WM-Quali: Katharina Baunach für Jennifer Cramer nachnominiert

Von am 17. September 2013 – 11.22 Uhr 19 Kommentare

Nach dem Ausfall von Josephine Henning und Svenja Huth wird auch Turbine Potsdams Abwehrspielerin Jennifer Cramer nicht am ersten WM-Qualifikationsspiel am Samstag gegen Russland teilnehmen können. Für sie würde Katharina Baunach vom FC Bayern München nachnominiert.

Cramer spielte zwar beim 7:0-Sieg am Sonntag beim VfL Sindelfingen für den 1. FFC Turbine Potsdam eine gute Stunde lang für ihren Verein, muss aber nun wegen einer Flüssigkeitsansammlung im Oberschenkelknochen passen und ihre Teilnahme am Länderspiel absagen.

Katharina Baunach im Spiel gegen den SC Freiburg

Katharina Baunach (li.) gehört erstmals seit 2009 wieder zum DFB-Aufgebot © Karsten Lauer / FCB Frauenfußball

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Comeback für Baunach
Für sie rutscht nun Bayern Münchens Linksverteidigerin Katharina Baunach ins Aufgebot, die bereits im März 2009 beim Algarve Cup zwei A-Länderspiele bestritt, in der Folge aber verletzungsbedingt zunächst keine Nominierung mehr erhielt.

Schwerster Gegner gleich zu Beginn
Die DFB-Elf bekommt es zum Auftakt der Qualifikation für die Frauenfußball-WM 2015 in Kanada am Samstag, 21. September, in Cottbus (live ab 14.40 Uhr im ZDF) mit Russland, dem stärksten Gegner in Gruppe 1 zu tun. Weitere Gruppengegner sind die Republik Irland, die Slowakei, Slowenien und Kroatien.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

19 Kommentare »

  • grammofon sagt:

    Oh nein! Sie war gerade so richtig in Form. Weiß jemand ob sie auch länger ausfallen wird?

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  • Sheldon sagt:

    Gratulation an Katha! Die Eindrücke haben nicht getäuscht, Neid und Jones haben vorige Woche tatsächlich ihren Namen gesucht nach dem Tor, weil sie sie beeindruckt hat.

    Vermutlich darf sie dann auch gleich von Anfang an ran, denn bis auf Leo Maier haben wir keine andere LV im Kader. Das könnte eine bayrische Flügelzange werden.

    Fakt ist aber auch: Je mehr Baunach sich empfiehlt, desto kleiner die Chancen für Faißt, denn die muss nun schon gegen Cramer UND Katha kämpfen. Wie schnell sich die Verhältnisse doch ändern können! Und Babett Peter gibt es dann ja auch noch, sodass sich 4 LVs aus 4 verschiedenen Vereinen künftig um die LV-Position streiten werden.
    Ähnliches könnte auf rechts passieren, da gibt es mit Leo Maier, Bianca Schmidt und Luisa Wensing ebenfalls drei Anwärterinnen!

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  • Michele sagt:

    Popp wurde für Mittag nachnominiert!

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  • Dummkopf sagt:

    Zwei grossartige Unterhaltungs-Volltreffer!
    NR1:
    Ich hätte es nicht zu behaupten gewagt, aber wenn es schon ES mit der Kamera einfängt, der Reporter sagt, und nun auch noch sheldon. Dann muss es ja stimmen!
    Unsere Bundes-Silvi muss tatsächlich erst per Rückennummer schauen, wer da bei Bayern linker Verteidiger spielt. Man kann ja auch nicht jeden kennen. Nein. Und dazu dann noch diese ganzen Newcomer, die ständig ihre Frisuren wechseln. Und die Bundesliga Spitzenmannschaften muss ich doch als N11 Trainer eh nicht unbedingt so genau kennen. Wenn ich da zur EM-Ehrung einmal hingehe, reicht das völlig. Uns Yogi müsste auf Schalke oder bei Lev sicher auch erst mal über die Rückennummer nachschauen, wie da der Mittelstürmer heisst.
    NR2:
    Der Verdacht bestand bei mir schon länger. Ich konnte nur keinen juristisch hieb- und stichfesten Anfangsverdacht begründen. Nun gibt es ihn. Fr. N vom D lässt sich von sheldon Tips geben! Wer hätte das gedacht? Oder etwa nicht?
    Baunach aufgrund einer schwach geschlagenen Flanke in die N11 zu nominieren, kann auch nur so begründet werden. Nach vorne aus dem Spiel 0, hinten einfach für BL nicht athletisch genug, zu langsam, zu unbeweglich, zu konditionsschwach. Wunder Punkt in der Abwehr in Wob gegen Blässe, von deren Seite als einziges immer wieder Gefahr ausging.
    Gegen Freiburg ähnlich. Auf LV sollte Wörle schnellstens wechseln. Der schwächste Punkt bei Bayern jetzt in der N11!
    Trotzdem hoffe ich für natürlich für Baunach, dass sie dies zum Anlass nimmt, an ihrer Athletik zu arbeiten, spielerisch hätte sie es drauf, und ihre Ecken sind sehr gut.

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  • grammofon sagt:

    @Sheldon und Dummkopf:

    Was? Das hab ich jetzt nicht mitbekommen. Wenn ich euch recht verstehe, hat Fr. Neid tatsächlich aufgrund einer guten Aktion eine ihr bis dahin nicht bekannte Spielerin für die Natio nominiert?

    Naja, überraschen würde es mich eigentlich nicht. Oder nur ein bisschen.

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  • Dummkopf sagt:

    @grammo
    Grundsätzlich verstehen wir uns glaube ich schon.;-)
    Hier hast du mich aber nicht ganz verstanden. Nicht aufgrund einer guten Aktion. Es war eine schwache Aktion. Eine Flanke war so schlecht geschlagen, dass sie normalerweise einfache Beute der Torhüterin ist. Diese hatte jedoch Baunach überschätzt und eine bessere Flanke erwartet, so dass die abgerutschte Flanke im kurzen Eck landete.
    Gute Szenen von Baunach waren in den ersten beiden Spielen eher selten, abgesehen von allerdings sehr guten Ecken und Freistössen.
    Aber du kennst das ja vom jüngsten Nachwuchs, wo alle am liebsten Mittelstürmer spielen wollen, weil wer ein Tor schiesst ist immer der Held, ob er etwas dafür kann oder nicht.

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf: Was du bei deinen Ausführungen übersiehst, ist, dass Baunach mittlerweile mit 1 Tor und 2 Torvorlagen zu den Topscorern der Liga gehört.

    Was du auch übersiehst, ist, dass Baunach gegen Blässe zwar nicht immer eng stand, doch alle Aktionen, bei denen es wirklich hätte brenzlig werden können, durch ein gutes Stellungsspiel noch abgefangen hat. Obwohl ja Baunach angeblich die Schwachstelle in der Abwehr bildete, habe ich weder im Spiel gegen Wolfsburg als auch im Spiel gegen Freiburg eine gefährliche gegnerische Aktion gesehen, die über ihre Seite lief. Und das, obwohl die gegnerischen Spielerinnen sehr viel Platz hatten.

    Auch übersiehst du, dass nicht Wenninger und Cross die ersten Stationen des Spielaufbaus waren, sondern zumeist der Spielaufbau entweder über Maier oder über Baunach lief.

    Ihr qualitatives Merkmal ist ihre unglaubliche Spielintelligenz. Sie kann eine Gegnerin lesen und weiß, wann sie wie stehen muss, um Gefahr zu vermeiden. Das ist ein unglaublicher Vorteil, der derzeitige Fitnessrückstände, die noch aus ihrer über neunmonatigen Verletzungspause resultieren, ausgleichen kann. So hat letztlich weder Blässe noch Savin einen Stich gegen sie gemacht!

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  • Traumfee99 sagt:

    @Dummkopf
    Ich weiss ja nicht welches Spiel du angeguckt hast, aber Baunach war in der Saison bereits an allen Toren in der BL beteiligt, ausserdem war sie 2009 schon mal im A-Kader und musste wegen einer schweren Knieerkrankung für ca. 2 Jahre pausieren. Beim DFB-Pokal war es ihre Ecke die zum 1:0 führte und nur durch eine schwanke Flanke die ins Tor geht, wird man nicht für die A-Nationalmannschaft nominiert. (Außerdem bekam sie 2007 die Fritz-Walter-Medaille). Da sollte dir jetzt klar sein, dass man durch Leistung in den Kader kommt…. mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

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  • wrack sagt:

    @ grammofon: „Wenn ich euch recht verstehe, hat Fr. Neid tatsächlich aufgrund einer guten Aktion eine ihr bis dahin nicht bekannte Spielerin für die Natio nominiert?“

    Baunach hat 2 Länderspiele unter Neid (2009). Sie ist Neid mitnichten unbekannt. Warum Baunach nominiert wurde, weiß keiner der hier derartig räsonierenden Kommentatoren. Deswegen wurden offensichtlich eigene Erfahrungen in der Beurteilung von Spielerinnen eingestreut und als Motiv Neids für die Nominierung angegeben.

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  • Traumfee99 sagt:

    @ sheldo
    ich glaube Du hast hier wenigstens Ahnung vom Fußball und genau Baunach hat Spielintelligenz und Leidenschaft, denn wer sich nach so langen Verletzungspausen so zurück meldet, der hat es mehr als verdient. Wäre nämlich ihre Knieerkrankung dazwischen gekommen, wäre sie vielleicht heute ein Bestandteil der Nationalmannschaft. Ich denke Julia Simic wird es auch wieder schwer haben sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen, nach ihren beiden Kreuzbandrissen. Aber man sollte die Hoffnung nie aufgeben.

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  • Traumfee99 sagt:

    ich meinte natürlich
    … Wäre nämlich ihre Knieverletzung nicht dazwischen gekommen…

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  • Dummkopf sagt:

    @sheldon. Schon wieder einen rausgehauen, im positiven Sinn!
    Du weist, deine Posts sind für mich leider meist inhaltlich indiskutabel, aber wie du ja weisst schätze ich sie aufgrund ihrer Emotionalität.
    Und diesmal verrätst du urplötzlich mehr Fussballverstand als viele andere. Sehr gerne daher auch einmal eine inhaltliche Stellungnahme.
    Du bist mit dem Abstand halten, Stellungsspiel, Spielintelligenz von Baunach absolut Spot on. Entweder du hast selber überduchschnittlich gespielt um das zu erkennen, oder du tarnst deine intellektuellen Fähigkeiten in den anderen Posts hervorragend.
    Kleine Randnotiz: Ich glaube, das sieht Fr. N vom D. nicht so gut wie sheldon.
    Schade, dass dann doch die Vereinsbrille uns wieder entzweit. Baunach weiss, dass sie nicht schnell ist. Richtet, da clever, dann einen Sicherheitsabstand ein, um nicht übersprintet zu werden. Hat ein gutes Auge dafür und versteht es trotzdem, diesen schnellstmöglich aufzulösen, wenn er nicht mehr angebracht ist. Rückt auch bei Bedarf gut nach innen. Trotzdem ist auf dem heutigen Niveau dieser Sicherheitsabstand zu gross, und schnellere brauchen ihn nicht.
    Mehrere Folgeprobleme:
    1 Die Gegnerin hat die halbe Sekunde mehr Zeit den Ball anzunehmen zu verabeiten zu schauen.
    2 Die eigene MF hat viel mehr zu verteidigen, da immer ein kurzes Anspiel auf die Gegenspielerin von B. möglich ist. Eine gute, eng stehende Verteidigerin unterbindet die Möglichkeit dieses Passes, gibt dadurch ihrer MF „Rückendeckung“
    3 Die ganze Abwehr bei Bayern (auch Cross spielt so) gibt durch diesen Sicherheitsabstand nach hinten dem Gegner viel zu leicht Raum in die Tiefe. Ich bin kein Fan übertrieben hoch gespielter Abseitslinien, aber Bayerns Kraftprobleme rühren auch her von zu weiten Wegen fürs MF aufgrund dieses allgemeinen taktischen Fehlers.
    4 Es verhindert ein dazwischenspritzen in nicht genau gespielte kurze Anspiele auf die Sturmposition und gibt keine oder eine schlechte Ausgangslage bei Kontern schnell einmal mit zu gehen.

    Gute AV(Schmidt) müssen athletisch in der Lage sein hinten gut zu stehen, und nach vorne gleichermassen Druck zu machen. AV ist die Athletik-Postion Nr.1.
    Daher ist B eine veranlagte Spielerin. Aber die Athletik wird besser, die „Kleinen“ werden besser. Lev, Frei, Essen, haben alle zumindest eine bessere AV auf einer Seite. Jena, Clo kenne ich nicht.

    Das gleiche eine Stufe höher bei Maier, die daher auch im MF besser als als AV spielt.

    Und dass du keine gefährliche Wob-Aktion über rechts gesehen hast, liegt vielleicht daran, dass dein Wahrnehmungszentrum gute Aktionen von Wolfsburg generell nicht verarbeitet?

    Aber ich finde Baunach besser als Bunte!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > @sheldon. Schon wieder einen rausgehauen, im positiven Sinn!

    Pffffff, erhöhte Sturzgefahr wegen Glätte in Folge von Schleimabsonderung. 🙁

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Du siehst,was du sehen willst und sehen möchtest und genauso,wie du P.Kuznik charakterisierst und hervorhebst,machst du es jetzt mit K.Baunach.Es muß wohl doch an deinem „kleinen“ Bildausschnitt liegen,wenn du konstatierst, nicht „eine“ gefährliche Aktion von A.Blässe beim Spiel gegen Bayern gesehen zu haben.Abgesehen davon,daß sie die Flanke von A.Blässe auf A.Popp – Flugkopfball- zugelassen hatte,hatte A.Blässe auch selbst einen Abschluß,der nur knapp am langen Pfosten vorbeiging.Sie wurde auch mehrmals von Anna überlaufen,jedoch waren leider die dann folgenden Hereingaben nicht zu verwerten.Sowohl K.Baunach, wie auch P.Kuznik, sind sicherlich ordentliche AV- bzw. IV-innen und deine Wertschätzung in allen Ehren,aber die von dir aufgezeigten tollen Qualitäten sind mir in den bisherigen Spielen, soweit für mich beobachtbar,nicht demonstriert worden.

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  • Sheldon sagt:

    Ich frage euch mal, wie es dann kommt, wenn Bayern so schlechte Außenverteidigerinnen hat, dass über diese beiden Positionen noch kaum Gefahr entstand, sondern die eigentliche Schwachstelle die Zentrale bei Bayern ist, wo Baunach und Maier schon mehrere Male zu Hilfe eilen mussten und in letzter Not klären mussten?

    Mangelt es daran, dass die anderen Vereine so schlechte Außenstürmerinnen haben? Wenn ich mir das so anschaue, gegen wen die AVs da schon alles ran mussten (Crno, Garefrekes, Blässe, Popp, Leupolz, Savin etc.), dann kann das eigentlich nicht sein.

    Woran liegt es dann? Ich habe eine Vermutung: Jede Spielerin hat einen bestimmten Spielstil. Ebenso jede Außenstürmerin! Gerade bei Frankfurt oder Wolfsburg kann man das gut analysieren, weil sie sowohl bei DFB-TV als auch häufig bei Länderspielern zu sehen sind bzw. waren (Popp, Bajramaj, Garefrekes). Außerdem kann man mit einem guten Auge durchaus bereits am Anlaufen des Balles bei einer Außenstürmerin erkennen, ob die folgende Flanke gelingen wird.

    Ich würde mich auf der Außenbahn bei der Wahl zwischen Athletik und Intelligenz immer für Intelligenz entscheiden (zugunsten von Maier und Baunach; gegen Wensing und Schmidt). Warum? Mit Spielintelligenz und einer guten Gegenspielerkenntnis kann man athletische Nachteile durch ein gutes Stellungsspiel weitestgehend ausgleichen, aber man kann mit Athletik nur schwerlich mangelnde Spielintelligenz ausgleichen. Spielerinnen, die beides miteinander vereinen, hat die Bundesliga zur Zeit lediglich in Jenny Cramer.

    Noch ein Vorteil: Bayern läuft mit einer tiefstehenden Abwehr selten Gefahr, in einen Konter zu laufen, denn der Gegner kann so nicht von schnellen Außenstürmerinnen profitieren. Gerade Spielerinnen wie Elodie Thomis und Fatmire Bajramaj, aber auch Alex Popp, die die Geschwindigkeit brauchen, werden so ausgebremst und kommen nicht hinter die Abwehr.
    Mit Brooks und Schnaderbeck, aber auch Bürki und Feiersinger (besser sogar noch Schöne als gelernte AV) wird dazu die Kreativabteilung im Mittelfeld gestört, sodass auch die Kombinationsmöglichkeiten des Gegners durch starke Kreativspielerinnen damit sehr beschränkt wird.

    Bayern hat vielleicht in diesem Jahr nur einen taktischen Fehler gemacht, und das war, Julia Simic als „10“ abzugeben. Sonst hätte man genau die Spielerinnen für das alte Werder-System gehabt, dem meines Erachtens die Zukunft gehören wird.
    Hinten eine tief stehende Viererkette, davor eine defensiv ausgerichtete 3er-Kette mit Bürki, Brooks und Schöne und vorne ein magisches Dreieck aus Simic, Lotzen und Hagen. Sie wäre das Verbindungsglied gewesen.

    Ob Romert oder Tymrak diese Rolle wirklich ausfüllen können, ist fraglich, da du für ein solches Spielsystem auf der 10 natürlich eine Spielerin haben muss, die sowohl über Kreativität und Durchsetzungsvermögen gleichermaßen verfügt, sprich, eine Strippenzieherin, die sich nicht kaltstellen lässt.

    Da muss man sich im nächsten Jahr vielleicht noch einmal umschauen. Es gibt einige, die diese Rolle durchaus einnehmen könnten: Selina Wagner, Lina Magull, Sara Däbritz und Kyra Malinowski aus Deutschland, aber durchaus auch das dänische Top-Talent Pernille Harder oder das norwegische Top-Talent Caroline Graham Hansen. Ob sich allerdings eine von denen loseisen lässt, ist fraglich.

    Ansonsten bin ich immer noch davon überzeugt, dass Katha Baunach eine hochklassige Abwehrspielerin mit N11-Niveau ist. Es gibt keine andere Außenverteidigerin neben ihr, Leo Maier und Jenny Cramer in Deutschland, die sich so schwer verladen lässt und die so wenige Fehler macht wie diese drei!

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  • Sheldon sagt:

    Zur benötigten Qualität im Spiel hier noch einmal ein Kommentar von der Chefin höchstpersönlich:

    „Es reicht nicht mehr aus, athletisch oder technisch gut zu sein – eine gute Mischung ist wichtig. Man muss Kurzpass- und weiträumiges Spiel variieren und immer auf den Gegner reagieren können. Es ist schwer, diese Flexibilität zu finden.“ (Quelle: kicker.de, Artikel: Neid: Der Titel ist Schnee von gestern)

    Genau das sind die Qualitäten, die Katharina Baunach besitzt: Ihre Flexibilität. Sie kann ihr Spiel variieren und vor allem: Immer auf den Gegner reagieren! Sie besitzt die Qualität, sich auf ihre Gegenspielerin einzustellen und sie zu lesen. So wie sie spielt, scheint sie eine der Spielerinnen zu sein, die vermutlich am meisten und am sorgfältigsten Videoanalysen von ihren Gegenspielerinnen betreiben. Welche Laufwege nehmen sie? Was ist ihr starker Fuß? Bevorzugen Sie eher den Weg über Außen oder ziehen sie nach innen? Wie ist ihre Antrittsschnelligkeit? Schaffen sie es, eine kontrollierte Flanke aus vollem Sprint zu schlagen? Täuscht sie beim Dribbling eher links oder eher rechts an? Wie lange braucht sie, um den Ball zu kontrollieren?

    Das sind alles Fragen, die man durchaus statistisch mit viel Akribie ermitteln kann. Auch, in welche Kombinationen die Gegenspielerin eingebunden ist, kann man durchaus ermitteln und sein Stellungsspiel danach ausrichten.

    Alles keine Garantie für das Kaltstellen der Gegnerin, aber ein großer Vorteil, wenn man über die Gegnerin besser Bescheid weiß als sie selbst. Der kann so manch athletischen Nachteil ausgleichen.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Bitte genau lesen!!Niemand hat behauptet Bayern hätte schlechte AV, sondern lediglich deiner „besonderen“ Wertschätzung widersprochen, K.Baunach hätte gegen die Aussenstürmerinnen des Gegners nichts zugelassen.Ich will das auch nicht weiter vertiefen, sondern nur soviel, daß mir, zumindest in der 1.HZ gegen WOB,nicht K.Baunach als Endstation für WOB-Angriffe mißfiel,sondern daß V.Bürki, die rel.wenigen Angriffe über Rechts unterbunden hat.Zudem waren im TV nur sehr wenige Szenen in HZ 1 auf dieser Seite zu verfolgen.
    Deine These mit den überflüssigen,da wirkungslosen Aussenstürmerinnen, ist wirklich wieder einmal ein „Highlight“.
    Wenn man keine Aussenstürmerinnen hat,wie z.B. Bayern,dann macht man aus der Not eine Tugend und ist jetzt Verfechter der starken Aussenverteidigerinnen, die dann ja auch die gegenerischen AV niederkämpfen und mit entsprechendem Spielsystem und Spielverständnis (=spielintelligente Spielerinnen)zum Erfolg kommen.Leider benötigt man dann jedoch eine ordentliche Schnelligkeit,der weiten Wege wegen auch eine sehr hohe Ausdauerleistung und ein gutes Wechselspiel mit der MF-Spielerin.
    Du solltest den Bayern-Männern mal vorschlagen F.Ribery und A.Robben demnächst durch entsprechende AV ersetzen zu lassen.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Natürlich hat Bayern Außenstürmerinnen! Bürki und Feiersinger, aber auch Lotzen stürmen immer wieder über die Außen. Gerade das Tor gegen Wolfsburg ist über Außen entstanden. Bürki war sogar schon mal Torschützenkönigin in der CL. Auch Maier und Baunach schalten sich über Außen immer wieder ein, sowohl Feiersinger und Maier als auch Baunach und Bürki harmonieren hervorragend zusammen, sowohl defensiv als auch offensiv. Und auch in der N11 entstand beispielsweise das 1:0 gegen Japan aus einer jetzigen Bayern-Combo über den rechten Flügel (Lotzen/Maier).

    Allerdings ist aber auch fraglich, wozu man eigentlich Außenstürmerinnen braucht, wenn es gegen Gegner wie Wolfsburg auch locker mal durch die Mitte geht, weil die Abwehr einfach in der IV brüchig ist.

    Es ist doch so, dass nunmal kein Team in der Liga eine sattelfeste IV hat, außer Potsdam vielleicht. Gute AVs gibt es in der Liga einige, in der Zentrale hat man als Stürmerin viel leichteres Spiel.

    Wirkungslos sind Außenstürmerinnen aber nur dann, wenn die Abwehrspielerinnen ihre Sache beherrschen. Ich bin durchaus ein Freund von Manndeckung, da ich sie als das effektivste Verteidigungsmittel sehe, wenn sie konsequent gehandhabt wird. Und gerade Außenstürmerinnen kann man sehr schnell auf ihrer Seite isolieren, wenn man sich geschickt anstellt und sie nicht gewohnt sind zu rotieren! Deswegen sind Außenstürmerinnen eher anfällig dafür!

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  • grammofon sagt:

    Ich beantworte mal meine eigene Frage. Cramer könnte angeblich auch im Pokalspiel noch fehlen.

    http://www.pnn.de/regionalsport/788226/

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