U19-EM: DFB-Elf unterliegt Frankreich

Von am 28. August 2013 – 15.35 Uhr 32 Kommentare

Die deutsche U19 hat das Halbfinale bei der Europameisterschaft in Wales gegen Frankreich verloren. Die DFB-Elf ging zu nachlässig mit ihren Torchancen um, während Frankreich zweimal eiskalt zuschlug.

Bei der 1:2 (0:0)-Niederlage im Parc y Scarlets in Llanelli versetzte die in der zweiten Halbzeit erst kurz zuvor eingewechselte Kadidiatou Diani binnen zwei Minuten (62., 64.) der deutschen Mannschaft den K.o., der verwandelte Foulelfmeter von Pauline Bremer kam zu spät (90.+3).

Kein Vorwurf an die Mannschaft
„Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie haben alle, alles gegeben. Das Anschlusstor ist trotz vieler Chancen einfach zu spät gefallen“, erklärte DFB-Trainerin Maren Meinert. „Ich habe den Mädchen gesagt, dass der Fußball eben so ist und dass ein Doppeltreffer ein Spiel auf so einem hohen Niveau entscheiden kann.“

Anzeige

Guter Beginn
Dabei eroberten sich die deutschen Spielerinnen in der Anfangsphase eine Überlegenheit, doch zwei Eckbälle brachten nichts ein. Kurz darauf hatte Frankreich durch einen Fallrückzieher von Faustine Robert die erste Chance (7.).

Mangelnde Effizienz
Einen Schuss von Bremer klärte Aurélie Gagnet auf der Linie, doch auch Frankreich kam einem Treffer nah, als Aminata Diallo aus elf Metern abzog, doch Meike Kämper glänzend hielt (26.). Auch anfangs der zweiten Halbzeit ließ die DFB-Elf zu viele Chancen liegen, so scheiterte Rebecca Knaak per Kopf (49.) und Bremer mit einem Schuss (59.).

Doppelschlag von Diani
Nach einem Fehler von Sarah Romert strebte Diani unaufhaltsam in den Strafraum und schob den Ball an Kämper vorbei ins Netz (62.).  Und nur Augenblicke später war Diani erneut zur Stelle, nach einer Ecke von Claire Lavogez traf sie per Kopf (64.).

Pauline Bremer

Pauline Bremers sechster Turniertreffer kam zu spät © Zetbo / Framba-Fotos.de

Letzte zehn Minuten in Überzahl
Noch war genug Zeit für die deutsche Mannschaft ins Spiel zurückzukommen, doch Theresa Panfil scheiterte mit einem Schuss genauso (71.) wie Lina Magull mit einem Freistoß (80.), nachdem Frankreichs Kapitänin Griedge Mbock Bathy nach einem Foul an Bremer die Rote Karte gesehen hatte.

Schlagwörter:

Doch auch in Überzahl wollte zunächst kein Treffer gelingen, eine Hereingabe von Bremer wurde geklärt (84.) und der DFB-Elf nach Foul von Foul Aissatou Tounkara an Knaak ein klarer Elfmeter verwehrt (85.).

Gidion trifft Latte, Bremer-Tor zu spät
Dann hatte die eingewechselte Margarita Gidion Pech bei einem Lattenschuss (86.). In der Nachspielzeit gab es dann nach einem Foul von Frankreichs Torhüterin Solène Durand gegen Magull doch noch einen Elfmeter, Bremers sechstes Turniertor kam jedoch zu spät, um das Ruder noch einmal herumzureißen (90.+3).

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

32 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Na, das war wohl nix, und ich widerspreche Frau Meinert, die von einem „hohem Niveau“ sprach! Das war es nämlich nicht, und ich wage zu behaupten, ohne 11er hätten wir noch stundenlang ohne Treffer spielen können.
    Mir sind im Team doch einige Defizite aufgefallen, die sich mit der Eurosport-Kommentator decken. Auch ist sehr wenig Spirit und Leben in der Truppe, alles wirkt zu eintönig, wenig durchdacht und phasenweise unkonzentriert. Eine Wilde als Aussenverteidigerin ist für mich eigentlich weitestgehend indiskutabel; es fehlen auch Angriffsunterstützung und Impulse beim schnellen Umschaltspiel; dafür aber viel Ängstlichkeit und Fehlabspiele en masse. Ein Miteinanderspielen war absolute Mangelware und Ballbesitz und Behauptung weitestgehend genauso.
    Dallmann, Tietge u.a. waren einfach nicht spritzig und antrittsschnell genug. Zuordnungen bei Ecken wohl eher Fehlanzeige. Barth wirkte behäbig und wenig souverän, keine Spielerin auf dem Feld, die gesten- und wortreich Impulse setzte, die Nebenspielerinnnen anstachelte, mitriss u.a.m.
    Die 3 Liveticker der Gruppenspiele fand man 1:1 auch in diesem HF bestätigt, denn die Torgelegenheitenzahl und das, was draus gemacht wurde, war der Genickbruch. Panfill war auch schonmal besser und Jäger, wie auch Knaak fanden kaum statt. Ein im dt. FF gebrauchter Tag zum Vergessen! Mein Mitgefühl gilt Pauli, die wohl Besseres verdient hat, als nur die EM-Torjägerkrone abzuschöpfen!

    (0)
  • Mike sagt:

    Endlich mal einer der die Wahrheit sagt…meiner Meinung nach gehört die Meinert nicht auf die Trainerbank. Von der Bank kam nämlich nichts…10 Minuten vor Schluss standen immer noch 3 Deutsche hinten in der Verteidigung, da hätte die Romert nach vorne beordert werden müssen, aber wenn von außen nix kommt…
    Und von einer Kapitänin muss ich einfach mehr erwarten können, aber woher wenn keine Spielpraxis auf hohem Niveau da ist! Für mich ist und bleibt das Ganze eine riesige Vetternwirtschaft und die Trainerinnen haben alle ihre Lieblinge von denen sie nicht loslassen…

    Warum spielt eine Romert in der Innenverteidigung? Bei Bayern eine überragende Saison als 6er gespielt und kann auch noch offensiver eingesetzt werden! Die ganzen Halbwüchsigen haben zwar teils eine gute Technik, aber null Durchschlagskraft!

    (0)
  • Dirk sagt:

    warum überrascht mich dieser Kommentar nicht im Geringsten? 🙂 Helfen Sie uns doch endlich aktiv, damit der deutsche Frauenfußballnachwuchs endlich das Fußballspielen lernt…

    (0)
  • Silvijaaaa sagt:

    Für mich war das DFB-Team schon die bessere Mannschaft, aber in der Abwehr gibt es einfach zu viele Defizite.
    Der nicht gegebene Elfer war natürlich ein krasse Fehlentscheidung, dass muss man auch sagen.
    Das größte Problem war aber für mich Magull auf der 6. Die beste Spielerin einer U19 im defensiven Mittelfeld einzusetzen, ist doch etwas seltsam, und wenn man so viel mit langen Bällen agiert sollte man vielleicht über eine zweite Sturmspitze nachdenken. Gegen 3 Verteidigerinnen gleichzeitig kann Bremer auch nichts ausrichten.

    Insgesamt ist die Bilanz des Turniers doch recht bescheiden. Von 4 Spielen nur 2 gewonnen, obwohl diese U19 als eine der besten gilt. Na ja, hauptsache für Kanada qualifiziert.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Habe ich doch tatsächlich (und meine Erwartung hat mich da nicht enttäuscht!) den ewigen „Robin Hood“ des dt. Nachwuchses aufgestachelt! 😀
    Sonst nichts bis kaum was zu schreiben, fühlt er sich plötzlich wieder auf’n Schlips getreten, wenn man eine U-Teamleistung analysiert/kritisiert. Der Einfluß auf meine Position ist jedoch weiterhin gleich Null!
    Hätte Dirk nur mal besser seine Sichtweise des Spiels geschildert, aber das ist ihm ja anscheinend nicht so wichtig, eher mosern.

    (0)
  • holly sagt:

    @ Silvijaaaa

    wo hast du denn das gelesen das dieser Jahrgang als einer der besten gilt?
    Selbst der DFB sagt das man auch mal mit einem nicht so guten Jahrgang rechnen muss. Es kann nicht immer so einen guten Jahrgang geben wie die U20 WMinnen von 2010.
    Damit meinen sie die jetzt aktuellen U19 Spielerinnen.

    Manche scheinen zu vergessen das es dem DFB wichtiger war eine Leupolz und Däbritz als Touristinnen mit nach Schweden zur EM zu nehmen.

    (0)
  • Therese sagt:

    @Holly

    Es kann verkehren ……

    Und die U20 WMinnen von 2010 verloren wahrend das EM 2009 als U19 mit 0-3 gegen die Schweiz und endeten als Gruppendritter!

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Zur besseren Bewertung des letzten Gruppenspiels, dem dürftigen 1:1 gegen Finnland, mal folgende vergleichende Statistik mit gerade zuendegegangenen 2. HF:
    Unsere U19 hatte 19 Schüsse für das einzige Tor benötigt, die Engländerinnen brachten es bei der gleichen Gegnerschaft auf 15 Schüsse und erzielten dabei 4 Treffer!!!
    Erstaunliches, was da die engl. U19 zuwege gebracht hat, und ich bin gespannt auf die Finalübertragung.

    (0)
  • waiiy sagt:

    Das Problem liegt gar nicht an den Spielerinnen. Sie haben schon Potential und wollen auch. Das Problem ist, dass auf den Trainerposten ehemalige verdiente Fußballer und Fußballerinnen sitzen, die den Trainerschein gemacht haben und fußballfachlich sicher auch nicht schlecht sind. Aber sie offenbaren gravierende Mängel der in Menschenführung. Das Pädagogische kommt einfach viel zu kurz. Und deshalb können deutsche Mannschaften nicht die Ärmle hochkrempeln, wenn es um was geht und wenn die Gegenwehr stärker wird. Das ist aber nicht nur das Problem von Maren Meinert. Da können sich auch viele andere Trainer eine dicke Scheibe abschneiden.

    Nicht umsonst gewann Heynckes die Champions League und Klopp zog dort ins Finale ein (nach dem er es in den 2 vorhergegangenen Jahren schmerzhaft lernen musste). Diese Trainer können das nämlich.

    Fußball wird oft im Kopf entschieden und das wird vernachlässigt, auch wenn man dann dafür Psychologen einstellt.

    (0)
  • Silberlocke sagt:

    Es gibt Tage, da will es einfach nicht gelingen, das Runde ins Eckige zu bekommen. Die Taktik der Franzosen ist mal wieder voll aufgegangen. Lass die Deutschen ruhig das Spiel machen, wenn die müder werden, wechselt man die starken Spielerinnen ein und dann wird ein Konter schon sitzen. Und genau wie bei der U17 EM bzw. der U17 WM müssen wir das Spiel machen und laufen uns gegen betonierte Abwehrreihen kaputt.

    Das Spielsystem, das gegen „schwächere“ Gegner gut funktioniert, muss gegen starke Gegner geändert werden. Das ist Aufgabe des Teams hinter dem Team und da scheint es so, als wäre der Druck da, das Deutschland das Spiel machen muss.

    Meine Meinung zum Eurosport Kommentator: schlecht vorbereitet, kein Hintergrundwissen und sinnloses Gerede. Wilde, Panfil und Jäger werden nur mit negativen Kommentaren belegt, Magull und Bremer als Königinnen hofiert, Kämper zweimal gelobt, der Rest wird bestenfalls noch namentlich erwähnt. Bis zum 0:1 wird kommentiert, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann Deutschland das erste Tor schiesst, Minichancen werden als Beinahetor gekrönt, aber über den schlechten Spielaufbau aus dem Mittelfeld, viele Fehlpässe und unnötige Ballverluste, weil nicht schnell genug gespielt wird nicht geredet. Welches Spiel hat der gesehen?

    Flanken kamen von Panfil links und von Jäger rechts, teils von der Grundlinie, teils aus dem Halbfeld, genügend Bälle wurden durchgesteckt, allerdings war die Abwehrreihe der Franzosen deutlich stärker als die der bisherigen Gegner. Wenn dann mal ein Ball durchkam, dann hat Bremer auch noch Pech am Schuh.

    Magull lauf- und dribbelstark, teilweise mit dem Hang nicht abzuspielen, denn der entscheidende Pass kam heute nicht von ihr. Trotzdem: warum muss – folge ich obigem Kommentar – die stärkste Spielerin die Ecken und Freistöße schießen? Beim Schach heisst das: Springer am Rand, ist eine Schand!

    Romert sieht beim 0:1 ganz schlecht aus, Barth und Dallmann nicht besser beim 0:2. Aber das sind Fehler, die in jedem Spiel passieren können. Hier also auf einzelne Spielerinnen negative Kritik zu focussieren ist m.E. nicht in Ordnung. Da hätte heute eine ganz andere Elf stehen können – bei dem Spielsystem und den Zuordnungen bei unseren Standards wäre es wohl nicht besser gelaufen.

    Mein Wunsch: Lasst die Truppe so zusammen, lasst sie möglichst viele Spiele machen – ruhig gegen A-Nationalteams oder gute bis sehr gute männliche B-Junioren, dann spielt sich das Team ein. Dann lernen sie, dass es auch mal anders geht, aus gesicherter Abwehr schnell nach vorn zu spielen, in den freien Raum einzulaufen (auch wenn man nicht angespielt wird), bissiger in die Zweikämpfe zu gehen (auch wenns mal weh tut) und vor allem auch mal aus der zweiten Reihe auf das Tor des Gegners zu schiessen.

    Taktieren (nicht taktisch agieren), die Spielweise immer wieder variieren und nicht 08/15 immer wieder mit gleicher Grundtaktik in die Spiele gehen. Unberechenbarer werden.

    (0)
  • pinkpanther sagt:

    @silberlocke: Danke für diesen Beitrag !!! Ich kann hier zu 100% zustimmen.
    Mehr davon …

    (0)
  • Tiberias sagt:

    @ waiiy und @ schenschtschina,

    vollste Zustimmung! Die Torausbeute ist einfach grauenvoll, und wenn man – wie gegen Frankreich – auf eine solide und wirkungsvolle Verteidigung trifft, dann genügt es halt nicht mehr. Selbst Pauli wurde wirkungsvoll daran gehindert, sich zu 100% zu entfalten. Ihr fehlt mindestens eine halbwegs gleichwertige Mit-Spielerin, sie war zu oft auf sich allein gestellt. Sie konnte einem nach dem Spiel wirklich Leid tun.

    Auch mir fällt das uninspirierte und ideenfreie Spiel der Deutschen auf – beginnend bei der A-Natio bis runter zur U17. Menschenführung und so etwas wie Team-Spirit fehlen völlig, das registriert man bei aufmerksamer Beobachtung selbst am Fernseher. Irgendwie blutleer sah das ganze bei der U19 aus. Und bei aller Wertschätzung des Kollektivs, es braucht auch Typen! Positive „Drecksäcke“, an denen ein Team sich aufrichten kann!

    Nur muss das Trainer- und Betreuerteam solche Typen auch wollen, formen und führen. Da klemmt’s.

    (0)
  • Dirk sagt:

    @sf

    meine Spielanalyse? Tor treffen!

    (das gilt auch für die von Ihnen heilig gesprochene Pauli, aber die wird ja von Ihnen glücklicherweise verschont)

    Ansonsten ist vieles schon gesagt, wenn sich der DFB bemüht, schon ab dem U15 Eintrittsalter Spielern sämtliche Ecken und Kanten wegzuschleifen, darf man sich nicht wundern, wenn in entscheidenden Spielen Typen auf dem Platz fehlen. Da hakt es, und nicht an der fussballerischen Qualität der Spieler (das gilt ausnahmslos für alles, was ein DFB Trikot trägt).

    Ist das so ok, SF?

    (0)
  • wrack sagt:

    Weil ich von den anderen Spielen des Turbniers keine Bilder gesehen habe, kann ich nicht beurteilen, ob das deutsche Team schlechter gespielt hat als in der Vorrunde. Sicher scheint mir: Deutschland hat in der ersten Halbzeit, besonders in den ersten 20 Minuten, aus seinen Möglichkeiten nicht genug gemacht und wurde dann bestraft. So oder so ähnlich läuft das oft im Fußball. Ich zitiere einmal die japanische Nationalspielerin Nahomi Kawasumi, die vor kurzem ein interessantes Interview gab:

    „Du kannst 90 Prozent der Spielzeit den Ball haben, dann kassierst Du einen Konter und verlierst. Am Ende zählt, dass der Ball irgendwie im Tor landet… In anderen Sportarten ist es einfacher zu sehen, welches Team stärker ist. Beim Fußball können es total ausgeglichene Mannschaften sein und am Ende steht ein völlig anderes Ergebnis. Insgesamt, nachdem ich viele Spiele selbst absolviert habe, halte ich den Fußball für einen sehr gerechten Sport.“

    Frankreich war besser, weil es mehr Tore geschossen hat.
    By the way: Ich denke, man sollte überhaupt Aktive häufiger zu Wort kommen lassen.

    Der Sieg Frankreichs ist freilich eine Momentaufnahme, das kann in einer Woche, einem Monat oder nächstes Jahr bei der WM ganz anders aussehen. Aus dieser Perspektive sollte man das Halbfinale nicht überbewerten. Ich halte Maren Meinert für fähig genug, dass sie ihre Lehren aus der Niederlage ziehen wird und bei der WM zuschlägt.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ja, Dirk, das ist so völlig o.k.! Und wielange hat es gedauert, bis ich endlich mal Gelegenheit hatte einer Ihrer Einschätzungen vorbehaltlos zuzustimmen? Steht aber auch Einiges davon in meinem 1. Kommentar, der dennoch ihren Widerspruch erregte…, z.B. das Monotone im Team etc.
    Na ja, der Anfang ist jedenfalls gemacht, aber auch lt. einem Sprichwort bekanntlich schwer.
    @wrack
    Ein deutlicher Unterschied:Frankreich hatte einige Magulls im Team, d.h. mehr techn. und spielerische Talente, die positionstreu blieben, während Lina sich kräfteraubend in Einzelduelle verwickeln ließ und über dem gesamten Platz ohne eigentliche feste Position bewegte. Hier wurde jemand auf eine Art+Weise „verheizt“, wie ich es bisher selten antraf.
    Mir mangelt es bei unseren Trainern, d.h. inkl. SN, daher maßgeblich am Vermögern ein Team taktisch vorbereitend einzustellen und das je nach Spielweise des Gegners zu modifizieren. Mir ist da eindeutig zu vieles „Schema F“.

    (0)
  • xyz sagt:

    Auch die Abwehr machte nicht gerade einen sicheren Eindruck.Jetzt hat man ja ein Jahr Zeit für die U20 WM das geeignete Team zu formen. Außerdem werden sich dann wohl Jaser und Leiding von ihren Kreuzbandrissen erholt haben und wieder Stabilität in die Abwehr bringen.Däbritz und Leupolz haben ja auch gefehlt.Ich kann nur hoffen,dass dann eine Magull,die ja technisch sehr gut aufgestellt ist,auch mal ihren Kopf mehr einschaltet und sich nicht immer verrent. Man kann auch mal eher abspielen und mehr das Auge für die Mitspielerinnen haben. Bei Jäger hat man eindeutig gemerkt,dass ihr das letzte Jahr in Wolfsburg gar nicht bekommen ist.Aber wenn man fast nur in der Regionalliga spielt,dann darf man nicht erwarten,dass man international gute Leistung bringt.Das wird sich ja jetzt wohl in Cloppenburg ändern.Ob Panfil und Dallmann sich körperlich in Zukunft durchsetzten können,ist auch fraglich.Gegen groß gewachsene stämmige Abwehrleute haben sie schon große Schwierigkeiten.

    (0)
  • Zaunreiter sagt:

    Ich wollte die Nörgler und Zweifler mal daran erinnern, dass Deutschland gegen den (noch) amtierenden U-17-Weltmeister das Halbfinale bestritt (und das von mir als francophilem Menschen 😉 ).

    Ich hab für mich zur besseren Bewertung, da ich keine der Spiele live verfolgen oder als Konservenaufzeichnung sehen konnte, die UEFA-Spielstatistiken zu Rate gezogen. Gegen Wales und Dänemark hatte Frankreich deutlich mehr Torchancen als gegen Deutschland. Das trifft aber auch auf Deutschland wiederum zu.
    Frankreich konnte sich sogar den Luxus leisten, in den Spielen vorher auf M’Bock Bathy zu verzichten, was ich für einen Fehler gehalten habe. Das müssen sie jetzt ohnehin leider wieder gegen England im Finale.
    Im Gegensatz zur U-17-WM sind jetzt wieder andere dabei, die sich in den Vordergrund zu spielen scheinen, so wie damals Toletti, Diani oder Tounkara, die aber damals nur gegen Gambia richtig viele Tore schossen.

    Ich stimme euch aber zu, wenn ihr meint, dass das Fach der Pädagogik nicht das Metier des DFB ist.

    (0)
  • wrack sagt:

    @ Schenschtschina Futbolista: „Mir mangelt es bei unseren Trainern, d.h. inkl. SN, daher maßgeblich am Vermögern ein Team taktisch vorbereitend einzustellen und das je nach Spielweise des Gegners zu modifizieren. Mir ist da eindeutig zu vieles “Schema F”.“

    Ich kann auf U-Ebene außergewöhnliche strategische oder taktische Einstellungsmöglichkeiten gar nicht erkennen wie ich auch noch seit Jahren im gesamten Frauenfußball DEN Trainer vergeblich suche, der hier immer als Gegenpart zur abgeblichen Biederkeit des deutschen Trainerstabes beschworen wird. Der direkte oder hier indirekte Verweis auf diesen fiktiven FF-Trainer-Messias ist für mich seit Jahren Schema F und offenbar ein religiöses Phänomen 🙂 .

    Die Spiele auf U-Ebene werden in der Regel m.E. nicht durch Modifikation und/oder Feintuning entschieden, auch nicht durch den beliebten Ruf nach (der frankensteinigen (?) Kreation …) besondere(r) „Typen“, sondern viel elementarer entweder schlicht durch die besseren Spielerinnen oder die bessere Tagesform, nach meinem Eindruck auch durch unvermeidliche psychologische Einbrüche (z.B. infolge Gegentor), für die unerfahrene AUSWAHLmannschaften besonders empfänglich sind. Da spielt dann vermutlich Erfahrung eine große Rolle.
    Die Erklärung der Niederlage gegen Frankreich bedarf für mich keiner „verheizten Magull“ oder sonst irgendwelcher möglicherweise durchaus richtig erkannter Defizite oder Fehler, die bei U-Auswahl-Teams unweigerlich auftreten (aber nicht per se spielentscheidend sind), sondern es reicht der Verweis auf die Tatsache, dass Diani als erste Spielerin im Spiel die Nerven hatte, das Tor zu machen und das sich bei Deutschland davor und danach keine Spielerin fand, die es ihr vor- oder nachmachen konnte, obwohl es reichlich Gelegenheit dazu gab. Auch ein Dutzend „positionstreuer“ französischer Magulls hätten nichts bewirkt, wenn Deutschland in der ersten halben Stunde das Tor geschossen hätte und Frankreich weiter nur Konterfußball gezeigt hätte. Nach einem Rückstand hätte Frankreich kommen müssen (auch keine komplizierte „Einstellung“) und wir hätten ein anderes Spiel gesehen, keine Ahnung, was für eines und mit welchem Ergebnis, aber eben ein anderes).
    Es wäre (Was nicht meine Meinung ist) nebenbei gesagt und den obigen hohen Maßstab einmal angenommen zumindest in der ersten Halbzeit ein Versagen des französischen Trainers, wenn man an ihn den selben Maßstab wie an Meinert anlegen würde. Aber wie ich schon mehrfach schrieb: Der Erfolg macht den guten Trainer, der Mißerfolg den schlechten Coach. So gilt für die meisterhafte, innovative ( 😉 ) Einstellung des französischen Teams durch den Trainer das höchste Lob: Alles richtig gemacht, winner takes all !

    (0)
  • Karl sagt:

    Ich stimme Silberlocke und Wrack zu. Dass Magull zum Teil gespielt hat als gaelte es eine Fuehrung ueber die Zeit zu retten hat ihr bestimmt niemand von den Bundestrainern empfohlen. Da war eher noch was vom Vereinstrainer vom Championsleague finale zu lange haengengeblieben 🙂

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @wrack
    Das hier:
    Auch ein Dutzend “positionstreuer” französischer Magulls hätten nichts bewirkt, wenn Deutschland in der ersten halben Stunde das Tor geschossen hätte und Frankreich weiter nur Konterfußball gezeigt hätte. Nach einem Rückstand hätte Frankreich kommen müssen (auch keine komplizierte “Einstellung”) und wir hätten ein anderes Spiel gesehen, keine Ahnung, was für eines und mit welchem Ergebnis, aber eben ein anderes).
    Ist genauso strotzend von Fiktion a la Hund u.s.w. wie alle anderen vermeintlichen Argumente mit eindeutig ein Zuviel Populismus, den Du hier anscheinend über Gebühr (bewußt?) strapazierst.
    Nicht ich allein vertrete diese hier immer wiederkehrende Argumentation, aber Du schon wohl eher! Die taktischen Defizite in der Teameinstellung waren hier schon öfter Thema Nr.1 und das vorallem dann, wenn man gegen Teams mit starken Abwehrvermögen und der Absicht, den Gegner das Spiel machen zu lassen und auf Konter aus ist (s. letzte EM im Gruppenspiel gegen Norwegen). Viel schreiben heißt also nicht zwangsläufig mehr Recht bzw. die besseren Argumente ins Feld geführt zu haben! 😉

    (0)
  • wrack sagt:

    @ Schenschtschina Futbolista: In deinem Beitrag finde ich nichts inhaltlich Verwertbares. Die Worte „Populismus“ oder „Schema F“ bleiben bei dir Worte ohne Hintergrund. Weiß auch nicht, warum du ausgerechnet diese Passage, die nur veranschaulichen sollte, zitierst. Um den Eindruck zu erwecken, ich wolle damit etwas belegen ? Ich mache es kurz: Dein Beitrag ist für mich im Sinne des Wortes indiskutabel.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @wrack
    […]
    Ich moniere, Du verwendest zuviele „hätte“, die für Mutmaßungen anstelle von Fakten stehen, in Deinen recht sonderbar formulierten Zurechtweisungen, und damit wird Deine Argumentation keinen Deut wahrer bzw. wahrscheinlicher!
    Deine […]Antworten auf meine Kommentierung sind eher wenig dazu geeignet, Alternativen aufzuzeigen, wie es besser und richtiger geht. Stattdessen kommen solche FF-fremden Begriffe wie Frankenstein, religiöse Phänomene, Messias u.a.m. 🙁
    So schreibt nach meinem Dafürhalten jemand, der meint sich besonders profilieren zu wollen und das auf Kosten Anderer.
    Den wrack, den ich bisher lesen konnte, hatte mit diesem Ge***** nichts gemein!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • wrack sagt:

    @ Schenschtschina Futbolista: „So schreibt nach meinem Dafürhalten jemand, der meint sich besonders profilieren zu wollen und das auf Kosten Anderer.“

    Darauf muss man erst einmal kommen.

    (0)
  • Augustus sagt:

    Das Gespann Meinert/Wiegmann ist die ideale Trainerbesetzung. wer bei den letzten 3 WM Turnieren der U20 folgende Plazierungen geholt hat: 3. in Chile,1.in der Bundesrepublik,2. in Japan, der kann nicht schlecht sein. 2008/2010/2012. Titel mit der U19 haben sie auch geholt.Aus der Schule kommmen Maroszan,Popp, Wensing,Schult,Benkarth, Leupolz etc. Einige vo denen gehören schon zum Team von Frau Neid.Beide Frauen haben schon geliefert und können locker das Team Neid/Ballweg erfolgreicher ersetzen. Zur Pädagogik: Es gibt nur einen weg zumErfolg und beide sind diesen Weg erfolgreich gegangen,

    Es gibt schwächere Jahrgänge und damit muß man leben. Andere können auch guten Fußball spielen.

    Auch Popp wurde von ihrem Entdecker Ralf Peter nur als Stürmerin eingesetzt. Herr Kellermann und frau Voss verwendeten Alexandra auch für andere Positionen. Gehen wir Amateure einfach davon aus das lizensierte Personen wissen was sie tun.

    (0)
  • Engel sagt:

    @alle
    ……schwächerer Jahrgang, schlechtes trainergespann, etc…
    wer die Spiele der u 17 (EM und WM) verfolgt hat und ich meine life verfolgt hat,
    der wurde niemals von einem schlechteren Jahrgang reden.
    Das gleiche gilt für die U 19.
    ihr zählt hier Spielerinnen wie Maro , wensing oder leupolz auf, als die goldene Generation.
    das Endspiel bei der WM haben sie auch verloren , oder?
    Bei der EM in Schweden hat auch nicht alles geglänzt !
    bei der u19 habe ich ein uberlegenes Spiel der u19 in jedem Spiel gesehen, bis auf das ausnutzen der Torchancen, dass gestehen ich ein.
    Aber, wir haben es hier mit noch auszubildende Spielerinnen zu tun, das darf man nicht vergessen.
    Ihre Zeit wird, wenn sie gesund bleiben, kommen und dann treffen sie auch das Tor.
    mal sehen was dann für Kommentare kommen..

    und nebenbei bemerkt, das Forum ist kein Selbstdarstellung Medium 😉

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Engel
    > Aber, wir haben es hier mit noch auszubildende Spielerinnen zu tun, das darf man nicht vergessen.
    > Ihre Zeit wird, wenn sie gesund bleiben, kommen und dann treffen sie auch das Tor.
    Das trifft ausnahmslos auf jedes U-Team zu, egal welcher AK zu und Nationalität!
    Ergo, ist nach Deiner Aussage, wenn sie gegen unsere Mädels gewinnen, deren Ausbildung, Leistung und Einstellung auf das Spiel besser und damit wohl auch die des Teams hinter dem Team.
    Weshalb sonst sollten wohl dann England vs. Frankreich das Finale spielen – ganz einfach:Sie waren besser und keine Duselsieger!
    Übrigens glaube ich kaum, dass WS für sich den Anspruch erhebt, ein Forum zu sein…

    (0)
  • karl sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: wenn du die Trainerteams des DFB im allgemeinen so schlecht findest, durch wen wuerdest du sie denn ersetzen wollen? Schroeder will nicht, Bini und Powell moegen auf dem Markt sein sind aber kaum eine bessere Loesung , Wer also waeren denn deine favoriten fuer den job ?

    (0)
  • Therese sagt:

    Samstag 31.08.2013 16:00
    Finale EMU19 England – Frankreich (0-0HZ) 0-0EZ 0-2nV

    (0)
  • Stefan sagt:

    @Augustus: Das Trainergespann ist meiner Meinung nach schon schlecht! Ich habe die in den bisher verfolgten Spielen (3x live im Fernsehen, 4x live im Stadion) kein einziges Mal aufstehen sehen um dem Team Anweisungen zu geben. So auch im verlorenen Halbfinale. Man liegt 0:2 zurück und macht hinten kein bißchen auf. Selbst beim Anschlusstreffer und noch einer Minute zum Spielen waren immer noch drei DFB-Verteidigerinnen in der Abwehr. Schau doch mal in die Bundesliga, selbst da stehen Pep, Kloppo und Co. das ganze Spiel an der Außenlinie und geben Anweisungen!!! So wie es sich für einen Trainer gehört…

    Dass die Mädels alle kicken können, steht außer Frage, aber sie sind immer noch im Lernprozess…

    Noch was: Die Schiedsrichter waren wie immer auch wieder super ausgewählt. 2 Abseitsentscheidungen wo eine deutsche Spieler alleine aufs Tor zuläuft waren eindeutig falsch, da muss ich als Trainerin halt auch mal mein Maul in Richtung Schiedsrichter aufmachen…beim nächsten Mal lässt sie bei ner kritischen Entscheidung vielleicht die Fahne unten!

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Grundsätzlich sind vom Potenzial her sicher Alternativen vorhanden, wenn man so die Meldungen über A-Scheinabschlüsse beim DFB zur Kenntnis nimmt. Allerdings habe ich den Eindruck, dass es seitens des DFB unerwünscht ist, im FF männliche Trainer(-gespanne) auf diesen Posten zu setzen, obgleich durchweg positive Erinnerungen an die Vergangenheit bestehen.
    Schröder, Kellermann und Wöhrle sind meiner Meinung nach 3 sehr gute Beispiele, wo männliche Kompetenz mit kontinuierlichem Erfolg einhergehen. Internationale Beispiele sollten das ausnahmslos bestätigen. Bei männlichen U-Teams, wo die Erfolge nicht mehr bestätigt werden, zieht der DFB ja auch die Reißleine, wie es ansonsten bei Vereinsteams der Fall ist.
    Bei den Frauen ziert man sich, das Gleiche zu tun!
    Mit dieser Frauenquote „schreckt“ man sicher auch männliche Trainer ab, sich im FF-Bereich zu engagieren, so dass z.B. Ehrmann als Ausnahme gelten mag. Frank Rost vom HSV hielt ich mal für einen FF-Versteher, bevor er seine kurze Stippvisite bei deren Handballer abgab. Ebenso Mehmet Scholl hätte als Typ mein Vertrauen, im FF etwas zu bewegen/erreichen, wenn er nicht in der Medienlandschaft leichter sein Geld verdienen würde.
    Und genau das ist auch ein weiterer Punkt, wo man einen Hebel ansetzen müßte, um Fachleute engagieren zu können. Ausser Schröder gibt es nunmal keine Ehrenamtlichen, deren langjährige Trainertätigkeit immer mit Erfolg verbandelt ist…
    Im Übrigen wird immer davon geschrieben, dass sich die Spielerinnen weiterentwickeln müssen – ich behaupte aber auch, dass dies bei den Trainer der Fall sein muß. Aber das es dort eine qualitative Verbesserung gibt, fällt mir schwer festzustellen, gerade im taktischen Verständnis, der Muttermilch des Fussballs, mache ich immer noch Defizite aus.

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    @Stefan

    Das ist aber bemerkenswert, wie oft du überall dabei bist.
    Ist dir denn da noch nie aufgefallen, dass es ziemlich schlecht
    wäre, wenn der Schiedsrichter mit einer Fahne rumläuft?

    Trainerteams machen Fehler. Ob diese hier (zu) viele machen, kann aus der Ferne niemand genau genug beurteilen.

    Aber ob du das aus deiner Nähe beurteilen kannst, wage ich doch auch sehr zu bezweifeln.

    Die Trainerarbeit spielt sich nämlich zu 90%+ ausserhalb deines Blickfeldes ab.

    Und wenn ein guter Trainer bei dir das ganze Spiel an der Aussenlinie stehen muss, dann wären aber viele Supertrainer schlecht.
    Noch enger wird das, wenn es bei dir ein Kriterium für einen guten Trainer ist, sich mit dem Schiedsrichter anzulegen…

    (PS.: Schau dir mal Sunderland an. Das ist in England, und ich glaube die haben einen Trainer, der würde dir gefallen)

    (0)
  • karl sagt:

    Ich denke nicht dass das eine Mann-Frau Sache ist. Ich denke eher dass das starre festhalten an dem 4231 system und die Unfaehigkeit auch mal aus einer sicheren Defensive mit langen Baellen zu agieren aus hoechsten DFB Kreisen kommt weil die irgendwie den spanischen Langweilerfussball anbeten . Genau daraus resultiert auch die mangelnde Faehigkeit zum Powerplay
    nach Rueckstand. Der Lieblingsspruch aller DFB Trainer „Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufzwingen“ traegt natuerlich auch zu dieser taktischen Einseitigkeit bei.
    Aber das ist bei den Maennermannschaften des DFB noch viel ausgepraegter als bei den Frauen.
    Und wenn Miserfolge ein Kriterium fuer Rausschmisse sein sollten dann muesste doch eigentlich Loew lange vor den weiblichen Trainerteams rausfliegen oder rausgeflogen sein und die U-Trainer im Maennerbereich sind doch sicher sehr viel weniger erfolgreich als Meinert, auch die, die noch nicht geflogen sind.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar