimerinnen.
    Und ich meinte nicht, dass Ando den Ball unabsichtlich ins Tor geschossen hat. Aber auch Tor ist Aus, streng genommen.

    Ich möchte dir beipflichten, dass die ganze Fairplay-Debatte hier sehr gekünzelt ist. Wenn Fairplay schon soweit geht, dass man keine Tore mehr schießt, wenn der Gegner einfach nicht mehr mitspielt, obwohl nicht abgepfiffen wurde, hätte Frankfurt gegen Sindelfingen überhaupt keine Tore schießen dürfen. Ich vermute mal ganz stark, dass die Reaktionen anders ausgefallen wären, wenn Hoffenheim die begünstigte Mannschaft gewesen wäre. Dann wäre der Spott gegenüber Frankfurt hier sicherlich groß gewesen!

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  • cujo31 sagt:

    Beim Spiel essen gegen Wolfsburg entstand das 1:0 durch eine klare Abseitsposition. Die Schützin des Treffers selbst nicht aber die vorbereiterrin stand klar drin.
    War nicht der einzigste Bock von Frau söder und kolleginnen an dem Tag.

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  • Neutral77 sagt:

    @Sheldon

    ich vermisse deine unendlich vielen langen Kommentare zu deinem Top Verein Bayern.
    Jetzt könntest du doch schreiben, bis dir die Tinte ausgeht (hast du doch vor der Saison und während der ersten Spieltage auch gemacht ….)
    Übrigens, wieder 2 Ausländerinnen geholt 😉

    Und FAIR PLAY scheint für dich anscheinend auch kein Begriff zu sein (wie du ja oben eindrucksvoll beweist), wie für 2 gewisse Spielerinnen, die das diese Saison eindrucksvoll bewiesen haben !!

    Fair Play = das Video von FF-Tale !! Und da geht es um ganz andere Geldsummen als im deutschen Frauenfussball !!

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  • Detlef sagt:

    Oh Gott, wenn ich kein Freund des FF wär, würde ich mich über das 2:0 von Ando schier totlachen!!!
    So etwas wäre im MF undenkbar, und den Schiri würde man für mindestens 100.000 Jahre einsperren!!!
    Im FF ist das aber normal, und wird ganz sicher keinerlei Konsequenzen nach sich ziehen!!!

    Nach der unfaßbaren Entscheidung von Frau Hussein, das Spiel Potsdam gegen Frankfurt einfach weiterlaufen zu lassen, obwohl zwei TURBINEN blutüberströmt am Boden lagen, hatte ich den Eindruck, daß die Schiri-Frauen in den folgenden Spielen jede noch so kleine Verletzung sofort abpfiffen!!!
    Man konnte so fast annehmen, daß der DFB eine entsprechende Weisung an seine „Refereenas“ ausgab, und (man mag es kaum schreiben) so etwas wie LERNFÄHIGKEIT zeigte!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Neutral: Welche Spielerinnen bitte? Das Video ist eine ganz andere Situation. Hier hatte die gegnerische Mannschaft den Ball ins Aus geschossen oder bei ihrem Ballbesitz wurde abgepfiffen. Das war nur die obligatorische Rückgabeaktion.
    Hier hat Hoffenheim den Ball AUS FREIEN STÜCKEN liegen gelassen, obwohl sie alle Zeit und Welt gehabt hätten, den Ball ins Aus zu spielen. Das war also ein Angebot der Hoffenheimerinnen an Ando. Soviel Dummheit gehört einfach bestraft!

    Wie du vielleicht bemerkt hast, sind die beiden Ausländerinnen Ersatz für zwei andere Ausländerinnen. Das ist dasselbe wie mit zwei Ausländerinnen verlängern…

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  • grsm sagt:

    Das es auch anders geht zeigt dieses Beispiel:

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  • waiiy sagt:

    Zum Spiel in Cloppenburg will ich kurz sagen, dass ich froh bin, dass Turbine dort die Punkte mitgenommen hat. Ich hatte es als ein schwieriges Auswärtsspiel gesehen, weil eben auch mit 2.000 Zuschauern zu rechnen und Cloppenburg durchaus ein gutes Team hat, was eben auch funktioniert.

    Nach der Torshow frage ich mich, ob das Foul zum Strafstoß innerhalb war oder nicht. Es war sicher sehr schwer zu entscheiden, da beide Spielerinnen aufeinander zulaufen. Mjelde souverän wie zuletzt auch. Ich bin von ihr als Strafstoßschützin begeistert.

    Das 1:1 war ein schön Klops. Aber besser, Berger ist sich in Cloppenburg bei so einem Schuss sicher, dass er daneben geht als wenn es am kommenden Sonntag so der Fall wäre.

    Vor den beiden anderen Toren gingen schöne Zusammenspiele zwischen Nagasato und Hegerberg voraus. Das sah schon sehr nach Verständnis aus zwischen den Beiden, auch wenn sie eigentlich wenig gemeinsame Spielzeit bisher hatten in dieser Saison.

    In meinen Augen derzeit klares Plus von Nagasato vor Anonma und auch knapp vor Andonova, wobei wohl das klare Plus ist, dass da immer 2 Stürmerinnen von der Bank kommen, die dem Gegner weiter Angst machen können.

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  • karl sagt:

    @sheldon: „Ich vermute mal ganz stark, dass die Reaktionen anders ausgefallen wären, wenn Hoffenheim die begünstigte Mannschaft gewesen wäre. Dann wäre der Spott gegenüber Frankfurt hier sicherlich groß gewesen!“
    Volle Zustimmung. Ich vermute sogar dass die Reaktionen anders ausfallen bei allen anderen mannschaften, nur wenn frankfurt aus der situation Nutzen zieht ist es verboten, illegal , irregulaer , oder wenns das alles nicht ist, dann doch wenigstens unfair , sonst haette doch auch jemand ueber das Elfmetergeschenk fuer Potsdam , oder andere Kuriositaeten reden muessen die sich am letzten spieltag ereignet haben, hab ich aber nichts von gehoert.

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  • dummkopf sagt:

    Oh weh. Jetzt werde ich wohl endgültig als FFC-Fan eingestuft. Prosit.
    Wenn selbst schon beim sonst wandelnden Fussball-Lexikon sheldon die Regelkunde offensichtlich ausgeklammert wird…
    Was nutzt es, sich lieber über Schiri-Leistungen auslassen, als vorher zu informieren, nach welchen Regeln die überhaupt zu pfeifen haben?
    Dazu gibt es auch ganz interessante Testfragen im Netz. Die erweitere ich noch um die Frage nach 5-10 Situationen, wann ein Schiri pfeifen muss, ohne dass ein Regelverstoss vorliegt? Sollten sich in 1-2 Minuten schon finden lassen.
    In der Situation beim FFC hat die Schiri sich exakt nach den ihr vorgegebenen Regeln verhalten. Ihre sofortige Ballnähe und ihre Anzeige waren sogar vorbildlich. Sehr wahrscheinlich hat sie auch sofort Weiterspielen gerufen.
    Sie hätte hoffentlich auch richtig entscheiden, wenn die Situation sich wie folgt anders dargestellt hätte:

    – Die Verteidigerin klärt den Ball zur Seite Richtung aus und der Ball ist bereits ausserhalb des 16ers , als die Stürmerin hinausläuft und den Ball wieder 30m weit zurück ins Zentrum befördert.
    – Die verletzte Spielerin versucht sich aufzurichten und kippt wieder um, bewegt sich mehrere Sekunden nicht vom Fleck, und es handelt sich offensichtlich um einen ohnehin gefährlicheren Zusammenprall mit dem Kopf.
    – Die verletzte Spielerin verhindert einen weiteren normalen Spielablauf, da sie der Torhüterin bei ihren Aktionen mitten im Weg liegt, ähnlich Sperren ohne Ball. (Da fällt mir gerade ein, das wäre doch auch eine toller Freistosstrick. Es legen sich einfach 5 Spielerinnen vor das gegnerische Tor auf den Boden, so dass die Torhüterin beim Freistoss Hindernislauf machen muss. Kann man bei Fr. Baitinger ja mal ausprobieren)
    – Jegliches Spielen auf das Tor wird sowieso von der Verletzten verhindert, da sie liegend im Abseits „steht“, und somit jede Aktion Richtung Tor sofort abzupfeifen ist.

    Alles falsch in Freiburg. Schiri bekannt. Die, die meist die Topspiele pfeift.

    @sheldon, ich verspreche dir zuliebe, hierzu nicht mehr zu sagen. Du hast mir schliesslich auch schön öfter einen Gefallen getan.

    und @detlef, nicht böse sein, ich rede halt gern ein wenig Stuss von Zeit zu Zeit.
    Meinst du aber nicht auch, 100000 Jahre ist ein bisschen viel?
    Ich glaube, der würde nach EU-Recht soweiso nach spätestens 9628 Jahren wegen guter Führung entlassen.

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  • Sheldon sagt:

    @grsm: Was wäre bei dem Fall anders gewesen, wenn sie den Ball einfach ins Tor geschlagen hätte?

    Mir geht diese Diskussion auf den Geist. Es kann doch nicht sein, dass bei jeder Kleinigkeit eine Spielerin sich verletzt gibt und sofort keine Spielerin mehr ein Tor schießen darf. Beim MF würde keiner auch nur auf die Idee kommen, einfach aufhören zu spielen, nur weil ein Mitspieler am Boden liegt. Weder vom eigenen Team, noch vom gegnerischen. Schon gar nicht in solch einer Situation.

    Nichts gegen Fair Play, aber für mich verkennt gerade diese Situation den wahren Wert von Fair Play. Fair Play ist beispielsweise, sich nicht theatralisch fallen zu lassen. Fair Play ist, keine Elfmeter zu schinden. Fair Play ist, zuzugeben, dass ein Elfmeter keiner war oder dass ein Tor irregulär erzielt wurde. Fair Play ist für mich, nicht überhart einzusteigen. Das alles ist für mich Fair Play, weil es dazu führt, dass das Spiel regulär bleibt und nicht irregulär wird.
    Hier aber lag keine irreguläre Spielsituation vor. Es war kein Foul von Ando an Vetterlein, sondern ein Zusammenstoß mit einer eigenen Spielerin. Die Verletzung hatte (auch für mich) nicht den Anschein, als ob akute Hilfe notwendig wäre. Alles regulär, nur nicht das, was die Hoffenheimer Spielerinnen gemacht haben.

    Mich erinnert die Situation eher an den Freistoß von Jan Schlaudraff in der Saison 2011/12 am ersten Spieltag, übrigens auch gegen Hoffenheim ;). Es hatte ein Foul gegeben, Hoffenheim stellte noch die Mauer und Schlaudraff verwandelte den Freistoß. Alles war regulär, der Treffer zählte.
    Hier wie da hat Hoffenheim einfach nicht aufgepasst. Bei dem Freistoß hätte sich ein Verteidiger sofort vor den Ball stellen müssen, damit eine schnelle Ausführung nicht möglich ist. Bei diesem Spiel hätte eine Verteidigerin den Ball einfach wegschlagen müssen.
    Natürlich kann man jetzt sagen: Das war aber unfair von Schlaudraff, dass er nicht gewartet hat, bis alle auf ihren Posten waren. Ich sage, es war schlau.

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  • enthusio sagt:

    Zu Cloppenburg-Potsdam:

    es lohnt sich, den originell verfassten Spielbericht auf der Cloppenburger Homepage zu lesen.

    http://www.bvc-kicker.de/meldung_detail.php?page=51&key=ne_ID&id=2194&tab=news&page=51

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  • Aldur sagt:

    Detlef sagt:
    „Nach der unfaßbaren Entscheidung von Frau Hussein, das Spiel Potsdam gegen Frankfurt einfach weiterlaufen zu lassen, obwohl zwei TURBINEN blutüberströmt am Boden lagen…“

    Frau Hussein hat das Spiel seinerzeit augenblicklich unterbrochen, als die beiden Turbinen zusammengerasselt sind, und sofort die Betreuer auf den Platz gewinkt. Das kann man auch problemlos nachsehen, da das Spiel nach wie vor in voller Länge bei DFB-TV als Video vorhanden ist. Ihre Entscheidung anschließend die gesamte Behandlungszeit mit 9 gegen 11 nachspielen zu lassen mag regelkonform, aber diskussionswürdig sein. Dies ist damals hier ja auch ausführlich geschehen. Die Behauptung sie hätte das Spiel weiterlaufen lassen, obwohl zwei Spielerinnen blutüberströmt am Boden lagen, ist aber schlicht unwahr.

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  • FFFan sagt:

    @ cujo31:
    „Beim Spiel essen gegen Wolfsburg entstand das 1:0 durch eine klare Abseitsposition. Die Schützin des Treffers selbst nicht aber die vorbereiterrin stand klar drin.“

    Du meinst bestimmt Jakabfi. Die stand beim Pass von der rechten Seite jedoch nicht im Abseits (schon gar nicht „klar“). Anhand der Rasenstreifen lässt sich relativ gut erkennen, dass sie sich im Zeitpunkt der Ballabgabe auf gleicher Höhe mit der Essener Abwehrspielerin befindet. Selbst wenn sich mithilfe technischer Hilfsmittel ermitteln ließe, dass die Ungarin doch ein paar Millimeter zu weit vorne war, wäre das „Bildschirmabseits“ (Arnd Zeigler) und für die Assistentin trotz bester Position nicht zu erkennen.
    Von einem „Bock“ des Schiedsrichtergespanns kann hier nicht die Rede sein!

    @ Detlef:
    „Nach der unfaßbaren Entscheidung von Frau Hussein, das Spiel Potsdam gegen Frankfurt einfach weiterlaufen zu lassen, obwohl zwei TURBINEN blutüberströmt am Boden lagen…“

    Das ist absolut nicht wahr! Frau Hussein hat seinerzeit das Spiel SOFORT unterbrochen (der Knall und der Pfiff waren fast zeitgleich zu hören)!

    @ waiiy:
    „Nach der Torshow frage ich mich, ob das Foul zum Strafstoß innerhalb war oder nicht.“

    Innerhalb – die Linie gehört zum Strafraum. Ich frage mich eher, ob es ein Foul war oder ob Evans da ‚eingefädelt‘ hat.

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  • cujo31 sagt:

    @fffan
    Es war hundertprozentig abseits. Stand genau auf der Höhe. Ist bei dfb tv nur nicht erkennbar da die Szene zu spät einsetzt.

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  • Manu sagt:

    @FFFan

    „Innerhalb – die Linie gehört zum Strafraum. Ich frage mich eher, ob es ein Foul war oder ob Evans da ‘eingefädelt’ hat.“

    Ich war live vor Ort und hatte eine gute Sicht auf diese Szene. Es war ein Foul an Lisa und ich hätte diesen Elfer auch gegeben. Das hatte auch die Reaktion von Frau Löwenberg gezeigt, die Lisa gefoult hatte und sich dann beim Pfiff der Schirifrau wegdrehte, weil sie wusste, dass es ein Elfer war.

    Ansonsten muss ich sagen, war es ein rassiges Spiel, mit vielen Unterbrechungen und Standards, weil beide Mannschaften sich nichts schenkten. Aber es war zu keiner Zeit unfair oder nicklich, was auch daran zu sehen ist, dass es berechtigt keinerlei Karten gab. Besonders angetan war ich von dem Cloppenburger Mittelfeld mit der Brasilianerin und den Polinnen, die schön bis zum 16ern kombiniert hatten.

    Wenn diese Cloppenburger Mannschaft so weiterspielt, dann sollten sie eigentlich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Was auch dem Umfeld zu wünschen wäre, das sich echt Mühe gibt und sehr angenehm ist.

    Hervorheben möchte ich noch die männliche Fan-Singsanggruppe von Cloppennburg, die eins um andere Mal ein Loblied auf Trainerin Tanja Schulte gesungen hatte.

    Lieben Gruß aus Potsdam

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  • grammofon sagt:

    Bei Simic ist es zum Glück nur eine Prellung. Ob sie am Sonntag spielen kann ist allerdings noch offen.

    Quelle: http://www.pnn.de/regionalsport/809393/

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  • Silvia sagt:

    @sheldon:
    Ich weiss nicht warum Sie hier in diesem Chat sind!!! Solche Absätze sind völlig unnötig […]. Vielleicht mal die FFC-Brille ausziehen.
    Die Situation am Wochenende in Frankfurt ist nicht zu diskutieren. Ando darf das Tor nicht machen!!!!!!
    Selbst wenn die Situation unklar war ist es nur richtig,wenn sie den Ball ins Aus schießt!!!! Das hat nichts mit Hoffenheim, mit Vetterlein,mit Giehl, mit der Abwehr und schon gar nichts mit DUMMHEIT zu tun!!! Ich denke Frankfurt hat sowas nicht nötig….

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • ruhri sagt:

    Vom Spiel Essen vs. Wolfsburg gibt es ab sofort einen ausführlichen Spielbericht in bewegten Bildern:

    http://www.sgs-essen.de/medien.html

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  • Sheldon sagt:

    @Silvia: Wieso darf Ando das Tor nicht machen? Der Ball ist freigegeben, keine Gegenspielerin geht zum Ball, wieso darf sie das Tor nicht machen? Es war alles regulär und legal. Und legitim war es auch, denn die Hoffenheimerinnen hatten selbst die Chance, den Ball einfach ins Aus zu schlagen (oder in Richtung Aus, ich denke nicht, dass eine Spielerin dazwischen gegangen wäre). So hat Ando den Ball letztlich ins Aus geschossen, was keine andere Spielerin übernehmen wollte.

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  • dummkopf sagt:

    Danke @grammo für die Nachricht. War der „Schlag gegen das Knie“ also korrekt beobachtet. Und eine Prellung sollte in 7 Tagen doch zu machen sein. Wäre sehr schade sonst.
    So etwas gibt einer Spielerin nach langer Verletzung auch Auftrieb, weil sie merkt „die Knochen halten“.

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  • sonic sagt:

    @sheldon

    1. Vetterlein hat nicht verletzt getan! Wenn eine Torhüterin einen Ball den sie schon sicher hat, wieder los läßt und nicht sofort wieder sichert oder selbst ins Aus befördert, sollte eine Schiedsrichterin von einer ernsten Verletzung ausgehen und nicht von einer leichten Verletzung oder einer Schauspieleinlage, da diese der Torhüterin ja keinen Vorteil verschaffen könnte (es bestand ja keine Gefahr, sie hatte den Ball schon). Von daher ist die Entscheidung der Schiedsrichterin weiterspielen zu lassen nach oben zitierter Regel 5 nicht korrekt, denn es war ganz klar von einer ernsthaften Verletzung auszugehen. Was sich ja auch bestätigt hat.

    2. Wenn Ando den Ball nur ins Aus befördern wollte, um das Spiel zu unterbrechen und eine Behandlung der Verletzten zu ermöglichen, hätte sie ihn auch neben das Tor schieben können.

    3. Bei der Fairnessdiskussion geht es mMn um den vllt etwas überholten Begriff der Ehre. Ist es ehrhaft einem Gegner, der offensichtlich den Kampf eingestellt hat, der sich nicht mehr wehren kann oder will, die Klinge in den Leib zu rammen? In manch einem hier schlummert dieser Begriff anscheinend noch und er beantwortet die Frage mit nein. Du hälst es eher mit Hobbes und Ando, schreist „Super, der wehrt sich ja nicht mehr!“ und treibst die Klinge bis zum Anschlag rein. Gratuliere du hast gewonnen!

    4. Der Vergleich mit dem Schlaudraff-Tor würde vielleicht dann nicht hinken, wenn zwei verletzte Hoffenheimer dabei im eigenen Strafraum gelegen hätten. Nur hätte der Schiedsrichter dann den Ball wahrscheinlich nicht freigegeben.

    5. „Bei dem Freistoß hätte sich ein Verteidiger sofort vor den Ball stellen müssen, damit eine schnelle Ausführung nicht möglich ist.“

    Und das wäre fair? Erst durch eine regelwidrige Handlung einen Freistoß verursachen und dann die Ausführung der gerechtfertigten Sanktion behindern? Das ist in meinen Augen alles andere als fair.
    Weshalb ist es deiner Meinung nach in Ordnung die Ausführung eines Freistoßes zu behindern und so den Gegner um eine gute Torchance zu bringen? Dann müßtest du auch Schwalben fair finden. Ist schließlich nur die andere Seite der Medaille.

    Weshalb im Fußball diese Unsitte des Ballwegschiebens, Ballmitnehmens, Abstandnichteinhaltens nicht bestraft wird, ist mir ein Rätsel. Weshalb FIFA und UEFA, die ja gerne Werbung für Fairness im Fußball werben, gegen dieses unsportliche Gegnerbehindern nicht vorgehen, verstehe ich auch nicht. Das ist auch nichts anderes als ein taktisches Foul, um den schnellen Gegenstoß zu unterbinden. Außerdem würde das Spiel für die Zuschauer noch attraktiver (mehr Torraumszenen), wenn Freistöße schneller ausgeführt werden könnten bevor sich der Gegner zurückgezogen und sortiert hat. In anderen Sportarten (z. B. Handball) wird dieses unfaire Verhalten ja auch rigoros bestraft.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Technically the Ando goal was correct.
    Ethically the goal was not correct.
    It is that simple.

    Because you are now a Mainhattener you are totally biased.

    Imagine this possible scene –
    It is DFB Pokal Final and you are in the stadium wearing your ‚Ich liebe Colin Bell‘ T shirt.
    Frankfurt – Köln is 0:0 with only seconds of play remaining.
    Inka Grings then scores an ‚Ando goal‘ and Köln win 1:0.
    You would be an über ‚cry baby‘ about the unfairness, lack of sportsmanship, fair play, blah blah blah.
    You would be demanding that the result be declared void and the player banned for life.

    LOL

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  • dummkopf sagt:

    Würde mich sicher freuen, und ich denke auch, Cloppe bleibt drin. Aber, dass die dort auch gut spielen können, und man sie erst einmal schlagen muss, ist ein bedenklicher Kommentar aus Richtung TP.
    Hoffentlich haben die Spielerinnen da mehr Feuer und Ehrgeiz im Blut, als ihr Trainer auf der Zunge.
    Obwohl die Aussage natürlich nicht falsch ist. Aber das wissen wir doch längst alle.
    Nach so einem Spiel wäre es wichtig, nicht die Gegnerleistung zu loben, sondern die eigene hart zu kritisieren. Wer in der Lage ist, OL zu schlagen, muss auch in der Lage sein, Cloppe – bei allem Respekt – souveräner zu dominieren.
    Andernfalls hat man schlicht sein Leistungsvermögen unzureichend abgerufen, und muss dringend die Gründe dafür suchen, und zwar bei der eigenen Mannschaft und nicht beim starken Gegner!

    Ohne eine Sekunde des Spiels gesehen zu haben, kann man sich sicher sein, dass der letzte Wille, die Laufbereitschaft, und die Leidenschaft vom Lyonspiel hier nicht vorhanden war.

    Das zu erkennen, und energisch gegenzusteuern (statt mit gegenerischer Stärke zu entschuldigen) ist die Aufgabe! Ohne diese Eigenschaften auch gegen die „kleineren“ zu zeigen, werden so mühsame Siege wie Hoffe, FCR, Freiburg, Cloppe auch bald wieder zu Jena oder Essen umschlagen.

    Und selbst im Spitzenspiel gegen Wob, wie auch oft in den Spitzenspielen der letzten Rückrunde, hat der letzte Wille gefehlt. SO wird es gegen den FFC nicht reichen!

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  • Neutral77 sagt:

    @ Silvio, sonic und laasee = zu 100 % auf eurer Seite !!!

    Sheldon vergleicht ständig Äpfel mit Birnen und malt sich seine Welt immer so wie sie ihm gefällt, bzw. verdreht und biegt sich die Regeln zurecht.
    Normalerweise kann man sich bei ihm die Kommentare sparen, den Fair Play scheint er jetzt auch nicht mehr zu kennen ……

    Außerdem springt er immer auf den Zug der Mannschaft die oben steht !! Außer Wolfsburg denn dieser Kommerzverein (andere Vereine zahlen schließlich nur mit Holzkohle) kann machen was er will, die machen immer alles verkehrt (sogar dann wenn man ein Triple holt 😉

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  • karl sagt:

    @laasee: „Imagine this possible scene –
    It is DFB Pokal Final and you are in the stadium wearing your ‘Ich liebe Colin Bell’ T shirt.
    Frankfurt – Köln is 0:0 with only seconds of play remaining.
    Inka Grings then scores an ‘Ando goal’ and Köln win 1:0.
    You would be an über ‘cry baby’ about the unfairness, lack of sportsmanship, fair play, blah blah blah.
    You would be demanding that the result be declared void and the player banned for life.“
    Das ist eine sehr schoene Gechichte , aber ich glaube da wuerde sich niemand drueber aufregen, noch nicht mal Sheldon und auch nicht sonst jemand. Das wuerde das Tor des Monats werden und spaeter Tor des Jahrhunderts und niemand wuerde die fairplay Keule schwingen. Ich glaube bei der Diskussion hier kommt es nur drauf an welche Mannschaft solch ein tor erzielt, der eigentliche Vorgang stoert hier niemanden wirklich 🙂

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  • Altwolf sagt:

    @Neutral77.Ich habe @Sheldon doch lieber auf der „anderen“ Seite.
    Was soll denn hier im Forum „fetzen“,wenn er nun auch noch WOB- Sympathiesant werden würde.Ich mag ihn da lieber als „Diskusions-Gegner“ und „Multi-Fan“ anderer Clubs.Außerdem würde er niemals sein „FF-Weltbild“ ändern wollen. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    Okay, nochmal für alle: Das hat hier alles nix mit Fair Play oder Ethik oder was weiß ich zu tun. Wer einen Gegner nicht am Torschuss hindert, ist selbst schuld. Das hier ist keine Charity-Veranstaltung, wo es nur darum geht, zu zeigen, wie lieb man sich doch hat. Das ist der Job dieser Spielerinnen. Und da haben die Spielerinnen erstmal ihren Job zu erledigen.

    Ando hat das getan. Ando hat den Ball in Richtung Tor befördert, weil das das ist, was man in einer solchen Situation tut. Jede Hoffenheimerin hätte dazwischen gehen können, hätte den Ball vor der Linie klären können, wenn es ihr wichtig gewesen wäre. Aber den Hoffenheimerinnen scheint es ja Fußball sowieso egal zu sein.

    Nochmal zum Tatbestand:
    1. Keine Frankfurterin hat diese Situation verursacht, sondern zwei Hoffenheimerinnen.
    2. Wer sagt, dass man das Spiel ohne Torhüterin im Kasten nicht fortsetzen kann? Hm, dann war Hankes Tor also auch nicht fair, dass er damals gegen den Elfmeterschützen Butt geschossen hatte, der gerade – viel zu langsam – wieder zurück in seinen Kasten trabte?
    3. Es ist einfach keine Einstellung, einfach sofort alles stehen und liegen zu lassen und eine Mitspielerin, die am Boden liegt, unbedingt zu bemuttern. Sorry, aber wir sind hier nicht im Kindergarten. Das Spiel ist dann unterbrochen, wenn der Schiri es sagt oder der Ball im Aus ist. Beides war nicht der Fall, also kann man nicht einfach aufhören zu spielen. Nicht die Spielerinnen machen die Regeln.
    Und wenn die eine Mannschaft nicht mehr spielen will, wieso soll die andere Mannschaft sich dem anschließen? Jede Mannschaft hat 11 Spielerinnen auf dem Platz. Selbst, wenn sich 2 um die Verletzten kümmern, sind das immer noch 7 Spielerinnen, die den Ball klären können.
    Was hilft es diesen beiden Spielerinnen, ob sie nun in 2 oder in 5 Sekunden bemuttert werden? Überhaupt nix. Wenn es wirklich etwas Schwerwiegenderes ist, können die sowieso nix machen.
    Und wir haben es hier auch nicht mit einem Freundschaftsspiel zu tun, sondern mit einem Pflichtspiel. Da geht es um 3 Punkte und um nen Haufen Kohle! Da schenkt man so eine Chance nicht einfach her.

    Ando hat sich fair verhalten, indem sie sichtbar für alle die Schiedsrichterin gefragt hat, ob es weitergeht oder nicht und die Schiedsrichterin das auch klar für alle angezeigt hat. Und dann muss man als Abwehrspielerin nunmal erstmal seine Pflicht tun.

    Letztlich muss ich sagen, sollte das jetzt nur eine Prellung und nix Gravierenderes sein, kann man ganz sicher nicht von eienr schwerwiegenden Verletzung sprechen und die Schiedsrichteirn hat alles richtig gemacht in ihrer Beurteilung.

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  • Detlef sagt:

    dummkopf schrieb;
    „Ohne eine Sekunde des Spiels gesehen zu haben, kann man sich sicher sein, dass der letzte Wille, die Laufbereitschaft, und die Leidenschaft vom Lyonspiel hier nicht vorhanden war.“

    Als jemand, der das Spiel Vorort gesehen hat, muß ich Dir absolut widersprechen!!!
    Du kannst doch nicht Lyon mit Cloppenburg vergleichen!!!
    Gegen die Französinnen waren wir krasser Außenseiter, und haben zumeist in der Defensive gearbeitet!!!
    In Cloppenburg waren wir der hohe Favorit, zumindest laut Frau Schulte, die vor der Partie mächtig tief gestapelt hat!!!
    Sie tat ja fast so, als müßte sie ausschließlich mit erstligaunerfahrenen Spielerinnen antreten!!!
    In Wirklichkeit kann man die fast mit der Lupe suchen!!!
    Mit Islacker und Jakobson hat der BVC immerhin 2 Spielerinnen von internationalem Format!!!
    TURBINE hat nur eine solche Spielerin, und die steht im Moment auch noch völlig neben sich!!!
    Und rechne bitte mal das Durchschnittsalter beider Mannschaften zusammen, die auf dem Platz standen!!!
    Ich glaube Cloppenburg hatte keine 17-18 jährige auf dem Feld!!!

    Wir hatten in Cloppenburg genau das selbe Problem wie gegen Lyon, nämlich unsere mangelhafte Chancenverwertung!!!
    Zudem krankt unser Aufbauspiel immer noch daran, daß zu wenig Unterstützung aus dem Mittelfeld kommt, und vor allem JULIA die ihr angedachte Spielmacherrolle nur bedingt ausfüllen kann!!!
    Und auch JOJO, die defensiv zumeist sehr gut steht, kann offensiv noch nicht so viel Druck erzeugen wie gewünscht!!!
    PAULI und LIA mühen sich zwar redlich, aber beiden fehlt oft in entscheidenden Situationen der Mut zum Abschluß, und sie spielen lieber den Querpaß!!!

    Unser größtes Handicap ist zZ leider AYOMA, die ihrer Topform schon länger hinterherläuft!!!
    Ihr gelingt fast garnix mehr, und das frustriert sie immer wieder aufs Neue!!!
    Lichtblicke sind für mich vor allem ADA und ASANO, die unermüdlich rackern und so auch Torgefahr generieren!!!
    LISA ist leider ihr Torinstinkt etwas verloren gegangen, aber sie wirbelt fleißig die gegnerische Abwehr durcheinander, und bereitet so Chancen und Tore vor!!!
    NATASCHA hat nach ihrer schweren Verletzung leider auch noch nicht zu alter Stärke zurückgefunden!!!

    Ich will meine TURBINEN ganz sicher nicht schlechtschreiben, aber wir haben noch etliche Baustellen im Team, die sicher noch bis tief in die Rückrunde hinein offen sein werden!!!
    Das Weiterkommen gegen Lyon lag für mich in erster Linie am totalen Versagen von Olympic!!!
    Mit einem Auswärtssieg und einer Heimführung im Vorteil, muß so ein Spitzenteam das Ding locker nach Hause schaukeln!!!
    Das TURBINE sich schon im Hinspiel super verkauft hat, und sich in Lyon dann mit „Krallen und Zähnen“ gegen die Niederlage gestemmt hat, kann so einem jungen- und unerfahrenen Team natürlich nicht hoch genug angerechnet werden!!!
    Aber OL hätte bei durchschnittlicher Torquote den Sack beizeiten zumachen müssen!!!
    Am Ende sind sie für ihre zT schlampige Chancenausnutzung eben bestraft worden!!!

    Der BVC hat sich am Sonntag sehr stark präsentiert, und damit die Äußerungen von Schröder im Vorfeld absolut gerechtfertigt!!!
    Aus einer gut gestaffelten Defensive heraus, setzten sie immer wieder gefährliche Nadelstiche, und kombinierten dabei sehr gefällig!!!
    Wir guckten uns im TURBINE-Fanblock einige Male ganz verdutzt an, und mußten einige Male tief durchpusten!!!

    Das Gegentor von Bernauer und auch der Pfostentreffer von Jakobson resultierten beide aus hohen- und weiten Bällen aufs Tor!!!
    Hier hatte KABA schon Desöfteren so ihre Probleme, solche Schüsse richtig einzuschätzen!!!
    Als „Klops“ möchte ich das Gegentor jedoch nicht werten, da der Ball eine unfassbare Flugkurve machte!!!
    Von meinem Standplatz sah es zumindest auch so aus, als ob der Ball klar drüber gehen würde!!!
    Aber er senkte sich zum Schluß noch wie ein Stein in die Maschen!!!
    Es war einfach ein sensationelles Tor, das aber natürlich vermeidbar war, wenn KABA sicherheitshalber in der Torecke hochgesprungen wäre!!!
    Hier muß sie mit dem Torwarttrainer noch einiges tun!!!
    Bevor hier aber wieder ein „KABA-Bashing“ losgetreten wird, muß man ihr ansonsten eine gute Leistung attestieren, da sie 2-3 mal stark parriert hat!!!

    Am Ende muß ich noch etwas tun, was ich nur sehr selten mache, nämlich das Schiri-Gespann lobend erwähnen!!!
    Marija Kurtes und ihre Assistentinnen machten am Sonntag wirklich einen guten Job!!!
    Keine spielentscheidenden Fehler (den Elfer muß man schon geben) und eine klare Linie bei ihren Entscheidungen war sichtbar!!!
    Bitte mehr solch guter Schirileistungen!!!

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.Ein gelungener Kommentar mit realistischer konstruktiver Kritik und Bewertung, so daß ich den Turbinen nochmal, wie gegen OL, am WEnde eine starke Mannschaftsleistung wünsche,um dem 1.FFC auf hohem Niveau Paroli bieten zu können.Im Sinne des FF sollte das bessere Team gewinnen und hoffentlich mal „Fehlentscheidungen“ das Spiel und die Leistungen nicht „trüben“.

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  • laasee sagt:

    „Okay, nochmal für alle: Das hat hier alles nix mit Fair Play oder Ethik oder was weiß ich zu tun.“

    The Pope from the Football Vatican has now decreed that he is all knowing and all seeing.

    In Sheldonland there is only one certainty – Sheldon is always correct.

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  • FFFan sagt:

    @ cujo31:
    „Es war hundertprozentig abseits. Stand genau auf der Höhe. Ist bei dfb tv nur nicht erkennbar da die Szene zu spät einsetzt.“

    Wieso zu spät? Die Szene beginnt in der Torshow vor der Ballabgabe (entscheidender Zeitpunkt für die Abseitsfrage) und es sind in diesem Moment beide Spielerinnen im Bild (anders als beim Powerplay-TV-Video). Was soll da nicht erkennbar sein?

    @ Detlef:

    Wieso Mandy Islacker eine Stürmerin „von internationalem Format“ sein soll und Ada Hegerberg nicht, solltest du zumindest näher begründen. Aus neutraler Sicht würde ich es eher umgekehrt vermuten.

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  • cujo31 sagt:

    @fffan
    genau der Pass auf die Außenposition ist durch die schlechte perspektive nicht gut zu erkennen.
    Stop das Bild und schau genau hin , dann wirst du es auch erkennen.
    mindestens ein halber Meter wenn nicht sogar mehr.
    Die Linien des Rasens helfen nur geringfügig.
    Auf höher des Geschehens hat man es eindeutig besser gesehen.

    Gab halt noch genügend andere Fehler vom Gespann.

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  • Coach sagt:

    Was habt ihr eigentlich alle mit Schiedsrichterin Baitinger? Die hat doch an diesem Spieltag überhaupt nicht gepfiffen!?

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  • Detlef sagt:

    FFFan schrieb:
    „Wieso Mandy Islacker eine Stürmerin “von internationalem Format” sein soll und Ada Hegerberg nicht, solltest du zumindest näher begründen. Aus neutraler Sicht würde ich es eher umgekehrt vermuten.“

    Da ist zunächst mal das Alter!!!
    Mandy hat mit dem FCR und mW auch mit den Bayern-Ladies schon CL-Erfahrungen sammeln können!!!
    Von der Buli-Erfahrung mal ganz zu schweigen!!!

    ADA ist ohne Zweifel ein Riesentalent, und hat für ihr Alter schon eine bemerkenswerte Präsenz!!!
    Aber sie ist eben erst 18 Jahre alt, und fußballerisch noch längst nicht auf dem Stand von Mandy!!! (wie auch???)
    CL hat sie in Oslo mW nach auch noch nicht gespielt!!!
    Sie hat natürlich den Vorteil, daß sie bereits etwas Natio-Luft schnuppern durfte!!!

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  • Neutral77 sagt:

    Genau @ cujo31

    die aufgenommene Perspektive ist total schlecht, den Zeitpunkt des Abspiels kann man nicht erkennen und die Linien des Rasens kann man auch nicht zur Hilfe nehmen, da sie im Zick Zack gemäht wurden.

    Da hätte das gesamte Schirrigespann ohne Probleme sehen müssen, dass Jakabfi mind. 2-3m im Abseits stand, was dein geschultes Auge sofort erkannt hat !!

    Kleiner Tip: den Schirrischein erfolgreich absolvieren und selber pfeifen, bzw. an der Linie stehen. Dann brauchst du dich über diese Fehler (es gab ja noch soooo viel andere Fehler in diesem Spiel) nicht mehr ärgern 😉

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  • dummkopf sagt:

    @coach
    schrieb: „Was habt ihr eigentlich alle mit Schiedsrichterin Baitinger? Die hat doch an diesem Spieltag überhaupt nicht gepfiffen!?“

    ???
    wenn du ctrl-f drückst, erscheint bei den meisten Browsern ein Suchfenster für die Webseite auf der du dich gerade befindest.

    „Baitinger“ hatte auf dieser Seite nur ich erwähnt, und ich bin zwar manchmal schon ziemlich ALLE, aber doch nicht ganz so alle, wie du hier schreibst.

    Deshalb erkläre ich mal für alle:
    Ich habe mit Baitinger kein Problem, sondern wundere mich über den DFB, weil der sie nicht nur unmittelbar anschliessend, sondern scheinbar laufend für Spitzenspiele einsetzt, obwohl sie beim Skandalspiel in Freiburg (-FCR) Fehler gemacht hat, wegen denen selbst Anfänger durch die Schiri-Aufnahmeprüfung durchfallen.

    Daher ja auch meine Empfehlung, den Freistosstrick mit dicht vor das gegnerische Tor in den Weg gelegten Spielerinnen, zunächst einmal bei ihr auszuprobieren. Neben der Tatsache, dass der Ball so schwerer zu halten ist, könnte die Torhüterin ja auch noch beim Abwehrversuch auf eine Spielerin drauftreten, und würde dann von Fr. Baitinger vielleicht wegen Tätlichkeit vom Platz gestellt.
    Und da ich manchmal ziemlich alle bin hier noch eine Variante: Man postiert nur eine Spielerin (stehend) direkt vor das gegnerische Tor. Vor dem Freistoss einen Luftballon aufblasen und ganz laut platzen lassen. In dem Moment sinkt die vor dem Tor postierte Spielerin zu Boden.
    Und während die Torhüterin dann nach ihr schaut kann man in aller Ruhe den Freistoss verwandeln.
    Ich glaube, da hätte Fr. Baitinger ein echtes Problem, was sie jetzt entscheiden soll.

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Dumm nur, dass das Abseits wäre, da sie in das Spiel eingreift (Torwartbehinderung) und der Freistoß gar nicht ausgeführt würde, wenn eine Spielerin am Boden liegt, DA das Spiel unterbrochen ist.

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  • dummkopf sagt:

    @sheldon du schreibst:
    @Dummkopf: Dumm nur, dass das Abseits wäre, da sie in das Spiel eingreift (Torwartbehinderung) und der Freistoß gar nicht ausgeführt würde, wenn eine Spielerin am Boden liegt, DA das Spiel unterbrochen ist.

    Ja, das ist jetzt die Frage.
    Die, die zu Boden sinkt, greift ja nicht ein. Ist ja der Torhüterin ihr Problem, wenn sie hingeht. Höchstens der Knall lenkt ab, aber der kam ja von ausserhalb.
    Und wenn die freiwillig am Boden liegen ohne Verletzung. Warum soll dann die Schiri den Freistoss nicht ausführen lassen? Darf die Schiri einer Spielerin verbieten, sich ohne Verletzung einfach hinzulegen? Und was wenn sie es trotzdem tut?
    Ich hätte da schon eine Tendenz, aber ich würde lieber das Publikum fragen.

    Wobei, weil ich manchmal alle bin. Was wäre eigentlich beim Rückspiel FCR-Weiterspielen. Duisburg hat Anspiel, sagt aber, gegen die machen wir jetzt keinen Anstoss, und legt sich statt dessen aus Protest mit der ganzen Mannschaft ins eigene Tor.
    Muss die Schiri 45Min warten, bis zur 2.Hz dann Weiterspielen Anstoss hat, oder selber den Anstoss machen, oder Freiburg den Anstoss schenken? Oder ein Ultimatum stellen: Wenn ihr nicht innerhalb von 10Min anspielt, breche ich das Spiel ab, und ihr habt eben verloren, und wie lange muss das Ultimatum dann sein? Hm.
    Würde ich beim FCR wirklich überlegen! Weil: Achtung Falle:
    Nach 4oMin sind die Freiburgerinnen vielleicht gar nicht mehr alle da oder eingeschlafen. Dann robben sich die Duisburgerinnen möglichst unauffällig nach vorne. Und führen ganz schnell den Anstoss und einen Blitzangriff gegen die verdutzten Freiburgerinnen aus uns schiessen das 1:0. Wäre ja nur fair als ausgleichende Gerechtigkeit.

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Duisburg hat kein Rückspiel mehr gegen Freiburg. Die haben ganz andere Sorgen. Aber sollte das so passieren, dann wird das Spiel abgebrochen, nicht erst nach 10 Minuten, sondern nach 3 Minuten. Wieso? Weil dann die gesamte Mannschaft wegen wiederholtem Zeitspiel mit Gelb-Rot vom Platz geflogen wäre.

    Genauso die Frage mit dem Freistoß. Legt sich eine Spielerin aus eigenem Interesse in den Bereich der Aktion, wird die Schiedsrichterin sie bitten, den Bereich zu verlassen, da der Freistoß sonst nicht ausgeführt werden kann. Tut sie es nicht, ist es Zeitspiel und kann je nach Länge mit Gelb und dann mit Gelb/Rot geahndet werden.

    Liegt sie im Abseits und im Laufweg der Torhüterin, ist es aktiv! Ganz klar!

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