DFB-Elf: Halbfinaleinzug soll Vorrunde vergessen machen

Von am 21. Juli 2013 – 11.48 Uhr 18 Kommentare

Drei spielfreie Tage hatte die deutsche Nationalmannschaft nach der 0:1-Niederlage gegen Norwegen, um die Ursachen zu ergründen, aber auch, um das Spiel aus dem Kopf zu bekommen und sich auf das heutige Viertelfinale (18 Uhr, live in der ARD und Eurosport) gegen Italien zu fokussieren. „Von Tag zu Tag ist die Stimmung besser geworden“, beschreibt Saskia Bartusiak die Atmosphäre und blickt auf die heutige Aufgabe: „Wir haben genug Qualität in der Mannschaft, um Italien zu schlagen.“

Diese Qualität muss im Viertelfinale auch abgerufen werden. Das gelang in der Vorrunde selten, wodurch die DFB-Elf ihren Ruf der Unbesiegbarkeit eingebüßt hat. „Vor dieser deutschen Mannschaft muss man nicht länger Angst haben“, twitterte die schwedische Frauenfußball-Seite damfotboll.com während des Spiels der Deutschen gegen die Niederlande. Und Josefine Öqvist, schwedische Angreiferin, auf die man im Halbfinale treffen könnte meint: „Ich bin nicht so beeindruckt von den Deutschen bei diesem Turnier. Es sind viele neue Spielerinnen, im Halbfinale können wir auf sie treffen. Und es fühlt sich so an, an könnten wir das dann auch schaffen.“

Probleme bei Defensivtaktik
Der Auftritt der Deutschen hat die Konkurrenz befeuert. Auch die Italienerinnen versprühen neues Selbstbewusstsein. Sie wittern ihre Chance – nur unterschätzen sollten sie die DFB-Elf nicht. Klar ist, dass dass Grundniveau der Mannschaft hoch ist, das Potenzial ebenso. Das Team hat man mit einer Defensivtaktik bislang weitgehend am Toreschießen gehindert, weil den Deutschen eine Alternative zu ihrem 4-2-3-1-System fehlt und sich die Niederlande und Norwegen sehr gut darauf eingestellt haben. Etwas untergegangen ist dabei, dass die deutsche Defensive meist gut stand und nur ein einziges Tor zugelassen hat. Heute Abend beginnt die K.O.-Phase, Italien wird nicht nur Tore verhindern können, sie müssen auch selbst welche erzielen. Und das könnte den Deutschen Räume eröffnen – die dann aber auch genutzt werden müssen.

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

18 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Man wird mit der Mannschaft aus dem Holland-Spiel beginnen. Anja mit ihrer Routine ist einfach in so einem Spiel besser wie Leupolz! Nicht nur weil sie angeschlagen ist, aber irgendwie hat mich die junge Freiburgerin nicht wirklich überzeugt! Jede weiß heute um was es geht!

    (0)
  • laasee sagt:

    Germany should win without much difficulty.
    Germany have better players than Italy.
    However, Italy have a good Coach.

    (0)
  • Speedy75 sagt:

    Marozsán nicht in der Startelf da bin ich gespannt wie sich das spielerisch auswirken wird.

    (0)
  • Germany2013 sagt:

    Mittag für Leupholz ist ok, aber Laudehr für Maro???? Ich brech zusammen!!! Über die Abwehr braucht man ja erst gar nicht reden…

    (0)
  • Nora Kruse sagt:

    Hier die deutsche Aufstellung:
    Angerer – Maier, Bartusiak, Krahn, Cramer – Keßler, Goeßling – Laudehr, Mittag, Lotzen – Okoyino da Mbabi

    (0)
  • Nora Kruse sagt:

    Und Italien:
    Marchitelli – Manieri, D’Adda, Salvai, Bartoli – Parisi, Stracchi, Tuttino – Camporese, Panico, Gabbiadini

    (0)
  • Bernd Zeller sagt:

    …lasst Euch überraschen… keine Ausreden mehr und den Kopf nochmal aus der Schlinge ziehen bis Mittwoch…vielleicht 🙂

    (0)
  • Mosan sagt:

    Wow. Sehr konservativ auf alle Arrivierten zu setzen und sämtlich Jugend soweit möglich zu ersetzen. Würde Sinn machen, wenn die Erfahrenen nicht genauso versagt hätten. Mittag hinter den Spitzen ist weiterhin suboptimal und Laudehr mit Lotzen und Mittag vorne wird wieder sehr viel Konzentration aufs Zentrum geben und die Flanken seeeehr abhängig davon machen wie Maier/Cramer heute drauf sind.

    (0)
  • Tyrion sagt:

    Aufstellung sieht ja aus wie früher mal die Männermannschaft: 8 Defensive, 3 Offensive…

    Macht auf dem 2. Blick aber eigentlich Sinn bei zu erwartenden aggressiv agierenden Italienerinnen.
    Marozsan neigt eh‘ zum Verstecken, wenn es was auf die Socken gibt und Mittag ist abgebrühter und ausgebuffter als Leupolz.

    Schauen wer mal…

    (0)
  • Germany2013 sagt:

    Ich nehme meinen Kommentar zu Laudehr zurück!

    (0)
  • Bernd Zeller sagt:

    …so…Halbzeit…naja, Schonkost…Langeweile…EIGENTOR der Italienerinnen…Lotzen, Maier, Kessler, Mbabi = mäßig…Mittag gut…Laudehr wird wohl ausgewechselt werden (müssen)… ich persönlich denke: das Halbfinale ist fürs deutsche EGO aber kein Problem für SCHWEDEN und dann am 28.07. Fussball auf Top-Niveau

    (0)
  • Zaunreiter sagt:

    Ich frag mich ja, was Frau Bartusiak ein Standing bei Schiedsrichterinnen hat, daß die nie eine gelbe Karte sieht…

    (0)
  • Ralf sagt:

    So, Onkel Theo ist jetzt da (wohl zum Händchen halten).
    Und damit es nicht gar so doof aussieht, kommt dann die Chefetage auch noch doppelt eingeflogen – zur Rückendeckung.

    Alles wird gut!

    @Bernd Zeller

    Zitat
    „…Mittag gut…Laudehr wird wohl ausgewechselt werden(müssen)…“

    Tzzzz…

    (0)
  • Marcel sagt:

    Das ist wohl der Beweis das das Schicksal wohl einen Sinn für Ironie hat ,als das Tor nach ner Ecke viel 🙂
    Die Standarts sonst einsame Katastrophe 🙁

    Ansonsten gut gekämpft aber sonst scheint wohl alles abhanden gekommen zu sein,irgendwie Schade das man so wenig Selbstbewusstsein hat die ganze Körpersprache von Anfang an von der Hymne bis zum Abpfiff nervös und teilweise ängstlich.
    Da wird einen dann selbst ein bisschen Bange gegen Schweden.

    (0)
  • MatzeM sagt:

    Naja, 60 Minuten Kampf und Krampf mit einer sehr, sehr schmeichelhaften Führung, gefolgt vom 30 Minuten durchaus ordentlichen Fußballs, zumindest bis zum Strafraum. Simon hat mir als einzige über die komplette Spielzeit hervorragend gefallen. Vor der WM 2011 hatte ich hier Unverständnis geerntet, als ich sie auf der 6 als Fehlbesetzung bezeichnete, sondern sie gern als lupenreine Offensivspielerin auf den Außen gesehen hätte. Heute hat sie gezeigt, wozu sie dort fähig ist! Der „Torerfolg“ hat da wohl auch eine Extraportion Kondition locker gemacht.

    Die letzte halbe Stunde war zwar ordentlich, aber nicht spitze. Das wird gegen die Schwedinnen, die ja wissen, wo das Tor steht, wohl nicht reichen.

    Matze

    (0)
  • Speedy75 sagt:

    Gut gekämpft von der Mannschaft, denn heute konnte man nur durch Kampf ins Spiel finden. Die Aufstellung von Laudehr war auf jeden Fall richtig.

    Die Standards weiterhin stark verbesserungswürdig genauso wie die Zuspiele. Weiterhin viel zu viele Fehler im Spielaufbau etc.
    Die Mannschaft insgesamt zu nervös da ist einfach keine Ruhe drin. Es gibt noch eine Menge Arbeit bis Mittwoch.

    (0)
  • wrack sagt:

    Gewonnen. Einen Aufschub gewonnen. Danke, Simon.

    (0)
  • axelino sagt:

    Noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen, Italien hat sich selbst besiegt. Zur Zeit ist es nicht mehr schön unseren Damen zu zusehen, was ist da bloß los. Hoffe kein Debakel gegen Schweden, mach mir große Sorgen.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar