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Spannung an beiden Tabellenenden

Von am 18. Oktober 2013 – 11.52 Uhr 18 Kommentare

Der sechste Bundesligaspieltag wird am Samstag mit dem Spitzenspiel zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg (11.45 Uhr, live auf Eurosport) eröffnet. Im Falle eines Potsdamer Sieges würde der Vorsprung auf den Meister bereits fünf Punkte betragen. Und auch am anderen Tabellenende kommt es zum direkten Duell. Die beiden bislang einzig sieglosen Mannschaften, der VfL Sindelfingen und der BV Cloppenburg, stehen sich gegenüber.

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Mit zwei Punkten Vorsprung auf den VfL Wolfsburg steht der 1. FFC Turbine Potsdam derzeit an der Tabellenspitze. Sollte der VfL gewinnen, übernimmt er nach dem etwas holprigen Saisonstart die Tabellenführung. Fehlen wird dem Triple-Sieger der Vorsaison allerdings Spielführerin Nadine Keßler, die sich eine Innenbanddehnung und Kapselzerrung im rechten Knie zugezogen hat. Beide Mannschaften sind bislang ungeschlagen. In der vergangenen Spielzeit gewann der VfL das erste Aufeinandertreffen mit 2:1, unterlag dafür in der Rückrunde mit 0:2.

Zum Bundesligatippspiel

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Kann der VfL Wolfsburg am Samstag die Tabellenführung bejubeln? © Volker Nagraszus, girlsplay.de

Ärgert Jena das nächte Spitzenteam?
Sollte es diesmal nach 90 Minuten unentschieden stehen, könnte davon vor allem der 1. FFC Frankfurt profitieren, der dann im Falle eines Sieges beim FF USV Jena wertvolle Punkte auf den Meister und Vize-Meister gutmachen könnte. Aber der Respekt vor dem USV, der momentan mit acht Punkten auf dem sechsten Rang liegt, ist auf Seiten des FFC groß. Vom „bislang schwersten Auswärtsspiel der Saison“, spricht FFC-Trainer Colin Bell, denn die Thüringerinnen konnten in der laufenden Saison sowohl gegen Wolfsburg als auch gegen Potsdam einen Punkt mitnehmen. „In der letzten Saison hat sich der 1. FFC Frankfurt in beiden Spielen gegen Jena sehr schwer getan – diese Erfahrung wird ebenfalls dafür sorgen, dass meine Mannschaft gewarnt und hellwach sein wird.“

BVC in Sindelfingen unter Druck
Am vergangenen Spieltag kam der USV zu einem überraschend deutlichen 3:0-Erfolg beim BV Cloppenburg. Und so wartet der Aufsteiger aus Niedersachsen weiter auf den ersten Sieg im Oberhaus. Am Sonntag ist der BVC bei Tabellenschlusslicht VfL Sindelfingen zu Gast und steht in der Pflicht, mit dem ersten „Dreier“ den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu halten oder den vorletzten Rang sogar verlassen zu können.

Ruhrderby in Duisburg
Einen Rang vor den Cloppenburgerinnen liegt der FCR 2001 Duisburg, der zum Derby die SGS Essen empfängt. In der Vergangenheit sah der SGS gegen den Lokalrivalen nicht immer gut aus, und für den FCR läuft momentan nicht viel rund. „Wir müssen in diesem Spiel einfach mal unser Glück erzwingen und den Bock umstoßen. Es muss endlich gelingen, unsere herausgespielten Chancen auch in Tore umzusetzen“, sagt FCR-Trainer Sven Kahlert, der am Sonntag den Ausfall von Laura Neboli verkraften muss, die sich einen Riss des Syndesmosebandes zugezogen hat.

Derby die 2te
Mit ganz anderen Erlebnissen ist derzeit der SC Freiburg gesegnet: Drei Siege in Serie haben die Breisgauerinnen auf den fünften Tabellenrang gebracht, und entsprechend selbstbewusst können sie bei der TSG 1899 Hoffenheim antreten. Dennoch erhofft sich die TSG nach den Niederlagen gegen Potsdam und Wolfsburg, im Baden-Derby wertvolle Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln zu können. „Für unsere Spielweise und den technisch guten Fußball werden wir gelobt“, erklärt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann, der aber weiß: „Das reicht in der 1. Liga nicht aus.“ Entschlossenheit, ständiges Pressing, Aggressivität und eine geschlossene Mannschaftsleistung fordert er entsprechend für die Partie am Sonntag.

Bayern gegen Bayer
Zeitgleich ist außerdem Bayer 04 Leverkusen beim FC Bayern München zu Gast. Für die Münchenerinnen, die am vergangenen Sonntag eine 1:4-Niederlage beim 1. FFC Frankfurt einstecken mussten, geht es darum, den Anschluss an die Spitze zu halten. Die Leverkusenerinnen haben bei ihrer ersten Saisonniederlage gegen den 1. FFC Turbine Potdsam sogar noch ein Gegentor mehr kassiert, unterlagen 1:5 und finden sich derzeit auf den siebten Rang wieder.

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18 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    Statistisch gesehen ist TP gegen WOB in Potsdam doch kein Kracher,sondern eine einseitige Partie mit 15:0 Pkt. und 12:0 Toren für Turbine.Also damit auch wenig Spannung.

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  • FF-Talent sagt:

    Man will ja keine „Retorten“-Diskussion anzetteln, aber ob so viele SCF-Anhänger das Wort „Baden-Derby“ gerne hören: Bei einem Spiel gegen Hoffenheim? 😉 Die SCF-Homepage nennt es zwar auch so, aber (auch aus neutraler Sicht formuliert):
    Das richtige (einzige) Derby des Spieltags findet in Duisburg statt! Wahrscheinlich auch das letzte Ruhrpott-Derby in der 1. Liga zweier reiner FF-Vereine?

    PS: Laut DFB-Schiedsrichteransetzung ist K. Rafalski Linienrichterin bei Potsdam-WOB um dann nur 24 h später und 650 km Fahrtstrecke weiter das nicht unwichtige SiFi-Cloppenburg anzupfeifen… alle anderen krank? Gehen dem DFB jetzt auch noch die allerletzten FF-Schiris aus?
    Man stelle sich nur einmal vor, die Paarungen wären umgekehrt und Rafalski würde evtl. übermüdet und dank Doppelbelastung das Top-Spiel verpfeifen. Dann wäre aber was los! Aber so: Das zweite Spiel ist ja „nur Abstiegskampf“. Weiß der DFB eigentlich, welche Wertigkeit er da wieder einmal mit ins Spiel bringt, bei solchen (un)bewussten Schiriansetzungen?
    Noch kein Spiel des Spieltags angepfiffen, aber man könnte schon wieder wütend werden! Übrigens, falls jemand fragt: Frau Steinhaus pfeift am Wochenende übrigens 2. Liga… in Aue. 😉

    Bei aller auch berechtigter Schiri-Schelte, kann man da (stellvertretend für ähnliche Fälle) Frau Rafalski für die Doppelbelastung am Wochenende nur viel Glück beim Pfeifen (und staufreie Autobahnen) wünschen! Das muss auch einmal gesagt werden!

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  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Diese Statistik sagt nicht viel aus, da beide Mannschaften im ständigen Wechsel sind!!!
    Letzte Saison hat WOB im KARLI mit einer besseren B-Elf gespielt, um die von der Dreifachbelastung geschwächten Spielerinnen zu schonen!!!
    Es bleibt Spekulatius, ob WOB mit diesen Top-Kickerinnen am Ende mehr geholt hätte???

    Aber die letzten 3 Spiele waren insgesamt (zumindest vom Ergebnis her) sehr knapp, wobei die beiden Begegnungen außerhalb des KARLI für Euch siegreich waren!!!

    Vom Kader her ist WOB ganz klarer Favorit!!!
    Wolfsburg ist die letzten Jahre immer stärker geworden, und hat viele deutsche- und internationale Natiospielerinnen verpflichtet!!!
    Allerdings kann man die Stärke von WOB nur schwer einschätzen, da sie (außer Bayern) noch keine Spitzenmannschaft als Gegner hatten!!!
    Dort sahen sie nicht wirklich überzeugend aus, und auch gegen Jena schwächelten sie genauso wie Potsdam!!!

    TURBINE wird dagegen Jahr für Jahr aufs Neue zur Ader gelassen, und muß dauernd Leistungsträgerinnen im Kader ersetzen!!!
    Das merkt man auch diese Saison wieder, wo vor allem der Weggang von PATTI und YUKI schmerzt!!!
    Unsere Mannschaft ist noch immer auf der Suche nach sich selbst, und eine richtige Hirarchie gibt es wohl auch nicht so recht!!!
    Unsere einzige DFB-Kickerin ist zwar verletzt, aber das konnte zuletzt gut kompensiert werden!!!
    Das Team ist definitiv auf einem guten Weg, aber ob es jetzt gegen WOB schon reicht, wird man morgen sehen!!!

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  • Doc sagt:

    Nach Beobachtung der bisherigen Leistungen meiner lieben Turbinen halte ich die dezeitige Frauenschaft für die „schwächste“ seit der ersten dt. Meisterschaft. Nicht falsch verstehen, sie ist ganz sicher am Saisonende unter den ersten vier, doch ein Titel ist nicht zu erwarten.
    Auf mich macht die Truppe einen wenig homogenen und spielerisch wenig aufeinander abgestimmten Eindruck. Turbines Stärke war bisher immer, dass die „Mannschaft“ viel besser war als die pure Summe ihrer Bestandteile (Spielerinnen). Dies scheint mir z. Z. nicht mehr so. Da mögen die Wechselexzesse, die seit mehreren Jahren quasi saisonal stattfinden, maßgeblich beigetragen haben.
    Sollte es General Schröder gelingen, die momentanen Turbinen über 2 oder 3 Jahre zusammenzuhalten, kann sich das wieder ins Positive ändern. Aufgrund der enormen Anzahl ausländischer Spielerinnen halte ich so eine dreijährige Personalstabilität aber für eher unwahrscheinlich.
    Spinne ich diesen Faden gedanklich weiter, ist jetzt für Turbine eine mehrjährige Phase ohne Titel begonnen. Der Grund: Neben dem langjährigen Talentsauger Frankfurt existiert mit dem finanzstarken Wolfsburg nun noch ein zweiter Verein, der deutsche Spitzenkräfte und Talente sammelt. Da bleibt Schröder nur das Ausland und die damit verbundene Gefahr hoher Wechselfrequenz…woraus dann eine „Mannschaft“ entsteht, wie ich sie gerade erlebe. Eine gute Truppe, aber eben nicht die herausragende Qualität derer aus den letzten 10 Jahren.

    Und nun, liebe Turbinen, straft mich Lügen!

    🙂

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.War ja auch etwas provokativ in den Raum gestellt.Ich hoffe morgen im Stadion ein richtiges Spitzenspiel auf Augenhöhe life zu sehen.Ich denke auch, daß die Tagesform entscheiden wird.Speziell hoffe ich das A.Schult zeigen kann,daß sie zurecht die Nr.2 der N-11 ist.

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  • waiiy sagt:

    @Altwolf: Ich hoffe auch auf ein schönes Spiel und dass die Statistik fortgeführt wird, auch wenn Wolfsburg sicher mehr Favorit ist, als es das Team je war im Karli. Und für Dich wünsche ich mir, dass wir Potsdamer Anhänger uns von der besten Seite zeigen und nicht wieder einige wenige für den Unmut der Gästefans sorgen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Geile Anamnese, Doc! 😀

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  • Dummkopf sagt:

    @altwolf
    Also, mir tut sie gerade auch ein wenig Leid und ich denke, sie ist besser, als sie zur Zeit rüberkommt. Aber erst mal eins nach dem anderen. Jetzt muss sie erst einmal zeigen, dass sie nicht schlechter als Vetterlein ist. Dann sehen wir weiter.
    Deutsche Nr2 ist aber definitiv ein bisschen arg viel verlangt, 3 wäre schon toll.
    Ich muss aber ehrlich sagen. Zur Zeit wäre ich schon zufrieden, wenn sie keinen Bolzen dreht.

    @doc
    Da kann ich dir schon folgen. Ich bin auch ein Freund der Rotation. Dieses Wort beinhaltet aber eigentlich, das es sich um einen festen Mittelpunkt oder eine feste Achse herum abspielt. Bei Turbine sehe ich aber zu wenig Konstante im Zentrum des ganzen.
    Frankfurt als Talentsauger zu bezeichnen finde ich allerdings ungenau. Frankfurt war Starspielsauger. Mit Spielern im Stadium „Talent“ fängt man dort nichts an.
    Und das mit der Summe der Einzelleistungen finde ich auch sehr interessant. Und ich frage mich, ob es Zufall ist, dass die Cramers Hegerbergs Bremers in ihren Auswahlmannschaften plötzlich eigentlich stärker erscheinen als bei Turbine. Sehr schade mit Cramer. Gerade die hätte ich jetzt gerne mal in so einem Spitzenspiel gesehen. Na ja, sozusagen Cramer-Kessler 1:1. Vielleicht geht es ja am Ende auch so aus.

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  • Sheldon sagt:

    Ganz ehrlich, ich verstehe überhaupt nicht, wieso hier alle Turbinen-Fans Understatement abgeben. Fakt ist, dass Turbine sich heute nicht mit irgendwas entschuldigen kann, wenn die Statistik nicht fortgeführt wird.

    Denn ich sehe sie zum jetzigen Zeitpunkt als klaren Favoriten. Diese Mannschaft ist deutlich stärker, als die Mannschaft im letzten Jahr zu diesem Zeitpunkt. Die Transfer stachen bisher ALLE. Ob Wells, Simic, Elsig, Wälti, Nagasato, alle haben sie überzeugen können. Das Mittelfeld ist deutlich spielstärker als noch letzte Saison mit Hanebeck, Doorsoun oder Mjelde, die im defensiven Mittelfeld aushelfen musste.
    Das ist nun vorbei. Mit den Rückkehrern aus dem Verletztenlager ist man nun wieder auf fast jeder Position doppelt besetzt, und zwar hochklassig.
    Im Tor mit Sarholz und Berger, in der Abwehr mit Mjelde, Draws, Kemme, Singer, Wesely, Cramer, im Mittelfeld mit Elsig, Wälti, Simic, Bremer, Wells, Göransson, Zietz, im Sturm mit Andonova, Anonma, Evans, Hegerberg und Nagasato.

    Und gegen Wolfsburg reicht es allemal. Im Gegensatz zu denen hat Potsdam mit Leverkusen schon gegen eine Mannschaft gewinnen können, die nicht im Tabellenkeller festklebt, und das überzeugend.

    Wolfsburg dagegen hat immense Probleme in allen Bereichen. Dort haben bloß die jungen Wilden bisher etwas überzeugen können: Magull, Damnjanovic, Meyer. Auch Müller konnte zumindest die Qualität aus der Vorsaison halten. Aber ansonsten ist das noch ziemlich mau. Zu Schult ist schon jede Menge geschrieben worden, die Abwehr steht noch längst nicht sicher, bisher fielen alle Gegentore durch die Schnittstelle zwischen den IVs. Im Mittelfeld stehen Goeßling und Keßler noch völlig neben sich, über außen kommt kaum was. Und Pohlers hat die USA noch merklich in den Knochen. Nix zu sehen von der letztjährigen Dominanz.

    Allein das Spiel gegen Bayern hat gezeigt, wie verwundbar Wolfsburg ist. Da kann man froh sein, ein 1:1 bekommen zu haben. Das war nur möglich, weil man ein Tor aus einem nicht berechtigten Freistoß geschossen hat und auf der anderen Seite froh sein konnte, dass Lotzen nicht ganz wusste, was sie tat.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    wenn man deine Beurteilung der Wolfsburger Mannschaft liest, könnte man denken die sind ein Absteiger.

    Ich wage mal jetzt einen Tipp und sage Wolfsburg wird wieder Meister. Das werden sie nicht weil ich Fan der Mannschaft bin sondern weil sie einfach nicht so schlecht sind wie Du glaubst.

    Oder sind die anderen Teams etwa noch schlechter wie Wolfsburg, ohje dann sollten wir aber den FF in Deutschland schnell wieder verbieten bevor jemand auffällt wie grauenvoll das Niveau im deutschen Frauenfussball ist.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Dazu müssen sie sich aber heute erstmal ziemlich anstrengen, denn mit 5 Punkten Rückstand auf derart aufspielende Potsdamerinnen wird das sehr, sehr schwer werden.

    Ich bin fasziniert von dem Spiel der Potsdamerinnen. Kein Vergleich zu letzter Saison. Das wirkt frisch, überlegt, mit System. Turbine hat das Spiel komplett im Griff, Wolfsburg kann kaum einen vernünftigen Angriff aufziehen.

    Wovon ich aber am meisten fasziniert bin, ist, dass da anscheinend 11 Spielerinnen auf dem Platz stehen, die Schröders System umsetzen zu wissen. Es gehört dazu eine ganze Menge Spielintelligenz und Abstimmungsvermögen, um das System so zu spielen, wie sie es gerade tun. Bis auf Wälti und Bremer, die auf den Außenbahnen heute Meile um Meile machen, bleibt eigentlich keine Spielerin auf der Position, auf die sie gehört. Nicht nur im Sturm gibt es die Rotation, nein, auch in der Abwehr. Draws und Mjelde wechseln sich in der Mitte ab, Kemme mal auf links, mal auf rechts, Bremer und Wälti immer auf den Außen zur Stelle. Bei eigenem Angriff rückt im Wechsel eine mit raus, ob über Außen oder in der Mitte, die den Angriff aufzieht. Auch der häufige Systemwechsel ist interessant: Ob mit 3er, 4er oder 5er-Kette hinten, mal mit nem 5er Mittelfeld, wenn die unglaublich agile Hegerberg sich fallen lässt, mal mit 3 Angreifern, da kann man heute eigentlich so jede Formation auf dem Platz sehen, die es im Fußball überhaupt gibt.

    Wolfsburg spielt nicht schlecht, kriegt aber überhaupt keinen Zugriff vorne. Müller und Blässe werden von Bremer/Mjelde und Kemme/Wälti vollkommen abgemeldet, so geht es wenn überhaupt nur durch die Mitte oder mit langen Bällen.

    Generell gefällt mir die Zusammensetzung bei Potsdam sehr gut. Es gibt vielleicht nur drei Positionen, die noch etwas fraglich sind, ansonsten sind alle Spielerinnen gesetzt. Und für diese Positionen gibt es 1A-Backup, nämlich Göransson für Wälti, Wells für Simic und Andonova für Anonma oder Evans. Ich hoffe, dass Schröder auf diesen Positionen in der zweiten Halbzeit noch ein bisschen wechselt. Ansonsten kann er sich heute ein super Spiel seiner Mannschaft bisher ansehen.

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  • Sheldon sagt:

    So, jetzt mal wieder zum aktuellen Spieltag:

    Jena ist gerade durch Erceg gegen Frankfurt in Führung gegangen. Damit sieht die Live-Tabelle wie folgt aus:

    1. Potsdam 14/+13
    2. Wolfsburg 12/+14
    3. Frankfurt 11/+8
    4. Jena 11/+4 (!!!!)
    5. Bayern 11/+2

    Jena also mit Tuchfühlung nach oben. Wer hätte das für möglich gehalten?

    Anmerkung: Live-Tabelle schon nicht mehr aktuell, da Hagen Bayern gerade in Führung geschossen hat.

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  • sitac sagt:

    @sheldon: Jena zur Halbzeit 2:1 vorn. Muss jetzt leider das Haus verlassen und habe kein Internet unterwegs zur Verfügung. 🙁 Ich kann nur sagen: Go, FF USV „Ferns“ Jena, go !!!!!

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  • Sheldon sagt:

    Mittlerweile nun doch die erwartbaren Resultate.

    Frankfurt liegt 3:2 vorn nach 0:2-Rückstand, hat aber nach einer Roten Karte Schumann verloren.

    Bayern 2:0, beide Male Hagen, die Sache dürfte durch sein.

    Hoffenheim 2:1 gegen Freiburg, nicht unbedingt zu erwarten, aber okay.

    Duisburg 0:2 Essen, nicht überraschend.

    Und Cloppenburg 1:0 gegen Sindelfingen, das wars dann wohl.

    In der Tabelle haben sich damit Potsdam, Frankfurt, Bayern und Wolfsburg absetzen können.

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  • DAWIDenko sagt:

    Cloppenburg baut die Führung aus. Jetzt 2:0 gegen Sindelfingen.
    Torschützin keine geringere als Sofia Jakobsson.

    Frankfurt nur noch zu zehnt. Behringer musste das Feld verlassen nach der roten Karte für Desi Schumann.

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  • Altwolf sagt:

    @wally.Ich habe erst jetzt deine Wünsche zum Spiel TP:WOB gelesen.Vielen Dank dafür.Ich habe bereits gesagt,daß ich den Aufenthalt im Karli genossen und keine negativen Eindrücke von den Turbine-Fans gewonnen habe.Lediglich als mich ein neben mir sitzender Berliner,zu Besuch bei der Tochter hier,jedoch hauptsächlich 1.FCK-Fan,als Turbine-Anhänger ausmachte,kam ich etwas ins Nachdenken.Ich hatte neben meinem Wölfe-Schal auch -aus gewisser Sympathie- den Pokal-Schal TP-WOB um,was ihn offenbar zu dieser „Fehlleistung“ verleitete.
    Gestört haben die nur im Sichtfeld stehenden Lautsprecher.Da ich rel. spät im Stadion eintraf,konnte ich mich nicht zu den WOB-Fans gesellen, die allerdings auch auf der Gegenseite auf den Stehplätzen zusammenstanden.
    Zu den Ergebnissen des heutigen Spieltages kann man sagen,daß es zunächst wohl bis zum Ende der Hinrunde recht spannend bleiben wird,da alle 4 Vereine sehr nahe beieinander liegen und erst die Spiele gegeneinander die Platzierungen ausmachen werden.Besonders Jena verdient da Respekt als ziemlich wehrhaftes Team gegen die TOP-4.

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  • grammofon sagt:

    Shade für Jena. Da bin ich ja mal gespannt über die Berichte.

    Die größte Überraschung für mich ist, dass Sindelfingen bis zur 58. Minute die 0 gehalten hat. Und dass Hoffenheim gewinnt ist auch eine Überraschung.

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  • Sheldon sagt:

    Bayern hat es nun in der Hand, gegen Jena einen Sieg einzufahren und damit einen Big Point zu landen. Am Ende müssen sie nur darauf hoffen, dass sich Potsdam und Frankfurt die Punkte gegenseitig wegnehmen, und man wäre nach 2008 wieder einmal Herbstmeister. Denn ich denke nicht, dass Bayern gegen Hoffenheim, Duisburg oder gar Sindelfingen irgendwas anbrennen lässt.

    Wäre eine interessante Konstellation nach 10 Spieltagen.

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