Lena Lotzen fällt weitere drei Monate aus

Von am 22. November 2013 – 11.18 Uhr 16 Kommentare

Hiobsbotschaft für den FC Bayern München: Nationalspielerin Lena Lotzen wird nach einem erneuten Mittelfußbruch für weitere drei Monate ausfallen.

Bereits im September wurde bei der 20-Jährigen ein Anbruch des linken Mittelfußes diagnostiziert. Nach zunächst konservativer Behandlung verletzte sie sich im Aufbautraining erneut an der gleichen Stelle.

Erfolgreiche OP
Lotzen wurde am vergangenen Mittwoch erfolgreich operiert und wird dem FC Bayern und der Nationalmannschaft für die nächsten dreiMonate nicht zur Verfügung stehen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

16 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Das ist wirklich bitter für sie und die Bayern. Gute Besserung!

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  • speedy75 sagt:

    Bitter, gute Besserung kann man da nur wünschen.

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  • dummkopf sagt:

    Noch bitterer als für Lotzen ist das in erster Linie für die medizinische Abteilung bei den Bayern-Ladies. Während Lotzens Zustand sich nämlich trotz allem Chaos irgendwann sicher mal wieder bessern wird …

    Es ist leider freilich nicht so, dass die in Wob und beim FFC nicht auch schon ähnlich geglänzt hätten.

    Nur bei TP habe ich da in den letzten 12 Monaten nichts negatives mitbekommen. Vorher jemand?

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  • Ralligen sagt:

    @Dummkopf
    Es ist leider freilich nicht so, dass die in Wob und beim FFC nicht auch schon ähnlich geglänzt hätten.
    Kannst du vielleicht etwas genauer werden und deine Gedanken zu Papier bringen,wäre dir dankbar.

    P.S. Gabriela Soukalova singt nicht nur verdammt gut,Sie läuft und schießt auch hervorragend.Geheimfavorit Nr.1 für mich

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  • Sheldon sagt:

    @Ralligen: Falscher Thread für dein PS, kann dir aber auch zustimmen.

    Dummkopf meint mit seiner Aussage, dass auch Frankfurt und Wolfsburg es schon geschafft haben, Verletzungen so „auszukurieren“, dass sie gleich wieder bei der ersten Belastung geschehen sind. Bei Frankfurt spielt er da auf Kulig sicherlich an, bei Wolfsburg vielleicht auf Selina Wagner?

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Wenn du dich mit den anatomischen Verhältnissen am Fuß und auch mit den Gepflogenheiten unseres Gesundheitssystems auskennen solltest, wäre eine zurückhaltendere Kommentierung zu den Fähigkeiten der betroffenen medizinischen Abteilungen angebrachter, es sei denn, du hättest Detailkenntnisse,die eine nachlässige medizinische Versorgung ursächlich für diesen Rückschlag bestätigen.Operative Eingriffe werden üblicherweise von sogg.Koryfäen durchgeführt und nur die Reha-Maßnahmen bzw. der Trainingsaufbau obliegt den Vereinen, wenn nicht gar noch eine spezielle Reha in einer entsprechenden Klinik vorgeschaltet wird.Nur mal so als Anregung.

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  • dummkopf sagt:

    @rallig

    Ich denke da zB an die Tatsache, dass von dort mehrere Spielerinnen zur N11 angereist kamen, die nach der Eingangs-Untersuchung beim dfb vor der EM als nicht einsatzfähig wieder nach Hause geschickt werden mussten. – und zwar auch offensichtlich überraschend für alle

    Einzelne seltsam „längliche“ Krankheitsgeschichten (wie zB Jakabfi) runden das Bild ab. Peter spielt wegen einer die ganze Zeit beim FFC wohl „übersehenen“ Handverletzung bis heute nicht. In der Zeit heilt ja selbst ein Kreuzbandriss.

    PS: Du bist wohl ziemlich Multi-Verliebt …
    Und woher weisst du, wie gut Sexy-Gabi singt?
    Normal musst du doch das Ständchen singen. Jetzt sag nicht … , oder etwa doch …? , sag, hat sie zurückgesungen? Und was weiter?

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  • horst sagt:

    @dummkopf
    Peter hatte doch einen Ermüdungsbruch am Fuß oder habe ich da etwas verpasst?

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  • dummkopf sagt:

    @horst

    Nein hast du nicht, freudscher Schreibfehler passiert mir öfter bei Kahnbein. Es ist bei Peter natürlich keine Hand- sondern eine Fussverletzung.

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  • AdiPreissler sagt:

    Eine Handverletzung bei Peter ist mir nicht bekannt. […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • FFFan sagt:

    @ dummkopf:
    „Noch bitterer als für Lotzen ist das in erster Linie für die medizinische Abteilung bei den Bayern-Ladies.“

    Das einzige, was man ihnen evtl. vorwerfen kann, ist, dass sie es zuerst mit einer ‚konservativen‘ Behandlung versucht haben.
    Meistens ist dies nur Zeitverschwendung, da später doch operiert werden muss.

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  • dummkopf sagt:

    @FFFan
    Also ich finde es in erster Linie einmal nicht normal, dass man einen Bruch am Fuss bei einem Fussball-Profi erst nach Wochen entdeckt, wie zu Anfang bei Lotzen geschehen.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass gute medizinische Abteilungen so etwas bei sorgsamem Umgang verhindern können, liegt bei nahezu 100%.
    Ob eine „konservative Behandlung“ meistens Zeitverschwendung ist, können nur Statistiken klären. Meist gibt es aber heutzutage Methoden festzustellen, inwieweit Verletzungen ausgeheilt und Belastungsfähigkeit wiederhergestellt ist.
    Die ganzen Details der Geschichte kennen wir aber nicht und können daher die Richtigkeit der Behandlungsmethode nicht beurteilen.
    Wir können aber beurteilen, dass wir „Wiederholungsbrüche“ bei männl. Profisportlern extremst selten erleben.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass gute medizinische Abteilungen so etwas bei sorgsamem Umgang besser machen liegt also nochmals sicher bei weit über 90%.

    Ich würde jedenfalls als Privatmann um so eine „Versorgung“ einen weiten Bogen drumherum machen.

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  • dummkopf sagt:

    @altwolf
    Meine Anregung wäre Google.
    Da du ja hauptsächlich alles in grün siehst hier die Wolfsburger Anleitung: Gegoogelt werden kann:

    Die Fussverletzung von Jakabfi im März?
    Erstmals wieder eingesetzt (überraschend) im CL-Finale.
    DANACH WIEDER VERLETZT (In der Vorbereitung, an der gleichen Stelle)
    Erstmals wieder über 90 Min gespielt im Oktober?

    Die Verletzungen von Popp.
    Trotz Verletzung (überraschend) eingesetzt im CL-Finale.
    DANACH WIEDER VERLETZT (weiter verletzt?, aber nicht weiter untersucht/für ausgeheilt gehalten).
    Wollte EM spielen. Dann von den dfb-Ärzten der N11 als absolut ruhebedürftig nach Hause geschickt.

    Die Krankheit von Faisst.
    Erkrankt Ende letzter Saison.
    Erstmals überraschend wieder eingesetzt am ersten Spieltag.
    DANACH WIEDER VERLETZT.
    Bis heute nicht fit.

    Die Verletzungen/Krankheiten von Kessler.
    DAUERND WIEDER VERLETZT. Wie oft in 2013? 4-5x?
    Gibt es sonst noch eine Spielerin die in 8 BL-Spielen dieser Saison wg 3 versch Verl/Krankheiten nicht fit war?
    Wurde mit Handbruch eingesetzt im Frühjahr (evtl. ok)
    Wurde trotz Krankheit eingesetzt gg Bayern (und ausgewechselt, weil nicht fit für 90Min?)
    Wurde trotz Verletzung eingesetzt in Malmö (und ausgewechselt, weil nicht fit für 90Min?)

    + 3Kreuzbandrisse, verschieden schwere Bänderverletzungen bei
    Wagner, Vetterlein, Tietge, Henning, Wensing, Tetzlaff, Odebrecht, Hartmann?
    + zuletzt noch kleinere Verletzungen bei Magull+Goessling.

    Was für ein Riesenzufall, dass ausgerechnet Goessling (bisher) (VIELLEICHT?) halbwegs verschont blieb!

    Google-> Gibt es einen Verein, bei dem sich innerhalb eines Jahres jemals mehr Spielerinnen verletzt haben?
    Google-> Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, das dieses auf Pech, und wiehoch die Wahrscheinlichkeit, dass dieses auf schlechtes Gesundheits/Fitnessmanagement zurückzuführen ist.

    Du weisst, ich halte einen Austausch mit dir über Wob für schwierig, habe das hier aber einmal für den neutralen Beobachter aufgelistet, weil man sich so eine Schwarzliste mal auf der Zunge zergehen lassen sollte.

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  • shane sagt:

    @dummkopf: und nun das gleiche fuer potsdam letztes jahr, bitte!

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Erst einmal vielen Dank für die Mühe und das Aufstellen der Liste, die sehr detailliert von dir dargestellt worden ist.
    Es ist nicht von mir die Verletzung/Krankheit ansich kritisiert worden und es ging auch nicht darum die Häufigkeit der Verletzungen in Frage zu stellen, sondern um die „Pauschal-Kritik“ an den medizinischen Abteilungen der Vereine von dir.
    Du vermittelst damit den Eindruck, die medizinische Betreung ist das alles allein entscheidende bei diesen Verletzungsereignissen und den oft rasch folgenden Neuverletzungen.
    Du solltest die Eigenverantwortung der Spielerinnen als Betroffene nicht außer Acht lassen, denn gerade das eigene Verhalten hat entscheidenden Einfluß auf die Heilung, denn was du außerhalb deiner Reha oder dem Aufbautraining machst, entzieht sich dem Einfluß der Verantwortlichen,wie das auch bei jedem anderen Erkrankten der Fall ist.Die Unwägbarkeiten von Platzverhältnissen,Aktionen von Gegenspielerinnen im Verlauf des Aufbautrainings u.in der Phase des Wiedereinsatzes in den Pflichtspielen sind nicht zu kalkulieren. Die entsprechenden Belastungssteigerungen sind immer individuell,nach Erfahrungswerten und immer auch in gemeinsamer Abstimmung aller Beteiligten zu treffen.
    Vergessen sollte man auch die nicht immer einstimmige Beurteilung von Verletzungen durch die sogg.Fachleute, zumal auch die Therapie oft entsprechend unterschiedlich vorgegeben wird.
    Bei V.Faißt handelte es sich um eine Infektionkrankheit, die einfach nur Zeit benötigte sich wieder an die Fitness heranzuarbeiten.kein Trainer kann es sich erlauben den Einsatz der Spielerin ohne Zustimmung der med.Abteilung und der Betroffenen selbst zu erzwingen.
    Warum du glaubst ein Austausch mit mir über WOB sei schwierig kann ich nicht so ganz nachvollziehen auch wenn sicherlich ein bisschen „Grün“ immer dabei ist.Für „sachliche“ Kritik bin ich schon zugänglich.
    Die Frage nach der Wahrscheinlichkeit eines schlechten Gesundheits-/Fitnessmanagements finde ich nicht sinnvoll und zu tendentiell, da es spekulative Äußerungen sind, die nach Kriterien gewagt werden,deren Aussagekraft nicht überprüft werden kann.

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