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Potsdam zurück an der Tabellenspitze

Von am 13. Oktober 2013 – 17.19 Uhr 91 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat sich mit einem deutlichen Erfolg bei Bayer 04 Leverkusen die Tabellenspitze zurück erobert, Meister VfL Wolfsburg verbesserte sich auf den zweiten Rang. Am anderen Tabellenende ist das Bild hingegen unverändert. Sowohl der VfL Sindelfingen als auch der BV Cloppenburg kassierten hohe Niederlagen.

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Nach zwei Remis zum Saisonauftakt kassierten die Cloppenburgerinnen beim 0:3 (0:1) gegen den FF USV Jena ihre dritte Niederlage in Serie und warten darüber hinaus weiter auf ihr erstes Tor im eigenen Stadion.

Zwischenstand im Bundesliga-Tippspiel anschauen

Hearn schießt Jena zum Auswärtssieg
Das dritte Saisonheimspiel des BV wollten stattliche 1 326 Zuschauer sehen, doch wieder gelang den Gastgeberinnen kein Treffer. Die erzielten stattdessen die Gegnerinnen. Bereits in der sechsten Minute ging der USV durch Iva Landeka mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel schraubte Amber Hearn mit einem Doppelpack (50., 71.) das Ergebnis überraschend klar in die Höhe. Der USV verbessert sich durch den Sieg auf den sechsten Tabellenrang, Cloppenburg rangiert weiter auf dem vorletzten.

Nahaufnahme von Lisa Evans

Lisa Evans traf bei Potsdams Erfolg

Erste Saisonniederlage für Leverkusen
In ganz anderen Tabellenregionen bewegt sich der 1. FFC Turbine Potsdam, der durch den 5:1 (3:0)-Sieg bei Bayer 04 Leverkusen wieder an der Tabellenspitze steht. Vor 501 Zuschauern brachte Lisa Evans die Potsdamerinnen in der 28. Minute mit 1:0 in Führung. Bis zur Halbzeitpause erhöhten Julia Simic (38.) und Johanna Elsig (40.) auf 3:0.

In der zweiten Hälfte gelang Genoveva Anonma (64.) zunächst das 4:0, ehe Elsig mit ihrem zweiten Treffer (75.) auf 5:0 erhöhte. Der Leverkusener Ehrentreffer fiel durch einen von Ramona Petzelberger verwandelten Foulelfmeter (80.). Für die Leverkusenerinnen, die auf den siebten Tabellenrang abrutschten, war es die erste Saisonniederlage.

Wolfsburg dreht Rückstand
Hinter Potsdam auf dem zweiten Rang liegt der VfL Wolfsburg. Der Meister empfing die TSG 1899 Hoffenheim und geriet gegen den ambitionierten Aufsteiger zunächst sogar in Rückstand. Christine Schneider brachte die Kraichgauerinnen in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. Alexandra Popp und Martina Müller sorgten mit einem schnellen Doppelschlag in der 36. und 38. Minute jedoch noch vor der Halbzeit für die Wende. Nach dem Seitenwechsel traf die in der 62. Minute eingewechselte Conny Pohlers doppelt (72., 82.) zum 4:1-Endstand.

Dritter Sieg für Freiburg
Eine knappe 0:1 (0:0)-Niederlage musste der FCR 2001 Duisburg beim SC Freiburg hinnehmen – für die Breisgauerinnen der dritte Sieg in Serie. Zwar hatten die Duisburgerinnen einige Möglichkeiten, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, doch die Chancenverwertung war einmal mehr zu schwach – „das war in manchen Momenten Unvermögen oder auch mal schlicht die falsche Entscheidung beim letzten Pass oder beim Abschluss“, ärgerte sich FCR-Trainer Sven Kahlert.

Und so fiel der Treffer stattdessen auf der anderen Seite. In einer etwas chaotischen Situation im Duisburger Strafraum, in dem mit Marina Himmighofen und Laura Neboli zwei verletzte Spielerinnen am Boden liegen, trifft Claire Savin zum 1:0 für den Sportclub, der sich dadurch auf den fünften Tabellenrang verbessert hat.

Drei Treffer für Linda Dallmann
Den höchsten Sieg des Tages fuhr die SGS Essen beim 8:0 (4:0) gegen den VfL Sindelfingen ein. Irini Ioannidou (8.), Linda Dallmann (18., 45+1) und Charline Hartmann (20.) trafen in der ersten Spielhälfte. In der zweiten Halbzeit schraubten Dallmann (48.), Sara Doorsoun-Khajeh (59.), Sarah Freutel (68.) und Hartmann (75.) das Ergebnis weiter in die Höhe. Bereits gestern gewann der 1. FFC Frankfurt das Topspiel gegen den FC Bayern München mit 4:1 (1:0).

Frauen-Bundesliga, Ergebnisse, 5. Spieltag

1. FFC Frankfurt FC Bayern München 4:1 (1:0)
Bayer 04 Leverkusen 1. FFC Turbine Potsdam 1:5 (0:3)
SC Freiburg FCR 2001 Duisburg 1:0 (0:0)
VfL Wolfsburg TSG 1899 Hoffenheim 4:1 (2:1)
BV Cloppenburg FF USV Jena 0:3 (0:1)
SGS Essen VfL Sindelfingen 8:0 (4:0)

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. 1. FFC Turbine Potsdam 5 18:5 13
2. VfL Wolfsburg 5 18:4 11
3. 1. FFC Frankfurt 5 13:4 11
4. FC Bayern München 5 11:9 10
5. SC Freiburg 5 9:4 9
6. FF USV Jena 5 7:4 8
7. Bayer 04 Leverkusen 5 8:9 6
8. SGS Essen 5 13:8 5
9. TSG 1899 Hoffenheim 5 7:13 4
10. FCR 2001 Duisburg 5 5:11 3
11. BV Cloppenburg 5 5:15 2
12. VfL Sindelfingen 5 1:29 0

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91 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Erkenntnisse aus diesem Spieltag:

    1. Sindelfingen ist nicht bundesligatauglich. So wie die auftreten, hätten sie es sogar in der zweiten Liga schwer. Ein 0:8 gegen den direkten Tabellennachbarn (Platz 11), dafür gibt es wirklich keine Worte mehr. Die müssen aufpassen, dass sie nicht durchgereicht werden in den nächsten Jahren.

    2. Jena und Freiburg halten den Anschluss nach oben. Das ist durchaus überraschend, gerade bei Jena. Mal schauen, wie sich das am Ende der Hinrunde darstellt.

    3. Wolfsburg ist langsam im Tritt, schafft es aber wieder einmal nicht, zu Null zu spielen. Nur einmal stand bisher die 0, für einen Triplesieger doch sehr unrühmlich.

    4. Potsdam wieder souverän, Jojo Elsig dabei mit 2 Toren, auch Julia Simic mit ihrem ersten Tor, das neuformierte Mittelfeld (gefühlt drei Neuzugänge unter den 4 Mittelfeldspielerinnen) harmoniert scheinbar wunderbar.

    Generell fügt sich doch alles so langsam in die Bahnen, in die es gehört. Potsdam am nächsten Wochenende mit seiner ersten echten Belastungsprobe gegen Wolfsburg. Gewinnen sie, könnten sie Wolfsburg schon um 5 Punkte distanzieren und damit ein klares Signal in Richtung Meisterschaft setzen.

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  • H2O sagt:

    Erkenntnisse aus diesem Spieltag:

    1. Potsdam überrascht mit einem klaren Sieg in Leverkusen. Hätte hier auf ein deutlich knapperes Ergebnis gesetzt.

    2. Jena spiele weiter überraschend gut.

    3. Cloppenburg mit einem super Zuschauerschnitt

    4. Freiburg und Duisburg eine sehr enge Kiste.

    5. Sindelfingen hoffentlich mit einem Ausrutscher in dieser Höhe.

    6. Wolfsburg erwartungsgemäß klar.

    7. Sheldon musste sich sehr anstrengen um auch diesmal etwas zu finden, um Wolfsburg schlecht zu reden… hat es aber natürlich geschafft: Glückwunsch 😉

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Gerade wollte ich dir,wie auch schon von @Dummkopf bemerkt, wegen der recht sachlichen Anmerkungen meine Anerkennung ausdrücken,da kommst du mit der „unrühmlichen“ Aüßerung zu WOBs Gegentor.Sind die Wölfinnen jetzt die „Überirdischen“,weil sie so eine Erfolgsstory geschrieben haben? Es stehen 4 Gegentore zu Buche,wie es bei Frankfurt,Freiburg u.Jena ebenfalls der Fall ist.TP hat 5 und man höre und staune Bayern hat 9 Gegentore bereits kassiert.Ich hätte die Gegentore auch nicht gebraucht,sie resultieren aber auch aufgrund der Fähigkeit der gegenerischen Mannschaften auch Fußball spielen zu können bzw. der doch sehr offensiven Spielausrichtung der Wölfinnen.Auch heute ist es Hoffenheim gelungen aus den wenigen Möglichkeiten mit e.guten und plazierten Schuß in das lange Eck zum Erfolg zu kommen.
    Es war ein Arbeitssieg, nicht so glanzvoll,da nach der 3.englischen Woche mit den entsprechenden Reisen, auch der Esprit,die Schnelligkeit u.letztendlich auch die Kraft fehlte, um die nötigen Zentimeter Vorsprung zu erzielen, sich im entscheidenden Moment durchzusetzen und für Pässe und Abschlüsse die erforderliche Konzentration bzw.Ruhe aufzubringen.Hoffenheim muß man bescheinigen, neben einer hohen Lauf- und Kampfbereitschaft, auch einige gute spielerische Aktionen gezeigt zu haben.So verhinderten Latte,Pfosten,2-3x auf der Linie geklärt und eine gut aufgelegte A.Vetterlein, wie auch Vergeben sehr guter Einschußmöglichkeiten (immer wieder schaffte es Hoffenheim einen Fuß o.Körper dazwischen zu bekommen) ein deutlich höheres Ergebnis.Die Mannschaft zeigte ein durchschnittliches Spiel, aus der N.Maritz wieder einmal etwas herrausragte,da sie kaum Fehler macht und aus der Defensive heraus immer gute spielerische Lösungen findet.A.Blässe auf Außen bis zum 16er wieder sehr ordentlich,aber diese Pässe u.Flanken lassen einen doch manchmal leiden.A.Popp enorm kämpferisch und laufintensiv,wie auch L.Gößling u.M.Müller,aber dabei zu flüchtig im Abspiel o.Abschluß.L.Magull fleißig,aber nicht ganz so effektiv wie noch beim CL-Spiel;N.Keßler fehlt noch Kraft u.Form,wie auch bei L.Wensing u.,nun wieder in HZ2 zurück, bei V.Faißt.
    Da erst mal Regeneration angesagt sein wird,werden wohl am Mittwoch nicht alle Stammkräfte aktiv werden.

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  • Speedy75 sagt:

    Wieder viele interessante Spiele am Wochenende. Ich hatte am Freitag noch eher auf Siege von Bayern und Duisburg getippt, damit lag ich stand heute daneben.

    Sindelfingen ist leider nicht bundesligatauglich und wenn kein Wunder passiert ganz klar der erste Absteiger. Die junge Truppe muss daraus einfach lernen.

    Potsdam scheint aus den vergangenen Spielen wo man zur 70. Minuten das Spielen fast einstellte gelernt zu haben.

    Cloppenburg mit ähnlichen Zuschauerschnitt wie Hoffenheim das ist sehr schön zu sehen.

    Weitere Anmerkung
    Eurosport in den letzten Übertragungen im Frauenfussball immer mit einem Schnitt von über 200.000 Zuschauern das lässt auch hoffen.

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  • Marcel sagt:

    Hätte jetzt nicht mit sonem klaren Sieg gerechnet und auch nur ein Gegentor in den letzten vermaledeiten 15 Minuten da ist wohl ein Aufwärtstrend erkennbar 😉
    Die Turbine scheint langsam in Fahrt zu kommen aber die richtige Bewährungsprobe kommt ja noch am Samstag,da wird sich zeigen ob man mithalten kann gegen die Schwergewichte.
    Johanna Elsig scheint endlich bei Turbine angekommen zu sein freut mich ungemein für Sie nach der elendig langen Verletzung.

    Auf jedenfall freut man sich doch gleich mehr auf das Karli am Samstag 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Diese Frage kann ich nur mit Ja beantworten. Ja, Wolfsburg hat Ansprüche geschaffen, denen sie jetzt gerecht werden müssen. Dass die anderen auch Fußball spielen können, ist kein Argument. Man ist schließlich auch die einzige Mannschaft, die es geschafft hat, sich gegen Sindelfingen ein Tor einzufangen, und das will schon was heißen.

    Wolfsburg hat dasselbe geschafft wie Bayern bei den Männern. Das sind die Maßstäbe, an denen man sich vergleichen muss. Gerade, wenn man mit Almuth Schult diejenige geholt hat, die für sich in Anspruch nimmt, die kommende Nummer 1 im DFB-Tor zu werden, und dafür eine überragende Alisa Vetterlein hat ziehen lassen.

    Dafür ist noch mächtig Sand im Getriebe. 8 Tore gegen Sindelfingen schießen, das kriegt selbst Essen hin. Das kann kein Maßstab sein.

    Wolfsburg hat vielleicht genauso viele Gegentore wie Freiburg, Frankfurt, Jena und weniger als Potsdam, doch:
    Freiburg ist schon seit 336 Minuten ohne Gegentor, hat schon drei Spiele ohne Gegentor bestritten, Jena hat seit 189 Minuten kein Gegentor erhalten (zwei Spiele), Frankfurt ist hat auch schon zwei Spiele ganz ohne Gegentor überstanden.
    Bei Wolfsburg ist nicht das Problem, dass sie viele Gegentore bekommen, sondern dass sie regelmäßig Gegentore bekommen. Wolfsburg kann sich nicht auf eine stehende, zuverlässige Abwehr verlassen, und das ist ein Problem. Wenn selbst Sindelfingen oder Hoffenheim gegen Wolfsburg treffen, wie soll das dann erst gegen Potsdam oder Frankfurt aussehen? Gegen Bayern ist man ja auch nur gerade so über die Klinge gesprungen.

    Und zum Spiel gegen Pärnu unter der Woche: Da gibts nur eine sinnvolle Methode, und zwar komplett zweite Mannschaft und U17er spielen lassen, damit sich die ein oder andere empfehlen kann, wobei ich da bei euren U17ern echt schwarz sehe. Ausscheiden könnt ihr eh nicht mehr, und Kellermann hat gerade erst im Interview gesagt, dass die Verletzungen aus der zu großen Belastung resultierten, da kann er mal die Chance zum Rotieren nutzen!

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  • waiiy sagt:

    @Altwolf: Vielen Dank für die Augenzeugenschilderung vom Spiel in Wolfsburg.

    Das Resultat des Potsdamer Spiels freut mich sehr. Es sieht sehr souverän aus. Kann das jemand bestätigen, der dabei war. Schön ist auch, dass bei Simic der Knoten geplatzt und sie ihr erstes Tor geschossen hat, nachdem sie am Donnerstag 3 Mal nah dran war. Allgemein scheint Potsdam einen sehr ausgeglichenen Kader zu haben, sodass man Ausfälle leicht kompensieren bzw. auch einigen Spielerinnen mal Ruhepausen gönnen kann.

    Der Schachzug, Mjelde in die Abwehrreihe und stattdessen Elsig auf die 6 zu setzen, scheint sich richtig auszuzahlen. Elsig nutzt die Freiheiten und spielt sich nach und nach mit Simic ein. Ich hoffe, dass das recht bald ein Duo wie Odebrecht/Keßler bzw. Odebrecht/Hanebeck wird.

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  • enthusio sagt:

    Zu Essen hier zwei interessante Vorberichte vor dem Sindelfingen-Spiel mit Bewertungen von Högner zum bisherigen Saisonverlauf:

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/sgs-essen-trainer-markus-hoegner-uebt-kritik-id8544216.html

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/es-wird-kein-selbstlaeufer-gegen-vfl-sindelfingen-aimp-id8552690.html

    Bei Natalia Mann ist demnach auch gegen Sindelfingen der Knoten noch nicht geplatzt, dafür haben Dallmann, Hartmann und Doorsoun wie bereits im Pokal gegen Potsdam erneut getroffen. Die Mannschaft scheint sich aber die Kritik zu Herzen genommen und sich den Frust von der Seele geschossen zu haben.

    Aus Sindelfinger Sicht wird das Spiel wie folgt bewertet:

    Ich freue mich jetzt auf das spannende Lokalderby am kommenden Sonntag in Duisburg, denn auch die Löwinnen sind jetzt wieder im Zugzwang und ein Lokalderby hat ja ohnehin einen besonderen Charakter.

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  • micky sagt:

    Was mich am heutigen Spiel der Turbinen in Leverkusen am stärksten beeindruckt hat, ist nicht der Sieg, sondern die Tatsache das mit Johanna Elsig (ehemals Bayer Leverkusen) und Julia Simic (ehemals Bayern München) zwei Langzeitverletzte – beide mit Kreuzbandrissen – offensichtlich wieder den Anschluss an das Bundesliga Niveau geschafft haben. Die Fans
    erinnern sich sicher noch: Am letzten Bundesliga Spieltag der Saison 11/12 – noch für Bayer Leverkusen spielend- verletzte sich Johanna, kam als Kreuzbandgeschädigte nach Potsdam und musste sich ein Jahr lang wieder rankämpfen. Sie sollte ursprünglich das „Flagschiff“ von Turbine, die nach Frankfurt gewechselte Babett Peter ersetzen. Julia kam ebenfalls als Rekonvaleszentin nach sogar zwei Kreuzbandrissen, völlig außer Form im Sommer 2013 nach Potsdam. Mag man zu Schröder stehen wie man will, er hat sie beide als nicht einsatzbereit in den Kader geholt, an sie geglaubt und sie behutsam wieder aufgebaut. Alle Achtung! Aber auch alle Achtung an beide Spielerinnen, die offensichtlich ihre Chancen beim Schopfe packen. Ich wünsche beiden Spielerinnen alles Gute und viel Erfolg bei den Turbinen.

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  • Altwolf sagt:

    Noch einen kleinen Nachtrag zum Spiel gegen Hoffenheim.
    A.Vetterlein wurde vom Publikum mit Transparenten und Sprechchor,wie auch vom Stadionsprecher namentlich besonders begrüßt und sie erhielt als Dank für die zurückliegenden 4 Jahre mit all den Erfolgen beim VFL einen Blumenstrauß von R.Kellermann vor dem Spiel überreicht.Nach einer Umarmung und einem gemeinsamen Foto wurde dann das Spiel freigegeben.

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  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Wenn man sich die Aussagen von Nico Koutroubis auf der vereinseigenen Website ansieht, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass da einer versucht, seinen Rauswurf zu provozieren.

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  • Tiberias sagt:

    Man darf nicht vergessen, dass Sindelfingen das Unternehmen Bundesliga schon in der letzten Saison abgehakt hat und fast seinen kompletten Kader verlor.

    Ich habe Herrn Koutroubis noch im Ohr, als er auf einer PK in Potsdam sagte, er plane einen mittelfristigen Aufbau eines neuen Teams, das frühestens in zwei Jahren wieder um die erste Liga mitspielen werde. Das war vor der Insolvenz von Bad Neuenahr.

    Ich finde es bewundernswert und gleichermaßen traurig, wie die jungen Spielerinnen von SiFi Wochenende für Wochenende quasi gegen Windmühlenflügel anrennen. Solche Ergebnisse bauen einen nicht auf, nach fünf Spieltagen fast 30 Gegentore bei nur einem einzigen selbst erzielten.

    @Markus Juchem, solche Aussagen kommen von Herrn Koutroubis nicht zum ersten Mal. Und noch immer ist er Trainer! Und was hilft es, wenn er weg wäre?

    Gesamt betrachtet, muss das Gefälle 1. Liga – 2. Liga deutlich kleiner werden. Da sehe ich den DFB in der Pflicht!!! Wenn ich lese, ein männlicher Nationalspieler soll pro Spieleinsatz in der WM-Quali 20 000 Euro bekommen, während Frauen-Erst- und Zweitligisten mit dem Bus durch die Nacht fahren, nur um Kosten zu sparen, da stimmt doch hinten und vorne etwa nicht!

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Herrlich,der Vergleich mit den Männern von Bayern München aus deinem Munde ehrt uns ja fast ins Unermeßliche.Ich hätte nicht geglaubt,daß du so ein „Fan“ der Wölfinnen bist,denn bisher hast du das gut verbergen können.Da stellst du unsere Halbprofis mit Nebentätigkeit auf das gleiche Niveau, wie die „Ober-Vollprofis“ ,wie auch eine Mannschaft,die schon seit Jahren in der europäischen Eliteklasse ein Dauer-Abonnement besitzt und erwartest auch noch mehr von WOB als von den Bayern-Männern,die ja auch nicht ständig zu Null spielen.Und das von einer Mannschaft,die vor 5 Jahren noch 2.Buli gespielt hat.Das haut mich doch von den Socken!!

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  • Sylvijaaa sagt:

    Interessant fand ich auch Högner: „Natalia(Mann) ist umgezogen, sie hat einen neuen Job angefangen und braucht einfach noch etwas Zeit.“

    Auch ich vergesse bei der Kritik manchmal, dass viele der Spielerinnen eben keine Vollprofis sind.

    Und wer sich die Sindelfinger Mannschaft anschaut, weiß seit Monaten, dass sie nicht konkurrenzfähig ist. Sie würde in der zweiten Liga wohl auch keine Rolle spielen. Ich hoffe nur, dass man die 180.000 Euro des DFB sinnvoll investiert hat.

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  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:
    Das sehe ich auch so. Solche Formulierungen gehören nicht in die Öffentlichkeit. Die Aussage über seine jungen Spielerinnen („elf Stangen“) ist ohnehin völlig inakzeptabel und abwertend, eines guten Trainers nicht würdig. Koutroubis sollte seinen Spielerinnen lieber ein wenig Selbstbewußtsein beibringen und ihnen den Spaß am Spiel gegen höherwertigere Mannschaften vermitteln, frei nach dem Motto „Du hast keine Chance, nutze sie !“. Aber dazu scheint er nicht in der Lage zu sein.

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  • Speedy75 sagt:

    Btw.
    In der 2ten Liga Süd haben heute sowohl Hanebeck für Sand ein Tor geschossen, wie auch Grings für Köln.
    Köln im Moment 1. die Sander auf Platz 2. Überraschungsdritter für mich aktuell Saarbrücken.

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  • Maxemus sagt:

    @ Sheldon: „Man ist schließlich auch die einzige Mannschaft, die es geschafft hat, sich gegen Sindelfingen ein Tor einzufangen, und das will schon was heißen.“

    Das Sindelfinger Tor gegen Wolfsburg war nicht regulär.

    Quatsch, ich habe keine Ahnung, ob es regulär war. Du wahrscheinlich auch nicht. Wie fühlte sich die Falschinformation an ? 😉

    Aber sage nichts, ich weiß: Am 16. Oktober wirst du mit einer Ecke Pärnus gegen Wolfsburg argumentieren. Ich hoffe, das war jetzt kein Spoiler…

    Ich bin mal wieder überrascht von Potsdam. Ich hätte schwören können, das sie heute Probleme bekommen. Gratulation zur weiteren Tabellenführung. Das wird sehr spannend und bestimmt eng in der nächsten Woche. So wünscht sich der (dieser) Fan das auch. Frankfurt kriegt übrigens Sindelfingen noch !

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  • ErnestoIV sagt:

    Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung von Turbine beim 5:1 in Leverkusen. Ein deutliches Ergebnis, mit dem man nach dem bisherigen Saisonverlauf nicht rechnen konnte. Turbine traf heute auf eine Leverkusener Mannschaft, die zeitweise bewies, dass sie spieltechnisch zu den besseren Mannschaften der BL gehört, insgesamt heute jedoch zu harmlos war und die diesmal über weite Strecken gut organisierte Turbine-Abwehr kaum vor Probleme stellte.

    Turbine begann das Spiel mit druckvollen Aktionen nach vorne und drückte Bayer von Beginn an in deren Hälfte. Die druckvollen Aktionen von Turbine führten jedoch einige Male nicht zum Torabschluss, sondern verpufften dann doch durch zu ungenaues Abspiel oder verfing sich in der Bayer-Hintermannschaft. Obwohl Turbine das Spiel im Griff hatte, gefährdete sich Turbine im Abwehrverhalten 3 – 4 x in der 1.HZ selbst, durch fehlende Abstimmung zwischen Mittelfeld und Abwehr, insbesondere auf der rechten Abwehrseite. So war KaBa bei einer scharfen Flanke und einem Schuss von Isy auf dem Posten, einmal reagierte sie nicht, als ein Bayer-Kopfball aus dem Gewühl heraus an den Pfosten klatschte.

    Dennoch war Turbine spielbestimmend, in der 28. Minute schloss Lisa Evans, nachdem sie zuvor noch an Bayer-Torhüterin Schmitz gescheitert war, einen schnell eingeleiteten Konter zum 0:1 ab, in der 38. Minute düpierte Julia Simic die Bayer-Hintermannschaft mit einem Alleingang und schob den Ball zum 0:2 ein. Nur 2 Minuten später erzielte Jojo gegen ihr ehemaliges Team das 0:3. Zu diesem Zeitpunkt konnte Bayer froh sein, dass sie in die Halbzeit konnten, denn sie waren ziemlich durcheinander.

    In der 2.HZ ließ Turbine Bayer etwas mehr Spielraum ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Bayer hatte jetzt mehr Aktionen nach vorne, verstand es aber nicht sich klare Chancen herauszuspielen oder wurde von der diesmal aufmerksamen Turbine-Abwehr an klaren Chancen gehindert.

    Turbine hatte durch das offensivere Spiel der Bayer-Mannschaft einige Konterchancen. G. Anonma nutzte eine von diesen Chancen, als Lisa Evans einen Pass aus der Abwehr bei aufgerückter Bayer-Mannschaft müstergültig verarbeitete, den rechten Flügel stürmte, eine Abwehrspielerin stehen ließ und genau in die Mitte auf Anonma passte, die nur noch den Fuß hinhalten brauchte. Leider hatte gerade Anonma bei mehreren Konterchancen zuvor katastrophal abgeschlossen oder die freistehende Mitspielerin „nicht gesehen“. Mit einem abgefälschten Schuss aus 20 m machte Jojo mit ihrem 2. Tor das 0:5.

    Wirklich in Gefahr geriet Turbine nicht mehr, da sie es in der Schlussphase nicht mit Bälle wegbolzen versuchten, sondern den Ball in den eigenen Reihen hielten, was zuletzt auch nicht zu sehen war.

    Wenn man die Saisonziele von Turbine berücksichtigt, war Bayer heute nicht die Mannschaft, die Turbine richtig gefordert hat. Es war eine Mannschaftsleistung von Turbine, ohne Ausfälle aber auch ohne Top-Leistungen einzelner Spielerinnen.

    Mein Eindruck zu 4 Spielerinnen: G. Anonma fiel auch heute zum wiederholten Male dadurch auf, dass sie sehr oft die falsche Entscheidung trifft. Klar macht sie ein Tor nach toller Vorarbeit von Lisa Evans, aber oft ist sie auch ein „Bremsklotz“ im Offensivspiel von Turbine. Sie hat Probleme Bälle zu verarbeiten oder hält die Bälle zu lange. Sie guckt immer auf den Ball und nimmt den Kopf nicht hoch, so sieht sie auch nicht die oft besser stehende Mitspielerin. Meinem Eindruck nach würde ihr eine Pause gut tun. Julia Simic ist eine gute Fußballerin, sie hat `ne Menge Gefühl im Fuß, hat sie Platz, kommen ihre Pässe genau in den Fuß der Mitspielerin. Sie scheint körperlich allerdings noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, in Zweikämpfe geht sie nicht richtig rein oder zieht den Fuß zurück, was ich wegen ihrer Verletzungen auch gut verstehen kann. Kommende Woche im Spiel gegen Wolfsburg wird sie es noch schwerer haben, denn Wolfsburg wird intensiver in die Zweikämpfe gehen als Bayer es heute getan hat.

    Erfreulich die Leistung zweier Neuzugänge: Jojo Elsig hat auch heute ein enormes Laufpensum gezeigt und die Lücken im Mittelfeld gestopft. Nicht nur das: sie findet auch noch Zeit sich in die Offensive einzuschalten und macht heute 2 Tore, davon das Zweite ein toller Fernschuss. Und ganz neu und noch so zurückhaltend: Lea Wälti. Keine Frage, ihr unterliefen auch noch ein paar Abspielfehler. Dennoch ist beeindruckend mit welcher Ruhe sie Angriffe der Bayer-Mädels heute abfing und dann auch noch den Blick hatte für die Mitspielerin in der Vorwärtsbewegung, um den nächsten Angriff einzuleiten. Auch körperlich scheint sie robust zu sein, hoffen wir, dass sie stabil durch die Saison kommt und zusammen mit Pauli die jugendliche Frische reinbringt.

    Das Spiel hatte mehr als die 501 anwesenden Zuschauer verdient, darunter Martina Voss. Das Ulrich-Haberland-Stadion präsentierte sich mit neuer Dachkonstruktion auf der Tribünenseite, direkt an der Seite der Bay-Arena.

    Turbine und Wolfsburg werden das Achtelfinale der CL erreichen. Ich freue mich auf das Spiel der Turbinen gegen den Triple-Sieger nächste Woche im Karli bei hoffentlich voll besetzten Plätzen im Stadion. Das wird eine echte Herausforderung gegen die Top-Mannschaft in Deutschland.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Siehst du, genau so hört sich jemand an, der sich den Ansprüchen nicht stellen will. Die Ausrede, die Bayern seien Vollprofis und die Wolfsburgerinnen „Halbprofis“, lässt sich deutlich besser ins Umgekehrte drehen: Die Bayern spielen in jedem Spiel nur gegen eben solche Vollprofis, die Leistungsdichte sowohl in CL als auch in der BL ist deutlich dichter als bei den Frauen.

    Zum Vergleich: Bei Bayern gab es vor dem Triple nur zwei Spieler, die jemals einen internationalen Pokal zuvor gewonnen hatten: Javi Martinez (Weltmeister und Europameister mit Spanien 2010 bzw. 2012) und Anatoli Tymoshchuk (UEFA-Cup). Bei allen anderen, selbst bei Spielern wie Ribery und Robben hatte es maximal für ein Finale gereicht (CL oder WM), nie aber für einen Titel. National waren sie in vielen Ländern erfolgreich, aber auch da war beispielsweise die Meisterschaft 2013 selbst für N11-Spieler wie Neuer die erste.

    Schauen wir uns den Kader der Damen von Wolfsburg an: Da hatten mit Henning, Keßler, Popp, Pohlers, Odebrecht und Omilade die halbe erste Elf die CL gewonnen, Odebrecht und Pohlers sogar mehrfach. Auch waren Müller, Omilade, Odebrecht und Pohlers schon Welt- und/oder Europameisterinnen.

    Außerdem beschränkt sich die ernsthafte Konkurrenz international auf Lyon, Potsdam/Frankfurt und vielleicht noch Tyresö, das wars aber schon, nicht wie bei den Männern, wo du mit Real, Barca, BVB, Chelsea, Juve, Arsenal, Paris St. Germain u.a. gleich mal eine ganze Palette an ernstzunehmender Konkurrenz hast.

    Doch: Bayern ist die Mannschaft, die im letzten Jahr 21mal (bei 34 Spielen) zu Null spielte, dabei nur 18 Gegentore kassierte und auch in dieser Saison mit 3 Gegentoren in 8 Spielen in der Defensive wieder ganz oben steht.

    An dieser Dominanz muss sich eine Mannschaft, die ähnlich erfolgreich ist, auch messen lassen wollen.
    Doch wie sieht das bei Wolfsburg aus? 4 Gegentore in 5 Spielen, und das, obwohl man mit Schult, Fischer und Wensing 3 angeblich absolute Top-Spielerinnen im Abwehrzentrum hat. Selbst gegen Sindelfingen hat man ein Tor zugelassen, womit man zur Zeit absoluter Alleinanbieter in der Liga ist und Anna-Lena Vollmer Glücksgefühle beschert hat, die sie in dieser Saison so wohl nicht wieder haben werden wird. Nur zur Erinnerung, Sindelfingen ist die Mannschaft, von der der eigene Trainer heute, nur zwei Wochen später gesagt hat: „Gegen uns hätte Essen heute auch mit 11 Stangen antreten können.“ Und dann auch noch ein Treffer, der dem Gegner nahezu geschenkt wurde, Abstauber nach einem Abpraller, nachdem die Abwehr vorher komplett passiv war, natürlich – wie könnte es auch anders sein – mustergültig aufgelegt von Almuth Schult.

    Ich bin kein Fan von Wolfsburg, sondern ich bin – egal bei welchem Klub – gegen Schlampigkeit. Und diese Gegentore sind einfach Resultate einer Schlampigkeit, die durch die Nichtannahme der neuen Stellung im deutschen FF entsteht.
    Hätte man vor der Saison gesagt: Zwei Titel sind Minimum, drei Titel sind angestrebt, dann würde man sich solche Schlampigkeiten nicht erlauben. Dadurch, dass man sich aber jeglichen Erfolgsdruck genommen hat, treten solche Schlampigkeiten auf, die vielleicht nicht jetzt, aber spätestens in einem CL-Finale oder bei den N11-Spielerinnen in einem WM-Finale bittere Konsequenzen haben können und uns schon 2011 um den Titel gebracht haben.

    Es gibt nur einen Grund, wieso ich bei den Männern mit den Bayern sympathisiere, und das ist Matthias Sammer. Er strahlt den Kampf gegen die Schlampigkeit als Person aus. Wie ich schon mehrmals schrieb, liegt die Wurzel hierfür in dem Wunder von der Grotenburg, in dem er als 19jähriger damals noch unter seinem Vater zum Einsatz kam. Dieses deutsch-deutsche Spiel im Europapokal der Pokalsieger gaben die Spieler von Dynamo Dresden (Sammers erster Verein) nach 2:0-Hinspielsieg und 3:1-Halbzeitführung in Uerdingen noch aus der Hand, kassierten innerhalb von 21 Minuten 5 Treffer und verloren am Ende 7:3. Dieses Spiel kostete Sammers Vater den Job in der DDR.

    Seit diesem Spiel weiß Sammer und sollte der Rest der Welt wissen, dass es auch im Fußball heißt: Wie lange dauert es, ein Tor zu erzielen? Weniger als eine Sekunde. Das bedeutet, keine Führung ist sicher, wenn die Verteidigung nicht funktioniert (siehe auch das Spiel Spanien-Jugoslawien bei der EM 2000 oder das Finale der EM 2000).

    Deswegen finde ich ja auch Bells Defensiv-Bestrebungen bei Frankfurt so gut. Auch er strahlt diesen unbedingten Kampf gegen die Schlampigkeit aus. Beim 4:1 gegen Bayern zeigte dieser erste Wirkung, wenn auch noch nicht in Vollendung.

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  • Sven sagt:

    Hallo zusammen,
    Kann jemand mal über das Tor der Freiburger berichten?
    Wenn ich es mir in der torshow angucke verzweifel ich gerade:
    Zwei duisburger Spielerinnen liegen am Boden, eine weitere kümmert sich um eine am Boden liegende Freiburgerinnen und die Schiedsrichterin lässt weiterspielen??? Was war da los?

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  • Sheldon sagt:

    Sehe mir übrigens gerade die Torshow an und überlege, was man über das Abwehrverhalten von Wolfsburg sagen soll beim Gegentreffer. Das ist ja eine Fehlerkette, die ihresgleichen sucht:
    1. Völlig unnötiger Ballverlust von Lina Magull gegen Theresa Betz – da muss sie sich entweder im Zweikampf behaupten oder den Pass schneller spielen. So dreht sie sich in die Gegnerin hinein und stolpert ihr den Ball in die Füße.
    2. Nadine Keßler – viel zu passiv gegen Mana Iwabuchi. Anstatt aggressiv an den Ball zu gehen, bleibt sie unbeteiligt vor Iwabuchi stehen und verhindert nicht einmal den Pass ins Sturmzentrum zu Christine Schneider.
    3. Luisa Wensing und Nilla Fischer – keine von beiden steht bei Christine Schneider, schlimmer noch, Nilla Fischer bleibt vor ihr stehen, während Luisa Wensing noch wegläuft. So kann Schneider völlig unbehelligt schießen. Nicht einmal die Schussbahn wird von Fischer zugemacht.
    4. Einmal mehr Almuth Schult – als Nationaltorhüterin darf man den Hoppelball auch gerne mal haben. Natürlich ist der Schuss platziert, aber viel zu lasch, als dass er zwingend wäre. Schult bleibt viel zu lang im kurzen Eck stehen, obwohl bereits Fischer versucht, dies abzudecken, hat dabei durch diese eine versperrte Sicht auf den Ball.
    Würde sie sich bereits beizeiten weiter ins Zentrum orientieren, hätte sie nicht nur einen kürzeren Weg, sondern auch mehr Zeit, den Ball zu sehen. Damit hätte sie den Ball sicher.

    Allerdings muss man auch sagen, dass Alisas Leistung vor dem 3:1 ebenfalls ein Geschenk an Wolfsburg war. Aber insgesamt knattert es doch noch mächtig im Getriebe bei Wolfsburg.

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  • Sheldon sagt:

    @Maxemus: Kannst bei der Torshow zum 3. Spieltag Vollmers Tor nochmal sehen.
    @Ernesto: Was macht dich so sicher, dass Wolfsburg gegen Frankfurt im Pokal gewinnt? Ich würde die Wette halten, denn Frankfurt hat gegen Bayern schon sehr gut gespielt und ist auf dem aufsteigenden Ast. Wenn ich mir allerdings das Zweikampfverhalten von Wolfsburg beim heutigen Gegentor anschaue, da weiß ich nicht, was daran intensiv sein soll. Und das war heute beim Stand von 0:0 und Frankfurt kann ein 1:0 durchaus runter spielen. Ist Frankfurt aber in der Form, die sie gerade haben, gibt das für Wolfsburg ne ähnliche Klatsche wie für Bayern.

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  • Sheldon sagt:

    @Sven: Wie ich das sehe, ist das eine Duisburgerin und eine Freiburgerin, um die sich wiederum eine Duisburgerin kümmert. Allerdings sieht es auch so aus, als ob Duisburg keine Torhüterin hätte, da diese ein ähnliches Dress anhat wie die Feldspielerinnen und sich nicht abhebt.

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  • Altwolf sagt:

    @ErnestoN.Vielen Dank,ein klasse Spielbericht.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Puuh! Da muß ich erst einmal durchatmen.Mir scheint,daß Fußball für dich, selbst bei den Frauen,nicht mehr die schönste Nebensache der Welt ist,sondern schon eine elementare Frage der Lebensphilosophie geworden ist.Deine Ansprüche an den FF und hier offenbar ausschließlich an WOB stellst du auf einem Niveau mit dem MF und der Forderung nach ständiger Perfektion,die es im Fußball nun mal nicht gibt,solange Menschen diesen ausführen.Wenn es für dich „Schlampigkeit“ ist,wo auch nachlassende Konzentration oder Mißverständnisse in der Abstimmung ursächlich sind,so wie es in der Offensive in einem Spiel, auch bei den von dir verglichenen Top-Männermannschaften, ständig vorkommt, dann kann ich nur hoffen,daß du solch hohen Ansprüchen an dich selbst gerecht werden kannst.
    Auf dieser Ebene zu diskutieren werde ich mich nicht einlassen,da wir da keine gemeinsame Basis mehr haben.
    Schade.

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  • Detlef sagt:

    Ich kann ErnestoIV im Großen und Ganzen zustimmen!!!
    Leverkusen hat durchaus besser gespielt, als es das klare Ergebnis vermuten ließ!!!
    Vor allem in Hälfte Eins konnten sie mit viel Ballbesitz und mutigem Direktspiel ein ums andere Mal gefallen!!!
    Allerdings fehlte es dann an der Präzision, wenn es in die Potsdamer Gefahrenzone ging!!!

    TURBINE hatte, wie ErnestoIV richtig schrieb, zunächst große Probleme bei der Zuordnung in der Abwehr!!!
    Hier schien unseren Mädels oft nicht ganz klar zu sein, für welche Gegenspielerin sie gerade zuständig gewesen sind!!!
    Und so standen immer wieder Bayer-Spielerinnen völlig frei in unserer Hälfte, und eine TURBINE ward weit und breit nicht gesehen!!!
    Zum Glück für uns konnten die Werkselfen diese Fehler heute nicht bestrafen, aber stärkere Mannschaften nutzen solche Nachlässigkeiten eiskalt aus!!!

    Sehr positiv war heute die Chancenverwertung!!!
    Bei konzentrierterem Vorgehen wäre zwar noch eine höhere Ausbeute drin gewesen, aber 5 Tore schießen gegen Leverkusen sicher nicht viele Teams!!!

    Zur Schiedsrichterin schreibe ich nur so viel, daß der DFB endlich einmal aufwachen sollte, damit die Entwicklung der Schiris mit denen der Spielerinnen endlich Schritt halten muß!!!

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  • Dummkopf sagt:

    @sven: Ja wieso verzweifelst du denn? Ist doch grosses Kino!
    Wobei die 2 verletzten Duisburgerinnen regeltechnisch nicht so interessieren. Aber die Freiburgerin.
    Grosse Schei.b.e von Freiburg!
    Aber auch von der Schiedsrichterin. Elfmeter nicht sehen und Situation falsch einschätzen, sollte nicht, kann aber jedem mal passieren. Aber Regelkundebuch nicht kennen ist als Liga1-Schiri schon Käse. Wieviel Spiele hat die denn schon und mal schauen wieviele sie demnächst noch bekommt.
    Könnte man sogar abseits pfeifen, der Ball wird zwar nicht in ihre Richtung gespielt, aber die Verletzte greift dennoch massiv ins Spielgeschehen (ähnlich wenn man dem TW in der Sicht steht) ein und liegt mit dem Kopf mE knapp im abseits.

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  • enthusio sagt:

    So, jetzt gibt es auch endlich zu Essen und Linda Dallmanns toller Leistung einen Spielbericht:

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/dallmann-vernascht-sindelfingen-sgs-gewinnt-8-0-id8557036.html

    Duisburg dagegen hat nach dem Abgang von Islacker ein massives Stürmerproblem. Lucie Vonkova hat noch kein einziges Tor erzielt, Laura Luis ist verletzt und der torgefährlichen Lieke Martens fehlt einfach eine Mitspielerin, wie sie Islacker war, die ihre Pässe früher regelmäßig verwertet hat. Das sieht momentan nicht gut aus für Duisburg.

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/duisburg/wieder-kein-auswaertspunkt-fuer-den-fcr-duisburg-id8557676.html

    Bei Framba kann man sich zusätzlich noch die frustrierte Spielanalyse von Sven Kahlert anhören.

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  • Sven sagt:

    @ Sheldon
    Außerhalb des 16ners liegt Marina Himmighofen, vorne Laura Neboli und Vanessa Wahlen (alles Duisburgerinnen) kümmert sich (im Tor) um eine freiburgerinn. Das sehe ich schon (richtig). Ich wollte wissen, wieso da weitergespielt wird;-)?

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  • Neutral77 sagt:

    @Sheldon,

    philosophiere und analysiere doch mal über deinen TOP Favoriten auf die Meisterschaft dem FC Byern Münschen mit einem Torverhältniss von 11:9 !!!!!

    Möchte mal wissen was dein Problem ist?? Noch hat Wolfsburg die mit die meisten Tore geschossen und mit die wenigsten kassiert !!!!

    Also fang an : Dein Meister 2013/14 FC Bayern Münschen !!!

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Diesen Anspruch setze ich in jeder Sache, für die ein Mensch Geld bekommt. Es geht nicht um Perfektion, sondern um eine professionelle Einstellung und einen professionellen Umgang damit. Es geht darum, sich wirklich diesen Ansprüchen auszusetzen. Fehler können passieren, aber dann muss man auch nach außen kommunizieren, dass das Fehler waren und dass man damit kritisch umgeht. Natürlich stelle ich diesen Anspruch auch an mich, den muss auch jeder an sich stellen, der wissenschaftlich arbeitet.

    Fußball auf dieser Ebene ist nunmal Leistungssport, das bedeutet: In erster Linie zählt die Leistung und der Erfolg! Dadurch, dass der Frauenfußball nun auch stärker ins mediale Rampenlicht rückt, muss er das auch so verkaufen, dass er damit professionell umgeht.

    Beispiel: Schult kann meinetwegen 4 Gegentore bekommen in den ersten 5 Spielen. Schult kann auch meinetwegen die Fehler wie gegen Bayern oder Sindelfingen oder Hoffenheim machen, doch dann geht es darum, diese erst einmal zuzugeben, zuzugeben, dass es Fehler waren und dass das vermeidbare Gegentore waren. Und dann mit dem Anspruch an sich heran zu gehen, dass das nicht mehr passiert.

    Nur so entsteht Entwicklung. Dass Frankfurt in den letzten Jahren nix mehr gerissen hat, liegt genau daran. Selbst in ihrer absoluten Glanzsaison 2010/11 mit einem Torverhältnis von 103:16 wurde man nicht Meister, weil man den Titel durch ein nicht notwendiges 0:1 gegen Duisburg noch aus der Hand gegeben hat. Auch in den letzten Saisons ist durch schlampiges Arbeiten die CL-Teilnahme aus der Hand gegeben worden.

    Die Spitzenverdienerinnen im FF (auch bei Wolfsburg) verdienen mittlerweile im Bereich 60.000+, zum Teil bis an die 100.000. Das sind Größen, wie sie sonst in Arbeitsbereichen vorkommen, in denen ein Fehler deutlich gravierendere Auswirkungen haben kann als beim Fußball. Viel weniger verdient sogar eine Krankenschwester, die nur einmal ne Nadel beim Blutabnehmen falsch ansetzen muss, einmal nur nicht richtig darauf geachtet, dass alles stiril ist, und kann damit Patienten in ernste Gefahren bringen.
    Oder, für Wolfsburger vielleicht plastischer: Der VW-Mechaniker, der nur an einer Stelle, zum Beispiel beim Einbau der Bremsseile schlampt, und damit Menschen lebensgefährlich in Gefahr bringt, wenn es nicht korrigiert wird.
    Es ist also nicht zuviel verlangt, dass diese Spielerinnen einen ähnlichen Anspruch an ihre Leistung stellen, für die sie zum Teil deutlich mehr bekommen als diese Personen.

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  • Dummkopf sagt:

    Oops. Sieht ja so aus, wie wenn ich in erster Linie für Abseits plädiere. Natürlich nicht. Sichtbar verletzter Spieler unmittelbar vor der Torlinie (und das so lange und mitten im Geschehen) ist das klassische Grundbeispiel schlechthin für Spielunterbrechung ohne Foul und Schiri-Ball. Abseits ist nur eine Nebenlösung gewesen.
    Die beste Lösung: Freiburg hätte gestoppt.
    Die grösste Chance: Freiburg hätte Duisburg nachher ein Tor geschenkt, indem sie sie einfach vom Anspiel weg durchlaufen lassen. Chance vergeben, Freiburg. Damit hättest du dir (auch als Trainer) für Jahre einen Namen für fair-play und Sportlichkeit machen können, viel mehr Wert als die 2 Punkte, und den zweifelhaften Ruf den du jetzt dafür bekommst.
    Allerdings müsste man den Zebra-Mädels auch mal sagen, dass ein Spiel erst unterbrochen ist, wenn der Schiri pfeift. War ja nett von den Duisburgerinnen. Nur wenn die Freiburgerin nach 2 sec wieder aufgestanden wäre und davongelaufen, hätten sie sich erst einmal alle wegen nichts ablenken lassen.
    Merke: Auch wenn eine Spielerin sich schwer verletzt hat, nützt es ihr leider gar nichts, wenn du bereits 0.5 sec danach Händchen haltend und tröstend danebenstehst (oder fragst, ob sie sich wehgetan hat). Sie wird in 100% der Fälle auch ohne dich noch bis zur nächsten Spielunterbrechung durchhalten.

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  • sitac sagt:

    Noch kurz direkt zu Dummkopf. Mit Allem 100% einverstanden bis auf „Merke“ zum Schluss. Es ist allein schon eine ethische Frage, dass man sich um eine am Boden liegenbleibende schwerverletzte (dein Wort)Spielerin kümmert, und zwar sofort und sie nicht einfach liegen lässt und noch 10,20,30 Sekunden weiterspielt bis beim Schiedsrichter endlich der Groschen fällt. Es gab oft genug Bewusstlosigkeitszustände mit Verlegung der Atemwege. Und da kommt es auf jede Sekunde an.
    Auch wenn ich selbst nicht helfen kann, ist sofortiges Hingehen und schauen, was los sein könnte und gegebenenfalls nach Hilfe rufen unabdingbar. Das hat mit Händchenhalten nun wirklich gar nichts zu tun.
    In so einer Situation ein Tor zu schießen, macht mich einfach sprachlos!
    Alle Sympathien in diesem Fall für Duisburg.

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  • grammofon sagt:

    Auch von mir wieder ein großes Dankeschön an alle, die hier Spielberichte schreiben.

    @Wolfsburg Fans:

    Verzweifelt nicht zu sehr wegen Sheldon. Demnächst wird er bestimmt noch zu euch kommen. Wenn ich es richtig verfolgt habe, hat er ja bei Turbine angefangen (und damals Frankfurt so verteufelt wie er es jetzt mit dem VFL tut), war dann kurz zum Ende der letzten Saison Frankfurt Fan und ist jetzt zum FC Bayern migriert. Eigentlich müsstet ihr also als nächstes dran sein. 😉

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  • Matze sagt:

    @grammofon: Danke schön für Dein Mutzusprechen. Wir werden durchhalten, sind wir doch Schlimmes gewohnt.
    War da bei Sheldon nicht auch mal was mit Werder Bremen und Duisburg?

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  • grammofon sagt:

    Hab gerade die Torshow gesehen. Ja, das in Freiburg sieht wirklich nicht gut aus. Weiß man denn wie es den Spielerinnen geht?

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  • Markus Juchem sagt:

    Torshow, 5. Spieltag, Frauen-Bundesliga anschauen

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  • Sheldon sagt:

    @grammofon: Kannste, solange Kellermann weiter solche Arbeit macht, knicken. Bei allen Vereinen hat es Entwicklungen zum Positiven gegeben. Wäre Kahlert heute noch Trainer bei Frankfurt, hätte ich nie angefangen, mit Frankfurt zu sympathisieren. Denn dann würde Frankfurt immer noch so spielen, wie damals, einfallslos, inkonsequent, schlampig!

    Potsdam und Bayern haben schon immer gute Arbeit geleistet, was ich auch honoriert habe, dort gab es bei mir immer wieder nur leichte Schwankungen, wessen Arbeit zur Zeit mehr hervorzuheben sei. Dennoch haben beide (noch) nicht (mehr) ansatzweise den Kader, um mit Frankfurt und Wolfsburg mitzuhalten, wenn diese denn beide hochprofessionell arbeiten würden.

    Aber natürlich, wenn in Wolfsburg irgendwann mal ein Trainer arbeiten sollte, der wirklich diese Professionalität, diesen Ehrgeiz, den unbedingten Willen zur Perfektion mitbringt, dann können wir gerne darüber reden. So wie ich die Personalentscheidungen dort aber kenne, wird dort eher nach integeren Persönlichkeiten geschaut, Persönlichkeiten, die keine Schlagzeilen machen, die bloß keinen Stress machen. Das sieht man bei den Männern vortrefflich. Hecking war ein Trainer, der nicht sonderlich auffiel, weder durch besonders engagiertes Arbeiten noch durch besonderen Misserfolg. Ein Trainer eben, mit dem man Platz 5 erreichen, aber auch Platz 12 noch als okay verkaufen kann.

    Hätte man mal den Mut, einen Trainer oder eine Trainerin zu holen, mit denen man bei den Frauen die Liga und die CL über sagen wir mal 5-6 Jahre dominieren kann, aber eben Platz 3 in der Liga und Halbfinalaus in der CL nicht mehr als okay verkaufen kann, dann würde vielleicht dort das zielstrebige Arbeiten anfangen, was in Frankfurt begonnen hat.

    Dann gäbe es vielleicht hier und da mehr Trainerentlassungen, aber dafür auch endlich eine Entwicklung im Fußball!

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  • Tiberias sagt:

    Detlef schrieb:

    Zur Schiedsrichterin schreibe ich nur so viel, daß der DFB endlich einmal aufwachen sollte, damit die Entwicklung der Schiris mit denen der Spielerinnen endlich Schritt halten muß!!!

    Volle Zustimmung! Und hätte es hier eine Abstimmung gegeben, wäre Riem Hussein bestimmt nicht „Schiri.n des Jahres“ geworden. Zumal es durchaus Alternativen gegeben hätte, z.B. Wozniak.

    Nur muss man auch die andere Seite der Medaille betrachten. Schiedsrichterinnen wachsen nicht auf Bäumen, man kann sie nirgendwo in Serie ernten.

    Klar sehe auch ich hier den DFB in der Pflicht, aber auch die Landesverbände. Nachdem sich im Mädchen- und Juniorinnenbereich zumindest den Zahlen nach erfreulich viel entwickelt, müssen die LV wie auch der DFB auch auf den Schiedsrichterinnen-Nachwuchs deutlich mehr Augenmerk legen.

    Vielleicht wäre das ja der Anlass für eine gezielte Kampagne. Ich hoffe, Frau Jones liest in diesem Forum mit […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Altwolf sagt:

    @grammofon.Auch von mir ein Dank für den moralischen Support.Wie @Matze schon erwähnte sind wir schlimmere Anschuldigungen und Bezeichnungen gewohnt und können damit zurechtkommen ohne in Verzweifelung oder Depression zu verfallen.Allerdings bemüht sich @Sheldon um fußballerische Inhalte in diesem Zusammenhang, was auch nicht so oft der Fall ist.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Es geht ja auch nicht gegen euch, sondern gegen den Verein. Zugegeben, als VfL-Fan, der vielleicht schon vor 1995 Sympathien für den Klub hatte, ist man echt in einer beschissenen Situation. Selbst, wenn man die sportlichen Argumente der anderen nachvollziehen könnte, kann man nix machen, weil man sowieso niemals Einfluss hätte.

    Allerdings sollte es einen Fan schon zum Nachdenken bringen, wenn es fußballerische Argumente für die Ablehnung eines Vereins gibt.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Ich bin doch froh,daß wir den offenbar „unprofessionellen u.eher schlampig!“ arbeitenden R.Kellermann als Trainer/Manager haben,denn was sollte dabei noch herauskommen,wenn er nach deinen „Kriterien“ hochprofessionell arbeiten würde.Woher deine Beurteilung von R.Kellermann kommt,weiß der Himmel.Wer diesen Trainer bei der Arbeit(Training u.Spiel) beobachtet,kann von fehlendem Ehrgeiz und Durchgehenlassen von Nachlässigkeiten aber auch gar nichts erkennen.Dies muß man nicht durch „Rumpelstielzchen-Aktionen“ e.C.Bell oder den „Verbal-Attacken“ e.D.Heinrichs ausdrücken.
    Fehler bei den zu Gegentoren führenden Aktionen wurden zumindest beim Bayern-Tor von A.Schult auch als solche von ihr verantwortet und werden insbes. intern (wie überall üblich), was u.A. auch die Abwehr betrifft, analysiert und aufgearbeitet.
    Wenn du tatsächlich glaubst, dieser Verein würde sich hoch- professionelles Arbeiten nicht zumuten wollen, dann solltest du, entsprechend dem von dir zitiertem „wissenschaftlichen Arbeiten“, vor deinen Statments erst einmal ein fundiertes Faktenstudium und eine gründliche Vor-Ort-Recherche zumuten.
    So bin ich gespannt,wo du diese Gehaltsvorstellungn mit 4000,-€/Monat her hast,die du den WOB-Spielerinnen unterstellst (dies sind in den Medien geäußerte Zahlungen,die angeblich OL aufwendet; bis zu 10000,-€ für L.Schelin – die jedoch keinen Nebenjob bekleiden; Summen,die aber auch bisher nur kolportiert worden sind).
    Auch solltest du tunlichst diese ewig wiederholt unsinnigen Vergleiche mit den Männern unterlassen,denn das sind zwei völlig andere Welten und werden gerade den Wölfinnen nicht gerecht.
    Aber da du dich nun offenbar nicht mehr mit der „Philosophie“ der Bayern und deren doch langsamer,als von dir erwartet, wachsendem Erfolg identifizieren kannst, benötigt dein Ego eine neue Ausrichtung und Herausforderung für das tägliche Auseinandersetzen mit dem FF,wobei wir in WOB jetzt wohl Zentrum deines Denkens geworden sind.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf:

    Mehrere Dinge:
    1. wieso kassiert Schult dann immer wieder vermeidbare Gegentore, wenn das doch so hochprofessionell aufbereitet wird?
    2. wieso hört man dann von Kellermann nie ein selbstkritisches Wort nach beispielsweise einem Unentschieden, bei mangelnder Chancenverwertung, bei vermeidbaren Gegentoren?
    Tut mir leid, aber wir alle wollen einen in den Medien wahrgenommenen Frauenfußball. Wir alle begrüßen es, dass Eurosport den FF überträgt, denn von medialer Wahrnehmung lebt der Fußball zum großen Teil. Dann muss man aber auch als Verein diese mediale Aufmerksamkeit auch annehmen. Und da reicht es als Trainer eben nicht, sich einfach nur hinter Training und Spiel zu verstecken, sondern dann musst du als Trainer auch offen mit den Medien umgehen.
    3. Gehälter sind tatsächlich eine interessante Frage:

    BILD hat im Vorfeld der WM 2011 das Gehalt von Bajramaj ermittelt: 130.000 Euro pro Jahr (http://www.bild.de/sport/fussball/birgit-prinz/maenner-frauen-fussball-vergleich-18551622.bild.html).

    Hier wurde das Gehalt von Birgit Prinz auf 72.000 Euro pro Jahr geschätzt (http://www.gofeminin.de/sport/vergleich-frauenfussball-maennerfussball-d20643c273418.html)

    Und hier noch ein schöner Satz, der viele Wolfsburgerinnen betrifft: „Die Mehrzahl der DFB-Frauen verdient um die 50.000“ (http://www.tagblatt.de/Home/sport/ueberregionaler-sport_artikel,-Frauenfussball-hinkt-den-Maennern-beim-Einkommen-hinterher-_arid,138530.html, auch bei N24 zu finden)

    Auf dieser Seite wurde zudem das Gehalt von Alex Popp bei Duisburg auf 80.000 Euro geschätzt (http://www.spiegel.de/flash/flash-26183.html)

    Auf dieser Seite wurden die Zahlen zwar vergleichsweise niedrig angesetzt, allerdings muss man bedenken, dass die WM schon zwei Jahre her ist und viele Spielerinnen ihren Vertrag bereits verlängert haben ). Eine dicke, fette Gehaltserhöhung dürfte in Wolfsburg da wohl fällig gewesen sein.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    hast du am Samstag nicht das Spiel der Frankfurterinnen gegen Bayern gesehen?
    Denke es wäre wichtiger wenn du bei deinem Lieblingsverein mal so genau analysieren würdest wie bei Wolfsburg.
    Die scheinen das im Moment nötiger zu haben.

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  • Sam sagt:

    @holly

    Warum? Weil die Bayern, nach 4 guten bis ordentlichen, mal ein schlechteres Spiel hatten? Oh ja, sofort Krise ausrufen!

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  • holly sagt:

    @ Sheldon,

    das sagt ja keiner. Bloß vor Saisonbeginn hast du die Mannschaft zum Geheimfavoriten erklärt.
    Dann sollte man schon ein Wort dazu verlieren. Darum halte ich die Niederlage schon für sehr bedenklich. Ob die anderen Spiele gut oder ordentlich waren, darüber lässt sich auch noch streiten. Man muss nur das Spiel gegen Cloppenburg nehmen, da hat man jeweils nachdem man in Führung gegangen ist im Anschluss schnell ein Gegentor bekommen. Das darf so einem geheim Favoritenteam nicht passieren. Man hat am Ende das Spiel noch klar gewonnen. Doch haben sich da schon die Schwächen im Spiel der Bayern Frauen gezeigt. Gegen Freiburg hat man auch nur nach einer durchwachsenen Leistung glücklich gewonnen.
    Aber wie gesagt so hat jeder eine andere Vorstellung von gut und ordentlich. Bloß sollte man dann für alle Mannschaften einen Maßstab nehmen und nicht für seine Lieblingsmannschaft andere Kriterien gelten lassen.

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  • Karl sagt:

    @Sheldon: Die Zahlen aus diesen Gehaltsveroeffentlichungen koennen nicht stimmen wenn die Gehaelter aus dem Budget des Vereins , soweit ich mich erinnere bei Frankfurt etwa 1,8 Millionen, bezahlt werden muessen . Wenn ich da einfach nur die Gehaelter aus der Liste des Links von den Spilerinnen die heute bei Frankfurt spielen nehme , rechne das aufs Jahr hoch und addiere Sozialabgaben dann ist damit das Budget bereits ueberschritten und Frankfurt hat noch Spielerinnen die nicht auf der Liste stehen und Trainer etc.. Wer bezahlt denn dann die . Hast du da eine Erklaerung fuer ? Oder werden die Spielerinnengehaelter nicht aus dem Gesamtbudget bestritten und vielleicht von 3ten wie der Allianz oder der Commerzbank bezahlt?
    Ich halte die dort veroeffentlichten Gehaelter fuer angemessen, sie entsprechen in der Spitze ungefaehr mittleren Angestellten in groesseren Unternehmen , aber sie passen einfach nicht ins Budget , oder kriegen die Vereine vom DFB fuer die Nationalspielerinnen noch was extra , wie in den USA ? weis das jemand ?

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  • FF-Talent sagt:

    Mit einmal drüber schlafen noch zum Spieltag…
    1. Die Top-3 ohne Ausrutscher. Zu Frankfurt-FCB wurde schon viel geschrieben. Vielleicht am nächsten Spieltag dann wieder Überraschungen (Jena-Frankfurt, FCB-LEV)?

    2. Wieso schon wieder mehrfach über SiFis BuLi-Untauglichkeit diskutiert wird? Überflüssig. Den Fokus von der Untauglichkeits-Debatte hin zu einer Koutroubis-Debatte in SiFi zu führen (siehe Herr Juchems Kommentar), ist wahrscheinlich zielführender. Bei allem (nach wie vor vorhandenen) Respekt vor SiFis rationaler Entscheidung in der BuLi zu bleiben, aber diese Aussagen des Trainers gehen gar nicht!

    3. Freiburg-Duisburg: Bajramajs „Elfmeter“ wird übertrumpft von Freiburgs Siegtreffer. Skandal des Spieltags!
    Himmighofen knickt außerhalb des Strafraums um, die Duisburgerinnen müssen aber eigentlich weiterspielen, solange die Schiri nicht pfeift statt stehen zu bleiben (Freiburg hätte den Ball aber auch fairplay ins Aus spielen können). Dasselbe gilt für die Freiburger Spielerin, die im Fünfer liegt: Eine Duisburgerin kümmert sich um sie (ehrenwert!) statt weiterzuspielen. Die erfahrene Schiri Baitinger weiß doch, dass im FF eher (auch gegnerischen) Spielerinnen geholfen wird, statt in einer Situation auf Gedeih und Verderb weiterzuspielen, der feine Unterschied zwischen MF und FF!
    Spätestens als drei(!!) Spielerinnen am Boden lagen, hätte Baitinger Übersicht behalten müssen und abpfeifen sollen. Unabhängig davon, bei der Flanke vor dem Tor: Die Freiburgerin „liegt“ im Fünfer im Abseits. Im „Fünfer“ dann auf passives Abseits zu plädieren ist irrwitzig, weil jede gegnerische Spielerin die Torfrau dort immer (aktiv) behindert.
    Keine Vorwürfe an Kämper, sie war in diesem Chaos immer in guter Bewegung und Position, aber Baitinger hätte die Szene überschauen und abpfeifen müssen!
    Andererseits: Hätte Duisburg offensiv mehr gemacht und Chancen genutzt, hätten sie aber auch mind. 1 Punkt holen können!

    4. Hoffenheim hat jetzt Duisburg bei den Gegentoren (13) überholt. Einfach Triple-Torhüterin Vetterlein verpflichten, reicht also doch nicht aus, wenn vor ihr eine buli-reife Viererkette fehlt. Und Vetterlein selbst auch weit weg von ihrem Leistungsoptimum. Zusammenspiel Tor-Abwehr bei den bisherigen Hoffenheimern Gegentoren (siehe DFB-Torshows) auch fast immer mangelhaft. Und am Wochenende kommt Freiburgs Offensive zum Gastspiel!

    5. Essen mit dem ersten Saisonsieg, aber es war trotzdem nur SiFi! Derby Essen-Duisburg wird ein richtiges 6-Punkte-Spiel (Tabellenmittelfeld oder zukünftig Abstiegsangst?).

    6. Cloppenburg-Jena:
    Jena nicht nur gegen die „Großen“ WOB und Potsdam erfolgreich, sondern auch eindeutige Siege gegen die direkte Konkurrenz Essen und Cloppenburg. Respekt!
    Und Cloppenburg dürfte bald eine Trainerdiskussion haben, wenn es so weitergeht: Vor dem Spiel warnt Schulte extra auf der Club-Internetseite vor Jenas Offensive, Zitat „vor allem Amber Hearn und Iva Landeka.“ Und: „In Rückstand dürfen wir auf keinen Fall geraten“…
    Und was setzt das Team auf dem Platz um? 0:1-Rückstand (Landeka) schon in der 6. Minute plus 2 Gegentore durch Hearn. 😉 Die teure und hochgelobten Islacker, Winczo, Yaren, Jakobsson, Jäger (eingewechselt), Rochi (eingewechselt) und Stobba (als offensive Außenverteidigerin) ohne Tor! Wie war das noch gleich mit dem Geld und den geschossenen Toren? 😉 Dass Cloppenburg die abstiegskampferfahrenen Neuzugänge fehlen, wurde ja schon im Saisonvorlauf (allerdings von nur wenigen) betont. Wird es jetzt schon bald eng für Schulte, wenn der alleinregierende Mäzen Druck machen sollte?

    @ Detlef: Volle Zustimmung zum Thema, Schiris. Der DFB muss aufwachen. @ Tiberias: Wozniak ist eine wirklich sehr gute FF-Linienrichterin, aber neutral formuliert: Nicht jede Linienrichterin ist auch eine gute Feldschiri bzw. „Schiri des Jahres“-Kandidatin.

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  • holly sagt:

    zu meinem letzten Post muss das natürlich heissen

    @ Sam

    statt Sheldon
    ….

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  • Sam sagt:

    @holly

    Ich bin absolut bei dir, jeder hat eine andere Wahrnehmung von gut bzw. ordentlich und man sollte den selben Maßstab für alle Teams nehmen.
    Aber die Neutralität geht einfach verloren, wenn es um die eigene Lieblingsmannschaft geht. Das sieht man u.a. hier doch wunderbar.
    Und das ist ja auch absolut nicht schlimm, im Gegenteil. Aber man sollte beim eigenen Team nicht völlig kritikresistent sein und bei den Gegnern an den kleinsten Kleinigkeiten rumnörgeln.
    Ich habe als Bayern-Fan mit Sicherheit die Vereinsbrille auf und sage das war bislang gut bis ordentlich und ein toller Saisonstart. Das Spiel gegen Frankfurt war nicht gut, aber auch kein Totalausfall. Da jetzt gleich eine Krise herbeizurufen bzw. sämtliche Qualität und Top-3 Aspirationen abzusprechen ist meiner Meinung nach einfach überzogen. Ich bleibe dabei dass die Bayern mindestens um Platz 2 mitspielen werden. Gleichzeitig weiß ich auch, dass das viele anders sehen und das muss man dann auch akzeptieren.
    Niederlagen gehören dazu, die werden Potsdam, Wolfsburg und der FFC auch noch in dieser Saison einstecken.

    Bei manchen wirkt dass hier so nach dem Motto: „Mein Verein ist der tollste und fehlerfrei und wenn du ihn kritiserst, dann ist das lächerlich und du hast keine Ahnung. Kehr doch lieber mal vor der Tür deines Vereins, weil dies und jenes.“ Sachliche Diskussionen geraten hier schnell in Richtung Kindergartenargumente bzw. Kleinkriege und das finde ich einfach schade, weil hier so viele User mit einer Menge Ahnung vom Frauenfußball sind und diese interessanten Beiträge und Eindrücke durch eben diese ausufernden Diskussionen kaputt gemacht werden und einem die Lust am lesen bzw. diskutieren nehmen.

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  • Sheldon sagt:

    @Karl: Wer sagt denn, dass die Budgetangaben stimmen?

    @holly: Ich sehe keine Standbilder, sondern Entwicklungen. Spiele wie gegen Cloppenburg oder Freiburg hätte Bayern in der letzten oder vorletzten Saison noch verloren. Heute gewinnen sie die. Bayern ist stabiler geworden.
    Das Spiel gegen Frankfurt war keine Rückentwicklung der Bayern. Hätte Frankfurt so gespielt wie letztes Jahr, dann hätte Bayern das Spiel locker gewonnen. Doch Frankfurt hat gestern so gut wie schon seit mehreren Monaten nicht mehr gespielt. Zum letzten Mal waren sie gegen Potsdam im Pokal (5:1) derart dominant und konsequent. Und das ist schon fast zwei Jahre her.

    Ich lege an jede Mannschaft den gleichen Maßstab an, nämlich die gezeigten Leistungen. Wenn eine Mannschaft wie Wolfsburg letztes Jahr 3 Titel geholt hat mit gutem Fußball, dann erwarte ich von ihr, dass sie dieses Jahr 3 Titel holt mit ausgezeichnetem Fußball. Wenn eine Mannschaft wie Bayern letztes Jahr 4. wird, erwarte ich von ihr den Angriff auf die Top 3. Aber ich erwarte von jeder Mannschaft, dass sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten qualitativ verbessert.

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  • grammofon sagt:

    @Detlef, Tiberias, FF-Fan:

    Ist mir gerade jetzt aufgefallen, dass wir schon wieder die liebe Riem als Schiedsrichterin hatten. Gefühlt pfeift sie jedes vierte Turbine Spiel. Kann das sein? Gibt es dazu irgendwo Statistiken? Oder liegt es nur daran, dass die Schiedsrichterleistung immer dann besonders auffällt wenn sie pfeift?

    Dass sie in der letzten Saison die Schiedsrichterin des Jahres wurde ist mMn eh ein klarer politischer Akt vom DFB, um ihr nach dem desaströsen Frankfurt Spiel den Rücken zu Stärken. (Womit der DFB mal wieder beweist, dass es da mehr um Politik als um sportliche Leistung geht.) Und dass sie dann gleich danach das Auftaktspiel der Potsdamer leiten darf, und dann schon wieder vier Spieltage später… Also gut, ich will jetzt nicht der paranoide Potsdamer sein. Soll sich jeder dazu selber seine Meinung bilden.

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  • Ralligen sagt:

    Welches Problem hat Sheldon eigentlich mit Wolfsburg,war bisher noch kein Wolfsburg-Fan bin es aber durch diese sinnlose (Hass)-Zitate geworden und ich werde mit grosser Freude sehen,wie Frankfurt am Ende wieder mit leeren Händen dasteht und Potsdam,VFL oder sonst irgendwer nächste Saison Champions-Cup spielen wird.Frankfurt braucht vielleicht noch einen Pressesprecher wäre was für Sheldon!!!!!
    Es wird am Wochenende ein böses Erwachen in Jena geben.Viva Jena,Viva Neuseeland!!!

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  • shane sagt:

    Sheldon: „@Karl: Wer sagt denn, dass die Budgetangaben stimmen?“

    ganz grosses kino sheldon. das ist ja NOCH besser als ‚glaube nur der statistik, die du selbst gefaelscht hast‘. *rofl* hast du das in deiner wissenschaftlichen arbeit gelernt, deine argumentation auf quellen zu stuetzen, die nichtmal du selbst glaubhaft findest? geschweige denn, dass du sie verifiziert haettest. sehr kreativ jedenfalls mal wieder!

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  • Tobias sagt:

    @ grammofon:

    Die Statistik spricht folgendes Bild:

    Seit 2010/11 hat Frau Hussein bei den derzeitigen Top4 folgende Einsatzverteilung:

    – VfL Wolfsburg: 0 (selber Landesverband, soeben allerdings 1 Spiel im DFB-Pokal)

    – Turbine Potsdam: 7

    – FFC Frankfurt: 8, dazu 2 DFB-Pokal

    – FC Bayern München: 6

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  • Speedy75 sagt:

    @ Detlef: Stimme dir beim Thema Schiris voll zu. Hier muss der DFB endlich mal in die Gänge kommen. Natürlich kann man nicht erwarten dass sich hier in kurzer Zeit etwas bessert aber man muss viel mehr Frauen ausbilden, oder eben doch Männer einsetzen.

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  • Sven sagt:

    @ FF- Talent
    Danke für die Berichterstattung Freiburg-Duisburg.
    Natürlich hätte Duisburg das Spiel alleine entscheiden können bzw. müssen.
    Ich finde es trotzdem sehr schade. Freiburg hat bei mir wirklich an sympathiepunkten verloren.
    Ich finde es toll, dass sich zwei Duisburgerinnen um zwei Verletzte (davon eine „Gegnerin“) kümmert.
    Würde da niemals einer Spielerinnen einen Vorwurf machen. Das ist es eigentlich, was den Frauenfußball
    Ausgezeichnet hat. Außerdem habe ich wirklich kein Verständnis für die Schiedsrichterin. Sie hatte genug zeit die Situation zu überblicken.
    Schade!

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  • Detlef sagt:

    Tiberias schrieb;
    „Nur muss man auch die andere Seite der Medaille betrachten. Schiedsrichterinnen wachsen nicht auf Bäumen, man kann sie nirgendwo in Serie ernten.“

    Richtig, man muß sie ausbilden und auch weiterbilden!!!

    Tiberias schrieb;
    „Klar sehe auch ich hier den DFB in der Pflicht, aber auch die Landesverbände. Nachdem sich im Mädchen- und Juniorinnenbereich zumindest den Zahlen nach erfreulich viel entwickelt, müssen die LV wie auch der DFB auch auf den Schiedsrichterinnen-Nachwuchs deutlich mehr Augenmerk legen.“

    Ich sehe da weniger im Nachwuchs, als vielmehr in der Ausbildungszeit das Problem!!!
    MM nach werden die Schiris immer jünger, die in der ersten Liga pfeifen dürfen!!!
    Wo soll denn da bitteschön die Erfahrung herkommen???
    Wenn es keine richtige Konkurrenz gibt, wo man sich erst mal richtig durchboxen muß, dann bleibt zwangsläufig die Qualität auf der Strecke!!!

    Außerdem liegt mM nach in der Beschränkung auf rein weibliche Schiris auch ein „biologisches Problem“!!!
    Denn wenn eine dann mal das Alter und die nötige Erfahrung gesammelt hat, dann hängt sie sicher bald die Pfeife an den Nagel, und widmet sich der Familienplanung!!!
    Wie viele Mütter gibt es denn unter den Schiri-Frauen, die auf dem höchsten nationalen- und internationalen Level pfeifen dürfen???
    Wenn ich mich nicht irre gar keine!!!
    Auch aus diesem Grund sollte endlich mal über dieses „Tabu-Thema“ beim DFB nachgedacht werden!!!

    Zu guter Letzt müssen die Schiris (egal ob Weiblein oder Männlein), auch einen lohnenden finanziellen Anreiz bekommen, in der FF-Buli pfeifen zu wollen!!!
    Der DFB ist doch immer so groß am Rumposaunen, daß die Strukturen in den Vereinen endlich professioneller werden müssen!!!
    Aber was ist denn aber mit seinen eigenen Strukturen???
    Die Vereine sollen hauptamtliche Trainer und Geschäftsführer einstellen, und was ist mit seinen Schiris???
    Die sollen wohl weiterhin ehrenamtlich-, aus lauter Spaß an der Freude schaffen, sozusagen als ihr Hobby???

    Welche Schiri wird denn dann nach ihrer Babypause wieder die Pfeife in den Mund nehmen, wenn die entsprechenden Anreize fehlen???
    Auch eine Schiri braucht einen gütigen Arbeitgeber, wenn sie diese Aufgabe als Amateur betreibt, will sagen, nicht davon leben kann!!!
    Die Schiri-Männer haben diese Anreize durch die Profiligen im MF!!!

    Als Angestellte des DFB, hätten die Schiri-Frauen (oder auch Männer) der ersten FF-Liga zunächst einmal ein gesichertes Einkommen, und für Qualifizierungen und Spieltage auch einen verständnisvollen Arbeitgeber!!!
    Und ich hoffe hier fragt jetzt niemand, wo denn das Geld dafür herkommen soll!!!

    Am Schluß noch eine Anregung an die Journalisten unter Euch!!!
    Warum werden eigentlich Schiris im FF so selten interviewt???
    Vor allem an Spieltagen, zu strittigen Szenen, sollte man die Frauen an der Pfeife viel, viel öfter befragen, was sie in den betreffenden Aktionen gesehen haben!!!
    Im MF ist das längst Gang und Gebe, und sollte mM nach auch im FF Einzug halten!!!

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  • grammofon sagt:

    @Tobias: Danke für die Statistiken. Gibt es dazu auch eine Quelle? Nicht dass ich dich hinterfrage, ich würde nur gerne mal selbst ein bisschen darin schnuppern.

    Also nur damit es klar ist: Ich unterstelle Frau Hussein nicht, dass sie was gegen Potsdam hat. Sie ist schon unparteiisch. Alles andere wurde ja schon gesagt.

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  • Dummkopf sagt:

    BITTE SHELDON !!!

    Mach doch mal ein bisschen langsamer, da kommt ja kein Schwein mehr mit. Ich brauche Wochen, bis ich deine Kommentare alle aufgearbeitet habe.
    Du sagst, die Trainer sollen ihre Stars ein wenig SCHONEN.
    Und du legst doch an alle die gleichen Massstäbe an.
    Mancher hier würde zwar schon sagen, dass du von Zeit zu Zeit ein klein wenig rotierst. Aber du selbst musst dich dann auch noch mehr SCHONEN, um den Qualitätslevel deiner Darbietungen voll aufrechtzuerhalten.

    Goethe hat seinen Faust doch auch nicht in 3 Tagen verfasst.

    Also beim ersten überfliegen fasse ich zusammen, dass du beim WOB-GEGENTOR wie immer bei solchen Freuden-Ereignissen gut und richtig hingeschaut hast (Sicherlich mehrmals in Zeitlupe).
    Aber dann? Du willst jetzt Bell und Sammer als ausgewiesene Fachleute auf diesem Gebiet zur Qualitätssicherung nach Wob schicken. Um löblicherweise gefährliche SCHLAMPIGKEITEN zu unterbinden, die sie dort beim Einbau der Bremsseilzüge in ihre Seifenkisten sicher haben einreissen lassen. (Bei Kellermann, dem alten Tripel-Schlamper)

    Und du bist jetzt neuerdings wieder FFC-Fan geworden, weil die seit Bell anstatt Kahlert nicht mehr so schlampigen aber dafür konsequenten Fussball spielen.

    Sieht du, das ist es was ich meine. Kein Wunder, dass dein Kurzzeitgedächtnis in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn du dich nicht ein bisschen mehr schonst.

    Oder wie erklärst du dir sonst, dass du dich nur 3 Tage an deine neue Liebe FFC zurückerinnern kannst?
    Und das Spiel davor, in dem der FFC ein Musterbeispiel an Schlampigkeit und Inkonsequenz war, anscheinend schon wieder vollkommen aus deinem Gedächtnis verschwunden ist.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Du hast nun deine Ansprüche an die Vereine der FF-Buli, zumindest bei den TOP 4-Teams erklärt und das lasse ich mal so stehen.Ich finde es nicht realistisch und eigentlich auch vermessen sich als WOB die Trippel-Titelverteidigung von vornherein auf die Fahnen zu schreiben.Das Saisonziel heißt, ohne tiefzustapeln, um alle 3 Titel möglichst lange mitzuspielen und wenn möglich auch wenigstens 1 Titel zu verteidigen.Das heißt nicht,wenn möglich,auch alle 3 Titel zu erringen.Da dies aber nicht nur von der eigenen Form,von Losglück,von Verletzungen und nicht zuletzt von der Witterung (mit entsprechenden Spielplanverschiebungen)abhängig ist,stimme ich mit der ausgegebenen Zielsetzung für dieses Jahr vollkommen überein.
    Da wir hier ein Forum für den FF haben und möglichst alle Clubs und deren Sympatisanten ansprechen sollten, möchte ich auch weiterhin dafür plädieren auf der Ebene der Vereine zu bleiben und uns davor,wie bisher auch weitestgehendst gelungen, bewahren in rein persönliche Diskussionen abzugleiten.
    @Dummkopf.Schön,daß sich in diesem Forum auch jemand um die sozialen und gesundheitlichen Aspekte der User kümmert,wie es ja offensichtlich auch eine Duisburgerin um eine Freiburgerin getan hatte.

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  • Tobias sagt:

    @ grammofon: weltfussball.de hat da meines Erachtens die übersichtlichsten Zusammenstellungen, für Frau Hussein z.B. hier: http://www.weltfussball.de/schiedsrichter_profil/riem-hussein/

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  • FF-Beobachter sagt:

    Habe das Tor geg. Duisburg jetzt paar Mal gesehen und kann nicht glauben, was ich gesehen habe. Neboli wird mit voller Wucht in den Bauch/Unterleib getroffen (die Arme! Sie wurde schon vor 1 Woche mit dem Ball voll ins Gesicht getroffen…), die Schiedsrichterin pfeift nicht. Es liegt eine Freiburgerin im 5er Raum – auch das kein Grund für die Schiedsrichterin zu pfeifen. Links außen liegt eine Duisburgerin, um die sich wohl Oster kümmert – auch das scheint die Schiri nicht zu jucken. Auch Himmighofen liegt am Boden. Wo war bloß die Schiri? Hab diese schon unter den zahlreichen Verletzten vermutet. Irgendwann kommt sie doch ins Bild, also sie war tatsächlich bei dieser irrsinnigen Situation, aus der der Siegtreffer erzielt wurde, live dabei. Unglaublich schlechte Leistung von Frau Baitinger. Das müsste ihr im Nachhinein sehr peinlich sein. Die junge Wahlen, die statt weiter zu spielen, sich um die verletzte Freiburgerin gekümmert hat, musste sich bestimmt hinterher noch Vorwürfe gefallen lassen. Es würde mich nicht wundern, wenn diese in Zukunft mit ihren spontanen Hilfeaktionen etwas sparsamer umgeht. Ihre Mannschaft wurde schließlich dafür bestrafft. Ein Unding!
    Und Freiburg verliert durch ihre Unfairness einige Sympathiepunkte nicht nur bei mir, wie dies zahlreiche Kommentare von empörten Zuschauern belegen. Skandal der Hinserie!

    Übrigens ist der „Elfmeter“ von Bajramaj eine Lachnummer. Was ist bloß los mit der Leistung mancher Schiedsrichterinnen?

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  • Dummkopf sagt:

    @Altwolf: Danke, du weisst ja, dass mir an sheldon viel liegt. Wobei ich mir gar nicht vorstellen mag, welche gesundheitsgefährdenen Blutdruckwallungen sheldon auch bei anderen auslösen könnte (der das ja bereits spielend bei einem Gegentörchen für Wob schon schafft) wenn er sich nach einem Wunschergebnis nächstes Wochenende sicher zu schier unermesslichen Höhen aufschwingen sollte.

    Aber eigentlich wollte ich noch zum TRAUER-SPIEL

    SC Weiterspielen – FCR Duisburg

    schreiben.

    Ich verstehe auch die Öffentlichkeitspolitik beim SC Weiterspielen nicht.
    Das ist ein Club, der sich doch eigentlich über Jahre bei M und F den (auch bei mir) sehr sympathischen RUF des liebenswerten, SKANDALFREIEN, HART ARBEITENDEN kleinen Underdogs erarbeitet hat.
    Und man lässt jetzt zu, dass einige Einzelpersonen diesen Ruf so ramponieren ohne irgendeine offizielle Stellungnahme oder Entschuldigung?

    HP-Spielbericht:
    „Kurios war an diesem Treffer, dass Chioma Igwe sowie zwei Duisburger Spielerinnen verletzt am Boden lagen, die Partie jedoch nicht unterbrochen wurde.“

    Das ist alles.
    So liest sich das dort also, wenn man selber weiterspielt und dadurch ein Tor erzielt, weil sich GANZ OFFENSICHTLICH gegenerische Spielerinnen um meine verletzt am Boden liegende Mitspielerin kümmern.
    Nun, man kann dem Autor, Tobias Becker, zumindest keine Falschinformation unterstellen. Ich finde jedoch, man hätte sich um mehr Vollständigkeit bemühen können.

    Auf der nach unten offenen „UNTERSTE-SCHUBLADE“ – Skala
    der Unsportlichkeiten hat damit der SC Weiterspielen seinen Anspruch auf die Führungsposition eindrucksvoll untermauert, nachdem man ja vorher schon durch die Händedruck-Verletzungs-Aktion des vorigen Trainers gegen eine Schiedsrichterin in der Vorsaison schon eine Spitzenposition eingenommen hatte.

    Zumindest braucht man in Weiterspielen jetzt nicht mehr mit dem Finger auf Schachtjor DONEZK zu zeigen. Bei denen hat man immerhin gesehen, das wenigstens ein Teil der Mannschaft sich nicht sehr wohl gefühlt hat. Ich hatte auf ähnliche Berichte auch aus Weiterspielen gehofft.

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  • balea sagt:

    Ich lese so gerne Twitter. 140 Zeichen und man weiß Bescheid.

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  • Anniko sagt:

    Auf der Seite vom SCF ist eine etwas längere Version von der Endstehung des Tores zu sehen. Vieleicht überdenken da einige ihre Meinung und können erkennen warum die Schiedsrichterin das Spiel nicht unterbrochen hat. Den Mädels unterste Schublade vorzuwerfen geht überhaubt nicht.

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  • Jennifer sagt:

    @Balea: Super-Beitrag 15.10. um 1.55 Uhr bekommen. Danke! „Goldene Kommentatorgabel“

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  • Dummkopf sagt:

    @balea:

    Schade. Wirklich Bescheid? Nein!

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  • Aldur sagt:

    Hier gibt es ein Video von der Situation, mit etwas mehr Vorlauf, als in der DFB-TV-Torshow: http://www.youtube.com/watch?v=l3uEi8DUrik

    Dabei fällt mir zunächst auf, dass die Ursache für die im Fünfer liegende Freiburgerin (Igwe?) ein Foul von Duisburgs Wahlen war, für das es anderswo durchaus schon mal Strafstoß gegeben hat. Auch bekommt Neboli den Ball keineswegs in den Unterleib, sondern eher an den verlängerten Rücken – sicher schmerzhaft, aber wohl nicht akut gesundheitsgefährdend. Das die erneute Flanke danach noch ausgespielt wird ist vielleicht etwas unglücklich, aber in meinen Augen nicht der Skandal, zu dem es Einige hier vor lauter überschäumender Empörung machen wollen. Es liegt dann wohl im Ermessen der Schiedsrichterin, wie schwerwiegend sie die vermeintlichen Verletzungen erachtet. Ich bleibe aber dabei, dass die Situation eigentlich zuvor durch einen Elfmeterpfiff zugunsten von Freiburg hätte aufgelöst werden müssen. Das Fehlen von Statements zu dieser konkreten Situation (im Übrigen aus beiden Lagern) könnte möglicherweise auch ein Indiz dafür sein, dass die direkt Beteiligten das Ganze nicht so dramatisch sehen, wie offenbar einige Kommentatoren hier.

    Der Vergleich mit der Aktion von Luiz Adriano aus der letzten Saison ist aberwitzig, weil der sich damals heimtückisch einen Vorteil erschlichen, und zu einem Treffer genutzt hat, den sein Team eigentlich fairerweise dem Gegner hatte zurückgeben wollen. Davon kann hier beim besten Willen nicht die Rede sein.

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  • Thomas sagt:

    Ein paar Anmerkungen zum Thema Schiedrichterinnen:
    SchiedsricherInnen sind Menschen und Menschen machen nun mal Fehler und damit müssen wir leben.
    Auch im Männerfußball findet man kaum einen Spieltag wo es keine umstrittenen Entscheidungen bzw. Fehlentscheidungen gibt.
    Wenn Männer pfeifen wird es nicht automatisch besser.
    Ich schaue mir regelmäßig Frauenhandball und Frauenvolleyball im Internet an und auch dort gibt es umstrittenen Entscheidungen bzw. Fehlentscheidungen – dort werden die meisten Spiele von Männern gepfiffen.

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  • holly sagt:

    @ Sam

    ich bin vollkommen deiner Meinung. Finde das auch ziemlich unerträglich wie auf manchen Clubs rumgehackt wird.
    Ich persönlich habe keinen Lieblingsclub in der ersten Liga. Mein Verein spielt leider mal wieder nur RL.
    Aber in fast jedem Verein der ersten Liga habe ich Spielerinnnen die ich gerne spielen sehe. So bin ich eigentlich trotzdem ziemlich neutral. Bei manchem Spielen weiss ich dann garnicht ob ich mich wirklich über Tore freuen soll.

    Um nochmal auf Bayern zurück zu kommen, ich denke sie werden am Ende wieder nur den 4 Platz belegen. Ausfälle wie im Moment sind einfach mit den Ersatzspielerinnen nicht aufzufangen.

    @ Sheldon

    der Gegner spielt immer nur so gut wie man es zulässt. Frankfurt war vielleicht auch nur so gut weil Bayern so schlecht war?

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  • Monk sagt:

    @holly

    Oder Bayern war vielleicht nur so schlecht, weil Frankfurt so gut war? 😉

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  • enthusio sagt:

    @Aldur:

    Ich sehe es nach Betrachten des Videoausschnitts genauso wie Du, weder Himmighofen noch Neboli haben sich durch gegnerische Fouls verletzt, dafür aber Igwe nach dem Foul von Wahlen.
    Das Tor war im übrigen schön herausgespielt, die Duisburger Abwehr (Müller, Silva) hat geschlafen, das Verhalten von Wahlen in dieser Szene hat allerdings kabarettreife Züge :-).
    Solche Szenen wird man im Männerfußball niemals finden – und das meine ich als Kompliment an die Frauen.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Das wird immer gerne als Argument gebracht, ist aber streng genommen keines bzw. immer nur untergeordnet. Beispiel: Gegen eine Mannschaft wie Sindelfingen kannst du zur Zeit so ziemlich alles zulassen, diese wird kein und nur kaum Kapital daraus schlagen. Wieso? Weil sie selbst über nicht annähernd ausreichende EIGENE Fähigkeiten verfügt, um eine andere Mannschaft auf Bundesliganiveau zu schlagen.
    Gegen eine Mannschaft wie die deutsche Nationalmannschaft dagegen kannst du so ziemlich alles verhindern und wirst am Ende wahrscheinlich doch mit einer Niederlage vom Platz gehen, sofern du nicht zu den Top 3-4-Nationen gehörst.

    Deswegen kommen doch viele Computer-Manager-Spiele der Realität durchaus nahe, können Marktwerte verhängt werden etc., weil dieser Faktor letztlich nur marginal ist. Vielmehr hängt letztlich von der eigenen physischen und psychischen Verfassung der Spielerinnen sowie von der Spielanlage ab. Und dort muss man bei Frankfurt sagen, dass das Spiel in allen Bereichen verbessert war. Es gab kaum vermeidbare Abspielfehler, das Zweikampfverhalten war sehr gut, das Umschaltspiel von Offensive auf Defensive war sehr flüssig, Frankfurt hat früh gepresst, man hat Spielzüge vernünftig zu Ende gespielt, die Chancenverwertung stimmte, all das sind Dinge, die in Frankfurts eigener Hand lagen und die Bayern überhaupt nicht zulassen oder verhindern konnte.

    Insofern kann man gut und gerne sagen, dass Frankfurt spielbestimmend war und sich Bayerns Kontrolle entziehen konnte, was Bayern nicht gelang.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    wie ich oben schon geschrieben hatte, es sieht jeder die Spiele anders. Aber kein Problem. Ich zum Beispiel fand Frankfurt nicht besonders gut, sondern Bayern eher schwach.
    Zum Ende der Saison sind wir schlauer wer seine Ziele erreicht hat und wer nicht.

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Das hat nichts mit „unterschiedlicher Perspektive“ zu tun, sondern einfach mit harten Fakten. Wieviele Fehlpässe, Laufpensum, wieviele Torschüsse, Passwege, Seitenverlagerungen, das kann man alles ermitteln.

    Kein Scherz, man kann Fußball bis ins kleinste Detail objektiv in Zahlen und Daten widerspiegeln. Wie man das Ganze interpretiert, ist dann eine andere Sache. Aber was die Leistung eines Teams betrifft, sind das nur Nuancen, die durch Interpretation zustande kommen.

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  • Matze sagt:

    @Sheldon: Aber dann geht der Spass flöten. Ich will mich im Stadion ärgern, wenn mein Verein verliert; ich will mich freuen, wenn mein Verein gewinnt. Ich will schöne Spielzüge sehen und schöne Tore. Und ich will vor allem eins nicht: Mich hinsetzen und das ganze wissenschaftlich aufarbeiten. Das überlasse ich den Statistikern. (und Sheldon)

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  • Sheldon sagt:

    @Matze: Das darf auch jeder. Aber zum sich ärgern gehört dann eben auch, zugeben zu können, wenn eine Mannschaft eine bestimmte, von ihr erwartbare Leistung nicht erbracht hat. Und das gilt selbst bei einem Sieg gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller, der eben nicht souverän erzielt, sondern gerade mal eben so dahingestottert wurde.

    Das schlimmste nämlich ist, wenn man sich auf einer scheinbaren Überlegenheit ausruht. Müßiggang ist aller Laster Anfang (und damit meine ich weder den Biathlon-Trainer noch die Teile, die immer die Autobahnen verstopfen). Wer sich sonst keinen Reim darauf machen kann, weil es nicht mehr seinen Sprachgebrauch trifft, bitte googlen.

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  • FF-Talent sagt:

    Nochmal zu Freiburg, @ Aldur/enthusio: Richtig, man muss schauen, dass man die Situation beim SCF-Siegtor nicht überbewertet (Adriano-Vergleiche, Mega-Skandalisierung der ganzen Mannschaft). Duisburg hätte in den übrigen 89 Min. mind. 1 Tor schießen müssen, hätte auch in der besagten Szene weiterspielen können/sollen/(müssen?). Aber Elfmeter hätte es für den (einfach nur technisch miserablen) Kopfballversuch von Igwe (die im Fünfer) auch nicht geben dürfen. 1. Abpfeifen und Schiriball wegen der Verletzten, 2. Abseits (Igwe) oder 3. Freiburger Fairplay (den Ball ins Aus) wären gleich drei(!!) gute und regelkonforme Entscheidungsmöglichkeiten für eine erfahrene Baitinger bzw. die Freiburger Mannschaft sein können. Schade, dass die vierte (weitermachen) gewählt wurde.
    Kahlert hat sich bei Herrn Juchems Kollegen auf framba übrigens sehr wohl (aber sehr diplomatisch) zur Torszene geäußert!
    Und um das Thema langsam zu beenden noch etwas anderes zum SCF: Interessant, dass Freiburg auch nach Ende der vermeintlichen „Trainerdiktatur“ (Pilipovic) konditionell und spielerisch (noch) konstant gut geblieben ist, vielen Unkenrufen gegenüber dem neuen Trainer zum Trotz! Und unabhängig von der aktuellen SCF-Unsportlichkeitsdiskussion.

    PS: Zur allgemeinen Schiri-Diskussion nur ein kleiner Gedankenanstoß: Natürlich ist der DFB mit den Unterverbänden in der Pflicht und hat viel verschlafen. Aber ein Aspekt ist auch, dass die Schiris alle (MF und FF immer aus Vereinen, von der Basisi kommen). Z.B. im Männerbereich hat jeder Erst- bis Drittligist eine oft sehr passable Schiri-Abteilung und viele Amateurclubs werben aktiv um Mitglieder als Schiris. Für Schiris bekommt ein Verein Geld, andererseits muss er STrafe zahlen, wenn er zu wenige/keine für den Spielbetrieb stellt. Wenn schon der DFB bei den FF-Schiris versagt, wieso nehmen das nicht die FF-Vereine selbst in die Hand? Gerade die großen (als Vorbilder) und die Männerableger könnten da was machen. Aber hat jemals einer eine größere Schiri-Werbeaktion bei FF-WOB, Potsdam, Hoffenheim, Frankfurt etc. mitbekommen? Wieviele Schiris aus FF-Buli 1 und 2 sind vom VfL WOB (FF), von Hoffenheim, von Turbine oder dem FFC (nur als Beispiel)? Da sind ausnahmsweise auch die Vereine und ihre Mitgliederbasis in der Pflicht noch mehr zu leisten, oder? (Das ist nur ein Teilbereich der Schiri-Debatte im FF, die anderen hier auch schon diskutierten, wichtigen Bereiche der Diskussion bleiben davon unberührt).

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  • Dummkopf sagt:

    @sam@holly.
    Es ist doch alles nur eine Frage des Blickwinkels, dann wird aus dem unerträglichen Rumhacken interessante Emotions-Literatur. Schaut euch doch mal nur die wunderbaren „Verteidigungs“-Kommentare zum SC Weiterspielen an!

    Da muss man die Inhalte einfach nicht mehr so wörtlich nehmen.

    Im Gegenteil, es ist doch wirklich INTERESSANT ZU BEOBACHTEN, wie doch manche dann die Realität der verzerrten Optik der Vereinsbrille anzupassen versuchen.
    Man spürt dann immer so nett das unterbewusste Wissen um die eigene Falschposition genau durch, und merkt wie die innere Brille aber verzweifelt sucht nach Ausrede- („hätte ja auch Elfmeter geben müssen“), Ablenkungs- („nicht so schwer verletzt“) oder Verharmlosungs(„vielleicht unglücklich gelaufen“, „Ermessensspielraum“)-Strategien.

    (Un)bewusstes Ziel: OBJEKTIVE Betrachtung der Faktenlage verhindern.

    Mit ein wenig Fantasie kommt man durch solche Kommentare dann darauf, wie man sich als „Vereins-Fan“ in Donezk die Szene schöngeredet hat, a la:
    Gegen uns war 5 Min zuvor doch unberechtigt Abseits entschieden worden. Das wäre auch ein Tor gewesen. Unser Adriano war also gar nicht unsportlich. Der hätte für seine Aktion sogar eigentlich einen Fairnessorden mit Lorbeerkranz verdient. Er hat schliesslich nur für ausgleichende Gerechtigkeit gesorgt.

    Allerdings ging es dort in der CL für Donezk auch um MILLIONEN, während es für den SC Weiterspielen nur um die goldene Ananas, und darum ging, Zuschauern ein gutes und FAIRES Fussballspiel zu zeigen und für den Frauenfussball ein wenig WERBUNG zu machen.

    Das unterste Schublade ist auch NICHT auf die Spielerinnen zu beziehen, die immer in der Wettkampfsituation NICHT eine erhöhte Kameraposition einnehmen und vielleicht noch irgendwelche Anweisungen oder Zurufe von aussen im Kopf haben und blitzschnell entscheiden müssen. Das muss man zu deren Gunsten immer als „milderne Umstände“ beachten. Und unsportlich haben ja sowieso KEINESWEGS ALLE, sondern nur die direkt Beteiligten gehandelt.
    POSITIV ist auch zu vermerken, dass die Spielerinnen kaum GEJUBELT haben, die wussten also instinktiv auch gleich, das wenig ANLASS ZUR FREUDE gegeben ist.
    Wobei im SC Weiterspielen-Video auch einige Sekunden herausgeschnitten wurden. KOMISCH?!

    Es sind aber die Vereinsoffiziellen, die sich das nach dem Spiel IN RUHE mehrmals aus guter optischer Perspektive anschauen können, und dann eine angemessene Reaktion zeigen können, so wie es immerhin das etwas fairere Donezk getan hat.

    In die „unterste Schublade“ muss man immer dann greifen, wenn einem vergleichbar „traurige“ Verhaltensweisen kaum einfallen, und bezogen auf die Reaktion des Vereins ist das hier bei mir so. Ich nehme aber gerne auch andere Bezeichnungsvorschläge dafür zur Kenntnis.

    Auf jedem Fall tut der SC Weiterspielen gerade so, als würde es den Offiziellen dort persönliche, körperliche Schmerzen bereiten offiziell (zB auf der HP) zu sagen:

    „Ok, das ist im Sinne der sportlichen Fairness nicht korrekt abgelaufen. Das können wir nun nicht mehr ändern, aber wir bedauern es zusammen mit allen Fussballfans, und bemühen uns darum, dass es zukünftig nicht mehr passiert.“

    Einen Satz schreiben. 60 sec. Wirklich zuviel verlangt, für jemanden, der wenigstens den Anschein erwecken sollte, sich der sportlichen FAIRNESS verpflichtet zu fühlen?

    Tut auch GARANTIERT NICHT WEH, und hätte niemandem geschadet, aber vielleicht Image-Schaden vom SC Freiburg abgehalten, der nun zum SC Weiterspielen mutiert ist.

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  • enthusio sagt:

    Hier mal eine etwas positivere Darstellung von Sindelfingens Trainer Koutroubis. Mit solchen Äußerungen wird er mir gleich viel sympathischer als mit seinen abwertenden Worten nach dem Essen-Spiel. Doch er scheint offensichtlich zwei Gesichter zu haben.

    http://www.reviersport.de/249177—frauen-sindelfingen-taumelt-richtung-liga-zwei.html

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  • waiiy sagt:

    @Matze: Daumen hoch! Und dabei auch die Leistung der Gegner anerkennen.

    Zu den Schiedsrichterleistungen würde ich mir wünschen, dass auf allen Seiten kleinlicher vorgegangen wird, was Fouls und Unsportlichkeiten (vor allem auch taktische Fouls) angeht.

    Dagegen sollte bei den Abseitsentscheidungen immer mal lockerer gepfiffen werden, weil da sehr oft nicht nach dem Zeitpunkt des Abspiels sondern nach dem Zeitpunkt, wenn der Ball an der Linienrichterin vorbeikommt, entschieden wird. So werden die schnellen Stürmerinnen immer wieder benachteiligt und die wirklich schönen Spielzüge abgepfiffen.

    Außerdem wünsche ich mir mehr Souveränität von den Schiedsrichterinnen, dass sie ein Spiel auch lesen können und so nicht noch die Stimmung auf dem Feld aufheizen. Es ist immer eine gute Schiedsrichterleistung, wenn man den Schiedsrichter gar nicht bemerkt (jaja, 5 EUR ins Phrasenschwein…).

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  • Aldur sagt:

    @FF-Talent: Ich sehe die Situation wie gesagt etwas anders. Igwes Kopfballversuch verunglückt deshalb so, weil sie im selben Moment unten von Wahlen getroffen wird. Für mich ist das ein klares Foul. Was die kurze Einlassung von Kahlert zu der Szene („…da liegen 3 auf dem Boden, und es kommt kein Pfiff…“) angeht, so ist die Teil einer mehr oder weniger allgemeinen Schiri-Schelte. Es gibt darin aber nicht den Hauch eines Vorwurfs an den hier verteufelten Gegner aus Freiburg.

    @Dummkopf: Ich habe in dem Falle überhaupt keinen Grund meine auf der Realität (oben verlinktes Video) basierende Sicht der Dinge irgendeiner Vereinsbrille anzupassen, da mein favorisierter Verein in jenem Spiel gar nicht beteiligt war. Zum Fehlen von offiziellen Statements zu der Situation hatte ich ja bereits eine Vermutung geäußert: Möglicherweise wird das Thema von den direkt Beteiligten gar nicht so hoch gehängt. Daher vermute ich, bei den Verantwortlichen des SCF kann man mit dem vermeintlichen “Image-Schaden“ in Form von Missbilligung eines Einzelnen mit (vorsichtig formuliert) etwas eigenwillig überspitzter Sicht der Dinge, ganz gut leben. 😉

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  • noworever sagt:

    @dummkopf:
    „Es ist doch alles nur eine Frage des Blickwinkels … – … Da muss man die Inhalte einfach nicht mehr so wörtlich nehmen.
    Im Gegenteil, es ist doch wirklich INTERESSANT ZU BEOBACHTEN, wie doch manche dann die Realität der verzerrten Optik der Vereinsbrille anzupassen versuchen.“

    im allgemeinen (verständnis) kommt das reizwort „realität“ jedoch leider IMMER mit einer „verzerrten optik“ daher.
    der eine verein heißt @dummkopf … der andere @noworever – und schon haben wir wieder eine neue ich-ag. 😉

    die realität einer vereinsbrille ist jedoch nicht höher oder tiefer wertzuschätzen, als die nicht-vereinsbrillen-realität … beruhen solche sog. realitäten doch permanent nur auf einem dualen system von … gut/böse, richtig/falsch … begriffe, die ja in sich schon völlig relativ sind.

    erst, wenn ich mich in der glücklichen lage wiederfinde diese ‚dualen systeme‘ als etwas spielend-fließendes zu begreifen … empfinde ich auch keinen zwang mehr eine bestimmte situation/person, als etwas absolutes zu be- oder gar verurteilen.

    eine „OBJEKTIVE Betrachtung der Faktenlage“ wird daher IMMER eine relative ‚vereinsbrillen‘-betrachtung sein.
    … solange dies jedoch spielerisch … fließend … (ob nun unter dem ‚label‘ 4-1-4-1 oder 4-3-2-1 etc) geschieht … ist das ergebnis immer … „FAIRNESS“ … und tut … „GARANTIERT NICHT WEH“. 🙂

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  • Dummkopf sagt:

    @aldur

    Ja, wenn es um SPORTLICHE FAIRNESS geht, werde ich gerne zum kleinen sheldon.

    DiCanio, mag ich sonst nicht besonders,
    und da liegt ein GEGENERISCHER Spieler, und nicht direkt vor dem Tor!

    http://www.youtube.com/watch?v=bS1LuSiRrLI

    Selber Schuld, Torwart, würdest du sagen?
    Übrigens, der andere TW, der das Tor am Ende noch zu verhindern versucht, hat sich hinterher auch noch entschuldigt!

    hier noch AJAX, es gibt noch andere, zB Klose:

    Nur mal so als Anschauungsmaterial und NACHHILFE-unterricht für den SC Weiterspielen, was sportliche Fairness BEDEUTET.
    Wobei mE ALLE hier weniger Grund hatten, sich fair zu zeigen, da im Fall Weiterspielen sich GEGNERISCHE Spieler um MEINE Verletzte gekümmert haben.

    Das interessante ist, dass es ja neben den Vereinsbrillen auch noch Anti-Vereinsbrillen, spezielle Trainer- und Spielerbrillen etc gibt. An Anti-Fairnessbrillen glaube ich noch nicht.
    Zu beurteilen, ob im übrigen nicht bei deinem Kommentar die oben genannten Ablenkungs- und Verharmlosungs-Strategien zutreffen bleibt jedem selbst überlassen.

    Leider ist die WERTSCHÄTZUNG sportlicher FAIRNESS sehr im ABWÄRTSTREND, und ich bin froh, von Leuten die hier überhaupt noch die völlig SINNLOSE ABLENKUNGS-Diskussion beginnen, ob das vorher nun Elfmeter war oder nicht, als ein „Extremist“ angesehen zu werden.

    Danke dafür!

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  • Dummkopf sagt:

    @nowo

    Jetzt wirst du aber arg abstrakt/philosophisch/psychologisch/schwerverständlich.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe zur „subjektiven“ Objektivität, hast du damit sicher grundsätzlich Recht.
    Aber jede weitere Antwort würde den Rahmen eines FF-Kommentars sicher sprengen.

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Die erste Aktion ist einfach nur mal absolut genial^^ Die anderen Szenen kannte ich schon.

    Danke fürs Posten!

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  • FF-Talent sagt:

    @ enthusio: Danke für den Link mit dem SiFi-Artikel bei Reviersport. Und Zustimmung: So richtig schlau wird man bei SiFis Traineraussagen z.Zt. wirklich nicht!

    @ Aldur: Zum Glück kam hier im Kommentarbereich niemand auf die Idee noch weiter beim SCF „im Dreck zu wühlen“ (Ausnahme: die Handschüttel-Affäre wurde wieder aufgewärmt) … Der Gesamtverein SCF wäre aus seiner Zitat „Verteufelung“ so schnell nicht wieder herausgekommen! 😉 Aktuelle Beispiele: 1. Mitte Sept. Männer-Trainer Streich muss 5000 Euro wegen Schiribeleidigung zahlen. 2. Ende Sept. muss TW-Trainer Andy Kronenberg 500 Strafe blechen. Und jetzt 3. Anfang Okt. das Skandaltor bei den SCF-Frauen!

    Da kommt doch einiges zusammen! Und das alles sogar ohne das Zutun eines M. Pilipovic! 😉 Spaß beiseite. Bald ist Wochenende, dann warten schon die nächsten FF-Skandale auf uns. Die FF-Foren bekommen dann wieder viele neue Skandal-Kommentare. (Hoffentlich dann mit weniger Freiburger Themen).

    PS: Weiß jemand, was Pilipovic jetzt nach Freiburg eigentlich macht (irgendwo Trainer z.Zt.)?

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  • noworever sagt:

    @dummkopf
    „Jetzt wirst du aber arg abstrakt/philosophisch …“

    das kann man durchaus so sehen … und, wird wahrscheinlich auch von der majorität hier so empfunden.
    nichts desto weniger ist es in meiner wahrnehmung etwas durch&durch bodenständiges.

    nimm einfach eins der ewigen klassiker hier auf diesem forum (hoffe, es wird nicht wieder zu „abstrakt“):
    also:
    turbine gegen den ffc
    turbine gewinnt
    der turbine fan sagt „gut“
    der ffc fan, „schlecht“
    wo liegt nun das (immer so hoch gelobte) objektive?
    streng arithmetisch müsste es ja genau in der mitte liegen …
    nur … wo fangen „gut“ und „schlecht“ an und wo hören sie auf?
    andererseits, bin ich fein raus (und nebenbei „objektiv“) … wenn ich die exakt-genau gleichen sympathien für BEIDE teams empfinde.
    dann leide – oder, je nachdem – freue ich mich (im absoluten gleichmaß) für beide teams.
    … it’s called TOTAL FUN!
    die frage wäre dann höchstens, ob ich das überhaupt will … ‚meinen‘ verein, inklusive deren brille, quasi sausen zu lassen und den gehassten … auch ‚lieb‘ zu haben.
    eine solche art von zustimmung muss nicht unbedingt (zumind. bei den hardcores) groß & begeisternd ausfallen …

    ja mag sein, dass das alles zu „abstrakt“ ist … für den „FF“ … und unser wertesystem.

    aber … eine orientierung … zumindest, für mich … ist es allemal.

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  • enthusio sagt:

    Für alle, die mal wieder ein Bundesligaspiel mit 8 Toren sehen wollen:

    http://sgs-essen.de/medien.html

    Linda Dallmann ist einfach stark !

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