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Wolfsburg und Freiburg feiern die ersten Siege

Von am 3. Oktober 2013 – 16.41 Uhr 24 Kommentare

Nach zwei Unentschieden in Folge hat Meister VfL Wolfsburg am dritten Bundesligaspieltag seinen ersten Saisonsieg gefeiert, auch der SC Freiburg hat den ersten „Dreier“ verbucht. An der Spitze steht weiter der 1. FFC Turbine Potsdam.

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Mit 2:1 (1:0) haben die Potsdamerinnen den FCR 2001 Duisburg besiegt. „Der Gegner hat uns das Spiel schwer gemacht“, so Turbine-Trainer Bernd Schröder nach der Partie, und sein Gegenüber trauerte vergebenen Möglichkeiten hinterher.

Zwischenstand im Bundesliga-Tippspiel anschauen

Hegerberg und Anonma treffen für Potsdam
Ada Hegerberg brachte Potsdam in der 39. Minute in Führung, nach dem Seitenwechsel erhöhte Genoveva Anonma auf 2:0 (52.). Die Duisburgerinnen, die kurz vor Spielbeginn auf die Verletzung von Barbara Müller beim Aufwärmen reagieren mussten, kamen in der 72. Minute zum Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß von Marina Himmighofen leitete Laura Neboli den Ball zu Jennifer Oster, die volley ins lange Eck traf.

„Ein Trainer ist natürlich nie zufrieden, wenn man nicht gewinnt; der Sieg war verdient, aber wenn wir unsere Chancen entschlossener genutzt hätten, wäre sogar ein Punktgewinn drin gewesen“, sagt FCR-Trainer Sven Kahlert. So versuchte es Lieke Martens in der 86. Minute mit einem Schuss aus etwa 18 Metern, scheiterte jedoch ebenso an der gegnerischen Torhüterin Ann-Kathrin Berger wie kurz darauf auf der anderen Seite Natasa Andonova.

Frankfurt gewinnt in Cloppenburg
Durch den knappen Erfolg stehen die Potsdamerinnen weiter an der Spitze – allerdings punktgleich mit dem 1. FFC Frankfurt und dem FC Bayern München. Die Frankfurterinnen kamen bei Aufsteiger BV Cloppenburg zu einem 4:0 (1:0)-Erfolg. Célia Šašic brachte den FFC vor 2 865 Zuschauern in der 28. Minute mit 1:0 in Führung. Nach der Halbzeitpause schraubten Kerstin Garefrekes (46.), Dzsenifer Marozsán (85.) und Kozue Ando (90.) das Ergebnis weiter in die Höhe.

Essen kann Potsdam-Überraschung nicht wiederholen
Knapper war da der 2:1-Erfolg des FC Bayern München bei der SGS Essen. Über 1 700 Zuschauern kamen ins Stadion Essen, sahen aber eine frühe Gäste-Führung. Amber Brooks brachte den FCB bereits in der sechsten Minute in Führung. Irini Ioannidou glich in der 20. Minute aus. Doch im Gegensatz zum Pokalspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam konnten die Gastgeberinnen daraus keinen Profit mehr schlagen. Schon eine Minute später traf Sarah Hagen zum 2:1-Endstand für die Münchenerinnen.

Martina Müller

Martina Müller traf gegen Sindelfingen dreifach © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Erster Saisonsieg für Wolfsburg
Mit einem klaren 8:1 (6:1) gegen Tabellenschlusslicht VfL Sindelfingen hat Meister VfL Wolfsburg den ersten Saisonsieg gefeiert. Für die „Wölfinnen“ trafen Martina Müller (12./52./85.), Stephanie Bunte (23.), Jovana Damnjanovic (26./35.), Alexandra Popp (31.) und Lina Magull (38.). Der Sindelfinger Ehrentreffer gelang Anna-Lena Vollmer (43.).

Freiburg klettert auf Rang 8
Ebenfalls den ersten Saisonsieg holte der SC Freiburg. Die Breisgauerinnen gewannen gegen den FF USV Jena mit 2:0 (1:0). Sara Däbritz (1.) und Caroline Abbé (81.) trafen für den Sportclub, der sich durch die drei Punkte auf den achten Tabellenplatz verbessert hat. „Ich habe Jena nicht so spielstark erwartet, wie sie sich präsentiert haben. Unser Gegner war eindeutig die dominante Mannschaft. Wir haben heute gegen eine Spitzenmannschaft gewonnen, das war unsere bislang beste Saisonleistung. Wir haben noch nicht die Aggressivität in der Arbeit gegen den Ball gezeigt, die wir anstreben. Jetzt geht es nach Sindelfingen, da sind drei Punkte Pflicht“, so SC-Trainer Dietmar Sehrig.

Remis in Leverkusen
Ein enges Spiel lieferten sich Bayer 04 Leverkusen und die TSG 1899 Hoffenheim. Zweimal konnte die Werkself in Führung gegen, beide Male glich der Aufsteiger aus, und am Ende stand es 2:2 (1:0). Die Führung in der ersten Halbzeit gelang Turid Knaak (10.), in der 62. Minute glich Leonie Pankratz aus. Die erneute Leverkusener Führung durch Knaak (66.) egalisierte Theresa Betz in der 85. Minute.

Ergebnisse 3. Spieltag Frauen-Bundesliga

SC Freiburg FF USV Jena 2:0 (1:0)
1. FFC Turbine Potsdam FCR 2001 Duisburg 2:1 (1:0)
Bayer 04 Leverkusen TSG 1899 Hoffenheim 2:2 (1:0)
VfL Wolfsburg VfL Sindelfingen 8:1 (6:1)
BV Cloppenburg 1. FFC Frankfurt 0:4 (0:1)
SGS Essen FC Bayern München 1:2 (1:2)

Tabelle

Rang Verein Spiele Tore Punkte
1. 1. FFC Turbine Potsdam 3 10:2 7
2. 1. FFC Frankfurt 3 7:1 7
3. FC Bayern München 3 5:3 7
4. VfL Wolfsburg 3 10:3 5
5. Bayer 04 Leverkusen 3 5:2 5
6. TSG 1899 Hoffenheim 3 4:6 4
7. FCR 2001 Duisburg 3 5:6 3
8. SC Freiburg 3 3:4 3
9. SGS Essen 3 5:6 2
10. FF USV Jena 3 2:4 2
11. BV Cloppenburg 3 3:7 2
12. VfL Sindelfingen 3 1:16 0

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24 Kommentare »

  • Gremmelspacher sagt:

    Das zweite Tor wurde, was erst nach Rücksprache mit Caroline Abbe klar wurde, ebenfalls von Sara Däbritz geschossen.

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  • xXx sagt:

    Das Spiel von Turbine Potsdam gegen Duisburg hatte ja ziemliche Ähnlichkeiten mit dem Pokalaus gegen Essen am WE. Das Spiel bestimmt, 2:0-Führung heraus geschossen, etliche weitere Chancen vergeben und die letzten 20 Minuten musste man wieder um den Sieg zittern. Diesmal ist es mit dem Sieg ausgegangen, weil Berger, anstatt zu patzen, klasse parierte.

    Aber das es gleich im nächsten Spiel nach dem Pokalaus in Essen gleich wieder so einen Spielverlauf hat, ist schon arg bedenklich.

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  • Detlef sagt:

    @xXx,
    Auch ich habe mich heute an die Begegnung in Essen zurückerinnert!!!
    Obwohl die Dominanz der TURBINEN beiweitem nicht so stark war, haben wir auch heute wieder viele hochkarätige Torchancen herausgearbeitet, aber leider nur 2 davon nutzen können!!!

    Auch die Abwehr war heute nicht so souverän wie in den ersten 70 Minuten in Essen!!!
    Da wurden viele Fehlpässe zT ohne Not gespielt, und so der Ball immer wieder verloren!!!
    Dafür hat sich KABA heute ein Extralob verdient!!!
    Mit ihren Paraden hat sie heute die 3 Punkte festgehalten!!!

    Fazit;
    Heute hat man gegen einen stärkeren Gegner als am letzten WE die Oberhand behalten!!!
    In allen Mannschaftsteilen ist trotzdem noch genügend „Luft nach oben“, ganz besonders im Mittelfeld!!!
    Hier liegt weiterhin unser großer Schwachpunkt!!!

    Spielerin der Partie war für mich AYOMA, die an beiden Treffern beteiligt war, einmal die Latte traf, und auch sonst sehr viel ackerte!!!

    Nach Lage der Dinge hat sich JENNY CRAMER noch kurz vor Schluß eine Bänderverletzung zugezogen!!!
    Ich wünsche ihr natürlich eine baldige Genesung!!!

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  • tpf sagt:

    Ich muss gestehen ich bin erst seit der diesjährigen EM FF-Fan, Lotzen war Auslöser und Hegerberg hat mich dann auf TP aufmerksam gemacht. Da Potsdam glücklicherweise gleich neben Berlin liegt war ich in den letzten Sommerwochen des öfteren vorort am Luftschiffhafen und konnte die ein oder andere Spielerin privat neben dem Platz sichten, das war schon toll wenn man die alle nur aus dem Netz kennt. Ich war auch bei diversen Vorbereitungsspielen die relativ zeitnah zu erreichen waren.

    Jedenfalls bin ich seither im Turbine-Modus und leide richtig mit den Spielerinnen wenns nicht läuft.

    Nun meine Frage: Ist das für TP normal das man immer so zittern muss, ich habe echt Probleme die Spiele live zu sehen. War das in den letzten Jahren genauso? Muss man sich dieses Jahr auf kleinere Erfolge einstellen, oder ist das immer so beim Start in eine neue Saison? Denn ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das TP derzeit Lyon oder ähnliches schlagen kann. Vielleicht kann mir ja jemand den Pessimismus nehmen.

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  • enthusio sagt:

    Kompliment an die ersatzgeschwächten Löwinnen, sie haben mir gegen Potsdam insgesamt besser gefallen als vor einigen Tagen die SGS Essen. Martens hat technisch stark einige gute Chancen herausgespielt, während Vonkova insgesamt blass blieb und mit ihrer hölzernen Art absolut kein gleichwertiger Ersatz für die abgewanderte Islacker war. Die bessere individuelle Klasse der Turbinen hat das Spiel entschieden, insbesondere Evans, Hegerberg, Elsig und vor allem Anonma ragten heraus. Simic ließ dagegen nur phasenweise ihr Können aufblitzen. Für mich unverständlich war, warum Singer auf der Bank blieb, denn Mjelde hat mich in der Dreierkette wie schon gegen Essen nicht überzeugt. Berger hat diesmal – ebenso wie Kämper – eine gute Torwartleistung abgeliefert. Der Potsdamer Sieg war absolut verdient, allerdings hatte ich im Vorfeld nach der Pokalpleite einen höheren Potsdamer Sieg erwartet. Doch Kämper und die Latte wußten das zu verhindern. Die mitgereisten Duisburger Fans haben übrigens für richtig gute Stimmung gesorgt. Es war alles in allem ein recht schönes Spiel mit einem würdigen Rahmen und einem verdienten Sieger.

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  • Dummkopf sagt:

    @tpf:
    Ja. Deinen Pessimismus kann man dir ganz einfach nehmen:
    Indem man dir erklärt, dass das gar nicht pessimstisch ist, sondern REALISTISCH!
    Noch ein Tip für die Nerven:
    Stell dir doch einfach vor, TP verliert auf jeden Fall 2-stellig.
    Dann kannst du die ganze Zeit frohgemut zuschauen, und hast am Ende noch Grund zu feiern! Und ein Bierchen pro Tor besser reicht je nach deinem Trainingszustand auch schon für einen formidablen Wohlfühlabend.

    Und am Ende machen es vielleicht die Turbinen doch denen Dänen nach und schicken die Lyonesen ins Tal der Tränen.

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  • DAWIDenko sagt:

    Im Endeffekt ein verdienter 2:1 Sieg für die Turbinen.
    Verdient weil man sich viele klare Chancen heruasspielte, die einen höheren Sieg auch möglich gemacht hätten.

    Aber die erste Halbzeit war geprägt von vielen Fehlpässen und Stockfehlern, die Duisburg die Möglichkeit für Konter gab.
    Die Fehlpässe fingen schon im Aufbau aus der Abwehr heraus an.
    Man versuchte vielleicht auch hier schon dem Spiel einen guten Aufbau zu geben, an statt weit und hoch das Mittelfeld zu überbrücken, was als positiv zu werten ist.
    Bei den Ballverlusten verhielt man sich auch zu passiv und be- geleitete die Duisburgerinnen oftmals nur bis zum Strafraum.
    Gut dass es nicht richtig gefährlich wurde und Kaba Berger wenn gefordert gut eingriff.
    So gesehen war das 1:0 vor der Pause Balsam für Turbine.

    Insgesamt war die zweite Hälfte wesentlich stärker, von Turbine. Die Passgenauigkeit verbessert, man machte Druck und kam auch zu guten Chancen.
    Nach den 2 Lattenschüssen und einiger anderer guter Möglichkeiten (Evans, Simic, Andonova). Kam am Ende doch noch der Gegentreffer, und eine gewisse Nervosität kehrte zurück.
    Doch auch hier war Berger noch einmal da, als sie gebraucht wurde.

    Frischen Wind brachte auch die Einwechslung von Andonova.
    Schade, dass es nicht mehr mit dem Tor klappte, aber sie ist auf jeden Fall eine Bereicherung.
    Gut auch das Pauline Bremer mal eine Pause bekommen hat.
    Bei Simic merkt man noch sehr den Rückstand an. In den Zweikämpfen ist sie noch zu schwach. Auch ihre Steilpässe waren of zu ungenau.

    Alles in allem ist Turbine doch noch sehr in der Selbstfindungsphase, aber es gibt gute Ansätze, die Hoffnung auf mehr machen.

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  • DAWIDenko sagt:

    @ tpf:

    Diese Saison läuft es noch nicht so gut zu Beginn.
    Turbine hat in den letzten Jahren, immer wieder viele gute Leistungsträgerinnen verloren. Und dass ist nicht immer leicht zu kompensieren.

    Dass die ersten Spiele zum Ende hin so knapp sind, kam sonst eher nicht vor.
    In den letzten Jahren hatte man eher Schwierigkeiten zu Beginn, steigerte sich in der zweiten Halbzeit, ließ dann aber nichts mehr anbrennen.
    Bei vielen Mannschaften sieht man aber auch, dass diese besser werden und es weniger eindeutige Siege gibt. Die Unterschiede innerhalb der Liga werden immer geringer. Auch andere Top-Teams wie Wolfsburg und Frankfurt haben damit ihre Probleme.

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  • Altwolf sagt:

    Man kann bisher erkennen,daß es zu mindest bei Turbine und auch bei WOB noch nicht rund läuft,evtl.der 1.FFC und die Bayern scheinen etwas besser zu starten, andererseits zeigen sich die anderen Clubs erheblich wehrhafter in dieser Phase..
    Zwar stimmt das Ergebnis gegen Sindelfingen bei den Wölfinnen,jedoch ist Einiges noch im Argen. Neben den doch recht vielen Verletzten ist sicherlich auch noch bei den meisten Spielerinnen mental noch die vergangene Saison in den Köpfen und bei einigen auch die lange Saison in den Körpern.
    Nach der üblichen Anlaufphase mit mehr kämpferischen Elementen und den üblichen Mißverständnissen in den Laufwegen und den entsprechenden Fehlpässen, kam das Spiel dann von L.Gößling und insbes. von L.Magul (für N.Keßler) angetrieben ins Rollen, wobei sich L.Magul zur besten Spielerin neben d. LA spielenden M.Müller entwickelte.Aufgrund des Dauerdruckes konnte Sifi nicht viele Aktionen über d.Mittellinie gestalten, so daß die Defensive mit St.Bunte RV,L.Wensing u.N.Fischer IV u.LV N.Maritz nicht gefordert wurden.Während L.Wensing noch weit von ihrer Form aus d.Vorsaison entfernt ist ,N.Fischer e. soliden Auftritt hatte, war die Buli-Prämiere v.N.Maritz sehr überzeugend, da sie mit ihrer ruhigen, unaufgeregten Spielweise einen recht sicheren Eindruck vermittelte.Beim Stand von 6:0 jedoch verdienten sich die Sifi-Girls den Treffer zum 1:6, als sie einmal die sehr hoch an der Mittellinie stehende Verteidigungslinie WOBs überlaufen konnten. Während A.Schult im 1:1 den Angriff sehr gut parierte,prallte der abgewehrte Ball zu einer ungedeckten nachgerückten Sifi-Spielerin,die dann keine Mühe hatte das Tor zu erzielen.Verdient deshalb,da sie sehr aufopferungsvoll mit allem was sie hatten, insbes. in den ersten 20 Min.der 2.HZ verteidigten u. auch nicht scheuten sich in die Schüsse zu werfen,die nahezu im Minutentakt auf das Tor kamen und mit 1 Latten,1 Pfostentreffer und 1 Tor überstanden wurden, jedoch auch mit 3-4 Toren hätten ausgehen können.
    Danach flaute die Partie dann doch merklich mit den Wechseln ab,denn nun rückte L.Gößling -mit nur mäßiger Leistung- in d.IV,A.Popp neben L.Magul ins MF und im Angriff Z.Jakabfi für die doch heute schwache A.Blässe,C.Pohlers u.L.Meyer mit Buli-Debüt für M.Müller u. die mit einigen guten Szenen spielende J.Damnjanovic.
    Leider hat sich Z.Jakabfi wieder verletzt, so daß sie erneut pausieren muß.Während N.Keßler wohl gegen Duisburg wieder spielen kann, wird es für V.Odebrecht für 90 min noch nicht reichen.
    P.S.@Turbine-Fans.Es freut mich,daß KABA wieder e.gute Leistung gezeigt hat,denn dieses aufkommende „Torwart-Problem“ bei TP war nach dem Spiel bei der SGS völlig daneben.Das war schon bei dem Thema „A.Schult“ genauso überflüssig. Macht e.Torhüterin mal 1 oder 2 schwächere SDpiele oder auch mal e. kapitalen Fehler, wird sie gleich in Frage gestellt. Hier sollte man erst einmal die Relation mit den anderen Spielpositionen herstellen und erst nach mehrfachen Leistungsdefiziten urteilen.

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  • Speedy75 sagt:

    Bisher bleibt die Saison doch recht spannend weil sich keiner wirklich absetzen konnte. Einzig allein am Tabellenende steht wie erwartet Sindelfingen.

    Bei Turbine ist noch einiges Luft nach oben, vorallem das Mittelfeld und die Abwehr müssen noch besser werden. Auch die viele Chancen die man nicht nutzt, können gegen einen wirklich starken Gegner noch bitter sein.

    Die Löwinnen haben sehr gut mitgehalten, ein Lob auch mal an Kahlert was der mit dieser Mannschaft leistet.

    Interessant auch die Zuschauerzahl vor dem TV, mit zunehmender Dauer scheinen es immer mehr zu werden.

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  • Marcel sagt:

    Ayo einfach Top nicht nur was die Tore angeht und die Vorbereitung von welchen,nein die rennt und ackert jedem Ball hinterher einfach klasse.
    Was man insgesamt vom Turbine-Spiel nicht ganz sagen kann dafür waren dann doch zu viele Fehlpässe, vor allem unnötige,dabei.
    Vor allem das Mittelfeld ist manchmal sehr hektisch bei der Sache.
    Irgendwie hat mir Wälti auf der Mittelfeldposition besser gefallen auf der rechten Seite ist sie irgendwie unauffällig.
    Aber das hätte mich wahrscheinlich auch zu sehr an dieses komische Spiel gegen Essen erinnert insofern vielleicht besser so 🙂

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  • Tiberias sagt:

    @ tpf,

    du wirst es nicht bereuen, zum FF und zu Turbine gefunden zu haben! Allein die Stimmung im KARLI und die Sympathie, die der Verein in der Stadt und im Umland genießt, sind regelmäßige Besuche in Potsdam wert.

    Dawidenkos zweites Posting will ich an einem Punkt ergänzen: Noch in den letzten drei, vier Jahren waren es m.o.w. allein Turbine, Frankfurt, Duisburg und – in Grenzen – Bayern München, die sich gezielt personell verstärkt haben.

    Das ist jetzt bei fast allen Vereinen angekommen, selbst Duisburg mit vakanter Zukunft, Hoffenheim, Leverkusen und Cloppenburg haben A-Nationalspielerinnen verschiedenster Nationen unter Vertrag. Nachwuchszentren der Clubs und des DFB, auch Sportschulen – nach Potsdamer Vorbild – kommen ebenfalls dazu.

    Die Qualität der ganzen Liga nimmt in riesigen Schritten zu, das erfährt das Turbine-Team jetzt ganz praktisch. Wolfsburg und Frankfurt ebenso.

    Dass z.B. Jena gegen Potsdam und Wolfsburg einen Punkt holt, war an der Saale vermutlich eher nicht eingeplant, aber es bestätigt diese Entwicklung!

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  • DAWIDenko sagt:

    @ Altwolf:
    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht über das Spiel der Wölfinnen.
    Das letzte Gegentor beim Essen-Spiel war zwar für mich ein klarer Torwartfehler in meinen Augen, aber ich verstehe deine Kritik asn der teils überzogenenen Kritik an Kaba. Der Torwart ist im Fußball schnell der Sündenbock. Wenn er patzt, dann entscheidet dass mitunter über Sieg und Niederlage. Da ist bei Feldspielern schon schwieriger einen kausalen Zusammenhang von individuellen Fehlern bzw. schlechter Leistung zum Spielergebnis der Mannschaft herzustellen.

    Das Kaba eine gute Torfrau ist, hat sie m. M. auch schon zu Beginn der Saison 2011/12 als Vertreterin von Anna Sahrholz, auch u. A. gegen den VfL Wolfsburg auswärts beim 2:0 Sieg bewiesen.
    Sogar eine Lys Naeher, die Zuverlässigkeit in Person bei TP, wurde schon für meine Verhältnisse zu heftig kritisiert.

    Daher ist es gut, wenn man Kaba nach ihrem Patzer aufbaut. Was aber gestern auch von den TP-Fans mit „Kaba- Rufen“ getan wurde.

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  • jochen-or sagt:

    Die beste Erkenntnis vom Turbine-Spiel:

    KABA hat nach dem schlechten Spiel in Essen nicht nur dem Druck Stand gehalten, sondern in einer schwierigen Phase sogar einen ganz entscheidenden Treffer vereitelt.

    Offensichtlich ist sie psychisch stabil, denn nach gleich 2 solchen Patzern wie in Essen eine derartige Sicherheit auszustrahlen wie gestern, kann nur so gedeutet werden.
    Das freut dann besonders. Mal sehen wie dies dann mit den „Körpertreffern“ wie bei Dallmann ( Bälle, die so nah am Körper vorbeifliegen, dass man nicht weiß, ob man den Schritt zur Seite machen soll, sich werfen soll oder aber mit dem Fuß rangehen soll)in Zukunft aussieht.

    Hjelmseth sah da früher auch des öfteren schlecht aus. Heute „pflückt“ sie diese regelrecht und ist absolut souverän, wie man bei der EM sehen könnte.

    Leider werden massenhaft Großchancen – wie schon in Essen – vergeben.
    Der Spielplan meint es gut mit Turbine, aber bald kann man sich dies kaum mehr erlauben.
    Gegen Wolfsburg wird sich dann zeigen, wo man wirklich steht.

    Trotz aller Fehlpässe gefällt mir aktuell die Arbeit im Mittelfeld besser als im Vorjahr. Wälti ist eine echte Verstärkung und wenn Simic dann mal – a la Özil – das richtige Timing entwickelt, kann das was mit dem starken Sturm werden.

    Jedenfalls hat sie den Blick für die Situation. Zudem war das genaue Passspiel gestern wirklich schwer, da ein starker Wind wehte. Bekanntermaßen ist es schwieriger den genauen Pass mit dem starken, als gegen den starken Wind zu spielen und so erklären sich sicherlich einige Fehlpässe in der 2. Halbzeit.

    Vorne hat man schon fast die Qual der Wahl mit Natascha und Ada – Lisa und Antonia und Genoveva, die nach einer letzten schleppenden Halbsaison derzeit überragend spielt.

    Jedenfalls sind die 3 Punkte da. Ansonsten wäre die Saison schon halb gegessen gewesen.

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  • grammofon sagt:

    @tpf: Willkommen, und ja, du wirst dich bei uns schon einfinden. Es wäre ja auch langweilig, wenn Turbine immer hoch gewinnen würde. Aber es stimmt auch, dass die Liga noch nie so ausgeglichen war. Ich würde sogar sagen, dass mit der Ausnahme von Sindelfingen eigentlich jeder gegen jeden gewinnen kann, und für den FF ist das auf jeden Fall eine gute Sache. Aber Turbine wird schon noch oben mitreden. 🙂

    Zum Spiel: Ich würde sagen es war ein gutes Spiel für die Torfrauen. Beide haben sehr gut gehalten, sonst hätte das Ergebnis auch viel höher ausfallen können. Mjelde in der Abwehr war schon ein bisschen komisch. Sie gefällt mir auf der 6 viel besser. Allerdings hat Elsig da ein sehr gutes Spiel gemacht. Wie gesagt habe ich das Essen Spiel zum Glück nicht gesehen, und vermutlich wurden daraus die Konsequenzen gezogen, aber Singer hat mir in der Abwehr immer sehr gefallen und ich verstehe nicht warum man sie jetzt rausnimmt…

    Andonova hatte eigentlich mMn ein recht schwaches Spiel, und das sage ich obwohl ich ein großer Fan von ihr bin. Aber die Qualität hat sie, und hoffentlich zeigt sie das auch demnächst noch öfter. Und Kaba ist seit dem Anfang der Saison 2011-2012 in mein Herz gewachsen. Ich glaube auf jeden Fall, dass sie das Zeug zu einer Top-keeperin hat, auf gleichem Niveau wie Naeher. Gegen Duisburg hat sie das gezeigt. Hoffentlich geht es mit ihr so weiter.

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  • Aldur sagt:

    In Essen gab es am Feiertag leider nur fussballerische Magerkost. Die Aufstellung der SGS überraschte etwas: Ioannidou begann rechts im Mittelfeld, dafür verteidigte Klasen links hinten, und Mester bekam mit Janssen eine zweite 6erin an die Seite gestellt. Bei so einer eher defensiven Aufstellung ist es natürlich suboptimal, wenn man nach 6 Minuten durch eine Standardsituation in Rückstand gerät. Außer dem sehenswerten Freistoßtor von Ioannidou, dem Hagen aber postwendend die erneute Bayer-Führung folgen liess, kam von der SGS nach vorne nicht viel. In der zweiten Halbzeit wurde es nach Einwechslung von Mann und Wolf etwas besser, aber zu keinem Zeitpunkt so zwingend, wie in den letzten 20 Minuten des Potsdam-Spiels. Die Bayern konnten oder wollten auch nicht mehr tun als nötig, haben aber auf Grund der besseren Chancen und der reiferen Spielanlage hochverdient gewonnen. In der zweiten Halbzeit gab es noch eine strittige Szene, als Dallmann im Bayern-16er zu Fall kam. Es war aber von der Tribüne in Echtzeit unmöglich zu erkennen, ob elfmeterreif oder nicht. Ein Ausgleich wäre aber nach dem Spielverlauf auch schmeichelhaft gewesen. Einzig positiv war die für Essener Verhältnisse unglaubliche Zuschauerzahl von 1700, die aber leider nur eine Partie auf sehr überschaubarem Niveau geboten bekamen.

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  • enthusio sagt:

    Essen hat gegen München erfreulicherweise zwar einen eigenen neuen Zuschauerrekord aufgestellt, scheint aber ein schlechtes Spiel abgeliefert zu haben. Eine Zusammenfassung des Spiels wird man zum Glück demnächst wieder auf http://www.powerplay-tv-essen.de sehen können.
    Da hier im Forum niemand einen Spielbericht geliefert hat, hier ein Link dazu:
    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/sgs-verliert-1-2-gegen-bayern-und-muss-nun-nach-jena-id8525622.html

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  • balea sagt:

    @grammofon: Nachdem ich das Essen Spiel gesehen habe, konnte ich die Pause für Singer und Bremer sehr gut verstehen. Bremer wirkte total überspielt, nicht unbedingt körperlich platt, aber einfach mental erschöpft – falls man das so von aussen erkennen kann. Ich dachte schon nach dem Jena Spiel dass sie einfach mal 2 – 3 Wochen Pause verdient hätte (nicht als Strafe gemeint, im Gegenteil). Und Singer war einfach langsam, nicht präsent, recht fehlerhaft… also noch etwas wackliger als Mjelde gegen Duisburg.
    Naja, also nach den letzten Spielen finde ich die Abwehr im Moment am schwächsten – bis auf Ulla. Mittelfeld und Offensiv gibt es soviele Alternativen, aber insbesondere gegen noch stärkere Gegener muss die Abwehr stabilisiert werden. Vielleicht mit Wesely?
    Über die Leistung von Kaba habe ich mich sehr gefreut. Ich habe sie sehr stark kritisiert nach dem Essen Spiel. Weniger wegen der schwachen Leistung, als vielmehr wegen ihrer „schwachen“ Reflexion der eigenen Leistung unmittelbar nach dem Spiel. Beides hat sie diesmal bedeutend besser gemacht und in dem Interview auch klar gemacht, dass es 1. Fehler gab, und die 2. verarbeitet wurden. Das hatte dann Format und ich wurde nach meiner Kritik wieder ausgesöhnt.

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  • Detlef sagt:

    Nachdem ich mir das Spiel noch einmal in voller Länge angeschaut habe, muß ich nochmal ein paar Worte zur Schiedsrichterleistung sagen!!!
    Ja doch, man muß immer wieder den Finger in die offene Wunde des DFB legen, und die unbefriedigenden Leistungen der Unparteiischen anprangern!!!

    Frau Rafalski war ein Musterbeispiel an Inkonsequenz, wo die selben Vergehen völlig unterschiedlich bewertet wurden!!!
    Da gab es zB für ein Handspiel, wo der Arm weit vom Körper weggestreckt war, und der Ball somit eine völlig andere Richtung nahm, nicht mal einen Freistoß!!!
    In einer anderen Szene bekam eine Spielerin dafür sofort die gelbe Karte, obwohl der Arm diesmal nur wenig vom Körper wegzeigte, und der Ball aus kürzester Entfernung abgezogen wurde!!!

    Da wurden klare taktische Fouls, wo der Ball gar keine Rolle spielte, nur mit einfachem Freistoß geahndet, und Pipifax-Vergehen gleich mit Gelb oder einer strengen Verwarnung bestraft!!!

    Höhepunkt war eine Einwurfentscheidung, wo die Linienrichterin in die eine -, und die Schiedsrichterin genau in die entgegengesetzte Richtung zeigte!!!

    @grammofon,
    Deine Beobachtung zu NATASCHA kann ich so nicht teilen!!!
    Sie hat sehr viel Schwung reingebracht, und hätte eigentlich schon eher kommen müssen!!!
    Wahrscheinlich hätte sie dann auch ihr Tor gemacht!!!

    Und wieder hat Schröder einen Wechsel verschenkt, wo wir doch einen so großen Kader haben, und die Reservistinnen auch Spielpraxis bräuchten!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Kompromisslose Zustimmung, Detlef! Nur brauchte ich dafür das Spiel nicht ein weiteres Mal anschauen. 😉
    Ich habe den Eindruck, dass das gestiegene BL-Niveau sich nahezu ausschliesslich auf die spielenden Akteurinnen beschränkt, der Rest weiterhin hinterhinkt.

    Zu Natasa:Sie brachte in einer Situation sogar völlig unnötigen, weil überzogenen „Schwung“ ins Spiel, und das erst recht, wenn man bedenkt, es ging gegen ein befreundetes Team!

    Ansonsten einige Parallelen zum Essener Spiel:
    Mit der Auswechslung von Ada setzte erneut eine (Fast-)Wende im Spiel ein. Chancenverwertung erneut untermaßig, was sich durchaus rächen hätte können, wenn nämlich Kaba, den weit schwierigeren letzten Torschuß als das Tor zuvor, passieren hätten lassen müssen.
    Wohltuende Abweichung:
    Weit weniger lange Bälle in die Sturmmitte.
    (kein Anspruch auf Vollständigkeit!)

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  • grammofon sagt:

    @Detlef: Ja die Schiedsrichterleistung war wieder nicht so toll. Aber relativ zum allgemeinen Niveau in der BL fand ich sie jetzt gar nicht so schlecht. Das mit dem Einwurf war schon komisch, vor allem da die Linienrichterin eigentlich recht hatte… naja.

    Ich verfolge jetzt neuerdings auch regelmäßig die Männer Regionalliga. Und es sagt schon einiges aus, dass die Qualität der Schiedsrichter da besser ist als in der Frauen Bundesliga…

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  • xyz sagt:

    Habe das Essenspiel gesehen und mich gewundert,dass der Trainer gegen Bayern umgestellt hat. In der Vergangenheit hat sich doch gezeigt,dass KLasen keine Verteidigerin ist. Warum wurde die Viererkette verändert? Warum hat man wieder die erste Elf umgestellt? Ich hoffe dass bald Dörpinghaus und Leiding wieder fit sind,damit wenigstens in der Viererkette hinten Stabilität herrscht!und der Trainer nicht bei jedem Spiel umstellt,damit eine erste Elf mal konstante Leistung bringen kann.

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  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Nunja, manchmal hat man im Stadion einen verzerrten Blick auf die Situationen, wo die TV-Bilder (trotz weniger Kameras) meist aussagekräftiger sind, vor allem natürlich Dank Zeitlupe!!!

    Ich habe auch den Eindruck, daß die Schirileistungen seit Jahren stagnieren, während die Spiele immer schneller und auch etwas ruppiger werden!!!

    Naja, befreundeter Verein hin wie her, in den 90 Minuten auf dem Platz muß man andere Prioritäten setzen!!! 🙂
    Außerdem ist NATASCHA ein Kind des Balkans, wo man schon mal etwas emotionaler reagiert als hierzulande!!! 😉

    Die schlechte Chancenverwertung macht auch mir arge Kopfschmerzen!!! 🙁
    Eine ähnliche Quote wie gegen Essen und Duisburg, verspricht gegen stärkere Teams nichts Gutes!!!

    Und nun mach KABA nicht gleich wieder schlecht, denn der war wirklich schwer zu halten, und auch hier patzten vorher wieder die Abwehrspielerinnen!!!

    @grammofon,
    Schau Dir nochmal das Spiel in voller Länge an, daß öfnet die Augen!!! 😉
    Die gelbe Karte für JOJO war ein ganz schlechter Witz!!!
    Frau Rafalski hat die Situation nämlich gar nicht gesehen, und man konnte denken, daß sie nur deswegen Gelb gezückt hat, weil sich die Duisburgerinnen beschwert haben!!!
    Ich hatte mir schon im Stadion an den Kopf gelangt!!!
    Und auch nach Studium der TV-Bilder bleibe ich dabei, daß war im Leben keine gelbe Karte!!!
    Wenn man jetzt bedenkt, daß diese „doofen Karten“ genau die gleichen Auswirkungen haben wie die Gerechtfertigten, dann macht mich das furchtbar wütend!!!

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  • EGU sagt:

    Hier ist auch eine Zusammenfassung des FFC Spiels in Cloppenburg, mit Pressekonferenz, von BVC-TV.

    http://www.bvc-kicker.de/index.php?page=311

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