Champions League: Wolfsburg auf Viertelfinalkurs

Von am 9. November 2013 – 18.19 Uhr 19 Kommentare

Titelverteidiger VfL Wolfsburg hat sich im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League mit einem hart erkämpften Sieg bei LdB Malmö eine gute Ausgangsposition zum Erreichen des Viertelfinales geschaffen. Dabei benötigten die „Wölfinnen“ eine Menge Glück und eine Torhüterin Almuth Schult in Topform.

Beim 2:1 (1:0)-Sieg auf schwerem Geläuf und bei unangenehmen Witterungsbedingungen brachte Alex Popp den VfL Wolfsburg per Kopf in Führung (34.), Ramona Bachmann glich nach einer guten Stunde aus (64.). Doch Martina Müller sorgte mit einem verwandelten Foulelfmeter in der Schlussphase für die Entscheidung (85.).

Malmö überlegen
Von Beginn an drückten die Gastgeberinnen aufs Tempo, Anja Mittag verpasste nach einer Hereingabe eine mögliche frühe Führung (3.). Und die Deutsche hatte auch die nächste gute Chance für Malmö, als sie nach Pass von Bachmann und bedrängt von Luisa Wensing den Ball nur knapp am Tor vorbeischob (15.).

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Führung durch Popp
Wolfsburg hatte weiter Glück, denn die Niederländerin Manon Melis ließ zwei weitere gute Chancen zur Führung aus (30., 33.). Gegen den Spielverlauf ging Wolfsburg in Führung, als Verena Faißt von der Grundlinie eine tolle Flanke nach innen schlug und Popp den Ball per Kopf mit der ersten Wolfsburg Chance platziert ins Tor köpfte (34.). Wolfsburg fand nun besser ins Spiel, Popp hatte bei einem Konter die Chance auf einen weiteren Treffer, scheiterte aber knapp (58.).

Bachmann gleicht aus
Doch Malmö kam ins Spiel zurück, als Bachmann nach einer Parade von Schult am schnellsten reagierte und den Ball zum Ausgleich einschob (64.). Die Schwedinnen witterten nun noch einmal Morgenluft, doch Melis scheiterte erst an Schult (71.) und schoss dann knapp am Tor vorbei (80.). In der Schlussphase ließ bei Malmö sichtlich die Kraft nach.

Almuth Schult

Almuth Schult hielt in der Nachspielzeit den Sieg fest
© Zetbo / Framba-Fotos.de

Entscheidung durch Müller
Nach einem klaren Foul von Amanda Ilestedt an Anna Blässe im Strafraum durften die Schwedinnen von Glück reden, dass Schiedsrichterin Katalin Kulcsár nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte (83.). Das tat sie allerdings eine Minute später, als Popp in einem Zweikampf mit Malmös Kapitänin Malin Levenstad zu Fall kam (84.). Müller verwertete den schmeichelhaften Elfmeter sicher (85.). Der Sieg war jedoch für Wolfsburg immer noch nicht in trockenen Tüchern.

Schult hält Erfolg fest
Nach einer Ecke vergab die Isländerin Sara Bjork Gunnarsdóttir aus aussichtsreicher Position (87.), in der Nachspielzeit hielt Schult mit einer Glanzparade gegen einen Melis-Schuss den Erfolg fest (90.+2), der Wolfsburg nun vor dem Rückspiel am Mittwoch (ab 19 Uhr live auf Eurosport) eine gute Ausgangsposition zum Erreichen des Viertelfinales geschaffen hat.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

19 Kommentare »

  • xXx sagt:

    Malmö war die deutlich bessere Mannschaft. Eigentlich hätte es Malmö so 3:0, 3:1 oder 4:1 gewinnen müssen, das wäre Leistungsgerecht gewesen. So gewinnt es auch noch WOB durch nen Elfmeter, der eigentlich keiner war.

    Naja, Glück brauchts auch manchmal.

    Dennoch, kann Malmö die Leistung im Rückspiel in WOB wiederholen, können sie es noch drehen.

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  • enthusio sagt:

    Aus einer bärenstarken Malmöer Mannschaft ragten die beiden pfeilschnellen Bachmann und Melis heraus. Bei den schnellen Angriffen konnte einem oft angst und bange werden. Auch die Ecken von Sjögran waren eine Augenweide. Von Mittag war nur in der Anfangsphase etwas zu sehen, Schmidt ist mir nicht besonders aufgefallen.
    Entsetzlich fand ich den Goeßling-Freistoß in der 33. Minute, weil aus einer sehr guten Position nahe der Strafraumgrenze eine Top-Chance kläglich vergeben wurde. Vom Mittelfeld (Odebrecht, Keßler, Goeßling) gingen kaum Impulse aus. Faißt dagegen hat mir sehr gut gefallen, ebenso Popp, die noch am ehesten für Torgefahr sorgte.
    Insgesamt war Malmö klar spielbestimmend und mit den deutlich besseren Torchancen ein unglücklicher Verlierer.
    Zur Schiedsrichterin sage ich lieber nichts.
    Erwähnenswert noch, dass Maren Tetzlaff sich kurz vor Schluss verletzte und nicht weiterspielen konnte, so dass Wolfsburg die letzten Minuten mit 10 Spielerinnen überstehen mußte und das dank Schults Glanzparade auch schaffte.
    Manche Schult-Kritiker könnten nach deren Glanzleistung heute schon mal Abbitte leisten … :-).

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  • Ralligen sagt:

    Wieso Ramona Bachmann nicht zu den zehn weltbesten Spielern in diesem Jahr gehört wird wohl für immer ein Geheimnis der FIFA bleiben,einfach nur WELTKLASSE.Überblick,Schnelligkeit und Technik welcher Genuss dieser wunderbaren Spielerin zuzuschauen.
    Ich freue mich jetzt schon auf das Rückspiel und die WM 2015 mit der SCHWEIZ.

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  • H2O sagt:

    Dieses Spiel war super unterhaltsam und gute Werbung für FF und Eurosport. Ich mag beide Teams und freue mich zwar für WOB aber bin auch ein wenig traurig bzgl. Malmö.

    […]

    Zum Spiel:
    Beide Teams waren auf Augenhöhe, wobei Malmö meiner Meinung nach teilweise individuell besser war. WOB hatte in einigen Situationen einfach mehr System zu bieten.
    Die Leistung der Schiedsrichterin war, mal wieder, unterirdisch.

    Es hätte einige Karten geben müssen, die am Ende allerdings nicht. Es hätten einige Fouls gegen Popp gepfiffen werden müssen, der Elfmeter allerdings nicht. Dies war weder ein Foul noch eine Schwalbe.
    Der Elfmeter der gepfiffen hätte müssen war unbeschreiblich eindeutig.

    Die Riesenparade von Schult am Ende hätte Vetterlein aufgrund fehlender körperlicher Vorraussetzungen sicher nicht zeigen können.

    Zur Berichterstattung:
    Nach der unerträglich peinlichen Qualität der Berichterstattung der letzten beiden NM Spiele der Frauen, war das ganze bei Eurosport wieder sehr angenehm.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • never-rest sagt:

    Sicher ein etwas glücklicher Auswärtssieg von WOB. Letztlich der Lohn für eine starke kämpferische Leistung. Malmö war im Sturm wirklich stark, haben aus ihren guten Chancen aber eben nur 1 Tor gemacht.

    Der Elfmeter für WOB war in der Tat mehr als fragwürdig. Aber nur wenige Minuten vorher, wurde ein klares Foul an Blässe im Strafraum nicht gepfiffen. So gleicht sich eben alles wieder aus.

    Insgesamt lief das Spiel bei WOB über weite Strecken nur recht holprig. Habe mir da viel mehr Ballkontrolle und einen geordneten Spielaufbau aus dem Mittelfeld heraus erwartet. Viel zu oft wurde die gerade gewonnenen Bälle wieder verschenkt. Da ist bei Spielerinnen wie Keßler und Gößling viel Luft nach oben im Rückspiel.

    Das 1. Tor für WOB war wunderbar von Faißt, die mir noch mit am besten gefallen hat, herausgespielt und von Popp vollendet.

    Schult hat zum Schluß mit einer tollen Parade zwar den knappen Sieg gerettet. Ich fand sie aber ansonsten wenig souverän, gerade bei hohen Bällen in den Strafraum wirkt sie oft unsicher. In der 1. Hz dachte ich schon, sie wollte sich überhaupt nicht dreckig machen, so wie sie den Bällen, die an ihr vorbei flogen nur hinterher geguckt hat. Da hat eine N. Angerer doch eine ganz andere Präsenz und Austrahlung im Strafraum.

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  • Altwolf sagt:

    Wie heißt es so schön? Hauptsache das Ergebnis stimmt.Das Spiel hat mich nicht begeistert,denn durch die überwiegend kämpferischen Momente,ging der Spielfluß verloren,wie vielleicht auch die taktische Aufstellung mit 3 Mittelfeldspielerinnen (Odebrecht,Kessler,Gößling), die sich sicherlich auch die Spielräume genommen haben.Auch zuviele schnelle Ballverluste und ungenaues Paßspiel ließen kein sicheres u.flüssiges Spiel zu.Malmös Spielerinnen kamen mit dem grünen Geläuf( Rasen wäre nicht die richtige Bezeichnung) besser zurecht und konnten ihre beiden schnellen Spitzen wiederholt gut in Szene setzen, aber auch wenn sie spielerisch phasenweise besser aussahen,müssen sie die sich ergebenen Möglichkeiten auch nutzen.Eine klare durchgehende Dominanz von Malmö habe ich nicht erkennen können,denn auch sie haben oft die Bälle schnell wieder verloren oder sie nur nach vorne geschossen.Bei WOB konnten insbes. V.Faißt,A.Popp und bis auf die ein oder andere Situation mit einer gewissen Unentschlossenheit beim Agieren auch mit einigen Klasseparaden A.Schult.Die anderen Wölfinnen mit doch nur durchschnittlicher Leistung,jedoch alle mit großem kämpferischen Einsatz.Malmö konnte doch frischer u.spritziger agieren, da sie sich ja nun auch gezielt und in Ruhe auf das Spiel auf dem doch sehr grenzwertigen Platz vorbereiten konnten.Auf jeden Fall eine gute Mannschaft und ein Spiel auf Augenhöhe,so daß der Mittwoch noch Spannung verspricht.
    So und nun wird Turbine der Daumen gedrückt!

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  • Ralligen sagt:

    @Altwolf
    Mir erschließt sich immer noch nicht warum N.Kessler relativ bald ausgewechselt wurde,dadurch entstand ein ziemliches Chaos in den Reihen der Wobs-Mädels.A.Schult war in der 2.Halbzeit zwar stets auf dem Posten,aber in der 1.Hälfte war ihre Leistung mit sehr viel Luft nach oben behaftet.Warum aus einem Freistoss für WOB eine der gefährlisten Chancen für Malmö wurde ist ein absolutes „no go“.Bin noch lange nicht überzeugt das WOB eine Runde weiter ist,wird enorm wichtig sein im Rückspiel Bachmann und Co. nicht ins Spiel zu kommen lassen.Jakabfi wirkte auf mich nach ihrer Einwechslung wie platt,Sie scheint noch lange nicht auf gewohntem Stand zu sein.
    Bitte gebe mal einen Kommentar zu der Leistung von Lena Gößling ab.Daumendrücken heute nachmittag für Postdam und hoffen auf das Wunder im Karli,vielleicht kann ja Kahlerts-Truppe für zusätzliche Energie sorgen.Kannst Du etwas zum Gesundheitszustand von M.Tetzlaff sagen,auf jedenfalls gute Besserung von dieser Stelle aus.

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  • Dummkopf sagt:

    Wirklich ein „gutes“ Spiel?
    Oder eine gute SpielERIN die gezeigt hat, dass es nicht unmöglich war, auf dem Boden Fussball zu spielen?
    Oder ein verklärter Blick, wegen des positiven Ergebnisses?
    Milderne Umstände trotzdem für eine Mannschaft, die aus 3m Entfernung kein Zweifamilienhaus getroffen hätte?
    Und die andere, die in 90 Min genau eine (allerdings gute) Flanke zuwege brachte, dafür in einem Mannschaftsteil, der einst OL aufzuhalten in der Lage war, sich überlaufen liess in einer Art und Weise, die den Trainer jeder Schülermannschaft hätte verzweifeln lassen? Anfängerfehler-haft.
    Kampf und Einsatz sicher gut. Was sonst noch?

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  • Therese sagt:

    Jetzt LIVE Barcelona – Zurich
    link: http://www.youtube.com/watch?v=3a3H2xykArE

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  • Altwolf sagt:

    @Ralligen.Genaue Gründe zu Kessi´s Auswechselung sind mir nicht bekannt,jedoch ist sie sicherlich die,die auf dem schweren Boden nach ihrer Verletzungspause am meisten belastet wurde u.möglicherweise muskuläre Probleme bekam;ich denke auch die Taktik mit 3 MF-Spielerinnen zu agieren,hat nicht den erhofften Erfolg (vom Ergebnis mal abgesehen)erzielt,da man die schnellen Gegenstöße von R.Bachmann u.M.Melis nicht entscheidend unterbinden konnte.Daß aus dem Freistoß für WOB eine sehr gute Chance für Malmö resultierte, passiert gegen Teams mit so schnellen Spitzen auch i.d Männer-Buli, gerade wenn auch d.entsprechenden Zuspiele aus d.Abwehr heraus in dieser Situation passen.Natürlich müssen diese schnellen Gegenangriffe unterbunden werden,ist aber nicht gelungen.Es war ja deutlich erkennbar,daß d.beiden vorne b.Malmö deutlich schneller waren als die „Wölfinnen“,die als Gegenspielerinnen zugeordnet waren.Auch die eigentlich schnelle L.Gößling hatte an diesem Tag nicht d.sonst erkennbaren Speed.Ihre Leistung war nicht so herrausragend,wie es sonst der Fall war.Der positive Eindruck von Malmös Klasse war eindeutig dem Angriff geschuldet,der ledglich,aber nun mal ausschlaggebend, das nicht in Tore umgesetzt hat.Dies muß im Rückspiel auf jeden Fall besser von WOB kompensiert werden.Über die genaue Verletzung b.M.Tetzlaff ist hier noch nichts geäußert worden,da sie wohl erst nach d.Rückkehr aus Malmö genauer untersucht werden wird.Wenn A.Schult ihre Zögerlichkeit noch ablegt u.d.Spielsituationen noch besser lesen kann wird sie d.Top-Torhüterin in D sein;die Frage ist nicht ,ob sie besser sein muß als derzeit N.Angerer,sondern ist sie die,die berechtigt die Nachfolge antritt und die tritt sie meiner Einschätzung nach zurecht an.
    @Dummkopf.Wenn du den Schnelligkeitsüberschuß von R.Bachmann u.M.Melis an diesem Tag im direkten Zweikampf nicht kompensieren u.die Zuspiele in d.Raum nicht verhindern kannst,dann sieht man als gegenerische Mannschaft immer schlecht aus,aber das ist nicht „schülermannschaftshaft“. Solche Situationen hast du beim BvB o.Bayer L. mit d. ganz schnellen Spitzen auch i.d.Männer-Buli o.in d.Männer-CL.Wenn Z.Jakabfi in Normalform ist,kann das auch gegen andere Teams mit gutem Paß in den Raum bei 4er-Kette zu sehen sein.Auch darf man nicht unterschätzen,daß du als leichtere Spielerin auf diesem Boden immer auch einen kleinen Start- bzw. Beschleunigungsvorteil hast.Es war ja auch von Malmö taktisch richtig,die rel.hoch verteidigenden Wölfinnen und mit 3 MF-Spielerinnen die Räume im Mittelfeld sehr eng machend spielenden, mit langen Pässen in d.Raum zu überwinden.Das Spiel war nicht „schön“, nicht hochklassig,aber sehr intensiv und hatte auch technisch unter den Bodenverhältnissen zu leiden,da kam WOB nicht gut zurecht.

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  • Dummkopf sagt:

    @altwolf:
    Nein, das ist nicht schülermannschaftshaft. Unterschätze diese bitte nicht! Oder schau mal bei den Wob-Juniors zu. Ist interessant! Die machen es hoffentlich besser, und ersparen ihrem Trainer den Schreck. Ich kann auch verzeihen, wenn es einmal passiert, dass jemand schläft oder ausrutscht, obwohl selbst dieses eine Mal gegen gute Gegner zuviel sein könnte.
    Glücklicherweise ist es SO gegen eine mit Sicherheit mindestens gleichschnelle Thomis im CL-Finale komischerweise NIE passiert.
    Und das andere sagst du auch sehr schön.
    Die Zuspiele konnten nicht verhindert werden. Trotzdem wurde …“hoch verteidigt“(wie du es nennst)… Gegen schnelligkeitsüberlegene Angriffsspitzen. So etwas geht nie gut, lernt man ziemlich am Anfang.
    Aber gut, das mit dem Anfängerfehler nehme ich zurück. Die Wobienen sind natürlich keine, und sie haben ja gezeigt, dass man das auch als Tripel-Sieger komplett falsch machen kann.
    Alles wird übrigens umso pikanter für den Feinschmecker, wenn man auch noch extra einen „Stürmer“ opfert, um mit Tripel-6 aufzulaufen.
    Wobei das @Ralligen schon sehr gut bemerkt hat. Gerade als die Tripel-6 sich ein bisschen eingespielt hatte, und man sich nicht selber gegenseitig mehr im Weg herum stand als dem Gegner, und gerade als man stabiler zu wirken anfing (45-60Min)
    hat man das dann wieder mit der Auswechslung von Kessler aufgerissen, und dem Spiel eine neue taktische Wendung zugunsten Malmös gegeben.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Ich kann dir die Schwierigkeit, die schnellen Gegenstösse Malmös zu verhindern, nicht schlüssig erklären,denn nach nochmaligem Sehen des Spieles,wirkten die Wölfinnen in ihren Bewegungen und mentalem Agieren irgendwie langsamer als gewohnt,sowie auch die Lösungen oft nicht konstruktiv waren und dadurch keinen wirklichen Spielaufbau zustande kommen ließen.
    Es bleibt als Fazit:Kein gutes Spiel von WOB,das kann im Rückspiel nur besser werden – muß es auch.
    OH!!Was ist da den Bayern passiert? Gegen eine Mannschaft,die allgemein als nicht Buli-tauglich bewertet worden ist.Da wird sich @Sheldon wohl mehr zum Sieg des FFC äußern.
    P.S.Die A-Jugend von WOBs Männern spielt schon einen sehr guten Fußball und hat dabei ein sehr hohes Niveau.Aber vergleichen sollten wir das besser nicht.

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  • Dummkopf sagt:

    @altwolf
    Ja, das mit Bayern ist doch irre.
    Freut mich super für die Sifis!
    Und ich muss zugeben: Ein bisschen auch für Bayern. Geht ein anderer Kommentar als Dummheit gehört bestraft hier nicht an der Realität vorbei?

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  • timmy sagt:

    Das scheint ja eine ganz klare Sache für Barca und Neulengbach gewesen zu sein, schaut man auf die Statistiken.

    Der achte Platz der Nationenwertung ist wirklich umkämpft. Barca reicht nun ein Remis im Rückspiel um Tschechien zu überholen und damit aller Wahrscheinlichkeit nach einen zweiten Startplatz für Spanien für die Saison 15/16 zu ergattern. Damit gäbe es dann die letzten fünf Jahre jeweils eine andere Nation mit zwei Startern. Nach Island, Norwegen, Österreich und Tschechien also wohl Spanien. Mal schauen, ob sie dann den Platz erfolgreich verteidigen können.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Da werde ich mich gleich mal direkt zu äußern. Das, was da heute in Sindelfingen passiert ist, darf nicht passieren. Man konnte leider das Spiel nicht sehen, doch ich kann mir sehr gut vorstellen, was da heute passiert ist. Nach dem 5:0 gegen Jena wird man in ein mentales Loch gefallen sein. Und das ist etwas, was Wörle – so jung er auch ist – verhindern müssen. Denn sowas wirkt sich eigentlich immer tödlich aus.

    Ich habe das selbst gerade erlebt, wie das ist, wenn man gegen eine auf dem Papier schwächere Mannschaft unter dem Druck steht, zu punkten. Da kommen zwei Faktoren zusammen: Vernachlässigung der Konzentration (wegen schwächerem Gegner) und Verkrampfung (wegen Punktpflicht). Und sobald dann in den ersten 15-20 Minuten kein Tor gefallen ist, macht sich Hektik breit, die Verkrampfung wird noch stärker und damit verschwindet auch die letzte nüchterne Konzentration.

    Das ist ne klare, mentale Schwäche, das Ding nicht einfach konzentriert runterzuspielen und das Tempo hochzuhalten.

    Natürlich waren Brooks und Baunach nicht dabei, aber das darf keine Ausrede sein. Da müssen Hagen oder Wörle vorausgehen. Auch Bürki nehme ich da in die Pflicht, oder eine Schnaderbeck, die eigentlich genau diese mentale Stärke besitzt.

    Das war einfach schlecht. Spätestens in der Halbzeit muss man da den Schalter umlegen und zumindest dem Spiel Sicherheit geben. Dass man sich das 1:0 noch hat nehmen lassen, passt genau in diese Schiene.

    Bayern hatte heute die Hosen voll. Mental müssen sie sich gewaltig steigern. Anders kommt man aus einem solchen Teufelskreis nicht heraus. Und dann brauchst du auch gar keine Ansprüche anmelden, da stehst du irgendwo im Tabellenmittelfeld, hinter Essen und Jena, aber nicht im Kampf um die Tabellenspitze.

    Ich kann mir kaum vorstellen, wie der Kommentar von Bell nach so einem Spiel gewesen wäre. Der wäre wahrscheinlich direkt zurückgetreten.

    Gerade aber an diesen Spielen gegen den Tabellenkeller sieht man, wieso Frankfurt Bell geholt hat. Weil er eben genau diese Mentalstärke hat, den Druck hochzuhalten und keine Konzentrationsschwäche zu tolerieren. Deswegen schlägt Frankfurt Sindelfingen 12:0 und Duisburg 5:0. Deswegen steht Frankfurt nun an der Tabellenspitze und Bayern hat 3 Punkte Rückstand.

    Sasic wird dabei immer wichtiger, hat heute schon wieder 2 Tore geschossen. Mit 12 Toren in 8 Spielen geht sie in die Richtung 30(+) Tore. Der Transfer hat sich auf jeden Fall ausgezahlt, insgesamt hat man schon 33 Tore und ist damit deutlichst die beste Offensive in der Liga! So wird Frankfurt tatsächlich sehr schwierig aufzuhalten sein!

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  • Neutral77 sagt:

    @ Altwolf

    da wirst du von Sheldon gar nichts hören, genauso viel wie zur Niederlage gegen Frankfurt.
    Er hatte sich damals gar nicht mehr einbekommen, das der Vfl als einziges Team ein Tor gegen Sindelfingen bekommen hat (obwohl sie noch 8 Tore geschossen haben).
    Und was macht sein Topfavorit nun gegen den Letzten ?

    Jetzt dreht er sich wieder total in Richtung Frankfurt. Ist doch das einfachste, sich immer die aktuell beste Mannschaft als Lieblingsmannschaft rauszusuchen …..

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  • enthusio sagt:

    Jetzt ist auch bekannt, warum Nadine Keßler gegen Malmö so früh ausgewechselt wurde und welche Verletzung sich Maren Tetzlaff zugezogen hat:

    https://www.vfl-wolfsburg.de/info/frauen/aktuelles/detailseite/artikel/vorerst-ausser-gefecht-maren-tetzlaff.html

    Hoffentlich kann Keßler gegen Malmö im Rückspiel beschwerdefrei spielen.

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  • Sheldon sagt:

    Ich weise noch einmal darauf hin, dass meine Analyse zum Spiel der Bayern bereits online steht. Ich habe sie damals hier gepostet, da der Bericht von Markus noch nicht online war. Nur, falls jemand sich wundert, warum er dazu nichts von mir liest!

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  • enthusio sagt:

    Nadine Keßler wird morgen im Rückspiel gegen Malmö wohl auflaufen können, aber dafür ist Alex Popp wegen einer Grippe wahrscheinlich nicht dabei.

    http://www.wolfsburger-nachrichten.de/sport/regionalsport/wolfsburg/kessler-ist-fit-popp-faellt-aus-id1225171.html

    http://www.waz-online.de/Wolfsburg/WAZ-Sport/Sport-allgemein/Eigentlich-muss-nur-die-Heimserie-halten

    Vielleicht kommt ja außer Jakabfi dann auch Conny Pohlers stärker zum Zuge.

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