Wolfsburg und Frankfurt lassen Punkte liegen

Von am 15. September 2013 – 17.10 Uhr 78 Kommentare

Auch der zweite Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hielt einige Überraschungen bereit: So wartet Meister VfL Wolfsburg nach wie vor auf den ersten Saisonsieg, auch der 1. FFC Frankfurt musste sich mit einem Remis im eigenen Stadion begnügen. Neuer Tabellenführer ist der 1. FFC Turbine Potsdam, die Topkulisse des Spieltags gab es bei Aufsteiger Cloppenburg.

Nach dem enttäuschenden 1:1-Auftakt gegen den FC Bayern München vor acht Tagen präsentierte sich der VfL Wolfsburg auch am zweiten Spieltag noch nicht in meisterlicher Form.

Zwischenstand im Bundesliga-Tippspiel

Anzeige

Hearn gleicht spät aus – Goeßling verletzt
Beim 1:1 (1:0) beim FF USV Jena musste sich die Elf von Trainer Ralf Kellermann erneut mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Zwar brachte Kapitänin Nadine Keßler ihr Team kurz vor der Pause in Führung (40.), doch der Neuseeländerin Amber Hearn gelang kurz vor Spielende der verdiente Ausgleich (88.), so dass das Team aus Thüringen auch dem zweiten Topteam in Folge ein Bein stellen konnte, eine Woche zuvor hatte die Elf von Trainer Daniel Kraus bereits dem 1. FFC Turbine Potsdam überraschend einen Punkt abgetrotzt. Beim VfL Wolfsburg verletzte sich Lena Goeßling am Knie, eine genaue Diagnose wird erst am Montag eine MRT-Untersuchung ergeben.

Ein enttäuschter Trainer Kellermann meinte: „Wir hatten das Spiel komplett im Griff, außer in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit. Mit unseren Torchancen hätten wir den Sack zumachen müssen, stattdessen kriegen wir das Gegentor – das ist sehr enttäuschend. Jenas Trainer Kraus meinte: „Wir haben schon zu Beginn gut Fußball gespielt und nach dem Tor auch in der zweiten Halbzeit nicht aufgesteckt. Mit viel Mut und Kampfgeist hat sich die Mannschaft heute den Punkt absolut verdient.“

Ioannidou sorgt für Essener Punktgewinn
1:1 (1:1) stand es nach 90 Minuten auch zwischen den Frankfurterinnen und der SGS Essen, dabei begann die Partie für die Gastgeberinnen nach Maß. Schon in der fünften Minute brachte Kerstin Garefrekes den FFC vor 1 820 Zuschauern in Führung, aber in der Folge boten die Frankfurterinnen nicht mehr viel. Dennoch brauchte es für Essen erst einen Foulelfmeter kurz vor der Halbzeitpause, den Irini Ioannidou (45.) zum Ausgleich verwandelte, zuvor war sie selbst von Bianca Schmidt gefoult worden. Nach dem Seitenwechsel kam Frankfurt wieder besser ins Spiel, doch es blieb beim 1:1 zwischen beiden Teams.

Klarer Sieg für Potsdam
Weitaus mehr Tore fielen hingegen in der Partie zwischen dem VfL Sindelfingen und dem 1. FFC Turbine Potsdam. Mit 7:0 (4:0) gewannen die Brandenburgerinnen beim VfL. Die Tore erzielten U19-Nationalspielerin Pauline Bremer (4./36.), Natasa Andonova (38./84.), Lisa Evans (42.) und Genoveva Anonma (62./86.).

Colin Bell

Frankfurts Trainer Colin Bell musste mit seinem Team einen ersten Dämpfer hinnehmen © Zetbo / Framba-Fotos.de

Duisburg feiert ersten Saisonsieg
Der FCR 2001 Duisburg kam gegen Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim zu einem klaren 4:1 (1:0)-Sieg. Lieke Martens sorgte in der ersten Halbzeit für die Führung (16.), obwohl der Aufsteiger in der Anfangsphase mehr vom Spiel hatte. Nach der Pause schraubten Laura Neboli per Kopf (64.), Jennifer Oster im Fallen (80.) und Laura Luis mit einem fulminanten Schuss (83.) das Ergebnis in die Höhe, ehe Susanne Hartel nach einem Missverständnis in der Duisburger Abwehr in der Schlussminute noch der Ehrentreffer gelang (89.).

Duisburgs Trainer Sven Kahlert meinte: „Wir haben schöne Tore gesehen und in glückliche Gesichter geschaut, das hat richtig Spaß gemacht. Am Anfang haben wir uns nicht gut bewegt, nicht annähernd die Leistung gebracht, die wir zuletzt im Training abgeliefert haben. Aber dann kam die eine Aktion, das eine Tor – und von da an hat die Mannschaft endlich gezeigt, was sie kann und Fußball gespielt.“

Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann meinte: „Es war ein verdienter Sieg für Duisburg. Wir hatten einen guten Start ins Spiel und zwei gute Möglichkeiten. Nach dem Gegentor war Duisburg dann aber obenauf, wir haben zu viele Fehler gemacht. Im Umschaltspiel haben wir Lehrgeld bezahlt. Wir müssen jetzt lernen, unsere Fehler schnell abzuschalten.“

Cloppenburg und Leverkusen teilen Punkte
Keine Sieger gab es hingegen im Duell zwischen dem BV Cloppenburg und dem bisherigen Spitzenreiter Bayer 04 Leverkusen. Dabei verfolgten 1 845 Zuschauer das torlose Remis, die größte Kulisse am zweiten Spieltag.

Gelungene Heimpremiere für Bayern
Bereits am Samstag kam der FC Bayern München beim Debüt im Grünwalder Stadion zu einem 2:1 (2:0)-Heimsieg gegen den SC Freiburg. Die Treffer für die Gastgeberinnen erzielten Lena Lotzen (23.) und Amber Brooks (35.), für die Freiburgerinnen traf Neuzugang Sandra Starke (50.).

Frauenfußball-Bundesliga, 2. Spieltag, Ergebnisse

FC Bayern München SC Freiburg 2:1 (2:0)
VfL Sindelfingen 1. FFC Turbine Potsdam 0:7 (0:4)
1. FFC Frankfurt SGS Essen 1:1 (1:1)
FF USV Jena VfL Wolfsburg 1:1 (0:1)
BV Cloppenburg Bayer 04 Leverkusen 0:0
FCR 2001 Duisburg TSG 1899 Hoffenheim 4:1 (1:0)

Tabelle

Rang Verein Spiele Torverhältnis Punkte
1. 1. FFC Turbine Potsdam 2 8:1 4
2. Bayer 04 Leverkusen 2 3:0 4
3. 1. FFC Frankfurt 2 3:1 4
4. FC Bayern München 2 3:2 4
5. FCR 2001 Duisburg 2 4:4 3
6. TSG 1899 Hoffenheim 2 2:4 3
7. SGS Essen 2 4:4 2
8. BV Cloppenburg 2 3:3 2
9. FF USV Jena 2 2:2 2
9. VfL Wolfsburg 2 2:2 2
11. SC Freiburg 2 1:4 0
12. VfL Sindelfingen 2 0:8 0

Tags: , , , , , , , , ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

78 Kommentare »

  • noworever sagt:

    frankfurt-essen, ein paar (subjektive) eindrücke:

    schönes tor von kerstin garafrekes, 4.min
    eine minute später fast durch einen kopfball von celia sasic das 2:0, doch sehr schön pariert von lisa weiß.

    nun dachten wohl die weiß-blauen, dass dies (einfach) so weiter gehen würde … und stellten mehr oder weniger das spielen – auf deutsch – laufen ein.
    essen hielt, läuferisch stärker, jetzt sehr gut dagegen … und es entwickelte sich ein ausgeglichenes spiel im mittelfeld, ohne, dass beide teams zu wirklich zwingenden torchancen kamen.

    collin bell schrie sich zwar die kehle aus dem hals … jedoch ohne reaktion auf dem spielfeld.

    dann kam die 46.minute, ein elfmeter für essen … den man pfeifen kann (aber, nicht muß) – okay – die schiedsrichterrin pfiff ihn, und irini ioannidou verlud desiree schuhmann.
    das sollte dann auch die einzige, echte torchance für die essener gewesen sein.

    nach der halbzeit schien das mehr kabinen-interne kehle-aus-dem-hals-schreien gefruchtet zu haben … d.h., jetzt rollte der ball eigentlich mehr oder weniger nur noch auf das tor von lisa weiß, die dementsprechend zeigen konnte, dass sie eine der besten hier im lande ist.

    aber, irgendwie, wie das so oft ist, das runde wollte einfach nicht ins eckige … und gepachtet hat das glück hat bekanntlich immer der (zumindest, über die GESAMTE spielzeit gesehene) tüchtige(re)!

    eine pomadische 1.halbzeit der ffc-girls, und der läuferische/kämpferische einsatz der gäste waren wohl die verantwortlichen aspekte für dieses ergebnis .

    possitiv beeindruckt haben mich bei den gastgebern vor allem drei spielerinnen:
    bianca schmitt – sehr stark, eigentlich wie in ‚alten‘ tagen … sehr stark im zerstören und auch nach vorne immer mit dabei – super, mit richtig power!
    asuna tanaka – war positiv sehr überrascht von ihr! spielt einen super 6-er … läuferisch, aber auch technisch, sehr stark, immer anspielbar, kann sehr gut die bälle behaupten, aber auch verteilen … überall zu finden – eine echte überraschung.
    die 3.dritte im angesprochenen bunde ist maro – sie scheint immer mehr in die ihr zustehende rolle der spielgestalterin zu wachsen, dazu (auch) ein enormes laufpensum … sie hätte eigentlich ein tor verdient gehabt.
    nicht ganz so richtig auf dem platz empfand ich kozue ando … gerade im vergleich zu ihrer landsmännin wurde dies offensichtlich.
    auch, wenn simone laudehr, als lv hinten nichts anbrennen lies, war sie, gerade im direkten vergleich mit bianca schmidt nicht so präsent, gerade nach vorne lief nicht viel … und man konnte gut nachvollziehen, dass dies eine position ist … die sie nicht gewohnt ist zu spielen – kurz – sie wirkte irgendwie gehemmt … und man hatte schon das gefühl, das sie in dieser position, ihr eigentliches potential nicht abrufen kann.

    summa summarum – nicht nur in potsdam oder wolfsburg oder auch den bayern … läuft noch nicht alles rund.

    (0)
  • grammofon sagt:

    Tatsächlich schafft Wolfsburg gegen Jena auch nur ein 1-1. Ich habs ja gesagt, mit Jena muss man dieses Jahr rechnen. Die Neuseeländerinnen können halt kicken. Da bin ich mal gespannt auf den Bericht.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Hammer… Jena trotz Wolfsburg tatsächlich ein Unentschieden ab. Damit steht Wolfsburg nach zwei Spieltagen punkt- und torgleich mit Jena auf Platz 9.

    Und das, obwohl bloß Henning und Faißt von der Stammformation fehlten.

    Duisburgs Sieg gegen Hoffenheim überrascht doch ziemlich. Wäre die Überraschung der Saison, wenn Kahlert dieses Team noch aus dem Sumpf ziehen würde.

    Nach den ersten beiden Spieltagen hat insbesondere Bayern im Rennen um die Meisterschaft punkten können. Ein Unentschieden gegen Titelverteidiger Wolfsburg und ein Sieg gegen die aufstrebende Mannschaft aus Freiburg sind gegenüber Turbine, Wolfsburg und Frankfurt ein Vorteil, da die Gegner vergleichsweise stärker einzuschätzen sind als die Gegner dieser beiden.

    Frankfurt mit einem Unentschieden gegen Essen kann man als Ausrutscher bezeichnen, Turbine und Wolfsburg mit nem Unentschieden gegen Jena sind handfeste Blamagen.

    Hervorzuheben ist auch noch Leverkusen, die nach 180 Minuten als einziges Team noch ohne Gegentor dastehen. Respekt an die Verteidigung, auch wenn die Gegner noch nicht das ganz große Kaliber hatten!

    (0)
  • Detlef sagt:

    Glückwunsch nach Essen und Jena kann man da nur sagen!!!
    Sie bleiben also auch in dieser Saison die „Spielverderber“, die den Topklubs zeigen, daß sie nur mit voller Konzentration und vollem Einsatz zu schlagen sind!!!
    Larifari reicht da eben schon lange nicht mehr aus!!!

    @xyz,
    Den Gedanken hatte ich auch!!!
    Und dann immer wieder das selbe unsinnige Gefasel von wegen „die Nationalspielerinnen hätten nicht genügend Konkurrenz in der Liga, sondern nur, wenn die Topklubs aufeinandertreffen“!!!
    Das die Liga in der Spitze längst breiter geworden ist, und auch die Verfolger immer für eine Überraschung gut sind, daß interessiert die Bundesgöttin natürlich nicht!!!

    TURBINE hat heute zwar 7:0 in Sindelfingen gewonnen, aber das Gelbe vom Ei war das auch noch nicht!!!
    Wir hatten zwar gefühlte 99% Ballbesitz, aber taten uns sehr lange mächtig schwer gegen tapfer kämpfende Gastgeberinnen!!!
    Viel zu viele einfache Ballverluste, und auch die Abwehr sah nicht wirklich souverän aus, obwohl Sifi nur selten aus der eigenen Hälfte rauskam!!!

    Positiv war einmal mehr unser „Nesthäkchen“!!!
    PAULINE Bremer heute wieder mit einer ausgezeichneten Leistung!!!
    Auch die Aufstellung von NATASCHA ANDONOVA stellte sich nachfolgend als gerechtfertigt heraus!!!
    Die Mazedonierin machte mächtig Alarm, und fackelte auch nicht lange, um den Abschluß zu suchen!!!
    AYOMA etwas verbessert gegenüber dem Jenaspiel, aber noch lange nicht bei 100% angekommen!!!
    Trotz ihres Tores, hatte LISA heute einen rabenschwarzen Tag erwischt!!!
    Bei ihr funktionierte heute so gut wie garnichts!!!

    Da gibt es noch jede Menge Baustellen für Schröder und Heinrichs, denn die Gegner werden jetzt immer stärker!!!

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    Nur so viel in erster Kürze vom Frankfurter Grottenkick.
    In der Stadionzeitung hat Treainer Bell als Parole ausgegeben, den eigenen Strafraum zur Tabuzone zu machen. Das sah dann in realiter so aus, dass der Frankfurter Strafraum in der ersten Hälfte eine der meistbespielten Flächen war.
    Bell hatte offensichtlich im eigenen Stadion gegen Essen eine Kontertaktik ohne Konterkicker gewählt. Das hatte dann zur Folge, dass bei Eckbällen alle bis auf Dzenifer Maroszan im eigenen Strafraum versammelt waren und nach der Balleroberung niemanden zum Anspielen fanden. Konsequentes Ergebnis, die nächste Essener Welle auf das Frankfurter Tor und der nächste Eckball. Wie im falschen Film kam man sich vor. Es werden wohl zehn bis zwölf Ecken gewesen sein, die Essen in der erste Halbzeit hatte, ohne freilich daraus Kapital schlagen zu können.
    Auch die Trainer-Parole, Dominanz zu zeigen, haben die durchweg pomadige auftretenden Spielerinnen eigenwillig umgesetzt: und in endlosen Querpässen vor der Mittellinie unterstrichen. Ich denke mal, so kurz vor dem nächsten Länderspiel hat sich keine verletzt.

    Ando spielte statt Weber und legte in den ersten zerhn Minuten los wie der Teufel. Das wars dann aber auch. Lira Bajramaj kam dieses Mal schon in der 66.ten Minute. Was mir noch auffiel war, dass Bell immer am Spielfeldrand steht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Vertrauen einflößt auf die Speilerinnen, die ja auch deswegen so langweilig spielen, weil sie nichts verkehrt machen wollen..

    (0)
  • H2O sagt:

    Schön, dass die Liga nach 2 Spieltagen noch so eng bei einander liegt. Außerdem gab es schon einige Überraschungen, was ebenfalls für die Qualität der Liga spricht.

    Wenn Wolfsburg wieder einen Championsleagueplatz erreichen will, müssen jetzt aber Siege her. Mich würde mal interessieren woran es lag. Wurden zuwenige Chancen herausgespielt?

    (0)
  • Speedy75 sagt:

    Mal noch eine kleine Anmerkung für alle Inka Grings Fans, sie hat heute in ihrem ersten Spiel in Liga2 Süd für den 1. FC Köln das 1:0 geschossen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Gabs Kommentare von den Herren Bell und Kellermann zu den Auftritten ihrer Mannschaft?

    (0)
  • Eric sagt:

    @Sheldon
    „Frankfurt mit einem Unentschieden gegen Essen kann man als Ausrutscher bezeichnen, Turbine und Wolfsburg mit nem Unentschieden gegen Jena sind handfeste Blamagen.“

    Nach den gezeigten Leistungen von Jena werde in Zukunft auch andere ihr Probleme gegen Jena haben. Warum der Punktverlust von Frankfurt nur ein Ausrutscher ist und die Ergebnisse von Wob und Potsdam gegen Jena eine handfeste Blamage, zeigt die Respektlosigkeit gegenüber der Jenaer Leistung von Seiten Sheldons.

    (0)
  • enthusio sagt:

    Hoffenheim hat heute in Duisburg ordentlich Lehrgeld gezahlt. Vor der enttäuschenden Kulisse von 545 Zuschauern begann Hoffenheim forsch und hatte bereits nach 2 Minuten nach schöner Einzelaktion von Susanne Hartel eine gute Torchance, doch Meike Kämper hielt souverän. Doch das war schon die ganze Hoffenheimer Herrlichkeit in der 1. HZ, denn Duisburg steigerte sich und ließ in der ganzen 1.HZ keine weiteren Torchancen zu. Weichelt und Wahlen sorgten über links immer wieder für jede Menge Druck und nach einem Traumpaß von Barbara Müller vollendete die sehr aktive Lieke Martens gekonnt zum 1:0. Duisburg hatte mit einem Lattenkopfball Pech und konnte weitere gute Torchancen durch Vonkova (2x) und Martens nicht nutzen. Hoffenheim begann erst nach der Halbzeitpause dagegenzuhalten, wobei die Duisburger Abwehr mehrfach sehr unsortiert wirkte und Kahlert sich an der Seitenlinie die Lunge aus dem Hals schrie. Martina Moser hätte nach einem Konter frei vor Kämper den Ausgleich erzielen müssen, schob aber den Ball aus kurzer Distanz kläglich am Tor vorbei. Im weiteren Verlauf des Spiels fing sich Duisburg wieder, Dolores Silva bereitete die Tore von Neboli und Oster vor und die eingewechselte Laura Luis machte mit einem sehenswerten Schuß zum 4:0 alles klar. Der Anschlußtreffer durch Hartel in der 90. Minute war nur noch ein Schönheitsfehler. Hoffenheim hat zwar in der 2. Halbzeit mehr riskiert und besser dagegen gehalten, verlor aber insgesamt die meisten Zweikämpfe und wird sich an das Niveau in der 1. Liga erst noch gewöhnen müssen. Insgesamt war es ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg für Duisburg.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @H2O: Allein die Minuten, in denen die Tore gefallen sind, wecken Erinnerungen an das Spiel Frankfurt-Gütersloh letztes Jahr!

    @Herr Schulze: Das hört sich für mich so an wie: Alles falsch gemacht und dennoch 1 Punkt mitgenommen! Wie soll das denn bitte aussehen, wenn die alles richtig machen? Außerdem zweifle ich an der Richtigkeit ihrer Darstellung, da die Schilderung von never-rest demgegenüber ziemlich konträr läuft!

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Eric,
    Genau diese Respektlosigkeit hat wohl auch zu den beiden Unentschieden gegen Potsdam und Wolfsburg geführt!!!
    Jena ist gewiß keine Übermannschaft, aber einfach mal so im Vorbeigehen kann man sie dann eben doch nicht bezwingen!!!
    Und wenn man dann eben nicht mit voller Konzentration und Leidenschaft bei der Sache ist, dann verliert man auch mal Punkte gegen Jena!!!
    Das mußte ja letzte Saison auch schon der FFC Frankfurt schmerzlich feststellen!!!

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Eric: Mannschaften wie Potsdam oder Wolfsburg müssen einen Tabellen-9. des letzten Jahres dominieren können, von ihrem Selbstverständnis her. Es ist nicht despektierlich gegenüber Jena, sondern einfach eine Erwartungshaltung gegenüber Potsdam und Wolfsburg, dass diese Mannschaften dazu fähig sind, ihre Qualität gegen einen solchen Gegner abzurufen!

    Was Essen betrifft, so haben sie letzte Saison gezeigt, dass sie nicht nur die Großen ärgern können, sondern sogar dominieren (siehe Frankfurt letztes Jahr). Sie haben Melanie Hoffmann verloren, doch können sie ein Spiel auch mal selbst gestalten. Etwas, was Jena in den letzten Jahren zumindest nicht gezeigt hat!

    (0)
  • Michele sagt:

    Ich habe mich wieder etwas beruhigt! Was Frankfurt heute gezeigt hat, war schon eine Frechheit! Man hat geglaubt, die würden heute das erstemal miteinander spielen. Ich frage mich auch, was Laudehr in der Abwehrkette zu suchen hatte? Bis kurz vor der Halbzeit habe ich gedacht, die würde gar nicht spielen, so unauffällig war sie. Warum Bell Ando statt Weber spielen hat lassen weiß ich auch nicht. Celia hatte über 90 Minuten Null Bindung zum Spiel und kam mir vor wie ein Fremdkörper. Kuznik scheint mir in der IV auch nicht die Sicherste zu sein. Wenn ich stark nachdenke könnte man vielleicht Schmidt und Marozsan ein bisschen von einer schlechten Mannschaft hervorheben. Aber wirklich gut, waren die beiden auch nicht. Das wird in dieser Spielzeit wieder nichts! Es sind zwar erst zwei Spieltage vorbei, aber man sieht zur letzten Saison keinen Unterschied! Noch schlimmer: Ich denke, es ist noch schlimmer geworden!

    (0)
  • be sagt:

    Genau Eric, habe auch schon überlegt, diese respektlose Äußerung Sheldons gegenüber Jena (von ihm auch schon mal als „Schrottclub“ bezeichnet) zu kommentieren. Wer vergangenes Wochenende Wolfsburg und Jena hat spielen sehen, für den war ein Unentschieden in der heutigen Partie so unwahrscheinlich nicht. Ich wäre auch nicht überrascht, wenn Jena zum Saisonende in der Tabellenmitte steht. Sofern sie die Konzentration und Kondition aufrecht erhalten, kann durchaus was gehen.

    Da Sheldon auf mich nicht den Eindruck erweckt, irgendein Spiel in den vergangenen zwei Jahren auch mal live im Stadion verfolgt sondern nur die eine oder andere Übertragung gesehen zu haben (und den Rest aus der Tabelle abzulesen versucht)…

    (0)
  • FF-Talent sagt:

    Jena unbesiegt gegen WOB und Potsdam! Respekt, das müssen die anderen Vereine aus dem Liga-Mittelfeld erst einmal nachmachen.
    1. Das sind genau die ein, zwei vorher NICHT EINGEPLANTEN Punkte, die im weiteren Saisonverlauf noch helfen können (Stichwort frühzeitiger Klassenerhalt etc.).
    2. Auf der anderen Seite für Potsdam und WOB: Genau die zwei, vier eingeplanten aber NICHT GEWONNENEN Punkte, die am Ende über CL-Quali und Meisterschaft mitentscheiden können (Frankfurts Unentschieden gegen Essen oder das nicht gewonnene FCB-Spiel von WOB letzte Woche kann man da auch dazuzählen).

    Was man von den beiden hochgelobten Aufsteigern halten soll, bleibt nach Pokalpflichtsiegen und zwei Spieltagen noch offen, zumindest waren die jeweils zuschauerstarken Heimpremieren recht gut. 450 Zuschauer in SiFi gegen Potsdam auch nicht schlecht für eine Zitat „bessere U17-Heimmannschaft“.
    Was man sportlich von Duisburg erwarten darf, auch noch nicht erkennbar (rein von den Zahlen her betrachtet). Potsdam-Duisburg wird da ein guter Gradmesser am nächsten Spieltag werden. Und während bei den Pleite-MSV-Herren aus Solidarität die Massen ins Stadion in die 3. Liga rennen, sinkt bei den Pleite-FCR-Frauen der Zuschauerschnitt saisonübergreifend stetig weiter! Die Duisburger stimmen sehr effektiv mit den Füßen ab, welchen Verein sie in ihrer Stadt in der Sportkrise eher unterstützen, der FF ist es nicht (mehr).

    @ noworever: Habe mich schon bei C. Bells Wechsel gefragt, ob er seine (höflich formuliert) „sehr aktive engagierte“ Art an der Seitenlinie auch bei Frankfurt durchziehen wird/kann/darf. Ruhiger ist er offensichtlich nicht geworden. Aber, ob das tatsächlich auch bei den FFC-Damen genauso gut wirkt wie bei den Neuenahrer Mädels, ist eine berechtigte Frage. Ihre und Hr. Schulzes Live-Eindrücke aus FFM deuten ja eher (noch?) das Gegenteil an, oder?

    (0)
  • Pudel sagt:

    Bericht vom Spiel Jena-Wolfsburg…..da schauts wohl nach einem gewonnenen Punkt für den VFL aus

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    @Michele
    Glaubst du noch ans Christkind?
    Nein, es kam ja auch die letzten Jahre nicht einmal.
    Der FFC kommt gefühlte 10x im Jahr nicht.
    Aber du glaubst immer noch dran? Nenn mir einen Grund.
    Ok. Ein neuer Trainer. Der kommt tatsächlich 4x im Jahr.
    Aber mit ihm ist der FFC noch nie gekommen!

    Ich möchte gerne einen starken FFC, der positiv für die Entwicklung des FF in Deutschland ist.
    Deshalb freue ich mich auch solange über jeden Punktverlust,
    bis es dort eine Mehrheit gibt, die nicht mehr ans Christkind glaubt, sondern zu handeln und zu ändern anfängt.

    Ein Club, bei dem scheinbar alle scheidenden Spielerinnen froh sind endlich wegzukommen, und selbst Europas Fussballerin des Jahres öffentlich klar gemacht hat, das sie dort die Lust verloren hat, ist doch eigentlich nur noch traurig.

    Bitte endlich, endlich, endlich, endlich, …


    … endlich, endlich Aufwachen in Frankfurt!

    (0)
  • hapl27 sagt:

    Ich war heute in Cloppenburg und habe zwei gute Bundesligamannschaften gesehen. Besonders beide Defensiven wussten heute zu überzeugen.Ich denke, ich habe heute zwei Mannschaften gesehen, die mit dem Abstieg nicht allzu viel zu tun haben dürften und die das ein oder andere Mal sicherlich auch einen „Großen“ ärgern können. Toll war übrigens auch die Kulisse heute mit 1845 Zuschauern.

    (0)
  • xyz sagt:

    Wie sagt mannoch:Wenn die Torfrau raus kommt muss sie ihn haben?

    (0)
  • noworever sagt:

    @ff-talent:
    „Habe mich schon bei C. Bells Wechsel gefragt, ob er seine (höflich formuliert) “sehr aktive engagierte” Art an der Seitenlinie auch bei Frankfurt durchziehen wird/kann/darf.“

    ich denke, er kann nicht anders … wer kann schon aus seiner haut?

    finde es auch durchaus angebracht, wenn es nicht so läuft, dass es laut wird von außen … in der 2.hälfte waren deshalb die akustischen impulse von außen schon weit akzentuierter.
    (habe fast direkt hinter ihm gesessen … jedoch, stillschweigen 😉 )

    finde auch, (wieder mal) ganz im gegenteil zur ansicht von @herr schulze, dass ein solches verhalten absolut nichts mit einem ’nicht-vorhandenen vertrauen'(?!) gegenüber der mannschaft zu tun hat.
    aber … vielleicht zeugt es ja von ihrer (@herrn schulze’s), bereits letzte woche angesprochenen voreingenommenheit diesem trainer gegenüber.
    (allein die aussage, dass essen 10-12(?!)ecken in der ersten halbzeit herausgespielt hat ……???)

    (0)
  • enthusio sagt:

    Hier noch mehr zu Colin Bell und zum Frankfurt-Spiel:
    http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/index.jsp?rubrik=27258&key=standard_document_49615033

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/ffc-frankfurt-langsam-passiv-leidenschaftslos-12575292.html

    Nur nicht die Nerven verlieren, liebe Frankfurt-Fans, die Saison ist noch lang und gegen Essen kann man schon mal Punkte lassen ! Es scheint ja auch viel Pech im Abschluss dabeigewesen zu sein.

    (0)
  • laasee sagt:

    @Speedy75

    Yeah, debut goal……with lots more goals to follow.

    @enthusio

    Interesting that there were more fans at Köln (550) than at Duisburg (545).

    (0)
  • noworever sagt:

    @enthusio:
    „Nur nicht die Nerven verlieren, liebe Frankfurt-Fans, die Saison ist noch lang und gegen Essen kann man schon mal Punkte lassen ! Es scheint ja auch viel Pech im Abschluss dabeigewesen zu sein.“

    … auf den punkt gebracht!

    (0)
  • Michele sagt:

    Weiß jemand hier schon etwas über die Verletzung von L. Goeßling?
    Hab gehört das sie sich wohl eine Knieverletzung zugezogen hat!

    (0)
  • Speedy75 sagt:

    Weiss man eigentlich schon was genaueres zur Verletzung von Lena Goeßling?

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Ich bin ja erstaunt, dass hier alle Frankfurt schon wieder in eine Krise reden wollen (war ja letzte Woche mit Potsdam anscheinend nicht anders).

    Wenns nach den Kommentaren hier geht, sollte man meinen, Wolfsburg, Frankfurt, Potsdam, Bayern spielen allesamt gegen den Abstieg.

    Immerhin hat Frankfurt schon 4 Punkte auf dem Konto, Frankfurt ist Tabellendritter, punktgleich mit Potsdam und Bayern.

    Was die Leistung von Jena betrifft, so sage ich es noch einmal: Jena mag eine gute Mannschaft haben, die für die Bundesliga allemal ausreicht. Aber bei dem, was Wolfsburg und Potsdam da auf dem Platz stehen haben, dürften die gegen diese Teams niemals auch nur einen Stich setzen können. Jena hat vor allem vorne (der letzten Saison nach zu urteilen) einfach überhaupt nichts, Amber Hearn trifft seltener als manche Abwehrspielerin.
    Insofern ist ein Unentschieden für Jena ein riesiger Erfolg, für die beiden anderen Teams aber einfach nur desolat.

    Ist übrigens interessant, dass sich von den Wolfsburgern niemand äußert! Die waren doch sonst hier so aktiv!

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    1. Ich finde nicht, dass man gegen Essen Punkte liegen lassen darf, wenn man mit zehn Nationalspielerinnen gegen einen Youngster-Laden antritt und Meister werden will.
    2. Tatsächlich überzeugt mich Bell noch nicht. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Mannschaft nicht so spielt, wie er will. Er predigt das Sicherheitsspiel, aus dem das Ballgeschiebe oder eben sowas, wie diese Eckballserie resultiert, aus der – da nehm ich nichts zurück – der FFC sich deshalb nicht befreien konnte, weil es keine Spielerin gab, die nicht im oder am eigenen 16er stand bzw. stehen musste. Waren es vielleicht nur 8 oder 9 Eckbälle?
    3. Ich habe in der zweiten Hälfte keine bessere Leistung oder gar eine Leidenschaft gesehen, die das was man fußballerisch gebracht hat, entschuldigen könnte, sondern eher vereinzelte Verzweifliung – die Gefahr des Blamage vor Augen. Ausnahme Bianca Schmitt. Celia Sasic zeigte wieder viel Einsatz mit wenig Effekt
    4. Mir haben die 10 (Linda Dallmann, 19 Jahre, 1,58 groß) und die 11. (Irini Johannou 22, Jahre) bei Essen sehr gut gefallen. Und natürlich die Torhüterin Lisa Weiß.

    (0)
  • sonic sagt:

    @Sheldon

    Welche Abwehrspielerin der 1. Bundesliga hat denn in der letzten Saison öfter getroffen als Amber Hearn?

    Jenas Problem lag doch eher in der Abwehr, im Angriff hatten sie das Niveau von Essen und Bad Neuenahr.

    Vielleicht erst informieren und dann schreiben. Da braucht der Rest hier, nicht soviel Stuss zu lesen.

    (0)
  • waiiy sagt:

    Wenn man mal vorsichtig die Arithmetik des Fußballs zu Rate zieht, dann hat Bayern als einzige der großen Vier der letzten Saison noch keine Punkte gegen Mannschaften liegen lassen, die nicht aus diesem Quartett kommen. Während Wolfsburg und Potsdam schon Punkte gegen Jena und Frankfurt gegen Essen liegen ließen, haben die Bayern Mädels nur Punkte durch das Unentschieden bei Wolfsburg verloren.

    Ob dieser Fakt die Bayern-Mädels zum Titelfavoriten macht… 😉

    (0)
  • be sagt:

    Es kann nicht sein, was nicht sein darf – dieses Gefühl habe ich bei dir Sheldon. Namen allein schießen keine Tore, und nur Feldüberlegenheit reicht auch nicht aus. Das wissen wir alle. Natürlich erwartet niemand, dass Jena zum Saisonende die meisten Tore der Liga geschossen haben wird – dafür waren die Transfers zur neuen Saison zu moderat und dass Jena in den vergangenen Spielzeiten nicht sehr angriffsstark war, wissen wir alle. Auch Kraus und sein Trainerteam. Ein guter Trainer zeichnet sich dadurch aus, dass er die Schwächen der einzelnen Spielerinnen abstellen und die Mannschaft auf die Spielweise des Gegners einstellen kann. Mit der Äußerung „dürften die gegen diese Teams niemals auch nur einen Stich setzen können“ sprichst du der Spielerinnen Entwicklungsfähigkeit und dem Trainerteam Kompetenz ab. Das finde ich nicht in Ordnung.

    Sowohl Potsdam als auch Wolfsburg haben am ersten Spieltag Spielweisen an den Tag gelegt, die uns aus der vergangenen Saison nicht gänzlich unbekannt sind. Je bekannter das „System“, desto besser kann sich der Gegner darauf einstellen. So einfach. Jedes Spiel beginnt bei Null zu Null, hat zwei Halbzeiten und mehrere Auswechselungsmöglichkeiten.

    Vor anderthalb Jahren waren auch einige entrüstet, wie Frankfurt das Pokalfinale gegen den „Luschi-Gegner“ Bayern nicht haushoch gewinnen konnte. Ich hatte Bayern nicht als völlig chancenlos eingestuft, hatten sie die Liga-Rückrunde doch sehr gut absolviert. Seitdem gab es drei weitere Spiele gegen Bayern, die alle zugunsten der Münchnerinnen ausgingen und Wörle zu dem Kommentar „Frankfurt scheint uns zu liegen“ hinreißen ließ. Auch Bayern als Meister in dieser Saison scheint mir nicht von vornherein ausgeschlossen.

    Auch dass Potsdam die beiden letzten beiden Spiele in Essen nicht gewinnen konnte, sehe ich als Verdienst Högners an (und nicht allein an dem schlechten Spiel Potsdams). Wenn man einmal den Dreh raus hat und einen guten Tag…daher sehe ich Potsdam in zwei Wochen noch lange nicht im Pokal-Achtelfinale (und freue mich auf die Komplettübertragung des Spiels). Man kann auch immer nur so gut spielen, wie es der Gegner auch zulässt. Ach, und zu Essen: Saison 2010/11 auf Platz 9 abgeschlossen, moderate Transfers, in der Folgesaison auf Platz 5. Warum also nicht auch Jena? Vergangene Saison haben Platz 5 und 10 in der Tabelle nur 10 Punkte auseinander gelegen. Zwei (nicht unbedingt eingeplante) sind jetzt schon auf der Haben-Seite…

    (0)
  • melli sagt:

    @sheldon: hast du jena in potsdam und heute gegen wob spielen sehen? nicht verteidigen, spielen???? da ist was richtig gutes am noch besser werden..es wäre nur fair, diese respektlosigkeit zu unterlassen..die punkte gegen turbine und wob waren verdient und erspielt!was hat frankfurt gegenüber wob und potsdam nicht auf dem platz stehen, das dich das remis gegen essen als weniger tragisch einstufen lässt??? seltsame logik

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    @sonic:
    Für die Neuleser hier, wobei du ja glaube ich schon öfter gepostet hast: Man darf bei sheldon nicht so jedes einzelne Wort auf die Goldwaage legen.
    Nehmt ihn doch eher als eine Art Schriftsteller wahr, der sich dann und wann einmal die künstlerische Freiheit gönnt, seine eigenen Phantasien mit der Realität zu verschmelzen.
    Allein die hier gepostete „Ode an Lena“ sollte man sich in diesem Sinne nicht entgehen lassen.

    http://www.womensoccer.de/2013/09/13/gelingt-den-topteams-die-rueckkehr-auf-die-siegerstrasse/#comment-644582

    (0)
  • grammofon sagt:

    Ja, wer Sheldon noch ernst nimmt ist selber schuld. Aber das Lotzen-Gedicht hat schon Kultstatus verdient.

    (0)
  • H2O sagt:

    @Dummkopf
    Das Gedicht ist wirklich allerliebst… 😉

    @be
    Ein schöner Beitrag von dir.

    Generell stellt sich mir die Frage welche Qualität die Analyse des gegnerischen Teams bei den Mannschaften der Bundesliage genießt. Dazu gehören ja auch Leute die Gegner beobachten bzw. Daten auswerten. Bayern sollte da sehr gut aufgestellt sein, aber wie machen das die anderen wie Frankfurt, Potsdam oder Jena.
    Hat da jemand Ahnung? 🙂

    (0)
  • Matze sagt:

    @H2O: Wozu brauchen die Clubs Beobachter? Einfach nur Sheldon’s Beiträge lesen…….

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @alle: Das Gedicht über Lotzen ist ein einfaches Plagiat des Liedes auf unseren Bomber der Nation, in den 70ern absoluter Kult. Insofern bin ich ziemlich erstaunt, dass das von den älteren Semestern unter uns nicht wenigstens einer erkannt hat, wenn selbst ich das mit meinen jungen Lenzen kannte…

    @be: Auch damals habe ich Bayern mit sehr guten Chancen gesehen. Bayern jetzt aber mit Jena zu vergleichen, verbietet sich anhand der Qualität des Kaders aber wirklich. Ich habe nie bestritten, dass Jena eine Mannschaft ist, die durchaus in die Bundesliga gehört, doch es darf einfach nicht in das Selbstverständnis eines Vereins, der um die Meisterschaft spielen will, gehören, gegen Jena auch mal unentschieden spielen zu dürfen.

    Aber gut, wenn man meint, dass das ja nicht so schlimm, sondern fast schon standesgemäß ist, besser für Bayern. Am 7. Spieltag kommt Jena nach München, da wird man dann zeigen, wie ein Verein mit ernsthaften Meisterschaftsambitionen ein solches Problem löst.

    Noch ein Wort zu Frankfurt: Klar darf man gegen Essen auch nicht unentschieden spielen. Sollten die Berichte von Herr Schulze und Michele stimmen, denen ich aber nicht glaube, da es Berichte gibt, die dem widersprechen, dann auch ganz gewiß nicht in dieser Art. Allerdings hat man gegen Essen in den vergangenen Jahren nie gut ausgesehen. Wieso man sich hier also gleich selbst zerfleischen will, frage ich mich schon. Das bringt letztlich auch nichts. Man schreit gleich schon wieder nach nem neuen Trainer, bevor der derzeitige Trainer gerade erst angefangen hat.
    Momentan steht Frankfurt mit 4 Punkten ganz oben dabei. Nächste Woche kann man dann sehen, welche Mannschaft ein echtes Problem hat, denn dann geht es für Potsdam gegen Duisburg, für Frankfurt nach Cloppenburg und Wolfsburg empfängt Sindelfingen. Wer da patzt, der muss sich Gedanken machen, gerade auch, weil Bayern gegen Essen zeigen wird, was man kann und 3 nicht eingeplante Punkte einfahren wird, denn man hat in Essen die letzten Partien beide verloren und insgesamt auch eine negative Auswärtsbilanz (2 Siege, 2 Unentschieden, 5 Niederlagen).

    Außerdem wird Freiburg zeigen, wie man mit Jena fertig wird und damit aus dem Tabellenkeller herauskommen.

    (0)
  • noworever sagt:

    @herr schulze:
    „Tatsächlich überzeugt mich Bell noch nicht. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Mannschaft nicht so spielt, wie er will. Er predigt das Sicherheitsspiel, aus dem das Ballgeschiebe oder eben sowas, wie diese Eckballserie resultiert, aus der – da nehm ich nichts zurück – der FFC sich deshalb nicht befreien konnte, weil es keine Spielerin gab, die nicht im oder am eigenen 16er stand bzw. stehen musste. Waren es vielleicht nur 8 oder 9 Eckbälle?“

    das mag sein, dass er das „sicherheitsspiel predigt“(wenn man die anzahl der gefangenen tore der vergangenen saison berücksichtigt, ist dies auch bitter nötig) – daraus resultiert aber mitnichten, dass er ein „ballgeschiebe“ oder eine (imaginäre) „eckballserie“ akzeptiert!
    nur ein beispiel, an hand einer szene, direkt vor meiner nase, etwa auf höhe des 16-ers, linke außenseite, 1.halbzeit:
    in einer (nicht ganz ungefährlichen) situation spielt simone den ball schräg rüber zu desiree … desiree nimmt den ball an, wartet (natürlich, fast eine moment zu lang) und möchte den ball weiter nach rechts zu saskia spielen …
    das (dieses spezielle „ballgeschiebe“), war haarscharf und wäre fast ins berühmt-berüchtigte auge gegangen … wäre die heranstürmende essener spielerin (charline hartmann?) nur einen bruchteil einer sekunde schneller gewesen.
    reaktion von colin bell(in englisch): he hardly could stay in his body!!! … and it took him quite a while ‚til he (halfway) recovered from this un-concentration of desiree!
    (auffallend war das desiree in der 2.halbzeit, bei ähnlichen situationen, eine absolut kompromisslose reaktion zeigte)

    ein philipp dahm wäre vielleicht auf seinem stühlchen sitzen geblieben (no judgement here!) – einem colin bell schwillt dermaßen der kamm … dass man fast um sein leibliches wohl besorgt sein muss.
    entsprechend der jeweiligen genetischen konfiguration, sei jedem seine ganz individuelle reaktion gegönnt … nur, habe ich das gefühl, dass nach jahre der selbstgefällig- und überheblichkeit diesem speziellen team ein trainer, der auch in der lage ist ‚aukustische signale‘ zu setzen, sehr wohl zu gesicht steht.
    und dies hat (um es noch einmal zu bemerken) absolut nichts damit zu tun, dass er mit einem solchen verhalten das „vertrauen“ in seine spielerinnen untergräbt …
    wenn an einer solchen these irgendetwas wäre … müssten, z.b., kloppo’s schützlinge hoffnungslos an einem absoluten minderwertigkeitskomplex leiden! … und, ich glaube, darin sind wir uns einig, davon, so wie man dieses team kennt, kann man eigentlich nicht ausgehen.

    dieser trainer hat dieses team (buchstäblich) vor ein paar wochen übernommen – und schon – werden sofortige, unmittelbare ergebnisse erwartet.
    (eine denke, die ’seltsamerweise‘ in völliger harmonie mit der eines, hier so oft gescholtenen sidi’s ist 😉 )
    leider wird dabei völlig ignoriert, dass alte verkrustete muster zeit brauchen um aufgebrochen und verändert zu werden.

    anyway … jetzt, nachdem ich diesen trainer, direkt und quasi (fast) hautnah ‚erlebt‘ & gehört habe … habe ich eher nur noch mehr das gefühl, dass dieses team diese art energie absolut NÖTIG hat … denn, wie schmal die gratwanderung zwischen selbstgefälligkeit und bedingungslosem einsatz ist … hat das gestrige spiel gegen die (keinesfalls schwachen!) sgs-mädels aus essen gezeigt.

    übrigends, @herr schulze, habe hier mal, familien-intern, die mich begleitenden gefragt, was sie denn so schätzen würden … wieviel eckbälle denn die essener mädels in der 1.halbzeit wohl erzielt haben … ihre antworten/schätzungen pegelten sich so bei der zahl „5“ ein.
    jeder hat halt so seine vorstellungen …
    … von „glas halb voll“ und „glas halb leer“.

    auf jeden fall weiß ich, für mich … dass, wenn ich einem anderen ‚vorwerfe‘- oder, um es gelinder auszudrücken – wenn, ich mir vor-stelle, dass ein anderer z.b. kein vertrauen in eine andere person (oder „team“ oder situation) besitzt … ich mich erst einmal selber hinterfragen sollte, ob ICH denn dieses vertrauen überhaupt in mir finde… und es quasi, auch … ‚vorleben‘ kann.
    und oft … ist das garnicht so einfach … 😉

    (0)
  • cujo31 sagt:

    Zum Thema Essen
    Es wird dieses Jahr wieder wie letzte Saison laufen.das man sich gegen die Topteams gut schlägt und gegen die mitkonkurennten nichts so richtig auf die kette bekommt.
    essen hat 1 Punkt zu wenig nach 2 spielen.
    In frankfurt ist man sich scheinbar sehr uneins wie das spiel denn nun wirklich war.

    (0)
  • DAWIDenko sagt:

    Die größte Überraschung war an diesem Spieltag für mich der klare Sieg des FCR Duisburg gegen Hoffenheim.

    Ich weiß nicht ob ich HOffenehim doch zu hoch einschätze und auch sie die Umstellung von 2. auf 1. Liga erst noch umsetzten müssen. Oder ob ich, wie viele andere auch Duisburg schon vor Saisonbeginn abgeschrieben habe und ich mich durch das erste Spiel gegen Leverkusen zu sehr bestätigt sah.

    Nach dem ersten Spiel vom USV Jena im Karli und der eher schwachen Leistung der Wolfsburgerinnen gegen München hatte ich schon auf ein Unentschieden gehofft.
    Man merkt, dass die Mannschaft sich weiter entwickelt hat. SIe stehen sehr soldide und könne auch gut Mitspielen.
    Zudem haben sie mit Ria Percival eine sehr gute Bundesligaspielerin in ihren Reihen.
    Ich bin gespannt, wie es dort weitergeht.

    Auch Essen scheint diese Saison wieder eine gute Rolle spielen zu können. Leider haben sie das Spiel gegen Cloppenburg aus der Hand noch gegeben. Nun haben sie in Frankfurt ein Unentschieden geholt. Scheinbar lief es aber bei Frankfurt nicht so flüssig, wenn man so die Kommentare zum Spiel liest.
    Momentan ist alles noch sehr spannend in der Liga.
    Absetzen konnte sich bisher niemand.
    Allerdings würde ich Wolfsburg nun nicht gleich völlig abschreiben. Man kann nach einer stetigen Entwicklung bis in die höchsten Höhen mit dem Triple-Sieg als Krönung höchster Vereinsweihen jetzt nicht alles in Fage stellen!
    Gerade Kellermann hat gezeigt, wie ein Trainer eine Mannschaft formen kann. Jetzt kann man ihm nicht jegliche Kompetenz absprechen, nur weil man mäßig in die Saison mit 2 Punkten gestartet ist. Auch bei Frankfurt kann es doch noch was werden.
    Viele Spielerinnen sind auch noch verletzt, wie Peter und Huth.
    Auch bei Potsdam glänzt nun auch nicht alles nach dem 7:0- Sieg. Detlefs Kommentar lässt schließen, dass die Mannschaft nicht viel besser gespielt hat, und viele Fehlpässe vorkamen.
    Sindelfingen setzte selber keine Offensivakzente, wie Jena letzte Woche. Fehler wurden nicht bestraft, so dass die Mannschaft oder einzelnte Akteurinnen verkrampften.

    (0)
  • Michele sagt:

    @Sheldon

    Warum soll mein Bericht nicht stimmen? Ich habe das Spiel live gesehen und konnte mir ein Bild davon machen! Es war grauenhaft wie Frankfurt gespielt hat!

    (0)
  • Maren sagt:

    Zum Thema Wolfsburg:

    „Never change a winning Team“

    Die Entscheidung A. Schult den Vorzug gegenüber A. Vetterlein zu geben, war für mich in der Transferphase die größte Überraschung. Nur, weil A. Schult Deutschlands Nr. 2 ist. Eine für mich merwürdige Entscheidung da A. Vetterlein für mich in der Saison 2012/2013 überragend gehalten hat.
    Einziger für mich nachzuvollziehender Tansfer war N. Fischer in Wolfsburg.

    Natürlich ist A. Schult nicht die Verantwortliche der ersten beiden Unentschieden um das hier nochmal klarzustellen.

    (0)
  • holly sagt:

    so bin nun ausgeschlafen aus Frankfurt zurück.

    Frankfurt hat nicht nur eine Baustelle im Bentanobad. Die erste HZ war echt ein Witz von den Damen vom Main. Nach dem 1:0 haben sie quasi das spielen eingestellt.
    In HZ 2 hatten sie ohne Ende Chancen, die eine hervorragende Lisa Weiss zunichte machte. Ein zweimal auch mit Glück aber was solls der fleisige wird belohnt.
    Celia hatte ein paar Chancen die sie nicht verwerten konnte, und damit sind wir aus meiner Sicht auch schon beim großen Problem des FFC. Sie werden wieder leer ausgehen am Ende der Saison und wenn es wegen der schlechteren Tordifferenz ist. Immer wird KG ihnen nicht die Punkte retten können.
    Die hier von vielen hochgelobte Peggy Kuznik fand ich nicht dolle. Wenn das eine der besten dt. IV sein soll? Naja so hat halt jeder seine Sicht der Dinge

    @ Sheldon

    solche Spieleindrücke sind meist sehr unterschiedlich. Irgendwer hatte oben geschriben das er Maro gut spielen sehen hat. Meine Empfindung ist eine ganz andere. sie hat nicht schlecht gespielt aber im Gegensatz zu ihrem Können fand ich es schwach.
    Bianca Schmidt fand ich auch ganz toll.
    Habe mich gestern mit Leuten unterhalten die am Samstag in München beim Zitat „Grottenkick“ der Bayern Frauen waren.
    Was die berichtet haben deckt sich auch nicht mit deinen Eindrücken die Du von den Bayern Frauen vermittelst.
    Ich hatte leider keine Zeit mir das Spiel im Fersehen anzusehen da ich auf dem Weg nach Frankfurt war.

    Bei Essen sind mir neben Lisa vor allem Linda Dallmann und Madeleine Gier positiv aufgefallen

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich möchte mal an dieser Stelle, die Gelegenheit beim Schopfe packen und dem DFB-TV-Team, die uns auch allwöchentlich die Torshow inkl. dem „Tor des Spieltages“ präsentieren, einen großen Dank aussprechen!
    Der immense Aufwand, der hier betrieben wird, ist mir Anliegen und Grund zugleich für diese (über-)fällige Würdigung, und ich hoffe, dieser Service wird uns noch recht, recht lange zur Verfügung stehen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Einzige Konsequenz der Kommentare hier:

    Meister wird Jena oder Essen. Dahinter Cloppenburg, Leverkusen und Duisburg.

    Alle anderen müssen schon gewaltig aufpassen, dass sie bei ihren „Grottenkicks“ nicht absteigen^^

    Mal ganz ehrlich: Es mag vielleicht noch nicht das Gelbe vom Ei sein, was Frankfurt, Potsdam, Wolfsburg und Bayern spielen. Doch das ist nunmal zur Zeit das Beste, was wir haben. @holly: Wer ist denn sonst noch besser als Peggy Kuznik? Wolfsburgs IV schwankt enorm mit Hartmann, Potsdam hat eig keine IV außer Draws, Bayerns IV hat keine deutschen Spielerinnen, und Spielerinnen aus anderen Vereinen fehlt beileibe die Konstanz. Wer bleibt also übrig? Und soviele können auch nicht verletzt sein!

    Es kommt mir mittlerweile so vor, dass alle immer nur noch zu den Spielen fahren, um nachher zu erzählen, wie grauenhaft das war und wie schlecht dieser oder jener Verein ist, um am Ende festzustellen, dass eigentlich alle Vereine Grottenschlecht spielen!

    Willkommen, Zukunft des FFs 😀

    (0)
  • H2O sagt:

    @Maren

    Sehe ich genauso. Der Vetterlein Transfer verursacht bei mir noch immer Bauchschmerzen. Mit den verlorenen Punkten hat dies wohl wenig zu tun.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Sheldon

    Du schreibst doch selbst wie schlecht die anderen Mannschaften sind, bzw wenn sie hinter den in sie gesetzten Erwartungen bleiben.
    Also ist C.Bell in deinen Augen auch ein Nörgler der den Untergang des FF heraufbeschwört?
    Der Frankfurter Trainer hat seine Mannschaft in der ersten Halbzeit auch nicht als gut empfunden.
    Wenn das so ist muss man das halt auch mal sagen können wenn eine Mannschaft schlecht spielt.

    Achso fahre nicht zu den Spielen um hinterher zu nörgeln sondern weil ich gerne FF gucke.

    Der größte Nörgler hier bist du doch selbst 😉

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Meiner Meinung hat Potsdam schon eine gewaltige Innenverteidigung, die gerade langsam in Fahrt kommt und wenn Draws und Kemme nicht aufpassen, ist für Beide bald kein Platz mehr da. Es sieht so aus, als wenn sich Elsig und Wesely gerade richtig gegenseitig pushen. Man darf gespannt sein, wie es sich entwickelt. Aber der Konkurrenzkampf kann nur gut sein für das Team. 🙂

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @holly: Es geht nicht darum, dass eine Mannschaft schlecht spielt oder nicht, das darf man natürlich sagen. Natürlich gibt es auch Fanfeindschaften und man versucht, den Gegner in Misskredit zu bringen. Doch das ist hier nicht das Thema:

    Wolfsburg, Frankfurt, Bayern, Potsdam sind das beste, was wir im FF zur Zeit haben. Mannschaften wie Essen, Jena, Leverkusen etc. mögen zwar ganz guten Fußball spielen, doch haben nicht die Qualität, Deutschland international voranzubringen. So müssen wir mit den obigen Mannschaften vorlieb nehmen. Es macht zwar Spaß, Idealvorstellungen vom FF zu haben, doch wenn diese nicht in der Realität umsetzbar sind oder umgesetzt werden, dann bringen sie einem nichts, sondern man ist bloß ein Schaumschläger.

    Ja, es mag sein, dass Frankfurt katastrophal gespielt hat, es mag sein, dass Bayern am Ende doch ziemlich die Puste ausgegangen ist, dass Wolfsburg offensiv zu harmlos auftritt, und dass bei Potsdam noch nicht alles sitzt, wie es soll. Das ist so. Doch eine dieser 4 Mannschaften wird – welchen Grottenfußball sie auch immer spielen – am Ende Meister werden.

    Und wenn es nur darum geht, die am wenigsten schlechte Mannschaft herauszufiltern, dann braucht man sich das auch gar nicht anzutun. Hier wird in letzter Zeit NUR das Schlechte nach außen gekehrt. Vielleicht machen wir uns auch alle einfach nur was vor, vielleicht ist das tatsächlich das wahre Leistungsvermögen dieser Spielerinnen, was sie hier abrufen. […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • noworever sagt:

    @sheldon:
    „Es kommt mir mittlerweile so vor, dass alle immer nur noch zu den Spielen fahren, um nachher zu erzählen, wie grauenhaft das war und wie schlecht dieser oder jener Verein ist, um am Ende festzustellen, dass eigentlich alle Vereine Grottenschlecht spielen!“

    vielleicht nicht „alle“ … aber, einige könnten wohl schon dabei sein … getreu nach dem alt-bewährten, jahrtausende jahre alten motto:

    „whom can we hate together?“ … and can make responsible, that i (somehow) don’t feel so well.

    der (oder das) sog. ‚andere‘ ist immer ein willkommenes opfer … selbst wenn das ‚eigene‘ in form von einem team, coach etc … zum opfer fällt.

    natürlich, eine ganz „normale“ menschlische regung …

    but … it’s rather a kind of self-hating/-destruction …

    die sog. kritiker bezeichnen diese art von ’selbst-justiz‘ jedoch (wieder, ganz natürlich), als eine durchaus „positiv gemeinte“ kritik … ignorieren dabei (wie selbstverständlich) … wie weh sie sich mit einer solchen, sog. „positiven kritik“ eigentlich selber tun …

    okay, enough self-talk …
    as long it doesn’t hurt – go ahead! – and dive in! 🙂

    (if this sounds too preachy – just forget it … it’s not serious 😉 )

    (0)
  • noworever sagt:

    … noch einen bericht zum bereits ausgedehnt, angesprochenen thema: (gutes, aussagekräftiges foto übrigends)

    (0)
  • Altwolf sagt:

    Ich habe erst Sonntagabend die Spielausgänge realisieren können und war natürlich schon vom Ergebnis in Jena enttäuscht.Doch es sind erkennbar Probleme,die gerade die Teams haben,die normaleweise antreten die Spiele zu machen und zu dominieren um daraus dann auch die erfordelichen Tore zu erzielen.Und genau hier hakt es bei den sogg. Top-Teams, da sie gegen inzwischen erstarkte und gut defensiv stehende Teams,wie sie jetzt Jena,Essen,Freiburg und wohl auch Leverkusen darstellen, nicht die Passgenauigkeit,Schnelligkeit,Laufbereitschaft und letztendlich Konzentration im Abschluss auf den Platz bringen.Deshalb sind die Ergebnisse auch derzeit von der Leistung her nachvollziebar und auch verdient.
    Daraus schon irgendwelche Prognosen abzuleiten mag dem ein oder anderen ja Spaß machen,aber es sind derzeit noch Wunschdenken bzw. Spekulationen.WOB muß sich steigern und wird sich auch steigern,wie es auch die anderen sogg.Favoriten tun werden und jeder einzelnen Spielerin wird klar geworden sein, daß es keine leichten Spiele geben wird.
    Ein wenig hängt es aber immer auch von den Zeitpunkten des Zusammentrefens zusammen und es ist auch im MF schon immer so gewesen,gegen Bayern München hast du die größten Chancen zu Beginn einer Saison zu punkten, so auch hier.
    Wichtig ist erst einmal,daß L.Gößling sich nicht schwer verletzt hat.
    @Sheldon.Ich möchte nicht versäumen dir zu bestätigen,daß dein
    TIP mit dem Unentschieden in Jena zutraf und WOB dir damit ein wonniges Gefühl vermitteln konnte.

    (0)
  • Jonos sagt:

    Die Aussage von Sheldon „Wolfsburg, Frankfurt, Bayern, Potsdam sind das beste, was wir im FF zur Zeit haben. Mannschaften wie Essen, Jena, Leverkusen etc. mögen zwar ganz guten Fußball spielen, doch haben nicht die Qualität, Deutschland international voranzubringen. So müssen wir mit den obigen Mannschaften vorlieb nehmen.“ kann ich so nicht gelten lassen! Potsdam entwickelt sich von der einstigen Talentschiede immer mehr zu einer Mannschaft mit ausländischen Spielerinnen. Das der deutsche Frauenfußball international den guten Stellenwert besitzt, hängt eng mit der starken Liga zusammen. Auch wenn Essen, Jena, Leverkusen, etc. nur wenige Nationalspielerinnen stellen, so fordern sie die Spitzenclubs so stark, dass sich die Spielerinnen dieser Vereine auch ständig verbessern. Somit bringen sie Deutschland sehr wohl international voran!

    (0)
  • fisch sagt:

    @ waiiy
    weißt Du, was mit Tabea Kemme los ist? Offensichtlich nicht verletzt, spielte sie Sonntag in der Zweiten, gegen Jena garnicht und Kapitänin ist sie auch nicht mehr.

    (0)
  • enthusio sagt:

    @fisch:
    Tabea Kemme soll wohl nach Verletzung und Aufbautraining in der 2. Mannschaft wieder Spielpraxis gewinnen, wurde aber gegen Magdeburg interessanterweise im Angriff eingesetzt. Der Kapitän (Stefanie Draws) ist durch die Mannschaft gewählt und nicht von Schröder bestimmt worden.

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    Viele Fliegen mit einer Klappe:

    @jonos, die Formulierung „Deutschland international voranbringen“ ist eine dieser gekonnten subtilen Formulierungen, deren Sinn = ?
    Man kann es evtl. so fehlverstehen, welcher Club wohl die meisten Nationalspielerinnen zu besseren Spielerinnen macht.
    Dann brauchst du Essen und Jena nicht zu rechtfertigen, da diese einen Stand von 0 erreichen.
    Und damit immer noch besser sind als zB das vorgenannte Frankfurt, bei dem die meisten Nationalspielerinnen schlechter werden, somit also noch weniger als Essen oder Jena zur Stärke der deutschen N11 beitragen.

    […]

    @Altwolf: Ja, dass Goessling nichts schlimmeres passiert ist, ist die Hauptsache, und hätte Wob vielfach mehr gekostet, als die 2 Punkte vom So. Aber lag es wirklich daran, dass Bayern und Jena defensiv standen? Auch in Potsdam hatte ich nicht den Eindruck. Du weisst, ich halte das Wob vom Frühjahr 2013 für besser als unsere EM-Truppe.
    Aber Leistung ändert sich. Das Wob von Jena ist eben nicht besser als Jena. Mit Goessling. Und ohne Goessling schwächer. Die Wob-Truppe, die da am Ende auf dem Platz stand, würde eher gegen den Abstieg spielen, und es ist Glück im Pech für Wob, dass die nächsten Gegner alle zu schlagen sind.
    Diese Meisterschaft wird angesichts der Ausgeglichenheit über die Verletzen entschieden. Früher konnten die Top-Teams das gegen die Kleineren mit 90% Schaukeln. Heute nicht mehr. Wob ohne Goessling, Faisst, Henning, Odebrecht, Jakabfi wäre nur Mittelmass, (Wie der FFC und Bayern ohne 5 ihrer besten auch) am So noch dazu uneingespielt und ohne Abstimmung = macht dann eben schwächer als Essen, Lev, Freibg, und zZt erfreulicherweise Jena. So stark und ausgeglichen ist die Liga eben geworden.
    Endlich und zum Glück!
    Ich hoffe auch auf bald wieder den tollen Wob-Fussball. Aber aktuell ist dort kleine Brötchen backen angesagt.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • sitac sagt:

    Hier ein Link aus der grandiosen Website „Powerfrauen im Paradies“: Interessantes Interview mit Daniel Kraus nach dem 1:1 gegen Wolfsburg.

    Auf dieser Website auch Links mit Interview Michel und den Neuseeländerinnen Hearn und Erceg.

    Das Interview mit Michel zeigt, dass MVT ihre Jenaerinnen nicht hängen lässt.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Es scheint mir, dass die Bundesliga nun das trostlose Stadium erreicht hat, in dem die Männer-Bundesliga knapp 20 Jahre verharrt hat: In dem „Jeder-kann-jeden-schlagen“-Stadium! Das mag zwar spannend wie noch was sein, doch die spielerische Qualität wird dabei zusehens auf der Strecke bleiben, weil die großen Clubs nicht mehr so dominant spielen können, sondern sich mehr und mehr zu ihren Titeln mauern werden müssen. Das zeigt auch die Entwicklung der deutschen Jugend: Offensivfußball ist nahezu ein Fremdwort geworden, und wirklich gute, durchsetzungsfähige Offensivspielerinnen sind im deutschen Fußball Fehlanzeige. Marozsan ist von der Technik gut, von der Geschwindigkeit her aber zu langsam, Popp ist von dem Einsatz stark, aber von der Präzision viel zu ungenau, Lotzen ist spielerisch gut, aber zu nervenschwach vor dem Tor, und viel mehr kommt auch nicht.

    Der FF sollte nicht zu lange in diesem Tal verharren. Für die N11 mag das gut sein, für den Vereinsfußball ist das pures Gift. Aus den Fehlern der Männer sollte man lernen: Zwischen 74 und 83 hat der deutsche MF in 10 Jahren 8 Titel mit gutem, schnellen, dynamischen Angriffsfußball einzelner Teams geholt, mit Magdeburg sogar gesamtdeutsch 9 Titel. 1979/80 war das einzige Jahr, wo in einem europäischen Pokal die Nation des Siegers bereits nach dem Viertelfinale (!!!) feststand! Alle 4 Halbfinalisten kamen aus Deutschland!
    Seit 83 gab es insgesamt lediglich 7 Titel in 30 Jahren.

    Ich meine, Mannschaften wie Wolfsburg, Potsdam, Frankfurt und München sollten anhand ihrer Mittel Vorreiter zu einem qualitativ hochwertigen Fußball sein, der dieses unschöne Gemauere durchbricht.

    Fußball darf nicht zu einem Sport verkommen, in dem der bestraft wird, der das Spiel spielt. Den Erfolg des Catenacchio will niemand, der ernsthaft Fußball-Fan ist! Der FF ist zumindest dafür noch nicht bereit, denn er ist noch auf Fansuche. Mit Catenacchio findest du keine Fans!

    (0)
  • enthusio sagt:

    Ich möchte noch einige Infos über die SGS Essen loswerden, weil der Verein es verdient hat, etwas stärker wahrgenommen zu werden. Trainer Högner hat die Mannschaft vor Saisonbeginn gezielt verstärkt, sofern es bei dem geringen Etat überhaupt möglich war, und dabei vor allem auf die Jugend gesetzt. Mit Sara Doorsoun aus Potsdam kam natürlich eine „Granate“ und mit Natalie Mann aus Sindelfingen eine dringend benötigte Stürmerin und Wunschspielerin Hoegners nach Essen. Das Hauptproblem liegt allerdings in der Innenverteidigung, denn Christin Janitzki – aus Leipzig verpflichtet – ist schon wieder weg und mit der 19jährigen Niederländerin Janssen und erst recht der 16jährigen Lena Ostermeier sind neben Abwehrchefin Martini nur zwei sehr unerfahrene Spielerinnen in der Innenverteidigung einsetzbar. Auf der linken Außenverteidigerposition ist wegen der Verletzung von Dörpinghaus mit Freutel auch kein adäquater Ersatz vorhanden, was man gegen Cloppenburg mit Mandy Islacker gut sehen konnte. Erstaunlicherweise hat sich Ostermeier, die gegen Frankfurt für Janssen in die Innenverteidigung gerutscht ist, aber gegen Celia Sasic wohl ganz gut behauptet und könnte es nach Ansicht Högners in den nächsten Jahren auf dieser Position weit bringen. Im Mittelfeld wird nach der Aussortierung der langjährigen verdienten Spielführerin Melanie Hoffmann neben Doorsoun auf die jungen Mester und Dallmann gesetzt, und im Angriff neben der erfahrenen Charline Hartmann und Mann auch auf Isabelle Wolff vertraut, die zum Ende der letzten Saison einige wichtige Tore als Einwechselspielerin erzielt hat. Insofern bin ich sehr gespannt, ob diese junge Mannschaft in dieser Zusammensetzung auch ohne Melanie Hoffmann weiterhin für Furore sorgen wird und wie sie sich in der nächsten Pokalrunde gegen Potsdam schlagen wird. Der hart erkämpfte Punkt gegen Frankfurt war ja schon mal ein guter Anfang.
    Hier noch ein interessanter Link, der kurz vor Saisonbeginn erschienen ist: http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/sgs-essen-brennt-auf-den-anpfiff-id8402479.html

    (0)
  • grammofon sagt:

    @Jonos: Stimmt. Man sollte nicht vergessen, dass der Sinn der Bundesliga eigentlich nur darin liegt, Nationalspielerinnen auszubilden. Die Vereine, und der Fußball den sie spielen, haben keinen eigenständigen Wert. Im FF geht es halt eigentlich nur um Nationalstolz, weil der Sport hier angeblich sonst nicht ausreicht um an nem guten Tag mal mehr als ein paar tausend Leute ins Stadion zu locken.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Sheldon

    wie oft siehst Du Länderspiele der deutschen U Auswahlmannschaften?
    Ich sehe recht oft diese Spiele und man kann nicht sagen das die dt. Mannschaften da mauern. Ok, man kann natürlich über die Qualität der Gegener streiten. Aber wenn der Gegner schwächer ist, dann wird öfters gegen einen älteren Jahrgang des Gegners gespielt.
    Die sogenannten Topteams müssen sich mit ihrer spielerischen Überlegenheit gegen tiefstehende Gegner durch setzen.
    Speziell Frankfurt hat da ein Problem. Sie haben seit dem Weggang von Pohlers und Prinz keinen guten Sturm mehr.
    Celia und KG können das nicht allein richten. Wenn dann noch eine von beiden mal ausfallen sollte wird es schwierig für Frankfurt.

    (0)
  • noworever sagt:

    hi @enthusio, kurzes feedback zu deinem beitrag über die sgs-girls und ihrem auftreten am brentanobad.

    das unentschieden, das sie mitgenommen haben war vielleicht etwas glücklich, aber ein team, dass sich dermaßen reinhängt, hat es immer verdient belohnt zu werden!

    dabei gab es neben kampf und leidenschaft, auch durchaus andere auffälligkeiten zu beobachten … wie z.b., schnelles umschalten im mittelfeld, passgenauigkeit, spielintelligenz … überhaupt empfand ich (natürlich außer lisa weiß‘ position) das mittelfeld, als den stärksten mannschaftsteil und mitentscheidend für den ausgang dieses spiels … das schmälert keineswegs das mannschaftlich geschlossene auftreten.
    man konnte gut nachvollziehen, dass hier ein trainer verantwortlich ist … der weiß, was er macht.

    „Erstaunlicherweise hat sich Ostermeier, die gegen Frankfurt für Janssen in die Innenverteidigung gerutscht ist, aber gegen Celia Sasic wohl ganz gut behauptet.“
    „ganz gut“ passt eigentlich ganz gut … will heißen, dass sie, auch unter der berücksichtigung, dass dies ihr erster einsatz in der startelf war, ihre sache gut gemacht hat … bei einigen direkten zweiKAMPFszenen jedoch zu tage kam, dass celia eine spielerin ist, die (immer) mit vollem körpereinsatz spielt, in dem man sich nur behaupten kann … wenn man selber mit allen wassern gewaschen ist.
    in solchen situationen konnte man sehen, dass eine ‚gesunde zweikampfhärte'(auf einem solchen niveau) erst noch heranwachsen muss.

    im starken mittelfeld war (wie bereits von @holly angedeutet) linda dallmann die auffälligste erscheinung … nicht nur auffällig … sondern (trotz ihrer größe) sehr auffällig.

    einen maßgeblichen teil am schnellen umschaltspiel hatte auch die linke außenbahn (natalia mann?) … und dadurch die ‚bissigsten‘ duelle, mit einer allerdings (wieder) sehr starken bianca schmitt, provozierte.
    isabelle wolf wirkte ein wenig ungelenk … und wurde wohl zu recht zur halbzeit ausgewechselt.

    „Insofern bin ich sehr gespannt, ob diese junge Mannschaft in dieser Zusammensetzung auch ohne Melanie Hoffmann weiterhin für Furore sorgen wird…“
    ja, lassen wir uns überraschen. 🙂

    (0)
  • Aldur sagt:

    @enthusio: Schöner Beitrag! Ich kann mich nur auf das Heimspiel gegen Cloppenburg beziehen. Da war es allerdings so, dass Freutel – wie schon in den letzten Spielen der Vorsaison – rechts in der Viererkette agierte, und Ioannidou links verteidigt hat. Du hast allerdings insofern Recht, dass die Abstimmung zwischen Freutel und Janssen häufig das Problem war, wenn Cloppenburg mit seinen Bällen in die Tiefe auf Islacker Gefahr erzeugte. Die Sprengung des eingespielten IV-Duos Martini/da Silva Costa aus der Vorsaison scheint tatsächlich eines der größeren Probleme zu sein, nachdem Janitzki als Ersatz für Costa doch nicht zur Verfügung steht. Bei Janssen hat man gegen Cloppenburg gesehen, dass sie noch etwas Zeit braucht. Ich hoffe hier allerdings eher auf die Genesung von Leiding, die vor ihrer schweren Verletzung ja bereits gute Spiele in der IV abgeliefert hat.

    Auffälligste Änderung zur Vorsaison war im Cloppenburg-Spiel für mich die Systemumstellung vom 4-2-3-1 mit der Doppel-6 Hoffmann/Mester und der „10“ Dallmann, hin zu einem System mit 2 Spitzen und Dallmann und Mester in der Mittelfeldzentrale. Abgesehen von der teils fehlenden defensiven Abstimmung hatte mir das gegen Cloppenburg recht gut gefallen: Sowohl Dallmann in der im Vergleich zur Vorsaison etwas defensiveren Position, als auch Mann als zweite Spitze neben Wolf, und Oliveira Leite und Doorsoun auf den Außenbahnen. Ich weiß nicht inwieweit dies gegen Frankfurt eventuell wieder geändert wurde – offenbar hat ja Hartmann dort wieder von Beginn an gespielt – aber im Cloppenburg-Spiel sah das spielerisch über weite Strecken ganz gut aus. Bin sehr gespannt auf das alljährliche Pokal-Duell mit Potsdam.

    (0)
  • enthusio sagt:

    @noworever:

    die „gesunde Zweikampfhärte“ gegen Top-Spielerinnen wie Celia möchte ich noch mit einem interessanten Högner-Zitat unterstreichen. Bei „Reviersport“ war vor einigen Tagen über die jungen Essener Spielerinnen zu lesen:
    „Vor allem aber von den eigenen Nachwuchskräften ist er begeistert. Lena Ostermeier (16) hat sich in sein Herz gespielt und könnte schon am Sonntag in der Innenverteidigung auflaufen. Denn er hat beobachtet: „Im Training haben die Mädels Schiss vor ihr, die spielt immer richtig aggressiv.“ 🙂
    Es lohnt sich also, nach Essen zu fahren und zu beobachten, welche Potsdamer Spielerinnen im nächsten Spiel mit ihr Bekanntschaft machen werden.

    (0)
  • noworever sagt:

    @enthusio

    „Es lohnt sich also, nach Essen zu fahren …“

    … is e bissl weit … aber, ich freu‘ mich mit dir!!! 🙂

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @holly: U ist etwas ganz anderes als A. In der U profitieren die deutschen Mädels vor allem von der körperlichen Überlegenheit, sodass sie in Kondition und Spritzigkeit dem Gegner weit überlegen sind und ihn entweder totrennen oder gleich sofort einen einschenken und das Ding ist gelaufen!

    Der Fußball steht vor einer Umstrukturierung: Ich für meinen Teil würde mir für den Sturm zwei absolute Brecher mit Torinstinkt holen und dahinter versuchen, den besten Spielmacher zu installieren, der auf dem Markt ist.
    Die Nahtstelle vieler Vereine ist nunmal die IV, ob nun Wolfsburg, Bayern etc. Das heißt, Flügelspielerinnen a la Jakabfi, Bajramaj, Blässe, Jakobsson usw. werden nicht mehr gebraucht, da diese von der Verteidigung viel zu leicht zu eliminieren sind. Das Vorbild „Werderraute“ mit 4 Abwehrspielern, 3 defensiven Mittelfeldspielern und vorne Ailton, Klasnic, Micoud sehe ich als das Erfolgversprechendste an.

    Deswegen würde ich in meiner Mannschaft vorne Islacker und Lotzen und dahinter Andonova spielen. Im DM würde ich dann auf absolute Zerstörung mit Behringer als „6“er setzen, auf den Halbposition mit Göransson und Bürki auf zwei Spielstarke, Torgefährliche, aber vor allem defensiv eingestellte Spielerinnen setzen, und in der Abwehr mit Baunach, Maier, Elsig und Wesely absoluten Beton anrühren.

    Wie ihr seht, eine Mischung aus Potsdam und Bayern mit Behringer und Islacker als Zugaben. Das Spiel läuft vor allem über Dominanz in den Zweikämpfen und den schnellen Torabschluss. Das ist zwar nicht schön, aber effektiv. Andonova, Lotzen und Islacker sind allesamt höchst torgefährlich, Bürki und Göransson haben ihre Torgefahr auch schon unter Beweis gestellt.
    Baunach ist für die Standards zuständig, für die man dann mit Wesely und Elsig zwei kopfballstarke Spielerinnen vorne hat!

    (0)
  • holly sagt:

    @ Seldon

    das hast du noch oben geschrieben:

    Das zeigt auch die Entwicklung der deutschen Jugend: Offensivfußball ist nahezu ein Fremdwort geworden, und wirklich gute, durchsetzungsfähige Offensivspielerinnen sind im deutschen Fußball Fehlanzeige.

    ich empfehle dir echt mal U N11 Spiele der Mädels live vor Ort anzusehen. Dann wirst du ganz schnell eine andere Meinung haben.
    Wie ich oben schon geschrieben hatte wenn ein Gegner schwächer ist spielt man gegen einen älteren Jahrgang des Gegners.

    (0)
  • cujo31 sagt:

    Bei Essen muß man beide Spiele zusammen bewerten.Und da wurde faktisch 1 Punkt zuwenig erzielt.
    Gegen Cloppenburg war die Defensive sehr sehr unsortiert und wenn das ein Team wie Frankfurt nicht nutzt sind sie selber Schuld.Gegen Topteams gut war letztes Jahr auch schon oft,aber es gibt halt genug Spiele gegen Teams der gleichen Stärke und dort haperte es auch schon letzte Saison.Einstellung,wille man weiß es einfach nicht.Gegen cloppenburg hatte man nach dem 3:1 scheinbar schon abgeschaltet.Unbeständigkeit heißt das Zauberwort.

    (0)
  • FF-Talent sagt:

    @ enthusio (und die anderen Essen-Kommentatoren):
    Danke für den Einblick in die „SGS-Welt“. Die kleinen soliden FF-Clubs (nicht nur Essen) gehen ja allgemein nach wie vor noch oft eher unter im FF-Alltag (es wird aber deutlich besser).
    Interessant wird wirklich zu sehen, wie sich Essen mit seiner hauseigenen Jugend dieses Jahr präsentiert und entwickelt. Die z.B. beiden Aufsteiger dieses Jahr bieten ja leider gerade in dieser Hinsicht nicht allzu viel potenzielles Anschauungsmaterial.

    Schade um C. Janitzki, dass sie schon wieder weg ist.
    Von Leipzig diesen Sommer gewechselt und nach wenigen Wochen wieder zurückgegangen: Lübcke beim SC Sand exakt das gleiche vor wenigen Wochen! Zwei eigentlich gute Perspektivspielerinnen im jeweils neuen Club. Mysteriös dieses „Wechseltheater“.

    @ Sheldon: Wer mehr als nur DFB-TV-Torschau guckt weiß, dass 1. FF-BuLi und Catenaccio nicht so viel miteinander zu tun haben. Gerade Essens und Jenas aktuelle Spielweisen bei den Punktgewinnen zeigen das! Also keine Angst vor unattraktivem defensiven Abwehrriegelfußball.
    Und 2.: Warum schon wieder so ein hanebüchenes Zitat Sheldon „Jeder kann gegen jeden gewinnen“? Natürlich gibt es auch Gründe auf Seiten von WOB/Potsd./FFM, warum sie teilw. in dieser Saison „nur“ Unentschieden gespielt haben. Andererseits: Was ist daran so schwer, einfach zu akzeptieren, dass sich auch langjährige(!!) BuLi-Vereine wie Essen oder Jena weiterentwickelt haben? Die Zahl der Mannschaften (v.a. die kleinen Clubs), die dieses Jahr Potsdam oder WOB noch Punkte abtrotzen werden, wird nicht mehr sehr hoch ausfallen.

    Sie haben sich doch beschwert, dass hier so viel kritisiert wird von einigen über den jeweils eigenen Verein: Wer aber negativ kritisiert, hat meistens aber auch die Fähigkeit auch einmal sachlich Leistungen positiv zu honorieren.
    Deshalb: Ein nach wie vor wiederholtes Verleugnen der erbrachten Leistungen von BuLi-Mannschaften wie Essen und Jena ist doch viel kontraproduktiver als so manche hier geäußerte Kritik! Noch mehr: Das ist doch geradezu lächerlich!

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Die meisten Deiner letzten Posts habe ich noch kopfschüttelnd ertragen!!!
    Aber jetzt muß ich mal was entgegensetzen!!!

    In welcher Zeit lebst Du eigentlich???
    Den Gegner „totrennen oder gleich sofort einen einschenken“ war gestern und vorgestern!!!
    Sinnbildlich dafür stehen Spielerinnen wie Birgit Prinz, Sandra Smisek, Martina Müller und Kerstin Stegemann!!!
    Aber schon damals waren uns die US-Girls und die Skandinavierinnen immer dicht auf den Fersen, weil auch ihr Spiel von der Geschwindigkeit, der Ausdauer und ihrer Schußstärke lebte!!!
    Filigrantechnikerinnen wie Idgie Lingor und Maren Meinert waren damals absolute Unikate, da sie eher von ihren technischen Fähigkeiten profitiert haben, und fürs „Grobe“ immer ihre Wasserträgerinnen brauchten!!!

    Die Zeiten sind längst vorbei!!!
    Heutige Nachwuchskickerinnen werden in den Fußballschulen der Vereine schon frühzeitig allumfassend ausgebildet, und das sieht man ihnen auch an!!!
    Ich bin immer ganz begeistert, wenn ich unseren U17-Mädels zugucke!!!
    Die spielen oft einen erfrischenderen- und schöneren Fußball als unsere Erste!!!

    Sheldon schrieb;
    „Die Nahtstelle vieler Vereine ist nunmal die IV, ob nun Wolfsburg, Bayern etc. Das heißt, Flügelspielerinnen a la Jakabfi, Bajramaj, Blässe, Jakobsson usw. werden nicht mehr gebraucht, da diese von der Verteidigung viel zu leicht zu eliminieren sind.“

    Ohje, genau daß kritisiere ich immer und immer wieder bei meinen TURBINEN!!!
    Den Ball immer dort durchschieben wollen, wo sich die gegnerische Abwehr zu Klumpen „zusammenrotten“ kann, weil die ja mittlerweile ganz genau wissen, daß Potsdam immer brav durch die Mitte spielt!!!

    Das ist jetzt also Dein ultimativer Lösungsansatz???
    Hättest Du so auch gegen Sindelfingens Neunerkette spielen lassen???
    Bernd Schröder hatte sich zum Glück doch noch daran erinnert, daß wir ja auch noch ein paar Flügelspielerinnen haben, die die gegnerische Abwehr in die Breite ziehen können, damit dann in der Mitte die Löcher entstehen, die LISA und AYOMA brauchen!!!

    Du würdest Bürki und TONI in Deine Mannschaft wählen, obwohl Du komplett auf das Flügelspiel verzichten willst???
    Beide sind aber genau dort Zuhause, und sind eher nicht die zentralen Stoßstürmerinnen!!!
    Schröder hat es gegen Jena getestet, als er JULIA rausnahm, und ZIETZENS JENNY brachte!!!
    Die ging dann auf TONIS Position, während die Schwedin zur Mittelstürmerin mutierte!!!
    Das Ergebnis war mehr als ernüchternd, und das wird sicher auch nicht ihre Lieblingsposition werden!!!

    (0)
  • O. Christ sagt:

    sitac schrieb:
    „Das Interview mit Michel zeigt, dass MVT ihre Jenaerinnen nicht hängen lässt.“

    Umgekehrt wird ein noch größerer Schuh draus: MVT bringt möglichst viele ihrer Schweizerinnen in der stärkeren – spielerisch wie finanziell – deutschen Liga unter.

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    Schön, dass viele hier @enthusio für seinen Bericht danken.
    Leider enthält dieser aber sheldonische Züge. Zumindest scheint hier rechts und links ein wenig unsortiert, was man alleine dem TV-Kurzbericht entnehmen konnte.
    Wenn A gegen B spielt, spielen die auf der rechten Seite von A meist gegen die auf der linken Seite von B, zum Bleistift.
    Hoffentlich sind die anderen geschilderten Beobachtungen ein wenig zutreffender.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @fisch: Nein. Ich habe auch keine weitergehenden Informationen, Tabbi betreffend. Aber mir ist schon beim Testspiel aufgefallen, dass sie nicht die Binde hatte, obwohl sie auf dem Platz stand.

    Meiner Meinung nach wird sie es ganz schwer haben, in die 1. Mannschaft zu kommen, wenn Wesely, Mirlach und Elsig neben Draws und Singer längere Zeit fit sein werden und Gas geben. Vielleicht zeigt sich das jetzt auch schon langsam. Körperlich haben die anderen Genannten doch erhebliche Vorteile.

    Ich kann mir vorstellen, dass sich bei Tabbi was in der Position tun wird. Sie war ja nicht immer Außenverteidigerin und muss dort auch nicht festgelegt sein. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung und sie muss auch bei weitem nicht richtig sein. Aber ich denke, sie kann für das Team vom reinen Auftreten her sehr wichtig sein. Ob sie aber die Abwehr bei den gegebenen Alternativen verbessern kann, bezweifle ich.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Sheldon,

    warum taucht denn Peggy nicht in deinem Dreamteam auf. Denke Du hälst sie für eine der besten deutschen IVrinnen?

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @holly: Halte ich sie auch. Zur Zeit noch. Aber auf lange Zeit dürften Wesely und Elsig, wenn sie zu ihrer alten Form zurückfinden, gegenüber ihr einen kleinen Vorsprung haben.

    (0)
  • DAWIDenko sagt:

    @ enthusio:
    Vielen Dank für den sehr interessenten Artikel aus der WAZ zur SG Essen.

    (0)
  • enthusio sagt:

    @DAWIDenko:

    Die WAZ hatte zeitgleich auch einen Artikel zum FCR Duisburg veröffentlicht, vielleicht interessiert er Dich auch. 🙂

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/duisburg/das-ende-einer-erfolgsgeschichte-id8402465.html

    (0)
  • Heidelore Tschurtschenthaler sagt:

    Auf om-sport ist ein kleiner Bericht, ca. 5. Minuten vom Spiel BVC-Leverkusen. Filmbericht nur vom Einlaufen, Bilder aus dem Stadion, Gespräch mit der Trainerin usw. Ansonsten nur Standbilder. Schade, dass nicht mehr gezeigt werden darf, ich finde es nicht schön vom DFB. Ja, ich weiß,die Verträge, aber es ist hirnrissig!

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar