Champions League: Favoriten setzen sich durch

Von am 13. November 2013 – 22.37 Uhr 4 Kommentare

In den Achtelfinalrückspielen der UEFA Women’s Champions League sind die Überraschungen bislang ausgeblieben. Neben Titelverteidiger VfL Wolfsburg bestätigten am Abend auch die anderen Favoriten ihr Hinspielergebnis und zogen letztlich deutlich in die nächste Runde ein. Darunter auch der FC Barcelona, der den FC Zürich Frauen aus dem Wettbewerb schoss.

Das torreichste Spiel erlebten die Zuschauer in Birmingham, wo insgesamt sieben Treffer erzielt wurden und sich am Ende die Gastgeberinnen durchsetzten.

Birmingham lässt Zorkiy keine Chance
Schon das Hinspiel hatte Birmingham City bei Zorkiy mit 2:0 gewonnen, nun legten die „Blues“ noch eine Schippe drauf und schickten die Russinnen mit einem 5:2 (2:2) nach Hause. Nach nicht einmal zehn Minuten führten die Gastgeberinnen durch die Tore von Isobel Christiansen (4.) und  Kirsty Linnett (9.) bereits mit 2:0, doch Zorkiy kam noch vor der Halbzeit zurück ins Spiel. Nach dem Anschlusstreffer durch die Spanierin Maria Ruiz (29.) gelang der US-Amerikanerin Nick Ashley in der 42. Minute der Ausgleich. Aber nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeberinnen Ernst. Kerys Harrop (50.), erneut Linnett (66.) und Melissa Lawley (76.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

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Alex Scott sicherte Arsenal den späten Sieg in Glasgow © Nora Kruse, ff-archiv.de

Arsenal gewinnt in Glasgow
Deutlich knapper fiel die Partie des zweiten englischen Vertreters aus. Nach einem ungefährdeten 3:0-Hinspielerfolg gegen Glasgow City tat sich Arsenal LFC im Rückspiel in der schottischen Metropole deutlich schwerer. Im ausverkauften Petershill Park (1300 Zuschauer) kamen die „Gunners“ zu einem knappen 3:2 (1:1)-Sieg, bei dem sie sogar früh in Rückstand geraten waren.

Bereits in der zweiten Minute traf Suzanne Lappin nach einer Ecke von Jess Fishlock, die später zur besten Spielerin der Partie gewählt wurde, zum 1:0 für den schottischen Serienmeister. Doch nur zehn Minuten später glich Englands Rekordnationalspielerin Rachel Yankey im „Battle of Britain“ aus. Bis zur Halbzeit fielen keine weiteren Tore; erst in der 69. Minute war es Arsenals Jordan Nobbs, die erneut ins Schwarze traf. Zwar konnte Glasgow zehn Minuten später durch Rachel Corsie ausgleichen, aber das Remis war den Schottinnen vor heimischem Publikum nicht vergönnt. Alex Scott gelang in der Nachspielzeit der Siegtreffer für die „Gunners“.

Zürich verliert erneut
Nach dem 0:3 im Hinspiel musste der FC Zürich Frauen im Rückspiel gegen den FC Barcelona nun ein 1:3 (1:1) einstecken. Die Gastgeberinnen zeigten vor der Rekordkulisse von 7304 Zuschauern eine beherzte Anfangsphase, aber erst ein Eigentor von Marta Torrejón brachte den FCZ in der 24. Minute in Führung. Noch vor der Halbzeitpause kam „Barça“ durch Ruth García (36.) zum Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel verstärkte FCZ-Trainer Dorjee Tsawa die Offensive, was jedoch in der Hintermannschaft zu Lücken führte, die die Gäste eiskalt ausnutzten. Erst traf Marta Corredera (64.), dann gelang Jelena Čanković (82.) der dritte Treffer für den spanischen Meister.

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4 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Wolfsburg, Arsenal, Barca und Birmingham, dazu noch Neulengbach, Torres (Rossiyanka), Tyresö (Hjörring) und Lyon/Potsdam, interessantes Viertelfinalfeld!

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  • FFFan sagt:

    Dieses Zwischenergebnis ist ein großer Erfolg für die FAWSL! Wer hätte vor der Saison damit gerechnet, dass England die einzige Nation sein wird, die im Viertelfinale noch mit zwei Vereinen vertreten ist? (Einen Erfolg von Turbine Potsdam gegen Olympique Lyon würde ich mir zwar wünschen, glaube aber nicht so richtig daran)

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  • Aldur sagt:

    FFFan sagt:
    „Dieses Zwischenergebnis ist ein großer Erfolg für die FAWSL! Wer hätte vor der Saison damit gerechnet, dass England die einzige Nation sein wird, die im Viertelfinale noch mit zwei Vereinen vertreten ist? (Einen Erfolg von Turbine Potsdam gegen Olympique Lyon würde ich mir zwar wünschen, glaube aber nicht so richtig daran)“

    Ein Erfolg zweifelsohne, der aber in erster Linie auf das Lospech der Teams aus den drei Top-Nationen zurückzuführen wäre, die mit Tyresö vs. PSG, Lyon vs. Turbine und Malmö vs. Wolfsburg in den ersten beiden k.o.-Runden bereits drei direkte Duelle serviert bekamen. Aber noch besteht ja die theoretische Chance, dass Frankreich heute auch seinen zweiten Starter einbüßt, auch wenn ich die Wahrscheinlichkeit dafür ähnlich pessimistisch einschätze.

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  • Sheldon sagt:

    Übrigens, Torres hat sich gegen Rossiyanka durchgesetzt. Das Rückspiel endete 2:0 für Torres, die damit die 1:0-Niederlage aus dem Hinspiel ausmerzen konnten!

    Glückwunsch!

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