Bayern München leiht zwei US-Spielerinnen aus

Von am 30. August 2013 – 22.47 Uhr 38 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München wird seinen Kader in den kommenden vier Monaten mit zwei weiteren US-Spielerinnen verstärken. Vom FC Kansas City leihen die Münchnerinnen Mittelfeldspielerin Erika Tymrak und Torhüterin Bianca Henninger aus.

Tymrak und Henninger sind die US-Spielerinnen Nummer 5 und 6 im Bayern-Kader nach Sarah Hagen, Nicole Cross, Amber Brooks und Gina Lewandowski.

Viermonatiges Gastspiel
Beide Spielerinnen kommen vom FC Kansas City, werden aber nur vier Monate für den FC Bayern München spielen und somit nur in einem zeitlich eng begrenzten Rahmen dem Team Impulse geben können.

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Aufsteigerin der Saison in der NWSL
Tymrak, 22-jährige offensive Mittelfeldspielerin, wurde in der gerade zu Ende gegangenen Saison der US-Profiliga NWSL zum „Rookie of the Year“ als Aufsteigerin der Saison ausgezeichnet. In 22 NWSL-Spielen erzielte sie in ihrer ersten Profisaison in 22 Spielen 7 Tore und gab 4 Torvorlagen.

Bianca Henninger und Erika Tymrak

Geben ein viermonatiges Gastspiel: Bianca Henninger (li.) und Erika Tymrak © FC Bayern Frauenfußball

Henninger als Schroffenegger-Ersatz
Torhüterin Bianca Henninger soll den kurzfristigen Ausfall von Katja Schroffenegger kompensieren, die sich kürzlich einen Kreuzbandriss zuzog. Henninger, ebenfalls 22 Jahre alt, ist beim FC Kansas City hinter Nicole Barnhart Ersatztorhüterin. 2010 nahm sie an der U20-Weltmeisterschaft in Deutschland teil und wurde zur besten Torhüterin des Turniers ausgezeichnet.

Wörle: „Personalsituation entspannt sich“
Bayern-Trainer Thomas Wörle erklärt: „Ich freue mich, dass wir mit Erika eine sehr talentierte und flexibel einsetzbare Offensivspielerin dazu bekommen. Mit ihrer Verpflichtung entspannt sich unsere Personalsituation und gleichzeitig werden wir in der Offensive variabler aufgestellt sein. Aufgrund des bedauerlichen verletzungsbedingten Ausfalls von Katja Schroffenegger mussten wir kurzfristig auch auf der Torhüterposition reagieren. Ich bin froh, dass wir mit Bianca so kurzfristig eine hoffnungsvolle und ehrgeizige Torhüterin gefunden haben.”

Sieben Neuzugänge
Nach Europameisterin Leonie Maier vom SC 07 Bad Neuenahr, Katja Schroffenegger (FF USV Jena), U17-Europameisterin Franziska Jaser (TSG Thannhausen), U20-Weltmeisterin Valeria Kleiner (1. FFC Frankfurt) und der italienischen Nationalspielerin Raffaella Manieri (ASD Torres Calcio) sind Tymrak und Henninger die Neuzugänge sechs und sieben im Bayern-Kader.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

38 Kommentare »

  • Sharky sagt:

    Gefällt mir als Fan ehrlich gesagt nicht so. Die kommen mal für einige Wochen über den Teich, spielen vielleicht sogar super, die eine schießt vielleicht sogar einige Tore und dann sind sie auch schon wieder weg. Da ist für mich als Fan schon von Beginn an keine Identifikaton. Irgendwie würde das für mich schon vor Ende der Saison die Leistung des Teams, dass die ganze Saison spielt, schmälern, schwierig zu erklären. Stelle mir mal vor, Bayern würde am Ende genau durch 1,2 Tore von Tymrak Meister werden, also durch Leiharbeit. Das stört mich.

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  • Peter Thos sagt:

    Offenbar hat man sich beim FCB entschieden, den Erfolg unbedingt zu wollen. Und das Geld dafür locker zumachen.

    Auf eigene Talente zu setzen dauert und wurde auch lange ausprobiert. Hat aber nicht funktioniert, da die jungen Talente dann halt doch nicht so gut waren und sind.
    Sehr schade – die Frage ist, warum die Jugendarbeit des FCB so gar nicht in der Bundesliga ankommt.

    Denn diese Verpflichtungen sind doch für die eigenen Talente die klare Absage.
    Mit einer Söldndertruppe kommt evtl. der Erfolg und die FCB-Fans sind halt Erfolgsfans. Insofern alles ganz konsequent.

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  • Peter Thos sagt:

    Ach ja, noch was:
    Im Alter von 22 Jahren ist man im Fraunefußball doch kein Talent mehr. Da hat mans geschafft oder nicht. Im Frauenfußball sind Talente 17 oder 18 Jahre alt…

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  • Sheldon sagt:

    @Peter: Erstmal abwarten… Bianca wird höchstwahrscheinlich gar nicht spielen, sondern lediglich Back-up für Längert sein, die unangefochtene Nr. 1 bleibt.

    Außerdem kann man eine Verstärkung in der Offensive nur begrüßen. Es ist so, dass in dem Bereich zwischen 17 und 19, also in dem eigentlichen Talente-Bereich ein großer Mangel bei den Bayern im Offensivbereich herrscht. Diese Talente spielen eher im Defensivbereich.

    Was hier so eindeutig durch die Brille des klischeebehafteten Männer-Fans scheint, ist im FF ganz anders. Ein paar Fakten:

    1. Amerikanerinnen findest du zur Zeit wie Sand am Meer. Es wundert nicht, dass Tymrak und Henninger 22 Jahre alt sind, denn das ist das Alter, wo die Spielerinnen das College verlassen und in den USA einen riesigen Konkurrenzkampf haben. Das riesige Angebot aus mehreren 1000 vereinslosen College-Absolventinnen drückt die Preise enorm. Angebot und Nachfrage halt.
    Dazu kommt, dass Deutschland für viele begehrt ist, da die Gehälter stabil gezahlt werden und die Liga ausgeglichen ist. Drückt die Preise nochmal, da andere Vorteile überwiegen. Es muss also wenig Geld überhaupt zusätzlich locker gemacht werden.

    2. Die Talenteförderung hört deswegen ja nicht auf, im Gegenteil. Sarah Romert, Lena Lotzen, Clara Schöne, Franziska Jaser, Ivana Rudelic, kaum ein Verein hat zur Zeit mehr vielversprechende Talente, nachdem Bad Neuenahr in Ruhestand gegangen ist. Alle im Bereich 17-21. Auch Leo Maier, Laura Feiersinger und Rebecca Huyleur gehören noch dazu.
    Aus der B-Jugend kommen darüber hinaus eine ganze Reihe Spielerinnen nach. Und mit Ramona Strahl (21) und Jana Kappes (erst 15) sind in der letzten Saison bereits zwei junge Talente aus der II.Mannschaft mal ausprobiert worden, wo mit Annika Doppler, Barbara Rauch oder Antonia Heider auch noch einige junge Spielerinnen vor dem Sprung in die I. Elf stehen.
    Und dennoch kann man eine Bundesligamannschaft nicht nur auf dem Rücken solcher Spielerinnen aufbauen. Gerade Elisabeth Mayr, Ricarda Walkling oder Jenny Gaugigl, alles Spielerinnen, die ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben.

    3. Die Jugendarbeit vom FCB kommt längst in der BL an. Zur Zeit stehen bei Bayern im A-Kader mit Schöne, Baunach, Lotzen, Romert, Hartmannsegger, Wenninger, Schnaderbeck, Rudelic und Feiersinger gleich 9 Spielerinnen, die nach DFB-Statuten als „im Verein ausgebildet“ bezeichnet werden können (3 Jahre innerhalb von 15-21). Dazu mit Franziska Jaser eine weitere Auszubildende. 10 von 24, welcher Verein hat noch so eine Quote.

    4. Dass diese Spielerinnen nicht gut genug für Erfolge seien, haben sie längst widerlegt. Beispielsweise beim 2:0 gegen Potsdam, wo mit Schöne, Lotzen, Schnaderbeck, Romert, Wenninger und Feiersinger 6 dieser Spielerinnen in der Startelf standen und Rudelic eingewechselt wurde.
    Genauso beim DFB-Pokalerfolg, als mit Baunach, Wenninger, Schnaderbeck und Feiersinger 4 auf dem Platz standen und mit Lotzen, Schöne und Rudelic 3 weitere eingewechselt wurden. Davon waren Baunach und Rudelic entscheidend an dem Sieg beteiligt, so schoss Rudelic das 2:0, während Baunach Garefrekes das gesamte Spiel über vollkommen abschaltete.

    5. Darüber hinaus zeigen die Einsatzzeiten, dass die Eigengewächse durchaus bereits zentrale Bestandteile des Teams bilden:
    So spielte Sarah Romert beispielsweise in der letzten Saison jedes Bundesligaspiel, davon 19 Spiele durch. Auch Lena Lotzen und Carina Wenninger kamen in jedem Spiel zum Einsatz, Vicky Schnaderbeck und Laura Feiersinger kamen zu jeweils 21 Einsätzen. Auch Clara Schöne und Katharina Baunach kamen nach schweren Verletzungen in der Rückrunde zum Einsatz (oft über volle Spielzeit). Dazu hatte Ivana Rudelic die Rolle des Edeljokers inne, die eine der 4 Offensivspielerinnen ablöste.

    6. Was umso erstaunlicher ist: Je mehr selbst ausgebildete Spielerinnen auf dem Platz standen, desto besser wurde man. So stand man im letzten Jahr in der Rückrundentabelle auf Platz 3, nur 2 Punkte hinter Wolfsburg und nur 7 Tore schlechter als Frankfurt, während man in der Hinrundentabelle nur auf Platz 5 stand und bereits 8 Punkte Rückstand hatte.
    So wurde beispielsweise mit Baunach auf dem Platz nur das Spiel in Wolfsburg verloren, mit Schöne nur das Spiel in Leverkusen. Beide sorgten für deutlich mehr Stabilität und Qualität auf dem Platz.

    7. So zeigt sich, dass diese Transfers nicht die Ursache mangelnden Vertrauens in die eigenen Spielerinnen hat, sondern schlicht und ergreifend die Tatsache, dass mit Schroffenegger die Nr. 2 verletzt ausfällt (zumindest für die Zeit der Leihe) und vorne die Offensive in der Breite noch nicht gut genug besetzt ist.
    Dort hat man noch so gut wie keine Back-ups, und hat durch den Abgang von Julia Simic und Isabell Bachor 2 wichtige Ergänzungsspielerinnen für diese Positionen verloren. Bis die Nachwuchsspielerinnen auf diesen Positionen herangereift sind (alle 17 oder jünger), ist es sinnvoll, hier die Lücken vorübergehend zu stopfen, gerade auch mit dem klaren Signal, dass diese Spielerinnen nicht einfach den Spielerinnen vorgesetzt werden, sondern man ihnen durch deren Leihe die Zeit gibt, irgendwann deren Position einzunehmen und langsam an die Mannschaft herangeführt zu werden.

    Insgesamt ist dies also ein ganz anderes Konzept als es jahrelang bei den Männern der Fall war, sondern ist von vornherein auf effiziente Nachwuchsarbeit angelegt!

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  • Peter sagt:

    Definiert man „selbst ausgebildet“ als, „hat mindestens eine Saison in der eigenen U17“ gespielt sieht es sehr viel anders aus. Da bleibt von den vielen erwähnten Spielerinnen als einzige Spielerin Clara Schöne (plus Hartmannsegger von mir aus).
    Alle Anderen kam „als Frauen“ zum FCB.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    wenn die Bayern Frauen soll toll sind, warum haben sie dann außer dem DFB Pokal und der einen Vizemeisterschaft bisher nichts gewonnen?
    Deine Talent Ausbildung wie Du sie bei Bayern beschreibt (DFB Richtlinien). Da hat jeder BL, 2 Liga oder Regionalliga Verein die von dir beschrieben 3 Jahre Ausbildung im Verein der Spielerinnen. Diese Kriterien erfüllt locker jeder Verein mit einem Sportinternat.
    Bei uns im Verein z.B. kommen ein Großteil der Spielerinnen sogar schon aus der eigenen D-Jugend. Leider hat man jetzt auf die D-Jugend verzichtet, aber das ist ne ganz andere Geschichte.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ähm, bei dieser von mir übrigens positiv aufgenommenen Meldung fällt mir doch ein, dass Ende August auch Turbine eine US-Amerikanerin bekommen/vorstellen wollte! Wo ist diese, die dem Vernehmen nach Ingrid Wells sein soll?

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  • Sheldon sagt:

    @Peter: Als Frauen vielleicht, aber längst noch nicht als fertige Spielerinnen. Zudem kamen Baunach, Jaser, Lotzen, Romert, Wenninger, Schnaderbeck und Rudelic allesamt als U17-spielberechtigte Spielerinnen (mit 16 oder 17), die aber vom Talent her sofort in die II. Mannschaft oder gar I. Mannschaft gerutscht sind.

    Den Maßstab „in der U17 gespielt“ kannst du bei denen nicht anlegen, da die U17 zu dem Zeitpunkt noch nicht den Stellenwert hatte wie heute, sondern die richtig guten Spielerinnen (wie beispielsweise auch Jana Kappes oder Franziska Jaser zur Zeit) direkt höherklassig eingesetzt wurden.

    @holly: Im Amateurbereich trifft man das natürlich viel häufiger an. Allerdings hat beispielsweise der VfL Wolfsburg im A-Kader nur eine „lokal ausgebildete Spielerin“ mit Maren Tetzlaff (und mit Johanna Tietge, Merle Frohms, Joelle Wedemeyer, Noelle Maritz und Lina Magull auch nur 5 Spielerinnen, die diese Richtlinien in nächster Zeit erfüllen könnten). Das ist gerade einmal halb so viel wie bei Bayern.
    Und diese Spielerinnen werden nur selten eingesetzt, während sie bei Bayern fast alle Stammspielerinnen und Edeljoker darstellen. (so kamen die Wolfsburger Spielerinnen letzte Saison zusammen auf 32 A-Kader-Pflichtspieleinsätze, die Bayern auf 165 A-Kader-Pflichtspieleinsätze).

    Natürlich gibt es in der BuLi Mannschaften mit noch mehr eigens ausgebildeten Spielerinnen wie zum Beispiel Freiburg, bei denen 14 Spielerinnen im A-Kader standen, die jünger waren als 18, als sie nach Freiburg kamen und damit diese Richtlinie erfüllen (können).
    Aber dennoch ist es schon ein Qualitätsmerkmal vom Talentscouting und der Ausbildung, dass Bayern sogar mittlerweile mehr Eigengewächse im A-Kader hat als Potsdam und dennoch vergleichsweise gut oben mithalten kann, die auch mittlerweile im Verhältnis häufiger zum Einsatz kommen

    Dass Bayern mit diesem Kader noch nichts großartiges geholt hat, liegt hier vor allem an der Konstanz im Spiel. Dass Bayern die Klasse besitzt, jede Mannschaft der Bundesliga zu schlagen, haben sie im letzten Jahr bewiesen (die einzige Mannschaft, gegen die man nicht gewonnen hat, war Duisburg, aber naja…). Gegen Frankfurt konnte man sogar zweimal gewinnen. Aber es sind dann auch immer wieder Niederlagen gegen Leverkusen, Essen, Bad Neuenahr oder Duisburg dabei, die auch einfach daraus resultieren, dass der Kader einfach nicht breit genug aufgestellt ist. Zudem kommt einfach, dass Spielerinnen, die sich noch in der Ausbildungsphase befinden, selbst einfach noch nicht die Konstanz mitbringen. Es ist klar, dass eine Sarah Romert mit 18 Jahren noch nicht alle 22 Spiele auf allerhöchstem Niveau spielen wird. Und wenn du nicht nur eine solche Spielerin auf dem Platz hast, sondern gleich 6-7 Spielerinnen dauerhaft in der Stammformation hast, dann kannst du das nicht immer auffangen.
    Zudem kommen einfach Verletzungen dazu (wie die von Baunach oder Schöne oder auch jetzt von Lewandowski und Schroffenegger), die du einfach mit einem solchen Kader kaum gleichwertig auffangen kannst.

    Die Verstärkungen, die nun vorgenommen wurden (Leo Maier, Vale Kleiner, Raffaela Manieri, Erika Tymrak), sollen die Breite des Kaders gerade deswegen stärken und gleichzeitig den jungen Spielerinnen etwas mehr Zeit geben, um zu der notwendigen Konstanz zu finden. Das zeigt, dass es der FC Bayern mit dem FF durchaus ernst meint, aber dabei sein Jugendsystem nicht vernachlässigt und auch nicht unnötig Geld in die Hand nimmt. Denn Leo Maier und Vale Kleiner waren günstig auf dem Markt und Erika Tymrak nur ausgeliehen, ebenso wie Henninger.

    Ich finde an diesen Dingen, die sich dort abspielen, nichts, was auch nur irgendwie bedenklich ist. Im Gegenteil, diese Entscheidungen wirken nahezu bis ins kleinste Detail durchdacht.

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  • grammofon sagt:

    @SF: Ingrid Wells wird es wohl doch nicht sein, weil die Spielerin aus einem anderen Verein kommt. (War es New York?) Ansonsten würde ich das auch gerne wissen. Ich hab am Montag mal Alex Singer danach gefragt, die durfte aber nichts sagen…

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    aber ohne Geld in die Hand zu nehmen, werden dauerhafte Erfolge ausbleiben. Nur mit Nachwuchsförderung wird man nicht in der FF BL oben mit spielen können(Meisterschaft).
    So wird es dann immer so bleiben wie du so schön geschrieben hast. Man besiegt zwar die Großen verliert ob dann auch zu oft gegen die kleinen.
    Also sollten die Münchener mal ein wenig Geld in die Hand nehmen und investizieren. Das würde der Liga und natürlich auch den Bayern Frauen gut tun.

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  • Dummkopf sagt:

    @Peter:

    Das darf man bei Sheldon doch nicht so eng sehen.

    Auch Kafka mixt quasi als literarisches Stilmittel die Realität mit seinen eigenen subjektiven Wünschen, Ängsten und Sehnsüchten.
    Und so entsteht dieses ganz einzigartige, bizarre und surreale Weltbild, das den Leser so in seinen Bann zieht.

    Da er nun aber mittlerweile bald Hauptveröffentlicher dieser Seite geworden ist, gehen die Perlen seines Schaffens ein wenig in der Masse unter.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @grammofon
    Schwacher Trost, dass es auch anderen ähnlich ergeht, die darauf warten, dass man wegen (verordnetem?) Finger-auf-den-Mund indirekt Spekulationen anheizt, anstatt Klartext zu schreiben! 🙁
    1 Woche vor dem BL-Auftakt ist mir das doch sehr viel Blauanteil bei der Frage, wie wohl das kommende TP-Team zusammengesetzt ist.
    Hochkaräter wie bei anderen Teams, wenn´s auch nur begrenzt sein sollte, sind wohl eher nicht in Sichtweite. Na ja, die hätten dann auch keine Saisonvorbereitung gespielt…

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  • Sheldon sagt:

    @Dummkopf/Peter: Ist nicht meine Definition, sondern die offizielle vom DFB.

    @holly: Natürlich wird man auch ein wenig Geld in die Hand nehmen müssen. Noch aber besteht dazu kein Grund, wenn man hohe Qualität zu günstigen Preisen kriegen kann.
    Sie werden wie die Männer nie unverhältnismäßig investieren. So wie die Männer nie die Preise zahlen werden, wie es Chelsea, Madrid oder ManCity tun, werden die Frauen nie die Preise investieren, die Wolfsburg, Lyon oder Frankfurt investieren, solange man die Qualität auch günstiger bekommen kann.

    Aber die Qualitätsaufstockung des Teams passiert ja schon über Jahre. Mit Maier und Tymrak kommen jetzt zwei weitere hochqualitative Spielerinnen.
    Außerdem: Wenn man die besten Talente frühzeitig verpflichtest und mit einem sehr guten Stab viel in ihre Ausbildung steckst, dann brauchst du nicht die ganz großen Beträge zu investieren, wie es Wolfsburg oder Frankfurt häufig tun. Leverkusen, Freiburg, Bayern und weitere gehen diesen Weg.

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  • Mucky sagt:

    @Schenschtschina Futbolista:
    Das würde mich auch interessieren. Schröder meinte ja, dass die Mittelfeldspielerin noch bis Ende August die Saison in Washington zu Ende spielt.
    Die NWSL Saison geht heute zu Ende, die Saison von Washington Spirit ist jetzt schon seit Wochen zu Ende. Gespannt ob da noch was kommt oder ob sich das zerschlagen hat.

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  • holly sagt:

    @ Sheldon,

    da sind mir zuviele „wenns“ drin. Wenn man alle Spiele gewinnt ist man Meister, wenn nicht jemand anderes.
    Wohn ja sehr weit entfernt von München, daher kann ich das nicht so richtig beurteilen wie so die Verhältnisse in München sind.
    Sicher ist es schonmal ein Schritt in die richtige Richtung im Löwentempel zu spielen.

    Bloß die Talente werden es allein nicht richten können. So habt ihr dieses Jahr Simic verloren. Was ich für einen sehr großen Verlust halte. Sicher habt ihr dafür mit L.Maier wohl ein echtes Schnäppchen gekriegt. Es bringt ja nichts wenn eine gute Spielerin geht nur eine (in Simic Klasse) neue gute zu holen. Wenn man eine gute verliert, sollte man drei neue gute holen um den sportlichen Rückstand zu den Topteams nicht noch größer werden zu lassen. Zumindest sollte man soviel machen das man den Platz vom Vorjahr wieder erreichen kann.
    Es ist mir schon klar das die Bayern Frauenabteilung nicht soviel Geld für neue Spielerinnen ausgeben kann wie Frankfurt oder Wolfsburg.
    Haben die Bayern Frauen auch ein Sportinternat?

    Wenn die Bayern aber nicht mehr Geld investitieren in den FF dann werden ihnen irgendwann bestimmt auch die besten Talente weglaufen. Die meisten wollen ja auch irgendwann Championsleaque spielen.
    Das alles ist aber halt wie schon geschrieben ne Prognose aus der Ferne

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  • Peter sagt:

    Baunach, Jaser, Lotzen, Romert, Wenninger, Schnaderbeck und Rudelic allesamt als U17-spielberechtigte Spielerinnen (mit 16 oder 17)

    Stimmt nur bei Wenninger und Schnaderbeck. Alle anderen kamen als gerade aus der u17 entwachsen…
    Also erstmal Fakten sammeln…

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  • Sylvijaaa sagt:

    Man kann es auch übertreiben. Natürlich ist der Bayern-Kader im Moment etwas Ami-lastig, aber das hat auch seine Gründe.

    Henninger kommt nur weil sich Schroffenegger verletzt hat.

    Bayern wollte eigentlich Caroline Hansen verpflichten, die sich aber dann für Tyresö entschieden hat. Also hat man nach einer Alternative gesucht. Sehr passend, dass die NWSL kurz vor dem Bundesliga-Start endet.

    Außerdem ist doch Bayern gerade B-Jugend-Meister geworden, die Jugendarbeit kann daher nicht so schlecht sein. Der Sprung zur Frauenbundesliga ist eben sehr groß. Wenn eine Spielerin pro Jahr den Sprung schaffen sollte, wäre das schon sehr viel.

    Ich freue mich auf Tymrak und bin gespannt ob Henninger vielleicht Längert verdrängen kann.

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  • Sheldon sagt:

    @Peter: Wenn man so spitzfindig sein will, bitte…

    Die Richtlinie des DFB, wann eine Spielerin als „beim Verein ausgebildet“ gilt, ist, 3 Jahre zwischen 15 und 21 dort gespielt zu haben (heißt U17, U19, U21). Und das trifft auf alle diese Spielerinnen zu, die nämlich allesamt jünger als 18 waren, als sie zu Bayern kamen.

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  • Sheldon sagt:

    Übrigens kann nach deiner Regel auch Sarholz nicht als von Turbine ausgebildet bezeichnet werden, da sie schon mit 14 im A-Kader stand!

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  • Sheldon sagt:

    @holly: Nochmal an nem praktischen Beispiel:

    Im letzten Jahr spielte Bayern meist wie folgt:

    Längert – Huyleur/Schöne, Cross, Wenninger, Romert – Brooks, Schnaderbeck – Feiersinger, Bürki – Hagen, Lotzen

    Simic war die gesamte Saison verletzt, gegen Ende der Saison konnte auch wieder auf Baunach zurückgegriffen werden.

    Das heißt, man hat faktisch keine Spielerin verloren, sondern ist mit den Spielerinnen, die heute auch noch alle im Kader stehen, auf einem sehr guten 4. Platz gelandet mit guten 43 Punkten. Letztlich fehlten gerade einmal 6 Punkte zu Platz 2, die man gleich zum Saisonauftakt gegen Bad Neuenahr und gegen Duisburg in den zwei Spielen locker hätte holen können bzw. müssen.

    Das bedeutet, man kann auch mit den 11 Spielerinnen durchaus um die Plätze spielen, wenn ein wenig mehr Konstanz im Spiel ist.

    2. Alle diese Spielerinnen sind 1 Jahr älter und damit reifer geworden. Damit sind sie auch besser geworden, haben mehr Erfahrung gesammelt.

    3. Sie haben sich mit Erika Tymrak, Raffaella Manieri, Valerie Kleiner und Leonie Maier auf Positionen verstärkt, die im letzten Jahr aufgrund von Verletzungen nicht gut sehr stark besetzt waren. Um dies verhindern zu können, hat man sich nun gerade in der Abwehr, aber auch im offensiven Mittelfeld deutlich verstärkt.

    Bayern hat in der Abwehr neben den 5 genannten auch noch eine Katharina Baunach, eine Leonie Maier und eine Raffaella Manieri, im defensiven Mittelfeld hat man mit Sarah Romert, Niki Cross, Amber Brooks und Vicky Schnaderbeck 4 sehr flexible Spielerinnen und in der Offensive mit Bürki, Feiersinger, Lotzen, Hagen, Rudelic und jetzt auch Tymrak.

    Ich denke schon, dass Bayern deutlich stärker einzuschätzen ist als letztes Jahr und durchaus um die vorderen Plätze mitspielen kann.

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  • waiiy sagt:

    Sommertheater… sehr lustig zu lesen. Aber hoffentlich gehen die nächsten 7 Tage schnell rum… 🙂

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  • holly sagt:

    @ Sheldon

    lassen wir uns überraschen. Würde mich freuen, wenn die BL in Spitze breiter aufgestellt wäre.
    Da ich eigentlich keinen Lieblingsverein in der ersten Liag habe wäre es natürlich für die Spannung umso besser. Die meisten hier dürcken natürlich ihrem Verein die Daumen was ja auch ok.

    Nochmal zu einem Post weiter oben von mir.
    Hatte mich da nicht so konkret ausgedrückt. Also unsere Frauen spielen zwar nur Regionaliga unsere B-Mädchen aber auch in der Bundesliga. Dies Jahr sind ein paar neue dazu gekommen, aber die anderen spielen fast schon jetzt 5-6 Jahre bei uns im Verein.
    Also denke das erfüllen viele Vereine.
    Haben auch zwei Juniorinnen N11 Spielerinnen. Also wie es oben vielleicht geklungen hat ist es nicht sind schon ein gut geführter Verein. War sicher aus dem Post oben nicht so für dich zu verstehen

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  • Neutral77 sagt:

    Es ist doch sagenhaft und auch mittlerweile für mich amüsant, wie eine gewisse Person die Bayern wieder bis ins kleinste Detail (mit Statistiken die aus seiner eigenen Welt kommen) schönredet, was bei er bei anderen Vereinen als total negativ darstellt.

    Jetzt muss doch glatt wieder eine gestandene Spielerin oder ein Talent bei den Bayern für 4 Monate auf der Bank versauern, wenn Tymrak spielen sollte.

    Und dann haben sie einen Kader von 23 Spielerinnen und das obwohl sie nur in 2 Wettbewerben vertreten sind (man stelle sich vor, sie scheiden relativ früh aus dem DFB Pokal aus). Dann müsste Wörle ja in jedem Spiel auf mind. 8 Positionen rotieren. Denn sonst gibt es ja nur unzufriedene Spielerinnen / Talente, die dann alle den Verein in der Winterpause, spätestens in der Sommerpause verlassen, da sie auf der Bank „versauern“ !!

    OMG, was ist das denn für eine Philosophie Sheldon ??????

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  • noworever sagt:

    @waiiy

    … auf den punkt gebracht.

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  • Altwolf sagt:

    @wally.Du hast Recht,aber genau dieses „Sommertheater“ verkürzt uns die Wartezeit auf eine noch spannendere Spielzeit 2013/14.Ich denke die Liga ist stärker geworden,da Bayern sich nun auch deutlicher zur Erfolgsabsicht bekennt und entsprechend auch den üblichen Gepflogenheiten im Fußballgeschäft folgt, wenn auch Sheldon sich treu bleibt und uns in höchster Detailauflösung(HD-Qualität) seine Sicht der „Bayern-Philosophie“
    näherzubringen versucht.Nicht zuletzt die diesjährigen Aufsteiger scheinen mehr Qualität in ihren Debütauftritt mitzubringen und es wird wieder darauf ankommen wie die Tops gegen die Teams aus Essen,Freiburg u.Leverkusen spielen werden.
    Die Highlights werden wohl die direkten Duelle der bisherigen TOP4.Bin sehr gespannt auf den Auftakt am Samstag.

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  • Mosan sagt:

    Bin absolut begeistert, dass Erika Tymrak zu den Bayern kommt und ich freue mich schon darauf, sie mal live auf dem Platz zu sehen. Ein sehr seltenes Talent im allgemeinen und umso mehr da aus den USA eher rein lauf/- zweikampfstarke Spielerinnen kommen. Falls sie sich in der kurzen Eingewöhnungsphase gut anpassen kann, dürfte der Verlust von Simic zunächst gut kompensiert werden.

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  • Thomas sagt:

    Neutral77 sagte:

    Jetzt muss doch glatt wieder eine gestandene Spielerin oder ein Talent bei den Bayern für 4 Monate auf der Bank versauern, wenn Tymrak spielen sollte.

    Laut Bericht zum Spiel des FC Bayen gegen Nordkorea hatte Thomas Wöhrle gerade mal 14 gesunde Feldspielerinnen, so schnell versauert da niemand.

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  • Sheldon sagt:

    @Thomas: Ganz richtig. Ich denke sogar, dass eher noch Spielerinnen aus der U17 oder der II. Mannschaft Chancen erhalten werden.

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  • Maxemus sagt:

    @ Sheldon: „Ich denke sogar, dass eher noch Spielerinnen aus der U17 oder der II. Mannschaft Chancen erhalten werden.“

    Aber, wie du an anderer Stelle (Bayern verliert gegen Nordkorea) schreibst, man soll die so geschwächten Münchenerinnen im Kampf um den Titel nicht unterschätzen. Schwierige Balance zwischen beiden Behauptungen, finde ich.

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  • Sheldon sagt:

    @Maxemus: Überhaupt nicht. Gegen Nordkorea fehlte einfach noch die Breite im Kader. Das ändert sich spätestens am Samstag mit Erika Tymrak.

    Gehe mal von folgender Startaufstellung aus:

    Längert – Maier, Cross, Wenninger, Baunach – Brooks, Romert (Schnaderbeck) – Lotzen, Tymrak, Bürki – Hagen

    Ersatzbank: Henninger, Schöne, Huyleur, Manieri, Feiersinger (+).

    Man sollte immer bedenken, dass Bayern gegen Wolfsburg nicht unter Zugzwang steht. Ein dreckiges 0:0 reicht. Wenn man die Qualität der Abwehr sieht und gleichzeitiges Wolfsburgs schwache Chancenverwertung, dann ist die Null hinten durchaus denkbar.

    Selbst eine knappe Niederlage wäre nicht schlimm. Wolfsburg ist bekannt als Heimmacht, die aber auswärts sehr viele Federn lässt (nur 20 von 33 möglichen Punkten letztes Jahr).

    Ein torloses Unentschieden wäre daher für Bayern 1. durchaus zu erreichen und 2. ein Riesenerfolg.

    Außerdem entspannt sich die Lage ja voraussichtlich demnächst, wenn beispielsweise Jaser das Aufbautraining beendet hat, Lewandowski zurückkehrt und Valerie Kleiner und Ivana Rudelic wieder fit sind. Alle dürften keine größeren Verletzungen haben und in absehbarer Zeit wieder verfügbar sein.

    Zudem sind die Talente in München zahlreich. So dürfen Mayr und Gaugigl nicht mehr in der U17 eingesetzt werden und klopfen bei der A-Mannschaft durch überzeugende Leistungen (Mayr allein 19 Treffer letzte Saison) bei den Juniorinnen durchaus an. Auch Jana Kappes und Ramona Strahl aus der II. Mannschaft winken weitere Einsätze, die beide Alternativen für das Mittelfeld bieten.

    Für alle wären Einsätze in der 1. Mannschaft eine Chance, sich ins Rampenlicht zu spielen (wie es Sarah Romert ja zuletzt geschafft hat).

    Natürlich kann man darauf nicht unbedingt die Hoffnungen auf das internationale Geschäft aufbauen, doch möglich ist es mit diesem Kader allemal (wenn man sich anschaut, wie man sich gegen Nordkorea geschlagen hat).

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  • Mucky sagt:

    Ingrid Wells soll wohl die von Bernd Schröder erwähnte Amerikannerin sein und momentan auf dem Weg nach Potsdam sein.

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  • Dummkopf sagt:

    … „Gegen Nordkorea fehlte einfach noch die Breite im Kader. Das ändert sich spätestens am Samstag mit Erika Tymrak“ …

    Wirklich?
    Ist mir noch gar nicht aufgefallen, die sieht auf den Bildern gar nicht sooooo breit aus. 😉

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  • laasee sagt:

    Erika Tymrak is a very exciting player.

    The only problem is that she plays in the Buli for only a few months and then back to NWSL.
    This is also the case with other players from the NWSL.
    I think this leads to „mercenary“ footballers who maximise their financial potential but do not have any real loyalty towards the European clubs that pay their wages.

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  • xXx sagt:

    @Mucky

    Hab gehört, dass es sich bei der Amerikannerin um Mana Shin halten soll. Würde auch eher passen, da es ja hieß, dass man sie noch nicht vorstellen konnte, weil sie bis zuletzt in der NWSL aktiv war. Auf Shin, die mit Portland bis zuletzt, in der NWSL aktiv war, trifft das zu.

    Auf Wells nicht.

    Also abwarten, wer es denn am Ende wirklich wird.

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  • sonic sagt:

    Trifft auf beide zu, denn die standen sich im Finale gegenüber – Shim bei Portland und Wells bei WNYF 😉

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  • shane sagt:

    @sheldon: „Selbst eine knappe Niederlage wäre nicht schlimm. Wolfsburg ist bekannt als Heimmacht, die aber auswärts sehr viele Federn lässt (nur 20 von 33 möglichen Punkten letztes Jahr).“

    hm, und das soll uns was genau sagen? schliesslich ist der auftakt in wob, also daheim fuer die heimmacht. waehrend muc auch nicht wirklich als DAS auswaertsteam bekannt ist (hab’s nicht gezaehlt, aber die muc auswaerts-resultate duerften im bereich wob oder schlechter liegen).

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  • Sheldon sagt:

    @shane: Das soll sagen, dass eine Niederlage bei Wolfsburg noch überhaupt keine große Bedeutung hätte, da nicht anders erwartet. Bayern kann bei diesem Spiel nur gewinnen, während Wolfsburg sicherlich schon ein Punktverlust schmerzen dürfte!

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  • Mucky sagt:

    Ingrid Wells twitterte gerade dass sie auf dem Weg von New York/Newark nach Berlin Tegel ist. Ich denke mal, dass kann man als inoffizielle Bestätigung werten?

    https://twitter.com/Ingridwells9/status/374985745062449153

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