Zittersieg von Potsdam, Wolfsburg und Bayern souverän

Von am 6. Oktober 2013 – 17.14 Uhr 52 Kommentare

Am vierten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hat der 1. FFC Turbine Potsdam mit einem Sieg bei Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim die Tabellenspitze verteidigt, doch dabei fast eine Drei-Tore-Führung verspielt. Überzeugender waren die Auftritte des VfL Wolfsburg und des FC Bayern München.

Der 1. FFC Turbine Potsdam landete bei Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim vor 1 380 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion einen 3:2 (2:0)-Zittersieg.

Zwischenstand im Bundesliga-Tippspiel anschauen

Anzeige

Potsdam wackelt trotz 3:0-Führung
Nach einer 3:0-Führung durch Treffer von Johanna Elsig (19.), Pauline Bremer (27.) und Antonia Göransson (70.) ließen sich die Potsdamerinnen in der Schlussphase, wie schon beim Pokal-K.o. gegen die SGS Essen, fast noch einmal die Butter vom Brot nehmen, denn Susanne Hartel machte mit einem Doppelschlag (76./78.) das Spiel noch einmal spannend.

Hoffenheim verkauft sich teuer
Hoffenheim witterte in der Schlussphase Morgenluft und drängte auf den Ausgleich, die eingewechselte Christine Schneider setzte einen Freistoß nur knapp neben das Tor. Potsdam wackelte, fiel aber nicht. „Der Sieg für Potsdam ist natürlich verdient“, so das Fazit von Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann. „Aber ich bin stolz auf die Mannschaft und wie sie sich heute verkauft hat.“

Wolfsburg kommt in Schwung
Meister VfL Wolfsburg setzte seinen Aufwärtstrend mit einem souveränen 4:0 (1:0)-Sieg beim FCR 2001 Duisburg fort. Zweimal Martina Müller (10./81.), Lina Magull (53.) und Conny Pohlers (90.+1) sorgten für einen klaren Erfolg der Wolfsburgerinnen, bei den Nadine Keßler in der zweiten Halbzeit zum einem 45-minütigen Einsatz kam und das Spiel ihres Teams lenkte.

Enge Liga
Trainer Ralf Kellermann meinte: „Wir haben hier heute verdient gewonnen. Das Spiel zeigt aber deutlich, dass man in der Liga nichts geschenkt bekommt, alles ist viel enger zusammengerückt. In der ersten Halbzeit hatten wir daher einige brenzlige Situationen zu überstehen. In Hälfte zwei haben wir dann viel besser gespielt, allerdings hätten wir unsere Chancen besser nutzen können.“ Duisburgs Trainer Sven Kahlert war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „In den 90 Minuten von Potsdam und der ersten Halbzeit von heute haben wir gute Ansätze gesehen, auf denen wir aufbauen können.“

US-Duo hält Bayern auf Erfolgskurs
Auch der FC Bayern München ist weiter auf Erfolgskurs. Gegen Aufsteiger BV Cloppenburg gab es einen 5:2 (2:2)-Sieg. Amber Brooks, bereits gegen den SC Freiburg und die SGS Essen unter den Torschützinnen, sorgte für die frühe Führung (11.), die Nina Brüggemann für die Gäste allerdings rasch ausglich (18.).

Steigerung in Halbzeit zwei
Auf den zweiten Treffer von Brooks (27.) hatte der Aufsteiger ebenfalls eine schnelle Antwort parat, die Ex-Münchnerin Mandy Islacker traf zum neuerlichen Ausgleich (32.). Doch in der zweiten Halbzeit ließen die Münchnerinnen nichts mehr anbrennen, Vanessa Bürki (66.), Sarah Hagen (69.) und die eingewechselte Ricarda Walkling (90.) sorgten am Ende für einen standesgemäßen Erfolg (90.).

Wörle: „Haben Charakter bewiesen“
Bayern-Trainer Thomas Wörle meinte: „Die erste Halbzeit haben wir verschlafen. Wir haben nach der Pause die richtige Reaktion gezeigt und Charakter bewiesen. Wir haben viel mehr Aufwand betrieben und dadurch auch verdient den Sieg eingefahren.“

Erster Sieg für Jena
Der FF USV Jena feierte mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg gegen die SGS Essen in einer spielerisch nur auf mäßigem Niveau stehenden Partie den ersten Dreier der Saison. Iva Landeka mit einem Schuss nach einem Alleingang aus dem Mittelfeld (19.) und Amber Hearn (73.) aus dem Getümmel nach einer Ecke von Ria Percival trafen für die Elf aus Thüringen.

Neuerliche Klatsche für Sindelfingen
Der VfL Sindelfingen kam nach der hohen Niederlage bei Meister VfL Wolfsburg erneut unter die Räder. Auf eigenem Platz gab es eine 0:5 (0:1)-Niederlage gegen den SC Freiburg. Nationalspielerin Sara Däbritz sorgte für die frühe Gäste-Führung (12.), doch dann dauerte es bis weit in die zweite Halbzeit, ehe Juliane Maier (70.), Sonja Giraud (72., 77.) und Carmen Höfflin (88.) den Erfolg in die Höhe schraubten.

Ergebnisse Frauen-Bundesliga, 4. Spieltag

1. FFC Frankfurt Bayer 04 Leverkusen 2:2 (1:0)
TSG 1899 Hoffenheim 1. FFC Turbine Potsdam 2:3 (0:2)
VfL Sindelfingen SC Freiburg 0:5 (0:1)
FF USV Jena SGS Essen 2:0 (1:0)
FC Bayern München BV Cloppenburg 5:2 (2:2)
FCR 2001 Duisburg VfL Wolfsburg 0:4 (0:1)

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. 1. FFC Turbine Potsdam 4 13:4 10
2. FC Bayern München 4 10:5 10
3. VfL Wolfsburg 4 14:3 8
4. 1. FFC Frankfurt 4 9:3 8
5. SC Freiburg 4 8:4 6
6. Bayer 04 Leverkusen 4 7:4 6
7. FF USV Jena 4 4:4 5
8. TSG 1899 Hoffenheim 4 6:9 4
9. FCR 2001 Duisburg 4 5:10 3
10. SGS Essen 4 5:8 2
11. BV Cloppenburg 4 5:12 2
12. VfL Sindelfingen 4 1:21 0

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

52 Kommentare »

  • FF-Talent sagt:

    Unglaublich, wie viele (auch entscheidende) Tore schon wieder in den letzten Minuten der verschiedenen Partien gefallen sind: Die Uralt-Floskel vom Spiel, das 90 Minuten geht, hat in der FF-BuLi 2013/14 Hochkonjunktur!
    Weitere überraschende Punktgewinne (Frankfurt-LEV) auch an diesem Spieltag. Und langsam bildet sich auch das interessante Tabellenmittelfeld heraus (Freiburg bis Hoffenheim). Die Saison macht immer mehr Spaß, bringt Spannung!

    Interessante Randnotiz:
    Duisburg schon mit 10 Gegentoren nach 4 Spielen, Cloppenburg sogar 12! Für beide ein miserabler Wert angesichts der jeweiligen Selbstansprüche.
    Schaut man andererseits auf die Anzahl geschossener Tore hat z.B. LEV mit 7 Toren schon 6 Punkte erreicht, Jena sogar schon 5 Punkte bei nur 4 eigenen Toren!

    PS: In München zeigt sich jetzt die Kehrseite des Stadionumzugs, platt formuliert: 500 Hanseln in einem viel zu riesigen Stadion (Kapazität 12.500) sehen einfach doof aus. Leider dasselbe Problem wie in anderen überdimensionierten FF-Spielstätten auch.

    (0)
  • H2O sagt:

    Yeah!
    Wolfsburg! 😀
    So wird das was mit der Titelverteidigung…

    (0)
  • Mucky sagt:

    War heute wieder beim Bayern Spiel. Erste Hälfte haben wir verschlafen, dafür dann in der zweiten richtig aufgedreht. Richtig gut gefallen hat mir einmal mehr Amber Brooks. Zwei Tore gemacht und auch sonst ein tolles Spiel gezeigt. Ich hoffe der FCB schafft es Brooks auch nach dieser Saison an sich zu binden.
    Das 4:2 von Sarah Hagen war ein wunderschöner Flugkopfball, der vom Publikum auch gebührend gefeiert und honoriert wurde. Auch hier kann man nur hoffen, dass sie den Bayern auch nach dieser Saison noch erhalten bleibt.

    Zur Zuschauerzahl, natürlich sind 530 Zuschauer jetzt nichts wo man „WOW!“ sagt, aber man muss dem ganzen auch einfach Zeit geben. Mehr Werbung machen und die Leute mobilisieren, klar auch. Aber eben auch Zeit geben. Das war jetzt das erste eigenständige Spiel in München. Und mit 530 hat man schon mal mehr als in Aschheim und das gegen einen relativ unattraktiven Gegner. Das Wetter (ein Faktor den man immer einrechnen muss) war heute auch nicht sonderlich berauschend. Ich bin mir sicher, allerspätestens zur Rückrunde wird man bei 1000+ Zuschauern ankommen.

    (0)
  • waiiy sagt:

    Vor 2 Spieltagen habe ich scherzhaft geschrieben, dass die Bayerinnen die Einzigen aus dem Spitzenquartett sind, die ihre Punkte nur gegen die direkte Konkurrenz (Unentschieden in Wolfsburg) gelassen haben und dass sie dadurch Favorit für die Meisterschaft werden würden. Nach dem 4. Spieltag zeigt sich, dass die Mädels aus München offensichtlich gelernt haben, gegen die Mannschaften zu spielen, gegen die sie von der Spielstärke her Favorit sind. Das hatte ihnen in der vergangenen Saison noch gefehlt. Vielleicht muss man jetzt in Frankfurt, Wolfsburg und Potsdam doch ein wenig Angst kriegen…

    @FF-Talent: Mit der Zuschauerzahl sind sie im Vergleich zur vergangenen Saison nicht runtergegangen, auch wenn ich die Zahl für die Leistung, die dort gebracht wird, trotzdem mager finde.

    (0)
  • Sam sagt:

    Mal etwas aus der Gossipabteilung:

    Becci Huyleur kam völlig verheult aus der Kabine nach dem Spiel, ging schweigend an den Fans vorbei und marschierte schnurstracks die Straße hinunter.

    (0)
  • grammofon sagt:

    @waiiy: Ja, pseudo-statistisch gesehen sind die Bayern gerade irgendwie vorne, was mir auch sorgen macht…

    (0)
  • H2O sagt:

    @waiiy
    Bayern spielt wirklich gut.
    Aber schon zu Beginn der Saison hat so ziemlich jeder hier im Forum die Bayern auf einem Level wie WOB, Turbine oder Frankfurt gesehen.
    Bei den Teams wird es wohl genauso sein, von daher ist wohl niemand überrascht.

    (0)
  • sitac sagt:

    Meine Bemerkungen zum Spieltag: Hoffenheim mit den meisten Zuschauern(1380). Allein schon deshalb wäre es schön, wenn sie drinblieben. Jena mit kümmerlichen 350 auf dem 2.letzten Platz.
    Schade und völlig unverständlich!
    Noch zu Jena: Amber Hearn wie schon gegen Wolfsburg im Stile einer abgezockten Knipserin-weiter so!! Abby Erceg hat für mich Ähnlichkeiten mit ihrer Namensschwester: Statur, Winner-Typ, positive Power ausreichend für eine ganze Mannschaft. Glückwunsch Jena. Von Ria Perceval ganz zu schweigen-einfach super. Natürlich, um das noch anzuschließen, ist ein solch fast perfekter Start nur möglich, wenn alle gut sind

    Bitte an den/die Freischalter/in: meinen vorigen Beitrag löschen, ist während des Schreibens durch ein Missgeschick reingerutscht.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Was mich viel mehr als das Ergebnis und die aktuelle Situation von Bayern freut, ist die Tatsache, dass mit Rebecca Walkling und Jenny Gaugigl zwei weitere Spielerinnen aus der eigenen Jugend zum Zug kamen (wenn auch nur kurz) und Rebecca diese Chance gleich zu nutzen wusste. Mit ihren 16 Jahren dürfte sie zu den jüngsten Torschützinnen der Bundesliga zählen.

    Es ist noch zu früh, das Fell zu verteilen. Wie gesagt, das sind jetzt alles Pflichtsiege, ob gegen Essen oder Cloppenburg, das sind Mannschaften, die gegen den Abstieg spielen werden und die man schlagen muss.

    Man hat jetzt einen leichten Vorteil gegenüber Frankfurt und Wolfsburg, das stimmt. Aber das ist zunächst einmal der aktuellen Schwäche dieser beiden Mannschaften geschuldet. Wolfsburg würde ich jetzt noch nicht wieder derartig stark einschätzen, Duisburg und Sindelfingen sind ebenfalls Mannschaften, gegen die nur ein Sieg zählt.
    Die Stärke dieser Mannschaften wird sich vor allem gegen Mannschaften wie Freiburg, Leverkusen und Hoffenheim erweisen, die sehr giftig spielen. Dort haben Potsdam und Frankfurt ja schon gezeigt, dass das in die Hose gehen kann.
    Das werden die drei Mannschaften sein, die um die Plätze 5-7 spielen werden und die Großen gewaltig ärgern werden.
    Ob Cloppenburg auch dazu gehören kann, wird man sehen, zur Zeit zeigen sie sich noch nicht stark genug.

    Generell ist aber die Liga doch deutlich stärker als noch zuvor, sodass Ausrutscher viel schneller mal passieren können.

    (0)
  • cujo31 sagt:

    Essen steht nach den bisherigen Leistungen leider da wo sie hingehören aktuell. Viele Probleme im spielaufbau und in der Defensive.Glückwunsch nach Jena. Waren gestern eindeutig besser.

    (0)
  • speedy75 sagt:

    @sitac
    Hoffenheim hat wirklich viele Zuschauer, das hatten sie aber auch schon zu Ende der Aufstiegssaison aus der 2ten Liga Süd.
    Wenn man dann im Verhältnis sieht wie wenige nach Sindelfingen finden ist das schon komisch.

    (0)
  • holly sagt:

    auch wenn in München bisher nicht soviel Zuschauer kommen, finde ich es richtig das man in den Löwenkäfig umgezogen ist. Wenn man Zuschauer dazu gewinnen will, muss man auch die Vorrausetzungen schaffen das die Leute einigermassen komfortabel vor Wetterkapriolen geschützt sind.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Könnte bitte mal jemand der in Hoffe zugegen gewesenen Zuschauer etwas zu den Verwarnungen von Simic und Anonma in der 21. Spielminute schreiben?!
    Da die Torshow bei DFB-TV es nicht deutlich genug rüberbringt, wurden die beiden Gegentreffer durch Hartel begünstigt durch TW-Fehler? Beim 2. sieht es fast so aus…

    (0)
  • speedy75 sagt:

    @Schenschtschina Futbolista
    Da musst dich wohl an Detlef wenden.
    Ich konnte leider nicht aus zeitlichen Gründen, hatte es aber eigentlich geplant.

    (0)
  • jochen-or sagt:

    @sf Ich sehe die Tore so, dass in der Abwehr gleich 2xmal hintereinander keine Zuordnung vorhanden ist.
    Gerade beim erten Tor laufen alle Turbinen zur ballführenden Spielerin und sind gleich 3 Hoffenheimerinnen vollkommen frei und ungestört im Strafraum.

    Beim 2. Tor steht wiederum niemand direkt bei den Stürmerinnen.
    Der Schuss scheint als Bogenlampe auch kaum haltbar. (Beim 1. erscheint es so, als wäre vielleicht – aber aber wirklich nur vielleicht – für die Torfrau was Bessere machbar gewesen.)
    Für mich also keine eklatanten Fehler der Torfrau, sondern solche der Abwehr.

    Vielleicht fehlte angesichts der Überlegenheit und der klaren Führung die notwendige Konzentration bei den Spielerinnen.
    Das Abwehrverhalten erscheint jedenfals äußerst dilettantisch.

    Turbine hat jetzt sein Pflichtprogramm mit dem Verlust von 2 Punkten abgeschlossen. Dies sollte man nicht vergessen.

    Erst jetzt wird es wirklich ernst!

    Also: Bessere Verwertung der Chancen und besseres Abwehrverhalten – auch wenn man klar führt – ist gefordert.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Noch ein paar weitere Bemerkungen:

    Sindelfingen strebt anscheinend den direkten Weg nach unten an, 0 Punkte und 1:21 Tore sprechen einfach eine absolut eindeutige Sprache, die da heißt: Wettbewerbsunfähigkeit! Muss man einfach so deutlich sagen.

    Duisburg und Cloppenburg haben zwar mit Martens, Islacker, Jakobsson eigentlich eine ziemlich gute Offensivabteilung, doch hinten hakt es noch gewaltig.

    Essen hat Hoffmann gehen lassen und das wird ihnen jetzt zum Verhängnis. Sowohl ihre Erfahrung, mit Krisensituationen umzugehen, als auch ihre nach wie vor vorhandene Qualität könnte Essen nun gebrauchen.

    Zu den Zuschauern: Es scheint, dass Hoffenheim bei den Frauen den richtigen Weg geht und eher auf Kult setzt als auf Moneten. Das scheint anzukommen und hat auch sportlich Erfolg.

    Bei Bayern werden die Zuschauer kommen, wenn sie diese spielerische Qualität halten. Wenn man einer breiten Öffentlichkeit zeigen kann, dass man sehr gut arbeitet, dass man aus seinen bescheidenen Mitteln Erfolge erzielen kann und viele regionale Spielerinnen einsetzt, dann wird auch der Zuspruch verstärkt kommen.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Ich bringe mal wieder Wolfsburg ins Spiel, indem ich auf ein interessantes Interview mit Ralf Kellermann hinweise. Aus seinen Worten spricht Autorität, Kompetenz und Führungsstärke, insbesondere in seinen Aussagen zu Conny Pohlers.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Schön, daß man mal wieder etwas von dir hört,denn hier wurden schon deine belebenden Kommentare vermißt.
    Auch in München müßten sich mehr FF-Fans, auch bei all den anderen Ablenkungen in dieser Stadt, finden und eine größere Fan-Gemeinde motivieren lassen ins Stadion zu den Spielen zu kommen.
    Ob nun die regionalen Kräfte diese Zugkraft erzielen,wage ich aber zu bezweifeln und bescheidene Mittel – können Sindelfingen,Essen,Jena und Duisburg wohl für sich in Anspruch nehmen, aber sicherlich nicht mehr Bayern München, wenn man immerhin einige Spielerinnen (5 ?) aus den USA verpflichten kann.
    Ich denke da sollten sie zumindest mit Bayer Leverkusen auf Augenhöhe und wohl auch nahe an Turbine dran sein.

    @wally.Respekt vor dem Frauenteam Bayern Münchens ja,aber nicht Angst. Auch die Bayern-Ladys müssen mit dem zunehmenden Druck und den gestiegenen Ansprüchen ,wie jetzt auch mit den Verletzungen, erst einmal zurechtkommen.
    Die in der letzten Saison erreichten Erfolge gegen die 3 Großen,müssen auch erst einmal bestätigt werden.

    (0)
  • Sven sagt:

    H2O
    Hast du das Spiel gesehen?
    Wolfsburg hat mich garnicht überzeugt. Das Ergebnis spiegelt kaum das Spiel wieder.
    Innrer ersten Halbzeit hätte es mindestens 2:1 stehen müssen. Duisburg hat die tollen Chancen leider nicht genutzt…und stand sich ein wenig selbst im Weg. Erst Mitte der zweiten Halbzeit konnten sie ihre physische Überlegenheit ausspielen.
    So wird das sicher nix mit dem Titel!

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Es gibt einen schönen Artikel auf WS, der zeigt, dass man für Amis in Deutschland nicht das große Geld in die Hand nehmen muss, da der Markt in Amerika an vereinslosen Spielerinnen im Alter von 22-23 (also nach dem College) unglaublich groß ist. Im Gegenteil, in Amerika dürftest du leichter und vor allem günstiger an Top-Spielerinnen kommen, einfach, weil die Spielerinnen froh sind, überhaupt irgendwo spielen zu können.
    Da brauchst du als Verein keine derart großen Mittel mehr. Ich glaube nicht, dass Sarah Hagen auf N11-Niveau verdient.

    (0)
  • H2O sagt:

    @Sven

    Ich habe mich nur über das Ergebnis gefreut. 😉
    Aber stimmt schon, den tollen Fußball der vergangenen Saison hat man bisher noch nicht gesehen.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Gerade bei Sarah Hagen wäre mir die geschilderte Situation gerade Recht, und ich würde ihr ein angemessenes Salär zahlen, nur um sie länger zu binden, ebenso Amber Brooks.
    Beide sind weit eher eingeschlagen als alle bisherigen US-Girls bei Turbine. Der Goldstaub, der auf Winters gemünzt war, trifft ausnahmslos auf beide Genannten zu! Ich hoffe, Beide erfreuen uns noch einige weiteres Saisons – sie passen gut in die BL. 🙂
    Wie einige andere übrigens auch – Niki Cross, Gina Lewandowski und und und. Farbtupfer, die der BL und deren gestiegener Qualität ausnahmslos gut tun!

    (0)
  • Mucky sagt:

    Ich muss Sheldon bzgl. der Gehälter der Amerikanerinnen zustimmen. Es ist ja nicht so, als ob man Stammspielerinnen der US-Nationalmannschaft geholt hat. Ich glaube nicht, wie Sheldon schon sagte, dass Hagen oder eine andere Amerikanerin auf N11-Niveau verdient. Das Hagen, Cross oder Brooks im Falle einer Vertragsverlängerung mehr Gehalt bekommen würden, ist natürlich auch klar und wäre auch nur mehr als angemessen. Und genau wie SF hoffe ich sehr, dass die Verträge mit Hagen, Brooks, Cross und Lewandowski verlängert werden. (Ein festes Engagement von Tymrak wäre für mich der Wunschtraum schlechthin, aber ist wohl leider recht unwahrscheinlich.)

    Zur Zuschauerzahl, wie gesagt, man muss dem ganzen Zeit geben. Man kam jetzt nach Jahren von weit außerhalb von München in die Stadt. Da kann man jetzt, meiner Meinung nach, nicht erwarten das von heut auf morgen sofort 1000+ Zuschauer im Grünwalder auftauchen. Man startet in München jetzt quasi bei 0, natürlich kommen viele der Stammzuschauer aus Aschheim ins Grünwalder, aber dennoch ist das in gewissermaßen ein Neustart. Jetzt wird/muss ein neuer Zuschauerstamm aufgebaut und neue Fans dazugewonnen werden. Und das passiert eben nicht von jetzt auf gleich.
    530 beim ersten „eigenständigen“ Spiel sind in Ordnung und mehr als in Aschheim und das gegen einen recht unattraktiven Gegner.
    Jetzt muss man hier nur noch mehr Werbung machen und die Leute mobilisieren ins Stadion zu kommen und dann wird sich die Zuschauerzahl auch kontinuierlich steigern.
    Bis zur Rückrunde wird man bei 1000+ Zuschauern ankommen, da bin ich mir ganz sicher. Man muss den Dingen einfach nur etwas Zeit geben.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Die gelben Karten für JULIA und AYOMA waren mM nach berechtigt!!!
    JULIA klammert ihre Gegnerin ganz kurz von hinten (das war schon fast ein schlagen), und sie hatte keine Möglichkeit an den Ball zu kommen!!!

    AYOMA schlägt erst den Ball weg, und fängt dann noch mit der Schiri das diskutieren an!!!
    Auch hier war mM nach gelb vertretbar!!!

    Allerdings muß man auch sagen, daß ähnliche Vergehen in anderen Situationen (sowohl von Potsdam, als auch von Hoffe) nur mit Freistoß geahndet wurden!!!
    So fällt mir zB ein Ball wegschlagen von Martina Moser, allerdings ohne Diskussion ein!!!

    Zu den Gegentoren,
    Beim Ersten waren mM nach gleich 6 TURBINEN beteiligt, also ein echter Kollektiv-Klops!!!
    Zuerst kann PAULI den Ball nicht entscheidend klären, dann stehen in der Mitte gleich 3 TURBINEN auf etwa 3 m² zusammengeklumpt (JOJO, MAREN und ALEX), und somit stehen gleich 2 Hoffe-Mädels frei vor KABA, und können aus kürzester Entfernung schießen!!!
    Den hält sie noch, und der Ball trudelt weiter zu Susi Hartelt, die ihrerseits nur noch einschieben braucht, weil auch TONI zu spät zum Rettungsversuch kommt!!!
    KABA hat für mich aber insofern auch eine Mitschuld, da der Ball von außen flach in ihren 5m-Raum kommt!!!
    Da hätte sie auch vor den Hoffe-Mädels am Ball sein müssen!!!

    Beim Zweiten verliert LIA zunächst das Kopfballduell, dann ist ALEX zu weit weg von Iwabuchi, und kann ihren Paß auf Hartel nicht mehr verhindern!!!
    Die ist wieder ganz allein, denn sowohl JOJO als auch MAREN sind zu weit weg von ihr, sodaß sie in aller Seelenruhe Maß nehmen kann, und den Ball auch ideal trifft!!!
    KABA hat hier mM nach keine Schuld, denn sie muß ja etwas den Winkel verkürzen, falls der Ball flacher aufs Tor kommt!!!
    Der Ball war zwar eine Bogenlampe, aber trotzdem scharf, und deshalb hatte KABA für mich keine Abwehrchance!!!

    Allerdings muß man hier auch die Schiris fragen, ob die eine Hoffenheimerin, die zwar passiv aus dem Abseits geschlendert kommt, nicht doch auch die Torhüterin irretiert und behindert, und damit wieder aktiv wird???

    Beide Gegentore waren natürlich völlig unnötig, und bei besserer Konzentration und Zuordnung wäre es auch beim 3:0 geblieben!!!
    Hier scheint mir TURBINE vor allem ein mentales Problem zu haben, daß es gleich in 3 Spielen hintereinander zu derartigen Aussetzern kommt, nachdem man sich eine klare Führung erarbeitet hat!!!
    Es kann eigentlich kein grundsätzliches Problem sein, da man alle 3 Gegner bis zur 75. Minute mehr oder weniger deutlich im Griff hatte!!!

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    @enthusio: Danke für den Link. SUPERKLASSE zu: Schräglage in Wolfsburg?

    „Aus seinen Worten spricht Autorität, Kompetenz und Führungsstärke, insbesondere in seinen Aussagen zu Conny Pohlers“. Gut, wenn du das so sehen kannst. Finde ist nicht verkehrt, aber für mich doch eher allgemein normales bla bis auf EINEN FATALEN GROSSEN WIDERSPRUCH!
    Man hat Pohlers gesagt, es werde für IHRE POSITION Ersatz geholt? Richtig?
    Wer soll das denn sein bitte? Etwa die „17,18,19 jährigen Talente, die nicht gleich spielen werden?“ Oder wer?

    Leider E-I-G-E-N-T-O-R, Herr Kellermann!

    Es lässt sich eben nicht jeder @Dummkopf einlullen.
    […]

    Und damit wirft man dann auch noch Fragen auf:
    Glaubte man, Opera und Damnjanovic könnten Pohlers ersetzen, aber „da haben wir leider kein glückliches Händchen gehabt“. Sind aber beide noch jung und steigerungsfähig.
    Oder lässt man gar wider besseren Wissens Pohlers jetzt als Retourkutsche draussen schmoren?

    (Wenn jemand die Sommerpause in USA spielt, geht ihr am Ende vllt die Substanz aus. Direkt zu Saisionbeginn steht sie aber wohl eher „voll im Saft“ als die anderen. Und: Im 1.Saisonspiel gegen Bayern war erst nach der Einwechslung Pohlers mehr Linie und Zug im Angriffsspiel.)

    @altwolf: Super faire Haltung zu sheldon!
    @sheldon: ENDLICH wieder da! Danke.
    Freue mich mit dir für Bayern. Aber Sa verlieren sie.
    Hätte aber gerne noch mehr zu 6 regionalen Ausländerinnen im Bayernteam und dem „Kultverein“ Hoffenheim geschrieben.
    Und den „bescheidenen“ finanziellen Mitteln. Habe nämlich gehört, Maier war so bescheiden, die hat sogar noch Geld mitbringen müssen, um zu Bayern wechseln zu dürfen. Genau wie die Italienerin. Auch über Jenny Gaugigl. Noch nie spielen sehen, aber allein der Name …
    Bayern Frauenteam pur. Ein wirklich gelungener Mix aus USA (Vornamen) und Bayern (Nachnamen, mit dieser sympathisch- melodisch-bayerischen Mischung aus Gauweiler und Sauigel – jetzt nicht irgendwie politisch sondern rein vom Namen her gemeint!)

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • H2O sagt:

    Bayern hat sich mit Brooks und auch Tymrak natürlich auch absolute super Spielerinnen geholt. Die haben auf College Ebene total überzeugt und Tymrak war auch in ihrer NWSL Saison eine der Überspielerinnen.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Danke, dass Du so prompt auf meine Anfrage reagiert hast! Nunmehr bin ich aufgrund der ausführlichen Schilderung wieder auf Ballhöhe.
    Bei der gegenwärtig heiß diskutierten Situation des Torevorsprung-Verspielens finde ich es ziemlich entsetzlich und unerklärlich zugleich, dass den Turbinen das infolge gleich 3x passiert! Da werden die Gegner förmlich aufgerufen/eingeladen, das für sich auszunutzen, und es wird nicht leicht sein, diesen Makel wieder loszuwerden. Egal, es ist definitiv Made in Turbine!
    Ist es aber nun ein Problem der Psyche oder doch eher der Physis?
    Letzteres mag recht utopisch klingen, da die Turbinen seit Jahren den Ruf genießen, eines des bestdurchtrainiertesten, konditionsstärksten FF-Teams zu sein. Andererseits ist der identische Einbrechzeitpunkt eher dazu angetan, diese Möglichkeit doch nicht gänzlich auszuschliessen. Wundern tät`s mich allemale, denn z.B. das Testspiel gegen Klitten bei tropischen Temperaturen, zeigte da keinerlei Anhaltspunkte, und in den nachfolgenden wohl auch eher nicht.
    Brauchen wir jetzt also noch einen Mentaltrainer oder reichen da einfach nur ein paar Weihrauchstäbchen… 😉
    edit:
    Mich würde echt interessieren, welche Streichergebnisse mir da vorenthalten wurden…

    Noch zu WOB und der Kellermann-Aussage eine Anmerkung:
    Ich empfinde es als inakzeptables Nachtreten, wenn er sich hinstellt und bezogen auf Almut Schult behauptet, die würde das Team weiterbringen! Im Umkehrschluß bedeutet dies nämlich, dass Alisa Vetterlein eine Teamschwachstelle sowie Unsicherheitsfaktor und an Punktverlusten aktiv beteiligt war, und das halte ich für ausgeschlossen.

    (0)
  • Pudel sagt:

    Keelin Winters war die ganze Woche in München bei Niki Cross am Sonntag war sie auch mit der Bayern Mannschaft auf dem Oktoberfest, ich hoffe nicht das Sie zu den Bayern kommt die Frau brauch ich nicht in München.Amber Brooks wird sicher nicht in München bleiben da sie in die N11 will und da muss sie in der NWSL spielen bei Hagen und Cross seh ich da schon eher die Möglichkeit das Sie verlängern bei Gina denke ich nicht das München sie halten will sie ist einfach zu lang verletzt. Was ist eigentlich in Potsdam mit Ingrid Wells spielt sie auch mal oder warum hat man sie geholt und ihr ein 2-Jahres-Vertrag gegeben?

    Winters in München http://instagram.com/p/fFyc2UKd6i/#

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • Katerli sagt:

    @Pudel
    Ingrid Wells hat am Sonntag in der 2. gespielt, ein Spiel, das gewonnen wurde, mit mindestens einer Torvorlage von ihr

    (0)
  • Mucky sagt:

    @Pudel: Das mit Brooks befürchte ich leider auch. Sie fühlt sich hier in der Stadt und im Team zwar wohl, aber das Argument Nationalelf wird wohl leider dazuführen dass sie in die NWSL geht. Aber hoffen kann man ja trotzdem, im US-Team sind aktuell mit Press, Averbuch und Klingenberg Spielerinnen die nicht in den Staaten spielen vertreten. Vielleicht ist das am Ende dann doch kein so großer Faktor mehr.
    Abwarten, hoffen (sowohl bei Brooks, als auch bei Hagen und Cross) und Tee trinken. 😉

    (0)
  • enthusio sagt:

    @Dummkopf:
    Kellermann wurde im Juni bei WS im Zusammenhang mit der vor Saisonbeginn aufgekommenen Spekulation einer Wolfsburger Verpflichtung von Celia Sasic wie folgt zitiert:
    “Mit den Verpflichtungen von Jovana Damnjanovic und Desire Oparanozie haben wir auf die schwere Verletzung von Selina Wagner sowie die Leihe von Conny Pohlers reagiert. Damit sind wir in der Offensive gut aufgestellt, und ich sehe keinen weiteren Handlungsbedarf.”
    Warum soll also Kellermann im ndr-Interview ein „Eigentor“ geschossen haben ?
    In den bisherigen 5 Pflichtspielen wurden die beiden Neuverpflichtungen ebenso wie Pohlers dosiert eingesetzt. Die beiden jungen Spielerinnen werden behutsam aufgebaut, Pohlers wieder langsam an ihre alte Leistungsstärke herangeführt. Beide Neuzugänge sind eine Investition in die Zukunft, wenn man berücksichtigt, dass Pohlers und Müller wahrscheinlich noch 1-3 Jahre spielen und den beiden in dieser Zeit mit ihrer Erfahrung helfen werden. Beim Tanz auf drei Hochzeiten ist es – wie die letzte Saison gezeigt hat – überlebensnotwendig, auf allen Position gut besetzt zu sein. Wahrscheinlich werden die beiden Neuzugänge ebenso wie Magull ausreichend Spielzeit bekommen. Pohlers wird ihre alte Form wiederfinden, da bin ich ganz sicher.
    Aber Kellermann hat durch die Neuverpflichtungen auch den Konkurrenzkampf im Angriff verstärkt, Müller und Pohlers im Saisonverlauf die Möglichkeit zur Regeneration verschafft und damit alles getan, um auch in dieser Saison um alle drei Titel mitzuspielen. Was soll daran falsch sein ?
    Und Pohlers ist mit der Verpflichtung der beiden Neuen signalisiert worden, dass die Vereinsinteressen über Einzelinteressen stehen. Anders als Almut Schult hat sie keine Stammplatzgarantie. Kellermann hat bekanntlich klare Zukunftsvorstellungen, möchte seine Mannschaft kontinuierlich an das spielerische Niveau Lyons heranführen. Dafür ist es wegen der Altersstruktur in der Offensive aber auch erforderlich, neue junge Spielerinnen an das Niveau von Pohlers und Müller heranzuführen. Vielleicht schlagen Damnjanovic und Oparanozie ja so ein wie Jakabfi. Das wird Kellermann wohl besser beurteilen können als wir.

    (0)
  • Jennifer sagt:

    @Frau Fussball: Bzgl. Kellermann bin ich mir auch immer unschlüssiger, was ich von ihm halten soll. Irgendwie ist mir da ein Schröder lieber, der dann mal sagt, was er denkt und dann ist alles klar (hoffentlich).
    Die Verpflichtung von Almuth Schult verstehen auch viele VFL Fans nicht. Ich fand, dass Alisa Vetterlein (neben einigen anderen im Team natürlich) eine überragende Saison gespielt hat. Ihr dann eine speziell im internationalen Bereich (relativ) unerfahrene Torhüterin vorzusetzen und zu sagen, dass ist jetzt die neue Nr. 1 – ist m.M. nach schon ein Tritt ins Genick. Das hat sie nicht verdient! Ich fand die Ausbootung zum DFB-Pokal Endspiel schon unter aller Würde. Aber so ist das manchmal, da gibt es Personalentscheidungen, die niemand versteht. Das ist ja nicht nur beim VFL Wolfsburg so.

    (0)
  • H2O sagt:

    Ich kann die starke Kritik an Kellermann nicht nachvollziehen.
    Das Interview empfand ich als recht angenehm.

    Zu der „Schult“-Frage: Ich fand und finde es auch nicht gut aber es gibt mindestens ein rationales Argumente für diese Entscheidung und das heißt Körpergröße.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > ein rationales Argumente für diese Entscheidung und das heißt Körpergröße.
    …und, H2O, hat´s bisher was gebracht – die Körpergröße? Und da meine ich vor und nach der Verpflichtung, denn die Klopse, und da denke ich an die, die Millionen von dt. FF-Fans live im TV serviert bekamen, sind entscheidend gewesen. Da hätten 1,45m ausgereicht…

    (0)
  • Sokrates sagt:

    Es gibt Gerüchte über Kontakte zwischen Wolfsburg und Lena Lotzen. Jedenfalls erwarte ich, dass Wolfsburg eine richtig gute Stürmerin holen wird, falls Conny am Ende dieser Saison aufhören sollte.

    Bei Bayern sehe ich gute Chancen, Amber und Apple zu halten. Das Mittelfeld und der Sturm der US-Natio sind so stark besetzt, dass beide keine echte Chancen haben dürften, auch nur als Ergänzungsspielerin zum Kader zu gehören. Das Spielen im Ausland dürfte dabei nur eine untergeordnete Rolle, zumal neben den im Thread o.g. Spielerinnen auch Rapinoe, Tobin Heath, Ali, Ashlyn Harris und Whitney Engen im europäischen Ausland spielen und US Coach Tom Sermanni es grundsätzlich befürwortet, dass amerikanische Spielerinnen Erfahrungen in anderen Spielkulturen sammeln.
    Bei Erika sieht die Sache anders aus. Sie hat eine überragende Saison neben Lauren Holiday in Kansas gespielt und zählte, glaube ich, neben Holiday, Abby, Syd, Alex Morgan und Sinclair zu den ersten Sechs in der Scorer-Liste der Liga. Das legt die Vernutung nahe, dass sie zur neuen Saison in die NWSL zurückkehren wird. Sollte sie in München bleiben, wäre sie eine ganz große Verstärkung für den FCB.

    Bayern ist eine sehr intelligente Mannschaft und hat durch die US-Amerikanerinnen eine große mentale Stärke. Sie werden trotz der Verletzungsprobleme am nächsten Samstag voll auf Sieg spielen. Apple kann für die Entscheidung sorgen.

    @ Detlef: Kannst du vielleicht kurz etwas über die Leistungen von Iwabuchi und Silvana Chojnowski schreiben? Konnte sich Choj gegen die körperlich starken Turbinen durchsetzen oder war sie zu klein und körperlich zu unterlegen?

    (0)
  • waiiy sagt:

    Ich fand die Besetzung der Torwartposition im Pokalfinale auch merkwürdig.

    Aber insgesamt stehe ich auf dem Standpunkt, dass man in einem so erfolgreichen Team vor der neuen Saison einfach neue Reizpunkte setzen muss, damit das Gefüge nicht einschläft. Man hat gerade im Männerfußball immer wieder beobachten können, dass einer sehr erfolgreichen Saison eine mäßige folgte, wenn kaum Veränderungen vorgenommen wurden. Die Gefahr sehe ich bei Wolfsburg, da Schult quasi die einzige Veränderung ist, die sich groß auswirken wird. Aber unter diesem Aspekt fand ich die Verpflichtung richtig, wenn denn ihr Potential so hoch eingeschätzt wird (wo ich meine Zweifel hege).

    Ansonsten finde ich die Entscheidungen von Kellermann recht gut nachvollziehbar. Komisch war die Sache mit Kuznick. Aber da habe ich auf der Tribüne in Potsdam von alten Vorwürfen aus Potsdamer Zeit gehört und dass es damals wohl so kräftig zwischen Odebrecht und Kuznick gekracht hatte, dass das wohl auch heute noch nicht ausgestanden sein dürfte. Vielleicht ist das auch eine weitere Begründung für ihre Flucht.

    (0)
  • Mucky sagt:

    @Sokrates: Grundsätzlich schließe ich mich dir an, was Amber, Apple und die US-Mannschaft angeht. Dennoch ist da bei mir so ein leicht unsicheres Gefühl, ob dann nicht doch der Wunsch in der NWSL zu spielen bzw. die Hoffnung sich in den Staaten eher ins Blickfeld von Sermanni spielen zu können.
    Wie gesagt, ich hoffe und denke Apple, Amber und Niki bleiben auch nach dieser Saison bei Bayern, leicht unsicher bin ich aber trotzdem.

    Aber Lena bleibt in München, da bin ich mir recht sicher.
    Ich habe gehört, das Wolfsburg an Crnogorcevic interessiert ist.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @waiiy
    > Man hat gerade im Männerfußball immer wieder beobachten können, dass einer sehr erfolgreichen Saison
    > eine mäßige folgte, …

    s. VfL WOB-Männer 😀
    Und da nicht nur 1 Saison, nein, gleich mehrere am Stück…

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Ich hoffe nicht, dass Lotzen zu Wolfsburg geht, sondern Vertrauen in das Projekt Bayern hat. Zumindest hoffe ich, dass eine der beiden Stürmerinnen (Hagen oder Lotzen) bleiben wird. Für die andere Position könnte man entweder mit einem eigenen Top-Transfer wie Islacker, Hartel, Martens oder mit einem jungen Eigengewächs wie Elisabeth Mayr auffüllen.

    Ich persönlich sehe die Situation bei Bayern mittlerweile recht entspannt. Man hat sehr viele Talente (Walkling, Gaugigl, Mayr, Kappes, Heider, Röger, Bader) auf allen Positionen. Man hat sich in der Defensive sehr gut verstärkt. Das System funktioniert mittlerweile. Man fängt Verletzungen nun besser auf.

    Ich habe zu Beginn der Saison gesagt, Bayern wird Meister, und dabei bleibe ich. Die Art und Weise, wie sie auftreten, ist deutlich souveräner als Wolfsburg, Frankfurt oder Potsdam. Alle drei haben schon Federn gelassen. Den zweiten Platz würde ich Frankfurt oder Potsdam gönnen.

    (0)
  • H2O sagt:

    @Schenschtschina Futbolista
    „hat´s bisher was gebracht“
    Offensichtlich nicht, im Gegenteil bisher vielleicht sogar eine leichte Schwächung. 😉
    Mal schauen, jetzt muss geliefert werden.

    Generell habe ich aber das Gefühl, dass die Fußballerische Qualität der Liga enorm zugenommen hat.
    Keine/kaum Handballergebnisse. So einige Überraschungen… das ist super…

    Zu Tymrak:
    Die Kansas Fans sind ein wenig besorgt, dass Tymrak in D bleiben könnte. Ich fände es gut. 🙂

    (0)
  • Detlef sagt:

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    Frau Fußball schrieb;
    „Ist es aber nun ein Problem der Psyche oder doch eher der Physis?“

    Es ist definitiv eine Kopfsache, sagt ja auch Schröder!!!
    Allerdings geht er von einem „Pokal-Trauma“ aus, während ich eher von einer kollektiven Konzentrationsschwäche nach einer sicheren Führung ausgehe!!!
    Anstatt diese die nötige Sicherheit, und ein gestärktes Selbstvertrauen schafft, verfällt die Mannschaft eher in eine Art Starre, wo alles was sie 75 Minuten richtig gemacht haben, plötzlich nicht mehr getan wird!!!
    Ich glaube da muß wirklich ein professioneller Seelenmasseur ran, um die Köpfe wieder frei zu bekommen!!!

    Sokrates schrieb;
    „Kannst du vielleicht kurz etwas über die Leistungen von Iwabuchi und Silvana Chojnowski schreiben?“

    Mana war sehr stark, und hat unsere Defensive wirklich gut beschäftigt!!!
    Zum Glück für uns, war sie meistens ganz allein, und bis zur 76. Minute haben unsere Mädels auch sehr gut aufgepasst!!!
    Als sie dies nicht mehr konsequent genug taten, konnte Mana auch das 2:3 vorbereiten!!!

    Silvana fand ich jetzt nicht so wirkungsvoll!!!
    Das braucht wohl noch etwas Zeit, bis Hoffe richtig eingespielt ist!!!
    Aber wie schon geschrieben, bis zum 1:3 machte die TURBINE-Abwehr auch einen richtig guten Job!!!

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @enthusio.Erst einmal vielen Dank für den Link.Deine Antwort und Stellungnahme zu den „Eigentor“ Formulierungen von @Dummkopf teile ich und sehe auch eine ganz klar formulierte Position zu den diversen Themen.
    C.Pohlers ist sich mit 34 Jahren doch im Klaren, daß sie auf dieser Leistungsstufe zunehmend jüngere Konkurenz bekommt.Das ist doch auch ein ganz normaler Prozess.Zukünftig wird sie auch sicherlich nicht mehr allzu viele Spiele über 90 min.machen.
    @wally.Was die Reizpunkte und damit auch wieder neue Ziele betrifft, stimme ich dir zu,denn gerade die mentale Situation nach so einer Wahnsinnssaison neigt zu nachlassender Leistung und gerade WOB wurde von dieser Erfolgseuphorie getragen.Die war letztendlich ausschlaggebend für die Überwindung der Verletzungen und den Unbillen des Spielplanes bis hin zum maximalen Erfolg.
    Ich sagte es schon einmal,daß emotional der Weggang von A.Vetterlein bei den Fans und auch von mir nicht so recht verstanden worden war,aber dafür kann man doch nicht A.Schult verantwortlich machen.Ich weiß auch bis heute nicht,ob es eindeutige Beweise für die Nr.1-Garantie von R.Kellermann gegeben hat.Ihre körperlichen Vorraussetzungen sind erkennbar günstiger und auch die fußballerischen Fähigkeiten sind ebenso wie ihre Präsenz auf dem Platz etwas besser als bei Alisa.Den Fehler gegen Bayern hat sie eingeräumt,da eigentlich alle mit e.Flanke rechnen mußten,jedoch die verunglückte zum Torschuß in einer Flugbahn,die gewollt so kaum möglich gewesen wäre.Das hätte allen anderen Torfrauen auch passieren können.Diese Nachtragerei ihrer Unsicherheit aus der N11 sollte nun auch irgendwann mal ein Ende haben,denn Stürmerinnen trägt man ihre Fehlleistungen vor dem Tor auch nicht ewig nach.
    Was P.Kuznik betrifft kann man weiterhin nur spekulieren – zumal ich sie zusammen mit V.Odebrecht gemeinsam in Müden beim Vorbereitungsspiel Laufrunden drehen sehen habe und sie sich auch dabei unterhielten.Da sie dann letztendlich bei ihrem alten Trainer gelandet ist,glaube ich eher, daß sie dort eine höhere Wertschätzung als Spielerin zu finden glaubte
    und auch die Konkurenz, bevor N.Fischer und die vielen Verletzungen kamen, beim FFC nicht so groß war und ist.
    Und noch einmal zum Einsatz von J.Burmeister im Pokalendspiel.Man kann das auch als Respekt und Wertschätzung für Jana sehen und ihr auch mal bei einem wichtigen Spiel das Vertrauen schenken und als Dank für die Bereitschaft immer im 2.Glied zu stehen.Denn gerade in dem Pokalendspiel von Jena hatte sie sich ja auch besonders auszeichnen können und wohl auch deshalb bei WOB verpflichtet worden.

    (0)
  • Mucky sagt:

    @H2O:
    Wenn Tymrak hier bleiben will bzw. das Management diesen Deal eintüten könnte, würde ich persönlich zur Säbenerstraße fahren, um mich zu bedanken. 😉
    Nee, aber ernsthaft, das wäre ein Riesencoup, sowohl für’s Team als auch für die gesamte Liga.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Gerne würde ich Dir die Gründe für die Editierung oder Löschung von Kommentaren näherbringen (falls die Leitlinien nicht ausreichen), allerdings produziert die von Dir hinterlegte E-Mail-Adresse seit geraumer Zeit Fehlermeldungen der Art „550 unrouteable address“.

    (0)
  • Thomas sagt:

    Zum Thema A. Vetterlein und A. Schult:
    Wenn ich mir die Torshows bei DFB-TV anschaue finde ich hat A.Vetterlein schon mehr vermeitbare Tore kassiert als A. Schult.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Thomas
    Die Beschreibung dieses Ist-Zustandes ist eigentlich bedeutungslos, auch wenn sie durchaus stimmen mag.
    Die Diskussion basiert nämlich auf den Leistungen der letztjährigen Saison, also vor ihrer unerwarteten Degradierung, die zu dem Zeitpunkt völlig grundlos stattfand und mit dem DFB-Pokalfinale einsetzte.
    Die Referenzen, mit denen Schult nach WOB kam, waren eher dürftig und nur wenig fundiert durch ihre damalige nationale wie auch internationale Leistung, und daran hat sich nicht wirklich was geändert.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Altwolf:

    Bei Wolfsburg ist die Thematik Tor doch schon ein Dauerbrenner, und das ist auch folgerichtig: Schult wurde als angehende Nr.1 für die N11 verpflichtet und hat deswegen die Stammplatzgarantie erhalten. Anders hätte ihr Wechsel auch keinen Sinn gemacht.
    Nun muss sie aber mindestens noch zwei Jahre darauf warten, da Angerer mit ihren letzten N11-Leistungen sich ihren Platz bis 2015 wohl gesichert haben dürfte. Das heißt, Schult kämpft nun wieder auf dem Markt der Torhüterinnen gegen beispielsweise Kathrin Längert.
    Die hohe Messlatte an Schult hat mehrere Gründe: Erstens war ihr Wechsel nicht unumstritten und man musste dafür eine Topspielerin ziehen lassen, zweitens hat sie sich dafür entschieden, bei einem Top-Klub anzuheuern, der mit dem Triple-Sieg die Ansprüche selbst hochgeschraubt hat. Und drittens ist hier das Manuel-Neuer-Problem: Durch die starke Abwehr vor ihr wird sie normalerweise selten geprüft. Dadurch bekommen ihre Aktionen, wenn sie mal gefordert ist, mehr Gewicht. Sie muss also auf den Punkt da sein, wenn es erfordert wird. Macht sie Fehler, werden sie deutlich eher wahrgenommen als in anderen Clubs.
    Und Fehler bei Torhüterinnen sind nunmal was anderes, als wenn man als Stürmer Chancen vergibt. Sie wirken sich bei zwei-drei Toren pro Spiel meist deutlich gravierender aus als eine vergebene Chance.

    Und dennoch gibt es auch Stürmern, denen man ihr Versagen jahrelang nachträgt und deren Lebensleistung auf eine einzige Aktion reduziert werden, vor allem beim Elfmeterschießen – Uli Hoeneß oder Roberto Baggio nur als Beispiele.

    Schult kann vielleicht nichts dafür, wie es gelaufen ist, aber sie muss die Situation jetzt so aufnehmen.

    Darüber hinaus aber sehe ich Kellermann seit diesem Interview auch noch kritischer. Wolfsburg hat auch nun das Problem eines innerhalb kürzester Zeit bis ins Unermessliche gestiegenen Erwartungsdrucks, genauso wie bei den Männern 2009, auf den man nicht vorbereitet ist und mit dem man schlichtweg überfordert ist. Auf den konnte man auch überhaupt nicht vorbereitet sein. Der Unterbau zieht jetzt nämlich erst nach. Auch hat man in allen Bereichen noch nicht die Erfahrung des Erfolges, geschweige denn dieses Erfolges.
    So wirken Kellermanns Aussagen recht unbeholfen, so beispielsweise bei der Frage mit dem Unterschätzen. Anstatt sie einfach nur zu verneinen und damit diese Option dank seiner Führungskompetenz ausschließen zu können, nimmt er den Schutz von der Mannschaft und bringt sich öffentlich unter Zugzwang. Er strahlt nicht die Souveränität aus, die es braucht, um den Erfolg zu bestätigen.

    Wenn man in Wolfsburg klug gewesen wäre, hätte man den Vertrag von Kellermann zur neuen Saison auslaufen lassen und einen neuen Trainer verpflichtet, wie Lair aus Frankreich, Sundhage aus Schweden, Bell aus Bad Neuenahr oder vielleicht sogar jemanden wie Tina Theune-Meyer oder Monika Staab. Das hätte viele Vorteile gehabt:
    1. wäre das ein neuer Anreiz gewesen für die Spielerinnen und man wäre der Gefahr eines mentalen Tiefs durchaus entgangen und es hätte neue Hierarchie-Strukturen schaffen können.
    2. hätte jeder von diesen Trainern den Drang zum absoluten Perfektionismus im Spiel, der mir bei Kellermann fehlt. Kellermann scheint mir selbst noch wie berauscht von dem Erfolg zu sein. Es wirkt eher so, als wäre er faszinierter Zuschauer von dem, was seine Mädels leisten, als dass er selbst diesen Erfolg, diese Art des Spiels geplant und erzeugt hätte. Dies wäre bei den anderen Trainern durchaus anders. Schaut man sich Bell bei Frankfurt an, so sieht man, dass er eine klare Vorstellung hat, wie sein Team spielen soll, die man bei Kellermann vermisst. Von der Umsetzung her mag das bei Frankfurt noch nicht funktionieren, das liegt aber an der Mannschaft.
    3. fehlt Kellermann auch die Routine mit den Medien: Wann schütze ich mein Team? Was sage ich gegenüber den Medien? Wann spreche ich überhaupt mit den Medien? Da wirkt er überhaupt nicht souverän, sondern eher selbstrechtfertigend. Und das wäre in dieser Situation ja gerade nicht nötig. Wenn er überzeugt ist von dem, was er tut, kann man ein 9:1 im Pokal und 8 Punkte in der Liga als Erfolg hinstellen. Gerade jetzt, wo der Motor langsam ins Rollen kommt, wäre es ja notwendig gewesen, die Krise für beendet zu erklären, die Startschwierigkeiten als Lappalie herunterzuspielen und, wenn er noch Baustellen sieht, klar zu signalisieren, dass er bereits Lösungsansätze hat. So aber hat er sich defensiv verhalten, statt offensiv damit umzugehen, hat seinen Kopf damit vielleicht gewahrt, aber den Druck von sich auf die Mannschaft abgelenkt, was man nie machen sollte!

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Altwolf: Zum Thema „Burmeister“ im Pokalfinale sehe ich es auch so, dass man das als Wertschätzung sehen kann. in dem Fall hätte man das aber offensiv transportieren müssen. Da hätte ich das an Stelle von Kellermann schon 2 Tage vorher in den Medien verbreitet, dass der Schritt kommt und die Begründung dazu gegeben. Dann wäre jede Spekulation in Luft aufgelöst gewesen. So hat er sich keinen Gefallen getan, wie die Reaktion vieler Wolfsburger Fans zeigt. Das wirkt dann doch unbeholfen.

    Aber Fehler in der Medienlandschaft werden ja immer wieder gemacht (siehe auch damals der Wechsel von Bajramaj von Potsdam zu Frankfurt, wo Potsdam sehr schlecht bei aussah, woraus man aber ein Jahr später bei Peter / Odebrecht / Schmidt gelernt hatte).

    (0)
  • H2O sagt:

    @Sheldon:
    Ich habe echt keine Ahnung wie du immer zu deinen Ansichten kommst. Mal eine Frage:
    Hast du mal längere Zeit selber Fußball gespielt oder ein Team betreut?

    Falls du mal bei einen Wolfsburg spiel bist, können wir uns ja mal auf ein Bier/ eine Apfelschorle treffen. 😀

    Das ist wie mit dem Yeti. Mann muss ihn mal treffen um ihn nicht für eine fiktionale Figur zu halten.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @wally.Da gebe ich dir Recht,daß die rechtzeitige Ankündigung in der Öffentlichkeit mehr Verständnis hervorgerufen hätte.Aber andererseits hat er die erkennbar enttäuschte Alisa wieder im CL-Endspiel eingesetzt und auch eine TOP-Leistung von ihr abgefordert.Leider kann ich zu den Hintergründen dieses Wechsels im Pokalendspiel nichts sagen,da keine Informationen kursierten.
    @Sheldon.Zugestandenermaßen hast du dich sehr mit der Person R.Kellermann und dem Team der Wölfinnen auseinandergesetzt,aber als unbeholfen und konzeptionslos kann man ihn nun wirklich nicht charakterisieren.Seine Ansagen zum Spiel auf dem Platz sind eigentlich immer ziemlich klar und deutlich.Das die Anfangsphase unter den Auswirkungen der vergangenen Saison auch mental gelitten hat, ist eigentlich nicht so erstaunlich, wird aber vom Trainerteam und den erfahreneren Spielerinnen in zunehmendem Maße kompensiert werden.Einen von dir vorgeschlagenen Trainerwechsel zur Motivation halte ich allerdings für keine sinnvolle Option, denn einen gewissen Perfektionismus kann man R.Kellermann nun wahrlich nicht absprechen, wie auch sein Engagement an der Seitenlinie durch immer wieder hereingerufene Anweisungen doch hoch ist – L.Gößling kann davon ein Lied singen,denn sie ist häufig die Adresse dieser Anweisungen um Einflüsse auf die Spielgestaltung zu nehmen, da N.Keßler das Spiel meist besser lesen kann und auch oft die besseren Lösungen anzubieten hat.Vielleicht gibt es da auch persönlkiche Abneigungen ihm gegenüber,jedoch für mich gibt es derzeit für WOB keinen besseren Trainer/Manager in Person, zumal er auch in der Personalpolitik und den Verpflichtungen nicht viel falsch gemacht hat.Auf der anderen Seite hat er und sein Team auch viele dieser Spielerinnen wirklich besser gemacht – so das aktuelle Beispiel L.Magull bzw. verschlechtert hat sich hier nach meiner Beurteilung keine Spielerin in ihrer Entwicklung. Die früher schon von dir zu einem anderen Anlaß angesprochene A.Jäger und auch C.Simon hatten individuelle Probleme und konnten sich hier nicht durchsetzen,obwohl sie dazu die Chancen bekamen.Für beide ist dann auch ein anderer Club die bessere Option um sich weiterzuentwickeln.

    (0)
  • enthusio sagt:

    In Essen gibt es mit der gerade 17 Jahre alt gewordenen Lena Ostermeier ein hoffnungsvolles Talent, über das auf der Essener Homepage ein netter Bericht verfasst wurde:

    Diese junge Innenverteidigerin soll sich durch ihre kompromisslose Art im Training bei ihren Mannschaftskameradinnen schon viel Respekt erarbeitet haben (Zitat Högner: „Im Training haben die Mädels Schiss vor ihr, die spielt immer richtig aggressiv.“). Sie stand wegen einiger verletzungsbedingter Ausfälle im Essener Kader in dieser Saison schon viermal in der Startelf und machte gleich im ersten Spiel gegen Celia Sasic ihre Sache ganz gut. Ich glaube, von ihr wird man noch einiges hören.

    (0)
  • hannibal sagt:

    @enthusio: Der von Dir erwähnte Bericht stammt aus den Ruhr-Nachrichten und wurde auf der SGS-Homepage lediglich 1:1 wiedergegeben.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar