Frankreich im Elfmeterschießen ausgeschieden

Von am 22. Juli 2013 – 23.59 Uhr 31 Kommentare

Der große Titelfavorit bei dieser Europameisterschaft ist ausgeschieden. Trotz drückender Überlegenheit konnten die Französinnen das Viertelfinale gegen Dänemark nicht gewinnen und unterlagen, wie vor vier Jahren, im Elfmeterschießen.

Auch bei der EM in Finnland trat Frankreich im Viertelfinale gegen den vermeintlichen Außenseiter an; damals hieß der Gegner Niederlande. Und genau wie heute dominierte Frankreich, um am Ende im Elfmeterschießen zu scheitern. Nach regulärer Spielzeit stand es gegen Dänemark 1:1.

Starke erste dänische Hälfte
Dabei begannen die Däninnen, die als einer von zwei Gruppendritten erst nach Losentscheid ins Viertelfinale gekommen waren, stark. Sie verlagerten sich nicht auf die Defensive, sondern beschäftigten die Französinnen und hielten den Ball in den eigenen Reihen, um die „Équipe Tricolore“ nicht ins Spiel kommen zu lassen. Doch mit Verlauf der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Französinnen ein leichtes Übergewicht, was sich auch in einem Chancenplus zeigte. Doch das Tor machten die Däninnen. Johanna Rasmussen setzte sich in der 28. Minute im Laufduell gegen Laura Georges durch und verwandelte zum 1:0. Im direkten Gegenzug hatte Gaëtane Thiney den Ausgleich für Frankreich auf dem Fuß, doch Stina Petersen im dänischen Tor parierte. Auch bei einem Flachschuss von Eugenie Le Sommer behielt Petersen in der 35. Minute die Oberhand.

Anzeige

Dänemarks Kräfte schwinden
Mit Beginn der zweiten Hälfte machte Frankreich Druck. In der 56. Minute scheiterte zunächst Louisa Nécib an der gut aufgelegten Petersen, wenige Sekunden Camille Abily. Je länger die Partie dauerte, desto mehr schwanden die dänischen Kräfte. Dänemark agierte nicht mehr so kontrolliert wie in den ersten 45 Minuten und konnte die Bälle nicht mehr in den eigenen Reihen halten. Während sie zu Beginn des Spiels kontrolliert aus der Defensive spielten, nahmen nun die langen Bälle zu, und das Leder wurde in vielen Fällen nur weggeschlagen.

Frauenfußball - Dänische Fans

Die dänischen Fans können den Halbfinaleinzug bejubeln. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Nécib verwandelt Strafstoß
Der Ausgleich für die Französinnen fiel allerdings erst durch einen Strafstoß (71.). Nach einem Foul an Abily zeigte Schiedsrichterin Carina Vitulano auf den Elfmeterpunkt. Am Schuss von Nécib war Petersen zwar noch dran, konnte ihn aber nicht halten. In der Folge spielte nur noch Frankreich, das mit seinen Chancen jedoch fahrlässig umging, sodass es mit dem Unentschieden in die Verlängerung ging. Auch dort hatte die „Équipe Tricolore“ die besseren Möglichkeiten. Thiney schoss in der 104. Minute knapp am Tor vorbei, Abily setzte einen Freistoß drei Minuten später an die Latte.

Elfmeterkrimi
Die Däninnen konnten selbst kaum für Entlastungsangriffe sorgen, kämpften aber aufopferungsvoll und retteten sich letztlich ins Elfmeterschießen. Dort trafen die ersten drei dänischen Schützinnen, während Nécib gleich beim ersten Versuch an Petersen scheiterte. Da Sarah Bouhaddi später jedoch den Elfmeter von Theresa Nielsen halten konnte, sah es zunächst so aus, als sei Frankreich wieder im Rennen. Doch Sabrina Delannoy schoss gleich den nächsten Elfmeter an den Pfosten, sodass Janni Arnth mit ihrem Treffer im Anschluss die Partie entschied.

Schlagwörter: ,

Tags: ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

31 Kommentare »

  • Krissi sagt:

    Also dann: Norwegen – Dänemark…und die Französinnen gewinnen, hehe – nein, nur ein Spaß 🙂 – sensationell, dass Dänemark Frankreich geschlagen hat…- ich hätte alles auf einen EM-Titel der Französinnen gesetzt 😉 nun ja, meine Hochachtung für Dänemark, klasse Leistung, aber gleichzeitig gibt mir dieses Spiel auch wieder Hoffnung für unsere Mädels 😉 Es kochen eben alle nur mit Wasser…^^

    (0)
  • enthusio sagt:

    Die Däninnen können also nicht nur durch Losentscheid, sondern auch durch Elfmeterschießen gewinnen. (Nach der Vorrunde)Totgesagte leben eben länger und französische Bäume wachsen – wie schon im CL-Finale – nicht in den Himmel.

    Und Bini muß sich fragen lassen, warum er mit der Natio keine Titel gewinnen kann, obwohl ihm so viele Klassespielerinnen zur Verfügung stehen. Die „Neid“-Debatte wird wohl bald nach Frankreich überschwappen.

    Es würde mich sehr freuen, wenn es am Sonntag ein nettes „Wiederholungsspiel“ gegen Norwegen geben würde.
    Dann aber mit einem triumphalen Sieger Deutschland.

    (0)
  • KarlMai sagt:

    Dazu hat Lukas Podolski bekanntlich mal die goldenen Worte gesagt:

    „So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere.“ … aber oft eben auch nicht.

    (0)
  • grammofon sagt:

    Sensation. Aber nach dem, was Dänemark gegen Schweden gezeigt hat, war ihnen schon viel zuzutrauen. Ich glaube nach dem Spiel hatten sie sich einfach ausgepowert und haben deswegen die Gruppe so schwach abgeschlossen. Drum seh ich jetzt für sie gegen Norwegen aber auch keine großen Chancen.

    Bei all meiner Abneigung Neid gegenüber, Frankreich ist mit Bini noch um einiges schlechter aufgestellt. Hoffentlich gibt es da jetzt endlich auch mal die ‚Trainerfrage‘.

    (0)
  • Schlafwagenfussball sagt:

    Ich finde es echt schade, dass es dieses grandiose französische Team heute verzockt hat.
    Das muss man so sagen. Die haben den Schalter nicht mehr umlegen können und hatten die Spiel-Variante eines Rückstandes nicht im Repertoire. Damit konnten sie nicht umgehen-das muss man ihnen vorwerfen- und das muss man in einem KO Spiel auf dem Zettel haben.
    Bei allem Respekt gegenüber Dänemark: Dänemark hat (incl. Verlängerung) in den letzten 60 Minuten nicht mehr mitspielen können, aber mit zwei vierer Reihen und später einer 4-5- Staffelung in der Abwehr relativ „einfach“ das Spiel abgewickeln können.
    Es war hochinteressant mitzuerleben, wie die Französinnen Zusehens dieselbe Hektik und Verkrampftheit an den Tag gelegt haben, wie wir anno 2011 gegen Japan. Mit dem Unterschied, dass wir den Konter in der Verlängerung gekriegt haben (ein 11er Schießen hätten wir aber damals auch verloren)
    Ich verstehe es nicht, das die Trainer nicht viel mehr diese Szenarien durchgehen: Wenn man das Spiel kontrolliert und spätestens bei jedem Ballbesitz der Däninnen ab der Mittellinie der Ball zurückerobert wird und trotzdem das eigene Offensivspiel nicht klappt, warum dann nicht den Gegner geschickt in die eigene Hälfte kommen lassen um dann in eine komfortable Umschaltsituation zu kommen? Das können die Französinnen so gut wie kein anderes Team. Haben es aber nie gemacht.
    Dazu kommt, dass Frankreich ein Wahnsinns Tempo gespielt hat, bis zum Schluss- ohne das Tempo herauszunehmen- selber Fehler wie wir, anno 2011- wenn man das macht, gelingt nichts mehr.
    Und das Offensivspiel Frankreichs war schwach. Es wurde einerseits viel zu spät abgeschlossen, stattdessen nochmal versucht noch näher ans Tor im16er zu kombinieren und es wurden die am Fließband wirklich brauchbaren Hereingaben von außen durch schwaches Stellungsspiel unverwertbar gemacht (meist ist es ja umgekehrt, da sind die Zuspiele Schrott)

    Nochmals: Echt schade, denn es wäre toll, solch ein spielstarkes Team mindestens in einem Halbfinale gegen einen mitspielenden Gegner zusehen.

    Dänemark ist jetzt schwer auszurechnen, da dieser Sieg enorme Kräfte freisetzt. Und das Team hat taktisch keiner so wirklich intensiv studiert- ist mein Eindruck. Von daher wird es für Norwegen schwer.

    (0)
  • Herr Schulze sagt:

    Oh wie traurig. Und wie gegen Holland vor vier Jahren. Wie so oft schon. Schön, aber tot. Man kann ja den Däninnen keinen Vorwurf machen, das war schon sehr tapfer und anfangs sogar sehr gut. Dieses Ausscheiden hatte wieder mal etwas Schicksalhaftes. Ich weine diesem Fußball, auch wen er dieses Mal nicht sooo viel Glanz versprühte, wer immer Europameister wird, viele Tränen nach.

    (0)
  • Mosan sagt:

    Drama pur. Petersen ist nun offiziel DIE Elferkillerin. Harder wieder mit einem beeindruckendem Spiel. Nadim sah hingegen unglücklich aus in ihren Aktionen. Dem Turnier werden die Französinnen zu recht nachtrauern. Wirklich Pech das Delie ausgerechnet in dieser Partie gefehlt hat. Ohne sie hat Frankreich dieser eine Tick Cleverness vor dem Tor gefehlt, wobei man den Dänninen eine leidenschaftliche Abwehrleistung attestieren muss. Witzig war der letzte Elfer, bei dem die Dänin schon vorher schmunzeln musste. Bini klang ziemlich eingeschnappt beim Interview. Ganz so als ob ein böses Mädchen seinen Lieblingen den Ball geklaut hätte. 😀

    (0)
  • noworever sagt:

    auch die dänische laudehr (rasmussen) hat zugeschlagen … 😉

    bereits im schweden-spiel (in dem sie das eigentlich bessere team waren) hatte dieses team gezeigt, dass sie das potential haben ganz vorne mitzuspielen.

    congratulation denmark – und! – @Maskal69
    dein tipp: „Also mein Tipp ist das sich Schweden, Deutschland, Norwegen und Dänemark für das Halbfinale qualifizieren!!“

    … war auch für mich, nicht so unrealistisch, wie er im ersten moment erscheinen mag! 🙂

    (0)
  • VFLchen sagt:

    Wenn diese Dusel-Dänen so weitermachen, werde sie am Ende noch Europameister…Schade für Frankreich, aber wer vorne kein Tor macht, wird eben bestraft!

    (0)
  • wrack sagt:

    Das ist hart und die französischen Fans haben meine aufrichtige Teilnahme. Was Frankreich an Chancen hat liegenlassen, muss eine – für deutsche Fans ja halbwegs nachvollziehbare – Qual für die Anhänger der Las Bleues gewesen sein. Glückwunsch an Dänemark. Wen schert es, dass die Däninnen bisher kein Spiel (in regulärer Spielzeit) gewonnen haben ? Sie haben den großen Favoriten Schweden und Frankreich getrotzt ! Wäre schön, wenn sie die Gelegenheit bekämen, das auch gegen Deutschland zu versuchen 😉

    Was ist nur mit dem französischen Fußball los ? Erst Lyon und nun das ! Krise ? 😉

    (0)
  • Tiberias sagt:

    Dänemarks Halbfinal-Teilnahme ist sicher die Sensation des Turniers! Frankreich hat sich das Ausscheiden aber selbst zuzuschreiben. Frankreich hat trotz 90 Minuten drückender Überlegenheit und der technisch weit höheren Qualität nichts zählbares draus gemacht. Die Däninnen haben zwar mit viel Laufaufwand und letztlich erfolgreich, aber keinesfalls so verbiestert und bissig verteigigt wie zum beispiel Italien in seinen Spielen.

    Übrigens, wäre der – mehr als zweifehlafte – Elfmeter in der 2. Halbzeit für Frankreich nicht gegeben worden, hätten die Däninnen schon nach 90 Minuten den Sack zugehabt.

    Ein paar Gedanken zu den anderen Viertelfinals:

    Norwegen wie erwartet stark bis sehr stark, Spanien bisweilen enttäuschend mit zu wenig Ideen und sicher auch mit Pech beim Eigentor. Und Ada Hegerberg, für mich die auffälligste Spielerin bei diesem Turnier, endlich mit ihrem EM-Tor – und was für eines!!!

    Schweden mit dem erwartetem Durchmarsch gegen Island, der war nie in Gefahr. Island ist wohl doch noch zu schwach, anders als „Danish Dynamite“.

    Deutschland mit dem schweren und keinesfalls schön anzuschauenden Spiel (außer für die ewig Selbstzufriedenen im DFB-Elfenbeinturm) und einem knappen 1:0.

    Das Ausscheiden Frankreichs wie auch die doch recht schwachen Spanierinnen relativieren den Auftritt der DFB-Elf. Allerdings nur sportlich-statistisch. Leichtigkeit, technisches Können und Begeisterung früherer Spiele sind verschwunden. Es „rumpelt“ wieder auf deutschem Rasen.

    Auch schön – für Turbine-Fans: Alle vier Schweden-Fahrer sind noch dabei! Jenny Cramer (D), Toni Göransson (SE), Maren Mjelde (N) und…. ADA!!!!

    (0)
  • laasee sagt:

    The more things change, the more things remain the same.

    Euro 2001 – semifinalists – Germany, Denmark. Norway, Sweden.

    Despite the „Über investment“ by other countries, the original big names of FF are still at the top of the tree.

    (0)
  • Zaunreiter sagt:

    Merde….Quel malheure!

    Je suis desolée.

    Ich hab mich zeitweise erinnert gefühlt an das olympische Halbfinale gegen Japan. Da haben sie Chance um Chance kreiert, sind in Hektik verfallen und haben das Tor doch nicht getroffen.

    @wrack: Ich saß vor meinem Bildschirm und habe mir eine Zigarette nach der anderen angesteckt. 😉

    Ich gehe mit, bei dem Wunsch, daß man auch in Frankreich die Trainerfrage stellen sollte und weine gemeinsam mit @Herrn Schulze um den schönen Fußball.

    Und wenn der rumpelnde Europameister wieder Deutschland heißen sollte, ja, dann soll es halt so sein. Obwohl ich dies dann für einen Rückschritt im FF halten würde.

    (0)
  • mas sagt:

    für mich war Pernille Harder Player of the Match. Würde sie gerne für Deutschland auf der 10 sehen.

    (0)
  • Hanah sagt:

    Pourquoi? C’est très triste:'( Les Bleues a joué mieux que Denmark Ich finds schade dass Frankreich ausgeschieden ist!! Mein Traumfinale war Frankreich gegen Schweden! Naja Kopf hoch Frankreich!! Sie waren die letzten Hälften:) die bessere Mannschaft und hätten es verdient im Halbfinale zustehen,aber so ist Fußball: Mancal gewinnt die bessere Mannschaft und meistens nicht-.- Louisa Nécib tut mir in diesem Ausgang besonders leit. Sie hatte ein gutes Spiel abgeliefert und den ersten Elfmeter verwandelt doch den zweiten nicht. Niemeand wird sich an den ersten erinnern. Mich hat das Spiel irgwndwie an Bayern München<3 gegen Chelsea erinnert 😉 Da kann man nur sagen: Glückwunsch Dänemark und Vive la France!!

    (0)
  • Dummkopf sagt:

    Schön,

    dass es hier doch echte FF-Fans gibt und nicht nur
    welche, denen National- oder Vereinsbrille wichtiger ist als Fussball.

    Und die tragen nun doppelt Trauer, weil die, die toll Fussballspielen können, es nicht zeigen dürfen(D), und die anderen gar nichts mehr dürfen(F).

    Stattdessen wird dort typisch französisch in Schönheit gestorben, und hier typisch deutsch irgendwie weitergerumpelt.

    Natürlich hat auch Bini ein Neid-Problem.

    Er scheint ja auch ziemlich resistent gegen Verbesserungen und dagegen, aus einem grossartigen Kader ein entsprechend gutes (erfolgreiches) Team formen zu können.

    Frankreich hat gute Einzelspielerinnen, die aber (wie D) völlig unabgestimmt jede ihr eigenes Spiel spielt.

    In der Mitte 3 grossartige Kreisel, die es Schade finden zum Torabschluss zu kommen, weil sie dann erst mal nicht mehr den Ball zum Spielen haben.
    Dazu passend keine Torjägerin, die vorne knipsen könnte, sondern eine, die auch gerne mitspielen würde, meistens aber nicht darf.
    Und auf dem Flügel eine Thomis, die die beste Flügelspielerin der Welt sein dürfte, aber wie aussen drangeklebt wirkt, wenn sie denn mal spielen darf.

    Und wenn mal eine Flanke hoch in die Mitte kommt, mag niemand
    zum Kopfball gehen. Dabei hat man mit 1.90 Frau Renard die vielleicht beste Kopfballspielerin der EM. Wieso hat man die nicht zu irgendeinem Zeitpunkt mehr nach vorne beordert?

    Dazu (nicht wie D) eine Torfrau die gefühlt einen einzigen Schuss mitten aufs Tor bekommt und dabei umkippt wie ein Sack Mehl in der Kurve.

    Aber WIE BEI D. reicht im Normalfall bei beiden Mannschaften natürlich die weit überlegene individuelle Klasse der Einzelspielerinnen zum Siegen, aber wehe, wenn sie in eine Situation kommen, wo sie einen guten Trainer bräuchten.

    Der Unterschied:

    Die glücklichen Fügungen.

    Bini geht mit 3 Siegen und einem Unentschieden nach Hause, während Neids Niederlage gegen Norwegen-B glücklicherweise schon in der Vorrunde kam und also nicht gleich das aus war.

    Und nicht zu vergessen: Neid konnte nicht noch mehr wirre Umstellungen vornehmen, weil sie viele Verletzte hatte. („Leider“ für Bini hatte er keine Verletzungen, die ihm weitergeholfen hätten)

    So gesehen kann es nur einen Europameister geben!

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ohne jetzt alle Kommentare gelesen zu haben, schreibe ich mal kurz meine Empfindung zu diesem VF-Spiel:
    Es erinnerte mich deutlichst an das WCL-Finalspiel des VfL Wolfsburg gegen Olympic Lyon – drückende Überlegenheit des franz. Teams mit einer Vielzahl hochkarätiger Torchancen, ein ergebnisbeeinflussender Strafstoß und am Ende ein unerwarteter Sieger!

    (0)
  • Guido sagt:

    Das ist schon ein sehr verrücktes Ergebnis:

    Frankreich hatte bislang als einziges Team alles gewonnen und fährt früh nach Hause.

    Dänemark hatte als einziger Viertelfinalist bisher gar nichts gewonnen, war nach Abschluss der Vorrunde eigentlich schon mausetot und ist dann doch noch dann günstiger Ergebnisse der Gruppe C und dank des Losentscheids weitergekommen. Da ein Elfmeterschießen offiziell als Unentschieden gewertet wird, steht Dänemark ohne einen einzigen Sieg im Halbfinale.

    Ob es die Däninnen jetzt den Männern 92 nachmachen? Nur mal zur Erinnerung: Die Dänen waren damals nur aufgrund außergewöhnlicher Umstände überhaupt beim Turnier in Schweden dabei. Durch einen völlig unerwarteten Sieg über Frankreich kam man ins Halbfinale, das man gegen NL im Elfmeterschießen gewinnen konnte. Im anderen Halbfinale gab es einen Krimi zwischen D, die bis dahin nur sehr mäßig ins Turnier gekommen waren, und dem Gastgeber Schweden (!), den die DFB-Elf mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Im Endspiel war die Vogts-Elf dann haushoher Favorit, aber Dänemark gewann sensationell den Titel. Die Duplizität der Ereignisse ist bisher bemerkenswert …

    Also, auch wenn Deutschland morgen gewinnen sollte, dann ist der Titel noch lange nicht so gut wie schon gewonnen!

    (0)
  • Grace Kelly sagt:

    Erinnert mich an ein Viertelfinale der letzten WM. Wer keine Tore schießt fliegt halt raus. Wer keine Tore schießt, wenn der Gegner stehend KO ist, auch.

    Muss sagen, dass ich gleichzeitig schadenfroh und etwas traurig für diese tolle blaue Mannschaft bin. Aber irgendwie gönne ich den letzten 4 im Turnier den Titel doch mehr, als den Französinnen. Wobei ich Hannah zustimmen muss, nach der Vorrunde wäre ein fußballerisches Traumfinale Schweden Frankreich gewesen. Aber kommt halt nicht immer vor im Fußball und „Traumfinale“ sind oft fußballerisch schwach.
    Die Männer EM 92 fand ich übrigens großartig…

    (0)
  • Jennifer sagt:

    Am Ende hat Frau Bundestrainerin doch noch alles richtig gemacht: Superschlecht angefangen, aber fantastisch aufgehört … im Gegensatz zu den Französinnen, die uns erst verzaubert haben und jetzt doch raus sind … Deswegen stimme ich mit @Dummkopf überein: Es kann nur einen Europameister geben! 😉

    (0)
  • be sagt:

    Ich war eigentlich auch von einer deutlichen Sache für Frankreich ausgegangen, dass Dänemark aufgrund des tollen Spiels gegen Schweden zwar auch ein Ehrentreffer gelingt, letztlich aber mit 3:1 oder 4:1 nach Hause geschickt wird. Denkste! Was die Dänen abgeliefert haben, war absolut klasse, und hat auch mich an das CL-Finale im Mai erinnert. Auch hier konnte Wolfsburg anfangs super gegenhalten, reagierte aber in Halbzeit Zwei eigentlich nur noch. Man hat sehr gut gesehen, wie den Däninnen ab etwa der 70. Minute langsam die Puste ausging. Aber dieser unbedingte Willen das durchzuziehen, in Verbindung mit der Torineffizienz der Französinnen, der großartigen Petersen und der trotz der schwindenden Kräfte tollen Tacklings, die darüber hinaus nicht einfach nur unkontrolliert weggeschlagen wurden – ganz großes Tennis, äh, Fußball! Dänemark hat bewiesen, dass sie zu Recht die Vorrunde überstanden haben.

    Wir werden sehen, wie Dänemark die Mehrbelastung bis zum Halbfinale gegen Norwegen wegstecken wird. Es dürfte jedenfalls ein spannenderes Spiel werden als Deutschland gegen Schweden.

    (0)
  • jochen-or sagt:

    Eigentlich hatte ich für Norrköpping auf schönen Fußball von Frankreich gegen mein Norwegen ( und 2x Turbine) gehofft. Schade, schade, dass die echten Topfußballerinnen dieser EM so unglücklich scheiterten, denn der schönste Fußball soll siegen. Aber der Ball ist eben rund und Frauen brauchen eben mehr Chancen, um das Ding zu versenken.

    Na,ja, dann haben die Norwegerinnen jetzt eine Chance auf ein Endspiel und für sie wäre ein Spiel gegen Schweden daaaaas Spiel überhaupt. Dies sind Erzrivalen wie Deutschland und England bei den Männern, was sich auch dort ein wenig aus der Historie erklärt.

    Bei einem Endspiel gegen uns würde dann jedenfalls eine gemeinte Truppe Champion, aber bitte dann ein Sieger Deutschland nur mit zwei überzeugenden Siegen.

    (0)
  • Augustus sagt:

    Schade? Nein! Wer soviele klasse FRauen wie Frankreich hat und einige davon haben sogar 2x die champiosnleague der Frauen gewonnen. Diese Niederlage war verdient. Frankreich hat nichts aus seiner technischen Überlegenheit gemacht. Keine plazierten Distanzschüsse, kein herausragendes Stellungsspiel, elodie thomis ist ein Chancentod. Der Elfmeter der zum Ausgleichgeführt hat, war auch nicht gerade hart und plaziert geschossen. Sicher verwandelt sieht anders aus. Für die Däninnen freut es mich. Hoffentlich sehen wir zum Beispiel die Torfrau,Frau Rasmussen oder Frau Harder mit der Nummer 10 in unserer Bundesliga.Die Däninnen haben sich Verträge in anderen Ligen verdient.Frankreich hat wunderbare Spielerinnen die nicht umsonst im Vereinsfußball Europa dominieren. Der Sieg von Wolfsburg war ein Betriebsunfall.
    Herr Bini und seine Kollegen sollten mal Elfer trainieren. Auf die technischen Fähigkeiten einer Abily einer Necib möchte ich ungerne verzichten. Freuen wir uns auf weitere schöne Spiele und ein grandioses Finale.

    (0)
  • laasee sagt:

    Pernille Harder was absolute class last night (the same as in the Sweden game).
    She is only 20 and has the potential to be the best „10“ in the world.

    (0)
  • gerd.karl sagt:

    was sagte gorbatschow, wer nicht fähig ist tore zu schiessen und zu arrogant, necib, ist den bestraft der fussballgott.

    (0)
  • intersoccer sagt:

    Im Grunde ist bei dieser EM genau das eingetreten, auf was ich lange gewartet habe und was für das Image des FF nur gut sein kann: endlich ist echte Spannung drin, auch absolute Top-Favoriten können mal fliegen und Kantersiege sind auch eher die Ausnahme. Ich finde es ist eine richtig tolle EM. Zwar schade für eine eigentlich gute französische Mannschaft, aber schön für eine sympathische dänische Elf. Und wie gehts mit Deutschland weiter? Spätestens heute nach diesem Elfer-Krimi sollte man wissen, dass alles passieren kann! 😀

    (0)
  • Altwolf sagt:

    Dieses Spiel hat eigentlich wieder einmal bestätigt,wie schwer sich technisch und spielerische sog.Top-Mannschaften gegen kompakte Defensiv-Mannschaften schwer tun.Da die Französinnen auch fast mit einem leicht abgewandelten OL-Team spielen sind die Probleme eigentlich identisch, insofern läßt sich auch ein Vergleich mit dem CL-Finale ziehen.Aufgrund ihrer meist dominanten Spielweise sind sie es nicht gewohnt um Tore kämpfen zu müssen, da sie auch meist in Führung gehen und dann auch ohne Druck ihre Qualitäten in Erfolge umsetzen können.Dänemark hat Frankreich durch die sehr offensive und auch spielerische QWualität überrascht und sie mit dem Rückstand in eine ungewohnte Situation gebracht.Hier zeigen sich nun unter Druck spielen zu müssen, die Probleme Frankreichs, deutlicher als bei OL,denn sie kommen zwar gut an den 16er,jedoch haben sie keine kopfballstarken Stürmerinnen für ihre Flanken von außen,noch haben sie die Ruhe aufgebracht von der Grundlinie aus in den Rücken der Abwehr zu spielen,da dort außer Abily niemand richtig in den 16er reingeht.Die Art zu spielen von Necib hat sehr viel Ähnlichkeit mit der von D.Marozsans,technisch top aber kein Drang dorthin zu gehen wo es weh tut,wo auch e.kämpferisches Moment gefragt ist und auch der unbedingte Wille zum Sieg erkennbar wird.Eine Abily hat das,aber eine ist in so einer Situation zu wenig.Denn auch OL mit L.Schelin hat das nicht gebacken bekommen.Auch in der Buli haben die Top-Teams ähnliche Probleme gegen Freiburg,Essen u.Bayern gehabt und haben dies mit sehr unterschiedlichen Erfolgen lösen können.
    Ich darf auch nochmals an „meine Fußball-Weisheit“ erinnern:Nicht der,der in der Vorrunde den besten Fuball spielt gewinnt das Turnier,sondern die Mannschaft,die sich im Verlauf steigern kann – Frankreich konnte sich nicht zum Erfolg steigern.

    (0)
  • sonic sagt:

    Das Spiel Frankreich gegen Dänemark hat wieder einmal gezeigt, weshalb Fußball so beliebt ist. In kaum einer anderen Sportart hat ein über weite Strecken klar unterlegener Gegner so große Chancen als Sieger vom Feld zu gehen. Das macht das Spiel interessant.

    In der ersten Halbzeit hat sich wieder gezeigt, daß sich Frankreich gegen spielerisch starke Gegner schwer tut. Das hat man schon in der ersten Hälfte gegen Spanien gesehen, wo diese Schwäche nur durch das schnelle 1:0 überdeckt wurde. In der zweiten Hälfte konnten sie durch ihre überlegene Athletik das Spiel unter Kontrolle bringen. Spielerisch waren die Französinnen erstaunlich einfallslos. Schüsse von der Stafraumgrenze oder immer gleiche Flanken von außen. Die Schüsse waren zwar hart und kamen aufs Tor waren aber wenig platziert, womit der entscheidende Punkt für einen erfolgreichen Abschluß gegen eine starke Torfrau fehlte. Aber immerhin haben im Gegensatz zu den deutschen Torschüssen bei dieser EM schon mal zwei Punkte gestimmt. (Die deutschen Schüsse sind ja selten hart und kommen noch seltener aufs Tor.) Auch für den Abstauber stand nie eine Französin bereit.
    Die Flanken wurden zwar von Thomis und der Linksverteidigerin (die richtig gut gespielt hat) zahlreich in den Strafraum geschlagen, waren aber alle gleich und somit relativ leicht zu verteidigen. Es wurde z. B. kein Ball mal scharf vors Tor gezogen. Überhaupt hatten die Däninnen bei hohen Bällen kaum Probleme, auch nicht bei Standards gegen die französischen Abwehrreckinnen. Letztlich ist es Frankreich nicht gelungen eine „100%ige“ Chance (Spielerin mit Ball frei vor der Torhüterin) zu kreieren. Dänemark hat das geschafft und da auch das Tor gemacht.

    Die Däninnen konnten in der ersten Halbzeit und anfangs der 2. wieder voll überzeugen. Spielerisch im Mittelfeld stark, mit einer klaren Taktik und viel Ballsicherheit. Leider fehlt den meisten der Zug zum Tor. Der ist nur bei Rasmussen zu spüren. Die anderen drehen selbst in aussichtsreichen Positionen ab und spielen wieder zurück. (Im Gegensatz dazu die Französinnen – viel mehr als 30 Torversuche sind nicht drin in einem Spiel.) Der Pass in die Spitze hat meist zu lange gedauert (insbesondere wenn sie das Spiel schön von links nach rechts verlagert haben). Da eher gespielt und über die Außen den Ball in den Strafraum gebracht, hätte für mehr Torgefahr gesorgt und vielleicht auch zu einem 2:0 geführt. Die Gelegenheiten waren da.

    Spätestens ab der 60 min blieben von „danish dynamite“ allerdings nur noch Knallerbsen übrig. Und da liegt die zweite große Schwäche dieser Mannschaft, sie können ihr Spiel nicht über 90 min aufrechterhalten, da sie körperlich in der 2. Hälfte stark abbauen. War in der Vorrunde so und auch gestern nicht zu übersehen. Wenigstens ist klar woran sie noch arbeiten müssen.

    Fazit:
    Frankreich hat sein Minimalziel erreicht und ist nicht wieder im Halbfinale ausgeschieden.
    Dänemark war in zwei Punkten Frankreich überlegen – erstens in der Chancenverwertung und zweitens im Elfmeterschießen. Das hat fürs Halbfinale gereicht. Dort sehe ich sie wieder (vielleicht sogar noch mehr) als Außenseiter. Wenn Norwegen bei seiner Taktik bleibt, wird es sehr schwer für Dänemark, weil ihnen in der Offensive der Zug zum Tor fehlt und sie in der 2. Hälfte zu stark abbauen.

    (0)
  • H2O sagt:

    @intersoccer
    „Im Grunde ist bei dieser EM genau das eingetreten, auf was ich lange gewartet habe und was für das Image des FF nur gut sein kann: endlich ist echte Spannung drin, auch absolute Top-Favoriten können mal fliegen und Kantersiege sind auch eher die Ausnahme.[…]“

    Sicher ist Spannung gut, aber wenn man dann die Spielweise des deutschen Teams sieht macht dies das Image trotzdem kaputt.
    Ich emfpehle momentan Bekannten sich die Spiele der deutschen Nationalmanschaft nicht anzusehen.
    Bei der Frage nach guten Spielen im FF verweise ist auf die Saison der Frauen BL.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Es war das beste Spiel dieser EM, daß hat hier merkwürdigerweise noch niemand erwähnt!!!
    Zumindest bis zur 65. Minute war Dänemark absolut ebenbürtig mit den im Vorfeld so hochgehandelten Französinnen!!!
    Dabei haben wohl nur wenige (ich jedenfalls nicht) daran gezweifelt, daß Frankreich größere Probleme bekommen würde, ins Halbfinale einzuziehen!!!
    Sie haben bisher alle Gegner an die Wand gespielt, und ausgerechnet im ersten KO-Spiel flattern ihnen die Nerven!!!

    Ich habe mich auch an das CL-Finale von Lyon gegen WOB zurückerinnert gefühlt, wo die Französinnen klar das bessere Team waren, aber eben an ihrer mangelhaften Torausbeute gescheitert sind!!!

    Woran hats gelegen, werden sich die FF-Experten noch sehr lange in unserem Nachbarland fragen!!!
    Bruno Bini sehe ich jedenfalls nicht als Hauptproblem!!!
    Denn wie konnten seine Frauen bisher (auch gestern wieder) so außergewöhnlich fantastischen Fußball spielen, wenn er die falschen Spielerinnen ausgewählt, und ihnen nicht das gepflegte Miteinander beigebracht hätte???
    Hier soll doch niemand sagen, daß eine Renard, Le Sommer, Necib, Abily und Thiney nicht auch Tore schießen können, und es dazu unbedingt eine Madmoiselle Delie gebraucht hätte!!!
    31 Schüsse, davon 10 aufs Tor, und trotzdem ging keiner davon rein??? 🙁

    […]

    Da Bini es anscheinend nicht geschafft hatte, aus den 3 Gruppensiegen genügend Selbstvertrauen zu generieren, um auch einen Rückstand locker zu überspielen!!!
    Blöderweise hat er aber nun nicht die Ausrede, daß sein Team zu jung und zu unerfahren war!!!
    Da standen so viele Länderspiele und CL-Erfahrung auf dem Platz, eigentlich bräuchten die gar keinen Trainer!!! 😉

    Dänemark hat mich wirklich überrascht!!! 🙂
    Obwohl, schon gegen die Gastgeberinnen dieser EM waren sie lange das bessere Team, und überzeugten mit ihrem gepflegten Fußball!!!
    Eigentlich untypisch für eine skandinavische Mannschaft, kämpfen sie lieber mit dem „Florett“ statt mit „Axt und Säbel“!!! 😉
    Allerdings waren ihre konditionellen Probleme unübersehbar, denn so ab der 65. Minute wurden ihre Beine schwer, und es rumpelte ab da ähnlich heftig wie beim DFB-Team!!! 🙁
    Hier muß der/die NachfolgerIN von Herrn Möller, und auch die Vereinstrainer in Dänemark und Schweden (denn da spielen viele Däninnen) noch einiges tun, damit „Danish-Dynamite“ auch in Zukunft ein Wörtchen mitreden kann, wenn es um die Vergabe von Titeln geht!!!

    Jetzt muß man abwarten, wie sich Dänemark bis Donnerstag wieder regenerieren kann!!!
    Immerhin haben sie 30 min PLUS 11m-schießen mehr in den Knochen als die Norwegerinnen, die nach ihrem 3:0 gegen Spanien noch während der 90 min auf Energiesparmodus umgeschaltet hatten, und sich so noch ein Gegentor einfingen!!! 😉

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Augustus. Man darf sicherlich für den Fußball der Französinnen bzw. von OL schwärmen, aber die Leistung von WOB, insbes. die kämpferische u. taktische Einstellung (man darf auch mal an die vorangegangenen Ausfälle u.Verletzungen erinnern)gegen die Vollprofis von OL im Finale, als „Betriebsunfall“ einzustufen finde ich doch etwas despektierlich und wird dieser Mammutleistung mit Meisterschaft in englischen Wochen,Pokalendspiel und dann das CL-Finale Alles innnerhalb von 4 Wochen (verglichen mit dem Programm von OL)in keiner Weise gerecht und in der Betrachtungsweise auch etwas oberflächlich.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar