Anja Kunick verlässt FF USV Jena

Von am 1. Dezember 2013 – 21.58 Uhr 5 Kommentare

Anja Kunick, Geschäftsführerin bei Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena, wird ihren zum 31. Januar 2014 auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Wie der Verein in einer Pressemitteilung erklärt, werde Kunick die Stelle als Geschäftsführerin nach zwei Jahren „schweren Herzens“ und „aus privaten Gründen“ aufgeben. Kunick wird in ihren Heimatstadt Leipzig zurückkehren.

FIFA-Schiedsrichterin Anja Kunick

Hört in Jena auf: Anja Kunick © Nora Kruse, ff-archiv.de

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Um eine geordnete Übergabe des Amtes zu ermöglichen, habe sie der Vereinsführung angeboten, die Geschäfte noch bis zum Saisonende weiterzuführen. Diese Entscheidung hat sie dem Vorstand vergangene Woche mitgeteilt.

Bedauern in Jena
Prof. Werner Riebel, Mitglied des Vorstandes und Begründer des Jenaer Frauenfußballs, bedauert diese Entscheidung. „Anja Kunick stand 365 Tage im Jahr bereit und hat sich sehr sach- und fachkundig für den FF USV Jena aufgeopfert. Umso bedauerlicher ist es, dass sie nun diese Entscheidung getroffen hat, die wir selbstverständlich akzeptieren. Wir wünschen Anja alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • melli sagt:

    ..schade..warte jetzt nur auf die kommentare eines bestimmten herrn der thüringer presse, dem dazu sicher wieder einige sensationen einfallen…..

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  • frek sagt:

    Da brauchst gar nicht lange warten (Zeitungsausschnitt am Ende) – wobei sich nur die Gründe unterscheiden.

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  • speedy75 sagt:

    Sehr schade ist meines Erachtens neben dem Trainer eine der Personen die für den Aufschwung bzw. die Konstanz in Jena stehen.

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  • Postel sagt:

    Oh man, ich warte noch auf den Tag an dem Herrn Ulbrich auch mal was positives zum FF USV Jena einfällt. Was muss der Mann für eine schwere Kindheit gehabt haben, das er immer solche unbelegten Behauptungen veröffentlicht. In der vergangenheit hat er doch schon genug Schaden dem Verein zugefügt. Ich kann mich noch gut an einen Artikel erinnern, wo er ganz heftig Anja Kunick Unfähigkeit und falsche Arbeitsweise vorgeworfen hat. Aber sei es wie es ist. Irgendwie habe ich schon lange darauf gewartet, auf so einen „Skandal ala B… Zeitung. Ich hoffe nur das nach seiner neuesten Enthüllung nun nicht auch noch die letzten treuesten 300 Anhänger des Vereins den Heimspielen fernbleiben werden.

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  • FF-Tale sagt:

    Gleiche Meinung wie Speedy. In den letzten 2 Jahren (genau die Amtszeit Kunicks) hat Jena für einiges Aufsehen gesorgt: MVT als Trainerin, Nachrichten über Schuldenabbau, gute Spielerinnen-Transfers (Hearn, Percival, Erceg, Michel! etc.). Davor gab es ja oft News über eskalierende Mitgliederversammlungen, namhafte Abgänge, Trainer-Debatten. So zumindest der subjektive Blick von außen. Da fähige FF-Trainer und -Funktionäre nicht auf Bäumen wachsen, ist man gespannt, wer als Nachfolge präsentiert werden kann.

    @ melli/Postel:
    Für Außenstehende: Können Sie diese „besondere Beziehung“ zwischen diesem Journalist und dem Verein beschreiben? Zitat „In der Vergangenheit hat er doch schon genug Schaden dem Verein zugefügt.“ … gab es da Konfrontation mit dem Alt-Präsident, wollte er im Verein mitmachen und wurde auf der Mitgliederversammlung weggebuttert? Hat er (wie viele Sportjournalisten) schlicht keinen Bock auf Frauenfußball in seinem Sportressort bei der Presse? Andere Gründe?
    Zum Verständnis wäre das einmal ganz gut, dieser „Privatkrieg“ wurde ja schon öfters im FF-Internet geäußert, allerdings nur sehr schwammig.

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