Martina Müller zur Fußballerin des Jahres gewählt

Von am 28. Juli 2013 – 19.36 Uhr 7 Kommentare

Martina Müller ist von den Sportjournalisten zur Fußballerin des Jahres gewählt worden. Die Stürmerin vom VfL Wolfsburg gewann vor Vorjahressiegerin Célia Okoyino da Mbabi.

Mit Müller wurde zum ersten Mal eine Spielerin gewählt, die nicht (mehr) zum Nationalmannschaftskader gehört, sondern allein im Verein überzeugte.

Wichtige Tore
Mit dem VfL Wolfsburg gewann Müller in der vergangenen Saison das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Dabei war sie es, die im Champions-League-Finale gegen Olympique Lyonnais den Strafstoß verwandelte, der den 1:0-Sieg gegen den Favoriten brachte. Im Pokalfinale gegen den 1. FFC Turbine Potsdam traf Müller, die im vergangenen Jahr aus der Nationalmannschaft zurückgetreten war, doppelt.

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An der Wahl beteiligten sich insgesamt 418 Sportjournalisten. 117 Stimmen erhielt Müller – sie ist eine von insgesamt vier Wolfsburgerinnen unter den Top-5:

1. Martina Müller (VfL Wolfsburg, 117)
2. Célia Okoyino da Mbabi (SC 07 Bad Neuenahr, 70)
3. Lena Goeßling (VfL Wolfsburg, 44)
4. Conny Pohlers (VfL Wolfsburg, 43)
5. Nadine Keßler (VfL Wolfsburg, 28)

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7 Kommentare »

  • Katerli sagt:

    Herzlicher Glückwunsch
    endlich mal eine gute Wahl der journalisten

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  • FF-Talent (Goldstatue für Angerer!) sagt:

    Glückwunsch an Müller! Es gab viele gute Kandidatinnen, aber wer gönnt es ihr nicht?

    Schade nur, dass man als Spielerin erst das Triple holen muss plus im CL-Finale das Siegtor schießen muss, ehe sich die (Männer-)Fußballjournalisten auch einmal für eine „Fußballerin des Jahres“ auf Vereins- statt nur auf Nationalelf-Ebene interessieren. Wobei: Eine Prise „Ehrung des (bisherigen) Lebenswerks“ (inklusive Nationalmannschaftskarriere!) war bei der Wahl wohl auch dabei … angesichts ihres N11-Rücktritts letztes Jahr.

    Da Mbabis letztjährige Verdienste in Ehren (2012 wohlgemerkt ohne großes Turnier auf N11-Ebene, Neuenahr hat sportlich auch nix Überraschendes gerissen)… aber mehr als doppelt so viele Stimmen wie eine Keßler?
    Kreuzchen bei der Fußballerinnen-Wahl: Da geht es also auch nach wie vor bei den allermeisten (Männer-)Sportjournalisten mehr nach „Die kennt man doch“ und „Häufigkeit des Vorkommens in Werbespots“ und weniger nach tatsächlicher aktueller Leistung. Ob da irgendwann einmal Besserung kommt bei den Fach!!!-Journalisten?

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  • Altwolf sagt:

    @FF-Talent.Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht.Gegenüber N.Keßler und auch L.Gössling hat sich bei Celia keine erkennbar bessere Leistung dargestellt,findet aber in den Medien mehr Beachtung.
    In diesem Zusammenhang kann es bei der Wahl der Spielerin Europas (erstmals durch die UEFA)eigentlich nur L.Gößling oder N.Keßler heißen,denn keine andere Spielerin hat diese Erfolgsbilanz von 4 Titeln im Jahr vorzuweisen bei teils herausragenden Leistungen und entscheidender Mitwirkung.Aber wer glaubt an eine sportlich gerechte Bewertung. Da wirds wohl L.Schelin, da die Doppel-6 nicht die Medienwirkung hat wie halt geschossene Tore.

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  • andy43 sagt:

    Super, die Wahl von Martina Müller! Schade, dass sie im Nationalteam nicht mehr mitmacht. Die hätten wir bei der EM gut brauchen können! Was die anderen Plätze angeht, so hoffe ich doch, dass auch Leonie Maier ein paar Punkte bekommen hat – eine ähnlich steile Karriere wie die von Nadine Keßler!

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  • Michele sagt:

    Ok,dass M. Müller gewonnen hat, kann ich noch verstehen! Aber was will die zukünftige Frau Sasic auf der Position 2? Nichts gegen Celia, aber dass kann doch wirklich nicht wahr sein! Nadine Keßler oder Lena Gößling haben wirlich viel mehr Leistung gebracht als Celia! Da sollten einige Leute wirklich mal darüber nachdenken!

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  • DAWIDenko sagt:

    Eine absolut nachvollziehbare Entscheidung.
    Celias 2. Platz dagegen wenig verständlich. Da hätte ich neben vielen Wolfsburger Spielerinnen auch Anja Mittag noch mit mehr Stimmen ausgestattet gesehen.
    Sie kommt, glaube ich bei der Abstimmung gar nicht vor.

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  • ulrich sagt:

    unvorstellbar.für mich ist nadine keßler,gerade nach ihren leistungen bei der em (kampfsau) die spielerin des jahres und technisch können ihr nur wenige das wasser reichen.

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