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FF USV Jena holt Torhüterin Stenia Michel

Von am 15. August 2013 – 17.01 Uhr 3 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena hat die Schweizer Torhüterin Stenia Michel vom FC Zürich Frauen verpflichtet. Die 25-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

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„Sie hat eine gute Ausstrahlung im Tor und zeigt Mut bei ihren Aktionen. Fußballerisch und fangtechnisch ist sie sehr gut ausgebildet“, so Jenas Trainer Daniel Kraus.

Mit 14 das erste Mal in der Nationalliga A
Elf Jahre lang war Michel in der Nationalliga A für den FC Zürich Frauen aktiv und stand bereits im Alter von 14 Jahren das erste Mal in der höchsten Spielklasse zwischen den Pfosten. Dort spielte sie unter anderem gemeinsam mit den deutschen Ex-Nationalspielerinnen Inka Grings und Sonja Fuss, Nun sucht sie in Jena eine neue Herausforderung.

Logo FF USV Jena

Logo des FF USV Jena © FF USV Jena

Ersatz für Schroffenegger
„Wir haben nach dem Abgang von Katja Schroffenegger nach einer Torhüterin gesucht, die sich auch in der Frauen-Bundesliga beweisen kann und Stenia Michel hat das Zeug dazu. Ich bin mir sicher, dass sie uns weiterhelfen kann“, erklärt Kraus.

Reichlich Erfahrung
Die Erfahrung der 25-Jährigen spricht für sie. Bisher hat Michel fünf Meisterschaften (2008 bis 2013) und drei Pokalsiege (2007, 2012, 2013) mit dem FC Zürich Frauen gewonnen. Dazu kommen mehrere Champions-League-Partien und bereits die erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft der Schweiz.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Augustus sagt:

    Viel Erfolg. Jena braucht mehr Geld. Die bisheringen Torfrauen wie Burmeister oder Schroffeneggersind des Geldes wegen weggegangen. TW Nr. 3 inBayern ist nicht gerade prickelnd. Gringsund Fuss, beide werden in diesem Jahr 35 Jahre alt, haben schon lange ihren Zenit überschritten und sind keine Erwähnung wert.

    Nutzen Sie Jena als Sprungbrett

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  • Sheldon sagt:

    @Augustus: Schroffenegger ist bei Bayern die Nr. 2, Gratz die Nr. 3.
    Ansonsten volle Zustimmung!

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  • FF-Talent (Goldstatue für Angerer!) sagt:

    Interessante Verpflichtung. Von WOB bis Hoffenheim, jetzt also auch Jena: Mehr als die halbe Liga hat nächste Saison eine neue „Nummer 1“ zwischen den Pfosten. Wird spannend.

    Laut neuseeländ. Verband ist Jena auch an A. Erceg (Nationalelf-Kapitänin, ehemals Espany. Barcelona) dran.
    http://www.nzfootball.co.nz/index.php?id=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2485&tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&cHash=9874a93070

    @ Augustus: Angerer als Routinierte hätte Jena gut getan, auf der Torhüter-Position geht sowas gut. Aber die anderen Wahl-Schweizerinnen Grings und Fuss??? Jena baut lieber auf eigene Juniorinnen als auf gestandene (teure, teilw. unbezahlbare) Altprofis von außen, schon seit Jahren.
    Sind zwar nicht in allen Spieler-Fällen damit sofort erfolgreich gewesen, aber ein deutlich sympathischeres Konzept als es so manche Konkurrenz pflegt/ gepflegt hat.

    Sieht man die Tatsache, dass der USV nun in die sechste BuLi-Saison geht (die zweigleisige Nachwende-Saison nicht eingerechnet): Das kann man nicht nur als sympathisch, sondern (angesichts der bescheidenen Finanzmittel) auch als durchaus erfolgreich bewerten! Wer hätte vor einem halben Jahrzehnt gedacht, dass der Ostclub Jena eine FF-Institution wie z.B. den BuLi-Dino Neuenahr in Liga 1 überdauert?

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