DFB-Auswahl will skandinavisches Finale verhindern

Von am 24. Juli 2013 – 10.39 Uhr 32 Kommentare

Die deutsche Nationalmannschaft kämpft heute Abend ab 20.30 Uhr (live im ZDF und auf Eurosport) um den Einzug ins Finale der Europameisterschaft. Mit Gastgeber Schweden steht der DFB-Elf vor ausverkauften Rängen die bislang offensivstärkste Mannschaft dieser Titelkämpfe gegenüber.

„Wir wissen, dass Schweden gerade im Spiel nach vorne sehr, sehr stark ist. Nicht umsonst haben sie 13 Tore geschossen. Da müssen wir sehr aufmerksam sein, sehr gut zusammenarbeiten, Räume gut eng machen“, so Bundestrainerin Silvia Neid.

Schweden hat Spaß
In vielen großen Turnieren der letzten Jahre standen sich Deutschland und Schweden gegenüber – zumeist mit dem besseren Ende für die DFB-Auswahl. Doch diesmal könnte es ausgeglichen sein wie nie. Während die Deutschen bislang spielerisch noch nicht überzeugten konnten, haben die Schwedinnen ihre Nervosität des Eröffnungsspiel längst abgelegt. Und während in den letzten Tagen immer wieder diskutiert wurde, auf welcher Mannschaft denn nun der größere Druck liege, bleibt zumindest eines festzuhalten: Die EM-Euphorie scheint sie bisher eher anzuspornen als zu lähmen, und sie strahlen auf dem Platz aus, was der DFB-Auswahl etwas abhanden gekommen zu sein scheint: Spaß am Spiel.

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Zwischen drei skandinavischen Teams
Wieviel das wert ist, wird sich freilich erst heute Abend zeigen, denn das Spiel der Französinnen gegen Dänemark hat unlängst wieder belegt, dass jede Partie bei Null anfängt und Vergangenes in den 90 oder 120 Minuten auf dem Platz nicht zählt. „Wir sind im Halbfinale, darauf sind wir stolz. Die Mannschaft hat Großes geleistet“, sagt Neid. In der Runde der letzten vier steht sie mit ihrer Mannschaft nun zwischen drei skandinavischen Teams und möchte ein rein skandinavisches Finale verhindern.

Anja Mittag wäre eine Alternative im Sturm. © Mirko Kappes

Anja Mittag wäre eine Alternative im Sturm. © Mirko Kappes

Wie fit ist Okoyino da Mbabi?
Ob Célia Okoyino da Mbabi nach ihrer Oberschenkelverletzung dabei mithelfen kann, wird Neid – auch mit Blick auf den Gegner – erst kurzfristig bekannt geben. Die Stürmerin sei „schwierig zu ersetzen, weil sie laufstark und unbequem für den Gegner ist, weil sie gute Laufwege hat und damit sehr viele Räume kreiert, und weil sie vorm Tor zur rechten Zeit auch immer da ist.“ Sollte sie aber nicht einsatzfähig sein, steht Anja Mittag bereit, um auf ihrer Lieblingsposition zu spielen.

Effektives Sturmduo
Unterdessen wird auch auf der deutschen Viererkette ein Augenmerk liegen, schließlich wird die sich gegen den schwedischen Sturm aus Kosovare Asllani un Lotta Schelin behaupten müssen. „Sie [Lotta Schelin] hat eine absolute Coolness vor dem Tor und kann aus nichts ein Tor machen“, so Mittag. Nach dem verschossenen Elfmeter im Eröffnungsspiel führt Schelin mittlerweile die Torschützenliste dieser EM an. Technisch und spielerisch ist Schweden sicherlich nicht auf dem Niveau von Frankreich, aber das ist nichts wert, wenn man am Ende die Tore nicht macht – und da hat Schweden eben das effektive Sturmduo in den eigenen Reihen.

Noch nie Remis
Es wird heute Abend das 21. Duell der beiden Teams sein, und bislang endete noch nie ein Spiel unentschieden. 14 Mal gewann die DFB-Elf, sechsmal Schweden. Geleitet wird die Partie von der Schweizer Schiedsrichterin Esther Staubli.

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32 Kommentare »

  • mas sagt:

    wer Pohlers und Islaker zu hause lässt, darf nicht meckern, wenns im Sturm Probleme gibt

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  • speedy75 sagt:

    Wenn die Mädels heute abend das zeigen, worauf wir nun schon die EM über warten dann kommen sie zurecht weiter. Sollte das Gekicke heute Abend aber weiter so sein wie bisher kommt Schweden weiter.

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  • timmy sagt:

    Von mir aus 5:0 für Schweden. 🙂

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  • holly sagt:

    mein Tipp für heute abend ist das Schweden mit 2 Toren Unterschied gewinnt.
    Im Finale spielen die Gastgeber gegen Dänemark. Die Norwegerinnen konnten mich auch noch nicht richtig überzeugen. Das 3:1 gegen schwache Spanierinnen sollte man nicht zu hoch bewerten.

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  • enthusio sagt:

    Ich verlasse mich nur noch auf die Tipps von User Maskal69 und mir. 🙂
    Die zahlreichen „Unheilspropheten“ hier im Forum haben ja bislang nur bewiesen, dass sie nichts wissen und nichts richtig vorhersagen können. 🙂

    @Maskal69:
    ich sehe Deinem Orakel voller Vorfreude und Spannung entgegen …

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  • never-rest sagt:

    Trotz der mehrheitlich schlechten bis entäuschenden Leistungen im bisherigen Turnierverlauf hoffe ich natürlich, dass heute endlich der Knoten platzt und die Deutsche N11 mit ihrem besten EM-Spiel die Schweden knackt. Bleibt es aber bei den bisherigen Leistungen, sehe ich Schweden mit dem Heimvorteil im Rücken als Sieger, auch wenn die Trekronners mit einer N11 in Normalform sicherlich schlagbar sind.

    Gespannt bin ich, wie SN aufstellt, wenn Celia tatsächlich verletzt ausfällt. Die 1. Wahl von SN für die Sturmspitze ist dann – vermute ich einmal – A. Mittag und nicht Lotzen, auch wenn sich Mittags Starteinsatz mit ihren bisherigen Leistungen nicht rechtfertigen lässt. Aber vor großer Kulisse in ihrer Wahlheimat Schweden kommt von Mittag ja vielleicht heute abend endlich ihr goßer Auftritt. Zu wünschen wäre es ihr und der N11. Ansonsten würde ich es mit 2. Spitzen Lotzen und Laudehr versuchen, die im Sturm ständig rochieren sollten.

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  • wrack sagt:

    Meine fußballförmige Kristallkugel sagt mir, dass die deutschen Fans nach dem Spiel wie erlöst sein werden…

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  • Detlef sagt:

    Frau Bundesgöttin meinte zu Celia;
    „Die Stürmerin sei “schwierig zu ersetzen, weil sie laufstark und unbequem für den Gegner ist, weil sie gute Laufwege hat und damit sehr viele Räume kreiert, und weil sie vorm Tor zur rechten Zeit auch immer da ist.”

    Jaja, es ist schon ein Jammer, daß es im Land mit den meisten Fußballerinnen in Europa nur eine einzige echte Topstürmerin zu geben scheint!!! 🙁
    Zumal diese als Mittelstürmerin weniger Tore in diesem Turnier erzielen konnte, als zB die schwedische Innenverteidigerin Nilla Fischer, die nur bei Standarts mit nach vorn geht!!! 😉

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  • Dummkopf sagt:

    Dem speedy kann man nur zustimmen.
    Man hofft irgendwie ja noch.

    Immerhin hat man sich sogar als so clever erwiesen, und versucht, den Schwedinnen die Favoritenrolle zuzuweisen.

    Selbstschutz? Angst?

    Wenn in der gleichen PK dann zu hören ist das die beste Spielerin der schwedischen Liga (Mittag) eine deutsche ist, die aber hier nicht zu den Top11 gehört. – Also kurzgesagt SCHLECHTESTE DEUTSCHE SPIELERIN immer noch besser als beste SCHWEDIN. (ok Schelin spielt nicht in Schweden, ändert aber auch nicht gravierend viel)

    Ausserdem keine Sorge: Es gibt ja noch die glücklichen Fügungen:
    Verletzungen (eine Verlatzung von Babi würde sich da garantiert irgendwie wieder pos. auswirken), eigene NorwegenB-Niederlage ohne auszuscheiden, aber Frankreich-Ausscheiden ohne Niederlage …
    Da kann gar nichts schiefgehen.

    2 Eigentore Schweden in den ersten 15Min, dann Ausgleich und Powerplay Schweden mit 2 verschossenen Elfmetern und 3 Lattentreffern. In der 90Min aber Konter Deutschland und die nach vorne geeilte Krahn bekommt im Fallen, da sie von einer Schwedin gefoult wurde den Ball derart an den Kopf, dass ein unhaltbarer Kopfballtorpedo aus 35m Entfernung daraus entsteht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    …können 58% lügen? 😀 😀 😀

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  • gerd.karl sagt:

    ich sage mal, im gegensatz zu den vielen turbine fans und nati hassern, 3-0 für deutschland.

    und bitte, wer hat das gruppenphase aus der engländerinnen prophezeit.

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  • ziefle sagt:

    Leider gab es seit Sonntag keinen Trainer(innen)wechsel vom DFB.

    SN (den Begriff Bundesgöttin finde ich klasse und treffend) erreich die Mannschaft nicht mehr. (5,-Euro für´s Phrasenschwein).

    Den Spielerinnen würde ich es gönnen. Für den deutschen FF es mir wünschen, aber so richtig daran glauben tue ich nicht.

    Wenn die Spielerinnen versuchen alle Anweisungen der Trainerin zu vergessen (bspw. beim Freistoß über den Ball springen, kein Spielaufbau aus der IV, manche Spielerinnen die nur noch auf´s Tor schießen oder auch gar nicht mehr usw.) und das spielen was und wie sie es können und dann noch sich selbst einwechseln wie einst Günther Netzer, kann es funktionieren mit dem Finale.

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  • schnappa sagt:

    Mein Tipp:
    Deutschland macht sein bestes Spiel des Turniers, scheidet mit 1:3 aber trotzdem aus.

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  • Altwolf sagt:

    Ich sehe heute ein anderes Spiel auf uns zu kommen,in dem sich Schweden einer kämpferischen und sich steigernden deutschen Mannschaft gegenüber sieht,die sich vielleicht jetzt auch „zusammengerauft“ hat.Es wird den Schwedinnen heute nicht die Leichtigkeit ermöglicht Fußball zu spielen und auch ihre nicht so sattelfeste Defensive (Ausnahme bisher N.Fischer)in mehr Drucksituationen kommen als bisher.Auch werden sie den Respekt gegenüber unserer Mannschaft nicht ganz ablegen können,denn gerade L.Schelin hat zuletzt die „beißenden“ Deutschen kennengelernt und die gehen gar nicht erst in einen Schönspielmodus, wie es die Französinnen gerne ausüben, sondern ich erwarte ein sofortiges Pressing auf das schwedische Mittelfeld.Dann muß sich zeigen,ob die nach Einschätzung von S.Neid „Weltklassebesetzung“ Schwedens sich dagegen durchsetzen kann.Tut sie das,ist es auch verdient dann im eigenen Land das Finale zu spielen.

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  • Tyrion sagt:

    Vorgebaut hat Frau Neid ja schon: Schweden ist als Gastgeber klarer Favorit gegen eine deutsche U23.
    Wobei bei der (vermutlichen) Aufstellung:
    Angerer- Meier,Krahn,Bartusiak,Cramer-Kessler,Gößling-Lotzen,Marozsan,Laudehr-Mittag
    ja nur Meier,Cramer und Lotzen „echte“ U23 sind(Marozsan zwar altersmäßig auch, aber gefühlt ein „alter Hase“).

    Allein: das Potential ist ja da(siehe Vorbereitung) und zu verlieren hat die Truppe ja auch nichts mehr.

    Mein Tip: es wird knapper als so mancher erwartet mit dem besseren Ende für die Schwedinnen.

    Und das wäre auch gut so, weil es einem den Glauben an den Fussballgott nehmen würden, wenn gleich beide Teams, die diese Euro positiv geprägt haben, vorzeitig nach Hause müssten!

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  • Mosan sagt:

    Interessant, dass die beiden Mannschaften kein Unentschieden kennen, wenn sie aufeinander treffen. Wäre nämlich mein erster Tipp gewesen. Ich erwarte nach anfänglicher Sturm & Drang Phase der Schwedinnen ein eher durchwachsenes und verkrampftes Spiel. Die Schwedinnen haben einiges ihrer Nervosität ablegen können. Ob das was wert ist, zeigt sich allerdings erst heute gegen Deutschland.

    Bin gespannt ob Neid sich für Lotzen oder Mittag entscheidet. Momentan ist es ja schwer ihre Wechsel vorauszusagen.

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  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Wo nimmst Du diesen Zweckoptimismus her???
    Ich möchte keiner Deutschen das Wollen, und schon gar nicht das Können absprechen, aber im Italien-Spiel hat (außer Simone Laudehr) niemand auch nur Normalform erreicht!!! 🙁

    Die Abwehr möchte ich hier mal positiv ausklammern, die außer zwei gefährlichen Situationen nichts zugelassen haben!!! 🙂

    Aber Schweden ist ein anderes Kaliber als Italien, und erst Recht als Island!!!
    Und nur gegen das kleine Vulkaninselreich konnte man bisher eigene Tore erzielen!!!

    Als TURBINE-Fan bin ich natürlich auch ein großer ANJA MITAG-Fan, und halte sie auch weiterhin für eine der besten Stürmerinnen der Welt!!! 🙂
    Aber irgendwie kommt ihre Genialität in der Natio nicht zur Geltung, und ich fürchte, daß sich das auch heute nicht ändern wird!!! 🙁

    Fischer und Rohlin sind sicher nicht unfehlbar!!!
    Aber beide strahlen da hinten eine Arschruhe aus, die wirklich fasziniert!!! 🙂
    Sogar die in Frankfurt aussortierte Thunebro konnte bisher meine anfänglichen Bedenken zerstreuen, und spielt eine sehr gute EM!!! 🙂
    Die Entdeckung dieses Turniers ist für mich aber Jessica Samuelsson, die ähnlich wie JENNY CRAMER im deutschen Team nicht mehr wegzudenken ist aus der schwedischen Viererkette!!! 🙂

    Lotta Schelin dürfte sich wohl weniger an die “beißenden” Deutschen erinnern, als an die vielen vergebenen Großchancen ihres Vereins im CL-Finale!!! 😉
    Mit 5 Treffern hat sie aber bereits bewiesen, daß sie es noch kann, und sie wird heute abend den Rekord von Inka Grings jagen!!!
    Und da werden es Bartusiak und Krahn nicht so einfach haben wie mit Panico, der sie ja noch bis aufs Klo gefolgt sind!!! 😉
    Heute gibt es noch eine Kosovare Asllani, und eine Josefine Öqvist in Topform zu bewachen!!!
    Zudem muß man auch auf eine Marie Hammarström achten, und auch eine stark verbesserte TONI GÖRANSON könnte wieder zum Einsatz kommen!!!

    Ich bin sehr gespannt, ob Deutschland so einen riesigen Leistungssprung machen kann, um die Gastgeberinnen noch vom Finaleinzug abzuhalten!!!
    Der Erwartungsdruck scheint für die Schwedinnen eher berauschend als fesselnd zu wirken, was für mich auch mit der ausgezeichneten Arbeit von Pia Sundhage zu tun hat!!!

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  • mopsi sagt:

    Ihr werdet alle überrascht werden: heute Abend gewinnt die deutsche Nationalmannschaft!!!!!

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  • Maskal69 sagt:

    @enthusio
    Ich hatte schon gestern mein Kommentar zum Ausscheiden Frankreichs, DFB und den Halbfinals abgegeben, ist aber nicht veröffentlicht worden 🙁

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  • Lucy sagt:

    Ich tippe auf ein 1:0 für D 😉

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  • Grace Kelly sagt:

    Am schönsten sind die Siege, bei denen man vorher sicher ist, die Hucke voll zu kriegen.

    Neid werden wir nach Erreichen des Halbfinales eh nicht los, dann können wir wegen mir auch gerne wieder Europameisterin werden. Und weiter vergeblich hoffen, dass Neid aus Fehlern lernt und einiges in Bezug auf Nominierungen und Vorbereitung ändert.

    Im Fußball ist alles möglich, in KO Turnieren eh, aber ich denke die Mannschaft hat gezeigt, dass sie einfach nicht eingespielt ist, die Laufwege und Positionswechsel nicht funktioneren usw. usw… Glaube kaum, dass das gegen Schweden reicht.

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.Es ist die Psychologie des Mannschaftssportes, die mich eine solche Spielsituation erwarten läßt.Die Entscheidung wird die Einstellung zum Spiel zu Gunsten der einen oder anderen Mannschaf tbringen und da sehe ich die deutsche Mannschaft mit einem kleinen Vorteil,da sie wissen,daß sie es besser können und deshalb unbedingt endlich zeigen wollen (natürlich alles hypothetisch).Es ist spannend.

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  • wrack sagt:

    @ Tyrion: „Vorgebaut hat Frau Neid ja schon: Schweden ist als Gastgeber klarer Favorit gegen eine deutsche U23.“

    Jau, das fand ich zuerst auch ziemlich drüber, ist aber wohl etwas mehr als self-handicapping. Das ist auch eine nette Provokation Richtung Sundhage und Schweden. Apropos Provokation: In der Sport Bild fordert Schröder „einen Mann für die Frauen [Nationalfrauschaft]“. Nein, nicht, was manche jetzt meinen könnten (soooo schlimm ist es noch nicht beim alten Herr), er meint damit wohl einen explizit männlichen Bundestrainer. Mit der Erfüllung dieser Forderung wären dann ja alle Probleme der Nationalmannschaft gelöst. Frauen in die Küche ! 😉

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  • Michele sagt:

    Mit Maro gegen Schweden! Die Neid lernt auch nichts aus ihren Fehlern. Mittag darf trotz ihrer schlechten Leistung gegen Italien auch wieder spielen! Für was hat sie den Bajramaj mitgenommen? Behringer wäre auch lieber daheim geblieben, als sich die ganze Zeit auf die Bank zusetzen!

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  • Bernd Zeller sagt:

    wir können uns hier alle die Finger wund schreiben … ADA HEGERBERG oder PERNILLE HARDER werden die EM rocken 🙂 … obwohl der Tanz von Lotta auch recht nett anzuschauen ist :)… ansonsten nach dem Abpfiff: shake hands for peace

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  • bneidror sagt:

    Die Forderung nach einem Mann im Trainerstab der Nationalmannschaft wird DFB-Torwarttrainer Michael Fuchs ein wenig seltsam finden.

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  • Fuxi sagt:

    @wrack

    Mit der Erfüllung dieser Forderung wären dann ja alle Probleme der Nationalmannschaft gelöst.

    Es gibt verhältnismäßig wenige Trainerinnen. Der Anteil derer, die für die Natio kompetent genug wären (geschweige denn qualifiziert), ist noch geringer. Es bleiben zu wenige Ex-Aktive dem Sport erhalten, anders als bei den Männern, und wo sind die Diplom-Sportlehrerinnen?

    Ist es wirklich immer im Sinne des Frauenfußballs, wenn er ausschließlich eine weibliche Veranstaltung ist, mit Schiedsrichterinnen, die nicht wegen ihrer Qualität Bundesliga pfeifen, sondern nur deswegen, weil sie Frauen sind, und mit Trainerinnen, für die u. U. das gleiche gilt? Immerhin ist einer der einst profiliertesten deutschen Nachwuchstrainer im Frauenbereich männlich: Ralf Peter. (Was nicht bedeutet, dass ich ihn als Bundestrainer fordern würde – ich will nur drauf hinweisen, dass es offenbar kompetente männliche Trainer gibt, die den deutschen Frauenfußball voranbringen.)

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  • Mosan sagt:

    Nuja. Du brauchst aber die „Pionierinnen“, um auch Vorbilder zu generieren. Stets auf die männlichen Kapazitäten zu setzen, ist im besten Falle faul. Ich hätte wohlgemerkt nichts gegen einen männlichen Nationaltrainer, würde es aber weiterhin gerne sehen, dass auch abseits des Feldes Funktionen von Frauen übernommen werden. Mit anderen Worten halte ich eine „Frauenquote“ für wichtig, nur muss man diese nicht immer dogmatisch umsetzen.

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  • wrack sagt:

    @ Fuxi: „Ist es wirklich immer im Sinne des Frauenfußballs, wenn er ausschließlich eine weibliche Veranstaltung ist, mit Schiedsrichterinnen, die nicht wegen ihrer Qualität Bundesliga pfeifen, sondern nur deswegen, weil sie Frauen sind, und mit Trainerinnen, für die u. U. das gleiche gilt?“

    Im Sinne des FF wäre es, die Realität an die Realität angelehnt zu beschreiben. FF ist alles andere als eine „ausschließlich … weibliche Veranstaltung“ und entwickelt sich genau in die Gegenrichtung. „Weibliche Veranstaltung“ trifft nur bei den Aktiven bzw. auch Schiedsrichterinnen, welche auch zu den Aktiven zählen, zu. Ansonsten wird der FF sowohl organisatorisch als auch bei den Fans von Männern dominiert. Das ist prinzipiell okay, solange man das Geschlecht nicht als Ausgangskriterium für exklusive mentale, charakterliche oder berufliche Fähigkeiten hinstellt. Sexismus wird so definiert und genau dieser Voreingenommenheit hat sich Schröder durch die explizite Benennung des Geschlechts schuldig gemacht. Abgesehen davon, dass er die EM hätte abwarten können, um seine Kommentare abzugegeben.

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  • Altwolf sagt:

    Von einer „Frauenquote“ sollte man auf diesem Niveau mal die Finger lassen und grundsätzlich nach Leistung und Kompetenz beurteilen und entsprechend Funktionen besetzen und Aufgaben verteilen.Trotzdem müssen beim FF ,eine entsprechende Fähigkeit vorausgesetzt, auch in den Funktionen Frauen die Kompetenz haben dort verantwortlich zu sein.Wenn ich die Aussage von R.Kellermann (Trainer d.VFL WOB) mal berücksichtige, haben Männer sich bei den „Eigenarten“ der Frauen als Spielerinnen sehr umzustellen,da allein der Umgang mit ihnen ein anderer sein muß.Auch wenn e. Trainer Hauptverantwortlicher ist,sollte immer auch ein weiblicher Co-Trainer (in WOB jetzt B.Carlsson) u.auch Betreuer zugegen sein,wie auch ein weiblicher Physiotherapeut, genauso wie es umgekehrt bei einer Trainerin auch e.männlichen Co-Trainer geben sollte.Die Denkweise und auch Sensbiität dieser besonderen Gruppe sollte sich dadurch als Symbiose positiv ergänzen.
    So als Randbemerkung: WOBs bisheriger männlicher Co-Trainer M.O.Stricker ist jetzt bei e.Trainerin als Co-Trainer (BC Cloppenburg)tätig.

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  • Detlef sagt:

    Ich bin da ganz bei Fuxi!!!
    Es ist nicht die Frage, ob ein Mann grundsätzlich besser ist als eine Frau (oder umgekehrt), sondern es ist die pure Quantität!!!
    Männer sind halt überall noch in der klaren Mehrzahl, sowohl bei den Schiedsrichtern, als auch bei den Trainern!!!
    Und da ist dann die Qualität logischerweise insgesamt höher, da auch die Konkurrenz insgesamt größer ist!!!
    Wenn man für eine Frauenqote ist, warum dann nicht auch im MF???
    Bibi Steinhaus zeigt ja, daß Frauen durchaus körperlich dazu in der Lage sind, 2. Liga im MF zu pfeifen!!!
    Also weibliche Schiris zum MF, und männliche Schiris zum FF!!!
    So wäre allen geholfen!!!

    Bei den Trainerinnen ist wohl noch etwas mehr Zeit nötig, bis eine Frau einen MF-Verein trainieren wird!!!
    Hierzu wären wohl ähnlich hohe Toleranzhürden zu überwinden, wie bei bekennenden schwulen Fußballern im Profibereich!!!
    Derzeit müssen sie wohl mit Jobs im FF Vorlieb nehmen!!!
    Ich glaube aber auch, daß ihre Anzahl in Zukunft weiter zunehmen wird, da sich auch die finanzielle Situation der FF-Vereine weiter verbessern wird, und somit auch gute Gehälter gezahlt werden können!!!

    @wrack,
    Bernd Schröder kann man sicher Vieles vorwerfen, aber Sexismus ganz gewiß nicht!!!
    Ich kenne den Artikel aus der BLÖD nicht, und wäre auch vorsichtig, ob er da überhaupt richtig zitiert wurde!!!

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  • Grace Kelly sagt:

    @ Detlef, die genaue Definition von Sexismus ist sicher subjektiv, aber ich würde dabei den Frauen den Vortritt vor mittelalten Männern gehen. Ich nenne Bernd Schröder zwar nicht Sexist, aber er lässt regelmäßg den unerträglichen Altherrenchauvi raushängen.

    Abgesehen davon kriegen wir vor 2015 eh keinen neuen Trainerstab.
    Und ich muss sagen, dass mir bei aller Neidabneigung gestern imponiert hat, wie sie spontan mit und inmitten der Spielerinnen gefeiert hat. Das hab ich noch nie gesehen.

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