U17-EM: DFB-Elf löst Ticket zur Endrunde

Von am 16. Oktober 2013 – 13.59 Uhr 5 Kommentare

Die U17-Juniorinnen des DFB dürfen sich freuen: Im abschließenden Gruppenspiel gegen Belgien gab es heute einen knappen Erfolg, ungeschlagen und ohne Gegentor qualifizierte sich das Team für die EM-Endrunde in England (26. November bis 8. Dezember).

Sehan sorgt für Jubel
In Großbardorf kam die Auswahl von DFB-Trainerin Anouschka Bernhard vor der beachtlichen Kulisse von 4 000 Zuschauern zu einem 1:0 (0:0)-Sieg gegen die Belgierinnen. Den erlösenden Treffer erzielte Kapitänin Jasmin Sehan in der Schlussphase (70.). Zuvor hatte die DFB-Elf mit 6:0 gegen die Schweiz gewonnen und 0:0 gegen die Niederlande gespielt.

Bernhard erleichtert
„Das war ein hartes Stück Arbeit“, so Bernhard nach der Partie: „Wir waren wieder überlegen, hätten auch schon früher in Führung gehen können. Dann fällt einem natürlich ein Stein vom Herzen, wenn kurz vor dem Ende das Tor für uns fällt.“

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5 von 8 Teilnehmern stehen fest
Die zweite Qualifikationsrunde der U17-EM wird in sechs Gruppen ausgespielt, in denen sich die Gruppensieger und die Gruppenzweiten (beste Bilanz gegen den Ersten und Dritten) neben Gastgeber England für die erstmals mit acht Teams ausgetragene Endrunde qualifizieren. Neben Deutschland haben Spanien, Österreich und Schottland ihr Ticket bereits sicher. Noch sind jedoch nicht alle Miniturniere über die Bühne gegangen.

Bernhard optimistisch
Für die Titelkämpfe sieht Bernhard ihre Mannschaft gut gerüstet. „Es war eine schwierige Qualifikation. Es waren enge Spiele, nun können wir uns in England mit den besten Teams messen. Es kommt uns sicherlich auch entgegen, dass diese Mannschaften offensiver agieren, mitspielen wollen. Wir freuen uns auf jeden Fall über das Geschaffte und auf die Endrunde in England.“

Kampf um WM-Tickets
Bei der EM-Endrunde in England wird es auch um die drei europäischen Startplätze für die U17-Weltmeisterschaft gehen, die vom 15. März bis 5. April in Costa Rica ausgetragen wird.

Deutschland – Belgien 1:0 (0:0)

Deutschland: Brandt – Brandenburg, Löber, Karl, Stenzel – Fellhauer, Meier- Ehegötz, Walkling, Widak (77. Dick) – Sehan

Belgien: Odeurs – Vangheluwe, Vandenbussche, Baetens, Iliano – Appermont (74. Hendrickx), Baldewijns, De Smet – Maximus, Janssens, Velde (56. Van Ishoven)

Tore: 1:0 Sehan (70.)

Zuschauer: 4 000

Schiedsrichterin: Irina Tereschtschenko (Russland)

Gelbe Karten: Karl; Vangheluwe, Maximus, Odeurs

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Das kann nicht nur, nein, das muss zwingend besser werden!
    Was nützt es, in Schönheit zu sterben, wenn man tot ist?
    Wenn ich die Interviews von Bernhard auf DFB-TV zu den Spielen höre, dann fällt mir nicht mehr viel ein…
    Oder, was meinst Du, Dirk?

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  • Humi sagt:

    Bester Gruppenzweiter können Stand jetzt übrigens nur Norwegen sowie je nach Ergebnis der ausstehenden Partien die Zweiten der Gruppen 3 und 4 werden.

    Irland, Griechenland und Belgien sind definitiv raus. (Wobei ich nicht nachvollziehen kann, warum bei der UEFA die Spiele gegen den Gruppenletzten rausgerechnet werden, wenn in allen Gruppen die gleiche Anzahl an Teams spielt.)

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  • Jens sagt:

    @Humi:
    Das ist durchaus nachvollziehbar. Der Gruppenletzte ist oft ein sehr schwacher Gegner (besonders bei den Frauen). Da gibt es dann leicht Schützenfeste, die das Torverhältnis sehr stark beeinflussen können.

    Hat man Pech und hat keinen sehr, sehr schwachen Gegner, kann man wenig Tore schießen.

    M.E. ist die jetzige Regelung, die Ergebnisse gegen die „besseren“ Gegner nur zu werten, aussagekräftiger, welche Mannschaften als beste Gruppenzweite weiterkommen sollen.

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  • mrx sagt:

    Belgien hat sich heute teuer verkauft! Ich weiß nicht ob sich die deutschen Mädels von 4000 Zuschauern (meist Schüler/innen) etwas beeindruckt gezeigt haben, aber gelegentlich kam es mir bei so manchen Stockfehlern vor. Durch einen dicken Abwehrpatzer hätte Belgien in der ersten Hälfte sogar in Führung gehen können – eigentlich auch müssen…

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  • FFFan sagt:

    Highlights und Stimmen:

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