WM-Quali: DFB-Elf will nächsten Sieg gegen Kroatien

Von am 27. November 2013 – 0.53 Uhr 16 Kommentare

Zum Abschluss des EM-Jahres gilt es für die deutsche Frauenfußball-Nationalelf heute in Osijek (ab 15 Uhr live im ZDF) im WM-Qualifikationsspiel gegen Kroatien noch einmal die Konzentration hoch zu halten und das Länderspieljahr mit einem Dreier zu beenden.

Denn Bundestrainerin Silvia Neid und ihr Team wollen mit dem fünften Spiel im fünften WM-Qualifikationsspiel und somit einer weißen Weste überwintern.

Holpriges Hinspiel
Doch das Hinspiel vor einigen Wochen hat gezeigt, wie schwer die Aufgabe werden kann, wenn Präzision, Konzentration und Laufbereitschaft nicht auf höchstem Level sind. Damals dauerte es fast eine Stunde bis zum Führungstreffer, am Ende stand in Frankfurt ein 4:0-Sieg.

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Sieg in Kroatien ist Pflicht
An einem neuerlichen Sieg gegen die Kroatinnen zweifelt allerdings niemand, bisher brachte es die DFB-Elf in ihren fünf Siegen auf 32:0-Tore. „Unser Ziel ist es, mit hoher Konzentration in diese letzte Begegnung des Jahres zu gehen und noch einmal alles abzurufen“, so Neid.

Sara Däbritz

Sara Däbritz ist einer der Shootingstars 2013
© Zetbo / Framba-Fotos.de

Verletzte Spielerinnen
Sie muss weiterhin auf Lena Goeßling, Lena Lotzen und Jennifer Cramer verzichten muss und kann zudem auch nicht auf Linda Bresonik zurückgreifen kann, die sich in der Slowakei beim Aufwärmen an der Wade verletzt hat. Im Tor wird Almuth Schult erneut Nadine Angerer vertreten.

Konzentration und Spielfreude gefragt
Mittelfeldspielerin Sara Däbritz meint: „Wir kennen den Gegner bereits. Er wird wieder sehr tief stehen und versuchen, uns das Leben schwer zu machen. Wir müssen von Anfang an konzentriert und mit Spielfreude spielen und unsere Torchancen gut verwerten.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

16 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Gegen Kroatien hoffe ich auf folgende Aufstellung:

    Schult – Schmidt, Krahn, Bartusiak, Maier – Keßler, Marozsan – Bajramaj, Mittag, Laudehr – Sasic.

    Beim 6-0 gegen die Slowakei hat sich gezeigt, dass die Einwechslung von Bajramaj die Qualität des Offensivspiels deutlich erhöht hat. Inzwischen könnte sie für einen Einsatz von Beginn an bereit sein.

    Mittag wiederum kommt im Zentrum wesentlich besser zur Geltung als auf der Außenbahn. Mit Sasic könnte sie (wie schon in einigen Länderspielen des Jahres 2012) ein nahezu perfektes Sturmduo bilden, bei dem sich beide abwechselnd ins Mittelfeld zurückfallen lassen bzw. in die Spitze vorstoßen.

    Marozsan ist eher als Leupolz in der Lage, im Mittelfeld die Lücke zu schließen, die durch den Ausfall von Goeßling entstanden ist, und kann auch aus dieser etwas ‚tieferen‘ Position Offensivakzente setzen und Pässe in die Schnittstellen spielen.

    In der Abwehr und auf der Torwartposition gibt es momentan keinen Grund, etwas zu ändern.

    Je nach Spielverlauf würde ich mich über eine Einwechslung von Behringer und evtl. ein Länderspieldebut von Kemme freuen.

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  • enthusio sagt:

    Unsere Mädels werden heute einen Vorgeschmack auf den kommenden Winter bekommen, denn in Osijek liegt Schnee. Hoffentlich hat das Stadion dort eine Rasenheizung !

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  • Michele sagt:

    @FFFan

    So wird die Mannschaft auch beginnen!

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  • Sheldon sagt:

    Meine Aufstellung 😉

    Schult – Schmidt, Maier, Kemme, Laudehr – Behringer, Marozsan – Bajramaj, Mittag, Popp – Celia

    Habe dazu eigentlich schon alles erklärt^^

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  • Michele sagt:

    @Sheldon

    Eigentlich eine gute Aufstellung! Aber Maro gehört für mich nicht auf die „6“. Es wird wohl aber so kommen heute. Ich glaube nämlich nicht, dass Leupolz wieder spielen wird.
    Man könnte einigen, die nicht so oft eingesetzt worden sind, mal eine Chance geben!

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  • DAWIDenko sagt:

    Nach nunmehr 5 Spielen und 32:0 Toren sollte man doch auch mal andere spielen lassen.
    Sheldons Aufstellung hätte auf jeden Fall eine Chance verdient.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nach den letzten durchwachsenen Qualispielen habe ich weitestgehend eine Erwartungshaltung in jedweger Beziehung ad acta gelegt. Der Grad meines Engagements hält sich adäquat wie das der Spielerinnen bedeckt – zu deutlich ist die Dominanz der N11 beim ausschliesslichen Betrachten der Tabelle.
    Wie es dazu kam, ist irgendwann sowieso kein Diskussionsthema mehr, bei der Trainerin schon jetzt nicht! 🙁

    Sheldons Aufstellung ist gleichfalls nicht zu 100% positionsgetreu, so wie die Spielerinnen ihren erfolgreichsten Fußball zu spielen gewohnt und in der Lage sind. Es gibt derzeit keinen weiblichen Lahm, nur Fehlbesetzungen und -positionen…

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  • Markus Juchem sagt:

    Die deutsche Aufstellung:

    Schult – Schmidt, Krahn, Bartusiak, Maier – Keßler, Leupolz – Bajramaj, Marozsan, Mittag – Sasic.

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  • Jennifer sagt:

    Also, mir geht es so ähnlich wie Frau Fussball: Ich werde das Spiel nachher anmachen. Aber sie werden nur meine Aufmerksamkeit kriegen, wenn sie wirklich gut spielen. Wenn das wieder nur so ein Ball hin- und hergeschiebe wird, dann werde ich einfach weiter arbeiten … bin auf beides eingerichtet. Schauen wir mal! 😉

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  • dummkopf sagt:

    Und ich finde es scheibe, dass mir mein Lieblingsthema „magisches Dreieck“ Maro-Behri-Laudehr geklaut wird. Das war wenigstens was zum schmunzeln.
    Weiterhin überzeugt bin ich davon, dass Behringers Nichtberücksichtigung mit den Fitness-Tests zusammenhängt. Immernoch! Immerhin!
    Man muss ja zum Jahresende Fr.N.v.D. auch endlich mal ein kleines Lob Aussprechen dürfen! Daran merkt man, dass sie doch in der Lage ist, verschiedene Faktoren bei ihren Aufstellunsvarianten zu berücksichtigen.

    @enthusi
    So was nenne ich mal eine gute Vorbereitung. Danke für die Info! Ich fände es superinteressant zu sehen, wie man sich auf Schnee einstellen würde, deshalb hoffe ich mal auf keine Rasenheizung.
    (Wobei die Kroatinnen die vielleicht auch Auslassen würden, wenn sie eine hätten?)

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  • Sheldon sagt:

    Das kann echt nicht wahr sein. Neid will auf Biegen und Brechen Leupolz zu einer defensiven Mittelfeldspielerin umerziehen. Wenn schon Leupolz, dann bitte auf links außen, Mittag ins Zentrum und Marozsan auf die „6“.

    @Michele: Marozsan spielt bei Frankfurt nur noch auf der „6“. Und ich finde, sie macht das sehr gut.

    @SF: Ich sehe nicht, wieso meine Aufstellung nicht positionsgetreu ist. Kemme ist, so wie sie es bei Potsdam spielt, Innenverteidigerin, da Wälti auf ihrer Seite in den Defensivaufgaben eher eine Außenverteidigerin ist. Laudehr spielt bei Frankfurt eine sehr gute Linksverteidigerin und dürfte sich auf der linken Seite mit Popp gut verstehen. Linksaußen ist Popps Position bei Wolfsburg. Maro ist auf der „6“ wesentlich stärker als auf der „10“, wo sie nicht selten untergeht. Behringer ist auf der „6“ eine Bank. Die Einzige, die umgestellt ist, ist Leonie Maier. Und das mit voller Absicht, denn wir haben zur Zeit keine bessere Abwehrchefin!

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Ich glaube nicht, dass das Spiel in ein Stadion verlegt wird, das keine Rasenheizung hat. Und ich hoffe garantiert nicht darauf, denn ich habe kein Bock auf unzählige Verletzte und ein Grottenspiel. In der Liga muss man sowas hinnehmen, in der N11 hat der Rasen grün und natur zu sein!

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  • dummkopf sagt:

    Weil es schon eine Weile her ist:
    Das schmunzelige am „magische Dreieck“ bezog sich natürlich auf die Tatsache, Maro auf „6“ und Behri und Laudehr als Flügelflitzer. Nicht auf die Spielerinnen an sich.

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Zu Behringer: Es mag sein, dass Behringer nicht die Schnellste ist. Doch wir machen hier keinen Hundertmeterlauf, sondern Fußball. Und deswegen wäre es ein absolutes Armutszeichen, wenn Neid Behringer ausschließlich darauf reduzieren würde, was sie aber anscheinend tut (siehe Dauereinsatz von Leupolz). Behringer ist zur Zeit wohl eine der wichtigsten Spielerinnen bei Frankfurt. Seit sie im Zentrum spielt, steht die Abwehr in Frankfurt deutlich kompakter und die Spieleröffnung funktioniert wieder besser. Und da scheint Neid absolut unflexibel zu sein. Sie ist nicht in der Lage, aus den 11 besten Spielerinnen, die nicht so sind, wie sie es möchte, das Beste herauszuholen, und muss deswegen auf die 11 Spielerinnen zurückgreifen, die ins System passen. Die Aufstellung oben hat mal wieder gezeigt, dass sie überhaupt nicht lernfähig ist!

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Die nie so gespielt haben!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Sheldon
    Das Deine Aufstellung, wie ich schrieb, nicht zu 100% korrekt ist, mag man daran erkennen, dass Tabbi Aussenverteidigerin in einer 3er-Kette, also nicht in der IV einer 4er Kette, und Anja eher zentral spielt!

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