DFB-Pokal: Frühes Aus für Turbine Potsdam

Von am 29. September 2013 – 16.47 Uhr 60 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam ist bereits in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals ausgeschieden. Dabei war der Vizemeister bei der SGS Essen lange Zeit klar die bessere Mannschaft und verspielte eine 2:0-Führung, ausgerechnet eine Ex-Turbine-Spielerin sorgte am Ende für den Pokal-K.o.

Die SGS Essen sorgte am Sonntag für die größte Pokal-Überraschung: Gegen den 1. FFC Turbine Potsdam feierte das Team von Trainer Markus Högner einen vor allem nach dem Spielverlauf überraschenden 3:2 (0:0)-Sieg.

Potsdam verspielt Zwei-Tore-Führung
Dabei schienen die Potsdamerinnen nach Toren von Genoveva Anonma (48.) und Ada Hegerberg (63.) bereits auf der Siegerstraße, zumal das Team zwei weitere Male Pech hatte, nur Aluminium zu treffen. Doch Charline Hartmann (76.), Linda Dallmann (79.) und Sara Doorsoun-Khajeh (87.) drehten die Partie zugunsten der Essenerinnen.

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Schröder fassungslos
Ein fassungsloser Turbine-Trainer Bernd Schröder meinte nach der Partie: „Ich muss ehrlich sagen, dass ich so ein Spiel noch nicht erlebt habe. Wir waren klar überlegen, hatten Chancen en masse, doch meine Mannschaft hat die Partie zu früh abgehakt, das war richtig Mist. Wir haben nicht mehr konzentriert weiter gespielt und der Gegner hat Druck gemacht. Die eine hat sich auf die andere verlassen und am Ende hat Essen sogar verdient gewonnen.“

Högner: „Spiel dauert 90 Minuten“
Essens Trainer Markus Högner erklärte: „Ein Spiel dauert 90 Minuten, das haben wir selbst gegen Cloppenburg vor einigen Wochen leidvoll erfahren müssen. Bis zur 70. Minute war ich nicht zufrieden, wir waren nicht aggressiv genug. Aber Kompliment an meine Mannschaft, dass wir wieder zurückgekommen sind und das Spiel Gott sei Dank noch umbiegen konnten. Charline Hartmann hat mit ihrer Körpersprache die ganze Mannschaft mitgerissen.“

Doorsoun-Khajeh: „Einfach nur geil“
Doorsoun-Khajeh, die in der vergangenen Saison noch für den 1. FFC Turbine Potsdam spielte und kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielte, erklärte: „Es freut mich, dass wir 90 Minuten Vollgas gegeben haben, das ist einfach nur geil. Wir haben trotz des Rückstands immer an uns geglaubt und nie aufgegeben.“

Jubel der SGS Essen

Die SGS Essen bejubelt den Überraschungserfolg gegen Potsdam © Zetbo / Framba-Fotos.de

Hagen-Hattrick bei Bayern-Sieg
Der FC Bayern München kam beim TSV Crailsheim zu einem klaren 7:0 (4:0)-Erfolg. Bereits nach einer halben Stunde war die Partie nach Toren von Clara Schöne (11.), Amber Brooks (16.) und der erstmals von Beginn an spielenden Erika Tymrak (12., 30.) entschieden, in der zweiten Halbzeit sorgte Sarah Hagen mit einem lupenreinen Hattrick (54., 60, 84.) für ein standesgemäßes Ergebnis, insgesamt sechs Treffer gingen auf das Konto von US-Spielerinnen.

Jena ohne Mühe
Der FF USV Jena kam zu einem 4:1 (2:0)-Sieg beim FSV Gütersloh 2009. Caroline Schiewe brachte die Gäste mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung (18.), nur Augenblicke später erhöhte Ria Percival (19.). Iva Landeka schraubte die Führung in die Höhe (59.), ehe die eingewechselte Laura Liedmeier der Anschlusstreffer gelang (82.). Doch Louisa Lagaris stellte den alten Abstand wieder her (85.).

Freiburg siegt glanzlos
Der SC Freiburg hatte beim 3:1 (2:1)-Sieg gegen Aufsteiger VfL Sindelfingen mehr Mühe als erwartet. Nach der Führung von Sylvia Arnold (33.) gelang Anna-Lena Vollmer der Ausgleich (38.), doch Sara Däbritz brachte die Freiburgerinnen noch vor der Pause wieder in Führung (45.). Den Schlusspunkt setzte dann Sandra Starke (70.).

Sehrig bemängelt Chancenverwertung
Freiburgs Trainer Dietmar Sehrig meinte: „Wir sind der Favoritenrolle über die gesamte Spielzeit gerecht geworden. In der ersten Hälfte haben wir den besseren, schnelleren Fußball gespielt. Auch in der zweiten Hälfte hatten wir noch viele Chancen. Insgesamt ist der Sieg verdient, wir hätten auch noch höher gewinnen können – aber im Pokal zählt nur das Weiterkommen.“

Auswärtsteams dominieren
In den weiteren Spielen kam der SC Sand zu einem 4:0 (0:0)-Sieg beim ETSV Würzburg und auch der SV Meppen (2:0 beim FC Viktoria 1889 Berlin) und der SV Werder Bremen (2:1 beim 1. FC Lübars) kamen zu Auswärtssiegen. Zwei Spiele wurden erst nach Verlängerung bzw. Elfmeterschießen entschieden: Der VfL Bochum gewann mit 3:1 nach Verlängerung gegen den SV 67 Weinberg, der FFV Leipzig hatte beim Herforder SV mit 5:4 nach Elfmeterschießen das glücklichere Ende für sich.

Achtelfinale im November
Sieben Spiele wurden bereits am Samstag ausgetragen, dabei warf der 1. FC Köln Erstligist TSG 1899 Hoffenheim mit 2:0 aus dem Wettbewerb. Das Achtelfinale im DFB-Pokal wird noch in diesem Jahr am Wochenende 16./17. November ausgetragen.

DFB-Pokal, 2. Hauptrunde, Ergebnisse

Samstag, 28. September

FCR 2001 Duisburg – SV B/W Hohen Neuendorf 6:0 (3:0)
BV Cloppenburg – Magdeburger FFC 6:0 (2:0)
SC 07 Bad Neuenahr – 1. FFC Frankfurt 0:5 (0:2)
1. FC Köln – TSG 1899 Hoffenheim 2:0 (1:0)
TSG Burg Gretesch – VfL Wolfsburg 1:9 (0:6)
GSV 1910 Moers – Bayer 04 Leverkusen 0:9 (0:3)
1. FC Saarbrücken – 1. FFC 08 Niederkirchen 3:0 (2:0)

Sonntag, 29. September

Herforder SV – FFV Leipzig 4:5 n.E. (0:0, 0:0)
FC Viktoria 1889 Berlin – SV Meppen 0:2 (0:0)
VfL Bochum – SV 67 Weinberg 3:1 n.V. (1:1, 0:1)
1. FC Lübars – SV Werder Bremen 1:2 (0:1)
SGS Essen – 1. FFC Turbine Potsdam 3:2 (0:0)
FSV Gütersloh 2009 – FF USV Jena 1:4 (0:2)
TSV Crailsheim – FC Bayern München 0:7 (0:4)
SC Freiburg – VfL Sindelfingen 3:1 (2:1)
ETSV Würzburg – SC Sand 0:4 (0:0)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

60 Kommentare »

  • Lucy sagt:

    Zum Glück ein Archivfoto, nicht dass man noch sieht, wie Sara Doorsoun jubelt. Ansonsten würde sie sofort an den Pranger gestellt… ;-)Mit EX-Turbinen versteht man ja eh schon keinen Spaß… 😉

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  • xXx sagt:

    Unfassbar die letzten 15 Minuten von Potsdam, wie man so ein Spiel noch aus der haben geben kann, ist doch unglaublich. In einem Do-or-Die-Spiel, wie es Pokalspiele nunmal sind, kann man halt auch nicht mit einer 2:0-Führung 15 Minuten vor Spielende meinen, dass Ding schon gewonnen zu haben und einfach abschalten. Dann hat man es auch einfach nicht verdient.

    Und was Berger da beim 2:2 und 2:3 angestellt hat, ist genauso unfassbar. Wenn sie wirklich derzeit besser ist, als Sarholz, dann hat Turbine Potsdan ein schweres Torhüterinnenproblem.

    War leider zu befürchten nach dem Abgang von Naeher, als man das dann nicht wirklich ersetzt hat.

    Nun hat es sich gleich mal gerecht.

    Da man in der CL ja auch noch sehr früh auf Lyon treffen wird (wenn man denn in die nächste Runde einzieht), kann die Saison für Turbine schon vor dem Winter, so gut wie gelaufen sein.

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  • hapl27 sagt:

    Wahnsinn SGS Essen! Totgesagte leben länger! Mich freuts, da Potsdams Auftreten ab der 70. Minute absolut inakzeptabel war. Essen hat das in ihrem Rahmen mögliche getan und wurde,unter gütiger Mithilfe von Berger, dafür belohnt.
    Zur Frage Berger/Sarholz ist zu sagen, das Sarholz wohl verletzt/krank ist und momentan nicht auflaufen kann.
    Die Frage die ich mir heute abermals gestellt habe ist, warum bekommt Lisa Weiß keine richtige Chance in der Nationalmannschaft!? Auch heute hat sie wieder eine Ruhe und Sicherheit ausgestrahlt, die hätte man sich auf Potsdamer Seite heute bei Berger gewünscht. In meinen Augen ist Weiß (noch) deutlich stärker als Schult und Benkarth einzuordnen. Aber die wahren Gründe der nur spärlichen Berücksichtigung kennen wohl nur Silvia Neid und ihr Trainerteam!

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  • Speedy75 sagt:

    @hapl27
    Bei Lisa Weiß ist es wohl ähnlich wie bei Kathrin Längert aus irgend einem Grund will man denen keine wirkliche Chance in der Natio geben.

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  • fisch sagt:

    Unfassbar, innerhalb von 11 Minuten 3 Tore kassiert. Das Unheil fing ja mit der 1. Auswechselung und der danach folgenden Unsortiertheit an und nahm mit der Verletzung von Berger und ihren vermutlich darin begründeten Aussetzern seinen Lauf. Natürlich hat Essens Trainer völlig recht, dass ein Spiel 90
    Minuten hat. Potsdams Trainerbank hat das aber heute vergessen, statt ab dem 2:0 auf Sicherung zu spielen.
    xXx hat nicht ganz Unrecht, dass es für Turbine noch ein dickes Ende bis zum Winter geben könnte, bei mir als Turbinefan stirbt die Hoffnung aber zuletzt. …und Pech hatte Turbine mit den Pokalauslosungen (DFB- und CL-Pokal) aber auch, stimmt’s?

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  • Realist sagt:

    Sarholz / Berger ??

    Es fällt mir schwer nicht müde zu lächeln. Wenn man statt Sarholz, Berger nutzt …kann man halt auch mal verlieren. Schade … aber es gibt ja noch ne Menge Möglichkeiten in dieser Saison.

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  • ... sagt:

    Die ersten drei Kommentare sind einfach nur schrecklich zu lesen, bei mir als Turbine-Fan sitzt die Enttäuschung aktuell natürlich noch tief, aber wenn ich sowas lese, bekomme ich einen Hals.

    @ Lucy

    Deinen Sarkasmus kannst du getrost bei dir behalten, wenn du keinen konstruktiven Beitrag verfassen kannst/willst solltest du es vielleicht ganz sein lassen. Erst überlegen bevor du solch hetzerische Aussage tätigst und dir, an dieser Stelle zurecht, den Unmut von mir und anderen zuziehst, mehr gibt es dazu nicht zu schreiben.

    @xXx

    Berger macht aktuell den besseren Eindruck, einmal davon abgesehen das Saarholz die komplette letzte Woche nicht mittrainieren konnte weil Sie krank war. An dieser Stelle jetzt Turbine ein Torhüterproblem andichten zu wollen ist einfach nur Blödsinn. Berger hat in letzter Zeit einen guten Eindruck gemacht, auch in diesem Spiel, bis Sie kurz vor dem ersten Gegentor unsanft auf dem Rasen aufgeschlagen ist. Kannst du mir sagen ob alle folgenden Unsicherheiten nicht darauf zurückzuführen sind? Spieler täuschen gerne mal vor das Sie in Ordnung sind, nur um nicht ausgewechselt zu werden.

    @hapl27

    „Wahnsinn SGS Essen! Totgesagte leben länger! Mich freuts, da Potsdams Auftreten ab der 70. Minute absolut inakzeptabel war.“

    Aus meiner Sicht war Essen 75 Minuten inakzeptabel schlecht, das man das Spiel dann in nur knapp 10 Minuten drehen konnte, zeigt mir mal wieder wie ungerecht der Fussball sein kann, wenn eine Mannschaft auf diese Art und Weise ein Spiel gewinnt kann ich dem nichts gutes abgewinnen. Und der Hochmut wie er in deiner Aussage mitschwingt ist unangebracht. „Wahnsinn SGS Essen“ Wahnsinnig schlecht SGS Essen und mit mehr als nur Dusel gewonnen der im Normalfall für mehrere Jahre reicht gewonnen.

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  • Tiberias sagt:

    (mit meiner Turbine-Brille)

    Wie kann man ein solches Spiel aus der Hand geben! Bei allem, was ich seit ca. 2…3 Jahren an Bernd Schröder kritisiere, er hat völlig recht: Die „Turbinen“ wähnten das Spiel nach 70 Minuten gefühlt gewonnen. Und dann haben sie Fehler gemacht – „vom Busfahrer bis zum…“ – Warum wurde Anne Berger nicht rausgenommen? Zu welchem Zweck wurde Toni so spät eingewechselt, und für wen? Wer hatte das Kommando auf dem Platz?

    (ohne meine Turbine-Brille)

    Gratulation an die SGS Essen, ihr habt das großartig gemacht! Ihr habt nie aufgesteckt, ihr habt immer gut dagegen gehalten, auch wenn es in HZ 1 etwas hilflos aussah. Seit ich Euch live erleben durfte im „Karli“ (leider erst seit 2011, davor war ich durch Arbeit in Ba-Wü etwas verhindert), habe ich mich über euch geärgert (sorry… Reste Potsdam-Brille), und gleichzeitig immer gedacht: Genau so müssen Fußballspiele laufen!

    Sorgt dafür, dass die Liga spannend bleibt, und auch der Pokal! Ihr habt ein Super-Team, macht was draus!

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  • Ina sagt:

    Bitter, dass die Mannschaft sich am Ende wohl zu sicher fühlte.

    Nochmal zu der Sarholz/Berger-Diskussion:
    Sarholz hat zur Zeit einen Infekt (inkl. Herzbeutelentzündung) und muss erstmal wieder fit werden. Leistungen beider Torhüterinnen nun zu vergleichen ist garnicht möglich.

    Keiner weiß, ob Berger sich verletzt hat, daher auch nicht ob die Fehler daraus entstanden.
    Hätte nicht passieren dürfen (mit Blick auf Berger UND der restlichen Mannschaft, denn Gegentore sind unterm Strich – selbst bei Individualfehlern – AUCH eine Verkettung von Fehlern der gesamten Mannschaft, sprich: Passt man vorne auf, kann hinten nichts passieren).
    Ich weiß: Hätte, hätte, Fahrradkette.

    Ansonsten:
    Trotz der schlechten Leistung in den letzten Minuten und dem Pokal-Aus ist die Saison noch jung. Ich finde es viel zu früh für Schwarzmalerei. Natürlich jedem seine Meinung.
    Meine ist folgende: Ich sehe das jetzt mal sportlich wie es die Mannschaft vermutlich auch tut. Erkenntnisse aus dem heutigen Spiel mitnehmen, d.h. sich nie in Sicherheit wiegen. Jedoch das Ganze abhaken und auf zukünftige Aufgaben konzentrieren und freuen.

    Gratulation an Essen!

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  • hapl27 sagt:

    @…

    So wahnsinnig schlecht kann die SGS nicht gewesen sein, wenn ihnen am Ende 15 gute Minuten gegen den amtierenden Vizemeister und Vizepokalsieger gereicht haben um eine Runde weiterzukommen. Wie gesagt, sie haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten gespielt und dazu ja von Beginn an auch nicht die erste Elf aufgestellt, sondern die Nationalspielerinnen, die unter der Woche ein Spiel hatten, geschont. Von gerecht oder ungerecht möchte ich nicht sprechen, weil wie Turbine Trainer Schröder heut so schön sagte : „Fußball ist keine Naturwissenschaft.“ Am Ende gewinnt eben nicht unbedingt die Mannschaft die es vom Papier her gemusst/gesollt hätte, sondern die, nach 90(!) Minuten ein Tor mehr hat.Essen hatte heute einen „Vorteil“ und das war, dass sie das Spiel nicht nach 70 Minuten abgeschenkt haben, sondern bedacht haben, dass so ein Spiel 90 Minuten dauert.

    Und schließlich irgendwie bezeichnend, das Sara Doorsun heute den entscheidenden Treffer gemacht hat.

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  • grammofon sagt:

    Oh man, gut dass ich das Spiel heute nicht sehen konnte. Das tut echt weh.

    @Lucy: Das war hier jetzt wirklich nicht angebracht! Doorsoun war in Potsdam beliebt und ihr wird es keiner übel nehmen!

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  • Jan sagt:

    Das Wunder von Essen! :
    Nach 2:0-Führung verliert der klare Favorit am Ende 3:2. (wie ’54)

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  • karl sagt:

    @… Was soll denn bitte an Lucy’s Beitrag ketzerich sein ? Soweit ich es erkennen kann nimmt der beitrag bezug auf einen aehnlichen Beitrag von SF zum Frankfurter Spiel(http://www.womensoccer.de/2013/09/28/dfb-pokal-koeln-wirft-hoffenheim-raus/#comment-648079 ) , aber Turbine fans duerfen wohl „ketzeriche“ beitraege leisten und alle anderen nicht ? ist es das was du damit ausdruecken willst? Auch wenn ich euren Frust verstehe solltet ihr wenigstens was die Beitraege hier betrifft fair bleiben.

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  • be sagt:

    Entscheidender als die Gründe für die Gegentreffer in den letzten Minuten finde ich die erste Halbzeit. Gemessen an der Auftrittsstärke Essens hätte Potsdam zur Pause locker mit zwei Toren führen können (ja, müssen). So kam, was kommen musste…

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  • balea sagt:

    Das eine Mannschaft ein paar Gänge in der 75. Minute runterschaltet wenn sie mit 2 Toren führt und vorher nicht wirklich auf einen gefährlichen Gegener traf, kommt wohl öfter vor. Essen nutzte die Unordnung des Wechsels bei Potsdam und machte ein schönes Kontertor.
    Daraufhin stiess Berger heftig im Strafraum mit einer Spielerin zusammen und war deutlich benommen. Vielleicht hätte man gewechselt, wenn Sarholz auf der Bank gewesen wäre? Wie auch immer hat Essen dann aufgedreht und zwei Konter gefahren die durch zwei katastprohale Torfraufehler reingingen. Mit einer nur durchschnittlichen Leistung wäre kein weiteres Tor gefallen und der Drops gelutscht.
    Was ich absolut nicht begreifen ist das Interview von Berger nach dem Spiel, die ihre eigene Leistung als „unglücklich“ abtat, aber den eigentlich Fehler der Mannschaft vor ihr ankreidete. Was für eine Frechheit, nach einer solchen persönlichen Leistung! Tut mir leid, aber schon allein wegen der Unfähigkeit eigene Fehler anzuerkennen gehört sie für mich sofort auf die Bank. Meinetwegen mit einer Engler gegen Duisburg. Schlimmer kanns nicht werden.

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  • Jan sagt:

    @hapl27
    Dass es Potsdamer Spielerinnen bei Silvia Neid gefühlt doppelt so schwer haben, in der N11 nominiert, geschweige denn aufgestellt zu werden, mag Bernd Schröder nun seit einigen Jahren u.a. dazu bewogen zu haben, vermehrt ausländ. Talente zu berufen – woran er seitdem viel tiefe u. wahre Freude empfinden mag. – „Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich glaube: Nein.“ (würde Otto Waalkes wohl sagen) 😉

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  • rockpommel sagt:

    Nun, als unparteiischer Zuschauer im Stadion sage ich mal folgendes:

    Da hat heute „Not gegen Elend“ gespielt. Spielerisch war das von beiden Teams nicht viel.

    Trotzdem Glückwunsch nach Essen, über den Kampf und Siegeswillen absolut verdient.

    Potsdam wird es in dieser Form schwer haben unter die ersten vier Teams in der Liga zu kommen.

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  • hapl27 sagt:

    @Jan:

    Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Meine Anspielung bzgl. Nationalmannschaft bezog sich einzig auf Lisa Weiß. Den Bezug zu Potsdam und den dort (in meinen Augen tollen) ausländischen Talenten verstehe ich nicht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Die wenigsten hier ziehen ihre Kritik aus dem DFB-TV-Stream, und falls doch, mit einigen optischen Fehlwahrnehmungen!
    Anders kann man diese Schuldigsprechung von Kaba nicht deuten.
    Ich meine hier eindeutig die Verurteilung von Kaba, ihre ausnahmslose Anlastung der Gegentreffer und wie sie daraufhin an den Pranger gestellt wird – unterste Schublade.
    Ihr könnt sicherlich schreiben was ihr wollt, dagegen gibt es keine Handhabe, aber auch ich habe eine Meinung dazu, und die lautet, dass das die Gegentreffer ausnahmslos eine Gemeinschaftproduktion der Hintermannschaft waren, an deren Kettenende Kaba stand. Schuß abgefälscht und damit eine veränderte Flugbahn, Unterlaufen der eigenen Torfrau u.s.w. u.s.f.
    Eine Schuldige ist schnell ausgemacht, aber die Fairness seitens der Fans bleibt auf der Strecke!

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  • speedy75 sagt:

    Heute gab es im SWR-Fernsehen übrigens einen kleinen Beitrag zum Pokalspiel zwischen den Freiburger und den Sindelfinger Frauen. So was kommt dort äußerst selten vor deshalb um so bemerkenswerter.

    Die Turbinen müssen aus ihren Fehlern lernen.
    Das Thema dass sie zu viele Torchancen liegen lassen gibt es ja nun schon eine ganze Weile.
    Btw. wo ist eigentlich waiiy?

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  • cujo31 sagt:

    Wir (Essen) haben dank reichlich mithilfe von Potsdam das spiel gewonnen. Man hat 75 minuten viel glück gehabt das man nicht höher zurücklag. Trainer Högner sagte dieses auch auf der PK das er 65-70 minuten mit seiner mannschaft nicht zufireden war.Beide Trainer haben auf der PK das richtige gesagt wie ich finde und das Spiel gut wiedergegeben.
    Jetzt in hochmut verfallen und sagen das man bayern ebenso schlägt halte ich für vermessen. Auch Potsdam muß nicht alles schlecht machen mit ausnahme ebend die 15 Schlussminuten.

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  • balea sagt:

    @Schenschtschina Futbolista
    Du hast mich wohl angesprochen wegen meiner Kritik an Berger. Ich habe es mir gerade noch einmal auf DFB – TV angeschaut. Du hast Nicht Recht. Wenn das 2:2 abgefälscht war, dann so minimal, dass es wohl kaum ins Gewicht fiel.
    Beim 2:3 wurde sie nicht unterlaufen. Es steht zwar eine Potsdamerin daneben, aber aus einer Perspektive sieht man es sehr klar – sie veruscht den Ball relativ unbedrängt zu fangen. Wenn überhaupt hätte sie ihn wegfausten müssen, das hätte noch sicher geklappt. Das 3. Tor geht 100% auf ihre Kappe, beim Ausgleich kann man vielleicht etwas Abstriche machen (was ich nicht wirklich glaube).

    Um es für Dich noch schlimmer zu machen: Lisa Weiß war heute mit die beste Frau auf dem Platz und hat Essen überhaupt erst die Möglichkeit offen gehalten, am Ende noch zu gewinnen.

    Und um den letzten Gedanken nochmal zu unterstreichen: Fehler im Spiel kann wirklich jede/r machen, alles kein Problem. Aber ich verstehe wirklich nicht, warum man sich 5 Minuten später freiwillig vor die Kamera stellt und den Grossteil der Fehler erstmal woanders sucht.

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  • Mucky sagt:

    Weiß man schon wann das Achtelfinale ausgelost wird?

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  • Jennifer sagt:

    @ Markus: Du meinst im Text den VFL Bochum – nicht Wolfsburg, oder?

    Für den neutralen Zuschauer ist so ein Spiel Essen – Potsdam natürlich super! – Besonders die letzten 30 Minuten waren super! Freut mich sehr für die SGS Essen. Meine Glückwünsche an das Team!

    Den DFB Livestream fand ich jetzt gar nicht so schlecht, da hatten wir wirklich schon schlechtere Übertragungen. Die Zeitanzeige mag ja einem neuen Design entsprechen und vielleicht auch „chic“ sein, aber wer kann die denn lesen? Ich streame übers Fernsehen und da sitzt man dann doch schon ein wenig weiter weg …

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  • xyz sagt:

    Was ist eigentlich mit julia Simic los.die ist doch nach Potsdam gegeangen und wollte durchstarten. Jetzt spielt sie wieder nicht.Ist sie wieder verletzt?Oder kann sie sich nach ihrer langen Verletzungszeit noch nicht durchsetzten?

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  • Meta sagt:

    Weiß eigetlich jemand, wann die nächste Runde ausgelost wird?

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  • Markus Juchem sagt:

    @Jennifer: Danke, ist korrigiert.

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  • FF-Beobachter sagt:

    @…. bist du ein schlechter Verlierer! Essen kann nicht so schlecht gespielt haben, wenn sie geg. die „Torbienen“ binnen 15 Min. 3 Tore! schießen. Das geschah bestimmt nicht, weil der Frauenfußball ungerecht ist 🙂 Schon mal was vom Kampfgeist gehört?

    Glüchwunsch nach Essen! Frauenfußball kann so unglaublich spannend sein.

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  • Altwolf sagt:

    Auch wenn dieses Ergebnis,nach der 2:0 Führung, für Alle überraschend war und insbes. für die TP-Fans eine große Enttäuschung ist, muß man nun nicht gleich wieder Alles in Frage stellen oder plötzlich ein Torfrau-Problem Potsdams heraufbeschwören.Sicher war L.Weiß trotz der 2 Gegentore die beste Spielerin auf dem Platz und Berger bei dem 2. und 3. Gegentreffer mitinvolviert, aber sie als alleinige Schuldige hinzustellen unangebracht.Beim 1. Treffer haben es 2 Turbine-Abwehrspielerinen nicht geschafft C.Hartmann am guten Abschluß zu hindern, wie auch Dallmann in der Mitte vor dem Tor recht frei zum Abschluß kam und auch nach der Abwehr von Berger beim 3.Tor, als ihr der Ball nochmals beim Aufprall auf den Boden entglitten war,war für Doorsun die Mitte völlig frei, da die linke Defensive Turbines nicht eingerückt war und damit den Weg frei gemacht hatte.
    Die SGS spielte das,was sie können,nämlich hinten dicht stehen und um über den Kampf TP das Spiel so schwer wie möglich zu machen,jedoch auch gerade in den ersten 70 Minuten, bis auf Ansätze, kaum etwas Gefährliches nach vorne zustande brachten. Hier tat sich TP im Aufbau schwer, da das Mittelfeld keine Struktur in das Spiel bekam und, bis auf das gut herausgespielte Tor v.A.Hederberg, zwar im Ballbesitz dominierte,jedoch gute Ansätze durch Flanken in die Mitte oder überhaupt lange Bälle nach vorn kaum Abnehmer finden konnten,genauso wie sehr viele Fehlpässe ab Mittelfeld produziert wurden.Das Tor von Annonma war eher ein Zufallsprodukt aus dem Gewühl des 16ers heraus.Warum dann TP das Fußballspielen ab der 70.Min.eingestellt hat und sowohl im MF als auch in der Defensive dann in den entscheidenden Minuten nur den Spielerinnen der SGS hinterherliefen ist nicht so recht zu erklären, aber vielleicht auch Ausdruck von mental fehlender Fähigkeit, sich nochmals aufzuraffen und den „innenern Schweinehund“ zu überwinden.Andererseits,wer ist die Spielerin,die nach dem 2:1 die anderen nochmal antreibt nicht weiter nachzulassen? Hat TP solch eine oder gar mehrere Spielerinnen? Wo waren die dann? Dieses Jahr scheint der FF in der Liga und dem Pokal doch erkennbar anders zu laufen als in der Vergangenheit.

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  • Jan sagt:

    @hapl27: Keine Ursache; muss man nicht unbedingt verstehen, denn Lisa Weiß war als beste Essenerin absolut auf dem Posten! Nur kamen Deine Posts wohl dem am nächsten, was ich allg. mal äußern wollte. 🙂 Ansonsten hab ich mir 2x Beethovens 5. Klavierkonzert angehört – was juckt da irgendein profanes Aller-Welts-Sport-Ergebnis?!

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  • Dummkopf sagt:

    Eigentlich bin ich bei Turbi-Problemen ja auch nicht sonderlich begeistert, aber die emotionalen Kommentare enttäuschter TP-Fans hier haben schon hohen Unterhaltungswert! (besonders jetzt, da ich sheldon sooo vermisse)

    Dabei haben doch fast alle ein bisschen Recht. Wenn jemand behauptet, das waren 2 TW-Fehler und mit Weiss im Tor hätte TP heute aber gewonnen – kann man kaum widersprechen.
    ABER man darf auch zu Recht behaupten: Nicht nur die Torfrau ist Schuld, auch teilweise sogar mehrere Vorderleute hätten den ein oder anderen Treffer fast ebenso leicht verhindern müssen.

    Dabei hat Turbine doch eigentlich überraschend gut ausgesehen. Gegen ein starkes und insbesondere heimstarkes Essen, das gerade erst in Fra 1:1 spielte, hat man auswärts deutlich dominiert. Das war nicht zu erwarten und stimmt zuversichtlicher als das 1:1 gegen Jena!

    Enttäuschend ist nur, dass man wohl auch nicht schneller als mancher „Fan“ kapiert, dass die BL noch ausgeglichener geworden ist, und man eben nicht wie früher mit 2:0 Führung gegen die „Kleinen“ schon zurückschalten darf.

    Da muss man sich bloss das 3:2 mal anschauen!

    DAS WAR eben auch WELTKLASSE gemacht!
    Sicher war TP müde und nicht mehr voll da.
    ABER DAS MUSST DU ERST MAL SO (IM STIL EINER absoluten SPITZENMANNSCHAFT) BESTRAFEN!

    In der 88Min rennt die AV noch die Linie runter, wird geschickt eingesetzt, schlägt eine ganz schwierige Flanke fast punktgenau dahin wo sie hingehört.
    Aber NOCH BESSER war das Ausnutzen des TW-Fehlers. Wo viele einfach direkt auf den Abpraller so schnell so gut es geht irgendwie draufgehauen hätten, ganz geschickt über den Fuss der Abwehrspielerin in den freien Raum gelupft und cool wie Hundeschnauze ins leere Tor geschoben.
    Im ersten Moment dachte ich, was ist denn da los, ist das Spiel unterbrochen.

    Die 2 wesentlichen Spielerinnen hiessen hier übrigens FREUTEL und DOORSOUN und brauchen sich wie viele andere Spielerinnen der „Kleinen“ selbst hinter manchem „Namen“ aus dem Nationalkader nicht zu verstecken!

    Ansonsten finde ich den Kommentar des alten Wolfsburgers sehr zutreffend.

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  • enthusio sagt:

    Powerplay-TV Essen darf übrigens in dieser Saison wieder Ausschnitte von den Essener Spielen senden. Die rechtlichen Probleme sind (laut einer Durchsage des Essener Stadionsprechers)geklärt.

    Zum Spiel: unerwartete Siege sind doch die schönsten ! Und dass ausgerechnet Sara Doorsoun kurz vor Schluss das Siegtor erzielte, war das Sahnehäubchen. Schön, dass Essen jetzt auch im Pokal sein Erfolgserlebnis gegen Potsdam erzielt und den Potsdamer Pokalfluch endgültig abgestreift hat ! Das freut mich riesig für die junge Mannschaft, ihren Trainer und ihren engagierten Manager.

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  • Winter sagt:

    Der Erfolg von Turbine wird mit Sarholz oder einer anderen Torhüterin zurück kommen, nicht mit Berger. Wenn Berger im Tor stehen sollte, wird sie sich auch in Zukunft manche „Eier“ ins eigene Nest legen.
    Mit einer gesunden Sarholz kommt der Erfolg, siehe CL und Meisterschaft 2010 und Hallencup 2013 in Magdeburg. Sie ist die Nr. 1 in Potsdam, sie muss halt nur gesund und top fit sein!

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  • Chris sagt:

    @Winter

    Die Frage ist nur, warum Berger sich in der Vorbereitung durchgesetzt hat gegen eine gesunde Sarholz?

    Erfolge hatte man im Übrigen auch ohne Anna, die Mannschaft war 2010 auch eine komplett andere, als sie es jetzt ist.

    Überhaupt, ja Berger hat gepatzt, und zwar ordentlich. Das muss hier auch gar nicht schön geredet werden. Keine Spielerin ist unfehlbar, und auch andere Torfrauen haben schlechte Tage.

    Denk ich allein an das 5:3 letztes Jahr im Pokal, zwar ein Sieg aber wer das Spiel gesehen hat, weiß was ich meine.

    Es hat eher den Eindruck das ganze scheint einigen TP-Fans gut in den Kram.

    Endlich haben sie was zu meckern und wieder Gründe, warum es in Potsdam nur eine einzige wahre 1 geben kann, aber das kennt man ja schon aus der letzten Saison.

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  • noworever sagt:

    @grammofon:
    „@Lucy: Das war hier jetzt wirklich nicht angebracht! Doorsoun war in Potsdam beliebt und ihr wird es keiner übel nehmen!“

    aha … das heißt, celia war „unbeliebt“ in bad neuenahr?

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  • jochen-or sagt:

    Mit einer Nacht dazwischen muss ich gestehen, dass ich alles nicht so schlimm finde, wenn man das Spiel in Essen objektiv bewertet.

    In keinem der letzten Spiele hat Turbine in Essen die SGS so beherrscht wie in den gestrigen 75 Minuten.
    Mit Wälti und Elsig war gestern auch die Arbeit im Mittelfeld stärker als sonst. Essen kam quasi zu nichts.

    Lediglich die bekannten Schnelligkeitsmängel in der Abwehr deuteten sich mal an (Singer).

    So betrachtet besteht Hoffnung, dass man auch in der Bundesliga weiterhin eine ordentliche Rolle spielen wird.

    Tatsächlich war die Partie auch ohne die dicken Patzer von Berger gewonnen.
    Sicherlich ging dem 2. Tor auch ein Fehlverhalten des Mittelfeldes und der Abwehr voraus. Aber ein solches Schüsschen hält man selbst in unteren Klassen. Berger – wie so häufig bei großen Torhüter/innen – scheint für solche Bälle einfach (noch) nicht beweglich genug und man dürfte sich vorstellen, was in Zukunft auf sie zukommen wird, da sie sicherlich als Schwäche der Mannschaft betrachtet werden wird.
    Beim 3. Tor hätte man auch den Ball zur Seite fausten können.
    Wenn man rauskommt, sollte man sicher sein, dass man ihn fängt.
    Da kann man a la SF wirklich nicht die Augen vor verschließen und die Torfrau in Schutz nehmen. Das war einfach eine Katastrophe und man kann nur hoffen, dass sich dies nicht wiederholt. Allerdings hat Berger letzte Saison oftmals in 2. Liga gespielt und somit auch eine gewisse Spielpraxis. Zudem kann ein Bundesligaverein sich nicht erlauben, einen „Lehrling“ ins Tor zu stellen.

    Erkennbar war allerdings, dass Turbine mit dem Anschlusstor neuerlich verunsichert wirkte. Dies gilt jetzt schon über Jahre hinweg. Daran sollte man mal arbeiten, was mutmaßlich auch geschieht. Die Einwechslung von Jenny in dieser Situation zeigt ja auch, dass der Trainer dies erkannt hatte.

    Nachdem nunmehr absehbar ist, dass man in der CL in übernächsten Runde (gegen Lyon)wohl ausscheiden wird, also dort unbeschwert aufspielen kann, und man sich zudem auch mögliche anstrengende Busreisen im Pokal nach Süd-/Westdeutschland erspart, kann man sich ganz auf die Meisterschaft konzentrieren.

    Das hat auch was für sich und mit der Leistung in den ersten 75 Minuten sollte man da auch eine bessere Rolle spielen können, als man nach dem Spiel gegen Jena absehen konnte. Wälti ist eine echte Verstärkung und Ada hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, wenn man eine entschlossene arbeitende Spitze im Team hat.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wer unterschiedliche Maßstäbe anlegt und Lieb-Kind-Manier an den Tag legt, braucht sich nicht wundern! Wie ich bereits schrieb: Der Fisch stinkt vom Kopfe her!!!

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  • Aldur sagt:

    Insgesamt muss Turbine das Ding natürlich locker nach Hause bringen, schon alleine, weil sie von den Chancen her viel höher als 2:0 hätten führen müssen. Da war vor allem die herausragende Lisa Weiß für die SGS der Rettungsanker. Das ein Spiel mit einer derartigen Überlegenheit einer Mannschaft dann noch komplett kippt, erlebt man sicher nicht aller Tage. Man fühlte sich irgendwie an das 4:4 unserer Männer-Nationalmannschaft gegen Schweden erinnert. Natürlich wurden das zweite und dritte Essener Tor von der Potsdamer Torhüterin begünstigt – so zumindest mein Eindruck nach einmaliger Ansicht in Echtzeit im Stadion. Dennoch war es dann als Anhänger des Heimteams toll zu sehen, wie die SGS angetrieben von den in der 2.HZ immer stärker werdenden Dallmann und Doorsoun jegliche Verunsicherung abgeworfen, und plötzlich mutig nach vorne gespielt hat. Ganz entscheidend bei der Wende des Spiels war für mich auch Hartmann, nicht nur, weil ihr 1:2 selbige eingeleitet hat. Sie mag weder die Schnellste, noch eine Filigrantechnikerin sein, aber im Spiel mit dem Rücken zum gegnerischen Tor, wenn es darum geht Bälle vorne fest zu machen, dürften ihr nicht viele Stürmerinnen der Liga etwas vor machen, und dass sie clever und kaltschnäuzig im Abschluß ist, ist auch keine neue Erkenntnis.

    Hoffentlich gelingt es der SGS jetzt, die Euphorie des unverhofften Sieges in das schwere Punktspiel am Donnerstag gegen den FC Bayern herüber zu retten.

    Zu Sara Doorsoun gab es im Vorfeld des Spiels übrigens einen Artikel im Online-Portal von Reviersport, bei dem auch auf die Umstände ihres Wechsels aus Potsdam eingegangen wird:
    http://www.reviersport.de/247450—sgs-essen-doorsoun-khajeh-trifft-ex-kolleginnen.html

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Im von Aldur verlinkten Beitrag steht und ich zitiere wörtlich:
    „Aus Respekt meinem alten Team gegenüber wollte ich nicht so sehr jubeln. Aber innerlich könnte ich vor Freude springen, das ist einfach nur geil!“ – geäußert von Sara Doorsoun!
    Da diese Aussage unisono der meinigen lautet, aber ausgehend von Herrn Markus Juchem im Zusammenhang mit von mir kritisierten Jubel von Celia gegen BN (basierend auf dem inaktuellen Foto!) mit Unverständnis bedacht wurde, erlaube ich mir explizit darauf hinzuweisen! Einigen weiteren ungenannte Ins-gleiche-Horn-Bläsern sei also nochmal deutlich gemacht, dass nicht alle die gleichen Jubelarien borniert gutheissen, es anscheinend besser wissen, was sich gehört und was nicht! 😀

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  • enthusio sagt:

    Hier ist der der sehr treffende Spielbericht der WAZ.
    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/die-sgs-essen-gewinnt-mit-3-2-und-schaltet-den-favoriten-potsdam-aus-id8505827.html

    Ich behaupte aber, dass Potsdam nach der 2:0-Führung nicht im Gefühl des sicheren Sieges nachgelassen, sondern dass Essen ab der 75. Minute endlich aufgedreht hat und aus fünf Torchancen drei Tore gemacht hat. Vorher hat Essen ja kein Bein an die Erde bekommen, es war ja schrecklich anzusehen. Und für Potsdam gilt für dieses Spiel der berühmte Satz Jürgen Wegmanns:
    „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: Welche der beiden Sichtweisen borniert ist, obliegt auch wieder der persönlichen Meinung jedes Einzelnen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Markus Juchem
    Bei dieser Formulierung war eher derjenige die Adresse, der in spezieller, herabwürdigender Weise mit auch Ihrer Duldung, überspitzt formuliert, das Recht für den Alleinanspruch in dieser Frage dokumentiert hat.

    […]
    Ausserdem würde ich die gezeigte Praxis, die zu meiner Sichtweise paßt, niemals mit „borniert“ in Kontext bringen!
    Und schon reagiert einer, der nicht lesen kann/will.
    Ich habe niemanden etwas vorgeschrieben, sondern nur meine hier geäußerte Meinung, die jüngst von Sara in die Praxis umgesetzt wurde (da habe ich keine Aktie dran!), fundiert.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Stahlratte sagt:

    @Markus Juchem

    Ich finde die Sichtweise von SF mehr als borniert. 😀

    Wird jetzt den Spielerinnen vorgeschrieben wie sie sich über Tore zu freuen haben? Lachhaft.

    Der Fußball lebt von Emotionen, wer das nicht tolerieren kann sollte zuhause in seinem Kämmerlein bleiben.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Meta: Die Auslosung des Achtelfinales wird am kommenden Samstag in der Halbzeitpause des Spiels Frankfurt gegen Leverkusen von Renate Lingor durchgeführt, live auf DFB-TV.

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  • DAWIDenko sagt:

    Das Spiel SG Essen – Turbine zeigt was im Fußball alles möglich sein kann.
    Von der 20. bis zur 75. Minute fand ich Turbine dominierend und absolut verdient mit 2:0 führend. Im Vergleich zum Heimspiel gegen Jena war das ein riesiger Schritt.
    Schon vor der Halbzeit hatte TP riesige Möglichkeiten, auch zum Teil gut vorgetragen zu treffen, man suchte auch den Abschluss, was positiv zu sehen ist, da dies sich häufig als Manko gestaltet.
    Nach dem 2:0 war auch für mich der Sieg eingetütet. Außerdem trafen Ada und Ayo jeweils noch den Pfosten.
    Positiv war auch die Rückkehr zu den 3 Spitzen, aber auch die Art wie sich die Stürmerinnen präsentierten. Hegerberg sehr präsent. Ayoma sehr eifrig, vertendelte sich diesmal auch nicht so sehr in Nichtigkeiten die zu Ballverleusten führten. Auch Evans wusste auf dem Flügel wieder durch ihre Schnelligkeit positiv aufzufallen.

    Kaba empfand ich auch zuvor als Sicher. Beim zweiten Tor kann der Ball noch komisch aufgekommen sein, außerdem hat evtl. Ulla Draws minimal abgefälscht. Da sieht dann die Torfrau automatisch nicht gut aus.
    Der Siegtreffer ging allerdings schon auf ihre Kappe.
    Allerdings von der Entstehung ist es schon bedenklich, dass Turbine über außen leicht zu kancken ist.
    Gegen Jena kam Ria Percival über die Rechte Seite mit ihrem „fiesen“ Flankenschuss, jetzt kam die Flanke unbedrängt auch über rechts.
    Eine Duplizität der Ereignisse.
    Alles in allem kann aber Turbine auf dieses Spiel aufbauen. Wenn man natürlich noch so einen 2:0 Vorsprung verspielt und mit leeren Händen dasteht, ist das natürlich doppelt bitter.

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  • DAWIDenko sagt:

    Zur Taktik möchte ich noch sagen dass es gut war wie schon gegen Sifi, dass man zum 3-4-3 zurückgekehrt ist.
    Geade mit einer Flügelstürmerinnen par excellence, wie Lísa Evans bietet es sich mehr als an.
    Julia Simic scheint nicht verletzt zu sein. Sie saß auf der Bank, allerdings ist sie körperlich noch nicht ganz auf der Höhe, dass betonte auch Schröder in einem IV.
    Insgesamt sieht es momentan jedenfalls so aus, dass man zum 3-4-3 mit Doppel6 zurückkehrt aus der „VorHannebeck-Zeit“.
    Da spielten Jenny Zietzn und Viola auf der Doppel6.
    Diesmal gefielen mir Lia Wälti als offensiverer, bzw. spielerischer Part und Jojo Elsig als defensivere schon recht gut.
    Schon im Test gegen Chemie Adlershof spielte Jojo auf der 6.
    Inka Wesely, Jenny Zietz und Steffi Mirlach sind auch noch Alternativen.
    Man hat jetzt eine große Auswahl, im Defensivbereich, anders al noch letzte Saison.

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  • wrack sagt:

    Als Celia-Fan lege ich Wert auf die Feststellung, dass die Jubel-Diskussion aus einen Mißverständnis entstanden ist, weil SF ein Archivfoto einer jubelnden Celia irrtümlich dem Frankfurter Spiel gegen BN zugeschrieben hat. SF’s Kommentar damals:

    „Wiederum kein Tor für Celia, die allerdings lt. obigen Spielfoto am tollsten über einen anderen FFC-Treffer gegen ihren vorherigen Verein jubelt, was ich irgendwie schade, weil unangebracht, finde! Da halten sich andere dezenter zurück…“

    Das einzge, was SF also Celia vorwerfen kann, ist, dass sie keine Tore geschossen hat. Wie Celia gejubelt hat, weiß SF nicht. Nur, damit keine Mißverständisse entstehen.

    Meine Meinung zum Jubeln bei Toren gegen den Ex-Verein:
    Unfair, wenn der Jubel deutlich übertrieben, höhnisch oder wg. einer persönlichen Vorgeschichte demonstrativ ist. In Ordnung, wenn die Spielerin jubelt, wie sie immer jubelt – das dürften die Fans des alten Vereins ja wohl noch erkennen. Privatsache, wenn man aus Rücksicht auf seine Freundinnen auf der anderen Seite den Jubel etwas dämpft, wie es Sara ihrer Aussage nach getan hat.

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  • Lucy sagt:

    Ja wrack, da bin ich deiner Meinung und nichts anderes hat Celia gemacht ! Ganz normal, wie man sie schon immer beim SC oder auch in der Natio gesehen hat, wenn ein Tor ihrer Mannschaft fiel.

    Es klang aber halt schon so ein klein wenig nach „Anklage“. Wahrscheinlich weil man nichts anderes gegen den FFC gefunden hat, was man hier evtl. wieder mal ins schlechte Licht rücken und diskutieren könnte, musste eben Celia herhalten… Und das ist mein persönliches Empfinden zum SF Beitrag gewesen 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Lucy
    Einfach und emotionslos das Geschriebene zur Kenntnis nehmen! Zwischen den Zeilen lesen, ist mitunter begleitet von Fehlauffassungen, produziert Mißverständnisse. Nicht das 1. Mal, und ich danke wrack für diesen expliziten Hinweis, der den Tatsachen entspricht.

    Das ich die Spielerinnen an den Pranger stelle, ist nie der Fall gewesen, da dies eine persönliche Entscheidung auf der Basis einer Einstellungs- und/oder Charakterfrage jeder Einzelnen ist.
    Ich heiße es aber für gut und richtig, wenn ein überzogenes Jubeln, wie im Beispiel von Sara, unterbleibt, die ihre Gründe öffentlich kommuniziert hat!

    @Dawidenko
    Mirlach ist leider keine Alternative! Wie man der Kommentierung zum gestrigen Pokalspiel entnehmen konnte, hat sie einen Bänderriß erlitten.
    Von daher beste Genesungswünsche an Mirli!

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  • grammofon sagt:

    Ok, an alle Frankfurt Fans. Die Anklagen hab ich jetzt nicht alle verstanden. Die Schadenfreude kann man euch ja wegen unserer Rivalität auch mal verzeihen. Aber wenn ihr hier jetzt noch weiter wettert dann äußert ihr euch nur mehr als schlechte Gewinner […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Maxemus sagt:

    An alle @ Grammofone: Ich bin Frankfurt-Fan und habe keine Schadenfreude und keine Rivalität zu Potsdam. Mir gehen nur manche Potsdamer Fans auf den Senkel, die diese Lager immer wieder beschwören. Ich fordere dich doch einmal auf, in diesem Blog oben die erkennbaren Frankfurt Fans und „ihre Anklagen“ zu zählen.

    Und was ich noch loswerden will: Potsdam hat verloren und es gibt hier 50 Beiträge. Die Natio schlägt den EM-Teilnehmer Russland leider (!!!) ohne Jennifer Cramer sensationell hoch und es gibt nicht einmal die Hälfte der Beiträge. Was sagt mir das über viele der hier schreibenden Potsdam-Fans ? Ihr verdient diese Natio gar nicht !

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    An all diejenigen, die den deutlichen Unterschied in der Anzahl der Kommentare nicht nachvollziehen können:
    Unterscheidet zwischen Normalität und Ausnahme, und ihr werdet bestätigt finden, dass in aller Regel das Normale, das Selbstverständliche immer weniger Kommentierungen/Beachtung erfahren wird, wie im Vergleich dazu der Ausreisser, die Ausnahmerscheinung!
    Soll heissen, dass der N11-Sieg gegen Russland vollkommen der Erwartungshaltung der FF-Fans entsprach, die Niederlage von Turbine das glatte Gegenteil, denn selbst der erfahrene Trainerfuchs hat mit seinen 70 Lenzen kein vergleichbares Spiel bisher erleben müssen.
    Wenn jemand zuhause regelmässig eine warme Mahlzeit auf dem Tisch vorfindet, ist es für ihn normal und keiner Hervorhebung wert (leider); bleibt diese aber mal unerwartet aus, gibt`s Theater! 😀

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  • Dummkopf sagt:

    @SF, dein maxe comment ist prinzipiell sehr richtig, ausser vielleicht dem allgemein von allen „Fans“ hier gewohnten langsamen Umschalten auf neue Gegebenheiten. Die lagen klar auf der Hand und selten haben 3 Spiele sie so bestätigt wie bei TP:

    1. Potsdam ist in Essen kein klarer Favorit mehr. Essen war Favorit und ich habe mich sehr über die unerwartet starke Vorstellung von TP gefreut. Warum? :
    2. Potsdam hat die einzige Spielerin, die den „Unterschied“ machen konnte verloren. So eine braucht man, um MF-Teams konstant zu schlagen. So eine hat gegen Jena gefehlt.
    3. Alle „altbekannten“ Spielerinnen bei Potsdam sind dafür (bisher) nicht gut genug gewesen. Es müsste also eine „neue“ hineinwachsen. Hegerberg oder Bremer (Cramer hm???). Ich würde mir daher wünschen man würde Bremer von Trainerseite aus mehr ins Zentrum (des Geschehens) rücken. Ein Versuch zumindest, ob es für Bremer schon reicht? In Essen war nicht genug von ihr zu sehen.
    4. Aber GENAU DAS IST dafür mit Hegerberg PASSIERT!
    In einer sonst auch gut spielenden Truppe hat Hegerberg ALLEIN diesen UNTERSCHIED zu Essen ausgemacht und das Spiel (positiv, solange sie gespielt hat, evtl dann auch negativ) entschieden! Das erste Tor ohne Hegerberg war wie TP ohne Top-Spielerin ist: Hinten solide gestanden, gut Druck gemacht. Irgendwann dann einen Fehler genutzt. Wie gg Jena? Das ist ok, aber reicht EBEN NICHT für GANZ VORNE.
    Aber der Unterschied, die top herausgespielten Torszenen waren ALLE HEGERBERG! 1 Tor, 2xPfosten. Kam hier viel zu kurz!

    Wieso noch niemand es gesagt hat?

    Ich bin Schröder-Fan, aber auch Super-Trainer dürfen ja mal kleine Fehler machen.
    So ein bisschen … hat SCHRÖDER mit der Auswechslung von Hegerberg(klar, da verletzt gewesen) aber trotzdem unterschwellig die Botschaft gebracht:
    DER DROPS IST GELUTSCHT. Jetzt kann ich anfangen, zu schonen.

    Er selbst wird sich sehr darüber ärgern, aber dass freilich die Spielerinnen seine leisen Botschaften SOOO fehlinterpretieren würden, damit konnte er wirklich nicht rechnen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Dummkopf
    Du solltest nicht ausschliesslich davon ausgehen, wie sich die einzelnen Situation vorher darstellen. Man sollte auch den aktuellen Verlauf nicht unberücksichtigt lassen, denn da kippte erst in der Schlußviertelstunde, die vorher feststehende Meinung vieler, es würde wohl die SGS weiterkommen. Diesen exorbitanten Spielverlauf ist dann folglich, die erheblich größere Resonanz geschuldet!
    Alles in Allem genug Anlaß, hier seinen Kommentar beizusteuern!
    Beim WM-Quali-Spiel stand vorher fest, wer nur als Sieger in Frage kam, das blieb während des Spiel auch so – ergo, kippte nichts, gab es keine up and downs, so blieb es eben bei der Normalität.
    Abstrus der Gedanke, aber vielleicht sollte man die N11 zur Beweisführung meiner These, genauso auftreten lassen wie TP, nur um die größere Kommentarzahl einzuheimsen und damit ausschliesslich deren Verehrer milde zu stimmen. 😉
    Haken an der Angelegenheit – es gäbe dann eine Niederlage…

    Zur Auswechslung von Ada:Wer seit der EM kein BL-Spiel wegen Verletzung bestritten hat, auch die gesamte Vorbereitung nicht dabei sein konnte, wie kann Ada dann über die volle Spielzeit gehen? Es waren auch Wälti und Elsig „tot“, wie der Trainer meinte, und die waren rund um die Uhr im Trainung und Spielen dabei! Übrigens, auch ein über 40 Jahre im Geschäft engagierter Trainer wird nicht automatisch zum Hellseher…
    Luhukay hat auch Hertha BSC aus’m Pokal gekegelt mit seinen Entscheidungen. 🙂

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Habe gerade gelesen, das ich oben falsch formuliert habe, wenn ich schrieb:
    > denn da kippte erst in der Schlußviertelstunde, die vorher feststehende Meinung vieler,
    > es würde wohl die SGS weiterkommen.
    Richtig heissen muss es aber:
    > …, denn da kippte erst in der Schlußviertelstunde, die vorher feststehende Meinung
    > vieler Zuschauer, Turbine würde weiterkommen. Vor Spielbeginn tippten aber sicher viele
    > auf einen SGS-Erfolg.

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  • newtpf sagt:

    Also ich seh das ähnlich wie @dummkopf, ich hatte SGS als Favoriten aufm Schirm, obwohl ich auf TP hoffte. Das TP die SGS letztendlich so klar dominieren konnte, hätte ich mir zwar gewünscht aber überhaupt nicht mit gerechnet.

    Welche super Leistung TP hier 75Minuten lang gezeigt hat wird einem erst im Nachhinein klar. Taktisch ne Meisterleistung von Schröder, die ihm zum Ende hin anscheinend nicht mehr ganz bewußt war als er das Spiel anscheinend wie jeder Laie als gewonnen abhakte. Er sagte ja auch nach dem Spiel er hat überhaupt keine Gefahr gesehen, ich denke es war bis zur 75 Minute keine Gefahr weil TP taktisch super spielte. Das man gegen diese starke und vorallem hochmotivierte SGS nicht den schönsten Fußball spielen kann, war mir klar.

    Aber mit der Auswechslung von Ada vermittelte Schröder warscheinlich auch den Spielerinnen das hier nix mehr anbrennen kann. Ich hatte den Eindruck dass sich Ada gerade erst richtig warmgeschossen hatte (mit ihrem ersten Tor nach der verletzungsbedingten Pause), man bedenke wie freudig sie zum Ärzteteam gerannt ist, der Knoten war geplatzt, die war richtig heiß, das hat man gemerkt.

    Wenn TP die richtigen Lehren aus diesem Spiel zieht, dann ist für mich die Meisterschaft warscheinlicher als noch vorm Spiel.

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  • Detlef sagt:

    Mit etwas Abstand kann ich nun auch etwas zu diesem unfassbaren Spiel sagen!!!
    Auch ich war sehr positiv überrascht, wie dominant unsere Mädels in Essen aufgetreten sind!!!
    Völlig außer Acht lassend, daß wir die letzten beiden Spiele an der Hafenstraße mit einer indiskutablen Leistung völlig verdient verloren hatten, legten die TURBINEN von Beginn an los wie die Feuerwehr!!!

    Mußte man nach dem Jena-Spiel noch die leidenschaftslose Behäbigkeit der Mannschaft kritisieren, zeigten sie diesmal sehr deutlich, daß sie sich viel vorgenommen hatten!!!
    Wenngleich die Spielanlage sich kaum wesentlich von der letzten Saison unterschied, wo hauptsächlich „Kick and Rush“ praktiziert wurde, und vor dem gegnerischen 16-er die Verantwortung für einen Abschluß hin und hergeschoben wurde, und man den Ball am liebsten ins Tor hineingetragen hätte!!!
    All das war auch am Sonntag wieder der Fall, wenngleich mit wesentlich größerer Leidenschaft!!!
    Das einfache Spiel ist uns völlig abhanden gekommen, nein, es muß möglichst umständlich und kompliziert agiert werden, bis der Gegner sich wieder geordnet hat!!!
    Sinnbildlich das Tor von AYOMA, von hinten durch die Brust ins Auge!!!
    Sie allein hätte Essen in die ewigen Jagdgründe schießen können/müssen, wenn……..ja wenn sie es mal schneller und direkter versucht hätte!!!
    Nur mal so als Anstoß für die Leute, die unbedingt EINEN Sündenbock suchen!!!

    ADA hat für mich den Unterschied zum Jena-Spiel ausgemacht!!!
    Ihr Einsatzwillen, und ihre Ausstrahlung auf dem Platz, haben sehr motivierend auf die Mitspielerinnen gewirkt!!!
    Da sie ja lange verletzt war, hat Schröder sie wahrscheinlich vorsorglich runtergenommen, ohne zu ahnen, welch wichtige Rolle sie hätte noch spielen können!!!

    Aus dem MF kam noch zu wenig!!!
    LIA und JOJO müssen sich beide noch mehr zutrauen, und die Spitzen mit Pässen füttern!!!
    Vor allem die junge Schweizerin spielt in den Pflichtspielen leider noch etwas mit angezogener Handbremse!!!
    In den Testspielen sah das bei ihr doch wesentlich überzeugender aus, als sie die Zuckerpässe ansatzlos, nur aus dem Fußgelenk nach vorn spielte!!!
    Mir fehlte dort auch die offensivstarke MAREN, die gegen Jena für mich die Beste auf dem Platz war!!!
    Sonntag war sie aber in die Abwehr abkommandiert, und spielte dort hervorragend, wenn man mal von ihrem kleinen Aussetzer beim 3:2 absieht, als sie etwas zu spät reagiert hat, als KABA der Ball aus der Hand gefallen ist!!!

    PAULINE hat man (völlig untypisch für sie) das ganze Spiel eigentlich kaum gesehen!!!
    Schon da hätte Schröder reagieren-, und ihr mal eine Pause gönnen müssen!!!
    Zumal das Spiel für uns super lief, und die Bank voll besetzt war!!!
    Von LISA war ich gar nicht so begeistert!!!
    Denn sie nutzte ihre Schnelligkeit kaum einmal aus, und an ihren Flanken muß sie noch mächtig arbeiten!!!

    Das mit JULIA ist wirklich ein Drama, was aber leider zu befürchten war!!!
    Analog zu letzter Saison, wo wir ja mit PATTI das selbe Problem hatten!!!
    Jetzt haben wir wieder eine Top-Spielmacherin, und doch auch wieder keine, da sie ständig verletzt oder krank ist!!!
    Die Gerüchteküche meldete Muskelzerrung!!!

    TABBI hat mir wieder ganz gut gefallen!!!
    Man hat ihr sehr deutlich angesehen, daß sie unbedingt ihren Stammplatz wiederhaben will!!!
    Wenn auch spielerisch noch einiges zu verbessern geht, so stimmte bei ihr die Leidenschaft und der Kampfgeist!!!

    Die Abwehr (incl. KABA) haben 70 Minuten einen ganz tollen Job gemacht!!!
    Essen bekam aber so gar nichts auf die Reihe, weil ihre gefährlichen Spitzen bestens abgedeckt waren!!!
    Auch hier wurden die Lehren aus dem Jena-Spiel gezogen, und die Gefahr beseitigt, bevor sie überhaupt bestand!!!
    Für mich war das eine sehr flexible Viererkette, mit einer überragenden ULLA, einer starken MAREN, einer bissigen ALEX, und einer kämpferischen TABBI!!!
    Je nach Spielsituation löste sich diese Viererkette mal in eine Dreier- hin und wieder sogar nur in eine Doppelkette auf!!!
    KABA hatte eigentlich einen geruhsamen Nachmittag, und wurde überhaupt nicht gefordert, was für eine Torhüterin immer problematisch ist, wenn sie dann plötzlich 100% bringen muß!!!
    Deshalb hinkt der Vergleich mit Lisa Weiß auch mächtig, da diese von der ersten Minute an ständig unter „Beschuß“ stand!!!

    Nach dem 0:2, und dem zweiten Pfostentreffer von ADA, hatte wohl jeder dieses Spiel schon abgehakt!!!
    Dabei hätten die erfahrenen TURBINEN um ULLA und ZIETZN alle anderen Spielerinnen warnen, und Konzentration und Disziplin fordern müssen!!!
    Schließlich wissen beide aus Erfahrung, wie solche klaren Spiele am Ende noch kippen können!!!
    Die langjährigen TURBINE-Fans werden sich bestimmt noch an dieses ominöse UEFA-Cup-Spiel gegen DIF erinnern, wo man ebenfalls bis zur 77. Spielminute mit 2:0 führte, und dann innerhalb kürzester Zeit noch 3 Gegentore kassierte!!!

    Also WARUM man trotz der Erfahrung dieses Spiel vorzeitig als abgehakt und beendet betrachtete, und man somit wieder den Bruder Leichtsinn walten, und wieder den altbekannten Schlendrian zuließ, daß müssen sich alle TURBINEN fragen!!!
    Nach vorne tat man nun kaum noch etwas, und hinten gab man Hartmann, Dallmann & Co genau den Platz, den diese bis dahin einfach nicht hatten!!!
    Das Tor von Hartmann in Minute 76 war zugleich der erste ernsthafte Schuß aufs TURBINE-Tor überhaupt!!!
    Und warum die Zuordnung in der Abwehr flöten geht, wenn man eine Offensivkraft durch eine andere ersetzt, daß muß mir auch mal jemand erklären!!!
    Plötzlich war es wieder wie im Jena-Alptraum, man griff die Essenerinnen nicht mehr an, sondern „begleitete“ sie nur noch „freundlich“ durch die eigene Hälfte!!!
    Linda Dallmann darf den Ball in aller Ruhe annehmen, damit quer durch die Potsdamer Hälfte laufen, und dann auch noch abschließen!!!
    In Halbzeit Eins hätte sie wahrscheinlich nicht einmal den Ball annehmen dürfen, ohne das eine TURBINE zur Stelle gewesen wäre!!!
    Das KABA dieser unplatzierte Schuß dann auch noch durch die „Hosenträger“ flutscht, paßte einfach zur Mannschaftsleistung!!!
    Ob sie jetzt noch durch die Verletzung beeinträchtigt war, oder ob auch sie schon längst auf Energiesparmodus umgeschalten hatte, daß wird nur sie selber wissen!!!
    Jetzt KABA die ganze Schuld an der Niederlage geben zu wollen, ja sogar ein grundsätzliches Torhüterinnenproblem daraus zu machen, daß geht wohl meilenweit an der Realität vorbei!!!
    Die beiden Kröten muß sie gewiß schlucken!!!
    Aber als ehemaliger Torwart weiß ich nur zu gut, daß das Loch gar nicht tief genug sein kann, in das man sich dann reinhocken möchte, um einfach nur loszuplärren!!!
    KABAS Loch dürfte am Sonntag wohl ähnlich tief gewesen sein, wie das von Lena Lotzen am ersten Spieltag in Wolfsburg!!!

    Sie ist eine sehr gute Torfrau!!!
    Ansonsten würde sie nicht im TURBINE-Tor stehen!!!
    Solche Klopse sind auch schon ganz anderen Größen ihrer Zunft passiert, man denke da noch einmal an NATZE bei der WM 2011!!!

    Fazit dieses Nachmittags;
    PRO
    -stark verbesserte Leistung gegenüber dem Jena-Spiel
    -sehr gute und flexible Abwehrreihe

    KONTRA
    -immer noch zu viele lange Bälle
    -immer noch schwache Standards
    -immer noch mangelhafte Flanken
    -daraus folgt weiterhin mangelhaftes Kopfballspiel

    Bei der Beurteilung der kommenden Aufgaben sollte man auch berücksichtigen, daß da noch Spielerinnen in der „Reserve“ sind, die bisher kaum oder noch gar nicht zum Einsatz gekommen sind!!!
    -ein Spiel ist niemals nach 70 Minuten beendet, erst recht kein KO-Spiel

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  • Katerli sagt:

    @Detlef
    volle Zustimmung und dank für die schöne Zusammenfassung und Bewertung des Spiels
    im übrigen: zum Torwartproblem bei Turbine
    s.

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  • Thomas sagt:

    Also ich finde es etwas unfair die Schuld alleine AKB anzulasten. Hätten die Stürmerinnen die Chancen besser genutzt hätte es nach 70 Minuten mind. 4:0 für TP gestanden und die SGS hätte sich dann nicht mehr aufgerappelt. Wegen einem Spiel gleich die Torwartfrage zu stellen wird AKB bestimmt nicht helfen Ruhe und Sicherheit zu finden.

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  • waiiy sagt:

    Da ich outside war, habe ich das Spiel Essen vs. Potsdam erst später und nachdem ich das Ergebnis kannte, gesehen. Deshalb mag ich auch gar nichts mehr dazu schreiben. Das meiste wurde eh schon geschrieben.

    Was mir aber über die letzten Jahre gesehen auffällt, dass Turbine Potsdam nicht die Mannschaft ist, die sich in Entscheidungsspielen durchsetzt. Da ist das CL-Finale 2010, welches aber auch glücklich gewonnen wurde, die Ausnahme. Ansonsten kommt man in der CL solange weiter, wie es Hin- und Rückspiele gibt, aber im Finale ist Ende. Im DFB-Pokal kann man am Abschneiden der Mannschaft schon manchmal verzweifeln. Woran das liegt, kann ich nicht beurteilen. Aber die Chance, dass in einem einzigen Entscheidungsspiel „alles möglich ist“, kann doch recht oft der Gegner nutzen. Vielleicht ist das auch ein psychologisches Problem, was man irgendwie vor solchen Spielen lösen muss.

    Dass sie eine solche Blockade durchaus mit einer einzelnen Spielerin auf dem Platz, die in den entscheidenden Momenten den Mund aufkriegt, lösen lassen, ist bekannt und wer die Spielerin sein könnte, habe ich auch immer wieder erwähnt. Aber leider war sie diesmal krank (und zwar ziemlich ernsthaft) bzw. wird derzeit sowieso als Nr. 2 auf ihrer Position gesehen…

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