Deutschland ist Europameister

Von am 28. Juli 2013 – 18.05 Uhr 77 Kommentare

Die deutsche Nationalmannschaft hat zum achten Mal die Europameisterschaft gewonnen. Im Finale setzte sich die DFB-Auswahl mit 1:0 gegen Norwegen durch.

„Ich bin sehr, sehr zufrieden und stolz auf diese Mannschaft“, so Bundestrainerin Silvia Neid nach dem Abpfiff. In der Gruppenphase hatte man noch mit 0:1 gegen die Norwegerinnen verloren, nun aber die Nase vorn – entscheidend dabei Nadine Angerer, die gleich zwei Elfmeter hielt.

Gute Anfangsphase
Die DFB-Elf erwischte einen guten Start in die Partie. Schon in der ersten Minute hatte Nadine Keßler die Möglichkeit zur Führung, scheiterte jedoch. Mit dem schnelleren und offensiveren Auftreten als noch in der Gruppenphase schafften es die Deutschen, Räume in der norwegischen Defensive zu schaffen. In der neunten Minute versuchte es Lena Lotzen mit einem Flachschuss aus halbrechter Position, Ingrid Hjelmseth im norwegischen Tor war jedoch zur Stelle. Die Norwegerinnen brauchten einige Zeit, um sich auf das deutsche Spiel einzustellen, was aber im Verlauf der ersten Halbzeit immer besser funktionierte. Nach einer Flanke von der linken Seite sprang Caroline Graham Hansen nur knapp am Ball vorbei (11.).

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Elfmeter nach „Schwalbe“
Die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte Trine Rønning, die nach einer „Schwalbe“ von Dekkerhus zum Strafstoß antrat – Angerer parierte jedoch. Dennoch begann eine gute Phase der Norwegerinnen. Ingvild Stensland scheiterte in der 32. Minute an Leonie Maier und Angerer. In der Nachspielzeit hätte allerdings auch die DFB-Auswahl die Führung erzielen können, aber Dzsenifer Marozsáns Flachschuss war kein Problem für Hjelmseth.

Siegtor von Mittag
Nach dem Seitenwechsel begannen die Norwegerinnen druckvoll, und nach einem Eckball hätte Simone Laudehr per Kopf fast ein Eigentor erzielt (48.). Genau in diese Phase des norwegischen Übergewichts fiel die deutsche Führung. Célia Okoyino da Mbabi setzte sich auf der linken Seite durch, und ihre Hereingabe passierte gleich drei norwegische Abwehrspielerinnen. Die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Anja Mittag stand frei vor Hjelmseth und verwandelte zum 1:0.

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77 Kommentare »

  • intersoccer sagt:

    was für ein intensives Spiel! Eine unfassbar überragende Nadine Angerer, ein leidenschaftliches deutsches Team, gut mitspielende Norwegerinnen, was will man mehr! 🙂

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  • Matze sagt:

    Hat irgendwer irgendwann irgendwie mal an Angerer rumgemäkelt? 😉

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  • gerd.karl sagt:

    achtung achtung achtung, rtl aktuel berichtet über frauenfussball, ja richtig gehört, ich dachte ich bekomme grünen star, nein, rtl aktuel hat über unsere europameisterinnen berichtet unfassbar.

    glückwunsch an die junge deutsche mannschaft zum europameister titel, toll gekämpft, anja mittag tolles comeback.
    norwegen toll gekämpft aber vielleicht sollte man ihnen auch das wort fairplay beibringen.
    2 schwalben und die schiedsrichterin fällt darauf rein. unfassbar, und unfassbar NADINE ANGERER was für eine torhüterin, super, einfach super.

    und bitte, wenn gerd.karl sagt, deutschland wird europameister, dann bitte dran glauben.

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  • Lucy sagt:

    Super, Glückwunsch ans deutsche Team 🙂 Wie spannend das wieder alles war und Natze…hach… 🙂 Okay, mein Tip hat nicht ganz gepasst, aber egal 😉

    Habe schon öfter mal bei RTL Aktuell was über FF gesehen, gerade wenn EM oder WM war. Und über den CL-Sieg der Wolfburgerinnen haben die auch kurz was gezeigt, meine ich.

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  • gerd.karl sagt:

    ja richtig lucy, aber nur im erfolgsfall und das auch nur sporadisch und und in den kurznachrichten.

    bin immer noch ganz hin und weg, nadine angerer hält zwei schwalben, deutschland wird europameisterin und rtl aktuel berichtet darüber, was ein tach

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  • balea sagt:

    Wow, danke Frau Neid!
    Das war mal Werbung für den deutschen Frauenfussball. Ich sehe die Schlangen neuer Fans in den BuLi Stadien geradezu schon vor mir…
    Einmal gut gespielt gegen die Weltmacht Island, zwei Katastrophenkicks in der Vorrunde und 3 mal 1:0 gerumpelt. Geraldine Linacker hatte recht. 6 Spiele live im besten deutschen TV vor vielleicht 36 Mio Augenpaaren. Unterstützt von brutal kompetenten Kommentatoren…

    Und wenn mir jetzt jemand Miesepeterei vorwirft, der es soll sich verkneifen darüber zu jammern, wenn am Ende der Saison nur noch 6 Clubs eine Lizenz bekommen, da der Rest mangels Interesse Pleite gegangen ist.

    Ein paar Tweets und Kommentare aus dem Netz:

    Philipp Offermann @ragepano 1m
    Warum versucht das Sport-TV nicht einmal, was zu verbessern angesichts der #Euro2013? Diese distanzlose Kumpelei nervt kolossal @sportschau

    Rollbratenlauferpel @Blubbsert
    Die #Euro2013 in einem Tweet::
    „Welch ein Gerumpel“
    „Na, immerhin 1 Tor.“
    „Wuhu Halbfinale“
    „Wir sind Europameisterinnen!!!!!“

    @Fan : das ist das grundlegende Problem im Frauenfussball. Die Box ist immer dick zugestellt und fast alle Teams spielen derzeit sehr defensiv. Und mit Schüssen kommt man da natürlich sonst gegen an. Nur können unsere Mädels einfach nicht vernünftig schiessen 🙂
    von Olsen 16:56

    die kommentatoren müssen kritischer werden. ja, es ist ein finale und nicht jedes finalspiel ist gut. aber etwas mehr kritik wäre angebracht. spielerische kritik!!!

    …ist mir auch schon aufgefallen, das bei den frauen alles schön geredet wird. im vergleich zum schweden-spiel ist das hier bockmist!
    von erdmann 16:56

    so ein gelaber mit „unberechtigter Elfmeter“. Man sieht ganz klar das Sie ihr auf den Fuss tritt. Das man danach „theatralisch“ fällt, ist kein Grund keinen Elfmeter zu geben.

    I. Nexplicable @ArthurRigot 14m
    „Frau Angerer, 6 kg abgenommen?“
    „Frau Neid, Tänzchen mit DFB-Präsidenten?“

    Profi-Sportjournalismus bei der #ARD…
    *kotz
    #Euro2013 #GerNor

    Kirsten Schelper @kirstenschelper 2m
    Liebe Herren Sportmoderatoren – wir waren mal wieder kurz vor „Und was sagt Ihr Freund dazu, dass Sie Fußball spielen?“ #euro2013

    Emmanuel A. @EmmanuelAhPunkt 1m
    so. ARD aus. geht nicht mehr. ist ja nun auch vorbei…. #euro2013

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  • Tyrion sagt:

    Zugegeben, vor dem Spiel hatte ich mich aufgrund der vorher gezeigten Leistungen auf eine zähes Spiel eingestellt.
    Das das Ganze dann doch recht kurzweilig war, ist beiden Teams anzurechen:

    – die Norwegerinnen zeigten, dass sie auch offensiver spielen können und nicht nur mit 9 Damen den eigenen Strafraum absichern
    – die deutschen Damen waren konzentriert, aber nicht verkrampft und konnten ihre Stockfehler- und Fehlpassquote gehörig nach unten drücken, so dass sie ihre Spielanteile, die sie hatten effektiv nutzen konnten

    Das Ergebnis geht, denke ich, in Ordnung da die Minus-Seite der Waage bei den Norwegerinnen größer ausschlägt.

    – einige beraubten sich ihrer Stärke, da sie falsch „gewachst“ hatten(Hansen ist ja z.B. dauernd ausgerutscht)
    – mind. einen der (geschenkten) Elfmeter muss man auch reinmachen
    -von der Bank konnte man keine Qualitätsverbesserung ins Spiel bringen

    bei den Deutschen?
    – Krahn und Bartusiak werden in ihrem Fusballerinnen-Leben keine Spieleröffnung mehr lernen
    – man kann in so einem (Konter)Spiel die Nerven aller mal mit einem 2:0 beruhigen.

    zum Schluss noch eine Bitte:
    Bitte, bitte nicht mehr von der „jungen deutchen Mannschaft“ reden.
    Das trifft doch eigentlich nur auf Meier,Cramer,Lotzen zu.
    Der Rest der Truppe, die auf dem Platz stand, ist Mitte bis Ende 20 und entsprechend routiniert und ausgebufft(Gut, Marozan ist Anfang 20, aber augebufft genug durch viele internationale Einsätze).

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  • Dummkopf sagt:

    @balea

    Meinen Beifall und Widerspruch.
    Ich finde, das war schon Werbung für den Sport.
    Fr. N vom D. hat das grossartig hinbekommen, dass die EM eine spannende Sache war.
    So phantastische Einzelspielerinnen so konzeptlos zusammenkicken zu lassen, dass sie so gerade noch mit 2 gehaltenen Elfmetern und weiss noch was Spannung bis zum Schluss erzeugen. Das muss man erst mal hinbekommen. Das war doch grosses Kino.
    Überleg mal wie langweilig das geworden wäre, wir hätten einen vernünftigen Trainer. Die hätten zur Halbzeit 2:0 geführt und Oma wär vor dem Fernseher eingeschlafen. So ist ihr das Gebiss rausgefallen vor lauter Zähneklappern.

    Problem ist, dass das allerdings wohl für 4 Jahre die letzte Werbung im Fernsehen war. In 2 Jahren bei einer WM wird man so nicht weit kommen und Olympia ist dann wieder ohne deutschen Frauenfussball. Insofern natürlich Schade.

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  • H2O sagt:

    @balea
    Ein schöner Kommentar von dir.

    Ich habe nur die erste Halbzeit gesehen und war enttäuscht. Den Elfmeter kann man in meinen Augen geben und ich weiß nicht wie da von Schwalbe geredet werden kann.

    Insgesamt super gewonnen zu haben, aber wie schon vor der EM angesprochen… die anderen waren einfach noch schlechter und alles ausser ein Sieg wäre enttäuschend geweseb. Spielerisch und taktisch war sichtbar, dass die NM weiter stagniert.

    @Matze
    Schön das Angerer zum Abschluss ihrer Karriere mit solch einem Erfolgserlebnis ausscheiden darf.

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  • Grace Kelly sagt:

    Saskia Bartusiak hat ein tolles Turnier gespielt.

    Bei der Tagesschau wurde grade Simone Laudehr als Anja Mittag bezeichnet #ard #kotz

    Ansonsten alles super. Spannendes gutes Spiel, Norwegerinnen nur im Strafraum aber nicht im Spiel wie die italienischen Männer. Bisschen Glück. EUROPAMEISTERIN 😀

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  • Maxemus sagt:

    Deutschland wird trotz der Ausfälle mit einem JUNGEN TEAM (@ balea Hihihi) Europameister ! Trotz zweier Elfmeter !

    Toll, Natze, du BIST die beste Torhüterin Europas !

    Danke, Anja, dass du ihn reingemacht hast !

    Danke, Celia, dass du ihn vorgelegt hast !

    Danke, deutsches Team, für die Aufregung und Dramatik, die Leistung und den Spirit und für den TITEL !

    Danke, Silvia Neid, dass Sie ihren Job genau SO gemacht haben. Ich freue mich schon auf die WM 2015, wenn Sie dieses Team nach Kanada bringen !

    Man sieht und liest sich im September bei der WM-Quali gegen Russland…

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  • gerd.karl sagt:

    man muss balea einenhass haben, deutschland ist europameisterin und balea wütet.

    aber frankreich war mal wieder hervorragend in der gruppenphase und kackt dann gegen dänemark ab, wie sagt man, in schönheit sterben, bringt aber nichts.

    england, viele spielerinnen ausser form, eine trainerin die stark überschätzt wird, denn was hat hope powell denn schon gewonnen, nichts.

    schweden, tollen fussball gezeigt, nur als es darauf ankam, gegen deutschland, haben sie ihre fähigkeiten nicht abgerufen.

    wer sagt silvia neid ist eine schlechte trainerin, laudehr auf linksaussen gesetzt, hervorragend gespielt und wer hat mittag zur zweiten halbzeit eingewechselt, ja silvia neid, so schlecht kann sie nicht sein.

    und das ausgerechnet turbine fans hier gegen die deutsche nati stänckern, das ist schon traurig.

    ich sage mal bernd schröder brauch eine frau in seinem trainer team, dann klappt es auch wieder mit titeln.

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH DER DEUTSCHEN NATIONALMANNSCHAFT FÜR DEN GEWINN DES EUROPAMEISTERSCHAFTSTITELS, ER IST VOLL VERDIENT.

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  • lena sagt:

    Wirklich wieder Werbung für den Frauenfußball. Wobei die DFB-Mädels taktisch noch Nachholbedarf haben und letzlich aufgrund der höheren individuellen Klasse gewonnen haben.

    Klasse Partie von Nadine Angerer! Weltklasse!
    Hier noch ein interessanter Bericht zum Sieg der Frauennationalmannschaft: http://myfuba.de/2013/07/28/deutschland-ist-europameister/

    Übrigens war die Hansen richtig stark. Schnell, trikreich und agil. Aber egal!

    Europameister!

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  • Uwe sagt:

    Erstmal gaaaanz herzlichen Glückwunsch an das deutsche Team, das sich wirklich als Mannschaft präsentiert hat, in dem die eine für die andere gekämpft und gelaufen ist. Spielerisch ist sicherlich noch einiges zu verbessern, im Spielaufbau gab es manchmal einige schmerzhafte Ballverluste. Aber es gab auch gute Ansätze von Kombinationen, besonders über die rechte Seite mit einer sehr starken Leonie Maier mit Hereingaben fast in Lahm-Manier. Die sog. Doppelsechs hat mir dieses Mal auch gefallen, endlich auch Goeßling. Laudehr ist auf der linken Außenbahn nicht gut aufgehoben, aber sie war wichtig mit ihrem Kampfgeist. Maroszan mit einigen genialen Momenten, aber sie hat immer etwas von einem schlampigem Genie. Was die vielgescholtenen Krahn und Barusiak angeht, kann man leicht auf die Gegentorbilanz verweisen. Annike Krahn hat sich seit der WM durchaus verbessert in der Spieleröffnung und Bartusiak ist unverzichtbar wegen ihrer Zweikampfstärke. Fazit: wer 3x 1-0 gewinnt, ist verdienter Europameister, aber es gibt keinen Grund, sich darauf auszuruhen, sondern z.B. von den Französinnen zu lernen und einen ruhigeren Spielaufbau wie die Däninnen hinzubekommen.

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  • wrack sagt:

    Gratulation und Danke an das deutsche Team. Das war aufregend und wichtig, besonders natürlich für die jungen Spielerinnen, aber auch für FF-Deutschland. Und es war Werbung für den FF (@ balea: Um mich herum sind alle begeistert. Das ist echt toll !)

    Wahnsinn, Natze !

    In drei Wochen (@ Dummkopf: Im Gegensatz zum DFB-Pokal) hat sich das Team trotz Rückschlägen in der Vorrunde (@ Dummkopf: Im Gegensatz zum DFB-Pokal) und Störfeuer aus Deutschland zur besten AUSWAHL (@ Dummkopf: Im Gegensatz zum VEREINS-DFB-Pokal) Europas erhoben (@ Dummkopf: Wie soll man es objektiv und praktikabel sonst feststellen ? Durch Abstimmung ?).

    Dieses Team (oder die meisten von ihnen) kann in zwei Jahren die WM rocken. Unter Silvia Neid. Das Team hat bewiesen, dass es möglich ist.

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  • Herr Schulze sagt:

    Danke Balea, auch für die Zitate. Ich teile auch deine Einschätzung von der fußballerischen Leistung. Wir haben doch allenfalls so etwas wie ein B-Endspiel gesehen, das zwar recht spannend, teils kurios, manchmal blamabel mit einem insgesamt glücklichem Ausgang für die deutschen Mädels war, die sich ruhig freuen sollen. Nach meinem Eindruck werden die so genannten Jungen ziemlich überschätzt. Sowohl Maier als auch Lotzen hatten doch eklatante Fehlerquoten.
    Und am Ende gewinnen die Deutschen, mehr war das insgesamt nicht. Die schöne Staffette zum Tor war die einzig gelungene Kombination. Laudehr – Kessler – Mbabi – Mittag – drin. Das sah nach Fußball aus.

    Der ARD-Reporter war (ist) ein Graus.

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  • never-rest sagt:

    Tolle Einstellung der gesamten Mannschaft und unter dem Strich auch ein verdienter Finalsieg gegen tapfer kämpfende Norwegerinnen, die ihr Glück beim Schießen der beiden (unberechtigten) Elfmeter gegenüber dem Halbfinale heute nicht nutzen konnten. Sonst hätte das Spiel auch anders herum ausgehen können. Das Abseitstor wurde zu Recht abgepfiffen.

    Insgesamt waren jeweils superstarke 15 Minuten unserer N11 am Beginn der Halbzeiten für den Coup ausreichend. Die Chancenverwertung bleibt aber weiterhin ein großes Manko. Ich glaube sowenig Tore hat eine deutsche N11 bei einer EM lange nicht mehr geschossen. Dem einzigen Tor von A. Mittag ging auch der beste Spielzug unserer N11 wie aus dem FF-Lehrbuch voraus. Ansonsten auch wieder viel sympatischer weil aufopferungsvoller Rumpelfußball, technische und taktischen Defizite, die sich duch die ganze EM zogen und an deren Behebung trotz des Erfolges unbedingt nach der EM gearbeitet werden muss, will man auch bei der WM in Kanada erfolgreich sein. Aber heute ist nicht der Tag für Nörgelei.

    Überragend Natze im Tor, die den Sieg bei den Elfern fest gehalten hat. Ihre Wut wg. der mehr als fragwürdigen Strafstösse tat ihr gut. Unter den Feldspielerinnen war für mich auch heute wieder N. Keßler Balleroberin, zentrale Anspielstation und torgefährliche Strategin zugleich. Schade, das ihr ein Treffer verwehrt blieb. Aber damit ich nicht mißverstanden werden: Alle haben heute wie immer ihr Bestes gegeben und das war ausnahmslos gut.

    Freue mich mit der Mannschaft und auf die kommende Saison.

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  • Guido sagt:

    Das war eine deutsche ungewöhnliche EM, die die DFB-Elf abgeliefert hat: Ab dem Viertelfinale 3 mal 1:0; dazu nur ein einziges Gegentor, aber gerade mal 6 Treffer über das gesamte Turnier – so viele gab es letztes Mal allein im Finale. Diese EM wurde über die Defensivleistung mit einer Nadine Angerer gewonnen, die ihre Leistung von 2007 nochmals getoppt hat. Vor ihr hat Saskia Bartusiak über das gesamte Turnier eine erstaunliche Leistung gebracht. An der guten Defensivarbeit war die gesamte Mannschaft (siehe Tor gegen Schweden nach Ballgewinn an der Mittellinie) beteiligt, so dass man da eigentlich niemanden herausstellen will.

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  • laasee sagt:

    Good news – Germany win EURO 2013.
    Bad news – Frau Neid still remains Coach.

    Pleased for Natze and Anja.

    Interesting coincidences –

    First day – two missed penalities by Sweden.
    Final day – two missed penalities by Norway.

    2013 – Germany score 6 goals in 6 games.
    2009 – Inka Grings alone scored 6 goals in 6 games.

    Germany have declined but are still able to win the tournament.
    The other countries are still not good enough!

    The most pleasing aspect of this tournament was the zuschauer numbers and the way the Swedish public supported FF.

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  • Krissi sagt:

    @balea: […] Es ist äußerst schwach nur irgendwelche (von den gaaaaaanz wenigen) negativen Zitaten heranzuziehen…und deine Ironie kannst du dir auch sparen…Aber naja, du kennst dich wahrscheinlich nicht aus mit Frauenfußballl – oder hast immer was zu meckern….also echt! Die deutschen Mädels sind völlig zurecht Europameister geworden…auch wenn es zum Teil gerumpelt war 😉 – Gratulation Mädels! Mitleid kriegt man geschenkt, aber Neid muss man sich erarbeiten (@Balea)

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Altwolf sagt:

    Auch wenn ich mich über den Finalsieg freue und dem Team eine relativ geschlossene Mannschaftsleistung mit grossem kämpferischen Einsatz attestiere, so möchte ich doch im Gegensatz zum Schwedenspiel einige kritische Anmerkungen machen, da mich die zuvor entstandene Euphorie bei diesem Spiel nicht wieder erfaßt hat.
    Zunächst, diese Schiedsrichterin ist nicht für internationale Aufgaben geeignet und hat schon beim CL-Spiel WOB gegen Rossijanka eine völlig inkonsequente Linie gepfiffen.Nach einem völligen Black-out der gesammten Schiedsrichter-Crew, nämlich einen Paß von NOR auf Ackerhaugen mit deren Querschläger ins Toraus als Ecke für NOR zu geben (die konnte sich das Grinsen kaum verkneifen,trotzdem nicht gerade eine sehr sportlich faire Haltung),war schon echt krass, wie auch später die gelbe Karte für A.Krahn; dann unmittelbar danach den 11m zu geben, wo zwar Celia den linken Fuß blockiert,jedoch der beidfüssige Absprung der NOR-Spielerin mit „Aufschrei u.Rasenwälzen“ ist doch sehr „schwalbennah“ und ebenfalls nicht Ausdruck sportlich fairer Einstellung (würde ich auch bei einer deutschen Spielerin so sehen und nicht wie in der Sportberichterstattung üblich als „clever“ beurteilen, sondern als Betrug am Schiedsrichter).Den 2.Elfer kann man da schon eher geben,da zumindest J.Cramer das Bein reinstellt.
    Die Norwegerinnen beeindruckend körperbetont, aggressiv und in der Balleroberung meist gegenüber ihren Gegenspielerinnen erfolgreich.Wirkten meist ballsicherer und standen deutlich näher an ihren Gegenspielerinnen, insbes.bei Pässen in die Spitze,gingen d.deutschen Spielerinnen nicht den Bällen entgegen,sondern warteten auf den zugespielten Ball; so war NOR immer wieder in Ballbesitz gekommen.
    In diesem Zusammenhang zeigt sich auch das Fehlen echter Außenstürmerinnen,die immer bereit sind in die Räume zu starten, was hier im Finale entweder zu spät oder garnicht von L.Lotzen, L.Meier oder S.Laudehr, bei durchaus guten Pässen insbes. v.L.Gössling anfangs initiiert,praktiziert wurde.Damit verbunden auch mein Eindruck der gestörten Laufwege von Celia und D.Marozsan, das paßt irgendwie nicht, denn gegen Schweden war sie deutlich agiler,besser im Spiel u.wirkungsvoller.Ich bewundere u.schätze Celia für ihren unermüdlichen Einsatz auf dem ganzen Platz, aber sie nimmt anderen die Räume;trotzdem ein Superpaß auf A.Mittag zum 1:0;in den anderen Situationen zu fahrig mit ihren Chancen;
    Natze einfach Weltklasse und das fast das gesamte Turnier.
    Die IV mit Krahn u.Bartusiak solide und insbes. in HZ 2 gut bei den brenzlichen Situationen, die leider überwiegend über Cramers Seite entstanden sind, da sie nicht nah genug an ihren Gegenspielerinnen war oder sich überlaufen ließ;sie gehört da nicht hin,das ist nicht ihre Position, was sich heute sehr deutlich zeigte.Die Gegenseite war anfangs nicht besser und glücklicherweise hat sich L.Meier ins Spiel reingekämpft,denn die Münchner Seite war in d. Anfangsphase der schwächste Mannschaftsteil,da insbes. auch durch.L.Lotzen die Ballverluste schon eklatant waren und auch von beiden die Bälle nach vorn ohne erreichbaren Abnehmer geschlagen wurden.Die Auswechselung v.L.Lotzen war nötig.Besser dann auch L.Meier in d.2.HZ;
    A.Mittag bis auf das Tor auch wenig hilfreich in der Phase wo Ballkontrolle und Ballhalten taktisch gebraucht wurden.
    Beide 6-er solide und mit dem Spiel, was man von ihnen erwarten kann und mit entsprechend konstruktiven Pässen in die Spitze,die jedoch dort zu oft den Ball nicht halten konnten.
    Der Sieg ist ob der größeren Tormöglichkeiten verdient, aber die Mängel sind bei unserer Mannschaft erkennbar, wie in der Schlußphase muß man den Ball ruhiger halten und besser kontrollieren können, um NOR keine Torchance mehr zu gestatten; und gerade in der Offensive werden zu oft die falschen Entscheidungen getroffen und es werden besser postierte Mitspielerinnen nicht gesehen oder ignoriert.Wo ist da die vielgepriesene Spielübersicht e. D.Marozsan oder die Spielintelligenz e. Celia, e. S.Laudehr o. e.A.Mittag ?

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  • Stahlratte sagt:

    @ H2O

    „Ich habe nur die erste Halbzeit gesehen und war enttäuscht. Den Elfmeter kann man in meinen Augen geben und ich weiß nicht wie da von Schwalbe geredet werden kann.“

    Von einer Schwalbe kann geredet werden weil es eine Schwalbe war. Normalerweise sollte das mit einer gelben Karte gegen Norwegen geahndet werden.

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  • wrack sagt:

    @ H2O: „Ich habe nur die erste Halbzeit gesehen [Aha] und war enttäuscht. …die anderen waren einfach noch schlechter [Aha] und alles ausser ein Sieg wäre enttäuschend geweseb [Aha]. Spielerisch und taktisch war [eine Halbzeit lang, oder ? – Der Setzer] sichtbar, dass die NM weiter stagniert.“

    So etwas liebe ich ja !

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  • Brandy74 sagt:

    Besonders hervorzuheben unsere beiden 6er Kessler und Goessling; Kessler mit 87% gewonnener Zweikämpfe und 90% Passgenauigkeit, die mit Abstand besten Werte auf dem Platz.
    Mal sehen, was uns die Wundertüte Nationalmannschaft demnächst so bieten wird und wie die Aufstellung aussehen wird, wenn die verletzten Stammkräfte da sind.
    Und erstaunlich, wie Angerer sich wieder in Form gebracht hat, nachdem sie in letzter Zeit öfters durch Pannen aufgefallen ist.

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  • Tiberias sagt:

    Meiner Meinung nach haben etliche Teams enorm aufgeschlossen in den letzten drei, vier Jahren, und wer will es ihnen verübeln, dass da viel Taktik geübt wird und die Spiele vielleicht nicht immer so schön anzuschauen sind.

    Ich finde es einfach spannend, wenn Spiele nicht mehr 6:0 oder 7:2 ausgehen, sondern eben sehr knapp. Und das Frankreich von Dänemark geschlagen werden kann. Und dass die deutschen Frauen den bis dato überragend aufspielenden Gastgeber Schweden mit 1:0 zu Hause lassen („nach Hause schicken“ wäre ja unpassend zu sagen 😉 ).

    Ja, auch ich habe die DFB-Elf in den ersten vier Spielen heftigst kritisiert, und ich werde trotz Titel Nummer 8 auch kein Freund mehr von SN. Aber die entscheidenden Spiele gewinnt man nicht mal so nebenbei oder zufällig oder nur mit Glück. Und bei allem, was noch dazugehören mag – das hat Deutschland in den entscheidenden Spielen eben am besten gemacht, jedenfalls besser als die Gegnerinnen. Und so wird man folgerichtig Europameister!

    Meine Sympathien gelten trotzdem einem super-sympathischen Gastgeberland mit einer sehr offensiven Mannschaft, den Däninnen und den Norwegerinnen. Und nochmal: alle Spiele waren sehr knapp, es hätte auch um ein Tor in die andere Richtung ausgehen können.

    Danke an alle Teams für rassige Spiele – denn zu einem guten Fußballspiel gehören immer zwei Teams! 🙂

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  • Lusankya sagt:

    never-rest schrieb: „Ansonsten auch wieder viel sympatischer weil aufopferungsvoller Rumpelfußball, technische und taktischen Defizite, die sich duch die ganze EM zogen und an deren Behebung trotz des Erfolges unbedingt nach der EM gearbeitet werden muss, will man auch bei der WM in Kanada erfolgreich sein.“

    Wäre natürlich schön diese Defizite zu beheben, aber absolut notwendig ist das auch nicht (um weltweit mitzuhalten), da es zur Zeit keine Mannschaft im Frauenfußball gibt, die keine technischen und taktischen Defizite hat.

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  • wolle sagt:

    Im Prinzip wurde zum Spiel ja schon alles geshrieben. Wer 2 geschenkte 11er vergibt, hat es auch nicht verdient Europameister zu werden. Überhaupt war die Schiedrichterin mit Abstand die Schwächste auf dem Feld. Teilweise hatte ich das Gegühl sie will verhindern das Deutschland gewinnt aber Schwamm drüber.
    Noch ein paar Anmerkungen am Rande:
    Als einer von Angerers Kritikern tue ich hiermit Buße und muss eingestehen, dass Sie sich wirklich noch einmal enorm gesteigert hat. Das hatte ich aufgrund ihrer in der letzten Buli-Saison gezeigten Leistungen nicht mehr zugetraut. Ich denke viele Frankfurter hätten sich öfter so eine Angerer gewünscht.
    Fr Neid sollte mit dem Märchen einer U23-Auswahl aufhören. Ich habe mir gestern die Mühe gemacht und komme auf 25,2 Jahre die gestern gespielt haben.
    Mich erinnerte gestern die Situation so bischen an 1996, als Berti Vogts mit vielen Verletzten uns zum EURO-Titel „gerumpelt“ hat. Was danach kam wissen wir ja, 8 Jahre Stillstand.

    Ich wollte auf HD-Qualität nicht verzichten und habe im 1. geschaut. Nach dem Spiel wurde die Frage gestellt wie man den Erfolg mit in die Liga nimmt. Herr Niersbach wirkte etwas ratlos und hatte auch keine echte Antwort parat. Was mich erschrocken hat war der Kommentar von der sonst von mir geschätzten Nia Künzer. Da sind die Vereine selber für verantwortlich, mehr Proffesionalität. Also einfach so weitermachen wie bisher?
    Gestern standen 2 aus BN auf dem Platz. Celia hat 9 Jahre hier gespielt, die viel bejubelte Maier hat hier die letzten 3 Jahre ihre ersten Buli-Spiele absolviert. Mit Schult saß die kommende Nr1 im Tor auf der Bank, die 2 Jahre lang ihre ersten Buli-Spiele in BN absolviert hat. Finanziell hat man sicherlich nicht alles richtig gemacht aber sportlich hat man jungen Spielern eine Plattform gegeben um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln. Ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht und wer bereit ist weiterhin Talente zu fördern und auch Spielpraxis zu geben. Quo vadis Frauenfussball?

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  • wrack sagt:

    @ Guido, Iaasee: „gerade mal 6 Treffer über das gesamte Turnier – so viele gab es letztes Mal allein im Finale.“

    und

    „2013 – Germany score 6 goals in 6 games.
    2009 – Inka Grings alone scored 6 goals in 6 games.“

    Die Abwehr, besonders die Torhüterinnen anderer Teams, haben sich deutlich verbessert. Die Teams spielen auch viel taktischer als 2009. Insgesamt sind bei dieser EM deutlich wenig Treffer gefallen.

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  • holly sagt:

    Glückwunsch zum EM Titel. Eine schöne EM wie es einige hier schreiben war es mit Sicherheit nicht. Die meisten Spiele waren einfach grauenhaft anzusehen. Meine jetzt die Spiele insgesamt.
    Die Nationen die angeblich aufgeholt haben, blieben alle hinter den Erwartungen zurück. Niederlande, Spanien und Frankreich. Frankreich hat zwar schön gespielt aber nicht effektiv. Der englische Fussball tritt schon seit der letzten EM auf der Stelle bzw. hat sich enorm verschlechtert.

    Das beste Spiel war eindeutig das HF Deutschland gegen Schweden.

    Das Finale war fürchterlich anzusehen, das war nie und nimmer Werbung für den FF. Die Fehlerquote auf beiden Seiten war enorm.

    Aus deutscher Sicht hat sich mal wieder bestätigt, das man Probleme gegen Teams hat die sehr defensiv spielen. Daran muss weiter gearbeitet werden.
    Aber leider wird der Erfolg bei dieser EM die Probleme, die das Team manchmal hat nicht beheben. Es wird eher das Gegenteil passieren in der anstehenden WM Quali trifft man dann wieder auf drittklassige Gegner gegen die man dann wieder deutlich die Spiele gewinnt.

    Das die Schiedsrichterinnen im FF nicht gut sind ist ja nichts neues. Siehe letzte WM. Wer jedes Wochenende Spiele der BL, 2 Liga oder Regionalliga sieht weiss was ich meine. Was da manchmal gepfiffen wird ist absolut lächerlich.

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  • Sylvijaaa sagt:

    Kann den Kritikern nur zustimmen. Es muss sich bald etwas ändern.
    Die Mannschaft hat nur 6 Tore geschossen, 3 davon gegen Island. Gegen eine mittelmäßige norwegische Mannschaft zwei mal große Probleme gehabt.

    Das sture Festhalten an DaMbabi trägt schon fast religiöse Züge. Sie ist ein Fremdkörper im Spiel und vergeigt beste Chancen. Dazu hat sie mit ihrem unkoordinierten Zweikampfverhalten gestern einen Elfmeter verursacht. Sie hätte dieses Spiel gestern um ein Haar(Angerers Knie) alleine verloren. Trotzdem wird sie nie ausgewechselt .

    Bezeichnend, dass das Spiel gegen Schweden als das beste der deutschen Mannschaft gilt. Auch Laudehr sagte nach Italien-Spiel: „Die letzte halbe Stunde war richtig gut.“ DaMbabi wurde dort übrigens in der 67. Minute verletzt ausgewechselt.

    Der DFB sollte ein Gespräch mit Frau Neid führen. Wenn sie weiter so spielen lassen möchte, sollte sie gegangen werden.

    Dieses Verletzungsgerede kann man auch nicht mehr hören. Peter und vielleicht Odebrecht wären die einzigen Änderungen in der Startelf gewesen. Die anderen waren entweder außer Form oder von Frau Neid schon längst zu Ergänzungsspielerinnen degradiert.

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  • mas sagt:

    Gott sei Dank war Island in der Gruppe, sonst hätte Deutschland weniger Tore geschossen als Spiele gemacht! Wenn sie in einem Ko-Spiel nur einmal kein Glück haben – z.B. 2 verschossene 11m von Norwegen – werden sie nicht Europameister.

    Das war früher anders.

    Wer die besten deutschen Torjägerinnen zu hause läßt, sollte sich um so mehr über diesen Titel freuen, Frau Neid.

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  • sonic sagt:

    Diesmal kann ich Altwolf in seiner Spielanalyse nur zustimmen. Die deutsche Mannschaft hat verdient gewonnen, aber es ist noch viel Luft nach oben.

    Zu den Elfmetern:
    Beim ersten gab es beides ein Foul und eine Schwalbe. Da Mbabi steht Dekkerhuis auf dem Fuß, also Elfmeter. Dekkerhuis hebt verzögert und übertrieben ab, also Schwalbe und Gelb.

    Der zweite ist aus meiner Sicht völlig unstrittig. Hansen geht in die Lücke und wird von Cramer und Marozsan in die Zange genommen, dabei trifft Cramer Hansen am Fuß. Klarer gehts nicht.

    Man hätte übrigens noch einen dritten geben können als Krahn die zum kopfballgehende Hegerberg klar unterläuft.

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  • dadida sagt:

    hahahaha – ich als ösi freu mich, dass deutschlands frauen die EM 2013 gewonnen haben
    – nicht weil ich so ein fan des deutschen teams bin, eigentlich würden mir die französinnen vom stil her besser gefallen
    – nicht weil ich es den schwedinnen nicht gegönnt hätte, die es durchaus auch verdient hätten
    ich freu mich am meisten wegen und für frau neid, weil mir diese neid-basher im forum schwer am senkel gehen. dieses permanente verbale nachgetrete, ohne jemals selbst den beweis für die eigene Kompetenz erbringen zu müssen, zeugt meines erachtens von einem echten neid-komplex 😉
    und als zeugnis von kompetenz gilt für mich nicht, nach einem match auf die vorher abgegebenen, vielleicht zufällig richtigen, tipps über Ergebnisse zu verweisen, sondern sich in einem ähnlichen umfeld (trainerjob in ähnlicher Situation) bereits erfolgreich betätigt zu haben. ich finde, dass das ganze trainer(innen) team einen tollen job gemacht hat, speziell unter den voraussetzungen mit so einem jungen team. da interessiert es mich nüsse, ob frau grings hier früher mehr tore geschossen hat, das ist vergangenheit und nicht für die zukunft relevant. es ist doch völlig klar, dass die anderen nationen zur spitze aufgeschlossen haben und dass jemand, der sich bereits ganz oben befindet, nicht mehr so viel steigerungspotential hat um sich zu verbessern. das ist auch gut so, denn sonst wäre das ja in zukunft auch kein sportlicher titelkampf sondern erbrecht 😉
    aber wie heisst es so schön: es einem jeden recht getan, ist eine kunst die keiner kann und es gibt sicher welche, die frau neid vorwerfen werden, dass sie bei dieser europameisterschaft nicht den wm-titel gewonnen hat 😉
    bezugnehmend auf das gesamt turnier finde ich dass sich das niveau im frauenfussball weiter gesteigert hat, was sowohl taktische disziplin, körperliche fitness und auch technik betrifft. enttäuscht hat mich nur die art und weise wie die gehaltenen elfmeter geschossen wurden, denn da hätte ich mir mehr qualität erwartet. da ist aber wahrscheinlich auch die mentale komponente ausschlaggebend gewesen.
    insgesamt hat mir das zusehen spass gemacht und ich war froh, dass eurosport die spiele übertragen hat.

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  • ziefle sagt:

    @maxemus „Man sieht und liest sich im September bei der WM-Quali gegen Russland…“

    Das ist ein Problem des FF

    @wolle „Nia Künzer. Da sind die Vereine selber für verantwortlich“

    Hier das nächste!!

    Mit Niersbach sehe ich im FF in Deutschland auch keine Entwicklungsschritte sowohl in der BuLi als auch N11.

    Noch etwas zu SN während des Endspieles:
    Alles hat sie wahrscheinlich nicht falsch gemacht (kann man das als Trainer?).
    Aber im Spiel hat SN keinen Plan B, kann überhaupt nicht auf die Spielerinnen einwirken und sie unterstützen.

    Ein Beispiel das sie als Trainerin disqualifiziert (selbst in der U17BuLi sehe ist viel besseres):
    In der 2Min. der Nachspielzeit blockt Celia einen Nor-Schuss mit dem Bauch und ihr bleibt die Luft weg.
    Weshalb um alles in der Welt wird hier nicht gewechselt das Tempo aus dem Siel genommen und man gewinnt das Spiel, ohne dass der Ball nochmals in den Strafraum kommt.

    Ich fürchte Wolle hat mit „Mich erinnerte gestern die Situation so bischen an 1996, als Berti Vogts mit vielen Verletzten uns zum EURO-Titel “gerumpelt” hat. Was danach kam wissen wir ja, 8 Jahre Stillstand.“ recht.

    Fazit:
    Deutschland ist verdient Europameister, weil die anderen noch schlechter waren. Aber FF-Werbung war dies nicht. Da schaue ich mir doch lieber Jena gegen Sindelfingen in der Bundesliga an.

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  • DAWIDenko sagt:

    Ich war von dem Finalspiel und auch dem Halbfinale gegen Schweden sehr angetan von unserer Deutschen Mannschaft.
    Sicher war einiges auch etwas vom Glück abhängig, wenn Öqvist nicht den Pfosten getroffen hätte und die Schiedsrichterin Lottas Absteitspostition nciht gesehen hätte, aber im Finale bekam Norwegen 2 schmeichelhafte Elfermeter und Kessi traf 2mal Pfosten.

    Damit ist für mich Deutschland absolut verdient Europameister.
    Der Anfang war sicherlich gruselig die Vorrundenauftritte und auch im Italien-Spiel sah man das große Engagement der Mannschaft, aber spielerisch war es extrem limitiert.
    Es hat nicht alles geklappt.

    Die Mannschaft hatte ein hartes Stück Arbeit in das Turnier zu finden, aber sie fand in das Turnier und das immer besser.

    Und Titel zählen nunmal.
    Im Endeffekt meckern wir doch auch über unsere Herren, die zwar tollen mitreisenden Fußball mit tollen Toren zelebrieren, aber dann im desmeist im Halbfinale mit Sand im Getriebe ausscheiden.
    Dann wird schnell, vor allem nach dem es auch 2012 schon wieder nicht klappte, der Sieg 1996 im Mutterland neu glorifiziert.
    Die Paraelle unserer Mannschaft 2013 mit der 1996 um Klinsi&Co, wie hier von Wolle kann man so ziehen.
    Die defensive entschied das Turnier.
    Doch auch die schnellen Spielzüge waren sehr sehenswert und das hohe Tempo
    Das Finalsiegtor war wie ein Lehrbuchbeispiel frü schnelles Umschaltspiel und beinahe noch eine Steigerung des Goldenen Tors im Halbfinale.
    Auch davor erspielte sich das Spiel gute Möglickeiten, und eroberte viele Bälle im Mittelfeld.
    Jeder zeigte seine Stärke und stellte sein Ego in den Dienst der Mannschaft.
    Für Celia war es sicherlich kein glückliches Turnier, als DfB Torjägerin, aber gerade sie ackerte vorne unermüdlich, und legte perfekt der mitgelaufenen freistehenden Anja vor.
    Saskia und Annike sind keine besonders guten Fußballerinnen aber was Einsatz und Stellungsspiel betraf waren sie mit der großartigen Nadze der SChlüssel für den 8. Erfolg im europäischen Konzert. Gerade die drei alten Hasen, hatte cih auch oft kritisiert und mir eine Ablösung gewünscht, aber sie haben das beste aus sich herausgeholt. Das muss ich auch anerkennen.
    Die jungen brachten sich sehr gut ein. Auch wenn Leo Meier nicht so spektkulär wie in der Vorbereitung von sich reden machen ließ, erledigte sie ihren Job sehr gut. Cramer hielt Laudehr sehr gut den Rücken frei. Unsere Doppelsechs sowieso wie acuch schon geschrieben, super Ballgewinne und Umschaltspiel. Und vorne brachten die Offensivspielerinnen die entscheidenden Tore, arbeiteten auch aber allesamt sehr gut.
    Der Sieg war ein Sieg der Mannschaft. Es war nicht so sehr der Sieg der jeweils besten Spielerinnen, wie beispielsweise einer Marta, Wambach, Schelin, Smith oder Sawa.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Glückwunsch an alle Spielerinnen zum Titelgewinn.

    Glücklich aber verdient Europameisterin geworden.
    Dies auch auf Grund einer tollen gesamten Mannschaftsleistung die in Schweden war.

    Ach ja, noch an @zaunreiter: Bitte noch 23 x Kaffeeservice obendrauf liefern!! 😉 Ich hoffe doch, Du hälst Dein Wort!!

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  • Altwolf sagt:

    Ein kleines Fazit zu dieser EM.Für mich eine interessante und medial gut aufbereitete EM, da alle Spiele, zumindest in Eurosport,zusehen waren und damit allen die Möglichkeit gegeben war ihre Nat11 zu sehen,was insgesamt dem FF zu Gute kommt.Schweden getragen von einer gegenseitigen Euphorie der guten Mannschaft und den tollen Gastgebern.Schweden,Dänemark und Norwegen mit deutlichen Fortschritten und damit auch auf Augenhöhe mit Deutschland und Frankreich.Spanien hat über mehrere Spiele nicht ganz das Niveau erreichen können.Am meisten spielerisch beeindruckend Dänemark,Norwegen mit einer sehr aggressiven Härte, die Frankreich in entscheidenden Spielen offenbar mentalitätsbedingt fehlt,wie auch ein sehr gutes schwedisches Team im entscheidenden Moment an der Kampfkraft und der Siegesmentalität einer deutschen Mannschaft scheitert.
    Die Fußballweisheit „nicht das Team,das die Vorrunde den besten Fußball spielt, sondern das Team das sich im Turnier zu steigern vermag,gewinnt solche Turniere“ trifft mal wieder zu.Ich wiederhole mich hier!
    In unserem Team haben wir herausragende Einzelspielerinnen und gewiss sind davon nicht wenige ausgefallen,so haben die zum Einsatz gekommenen Nachrücker auch nicht enttäuscht,teils auch sehr positiv überrascht;der Teamgeist ist offenbar nicht zu übertreffen, aber die Abstimmung und das Spielverständnis wohl.Allein die drei zentralen Stürmerinnen und das Fehlen echter Außenstürmerinnen (siehe NOR u.SWE)zeigen die Offensivnot( nur 6 Tore!!) des Teams und sollten schleunigst optimiert werden, wenn sich entsprechende Kandidatinnen anbieten.
    Nun können wir uns auf eine sehr spannende BuLi und CL-Zeit freuen.Ich bin gespannt, ob sich aus der EM heraus noch Verpflichtungen für die Buli ergeben werden.

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  • WalesGER sagt:

    Herzlichen Grlückwunsch an Nadine Angerer zum Gewinn der Europameisterschaft!

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  • DAWIDenko sagt:

    Meinen letzten Satz kann ich nicht ganz unkommentiert stehen lassen. Wenn man es nur auf die Feldspielerinnen bezieht, hat er vielleciht noch eher Gültigkeit.
    Aber man muss als Teil dieser Mannschaft ganz klar Nadine Angerer hervorheben. Auch in der mehr als durchwachsenen Vorrunde hielt sie ihre Mannschaft im Turnier, wie im ersten Spiel gegen die Niederlande.
    Ein Gegentor in Sechs Spielen sprechen eine deutliche Sprache und zwei Elfmeter gehalten im Endspiel waren der Grundstein dieser Titelverteidugung. Sie zeigte in keinem Moment dieser engen Spiele eine Unsicherheit.

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  • Jan sagt:

    Die bzgl. WM 2011 u. Olympia 2012 beiden enttäuschtesten europ. Mannschaften bestritten ein umkämpftes Finale. Geschickter Schachzug der dt. Mannschaft, wie im HF die siegreichen schwarzen Trikots zu tragen statt traditionell Weiß, womit man in der Vorrunde Norwegen unterlag. Ob dieses Omens konnte man insgeheim schon hoffen u. ahnen, wie es ausgehen würde. (Für noch wirkungsvoller halte ich die ehem. grünen Trikots – wegen der besseren Tarnung auf dem Rasen. 😉 )

    Wer glaubte, Norwegen sei durch einen Tag weniger Pause u. die Verlängerung im HF konditionell geschwächt, sah sich eines besseren belehrt. Statt wie vor der EM den Gegner dominieren zu wollen, spielte Deutschland sehr zielstrebig aufs Tor; Norwegen ebenso. Und wie geunkt, machte es Deutschland wie Spanien 2010: Das letzte Gruppenspiel durch ein kurioses Tor verlieren, um dann alle KO-Spiele 1:0 zu gewinnen.

    Wie gegen Schweden war es trotz vieler Chancen letztlich EIN genialer Spielzug, der entschied – einen, den Norwegen eben nicht drauf hatte! Celia u. Anja waren dabei sträflich unbewacht. Und wie Schweden im HF hätten auch die bei der EM so beherzt aufspielenden Norwegerinnen den Sieg verdient gehabt. Vllt. war die dt. Mannschaft ja einen winzigen Tick lockerer, u. nicht ganz so verbissen wie Norwegen. Denn Norwegen, das in jedem EM-Spiel mit Fortüne getroffen hatte, schien Fortuna im Finale dreist bestechen zu wollen: mittels 2 geschundener 11m – was die Glücksgöttin zwangsläufig verärgern musste! Nicht umsonst heißt es: Man soll das Glück nicht heraus fordern. Prompt bekam Norwegen die Quittung! Wünsche Rønning u. Gulbrandsen wohl geruht zu haben! 😉 Im antiken Rom jedenfalls hätte Nadine Angerer (z.T. ja mit ital. Wurzeln) Fortuna jetzt ein paar Ochsen opfern müssen, bzw. Öchsinnen! 😉 Das hieße heute: (was mit) Öchsle! (d.h. Sekt/Wein) 🙂

    Die gelbe Karte gegen Krahn war lächerlich: Das war ein ganz normal geführtes intensives Kopfballduell. Die fairen dt. Spielerinnen reklamierten die 2 Elfer auch kaum; es hätte eh nix genützt. Objektiv wie ambivalent u. makaber betrachtet, kann man der Schiri im Nachhinein sogar dankbar sein für 2 Elfer. Die UEFA wollte ihre langgediente Schiri Dorcioman wohl mit dem Leiten des EM-Finals würdigen. Doch möchte ich davon abraten, dass die dt. Mannschaft der evtl. bald in den Ruhestand gehenden Cristina Dorcioman nun ein allzu großes Geschenk übersendet, da dies von jener und der UEFA eher als zynisch empfunden werden würde. Naja, vllt. eine Lupe od. ein Fernglas – oder am besten: ein schmuckes Opernglas schenken. Aber nur samt reiflich überlegten u. überaus freundlichen Worten, damit es ja keine Missverständnisse gibt. 🙂

    Insgesamt eine tolle EM, mit auffallend vielen herausragenden Torwartleistungen. Neben Kapitänin Nadine Angerer für mich die wertvollste dt. Spielerin der EM: Saskia Bartusiak (In den USA heißt das wohl MVP). Von Anderen hier lange teils zu Recht kritisiert, fand sie endlich zur notwendigen emotionsarmen hochkonzentrierten Abgeklärtheit, gerade wenn sie in manch brenzligen Situationen von Mitspielerinnen etwas im Stich gelassen wurde.

    Löblich von Frau Neid, in den letzten Minuten keine Zeit mit einer Auswechslung zu schinden – die womöglich die eigene Ordnung gefährdet hätte. Dazu 4 Wölfinnen mit 4 Saison-Titeln! Schön der Dank der Schwedinnen ans Publikum zur Halbzeit. Weniger schön, dass die meisten (wohl meist schwed.) Zuschauer nicht mehr bis zur Siegerehrung blieben. War’s da im WM-Finale 2011 etwa auch so leer?

    Was ich vorher leider mal wieder nicht erwähnt habe: Spielerinnen u. Betreuer/innen mögen doch bitte jede/r gerne immer einige dieser vielen Konfetti-Schnipsel der Sieger-Zeremonie mitnehmen, bei der EM 2013 z.B. von allen 3 Farben: Schwarz, Rot u. Gelb/Gold; sei’s als Andenken, zum Verschenken, od. zum Versteigern, entw. für einen guten Zweck, zu Gunsten des eigenen Vereins od. privat auf einem bekannten Internet-Portal.

    Fast hätt‘ ich’s vergessen: Riesen Glückwunsch zum ixten EM-Titel! 🙂

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  • noworever sagt:

    @H20:
    „Den Elfmeter kann man in meinen Augen geben und ich weiß nicht wie da von Schwalbe geredet werden kann.“

    einfach unfassbar! wer diese schwalbe nicht als klassik-schwalbe erkennt … hat wohl noch nie selber aktiv fußball gespielt. (ist zwar nur eine vermutung, aber auch gleichzeitig eine gutgemeinte entschuldigung für den nicht-schwalben-erkenner)

    @Herr Schulze:
    „Die schöne Staffette zum Tor war die einzig gelungene Kombination. Laudehr – Kessler – Mbabi – Mittag – drin.“

    wenn man schon so ‚genau hinschaut‘ (um im prinzip alles ‚haarscharf‘ zu kritisieren), sollte man es dann auch richtig tun … es müsste dann nämlich heißen:
    „maroszan – kessler – mdabi – mittag – drin“

    @Krissi:
    volle zustimmung!

    @Altwolf
    schöner, stimmiger (sachlicher) kommentar.
    kann deiner ’sichtweise‘ eigentlich (wieder mal) in fast allen punkten zustimmen.

    zu dem traurigen ‚finale‘ der an sich noch relativ guten schiedsrichterinnenleistungen dieser em, noch kurz 2 punkte:
    das eigentlich bestürzende bei solchen darbietungen ist nicht nur die hauptdarstellerin, sondern, die tatsache, dass es tatsächlich immer wieder möglich ist, dass solche schiedrichterinnen damit betraut werden, verantwortung für die (faire) leitung solcher spiele zu übernehmen.
    (erinnere nur kurz an die szene bei der wm2011, als eine spielerin sekundenlang mit dem ball in der hand durch den fünfer wandelte … und die schiedsrichterin ‚beide augen zudrückte‘).

    dass man sich beim ff (immer noch!) viel zu oft im falschen kino/film wähnt … scheint eine tatsache zu sein, die man nicht nur an der eigentlichen hauptakteurinnen (zählt man die 3 an den seitenlinien hinzu) festmachen kann.

    2.punkt, der eigentlich auch kein neuer ist, die szene mit dem völlig aus der luft gezauberten eckball:
    wie hart muss es wohl für die betreffende (norwegische) querschlägerin sein … herzugehen, und zu sagen: „hey, referee, sorry, but I WAS THE LAST WHO TOUCHED THE BALL!“???

    man kann der schiedsrichterin ‚blindheit‘ vorwerfen – aber – die eigentliche blindheit war eindeutig auf der seite der norwegischen spielerin … denn … sie ist sich nicht darüber bewußt, dass es keine – absolut KEINE – ungerechtigkeit gibt, sondern nur ausgleichende gerechtigkeit!
    … und niemand weiß z.b., wie der direkt darauf folgende 1.elfmeter der norwegerinnen ‚ausgegangen‘ wäre … hätte sie den mut gehabt, die schiedsrichterin auf ihren lapsus hinzuweisen.

    ich weiß, hier auf diesem forum, werde ich viel ‚mitleidiges‘ lächeln für solch eine ‚wahrnehmung‘ ernten … aber, das macht garnichts … es ist meine tiefinnerste erfahrung … und dazu stehe ich! 🙂
    es gibt nur ausgleichende gerechtigkeit … (for god’s sake) 😉

    anyway, @Altwolf, auch die einschätzung der gestrigen leistungen von lena lotzen und jennifer cramer teile ich mit dir.
    ich schätze lena, als spielertyp sehr … aber sie muss lernen sich früher vom ball zu trennen …
    auch jenni’s spielweise schätze ich sehr – dass die position, die sie bei dieser em einnimmt, nicht ihre eigentliche ist, hat man gestern (gegen eine starke spielerin, wie hansen) gesehen … und ich hätte mir da (in der 2.halbzeit) eine umstellung, bzw. auswechslung gewünscht.

    und, zu deinem allerletzten punkt:
    „… wie in der Schlußphase … Wo ist da die vielgepriesene Spielübersicht e. D.Marozsan oder die Spielintelligenz e. Celia, e. S.Laudehr o. e.A.Mittag ?“
    tendenziell hast du natürlich recht …
    zur entschuldigung der genannten, und auch der, des restlichen teams (also z.b. auch spielerinnen, wie n.kessler oder l.gößling, die diese tugenden ja durchaus auch verkörpern 😉 ) :
    die ganze mannschaft war in der schlußphase einfach platt … und mit der kondition geht bekanntlich – quasi im (schleichenden) gleichschritt – auch die konzentration flöten …

    „wo“ sie jetzt allerdings genau hingegangen sind … kann ich dir leider auch nicht sagen … 😉

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  • Maskal69 sagt:

    Ein großer Glückwunsch den Spielerinnen und dem gesamten Team um N11 zum Gewinn des Europameistertitels.
    Ich freue mich riesig das sie den Titel wieder nach Deutschland geholt haben!
    Ich finde lasst etwas Zeit ins Land ziehen bevor wir die Europameisterschaft mit Kritik (die sicherlich vorhanden sein muss) und Fragen aufarbeiten.
    Jetzt sollten wir erst einmal die Europameisterinnen feiern, den wir können auf unsere Frauen Stolz sein.

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  • Sandy sagt:

    @ Stahlratte, H2O

    Jedem, der meint, an der Elmmeter-Entscheidung gebe es irgendetwas zu diskutieren, empfehle ich, sich mal mit Stollenschuhen auf den Fuß treten zu lassen! 🙂 Tut verdammt weh. Die Attacke kam zudem von hinten, einen klareren Strafstoß gibt es IMHO nicht.

    Die Schiedsrichterin stand sehr gut und hat es gesehen – Pech gehabt. Traurig und peinlich nur, dass nun – selbst von Bundestrainerin Neid – über das Niveau von rumänischen Schiedsrichterinnen gelästert wird.

    Aber insgesamt überwiegt natürlich die Freude über den Titel!

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  • Till sagt:

    Ja, also erst mal Glückwunsch an die Mädels zum Europameistertitel und sie sind es verdient geworden – natürlich hatten sie auch mal Glück im Turnierverlauf, aber ich glaube nicht übermäßig viel und so ein bisschen Glück gehört ja auch dazu.

    Aber nur weil sie verdient den Titel geholt haben, sollte es einen nicht davon abhalten das Spiel der Mannschaft noch einmal kritisch und objektiv zu begutachten um Verbesserungsmöglichkeiten zu entdecken (gibt es soo zahlreich, dass es sehr einfach sein sollte da welche zu finden). Es sollte auch unbedingt in der Stunde des Erfolges daran gearbeitet werden, die Mannschaft in allen Bereichen weiterzuentwickeln (Taktik, Technik, Spielverständnis, Flexibilität, Spielerinnenmaterial,…) – als den Kopf jetzt in den mhh Pokal zu stecken und freudestrahlend zu sagen wir haben gewonnen – also ist alles gut.

    Weil wenn die Mannschaft stehen bleibt bzw. sich zurückentwickelt, dann fällt das Kind sehr schnell (unnötigerweise) in den Brunnen und dann ist das Geschrei groß.

    Mein Fazit zur EM es gab schöne Spiele, es gab spannende Spiele und es gab Spiele mit den Deutschen (welche eher spannend als schön waren – Ausnahme Halbfinale gegen Schweden). Meine persönliche Lieblingsspielerin hat sich wieder ihren Stammplatz erkämpft und ein wichtiges Tor gemacht (Simone Laudehr) – Deutschland hat verdient den Titel geholt – also auch das ist gut. So jetzt auf, ab morgen wird der Blick wieder nach vorn gerichtet!!

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  • enthusio sagt:

    Allein schon deshalb hat Deutschland verdient den Titel gewonnen, weil bei den beiden „goldenen“ Toren gegen Schweden und Norwegen, die durch wunderschöne, blitzschnelle Kombinationen vorbereitet und von Marozsan bzw. Mittag technisch perfekt erzielt wurden, unsere Mädels ihre durchaus vorhandene Klasse aufblitzen ließen. Und wer im gesamten Turnier nur ein (noch dazu abgefälschtes) Gegentor kassiert, steht zurecht ganz oben. Und wenn man dann noch bedenkt, wer alles im Vorfeld verletzt oder krank ersetzt werden mußte, kann man nur den Kopf darüber schütteln, dass die Konkurrenz ihre Chance nicht beim Schopf ergriffen hat. Aber wie ich neulich schon geschrieben habe: das Maß aller Dinge im Frauenfußball ist eben keine europäische Mannschaft, sondern bleibt das Team der US-Girls. Trotzdem: für die Wolfsburger Mädels in der Natio freut es mich besonders, denn sie haben alle vier möglichen Titel in diesem Jahr abgeräumt. Das soll ihnen international erst mal jemand nachmachen :-).

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  • H2O sagt:

    Hallo,

    es ergibt sich ja ein interessanter bunter Haufen an Kommentaren zu diesem Spiel. 😀
    Interessant sind auch die Erwiderungen zu meinem Kommentar. Das will ich wiederum mal nicht unkommentiert lassen. 🙂

    Stahlratte sagt:
    29. Juli 2013 um 2.11 Uhr

    @ H2O
    „Von einer Schwalbe kann geredet werden weil es eine Schwalbe war. Normalerweise sollte das mit einer gelben Karte gegen Norwegen geahndet werden.“
    In der Widerholung sehe ich wie die Norwegische Spielerin den Kontakt beim nachziehenden Bein (ihr linkes) spürt (bei diesem dadurch auch behindert wird, was nun mal nicht regelkonform ist) und sich dann vielleicht spektakulärer fallen lässt als nötig, aber so sieht es auch die Schiedsrichterin. Daher teile ich deine Meinung nicht.

    @wrack:
    „So etwas liebe ich ja !“[Aha]

    Liebe ist immer gut. 😉

    Solche Kommentare wie das deine finde ich in Foren auch immer sehr bereichernd.

    Mal zum Inhalt. Ja, ich kann deine Begeisterung nicht teilen. 😀

    @Sandy
    Da stimme ich dir zu.
    Freude über den Titel ja, aber über den gespielten Fußball weniger.

    Grüße, H2O

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  • laasee sagt:

    @wrack

    UEFA statistics show that Germany had 92 attempts on goal and scored 6 goals. That is a very low conversion rate.
    In the Final there were 19 attempts by Germany and only 1 goal..
    That is a very poor.

    With Frau Neid, there has been (except 2009) a steady decline in the performances of the N11.
    Because the rest of Europe (especially the big nations, England, France, Italy, Spain) are weak it is still possible for Germany to win a tournament averaging only a goal a game.

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  • waiiy sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zum Titel! Er wurde gestern zu Recht gewonnen, auch wenn der Unterschied in dem Spiel nur Nuancen betraf und es auch zu einigen Momenten hätte kippen können.

    Im Finale waren letztendlich die Mannschaften, die als Mannschaftsverbund (dazu zähle ich nicht nur die Verteidigung) defensiv am besten standen. Sowohl GER als auch NOR zeigten, dass das Sprichwort „Offense wins games, defense wins Championships“ gültig ist (was auch das erfolglose Abschneiden von FRA und SWE belegt).

    Der Vorteil beider Mannschaften ist, dass sie Entwicklungspotential besitzen, da junge Spielerinnen eingebaut wurden bzw. auch weiter an die Tür klopfen. Auch da haben die (in meinen Augen) favorisierteren Schwedinnen und Französinnen ein Problem für die Zukunft. Ich bin gespannt, wie sich beide Mannschaften entwickeln und bei den nächsten Turnieren abschneiden werden. Da ist sicher auch Qualität auf dem Trainerstuhl gefragt…

    Überragende Spielerin bei Deutschland war Angerer. Sie hat sich meinen Respekt geholt, auch weil ich sie nach insgesamt ca. 3 schwächeren Jahren wieder dorthin gearbeitet hat. Vor allem sichtbar war das an ihrer Körpersprache, mit der sie nun wirklich das Team geführt hat. Das war etwas, was ich vorher immer bemängelt hatte.

    Der gesamte defensive Bereich wurde durch sie aber auch durch Keßler und Goeßling extrem gefestigt. Der Hinweis mit den Quoten im Zweikampf wurde schon gegeben. Dazu kommt, dass die Beiden enorm wenige Schüssen von der Strafraumgrenze und weiter zugelassen haben. Dadurch gab es für die Gegner auch keine Nachschussschancen. So sind die wenigen Gegentore auch zu erklären.

    Das große Defizit in der Mannschaft sehe ich im offensiven Bereich. Da Mbabi wurde durch den „klugen“ Schachzug, Lotzen auf rechts bringen, die Konkurrenz genommen und so waren ihre Leistungen auch eher durchwachsen. Es gab eben auch nicht wirklich die Möglichkeit, für sie nach 60 Minuten noch einem eine frische Kraft zu bringen. Dabei wäre der bedingungslose Einsatz und die Kopfballstärke von Lotzen vorn so wichtig gewesen.

    Auf der rechten Seite war Lotzen solide. Aber es ist halt nicht ihre Position. Das wusste man aber vorher. Sie wird nie eine Spielerin werden, die zur Grundlinie durchzieht und von dort Flanken und Pässen in Serie schlägt. Die Lösung wären die Tandems Schmidt/Maier, Wensing/Maier oder Wensing/Schmidt gewesen – alles Spielerinnen, die sich rechts wohl fühlen und das in unzähligen Spielen bewiesen haben.

    Die linke Seite hätte, so gut wie auch die beiden letzten Tore dort vorbereitet wurden, unser Untergang werden können. Das wurde an der unterschwelligen Kritik an Cramer in diesen beiden Spielen ersichtlich. So viel Druck, wie ihn Laudehr auch gemacht hat, so selten hat sie Cramer abgedeckt, wenn diese nach vorn ging (wie es ja wohl die Taktik war). Dadurch war die linke Seite hinten ein ums andere Mal verwaist und es gab gefährliche Chancen für die Gegner. Auch da bin ich mir sicher, dass man Spielerinnen bringen/nominieren muss, die sich mit der Taktik außen auskennen. Falls das alle nicht geht, muss dann in einer solchen Situation das Tandem Henning/Cramer ran, die beide auf links spielen können. Oder man bringt die WM-Touristin Bajramaj auf links, die dann ihre gefährlichen Sprints einsetzen kann, die aber auch nach hinten alles gibt, wenn denn Mittag schon außer Form zu sein scheint.

    Und dann war da noch die Schaltzentrale… Da muss ich sagen, dass mir 90 Minuten Kampf lieber sind als 2 Minuten Genialität. Es gab 2 Spiele, wo Maroszan mit ihrem Kampf vorangegangen ist. Und prompt waren es die Spiele, wo das gesamte Team Herzblut gezeigt hat. Und in dem einen schießt sie das goldene Tor! Und wie hat sie das geschossen? Mit Kampf, weil sie sich mit aller Kraft noch hinter dem Ball hinterher wirft, ihn gerade noch so trifft und dieser dann glücklich neben dem Pfosten reintrudelt. Das Tor hat sie sich echt erkämpft. Glückwunsch! Aber auch Maroszan braucht den Druck, mal draußen zu bleiben. Aber da wird auf die Alternativen, die das schon oft bewiesen haben in ihren Vereinen (Bajramaj, Keßler) nicht vertraut.

    Alles in allem finde ich immer noch, dass frischer Wind und neue Trainerkultur ins Team kommen sollte, weil die Akzente, die der Trainer geben sollte, nicht zu erkennen waren. Da hat sich Neid genauso wie Bini in Frankreich langsam verbraucht. Ansonsten sehe ich die Entwicklung von Norwegen unter Pellerud optimistischer…

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  • waiiy sagt:

    Btw: Bernd Schröder hat zwar gesagt, dass männlicher Einfluss auf die Trainerbank gehört. Er hat aber bei weitem nicht gesagt, dass der Cheftrainerposten mit einem Mann besetzt sein sollte. Dort ist für ihn eine Frau die Favoritin, wie er auch deutlich in dem Interview zu Beginn der EM gesagt hat. Also sollte ihm nicht alles verdreht werden, was er sagt. Und wer nicht weiß, wer diese Favoritin ist, sollte vielleicht doch noch etwas recherchieren…

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  • waiiy sagt:

    @laasee: Yes, your’re right. Most of the attemps were blank desperation from bad positions. There were no ideas to bring the ball in the box.

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  • Altwolf sagt:

    @Noworever.Du hast natürlich Recht,wenn auch das Mittelfeld bzw.alle Beteiligten in der Schlußphase den Ball sichern und in den eigenen Reihen halten sollten; meine Anmerkung kam aus der Vorstellung heraus sich möglichst in der Hälfte der Norwegerinnen aufzuhalten und dort die Ballkontrolle stattfinden zu lassen.
    Auch sehe ich Übereinstimmung mit deiner Einstellung zu der „sportlichen“ Haltung bei klaren Fehlentscheidungen zugunsten der beteiligten Spielerin,denn ein Tor aus dieser Ecke heraus würde die sportliche Wertung völlig kontkarieren und wir hätten die Manipulationsdiskussion auch im Frauenfußball.Deshalb haben es die Spielerinnen bzw.Spieler selbst in der Hand, was daraus entstehen kann.In diesem Fall, ich wiederhole es nochmal ganz deutlich, ist es auch ein Betrug des Schiedsrichters,wie auch „Schwalben“ und bei den Männern bes.eklatant vorgetäuschte Verletzungen an Körperteilen,die nicht getroffen wurden.
    Ich erinnere an das Handspiel von Henry,wodurch Frankreich statt Irland in der Quali weiterkam; man will selbst doch auch nicht betrogen werden;schade, daß der eigene momentane Vorteil eine solche Größe bzw.Geste meist verhindert;Hoffnung machen da nur die ganz seltenen auf dem Spielfeld gezeigten Bekenntnisse.Es würde sehr hilfreich sein,wenn dann die Kommentatoren und Moderatoren bzw. Journalisten dann auch mal die Courage haben,so etwas beim Namen zu nennen und nicht als „cleveres Verhalten“ noch positiv zu bewerten.Gerade diese Darstellung in der Öffentlichkeit macht doch genau denjenigen Mut solches Verhalten einzubringen.Was lob ich mir da das englische Publikum,das Schwalben,auch der eigenen Spieler, konsequent auspfeift. Es gibt für alles Mögliche und Unmögliche gelbe Karten, da wäre für übertriebene Theatralik auch noch „Gelb“ drin und man könnte diesem Unfug Einhalt gebieten.

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  • Altwolf sagt:

    @Sandy.Wenn dir jemand mir einem Stollenschuh – inzwischen keine mit Stahlnägeln mehr-schmerzhaft auf den Fuß tritt, zuckst du zusammen und sinkst auf dem betroffenen Bein zu Boden und wirst sicherlich nicht mit beiden angezogenen Beinen noch einen Hechtsprung zum Fallgeschehen ausführen;die natürlichen Bewegungen bei blockiertem Bein hat man am 2.Foul gesehen,wo die NOR-Spielerin noch versuchte sich über das blockierte Bein abzufangen.Wenn die Schiris die biomechanischen Bewegungsabläufe besser kennen und berücksichtigen würden,wäre ein Großteil der Schwalben und die Mithilfe des Betroffenen deutlich erkennbar.Versuch mal dich zu erinnern,wenn du stolperst,was du dann für Bewegungen reflexartig durchführst ? Mit Sicherheit wirst du dich nicht mit beiden angezogenen Knien fallen lassen!

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  • Altwolf sagt:

    @Wally.Meine Einschätzung der Situation und Auffassung zum Spiel und der derzeitigen N11 finde ich bei dir wieder.Da cor.

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  • Grace Kelly sagt:

    @waiiy westlich der Havel interessiert es niemanden was Bernd Schröder sagt. Vor allem nicht im Moment.

    Hab die meisten Kommentare hier nur überflogen. Man kann trotz Luft nach oben unterm Strich einfach nur der gesamten Mannschaft für dieses Turnier gratulieren.
    Und ich gratuliere auch denen, die sich einfach nur über diesen Titel freuen können.

    Ich rege mich wahrscheinlich (hoffentlich natürlich gar nicht) erst wieder 2015 über die Mannschaft auf. Oder wenn Testspiele aus Unvermögen gegen einen großen Gegner verloren werden. Oder die WM Quali verpasst wird.
    Und bis dahin verfolge ich wohlwollend die Lernkurve nach oben, trotz erwartbarer Ausschläge nach unten.

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  • metalCORE sagt:

    @Sandy und alle anderen, die meinen, es wären berechtigte Elfmeterpfiffe gewesen:

    B-U-L-L-S-H-I-T

    …man sieht quasi in jeder Perspektive, dass es zwar eine Berührung gab, aber kein Treten, der ein derart theatralisches Abheben zur Folge hätte haben müssen. Schauspielerei. Der Kontakt alleine ist etwas, den es bei den Männern zuhauf gibt,der nie gepfiffen wird, und ausser Italienern und Argentiniern lässt sich da auch keiner mehr fallen (gut, vlt. noch die Braslilianer…).

    Der zweite Elfmeter war zumindest strittig, man könnte sagen, clever eingefädelt. In der Zeitlupe wird deutlich, dass auch hier die Norwegerin darauf aus war, aber das war vlt. wirklich in der Kürze schwer zu deuten.

    In Summe mit den MASSIVEN weiteren Fehlentscheidungen gegen Deutschland (unberechtigte Ecken für Norwegen, nicht gegebene für Deutschland), kann man die gehaltenen Elfmeter als höhere Gerechtigkeit interpretieren.

    Jeder, der, egal wie er zu Neid stehen mag, ihre Kritik zu der Schiedsrichterin in Frage stellt (bei der WM 2014 in Brasilien wird kaum ein Schiedsrichter aus dem Kosovo oder aus Nordkorea das Finale pfeiffen, was zu der Situation absolut vergleichbar wäre…) hat defintiv ein Rad ab. Sorry, kann man nicht anders formulieren. Die Wahl der Schiedsrichterin war lächerlich, nicht nachvollziehbar und ein Schlag ins Gesicht vor der zunehmenden Professionalisierung des Frauenfussballs – denn dieser hat sich technisch und spielerisch zumindest gegenüber früher deutlich verbessert, die Schiedsrichterleistung v.a. im Finale war ein Rückschritt in die absolute Steinzeit…

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  • Sandy sagt:

    @metalCORE „…Der Kontakt alleine ist etwas, den es bei den Männern zuhauf gibt,der nie gepfiffen wird…“

    In seltenen Fällen wird das aber schon gepfiffen. Da gibt es verschiedene Kriterien wie z.B.

    * ob der Spieler versucht, den Ball zu bekommen
    * ob der Angriff von vorne, der Seite oder hinten kommt
    * welche Art von Kontakt (auf den Fuß treten ist halt meistens heftig)

    Z.B. gab es nach einer leichten Berührung im CL-Finale 2012 von Drogba an Ribery auch Elfmeter und alle sind sich einig, dass die Entscheidung korrekt war.

    @Altwolf „Wenn dir jemand [..] auf den Fuß tritt, [..] wirst sicherlich nicht mit beiden angezogenen Beinen noch einen Hechtsprung zum Fallgeschehen ausführen“

    Da hast Du natürlich völlig recht. Wegen dem „theadralischen Fall“ sprechen alle von Schwalbe, und nicht zu Unrecht. Vorausgegangen war aber nun mal das Foul. Weder Okoyino da Mbabi noch Dekkerhus haben Gelb bekommen.

    Übrigens sieht man bei den Profis ja auch bei schweren Verletzungen, die zur Auswechslung führen, oft, dass die Spieler, nachdem sie gefoult wurden, noch kurz weiterlaufen und dann erst zusammensinken.

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  • waiiy sagt:

    Wer über die Elfmeter-Situationen diskutiert, sollte sich fargen, was er von einer deutsche Spielerin im Strafraum ähnlich berührt worden wäre, erwartet und wie er die Schiedsrichterleistung dann eingeschätzt hätte. Es ist immer müßig, darüber zu diskutieren, wenn die Entscheidungen gegen die eigene Mannschaft gefällt werden.

    Zum Glück wurden beide Strafstöße nicht sonderlich gut geschossen und überragend pariert.

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  • dragonfly sagt:

    Was mir das Turnier gezeigt hat:
    Deutschland ist in Europa der Einäugige unter Blinden!
    Wer keine Tore schießt dem kann man auch nicht helfen!
    Andere Teams haben aufgeholt, aber Deutschland hat sich nicht weiter entwickelt!
    Solange Frau Bundestrainer im Amt bleibt wird es auch keine Weiterentwicklung geben!
    Des ewige Tiefstapeln und die Gegner stark reden ist unerträglich!
    Der Sieg bei dem Turnier war das denkbar schlechteste was passieren konnte, denn jetzt können Frau Bundestrainer und Ihre Seilschaften wohl heiter weiter machen.
    Falls sich auf dem Trainerposten bis zur nächsten Weltmeisterschaft nichts ändert, hoffe ich das Japan oder die USA (sehr sympatisches Team) Deutschland im Achtelfinale rauswirft und dann endlich was passiert.

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  • jochen-or sagt:

    Spät aber doch möchte ich hier mal bei Maren Mjelde Abbitte leisten, der ich hier im Forum abgesprochen hatte, dass sie auf der ungewohnten Außenverteidigerposition Druck machen könnte. Ganz offensichtlich hatte das norwegische Trainer Team auf der linken deutschen Seite die Schwäche erkannt.
    Jedenfalls machte Maren zusammen mit Caroline (sowieso ein kommender Weltstar) dort riesig Druck.

    Zudem überraschte man die Deutschen mit einer unerwartet offensiven Einstellung.
    Auch nach der norwegischen Presse das beste Spiel Norwegens.

    Dennoch war der deutsche Sieg voll verdient.

    Auch nachdem ich das Spiel jetzt nochmals als Fernsehaufzeichnung gesehen habe, bestätigt sich mein Eindruck, dass die Norwegerinnen nicht nur die Mehrzahl der Zuschauer/innen, sondern auch die Schiedsrichterin auf ihrer Seite hatten.

    Im WM-Finale 2010 wurde uns mal von Howard Webb vorgeführt, wie ein (guter) Schiedsrichter bemüht ist, nicht Schicksal zu spielen. Wie meinte er danach: er habe nie in einem Spiel so gelitten ( eben weil es so kritische Fouls gab und ein Platzverweis das Spiel so stark beeinflusst!)

    Hier war das Gegenteil der Fall! Von Anfang an hatte man das Gefühl, dass die Rumänin das Spiel zugunsten Norwegens beeinflussen wollte.
    Einen solchen (ersten) Elfmeter in einer solch wichtigen Partie und zudem wichtigen Spielphase nach einer kaum elfmeterwürdigen Berührung zu geben, besagt einiges.
    Solche Berührungen gibt es im Strafraum x-fach und die Schwalben (auch von Hansen) danach zeigen, dass es um die Provokation eines Elfmeters ging.
    Bei der superschnellen Hansen ( die bekanntermaßen solche Fouls sucht und gerne fällt) war es aber immerhin ein klares Bein reinstellen von Jennifer Cramer – also eigene Blödheit und trotz demonstrativer Schwalbe eben ein Elfmeter. Aber auch ansonsten war die Rumänin häufig großzügig bei hartem Spiel der Norwegerinnen, nicht aber bei uns (inkl. der gelben Karte bei Krahn).

    Da wäre es wirklich ärgerlich gewesen, wenn durch einen solchen Elfmeter das Spiel entschieden worden wäre.
    Bei der deutschen Abschlussschwäche, dem größten Manko dieser Mannschaft, hätte ein 0 : 1 schon das Ende bedeuten können.

    Unter diesen Umständen war es ein verdienter Sieg – eben auch Dank Natze!

    Auf jeden Fall hatte das Spiel in diesem wunderbaren Stadion bei großartiger Stimmung auf den Rängen einen großen Unterhaltungswert. Es war ein enges Spiel, aber mit m.E. stark verbessertem Zusammenspiel der N11 im Vergleich zu den Spielen vor dem Semifinale.
    Dennoch meine ich, dass wir gegenüber der Weltspitze an Qualität verloren haben und uns für die Zukunft ein wenig bescheidener einrichten müssen. Es fehlt jedenfalls die Torgefährlichkeit wie sie früher von Prinz und Grings u.a. ausging.
    Da müsste was nachwachsen!

    Auch meine ich weiterhin, dass der Trainerstab eine Auffrischung vertragen könnte.
    Der Sieg sollte nicht über die neuerlichen Schwierigkeiten täuschen, mental und spielerisch ins Turnier zu kommen.

    Dies fällt jetzt zum 2. Mal auf und da hakt es m.E. eben bei der Vorbereitung.

    Man darf sich nicht durch den glücklichen Turnierverlauf täuschen lassen.

    Siege machen leider blind und erst die WM 2015 wird zeigen, welche Leistungsstärke die neue Generation wirklich besitzt.

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  • ziefle sagt:

    @ dragonfly:“Der Sieg bei dem Turnier war das denkbar schlechteste was passieren konnte, denn jetzt können Frau Bundestrainer und Ihre Seilschaften wohl heiter weiter machen.“

    Das sehe ich überhaupt nicht so. Es ist für den FF wichtig Titel in Serie und in dramatischen und spannenden (Halb-)Finals zu gewinnen um Interesse zu wecken.

    Außerdem könnte Frau Neid, einige U-Trainerinnen, Ratzeburg, Ulrich oder wenigstens die Hälfte davon, doch aufhören wenn´s am schönsten (Termin 31.07.2013) ist.

    Ich würde es ihnen und der Entwicklung im deutschen FF gönnen.

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  • Elvis sagt:

    Da für 99% der Fouls im Strafraum ein Elfmeter völlig unverhältnismäßig ist, sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, Strafstöße abzuschaffen oder zumindest stark einzuschränken.

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  • gerd.karl sagt:

    dragonfly, frankreich hat viele tore geschossen, aus im viertelfinale gegen dänemark
    schweden hat auch viele tore geschossen, aus im halbfinale gegen deutschland

    silvia neid hat alles richtig gemacht, und deutschland ist verdient europameister geworden.
    und die mannschaft ist jung, leonie maier, jennifer cramer, luisa wensing, dzenifer marozsan, lena lotzen, sara däbritz, bella linden, melanie leipolz, benkrath, almuth schuldt, viele junge spielerinnen und die verletzten kommen auch noch zurück.

    und bitte, anna sarholz und bernd schröder die ihren hass gegen die deutsche frauennationalmannschaft unter decknamen ablassen, bitte hört doch damit auf. danke

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  • Altwolf sagt:

    Aufgrund der vielen Kritiken und Anregungen insbes. auch der nun auffälligen medialen Wahrnehmung, eine Nachbetrachtung über den Zustand der N11 unter S.Neid.Ich bin weder Anhänger noch Gegener von der Bundestrainerin oder dem Trainerteam, da es mir eigentlich egal ist, wer da verantwortlich was oder wie macht.Entscheidend ist für mich, was dann beim Spiel auf dem Platz von den Spielerinnen gezeigt wird.So ist es schon mal als Zuschauer problematisch zu beurteilen, wie taktische Vorgaben von den einzelnen Spielerinnen oder Mannschaftsteilen umgesetzt werden, da ja wohl den Meisten diese nicht bekannt sind.
    Die Besetzung der Torhüterinnenposition war nach dieser spektakulären Leistung durch N.Angerer optimal.
    Auch wenn die IV durch A.Krahn u.S.Bartusiak stabil gestanden hat und sich insbes. auch im Verlauf des Turniers gesteigert hat, so bleiben doch die Defizite in der Spieleröffnung offensichtlich.Ob jedoch die vorhandene Alternative J.Hennig o.noch in Frage kommend L.Wensing o.J.Cramer es in dieser Phase besser gemacht hätten, bleibt doch fraglich.Einzig L.Gössling hätte man zutrauen können eine schnelle und strukturierte Spieleröffnung als IV hinzubekommen.Gibt es also eine wirkliche deutsche Alternative zu dieser Lösung? Eigentlich nicht,denn L.Gössling ist m.N.Keßler derzeit im DM nicht zu ersetzen, da alternativ V.Odebrecht u.a.K.Kulig durch Verletzungen gar nicht erst zur Verfügung standen.Genauso das Problem auf den Aussenbahnen.J.Cramer mußte aus der Not eine Tugend machen,was ihr bis auf das Finale, auch ordentlich gelang.Ob nun e.B.Peters das hätte besser lösen können,kann ich nicht so recht beurteilen,da ich sie zu wenig habe spielen sehen,aber einer V.Faißt hätte ich zugetraut deutlich mehr Druck über d.li.Seite zu machen,zumal sie auch die nötige Schnelligkeit hat Aussenstürmerinnen defensiv zu kontrollieren. Da haben wir dann auch das Hauptmanko dieser N11; es fehlen Aussenstürmerinnen, von denen einzig L.Bajramaj das Zeug hätte eine solche zu sein;die hier angebotene Besetzung mit L.Lotzen, A.Mittag oder S.Laudehr waren Notlösungen und somit von Spielerinnen besetzt,die das normal gar nicht spielen. Ich kenne nur A.Blässe als ausgewiesene Flügelspielerin mit etwas internationaler Erfahrung und deutschem Paß, denn bei den meisten Vereinen sind diese Positionen,wenn überhaupt, mit internationalen Spielerinnen besetzt.Käme da eine andere noch in Frage, die auch e.entsprechende Qualität hätte – vielleicht noch L.Magul, sollte aber bei d.U 19 spielen.L.Meier hat sicher als RV positiv überrascht u.ebenfalls aus d.Situation heraus ohne internationale Erfahrung das Beste daraus gemacht.Aber die „jungen“ Spielerinnen sind noch nicht konstant genug auf diesem Niveau zu spielen,was auch bei L.Wensing, zwar nicht im Verein,aber hier bei d.N11 zu erkennen war.Ein ganz kniffliges Problem dann die Kombination C.Mbabi u.D.Marozsan.Beide als Einzelspielerinnen nicht aus dem Kader herauszudenken, aber das Zusammenspiel paßt überhaupt nicht, da beide gestalten wollen und sich gegenseitig die Räume und Entscheidungen, bis auf wenige Ausnahmen, nehmen.Besser harmonierten da schon D.Marzsan und A.Mittag, wenn da natürlich auch mehr hätte herauskommen müssen; doch auch hier gab es nur die Alternative L.Lotzen, da A.Popp als MS nicht zur Verfügung stand.C.Mbabi muß sich abgewöhnen Alles vorne machen zu wollen – das war so bei BN offenbar erforderlich – sonst ist ein Zusammenspiel mit Mitspielerinnen auf Augenhöhe nicht möglich.Hier wäre dann auch ein besseres Miteinander von N.Keßler bzw. L.Gössling zur Offensive gegeben,denn nur dann sind Pässe in die Spitze bzw. in die freien Räume, in die zu laufen ist, machbar.
    Hier ist es dem Trainerteam nicht gelungen eine richtige Abstimmung zu finden, denn da hatte man Alternativen bzw. hätte taktische Vorgaben machen u.auf entsprechende Einhaltung achten müssen – auch während des Spieles!
    Zu allen anderen Problemen, denke ich, hatte S.Neid und ihr Team, was Defensive, Mittelfeld und Aussenbahnen betrifft, nicht viel Gestaltungsmöglichkeiten.Denn wer noch auf der Bank saß hat Talent und Zukunft,aber noch nicht die benötigte Qualität oder Fitness, in dieser Phase sicher helfen zu können.Selbst wenn S.Neid gewollt hätte, das Spiel „moderner“ , also mit schnellerem Kombinationsfußball bzw. Umschaltspiel gestalten zu lassen,waren ihr doch personell die Hände gebunden oder sie hätte die gesamte Mannschaftsstruktur ändern müssen mit einem doch zweifelhaftem Ausgang.Wenn die sicher notwendigen Änderungen erfolgen sollen, dann wird sich S.Neid entscheiden müssen, ob ihr das derzeitige Niveau ausreicht um sich für die WM qualifizieren zu können oder sie muß ein höheres Risiko eingehen und das Team umbauen, damit es eine bessere Perspektive hat und sich weiter an Europas Spitze halten kann.In beiden Fällen muß sie sich um Kritik nicht sorgen.

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  • laasee sagt:

    @dragonfly

    „Deutschland ist in Europa der Einäugige unter Blinden!“

    That is very true.

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  • waiiy sagt:

    @gerd.karl: Schön, dass es jemand mit Humor nimmt. Danke! 🙂

    @Altwolf: Ja, sehe ich im Großen und Ganzen auch so. Bei manchen kann man halt wirklich nicht die Trainingseindrücke sehen. Sonst hätten sich in meinen Augen Wensing, Henning in der Defensive als Alternative anbieten können. Aber da muss man einfach vertrauen, dass das eine Trainerin auch einschätzen kann. Leider kann man Goeßling nicht klonen und Odebrecht und Faißt haben wirklich gefehlt. Cramer kann in linken Mittelfeld spielen. Aber es gab keine Alternative hinten.

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  • Karl sagt:

    @altwolf: Das ist eine sehr gute Nachbetrachtung. Volle Zustimmung! Das sich Maro und Mbabi in die Quere kommen(hab ich nicht so sehr als Problem gesehen, ist aber im nachhinein nachvollziehbar) muss ja schon der Frankfurter Trainer in der naechsten Saison loesen und das koennte sich auch positiv auf die N11 auswirken, ich bin da sehr zuversichtlich.

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  • Jan sagt:

    Ob die Wenigen hier, die die 2 Elfer als gerechtfertigt ansehen, ebenso darüber urteilen würden, wenn Deutschland mit 2 solchen 11m Europameister geworden wäre? Wohl kaum! Denn das bezweifle sicher nicht nur ich ganz stark! Denn es wäre unverdient gewesen! Im Umkehrschluss wäre es demnach genauso unwürdig gewesen, wenn Norwegen durch 2 solch äußerst fragwürdige 11m das Finale gewonnen hätte!

    Beim Zustandekommen des 1. Elfers berührt Celias Schuh den der Norwegerin höchstens minimal. Beim Zustandekommen des 2. Elfers wird die Norwegerin auch kaum in die Zange genommen, wie behauptet – sondern sie tankt sich zwischen 2 eigtl. zu eng stehenden dt. Spielerinnen durch, berührt dabei zwangsläufig ein wenig ein dt. Bein – das dort aber bereits steht u. nur minimal Richtung norweg. Bein zielt. Es ist genau andersrum: Vielmehr schrammt das norweg. Bein das dt. Bein ca. im Kräfte-Verhältnis 2:1. Anschl. lässt sich die Norwegerin mit zugegeben guten Haltungsnoten auffällig u. lehrbuchmäßig fallen.

    Der Schiri möchte ich aber weniger die Schuld daran geben, denn sie hat es vermutlich dramatischer gesehen – sondern eher der UEFA/FIFA, die gerade bei großen Turnieren, wo es um so viel geht, bislang keinen Video-Beweis zulässt, wie es z.B. im Eishockey bei solch entscheidenden u. umstrittenen Situationen längst üblich u. damit für alle TV-Zuschauer demokratisch eindeutig nachvollziehbar ist. (Auch auf Einspruch/Reklamation des betroffenen Teams?) Nichtsdestotrotz sollten dt. National-Spielerinnen professioneller gegen gegnerische Schwalben geschult u. trainiert werden, da diese im hohen FF eher noch zunehmen dürften.

    Altwolfs Urteil teile ich u. möchte ergänzen: Die Norwegerinnen standen stets anspielbereit u. harmonierten etwas besser; u. meist waren die individuellen Aktionen der erfrischend aufspielenden Norwegerinnen energischer u. erfolgreicher: ob Finte, Dribbling od. Pass – was Freude machte anzuschauen. Bei der Balleroberung war’s pari. Die Norwegerinnen deckten Gegenspielerinnen auch enger als die Deutschinnen – aus welchen unerfindlichen Neidschen Gründen auch immer. Das wird sich wohl nie ändern. 2011 ging das ja auch gründlich schief gegen Japan.

    Das Endspiel hatte was vom Film „Cincinnati Kid“, wo der langjährige Meister (GER) sich gegen den Triumph eines erfolgreichen ehrgeizigen Herausforderers (NOR) stemmt. Und im Alles entscheidenden Moment knockt der angeschlagen scheinende Altmeister den frechen sympathischen Emporkömmling aus! Das hat was Schicksalhaftes.

    Daher war der 2013er Titel neben dem vom 1989 der vllt. unverhoffteste u. wie jener auch mit wertvollste.(?) Denn Norwegen, Schweden u. Frankreich spielten im Grunde besser. Mind. ebenbürtig spielten tlw. Dänemark, Italien u. Spanien (u. Niederlande vs. Deutschland. Italien z.B. war zur WM-Quali 2011 nach aufopferungsvollem Kampf den USA 2mal nur denkbar knapp 0:1 unterlegen. D.h., auch die USA benötigten letztlich 2 Geniestreiche od. Glückstreffer.) Ein Richtung weisendes Tor der EM war sicher Englands später verdienter Ausgleich gegen Russland; wenngleich ich Russland den Einzug ins VF gegönnt hätte, die ja schon 2009 nach der Vorrunde ausscheiden mussten. Doch dann hätte Dänemark nicht Frankreich aus dem Turnier werfen können.

    Die großen Enttäuschten der EM sind sicher England, Holland, Finnland u. Russland – alle raus in der Gruppenphase. Nachdem gleich im 1. VF mit Island auch das vorletzte „-land“ ausgeschieden war, stand es ja der Wahrscheinlichkeit nach schlecht um das letzte verbliebene „-land“: also Deutschland. Doch mutig durchbrach das dt. Team diese unselige „Land-Statistik“! – Wer 2017 die 4 zusätzlichen EM-Plätze ergattert? Kandidaten wären: Schweiz, Schottland, Belgien, Ukraine, Polen, Österreich, Rumänien, Tschechien.

    Auch wenn die jungen Spielerinnen noch nicht ganz überzeugen konnten, so war diese schwierige EM eine wertvollere Erfahrung für sie, als wenn Deutschland zum Titel durchspatziert wäre – besonders im Hinblick auf die WM 2015. Genau darauf dürfte es Frau Neid nebenbei angekommen sein! Auf Norwegen u. Deutschland darf man sich in Kanada hoffentlich freuen! 🙂 Naja, letztlich gibt es wichtigere Themen, um die wir Erdlinge uns eigtl. mehr einbringen sollten als um Medien&Massensport-Veranstaltungen, Mega-Popmusik-Events, Volksbelustigung, Kochsendungen, Krimiserien u.ä. Und ich hoffe, viele womensoccer-User wissen, leben u. beherzigen das längst. 🙂

    Und ob ‚Natze‘ schon ein paar „Öchsle“ spendieren musste?

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  • H2O sagt:

    @dragonfly
    Ich stimme dir zu 100% zu. 🙂

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  • enthusio sagt:

    Mir hat Bajramaj gefehlt. Warum kam sie in nur einem Spiel als Einwechselspielerin zum Zuge ? Komisch, dass niemand hier im Forum ihre Ersatzbankrolle thematisiert, stattdessen aber mehrfach lauthals der deutsche „Rumpelfußball“ beklagt wurde.

    @gerd.karl
    Dein letzter Satz ist einfach genial :-).

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  • noworever sagt:

    @Jan
    „Ob die Wenigen hier, die die 2 Elfer als gerechtfertigt ansehen, ebenso darüber urteilen würden, wenn Deutschland mit 2 solchen 11m Europameister geworden wäre? Wohl kaum!“

    sehr gut! 😉

    @enthusio:
    „Mir hat Bajramaj gefehlt. Warum kam sie in nur einem Spiel als Einwechselspielerin zum Zuge …“

    sie war wahrscheinlich noch nicht so weit … wie man bei ihrer letzten einwechslung eigentlich auch sehen konnte.
    ein paar zusätzliche (heilungs)wochen sind garnicht hoch genug zu bewerten, und, im nachhinein sollte man auch dankbar sein … es hat ja auch so (ohne sie) gereicht. 🙂

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  • balea sagt:

    @gerd.karl

    Ja das mit den Doppel ID’s ist schon eine praktische Sache. Auf der Facebook – Seite von Turbine Potsdam gibts auch Einträge, bei denen ich wetten könnte, diesen Schreibstil kenne ich von irgendwo her…

    Zitat:
    Andreas Metje da musste frau bieneCk jetzt durch, sie musste einen artikel über die in potsdam verhasste deutsche frauennationalmannschaft schreiben. das hat sie natürlich so gemacht, als ob norwegen den titel gewonnen hat. die norwegerinnen haben aufopferungsvoll gekämpft und die deutsche mannschaft hat in der nase gebohrt. turbine sollte entlich aufhören seinen hass gegen die deutsche frauen nationalmannschaftso zu pflegen. DIE DEUTSCHE FRAUENNATIONALMANNSCHAFT IST VERDIENT EUROPAMEISTER GEWORDEN, DAS SOLLTE AUCH TURBINE UND FRAU BIENECK ANERKENNEN.


    Langsam wirds peinlich.

    (0)
  • laasee sagt:

    @gerd.karl

    „silvia neid hat alles richtig gemacht…..“

    Sie haben gute Laune.

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  • Sheldon sagt:

    So, nachdem ich nahezu die gesamte EM verpasst habe (aus verschiedenen Gründen), will ich hier auch einmal meine Glückwünsche an die deutsche Elf abgeben. Das, was ich gesehen habe, war zwar sehr schwach, dennoch gehört einiges dazu, so innerhalb eines Turniers zurückzukommen.

    Angerer ist allein von den äußeren Fakten her die Spielerin des Turniers schlechthin. Das Tor gegen Norwegen war nicht zu verhindern, zwei Elfmeter zu halten in einem Spiel mehr als Weltklasse und ansonsten eine ganze Menge hochkarätiger Torchancen zu verhindern, ist eine Leistung bei einem Turnier, die mit der von 2007 gleichzusetzen ist.
    Ihren Anspruch auf die Torhüterposition hat sie diesmal wirklich mit Taten untermauert. Das ist beeindruckt und verdient Respekt, denn gerade bei den Frauen ist vieles in der N11 leider heiße Luft.

    Auch Neid scheint mit der Idee, Laudehr auf Linksaußen auflaufen zu lassen, diesmal auch im taktischen Bereich vieles richtig gemacht zu haben. Dennoch zeigt das Interview von Gestern im aktuellen Sportstudio, dass ihre eigene Eitelkeit dem Erfolg im FF in Deutschland auch in Zukunft gefährlich sein könnte. Klar, man hat die EM gewonnen, doch man hat dabei gerade einmal 6 Tore in 6 Spielen geschossen. Das hat Schweden fast in einem Spiel geschossen.

    Eine Trainerin, die sich lieber verkriechen würde, als sich der Kritik der Presse zu stellen, kann nicht die erste FF-Dame der Nation sein. So leid es mir auch tut, aber das funktioniert nicht.
    Wenn wir wirklich eine positive Entwicklung des FFs wollen, dann geht dies nur über eine erhörte Aufmerksamkeit der Medien gegenüber Neid. Entweder, sie lernt und beweist Charakter und kann ihre Kritiker auch spielerisch überzeugen, oder sie bricht ein und tritt zurück. Solange Neid sich aufgrund mangelnden Interesses und mangelndem Druck immer aus der Affäre ziehen kann, solange wird sie bleiben, egal, wie Deutschland spielt.
    Denn qualitativ unterscheidet uns von Dänemark letztlich eigentlich nur noch eine Nadine Angerer. Tore schießen können die auch, wie gesehen (gegen Frankreich, Norwegen und Schweden).

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  • Kika sagt:

    @ Sheldon: „Denn qualitativ unterscheidet uns von Dänemark letztlich eigentlich nur noch eine Nadine Angerer.“

    Dänemark hatte die Elfmetertöterin Lykke Petersen, gegen die Schweden gleich zu Beginn zwei Elfer nicht rein bekam. Außerdem hat sie die Französinnen rausgeschmissen. Konntest du nicht wissen, weil du es nicht gesehen hast. Aber du musst einen anderen Unterschied suchen.

    „Klar, man hat die EM gewonnen, doch man hat dabei gerade einmal 6 Tore in 6 Spielen geschossen. Das hat Schweden fast in einem Spiel geschossen.“

    Es wurden mehr als 20 Tor weniger geschossen als bei der EM 2009. Die Torhüterinnen waren heuer besser, die Abwehr doppelte auf den Flügeln besser und die Stürmerinnen haben sich nicht verbessert oder darauf eingestellt.
    Insgesamt wurde viel mehr gelaufen als 2009, leider hat die Passgenauigkeit sich dem höheren Tempo noch nicht angepasst. Deswegen die Fehlpassorgien.

    Deutschland gewann dreimal mit 1-0, aber bei der EM 2009 waren einige Spiele auch ganz knapp. Damals stand es im Eröffungsspiel gegen Norwegen bis zur 90. Minute durch einen Foulelfmeter 1-0, dann wurden noch drei Tore geschossen. Gegen Italien hat man damals 2-1 gewonnen, gegen Island 1-0.
    Es war nicht alles soooo gut damals und heuer nicht alles sooo schlecht.

    Der Auftritt Neids im Aktuellen Sportstudio warf eine Frage auf: Warum wird sie trotz der EM immer noch so scharf kritisiert ? Neids Antwort: Erfolgs-Neid.

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  • Augustus sagt:

    Aufderen Erfolg bin ich nicht neidisch.

    Frau Celia ist keine Torjägerin. Aber die durfte auch nur mit weil sie ein Liebling der Trainerin ist.onden verletzten rechtfertigtn lediglich Laudehr und Krahn die Nominierung.

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  • Augustus sagt:

    Luisa Wensing hat als Stammspielerin des VFL Wolfsburg das TRIPLE gewonnen. Sie technischbeser als Krahn oder Bartusiak.

    Celia hatzum1. Mal in einem Finale gestanden. Im Verein hat diese Person nichts erreicht. Popp dagegen schon. Sowohlmit dem FCR als auch mitdem VFL. Das schafft die Celia nie.

    POPP und wensing sind keine ALTERNATIVEN, sondern STAMM!

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  • Karl sagt:

    @augustus: Das seh ich anders. Zumindest war sie schon 3 mal beim Algarve cup finale und soweit ich weis auch bei der u19wm. Und sollte es tatsaechlich das erste finale gewesen sein dann hat sie das doch bestens bestanden mit dem Pass zum Siegtreffer. Vereinsfussball ist sowieso was voellig anderes als Nationalelf , aber mit dem FFC Frankfurt koennte es ja auch bald mit einem Vereinstitel klappen.

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