FF USV Jena schließt Kooperation mit F.F.C. Gera

Von am 14. November 2013 – 17.48 Uhr 1 Kommentar

Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena kooperiert ab sofort mit dem F.F.C. Gera. Die Vereinbarung über die künftige Zusammenarbeit unterschrieben Vertreter beider Vereine am vergangenen Samstag im Rahmen des Bundesliga-Heimspiels der Jenaerinnen gegen Bayer 04 Leverkusen.

Dabei sieht die Kooperation drei Hauptziele vor: Gemeinsame Initiativen zur Steigerung der Popularität des Frauen- und Mädchenfußballs, Förderung fußballspielender Mädchen und Frauen in der Region und die Zusammenarbeit im sportlichen Bereich.

Gegenseitige Unterstützung
So wird der FF USV Jena dem F.F.C. Gera bei der Traineraus- und Weiterbildung sowie in der Nachwuchsarbeit beratend zur Seite stehen. Weiterhin werden sich beide Vereine bei Werbeveranstaltungen gegenseitig unterstützen sowie ein Programm zum beidseitigen Spieleraustausch erstellen. Der Vertrag hat vorerst eine Laufzeit bis zum Saisonende 2013/14 und bedeutet für den Geraer Frauenfußballverein einen weiteren, folgerichtigen Schritt auf seinem Weg der Entwicklung.

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Kooperation zwischen Jena und Gera

Von li. nach re.: Dr. Michael Zahn (Nachwuchsleiter Jena), Martina Klepsch (Vorsitzende Gera), Jörg Zemke (2. Vorsitzender Gera), Anja Kunick (Geschäftsführerin Jena) und Arnd Vogel (Vorstand Jena) © Thomas Gorlt

Frauen- und Mädchenfußball in der Region voranbringen
Dr. Michael Zahn, Nachwuchsverantwortlicher beim FF USV Jena, sieht mit dieser Vereinbarung einen weiteren Schritt in die richtige Richtung, den Frauen- und Mädchenfußball auch außerhalb Jenas weiter voranzubringen: „Der F.F.C. Gera geht neue Wege, um den Mädchen- und Frauenfußball mit einem hochmotivierten Vorstandsteam zielgerichtet zu fördern. Hier sehen wir einen guten und zuverlässigen Partner, um gemeinsam etwas für eine positive Entwicklung im Mädchenfußball für die Region erreichen zu können.“

Kompetenter Partner
Martina Klepsch, Vorsitzende des F.F.C. Gera, betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit und sagte: „Mit dem FF USV Jena gewinnen wir einen kompetenten Partner, um zu lernen und uns für die Zukunft zu rüsten. Daher gehen wir mit dem FF USV Jena eine Partnerschaft ein, die gerade auf Grund der regionalen Nähe auf gesunden Beinen steht und für beide Seiten sehr fruchtbar werden kann. Es erschließt sich für den weiblichen Fußball ein Einzugsgebiet von 200.000 Menschen, das Umland beider Vereine nicht mitgerechnet.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • DAWIDenko sagt:

    Eine tolle Nachricht. Für den Frauenfußball und für das Bundesland Thüringen bereitet das Hoffnung.
    Vor allem da man insgesmat auch an der Basis arbeitet.

    (0)

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