Deutschland steht im EM-Finale

Von am 24. Juli 2013 – 23.10 Uhr 64 Kommentare

Die deutsche Nationalmannschaft steht im Finale der Europameisterschaft. In einem packenden und ausgeglichenen Halbfinale besiegte die DFB-Elf Gastgeber Schweden mit 1:0 (1:0).

Bundestrainerin Silvia Neid reagierte auf den verletzungsbedingten Ausfall von Célia Okoyino da Mbabi und brachte Anja Mittag als Sturmspitze. Außerdem kehrte Dzsenifer Marozsán in die Startelf zurück. Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine hochklassige und temporeiche Begegnung. „Wir wollten uns auf keinen Fall hinten reinstellen, das ist nicht unser Spiel“, so Marozsán, und entsprechend ergaben sich Chancen auf beiden Seiten.

Offensive Mannschaften
„Das Spiel war nervenaufreibend und super-spannend“, so Torhüterin Nadine Angerer. Schon in den zehnten Minute hatte Marozsán die Chance zur Führung, köpfte jedoch die Hereingabe von Simone Laudehr am Tor vorbei. Fünf Minuten später klärte Sara Thunebro einen Schuss von Annike Krahn auf der Linie. Beide Teams zeigten vor 16 608 Zuschauern offensiven Fußball, und so ergaben sich auch auf schwedischer Seite Möglichkeiten. Lotta Schelin schoss in der 16. Minute am Tor vorbei, in der 22. Minute traf Josefine Öqvist nach einem schönen Lauf auf der rechten Seite nur das Außennetz.

Anzeige
Dzsenifer Marozsán erzielte den Siegtreffer. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Dzsenifer Marozsán erzielte den Siegtreffer. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Siegtreffer von Marozsán
Besser machte es Marozsán in der 33. Minute, als sie im Laufduell mit Charlotte Rohlin in den Ball grätschte und ihn zum 1:0 verwandelte. Kurz vor der Halbzeit klärte Schwedens Torhüterin Kristin Hammarström einen Aufsetzer von Laudehr, und so blieb es beim 1:0-Halbzeitstand.

Schwedischer Treffer aberkannt
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen. Im Vergleich zu den bisherigen Spielen zeigte sich die Mannschaft ballsicher, nicht so fehleranfällig und konnte auch spielerisch überzeugen. „Robust sein in Zweikämpfen, aber auch eroberte Bälle verteilen und die schwedische Mannschaft auseinanderziehen“, beschrieb Neid die Marschroute, wobei sich Schweden ebenbürtig zeigte, aber seine Chancen nicht nutzen konnte. In der 49. Minute wurde ein Schuss von Schelin zur Ecke geblockt – nach 62 Minuten traf sie ins Schwarze. Das Tor wurde wegen Abseits jedoch nicht gegeben. Dennoch war diese Aktion der Auftakt eines schwedischen Sturmlaufs. Viel Glück hatte die DFB-Elf als Öqvist kurz darauf nur den Pfosten traf (69.), außerdem scheiterte Kosovare Asllani mit einem Drehschuss (73.).

Die Deutschen ließen sich jedoch nicht in die eigene Hälfte drängen, sondern waren weiter darum bemüht, selbst die Initiative zu ergreifen und die Schwedinnen zu beschäftigen, die ihrerseits in der Schlussphase nicht mehr zwingend genug agierten.

Finale am Sonntag
Im Endspiel trifft die DFB-Auswahl am Sonntag (16 Uhr, live in der ARD und auf Eurosport) in Solna bei Stockholm auf den Sieger der Partie Norwegen gegen Dänemark. Das Nachbarschaftsduell wird morgen um 20.30 Uhr (live auf Eurosport) in Norrköping ausgetragen.

Tags: ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

64 Kommentare »

  • gerd.karl sagt:

    ja ja ja ja, der gerd.karl hatte mal wieder recht, zwar nicht 3-0 sondern 1-0.
    aber ich hatte mal wieder den richtigen riecher, tolles spiel der deutschen mannschaft, tolle torchancen herrausgespielt und gekämpft wie die löwinen.

    deutschland im finale wie vorhergesagt. geiler abend.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    Das war Werbung für den FF mit einer so hohen Intensität von der ersten bis zur letzten Sekunde, wie ich sie so beim FF noch nicht gesehen habe.Da standen 2 wirkliche Teams auf dem Platz,wo jeder für jeden gekämpft hat und sicher der glücklichere gewonnen hat.Heute habe ich die D.Marozsan gesehen,die ich vor Kurzem als 10er Spielerin beschrieben habe.Das war heute für sie eine klare Positionierung mit den nötigen Räumen.Auch wenn es positionsbedingt einige Schwächephasen gegen diese entfesselt spielenden Schwedinnen gegeben hat, sollte man allen eine tolle Leistung bescheinigen und niemanden besonders herausheben.

    (0)
  • timmy sagt:

    Also doch wieder Europameister und Friede, Freude, Eierkuchen.

    Freut mich für die jungen Wilden allerdings doch enorm.

    (0)
  • Ellis sagt:

    Endlich Raum für Mittag und Maroszan. Bitte die gleiche Aufstellung im Finale, danke!

    (0)
  • GB sagt:

    Super Spiel, hätte ich so wirklich nicht erwartet. Spielerisch geht da im Finale noch was, vom Einsatz her ist das aber kaum noch zu übertreffen!!! Beeindruckend Anja Mittag, die unheimlich viel gerannt ist, genauso wie Kessler,Goeßling und Cramer, die irgendwie immer noch zwischen Ball und Tor stand!!! Und eine Lotta Schelin hatte heute gegen Saskia Bartusiak nichts zu melden! War unheimlich spannend, gerade als die Deutschen ab der 75. Min stehend ko waren!!!

    (0)
  • Spielerfrau sagt:

    Glückwunsch an Maro – sie hat diesen Erfolg wirklich verdient!

    Für mich heute die Leistung einer Mannschaft auf dem Platz – mit einer gehörigen Portion Glück (Treffer von Schelin) und einer zu nervös agierenden schwedischen Mannschaft, insbesondere in der zweiten Spielhälfte, in der sie das Ruder hätten rumreißen können.

    Für Sundhage tut es mir insbesondere Leid, und ich hätte einer charismatischen Mannschaft, die nach einem verhaltenen Start so gut aufspielt, gerade im eigenen Land mehr gewünscht!

    Über die Bilder am Ende einer im Kreise jubelnden Natio habe ich mich sehr gefreut – und einer fast erlöst erscheinenden, lockeren Natze (die im Interview wieder die „Alte“ war)!

    OT, sehr nervig übrigens der Moderator, der eine übersprudelnde Rottenberg, die in Schweden einen gute Job macht, immer versucht hat zu bremsen.

    (0)
  • wrack sagt:

    Fantastisches Fußballspiel und das hätte ich auch geschrieben, wenn Schweden der Ausgleich (und später der Sieg) noch gelungen wäre. Schweden hat aber sein Deutschland-Trauma (Umschreibung für „Pech“ oder das fehlende Tor) nicht überwunden. Nachdem nach rund 10 Minuten schwedischen Pressings Maros große Kopfballchance kam, senkte sich die Waage in der ersten Halbzeit zugunsten des deutschen Teams. Schweden hielt zwar dagegen, aber gefährlicher waren hier die Deutschen. Der Führungstreffer war folgerichtig. Deutschland hätte auch mehrfach inc. 2. Halbzeit das 2-0 machen können, aber dann wäre vielleicht einiges von der Dramatik verloren gegangen, die ich als Erinnerung nicht missen will. 1-0 – Neuer Spielstand und wieder senkte sich die Waage, die zweite Halbzeit gehörte Schweden. Nur machte Schweden den Ausgleich nicht, obwohl die Chancen da waren.
    Was für ein Einsatz auf beiden Seiten ! Was für ein Tempo ! Und das ohne Celia mit diesem jungen-alten Team. Ich bin mit der Vorrunde jetzt doch schon versöhnt. Egal, wie das Finale ausgeht, an dieses Spiel werde ich oft denken. Und ich werde es hervorholen, wenn jemand noch einmal Krahn und Bartusiak vorzeitig in den Ruhestand schicken will 😉 . Obwohl ich keine hervorheben oder zurückstellen will – das war ein TEAM.

    (0)
  • shane sagt:

    na, timmy, da sind wir noch nicht. und wär eigentlich witzig, wenn’s dänemark macht.

    (0)
  • never-rest sagt:

    Eine tolle Energieleistung unserer N11 und letztlich ein glücklicher Sieg in einem spannenden Spiel auf Biegen und Brechen. Wie ich gehofft habe, die beste Leistung der Mannschaft im Turnier reicht für den Einzug in das Finale, auch wenn weiterhin noch viel Luft nach oben ist im Kombinationsspiel.

    Das ganze Team war formverbessert, insbesondere die auch von mir zuvor oft gescholtenen A. Mittag und D. Maroszan waren insbesondere in der 1. Hz. sehr gut drauf. Dazu eine starke Achse von N. Angerer über Bartusiak, N. Keßler und S. Laudehr, was nicht heißen soll, dass die anderen Spielerinnen ihre Rolle ncht gut gespielt haben. Freue mich jedenfalls auf das Finale am Sonntag.

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    Immerhin einmal Werbung für Frauenfussball
    anstatt für Frauen hinter den Herd von der deutschen N11.

    Da bricht man ja schon in Jubelarien aus.

    Wer gerne ein wenig weiterdenkt (zB an das nächste Spiel) fragt sich aber natürlich weiterhin, warum dieses Minimalniveau vorher 4mal so meilenweit unterboten wurde und wann es wieder passiert.

    Schweden war schliesslich die bisher einzige Mannschaft die wenigstens ein paar (4) Spielerinnen hatte, die den Deutschen das Wasser reichen können. (Fischer Seger Asllani Schelin)

    Die anderen hauten sich zwar aufopferungsvoll rein, kickten den Ball aber nur hoch und weit nach vorne, was eigentlich leicht zu verteidigen ist.

    Haben die trotz Dauerdruck in Hz2 irgendeine Schusschance aus dem Bereich 16-20m herausgepielt? Oder Aussenverteidiger, die irgendetwas nach vorne hätten produzieren können (wie es in Deutschland 5-10 gibt)?

    Nein, selbst Europas National-Team Nr.3 hätte grosse Probleme gegen BL Platz 1-4 Mannschaften.

    (0)
  • Mosan sagt:

    Eines der besten Frauenfußballspiele, die ich bisher sehen durfte. Vielleicht soagr das temporeichste über die vollen 90 Minuten. Hut ab an beide Teams. Das war Adrenalin pur!

    (0)
  • enthusio sagt:

    Was für ein Spiel, was für eine Dramatik, was für eine Steigerung unserer Mannschaft gegenüber den letzten vier Spielen ! Nach den starken Französinnen um Necib und Abily hat es auch für Lotta Schelin mit ihren ebenfalls sehr starken Schwedinnen in diesem Jahr zum zweiten mal nicht für einen wichtigen Titel gereicht. Das ist tragisch und das verweinte Gesicht von Schelin sprach Bände, zeigt aber erneut, dass mit deutschen Mannschaften im entscheidenden Moment doch immer noch zu rechnen ist, egal ob sie verletzungs- oder krankheitsbedingt stark gebeutelt sind. Und man kann nun wirklich nicht sagen, dass unsere Mädels sich gegen Schweden zum Sieg „gerumpelt“ haben. Schweden hat gegen Angerer ebenso wenig ein Tor erzielen können, wie schon neulich Lyon gegen Vetterlein. An der Chancenverwertung müssen demnach nicht nur unsere Mädels arbeiten, sondern auch die so sehr vergötterten Französinnen und Schwedinnen. Der deutsche Fußball ist – trotz mancherlei Defizite – auf europäischer Ebene immer noch im Spitzenbereich anzusiedeln, das hat dieses Halbfinal-Spiel klar gezeigt. Wir bleiben also auch nach dieser EM weiterhin die Nr. 2 der Weltrangliste. Das Maß aller Dinge im Frauenfußball sind und bleiben für mich ganz eindeutig weiterhin die US-Girls und eben nicht Frankreich oder Schweden, die jetzt unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet sind. Das ist für mich die wichtigste Erkenntnis dieser EM. Deutschland aber hat sich heute mit diesem Spiel den Respekt der Frauenfußballwelt zurückerobert.

    (0)
  • abc123 sagt:

    wundert mich ein wenig, dass nirgendwo angesprochen wurde, dass fischer in der ersten halbzeit mit gelb-rot vom platz fliegen müsste (minute 38 wenn ich das richtig in erinnerung habe).

    das tor wurde korrekterweise aberkannt.

    (0)
  • MatzeM sagt:

    Glückwunsch zum Erreichen des Finales. Herrlich intensiv und schnell, großartig gekämpft von beiden Teams und ein paar richtig schöne Spielzüge von beiden Temas gabs auch.
    Anja und Maro scheinen prächtig in der Mitte zu harmonieren, dazu Simon auf Außen, wo sie meiner Meinung nach VIEL besser ist als auf der 6, hat jemand Celia vermisst? Ich nicht. Nur das Mittelfeld fand ich wieder mal mäßig. Sie schaffen es einfach nicht, den Ball mal länger in den eigenen Reihen zu halten und das Spiel mal etwas zu beruhigen. Die Schwedinnen können das aber genau so wenig. Kann jemand Pia Sundhage verstehen? Toni Göransson hat ja mächtig Alarm gemacht und sah nach 65 Minuten noch nicht k.o aus. Ich hätte ihnen ja wirklich den Titel gegönnt, aber wer trotz bester Möglichkeiten das Tor nicht trifft…

    Auch mal ein dickes Lob an die Schiedsrichterinnen. Aber die beiden Teams haben ja sehr fair agiert. So mag man das.

    Matze

    (0)
  • Krissi sagt:

    @enthusio: DIESEN Kommentar würde ich jederzeit unterschreiben…nur eins gefiel mir nicht nach desem Spiel – und zwar Asllanis unsportlicher Kommentar…. aber sei es drum, unsere Mädels sollen einfach so spielen wie sie es heute gezeigt haben 😉

    (0)
  • Bernd Zeller sagt:

    Ok Ok zugegeben, die Leistung der deutschen Mannschaft war zumindest in der 1. Halbzeit gut..Moral und Teamgeist stimmten…Maro und Leo haben endlich mal ihre Schüchternheit abgelegt…Simone, Anja und Lena EINFACH GUT, sogar Saskia und Annike heute TOP … wenn das jetzt mal die Stamm-Elf wäre, könnte das was werden – also der Finaleinzug ist, auf dieses Halbfinalspiel bezogen, erarbeitet und gerechtfertigt … bei den Schwedinnen voll die mentale Blockade, war schon an der Körpersprache zu erkennen – Asllani hat mich während dem gesamten Turnier nicht überzeugt, Öqvist und Seger waren schwach und Sundhage kam mit ihren Auswechslungen zu spät … alles auf Lotta Schelin zu fixieren war zuwenig – aber, wie ich finde, ein starker Auftritt von der „Turbine“ Göransson

    @MatzeM: fiel gar nicht auf, dass die Nr. 9 fehlte, na, sie soll sich mal richtig auskurieren 🙂

    (0)
  • shane sagt:

    keine ahnung, welches spiel du gesehen hast, dummkopf, wenn du nur 4 schwedinnen findest, die mit den deutschen mithalten können. tonis aussteigen lassen zweier deutscher spielerinnen auf engstem raum zum beispiel hast du offenbar verpasst. und das schwedische innenverteidiger-duo rohlin/fischer ist evtl. auch nicht allererste sahne, aber mit krahn/bartusiak können sie durchaus mithalten.

    für mich ein schön anzusehendes spiel von beiden seiten, spannend vorallem (meine fingernägel sind hinterher nicht mehr hübsch anzusehen :-/ )! das aber halt genausogut andersrum hätte ausgehn können. schweden fehlte das quentchen glück, dass deutschland heute zweifelsohne hatte.

    (0)
  • pinkpanther sagt:

    Was ein geiles Spiel 🙂 unsere Frauen haben sich den Sieg mit dem (bislang) einzig richtig guten Spiel absolut verdient! Irgendwann in der zweiten HZ während einer Drangphase Schwedens – auch den Schwedinnen hätte ich einen Sieg gegönnt – dachte ich mal: mit so einer Leistung und solch einem tollen Spiel darfst du auch Ausscheiden … Der Grottenkick der Vorrunde ist zwar noch nicht vergessen, aber das heutige Spiel versöhnt dann doch etwas.
    Auch wenn der Sieg insbesondere einer tollen Mannschaftsleistung zu verdanken war, möchte ich doch eine Spielerin herausheben: Natze! Wie sie mehrere Male mit vollem Risiko aus dem Tor rauskam und sowas von souverän klärte war Weltklasse! Überhaupt war Natze ja die einzige, die seit Turnierbeginn immer Top-Spiele abgeliefert hat. Ihrer Rettungstat in der Nachspielzeit im Holland-Spiel ist es wahrscheinlich auch zu verdanken, dass die deutsche Mannschaft überhaupt die Vorrunde überstehen konnte. Das sollte bei aller Freude auch nicht vergessen werden.
    Unterm Strich aber ein absolutes Klassespiel mit hohem Tempo, packenden Aktionen hüben wie drüben, und dank des fließenden Übergangs vom drögen Bayern-Männer-Kick konnte mit DIESEM Spiel bestimmt der ein oder andere Frauenfußballignorant für den FF gewonnen werden 😉
    Ein dickes Lob an alle Beteiligten (incl. Gegnerinnen und Schiedsrichterinnen) für dieses atemberaubende Spiel 🙂

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    Ein schönes Spiel mit einem Ausgang, der den guten alten Lineker in Erinnerung ruft: “Football is a simple game; 22 (wo)men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans always win.”
    PS. Ein kleines Highlight war für mich im Übrigen die Einwechslung von Bianca Schmidt.

    (0)
  • intersoccer sagt:

    wahnsinnig intensives Spiel! Für mich eines der besten Spiele der letzten Jahre. Und ich muss sagen, ich war gestern auf unsre blutjunge Truppe richtig stolz!
    Einzig über das ZDF habe ich mich geärgert. Weshalb man für einen Freundschaftskick nicht wenigstens beim Einlauf ins Stadion (wenn schon ohne Vorbericht) switchen kann, ist mir nicht begreiflich. Zumal ich auf die Quoten gespannt bin. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Halbfinale bessere Quoten hatte. Aber zum Gkück ist ja wieder mal Eurosport als Retter für uns eingesprungen 😉
    Aber nochmal: ein Spiel, das keine einzige Minute an seiner Spannung verloren hat.

    (0)
  • berggruen1 sagt:

    Für meine schwachen Nerven war das Nix ;-), aber Glückwunsch zum Finale :-). Da ich die Schwedinnen gestern erstmals in diesem Turnier sah und nur die Bewertungen in diesem Forum kannte, war ich ein wenig erstaunt, wie unbeholfen und „altbacken“ man agierte, um den Ball aus der eigenen Hälfte in die gegnerische zu bekommen: mit langen weiten Bällen, die oftmals nicht beim eigenen Mitspieler ankamen, das ist doch recht einfallslos. Aber nun gut, m. M. nach hat nicht nur das glücklichere, sondern das über 90 Minuten gesehen bessere Team gewonnen und ich muß entgegen der hier weit verbreiteten Meinung sagen: Bartusiak, Krahn und Angerer machen einen exzellenten Job, nicht nur gestern. Abspielfehler sieht man besonders im hochgelobten Mittelfeld. Entgegen meiner Vorposter fand ich auch Anja Mittag nicht besonders gut, kämpferisch top aber leider vollkommen ineffektiv im Strafraum, dabei ist sie doch eigentlich Torjägerin. Und ja, ich habe Celia vermisst.

    Da ich den Ton ausgeschaltet hatte: Weiß jemand, warum Laudehr die Gelbe Karte bekam? Man hat nie etwas gezeigt, was sie angestellt hätte, fand ich verwunderlich.

    Blöde Anpfiffzeit am Sonntag :-(. Warum kein Abendspiel? Wer braucht schon den hundertfünfundneunzigtausendsten Tatort? Wer soll das schauen – zumal das Wetter zur eigentlichen sportlichen Freizeitgestaltung ruft.

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    @ Berggrün: Fürs Ball wegschlagen! (Zeitspiel) Hat sie getan.

    (0)
  • Grace Kelly sagt:

    bin ich froh, dass wir so eine stabile Innenverteidigung haben, vor allem Saskia Bartusiak, die ein klasse Turnier spielt. Und wenn eine von den beiden mal zu langsam ist, ist Natze mit super Timing da und räumt ab.

    Ich bin überrascht, wie toll die Mannschaft in der ersten Halbzeit gespielt hat, da hat alles gepasst, was vorher nicht gestimmt hat. Die zweite war dann leider so wie vorher, unnötige Fehlpässe und Ballverluste, aber gegen die Schwedinnen reicht’s immer noch 😉

    Super, wie Laudehr sich in die Mannschaft gekämpft hat, dass es bei Mittag – abgesehen von der Chancenverwertung – endlich läuft und dass Maroszan und Leupolz endlich harmonieren, anstatt sich gegenseitig auf den Füßen rumzustehen. Cramer hat sich, trotz einem – zum Glück bisher folgenlosen – Riesenbock pro Spiel einen dauerhaften Stammplatz verdient und überhaupt wirkt der Titel für mich zum ersten Mal machbar.

    Anderseits bin ich froh, dass Sundhage mir nicht erklären muss, warum sie die meiner Meinung nach stärksten Spielerinnen Göransson und Öqvist rausgenommen hat.

    (0)
  • holly sagt:

    ich hatte ja getippt, das die schwedische Mannschaft mit 2 Toren Unterschied gewinnt. So kann man sich irren. Ein tolles Spiel von beiden Mannschaften.
    Befürchte aber im Finale wird es für die deutsche Mannschaft ein schwereres Spiel wie gegen Schweden.
    Egal wer das andere Halbfinale gewinnt, der Sieger wird auf keinen Fall so offensiv spielen wie Schweden gegen uns.

    (0)
  • berggruen1 sagt:

    @Herr Schulze: Danke :-). Hatte ich nicht gesehen. Das ist allerdings eine überflüssige Karte, wenn man bedenkt wie früh es im Spiel war… Zeitspiel in der 87. Minuten kann ich verstehen, in der 68. (?) allerdings nicht.

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    @shane.
    nein, nicht so unterschiedlich, glaube ich.
    Athletisch waren die Schwedinnen gut und kämpferisch top.
    Und dann braucht es auch keine Tricks a la Messi um ein mitreissendes Spiel zu sehen. Wenn du siehst, dass sich da 22 reinhauen und ihr letztes Hemd geben.

    Ich meinte das allgemeine Leistungsniveau der schwedischen Spielerinnen, auch ausserhalb des gestrigen Spiels.

    Göransson hat gestern auch gute Aktionen gehabt zB.

    Ist ja bei Turbine auch eine tolle Spielerin, aber eben manchmal (Pokalfinale) dort nur Ersatz. Und somit ist auch schon klar, was ich meinte: Die hätte absolut keine Chance, bei Deutschland in den EM-Kader zu kommen. Oder etwa auch in den Kader von OL Lyon. (Frau N’s seltsame Anwandlungen mal aussen vor gelassen)

    Und das gleiche gilt für alle Schwedinnen, ausser den og 4. (Und selbst die alle?)

    Und wenn ich unter anderem auch daraus rückschliessen kann, das Schweden nicht besser ist als die BL Teams Platz 1-4, ist das nicht negativ den Schwedinnen gegenüber, sondern positiv für die Bundesliga gemeint.
    Dort gibt es auch bei den mittleren Teams Spielerinnen, die in Schweden in der N11 spielen könnten. Und auch dort lohnt es sich, zuzuschauen.

    Mich hat daher auch nicht überrascht, wie gut die Topspielerinnen von Bayern (Lotzen) und Freiburg (Leupolz) sind. Und manch einer hier wäre auch überrascht, wie gut die Topspielerinnen zB auch aus Essen sind, wenn sie denn EM spielen dürften.

    Und deshalb bin ich auch so enttäuscht, wenn man als N11 eine Mannschaft präsentiert, die schlechter ist als WOB zB. (so wie das auch gestern immer noch der Fall war; von den unterirdischen ersten Spielen wollen wir gar nicht reden.)

    Vergleicht man das Spiel gestern mit dem CL-Finale, dann war das gestern spannend und intensiv und mitreissend. Aber fussballerisch eben doch eine Klasse schwächer, mindestens.
    (Aber insgesamt: so what?)

    (0)
  • hanah sagt:

    Glückwunsch Deutschland:) Ich muss gestehen, dass Ich das ganze Tunier für Frankreich und Schweden war. Aber die Leistung der DFB-Elf war in der ersten Hälfte und Teile der zweiten einfach besser.:)
    Von der EM bin Ich persönlich enttäuscht. Nicht wie das Finale sein wird oder wie die Spiele waren. Die meisten waren nämlich ziemlich geil!;) Aber für mich persönlich:
    1. BIch dachte, dass Bajramaj mindistens so 10 minuten pro Spiel spielt, aber jetzt einmal zu lange und jetzt garnicht mehr. :'( Ich vermiss Bajramaj in der Natio mit ihrer kreativität und Schnelligkeit.:)
    2. Sofia Jakobsson spielt in einem Spiel richtig gut und das Spiel daraufsitzt sie auf der Bank und wird nichtmal eingewechselt. Dann spielt sie zwar wieder durch und gut aber gestern wieder das gleiche und die letzten 15 minuten konnte sie Schweden auchnuch mehr helfen. Schweden war für mich sehr enttäuschent. Viele Fehler.
    3. Frankreich ist so schnell rausgeflogen, wenigstens hat dort Nécib gespielt wohl besser gesagt mit dem Ball getanzt.;) Naja Glückwunsch Deutschland für diese Leistung und jetzt müsst ihr aber auch das Finale gewinnen!!!:) Hoffentlich gegen Norwegen…jetzt wirds wahrscheinlich gegenb Dänemark;)

    (0)
  • Kuno sagt:

    In der Offensive hatte das dt. Team wirklich tolle Kombinationen – aber die Chancenverwertung war für jem. wie mich, der sonst Männerfußball schaut, eine Katastrophe (das ist für mich keine echte Werbung für den Frauenfußball, sondern das finde ich eher etwas peinlich). In der 2. Hälfte das Kontern mit 5-6 Spielerinnen, mit dem man das ganze Mittelfeld entblößt und die Schwedinnen immer wieder zu Riesenchancen eingeladen hat, war taktisch gesehen ziemlich kopflos. Erschreckend fand ich dazu die dauernden unnötigen Ballverluste in HZ 2 im MF / vor der Abwehr: nach Ballgewinn gleich wieder Ballverlust durch die nächste hektische Aktion. Dadurch war es ein so zweikampfbetontes, intensives Spiel (aber kein wirklich hochklassiger Fußball), das hätte man sich aber teilweise sparen können. Aus dieser Hektik hätten die Schwedinnen eigentlich viel mehr machen müssen, bzw. ich hatte sie vorher besser eingeschätzt. Am beeindruckendsten waren insg. Kondition und Einsatzwillen beider Teams (, die es sich mit Dauerballverlusten aber eben sehr schwer machten …)

    (0)
  • kakashi sagt:

    Deutschland murmelt sich ins Finale. Wie schon ins Halbfinale…

    Das Spiel war genauso wie Frankreich gegen Dänemark. Die bessere Mannschaft flog am Ende raus. Sofern das Tor wegen Foul von Schellin an Krahn nicht gegeben wurde, hätte das Tor gegen Frankreich auch abgepfiffen werden müssen. Aber da war es natürlich ein korrektes Lösen vom Verteidiger…
    Das Spiel mag zwar schnell gewesen sein, aber das war nur der Tatsache geschuldet, dass es von Fehlpässen dominiert war. Hektisches Gebolze, dass nicht sonderlich gefallen hat. Spielfluss war nicht erkennbar. Sundhage hätte am Ende Ruhe ins Team bringen müssen und nicht auffordern, alles nach vorn zu werfen. Da Schweden technisch deutlich besser war, hätten sie mit gekonntem Passspiel vielleicht noch was reißen können. Aber den Ball aus der Abwehr zu kloppen war einfach nur unterirdisch. Für europäische Verhältnisse reicht das Können der Deutschen also. Bleibt also abzuwarten, wen sie dann im Finale wegmurmeln.

    (0)
  • wolle sagt:

    Seit langem mal wieder ein ansprechendes FF-Spiel von 2 Mannschaften auf Augenhöhe. Zumindest was Kampf und Tempo angeht. Enttäuscht war ich hingegen von dem ideenlosem Spiel der Schweden. Immer nur der lange Ball auf die Stürmer. Das hat es der dt. Abwehr doch noch relativ leicht gemacht diese einfach zu blocken. Lob an die dt. Abwehr, sie hat trotz schwedischer Feldüberlegenheit relativ wenig zugelassen. Richtig Klasse fand ich Cramer und Maier. Beide haben die Außenbahn zugemacht und sehr viel für die Offensive getan.
    Kessler klasse, Gößling vertendelt zu viele Bälle in der Offensive weil Sie den Ball zu lange hält. Außerdem zu viele Abspielfehler.
    Die Offensive spielfeudig, Maro und Mittag haben die schwedische Abwehr oft in Verlegenheit gebracht.
    Die Auswechslungen von Frau Neid habe ich wieder nicht verstanden. Lotzen pfiff schon nach 1 Stunde aus allen Löchern, keine Ahnung warum noch bis zur 75. Min gewartet wurde. Ich hätte auch Schmidt dafür eingewechselt weil sie nun mal viel Zweikampfstärker wie Leupolz ist.
    Mein Fazit ist das Deutschland die bessere Chancen hatte, in der Abwehr sicher stand und deswegen auch verdient gewonnen hat. Und nicht wegen, sondern TROTZ einer Fr Neid. Aber da wird sich jetzt wohl nichts mehr dran ändern.
    Bin mal gespannt was mit den s.g. jungen Wilden passiert, wenn nach der EM Peter, Bresonik, Popp, Faißt, Odebrecht und hoffentlich irgendwann auch wieder Kulig fit sind.

    (0)
  • OK sagt:

    @alle, die hier gerade auf der euphorie-welle schwimmen:

    ich weiss heute schon, wessen kopf gefordert wird, wenn das finale am sonntag verloren wird.
    darauf haben die spielerinnen gestern abend auf dem platz schon die passende antwort gegeben, indem sie ihren sieg mit den ersatzspielerinnen, betreuern und nicht zuletzt mit den trainerrinnen ausgiebig gefeiert haben.

    (0)
  • Kika sagt:

    Ein wunderbares und ein wichtiges Spiel.

    Deutschland war aufgrund der Umstände und der Vorleistung Außenseiter und hat trotz der Widrigkeiten den Gastgeber, der auf einer Erfolgswelle schwamm, niedergerungen.

    Neben dem Kullertor Maros wird mir am besten das Bild im Gedächtnis bleiben, wie die Spielerinnen und die Trainerinnen nach dem Spiel ausgelassen im Kreis feiern.

    Für die jungen Spielerinnen wie Maier, Lotzen, Leupolz und Co. wird das eine Erinnerung bleiben, die zukünftiges team buildung erleichtert.

    Auch eine Silvia Neid kann hinter diese Lockerheit nicht zurück.

    Selbstbewußtsein und Verbundenheit wird dieser Sieg bringen und wenn man über das Finale hinausschaut, ist dieser Tag vielleicht der Schmelztiegel gewesen, wo man die Basis für eine echte Mannschaft für 2015 gemixt hat.

    Es war aufregend und bewegend, dieses Spiel mitzuerleben.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Grace Kelly
    > Anderseits bin ich froh, dass Sundhage mir nicht erklären muss, warum sie die
    > meiner Meinung nach stärksten Spielerinnen Göransson und Öqvist rausgenommen hat.
    Na, die wird erst froh sein! 😉

    @holly
    > Befürchte aber im Finale wird es für die deutsche Mannschaft ein schwereres Spiel wie gegen
    > Schweden.
    So sollte es prinzipiell immer sein, dass je weiter man kommt, die Spiele/Gegner schwerer werden! 🙂

    Solange, wenn es erneut ein Aufeinandertreffen mit Norwegen gibt, Pellerud nicht wieder 6 Spielerinnen austauscht, hätte ich kein Problem mit diesem dann Revanchespiel. 😉

    Zunächst aber meine Gratulation an ein Winnerteam, das mir gestern viel Freude bereitet, aber leider auch so manchen Nerv gekostet hat! Klar gab es dann in HZ 2 Parallelen zum FRA-DÄN-Spiel, aber auch hier gelang dem vermeintlichen Verlierer die Überraschung – Schweden wurde vor heimischen Publikum aus dem Wettbewerb geschossen, und das ohne einen schwed. Gegentreffer, bei deren internat. Qualität!
    Mir fällt es übrigens schwer, Simon eine bessere Leistung als im Spiel zuvor zu bescheinigen. Was dazu führte, dass sie zusammen mit Natze „Spielerin des Spiels“ wurde, erschließt sich mir nicht so recht. Fürchterlich aufgeregt habe ich mich z.B. auch über dieses doofe Ballwegspielen, dass folgerichtig mit der Gelben Karte geahndet wurde; Ort und Zeitpunkt des Vergehens harmonierten überhaupt nicht annähernd mit einer Notwendigkeit so zu handeln!
    Der Schiri attestiere ich mal eine dem HF angemessene und fast kritiklose Leistung; kein Team kann sich eigentlich beschweren, denn selbst der Beinahe-Ausgleich wurde korrekt zurückgepfiffen.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @An alle FF-Fans,die sich für solche Spiele begeistern und auch durch TV-Übertragungen miterleben können.Ich habe bewußt diese Spiele auf Eurosport gesehen und bitte alle,die sich dem FF verbunden fühlen, auch das Finale auf Eurosport anzusehen,denn dieser Sender engagiert sich für den FF und sollte unseren Support bekommen mit der Chance vielleicht auch mal Buli-Spiele dort sehen zu können.
    Da dieses Spiel eine absolute TOP-Mannschaftsleistung war,sollte auf die Bewertung einzelner Spielerinnen verzichtet werden. Das Zitat von „Herr Schulze“ von G.Linneker kann treffender nicht sein. Sicherlich war „Natze“ der Turm im Team des bisherigen Turniers an dem sich alle orientieren konnten.
    Klar waren auch einige Abläufe nicht optimal,aber die hatten auch entsprechende Gründe, diese aber zu erläutern und wieder in analytische Kleinteile zu zerbröseln würden diesem Spiel im Gesamteindruck seine Besonderheit und Einmaligkeit nehmen.Deshalb mal auf die „deutsche Tugend“, immer noch irgend ein Haar in der Suppe zu finden, verzichten.

    (0)
  • laasee sagt:

    Germany deserved the win.
    It was exciting to watch but the quality was not that good.

    Lotta Schelin is not World Class (also, she does not equal the goal scoring record of Inka Grings – I am happy).
    Josefine Öqvist is very fast but does not have a fooball brain ( as with Elodie Thomis ).
    Kosovar Asllani is a nice player but not top class.
    Anja Mittag had a very good game and showed all the qualities of a top striker.
    I think that was the main difference between the two teams.

    Germany were strong in central defence and with typical German qualities of fitness, organisation and mental strength the 11 deserved the victory.

    The best players on the field were Mittag, Krahn and Bartusiak ( all experienced players).

    (0)
  • Guido sagt:

    Hat mich besonders gefreut, dass Saskia Bartusiak offiziell zur Spielerin dieses Matches ernannt worden ist. Eigentlich möchte man aus der geschlossen fightenden Mannschaft niemanden groß hervorheben, aber aus meiner Sicht hat sie bisher über das gesamte Turnier hinweg richtig gut gespielt, nicht nur gestern. Das erinnert mich fast an Arne Friedrich bei der Männer-WM 2010, der vorher umstritten war und ganz unerwartet zum Turm in der Schlacht wurde. Gutes Stellungsspiel, Zweikampfstärke, gute Nerven in kritischen Situationen, dazu ein vernünftiges Aufbauspiel. Wenn Sie nicht im Spiel gegen NL in der Nachspielzeit den Konter in einer Eins-gegen-Zwei-Situation abgefangen hätte, wäre wohl schon nach der Vorrunde Schluss gewesen.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Altwolf
    Zum 1. Aufruf ein glattes Einverständnis von mir! Ich schaue ausnahmslos alle, also auch die dt. EM-Spiele, auf EUROSPORT und zeichne sie auch auf.

    Zum 2. Aufruf dagegen mein selbstverständliches „NEIN, nie und NIMMER!“! Ein generelles Verzichten auf Analysen, Kritik u.a. darf es nicht geben, es muss jedem Interessierten am FF grundsätzlich zugestanden sein, seine Meinung öffentlich zu äußern!

    (0)
  • ziefle sagt:

    Dies war das bisher beste Spiel und ich freue mich für die Spielerinnen.

    Allerdings bleibe ich auch bei diesem Spiel bei meiner Kritik an SN:
    Im ZDF sagte sie auf die Frage wie sie während der Drangphase der Schwedinnen (ab 60min) Einfluß auf die Mannschaft genommen habe: „Es war sehr laut und ich habe es mit Einwechslungen versucht.“ Finde ich prinzipiell nicht schlecht aber warum wartet sie dann bis zur 78min??? und bringt Leupolz positionsbezogen für Lotzen?????
    In der 88min ein Wechsel!!!!
    Jeder Jugendtrainer hat das besser drauf. Das wechselt man doch in der Nachspielzeit wenn die Schwedinnen in Ballbesitz sind.

    Clever gespielt war dies in den letzten 12 Minuten auf keinen Fall. Bspw. in der 84min kommt ein langer Ball aus dem dt. Mittelfeld, in der Kameraeinstellung sieht man 6!! deutsche Spielerinnen in der gegnerischen Hälfte und das deutsche Team verliert den 2.Ball nach dem Zweikampf. Schweden startet einen Konter in Überzahl!

    Jede BuLi-Mannschaft kann das besser.

    Das diese Vorgabe von der Trainerin kommt bestätigte Maro in dem sie sagte in der Pause haben wir besprochen weiterhin offensiv zu sein, weil hinten reinstehen können wir nicht.

    Aber die letzten 10min muss man so etwas können!!
    Dies ist Trainersache.

    (0)
  • tomdo sagt:

    Spielerin des Spieles wurde lt. UEFA-Homepage Saskia Bartusiak.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Ein wirklich fantastisches Fußballspiel, mit hohem Tempo auf beiden Seiten!!!
    Deutschland mit einem unfassbaren Leistungssprung, den ich ihnen niemals zugetraut hätte!!!
    Somit werden die grottigen Kicks aus der VR und dem VF noch viel unerklärlicher!!!

    Auch Schweden mit einer guten bis sehr guten Leistung!!!
    Keine Spur von Nervenflattern durch zu viel Erfolgsdruck!!!

    Bei den vielen guten Torchancen auf beiden Seiten, hätte das Spiel eigentlich 2:3 oder 3:4 ausgehen müssen!!!
    So entschied am Ende der Dusel das Spiel, daß Marozsans Ball eben nicht an den Pfosten ging wie der von Öquist!!!
    Es gab gestern keine bessere Mannschaft, denn beide haben mit letztem Einsatz bis zur totalen Erschöpfung gespielt!!!

    Ein Wermutstropfen war für mich die schlechte Schirileistung, die so einem HF absolut unwürdig war!!!

    (0)
  • Pauline sagt:

    @wolle du musst ein anderes Spiel gesehen haben– die Außenbahnen waren in diesem Spiel alles andere als gut–zu oft hat man dem Gegner hinterhergeschaut ( einfach zu langsam)vor einem halben bis dreiviertel Jahr hätte man die beiden Spielerinnen auseinander genommen.
    Da wurden einfach keine Fehler erlaubt und jetzt wird alles schön geredet. Auf dieser Position solltes du Schnelligkeit und ein gutes Stellungsspiel haben. Fehlt eines dieser Eigenschaften ist die Position fehl besetzt….. oder nicht.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Auch ich habe alle Spiele bei Eurosport gesehen!!!
    Leider hilft das dem Sender nicht, da ich bei mir kein Quotenmeßgerät Zuhause habe!!!
    Dein Aufruf sollte also vor allem an all die Haushalte gehen, die so ein Gerät haben!!!

    (0)
  • noworever sagt:

    hatte mir, bevor ich mich hier einklickte, erst mal die letzten kommentare von gestern, (relativ) kurz vor&zu dem schwedenspiel zu gemüte geführt … und mir nun den gefallen getan, hier ein paar beispiele zur schau zu stellen:

    16:32Uhr @Altwolf:
    „Ich sehe heute ein anderes Spiel auf uns zu kommen,in dem sich Schweden einer kämpferischen und sich steigernden deutschen Mannschaft gegenüber sieht,die sich vielleicht jetzt auch “zusammengerauft” hat.Es wird den Schwedinnen heute nicht die Leichtigkeit ermöglicht Fußball zu spielen und auch ihre nicht so sattelfeste Defensive (Ausnahme bisher N.Fischer)in mehr Drucksituationen kommen als bisher.Auch werden sie den Respekt gegenüber unserer Mannschaft nicht ganz ablegen können,denn gerade L.Schelin hat zuletzt die “beißenden” Deutschen kennengelernt und die gehen gar nicht erst in einen Schönspielmodus, wie es die Französinnen gerne ausüben, sondern ich erwarte ein sofortiges Pressing auf das schwedische Mittelfeld …“

    17:57Uhr @Detlef:
    „@Altwolf, Wo nimmst Du diesen Zweckoptimismus her???
    Ich möchte keiner Deutschen das Wollen, und schon gar nicht das Können absprechen, aber im Italien-Spiel hat (außer Simone Laudehr) niemand auch nur Normalform erreicht!!!

    18:32Uhr @Lucy:
    „Ich tippe auf ein 1:0 für D 😉 “

    18:35Uhr @Grace Kelly:
    „Am schönsten sind die Siege, bei denen man vorher sicher ist, die Hucke voll zu kriegen.
    Neid werden wir nach Erreichen des Halbfinales eh nicht los, dann können wir wegen mir auch gerne wieder Europameisterin werden. Und weiter vergeblich hoffen, dass Neid aus Fehlern lernt und einiges in Bezug auf Nominierungen und Vorbereitung ändert …“

    18:44@Altwolf:
    „@Detlef. Es ist die Psychologie des Mannschaftssportes, die mich eine solche Spielsituation erwarten läßt.Die Entscheidung wird die Einstellung zum Spiel zu Gunsten der einen oder anderen Mannschaf bringen und da sehe ich die deutsche Mannschaft mit einem kleinen Vorteil,da sie wissen,daß sie es besser können und deshalb unbedingt endlich zeigen wollen (natürlich alles hypothetisch)…“

    19:28Uhr @Michele:
    „Mit Maro gegen Schweden! Die Neid lernt auch nichts aus ihren Fehlern. Mittag darf trotz ihrer schlechten Leistung gegen Italien auch wieder spielen! …“

    @Altwolf (von heute):
    „@An alle FF-Fans,die sich für solche Spiele begeistern und auch durch TV-Übertragungen miterleben können.Ich habe bewußt diese Spiele auf Eurosport gesehen und bitte alle,die sich dem FF verbunden fühlen, auch das Finale auf Eurosport anzusehen,denn dieser Sender engagiert sich für den FF und sollte unseren Support bekommen mit der Chance vielleicht auch mal Buli-Spiele dort sehen zu können.“

    Tendenziell hast du natürlich recht – nur: ist die bildqualität auf eurosport leider bei weitem nicht so gut, wie auf den beiden öffentlich-rechtlichen, 🙁 eine versuchung, der ich oft nicht wiederstehen kann … es sei denn, die im prinzip immer gleich-schlimmen kommentare sind soo weitab der schmerzgrenze … dass ich (hilfesuchend & mit offenen armen) bei eurosport zuflucht suchen muss.
    es sei mir verziehen …

    @wolle:
    dein kommentar hätte auch aus meiner feder/keyboard sein können. 😉
    … z.b., auch der teil:
    „Die Auswechslungen von Frau Neid habe ich wieder nicht verstanden. Lotzen pfiff schon nach 1 Stunde aus allen Löchern, keine Ahnung warum noch bis zur 75. Min gewartet wurde. Ich hätte auch Schmidt dafür eingewechselt weil sie nun mal viel Zweikampfstärker wie Leupolz ist.“

    übrigends, eine sehr gute 17minütige zusammenfassung (17min) von diesem fight findet man auf:

    und zum schluss:
    „dfb-frauen schlagen bayern“ 🙂
    http://www.zdfsport.de/UEFA-Frauen-EM-2013-28312692.html

    (0)
  • FF-Fuchs sagt:

    Vor einiger Zeit habe ich hier geschrieben, wenn diese 23 Spielerinnen eine Einheit bilden kann sie Berge versetzen.

    Und hier möchte ich ansetzen. Das gesamte Team harmonisiert so miteinander, dass keine Mißgunst auftritt. Jede Spielerin gönnt der anderen den Erfolg und auch in der schwierigen Phase hielten sie zusammen.

    Das ist für mich der eigentliche Erfolg, wenn auch das Turnier holprig begann.
    Wenn man bedenkt welches Potenzial wir haben mit Spielerinnen aus der U-20 Weltmeistermannschaft 2010 sowie der Vizeweltmeisterschaft in 2012 so ist mir um die Zukunft nicht bange.
    Viele Spielerinnen hatten ihr erstes großes Turnier im Frauenbereich. Diese Erfahrung nehmen die jungen Spielerinnen mit und werden verbessert bei der WM 2015 auftreten.

    Ich gratuliere allen 23 Spielerinnen zu diesem Erfolg, selbt wenn sie nicht Europameister werden sollten.

    Noch ein Wort zu gerd.karl: Respekt und Anerkennung für Deinen unerschütterlichen Optimismus. Hier können sich einige einschließlich mir eine Scheibe abschneiden. Ich finde es irgendwie toll wie vehement Du hinter dieser N11 stehst.

    Ich freue mich auf Sonntag und hoffe selbstverständlich auf eine erfolgreiche Titelverteidigung.
    Ach ja und mein Sender wird auch Eurosport sein, da hier mehr Kompetenz im FF liegt!!

    (0)
  • Uwe sagt:

    @Iaasee
    Bitte bei den besten Spielern Angerer nicht vergessen! In einem solchen Spiel müssen die Erfahrenen vorangehen, wer denn sonst. Ich finde es gut, das Krahn/Bartusiak trotz Dauerkritik durchgespielt haben, die Gegentorbilanz ist auch ihnen zu verdanken (auch wenn Krahn nicht modern spielt, ist sie ein Stabilisierungsfaktor). Etwas enttäuscht bin ich immer von Goeßling bei diesem Turnier, sie verpasst die Gelegenheiten zum Abspiel, verliert Bälle im gefährlichen Zonen, was die Abwehr regelmäßig in Gefahr bringt. Das macht Keßler wesentlich besser. Anja Mittag sollte auch im Finale auflaufen und zwar neben Celia. Dafür würde ich Lotzen rauslassen, die aber im Turnier keinesfalls enttäuscht hat und als Joker gebracht werden kann.
    Schweden hat mich ehrlich gesagt enttäuscht. Nur Schelin und Göransson hatten in der Offensive Klasse und die Spielweise fast nur mit langen Bällen aus der Abwehr (Fischer!!) ist gegen eine gute Abwehr zu einfallslos. Sie sind zwar physisch stark, aber die technischen Fertigkeiten lassen zu Wünschen übrig. Sie wurden getragen von der Euphorie und ich sehe da keine Handschrift der angeblichen Wundertrainerin Sundhage. Fußballerisch die beste Mannschaft im Turnier war zweifelsfrei Frankreich. Das sollte die Zukunft des FF sein, nicht Schweden. Deutschland verkörpert eine gute, aber nicht gerade überragende Mischung von beidem.

    (0)
  • Tiberias sagt:

    Wow… wenn ich die Kommentare alle so lese, dann muss es mindestens drei Spiele Schweden – Deutschland gegeben haben, die alle 0:1 ausgingen.

    Ironie beiseite. Ich meine, es war das temporeichste, intensivste, trotzdem sehr faire, also schlichtweg das beste Spiel bei der bisherigen EM. Und welche schwedischen Kräuter man immer den deutschen Spielerinnen in den Morgentee gemixt hat, gewirkt haben sie 😉 !

    Und es haben wirklich nur Feinheiten entschieden. Lottas Tor hätte auch zählen können, ebenso wie Maros Ball am Pfosten vorbeirollen können. Für mich zwei in etwa gleichwertige Teams. Schweden dazu mit der Euphorie des heimischen Publikums, aber auch dem Druck des Gastgeber-Teams.

    Allein aufgrund des Letztgenannten sollte sich so etwas wie Schadenfreude bei jedem deutschen FF-Fan schon im Ansatz verbieten.

    (0)
  • Maxemus sagt:

    Tolle Leistung beider Teams, die ihren Gegnerinnen dauernd auf den Füßen standen und ihren letzten Schnaufer gaben, um den Gegner das Mittelfeld zu verwehren. In der zweiten Halbzeit war dann zwar Kraft und Konzentration schon eingeschränkt, dafür aber die Dramatik zugespitzt. Die so oft gescholtene deutsche Defensive ließ wieder kein Tor zu – lustig, wenn man an das Angerer, Krahn und Bartusiak Bashing besonders während der Vorbereitungspiele zurückdenkt. Für mich war Bartusiak auch die beste deutsche Spielerin. Das 2-0 hätte natürlich fallen müssen, schon in HZ1. Anja Mittag hat da noch immer eine Bringschuld, hoffentlich klappt es dann im Finale. Schelin war in der 63. klar im Abseits, deswegen völlig korrekt kein Treffer.

    Das Finale braucht noch einmal eine Steigerung. Noch mehr Ruhe am Ball, Geduld und Effektivität ist dann angesagt. Die Deutschen haben sich im Italien-Spiel gesteigert, sie haben den Gastgeber rausgekickt, also bin ich sicher, sie werden an dem, wer da auch kommt, ebenfalls wachsen. Norwegen (wünsche ich mich) z.B. kann Deutschland nun nicht mehr überraschen. Mehr Respekt habe ich da vor den Däninnen, die schwer zu schlagen sein würden. Knapp wird es jedenfalls, aber außer einem Elfmeterschießen fürchte ich das Endspiel mit der deutschen Defensive nicht !

    (0)
  • DAWIDenko sagt:

    Das war, ich hoffe bisher das beste Spiel der deutschen Mannschaft. Gratualtion!!!
    Ich kann mich meinen Vorednern bzw. Vorschreibern nur anschließen: Ich habe selten ein solch temporeiches Spiel im Frauenfußball von beiden Seiten gesehen, und das über die gesamten 90 Minuten.
    Klar gibt es noch einiges auch zu verbessern, und das ist besonders die Chancenauswertung, allerdings finde ich nicht dass man hier von peinlich zu sprechen muss.
    Vor allem auch im Vergleich zu den Männern.
    Auch hier habe ich hahnebüchende Abschlussversuche registrieren können. In dem Fall sehe ich es nicht so gravierend.
    Beide Torfrauen zeigten tolle Paraden. Außerdem war insbesondere die Abwehrleistung der deutschen war herrvorragend. Natürlich ließen die Schweden auch gute Möglichkeiten aus, und der Pfosten half auch einmal.
    Die absoluten Gewinnerinnen sind für mich Nadze, die ein herrausragendes Turnier spielt und keine Unsicherheiten zeigt und der Mannschaft die Sicherheit gibt.
    Und außerdem Simon: Wie sie sich einbringt, läuferisch an das Maximum geht und auch technisch begesteitert. Vor allem auf dem Flügel gefällt sie mir sehr gut. So mussten man das Wolfsburger 6er Paar nicht sprengen.
    Lotzen ackert auch viel und bildet mit Leo Meier eine gute rechte Seite. Das kann schon eine schöne Vorfreude an der Isar für die kommende Saison entfachen.

    Bei Schweden habe ich mich gewundert, dass Pia Sundhage Toni so früh rausgenommen hatte. Gab es da einen besonderen Grund. (Konditionell, verletzung?) An ihrer Leistsung kann es nicht gelegen haben.
    Vom technischen war sie für mich die beste Spielerin auf dem Platz.
    Bei Schweden gefilen mir besonders Seeger als ständige Antreiberin und Lotta Schelin natürlich auch. Tolle Schußtechnik bei ihrem Torabschluss. War es eigentlich wirklich abseits gepfiffen oder war das Foul von Lotta an Annike Krahn der Grund für das Abpfeifen der guten Schiedsrichterin.
    In der Tendenz pfiff sie eher für die defensiven Spielerin bei den Zweikämpfen. Ein wenig viel für meinen Geschmack, aber als Sympatisant der deutschen 11 kann ich nicht meckern.
    Eine tolle Werbung für den Frauenfußball.
    Das goldene Tor des Spiels war 1a herausgespielt.

    (0)
  • Jan sagt:

    Trotz so einiger Torchancen auf beiden Seiten – E I N GENIALER MOMENT, bei dem alles klappte, machte am Ende den Unterschied in dieser packenden Partie aus: Vergebene Großchance von Laudehr. Nach Abstoß Schweden stibitzt Mittag der Schwedin den Ball, indem sie ihn direkt (1) zu Keßler spitzelt; die spielt wieder zu Mittag; die passt butterweich direkt (2) weiter auf Marozsán; und die grätscht den Ball direkt (3) ins lange Eck. Also 3 dieser 4 dt. Abspiele waren (direkte) One-Touch-Pässe. Darin lag sicher auch eine gewisse Portion Instinkt. So eine Aktion bot Schweden nicht. Die gute Torfrau Hammarström kam zwar heraus u. verkürzte den Winkel, was normalerweise wohl richtig ist – in diesem Fall jedoch vllt. ausnahmsweise mal nicht.

    Frankreich u. Schweden erzielten ihre zahlreichen Tore eigtl. immer bei Tempo-Gegenstößen oder per Kopf nach Flanken/Ecken. Genau diese Situationen verhinderten od. entschärften Dänemark im VF bzw. Deutschland im HF durch ihre massierte Spielweise weitgehend.

    Deutschland nun evtl. nach dem Erfolgsmuster Spaniens bei der WM 2010: Das letzte Gruppenspiel durch einen kuriosen Treffer 0:1 verlieren, u. anschl. alle K.O.-Spiele 1:0 gewinnen? Oder wie 2009 ein dt. Torfestival im Finale? Oder doch nur Vize-Europameister?

    (0)
  • laasee sagt:

    @Uwe

    Yes, also Nadine Angerer.

    Lotta Schelin is a class player but she does not deliver in really important games for Sweden. I much prefer strikers such as Inka Grings or Abby Wambach who can make things happen. Players who can change a game. Schelin is not at that level.

    France are a good example of the way FF should be played. I also like the style of Denmark and in the game against Sweden (for 60 mins) passed the ball exceptionally well.
    The passing style of France and \Denmark (and Spain)I would pay good money to watch. For all the other teams. inluding Germany, they have all been disappointing. England, Russia, Holland and Finland were the worst teams. Germany are a shadow of the 2009 team.

    The player I like most in this tournament is Pernille Harder. I think she will be the biggest name to emerge from Euro 2013.

    The other important matter is the way the Swedish nation has embraces FF in the last couple of weeks. Record zuschauer and fans having lots of fun. That is a good sign for FF everywhere.

    (0)
  • O. Christ sagt:

    Detlef schrieb:
    „Leider hilft das dem Sender nicht, da ich bei mir kein Quotenmeßgerät Zuhause habe!!!
    Dein Aufruf sollte also vor allem an all die Haushalte gehen, die so ein Gerät haben!!!“

    Wenn diese Haushalte repräsentativ sind, spiegelt sich bei ihnen genau das wieder, was du, was ich, was wir alle hier an Ein- und Umschaltverhalten zeigen.

    (0)
  • balea sagt:

    Auf Seiten des dt Teams hart gefightet, in der HZ1 absolut ebenbürtig, in der HZ2 dann irgendwann platt eine Abwehrschlacht über die Zeit gerettet. Was Spielanteile, Technik und Chancen angeht wäre SWE verdienter Sieger gewesen. 10cm auf der einen wie der anderen Seite haben das Spiel entschieden.
    Wie man Bartusiak als Spielerin des Match zu wählen ist mir schleierhaft – sie blieb einigemale gegen die schlicht schnelleren Schwedinnen gleichsam stehen. Wenn jemand gut in der Abwehr stand war es Cramer, die einige Bälle weggekratzt hat.
    Aber ich gönne es den Spielerinnen auf jeden Fall, da ist es fast egal, wie das Endspiel endet.

    Schade ist es um den Dt FF, denn nach diesem Spiel wird Frau Neid mit Pattex angeklebt die nächsten 4 – 8 Jahre auf ihrem Stuhl kleben bleiben, schon allein weil Niersbach keinen Bock auf das Thema hat. Und das ist nicht gut für die Zukunft der Nationalmannschaft und absolut nicht gut die Bundesliga. Deswegen hält sich meine Freude sehr in Grenzen.

    (0)
  • jochen-or sagt:

    Gratulation der Jugendtruppe! Es hat mich schon gefreut,dass man nach der ersten Hälfte auch bei einem Verlust hätte stolz sein könne n. Das waren wieder die typisch deutschen Eigenschaften.Schweden war – nicht unerwartet – kein überragender Gegner.aum glaublich,dass alle bis zuletzt die Abwehr so entblößten.War das die Anweisung von SNder Abwehr bei Standards. Hier hatte ich die große Gefahr durch die spielerisch mittelmäßigen Schwedinnen erwartet.
    Also heute kein Krahnbashing, die dieses Mal fürs Team wichtig Bartusiak kann man Linke bei derWM 2002 vergleichen.Viel besser als erwartet – aber deshalb nicht genial.
    Jetzt noch Norwegen und es
    s ist mein perfektes Endspiel!

    (0)
  • Stahlratte sagt:

    @Detlef

    „Ein Wermutstropfen war für mich die schlechte Schirileistung, die so einem HF absolut unwürdig war!!!“

    Mit dieser Einschätzung liegst du aber total daneben, da helfen auch die drei !!! nichts.

    (0)
  • Maskal69 sagt:

    Glückwunsch der gesamten Deutschen Mannschaft zu diesem Sieg und erreichen des Finales. Sehr packende Partie die ich auf Eurosport verfolgt habe. Das ZDF ist einfach nur peinlich so spät auf Sendung zu gehen.
    Ein genialer Schachzug Mittag als Sturmspitze, dahinter als hängende Spitze Maro und Keßler als 6er offensiver ( Maro und Mittag das passt einfach, ich sage nur Hierarchrie). Die beiden Verteidigerinnen auf Außen zeigten wieder ein sehr respektvolle Leistung und die IV nahmen im Kollektiv die Schwedische Spitzen aus dem Spiel, vorallem die bis dato beste Schwedin im Turnier Asllani konnte ihre Qualitäten nicht zeigen.
    Bei dem Tor für Schweden hat die Schiedsrichterin auf Abseits entschieden. Die Schweizerin ist mit abstand bisher die beste Schiedsrichterin des Turniers, das hat sie auch in diesem Spiel wieder eindrucksvoll bewiesen.
    Die Auswechslungen waren auf beiden Seiten nicht so richtig nachvollziehbar, vorallem hätte Frau Neid ab der Nachspielzeit nochmals wechseln müssen. Aber Schwam darüber man hat es nach Hause geschauckelt.
    Jetzt bin ich auf das Auftreten der Mannschaft am Sonntag echt gespannt, ob sie die Euphorie und Begeisterung mit in das Endspiel nehmen können. Ich hoffe nur das es Norwegen wird ( sie sind einfacher zu schlagen als taktisch klug spielenden Däninnen).
    Na ja und ich möchte natürlich Ada im Finale spielen sehen.
    Aber das wird heute abend sicherlich ein sehr taktisch ausgeprägtes Spiel werden.

    (0)
  • Hanna Hinrich sagt:


    Ich habe Eurosport eingeschaltet und empfinde den Live-Kommentator Matthias Stach sachkompetent und sympathisch — Großes Lob

    Nach der Analog-Digital-Umstellung vermisse ich aber schon den englischen Tonkanal auf dem Astra-Transponder.

    Der Sieg über Deutschland kostet Norwegen einen ganzen Tag Regenerationszeit — nach 5 Spielen in den Beinen ist das ein relevanter Faktor.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @noworever.Deine Idee die Kommentare und Einschätzungen von gestern zu zitieren hat was!! Guter Einfall.
    @Sch..Futbolista.Natürlich kann jeder seine Ansicht und Kritik zu diesem Spiel äußern.Für mich war nicht die Einzelleistung entscheidend, sondern die geschlossene Teamleistung und das wollte ich eigentlich damit zum Ausdruck bringen.

    (0)
  • Bernd Zeller sagt:

    @Iaasee: ich hab sowas ähnliches geschrieben und bin „beschimpft“ worden … danke danke danke !

    Ich kann, in diesem Falle die Schweden-Fans verstehen, dass sie traurig sind … war ich bei Frankreich auch 🙁

    Die Diskussion um Frau N. ist sicherlich erst dann beendet, wenn sie die WM-Quali schafft und den Titel holt … aber dann läuft ihr Vertrag eh aus 🙂
    … oder wir bekommen eine zweite Hope Powell

    (0)
  • Spielerfrau sagt:

    @ lassee,
    Totally agree. You could see the fear in Schelin’s eyes.

    Ich denke, bei den Schwedinnen hat in der ersten HZ eine Lockerheit gefehlt – und sieben Monate mit Sundhage sind vielleicht doch nicht ausreichend gewesen.

    Ja, ich halte Sundhage füre eine hervorragende Trainerin – es scheint, als konnte sie die Zuversicht, mit der beispielsweise ein amerikanisches Team immer wieder Rückstände aufholt (bei Olympia gegen die Französinnen sogar zweitorig), nicht im Koffer mitnehmen.
    Vielleicht hat man auch zu wenige Knipserinnen?

    Ja, ich bin eine hoffnungslose Romantikerin, aber ich mag Trainer(innen), die offen mit ihrem Team umgehen, die eine Atmo aus Zuversicht erzeugen können. Nicht Angst. Den Druck konnte Sundhage gestern leider nicht nehmen.

    Die Natio hat das Glück, viele Talente zu haben.

    Ich hatte, wie gesagt, den Eindruck, als würdne die Natio-Spielerinnen im Spiel gegen Schweden mehr „Luft“ haben.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Stahlratte und Maskal69,
    Ist Euch nicht aufgefallen, wie inkonsequent Frau Staubli gepfiffen hat???
    Wenn man mal die gelbe Karte gegen Nilla Fischer als Maßstab nimmt, hätte es mindestens noch weitere 5-6 gelbe Karten, auf beiden Seiten geben müssen!!!

    Aber es gab nur für Simons Ball wegkullern, was übrigens selten dämlich war, eine weitere gelbe Karte!!!

    Besonders krass ist mir eine Aktion von Lotzen gegen TONI in Erinnerung geblieben, wo diese mit beiden Beinen in die Schwedin hineinspringt, ohne den Ball zu erwischen!!!
    Im Vergleich zur Gelben von Fischer, war das dann schon fast Rot!!!
    Aber die Schweizerin beließ es nur bei einer Ermahnung!!!

    Auch Lisa Dahlquist hätte am Schluß noch Gelb sehen müssen, als sie (ich glaube) Simon von den Füßen holte, ohne den Ball zu berühren!!!

    Also wenn Ihr das unter „die beste Schiedsrichterin des Turniers“ versteht, dann möchte ich gar nicht erst wissen, was Ihr unter einer schlechten Schirileistung versteht???

    (0)
  • Maskal69 sagt:

    @ Detlef. Also ich fand die Linie sehr konsequent!
    Am Anfang der Partie hart Linie um sich Respekt zu gewinnen gegenüber der Spielerinnen ( das es Fischer dabei trifft= Pech), danach mit viel Fingerspitzengefühl viel laufen lassen um den Spielfluss nicht zu zerstören. Also ich konnte kein überhartes Einsteigen beider Mannschaften in dem Spiel erkennen. Harte aber gesunde Zweikämpfe ja, aber mehr auch nicht. Ich möchte nicht wissen was für eine zerfahrene Partie es geworden wäre, wenn sie jeden harten Zweikampf abgepfiffen und mit einer Karte geahndet hätte.
    Die Schiedsrichterin hat mir sehr gut gefallen!

    (0)
  • switch sagt:

    wenn man die vernichtenden Kommentare nach dem Norwegen-Spiel auf dieser Seite gelesen hat, dann wäre mal ne Entschuldigung angesagt (hab ja die obigen nicht alle gelesen, vielleicht war ja eine dabei) 🙂

    tja, trotz aller unkenrufe sind die Neid-Mädels doch wieder im Endspiel … und vielleicht war es ja echt clever, den Norgies im Gruppenspiel zu unterliegen

    wie damals 54 den Ungarn oder 74 der DDR bei den Männern … okay, ist nur turniertechnisch zu vergleichen.

    vergleichbar sind aber auch die Shitstürme gegen die Silvia mit denen gegen den Jogi vor 3 Jahren (wie im übrigen auch damals bei Herberger und Schön) … alle konterten mit Ergebnissen – wobei dem Jogi der grosse Triumph bisher versehrt blieb – aber der kommt ja vielleicht noch nächstes Jahr!

    ich drücke die Daumen für Sonntag! 🙂

    (0)
  • sonic sagt:

    Was die Schiedsrichterleistung angeht, sehe ich es wie Detlef. Wenn man für dieses Ballwegkullern (Laudehr hat ihn ja nicht auf die Tribüne gedroschen!) konsequent Gelb geben würde, müßte man pro Spiel mindestens 10 Gelbe Karten verteilen. Auch das Foul von Fischer war nicht gelbwürdig. Andererseits hat Staubli viele kleine Fouls nicht geahndet. Wie oft sind deutsche Spielerinnnen zu Boden gegangen, weil sie bei der Ballannahme von hinten einen Stoß oder einen Tritt abbekommen haben! Frau Staubli ließ, allerdings konsequent, weiterlaufen. Auch das Foul an Krahn von Schelin hat sie nicht gepfiffen, sondern „nur“ auf den Abseitswink der Linienrichterin reagiert.

    Von den Schiedsrichterinnen fand ich Monzul aus der Ukraine (ENG-SPA, NOR-DÄN) am besten. Die Italienerinnen Spinelli und Vitulano hingegen waren grauenhaft und sollten nochmal irgendwo in der Kreisklasse ganz klein anfangen.

    (0)
  • Stahlratte sagt:

    @Detlef

    „Also wenn Ihr das unter “die beste Schiedsrichterin des Turniers” versteht, dann möchte ich gar nicht erst wissen, was Ihr unter einer schlechten Schirileistung versteht???“

    Das habe ich nie behauptet. Wer lesen kann ist klar im Vorteil, und die Schiedsrichterin kann anscheinend besser pfeifen als du lesen.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar