Remis zwischen Potsdam und Wolfsburg

Von am 19. Oktober 2013 – 13.37 Uhr 107 Kommentare

Im Topspiel des sechsten Spieltags der Frauenfußball-Bundesliga trennten sich Vizemeister 1. FFC Turbine Potsdam und Meister VfL Wolfsburg in einer kampfbetonten Partie mit einem Remis. Die Potsdamerinnen waren in der ersten Halbzeit klar besser, mussten am Ende aber froh sein, das Spiel nicht noch verloren zu haben.

Vor 3 060 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion trennten sich die beiden Teams mit 1:1 (1:0). Pauline Bremer traf nach Freistoß von Tabea Kemme in der 38. Spielminute zur Potsdamer Führung, Martina Müller glich für die Gäste nach einer knappen Stunde aus (58.).

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Potsdam gehört Anfangsphase
Die Anfangsphase gehörte den Gastgeberinnen, nach einem Freistoß von Lia Wälti kam Steffi Draws frei zum Kopfball, Wolfsburgs Torhüterin Almuth Schult klärte reflexartig per Fußabwehr (2.). Im Gegenzug landete ein Schuss von Lina Magull in den auffangbereiten Armen von Turbine-Torhüterin Ann-Katrin Berger (3.). Doch Turbine blieb am Drücker, ein Flatterschuss von Genoveva Anonma bereitete Schult Mühe, im Nachfassen sicherte sie jedoch den Ball (5.).

Wenig Torchancen
Durch frühes Pressing unterband Potsdam geschickt das Wolfsburger Aufbauspiel, auch wenn die Gäste in der Folge besser in die Partie fanden. Alex Popp hatte nach Freistoß von Lena Goeßling den ersten Hauch einer Chance für die Wolfsburgerinnen (22.).

Führung durch Bremer
Die Partie spielte sich nun weitestgehend im Mittelfeld ab, Torchancen gab es auf beiden Seiten zunächst keine mehr. Wie aus dem Nichts ging Potsdam in Führung, nach einem Freistoß von Tabea Kemme hielt Pauline Bremer aus 12 Metern den Fuß hin und lenkte den Ball unhaltbar für Schult ins Netz (38.).

Goeßling trifft Latte
Wolfsburgs beste Chance kam durch einen Standard kurz vor der Pause von Goeßling, die einen Freistoß aus 25 Metern ans Lattenkreuz nagelte (44.), im Gegenzug hätte Ada Hegerberg nach Vorlage von Anonma die Turbine-Führung fast ausgebaut (45.).

Jakabfi für Magull
Mit der Einwechslung von Zsanett Jakabfi für Lina Magull versuchte Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann mehr Zug ins eigene Offensivspiel zu bringen. Wälti hatte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die erste Chance der zweiten Halbzeit (54.), kurz darauf scheiterte Hegerberg mit einem Drehschuss (57.).

Die beiden Torschützinnen im Laufduell: Pauline Bremer (li.) und Martina Müller © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Die beiden Torschützinnen im Laufduell: Pauline Bremer (li.) und Martina Müller © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Ausgleich durch Müller
Blässe sorgte auf der Gegenseite für nun aggressiver agierende Gäste mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung von Berger für Gefahr und nur Sekunden später fand ein Pass von Noëlle Maritz vom rechten Flügel nach toller Einleitung durch Goeßling die in der Mitte lauernde Martina Müller, die eiskalt zum Ausgleich verwertete (58.).

Berger im Blickpunkt
Wolfsburg bekam nun Oberwasser, doch Jakabfi vergab nach Pass von Goeßling allein vor Berger die Riesenchance zur Führung, doch die Turbine-Torhüterin konnte mit der Fußspitze klären (65.).Und die Gäste kamen nun zu weiteren Chancen, die herauslaufende Berger klärte in höchster Not gegen Müller (72.).

Wenig Highlights in der Schlussphase
Und Berger musste kurz darauf nach einer etwas verunglückten Abwehraktion von Kemme erneut Kopf und Kragen riskieren (74.). In der Schlussphase gingen beiden Team kein hohes Risiko mehr ein, so dass es beim am Ende leistungsgerechten Remis blieb.

Schröder:“Hervorragendes Spiel“
Turbine-Trainer Bernd Schröder meinte: „Das war für mich heute ein hervorragendes Spiel und Werbung für den Frauenfußball. In der ersten Halbzeit hätten wir ein, zwei Tore  mehr schießen können. In der zweiten Halbzeit war Wolfsburg besser und hätte gewinnen können, deswegen geht das Remis in Ordnung.“

Kellermann: „Hinten raus ein bisschen enttäuscht“
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann erklärte: „Hinten raus bin ich ein bisschen enttäuscht, denn in der zweiten Halbzeit haben wir mutiger nach vorne gespielt. Aber es war ein leistungsgerechtes 1:1. Wenn man meine Bilanz hier sieht, dass ich hier bisher fünf Mal zu Null verloren habe, kann ich zufrieden sein.“

Ergebnisse Frauen-Bundesliga, 6. Spieltag

1. FFC Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 1:1 (1:0)
VfL Sindelfingen BV Cloppenburg -:-
FF USV Jena 1. FFC Frankfurt -:-
FC Bayern München Bayer 04 Leverkusen -:-
TSG 1899 Hoffenheim SC Freiburg -:-
FCR 2001 Duisburg SGS Essen -:-

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. 1. FFC Turbine Potsdam 6 19:6 14
2. VfL Wolfsburg 6 19:5 12
3. 1. FFC Frankfurt 5 13:4 11
4. FC Bayern München 5 11:9 10
5. SC Freiburg 5 9:4 9
6. FF USV Jena 5 7:4 8
7. Bayer 04 Leverkusen 5 8:9 6
8. SGS Essen 5 13:8 5
9. TSG 1899 Hoffenheim 5 7:13 4
10. FCR 2001 Duisburg 5 5:11 3
11. BV Cloppenburg 5 5:15 2
12. VfL Sindelfingen 5 1:29 0

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

107 Kommentare »

  • H2O sagt:

    1:1
    Ein mal wieder sehr unterhaltsames Spiel.

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  • Detlef sagt:

    Am Ende ist es dann also ein leistungsgerechtes Remis geworden!!!
    TURBINE kam besser ins Spiel als ich es befürchtet hatte, und die Wölfinnen schienen zu Beginn etwas kopflos!!!

    Gegen so ein Spitzenteam bekommt man eigentlich nur wenige klare Chancen, die man dann auch nutzen sollte!!!
    Doch wie zuletzt auch, war die Verwertung der Mögliichkeiten leider sehr ineffektiv!!!
    Und so kam es wie es kommen mußte, daß ein Augenblick der Unaufmerksamkeit ein Gegentor bescheerte!!!

    Zumindest weiß man nun wo man steht, und wie die Ergebnisse der letzten Wochen einzuordnen sind!!!

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  • xXx sagt:

    Unfassbar mit welcher Konstanz Turbine Potsdam iwann in der 2. HZ immer den Faden verliert, nicht mehr ins Spiel zurück findet und sich dann dem Schlusspfiff entgegen zittern muss.

    Gut, heute wars auch ein starker Gegner, aber die Konstanz darin ist trotzdem angsteinflößend.

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  • hapl27 sagt:

    Zum Spiel ist eigentlich schon alles gesagt. Verdientes und leistungsgerechtes Ergebnis aufgrund der unterschiedlichen Halbzeiten.

    Kritik möchte ich aber an der Schiedsrichterin üben. Zwar war keine gravierende Fehlentscheidung dabei, aber alles in allem hatte sie das Spiel wenig im Griff und keine klare Linie drin. Bezeichnend: Tabea Kemme begeht 2 Mal klare taktische Fouls an Lena Goeßling und kommt ungeschoren davon. Lena Goeßling begeht ein taktisches Foul an Lia Wälti und sieht gelb und ist dementsprechend (verständlicherweise) ungehalten.
    Schade, dass wir in der Bundesliga selten gute und souveräne Schiedsrichterinnen haben.

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  • Pudel sagt:

    Glücklicher Punkt für Potsdam da waren kaum Torchancen herausgespielt auch das Tor selber eher etwas glücklich. Ich versteh nicht warum Wolfsburg erst in der zweiten Halbzeit angefangen hat physischer zu spielen denn das ist das einzige Rezept gegen diese 50-kg-Spielerinnen aus Potsdam, wenn man das als Gegnermannschaft macht bekommt Potsdam kein Stich mehr und läuft nur noch hinterher.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich bin der Verzeiflung nahe, wenn ich die Licht-Schatten-Halbzeiten fortwährend erleben muss und wie man aus deutlicher Dominanz, egal welcher Dauer, über einen Triple-Gewinner, so wenig macht. Der VfL war mit dem 1:0 echt gut bedient und ein höheres HZ-Resultat hätte vermutlich der Teammoral und damit der Rückkehr ins Spiel nicht gut getan.
    Aber so öffnen die Turbinen selbst dem Gegner eine Hintertür, was sich ja mittlerweile rumgesprochen hat! Da werden Nerven gezeigt und das erst recht, wenn Gegentreffer passieren, einiges aus den Teamfugen gerät.
    Leider sind auch die 3 Einwechslungen aus diversen Gründen völlig ohne Wirkung geblieben, blieben die notwendigen Impulse aus. Anonma spielte erneut eine Mischung aus Eigensinn und hektischer Unkonzentriertheit und war für mich 1. Kandidatin für eine Veränderung im Angriff, wo aber auch Lisa kaum im Spiel war. Lia hat für mich heute ihr bisher bestes Spiel bei den Turbinen gemacht und sie ist sicher noch nicht am Ende ihres Leistungsvermögens angelangt!
    Wie man ein Team kämpferisch am Laufen halten kann, zeigten heute wiederholt Tabbi und Ulla, und vor den Beiden lüfte ich meinen Hut, genauso wie vor Kaba, die wieder in den Besitz der Souveränität, die eine Torhüterin ausstrahlen muss, gelangt ist. Das unter den 3 Eingewechselten keine Toni war, mag verstehen wer will – ich nicht! 🙁
    Dennoch manifestiert sich bei mir der Eindruck, dass man bei den Turbinen konditionell nicht wirklich am Limit spielt bzw. spielen kann, wenn zum Ende hin die Abstände zu den Gegenspielerinnen immer größer werden und die Geschwindigkeitsnachteile teilweise heftig ausfallen und das Foulspiel in der Endkonsequenz zunimmt.

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  • Sheldon sagt:

    Insgesamt muss man am Ende sagen, dass es ein leistungsgerechtes Unentschieden in einem guten Spiel war. Turbine hat in der zweiten Halbzeit merkbar nachgelassen und auch mehr zugelassen. Speziell auf außen waren sie nicht mehr so konsequent in den Zweikämpfen. Das hat dann auch zum 1:1 geführt.
    Insgesamt hatte Turbine vielleicht etwas mehr Biss, war aber vor dem Tor nicht zwingend genug.

    Hervorheben will ich einige Spielerinnen:
    1. Tabby Kemme – hat echt wie eine Kapitänin gespielt, in der ersten Halbzeit mit couragiertem Einsatz und dem ein oder anderen Foul zum richtigen Zeitpunkt. Hätte die Gelbe Karte spätestens nach dem 4. größeren Foul sehen müssen.
    2. Anka Berger – sie hat gezeigt, dass sie ZURECHT Anspruch auf die Position 1 anmeldet. Immer sicher im Strafraum und auf der Linie.
    3. Lia Wälti – sie hat mich Lügen gestraft. Couragierte Leistung auf der linken Seite.

    Bei Wolfsburg sind mir mal wieder nur zwei Spielerinnen aufgefallen: Lena Goeßling und Alex Popp. Jedoch allerdings eher negativ. Alex Popp hatte insbesondere EINE unrühmliche Aktion, nämlich ihre astreine Schwalbe im Strafraum. Elsig trifft nur den Ball, Popp hebt ab, um einen Elfer zu schinden. DAS ist unter aller Sau und hätte eine Gelbe Karte geben müssen, insbesondere, weil Popp Wiederholungstäterin ist und solche Einlagen immer wieder produziert.
    Zusammen mit Lena Goeßling ist sie immer wieder aufgefallen, wie sie versuchten, die Schiedsrichterin durch dauerhaftes Reklamieren zu beeinflussen. Goeßling hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn ihrer Gelben Karte sofort noch eine weitere gefolgt wäre und sie wegen Meckerns vom Platz geflogen wäre. Das gehört einfach nicht auf den Fußballplatz.

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  • Sheldon sagt:

    Achso, bitte in den neuen Thread verschieben und:

    Starke Leistung der Schiedsrichterin, die nie die Übersicht verlor und souverän auftrat.

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  • Sheldon sagt:

    @Pudel: Komisch, dabei hatte Wolfsburg doch selbst mit der harten Gangart der Potsdamerinnen zu kämpfen. Wirklich gefährlich wurde Wolfsburg nur, als Potsdam sich ne kleine Pause nach der Pause genommen hat und Wolfsburg etwas hat spielen lassen. Solange man aber Goeßling und Odebrecht in der Mitte hart angegangen ist, hat Wolfsburg (sowohl vor der Halbzeit als auch gegen Ende der Partie) keinen Stich gesetzt.

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  • H2O sagt:

    @Sheldon
    Na du… mal wieder Unsinn schreiben? 😉

    „Insgesamt hatte Turbine vielleicht etwas mehr Biss“
    Wenn du damit viele Fouls meinst: ja… besonders Kemme und Anonma scheinen diese besondere Freude zu bereiten

    „Alex Popp hatte insbesondere EINE unrühmliche Aktion, nämlich ihre astreine Schwalbe im Strafraum.“
    Alex Popp wird an ihrem rechten Fuß getroffen… es war keine Schwalbe, hat man gut in der Wiederholung gesehen. Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen. Schau dir einfach mal die Wiederholung an.

    Zu Alex Popp hätte dir zumindest noch auffallen sollen, dass sie heute systematisch (oder zumindest mit großer Freude) (gerade in der ersten Halbzeit) zusammengetreten wurde.

    Lena Goeßling stark, aber hat auch brutal viel abbekommen.

    Ich weiß nicht ob es anderen auch so ging aber irgendwann habe ich nur noch darauf gewartet das bei einem Sprint einer Wölfin eine Potsdamerin von hinten in die Beine gerauscht kommt.

    „Starke Leistung der Schiedsrichterin, die nie die Übersicht verlor und souverän auftrat.“
    Diese Aussage ist natürlich Blödsinn und das weißt du auch.

    Problem bei ihr war mal wieder die Kartenallergie. Taktische Fouls und viele Nickeligkeiten die Gelb waren hat sie ignoriert. Ich bin immer noch verwundert, dass keine Wolfsburgerin sich verletzt hat.

    „Das gehört einfach nicht auf den Fußballplatz.“
    Wenn du damit die Treterei meinst stimme ich dir zu… 😉

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  • laasee sagt:

    A good game to watch. I was very impressed with Turbine in the first half.

    A draw was probably the right result but I think that Turbine will be more satisfied than WOB.

    On the quality of todays first half performance, Potsdam will cause Lyon big problems in CL.

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  • grammofon sagt:

    Das war ein richtig gutes Spiel, bei wunderschönem Wetter im Karli. Hat echt Spaß gemacht, selbst wenn wir zum Schluss noch etwas zittern mussten. Schade dass nicht noch ein paar mehr Bälle rein gegangen sind, von mir aus auf beiden Seiten.

    Die Schiedsrichterinnen fand ich recht gut, auch wenn die Kartenverteilung ein bisschen willkürlich schien. Aber da sollte man wohl auch lieber die Fernsehbilder nochmal sehen bevor man urteilt. Die Theatralik von Popp hat echt genervt. Das hat eine Spielerin mit ihrer Klasse nicht nötig.

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  • sonic sagt:

    Ein leistungsgerechtes Unentschieden.

    Allerdings muß Potsdam sich fragen, was da in der Halbzeitpause schief gelaufen ist. Ich weiß ja nicht, was sie da für die 2. HZ geplant hatten und wie die HZ-Ansprache war, aber es war klar zu sehen, daß das voll nach hinten losgegangen ist.
    Als die Potsdamerinnen wieder aufs Feld kamen, waren sie kalt. Die ganze Intensität der ersten HZ war wie weggeblasen. Der Wille zu siegen war weg. Die Laufbereitschaft besonders in der Rückwärtsbewegung war katastrophal, die Spielerinnen wiedermal zu weit von den Gegnerinnen weg, allesamt passiv abwartend, ohne Zug, mit der Angst in den Augen. Die Fans haben es erkannt und den Job der Trainer übernommen. Da wurde es wieder etwas besser.
    Der Wechsel von Simic zu Wells war ja grundsätzlich gut, aber mit der Entscheidung Wells auf rechts zu schicken und Bremer in die Mitte zu ziehen, hat sich Schröder selbst reingelegt. Wells wußte dort draußen auf dem engen Raum gar nichts mit sich anzufangen. Die brauch Bewegungsfreiheit und kein enges Korsett. Bremer konnte die Lücken im Mittelfeld nicht stopfen. Letztlich waren damit beide vergeutet. Warum Evans so spät ausgewechselt wurde, kann ich auch nicht nachvollziehen, von ihr kam heute gar nichts. Ein Wechsel zur HZ wäre angesichts der wirklich guten Alternativen angebracht gewesen.

    Das 1:1 kann sich Schröder selbst ankreiden. Als Trainer ist er dafür verantwortlich, daß die Spielerinnen genauso heiß zur 2. Hälfte erscheinen, wie sie die 1. beendet haben. Und seine Wechsel waren heute alles andere als glücklich.

    Noch zu einer systematischen Schwäche beim Potsdamer Spiel: Potsdam kommt zwar meist gut über die Außen, aber die Flanken sind oft grottig und es gibt zu wenige potentielle Abnehmer im Strafraum (oft nur einen, der dann von drei Abwehrspielern umringt ist). Elsig und/oder Simic müßten nachrücken, um als weitere Abnehmer=Gefahrenquellen zu fungieren. Doch das können sie oft nicht, weil sie schon bei dem Pass auf die Außen zu weit vom gegnerischen Strafraum weg sind und gar nicht bis zum Zeitpunkt der Flanke vorn sein können. Entweder muß die Außen ewig warten bis nachgerückt wird (was wohl nicht praktikabel ist) oder Elsig und Simic müssen schon beim Paß nach außen näher am Strafraum sein. Und da liegt die eigentliche Schwäche. Die beiden schaffen es nicht, den Raum vor dem gegnerischen Strafraum zu besetzen, um von dort nach außen zu spielen, mit in den Strafraum vorstoßen zu können oder Hegerberg mal einen Ball flach in die Bewegung zu spielen, so daß diese aus der Drehung abschließen kann (Wie ich mir das vorstelle, konnte man zumindestens einmal in dieser Saison sehen als Kemme Hegerberg mit einem solchen Pass einsetzte und Hegerberg erfolgreich abschloß (gegen Duisburg?) Wenn sie Hegerberg öfter so bedienen wird sie zur Tormaschine.) Dieses Personal-in-die-Gefahrenzone-bringen, macht Wolfsburg weit aus besser.

    Wolfsburg ist in der zweiten Hälfte nicht wirklich besser geworden, sondern Potsdam viel schlechter, weshalb Wolfsburg besser aussah. Was Potsdam kann, haben sie in der ersten Hälfte gezeigt. Bei Wolfsburg ohne Keßler ist momentan nicht mehr drin.

    Zur Schiedsrichterleistung:
    Wieder sehr inkonsequent. Was die Bestrafung der taktischen Fouls angeht, das Schieben von hinten, das Reinstellen des Körpers, den Einsatz der Arme war da keinerlei Linie zu erkennen. Note mangelhaft.

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  • Detlef sagt:

    Pudel schrieb;
    „Glücklicher Punkt für Potsdam da waren kaum Torchancen herausgespielt auch das Tor selber eher etwas glücklich.“

    Aha, und was war mit den Chancen von ADA HEGERBERG und GENOVEVA ANONMA???
    Glücklich war der Punkt insofern, als das man am Ende (leider mal wieder) fast noch bestraft wurde, daß man vorher seine Chancen nicht genutzt hat!!!

    Was mich aber durchaus positiv stimmt ist, daß unsere Standarts immer besser und gefährlicher werden!!!
    Hier hatten wir in den letzten Jahren eine ganz große Baustelle, die jetzt so langsam verschwindet!!!

    Sheldon schrieb;
    „Starke Leistung der Schiedsrichterin, die nie die Übersicht verlor und souverän auftrat.“

    Naja, da bin ich eher bei hapl27!!!
    Souverän geht bei mir anders, denn da müssen für gleiche Vergehen auch gleiche Strafen folgen!!!
    TABBI ist in der Tat hart an einer Gelben vorbeigeschrammt!!!
    Alex Popp hätte man sogar gelb-rot zeigen können, da nach ihrem permanenten Strafstoßschinden auch noch ein Weiterspielen nach Schiripfiff dazukam!!!
    AYOMA wurde von Frau Baitinger in Hälfte Eins verwarnt, als sie das Diskutieren anfing!!!
    Lena Goeßling dagegen nicht, soweit ich das am TV verfolgen konnte!!!

    Sheldon schrieb;
    „Lia Wälti – sie hat mich Lügen gestraft. Couragierte Leistung auf der linken Seite.“

    Ich fand sie nicht so stark!!!
    Sie spielte viele Fehlpässe, brachte aus dem Spiel heraus nicht viel nach vorn, und verlor hinten etliche Zweikämpfe!!!
    Sie kann definitiv mehr, was sie auch schon gezeigt hat!!!
    Lediglich ihre Ecken waren heute gut und gefährlich!!!

    @H2O,
    Es war ein umkämpftes Spiel von beiden Mannschaften!!!
    Potsdam jetzt „üble Treterei“ anzudichten, geht ja wohl zu weit!!!
    Auch WOB spielte mit Haken und Ösen, wobei besonders VIOLA und Nilla auffielen!!!
    Da wurde geklammert, weggestoßen und festgehalten, übrigens auch von Popp und Goeßling!!!

    Sowas lernt man wohl besonders in den Natiolehrgängen, was gerade bei den jungen Spielerinnen auffällt!!!
    Dazu gehört übrigens auch das Elferschinden, und nennt sich dann „Internationale Härte und Cleverness“!!!

    Potsdam ging allerdings wieder viel zu oft ins „Bodenturnen“, da die Fehlpaßquote vor allem in Hälfte Zwei enorm anstieg!!!

    @sonic,
    Absolute Zustimmung mit Deinem Beitrag!!!

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  • Pudel sagt:

    Entschuldige mal bitte Sheldon ich weiß ja nicht was du für ein Spiel gesehen hast aber erste Halbzeit durfte sich Kemme an Goeßling austoben ohne das die Schiedsrichterin hier mal eingreift und zweite Halbzeit war das Foul von Elsig eine ganz klare rote Karte ohne wenn und aber im Frauenfußball muss so was Rot sein einfach nur von hinten die Beine weggehauen, das sich Goeßling dann auch mal aufregt kann ich mehr als verstehen. Ich bin mir auch sicher das Goeßling die Länderspiele wegen Verletzung absagen wird.

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  • jochen-or sagt:

    Alles hier bereits gesagt.
    Ein unterhaltsames Spiel mit einem gerechten Ergebnis.

    Dennoch: Völlig unverständlich ist mir die Auswechslungspolitik von Schröder.
    Zu einem Zeitpunkt, wo Räume für ein Konterspiel vorhanden sind, wechselt er nicht die schnelle Antonia, sondern die technisch wohl starke, aber nicht besonders schnelle Asano ein. Diese hatte kurz vor Schluss „freie Fahrt“ aufs gegnerische Tor, wurde jedoch noch abgelaufen. Da hätte ich an ihrer Stelle gerne mal Antonia gesehen.

    Überhaupt: Ich finde es nicht o.k., wenn der Trainer nach dem Mittwochspiel auf die Frage des Reporters nach dem hervorragenden Spiel von Antonia deutlich herabsetzend anmerkt, dass sie nicht zur 1. Elf gehöre. So vergrault man einmal mehr eine Spielerin.
    Gut, dass jedenfalls die Spielerinnen selbst so nett miteinander umgehen und man das Gefühl hat, dass da eine verschworene Gemeinschaft auf dem Platz steht.

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  • ... sagt:

    @H2O

    du solltest auch mal deine weiß/grüne Brille absetzen.

    Das Spiel war weit von dem Prädikat „rüde“ entfernt, was du hier versuchst uns einzureden.

    Wenn du sagst: „irgendwann habe ich nur noch darauf gewartet das bei einem Sprint einer Wölfin eine Potsdamerin von hinten in die Beine gerauscht kommt“ gebe ich dir Kontra und sage, ich habe ab einer gewissen Zeit nur darauf gewartet, das die nächste Wolfsburger Spielerin mal wieder mit ihrem Körper eine Turbine Spielerin wegcheckt, bzw. mit ihrem Ellenbogen/Knien der Gegenspielerin eins im die Magengrube oder den Oberschenkel verpasst.

    Also bitte bleibe objektiv und gestehe dir ein, das das 1:1 absolut gerecht ist, die Schiedsrichterentscheidungen im großen und ganzen in Ordnung gingen und das Spiel bis auf die üblichen Nicklichkeiten, welche bei solch einem verbissenen Topspiel zu erwarten sind, im üblichen Rahmen lagen.

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  • balea sagt:

    Ich bin ganz bei Sheldon mit seiner Spielbetrachtung, habe es ganz ähnlich gesehen.
    Die Schirileistung fand ich durchwachsen, ich will es nicht so schlecht sehen, wie einige hier. Wie man zur Beurteilung kommen, dass Potsdam sehr viel härter als Wolfsburg gespielt hätte erschliesst sich mir überhaupt nicht. Klar gab es auf beiden taktische Fouls und einige Härten – aber was auch mich total genervt hat war das häufige und dramatische Rummeckern von Popp und Goeßling, dafür habe ich absolut kein Verständnis.

    In HZ2 stand ich auf der Gegengrade Strafraumhöhe WOB. Dass Asano und Wells da nicht mehr furchtbar viel reissen konnten, wurde schnell klar: Da war insgesamt eine Dynamik drin und beide Spielerinnen sind einfach noch nicht so integriert in dem ganzen Mannschafatsgefüge, was in der Situation und bei so einem Spiel notwendig gewesen wäre. So sind zuviele Missverständnisse, kleine Fehlpässe etc passiert – alles Fehler, die in der Rückrunde (hoffentlich) viel weniger passieren.

    Anonma klebt zZ einfach das Pech am Fuss. Was die heute versemmelt hat, unglaublich. Und dann in der Anfangsphase auch zuwenig geschaut, zu eigensinnig. Aber manchmal ist das wohl so bei Stürmern…

    Über die Leistung der Abwehr bin ich insgesamz sehr froh, da habe ich vorher grosse Sorgen gehabt.

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  • waiiy sagt:

    Also ich kann manche Einschätzungen nicht nachvollziehen. Ich denke, da wird von Negativ-Denkern gesehen, was man sehen will bzw. von Turbine-Nicht-Fans was eingeredet, was nicht da war.

    Turbine war in Hälfte 1 klar besser und auch bis zum Tor in Hälfte 2. Dass man bei nicht reihenweise Chancen rausspielen kann, ist doch klar. Immerhin spielt man gegen eine der besten Mannschaften Europas und den Deutschen Meister. Darunter war übrigens Anfang der 2. Halbzeit eine Chance, bei der Wolfsburg nichtmal gemerkt hat, wie der Ball plötzlich in den Strafraum kam, weil alle unter hinterliefen. Der Schuss ging dann knapp neben das Tor.

    Dann fällt das super herausgespielte Tor von Wolfsburg. Da gibt es einfach nichts zu sagen. Da war auch im Ansatz zu sehen, dass das etwas wird.

    Dass eine junge Mannschaft wie Potsdam, die nominell (wie auch alle neidlos anerkenne) nicht den Kader von Wolfsburg oder Frankfurt hat, den Faden ein wenig verliert, ist durchaus normal und hat nichts damit zutun, dass man gegen Essen das Spielen eingestellt hat. In dieser Phase hätte Wolfsburg durchaus noch einen Treffer erzielen können. Aber dies ging auch nur ca. 20 Minuten, weil in den letzten 10 Minuten dann wieder Potsdam am Drücker war.

    Das 1:0 als Zufallsprodukt einzustufen, ist schon ein Witz, wenn man sieht, wie die Variante vorher abgesprochen wurde. Das hat einfach mal richtig gut geklappt und Wolfsburg hat Bremer laufen lassen, weil sie es nicht erkannt haben.

    Anonma hat ihren Stempel und den hat sie sich wohl auch erarbeitet. Allerdings war sie heute durchaus nicht so faulend unterwegs wie sonst. In meinen Augen hat sie sogar ein sehr gutes Spiel gehabt.

    Dass Popp keine Fouls mehr gepfiffen bekommt, kann ich verstehen. Immerhin legt sie sich oft schon hin, bevor die Gegnerinnen überhaupt auf den Gedanken kommen, ein Bein zu ihr auszustrecken. Außerdem hat sie sowohl gegenüber dem Schiedsrichterteam als auch alle Spielerinnen ein Auftreten, bei dem sie nicht auf Sympathie hoffen darf. Ach ja, es war eine Schwalbe, wie man gesehen hat, wenn man direkt hinter ihr in Laufrichtung stand. Jede herbeidiskutierte Berührung ist nur ein Alibi.

    Eine Frage an die Wolfsburger Fans. Wie seht ihr die Leistung des Teams. Ich habe sie heute gesehen und mir meine Meinung gebildet, aber ich denke, dass die nicht unbedingt richtig sein muss.

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  • waiiy sagt:

    Zum Schiedsrichterteam will ich eigentlich gar nichts sagen. Aber es ist immer wieder dasselbe. Da werden Spielerinnen 5 Mal ermahnt, dass das letzte Foul ist und es passiert nichts (Kemme, Goeßling). So lädt man sie dazu ein, weiterzumachen. Taktische Fouls werden fast nie mit Gelb bestraft oder wenn, dann hätte es wohl eher Rot geben müssen (ja, da hatte Elsig auch in meinen (Turbine-)Augen Glück). Da wird gleich im Dutzend der Arm ausgefahren und gezogen (Odebrecht), ohne dass es überhaupt als Foul gewertet wird. Diese nicht geahndeten taktischen Fouls ärgern mich sehr, weil man dadurch kein vernünftiges Spiel sieht und schöne Torchancen damit vermieden werden. Ich habe lieber ein 3:3 als ein 1:1. Aber man kann ja jeden Gegenangriff unterbinden…

    Und wieder die Frage, warum die beste deutsche Schiedsrichterin nicht eines der brisantesten Spiele pfeift…

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  • isi sagt:

    Ich sah wie die anderen Schreiber hier auch ein gutes Spiel mit gerechtem Ausgang und zwei doch sehr verschiedenen Halbzeiten. Potsdam nimmt sich aus meiner Sicht immer dann die Wirkung, wenn mit langen Flanken in den Strafraum versucht wird, ein Tor zu erzielen. Das hat schon am Mittwoch in der 1. Hz nicht geklappt und heute dann in der 2. Halbzeit auch nicht. Die eingewechselte Amerikanerin war zumindest auf der rechten Seite kein guter Ersatz für Simic, die sich in der Zentrale gut eingelebt hat. Auch ich hätte mir in der 2. Halbzeit Göranson gewünscht, die ihre Schnelligkeit auch gegen eine Gößling noch hätte ausspielen können. Insgesamt habe ich mich in der 1. Halbzeit über das couragierte Spiel der jungen Potsdamer Mannschaft gefreut, in der 2. Halbzeit hat mich dann Lena Gößling mit ihrer Schnelligkeit und Sicherheit am Ball beeindruckt.

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  • Dummkopf sagt:

    WAS WAR DAS?
    Ein halbes Trauerspiel mit Anlass zu Optimismus?

    Interessanterweise spiegeln die Kommentare das Gefühl nach dem Spiel wieder. Halb voll – halb leer, oder was eigentlich?

    GUTE unentschieden lassen einen sagen: Das Spiel hat auch keinen Verlierer verdient!
    Dieses hier hatte auch KEINEN SIEGER VERDIENT!

    Weil egal wer Sieger gewesen wäre, er wäre es in erster Linie gewesen, weil der Gegner es ihm ermöglicht hätte. Zu erschreckend SCHWACH waren BEIDE in ihrer schwachen Zeit. Wob Hz1 Turbi Hz2.

    Das es trotzdem WERBUNG für den FF war, lag an der sichtbaren INDIVIDUELLEN KLASSE ALLER Akteurinnen, die da am Werke waren.
    (FFC-Sifi lässt grüssen!)

    Und es ist Fakt, dass der eklatante Leistungsabfall beider Teams in ihren Schwachphasen NICHT den Spielerinnen anzulasten ist.

    Hier muss man leider die sportliche Leitung BEIDER Teams erklären lassen, wieso sie nicht in der Lage waren, das Niveau ihrer Teams in den gesamten 90Min auch nur einigermassen konstant halten zu können, bzw den dabei auftretenden ÜBERAUS GRAVIERENDEN MÄNGELN tatenlos zuzusehen, und nicht irgendwie entgegenzusteuern.

    OPTIMISMUS ist allerdings trotzdem für beide angesagt.
    Weil die individuelle Klasse in Potsdam durch die altersbedingte Steigerung der jungen Hegerberg und Bremer und die Neuzugänge konkurrenzfähiger ist, als zu befürchten war. Und für Wolfsburg weil durch die Rückkehr der Verletzten die individuelle Klasse ausreichend gross ist, die entstandenen Risse langsam wieder zu kitten, und wenigstens die alte Stärke zurückzuerlangen. Nicht auszudenken, man wäre durch ein glückliches Händchen bei den Neuzugängen personell noch stärker geworden.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Dummkopf: „Weil egal wer Sieger gewesen wäre, er wäre es in erster Linie gewesen, weil der Gegner es ihm ermöglicht hätte.“

    Ist das nicht immer so? 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    @waiiy: „Das 1:0 als Zufallsprodukt einzustufen, ist schon ein Witz, wenn man sieht, wie die Variante vorher abgesprochen wurde. Das hat einfach mal richtig gut geklappt und Wolfsburg hat Bremer laufen lassen, weil sie es nicht erkannt haben.“

    Zumindest Turbine-Trainer Bernd Schröder hat das Tor als Zufallsprodukt eingestuft: „Man studiert immer was ein, aber ich glaube, das haben wir nicht einstudiert. […] Das ist Glück und so war das nicht geplant.“

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  • maxsee sagt:

    Bei Äusserungen in der Vergangenheit habe ich mich immer für die Autorität der Trainer ausgesprochen und speziell an B:S keine Luft rangelassen.
    Nach der heutigen Sicht im Karli kann und muss ich den kritischen Bemerkungen vieler Beiträge nur zustimmen. Das betrifft vor allem die Ein- und Auwechslungen von Wells, Andonova und Evans. Warum Göranson und Wesely vergessen wurden – unverständlich.

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  • Dummkopf sagt:

    @Markus
    Ich formuliere ja manchmal gerne ein wenig überspitzt. Streng genommen hast du natürlich Recht.
    Wenn Deutschland in Slowenien gewinnt, ist das natürlich auch, weil es Slowenien Deutschland ermöglicht.
    Ich wollte schon eher den Gegensatz betonen zu einem Sieg aus eigener Stärke und Überlegenheit, der für mich heute einfach leider auf keiner Seite erkennbar war.

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  • tpfn sagt:

    natürlich war das 1:0 einstudiert, die selbe Freistoß-Variante gabs glaube ich schon zweimal, einmal davon im Budapest-Spiel (auch mit Bremer), denn ich weiß noch genau wie toll ich die Idee fand. Aber da gings leider knapp vorbei. Ich war gespannt was Schröder im Interview darauf antwortet, denn wenn man sich outet ist es auch kein Geheimnis mehr und jeder Verein kann sich auf die Variante einstellen, dann schon besser mit Instinkt und Intelligenz erklären wie es Schröder letztendlich getan hat. Zum Spiel: ich hab nicht im Traum dran gedacht das TP Wolfsburg so dominieren kann (1.HZ), nach der Pause hat man schon gesehen das eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stand. Ich denke sie wurden in der Pause zu sehr gelobt und haben sich darin gesonnt. Julia Simic fand ich zum erstenmal richtig stark, schade das sie ausgewechselt wurde. Ingrid den Floh, hätte ich noch nicht gebracht, die ist für Wolfsburg noch nicht eingespielt genug. Wälti hatte heute keinen guten Tag und Anomna hat zwar keine Tore gemacht, aber sehr gut gekämpft war immer wieder anspielbar. Hegerberg hat leider keine Bälle bekommen. Aber wie peinlich war denn Gößling heute, die war mir immer so symphatisch, von Popp ist man sowas ja gewohnt. Ach übrigens Kemme war wieder ganz große Klasse, ich bin richtig froh das TP solch eine Spielerin hat, sie kann einfach alles: super Vorlagen, ist zweikampfstark, treibt auch mal die anderen an. Berger war heute auch überzeugend und Pauli ist sowieso mein Liebling (Ein Charaktersonnenschein).

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  • sonic sagt:

    Das Problem war nicht das Ingrid Wells gebracht wurde, sondern daß sie auf die falsche Position gesetzt wurde. So ein Floh will doch nach links-rechts, vor-zurück, oben-unten springen. Wenn man ihn auf der Seitenlinie festtackert, verkümmert er.

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  • H2O sagt:

    @“… sagt“
    Ich muss zugeben schon einige Spiele in der FB gesehen zu haben die noch deutlich unfairer waren.
    Nichtsdestotrotz ist mir über das ganze Spiel aufgefallen, dass häufig bewusst nicht nur der Ball das Ziel beim zutreten aufseiten der Potsdamer Spielerinnen war. Und ja Ellebogen, Knie waren auch gerne eingesetzte Mittel. Natürlich nicht bei allen, aber bei den Spezialistinnen die hier auch schon deutlich angesprochen wurden.
    Aufgabe der Schiedsrichterin ist hier die Spielerinnen zu schützen und das gültige Regelwerk anzuwenden. Dies ist leider (wie des Öfteren in der FB) nicht passiert.

    Du bittest um Objektivität, gerne. Ich beschreibe dir was ich gesehen habe. Anderen Posts entnehme ich eine ähnliche Wahrnehmung.

    Das 1:1 ist natürlich ein Ergebnis das in Ordnung geht.

    @Detlef
    Findest du das zugetrete normal? Ich nicht. Vielleicht haben wir da ja unterschiedliche Ansichten.

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  • Altwolf sagt:

    Ein sehr „intensiv“ von beiden Seiten geführtes Spiel,wie man so schön sagt.Auch wenn ich mir als Grün-Weißer, aufgrund der Eindrücke der 2.HZ, natürlich einen „glücklichen“ Sieg gewünscht hätte,so ist das Unentschieden absolut ok.Aufgrund des ständigen Hin- u.Hers sicherlich auch spannend und als Top-Spiel,weil doch im Ausgang offen, durchaus noch einzustufen,denn Langeweile kam da zu keiner Zeit auf.Hochklassig allerdings nicht,denn die Fehlpaßquote und das zu häufige Wegschlagen des Balles, ohne eine Chance zu bieten eine Mitspielerin zu erreichen, waren auf beiden Seiten ungewöhnlich hoch, sicherlich dem kämpferischen Verhalten u.der Intention das Spiel des Gegners zu unterbinden geschuldet.Dadurch waren auch kaum spielerisch gute Kombinationen zu sehen.Wenn T.Kemme in der 1.HZ ihre „Gelbe“ bekommen hätte,kann man all die anderen“Nicklichkeiten“ als ausgeglichen betrachten.Leider haben auf WOB-Seite A.Popp insbes. und auch V.Odebrecht noch nicht ihre Normalform erreicht und so konnte auch das sonst so starke MF keine Struktur in den Spielaufbau bekommen (da fehlt dann doch e.N.Keßler).Bei den zurückgekehrten Rekonvaleszenten fehlt einfach auch noch die Spritzigkeit.Gut habe ich N.Maritz gesehen,die sich beachtlich gegen Anonma behauptet hat.L.Gößling wie immer sehr laufstark und schnell,aber leider kommen oft die Abspiele zu spät,so daß Ballverluste resultieren.Schön das Kaba heute gezeigt hat,daß die Kritik im Pokalspiel unangemessen war und hat wohl auch letztendlich das Unentschieden gerettet.Mit Simic entwickelt sich bei T auch wieder ein MF,wie man es insbes. gegen defensiv spielende Teams benötigt.
    Meinen ersten Aufenthalt im Karli habe ich genossen und die Stimmung in einem reinen FB-Stadion mit ansprechender Kulisse ist doch intensiver,als bei uns am Elsterweg,da müssens dann schon um die 8000 sein.Wird aber dann nächstes Jahr besser.

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  • micky sagt:

    Es war in meinen Augen ein knackiges Fußballspiel, das beide Mannschaften geboten haben. Kein langweiliges 14:0 oder 6:0. Wahrscheinlich war es von beiden das Beste was sie in dieser Saison bisher abgeliefert haben. Das bei dieser Tabellensituation keine „rhythmische Sportgymnastik“ zu erwarten war, lag auf der Hand. Immerhin ging es um die Tabellenführung und da ist eben ein Spiel auf Biegen und Brechen nichts Ungewöhnliches. Um so mehr geht mir deshalb die Erbsenzählerei einiger User auf den Keks, die durch ihre Vereinsbrille unbedingt den Nachweis des Vorteils ihrer Mannschaft aufzeigen, oder einfach ihre Antipathie gegen den Gegner zum Ausdruck bringen wollen. Nützt das was? Näh überhaupt nicht. Fußball wird nun mal durch Tore entschieden. Und wer keine schießt, der gewinnt auch nicht. So einfach ist das!! Weder Potsdam noch Wolfsburg haben den Siegtreffer erzielt, deshalb ist das Ergebnis in meinen Augen o.k. Übrigens haben beide Trainer das einhellig auch so gesehen. Stellvertretend Ralf Kellermann: „Der Gewinner war heute vor allem der Frauenfußball. Wir haben eine rassige Partie vor einer tollen Kulisse gesehen, die Werbung für den Frauenfußball war. Im Spiel war sehr, sehr viel Tempo und rassige Zweikämpfe. Potsdam hatte in der ersten Halbzeit ein deutliches Übergewicht, wir hingegen in der zweiten Halbzeit. … Insofern zwei unterschiedliche Halbzeiten und am Ende eine gerechte Punkteteilung.“

    Übrigens waren auch SiDi und Colin Bell im Stadion, sicherlich um das Spiel zu beobachten oder doch eher einzelne Spielerinnen? (ein Schelm wer böses dabei denkt!!) SiDi hat jedenfalls sichtlich zufrieden das Stadion verlassen.

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  • Altwolf sagt:

    @tpfn.Deine Beurteilung von L.Gößling solltest du doch nochmals überdenken,denn wenn ihr in vollem Tempo von hinten in die Beine getreten wird,ist das im wiederholten Falle nicht „nur“ ein taktisches Festhalten oder Behindern,sondern auch mit e.hohen Verletzungsgefahr verbunden; da ist es auch die Pflicht der Schiedsrichterin dies entsprechend zu ahnden.Als sie selbst dann für ihr taktisches Foul mit Festhalten sofort die „Gelbe“ erhalten hat,war sie durchaus nachvollziehbar „angefressen“.Eine in HZ 1 „gelbverwarnte“ T.Kemme hätte sich danach nicht mehr so „intensiv“ einbringen können.

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  • Detlef sagt:

    maxsee schrieb;
    „Das betrifft vor allem die Ein- und Auwechslungen von Wells, Andonova und Evans. Warum Göranson und Wesely vergessen wurden – unverständlich.“

    Ich vermute einfach mal, weil nur 3 Wechsel erlaubt sind!!! 😉

    Spaß beiseite!!!
    Auch auf mich machten Schröders Wechsel einen komischen Eindruck!!!
    Ich hätte INGRID oder ASANO auf die Position von JULIA gestellt, also wirklich 1:1 gewechselt!!!
    Beide können diese Ballverteilerrolle gut spielen!!!

    Wenn ADA nicht verletzt oder müde gewesen ist, wonach es zumindest nicht aussah, hätte ich sie drin gelassen, und lieber PAULI rausgenommen, die mir müde erschien!!!
    Für sie hätte ich TONI gebracht, die mit ihrer Schnelligkeit noch mal zusätzlich für Gefahr gesorgt hätte!!!
    Weiterhin hätte ich LISA, der nicht wirklich viel geglückt ist heute, schon eher für NATASCHA gewechselt!!!

    Im Großen und Ganzen war ich aber trotzdem sehr positiv überrascht, daß meine TURBINEN schon jetzt in der Lage waren, eine Top-Mannschaft wie WOB zu dominieren, wenn auch nur knappe 60 Minuten!!!
    Bis zum Gegentor hatten die Wölfinnen kaum zwingende Torchancen, wenn man mal vom Lattentreffer von Goeßling absieht!!!

    Im Nachhinein werden sich PAULI, LISA, JULIA und LIA schon schwarzärgern, daß sie bei dem Gegentreffer nicht konsequent genug verteidigt haben!!!
    Andererseits wurmt es aber sicherlich auch die TURBINEN, die ihre Chancen für ein zweites Tor nicht nutzen konnten!!!
    Es war auf jeden Fall heute mehr drin für Potsdam!!!

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  • maxsee sagt:

    Detlef
    Spass hin oder her; Deine Beiträge sind schon honorig und fundamentiert, meine Hochachtung.
    Aber es sieeht so aus, dass 2 Einwechslungen und eine Auswechslungen nicht gleich 3 zulässige Wechsel sind. Kann ja mal vorkommen. Nichts für ungut.

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  • Dummkopf sagt:

    @tpfn
    zu Kemme kann ich nur zustimmen. Ich kenne TP leider nur aus dfbtv. Anfangs öfter mit Cramer verwechselt, fand ich nie viel Unterschied zu ihr. Warum Cramer dann in die N11 nominiert wurde und nicht Kemme, naja ok. Schon die Vorlage aus Essen auf Hegerberg bleibt aber in Erinnerung. Und heute hat sie wieder nachhaltig gezeigt, dass sie bei einer Chance in der N11 das Zeug hätte, wenigstens genauso zu überzeugen wie Cramer.

    Simic zum erstenmal gesehen, und war sooo begeistert. Bei jedem Angriff anspielbar. Super Ballbehandlung und -sicherung unter Druck, trotzdem immer den Kopf oben für den guten Pass auf die Spitzen. In München müssen sie ja gerade durchdrehen.

    Zusammen mit Elsig, die ebenfalls in Hz1 ein Superspiel machte, hatte sie im MF sogar die Oberhand gegen das Wolfsburger Prunkstück-MF.

    Hegerberg heisst Spielfreude, Technik, Ballsicherung, Durchsetzungsgeschick, Abschlussstärke. Sie wird in ein paar Jahren zusammen mit Hansen dafür sorgen, dass Norwegen eine nicht zu verachtende Nationalmannschaft bekommt.

    Bremer war früher auch nicht besonders augefallen, spielt immer noch viel zu zurückhaltend. Manchmal leider auch mit jugendlichen Leichtsinnsfehlern. Aber ihre Ansätze zum Tempodribbling, Schnelligkeit, Zweikampgeschick, Auge bestätigen das absolute Ausnahmetalent, das sie bei der U19 gezeigt hat. Nicht zu vergessen die Tore. Den Fuss heute so reinhalten hört sich so banal an, ist es aber mitnichten!(*)
    Sie hätte alleine schon als Belohnung für die U19 eine N11-Einladung bekommen MÜSSEN.

    Berger ist auch ein Rohdiamant. Wieso spielt die nicht schon länger? Nicht nur, aber besonders, wie sie die Jakabfi-Chance vereitelt hat, war schon heute Extra-Klasse, und ich bin nicht sicher, ob das selbst einer Angerer gelungen wäre. Man muss nur noch ihre Über-Motivation etwas einregulieren.

    Es interessiert nicht so sehr, wer gegen Russland, Slowenien oder Budapest gut aussieht. Wer hier, in solchen Spielen und gegen Spieler, die zur Weltspitze gehören gut aussieht, der hat wirklich etwas drauf.

    (*)
    Nichts hier gegen Sasic bitte, die genug andere Qualitäten hat, aber ohne ihr zu Nahe treten zu wollen: Wenn die das heute versucht hätte, was Bremer da gemacht hat, wäre man als Zuschauer auf der Tribüne vielleicht besser in Deckung gegangen 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    Highlights auf DFB-TV

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  • Detlef sagt:

    @H2O,
    Ich habe überhaupt kein „Getrete“ gesehen, sondern sehr viele intensive Zweikämpfe!!!
    Ich würde keiner Spielerin (weder Wölfin noch TURBINE) unterstellen wollen, daß sie ihre Gegnerin absichtlich „niedergetreten“ hat, sondern daß sie in der Situation mit ihrem Tackling eben zu spät kommt, und nicht den Ball, sodern leider den Fuß oder das Bein der Gegnerin trifft!!!

    War in besagter Szene klar zu sehen, das JOJO ELSIG den Ball spielen wollte, aber nur den Fuß von Lena Goeßling trifft!!!
    Gleiches gilt auch für TABBI, die in einer Szene zu spät kommt, und anstatt den Ball zu treffen, steigt sie Goeßling auf den Fuß!!!
    Waren für mich beides klare Fouls, aber weder taktisch noch sonstwie absichtlich!!!

    Gelb ist für mich in so einer Szene nur dann berechtigt, wenn ich der „Übeltäterin“ eine klare Absicht zum Foul nachweisen kann, wenn also der Ball schon weit weg ist!!!
    Frau Baitinger hat also JOJO einen Vorsatz unterstellt, obwohl der Ball in unmittelbarer Nähe war!!!
    Und bei TABBI hat sie dann wohl nur auf Versehen „getippt“???

    Die Begründung, daß man bei solchen Tacklings eine Verletzung der Gegenspielerin billigend in Kauf nimmt ist auch etwas scheinheilig!!!
    Dann müßten zB auch Kopfballduelle in Zukunft verboten werden, weil man ja billigend in Kauf nimmt, daß zwei Spielerinnen mit den Köpfen zusammenrasseln-, (wie Nilla und JOJO heute) und sich schwer verletzen könnten!!!
    Oder Schüsse in unmittelbarer Gegenwart von Gegenspielerinnen werden in Zukunft untersagt, weil man ja billigend in Kauf nimmt, daß diese so ein „Geschoß“ in den Unterlaib-, oder (wie heute bei ULLA) mank die Rippen bekommt!!!

    Ich will damit nur aufzeigen, daß Fußball ansich genügend Gefahren insich birgt, die man nicht immer alle ausschalten kann!!!

    Natürlich kann man argumentieren, daß eine Spielerin solch riskante Tacklings meidet, wenn sie Gelb vorbelastet ist!!!
    Aber dann wäre trotzdem der „Tatbestand“ des absichtlichen Foulspiels nicht erfüllt, und man würde nur prophylaktisch Karten verteilen!!!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: „Gelb ist für mich in so einer Szene nur dann berechtigt, wenn ich der “Übeltäterin” eine klare Absicht zum Foul nachweisen kann, wenn also der Ball schon weit weg ist!!!“

    Das ist Deine persönliche Auslegung, die durch das Regelwerk nicht gedeckt ist. Insgesamt wurden heute durchaus einige Gelbe Karten zu wenig verteilt.

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  • Sheldon sagt:

    Was man zu Turbine nur sagen muss, ist, dass beim Gegentor die Zuordnung absolut nicht stimmte. Es waren weder Mjelde noch Kemme noch Draws irgendwo an einer angreifenden Spielerin dran. Lia musste die gesamte Strecke mit Müller von der Außenseite mitlaufen, sinnvoller wäre es gewesen, wenn eine der Abwehrspielerinnen übernommen hätte.

    Eine positive Anmerkung habe ich noch zu Ada Hegerberg: Sie hat mir als Mittelstürmerin heute richtig gut gefallen. Schafft sie es, eine der Flanken von außen nicht nebens, sondern ins Tor zu setzen, dann ist die Sache schon nach 45 Minuten gegessen. Wird sie noch durchsetzungsfähiger und kommen die Flügelflitzer Andonova und Evans richtig in Gang, dann könnte das behoben werden.

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  • tpfn sagt:

    @Altwolf
    bitte nicht falschverstehen, ich bin natürlich auch der Meinung Tabbi hätte spätestens nach ihrem dritten Foul gelb sehen müssen, doch ich fand einfach das LG schon stark übertrieben hat, das hat man ihr einfach angesehen und bei ihrem eigenen taktischen Foul hat sie eine riesen Welle gemacht weil sie dafür gelb gesehen hat.
    Als relativ neuer (vorallem Frauen-) fußballfan, möchte ich noch was zu der Schirileistung, vorallem bei den taktischen Fouls loswerden. Ich bin der Auffassung das man bei dem Foul von Tabbi und dem von LG klar differenzieren muß. Aus Sicht der Schiri konnte beim Foul von Tabbi an LG ein Versuch des Ballspielens nicht ausgeschlossen werden. Während das Foul von LG an Wälti ein Festhalten und Niederreißen war womit letztendlich eine klare Großchance verhindert wurde, der Moderator hatte sich ja auch dazu klar geäußert. Leider konnte man es im TV nicht sehen aber der Moderator hatte sofort die Erklärung für die gelbe Karte der Schiri. Solche klaren taktischen Fouls ohne Versuch des Ballspielens, die Großchancen verhindern, schaden dem Spiel und somit dem Frauenfußball. Deshalb finde ich die gelbe Karte bei dem Foul von LG an Wälti gerecht, es hätte aber auch spätestens nach dem dritten Foul von Tabbi gelb geben müssen.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Was ist da mit dir passiert?? Zwischen deiner Äußerung von 17.28 Uhr und 21.11 Uhr muß irgendetwas eingetreten sein,was entweder auf dem Boden einer“Sheldonschen Analyse“,einer visionären Idealisierung oder höheren Eingebung stattgefunden hat, denn die Charakterisierung der Akteurinnen bei dem heutigen Spiel kann diese nahezu „enthusiastische“ Wertschätzung kaum ausgelöst haben,selbst unter Berücksichtigung einiger guter Aktionen derselben und ihrer zweifellos vorhandenen Qualität.

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  • Altwolf sagt:

    @tpfn.Nein, verstehe ich nicht falsch.Das taktische Foul von L.Gößling war regeltechnisch mit Gelb zu würdigen,was kurz hinter der Mittellinie am Spielfeldrand passierte und nur der freie Raum dahinter (jedoch nicht als Großchance zu bewerten,da noch VFL-Spielerinnen vor dem 16er positioniert waren) veranlaßte den Kommentator sich entsprechend zu äußern.Es ging eigentlich nur um die emotionale Reaktion von L.Gößling auf die zuvor fehlende Konsequenz bei den Fouls an ihr.Als Außenstehende würden wir solche „Wortausbrüche“ in Richtung Schiri für überflüssig halten,doch man sollte für die sich ungerecht behandelt Fühlenden etwas Verständnis haben.Das fällt einem leichter,wenn man selbst Mannschaftssport mit Schiri-Beteiligung ausgeübt hat.

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  • Neutral77 sagt:

    Boah, guckt euch doch bloß das Spiel nochmal in aller Ruhe ohne Vereinsbrille im Fernsehen an.

    1. Potsdam in Hälfte eins aggressiver in den Zweikämpfen aber außer dem Kopfball von Draws nach Ecke keine klare Torchance. Hegerberg eine Chance aus der Drehung, wo es aber fast unmöglich ist den Ball aus dieser Position wirklich im Tor unterzubringen. Ansonsten möchte ich mal wissen wo Potsdam Wolfsburg „an die Wand“ gespielt hat. Aus der Abwehr kein Spielaufbau, nur lang nach vorn geschlagene Bälle, in der Hoffnung die 3 Spitzen werden es schon richten. Wolfsburg ein halbe Chance aus dem Freistoß von Gößling (Latte), ansonsten haben sie in der Offensive nicht stattgefunden.

    2. Hälfte zwei Wolfsburg viel aggressiver in den Zweikämpfen. Hier ein Tor von Müller, eine Großchance von Jakabfi, einen Kopfball von Blässe auf der Linie von Draws gerettet und einmal die Rettung von Berger vor Müller sowie einmal vor Jakabfi (fischt ihr gerade so den Ball vom Fuß). Potsdam wieder eine kleine Chance durch Kemme nach einer Ecke. Also hat hier jetzt Wolfsburg die Potsdamer an die Wand gespielt ???

    3. Gößling bekommt Gelb für ein taktisches Foul (Festhalten) in der gegnerischen Hälfte !!
    Kemme tritt in der eigenen Hälfte Gößling mit Absicht in die Hacken und bringt sie zu Fall – taktisches Foul und keine gelbe Karte. Kemme kommt zu spät bei Popp und fährt ihr mit gestreckten Bein in die Füße – klares Foulspiel und wieder keine gelbe Karte (hier hätte sie schon gut und gern mit Gelb / Rot unten sein können / müssen). Elsig grätscht „von hinten“ ca. 35m vor dem eigenen Tor Gößling in die Beine, ohne eine klare Chance zu haben, an den Ball zukommen (die hat man von hinten nie, diese Chance) – gibt Gelb – für so ein Foulspiel von hinten in die Beine haben schon ganz andere Spieler Rot gesehen !!

    Das nur einmal zu den „groben“ Foulspielen …..

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  • Dummkopf sagt:

    Ich finde es ein bisschen Schade, dass bei einem Spiel, wo es so viel Fussball gab, hauptsächlich die (möglichen) Karten und Schirileistung diskutiert wird, aber ok:

    Sollten wir uns nicht eher freuen, dass es von Schiri-Seite nicht mehr falsch zu machen gab, und mit dem Schiri-Niveau unter diesen Bedingungen nicht zufrieden sein?

    Ist die Diskussion nicht am KERN vorbei?
    Klar ist: das war die Schiedsrichterin vom „Chaos“-Spiel aus Weiterspielen.

    (für die nicht informierten: Beim Spiel SC Weiterspielen gg Duisburg hat der SC Weiterspielen mal eben eiskalt „bestraft“, dass die Duisburger Torhüterin und eine Abwehrspielerin sich um eine verletzt am Boden liegende Freiburger Angreiferin gekümmert haben, indem sie nicht den abgewehrten Ball ins aus gespielt haben sondern nochmal zurück in den Strafraum geflankt und „versenkt“)

    Man muss aber unterscheiden:
    SC Weiterspielen: Unsportlichkeit
    Schiedsrichterin: Falsche Entscheidung

    Ich sage es gerne und genuesslich nochmals:
    Der Fall einer verletzt 2m vor dem Tor liegenbleibenden Spielerin ist Basis-Regelkundebuch. Wenn du bei einer Schiedsrichter-Aufnahmeprüfung das nicht weisst, darfst du nicht mal offiziell Z-Junioren pfeifen.

    Ich werde nie zu laut Schiris kritisieren, die aus der Situation heraus einen Fehler machen, indem sie ein Foul oder Hand falsch bewerten. Da kann jedem einmal ein Fehler passieren, wie dem besten Spieler auch.

    Aber nicht mal die Eingangsprüfung schaffen?

    Aber selbst da liegt der Pudel noch nicht begraben.
    Sondern wie der DFB darauf reagiert!

    Würden bei den Männern solche Schiris nicht zumindest erst mal für ein paar Wochen auf Eis gelegt? Man muss sie ja nicht gleich noch mal zum Grundlehrgang schicken.

    Wenn man allerdings „zufällig“ genau diese gleiche Schiedsrichterin nächste Woche darauf „zur Belohnung“ zum Spitzenspiel schickt, will man da nicht vielleicht ein Zeichen setzen? Merken das die Fans denn nicht?

    Lässt das nicht nur den einzigen logischen Rückschluss zu, dass man an guten Schirileistungen gar nicht in erster Linie sooo interessiert zu sein scheint?

    Wie sollten wir uns da nicht eher freuen, dass es von Schiri-Seite nicht mehr falsch zu machen gab, und mit dem Schiri-Niveau unter diesen Bedingungen nicht zufrieden sein?

    ^^@altwolf: sehe das Problem nicht? Genau was ist falsch? Kurz: Mannschaftsleistungen schwächer als Einzel-Leistungen?

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  • tpfn sagt:

    @neutral77 (natürlich) also wenn Martina Müller (Torschützin von Wolfsburg) im Interview direkt nach dem Spiel vom fairen Ergebnis 1:1 sprach, da ihre Mannschaft die erste HZ schlecht gespielt hat, dann hat sie bestimmt die unsichtbare rosarote „Turbine“ Vereinsbrille aufgehabt.
    Wenn der TripleSieger Wofsburg in HZ1 gerade zweimal vors Turbine Tor kommt, kann man durchaus von der ersten HZ sagen: „Turbine hatte Wolfsburg im Griff“ bzw Turbine hat Wolfsburg an die Wand gespielt, obwohl das natürlich ein bisschen krass klingt. denke ich.

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  • Altwolf sagt:

    @tpfn.Nein, verstehe ich nicht falsch.Das taktische Foul von L.Gößling war regeltechnisch mit Gelb zu würdigen,was kurz hinter der Mittellinie am Spielfeldrand passierte und nur der freie Raum dahinter (jedoch nicht als Großchance zu bewerten,da noch VFL-Spielerinnen vor dem 16er positioniert waren) veranlaßte den Kommentator sich entsprechend zu äußern.Es ging eigentlich nur um die emotionale Reaktion von L.Gößling auf die zuvor fehlende Konsequenz bei den Fouls an ihr.Als Außenstehende würden wir solche „Wortausbrüche“ in Richtung Schiri für überflüssig halten,doch man sollte für die sich ungerecht behandelt Fühlenden etwas Verständnis haben.Das fällt einem leichter,wenn man selbst Mannschaftssport mit Schiri-Beteiligung ausgeübt hat.
    Noch ein kleiner Nachtrag zum Spiel von T.Kemme.Beim ersten Foul an L.Gößling ist sie beim Ansatz des Tacklings ca. 0,5 bis 1 m hinter Lena,so daß die Grätsche von hinten kommt:regeltechnisch gelb;die nächste Attacke gegen A.Popp- auch da kommt sie zu spät,der Ball ist schon ca.1 m weg und sie zieht von schräg vorn kommend voll durch und trifft A.Popp am Sprunggelenk – auch da wäre gelb möglich gewesen;in HZ2 kommt sie wiederum gegen L.Gößling von links seitlich zu spät und stellt ihr rechtes Bein in den Lauf von L.Gößling,die den Ball schon gepaßt hatte – auch da wäre gelb möglich; im ungünstigsten Fall wäre T.Kemme nicht mehr auf dem Platz.
    @Neutral77.Ich habe gerade deinen Kommentar gelesen und bin da voll bei dir,insbes.was T.Kemme betrifft.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Ich habe lang genug selbst Fußball gespielt, um zu wissen, wie man sich in solchen Situationen zu verhalten hat. Gut, okay, Kemme hätte gerne Gelb kriegen dürfen, sind wir uns alle einig.
    Nur, was Goeßling macht, ist einfach dumm. Selbst, wenn du dich ungerecht behandelt fühlst, solltest du als Spielerin soviel Grips besitzen, dass die Gelbe Karte dich erstmal davon abhält, weiterrumzumeckern. Denn Meckern ist einfach nur unsportlich. Da würde ich sogar eine Regelung wie im Rugby vorschlagen, wo nur der Kapitän überhaupt mit dem Schiri sprechen darf. Eine Spielerin, die wie Popp und Goeßling dauerhaft meckert und reklamiert (auch Odebrecht war heute ganz vorne mit dabei), signalisiert bloß, dass sie eigentlich kein Bock mehr auf das Spiel hat. Kenne das selbst ausm Verein. In allen Vereinen, wo ich in der Jugend gespielt habe, gab es in allen Spielen bloß eine einzige Rote Karte – in der D-Jugend. Wieso? Wegen Meckerns und Schiri-Beleidigung. Gut, wenn Goeßling und Popp emotional werden wollen, dann sollen sie das werden, aber dann bitte draußen!

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Stimmt so nicht. Auch heute gab es wieder ein paar Szenen, wo Spielerinnen verletzt am Boden lagen. Wurde heute immer sofort unterbunden.

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  • Ina sagt:

    Ein Spiel, das unentschieden ausgeht und vor allem, bei dem sich (wie heute) die Leistungen beider Mannschaften quasi aufheben (TP überlegen in HZ1, WOB mehr am Drücker HZ2) gibt wohl scheinbar wenig Anlass wie üblich über die sportliche, taktische, individuelle, „was auch immer“-Leistung zu diskutieren.
    Stattdessen bietet es eine Plattform für Diskussionen wie die obige über ungerechte Kartenverteilung bzw. „grobe“ Fouls, was mich sehr überrascht.

    Denn ehrlich gesagt ist mir Grobheit in diesem Spiel garnicht aufgefallen. Bei einem Spiel zwischen Meister und Vizemeister aus der Vorsaison habe ich fast exakt diese Intensität der Zweikämpfe, taktische Fouls und Gemecker von einigen Spielern erwartet. Ja, sogar Fehlentscheidungen seitens der Schiedrichterin habe ich erwartet, weshalb ich über die nicht gegebene Gelbe Karte für Kemme, die nach der Ermahnung irgendwann hätte kommen müssen, auch schnell hinweg war, anders als einige andere Fans u. gegnerischen Fans wie man der Diskussion hier entnehmen kann.

    Daher finde ich es teilweise verwunderlich und schade, dass nun insbesondere im Fall von Kemme (die heute einfach sehr gut gespielt hat) die Leistung auf die Fouls reduziert werden. Nicht nur das, es wird auch Absicht unterstellt (der Grund weshalb ich mich dazu äußere, weil das nicht das erste Mal ist, dass ein Zweikampf von Kemme als absichtliches grobes Foul ausgelegt wird) womit man sich sehr weit aus dem Fenster lehnt wie ich finde. Ist das so oder wollte sie so aussichtslos es vielleicht war doch irgendwie an den Ball?!
    Wer kann schon sagen, was Absicht ist von seiten der Spielerinnen, aber einige scheinen das ja genau zu wissen (was in den Köpfen der Spielerinnen vorgeht)?!
    Dabei wird das Foul von Kemme jedoch merkwürdigerweise negativ bewertet, das Beschweren/Meckern von Goeßling z.B. hingegen verteidigt, da man sich sicher ist, dass es nur aus dem Affekt käme, weil sie sich ungerecht behandelt fühlte. Wirklich? Oder hat sie gemeckert obwohl sie eigentlich auch die Stärke hätte ruhig zu bleiben? Andere wissen genau, dass der Fall von Popp 100%ig keine Schwalbe war, weil ein Kontakt an ihrem Fuß entstand? Hm, könnte natürlich auch sein, dass der Kontakt nur minimal war und sie garnicht zu Fall brachte, sie sich aber trotzdem fallen ließ.
    Dinge als eine Tasache hinzustellen, die man garnicht 100%ig bewerten kann finde ich sehr fragwürdig.

    Bis mir also keiner beweisen kann, dass er telepathische Fähigkeiten besitzt, nenne ich so etwas mal (sollte es die Spielerin in ein negatives Licht rücken) Unterstellung und das wird m.M. nach keiner Spielerin gerecht.
    Und „neutral“ ist dies schon garnicht 😉

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  • tpfn sagt:

    Das Tabbi gelb verdient hätte, haben wir doch nun hinreichend abgearbeitet. Aber ansonsten war es doch für so ein wichtiges Spiel ziemlich fair. Bernd Schröder sagte schon nach dem Budapest-Spiel das es einen richtigen Kampf geben wird und so war es ja dann auch. Jede Mannschaft braucht Spielerinnen die auch mal mit Biss in den Zweikampf gehen.

    In einem Interview von Schröder zur letzten Saison sagte er, das seine Mannschaft ua. keinen Titel geholt hat weil sie viel zu brav war, das sie eine Spielerin wie zB. früher Odebrecht gebraucht hätten. Wolfsburg hat mehrere solcher Spielerinnen die richtig zur Sache gehen können wenns sein muß. Turbine hat Tabbi und evtl jetzt noch Jojo alle anderen sind doch viel zu brav die könnten keiner Fliege was zu leide tun. Ich kann mir in meinen kühnsten Phantasien nicht vorstellen das solch ein 40kg Floh wie Ingrid Wells, oder die total schüchterne Lia Wälti, oder Draws, Singer, Hegerberg etc. jemanden absichtlich foulen könnten um einen taktischen Vorteil zu bekommen oder einfach nur um Zeichen zu setzen, das entspricht überhaubt nicht deren Charakter. Das gerade ein B. Schröder Fouls verachtet die Spieler körperlich verletzen könnten, das dürfte mittlerweile jedem klar sein der sich ein wenig für FF interessiert.

    Ich bin immernoch schwer beeindruckt von einem Vorfall im TP-Duisburg Spiel, wo Jojo mit etwas zu hohem Bein in einen Zweikampf geht und infolge dessen ihr B.Schröder sichtlich enttäuscht irgendwas zu ruft und daraufhin Jojo wütend zurück brüllt sie hätte nur den Ball gespielt oder so ähnlich.

    Wer etwas Menschenkenntnis hat der konnte in Schröders Gesicht erkennen das es ihm nicht um irgendwelche Verwarnungen ging sondern schlicht und einfach um den Frauenfußball wo Verletzungen des Gegners vermieden und nicht billigend in Kauf genommen werden sollten.

    Solch kleine Randnotizen, so wie diese, die zufällig eine Kamera eingefangen hat, bestärken mich immer wieder das es der richtige Verein ist dem ich mein Herzblut verschrieben habe.

    Selbstkritisch muß ich mir jedoch eingestehen das ich leider nicht so bin, als Trainer würde für mich, ich glaube gesellschaftlich mehrheitlich kompatibel, ausschließlich der finanzielle Erfolg zählen. Deshalb muss ich hier mal kurz was loswerden was mich schon die ganze Zeit wurmt.

    Den meisten FF-Fans hier im Forum wird mit Sicherheit nicht entgangen sein das vor geraumer Zeit die ehemalige Torhüterin des VfL Alisa Vetterlein durch Almuth Schult ersetzt wurde. Da Alisa eine absolut liebenswerte Person zu sein scheint und sie sehr traurig über ihren „Rausschmiss“ war, kam dennoch kein einziges böses Wort über ihre Lippen, das hat mich zutiefst berührt. Das Video-Interview mit ihr zum Wechsel nach Hoffenheim gibts ja im Netz.

    Nun war ja letzte Woche in den Medien zu lesen wie sich der VfL unmittelbar vor dem Spiel gegen Hoffenheim mit großer Geste, incl. Blumenstrauß und Präsent, nachträglich von Alisa Vetterlein verabschiedet hat. Sie wurde lautstark von den Wolfsburger_Fans gefeiert. Laut Alisas Aussage nach dem Spiel war es ein sehr emotionaler Tag für sie in Wolfsburg, sie musste sogar ein paar Tränen verdrücken: „Dass ich in den Herzen der Fans geblieben bin, tut richtig gut“

    Was für eine große Geste vom VfL!!! und nach dem 4:1 für Wolfsburg dachte ich so für mich „man wie clever war das denn“. Ich hoffe wirklich das ich mich irre und das eine Verabschiedung unmittelbar vor dem Wechsel nicht möglich war, oder das es zumindest im Allgemeinen so üblich ist. Bei einer solch warmherzigen und charakterlich großartigen Spielerin mit so viel Gefühl die im Herzen noch an ihrem alten Verein und deren Fans hängt,muss man einfach davon ausgehen das sie nach solch einer Aktion wohl kaum 100% bringen kann.

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  • balea sagt:

    Noch ein paar Anmerkungen, nachdem ich mir das Spiel jetzt auch noch auch auf DFB TV angeschaut habe:

    Die Chance in der 2. Minute hat Schult direkt von der Linie gekratzt, das war im TV nicht zu sehen, aber sicher ihre beste Tat während des Spiels und sehr schnell reagiert.

    Ich hab ein wenig Strichliste geführt während des Zuschauens: Ich komme unterm Strich auf deutlich mehr Chancen für Potsdam, auf einen ausgeglichenen Beginn von HZ2 bis zum Tor, und insgesamt mehr Druck von WOB in HZ2.

    Zu Schirileistung: Sie hat vieles laufen lassen und das kampfbetonte Spiel nicht kleinlich gepfiffen. Die gelben Karten waren beide zurecht. Bei kleineren Aktionen wie Einwürfen, Ecken wurde einige Male schlicht falsch entschieden.

    Tabea Kemme besondere Unfairniß vorzuhalten ist angesichts des gesamten Spiels völlig daneben. Wie häufig wurden Anonma, Simic, Bremer und andere gefoult, sogar oft ohne Pfiff ? – und da haben sich besonders Odebrecht und eben auch gerade Goesling besonders hervorgetan, durchaus rustikal. Worauf die Potsdamerinnen aber dagegen verzichtet haben ist das theatralische Meckern (Popp mind 4mal – allesamt bei berechtigten Pfiffen gegen sie) und die Drama – Show (Goesling machte nicht nur aus jedem Foul eine Einlage, sondern selbst aus dem Schuzubinden). So etwas spekuliert nur auf Wirkung beim Schiri und ist für mich schlicht unsportlich.
    Kleiner Höhepunkt beim HZ Pfiff: Die Schiri pfeifft, der Ball fällt herunter, Goesling reisst das Bein hoch und zieht in Richtung Anonmas Körper. Überflüssiger gehts nicht und das hat nichts mit Kampf um den Ball etc zu – das ist einfach nur unsportlich und gegen die Person gerichtet. Genauso „motiviert“ kommt sie aus der Pause, kassiert eine gelbe Karte – und anstatt das zu akzeptieren geht sie wie eine Furie auf die Schiri los. Was soll das??

    Bei Popp – die ich früher bes in der Natio sehr toll fand bin ich wegen ihres gesamten Auftretens inzwischen schon länger mehr als skeptisch, aber Goesling ist bei mir erstmals so aufgefallen und ich war ziemlich abgestossen. Vielleicht ist dieser Gestus bei Wolfsburg normal, ich weiss nicht (ich glaube eher sie waren frustiert, da sie doch sehr viele Zweikämpfe schlicht verloren haben) – aber wenn man so in einem gegnerischen Stadion auftritt macht man sich definitiv keine Freunde und erwirbt sich auch keinen Respekt bei den anderen Fans.

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  • Jennifer sagt:

    Bin schon ganz schön geschockt mit welcher Härte Lena Goessling angegangen wurde. Dass sie sich dann aufregt, wenn sie selber bei einem taktischen Foul die gelbe Karte sieht – während sie vorher 3 Mal umgesäbelt wurde und die Gegnerin ungeschoren davon kommt – kann man doch mehr als verstehen. Sollte man auch als Turbine Fan einsehen können. So schwierig ist das ja nicht, es gibt ja auch noch die Bilder auf DFB-TV. Hoffentlich hat sich Lena Goessling nicht verletzt.

    Übrigens war ich gestern beim Herren-Spiel der 1. Bundesliga. Die Schiri-Leistung war grottenschlecht. Das ganze Spiel wurde (besonders in der 2. HZ) durch Fehlentscheidungen total verpfiffen. Die Linienrichter wussten auch nicht, was Abseits ist also haben sie lieber die Fahne gehoben. Die TV-Bilder haben dann auch noch meinen Eindruck vom Stadion bestätigt. Völlig unverdient hat die schlechtere Mannschaft gewonnen. Also, was ich damit sagen will, nicht nur im Frauenfussball können die Schiris schlecht sein/schlechte Tage haben.

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  • Neutral77 sagt:

    @tpfn

    wenn du dir das Spiel mal in aller Ruhe anguckst, siehst du das Wolfsburg mehr als zweimal vor dem Tor war, aber sich dabei keine einzige Torchance herausgespielt hat.
    Potsdam hatte aber bis auf die Weitschüsse von Anomna und den bereits beiden oben erwähnten „Torschüssen“ auch nichts an Chancen zustande bekommen (oder kannst du dich an eine oder mehrere Glanztaten von Schulth erinnern ?)

    Von daher finde ich die Aussage schon „krass“.

    Das das 1:1 ein gerechtes Ergebnis ist, da sind sich wohl alle einig (auch ich 😉

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Falsch ist an deinen Aussagen nichts.Unter dem Eindruck des gestrigen Spieles hatte ich aus deinen Bemerkungen des 17:28 Uhr Kommentares den Eindruck,daß das Spiel für dich nicht die Ansprüche erfüllen konnte,die du erwartest hattest.Einen solchen Eindruck hatte ich auch,denn das Spiel hatte Tempo,Spannung,keine „Längen“ mit Ballgeschiebe und viele Zweikämpfe um den Ball,jedoch wenig spielerische Momente,die für mich ein „gutes“ Spiel ausmachen.In der 1.HZ war da Turbine stärker und zeigte da auch eine gute Mannschaftsleistung,da alle am Pressing und dem Bemühen WOB nicht ins Spiel kommen zu lassen beteiligt waren.In dieser Phase hatte WOB keine erkenbare Spielstruktur durch das MF zustande gebracht,also eher schwächer,auch wenn sich als Mannschaft alle bemühten,jedoch einzelne Spielerinnen zu viele Fehlpässe und unkontrolliertes Ballwegschlagen aufgrund des aggressiveren Auftretens von TP produzierten,statt konstruktiver zu spielen.Spielerisch hatte hierbei auch Turbine nicht viel besser agiert,war aber um den 16er herum druckvoller mit etwas mehr Torgefahr als es WOB zustande gebracht hatte.
    Das kehrte sich dann in HZ 2 um.
    Als ich dann deinen Kommentar um 21:11 Uhr las und du dich sehr positiv über einzelne Spielerinnen äußertest,habe ich da eine deutliche Diskrepanz empfunden,da die von dir beschriebenen Eigenschaften der Spielerinnen (bis auf A.Berger) sich aus diesem Spiel heraus für mich nicht aufgedrängt haben.
    Auch wenn Simic sich zunehmend besser präsentiert und gestern nach vorn im Spielaufbau einige gute Szenen hatte,waren spielerische Akzente in die Offensive für mich nicht so bestimmend,wie vielleicht für dich;ihre Beteiligung an der „Oberhand“ in HZ1 gegenüber dem MF bei WOB,war einerseits der nicht so überzeugenden Leistung von Viola u.anfangs auch von Lena (Fehlpässe u.unnötige Ballverluste) wie auch der für die Attacke zuständigen T.Kemme geschuldet.
    Wenn ich deinen Kommentar erst jetzt, einen Tag später, gelesen hätte,wäre ich wahrscheinlich gar nicht mehr darauf eingegangen.

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  • Dummkopf sagt:

    @sheldon.
    oh weh, habe ich mich schon wieder missverständlich ausgedrückt?
    sorry, lies bitte nochmal genau.

    Kurz:
    – Das war die Schiri vom Chaosspiel letzte Woche (s.dfbtv Torshow5)
    – Ihr gravierender Fehler: Unkenntnis der Basis-Regeln, wann Spielunterbrechung auch ohne Foulspiel zwingend notwendig!
    Dummerweise war dieser Fehler letzte Woche bei ihr sogar „mit Unfallfolgen“ (=Spielentscheidend)

    (Anmerkung: Diese Grundkenntnisse werden bei der Schiri-Eingangsprüfung von jedem verlangt)

    – Wenn der DFB solche Schiris die Woche darauf „als BELOHNUNG“ zum Spitzenspiel schickt, … muss man sich fragen dürfen, ob man beim DFB überhaupt daran interessiert ist, dass gute Schiris solche Spiele leiten.

    Nochmal sage ich:
    – FROH sein, dass das Spiel im gross und ganzen durch die Vernunft der Spielerinnen nicht unfair ausgeartet ist!
    – FROH sein, dass nicht noch 2-3 strittige oder knifflige spielentscheidende Elmeter- oder Abseitsentscheidungen zu treffen waren. Was dabei wohl erst rausgekommen wäre.

    – TRAURIG sein, dass die Schiris Fehler machen können, so viel sie wollen, uns dann aber wohl „erst Recht“ selbst in Spitzenspielen immer wieder vorgesetzt werden.

    Anm zu diesem Spiel:
    Ja, man kann sich beim DFB wohl nicht damit herausreden, diesen Fehler nicht bemerkt zu haben, und hat ihr wohl einen „Auffrischungskurs“ angedeihen lassen.
    Auffallend, dass sie bei einem zu Boden gehen von Draws in Hz1

    – ohne, dass diese noch in Spielnähe war, und
    – ohne, dass dies für den weiteren Spielverlauf unmittelbar entscheidend war, und
    – ohne, dass diese versucht hatte sich aufzurichten und dann nach der anderen Seite umkippte, und
    – ohne, dass sich um diese eine Spieleransammlung gebildet hat
    – ohne, dass diese Verletzung sehr schwerwiegend aussah (im Vergleich zu dem „Kopftritt“ in Weiterspielen
    …(alles, was sie in Weiterspielen wohl auf einmal „übersehen“ hat)

    auffallend, dass sie hier der Regel nach im Gegenteil eigentlich zu schnell unterbrach. (Ok. Besser zu schnell als gar nicht)

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Aufgrund ihrer Art zu spielen,nämlich auch oft den Ball zu lange zu führen,ist sie rel.häufig auch Ziel von Attacken (könnte sie sicherlich durch früheres Passen selbst reduzieren – erinnert mich an die Art von Diego).Eigentlich kommt es,jedenfalls bei den bisherigen Spielen, da auch kaum vor,daß sie sich beim Schiri beklagt.Daß das eigentlich nichts bringt und sie sich dadurch selbst aus dem Spiel nehmen kann,sollte auch jeder erfahreneren Spielerin klar sein.Es war eine „Erklärung“ aufgrund des Kommentares von @tpfn, des ja auch inzwischen sehr emotionalen Spieles, von mir, keine Bestätigung sich da richtig verhalten zu haben.
    @Ina.An dem letztendlich leistungsgerechten Unentschieden und der Bewertung des spannend geführten intensivem Spieles soll das auch keine Zweifel aufwerfen.Die Leistung von T.Kemme ist aus Potsdamer Sicht,so wie es gelaufen ist, sicherlich gut und vielleicht auch gerade in HZ1 entscheidend für das aggressive Auftreten gewesen.Doch wenn man sich an der „meckernden „Reaktion von L.Gößling reibt und ihr sogar „Peinlichkeit“ attestiert,dann muß man zwangsläufig auch auf die Entstehung dieser Reaktion zurückkommen und da spielt T.Kemme eine nicht unwesentliche Rolle.Absicht, im Sinne von vorsätzlicher Verletzung der Gegenspielerin,sollte man ihr nicht unterstellen,aber die Motivation(vielleicht auch eine gewisse Übermotivation)sich so aggressiv gegenüber den Wölfinnen zu zeigen ist sicherlich auch der Vorgabe von B.Schröder geschuldet – so hatte er es auch nach dem Spiel gegen Budapest angekündigt- und da L.Gößling im Spielaufbau bei WOB derzeit die entscheidende Spielerin ist,sie auch die entsprechende Zielperson ist,die man aus dem Spiel nehmen mußte.So oft und so hart ist L.Gößling bisher in keinem Spiel attackiert worden und da schwingt natürlich immer auch der Gedanke an die Verletzungsgefahr und evtl.damit verbundene wochenlange Ausfälle in den Köpfen der Spielerinnen mit. Hinzu kommt,daß ja nicht Simic oder Elsig,als MF-Spielerinnen die „hauptattackierenden“ Akteurinnen waren,sondern die vorne links spielende T.Kemme attackierte vornehmlich im MF.

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  • Tyrion sagt:

    @Dummkopf:
    Und heute hat sie wieder nachhaltig gezeigt, dass sie[Tabea Kemme] bei einer Chance in der N11 das Zeug hätte, wenigstens genauso zu überzeugen wie Cramer.

    das Problem dabei ist:
    sie ist seit dem hier(http://www.youtube.com/watch?v=fEhdS3B124o)
    beim DFB unten durch…

    ihre Spielweise ist in der Tat ambivalent zu sehen:
    aus Sicht eines Fans der Mannschaft, in der sie spielt: kämpferisches Vorbild, nie aufsteckend
    aus Sicht eines Fans der Mannschaft, gegen die sie spielt:
    brutal, ohne Rücksicht auf Gegenspielerin

    Vllt. kommt es ja noch mit dem Alter, dass sie lernt, sich dann ein klein wenig zurückzunehmen, wenn die Sicherungen beginnen zu glühen…;-)

    denn prinzipiell hat sie in der Tat das natürliche Auftreten eines echten Leader.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Was ich aus immerhin fast 60 Kommentierungen irgendwie nicht erkennen/herauszulesen vermag, was die vermeintlichen Ursachen sind, die dazu führten, dass die Turbinen erneut so kontrastreich gespielt haben! Was ist da schiefgelaufen, werte Leserschaft?
    Wie das Spiel lief, war deutlich zu sehen und benötigt weniger eine Zustandsbeschreibung, eher schon im Rahmen der Analyse eine Ursachenforschung und deren Aufzählung!

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  • Bernd Zeller sagt:

    Also ich weiss noch überhaupt gar nicht, wie ich dieses Spiel einschätzen soll…entweder konnten beide nicht…oder man hat sich gegenseitig diesen Punkt geschenkt…? Diese beiden unterschiedlichen Halbzeiten sind mir unerklärlich

    Sehr distanziert betrachtet, bietet der VfL mehr Substanz … und Potsdam hat in meinen Augen ein Abschlussproblem und wo bitte war Antonia Göransson, sie fehlte merklich !!!

    Mal schauen, wie es dem FFC heute in Jena ergeht…

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  • Altwolf sagt:

    @tpfn.Was A.Vetterlein betrifft,war die Verabschiedung vor dem Spiel sicherlich keine „taktische“ Angelegenheit,sondern ein Bedürfnis ihr diese Bühne nochmals zu geben,denn Möglichkeiten ihr vor den Fans diese Ehrung zuteil werden zu lassen gab es vergleichbar keine.Da sie aber bis auf den „Patzer“ beim Abschlag eine sehr gute Leistung gezeigt hatte,sollte auch die vorangegangene emotionale Verabschiedung nicht ausschlaggebend für ihre Leistung gewesen sein.Die Emotion bei ihr kam insbes.auch nach dem Spiel,da sie da nochmals von den Fans zu Recht gefeiert wurde.Unglücklich war sie natürlich auch darüber,daß sie das 3:1 mit ihrem mißglückten Abschlag eingeleitet hatte,danach aber auch eine sog.100%ige Torchance vereiteln konnte.
    Für mich steht B.Schröder mit TP immer auch als positives Sinnbild für den gesammten FF und darin haben Aufforderung zu Verletzungen an Gegenspielerinnen keinen Platz.Ich glaube auch beobachtet zu haben,daß die bekannten „Nicklichkeiten“ von Anonma bei B.Schröder keine Begeisterung auslösen.

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Genau das meine ich. Sie hat aus dem Fehler vom letzter Woche gelernt. Sie ist übrigens die Schiedsrichterin des Jahres 2011/12, nur mal so zur Info.
    Ich bin auch nicht dafür, dass man auf einer Schiedsrichterin wegen EINES Fehlers wochenlang herumhackt. Was willst du über Schiri Brych dann sagen, der sich immer tadellos gehalten hat? Würdest du ihn auch auf das eine Tor bei Hoffenheim-Leverkusen reduzieren? Was so eine Kampagne auslösen kann, kann man an dem Kollegen Övrebrö sehen.

    @Jennifer: Goeßling als Spielgestalterin muss sich darüber klar sein, dass sie härter angegangen wird als beispielsweise eine Noelle Maritz.

    @Altwolf: Insgesamt haben beide Teams gestern unter dem hohen Tempo gelitten, was das jeweils andere Team gegangen ist. Da hat sich einfach gezeigt, dass beide Teams nicht gewohnt sind, offensiv, aber auch defensiv auf solchem Tempo zu agieren. Das ein oder andere Foul wirkte deutlich härter und gefährlicher, weil das Tempo insgesamt schneller war und man schneller mal den einen Schritt zu spät kam. Auch technische Mängel und Unkonzentriertheiten sind durchaus damit zu erklären, dass das Spieltempo für alle ungewohnt war.
    Genau das ist es, was ich immer und immer wieder hier kritisiert habe, dass Teams, die überragenden Fußball spielen könnten, die die Mittel hätten, sich dann gegen kleinere Teams zurücklehnen und sich auf den Lorbeeren ausruhen und dann gegen die Spitzenteams nichts mehr zustande bringen, wenn diese eine Schippe drauf legen.
    Und da fehlt sowohl Potsdam als auch Wolfsburg zur Zeit offensiv eine Spielerin, die den Ball bei vollem Tempo technisch einwandfrei verwerten kann, dabei die Übersicht behält und so ideen- und trickreich ist, dass sie auch gegen eine kompakte Defensive den Schlüssel findet.
    Wir werden hier hoffentlich in den nächsten Jahren eine Entwicklung bei den Teams beobachten können. Denn je höher das Tempo ist, das du spielen und insbesondere kontrollieren kannst, desto besser kannst du deine Qualitäten ausspielen, weil der Gegner immer weniger mal nen Fuß dazwischen bekommt.

    Dies ist auch das, wieso ich das Spiel von Frankfurt letzte Woche gegen Bayern so erfrischend fand, weil Frankfurt nämlich genau dahingearbeitet hat, ein hohes Tempo spielen zu können und das gegen Bayern auch gnadenlos ausgenutzt hat. Immer wieder wurden Lücken gerissen, in die Spielerinnen gestartet sind, Spielzüge vors Tor wurden konsequent durchgespielt, all das, was man sehen will. Die Frage wird in Zukunft immer heißen: Wer kann das höhere Tempo gehen? Und wer besitzt technisch-taktische Fähigkeiten, ein bestimmtes Tempo zu kontrollieren?

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  • waiiy sagt:

    Also ich bin der Meinung, dass ich gestern mit Altwolf hätte gemeinsam auf der Tribüne stehen hätte können, einer mit blauem, einer mit grünem Schal und wir hätten die meisten Dinge völlig genauso gesehen. Ich gehe mit den meisten Dingen, die er schreibt, sehr konform. Das sehe ich wenig Vereinsbrille. Vielen Dank für die Posts.

    Was mir gestern beim Einspielen bei meinen Turbinen aufgefallen ist, dass das 16 ziemlich gleichwertige Feldspielerinnen auf dem Platz standen. Dazu kommen noch Cramer und Wesely, die gestern ja nicht im Kader waren. Im Tor sieht es durch die schwere Krankheit von Sarholz (noch) anders aus. Aber das wird sich hoffentlich noch ändern. Turbine hat sicher nicht den stärkten Kader. Aber wenn es irgendwann darum geht, dass man mit dem Kader in der Tiefe arbeiten muss, dann ist die Mannschaft wieder ernsthafter Anwärter auf dem Titel. Das Team macht mir viel Freude, auch weil man nicht mehr in jedem Spiel davon ausgehen kann, dass man den Gegner aus dem Stadion fegen kann. Ich finde es auch gut, dass nahezu jede Spielerin Einsatzeit kriegt.

    Anders sah es da gestern schon bei Wolfsburg aus. Der Ausfall von Keßler wog schwer. Jakabfi war noch nicht für 90 Minuten einsatzbereit und Magull konnte die Position nicht ausfüllen.

    Auch bei Frankfurt darf man gespannt sein, was passiert, wenn (wie in den letzten Spielzeiten)Schlüsselspielerinnen länger ausfallen. Da sehe ich die Bank durchaus schwächer, zumal die Spielerinnen dort nicht so viel Einsatzzeit bekommen.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Natürlich muss eine Spielerin, die 30 Meter über das Feld sprintet, irgendwann damit rechnen, aus irgendeiner Richtung gestoppt zu werden. Und Goeßling hat gestern so eigensinnig gespielt, wie nie zuvor, einfach, weil die Anspielstationen zuhauf blockiert waren.

    Und letztlich ist das Mittel ja aufgegangen. Ohne Goeßling ging nach vorne für Wolfsburg überhaupt nix (auch am Tor war sie beteiligt) – und wenn ich meine, überhaupt nix, dann meine ich überhaupt nix. Es gab nicht einen gefährlichen Angriff von Wolfsburg, an dem sie nicht beteiligt war. Über Popp, Blässe, Jakabfi, Odebrecht, auch über die AV Maritz und Faißt lief absolut gar nix. Dann ist es doch logisch, dass man versucht, sie unschädlich zu machen.
    Und Kemme ist nunmal der klassische Typ für die auch mal dreckige Arbeit. Hätte ich so ne Spielerin im Team, würde ich sie immer gegen die Spielerin aufstellen, von der ich am meisten Gefahr erwarte. Und zwar, wenn sie nicht gerade auch solche Offensivstärken wie Kemme hat, in absoluter Manndeckung. Dann steht man zumindest defensiv einwandfrei.

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  • Ina sagt:

    @Tyrion
    Ich glaube nicht, dass die damalige Szene Kemme beim DFB durchfallen ließ zumal sie ja noch danach in die N11 berufen wurde. Das „Problem“ wie du es beschreibst, welches ursächlich für ihre Nichtberufung war, war schlichtweg ein Leistungsabfall, was auch B. Schröder des Öfteren als Erklärung bot.

    Mit deiner Meinung, dass die Intensität/Aggressivität mit der eine Spielerin spielt je nach Fanlager völlig unterschiedlich bewertet werden kann gehe ich mit.
    Jemand hier schrieb schon vorher, dass er jedesmal, wenn es einen Zweikampf gab um seine Wolfsburgerinnen bangte, weil es eine Überhärte der Turbinen gab.
    Bei mir persönlich kam dieses Gefühl jedesmal dann auf wenn Popp gegen eine Turbine in den Zweikampf ging. Schlichtweg deshalb, weil ich schon einige Spiele zwischen Duisburg und Turbine gesehen habe, wo gerade sie m.E. überhart und kopflos spielend mit vollem Schwung in die Gegnerinnen rauschte und ich mich bei jedem Spiel daran erinnere. Natürlich weiß ich das diese Voreingenommenheit ihr gegenüber nicht ganz fair ist, da sie nicht immer so spielt, aber sie ist (wie sie auch gegen Kemme in den Köpfen vieler ist wegen damaliger Situation) doch irgendwie fest verankert.
    Daher sind Diskussionen darüber, ob es nun zu viel ist oder genau das richtige Maß an Aggressivität nur dann sinnvoll, wenn jeder es etwas nüchterner betrachtet und ohne Vereinsbrille – ich weiß, so ist es ja immer, oder?!

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  • Altwolf sagt:

    @balea.Daß du mit deiner „Brille“ und wir Wölfe mit unserer“Brille“ für die Ereignisse in unserer Mannschaft und an unseren Spielerinnen sensibler empfinden und entsprechend andere „Bewertungskriterien“ haben, sei uns beiden zugestanden und so sollten sich auch die Beurteilungen des Verhaltens und der Leistungen der gegenerischen Spielerinnen in einem respektvollen und möglichst sachlichen Rahmen bewegen.Deine Kritik am Verhalten von L.Gößling und A.Popp auf das gesammte Team als Vermutung zu erweitern,finde ich nicht sehr hilfreich.Hat umgekehrt auch bisher niemand gemacht.Auch wenn die Reaktion von L.Gößling nach ihrem taktischen Foul nicht hilfreich ist und sie sich selbst mit Gelb-Rot gefährdet,solltest du dich fragen, ob die Attacken gegen sie, im umgekehrten Fall an einer TP-Spielerin, bei dir die gleiche Kritik ausgelöst hätten.Begriffe wie „Show“ und „Drama“ würde ich auch im umgekehrten Fall nicht im Zusammenhang mit einer Spielerin, die das nicht in anderen Spielen regelmäßig wiederholt, anwenden.Die Präsenz von A.Popp mit viel Gestik und akustischer „verbaler Unzufriedenheit “ findet auch bei mir kein Verständnis,ist auch Ausdruck ihrer derzeitig nicht guten Form.
    Zu T.Kemme habe ich mich schon hinreichend geäußert,sie generell als „unfaire“ Spielerin zu bezeichnen, habe ich hier nirgends lesen können und ist auch nicht in dieser Form gerechtfertigt. Die Kritik an der Schiri richtet sich nicht an den gegebenen Gelben,sondern an den nicht gegebenen Karten – ein nicht unwesentlicher Unterschied.

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  • Detlef sagt:

    @Ina,
    Volle Zustimmung zu Deinem Beitrag!!!

    Altwolf schrieb;
    „aber die Motivation(vielleicht auch eine gewisse Übermotivation)sich so aggressiv gegenüber den Wölfinnen zu zeigen ist sicherlich auch der Vorgabe von B.Schröder geschuldet“

    Da könntest Du durchaus Recht haben!!!
    Wie tpfn ja schon richtig bemerkte, bemängelte Schröder (sicher zu Recht) nicht nur letze Saison, sondern auch in den ersten Spielen dieser Saison (vor allem gegen Jena) eine zu zögerliche und inkonsequente Zweikampfführung!!!
    Das wollte man gegen die sehr zweikampfstarken Wolfsburgerinnen (auch Lena Goeßling ist sicher kein Kind von Traurigkeit) von Beginn an besser machen, was ja auch bis in Halbzeit Zwei hinein gut funktioniert hat!!!
    Ich bin auch der Meinung, daß sich TABBI über eine Gelbe nicht beschweren hätte dürfen!!!
    Aber wenn Frau Baitinger es nur bei Ermahnungen beläßt, ohne die nötigen Konsequenzen durchzusetzen, dann muß man eher ihr den schwarzen Peter zuschieben!!!
    Jeder Fußballer (ob Weiblein oder Männlein) muß die Schiri ausgucken, wie weit sie/er gehen kann, und wo eben die Grenze ist!!!
    Die Zeit des „Wattebällchenwerfens“ ist eben auch im FF längst Geschichte, und da geht es auf dem Platz oft hart zur Sache!!!
    Und Kellermann und Schröder haben nach dem Schlußpfiff beide von einem sehr guten Spiel, mit „rassigen“ Zweikämpfen gesprochen!!!

    Und genau da lag dann mM nach auch das Problem von TURBINE in Hälfte Zwei, was man besonders kurz vor dem Ausgleich sehen konnte!!!
    Da standen wir rechts außen 3 TURBINEN gegen 2 Wölfinnen, und waren dort eben nicht konsequent genug, um den Paß von Goeßling, und die Flanke der sehr starken Maritz unterbinden zu können!!!
    Genau hier haben eben eine TABBI oder eine AYOMA gefehlt, die diesen Paß auf MM sicher unterbunden hätten!!!

    @Neutral77,
    Potsdam hat vor allem in Hälfte Eins, und auch noch bis zur ersten richtigen Torchance von WOB aus dem Spiel heraus, der Schuß von Blässe, das Spiel klar unter Kontrolle gehabt!!!
    Obwohl man einige gute Chancen hatte, zeigte sich diese Dominanz nicht unbedingt darin, daß Almuth Schult jetzt pausenlos unter Dauerfeuer gesetzt wurde!!!
    Vielmehr hat die Potsdamer Abwehr fast alle Offensivbemühungen des Meisters komplett unterbunden, und konnte selber ständig Druck auf die Wolfsburger Defensive ausüben!!!
    Aus dieser Überlegenheit hätte man durchaus mehr machen können/müssen, aber dazu ist unser Team noch nicht eingespielt genug!!!
    Es waren aber zählbar deutlich mehr Torschüsse und Chancen auf Potsdamer Seite, sodaß man durchaus von einer Dominanz sprechen kann!!!

    Nach dem Gegentor kippte das Spiel aber komplett in die andere Richtung!!!
    Jetzt erarbeitete sich WOB mehr Torchancen, und TURBINE kam kaum noch über die Mittellinie!!!
    Erst kurz vor Schluß konnten wir uns noch einmal aufrappeln, und kamen durch ADA, AYOMA und NATASCHA zu Chancen!!!

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  • Altwolf sagt:

    @wally.Ja das hätten wir sicherlich machen können und ich glaube auch unsere Sichtweise wäre im Ergebnis sehr ähnlich, doch ich „saß“ im Block G; und sind wir doch über so ein Spiel richtig froh,denn soviel Aktivität hier im Forum kommt doch nicht so häufig vor- ein Dank auch mal für diese „Plattform“ an Herrn M.Juchem!!
    @Sheldon.Bei deinen letzten beiden Posts stimme ich mit dir in den Kernaussagen überein.

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  • Lucy sagt:

    Weiß gar nicht, was ihr alle habt ? War doch ein ganz normales Fußballspiel. Niemand ist verletzt, normal fair/unfair wie sonst überall auch. Warum wird das immer alles bis in die Haarspalten zerpflückt und zerredet ? Ist doch normal, dass jede Partei eine etwas eigene Ansicht der Dinge hat. Egal, was man hier noch klein-klein rauspuhlt, es ist vorbei, niemand kann mehr etwas ändern und weiter geht es ( nach dem Spiel ist vor dem Spiel 😉 )

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  • Sheldon sagt:

    @Ina: Deine Aussagen zu Alex Popp kann ich vollkommen nachvollziehen. Es ist bei ihr nicht nur die übertriebene Theatralik und das ständige Reklamieren, was stört, es ist vielmehr so, dass sie ja selbst in die Duelle oft überhart einsteigt. Sie sollte sich für eines entscheiden, denn man wird selbst immer mit dem Maß gemessen, das man an andere anlegt. Die „Show“ (@Altwolf: Bei Popp dürfte dieser Begriff ja dann durchaus angebracht sein ;)), die sie da abzieht, ist einfach einer Nationalspielerin unwürdig.

    Ich würde es lieber sehen, wenn sie endlich mal ihre Fähigkeiten einfach ausspielen würde. Nicht auf den Elfmeter geht, sondern sich durchtankt und das Tor macht (siehe Schürrle). Und im Kopfballduell einfach lernt zu antizipieren und sich richtig zu bewegen, als mit voller Wucht in die Zweikämpfe zu gehen, sodass sie die Gesundheit der Spielerinnen fahrlässig gefährdet. Aber sich erst im Strafraum hinwerfen und lange debattieren, um dann in der nächsten Szene womöglich in den Kopfball reingehen, mit dem Kopf der Gegenspielerin zusammenrasseln und sich dann noch darüber beschweren, dass es Stürmerfoul gibt, das ist einfach nur widerlich.

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  • Dummkopf sagt:

    @Meine Güte Sheldon.

    Das kann man doch mit Lev überhaupt nicht vergleichen!
    Habe es jetzt wirklich OFT GENUG genug gesagt.
    Da habe ich auch beim ersten Blick gedacht, der war regulär drin. Solche Warnehmungs-FEHLER PASSIEREN! jedem. Mir und dir. Obama und Vettel. Brych. Brychs Problem: Er hat vorher das Netz nicht genug kontrolliert! Das ist der einzige Vorwurf!
    Schwer unsportlich von Kiessling! übrigens. Aber wie die Sportlichkeitsdiskussion bei Weiterspielen ja schon gezeigt hat.
    Fairness zählt bei vielen nichts mehr.
    Die Auswirkungen daraus auch auf andere Lebens-Situationen werden wir noch viel schmerzhafter als bisher und stärker als uns lieb ist, zu spüren bekommen.
    Ob Baitinger irgendwann mal Schiri des Jahres war, tut hierbei bestenfalls nichts zur Sache, ist schlimmstenfalls auch traurig.

    Baitinger hatte aber KEIN verzeihbares Wahrnehmungsproblem!
    Sie kannte schlicht ihr Regelbuch nicht! auf einem Niveau, dass von jedem Anfänger verlangt wird. (s.o.)

    Ausserdem geht es nicht um eine Kampagne gg Baitinger, eher für bessere Schiris, oder darum, sie deshalb lebenslänglich zu sperren, oder so etwas!
    Eher wie: Rot über die Ampel, 4 Wochen Denk-Pause – Für sie Gegessen.

    Aber, und das wiederhole ich jetzt versprochenerweise letztmalig:
    Das, was dich ärgern sollte, ist die Reaktion des DFB: Bei Rot über die Ampel? (Und auch noch mit Unfallfolge) Ok kein Problem, dann leihen wir dir zur Belohnung nächste Woche die Staatskarosse.

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  • Adi Preißler sagt:

    Bei der Bewertung des Spiels geht ein Punkt etwas unter. Wir haben hier einmal den VfL Wolfsburg, als Tripplesieger quasi das Bayern München des Frauenfußballs. Im Sommer noch verstärkt durch eine schwedische Stammnationalspielerin.

    Auf der anderen Seite Turbine Potsdam:
    hier brach im Sommer die komplette Mittelachse mit Torfrau Naher, Spielmacherin Hanebeck und Torjägerin Ogimi weg.
    Die Anfangsformation von Turbine Potsdam bestand gestern aus 2 Spielerinnen von max. 18 Jahre, 4 Spielerinnen von max. 22 Jahren, und den restlichen 5, die alle nicht älter als 24 Jahre sind.

    Vor diesem Hintergrund war die Leistung von Turbine überaus beachtlich und das Unentschieden auch mehr als verdient.

    Bei allem Respekt vor dem Auge von Trainer Schröder für Talente bzw. auch für entwicklungsfähige Spieler, häufen sich jedoch leider die taktischen Fehler, die besonders bei Umstellungen und Auswechselungen zu beobachten sind. Bereits in der letzten Saison waren mir in entscheidenden Spielen sehr unglückliche Entscheidungen des Trainers aufgefallen:
    1. Im Spiel Wolfsburg-Potsdam führte Turbine lange Zeit. Es wurde dann Yango eingewechselt, statt der defensivstarken Mirlach. Yango war vollkommen überfordert, holte sich eine Rote Karte ab und verursachte einen Elfmeter. In der Folge ging das Spiel verloren. Yango spielte seitdem auch nicht mehr.
    2. Hinspiel Champions League bei Arsenal London. Hier wurde für die verletzte Andonova Wibke Meister eingewechsel und nach 20 Minuten wieder vom Platz geholt. So ziemlich die Höchststrafe für jeden Fußballer.
    3. Rückspiel Champions League. Obwohl nur ein Tor Rückstand aufzuholen war, wurde das gewohnte 3-4-3 System geändert, mit T. Kemme eine nicht ganz fitte Spielerin eingebaut und auf 4-3-3 umgestellt. Als Folge fehlte komplett die Zuordnung und nur Alyssa Naeher, die wahnsinnig gut hielt, war es zu verdanken, dass man im Spiel blieb. In der Halbzeit wurde Kemme wieder rausgenommen, man spielte wieder im 3-4-3 System und kam zu Chancen über Chancen. Aber leider zu spät…

    Gestern wieder dieser Wechsel von Bremer von der Außenbahn ins Zentrum: Wells war auf der Außenbahn verschenkt, Bremer hat nach meiner Kenntnis auch noch nie im Zentrum gespielt.
    Auch ich hätte Hegerberg gern über 90 Minuten gesehen.
    So ging mir der rote Faden verloren.

    Das Übergehen von Antonia Göransson habe ich auch nicht verstanden. Sie ist immer für überraschende Vorstöße über aussen gut, geht hierbei auch oft bis zur Grundlinie durch. Das fehlte mir gestern. Sie hätte in der zweiten Hälfte eine gute Variante dargestellt, um den Wolfsburger Druck abzufangen.

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  • grammofon sagt:

    Ja, was hier alles diskutiert wird. Dabei scheint es eigentlich, dass die aktivsten Potsdam und Wolfsburg Fans alle übereinstimmen, dass es ein gutes und meist faires Spiel war, ohne Verletzungen, und ohne gravierende Schiri Fehler. Wenn man bedenkt, was in dieser Liga sonst alles gepfiffen wird, braucht man sich doch wirklich nicht über die ein oder andere nicht gegebene gelbe Karte aufzuregen…

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  • jochen-or sagt:

    Also, um mal hier doch noch meinen Senf hinzu zu geben:
    Das war ein klares taktisches Foul von Tabbi in der 14. Minute und somit eine gelbe Karte.
    Wir beide Turbinefans haben schon gelacht und Tabbi wegen des einsatzintensiven Spiels in der 1. Hz. offiziell zum „Kampfschwein“ (a la Wilmots) ernannt.

    Da war der Unmut von Gößling nach der Pause auch verständlich – auch wenn auch dies eine klare gelbe Karte war. Das Halten ist aber eben nicht so schmerzvoll, wie wenn man einen Tritt in die Beine bekommt.

    Allerdings ist es das, was Turbine dringend benötigt – Einsatzwillen und Kampfkraft, was auch eine Art von mentaler Stärke darstellt. Hierfür war ja zuletzt Viola zuständig.

    Nach den ersten Spielen konnte man hieran zweifeln. Aber gerade Jojo und Tabbi in dieser Form tun Turbine offensichtlich gut.
    Jedenfalls finde ich inzwischen das Mittelfeldspiel besser als im letzten Jahr und habe mehr Hoffnung auf Platz 1 oder 2 als vor der Saison. Zum Gegenhalten gehört im Fußball auch eine gewisse Härte. Da kann man schon mal die Grenze der Fairness überschreiten. Dies zu ahnden ist Aufgabe des Schiris.

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  • grammofon sagt:

    @Adi Preißler u.a.:

    Ja, Hegerberg hat sehr gut gespielt, war aber mMn noch nicht ganz fit. Sie hat schön gedribbelt und gute Pässe gespielt, ist aber selten dem Ball hinterher gelaufen und ist in der 2.Hz auch immer unauffälliger geworden.

    Mir hat Nagasato wieder sehr gefallen. Wie andere hier hätte ich aber auch gerne Göransson gesehen, und den Wechsel von Bremer in die Mitte hab ich auch nicht verstanden. Wells hat in der CL sehr gut gespielt aber vermutlich wollte Schröder sie nicht in die Mitte stellen weil er da eine größere Spielerin brauchte, die die Kopfballduelle um die langen Bälle gewinnen kann. (Hat Bremer aber auch nicht geschafft.)

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  • Altwolf sagt:

    @jochen-or.Dein „Senf“ paßt hervoragend abgestimmt zur bisher hier aufgelegten „Bratwurst“.Da sind wir beieinander.

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  • fisch sagt:

    Obwohl ich gestern im Karli war, habe ich mir noch mal ganz in Ruhe (Rentner) das Spiel bei DFB-TV angesehen. Dazu meine Meinung:
    – tolles Spitzenspiel mit gerechtem Ergebnis
    – ich war beim Fußball und nicht beim Badminton (Federball), wo um den Ball mit Einsatz und Emotion gekämpft wurde, hüben wie drüben, die gelbe-Karten-Diskussion deshalb m.M. müßig und überflüssig. Keine Spielerin ist GsD zu Schaden gekommen.
    – Tabea Kemme war beste Spielerin auf dem Platz, N11-würdig, hoffentlich hat das Frau Ballweg auch so gesehen.
    – SiDi war mit C. Bell auch da, hatte aber seine Brieftasche nicht mit, wie er mir persönlich versicherte. Also noch keine weitere Gefahr für den Turbine-Personalbestand.

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  • DAWIDenko sagt:

    Es wurde schon ja schon vieles geschrieben über dieses spannende rassige Spitzenspiel.

    Auch nach meinem Stadionbesuch habe ich, wie fisch mir das Spiel noch einmal auf dfb-tv angeschaut.

    Die zweite Beobachtung bestätigte mich über die super Leistung der Turbinen gerade in der ersten Halbzeit.
    Auch wenn nicht alles klappte, hatte man den Gegner sehr gut im Griff. Leider kam häufig der letzte Pass nicht so genau an. Und auch die dann wirklich schön heraus gespielten Chancen, insbesonders vor der Halbzeit (44.) Minute und nach der Pause (Wältis Schuß nach Adas Kopfballablage) wurden nicht verwertet.
    Wolfsburg hatte nicht viel entgegen zu setzen in Halbzeit 1, stand aber auch sehr tief. Man merkte dass sie nicht ausgekontert werden wollten, und meist mit 2 Spielerinnen die ballführende Turbine attackierten.

    Der Ausgleich war schon gnadenlos effektiv von WOB und Müller.
    Wolfsburg machte danach mehr Druck, aber Potsdam ist m M n nicht eingebrochen
    Zum Ende hin kam auch Potsdam wieder zu mehr Torgefahr.

    Ich fand die Schiri-Leistung sehr gut. Die wirklich harten Fouls von Elsig und Gößling wurden mit gelb bestraft.
    Bei Tabbis taktischem Foul gegen Lena Goeßling hätte man, wenn ich mich um ein wenig Neutralität bemühe, auch mit Gelb leben können. Sie versucht zwar noch den Ball zu spitzeln, allerdings ging sie ein großes Risiko ein Lena an der Ferse zu treffen. Wie es dann auch kam. Das war dann sehr schmerzhaft.
    Jojo Elsigs Foul war da schon resoluter und brachialer. Lenas klammern und nach unten ziehen gegen Lia auch. Diese Aktionen wurden von Frau Baitinger auch absolut nachvollziehbar mit gelb quitiert.
    Ansonsten ging es auch mal hart zur Sache. Das Spiel wurde aber nicht unfair. Mehr Karten wären übertrieben.
    Gut war auch, dass sie die Situation von Alex Popp richtig erkannte, als diese zu Boden sank.

    Zu den Auswechslungen:
    Das Ada noch nicht über 90 Minuten durchspielen konnte, gegen die körperlich robsuten Abwehrspielerinnen ist eingentlich klar. Bei Simic sehe ich es genauso. Sie ist körperlich noch nicht auf der Höhe für 90 Minuten.
    Toni hätte ich gerne noch auf dem Platz gesehen.
    Schön aber dass ich Asano mal live spielen sehen konnte. Ingrid Wells fehlte leider die Bindung zum Spiel. Natasa Andonova spielte überraschend viele Fehlpässe für meinen Geschmack. Die freche Bogenlampe zum Ende war eine tolle Aktion von ihr.

    Julia Simic gefiel mir gerade in der ersten Halbzeit sehr gut!!!
    Insgesamt ein super Spielverständis von der kleinen 10.
    Sie hielt den Ball, damit die anderen Nachrücken konnten, spielte dann wieder schnell. Eine richtige Taktgeberin im Mittelfeld. Auch ihr läuferisch und kämpferisches Engagement fiel durchweg positiv auf.
    Natürlich ist sie keine die im Zwiekampf gegen Viola etc. bestehen kann, aber sie bedrängte die ballführenden Spielerinnen geschickt, so dass diese leichter den Ball verloren.
    Es war eine sehr gute Teamleistung bei den Turbinen.
    Die Spannung und Konzentration war für ein Spitzenspiel 100% da. Auch Anonma bleib zwar unglücklich im Abschluss, brachte sich aber besser ein. Sie spielte mit ihren Kolleginnen besser zusammen. Ging nicht wie sonst in vielen Spielen mit dem Kopf durch die Wand.
    Gerade dass Zusammenspiel mit Ada und ihr macht Lust auf mehr.

    Ich sehe jetzt dem Spiel gegen Lyon ein wenig optimistischer entgegen.

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  • waiiy sagt:

    @DAWIDenko: Das ist mir auch aufgefallen, dass Turbine gegen Gegner, die man eigentlich dominieren sollte, fast schon schlampig spielt. Aber dann kommt Wolfsburg und man sie 100% Konzentration und noch höheren Einsatz. Vielleicht ist es sogar ein Vorteil, dass sie gegen Lyon zuerst zu Hause spielt und vorlegen können. Ich bin da auch sehr gespannt.

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  • DAWIDenko sagt:

    @waiiy:
    Ja, besonders gegen den FCR Duisburg in der ersten Halbzeit ist mir diese „Schlampigkeit“ besonders aufgefallen.
    Da hat Turbine schon im Spielaufbau teils unbedrängt eine Menge Fehlpässe gespielt und den Gegner fast schon zum Mitspielen aufgefordert.
    Gerade Tabbi stand da ziemlich neben sich.
    Um so schöner, dass sie so eine tolle engagierte Leistung jetzt gezeigt hat. Das hatt mich sehr an die „alte“ Tabbi vor ihren Verletzungen erinnert. 😉

    Vielleicht ist es für die Spielerinnen wirklich leichter mit der Außenseiterrolle umzugehen, als mit der klaren Favoritenrolle.

    Immerhin hat man gegen Leverkusen nichts anbrennen lassen und ich hoffe, dass man genauso engagiert und konzentriert gegen Freiburg auftritt.

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  • Ralligen sagt:

    Also wenn ich lese wieviel Leute etwas zu Gößling,Elsig und Kemme schreiben, ob es jetzt positiv oder negativ ist,muß ich doch feststellen das Sie zu Wahren Persönlichkeiten herangewachsen oder sind.Sie gehen voran mit vollem Einsatz und übernehmen Verantwortung genau im richtigen Moment.Wer viel arbeitet darf auch Fehler machen.Lena,Tabbi und JoJ liefern in meinen Augen gute Arbeit ab, woran sich mal […] Marozsan Anschauungsunterricht nehmen könnte.Habe den Eindruck vor jedem Länderspiel geht Sie auf Tauchstation(Bitte nicht Berühren)
    Da bin ich doch lieber bei SUPER Kemme welche Faire Arbeit anbietet.Wünsche Potsdam gg. Lyon alles GUTE!!!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • tpfn sagt:

    Tabbi Kemme ist für mich zZ die Vorzeigespielerin schlechthin wenn man alle Eigenschaften in eine Beurteilung einbezieht, geniales Paßspiel, zweikampfstark, technisch gut, Teamplayer ohne Ende, konstante Leistungen wenn sie nicht gerade angeschlagen ist. Und was viele bestimmt nicht wissen, neben dem Platz ist sie sozial engagiert und tut richtig viel für den Frauenfußball. Ich erinnere nur an ihre vor kurzem getätigte Sammelaktion für den FCR Duisburg, wo sie Trikots etc verkaufte um den finanziell angeschlagenen Verein zu unterstützen. Da zieh ich den Hut vor so einem jungen Ding, andere in ihrem Alter kaufen sich von dem Geld lieber das sechste paar Kopfhörer etc. und kümmern sich einen Sch.. um andere. Ich hoffe sie bleibt Turbine erhalten!!!!

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  • Dummkopf sagt:

    Zum Glück tut sich hier noch etwas. Altwolf auch noch da?

    Ist es falsch zu fragen, ob das, was da in der ersten Hz in den schicken weissen Oberteilen mit passenden Kniestrümpfen den Stadionrasen strapaziert hat, die Truppe war, die noch vor einem halben Jahr vielleicht die beste deutsche Mannschaft aller Zeiten war?

    Ok, wichtige Teile von dieser Mannschaft waren und sind zum Teil immer noch verletzt. Was umso mehr die Frage aufwirft, WARUM DANN die gesunden Teile nicht eingesetzt werden?

    Nicht, dass man nicht auch schon mit Sehfehler und ohne Brille vor Wochen feststellen konnte, dass gegen Bayern erst nach der Hereinnahme vom „alten“ Teil Pohlers mehr Struktur in das Angriffsspiel gekommen war.

    Nicht, dass es da noch irgend jemanden wundert, dass mit dem alten Teil Jakabfi gestern in Hz2 wieder sichtbar ein Teil mehr „alte“ Struktur in das Spiel zurückkam.

    So weit so gut, zum einen. Aber warum setzt man dann die gesunden alten Teile nicht ein?

    Ist die USA ein einziges Bootcamp, in dem man hunderte von Kilometern durch wilde Landschaften kämpfen muss um zum nächsten Fussballplatz zu gelangen?
    Ich-darf-nicht-spielen-weil-ich-weg-war-Pohlers hat die Sommerpause dort FUSSBALL gespielt, war NICHT zum KAMPFEINSATZ!
    Das bedeutet, statt wie die Kolleginnen im September nach Pause und Neuaufbau erst mal wieder Rythmus finden zu müssen, stand sie VOLL IM SAFT. (Ob sie Nov Dez dann irgendwann mal müde wird , bleibt abzuwarten)

    Wen wundert es da, dass Pohlers in weniger als 2 Spielen Einsatzzeit diese Saison bereits wieder 3 Bundesligatore (also Top-Torjägerin der BL!) gemacht hat? (oder siehe auch CL)

    Wen wundert es da, dass man beim einzigen Spiel mit Pohlers von Beginn an (in Jena) als man Pohlers ausgewechselt hat noch 1:0 geführt hat, danach die Punkte abgeben musste?

    OK. Weder liegt das alles nun alleine an Pohlers, noch bin ich ein Fan der sie unbedingt in der N11 sehen möchte.

    Aber welcher „Fan“ stellt eigentlich gestern nicht die FRAGE DES SPIELS?
    Warum bringt Wob auch in Hz2 seine Toptorjägerin erst in der 90.Min???
    Oder wundert es deshalb nicht, weil man so ein glückliches Händchen mit den 18jährigen Nachwuchstalenten hatte, und die schon vorher einwechseln konnte. Und die so gewirbelt haben?

    Nur manchmal frage ich mich ein klein bisschen, ob es Vereine gibt, die lieber mit hoffnungsvollen Nachwuchstalenten Punkte verschenken, als auf einem Superteam weiter aufzubauen.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Ja ich bin noch da und verfolge schon noch die weitere Diskussion,wobei ich eigentlich zu diesem besonderen Spiel alles gesagt habe,was mir erwähnenswert schien.Du möchtest offenbar noch ein bischen provozieren und dadurch die doch schon ungewöhnlich intensive und langanhaltende Diskussion am Leben zu halten.
    Da du nun WOB direkt ansprichtst gibt es da sicherlich schon einige Gründe,die die Aufstellung so erklären lassen.Die ganze Vorbereitung ging durch die EURO überwiegend nur mit den Daheimgebliebenen von statten,dazu das Fehlen e.langen Zeit v.C.Pohlers.Das ganze Mittelfeld – WOBs absolute Stärke und den zuletzt wichtigen Unterschied zu den anderen Teams ausmachend-ist dadurch ziemlich aus der Form gekommen.Da nun mal das ganze Umschaltspiel davon lebt,haben die Wölfinnen an Durchschlagskraft eingebüßt,wie du ja auch an der wichtigen Rolle von Z.Jakabfy erkannt hattest, auch wenn sich A.Blässe in der Phase ohne sie gesteigert hatte,aber sie hat zuviele Fehlpässe u.Flanken ab dem 16m-Raum.Conny ist mit ihrem Torriecher und Fähigkeiten im 16er immer noch ein Phänomen,aber sie kann nicht mehr -wie z.B.M.Müller- nahezu über 70 m im Pressing spielen,deshalb auch ihre Einwechselungen ab der HZ aufwärts.Ich kann nun nicht die Trainingsleistungen beurteilen,aber Conny kommt dann zur Geltung,wenn der Rest d.Teams ihr das auch durch die entsprechenden Zuspiele ermöglicht.Auch ein Faktor ist die derzeitig noch schwache Form von A.Popp, die wie auch viele andere „Stammkräfte“ alle aus einer Verletzungsphase (siehe auch V.Faißt)kommen.Derzeit darf man nicht den Leistungsstand von d.ausgelaufenen Saison erwarten.Ich denke in 3-4 Wochen u.in d.Rückrunde (insbes.wenn Kessi wieder mitmischen kann) wird die Leistung wieder e.ähnlichen Stand erreichen,ja aufgrund der Neuverpflichtungen auch stärker sein kann.

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  • tpfn sagt:

    Ich frage mich immernoch warum hat kellermann conny pohlers erst so spät gebracht, sie wäre mit Sicherheit die Erfolgsgarantie gewesen. Ist es vielleicht möglich das Conny ihre Profikarriere in Potsdam plant auslaufen zu lassen oder evtl mit nem Trainerjob liebäugelt? Man sieht sie ja nun auch häufiger mit B.Schröder vertraulich schmunzeln. Sie war ja auch im Sommer zu Besuch am Luftschiffhafen. Ich weiß natürlich das sie ein Turbinekind ist und das deshalb eine engere Beziehung besteht, aber waren diese Vertrautheiten in den letzten Jahren auch so deutlich?

    Und Kessi die bei den Turbinefans immernoch geliebt wird, bettelt kellermann um Aufstellung im CL RückSpiel weil sie angeblich mehr Spielpraxis braucht für das Spiel gegen Turbine (auf das sie sich so sehr gefreut hat) und ist dann das ganze Spiel über ein tottrauriges Häufchen. Spielt (mit Schmerzen?) volle 90Minuten und lässt sich nicht mal auswechseln. Ich glaube sie wollte nicht wirklich im Karli gegen Turbine spielen. Oder in Wolfsburg ist irgendwas am brodeln (Alisa wurde gefeuert, Conny spielt lieber in den USA als in Wolfsburg an den Vorbereitungen teilzunehmen und Kessi ist sichtlich traurig). Vielleicht wird man nachdem man alles erreicht hat etwas tiefgründiger, denn Geld ist bekanntlich nicht alles.

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  • Altwolf sagt:

    @tpfn.Bitte nicht eine solche „Kaffeesatzleserei“ in die bisher recht niveauvolle Diskusion einbringen.Das nähert sich zu sehr dem „Boulevard-Stil“ einer entsprechend „gerüchteartige“ Informationen unter die Leute streuenden Journaille.

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  • Dummkopf sagt:

    @ altwolf: nicht provozieren, bisschen kitzeln. Aber wir verstehen uns ja 😉
    Ich kann deine Gedanken schon nachvollziehen, die zwischen den Zeilen ja in jedem 2.Satz sagen, Pohlers hätte man mindestens in der Überlegenheit der Hz2 dann bringen müssen (und nicht erst in der 90.Min).
    Ich glaube du bist Politiker. Dein Drumherumreden entlarvt dich!
    Aber so ein richtiges 100% Geständnis kann ich dir wohl noch nicht abringen? Sprich mir doch mal nach: „Damnjanovic vor Pohlers einzuwechseln, war keine gelungene Aktion“. Statt keine gelungene Aktion kann man auch anders formulieren. Das ist aber doch wirklich äusserst angenehm und vorsichtig und gefühlvoll ausgedrückt.
    Variante 2: Wenn wir in Hz1 auch schon eine mehr aus der alten Mannschaft aufgestellt hätten, oder überhaupt eine Stürmerin, wäre diese Halbzeit eventuell, nun aus der sicheren Sicht der Nachbetrachtung heraus, eventuell und unter Einbeziehung aller Eventualitäten, möglicherweise besser gelaufen.

    PS. Das mit dem zur Zeit mehr erwarten: Ich erwarte auch zur Zeit mehr als das, was ich 1Hz und gg Bayern gesehen habe. Bedenke bitte, mit welchem „Scherbenhaufen“ aus Verletzten und Zusammengeflickten man im CL hatte auflaufen müssen, da hat es ja auch irgendwie geklappt.

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  • waiiy sagt:

    Ich finde, dass das, was in Wolfsburg gerade passiert, eine ganz normale Reaktion auf eine Saison ist, die nicht zu toppen ist. Das ist doch klar, dass man dann in ein paar Wochen der Konsolidierung fällt, zumal einige Spielerinnen noch ein Highlight mit dem WM-Titel hatten bzw. den Sommer verletzt verbringen mussten. Das ist einfach auch für die Psyche (positiv) zuviel, was da in den letzten 12 Monaten geschah.

    Für Wolfsburg ist es nur wichtig, jetzt in allen 3 Wettbewerben drin bzw. dran zu bleiben und sich mit einem halbwegs gesunden Kader in die Winterpause zu retten. Dann bin ich (zum Leidwesen meiner Turbinen) überzeugt, dass die Mannschaft wieder voll durchstarten wird. Ich wage mal die provokante These, dass Wolfsburg in 2014 bis zur Sommerpause nur Punkte/-e gegen Lyon liegen lassen wird (aber vielleicht hilft ja da auch Turbine nach, dass es gar nicht dazu kommt. 😉 ).

    Für mich ist Wolfsburg weiterhin Favorit in allen Wettbewerben.

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  • enthusio sagt:

    @waiiy:

    wenn Du Deine schöne Formulierung „zumal einige Spielerinnen noch ein Highlight mit dem WM-Titel hatten“ in zwei Jahren um dieselbe Zeit noch mal posten würdest, bin ich sicher, dass meine Glückseligkeit dann immer noch anhalten würde. 🙂

    Und zu Wolfsburg: Wenn Deine Prognose eintrifft, wird der Verein sich bestimmt nicht lumpen lassen und Dir freien Eintritt auf Lebenszeit samt „Essen und Trinken satt“ schenken. Aber bist du sicher, dass Du im Karli dann als „Unheilsprophet“ nicht Hausverbot erhältst ? 🙂

    Zu Lyon: Schröder wird es schon richten.

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  • waiiy sagt:

    @enthusio: Stimmt, Du hast Recht, ist natürlich der EM-Titel. 🙂

    Ich denke, die handelnden Personen in Wolfsburg sehen das ähnlich. Die Favoritenrolle jetzt ist eben auch ein wenig was anderes als vorher. Und man merkt es ja hier auch in Potsdam an den EM-Startern… Verletzung hier und da, Formkrise dort. Nur Mjelde lässt sich da nicht beirren von.

    Den Eintritt in Wolfsburg würde ich natürlich ablehnen. Aber ich denke, dass man in Potsdam eben auch einschätzen kann, wie sich Wolfsburg noch so entwickelt. Und es gibt auch auf der Tribüne in Potsdam viele, die das auch sehr realistisch einschätzen. Von daher hab ich keine Angst, dass ich wie andere Propheten enden werde… 😉

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  • Matze sagt:

    @waiiy: „Den Eintritt in Wolfsburg würde ich natürlich ablehnen.“
    Warum?? Hier gibts ’ne sehr leckere Bratwurst. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Fakt ist einfach, dass Wolfsburg keinen Plan für die „Zeit danach“ hatte. Das war aber absehbar. Denn diese Mannschaft hat in diesem Jahr alles erreicht, was man irgendwie überhaupt nur erreichen kann. Anstrengend muss man sich frühestens wieder 2015, denn dann kann man noch Weltmeister werden.

    Das hängt eben auch mit der Philosophie zusammen, die man verfolgt. Wenn man das Triple nicht als Ende aller Gefühle, sondern lediglich als Durchgangsstation betrachtet hätte, dann hätte Wolfsburg jetzt absolut keine Probleme, diesen Erfolg zu bestätigen. Ist aber der Erfolg das primär Relevante, dann kann man das Triple vielleicht bestätigen, aber es wird immer nur die 2. Meisterschaft, der 2. Pokal, die 2. CL bleiben.

    Den Erfolg kann man aber nur bestätigen, wenn das Triple allein nicht das Maß aller Dinge ist, sondern der Fußball, mit dem man es erreicht. Hätte Wolfsburg den Erfolg bestätigen wollen, hätte man sich gleich ein neues Ziel setzen müssen, das da heißt: Ein neues fußballerisches Niveau erreichen. Noch viel intensivere Arbeit an Tempo, Technik, Taktik, neue Kombinationen erarbeiten, Kurzpassspiel vertiefen, den direkteren Weg zum Tor suchen, Chancen besser verwerten, Standards verbessern, aber vor allen Dingen auch: Diese Dinge umsetzen.

    Letzte Saison ist man Meister geworden, mit 71:16 Toren. In der Geschichte der 1. Liga gab es 22 Mannschaften, die in einer Saison mehr Tore erzielten (zum Teil bis zu drei Mannschaften in einer Saison), davon mit Turbine (115) und Frankfurt (103) zwei, die über 100 Treffer erzielten.

    Gleichzeitig gab es 11 Mannschaften, die weniger Gegentore erhielten. Turbine und Duisburg kassierten sogar jeweils in einer Saison nur 10, Turbine in ihrer letzten Meisterschaftssaison.

    Auch die 53 Punkte, nur einmal hatte eine Meistermannschaft weniger (48; Frankfurt 00/01). Selbst in der Saison, wo Turbine, Bayern und Duisburg ganz oben standen, hatte der Meister am Ende 54 Punkte, Bayern 54 und Duisburg 53. Auch hier haben 22 Mannschaften, die mehr Punkte in einer Saison erreicht haben. (Frankfurt mit 63 Punkten dabei fast volle Ausbeute).

    Es gibt also noch massig Ziele für die Wolfsburger Spielerinnen. Einmal so viele Tore in einer Saison schießen wie Grings, so und so oft zu Null spielen, eine bestimmte Anzahl an Spielen in Folge ohne Gegentor bleiben, Rekorde, die man knacken kann, gibt es noch zuhauf. Man muss sich nur diese Ziele aufeinander aufbauend setzen.

    Aber dabei immer nur das nächste Spiel im Blick haben. Da kommt es nämlich an Qualität zu zeigen. Titel, gerade Meisterschaften sind immer nur fiktiv. Sie sind die Zusammenfassung von vielen unterschiedlichen Leistungen. Es geht aber darum, jetzt, in diesem Moment Leistung zu bringen. Und das jedes Spiel neu. Carpe Diem!

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Das Triple ist das Maß aller Dinge, auch wenn Du gerade andere Theorien aufstellst.

    Außerdem gab es schon viel größere Mannschaften, die nach eine ähnlichen Saison auch Probleme hatten, bis sie sich wieder gefunden haben. Da ist Wolfsburg schon gut dabei, weil man wirklich noch überall gut dabei ist.

    @Matze: Mit Anfahrt ist die Bratwurst schon sehr teuer. Und die Stadionwurst in Potsdam ist auch in Ordnung. 😉

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    bei einem anderen Thema hier hast Du geschrieben, das die Qualität in der FF BL gestiegen ist.
    Daraus ist logischerweise zu schliessen das es z.B. in dieser Saison für kein Team so einfach sein sollte über 100 Tore zu schiessen bzw annährend in den Bereich zu kommen. Das gleiche gilt für die Punkte die der neue Meister haben wird. Höchstwahrscheinlich wird der neue dt. Meister so knapp 50+/- Punkte haben. Egal wer es am Ende sein wird.

    Wolfsburg hat mit 5 Gegentoren im Moment die beste Abwehr der Liga und mit 19 geschossenen Toren zusammen mit Turbine den besten Sturm.
    Habe immer noch nicht verstanden was dein Problem mit dem VFL ist. Woher weisst du was die trainieren oder nicht? Fährst du jeden Tag da zum Training?
    Da dein Herz ja für die Bayern Frauen schlägt solltest du vielleicht mal für die ein Trainingsplan oder gute Ratschläge hinausposaunen. Sie stehen zwar einen Platz vor Wolfsburg aber guck dir mal das miserable Torverhältnis an. Die haben auf jeden Fall deine vermutlich gut gemeinten Ratschläge nötig.

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  • enthusio sagt:

    @Sheldon

    „Fakt ist einfach, dass Wolfsburg keinen Plan für die “Zeit danach” hatte.“
    Das ist nicht Fakt, sondern nur Deine persönliche Meinung, die ich nach den ersten sechs Spieltagen und vor den Malmö-Spielen absolut nicht teile. Für eine solche Analyse ist es im Saisonverlauf noch viel zu früh. Die Erläuterung von waiiy trifft wohl eher den Nagel auf dem Kopf.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Klar verstehn wir uns,war auch als positive „Provokation“ verstanden worden.Ich hatte schon zuvor daraufhingewiesen,daß Conny eine Straframspielerin ist,aber keine Spielerin,die sich die Chancen aus dem vorderen Mittelfeld oder den Flügelbereichen erspielt oder erarbeit,wenn dann schon mal im Zusammenspiel in Nähe des 16ers mit Martina o. Nadine.Für die Anfangsphase war gerade gegen die aggressiv agierenden Turbinen mehr körperlicher Einsatz u.hohe Laufbereitschaft gefragt um dagegenzuhalten und das mußte unbedingt in HZ2 auch erfolgreicher werden.Da kann ich die zwar noch nicht so clever agierende J.Damnjanovic mit ihrem Einsatz schon gut plaziert sehen.Andererseits hat ja schon die Einwechselung von Z.Jakabfi deutlich mehr Druck nach vorne erzielt.Für die letzten 10-15 Min.könnte ich dir Recht geben,da Conny,den anhaltenden Druck auf Turbines Defensive vorausgesetzt,vielleicht eine dieser Chancen hätte nutzen können.Ist aber auch nur „Spekulation“.
    @Wally.So wird es auch hier empfunden,denn die rel.ungünstige Vorbereitungszeit,die lange Zeit hineinspielende EURO und die vielen angeschlagenen Spielerinnen wieder an die Form zuvor heranzuführen,sowohl physisch,als auch mental wieder zu fokussieren um wieder an die Leistungsgrenzen gehen zu können, ist derzeit noch nicht erreicht u.wird wohl,wie du es schon vermutest, noch einige Wochen dauern.
    Wer WOB in der letzten Saison intensiver beobachtet hat,kann doch sehen,daß die Frische,die Spritzigkeit und die kämpferischen Momente und damit auch die flüssigen Kombinationen fehlen und bisher nur phasenweise mal (die CL-Spiele waren zum Spielverständnis und für das Selbstbewußtsein hilfreich, aber doch nicht bei Gegnern wie Turbine gleichzusetzen) zustandekommen.
    @Sheldon.Wir hatten das schon zu einer anderen Zeit diskutiert.Ich sehe deine Ansprüche an meine „Wölfinnen“ und auch an das Trainerteam,das ja auch nur das fordern kann,was die Spielerinnen derzeit leisten können (Überforderung der einzelnen Akteure ist Rückschritt und absolut leistungsmindernd) als derzeit ziemlich „überzogen“ an.
    Du kannst dir sicher sein,daß sie sich wieder ausreichend hohe Ziele setzen, aber diese müssen nicht nur Vision,sondern auch erreichbar sein.
    Wenn du deine Punkt- bzw.Tor-Statistik anführst,dann sollte dir die Entwicklung des FF in den letzten 5 Jahren nicht entgangen sein,denn insbes.die Defensivleistungen,gerade auch der Mittelfeld-Teams haben sich erheblich gebessert.

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  • Dummkopf sagt:

    @waiiy: Oft finde ich deine Ks gut, aber sorry diese hier verstehe ich nicht so: Also bevor Wob Favorit in der CL ist, ist TP Favorit auf den Meistertitel mit 5 Pkt Vorsprung ;-).

    Aber besonders dein anderer outet dich als Wob Fan.
    Hast du das selber schon gemerkt? Zumindest benutzt du Wobs, ich nenne es mal Schönredestrategien.

    Das stimmt ja alles mit „Abnutzung“ u Verletzungen. (Obwohl auch das anders geht s. Männer)
    Es erklärt aber wohl EINES GENAU NICHT: Warum man in TP so UNTERSCHIEDLICHE Hzten gesehen hat!
    IM GEGENTEIL: Diese unterschiedlichen Hzen belegen dann wohl, dass da eben noch mehr durcheinander ist, als die normale „Abnutzung“.

    Sonst hätte man ja in beiden Hzten GLEICH ABGENUTZT sein müssen!
    Höchstens sogar in Hz2 schlechter wegen dann zunehmend zu Tage tretender „Abnutzungserscheinungen“.
    Das GEGENTEIL war aber der Fall.
    Genauso wie beim „abgenutzten“ Personal. Goessling ist MEGA-abgenutzt. Aber sie war wieder DER SUPER-ANTRIEBS-MOTOR bei VW! Der Rest: Sicher nicht schlecht (Grosser Lichtblick:Maritz), aber was wäre das Team von Sa. ohne Goessling? AU BACKE!

    (Ich muss sogar sagen, ich kann Goessling nicht verstehen: Mädel, geh zu einem guten Personalpsychologen beim Konzern und lass dich bitte beraten! Irgendwann kommt sonst der Hammer!, Deine Kraft reicht NICHT EWIG. Du hast mit deiner Knieverletzung schon eine Warnung bekommen. Du setzt gerade viel zu viel aufs Spiel)

    @altwolf, du alter Alt-Pastor vom VfL, erstens bin ich schon mal froh, dass du mir für 10Min Recht gibst! Zweitens habe ich Damnjanovic gar nicht plaziert gesehen, sondern „als frische Kraft“ einfach nur gar nirgends gesehen. Drittens zeichnest du da nicht eine ganz düstere nahe Zukunft? Wenn nicht Pohlers, wer soll denn dann vorne spielen? (Ich würde es dann übrigens mit Meyer versuchen). Oder bedeutet das, dass du dich nun inzwischen tatsächlich auch wunderst, warum man in der gutbesetzten Defensive zusätzliche Nationalspielerinnen geholt hat und für den Angriff nur 18-jährige „Nachwuchstalente“?

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  • Dummkopf sagt:

    Ui, mein voriger Kommentar liest sich aber komisch. Ich meine natürlich Goessling sollte sich wegen eventueller Überlastung-Zustände beraten lassen. Physisch und psychisch. Woran erkennt man das bei sich, was gibt es für Gegenmassnahmen etc…
    Ihr restlicher Trainingsplan für dieses Jahr sollte eigentlich zu 100% von einem fähigen Sportmediziner ausgearbeitet werden.
    Wenn ich aber auf der anderen Seite sehe, was da in der Frauen-BL selbst bei stinknormalen „herkömmlichen“ Verletzungen schon alles schiefgelaufen ist …

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  • waiiy sagt:

    @Dummkopf: Wie viele Spiele hast Du schon gesehen, in denen eine der beiden Mannschaften 2 unterschiedliche Halbzeiten hatte? Wie oft ist es schon bei Turbine der Fall gewesen? Ich erinnere gern an das CL-Rückspiel der letzten Saison gegen Arsenal, wo man in der 1. Hälfte quasi unterging und die 2. Halbzeit das Publikum standing ovations gegeben hat.

    Und warum am Samstag die Leistungsunterschiede im Spiel so waren, die beschrieben, wurde weiter oben schon ausreichend ausgeführt und von mir auch nicht widersprochen. Tut mir leid, aber ich schreibe nur, wenn meine Meinung von anderen abweicht. Außerdem ist meine Meinung eh nur für mich wichtig. 🙂

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Du hast mit deiner Selbsterkenntnis schon Recht,dein Kommentar liest sich „komisch“ aber nicht nur von der Formulierung her,sondern auch inhaltlich.L.Gößling ist derzeit die einzige Wölfin im MF,die in etwa noch die Leistung zeigt,die man von ihr erhofft u.erwarten kann.Unkonzentriertheit im Paßspiel,wie zu Beginn der TP:WOB-Partie kamen auch schon in der letzten Saison immer mal vor (ist auch nicht ungewöhnlich u.auch Viola u.auch Nadine zeigten solche Fehlleistungen).Ihre jetzt sehr heftigen Reaktionen im letzten Spiel sind bereits hinreichend diskutiert u.versuchsweise erklärt worden.Da sehe ich auch nichts,was einen Sportmediziner bzw.Sportpsychologen auf den Plan rufen müßte.Die Begriffe „Abnutzung“ passen besser zu technischen Geräten und Maschinen, nicht in Bezug auf Menschen, deren Leistungsfähigkeit immer aus dem Gleichgewicht des Physischen und des Mentalen resultiert.
    Natürlich ist diese Phase nicht so optimistisch u.euphorisch zu sehen,wenn einige wichtige Spielerinnen noch unter d.Verletzungsfolgen (Viola u.Z.Jakabfi) ihre gewohnte Leistung noch nicht auf d.Platz bringen, aber wie @wally sehe auch ich eine Entwicklung mit besseren Leistungen wieder in den nächsten Wochen,wenn man sich noch gegen Malmö durchsetzen kann(egal wie)und seine Hausaufgaben in der Buli ordentlich macht um keinen entscheidenden Punkte-Abstand hinnehmen zu müssen.Warum du @wally aber als „WOB-Fan“ entlarvt haben willst ist mir schleierhaft und die Unterstellung e. „WOBs Schönredestrategie“ finde ich eigentlich nicht sehr sachlich und treffend.Ich „sympathiesiere“ auch mit Turbine, was ihre Spielart und mannschaftliche Geschlossenheit gerade in den zurückliegenden Jahren ausgezeichnet hat und daß sie sich als reiner FF-Club auf diesem Niveau so stark etablieren konnten;aber deshalb bin ich nicht „TP-Fan“;jedoch interessiere ich mich in einem gewissen Grade für das,was dort passiert.
    Da wir,wie bekannt, 2 Top-Angreiferinnen in einem Alter von 34 bzw.33 Jahren in den Stammformationen haben,ist es nur logisch sich jetzt um Nachwuchskräfte(18-19 Jahre)zu bemühen, sie bei entsprechender Perspektive und Klasse zu verpflichten und sie dann in die Mannschaft mit steigernder Spielzeit auch einzubinden.Ähnliches findet auch in der Defensive statt, wo mit I.Hartmann auch e.30-jährige spielt,mit N.Fischer nochmals e.gestandene Spielerin für d.IV geholt wurde,die sicherlich mit J.Henning zusammen dort mehr Stabilität bringen sollte,andererseits bei Standards auch ihre Kopfballstärke im gegenerischen 16er einbringen u.zudem dann L.Wensing wieder auf ihre starke RV-Position spielen kann.Zudem hinterläßt insbes.N.Maritz als LV e.starken Eindruck und kann V.Faißt beinahe gleichwertig ersetzen,bzw. durch Wechsel auch Pausen ermöglichen bzw. Verena auch nach vorn im LM spielen lassen, was dann mit 2 Linksfüßlerinnen schon eine sehr gute Besetzung darstellt.
    So!! Jetzt hast du es wieder geschafft,das Herauskitzeln“,aber mehr als 10-15 min. C.Pohlers gestehe ich dir nicht zu – auch nicht zwischen den Zeilen!!

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  • Dummkopf sagt:

    @altwolf. genug gekitzelt jetzt. Nur noch richtiggestellt.
    Schön übrigens, dass es auch Leute gibt, die auch ein paar Tage über eine Sache reflektieren. (wie auch waiiy)
    Als Fan „entlarvt“ war natürlich mit Augenzwinkern gemeint, ok sage als Hardcore-Optimisten erkannt, weil er in der Rückrunde in der BL keine Punktverluste für Wob mehr erwartet (ob du das auch für realistisch hälst, kannst du ja bei Zeit einmal erläutern, biete euch beiden Wetten dagegen an).
    „Abgenutzt“ wegen der verständlichen „Abnutzungserscheinung“ nach den Belastungen BL, Pokal, CL, EM. Nenne es mental ermüdet, überlastet, nicht mehr frisch.
    Es gibt bei Menschen, die nicht beim VfL spielen (und nur um dich NICHT zu kitzeln, manchmal auch bei denen), kritische und gefährliche Lastzustände im physischen und mentalen Bereich. Insbesondere bei lange andauernden Höchstbelastungen ohne ausreichende Regenerationsphasen. Diese kann man anhand verschiedener Faktoren erkennen.
    Du müsstest dich wohl, wenn du Lust hast, darüber selber informieren. Bei VW werden die (Top-)Manager von entsprechenden Top-Fachleuten (für den mentalen Bereich) auch diesbezüglich beraten.
    Und ich nehme an, man würde Goessling dort ebenfalls nicht nach Hause schicken. Inwieweit man beim VfL entsprechende Mediziner hat, weiss ich nicht, der DFB hat mit Sicherheit entsprechende Kontakte.
    Ich befürchte allerdings, sowohl der Ausbildungsstand der Fussball-Lehrer als auch die diesbezügliche Eigenerfahrung der Trainer dürften sich eher auf dem Stand eines durchschnittlichen Hobby-isten bewegen.

    Mit deinen Topstürmerinnen kommen wir auch ungekitzelt einfach nicht zusammen. Du meinst wohl eine (Müller) MF-Spielerin und die andere, von der du gerade erklärt hast, warum du auch eher das Nachwuchstalent eingewechselt hättest und die du selbst in lauer Sturmlage nur noch für 15Min für gut genug hälst.
    Da definieren wir Topstürmer einfach unterschiedlich.

    Aber natürlich muss ich mit etwas Übereinstimmung schliessen. Maritz war gut (für 17j sogar ausserordentlich), und das scheint auf ein glückliches Händchen zumindest bei dieser Verpflichtung hinzuweisen.

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  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Das hast du ausreichend gut klargestellt.Da sind wir wieder auf ähnlicher Verständnisebene.Die Problematik und Mechanismen der hohen Ansprüche an nicht wenige Menschen in unserer sogg.Leistungsgesellschaft sind mir schon bewußt und auch bekannt.Statt “ Abnutzungen“ im Dauerspielbetrieb würde ich einen“ Begriff aus dem medizinischen Sprachgebrauch mit „Psycho-vegetativer Erschöpfung bis hin zum somatisch-mentalen Erschöpfungszustand“ bevorzugen,da hierbei eine Erholung und Regeneration immer auch möglich ist.Natürlich ist die medizinische Versorgung auch beim VFL schwerpunktmäßig auf orthopädisch-unfallchirurgisch u.internistische Betreuung ausgerichtet und erst bei entsprechendem Bedarf würde man eine psychologisch-psychiatrische Betreuung anstreben.
    Um das dann auch zu klären: in diesem Spiel habe ich die Einwechselung von Conny nicht für so zwingend gesehen,nichts desto trotz wird sie wohl mehr Spielanteile in der CL bekommen wie zuvor gegen Pärnu;ferner ist M.Müller immer noch Stürmerin mit Leib u.Seele und wird halt nur nominell auf den Außenbahnen eingesetz – siehe auch L.Lotzen bei der EURO-,da sie ständig vorn die Positionen wechselt u.je nachdem wer noch im Angriff zur Verfügung steht.
    GW zum 100. Post!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Ich sehe meine Ansprüche an die Wolfsburgerinnen nicht überzogen. Dass man selbst eine ausgeglichene Liga mit Spitzenspielern in jedem Verein (besonders in der Defensive) mit Rekorden nur so dominieren kann, hat Bayern bei den Männern gezeigt. Wenn man mit der B-Elf 9 Tore gegen einen Nationaltorhüter schießt, ist das Dominanz ohne Ende.

    Du selbst schreibst, dass die Leistungsfähigkeit einer Spielerin „das Gleichgewicht zwischen Physischem und Mentalen“ ist. Da bin ich voll und ganz bei dir. Doch wenn das Physische da ist, kann man darüber Erfolgserlebnisse erzielen und so auch das Mentale stärken.

    Da sehe ich es aber auch so wie Dummkopf, dass man hier noch einmal deutlich stärker in das medizinische Know-How investieren müsste. Wolfsburg sollte dort in allen Bereichen aufstocken, insbesondere in der Verletzungsprävention.

    Generell sehe ich in der Bundesliga im Physischen Bereich, insbesondere, was Fitness betrifft, noch deutliche Steigerungsmöglichkeiten. Klopp hat dieses System bei Dortmund praktiziert, hat quasi das erste komplette Jahr nur Lauftraining gemacht und im zweiten Jahr prompt überragend die Meisterschaft gewonnen.
    Dort laufen die meisten Spieler 14-15 Kilometer pro Spiel, sind immer in Bewegung. Und das verschafft einfach eine Feldüberlegenheit, wie sie sonst kaum vorkommt. Denn man kann in einer Geschwindigkeit spielen, die den Gegner überfordert und bei der er nicht mehr hinterherkommt.

    Da sehe ich noch große Möglichkeiten für alle Klubs, sich auf dieser Ebene immens zu verbessern. Doch bei Wolfsburg ist es zur Zeit eigentlich egal, wo man anfängt, da lassen sich Defizite überall feststellen: in der technischen Verarbeitung der Bälle, in der Passgenaigkeit, in der Schnelligkeit, in der Chancenverwertung, im Zug zum Tor generell, im Zweikampfverhalten, etc.

    Zu waiiy, da kann man schon über einen längeren Zeitraum eine Entwicklung von einem Turbine-Fan zu einem Wolfsburg-Fan beobachten. Die Aussagen, die er trifft, sehe ich auf dem jeweiligen Stand der Dinge wie Dummkopf als nicht realistisch und daher als Wunschdenken an. Ich sehe auch keinen Anlass für ihn, solche Aussagen treffen zu müssen, sie sind total unnötig vor dem jetzigen Hintergrund.
    Die Aussage „Wolfsburg wird in der Rückrunde keinen Punkt abgeben“ sehe ich dabei nur als Spitze aller Aussagen an, denn erstens kann waiiy keine Ahnung haben, wie sich bestimmte Spielerinnen entwickeln, sondern nur eine Hoffnung, die sich hierbei verbirgt. Zudem hängt das an vielen Faktoren, zum Beispiel, wie sich die Gegner verkaufen. Wenn Potsdam, Frankfurt und Bayern es schaffen sollten, in diesem Spiel gegen Wolfsburg ihre ganze Klasse abzurufen, dann wird es Wolfsburg selbst mit einer sehr guten Leistung schwerhaben. Denn in der Grundqualität haben alle drei Teams gegen Wolfsburg nicht unbedingt Nachteile, sondern sogar zum Teil Vorteile.

    Wolfsburg hat sich in der letzten Saison in einen Rausch gespielt, auf den nun der große Kater folgt. Selbst, wenn dieser irgendwann abklingen sollte, so wird man diesen Rausch nicht noch einmal erleben. Und man sollte immer dazu bedenken: Wolfsburg konnte in der letzten Saison quasi zwei Spiele komplett wegschenken. Das wird dieses Jahr mit Sicherheit nicht der Fall sein. Dieses Jahr müssen sie bis zum letzten Spieltag durchziehen.

    Und auch bei der Qualität der Einzelspielerinnen sehe ich mittlerweile nicht nur Frankfurt, sondern auch Potsdam besser als Wolfsburg. Potsdam hat zur Zeit einfach nur – wie Eintracht Frankfurt – ein Kopfproblem. Würden sie das durchziehen, was sie spielen können, dann gäbe es nur schwer ein Vorbei an ihnen, zumal sie auch auf der Bank noch jede Menge guter Spielerinnen haben.
    Ähnlich ist es auch bei Frankfurt, die ja gegen Bayern gezeigt haben, dass sie ein Spitzenteam mit gutem bis sehr gutem Fußball dominieren können. Auch da trägt die Arbeit von Bell erste Früchte, die, wenn sie konstant abgerufen werden, es genauso schwer machen werden, gegen Frankfurt was mitzunehmen.

    Wolfsburg sehe ich in Deutschland zur Zeit maximal als Nummer 3, was das Leistungsvermögen betrifft. Vielleicht hätte Kellermann das mal klar stellen sollen, dass er gesagt hat: Wir sind letztes Jahr nur Meister und CL-Sieger geworden, nicht, weil wir so besonders überragend waren, sondern weil Frankfurt und Potsdam einfach nicht ihr Potential abrufen konnten. In dieser Saison werden wir daran arbeiten, auch über das Fußballerische solche Teams dominieren zu können und damit den Anspruch, beste Mannschaft Deutschlands zu sein, zu bekräftigen.
    Das wäre ehrlich gewesen, das wäre selbstkritisch gewesen, das wäre fortschrittlich gedacht gewesen. Da wissen die Spielerinnen dann auch: Der Trainer hat eine klare Erwartungshaltung an mich, mich zu verbessern! und dann kommt auch kommt auch kein Kater.

    Ein Trainer muss immer so von sich überzeugt sein, dass er sagen kann: Ich kann mein Team schneller verbessern als alle meine Kollegen und damit die Leistung meines Teams im Vergleich zu den anderen steigern. Wer nicht mehr diesen Anspruch hat, hat das Problem, dass es immer einen Trainer geben wird, der für seinen Job besser geeignet ist.

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  • enthusio sagt:

    Auf jeden Fall wird man ja Mitte November wissen, auf welchem Niveau Wolfsburg und Potsdam gegen europäische Spitzenmannschaften in Hin- und Rückspiel agieren. Wenn Wolfsburg all seine Verletzten wieder an Bord hat und diese zu alter Stärke zurückfinden, wird es schwer sein, diese Mannschaft zu schlagen. Da stimme ich @ waiiy zu. Es muß erst noch der Beweis erbracht werden, dass eine andere Mannschaft in dieser Saison stärker als Wolfsburg ist. Colin Bell ist auch kein Zauberer, und von Frankfurt hat es bislang auch nur ein wirklich überzeugendes Spiel (gegen Bayern) gegeben. Auch Bayern muß erst noch beweisen, dass sie dauerhaft mit dem Spitzentrio mithalten können.

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  • Sheldon sagt:

    @enthusio: Auch ich habe bislang von Frankfurt nur ein wirklich überzeugendes Spiel gesehen. Aber das war mehr als von Wolfsburg.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Daß man die Leistungen der einzelnen Spielerinnen noch verbessern kann,da gehe ich mit dir konform,denn erkennbar sind bei allen Wölfinnen noch Defizite erkenbar und niemand bei WOB gibt sich mit dem derzeitigen Stand der Leistungen zufrieden.Ich habe bereits wiederholt die noch fehlende Form von WOB beschrieben und auch einige Gründe dafür angegeben.Es ist mir nicht so wichtig,ob nun der 1.FFC,TP oder Bayern die derzeit bessere personelle Besetzung hat (diese Beurteilung überlasse ich dir exklusiv).Nicht teilen werde ich deine Auffassung,der Trainer sollte sich in der Öffentlichkeit mit Vorgaben und Maximalzielen aus dem Fenster lehnen.Ich finde das Saisonziel,in allen 3 Wettbewerben solange wie möglich dabei zu sein und versuchen wenigstens 1 Titel zu erringen, bei all den Unwägbarkeiten und auch bei einer stärker gewordenen Liga, für absolut angemessen.
    Da wir beide nicht wissen,was R.Kellermann gegenüber seinen Spielerinnen als Vorgabe auf den Weg gibt und was er individuell von jeder Einzelnen verlangt, ist wieder mal Vieles hier Spekulation.Übrigens hatte er zu Beginn der Vorbereitung geäußert,daß seine Spielerinnen die Triple-Saison sehr genossen haben und Alle dieses Erfolgsgefühl unbedingt wiederholen möchten,wenn es die eigene Leistungen zulassen.
    Warum du @wally so kritisierst ist etwas unverständlich,da du selbst dich doch zu allen anderen Clubs sowohl teils euphorisch,teils auch sehr abwertend äußerst.
    Wenn du die derzeitige Spielqualität WOBs nicht so hoch einschätzt ist das kein Problem,sollen doch die anderen 3 Teams diese Schwächephase nutzen (hat schließlich WOB auch im letzten Jahr die Titel ermöglicht) und zeigen was sie drauf haben und die Spiele dominieren bis sie die Titel gewonnen haben.Das Abschenken der 2 Spiele war doch auch des sehr unglücklichen Spielplans geschuldet,denn solche Spielansetzungen werden sich hoffentlich diese Saison nicht wiederholen.Ich teile da doch mehr die Einschätzung von @enthusio,nicht nur weil sie eine eher positive Perspektive ausdrückt.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Das ist das Problem, du hast sie beschrieben, nicht bemängelt.

    Ich beschreibe die Situation mal an einem Beispiel: Lange Zeit hatte ich einen Mathelehrer, bei dem ich zwar konsequent 1 stand , in einer Klasse, die recht durchschnittlich war, und der selbst damit zufrieden war. Dann kam ich auf eine andere Schule. Auch da stand ich in einer enorm leistungsstarken Klasse lange Zeit 1, manchmal mit nem Minus, manchmal auch 2+. Das hätte mir reichen können, denn schließlich war ich nun ja in einer noch leistungsstärkeren Klasse, da ist es ja normal, dass man abrutscht.

    Doch mein Mathelehrer hat bei mir eine Hochbegabung erkannt. Auf einem Elternsprechtag meinte er zu meinen Eltern, dass ich zwar gute Leistungen bringe, doch mein Potential noch nicht ausreize. Ich bin zwar gut, aber nicht so gut, wie ich sein könnte, und er würde mich gerne dahinbringen, wo ich leistungsmäßig hin könnte.

    Am Ende stand ich glatt 1, bis zum Abi und habe an mehreren Wettbewerben teilgenommen. Und erstaunlicherweise war ich viel glücklicher. Wieso? Weil jemand mein Potential erkannt hat und mich wirklich gefordert hat. Was ist schon Tolles dabei, für eine angebliche herausragende Leistung gelobt zu werden, wenn sich die Leistung, die du dafür erbringen musstest, nur in deinem mittleren Leistungsbereich befindet? Wenn dich Erfolg anödet, weil du nix dafür tun musst, weil du nicht bis zu deinem Maximum, vielleicht etwas darüber hinaus gefordert wirst?

    Genauso sehe ich dich und mich als Trainer. Du erklärst halt auch noch ne 2 oder 3 mal hiermit, mal damit. Mit der ungünstigen Spielansetzung, mit Verletzungen, mit diesem und jenem. Am Ende schaust du bloß auf die Note im Vergleich zu den anderen, und wenn die stimmt, dann ist toll, und wenn halt nicht, dann gibts nächstes Jahr ja ne neue Chance.

    Ich bin eher wie mein zweiter Lehrer: Ich sehe zwar die 1, aber immer nur im Verhältnis zu dem, was wirklich da ist. Wenn ich sehe, dass eine Spielerin mehr kann und sich aber trotzdem merklich hängen lässt, dann ist es mir total egal, welche Note sie bekommt im Vergleich zu anderen, sondern dann sehe ich bloß: Sie bringt eine schlechtere Leistung als sie imstande ist zu bringen. Daran wird sie gemessen.

    Auf lange Sicht ist das die einzige Möglichkeit, wie man Spielerinnen überhaupt vernünftig fördert, denn dann macht auch jedes Spiel Spaß, wenn du wirklich deine Extraklasse zeigen kann, ansonsten hast du spielerische Stagnation.

    Ein Satz wie der von Philipp Lahm: „Seien sie sicher, der FC Bayern wird noch besser!“ mag im ersten Moment etwas abgehoben klingen, doch so eine Aussage braucht man nunmal, um die Spannung hochzuhalten.

    Was der waiiy-Fall betrifft: Ich kennzeichne wenigstens, für wen ich wann wieso bin. Waiiy behauptet aber, noch Potsdam-Fan zu sein, wenn er schon seit Wochen und Monaten nur Kritik in Richtung Potsdam und Lob nach Wolfsburg, egal, wo. Das ist unreflektiert und gehört sich nicht. Entweder klar Stelung besetzen oder ganz raushalten…

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Ich kann deine Denkmodelle schon nachvollziehen,jedoch hätte sich die Förderung deiner Fähigkeiten nicht nur auf dich,sondern,um den Vergleich auf den FF zu beziehen, ja die ganze Klasse betreffen müssen, um auch deren Niveau insges.mit anzuheben.So sehe ich auch die Trainer in der Pflicht jede einzelne Spielerin besser machen zu wollen,sowohl in den individuellen Fähigkeiten,als auch in der Leistung innerhalb des Teams.Um bei deinem Beispiel zu bleiben;wenn du in dieser Phase wegen einer Erkrankung evtl.14 Tage am Unterricht nicht hättest teilnehmen können und dadurch bestimmte Lerninhalte dir nicht vermittelt werden konnten,so bliebe dir auch nur das Nacharbeiten u. Aufholen in der Folgezeit übrig.Würde dir das dann aufgrund der zu bewältigenden neuen Stoffmenge nicht rechtzeitig gelingen,hättest du mit deinen Leistungsnachweisen ein Problem.Ich bin nicht gegen die Vorgabe sich ständig zu verbessern, aber ich erwarte da Augenmaß und nicht Überforderung, und du kannst sicher sein,daß R.Kellermann genau dies auch von seinen Spielerinnen fordert.
    Du kannst ihn sehen,wie du willst,aber in 5 Jahren so gezielt und so gut in den einzelnen Mannschaftsteilen abgestimmt, ein Team zusamenzustellen, wobei auch einige verletzte u.nicht mehr in ihren Vereinen berücksichtigte Spielerinnen dabei waren,verdient nicht nur Respekt,sondern auch Anerkennung dieses Team zum erfolgreichsten der Saison 2013 gemacht zu haben.Da spielt es auch keine so große Rolle, daß ihm auch Mittel und Support bezüglich Ausbildungs- u.Arbeitsplätze in größerem Maße zur Verfügung standen,als den meisten anderen FF-Vereinen.Jetzt werden wir sehen,ob er dieses Team so führen,verstärken und weiterbringen kann, um auch diese Saison erfolgreich zu gestalten.

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