Home » Bundesliga Frauen

FC Bayern will Siegesserie gegen Frankfurt ausbauen

Von am 11. Oktober 2013 – 11.03 Uhr 29 Kommentare

Im Fokus des fünften Bundesligaspieltags steht die Partie zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem FC Bayern München am Samstag (12.15 Uhr, live auf Eurosport). Gegen die Münchenerinnen hat der FFC in der vergangenen Saison alle Partien verloren und am Ende auch die Qualifikation zur Champions League aus der Hand gegeben. Um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg geht es in Cloppenburg und Essen.

Anzeige

Der FC Bayern scheint sich in den vergangenen anderthalb Jahren zum Angstgegner der Frankfurterinnen entwickelt zu haben. Dabei war das nicht immer so, zuvor haben die Münchenerinnen einige hohe Niederlagen am Main einstecken müssen.

Zum Bundesligatippspiel

Respekt vor Münchener Standards
„In Frankfurt war es immer schwer zu spielen, das wird auch diesmal nicht anders. In der Vergangenheit haben wir oft Abfuhren erhalten“, so FCB-Trainer Thomas Wörle, der mit seiner Mannschaft derzeit auf dem zweiten Tabellenrang liegt. „Wir müssen von Anfang an gut ins Spiel reinkommen und brauchen unsere beste Leistung, um dort etwas zu holen.“

Kerstin Garefrekes (l.) und Vanessa Bürki treffen am Samstag erneut aufeinander. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Kerstin Garefrekes (l.) und Vanessa Bürki treffen am Samstag erneut aufeinander. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Die Frankfurterinnen warten hingegen weiter auf den ersten Heimsieg. Das 2:2 gegen Bayer 04 Leverkusen, bei dem man schon mit 2:0 vorne gelegen hatte, sei „kritisch und konstruktiv“ analysiert worden, sagt FFC-Trainer Colin Bell. „Der FC Bayern München ist der bislang stärkste Liga-Konkurrent, gegen den wir in dieser Saison antreten“, so Bell weiter. „Besonders bei Standardsituationen ist das Team meines Trainerkollegen Thomas Wörle brandgefährlich – für mich in diesem Bereich die beste Mannschaft der gesamten Liga.“

Freiburg empfängt den FCR
Alle weiteren Begegnungen des fünften Spieltags werden am Sonntag um 14 Uhr angestoßen. Darunter das Duell zwischen dem SC Freiburg und dem FCR 2001 Duisburg. Die Breisgauerinnen gehen mit zwei Siegen im Rücken in die Partie – und in beiden hielt SC-Torhüterin Laura Benkarth ihren Kasten sauber. Das Team muss allerdings gegen Duisburg auf Nationalspielerin Melanie Leupolz verzichten.

Beim FCR hat Trainer Sven Kahlert unterdessen versucht, trotz der letzten Niederlagen gegen Potsdam und Wolfsburg an die positiven Aspekte zu erinnern. „Wenn wir die Leistungen aus Potsdam und von der ersten Halbzeit gegen Wolfsburg wiederholen können, haben wir eine gute Chance, etwas Zählbares mit zu nehmen“, so Kahlert.

Ärgert Leverkusen auch die Potsdamerinnen?
Nach dem etwas überraschenden Remis beim 1. FFC Frankfurt empfängt Bayer 04 Leverkusen nun den 1. FFC Turbine Potsdam. Die Potsdamerinnen stehen momentan an der Tabellenspitze, haben aber in der Meisterschaft gegen Jena und im Pokal gegen die SGS Essen gepatzt. Eine Überraschung gegen die bislang ungeschlagenen Leverkusenerinnen ist also nicht ausgeschlossen.

Alisa Vetterlein fährt zum Ex-Club
Meister VfL Wolfsburg hat nach den beiden Unentschieden zum Saisonauftakt zuletzt ebenfalls zwei Erfolge eingefahren und in der Champions League gelang am Mittwoch ein 14:0-Sieg in Tallinn. Gegen Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim sind die Favoritenrollen klar verteilt. „Diese Mannschaft ist aktuell die beste in Europa und aus meiner Sicht Top-Favorit auf die Meisterschaft. Die Qualität in der Mannschaft ist so hoch, wir müssen über unsere Leistungsgrenze hinausgehen“, so TSG-Trainer Jürgen Ehrmann. Für seine Torhüterin Alisa Vetterlein gibt es dabei ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Club. „Natürlich ist das Spiel für mich ein ganz besonderes. Ich freue mich sehr, meine alten Teamkolleginnen wiederzusehen“, sagt die 24-Jährige, die beim Gewinn des Triples noch den Kasten des VfL hütete.

Bislang sieglose Cloppenburgerinnen empfangen Jena
Wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg werden in Cloppenburg vergeben. Der BVC, der noch immer auf den ersten Saisonsieg wartet, empfängt den FF USV Jena. Mit einem „Dreier“ könnte den die Cloppenburgerinnen, die momentan zwei Punkte auf dem Konto haben, auf Jena aufschließen (5 Punkte). Bei den Remis gegen Essen und Leverkusen konnte der BVC bislang beide Male punkten, wenn es gegen Teams aus der eigenen Tabellenregion ging. Die beiden klaren Niederlagen wurden gegen die Spitzenteams Frankfurt und München kassiert.

Sindelfingen fährt zur SGS
Ebenfalls in der unteren Tabellenregion findet sich die SGS Essen derzeit wieder. Auch sie ist bislang in der Meisterschaft noch sieglos, gegen den VfL Sindelfingen aber am Sonntag in der klaren Favoritenrolle.

Tags: , , , , , , , , , , ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

29 Kommentare »

  • Dummkopf sagt:

    Das ist schon ein kleines „must-win-game“ für den FFC.

    1. Der FFC hat schon 4-(Soll)Punkte Rückstand auf Bayern
    2. Bayern ohne Lotzen und Tymrak ist kein absolutes Topteam mehr.
    (Was Bayern ja letztes Saison nur in der Rückrunde war, weil da Lotzen überragend gespielt hat)

    Also wenn nicht JETZT gegen Bayern DAHEIM gewinnen, WANN dann?

    Sollte Bayern auch ohne Lotzen und Tymrak dagegen beim FFC nach auswärts in Wob ebenfalls ungeschlagen bleiben (also in den vielleicht zwei schwersten Spielen der Saison) sind sie endgültig ein Top-Favorit.

    Also mal sehen, ob Bells „kritische und konstruktive Analyse“ genutzt hat. Schade, dass davon in seiner Nach-Spiel-Analyse auf der Homepage noch nicht viel zu sehen war.

    Aber der FFC gewinnt trotzdem. Die Spielerinnen wissen, um was es geht.

    (0)
  • waiiy sagt:

    Das wird jetzt wirklich ein richtig spannendes Spiel, zumal in Frankfurt wohl mittlerweile niemand mehr Bayern unterschätzt nach den letzten beiden Jahren.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.Von der Konstellation her ein hochinteressantes Spiel,was glücklicherweise auch im TV zu verfolgen ist.Der FFC sollte dieses Spiel zumindest nicht verlieren,wenn noch alle Optionen in der Meisterschaft bleiben sollten.Das Fehlen von Lotzen u.Tymrak mindert dabei Bayerns Konterspiel,so daß entscheidend sein wird,ob Frankfurts Offensive insbes. L.Bajramaj
    Unruhe in Bayerns Defensive bringen und damit auch für C.Sasic o.K.Garefrekes Räume und Abschlußchancen schaffen kann.
    Ob sich allerdings M.Behringer u.S.Laudehr gegen V.Bürki u.A.Brooks durchsetzen können ist schwer einzuschätzen und wohl tagesform abhängig.So vom Bauchgefühl her rechne ich eher mit einem 1:1 oder 2:2.Ich bin auch gespannt ob C.Bell bei seinem eher defensiven Spielstil bleiben wird.

    (0)
  • noworever sagt:

    @dummkopf

    … for bell’s sake! – they have to win!

    … otherwise, he’s ready for the intensive care.

    (0)
  • Henning sagt:

    Was reden hier alle von dieser Tymrak? Die hat bei Bayern bisher noch nix bewiesen… Außer Alleingänge hat die nix drauf…und genau das Gegenteil macht die Bayern derzeit so stark: Der Zusammenhalt & Teamgeist!!!

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    Fazit also: Der FFC steht im fünften Spiel der Runde bereits mit dem Rücken zur Wand.
    Ähnlich wie @dummkopf bezweifle ich allmählich, dass Colin Bell sich und seine Direktiven „kritisch und kostruktiv“ zu hinterfragen in der Lage ist, hat er doch gegen Leverkusen eine zu „80 Prozent starke Leistung“ gesehen. (SiDi-Einsichten spart ich wegen Fremdschämens lieber aus.)
    Schlimmer noch, was Bell dann als Einsichten folgen lässt: „Es gilt daher, Freistöße und Eckbälle gegen uns möglichst zu vermeiden, was uns (..) gegen die SGS Essen und Bayer 04 Leverkusen zu selten gelungen ist. Zudem müssen wir bei Standards des Gegners noch strikter die Ordnung halten und energischer in die Aktionen gehen als beispielsweise in der Schlussphase des Leverkusen-Spiels.“
    Mit andern Worten: Nochmehr = besser verteidigen!!
    Also werden wie uns weiter auf massive Deckung und eine einsame Sturmspitze und an eine Lira Bajramaj gewöhnen müssen, die sich in Strafstöße wirft und Gegenerinnen abgrätscht. Auch wenn Lira für ihren Einsatz vielfach gelobt worden ist, wüsste ich bessere Felder für sie, sich zum Vorteil des Teams auszuzeichnen.
    Wie Bell solche Direktiven mit „Begeisterung und Unbekümmerheit“ (heute in der FAZ) in Einklang bringen will, ist mir ein Rätsel.
    PS an Nowornever und einen alten Thread: Das Eckenverhältnis FFC gegen SGS Essen war (laut Journal Frankfurt) offiziell 1:15.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Henning: Kunststück, sie hat ja bisher auch kaum gespielt und ist verletzt, hatte also nicht besonders viel Gelegenheit, sich auszuzeichnen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Bayern hat immer noch sehr viele gute Spielerinnen in ihren Reihen, Brooks und Hagen voran.

    Für mich übrigens ein Ritterschlag für Baunach und Romert, dass Bell, der ja mit Marozsan und Behringer selbst die beiden Standardschützinnen der N11 in seinen Reihen hat, in Bayern die Mannschaft mit den gefährlichsten Standards sieht. Wenn sie hinten dicht halten, dann kann das auch ohne die beiden Verletzten durchaus was werden.

    Für mich ist Bayern schon lange ein Topfavorit, wie man weiß, und ich bin mir durchaus sicher, dass sie dieses Spiel gewinnen können!

    (0)
  • djane sagt:

    im dfb-Pokal gegen Crailsheim hat Tymrak 90min durchgespielt, ein Tor erzielt und ansonsten sehr mannschaftsdienlich agiert.Von ihrer Vorarbeit haben Hagen und Co. durchaus profitiert…

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    @henning
    Tymrak hat nix bewiesen? Das ist relativ.
    Es ist immer gut, seinen Horizont etwas zu erweitern. Die Welt hört doch nicht an der nächsten Grenze auf.
    Dafür gibt es zB google.
    Tymrak war in der NWSL (USA-Bundesliga sozusagen)
    „rookie of the year“ (bitte googlen, was das bedeutet)
    und Spielerin des Monats Juli.
    Hat gerade ihr erstes Länderspiel für USA gemacht.
    Die USA Nationalmannschaft ist besser als die deutsche in der FIFA-Rangliste, und um dorthin zu kommen, muss man schon beweisen haben, mehr als geradeaus laufen zu können. Sie ist somit bereits dort, wo etwa eine Brooks erst noch davon träumt, vielleicht irgendwann mal hinkommen zu können.
    Frage ist eher, wie Bayern sie halten will, und wie sinnvoll 4-Monats-Verpflichtungen sind.

    (0)
  • agakhan sagt:

    Freuen wir uns auf schöne Spiele. Dann verliert Frankfurt halt, Duisburg bekommt mit seiner Debitzki in Freiburg ein Abfuhr etc.
    Spannend ist doch lediglich wer Meister und Pokalsieger wird. Setzt sich das Geld durch oder Schröder bzw. Wöhrle?
    Däbritz, Leupold und Benkart sind noch keine Stars. Genießen wir einfach die Entwicklung talentierter Spielerinnen.
    Unse Wohlbefinden hängt doch nicht vom Fuball ab.

    (0)
  • Winter sagt:

    Bevor man in Frankfurt groß über Eurosport, HR und Werbepartner Allianz siniert, soll man dort erst mal die Hausaufgaben machen und die Internetseite und den Kader aktuell gestalten. Die Internetseite wird in Frankfurt lt. Einspieler schon gefühlte 100 Jahre aktualisiert, „wer es glaubt“!

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Wenn man mit S.Hagen u.L.Lotzen zwei sehr starke Kopfballspielerinnen im Sturm hat,sollte das mit den Standards ein Selbstgänger sein und da kaum ein anderes Team darüber verfügt, ist die Gefährlichkeit Bayerns bei Standards selbsterklärend,was natürlich entsprechend ausgeführte Freistöße oder Ecken vorraussetzt.Ob das nun gleich ein „Ritterschlag“ für Baunach u.Romert ist,sollte die Zahl der Scorerpunkte zeigen.
    Nur weil man sich gut gegen die Top-3 Teams in der letzten Saison behauptet hatte,ist man kein Top-Team. Erst durch die Abkehr nur auf regionale Talente zu setzen und sich der Fähigkeiten von 5 US-Girls,deren Mentalität und der Qualität von L.Meier zu versichern,kann man einem solchen Anspruch gerecht werden.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Herr Schulze.Ist dieses Fehlen der „Unbekümmertheit“ nicht genau das Mentalitätsproblem,was auch z.Zt. Turbine beschleicht,nämlich nach einem erreichten Vorsprung Spannung,Einsatz und Leistungswillen teils unbewußt zurückzunehmen? Dümmliche „Arroganz“ nennt man das dann,wenn man selbst die Konzentration und den spielerischen Faden verliert, das Spiel dann über die Zeit retten muß und auch schon mit entsprechenden Ergebnissen bestraft worden ist.Souverän und Charakter einer „großen“ Mannschaft bezeichnet man solches Zurücknehmen,wenn dabei Ball- und Spielkontrolle erhalten bleiben und vielleicht sogar noch ein weiterer Torerfolg dabei herrausspringt.Das letztere habe ich in der FF-Buli noch nicht gesehen.Ich bin froh, das WOB auf solche „Ideen“ von Zurücknehmen noch nicht gekommen ist,denn dazu haben sie auch nicht die Spielerinnen,zumal weder M.Müller noch A.Popp sich überhaupt zurücknehmen können, eine N.Keßler o.e.Z.Jakabfi würden es von sich aus nicht tun und das wird ihnen glücklicherweise von R.Kellermann auch gar nicht erst angetragen.Da wird dann lieber eine noch hungrige Spielerin von der Bank eingewechselt.Das Gleiche würde ich auch den US-Girls bei Bayern unterstellen,denn es ist nicht Mentalität der „Amis“ sich taktisch groß zurückzunehmen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Von den 5 US-Girls spielen gerade einmal 3 regelmäßig, Tymrak vielleicht bald auch, Lewandowski ist schon wieder in Richtung Abgang, wie es scheint.

    Niemand hat jemals gesagt, Bayern würde NUR auf regionale Talente setzen. Aber Bayern setzt verstärkt auf regionale Talente, was ein Unterschied ist.

    Ich zähle noch einmal auf: Baunach, Lotzen und Romert gehören zu dem Kreis der Stammspielerinnen, Wenninger, Feiersinger, Schnaderbeck und Bürki kann man außerdem gut und gerne als regional betrachten. Mit Schöne, Jaser, Walkling, Gaugigl, Rudelic und Kappes hat man darüber hinaus eine Reihe von bayrischen Ergänzungsspielerinnen, deren Durchbruch nur dank immer wiederkehrender Verletzungen bisher noch verhindert wurde.

    Insgesamt sind das 13 regionale Spielerinnen, dazu die 5 Amis. Dafür sind das auch die einzigen Ausländerinnen (nimmt man die Schweizer und Österreicherinnen zu den regionalen Spielerinnen), die spielen. Wolfsburg hat allein in diesem Sommer 4 Ausländerinnen verpflichtet.

    (0)
  • Pedro sagt:

    @Sheldon: „Gut und gerne als regional betrachten“, heißt im Klartext Ausländerinnen.

    Feiersinger, Schnaderbeck, Wenninger (alle Österreich), Bürki aus der Schweiz.

    Bayern München hat allein in diesem Sommer ebenfalls 4 Ausländerinnen verpflichtet: Katja Schroffenegger, Raffaella Manieri (beide Italien), Erika Tymrak, Bianca Henninger (beide USA).

    Insgesamt sind es zudem 6 Amerikanerinnen nicht 5. Aber Italien kann man natürlich „gut und gerne als regional betrachten“, wenn es im Vergleich zu den bösen Wolfsburgerinnen besser in die eigene Argumentation passt. 😉

    Ein bisschen mehr Fakten und weniger Luftschlösser wäre nett, danke!

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Deine Erklärungen über die Eingemeindungen von Österreich und der Schweiz in die Region Bayern sind mir von deinen früheren Posts noch präsent,aber eigentlich muß niemand sich für die Verpflichtung der US-Girls rechtfertigen.Da du deine Sichtweise der „romantischen Ideale“ in der Philisophie der Personalpolitik der Bayern nicht aufgeben willst, werden sicher noch „bayrische“ Wurzeln bei den Vorfahren der US-Verpflichtungen zu finden sein (Scherz).

    (0)
  • O. Christ sagt:

    @Winter
    So ist es. Die Öffentlichkeitsarbeit des Herrn Dietrich scheint genauso ‚von gestern‘ zu sein wie die großen Erfolge seines FFC. Was Internet/Radio/Video geht, hinkt man dort weit hinter vielen Konkurrenten zurück, speziell auf die Website bezogen sogar hinter manchen Dorfvereinen. Sponsoren des FFC Frankfurt dürfen sich mal überlegen, wo ihr Geld eigentlich hingeht.

    (0)
  • Mucky sagt:

    @henning: Danke für den Lacher am späten Abend. Tymrak ist eine richtig gute Spielerin. Das hat sie in zu Collegezeiten als auch in der NWSL bewiesen. Das sie bereits für die USA auflaufen durfte, ist ein weiterer „Qualitätsbeweis“. Und auch bei ihren kurzen Einsätzen in der Bundesliga, als auch beim Pokalspiel, hat sie auch hierzulande ihr Können gezeigt.

    Die Herkunft der Spielerinnen Diskussion ist müßig und, meiner Meinung nach, völlig irrelevant.

    Ich erwarte bei der Partie FFC – FCB ein spannendes Spiel und hoffe auf einen positiven Ausgang für die Bayern. Das sie das Spiel gewinnen können, daran habe ich überhaupt keinen Zweifel.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Pedro: Schroffenegger, Manieri, Henninger und Lewandowski lass mal raus. Die haben allesamt noch kein einziges Pflichtspiel für Bayern in dieser Saison gespielt und die letzten drei werden es auch wohl nicht mehr tun.

    Bei den Alpenspielerinnen haben wir beispielsweise mit Laura Feiersinger eine, die direkt an der deutsch-österreichischen Grenze geboren wurde (Geburtsort grenzt an Deutschland).

    Aber selbst, wenn wir die 4 Spielerinnen rausrechnen, so sind es immerhin noch 9 Spielerinnen, die allesamt das Potential dazu haben, sich durchzusetzen:

    Schöne, Jaser, Baunach – Walkling, Romert, Gaugigl, Kappes – Lotzen, Rudelic

    Weitere junge Spielerinnen (Fabienne Weber, Anna Schlarb, Elisabeth Mayr, Antonia Heider, Lisa Flötzner) haben den Sprung in den Stamm der zweiten Mannschaft geschafft, mit Ramona Strahl, Annika Doppler oder Anja Pfluger sind dort zudem weitere Spielerinnen, die sich für die erste empfehlen können.

    Das allein sind 17 Spielerinnen, die sich durchsetzen können oder sich schon durchgesetzt haben. Gerade wenn ich mir Walklings Auftritt gegen die Schweiz auf der „10“ anschaue, so denke ich, dass sie sich dort zu einer ganz großen Spielerin entwickeln kann.

    @Altwolf: Würde mich nicht wundern, wenn die ein oder andere Amerikanerin „bayrische“ Wurzeln hätte, denn schließlich waren die Amis nachm zweiten WK lange dort stationiert. Kann also durchaus sein, dass der ein oder andere Ami etwas mehr Gepäck mit zurückgebracht hat und diese Spielerinnen nun die Folgegeneration sind.

    (0)
  • FFFan sagt:

    Frankfurt-Bayern – so wollen sie spielen:

    http://this11.com/boards/abFE1gCakz.jpg

    (0)
  • Henning sagt:

    @Dummkopf: Ich bin nah genug am Geschehen dran um sagen zu können dass Bayern auf die Tymrak verzichten kann. Hoffentlich sind die 4 Monate bald rum …

    Und was die in den USA schon alles erreicht hat, zählt hier gar nix….

    Und eine Amber Brooks hat bei Bayern schon einiges bewiesen, da könnten sich andere eine Scheibe von abschneiden. Da kann Tymrak nur von träumen mal da hinzukommen wo Brooks jetzt ist. Was interessiert eigentlich die Ami-Liga? Die stärkste Liga ist ja wohl die Frauen Bundesliga …

    (0)
  • Henning sagt:

    @Markus: Du müsstest halt mal beim Training zuschauen, dann weißt du wovon ich rede…

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Keine großen Überraschungen, wenn die Aufstellungen zuverlässig sind.
    Das Bild, was sich dabei bietet, ist sehr interessant. Beide Teams spielen, so wie es dargestellt ist, in einem 2-3-2-3. Und kommt dem Beginn aller Systeme sehr nah (dem 2-3-5). Es ist eine Beobachtung, die sich generell machen lässt, dass 4-3-3- oder 4-1-4-1-Systeme immer mehr den Charakter dieses Systems übernehmen. Die früher sogenannte Läuferreihe (AVs und DM) erfüllt auch heute meist genau diese Funktion, während der Sturm (OM plus ST) häufig vorne die Lücken sucht und rotiert.

    Zu den Aufstellungen: Was ist mit Tanaka? In den ersten Spielen war sie doch sehr stark. Ist sie verletzt? Sie könnte statt Weber auf der rechten Seite spielen.

    Ich vermute, dass Bayern heute viel über rechts mit Leonie Maier versuchen wird, da Weber scheinbar die Schwachstelle im Frankfurter Spiel ist. Wenn das funktioniert, könnte Bayern der Sieg gelingen.

    (0)
  • Maxemus sagt:

    @ Sheldon: „Bei den Alpenspielerinnen haben wir beispielsweise mit Laura Feiersinger eine, die direkt an der deutsch-österreichischen Grenze geboren wurde (Geburtsort grenzt an Deutschland).“

    Alpenspielerinnen ?

    Ach ja !
    Nicht, dass es sonst von Bedeutung wäre, aber in der von FFFan (Danke) oben beigetragenen Aufstellung stehen bei Alpia München 4 Urbayern, 3 natürlich bayerische Amis, 3 Österreicherinnen und 1 Schweizerin. Die jahrzehntelange geheime Nachwuchsarbeit des FF-engagierten Großvereins in Aschheim (Deckname „Aschenputtel“) oder auch integrierte Alpen-Nachwuchsarbeit hat also Edelweiß-Früchte getragen.

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    @mucky:
    „Die Herkunft der Spielerinnen Diskussion ist müßig und, meiner Meinung nach, völlig irrelevant“
    Ja klar. Aber das finde ich doch gerade das SCHÖNE daran !!!
    Schau dir doch all die grossartigen Kommentare hier an.

    Als banaler Fussballfan freust du dich über jede, die gut kicken kann, egal woher.
    Aber dann haben wir ja auch noch unsere liebgewonnenen Vereins- und National-Fans, die unsere gleichgültige Sichtweise mit ihren bunten Vereinfarbtupfern beleben.

    @henning:
    Dein letzter ist sicher IRONISCH gemeint, das solltest du vielleicht noch deutlicher formulieren, ansonsten grossartiger Kommentar! Wie du da ironisch einwandfrei herausarbeitest, dass nur Spielerinnen aus der Bundesliga Europas Fussballerin des Jahres werden dürfen, weil Leistungen im Ausland ja nichts zählen …

    @Christ:
    Achtung Glatteis: Wo SPONSORENGELDER hinwandern, sollte man lieber öffentlich NICHT ZU GENAU nachfragen!
    Man darf aber sicher fragen, wieso du dich über solche BANALEN Dinge wie schlechte Öffentlichkeitsarbeit wunderst?

    Wenn ich als Management, MEINE WICHTIGSTE, weichenstellende Personalentscheidung (im Fussball die des Trainers), mehrmals in einem Jahr selber als VOLLKOMMEN FALSCH widerrufen muss, dann:
    1. Würde ich überlegen, allein schon aus RESPEKT denen gegenüber, die unter meinen fortgesetzten Fehlentscheidung zu LEIDEN hatten (Spieler, Fans, Sponsoren) zurückzutreten. Um wenn schon nicht als Fachmann, dann doch als integre Persönlichkeit anerkannt zu werden. Ausser mir wäre auch das egal.
    2. Und wenn ich nicht aus Anstand zurücktrete, dann würde ich mir doch als nächstes überlegen, ob es nicht besser wäre, ANDEREN diese Entscheidung zu übertragen, da ich sie offensichtlich in mehreren Versuchen schon nicht richtig hinbekommen habe.

    Wundert es da wirklich noch, wenn ich Öffentlichkeitsarbeit nicht so toll hinbekomme, oder scheidende Spielerinnen sich wenig positiv über ihren alten Verein äussern?

    (0)
  • Henning sagt:

    @alle Tymrak Fürsprecher: ja ich weiß, sie ist noch angeschlagen, aber trotzdem total schlecht!

    Der Elfmeter war ja wohl ein Witz, aber ich bin es nicht anders gewohnt von den Schiedsrichterinnen-Leistungen in der Bundesliga…

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Das Bild, was sich dabei bietet, ist sehr interessant. Beide Teams spielen, so wie es dargestellt ist, in einem 2-3-2-3. Und kommt dem Beginn aller Systeme sehr nah (dem 2-3-5). Es ist eine Beobachtung, die sich generell machen lässt, dass 4-3-3- oder 4-1-4-1-Systeme immer mehr den Charakter dieses Systems übernehmen. Die früher sogenannte Läuferreihe (AVs und DM) erfüllt auch heute meist genau diese Funktion, während der Sturm (OM plus ST) häufig vorne die Lücken sucht und rotiert.“

    Sehr gut beobachtet! Viele taktische Formationen anno 2013 könnten -zumindest auf den ersten Blick- auch aus dem Jahr 1913 stammen. Die beiden Verteidiger des 2-3-5 entsprechen den heutigen Innenverteidigern, die damaligen Außenläufer hatten wie die heutigen Außenverteidiger die gegnerischen Außenstürmer zu kontrollieren (im Sinne einer losen ‚Mannorientierung‘, denn auch vor hundert Jahren wurde eine Art Raumdeckung praktiziert, auch wenn sie noch nicht so genannt wurde) und der Mittelläufer im klassischen 2-3-5 (auch als „offensives System“ oder „Pyramidensystem“ bekannt) war wie der moderne „Sechser“ neben seinen Defensivaufgaben für die Spielgestaltung zuständig!

    Trotz dieser verblüffenden ‚formativen‘ Gemeinsamkeiten dürfte die taktische Ausrichtung der Teams im 21.Jahrhundert mit derjenigen zu Zeiten unserer Urgroßväter (und -mütter, denn auch die Geschichte des Frauenfußballs reicht bis in jene Zeit zurück!) eher wenig gemein haben, was u.a. mit der Änderung der Abseitsregel, aber z.B. auch mit den Fortschritten im athletischen Bereich zusammenhängt.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar