Ideenlose DFB-Elf unterliegt Norwegen

Von am 17. Juli 2013 – 20.22 Uhr 108 Kommentare

Die deutsche Nationalmannschaft hat zum ersten Mal seit zwanzig Jahren ein Europameisterschaftsspiel verloren. Gegen Norwegen kassierte die DFB-Auswahl im letzten Vorrundenspiel eine 0:1 (0:1)-Niederlage und zieht nun als Gruppenzweiter hinter den Norwegerinnen ins Viertelfinale ein.

Bundestrainerin Silvia Neid veränderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum Island-Spiel. Für Lena Goeßling spielte Simone Laudehr. Und in der Abwehr rückte, wie erwartet, Leonie Maier auf die linke Seite der gelbgesperrten Jennifer Cramer. Rechts spielte Luisa Wensing.

Norwegen ohne die Stars
Wirklich überraschend war allerdings die Aufstellung der Norwegerinnen. Nationaltrainer Even Pellerud ließ fast alle Stars draußen. Ingvild Stensland, Trine Rønning, Marit Christensen, Solveig Gulbrandsen, Caroline Graham Hansen – sie alle nahmen auf der Bank Platz. Auf dem Feld stand eine junge Mannschaft, die die DFB-Auswahl aber dennoch gut im Griff hatte.

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Gute norwegische Defensive
So gehörte auch die erste Chance in der vierten Minute den Norwegerinnen, doch Torhüterin Nadine Angerer konnte den Freistoß von Emilie Haavi parieren. In der Folge der ersten Halbzeit konnte Norwegen nach vorne zwar keine entscheidenden Akzente setzen, aber in der Defensive agierten sie diszipliniert und standen sicher. War Deutschland in Ballbesitz, zogen sich die Norwegerinnen meist in die eigene Hälfte zurück, und die DFB-Auswahl sah sich zwei Viererketten gegenüber, gegen die kaum ein Durchkommen war. In der 13. Minute schaffte es Dzsenifer Marozsán mit einem Zuspiel auf Célia Okoyino da Mbabi, doch die Stürmerin schoss am Tor vorbei. In der 24. Minute behauptete sie sich im Strafraum gegen drei Gegenspielerinnen, aber ihr Schuss war kein Problem für Torhüterin Ingrid Hjelmseth.

Ingvild Isaksen erzielte den einzigen Treffer der Partie. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Ingvild Isaksen erzielte den einzigen Treffer der Partie. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Isaksen erzielt norwegische Führung
Zu einem kuriosen Treffer hätte es kommen können, als Hjelmseth nach einer knappen halben Stunde einen Ball von Saskia Bartusiak unterschätzte. Die schoss von der Mittellinie, und Hjelmseth konnte den Aufsetzer gerade noch über den Kasten klären. Über das Tor flog auch Luisa Wensings Kopfball bei der anschließenden Ecke. Die DFB-Elf nutzte ihre Chancen nicht – die Norwegerinnen schließlich schon. Mit dem erst zweiten Torschuss der ersten Hälfte erzielten sie durch einen abgefälschten Ball von Ingvild Isaksen das 1:0. „Die erste Halbzeit war wirklich unterirdisch“, konstatierte Bundestrainerin Silvia Neid.

Norwegen taktisch diszipliniert
Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst nach neuem Schwung auf Seiten der DFB-Auswahl aus. „Wir haben uns viel besser bewegt und haben mit mehr Tempo nach vorne gespielt“, urteilte Neid, doch Erfolg brachte dies keinen. Pellerud brachte schließlich seine Routiniers Gulbrandsen, Hansen und Stensland aufs Feld. Auch wenn Hansen das Spiel über die linke Seite bei den Norwegerinnen durchaus belebte, war es dennoch weiter die Defensive, mit der Norwegen überzeugte. Die Deutschen waren bemüht, agierten jedoch zu ideenlos und fanden kein Mittel gegen die konzentriert und abgeklärt agierten Norwegerinnen, die aufopferungsvoll kämpften und den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit brachten.

Im Viertelfinale gegen Italien
Als nun Gruppenzweiter trifft Deutschland im Viertelfinale am Sonntag in Växjö auf Italien, die ihre Gruppe gestern ebenfalls auf dem zweiten Rang beendeten. Die Norwegerinnen erwartet tags darauf der Zweitplatzierte der Gruppe C.

Island überrascht
Unterdessen haben sich die Isländerinnen etwas überraschend mit 1:0 gegen die Niederlande durchgesetzt. Dagný Brynjarsdóttir gelang in der 30. Minute der einzige Treffer der Partie, der für die schon fast totgesagten Isländerinnen den Viertelfinaleinzug. Mit vier Punkten auf dem Konto sind sie besser als Dänemark in Gruppe A und somit unabhängig von den morgigen Resultaten in Gruppe C sicher in der K.o.-Runde.

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108 Kommentare »

  • xXx sagt:

    Ideenlos, abschlussschwach, technische Mängel – so kann man halt nicht gewinnen, jedenfalls nicht gegen Norwegen und Holland. Gegen Island hat es mit über 30 Torschüssen dann auch mal irgendwann gereicht.

    Wensing ist ja eine einzige Katastrophe, die bekommt ja keinen Ball unfallfrei zu einer Mitspielerin. Genauso, wie Krahn, die dann auch noch Schnelligkeitsdefizite hat. Maier war mit dem Seitenwechsel auf die linke Seite wohl einfach überfordert. Von Marozsan war gar nix zu sehen. Am besten noch Keßler, wobei gut war auch sie nicht.

    Aber so in etwa hatte ich das nach dem Auftaktspiel und Sieg gegen Island schon erwartet.

    Das es nun gleich ne Niederlage geworden ist, naja. Eigentlich ein Denkzettel für das deutsche Trainerteam, der Glaube daran, dass sie ihn verstehen, habe ich allerdings nicht wirklich.

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  • Grace Kelly sagt:

    Grottenkick gegen einen mittelmäßigen Gegner… Wie 12-13jährige Mädchen gespielt.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @xXx
    Wie von mir abgeschrieben! 😉 Selten solch eine zutreffende mit der meinigen 100 pro übereinstimmende Kommentierung desolaten deutschen FFs gelesen!
    Es ist kaum etwas stimmig in diesem Team, wenn die Mittelfeldleaderin Goeßling und die Außenbahnturbine Cramer passen müssen!
    Völlig überwerteter junger Hüpfer (Leupolz) steht in der Startelf und ist hoffnungslos überfordert genauso wie Wensing.
    Taktisch hat Pellerud unserer Silv gezeigt, wie man strategisch seine Truppe auf so ein Spiel einstimmen muss – er war da keineswegs überfordert, eher andere!
    Bloss gut, dass der heutige Gegner nicht noch ein, zwei Größen über Norwegen gelegen war, dann hätte es aber richtig Haue gegeben…
    Das interne BL-Duell ging an 2 Turbinen und nicht an die Frankfurt Fraktion – wollen wir hoffen, dass es so bleibt.:D

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  • Germany2013 sagt:

    Das war ja wirklich nicht gut! Man sollte sich fragen, warum die guten Spielerinnen aus der Saison auf einmal so schlecht spielen. Eine Wensing macht nie soviele Fehler, vielleicht fehlt ihr auch einfach das Vertrauen der Trainer, wenn ihr so Leute wie Krahn etc vorgezogen werden. Rätselhaft ist mir auch, warum Celia vorne spielt. Mag sein, dass sie abundzu ein Tor macht. Aber sie passt überhaupt nicht mit Marozsan zusammen und läuft auch Lotzen und Leupolz ständig die Räume zu. Wieso kommt dann nicht Mittag für sie? Und warum Laudehr anfängt, kann bestimmt auch niemand vernünftig erklären.

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  • Mosan sagt:

    Warum Denkzettel fürs Trainerteam? Hier ging es nicht um taktische Ausrichtung oder gar Aufstellung. Die Ausführung war ganz einfach zu schlampig und unpräzise. Ich fand das Spiel der deutschen Mannschaft auch nicht zwingend ideenlos. Man ist den tiefstehenden Norwegerinnen auf unterschiedlichen Wegen auf die Pelle gerückt. Nur wenn man schon bei der Ballannahme jedesmal nen Verstolperer drin hat oder die Kurzpässe nen halben Meter zu weit/lang kommen, gibt es kein Durchkommen bei diesen disziplinierten Norwegerinnen. Auch bei der Zweikampfführung fand ich die Norwegerinnen bissiger und durchsetzungswilliger.

    Man sollte sich darauf besinnen, dass die Mannschaft insgesamt und einige Spielerinnen individuell (heute vor allem die Außen) mehr Konzentration und technische Präzsion aufbieten. In der Lage dazu sind sie. Für die Niederlage hat Norwegen wohlgemerkt einen glücklichen Abpraller benötigt. Überhaupt sind heute eine Menge zweiter Bälle stets den Damen in Rot vor die Füße gefallen anstatt umgekehrt. Passiert auch nicht jedes mal. Habe bis zuletzt gehofft, dass Behringer mal eine Norwegerin entsprchend anschiesst. 😉

    Gefällig waren heute Lotzen und Da Mbabi. Den Jungen um Wensing, Maier und Leupholz hat heute offensichtlich die Unbekümmertheit und letzte Konsequenz der vorherigen Spiele gefehlt.

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  • Bernd Zeller sagt:

    Wensing mit haarsträubenden technischen Mängeln, Leonie Maier ist schon in der gesamten Gruppenphase völlig untergetaucht. Kessler ist mit Lena Gössling eingespielt, warum spielt sie nicht? Was sollte die Verzeiflungseinwechslung von Behringer denn bringen? usw. usw. Alles komplett konzeptionslos … ich persönlich kann mir nicht vorstellen, welche Mannschaft FRANKREICH oder SCHWEDEN den Titel nehmen sollte…

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  • Krissi sagt:

    @xXx: volle Zustimmung, du hast mir aber sowas von aus der Seele geschrieben 😉 Wensing war auch für mich heute, leider, DER Totalausfall. Ich denke, mit so einer „Leistung“ wird es auch gegen Italien schwer – und die haben sich das Spiel bestimmt angesehen! Na, mal abwarten wie es weitergeht…

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  • Kleinschwarz sagt:

    Immer wenn ich gucke, spielen sie schlecht… Ich gucke jetzt nicht mehr, vielleicht wird es dann besser.

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  • Michele sagt:

    Was für eine Katastrophe! Was Wensing sich erlaubt hat, ist schon fast eine Frechheit! Klar, sie ist jung, aber trotzdem darf das einer Nationalspielerin nicht passieren. Sie hat ja keinen Ball zur Mitspielerin gebracht! Warum durfte Laudehr überhaupt 66. Minuten spielen? Ich hatte nach einer halben Stunde schon Mitleid mit ihr! Leupolz hatte überhaupt keine Bindung zum Spiel. Lotzen war bemüht und Maro hat man überhaupt nicht gesehen. Bartusiak und Krahn waren auch immer ein unberechenbarer Risikofaktor. Hervorheben kann man aus dieser Mannschaft niemanden. Lotzen und Kessi waren ja bemüht, aber sowas reicht einfach nicht. Gegen Italien heißt es: Auf Wiedersehen ! Ausser: Die Mannschaft schafft es endlich, sich auf ihren Fussball zu konzentrieren und füreinander zu kämpfen!

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  • Krissi sagt:

    @Bernd Zeller: Gößling spielte nicht, da sie einen grippalen Infekt hat und gegen Italien (und vielleicht andere Teams???) noch gebraucht wird…

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  • micky sagt:

    Was muss im Kopf der Bundestrainerin vorgehen, wenn sie nach solch einem schwachen Spiel der deutschen Mannschaft dem ZDF Reporter sinngemäß ins Mikro säuselt: „ Die zweite Halbzeit war doch ganz o.K.“. Leidet die Gute an illusionären Verkennungen? Ihr eigener Anspruch lautete doch dieses Spiel gewinnen zu wollen um als Gruppenerster nicht nochmals reisen zu müssen. Anspruch und Wirklichkeit liegen zurzeit bei der deutschen Mannschaft weit auseinander. Hallo Frau Neid! Aufwachen!!! Wir haben bisher nur gegen Island Holland und Norwegen gespielt. Alle drei sind keine Topfavoriten. Und zweimal kein Tor geschossen!! Warum feiern wir wie irre Siege gegen Kanada und Japan, die sich gegenwärtig auf kein größeres Turnier vorbereiten müssen, wenn sie offensichtlich wenig wert sind ?

    Bei den Männern scheint die Blockbildung mit Bayern Spielern zu klappen. Die sind über Jahre auf einem hohen Niveau eingespielt und bringen die entsprechenden Ergebnisse. Frau Neid zelebriert mit 7-8 Frankfurterinnen auch diese Blockbildung. Nur mit dem Unterschied, das die Frankfurterinnen ihrer Führungsrolle weder in der Bundesliga, noch in der Champions league und nunmehr deutlich auch nicht in der Nationalmannschaft gerecht werden. Von solch einem Block erwarte ich vor allem Führungsqualitäten, Spielsicherheit und Ausstrahlung auf die anderen Mitspieler im Team, sonst macht er keinen Sinn.

    Nichts desto Trotz wünsch ich der Nationalmannschaft alles Gute auf den Weg ins Finale.

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  • Sylvijaaa sagt:

    Gegen Norwegens B-Elf verloren. Peinlich hoch 10. Außer Kessler, Marozsan und Lotzen waren wirklich alle schlecht. Symptomatisch Behringers Freistoß zum Schluß. Wie kann man einer Spielerin, bei der seit Monaten nichts läuft, einen solch wichtigen Freistoß überlassen?

    Vielleicht wollte Neid das Spiel auch gar nicht gewinnen. Wie lässt es sich sonst erklären, dass Spielerinnen 22 und 23 eingewechselt wurden?

    Übrigens, nette Spielerei: Hätte Melis kurz vor Schluß gegen Deutschland getroffen, wäre Deutschland als Gruppenletzter ausgeschieden.

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  • Michele sagt:

    @Sylvijaaa

    Bie Bundesneid hat hat Behringer extra eingewechselt, weil sie verlieren wollte! Aber verrate es niemandem!

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  • wrack sagt:

    Abpraller, Stockfehler, angeschossene Bälle, unpräzise 5-Meter-Pässe – technisches Gruselkabinett und die Fortsetzung des Niederlande-Spiels in anderem Gewand.
    Da fehlen mit Goeßling und Cramer zwar zwei Aktivposten, aber wäre das sonst nicht auch geschehen ? Okay, es hat sich gezeigt, dass von der Bank keine signifikante Verstärkung mehr kommt, aber das Potential des Teams wurde auch nicht aktiviert, zuviele Fehlerquellen sprudelten, Neid wurde von Pellerud taktisch überrascht und ohnehin schien auch noch von Beginn an der rechte Wille zum Sieg geschwächt. Wie müde das deutsche Team begann !
    Die Niederlage war ein Gemeinschaftsprodukt von Trainer-Team und Spielerinnen. Auf jugendliche Unbefangenheit und durch Erfahrung erworbene Nervenstärke dürfen wir auch gegen Italien nicht mehr hoffen. Das Spiel gegen Norwegen erschien mir wichtig als DIE Startrampe in die KO-Runde, aber die Rakete hat nicht einmal „Puff“ gemacht.
    Viertelfinale ? In einem Freundschaftspiel gegen Italien würde ich dem deutschen EM-Kader ein 2-0 oder 2-1 tippen. Aber bei der EM ? Könnte Italien gut die Endstation sein.

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  • Grace Kelly sagt:

    @Mosan heute gibt es wirklich nichts zum Schönreden. Ein Gruppenspiel zu verpatzen ist ok, passiert eigentlich immer, aber heute war fast jede auf dem Platz völlig unterirdisch und die paar Bemühten unglücklich und ineffektiv. Dazu gegen einen Gegner, der eigentlich recht schwach und mindestens genauso ideenlos war.

    @micky welcher Frankfurter Block denn bitte? Eingespielt ist bei diesem Turnier eh nicht, wegen Umbruch und Verletzungen. Das kann man wirklich nicht vergleichen.

    Ich hoffe fast, dass wir unglücklich gegen Italien ausscheiden anstatt im Halbfinale eine richtige Klatsche zu kriegen. Und dass danach Silvia Neid ganz herzlich und verdient für ihre tollen Erfolge als Trainerin gedankt wird und es einen kompletten Neuanfang mit neuem Trainerteam gibt. Dass Deutschland in Kanada wieder um den Titel mitspielt. Die Spielerinnen dazu haben wir nämlich und werden wir weiterhin auch haben.

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  • Speedy75 sagt:

    @xXx: Was für ein guter Kommentar volle Zustimmung.

    Was um alles in der Welt war heute mit Lulu Wensing los da klappte ja gar nichts.

    Laudehr wohl nur in der Startformation da Goeßling erkrankt ist.
    Die Zeit von Behringer ist auch abgelaufen hat man heute wieder gesehen.

    Vielleicht ist diese Niederlage ja heilsam und es wachen endlich alle Verantwortlichen und Spielerinnen auf, daß es eben doch mehr braucht als man aktuell zeigt.

    Übrigens kleine Randbemerkung Dzsenifer Marozsan hat nun den selben Berater wie Robert Lewandowski.

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  • gerd.karl sagt:

    bitte mal alle überlegen, deutschland ist zweiter und trifft auf italien, und das ist machbar.

    also ich glaube nicht das goessling die grippe hat, so wie neid und ballweg nach der niederlage gegrinst haben, war die niederlage einkalkuliert.

    man ist schweden aus dem weg gegangen.

    man hat wahrscheinlich im deutschen trainerteam an die wm 2011 gedacht, alle vorrunden spiele gewonnen und dann im viertelfinale gegen japan raus.

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  • karl sagt:

    Da habe ich heute wohl das gleiche Spiel gesehen wie Mosan.

    Noch hinzuzufuegen waere dass Norwegen klasse gespielt hat. Die haben genau das gemacht womit man solche Mannschaften knacken kann , Doppelte Viererkette und bei Ballbesitz rueckt die vordere Verteidigungslinie mit auf. Nur so kann man Spiele gegen Deutschland , Frankreich, Schweden und sie USA gewinnen.
    Klappt nicht jedesmal, aber dabei sieht man bei eigenen Kontern immer gut aus , weil man trotz wenig Ballbesitz die besseren Chancen hat.

    @micky: Erwartest du ernsthaft von einem Trainer sich nicht oeffentlich vor seine Mannschaft zu stellen? Ich faende einen solchen Trainer eher unfaehig. Ich denke intern wird sie schon anders reden. Und welche Titel haben die Maenner denn in den letzten Jahren gewonnen? Soweit ich weis nichts seit 96, und Niveau, also bitte 🙂

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  • never-rest sagt:

    Was für ein schlechtes Spiel der Deutschen N11. Meine Befürchtung ist leider eingetroffen, dass das Island-Spiel ein Muster ohne Wert war gegenüber einer spielstarken, taktisch klug eingestellten und vor allem defensiv ungleich besseren Elf wie die Norwegens. Aber dass es so grausig wird, hätte ich nicht gedacht.

    Sämtliche Defizite der Deutschen Mannschaft aufzuzählen, würde hier zu weit führen. Leider haben sich die teilweise eklatanten Schwächen einiger Spielerinnen am Ball, das hektische und ungenaue Passspiel im Aufbau, die sinnlosen Flanken aus dem Halbfeld, das einfallslose Offensivspiel mit dem ständigen Steilspiel in die Spitze (oder besser den leeren Raum), auch wenn gar keine Angreiferin anspielbereit ist etc. , bereits in den ersten beiden Gruppenspielen angedeutet, wenn man nicht die Rosarote Brille auf hatte oder alles schön reden wollte. Die hochgejubelten jungen Spielerinnen wie Wensing, Maier (zumindest in der 1. Hz.) und Leupolz waren heute leider völlig neben der Spur, auch wenn dies ihrer Unerfahrenheit und Nervosität geschuldet gewesen sein mag.

    Einigermaßen ansprechend, wenngleich auch mit etlichen Fehlern, waren heute eigentlich nur Bartusiak, Maroszan und Keßler. Über den Rest schweige ich besser.

    Zum Schluss noch ein Wort zu SN. Nicht erst seit diesem Spiel bin ich der Meinung, dass sich die N11 spielerisch nicht weiter entwickelt, sondern eher stagniert, obwohl doch genügend hoch veranlagte (junge) Spielerinnen selbst nach dem Ausfall von 6 Stammkräften zur Verfügung stehen. Ich finde erstaunlich, dass anscheinend erst einmal einfache technische Dinge wie Ballannahme, Ballkontrolle durch sicheres schnörkelloses Passen in den Fuss der jeweils am besten positionierten Spielerin, statt unkontrollierter Flanken oder blinder Steilpässe eingeübt werden müsen. Derzeit schafft es die N11 einfach nicht , genug echte Torchancen gegen eine tief stehende, kommpromisslos verteidigende Mannschaft wie Norwegen herauszupielen. Ich habe im ganzen Spiel gerade einmal 3 richtige Torchancen gezählt, oder waren es noch weniger. Die beste hatte noch Keßler, ansonsten fällt mir nur noch der Verlegenheitsweitschuss ein, bei dem sich Norwegens Torhüterin beinahe verschätzt hätte.

    Die Leistung von heute mag vielleicht im Viertelfinale gegen Italien gerade noch reichen, aber spätestens gegen Schweden oder Frankreich sehe ich das Aus kommen. Aber vielleicht passiert ja noch ein kleines Wunder.

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  • dragonfly sagt:

    Ich hoffe, daß die DFB-Auswahl rausfliegt und das dann endlich, was nach der Achtelfinalniederlage gegen Japan versäumt wurde, Frau Bundestrainer rausfliegt und die Seilschaften gleich mit!

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  • Ellis sagt:

    Interessant beim Interview, dass Sylvia Neid schon wieder anfängt, sich von ihren Spielerinnen zu distanzieren („in der ersten Halbzeit ham se …“). Die Spielerinnen sind entweder „wir“ oder „meine Spielerinnen“, wenn man sich als Trainer/in verantwortlich fühlt für die Leistung der Spielerinnen. Und das tut jede/r gute Trainer/in. Verantwortlich für das Einstellen des Teams, Aufstellung, angemessenes Training und – die Nominierung der Spielerinnen für die Nationalmannschaft. Und dann hat man normalerweise nach einer solchen Leistung auch kein sarkastisches (oder spöttisches?) Lächeln auf dem Gesicht. Die Spielerinnen tun mir leid.

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  • Till sagt:

    @Sylvijaaa

    Na ja das wäre doch sehr viel wenn … schließlich weiß keiner, ob die deutsche Mannschaft unter der Voraussetzung heute nicht anders aufgetreten wäre … . Vielleicht wäre Lena Goeßling dann auch einsatzbereit gewesen, wenn das Viertelfinale noch nicht sicher gewesen wäre … (aber Gesundheit sollte IMMER vorgehen).

    @all

    mhh ich glaube im Grundtenor sehen wir das alle gleich, aber ich verstehe hier schon wieder nicht, warum einige ihre Lieblinge wesentlich positiver herausheben, als sie gespielt haben. Das gleiche gilt für Spielerinnen, welche einfach wieder über Massen kritisiert werden, obwohl sie garantiert nicht die schlechtesten auf dem Platz waren.
    Für mich hat das deutsche Spiel heute massiv an der Unkonzentriertheit, Ungenauigkeit, körperlicher Unterlegenheit und den unzähligen Stockfehlern gelitten.
    Die grundlegenden Strukturen/Ideen sahen gar nicht soo schlecht aus, aber das bringt natürlich alles nichts, wenn die Umsetzung soo miserabel angegangen wird. Auch glaube ich nicht, dass das heutige Spiel mit Goeßling besser geworden wäre – Cramer schon wesentlich eher, weil Leonie Maier war ein absoluter Totalausfall.
    Auch bin ich immernoch der Meinung, dass wir nicht mit einer Doppel-Sechs spielen, sondern mit zwei Sechser welche sich in keinem der Gruppenspiele wirklich gegenseitig unterstützt haben oder zusammen das Spiel aufgebaut hätten.
    Allgemein habe ich auch das Gefühl, dass die deutsche Mannschaft eher mit einem 4-4-2 (flach) – System spielt.
    All das sind aber „Details“, welche erst dann eine Rolle spielen, wenn die Spielerinnen sich wieder konzentrieren und nicht mehr soo viele technische Fehler machen.

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  • abc123 sagt:

    @dragonfly in der sportbild von paar wochen stand, dass neid fliegt, wenn das tunier schlecht ist.

    es kommt einem so vor, dass die spielerinen schlechter werden, je länger sie mit frau neid arbeiten.

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  • Tyrion sagt:

    Irgendwie habe ich ein ‚deja vue‘ zur WM2011.
    In der Vorbereitung ansprechende bis gute Leistungen des Teams(2011 sogar sehr gute..), während des Turniers zu hohem Prozentsatz Verkrampfung, scheinbar fehlende Kraft und Verunsicherung.

    Sollte dem Team hinter dem Team zu denken geben, mindestens in zweierlei Hinsicht:

    1.) Die Planung der Vorbereitung
    Zu viele oder zu wenige Lehrgänge, falsche Inhalte, falsche Schwerpunkte usw.

    2.) die mentale „Einschwörung“
    Offensichtlich gelingt es weder der Bundestrainerin noch ihren Mentalcoaches die richtigen Worte und/oder Methoden für das Team zu finden, um lähmenden Erfolgsdruck abzuwenden und in positiven Druck(Siegeswillen und Selbstvertrauen) umzuwandeln.
    Aus der Mannschaft selber kann dieses derzeit leider nicht selbst geschehen, da wir halt keine Leader-Figur a la Caroline Seger oder Gaetane Thiney haben, die in einem Spiel wie dem heutigen noch das Ruder rumreissen könnten.

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  • Detlef sagt:

    xXx schrieb;
    „Wensing ist ja eine einzige Katastrophe, die bekommt ja keinen Ball unfallfrei zu einer Mitspielerin.“

    Schon merkwürdig, wie sie innerhalb weniger Wochen das Fußballspielen verlernt haben soll???
    Der Druck auf die Spielerinnen im DFB-Team scheint noch wesentlich höher zu sein als in einem DFB-Pokal-, bzw CL-Finale!!!

    Laudehr konnte Goeßling nicht gleichwertig ersetzen!!!
    Leupolz hat dem Spiel heute auch nicht ihren Stempel aufdrücken können!!!
    Selbst die heute sehr stark agierende KESSI, die endlich mal ihre Stärke unter Beweis stellen konnte, blieb ein Tor versagt!!!
    Lotzen erneut fleißig, aber im Abschluß ohne Fortune!!!
    Auch die Einwechslungen konnten die Wende nicht bringen!!!

    Norwegen überraschte mit seiner aufgepeppten „B-Elf“ wohl nicht nur die Bundesgöttin!!!
    Spielerisch gegenüber den beiden ersten Begegnungen stark verbessert, gelang es der Pellerud-Truppe heute immer wieder ein offensives Zeichen zu setzen!!!
    Trotzdem unterliefen auch den späteren Siegerinnen etliche Abspielfehler, und ihr Kombinationsspiel bleibt weiterhin stark verbesserungsbedürftig!!!
    Glückwunsch Norge, daß könnte jetzt das endgültige Comeback einer ehemaligen Weltmacht im FF sein!!!

    Glückwunsch auch an die Isländerinnen!!!
    Ich bin jedes Mal von Neuem begeistert, wie so ein kleines Land es immer wieder schafft, bei den besten Nationen Europas mit dabei zu sein!!!

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  • jochen-or sagt:

    Ist der Ruf erst ruiniert, spielt sichs völlig ungeniert!

    Man hat jetzt sogar das Glück, dass man mit Italien einen wohl schwächeren Gegner bekommt, denn sowohl Spanien als auch England dürften uns weniger liegen. Im Halbfinale dürfte/sollte – so oder so – Schluss sein. Da kann Schweden sogar noch günstiger sein, weil die Französinnen spielstärker sein dürften. Allerdings dürfte die Mannschaft nicht ausreichend abgeklärt sein, um auch noch gegen das Publikum bestehen zu können. Aber lassen wir uns überraschen!

    Für mich waren die eingewechselten Laudehr und Wensing sowie Leupolz Totalausfälle. Auch die kleine Maier brachte es nicht gegen Norwegen B.
    Natürlich war der Sieg für Norwegen glücklich – aber auffällig war, dass – wie auch bei den deutschen Männern und anders als früher – in Situationen, wo man mit dem Rücken zur Wand steht, bei den Deutschen nichts mehr richtig läuft.

    Trotz allem haben mir mit Lotzen und Keßler, aber bedingt auch Da Mbabi und Maroszan heute Spielerinnen gefallen haben.

    Wie dann Neid nach dem Spiel von einer guten 2. Halbzeit sprechen kann, ist für mich nicht nachvollziehbar.

    Völlig daneben die Einwechslungen!! Warum korrigiert man nicht die Fehlentscheidung Wensing und holt Bianca auf den Platz, die ja immerhin sehr athletisch und schnell ist.
    Warum werden Laudehr und Leipold nicht früher erlöst!

    Na, ja, Behringer war eben ein Versuch. Was hat man da noch auf der Bank? Sie hat einen tollen Schuss und hat immerhin einige brauchbare, wenn auch zu weiche Flanken geschlagen. Aber sie bewegt sich ungelenk und langsam. Das reicht nicht für dieses Niveau.

    Viel früher hätte Anja für Leupold kommen müssen. Wirkungsloser geht es doch kaum.

    Warum Däbritz, die schon mal keine Wirkung erzielt hat und nicht ein Versuch mit Lira, die doch viel besser jemanden überlaufen kann.

    Alles Fehlentscheidungen von Neid!!

    Leider bringt es bei dieser Euro Maier auch noch nicht so richtig – sie aber eben noch jung.

    Hoffen wir eben, dass die junge Truppe das Viertelfinale übersteht und gehen wir davon aus, dass im Halbfinale Schluss ist — und spekulieren ein wenig darauf, dass wir da von der Mannschaft und/oder einem günstigen Spielverlauf überrascht werden.

    Immerhin wäre es ja auch schön, wenn mit – vielleicht – Maren Meinert mal wieder ein anderer Wind wehen wird.
    Dabei verkenne ich keineswegs die Verdienste von Neid (bis 2010).

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  • laasee sagt:

    That was embarrassing!!

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  • Manny sagt:

    Peinlicher geht’s wohl kaum noch, damit meiner ich nicht nur das bescheidene Spiel gegen einen nicht allzustarken Gegner Norwegen. Mit einem lächeln im Gesicht sagt Frau Neid nach dem Spiel das die 2. Halbzeit ihr gut gefallen hat. Bitte, was hat sie gesehen, wie blind muß mann sein um so etwas zu sagen. Hoffentlich war es eines der letzten Interview dieser Frau als Bundestrainerin. Ich werde hier keine Spielerinnen kritisieren, aber das ewige Geschwätz von den jungen und doch so unerfahrenen Frauen geht mir auf die Nerven. Alle spielen seit vielen Jahren in div. DFB Auswahlmannschaften, alle spielen in der 1. Bundesliga. Wenn ich dann aber sehe, das einige nicht in der Lage sind einen Pass über 5 Meter sauer zu spielen, oder der Ball bei der Annahme erst mal ein paar Meter weg springt, wundere ich mich sehr und stelle die Frage, was machen die im Training bei Frau Neid. Warum werden eigentlich Spielerinnen zur EM mitgenommen die offensichtlich nicht Fit sind und lange Verletzungspausen gerade erst hinter sich haben.
    Jetzt gegen Italien ist wohl Schluß mit der EM und dann lieber DFB bitte macht einen Neuanfang mit neuen Trainern und den richtigen Spielerinnen auf den richtigen Positionen.

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  • Jarmusch sagt:

    Im ersten Kommentar hier hat ‚xXx‘ alles Wesentliche auf den Punkt gebracht.
    Daher nur noch ein paar Anmerkungen:
    Luisa Wensing ist derzeit nur ein Schatten früherer Tage. Unzählige Stockfehler und fahrige Abspiele zeigen, dass sie wohl dringend mal ein längere Pause (ich rede hier von Monaten) bräuchte. Die Saison mit Wolfsburg hat gewaltig an den Kräften gezehrt. Bianca Schmidt ist für das Turnier sicherlich der bessere Backup für Maier.
    Leonie Maier hat auf der linken Seite ein schlechtes Länderspiel gemacht. Waren die ersten beiden Spiele auch nicht optimal, so hat sie heute durch Übereifer und Nervosität keine Linie in ihrem Spiel gehabt. Ich persönlich halte nichts vom Einsatz einer Spielerin auf einer ihr fremden Position, der Hinweis auf Beidfüßigkeit, Flexibilität oder ähnliches ist nicht schlüssig. Dann sollte man doch auf Links bitteschön auch einen vorhandenen Linksfuß einsetzen. Isabelle Linden hat schon häufig hinten links gespielt, einen möglichen Hinweis auf mangelnde internationale Erfahrung würde ich nicht gelten lassen. Jennifer Cramer hat(te) diese auch nicht.
    Beim Gegner hat mich Ada Hegerberg beeindruckt. Was die in 90 Minuten rackert, kämpft und beißt, Respekt! Und das mit 18 Jahren! Und im Gegensatz zu den allermeisten anderen Spielerinnen auf dem Platz tut sie dies bis zur allerletzten Minute. Vor allem bringt sie ihr Pressing immer bis zum Ende. Da ist nichts von ‚Alibi‘, sie geht immer auch den letzten Schritt drauf, wo andere nur den Raum blockieren.

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  • balea sagt:

    Erstmal Glückwunsch an Norwegen für den verdienten Sieg.

    Trotz der allgemeinen Superschelte (die auch angebracht ist), fand ich die zweite HZ gegen Holland noch schlimmer als den Kick heute.
    Einige waren zumindest echt bemüht und haben gerackert: Celia, Leupolz, Lotzen, auch Laudehr hat schon schlechter gespielt.

    Im nachhinein ist es leicht gesagt, aber eigentlich hatte ich mit Schmidt statt Cramer gerechnet und Maier weiter auf rechts.

    Irgendwann dachte ich, jetzt haut die Hegerberg der Nadine Angerer den Ball noch rein, wenn die weiter solange rumtändelt…

    Und das war mit Sicherheit nicht einkalkuliert, von wegen, jetzt den leichterten Gegner und irgendjemand aus dem Weg gehen. Nach dem bisherigen Leistungen können sie froh sein, das HF zu erreichen, spätestens dort dürfte Schluss sein – und das wäre angesichts der gezeigten Leistungen auch gut so. Ein Umbruch im Team wäre notwendig – aber den Spielerinnen sollte man unbedingt weiter Vertrauen schenken, auch wenn die eine oder andere heute einen supergrottenrumpelTag erwischt hat.

    Italien könnte zum Albtraum werden: sichere Abwehr, die können 80 Minuten auf dem Platz stehen ohne die Notwendigkeit zu verspüren, mal selber das Heft in die Hand zu nehmen und dann vollkommen humorlos ganz effektiv einen einzigen Angriff mit dem Tor des Tages abzuschliesen.
    Italien eben. Da unterscheiden sich die Damen nicht sehr von den Herren.

    Endspiel: Fr – Swe

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  • Sheldon sagt:

    Tut mir echt leid, aber wenn ich das schon wieder höre! Sollte Deutschland gegen Italien verlieren, kann Neid ihr Gesicht und damit auch den deutschen FF nur noch retten, wenn sie aus eigenen Stücken und mit einem umfassenden Fehlereingeständnis zurücktritt.

    Diese EM schauen mehr Leute, als einem vielleicht lieb ist. Und diese Leute sind dazu in der Lage, zu erkennen, was gut und was grottenschlecht ist. Und nach diesem Spiel gibt es glaub ich keinen deutschen Laien-FF-Zuschauer, der Neid am heutigen Tage wirklich noch den Rücken stärkt.

    Und das liegt an folgenden Gründen, die man allesamt der Trainerin ankreiden kann. Denn Silvia Neid hat in Schweden zur Zeit das Beste vom Besten, was Deutschland zu bieten hat, versammelt:

    1. Taktik – bei dem Spiel überhaupt von einer Taktik zu reden, ist eigentlich schon fast nicht mehr möglich. Denn einen Plan konnte man nicht erkennen. Es war hier und da mal ein Spielzug in Ansätzen zu erkennen, aber das geschah eher zufällig aus Einzelaktionen heraus, als dass man dahinter auch nur irgendein Konzept hätte erkennen können.

    2. Einstellung – was ist das bitte für eine Einstellung, wenn zwei Spielerinnen in einem Zweikampf beim Stande von 0:1 beide zurückziehen und die Gegenspielerin passieren lassen? Es war eine bezeichnende Situation dafür, wie passiv, ja ängstlich Deutschland agiert hat. Und das, obwohl man von der spielerischen Qualität eindeutig hätte überlegen sein müssen. Normalerweise sollte sich da zumindest eine ein Herz fassen und lieber eine Rote Karte in Kauf nehmen, als das so einfach mit sich machen zu lassen. Aber so, sang- und klanglos unterzugehen, ist einfach einer deutschen Mannschaft nicht würdig. Da hat es Neid nicht geschafft, den Spielerinnen den Ernst und die Würde eines solchen Spiels klar zu machen.

    3. Zweikampfverhalten – auch die Athletik ist ein wichtiger Punkt im Training. Da wundert es doch schon, wenn selbst eine robuste Spielerin wie Wensing fast keinen Zweikampf gewinnt, dass die norwegischen Spielerinnen sich mit eins, zwei Kniffen aus dem deutschen Pressing befreien können und auch wichtige Zweikämpfe im zentralen Mittelfeld nahezu allesamt für sich entscheiden.

    4. Passgenauigkeit – auch etwas, was im Training lernbar ist. Wie kommt es dann, dass eigentlich immer der Ball zum Gegenspieler kam, wenn man über der Mittellinie war, und dass die Pässe überall hinkamen, in den Rücken der Spielerin, gegen den Laufweg, zu steil usw., nur eben nicht dahin, wo sie hingehen sollten? Wenn die Teams nicht unterschiedliche Trikots angehabt hätten, hätte man nicht sagen können, welches Team Deutschland gewesen wäre. Man hätte es vielleicht nur daran erkennen können, welche 11 Spielerinnen ausdrücklich nicht zu Norwegen gehörten.

    Das sind alles Elementarkenntnisse, die eine gesamte Mannschaft heute nicht abrufen konnte (mit Ausnahme einzelner halbwegs gelungener Aktionen). Ich kenne Trainer, die bei einem solchen Spiel in der Halbzeit den Hut genommen hätten. Ich kenne Trainer, die aufs Feld gestürmt wären und jeden Spieler angepflaumt hätten, dass er seinen Job gefälligst zu machen hätte. Aber ich kenne keinen Trainer, der einfach dasitzt und ein solches Spiel auch noch mit einem Lächeln quittiert. Ein solcher Trainer dokumentiert nur, dass es ihm nicht um den Erfolg geht, sondern lediglich um sein eigene Selbstdarstellung.

    Möglicherweise (@gerd.karl) könnte diese Niederlage tatsächlich irgendwo auch etwas Kalkül in sich geborgen haben. Doch da muss man ganz ehrlich sagen: Man kann verlieren. Man darf auch so ein Spiel verlieren. Aber man darf dennoch nicht SO auftreten. Damit tritt man die Würde dieses Sportes mit Füßen.

    Wie auch immer, Halbfinale sollte selbst mit diesem Kick drin sein, ob dann Frankreich oder Schweden, ist ziemlich egal!

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  • Sheldon sagt:

    @jochen-or: Behringer und Däbritz fand ich noch am erfrischendsten! Auf einmal kamen Flanken, auf einmal kamen Pässe an, auf einmal spielte man sich auch mal in den Strafraum.

    Was du mit Maren Meinert dagegen willst, ist mir schleierhaft. Die hat Stallgeruch, damit bekommst du das nicht gerade gerückt. Da braucht man jemand ganz Neuen, vielleicht einen Vereinstrainer oder Ähnliches.

    Übrigens, ich würde mir wünschen, dass Neid irgendwann mal so einen Verein wie Essen oder Jena zu trainieren bekommt. Es wäre die gerechte Antwort auf das stiefmütterliche Behandeln der Bundesliga und der kleinen Clubs!

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  • fisch sagt:

    Die mentale Einstimmung der einzelnen Spielerinnen und der Mannschaft als Ganzes ist wohl das Grundproblem der Misere, die sich seit der WM-Katastrophe 2011 wie ein roter Faden durch die N11 zieht. Die Verantwortung dafür ist eindeutig. Das wohl prägnanteste Beispiel für wiederholte, krasse Leistungsdiskrepanz zwischen wirklich vorhandenem Potenzial und dessen Abruf in der N11 als Ausdruck von permanentem Motivierungsunvermögen der dafür Verantwortlichen findet man bei Anja Mittag. Ihre Auftritte im Turbineteam als auch in Malmö wurden wiederholt mit dem Prädikat Weltklasse bezeichnet, in der N11 oft nur ein Schatten ihrer selbst. Das trifft aber auch für andere, ansonsten hochbegabte, talentierte Spielerinnen zu, die wie @abc123 richtig anmerkt, immer schlechter werden, je länger sie unter SN arbeiten. Heute wieder deutlich zu sehen. Schlussfolgerung??

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  • Doc sagt:

    besonders peinlich ist nun im nachhinein dieser „hochgelobte“ sieg gegeg I S L A N D. ich schreibs nochmal. I S L A N D.
    wenn man sich an einem sieg gegen I S L A N D so hochziehen muss, sieht es nicht gut aus.
    der schleichende abbau der natio begann spätestens 1 jahr vor der wm. jetzt, 3 jahre später, kann jeder sehen, der sehen WILL. ich denke, es liegt an mehreren faktoren, deren ausschlaggebende zwei folgende sind: die bundesneid und die langfristige wirkung der frankfurter einkaufspolitik.
    zur trainerin: kann sich jemand erinnern, dass sie mal mit einer taktischen rafinesse, innovativen personalentscheidung oder sonstigen bemerkenswerten trainerleistung aufwartete? ich halte die frau für maßlos überschätzt. ihre erfolge gehen auf die noch nach ihrem rücktritt wirkende arbeit von ttm zurück. mit jedem jahr, das seitdem ins land ging, baute die natio ab. das ergebnis ist nun eine truppe ohne biss, aber immer gut darin, ins nächstbeste mikrofon die immer gleichen allgemeinplätze loszuwerden.
    mein gott, die dt. natio feiert neuerdings ein 3:0 gegen I S L A N D wie einen titel. sowas tut man nur, wenn man es bitter nötig hat. aaarghs!
    die neidsche art, keine „typen“ im team zuzulassen und dazu noch ihre eindimensionalen nominierungen haben eine vielleicht nach papierform noch akzeptable gruppe zusammengestellt, aber eine seelen- und führungslose elf auf dem rasen entstehen lassen.
    eine seit geraumer zeit bedingungslos gehypte celia okodingsda, die bei stärkeren gegnern eben nicht jene 30 chancen erhält, die sie braucht, um das teil mal ins tor zu kriegen. ein mittelfeld, das mit zwei sechsern trotzdem nie 12 ergibt. mindestens EINE von beiden lässt ihre form immer im bus liegen. und die abwehr ist ein einziges herzinfarktrisiko. dazu überforderte nachrückerinnen, die sich natürlich an den älteren orientieren und nach kurzer zeit genauso gleichgeschaltet und weichgespült sind. über fräulein behringer, bzw. ihre nominierung schweige ich, denn das kann ich ohne griff in die fäkalienschublade nicht mehr kommentieren. und maroszan? nun, da bin ich dann bei punkt zwei; frankfurts einkaufspolitik und deren langfristig desaströse wirkung auf die natio. ich stellte diese frage schon mal an anderer stelle: kann jemand eine an den main gewechselte natiospielerin nennen, die dort besser wurde als sie vor dem wechsel war?
    der ffc ist seit einigen jahren eine sackgasse für jene, die sich noch weiter entwickeln müssen…und somit die schwere kugel am bein des deutschen FF. maroszan wäre in anderen vereinen schon viel weiter. sie stagniert in frankfurt. und die qualitäten für eine echte 10 bringt sie über das fußballtechnische eh‘ nicht mit. falsche rückennummer und damit auch die falsche rolle für sie. was muss das für ein unprofi von berater sein, der da jahrelang untätig zusieht?

    ich nehme an, schröder fiel vorhin vor lachen aus der heimischen fernsehsasse. der reibt sich die hände und bastelt schon am neidschen nachruf. doch vielleicht ist das alles nur ein masterplan der bundesneid…und am ende hat sie den titel.
    ach ne. da glaube ich aber eher, die natio kriegt beim ersten gegner von format dermaßen die grenzen aufgezeigt und die angerer die bude voll, dass sie vor ausreise zu den aussies ihren rücktritt erklärt.

    mir hat die natio mal mehr spaß gemacht. die liga ist mir inzwischen wichtiger…auch wenn es dort medial unaufgeregter zugeht.

    eigentlich braucht es neben dem zu erwarteten ausscheiden nur noch die gefürchtete mitteilung vom dfb, die zusammenarbeit mit frau neid wurde um weitere 25 jahre verlängert.
    heißa!

    gut’s nächtle.

    🙂

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  • Rainer sagt:

    Ich bin nun schon ein paar Tage in Kalmar und werde bis zum Viertelfinale bleiben. Freue mich auf weitere Begegnungen mit dieser unglaublich sympathischen und unverkrampften Nationalmannschaft, die heute Abend hochverdient gewonnen hat. Da ist ein Team auf dem Platz gewesen, gegen einen Gegner, bei dem der Lack ab ist. Der Serien-Europameister leistete sich schon die zweite unsägliche Leistung im Turnier. Ideenlos, verängstigt, verkrampft.
    Melanie Behringer sagte nach dem Spiel, dass sie sicher sei, dass die Trainerin das genau analysieren werde und dann die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen werde.
    Das schien sie tatsächlich ernst zu meinen, aber es ist doch letztlich der Trainerstab, der verantwortlich dafür ist, dass eine hochtalentierte Truppe so unglaublich schlechte Leistungen abliefert.
    Den Schwedinnen macht das für ein mögliches Halbfinale sicherlich keine Angst mehr und Silvia Neids Lachen nach der Niederlage wird ihr spätestens im Halse stecken bleiben, wenn Schweden Deutschland aus dem Turnier und voraussichtlich sie aus dem Amt ballert.

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich gehe mal davon aus, Antonio Cabrini wird eine Video-Analyse dieses Spieles machen und dann seinen Frauen in Blau erzählen, dass sie Maroszan auf den Socken stehen sollten. Die dann möglicherweise untertaucht.
    Italien B hat ja gegen Schweden verloren, kaum waren Gabbiadini und Panico da, wurden auch beide eingeladen, doch ein Tor zu schießen.

    Ich weiß ja nicht, wo ich anfangen soll…es ist ja schon alles gesagt worden von euch. Dieses Grinsen von Neid und Ballweg wird wohl eher ein sarkastisches Grinsen gewesen sein.

    Und wenn doch irgendjemand beim DFB den Willen dazu hat, der Herrin der Kalteiche die Kündigung zu überbringen, dann hoffe ich, daß nicht Frau Meinert oder eine andere aus der „Cousinenwirtschaft“ die Geschicke übernimmt. Sondern jemand von außerhalb, der nicht diesen Seilschaften angehört. Da war ja mal ein Mann, aber der war wohl bei der Jugend zu erfolgreich.

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  • Dummkopf sagt:

    Schon wieder so ein Glück.
    Kaum zu glauben.

    Wäre nicht Goessling glücklicherweise krank geworden.
    Hätten nicht die Norwegerinnen glücklicherweise so ein Tor geschossen.

    Dann hätte man nicht verloren.
    Dann wäre man Gruppensieger.
    Und man hätte gesagt, nicht toll, ok, aber alles in Butter.

    – Und wäre gegen Spanien vor einer kaum zu lösenden Aufgabe gestanden.

    Stattdessen gegen Italien.
    Noch so eine Mannschaft mit höchstens durchschnittlichem Bundesliganiveau. Gegen die müsste man noch schlechter spielen als heute, um rauszufliegen. Und im Halbfinale, wer weiss.

    Aber unterschätzt mir Neid nicht. Die hat das alles
    ganz genau so geplant. Der alte Fuchs.
    Einfach genial.

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  • FF-Talent sagt:

    Dass die Fernsehmoderation nicht von journalistischen Privilegien und Tugenden Gebrauch gemacht hat: Und selbst nach dieser fast schon historischen Niederlage auf kritische Nachfragen im Interview verzichtet hat?
    Denn spätestens ab heute ist schließlich die Neid-Kritik selbst bei der neutralsten und DFB-wohlwollendsten Länderspiel-Zuschauerfront hin zur negativen Mehrheit umgeschlagen. Auch eine Leistung.

    In zwei von drei Spielen ohne eigenes Tor!
    Und als Trainerteam jemand wie Behringer als Einwechselspielerin fungieren lassen um Akzente zu setzen? Taktisch unbrauchbar. Für dieses „neue Spielerin ins kalte Wasser werfen kurz vor Schluss“ gibt es doch andere und bessere.

    Das Duo da Mbabi/ Marozsan harmoniert konstant schon die komplette EM nicht (insgesamt 20 Min. vom Island-Spiel ausgenommen). Irgendwo im luftleeren Raum zwischen gegnerischem Halbfeld und Strafraumkante, im Zweifelsfall immer mit den falschen Laufwegen (auch wiederholt dieselben falschen) und mit den falschesten aller denkbaren Torchancen-Einleitungen und jeweiligen Passmöglichkeiten.
    Im defensiven Mittelfeld keine anständige Interpretation einer Doppelposition ohne miteinander Tempo-Regulierungen vornehmen zu können. Auf der Außenverteidigung (egal ob mit oder ohne Cramer) ein taktisch nicht fertiggedachtes Flügel- bzw. Zangenpärchen. Hinten das Duo Krahn/ Bartusiak auch nicht vorhanden (dazu kommt dann noch Krahns individuelle, unerklärliche Abwesenheit z.Zt.): Wenn solche strategisch wichtigen Paarbeziehungen auf dem Feld nicht existent sind, ist es kein Wunder, dass Neid im Interview fehlende Spielidee und Antriebsmaschine konstatieren muss.

    Funktionieren diese Duos mit ausnahmslos Erfahrenen, können auch die „Drumherum“ integriert werden und dann hängen auch die Neuen wie z.B. Leupolz nicht in der Luft… dann könnte man (siehe Neid auf der PK) nach dem Spiel allerdings die unerfahrenen Jungen nicht mehr als Ausrede nehmen. Den Verletzten hinterhertrauern, das geht ja offensichtlich aber trotzdem noch, auch nach dem dritten Spieltag.

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  • waiiy sagt:

    Heute wurde gezeigt, wie man mit einer weniger hoch gewerteten Mannschaft durch eine richtig gute Trainerleistung gegen einen stärkeren Gegner gewinnen kann, weil man sein Tor sauber hält und eine Chance nutzt. Glückwunsch an Pellerud und seine Mannschaft.

    Nun wartet mit Italien das nächste Abwehrbollwerk, bei dem man eine ähnlich hilflose deutsche Mannschaft erwarten darf.

    In meinen Augen bekommen die talentierten deutschen Spielerinnen kein ausreichendes Handwerkszeug und keine taktische Ausrichtung an die Hand kriegen, um sich auf Spielsituationen einzustellen und erfolgreich zu sein. Das fiel schon gegen Holland auf.

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  • Fuxi sagt:

    Wieso glauben hier eigentlich einige, dass Italien ein machbarer Gegner sei? Den Sieg gegen Dänemark haben die auch nicht am Grünen Tisch geschenkt bekommen, und wenn man sich deren Foul- und Kartenstatistik so ansieht, werden die Grünschnäbel im Team – die für Neid den Kopf und die Haxen hinhalten müssen – schon nach zehn Minuten die Pampers wechseln müssen.

    Es ist ja nicht so, dass sich die Leistung (von der ich nur die letzten fünf Minuten gesehen habe) nicht angedeutet hätte? Das ging doch schon gegen die Niederlande los – ein Spiel, das mit Dusel nicht verloren wurde. Wie man das vor allem vor dem Hintergrund der Oranje-Niederlage gegen Island bewerten muss, sagt schon alles aus… Island war gegen uns so grottenschlecht, dass 60 Prozent Potenzialausschöpfung reichten (wo sie alle in den Himmel gelobt wurden für ein maues 3:0). Und eine norwegische Mannschaft – diesen Unterschied muss man mal betonen! – schlägt man nicht im Vorbeigehen, auch keine B-Elf.

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  • Tiberias sagt:

    @Doc schrieb:
    mir hat die natio mal mehr spaß gemacht. die liga ist mir inzwischen wichtiger…auch wenn es dort medial unaufgeregter zugeht.

    Das geht mir seit zwei Jahren auch so.

    Das Leistungsgefälle derselben Spielerinnen beim Heimverein und in der Natio ist schlichtweg aberwitzig. Eine Anja Mittag – in Schweden Spielerin des Jahres – oder meinethalben auch Leonie Maier können doch nicht innerhalb von zwei Wochen das Fußballspielen verlernt haben!!! Können sie doch, wie man sieht.

    Italien dürfte zur Endstation für das DFB-Team werden – sollte sich dessen Form nicht über Nacht noch ändern. Die Spielweise der Italienerinnen mag nicht sehr schön sein, aber ich sehe nicht die Idee, wie diese Abwehr geknackt werden soll. 3:0 gegen das „Lüftchen“ Island, das war’s.

    SNs mediale Auftritte passen so „wunderbar“ in die Zeit: Jeder, der in D. irgendwie Verantwortung trägt (oder glaubt, sie zu tragen), lächelt alles weg, die Namen sind austauschbar: Neid, Friedrich, Seibert, de Maiziere… ist zugegeben etwas off topic, aber die Haltung ist dieselbe. Widerlich.

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  • Jonos sagt:

    Das Paradepferd des deutschen Fußballs, die Frauennationalmannschaft, lahmt! Dieses jedoch nicht erst seit dieser EM. Die bisherige Darbietung der Mannschaft war alles andere als berauschend; wobei ich den Mädels überhaupt nicht die Schuld geben will. Der Fisch fängt ja bekanntlich immer am Kopf an zu stinken. Spätestens nach der WM im eigenen Lande, hätte der DFB die Verantwortung für die Mannschaft in andere Hände legen müssen. Das Abschneiden der Mannschaft bei der Heim-WM ist für mich hier nicht ausschlaggebend; gegen eine starke japanische Mannschaft kann man eben auch verlieren. Die Missgunst, die der Trainerstab dem japanischen Team -nach dem eigenen Ausscheiden- im darauf folgenden Spiel zum Ausdruck gebracht hat, war eines Gastgebers jedenfalls nicht würdig! Auch gestern war ich erschrocken, welch emotionslosen Eindruck die Bundestrainerin bei der drohenden Niederlage zum Ausdruck brachte! Dieses teilnahmslose Lächeln, ohne Worte!
    Ich wünsche mir, dass der DFB die Verantwortung für die Mannschaft baldmöglichst in neue Hände legt. Weg von Neid, Ballweg, Meinert und Wiegmann, weg von der bestehenden Cliquenwirtschaft. Vielleicht wäre es an der Zeit, einmal eine/n erfahrene/n ausländische/n Trainer/in zu verpflichten. Ein/e Trainer/in, der/die bei Null anfängt, sich in der Bundesliga umschaut und den Kader nach Leistung zusammenstellt.
    Unseren Mädels wünsche ich gegen Italien einen eindrucksvollen Sieg. Ich bin davon überzeugt, dass sie ihr Bestes geben werden.

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  • Manny sagt:

    Viele gute und richtige Kommentare. Dennoch bin ich der Meinung, das es falsch ist auf einzelne Spielerinnen rumzuhacken. Alle im Team sind hervorragende Fußballerinnen, die in ihren Vereinen ob bei Frankfurt, Wolfsburg, Potsdam, Freiburg oder wo auch immer bestens ausgebildet werden. Offensichtlich ist aber Frau Neid und ihr Trainerteam nicht in der Lage aus guten Spielerinnen auch eine gute Mannschaft zu bilden. In allen drei Spielen war bisher kein Konzept und keine taktische Marschroute zu erkennen. Das Mbabi und Marozsán nicht harmonieren, hat wohl fast jeder (außer Silvia Neid) mittlerweile erkannt. In keinem Mannschaftsteil stimmen die Paarungen, Laufwege scheinen nicht bekannt zu sein und und und…Dazu kommen nahezu sinnlose Wechsel, bzw. Aufstellungen der Stratelf. Das einige Spielerinnen nicht in EM Form sind, hätte mann wissen können wenn mann die letzte Saison beobachtet hätte.
    Mehrfach habe ich gelesen, das es mit Maren Meinert in Zukunft besser laufen könnte. Gott bewahre uns !! Sie kommt aus der gleichen Vetternwirtschaft des DFB. Einen Neuanfang mit einem Vereinstrainer/in würde sinn machen.
    Jetzt gegen Italien geht es vielleicht mit viel Glück noch gut, doch spätestens im Halbfinale, wohl gegen Schweden ist dann Schluß und dann erwarte ich einen sofortigen Rücktritt, Frau S.N.

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  • Zix sagt:

    Frau Neid sagt nach dem Spiel, „die erste Halbzeit war unterirdisch, die zweit ganz OK“. Ich würde eher sagen die Erste war unterirdisch und die Zweite auch! Und beide zusammen eine Frechheit!

    Ja, sie sind alle jung und unerfahren und daher, verständlicher Wiese, unsicher und nervös. Aber das zu ändern ist doch die Hauptaufgabe des Trainerstabes! Fußball spielen können eigentlich alle, das muss Frau Neid denen nicht beibringen. Vor den DFB Lehrgängen konnten das nämlich Alle noch! Sie muss ihnen die Nervosität und Unsicherheit nehmen. Aber mit mentalen Problemen ist Frau Neid ja bekanntlich hoffnungslos überfordert.

    Wie oben von Anderen schon mal geschrieben war das bei der WM ja auch schon so. Da war die Ursache nur die vielen Zuschauer und der öffentliche Druck.

    Der deutsche Frauen Fußball hat Frau Neid in der Vergangenheit viel zu verdanken. Und sie war lange Zeit eine gute und erfolgreiche Trainerin. Aber die Zeiten und Anforderungen haben sich nicht nur für die Spielerinnen, sondern auch für die Trainerinnen geändert.

    Frau Neid verlangt zu Recht von ihren Spielerinnen mehr Flexibilität und Kreativität, sie sollte das von sich selbst aber auch mal einfordern! Und damit meine ich nicht wieder andere Spielerinnen aufzustellen, sondern ihr Trainings- und Vorbereitungsmethoden generell zu überdenken. Aber ich fürchte Selbstkritik und Flexibilität ist nicht unbedingt die Stärke von Frau Neid.

    Vielleicht überlegt sich der DFB endlich mal, ob nicht mit der neuen Spielergeneration auch eine neue Trainergeneration sinnvoll wäre!

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  • Maxemus sagt:

    Vielleicht hat Frau Neid erleichtert gelächelt, weil sie den Rücktritt schon im Sinn hat. Ich hoffe nur, dass dann auch einige „Frankfurt-Verschwörung“-Theoretiker in diesem Forum ihrem Rücktritt folgen !

    Das Team ist einfach keine Mannschaft, wo die Zitterer ihre Sicherheit aus der Gemeinschaft auf dem Platz gewinnen können. Neid hat sie nicht dazu gebracht und trägt dafür die Verantwortung. Ich setze keine Cent mehr auf das Halbfinale – vielleicht hilft das ja…

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  • speedy75 sagt:

    @waiiy
    guter Kommentar, der dann wieder mal deutlich macht das im Trainerteam Änderungen her müssen.

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  • dan ben sagt:

    ich hab mich für die fehler von den beiden aussenverteidigern richtig geschämt – warum wurde da nicht gewechselt in der halbzeit? b. schmidt hätte da bestimmt mehr ruhe reingebracht, was trinken die mädles auf öland für tee, das sie aufeinmal nicht mehr fussball spielen können

    ist nur mir das aufgefallen, das mit mit maro und kessler auf der 6 es für maro aufeinmal besser lief`? ich glaube maro gehört nich auf die 10

    ich finde man sollte für celia mal lena l. oder anja spielen lassen, mich nerven diese lauffehler und ballannahme fehler von celia too much

    wenn das italien spiel auch so grausam verläuft, haben wir bis canada viel zeit und etwas zu ändern, sn hat bei dieser em leider nicht viel alternativen

    ich denke es ist für die kleinen – vorallem leupolz und maier zuviel trubel – ich hoffe sie werden das ganze negative fix verarbeiten und in der buli saison richtig sich den frust von der seele spielen. ich freu mich auf diese mädels, aber es ist in meinen augen noch zu früh, die sollen sich noch ein jahr in der u20 oder u23 austoben.

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  • Dummkopf sagt:

    Das Neid-Verhalten nach dem Spiel ist nichts anderes als
    das Überspielen tiefster Verzweiflung.
    Jemand der merkt, dass er mit der Aufgabe hoffnungslos
    überfordert ist, und irgendwie cool und (Möchtegern)-souverän da rauskommen will.

    Leider versäumen Ihr Mentaltrainer und der DFB, Ihr einen adäquaten Weg aufzuzeigen, bei dem sie ihr Gesicht am besten wahren kann.
    Die Alternative, einfach zu sagen, ok, das soll jetzt besser jemand anderes übernehmen, scheint Ihr nicht in den Sinn zu kommen.

    Und Ihr zu wünschen, Jena oder Essen zu übernehmen, kann ich nachvollziehen, ist aber gemein!

    JENA und ESSEN gegenüber, bei denen bessere Leute bessere Arbeit leisten.

    EINES gibt aber auch zu bedenken:
    Warum steht da keine Spielerin oder Spielerinnen Ihren Mann?
    Es gab schon sehr erfolgreiche deutsche Mannschaften, bei denen haben dann die Spieler gesagt: Trainer, wir machen das jetzt so, wie wir selber denken, und du lässt uns in Ruhe.

    Kein Wunder kann da auch keiner die Leaderrolle auf dem Platz.
    (Angerer und Goessling an die Front?)

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  • Dirk sagt:

    ich habe mich gerade in den doc verliebt!!! Ich unterschreibe ALLES, jedes einzelne Deiner Worte und danke Dir für Klartext!

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  • Tommy sagt:

    Ich bin kein leidenschaftlicher Kritiker von Silvia Neid, aber ihre Aussagen nach dem Spiel und in der Pressekonferenz haben mich erschreckt.
    Als Trainerin kannst du auf die Frage, was mit der Mannschaft los war nicht antworten „Das wüsste ich auch gerne!“ Auf der Pressekonferenz zu sagen, „Aufbauen und Motivieren müssen sich die Mädels für Sontag selbst!“ geht nicht. Heißt das sie hat mit der Mannschaft nix zu tun und sie hat keine Ahnung von dem was in ihrer Mannschaft los ist? Dann ist sie als Trainerin irgendwie fehl am Platz. Ich hoffe, dass Nadin Kessler und Lena Goeßling eine größeres Staning in der Mannschaft haben, wie ich es vermute. Meiner Meinung nach sind sie es, die eine Mannschaft aufrütteln könnten. Andere auch erfahrenenere Spielerinnen haben dafür glaube ich nicht die Persönlichkeit!

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  • Tiberias sagt:

    Habe mir gerade noch mal die Pressekonferenz mit SN auf dfb.tv angeschaut (ich hoffe, dieser Verweis ist erlaubt). SN macht auf mich den Eindruck, als spreche sie über eine andere Mannschaft und nicht ihre: „die Spielerinnen…“, mindestens 3 x „man“ und nicht „wir“, von dem teilnahmslosen Blick mal ganz zu schweigen.

    Das ist doch keine Autorität! Da spricht ein Mensch, der nicht weiß, wohin der Strom zieht. Und irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass SN dieses Turnier eine Nummer zu groß ist. Und zwar schlicht deshalb, weil andere Mannschaften enorm aufgeholt haben.

    Einzig Nadine Angerer fand klare Worte: „Wenn wir so gegen Italien spielen, scheiden wir aus.“

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  • Aldur sagt:

    Das Schlimmste ist ja – sollten wir doch das HF erreichen, hätte Uli Hoeneß ganz umsonst angerufen… 😉

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  • Kika sagt:

    Liebe Nationalmannschafts-Frauen, keiner erwartet von euch jetzt noch den Sieg gegen Italien. Geht am Sonntag einfach auf den Rasen und spielt Fußball, denn wir alle wissen, wie immer es auch bisher gelaufen ist, ihr könnt wunderbar Fußball spielen. Habt einfach Spaß und macht ruhig Fehler. Das Schlimmste habt ihr jetzt hinter euch !

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  • wolle sagt:

    Ich habe mir jetzt mal in Ruhe die Komentare durchgelesen. Nach dem Kommentar von Frau Neid dachte ich schon die ARD hätte ein anderes Spiel übertragen, aber im Prinzip haben es ja alle so gesehern wie ich. Ausser Frau Neid.
    Ich denke Sie hat einen guten, jungen Kader mt Perspektive zur nächsten WM zusammengestellt. Bis auf wenige Ausnahmen hätte es bei einem anderen Trainer auch nicht ausgesehen. Sie setzt auf junge hungrige Spieler, das finde ich auch richtig so.
    Aber anscheinend haben einige in den letzten 14 Tagen das Fussball spielen verlernt, Ausnahme Krahn, die konnte es noch nie.
    Wensing und Maier ein Schatten ihrer selbst: Stockfehler, kein Selbstvertrauen. Wensing mußte eigentlich schon zur HZ raus, ich glaube sie wäre nicht mal böse gewesen. Bei ihr ging gar nichts und mit Schmidt saß noch eine Alternative auf der Bank. Laudehr im Mittelfeld geht auch noch nicht, die Pause war zu lange für Sie. Die hochgelobten Außen waren schlichtweg mangels Unterstüzung überfordert. Und Celia soll es dann vorne alleine gegen 2 oder 3 richten? Sorry, aber die Abstände zwischen den Blöcken sind viel zu groß, wenig Unterstüzung und ganz schwaches Zweikampfverhalten.
    Ich frage mich wirklich was Frau Neid die letzten Wochen gemacht hat. Natürlich kann die Manschaft mit so vielen neuen Gesichtern nicht eingespielt sein, aber man hat das Gefühl dass es von Spiel zu Spiel schlechter statt besser wird. Und auf einmal techn Mängel die ich so noch bei keiner gesehen habe. Der mediale Druck ist es m.M.n. nicht. Durch die vielen Verletzten haben die Meistem doch gar nicht so viel erwartet, ausser Hr. Schröder. Der hat gestern wahrscheinlich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.
    Und wie am Ende Fr Neid das Team (nicht ihr Team) medial im Regen stehen läßt ist wirklich unterste Schublade. Gestern abend in den Nachrichten waren es dann die bösen Medien die alles Schuld sind, wirklich unfassbar wie Sie alles von sich abschüttelt. Damit tut sie sich und schon gar nicht der N11 keinen Gefallen, indem Sie die Spielerinnen die Schuld zuweist.
    Keine Ahnung wie es weitergehen soll aber nach der EM bitte ohne Neid & Co. Vielleicht ein Ralf Peter, der kennt Sie alle aus den Jun-Manschaften. Ich könnte mir aber auch einen Hr Högner aus Essen gut vorstellen.
    Positiv ist mir zum Schluß Maro als 6er neben Kessler aufgefallen, das sollte man vielleicht jetzt mal ausprobieren und Gößling für Krahn in die Abwehr.
    Gegen Italien würde ich so spielen
    Angerer
    Maier, Gößling, Bartusiak, Cramer
    Maro, Kessler
    Leupolz(Schmidt), Mittag, Lotzen
    Celia

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  • Detlef sagt:

    Ich finde es ziemlich albern, immer auf die angebliche Unerfahrenheit der achso jungen DFB-Elf zu pochen!!!
    Die DFB-Frischlinge sind überhaupt nicht unerfahren, sondern haben seit Jahren in diversen U-Natios gegen die zB norwegischen-, schwedischen- und französischen Frischlinge gespielt, und kennen damit deren Spielsysteme ganz genau!!! 🙂
    Zudem haben Spielerinnen wie Marozsan, Wensing und CRAMER mit ihren Heimvereinen zusätzliche internationale Erfahrungen in der CL sammeln können!!!
    Und nach den Vorbereitungsspielen hat die Bundesgöttin ja explizit ihre U-Natiotrainerinnen Meinert und Wiegmann gelobt, daß sie den DFB-Frischlingen die DFB-Taktik und das DFB-Spielsystem so gut vermittelt hätten!!!
    Also wo sind diese Spielerinnen dann unerfahren???

    Waren denn die Norwegerinnen gestern erfahrener???
    ADA HEGERBERG (18), Emilie Haavi (21), Caroline Graham Hansen (18), Kristine Hegland (20), MAREN MJELDE (23), Elise Thorsnes (24), Ingvild Isaksen (24), da standen gestern mindestens so viele Frischlinge auf dem Platz wie bei Deutschland!!! 😉

    Haben denn die erfahrenen DFB-Spielerinnen besser gespielt???
    Wo waren denn die kreativen Kräfte???
    Erfahrung allein hilft auch nicht weiter, wenn es kein Konzept gibt!!!

    Die Mannschaft des Noch-Titelverteidigers ist in dieser Formation nicht ausreichend eingespielt, was man an den vielen Fehlpässen, falschen Laufwegen und Ungenauigkeiten im Zuspiel sehen konnte!!!
    Das hat aber nix mit Unerfahrenheit zu tun, sondern mit der fehlenden Einsicht der Bundesgöttin vor dieser EM, den Kader auch in der Breite gut aufzustellen!!!
    Nach den 6 Ausfällen vor der EM, mußte man plötzlich einen Plan B erstellen!!!

    Norwegen hat gestern mit 6 Änderungen in der Startaufstellung gezeigt, daß man da einen besseren Job gemacht hat!!!
    Da standen Spielerinnen auf dem Platz, die bei der EM noch keine Minute Einsatzzeit gehabt hatten, sich aber problemlos in das Team integriert haben!!!
    Auch bei Schweden konnte man vorgestern Ähnliches beobachten, und bei Frankreich wird es heute sicher genauso!!!

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  • schnappa sagt:

    Die Entwicklung des FF in Deutschland an der vordersten Spitze ist in den letzten 3-4 Jahren schlichtweg erbarmungswürdig, besonders wenn man sich den Fortschritt anderer Nationen im gleichen Zeitraum ansieht. Die Damen und Herren in der DFB-Wohlfühl-Loge liegen lieber weiterhin im gefälligen Koma statt innovative und auch mal unbequeme Entscheidungen zu treffen. Ein ähnlich fataler Stillstand wie schon bei den Männern in den 90er Jahren. Kritiken werden weggewischt, denn schließlich laufe doch alles prima. Stattdessen wird die Jahrhundertchance WM 2011 besonders im Hinblick auf langfristige Nachwuchsarbeit und Modernisierung der Bundesliga in Kooperation mit dem DFB (ich weiß, eine naive Vorstellung) vertan. Das Ergebnis ist, wie ich es im Vorfeld 2011 befürchtete, fast so desaströs wie bei den Herren im Jahr 2000. Neid wirkt in allen Belangen so hilflos wie Weiland Herr Ribbeck. Kein Konzept, spielerische Armut, eine Riesendiskrepanz der Leistungen zwischen Club und Nationalelf, verunsicherte junge Spielerinnen und eine seltsame Distanzierung zur Mannschaft.
    Was würde ich mir eine/n Trainer/in wünschen, der/die den jungen Spielerinnen nicht das Gefühl zu geben scheint, nur das viel zu unerfahrene 5. Rad am Wagen zu sein. Jemand ,der einen Plan hat und klare Worte findet, wenn es mal nicht läuft statt hilflos-phrasendreschender Schönschwätzerei. Einen wie Markus Gisdol, der im alles-oder-nichts-Spiel in der Relegation einen 17-Jährigen zur Stabilisierung der Abwehr einwechselt. Einen 17 Jährigen, der noch Wochen zuvor komplett überfordert bei einer desaströsen Niederlage der schlechteste Spieler auf dem Platz war.
    Wir brauchen mehr „Gisdol“ und weniger „Neid“! Wird aber nicht passieren, an der Bundesneid wird in treuer Beamtenmanier festgehalten, alles andere könnte zu unbequemen Entscheidungen führen, das kann ja keiner wollen. Der große Knall (Vorrundenaus) ist ausgeblieben, also weitermachen wie bisher.
    Gute Nacht

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  • FF-Talent sagt:

    Sheldon Zitat „… ich würde mir wünschen, dass Neid irgendwann mal so einen Verein wie Essen oder Jena zu trainieren bekommt. Es wäre die gerechte Antwort auf das stiefmütterliche Behandeln der Bundesliga und der kleinen Clubs!“

    Tschuldigung, aber bei so einem Thema, da geht jeder Ansatz von Ironie verloren. Was soll dieser Foren-Troll-Sch… ? Lassen Sie die kleinen FF-Vereine in Ruhe!!!
    Sofort! 🙂

    Trainer wie Kraus oder v.a. Högner können z.Zt. aus einem deutlich kleinerem Pool an Spielerinnen deutlich mehr Taktisches und Bodenständig-Spielwitzigeres herausholen! Vllt. sollte sich Frau Neid bei z.B. gerade diesen beiden Herren abschauen, wie es grundsätzlich geht, 1. beim Spielstand von 0:0 neuen Wind auf dem Platz zu generieren oder 2. wie man sachlich auf Niederlagen reagiert! Wie man an kleinen Fehlern arbeiten und lernen kann, statt alles „wegzugrinsen“. Die Liste lässt sich fortsetzen.
    Wie man auf Rückstände im Spielverlauf eines FF-Spiels reagiert… auch noch eine sehr schöne Frage, die man mit Högner & Co diskutieren könnte. Neid weiß gerade auf letzteres ja schließlich bis heute keine Antwort! Wie reagiere ich auf Rückstände? So eine Frage musste sich ja die allmächtige FF-Nationalmannschaft mitsamt Rossreiterin Neid ja nie ernsthaft stellen. Die große Quittung kam bekanntlich glorreich bei der WM 2011, seit Jahren hat sich auf dem Gebiet immer noch nix getan. Nächste große Quittung: jetzt EM 2013. Die letzte große (Ab)Rechnung plus Quittung für Neid steht folgerichtig also erst noch aus!

    @ Sheldon: Um Frau Neid vom „hohen Ross zu holen“ und um ihr zu zeigen, wie der deutsche FF auf kleiner Ebene läuft/ laufen muss… dafür reicht es aus, ihr eine Dauerkarte eines beliebigen klammen Zweitligisten (am besten einer mit vielen jungen Talenten im Kader) zu schenken. Zuschauerkarte statt Fußballlehrer-Schein: Da richtet sie dann auch weniger Schaden an als auf der Trainerbank! Verrechnungsschecks, Geldscheine oder Briefmarken als Geldwerte bitte postalisch an: Otto-Fleck-Schneise 6, 60528 Frankfurt/Main. Verwendungszweck „Dauerkarte S. Neid“.

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  • sonic sagt:

    Dass das Spiel gestern nicht besonders werden würde, habe ich schon nach den ersten 5 Minuten geahnt. Da schien mir einfach das Feuer, die Spiellust zu fehlen, die für gute Spiele notwendig sind und die man ansatzweise beim Spiel gegen Island sehen konnte.

    Vieles hat in der ersten HZ gefehlt. Es wurde zu langsam umgeschalten, so daß sich die Norwegerinnen immer wieder sortieren konnten. Dazu kamen die vielen technischen Fehler insbesondere von Wensing und Maier (die sich aber in diesem Punkt in der 2. HZ steigern konnte), aber auch bei Maroszan und da Mbabi. Leupolz schien überfordert.

    Über das gesamte Spiel war keine klare taktische Ausrichtung zu erkennen, kein Plan, wie man die Abwehr der Norwegerinnen knacken könnte. Viel Zufall und beim entscheidenden Pass oder beim Abschluß zu überhastet, zu ungenau oder genau die falsche Option.

    Positiv zu nennen wäre der Einsatzwillen und das Defensivverhalten (außer bei Standards). Norwegen hatte kaum Ballbesitz konnte sich nie in der deutschen Hälfte fest setzen und hatte aus dem Spiel heraus keine einzige Chance. Nur bei Freistößen, Ecken und einer Einzelaktion von Hansen wurden sie gefährlich.

    Norwegen hat alles andere als taktisch überrascht. Sie haben gespielt wie schon gegen die Niederlande und wie sie es eigentlich schon seit Jahren tun. Das Pellerud die kreative Offensivabteilung geschont hat, mag das überraschen, wenn man aber gar nicht vor hat nach vorne zu spielen, sondern nur den eigenen Kasten sauber halten will, brauch man Stensland, Gulbrandsen und Hansen auch nicht wirklich. Und mit Lund war die Stammspielerin aus der Quali wieder mit dabei. Eine wirkliche B-Elf war das nicht. Im übrigen, wer glaubt Norwegen oder auch Island seien im Frauenfußball Schießbuden, die man im Vorbeigehen mit 5:0 abfertigen kann, hat vom FF keine Ahnung.

    Mit dieser Defensivtaktik kann Norwegen auch Schweden und Frankreich vor erhebliche Probleme stellen. Gegen so defensiv eingestellte Teams sieht jede Mannschaft schlechter aus als gegen ein Team welches versucht mitzuspielen und damit auch dem Gegner Räume eröffnet.

    Dtl hat gestern zum einen ein klares Konzept gefehlt. So eine Abwehr könnte man durch über die Außen oder mit Doppelpässen (DEN vs ITA!) knacken. Für die Doppelpässe müßte man 1. diese Spielen wollen, 2. genaue Pässen spielen und 3. diese annehmen bzw. weiterleiten können. Alle drei Punkte haben bei den Deutschen gefehlt.
    Für das Spiel über außen bräuchte man richtige Außenstürmer, die wirklich an der Linie kleben und sich selbst auch als Außenstürmer verstehen (also Leute wie Thomis, Göransson, Kerschowski, Evans). Die hat Dtl im Moment nicht. Leupolz und Lotzen ziehen viel zu oft nach innen und können und/oder wollen sich nicht außen durchsetzen. Wobei das Spiel über die außen gegen kopfballstarke Norwegerinnen sicherlich nicht die erste Wahl wäre. Vielleicht ja aber gegen Italien.

    Ich teile nicht die Meinung, daß Dtl gegen Schweden oder Frankreich eine Klatsche bekommen würde, denn so berauschend habe die beiden auch nicht gespielt. Deren Spiele gegen Finnland und Russland entsprechen dem dt Spiel gegen Island und haben kaum Aussagekraft. Gegen Dänemark sah Schweden nicht gut aus und gegen Italien haben sie es gerade mal auf sieben Torversuche gebracht. Bei Frankreich ging gegen Spanien in der 1 HZ offensiv so gut wie gar nix zusammen und erst mit der Einwechslung von Thomis wurden sie etwas gefährlicher, auch nur acht Torversuche. Deutschland hat es gegen Norwegen immerhin auf 13 Versuche gebracht. Zugelassen haben alle drei in etwa gleich viel. Der Unterschied liegt im Moment nur darin, daß Schweden und Frankreich auch mal das Tor getroffen haben. Wirklich viele Chancen erarbeitet haben sich beide Teams bisher nicht.

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  • sitac sagt:

    @Jonos: Kleine Korrektur zur WM 2011–> S.N. war nicht mißgünstig gegen Japan. Im Gegenteil, sie hat beim 5:3 für Japan gegen die USA im Endspiel jedes japanische Tor frenetisch bejubelt und sich bei jedem Tor für Japan -oberoberoberpeinlich- mit ihrem Tross auf der Tribüne abgeklatscht!!

    Ich habe das Norwegen-Spiel nicht gesehen, wollte eigentlich hier deshalb nichts schreiben. Jonos hat mich jetzt dazu verleitet.

    Zu Recht taucht immer wieder die WM 2011 auf. Wenn ich hier die Kommentare zu den Äußerungen von S.N. lese, erinnere ich mich genau an ihr Interview nach dem Aus gegen Japan. Man sah und hörte eine völlig distanzierte S.N., die verbal und körpersprachlich klar zum Ausdruck brachte, dass sie mit dem Ausscheiden der Spielerinnen nichts zu tun hat. (Jetzt mal völlig subjektiv: Mir kam damals ganz stark die Assoziation zu historisch belegten Äußerungen von Feldherrn, die ihrem untergegangenen Heer bescheinigten, dass die Soldaten bei so wenig Mumm und so kläglichem Versagen nichts anderes verdient hätten.)

    Mangelnde Empathie, wurde hier im Forum schon mehrmals festgestellt!

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  • FF-Fuchs sagt:

    Wenn man das gestrige Spiel beobachtet hat, fällt mir nur folgendes ein: Wie war denn die Konstellation vor dem Spiel; Beide Mannschaften hatten sich schon für das Viertelfinale qualifiziert. Und hier hat der Norwegische Trainer eine taktische Meisterleistung vollbracht. Er dachte sich wohl lasse die Gegner uns nur mal beobachten. Wir sind sowieso weiter, also lasse ich einfach mal sechs neue Spielerinnen ran.

    Mit dieser Raffinesse hat Norwegen zwar glücklich aber verdient gewonnen.

    Nichts gegen die Anfangsaufstellung der deutschen Mannschaft, doch nach der Halbzeit fängt meine Kritik bei Frau Neid an und ich bin auch kein typischer Neidkritiker: Wenn man aber sieht das verschiedene Spielerinnen u.a. Wensing, Leupolz, keinen Fuß auf den Boden bekommt, dann müßte spätestens in der Halbzeit Konsequenzen gezogen werden.

    Also Wensing für Schmidt und Leupolz für Behringer auswechseln.

    Man hat gesehen, dass Behringer in den letzten 25 Minuten mehr Wirkung erzeugt hat, als Leupolz bis zur Auswechslung im ganzen Spiel.
    Sie hat zwei bis drei gefährliche Flanken vor das Tor gebracht, doch Behringer kann für die Kopfballschwäche von Mbabi nichts. Und sie hat auch etwas Ruhe vorne reingebracht, wo sonst nur hektisch gehandelt wurde. Überhaupt die Kopfballschwäche in der Natio ist enorm problematisch.

    Und wenn eine Wensing soviele eklatante Stockfehler macht, hätte eine Einwechslung von Schmidt bestimmt nicht geschadet.
    Meine größte Kritik war aber die Einwechslung von Däbritz die letzten 10 Minuten. Man darf nicht erwarten, dass eine so junge unerfahrene Spielerin sich gegen eine robuste Norwegische Mannschaft, das Ruder noch rumreissen kann. Hier wäre eine erfahrene Spielerin angebrachter gewesen.

    Außerdem sollte man mal von der Meinung abrücken, dass Deutschland immer das Spiel gewinnen und bestimmen muß. Die Natio war doch in der komfortablen Lage auch ohne Sieg mit einem Unentschieden den Gruppensieg zu bewahren. In solchen Spielen kann man den Gegner auch mal kommen und bestimmen lassen und durch eigne Konter zum Erfolg zu kommen. Von der N11 wird immer verlangt, dass sie wie verrückt stürmen um wie nun geschehen durch Konter eine Niederlage zu kassieren.

    Insgesamt ein rechtzeitiger Schuß vor den Bug, der hoffentlich für das Viertelfinale lehrreich war.

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  • Guido sagt:

    Der Ausfall von Goeßling war nicht zu kompensieren: Laudehr nur ein Schatten ihrer selbst, und Odebrecht/Kulig verletzt zu Hause. Damit war das zentrale MF entscheidend geschwächt. Und außen sah es nicht besser aus: Die Lücke, die Cramer (als Vertreterin von Faißt als Vertreterin von Peter) hinterließ, war mit Maier auch nicht so recht gestopft. Rechts ist sie einfach wirkungsvoller. Und die Position rechts mit Wensing war leider ein Ausfall; sie gehört in die IV. Weil über die Außen nichts kam, hingen auch Lotzen/Leupolz in der Luft. Und in der Mitte wurde halt Goeßling schwer vermisst (s.o.). Angesichts des dünnen Restkaders führten die zwei Ausfälle leider dazu, dass dem Spiel die komplette Struktur verloren gegangen ist. Man kann nur hoffen, das Goeßling für die KO-Spiele wieder fit wird und dass es keine weiteren Ausfälle gibt.

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  • Augustus sagt:

    Was sol das? Es ist nur natürlich das andere lernen und ein Trainerinsichnachsoviel Jahren verscheleißt. Maren Meinert und Bettina Wiegmann haben seit Jahren mit der U 20Nationalmmanschaft Erfolg.Bei den drei vergangenen Titelkämpfen belegten die Teams die Plätze 2/1/3. In Japan verloren sie das Finale gegen die USA. In Deutschland gewannen Sie unter der Führung von Marina Hegering und Alexandra Popp den Titel. Davor langte es immerhin zu Platz 3. Frau Wiegmann trainiert dann auch noch selbst eine Nationalmannschaft als Haupttrainerin. Beide Frauen hatten auch als Spielerinnen im Verein und in der Naio Erfolge. Frau Wiegmann führte die Natio 2003 ins Endspiel und Frau Meinert erzielte das 1:1. Anschließend holtesie den Freiszoß heraus der zum 2:1 durch Nia Künzer führte. Den Freistoß führte FrauLingor aus. Frau Meinert slbst war eine exzellent ittlfeldspielerin und in ihrer letzten Sison in den USA rinr mVP. 70 % der Tore eine Birgit Prinzip gingen auf ihre Vorlagenzurück. Sowohl Frau Wiegmann ls auch Frau Meinert sind Mütter und haben damit einen ganz anderne Zugang u jungen Menschen.Wir haben relativ guten weiblichen Nachwuchs. Aber e gibt jetzt auch schon chwächere weibliche Jahrgänge zum Beispiel in der U 16. Und die Eltern der Mädchen legen sehr viel Wert auf eine exzellente Schul-und Berufsausbildung/ Studium. Werden Männerfußball heranzieht, sollt es wissen das 75% der Fußballprofis (aktiv und ex) über keine Berufsausbildung verfügen. Viele ehemalige Fuballprofis leben von ALG1 bzw.II. Deshalb wirbt unter anderem Christoph Metzelder für den VDV der allen Mitgliedern eine Laufbahnplanung. Schule-Beruf-Studium. Setzen Sie sich mal mit dem Verband der Vertragsfußballer inDuisburg-Wedau in Verbindung. Sie finden ihn in der Sportschule Wedau. Dieser gibt auch eigene Zeitschriften heraus. Wie wichtig eine Laufbahnplanung ist, wird am Neffen von KarlHeinz Rummenigge dargestellt. r hat auf dem VDV gehört und verfügt über eine Berufsausbildung. Er konnte seine Sportinvalidität besser verkraften. Er war Profi in der zweiten Liga.
    Der VDV hat ganz wenig weibliche Mitglieder. Diese werden dringend gesucht. Man braucht keine Managerin oder Manager die sich die Taschen voll machen.
    Den Zuschauern sollten sich für die Mädchen interessieren und nicht nur für die Erfolge der Natio. Geht zu FRauenspielen, kauft deren Produkte etc. Die Frauenbundesliga braucht Geld. Siehe Bad Nuenahr,Duisburg und die ganzen anderen. Besuche sie den Amateursport. Dort kommen die ganzen Talente her.

    Fazit: Es ist nicht das Ende der Welt wenn wir ausscheiden. Es wird eine Generation abtreten. Popp,Bajmaraj und einige anderen werden wieder gesund. 2015 wird der nächste Schnitt kommen und Behinger,Krahn,Bresonik, Angerer und andere werden in Rente gehen.Freuen wir uns an eine schöne EM der Frauen
    und lassen die anderen gewinnen. Eine Frau Schelin ist eine Weltklasespielrin und die Ligen in Frankreich,Seden und Italien sllte man nicht unterschätzen.Sehr gerne werden auch Spielerinnen aus diesen Ligen für unser akquiriert. Potsdam,Duisburg und Frankfurt haben Ausländrinne unter Vertrag.Bei anderen dürfte es ähnlich sein. Die Frauen haben uns in den vergangenen Jahren sehr viel Freude gemacht und sie önnen mehr vorweisen als wir Männer.

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  • Spielerfrau sagt:

    Selbst nach einem Ausscheiden der Natio wird es zu KEINER personellen Veränderung kommen.

    Sprich – FF ist lange nicht mehr „Chefsache“, die BuLi wurde in der vergangenen (und vor-vergangenen, siehe HSV) Saison im Regen stehen gelassen.

    Warum sollte man denn ausgerechnet jetzt handeln?!

    Und ich frage mich, woher der „frische“ Wind denn wehen soll? Welche personellen Alternativen haben wir denn (jip, ich verwende das Pronomen „wir“)?

    Den noch jungen Spielerinnen kreide ich nichts an – und hoffe, sie bekommen keinen „Knacks“ davon, wie einst bei der WM.

    Ich vermisse allgemein die Charakterspielerin, die das Ruder noch rumreißen kann – 0:1 ist keine Schande; Mannschaften wie die USA holen sich aus Rückständen (wie im Spiel gegen Frankreich, da stand es zunächst sogar 0:2 bei Olympia, wenn ich mich recht entsinne) immer wieder heraus, DAS vermisse ich. Und das habe ich auch im Spiel gegen Japan vermisst.

    Und ja, ich habe lieber eine Mannschaft mit Ecken und Kanten und Charakterspielerinnen, die in solchen Situationen kämpft.

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  • Meta sagt:

    auf N-TV gibt es einen interessanten Artikel zu dem Thema: Stichwort „Götterdämmerung“

    Zwischentief oder das Ende der Ära Neid?
    Träge DFB-Frauen geben Rätsel auf

    http://www.n-tv.de/sport/fussball/Traege-DFB-Frauen-geben-Raetsel-auf-article11014781.html

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  • Till sagt:

    Ich verstehe nicht, warum so einige hier immer den Ausfall von Goeßling als eine Ursache für das schlechte Spiel gegen Norwegen anführen?? – Was hat sie denn im ersten Spiel groß gezeigt? bzw. was hat sie da mehr gezeigt, als Laudehr gegen Norwegen?

    Keine von beiden ist bei dieser EM auch nur annähernd an ihrer Topform – wenn sie es wären, dann würde das deutsche Spiel auch wesentlich besser aussehen. Auch Nadine Kessler (als dritte Sechserspielerin im Bunde) ist weit weg von ihren Bestleistungen in dieser Saison! Sie hatte sicherlich ein paar mehr positive Akzente, aber das lag auch ein wenig an ihrer offensiveren Ausrichtung (während sich Laudehr häufig den Ball in der Innenverteidigung abgeholt hat, damit weder Bartusiak noch Krahn das Spiel „aufbauen“ müssen).

    Die komplette (ja komplette!) Mannschaft war gestern nur schlecht und hat nichts zu stande bekommen. Über das Trainerteam brauche ich ja glaube ich nichts schreiben … . Dazu war vor allem offensiv kaum ein Zusammenspiel erkennbar, weswegen den Norwegerinnen auch das Doppeln/Trippeln der ballführenden Spielerin so einfach gelang. Das Zusammenspiel litt natürlich unter der katastophalen Passgenauigkeit, Ballan- und Mitnahme …, aber auch in der offensiven Abstimmung und das sollte eigentlich nicht tagesformabhängig sein … .

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  • gerd.karl sagt:

    so jetzt mal tacheles, was wäre denn passiert wenn deutschland gruppen erster geworden wäre und norwegen geschlagen hätte.

    nichts, dafür hätte man sich nichts kaufen können, und man wäre schon im viertelfinale auf schweden getroffen.

    das man das spiel verloren hat ist SCHEISSE aber sonst ist nichts passiert.

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  • michael sagt:

    @gerd.karl
    Man wäre nicht auf Schweden getroffen, sondern auf den Zweiten der Gruppe C und die spielt heute abend erst. Wahrscheinlich also Spanien oder doch noch England bzw. Russland.

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  • gerd.karl sagt:

    nah läuft doch alles, danke michael für den hinweis

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  • Therese sagt:

    gerd.karl

    Weiss nicht wo Sie diesen „Unsinn“ geholt haben!

    Viertelfinale:
    Gruppensieger Gruppe B wird gegen Runner-up Gruppe C spielen
    das heisst jetzt Norwegen – Spanien (aber das kann sich heute abend noch aendern!).

    Gewinner dieses Viertelfinales wird dann spielen gegen den Gewinner des Viertelfinales
    Gruppensieger C (Frankreich) gegen Dritter Gruppe A (Daenemark)
    oder Gruppe B (Island)

    Jetzt wird der Gewinner von Italien – Deutschland im Halbfinale
    spielen gegen den Gewinner Schweden – Island oder Dritter Gruppe C.

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  • gerd.karl sagt:

    therese, bitte nicht so agressiv, man kann sich doch mal irren.

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  • Krissi sagt:

    @sonic: Danke für diesen Kmmentar! Schließe ich mich direkt an 😉 Also ganz ehrlich, bei aller – berechtigten – Kritik an unseren Mädels – mir scheint, das hier nur Bundestrainer in spe unterwegs sind 🙁 Im Nachhinein können es natürlich alle besser! Es war kein gutes Spiel, das ist wahr – und dennoch, wer hier von den Kommentatoren den EM-Titel von dieser jungen und unerfahrenen Truppe erwartet hat, lebt an der Realität vorbei! Es besteht schon ein Unterschied, ob man (frau) internatonale Erfahrungen im Juniorinnen- oder im Erwachsenenbereich gesammelt hat….da kann man ja gleich Äpfel mit Birnen vergleichen…es kann sein, dass gegen Italien Schluss ist, aber auch das wäre dann ein Teil des unvermeidlichen Lernprozesses – es soll natürlich nicht alles entschuldigen, die Mädels standen auch gestern, leider neben sich – lasst uns alle gemeinsam hoffen, dass es gegen Italien besser läuft und Deutschland zumindest das HF erreicht…

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  • Maskal69 sagt:

    Zu dem Spiel der Deutschen N11 sage ich nichts, mir fehlen dazu einfach die Worte.

    Norwegens Stürmerin Hegeberg ist einfach klasse, eine richtige Rakete und bisher die beste Spielerin der EM. Da hat Potsdam mit der Verpflichtung einen Super Coup gelandet.

    Ist doch eigentlich völlig wurscht auf welche Mannschaft ich wann treffe, was sollen die Spielchen und Rechnereien. Wenn ich Europameister werden möchte muss ich jeden schlagen.

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  • Altwolf sagt:

    Oh,Oh,hier greifen wieder die üblichen Mechanismen der Szene – Spiel gewonnen – hätte Einiges ja besser sein können – verloren !! mein Gott jetzt kann mal wieder auf Alles draufhauen,was einem schon immer auf der „Fußballfanseele“ lag – so z.B.auf Spielerinnen der anderen Vereine und insbes. auf das Trainerteam.
    Ich dachte man ist hier Fan des Frauenfußballs.Das bedeutet ja nicht solche Spiele nicht zu kritisieren, jedoch auch nicht die Beurteilung e.solchen Spieles oberflächlich abzuwatschen.
    Was war zu erwarten ? – Eine sehr defensiv eingestellte Mannschaft mit dem Warten auf die ein oder andere Chance eines Torabschlusses.Die gleiche Situation wie GER:NOR haben in der Buli sowohl WOB,TB,als auch d.FFC immer wieder vor sich – und genau da zeigt sich wie die Taktik auszusehen hat.Das weiss jede der Spielerinn, die auf dem Platz steht, mit und ohne Trainerstab.Genau das hat @sonic auch in seinem Beitrag dargestellt.WOB u.TB haben so etwas wie Außenstürmerinnen – der FFC bisher nicht und läßt da auch die meisten Punkte von d. 3en liegen.Hier ist es genauso:Flanken von den Außen brauchen normalerweise 2 kopfballstarke Spielerinnen im 16er – haben wir hier aber nicht (solange A.Popp fehlt)- also von der Grundlinie zurück in den 16er – macht keine oder es ist kein Abnehmer da.Alles andere evtl.noch der angesprochene Doppelpaß ist Zufall.Wenn dann das Aufbauspiel kein Tempo hat – konnte man ja gut erkennen oder durch – leider – Stockfehler gute Ansätze zunichte gemacht werden, dann kommt auch ein solches Ergebnis zustande.Die Norwegerinnen haben irgendwann auch gemerkt,daß ihr Weg – insbes.nach dem Zufallstor-erfolgversprechend ist und dadurch auch e.zunehmende Motivation erfahren,sind auch dadurch über sich hinausgewachsen, während unsere Spielerinnen zunehmend verunsichert wurden.“Totalausfälle“ gab es nicht,denn keine d.Spielerinnen hat aktiv ein o.mehrere Gegentore verschuldet.Warum beide AV so verunsichert agierten, muß man sie mal selbst fragen, denn das war schon sehr ungewöhnlich.Warum dies auch e.so technisch versierten Spielerin wie D.Marozsan ebenfalls passierte,aber auch vielen Anderen,sollte intern doch mal geklärt werden.Weder NOR,noch die inzwischen favorisierten SWE und FRA spielen hier überragend und souverän,sondern haben derzeit die bessere Trefferquote.Wenn man aus diesem Spiel die richtigen Schlüsse zieht und endlich Eine für die Andere kämpft,sich an die Positionen mal hält und nicht jede irgendwohin laufend eine „kreative“ Idee entwickelt, dann kann es auch erfolgreich werden.

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  • Fuxi sagt:

    Im Moment wollen England und Russland partout nicht weiterkommen, wie es aussieht… und Dänemark geht mit zwei Punkten ins Viertelfinale. Wie würdevoll… ^^

    Und was dieses Gedöns angeht von „junge Spielerinnen“, „Ausfälle nicht zu kompensieren“ und tüdelü: Ernsthaft?

    Eine Mannschaft auf ein Turnier vorzubereiten bedeutet nicht, dass man mit ihnen auf 120 Minuten Kondition bolzt, die im Saisonendspurt verloren wurde, ein paar kleine Übungen macht und ein paar Powerpoint-Charts zeigt, wie sie spielen müssen.

    Zur Vorbereitung auf ein Turnier – oder eine Saison, ganz egal – gehört vor allem, dass man aus zehn Einzelspielerinnen und drei, vier Grüppchen eine Mannschaft macht, in der eine für die andere kämpft und rackert und Fehler ausbügelt; eine Mannschaft, in der jede einzelne der 23 Spielerinnen bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Und zur Vorbereitung gehört mit gleicher Wichtigkeit, sie in allen Belangen auf die anstehenden Spiele vorzubereiten, so dass sie alle, einzeln und als Mannschaft ihr Leistungspotenzial voll ausschöpfen.

    Das hat Silvia Neid zur WM im eigenen Land nicht geschafft. Das hat sie auch dieses Jahr nicht geschafft. Das hat sie auch schon zur WM 2007 nicht geschafft – die fand bekanntlich nach Bundesliga-Saisonbeginn statt -, das waren die Vereinstrainer, aber das ist damals nicht aufgefallen. Auch bei der EM 2009 ist das nicht aufgefallen, aber die Vorbereitung begann wieder in den Vereinen (die EM war Ende August bis Anfang September, und am 20. September begann die Bundesliga wieder).

    Neid hat bei zwei Turnieren das bloße Glück gehabt, dass nicht aufgefallen ist, wie sehr sie es nicht kann.

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  • Altwolf sagt:

    Wenn man S.Neid etwas vorwerfen will,dann ,daß sie es nicht in der zurückliegenden Zeit geschafft hat, insbes.nach den vielen Ausfällen,eine Mannschft zu formen mit einer klaren Hierarchie, wo ein oder 2 Spielerinnen das Sagen im Spiel haben.Erkennbar gibt dort keine in den Spielen den Ton an,dirigiert die Mitspielerinnen auf die Positionen und ermahnt zur taktischen Disziplin.Natze ,dahinten im Tor, ist eine Alibi-Lösung und hat da keinen Einfluß auf das vordere Spiel.Hier sehe ich von der Persönlichkeit her nur Celia oder N.Keßler als „Leader“,da sie in der Lage sind die anderen, insbes.“Joungster“ mitzureissen und auch zu dirigieren.Dazu benötigt man jedoch auch die entsprechende Kompetenz, zugesprochen von der Trainerin.
    Und noch eine „Fußballweisheit“: Selten hat eine Mannschaft,die die Vorrunde hervorragend gespielt hat, den Titel gewonnen,sondern meist das Team,was sich danach am meisten steigern konnte.

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  • DAWIDenko sagt:

    Es läuft alles nicht optimal soviel ist klar. Aber das deutsche Team ist kaum die größte Enttäuschung dieser EM.
    Man ist auch noch im Rennen.

    Enttäuschernder ist für mich klar England: chancenloser Tabellenletzter und das als amtierender Vize-Europameister wohlbemerkt.
    Bei der WM 2011 hatten sich die „three lions“ auch recht gut präsentiert, immerhin gegen Japan gewonnen und knapp gegen Frankreich in traditioneller Manier im 11-Schießen augeschieden.
    Dann bei Olympia schon enttäuscht. Also England stand eigentlich in der Pflicht.

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  • balea sagt:

    „Weder NOR,noch die inzwischen favorisierten SWE und FRA spielen hier überragend und souverän,sondern haben derzeit die bessere Trefferquote“

    Sorry Altwolf,

    sowohl Frankreich, als auch Schweden spielen absolut souverän. Ob man das überragend nennen mag, ist eine andere Frage. Aber es ist definitiv um mindestens eine Klasse besser, als das, was die Deutschen bislang gezeigt haben.

    Alles andere ist rosa Brille.

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  • Krissi sagt:

    @Altwolf: Kann dir auch weitestgehend zustimmen…aber wo, um Gottes Willen soll sich FRANKREICH noch steigern??? Also ganz ehrlich, wenn Frankreich nicht Europameister wird, wer dann?

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  • Jan sagt:

    Island unter den besten 8 Teams Europas! Riesen-Glückwunsch! Mit dem Wermutstropfen, dass deren aktivste Spielerin Holmfridur im VF gelbgesperrt ist, wo mit Schweden nun ein ganz schwerer Brocken wartet. Außer Norwegen scheinen die anderen 3 Halbfinalisten von 2009 zu schwächeln (Deutschland, England, Niederlande).

    Zum Glück war Cramer im letzten Gruppenspiel gelbgesperrt u. nicht im VF. Man stelle sich vor: Mit zwei dermaßen indisponierten Außenverteidigerinnen gegen Italien… Frau Neids u. Frau Ballwegs Lächeln auf der Bank sehe ich übrigens überhaupt nicht negativ, sondern als aufrichtigen sympathischen Ausdruck gesunden angebrachten Galgenhumors. Und egal wer eingewechselt worden wäre – es hätte eh kaum einen Unterschied gemacht. Wenn’s nicht läuft, läuft’s halt nicht – da helfen auch keine Vorschläge hier, wer hätte eingewechselt gehört. Was mir Sorge bereitet, ist, dass Frau Neid & Co. keinerlei Erfolg versprechende Strategie gegen die Spielweise von Holland, Norwegen bzw. Italien zu wissen scheinen. Solche Strategien findet man vermutlich nicht in Lehrbüchern. Aber vllt. hätte ich da eine verkappte Idee:

    Es ist wohl auch viel eine Kopfsache, dass das dt. Spiel so lahmt. Ein Favorit wie Deutschland, der nun keiner mehr ist, sollte daher auch nicht versuchen, aufzutrumpfen wie ein Favorit. Doch genau auf dieses versuchte Auftrumpfen der dt. Mannschaft scheinen die Gegner bestens eingestellt. Also: Das Favoritendenken ablegen, das evtl. in den Köpfen steckt, u. stattdessen die Rolle des Außenseiters annehmen, akzeptieren, verinnerlichen. Dann spielt sich’s vllt. schon mal vom Kopf her unverkrampfter. Fehlt also noch die passende Strategie dazu, vllt. diese hier:

    Weil permanentes Anrennen gegen massierte Abwehrreihen wie gegen die Niederlande, Norwegen, sehr oft auch gegen Island u. wohl auch gegen Italien selten Zählbares bewirkt – zumal’s im dt. Angriffsspiel gewaltig hapert – sollte man den Spieß einfach umdrehen, d.h., mach kaputt, was dich kaputt machen will. Dass das dt. Spiel vom Gegner so zerstört wird, darf man sich partout nicht aufzwingen u. bieten lassen. D.h., wenn gegen Italien nach den ersten 10 – 15 Minuten absehbar ist, dass das dt. Spiel wieder so gar nicht läuft, wie gegen die Niederlande u. Norwegen, könnte man dann nicht versuchen, die Taktik solcher Gegner mit deren eigenen Mitteln zu durchkreuzen? Das könnte z.B. heißen: Mehr dem Gegner den Ball überlassen, um ihn dann ständig zu attackieren, nicht halbherzig, sondern aggressivst mit allen 10 Feldspielerinnen, engste totale Manndeckung quasi.

    Nach vllt. 20 – 25 Minuten langem solchen massiven Attackierens – dabei dem Gegner aber immer hübsch den Ball überlassen, die Gegenspielerinnen also nur ablaufen – könnte man damit den Gegner verwirrt u. so von dessen konzentriertem geordneten Konzept abgebracht haben, was Deutschland dann allmählich mehr Chancen eröffnen könnte, leichter sein gewohntes starkes Spiel aufzuziehen. Außergewöhnliche Situationen erfordern eben außergewöhnliche Maßnahmen. Das könnte man auch gegen zurzeit spielstärkere u. vllt. etwas zu selbstsichere Teams wie Schweden u. Frankreich probieren, um all deren Anspielstationen, Spielfreude u. Spielfluss zu unterbinden. Und dann wollen wir doch mal sehen… Und es würde prima passen zur neuen Rolle als Außenseiter. Auch FF-Fuchs setzt ja hier auf ganz ähnliche unorthodoxe Lösungen, eben logischer Weise den Gegner mehr das Spiel machen lassen u. dafür mehr Konter spielen, weil dann viel weniger Gegenspielerinnen das Toreschießen verhindern können (s. Frankreich), u. da die gewohnten dt. Spielmuster bisher ganz offenbar weitgehend versagen.

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  • shane sagt:

    @altwolf: „Selten hat eine Mannschaft,die die Vorrunde hervorragend gespielt hat, den Titel gewonnen,sondern meist das Team,was sich danach am meisten steigern konnte.“

    na, dann wird’s ja doch noch was mit dem titel 😉 denn platz zur steigerung gelassen haben wir ja reichlichst (hat die bundesgöttin, taktikfuchs der sie ist, vielleicht gar so geplant?).

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  • Ellis sagt:

    Zum Thema die „jungen Spielerinnen“: Auf ein solches Turnier sollte die bestmögliche Mannschaft fahren, das darf, wie schon oft erwähnt, nichts damit zu tun haben, ob jemand schon in den U-Mannschaften gespielt hat oder früher noch nicht so gut war oder eine zu eigene Meinung hatte. Menschen ändern sich, und Spielstärken auch. Daran krankts doch total. Wo ist Conny Pohlers? Vielleicht Steffi Draws? Und zwei überragende Spielerinnen der abgelaufenen Bundesligasaison, Kerstin Garefrekes und Martina Müller, haben schon ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt, aus beruflichen Gründen? Zweifel sind angebracht. Das ist doch tragisch! Diese überragende Garefrekes und auch Martina Müller hätten unserer Mannschaft gut zu Gesicht gestanden. Und es wären vielleicht noch andere erfahrenere in Frage gekommen, die vielleicht nie in der U gespielt haben und gar nicht gesehen werden.
    Ganz abgesehen davon sind nicht 6 Stammspielerinnen ausgefallen. Ob Odebrecht wirklich gesetzt sein sollte bei der Trainerin, war doch gar nicht raus. Und Faißt und Popp als Stammspielerinnen zu zählen? Ebenso ein Alibi wie die Jugendlichkeit, beides taugt nicht dazu, zu erklären, dass uns kein besseres Team vertritt. Stattdessen werden immer wieder Spielerinnen vom DFB und dadurch auch von den Medien gehypt und sind gesetzt, die oft Mittelmaß abliefern und nicht auswechselt werden, andere, wie Mittag oder Bajramaj, aber sofort.
    Den Spielerinnen würde ich wirklich einen Sieg im Viertelfinale wünschen, aber es muss eine Niederlage werden, damit es eine kleine Chance auf einen Trainerwechsel gibt. Ein Halbfinaleinzug würde vermutlich als großer Erfolg dieses „jungen Teams“ gefeiert.

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  • shane sagt:

    @krissi: es geht doch gar nicht darum, dass hier wer unbedingt den meistertitel erwartet hat. sondern darum, WIE gespielt wurde, im grunde die gesamte vorrunde durch. das war einer EM nicht würdig. ich seh mich im moment nicht mehr in der lage, den FF-hassern objektive argumente entgegenzusetzen. denn gestern das war in der tat nicht mehr als schmerzhaft anzuschauendes kreisliganiveau. :-/

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  • Krissi sagt:

    @shane: aber das ist doch im Prinzip genau das was ich meine…natürlich haben unsere Mädels schlecht gespielt, aber dennoch war die Erwartungshaltung (und da nehme ich auch die Medien nicht außen vor!) von Anfang an zu hoch! Mein Gott, es ist für diese Mannschaft, in dieser Zusammensetzung, das 1. große Turnier, da kann man zwar mehr, aber nicht so einen „Hurra-Fußball“ wie ihn die Französinnen praktizieren, erwarten…Schade, dass du den Frauenfußball-Hassern nix objektives mehr entgegen zu setzen hast, denn auf so etwas warten diese Leute doch nur… 🙁 wir warten einfach mal ab, wie das VF gegen Italien wird – danach sind wir schlauer (oder ausgeschieden) 😉

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  • Schlafwagenfußball sagt:

    Für mich zeigt sich immer deutlicher, dass wir eine Wachablösung im Trainerteam brauchen. Die ist- bei allen Verdiensten von SN- überfällig.
    Die schon von vielen beschriebenen Mängel im deutschen Spiel wie fehlende Ruhe im Spielaufbau, planloses Nachrücken und unbeholfenes Verschieben, unkontrollierte Ballannahme, Hektik usw. sind sicher auch das Resultat einer enormen Verunsicherung. Das kann immer wieder aus den unterschiedlichsten Gründen passieren.
    Für mich steht daher die Frage im Raum, warum dieses Team so wenig aus dem wirklich vorhandenen Potential abrufen kann- die können alle Fußball spielen auch die Jungen. Woran liegt es, dass wir uns jetzt nach dem desaströsen Auftreten bei der Heim-WM auch in unserem ersten wichtigen Wettbewerb zwei Jahre später so präsentieren? Es macht doch wirklich keinen Spaß mehr, unser Team spielen zu sehen, auch wenn sie gewinnen. Und wenn man sich jetzt nach dem Norwegen Spiel die Schlussfolgerungen anhört- naja- also, „den Arsch hochkriegen“ (Angerer) „Unser Spiel war scheiße, jetzt geht’s nur mit 200% Leistung“ (Krahn), „Ich habe auch Fragen an die Spielerinnen“ (Neid), dann hat man irgendwie das Gefühl, die sind zufällig nach Schweden gereist, und aus Versehen in einem Fußballstadion ausgerechnet rechtzeitig zur Anstoßzeit eines EM-Spiels gelandet…
    Wir haben verletzungsbedingt aber auch durch den Generationenwechsel viele neue junge unerfahrene, aber auch noch etliche etablierte Spielerinnen im Team. Wir spielen aber immer noch mit derselben starren Spielauffassung (Dauerdruck, schnellstens irgendwie nach vorne spielen). Und da liegt meines Ermessens das Problem: konsequentes Offensivpressing kann erfolgreich sein, ist aber durchaus anspruchsvoll und kein Allheilmittel, wenn die Spielertypen etwas anderes besser können. Ergebnis ist, das weder Spielfreude (es heißt immer noch Fußball „spielen“) noch erfrischende Dynamik aufkommen können. Und die Etablierten haben sich eben auch leider nicht gesteigert (Krahn, Bajramaj, Laudehr) auf die passt das alte Muster auch nicht mehr. SN hat aber anscheinend kaum berücksichtigt, welche Stärken die jüngeren Spielerinnen in welchem System auf welcher Position entwickeln können und dazu noch eine anscheinend verstaubte Einschätzung des Könnens der etablierten Spielerinnen. Wenn da Mbabi vorne sich wie ein Staubsaug-Roboter auf alles stürzt und alle Räume zu rennt, zeigt das doch beängstigend die Plan- und Hilflosigkeit in SNs Spielanweisungen.
    Wir spielen fußballerisch eine eindimensionale Variante, die das Team seiner Stärken beraubt, ausgenommen, wir können einen Gegner -wie Island- einfach konditionell abnutzen: Wir versuchen immer früh zu stören, offensiv zu pressen und mit ungeheurer Hektik das Spiel zu eröffnen. Wir machen die Räume eng und stehen- solange die Kondition es zulässt- ohne echten Gewinn meist recht hoch. Dabei geht Momentum verloren- man muss auch in der Lage sein, einen Gegner kommen zu lassen, ihn herauszulocken. Und dann presst man, wenn es am wirkungsvollsten ist- wenn der Gegner aufgerückt ist. Wenn dann eine Balleroberung gelingt, kann man mit schnellem Umschalten seine Stärken einsetzen. Wir wären mit unserer Mannschaft prädestiniert so zu spielen. Statt dessen versuchen wir durch überhastetes und mit ungeheurem Aufwand betriebenes offensiv Kontrollieren des Spiels ständig den Gegner in seiner Hälfte unter Druck zu setzen. Wenn man aber wie gegen Holland nach und nach verkrampft und gar nichts mehr gelingt und der Gegner konditionell ähnlich stark ist, wird es gefährlich. Und wenn dann die Abspiele im Windschatten der Mitspielerin landen und die Ballannehmenden gar nicht wissen wo ihre Mitspielerinnen ein anschließendes Zuspiel erwarten, wenn schon im Spielaufbau so viele Fehler passieren, dann sollte man besser das Mittelfeld überbrücken und …kick and rush spielen (sorry, ich weiß, das ist jetzt nicht ganz real, aber ich finde die Löschtaste nicht…) Also einfach mal mit ein paar langen hohen Flanken in die Spitze auf ein Runterfallen des Balles an richtiger Stelle hoffen oder aus dem offensiven Mittelfeld gleich mal direkt aufs Tor schießen. Das hätte uns vielleicht mehr gebracht (übrigens, wird mir tatsächlich der Torabschluss zu wenig aus der Distanz gesucht) Also Sarkasmus beiseite: Wenn wir in der Lage sind, defensive Phasen nicht nur als Erholung sondern als taktisches Mittel (bspw. zur Einleitung von Kontern- so banal das klingt) einzusetzen, werden wir spielerisch sicherer und effektiver.

    Ein weiterer Punkt, der mir immer öfter auffällt ist, dass man versucht, mit Worthülsen moderner Fußballtaktik zu suggerieren, zeitgemäß und progressiv zu arbeiten/argumentieren: Wir machen die Räume eng, schalten schnell um, pressen offensiv, verlagern geschickt das Spiel, spielen in die Schnittstellen, studieren 30 verschiedene Laufwege pro Position ein, stürmen mit der falschen Neun und schaffen Überzahl, stehen situativ kompakt, beherrschen das spielraumorientierte Gegenpressing und versperren antizipativ alle Passwege etc. Da wird sich verbal ein taktisches Arsenal an Möglichkeiten zurecht gelegt, das einen in seiner sprachlichen Virtuosität glatt umhaut, wenn man die Begriffe hört. In der Realität ist dann aber doch selten eine Umsetzung gewinnbringend auf dem Platz erkennbar. Und wenn dann auch nur von Teams, die sich auf einige wenige Varianten festlegen und diese oft sehr lange konsequent trainieren. Wenn man aber sich dabei nicht primär an seinen Spielern orientiert, um deren Stärken durch das System zu stärken, hat man keine Chance, ein komplexes Reaktionsmuster einzustudieren. Wie auch immer kommt es aber trotz aller Systemorientierung und taktischer Feinabstimmung eben auch auf die ursprünglichen Qualitäten wie Ballsicherheit, Willensstärke, Athletik und Spielintelligenz an. Habe ich SpielerInnen, die das können, bin ich auch ohne filigrantaktische Varianten schon ziemlich erfolgreich. Wird das vernachlässigt werde ich sogar von einem zusammengewürfelten Bolzplatzteam geschlagen- trotz Mikro/ Makrotaktik und ausgefeiltem Matchplan.. Und- um jetzt endlich zum Punkt zu kommen-solange SN solch fertige Spielerinnen die Fülle hatte und es nur eine Handvoll wirklich konkurrenzfähiger Teams gab, hat sie es auch nicht schwer gehabt. Jetzt ist sie seit einigen Jahren als echte Führungspersönlichkeit mit Kreativität und methodischem Geschick gefragt, teils unfertige und teils mit anderen Anlagen& Fähigkeiten begabte Fußballerinnen mit den etablierten Spielerinnen durch ein variableres System zu einem erfolgreichen Team zu formen, dem man auch durchaus Spielfreude ansehen darf. Damit ist SN schon viel zu lange überfordert.

    Es wäre gut, wenn es einen Neuanfang im Trainerstab gibt, egal ob wir die EM gewinnen oder Sonntag rausfliegen.
    Ein Neuanfang wäre daher aus meiner Sicht das eigentlich erfolgreiche Abschneiden bei dieser EM.

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  • speedy75 sagt:

    @DAWIDenko

    Klar hat England enttäuscht das seh ich auch so, aber man sollte nicht davon ablenken dass es eben auch bei Deutschland spielerisch keine Fortschritte mehr gibt und das ist einfach zu wenig.

    Ich geh sogar soweit und behaupte mal dass selbst wenn wir gegen Italien verlieren S. Neid weiter Trainerin bleiben wird, außer sie tritt selbst zurück.

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  • schnappa sagt:

    Wachablösung? Unsinn, brauchen wir nicht. War doch klar, dass die anderen besser werden.
    Weitermachen!
    http://www.rp-online.de/sport/fussball/frauen/em/job-garantie-fuer-bundestrainerin-silvia-neid-1.3548676
    Gute Nacht

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  • Wrack sagt:

    Um für Sonntag Mut zu machen, empfehle ich das Spielprotokoll des folgenden Links:

    http://www.abendblatt.de/sport/article118147328/Deutschland-verliert-gegen-Norwegen-und-trifft-auf-Italien.html

    In Worten sieht das Spiel gegen Norwegen gar nicht mehr so schlecht aus 🙂

    Noch ein Trost durch folgende Weisheit:
    Testspiele sind ewas grundsätzlich anderes als EM-Spiele, aber Gruppenspiele sind noch einmal etwas völlig anderes als KO-Spiele.

    Und ansonsten ein Tip für Spielerinnen und Fans: Nicht so viel denken 😉

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  • grammofon sagt:

    So, ich halte mich hier meistens raus, weil ich Frau Neid nicht ausstehen kann und meine Kommentare daher eh sehr einseitig wären. Und das will ich euch nicht antun.

    Aber vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen, dass die Frage, ob Neid noch zu halten ist, jetzt meines Wissens nach zum ersten Mal in den Medien gestellt wird:

    http://www.tagesspiegel.de/sport/nationalmannschaft-der-frauen-enttaeuscht-bei-em-wird-silvia-neid-zum-problem/8517186.html

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  • Karl sagt:

    Schlafwagenfussball hat das Problem sehr gut analysiert. Genau diese Festlegung auf Dauerdruckfussball und die abhanden gekommene Faehigkeit zu langen Paessen etc. ist das Problem. Mit Kurzpassspiel und druck alleine gehts halt nicht. Ob deswegen zwingend ein Wechsel des Trainerteams erforderlich ist weis ich nicht, aber Frau Neid wird ja bald 50 , nach allem was man so hoert verdienen Trainer beim DFB gut genug um nach 8 Jahren mit 50 aufhoeren zu koennen , ein nicht allzu ausschweifender Lebensstil vorrausgesetzt. Und falls es fuer den Vorruhestand nicht reicht wird ja in England bald ein Trainerposten frei:-)

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  • xyz sagt:

    Von selbst wird Frau Neid nicht zurücktreten.Soll sie wieder Blumen ausliefern bis zur Rente? In der Bundesliga haben sich auf Dauer nur wenig Trainerinnen halten können,da seh ich für sie auch keine Möglichkeit. Es sei denn,der DFB schafft noch irgendein Pöstchen,damit die Zeit bis zum Rntendasein gut überbrückt werden kann.

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  • lena sagt:

    Hallo,

    schade,dass Frau Neid nicht alles aus den hochbegabten Spielerinnen herausholen kann. Vielleicht hat sie auch die falschen eingeladen. Hier http://myfuba.de/2013/07/18/der-neidfaktor/ habe ich auch einen interessanten Kommentar zur Situation gelesen.

    Hoffen wir mal das Beste für das Viertelfinale!

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  • Schlafwagenfussball sagt:

    @nyz:

    „Von selbst wird Frau Neid nicht zurücktreten.Soll sie wieder Blumen ausliefern bis zur Rente?“

    sorry, ich kann mirs nicht verkneifen: Die ist bereits in Rente und darf jetzt beim DFB ihren Ruhestand ausleben…

    Aber jetzt mal respektvoll- sie hat grosse Verdienste, ganz klar. Vielleicht ist ihr das zu Kopf gestiegen- leider hat seit mindestens 2010 viel Mist gebaut, insbesondere durch die fehlende Kooperation mit (>allen< Topvereinen) der Bundesliga.

    Das Problem ist: sie hat einen Superjob, super bezahlt, den wird sie nicht kampflos aufgeben. Von daher hast Du recht.

    Was mich am meisten stört ist ihre Unfähigkeit zur Selbstkritik und das anscheinend völlig überhöhte Selbstbild.Vieleicht liege ich da falsch, aber ich empfinde sie als eine Person, die aufgehört zu lernen und an sich zu arbeiten. Und das spiegelt sich in ihrer Arbeit und auf dem Platz wieder.

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  • dragonfly sagt:

    Frau Bundestrainer hatte sich nach dem WM-aus reichlich Zeit genommen, ist in sich gegangen, hat über alles intensiv nachgedacht und war nach 5 Minuten schon fertig damit:
    Schicker Benz vom DFB, ordentliches Gehalt und wenig Arbeit,- warum darauf verzichten?
    Niersbach stärkt ihr noch den Rücken. Da kann sie ja schön heiter weiter rumzicken.
    Mein Vorschlag:
    Bei jedem Erstligaverein Unterschriftenlisten auslegen die den Rücktritt von Frau Bundestrainer fordern und dann Herrn Niersbach schicken.
    Oder Online so was auf die Beine stellen. Sowas müßte doch auch auf Facebook oder ähnlichen Plattformen möglich sein.
    Von alleine wird da nichts passieren!

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  • Maren sagt:

    Sicherlich hat S. Neid große Verdienste in der N11.
    2007 WM und 2009 EM. Natürlich ist das eine super Trainerkarriere. Ohne Frage.
    Dazu sollte man aber auch bedenken, dass sie 2005 eine super funktionierende Mannschaft von T. Theune übernommen hat.

    Dann kam die WM2011. Ausgeschieden im Viertelfinale, wichtige Spielerinnen sind zurückgetreten. Der viel zitierte Umbruch fand/findet statt. Nur scheinbar nicht bei S. Neid.
    Tolle Verdienste in der Vergangenheit; nur leider keine nötigen Veränderungen. Gleichbleibende Abläufe wie Trainingsmethoden, Spielsystem etc.
    (Das erinnert mich ein wenig an Thomas Schaaf.)

    Damit meine ich nicht, dass Frau Neid ebenfalls zurücktreten sollte.
    Allerdings sollte sie sich auch nicht vor der Presse präsentieren als wäre einzig allein die Mannschaft daran Schuld.

    Natürlich wurde gegen die Niederlande und Norwegen schlecht gespielt. Nur woran lag es? Weil Pellerud seine ! B-Elf ! auf das deutsche Spielsystem eingestellt hat. Es gibt eben nur das EINE Spielsystem in der N11. Und das werden die anderen Mannschaften ebenso machen.
    Wenn die N11 morgen gegen Italien wieder nicht ins Spiel kommt, wird das so ein Spiel wie gegen die Niederlande oder Norwegen. HOFFENTLICH NICHT. Wenn ja, hoffe ich wieder auf einen guten Tag von Natze. Nur abgefälschte Bälle kann auch Natze nicht halten. 😉

    Ich hoffe wirklich, dass der Knoten bei den Mädels platzt. Diese Mannschaft hat mit Sicherheit das Potential mit Frankreich oder Schweden ( USA, Japan ) mitzuhalten. Nur leider wird das Potenzial im Moment nicht zum richtigen Zeitpunkt abgerufen.

    Vielleicht morgen Abend?! Ich drücke die Daumen. 🙂

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  • Dummkopf sagt:

    Manchmal kann man nur staunen.

    I-T-A-L-I-E-N ??? !!! ???

    (0:0 gg Finnland, 2:1 gg Dänemark, 1:3 gg Schweden)

    Das ist doch keine Frage, das ist nicht mal eine Leistung, da zu gewinnen.

    NIVEAU Italien:
    Etwa BUNDESLIGA PLATZ 5-7 (Freiburg,LEV,Essen)

    Logisch:
    Der Bundesliga 4.te (Bayern) ist auf fast allen Positionen besser besetzt. (Für die, die sich da weniger auskennen:
    In der Vorrunde kam eine gewisse Lotzen bei Bayern öfter nur von der Bank) Da hat Italien keine Chance mitzuhalten.
    (Geschweige denn gegen die Bundesligisten 1-3)

    Warum sich die Leute eine solche N11 gefallen lassen?

    Bin kein Schröder-Fan, aber dass der da am Rad dreht, verstehe ich gut, nur dass die anderen BL-Vereine nicht ebenfalls viel mehr Kritik äussern, verstehe ich gar nicht.

    Die wirklichen Fussballfans müssen sich leider damit trösten, während der EM französisch zu denken. Ausprobieren! Fühlt sich jetzt gar nicht so schlecht an. Allez les bleus!
    Und bald gibt es in Deutschland auch wieder genauso guten Fussball zu sehen: Wenn BL und CL starten.

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  • shane sagt:

    @dummkopf: du solltest allerdings in betracht ziehen, dass auch das deutsche team im momentanen zustand nicht gegen die BL topteams gewinnen würde. sicherlich nicht gegen WOB, nicht gegen MUC, die ja gegen starke gegner immer toll waren, kaum gegen TP. vielleicht gegen FRA, zumindest ein noch nicht von glass trainiertes FRA. selbst siege gegen essen und leverkusen find ich im moment anzuzweifeln!

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  • Detlef sagt:

    @Dummkopf,
    Wir werden uns in Zukunft wohl damit abfinden müssen, mit Mannschaften wie Italien, Holland, Spanien und Norwegen auf einer Stufe zu stehen!!! ;-
    Vor allem dann, wenn Frau Bundesgöttin auch nach der EM weiter ihr „Unwesen“ treiben darf!!!

    Die deutsche Nationalmannschaft ist eben schwächer als die Summe seiner Spielerinnen!!!
    Selbst wenn da ausschließlich Kickerinnen aus Klubs der Plätze 1-3 nominiert sind, kommt bei entsprechender Führung eben nur ein Niveau von Platz 5-7 dabei rum!!!

    Warum nicht mehr Trainer und Offizielle aus der BuLi gegen Frau Bundesgöttin von DFB-Gnaden rebellieren, dürfte wohl relativ schnell klar sein!!!

    Frankfurt hat seit Jahren einen Pakt mit dem DFB, auch wenn das für den Verein am Ende eher schädlich war!!!
    Vielleicht kehrt mit Colin Bell dort endlich ein DFB-kritischer Ton ein, wenn er denn durchhält!!!
    Wolfsburg könnte sich eigentlich ähnlich klare Worte Richtung DFB-Elfenbeinturm leisten und erlauben wie Potsdam, aber dazu ist Ralf Kellermann wohl leider zu brav und zu konfliktscheu!!!
    Auch von Wörle, Obliers und Schulte erwarte ich deutliche- und lautstarke Kritik an unsinnigen DFB-Entscheidungen!!!

    Den Rest(außer Freiburg und Hoffenheim vielleicht noch) können wir vergessen, denn der hängt komplett am finanziellen Tropf des DFB, und wird sich daher hüten, übermäßige Kritik an seinem „Hauptsponsor“ zu üben!!! 😉

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  • labersack sagt:

    Wenn gegen Italien der letzte Pass permanent nicht ankommt sollte Frau Neid Celia aus dem Spiel nehmen. Dann können und müssen die anderen Spielerinnen ihr eigenes Können vor dem Tor demonstrieren und darauf sind die Italienerinnen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht eingestellt.

    Ja, ja ist schon gut, ich träume weiter.

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  • Jennifer sagt:

    Das Problem bei Frau Bundestrainerin ist doch, dass sie aus einer Zeit stammt in der der Frauenfussball auch noch anders war. Wie wir alle wissen, (nur Frau Bundestrainerin nicht?) hat sich der Frauenfussball unheimlich stark entwickelt, ist athletischer und schneller geworden usw. Aber diese Entwicklung hat der Trainerstab des DFB komplett verschlafen, weil sich dort einige nicht weiter entwickeln wollen. So spielen wir weiterhin Schlafwagenfussball. Nur durch unglaubliches Losglück sind wir überhaupt da hingekommen wo wir jetzt sind …

    @Schlafwagenfussball: Danke für den Beitrag – volle Zustimmung!

    @Kaiserkatze: Danke für das Link, interessant anzusehen, aber m. M. auch zu wenig kritisches Hinterfragen. Man könnte meinen, dass alle Beteiligten für den DFB arbeiten …

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  • sitac sagt:

    @Kaiserkatze: Danke für den Link. Aber leider 30 Minuten Zeitverschwendung. Bis auf ansatzweise die beiden Herrn in Weiß hinten S.N. Hofjubelveranstaltung. Von all dem, was hier geschrieben wurde, ließ Herr Juchem gar nichts einfließen-muss er natürlich auch nicht. Aber für mich leider Totalausfall!

    Gejammer über das Fehlen von erfahrenen Spielerinnen und
    k e i n e r fragt, warum Conny Pohlers eigentlich nicht dabei ist?!? Armselige Veranstaltung!

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  • karl sagt:

    Im Gegensatz zu meinem Vorredner fand ich den Beitrag von Markus Juchem gut und vor allem fachkundig. Die Potsdamer DFB Hetze muss er sich nun wirklich nicht zu eigen machen. Und Conny Pohlers ist vielleicht deshalb nicht dabei weil zumindest die Bundestrainerin glaubt drei noch bessere Stuermerinnen mitgenommen zu haben. Auch das halte ich fuer nachvollziehbar. Wenn man in der Bundesliga trifft ist das schon was anderes als in der Nationalmannschaft. Und wenn ich mich richtig erinnere war CP in der Nationalmannschaft nie so gut wie im jeweiligen Verein.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nachdem wir jahrelang einen Vorsprung hatten, und das in allen Altersklassen, ist dieser nach und nach geschmolzen und hat sich eigentlich nahezu in allen Ebenen in ein Hinterhinken gewandelt. Oder wie kann sonst ein Land wie Frankreich sich derart mausern, wo doch deren Liga keine echte Herausforderung darstellt. Wenn OL nicht so finanzkräftige Sponsoren hätte, würde heute kaum jemand davon Notiz nehmen, dass Frankreich eine FF-Liga hat. Eigentlich sponsoren die gleichen auch deren N11!
    Diese verlinkte Gesprächsrunde war echt der Knaller; fehlte nur noch die Faßbrause, und Tachilles reden, wollten auch keiner so recht. Vergleiche mit z.B. Pia Sundhage, deren kurzes Traineramt bei Schweden nicht von ungefähr daherkommt, stellte keiner an, stattdessen wurden die US-Amerikanerinnen in ihrem Spiel als so eben mal locker und leicht eingestuft! Keine Ahnung, ob das als Vor- o. Nachteil von Rottenberg gemeint war? 😀 😉

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  • FF-Talent sagt:

    @ Jennifer/ sitac zum Link:
    „Der DFB will keine Baustelle im Frauenfußball aufmachen.“ Bei genau diesem Zitat hätte eigentlich die Runde einsteigen müssen und inhaltlich etwas draus machen können!

    Aber kurz und platt formuliert: ZDF-Sportredaktion!
    Das ist doch klar, dass da keine „kritische Masse“ entstehen kann in Diskussionen. Die sportliche Einschätzungsfähigkeiten in Ehren, aber wer erwartet denn ernsthaft von jemand wie Rottenberg oder z.B. da Mbabi (neulich im Sportstudio) Neid-Kritik? WM2011 gab es im ZDF jemand wie die vielfach umstrittene DFB-Schiedsrichterin Riem Hussein. Wer erwartet denn ernsthaft, dass solche Leute dem eigenen Verband ans Bein pinkeln? Künzer in der ARD redet offener, aber auch meistens nur auf die sportlichen Belange des jeweils zu kommentierenden Spiels und keinen Meter weiter.
    Frage ist: Will man/ wollen wir(?) stattdessen für den Frauenfußball einen DFB-Veteranen wie z.B. Netzer bei den Herren früher, der auch einmal mehr kommentiert und fragt als anderen lieb ist? Oder würde so ein „Hans Dampf“ in der Welt des zarten Pflänzchens „Frauenfußball in den Medien“ gegenwärtig mehr schaden als nutzen? Wer käme da überhaupt in Frage?

    Überraschend ist doch, dass sich überhaupt so viele Journalisten für einen FF-Plausch eingefunden haben.
    Für eine Diskussion über die italienische Elf hätte man genau null Leute gefunden in Schweden (Hellmann, der Herr rechts in weiß mit den fragwürdigen MF-Vergleichen, hat es angedeutet).
    Auf der journalistischen Ebene ist Frauenfußball eben nach wie vor am meisten RANDSPORTART:
    Eine kleine (meistens heile) überschaubare Welt, man kennt sich, ein paar nach wie vor idealistisch-optimistische Medienvertreter (die z.B. auch noch presseunfreundlichen Vereinen und Offiziellen hinterherlaufen statt wie es eigentlich sein sollte andersherum!!!), dazu noch ein paar Sportredakteure aus „cooleren“ Bereichen wie Männerfußball etc.(die ausnahmsweise zur Randsportart-Berichterstattung verdonnert werden und das beste draus machen müssen)… WIE soll in so einem Klima kritischer Journalismus entstehen?
    Das betrifft alle Randsportarten. Wer Berichte über Eishockey, Frauen-Handball oder Frauen-Volleyball kennt, weiß, dass die Journalisten in diesen Bereichen noch abhängiger von Verbänden sind und noch höriger Offiziellen gegenüber sind! Mit Grausen liest man heute in Archiven die sportjournalistischen Jubelwerke über die (damals schon dopingverseuchte) „schöne Radsportwelt“ der 80er/90er oder die sportjournalistisch-naiven Berichte über die „große ehrliche Gewichtheber-Familie“ der 2000er-Jahre (Nachfragen zu Massen-Doping Fehlanzeige).

    Abhängigkeiten schaffen kein Klima der Kritikfähigkeit! Deshalb keine Überraschung, dass da von Seiten von FF-Clubs, Trainern, Liga-Vertretern oder Journalisten nix ernsthaftes kommt.

    PS: Bis vor kurzem (bis zu dieser unterhaltsamen „Zensur“-Debatte) wurden ja auch hier auf Womensocer alle DFB-, Zwanziger-, Neid- oder Schiri-kritischen Kommentare gelöscht. Da muss man Herrn Juchem und sein Womensoccer-Team auch einmal loben und danke sagen! Mittlerweile wird hier ja nahezu alle (sachlich vorgetragene) Kritik publiziert, oder? Für ZDF-Sportsendungen ist das zwar noch zu „schlimm“, aber es tut sich was. Übrigens @ Herr Juchem: Schön, Sie auch einmal bunt und in Farbe gesehen zu haben. 😉

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  • Zaunreiter sagt:

    @karl: „Die Potsdamer DFB Hetze“

    Gut, zur Grammatik sag ich jetzt mal nichts.

    Aber ich möchte betonen, da ich Fan vom SC 07 Bad Neuenahr bin, dass auch Fans anderer Vereine in die sachliche Kritik, die du „Hetze“ nennst, mit einstimmen.

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  • Detlef sagt:

    @Karl;
    Eigentlich sollte Dir aufgefallen sein, daß „die Potsdamer DFB Hetze“ mittlerweile sogar von Frankfurt-Fans kommt!!! 😉

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  • Jennifer sagt:

    @Karl: Also ich stimme da mit @Zaunreiter überein. Das ist doch völlig egal für welchen Verein jemand ist, wenn man sachliche Kritik vorträgt. Ich bin kein TP-Fan und man muss ja nicht gleich so draufhauen wie der Schröder das ab und an mal macht. Aber sachliche Kritik muss in unserer Gesellschaft immer erlaubt sein, sonst läuft etwas falsch. Außerdem geht es hier um die Nationalmannschaft der deutschen Frauen.

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  • karl sagt:

    @zaunreiter, Detlef und Jennifer : Ich hatte geschrieben :“Im Gegensatz zu meinem Vorredner fand ich den Beitrag von Markus Juchem gut und vor allem fachkundig. Die Potsdamer DFB Hetze muss er sich nun wirklich nicht zu eigen machen.“ Das bezog sich auf Markus Juchems Beitrag in dem von kaiserkatze verlinkten video , den ich ausgesprochen gut und sachlich fand im Gegensatz zu meinem Vorredner , sitac, der es offensichtlich gut gefunden haette wenn sich Herr Juchem der Schroederschen „kritik“ angeschlossen haette , oder zumindest die Kritik einiger Forumsteilnehmer an Neid und/oder der Nationalmannschaft ungefiltert weitergegeben haette.
    Ich nehme jetzt mal ein paar Beispiele von Detlefs post vom
    20. Juli 2013 um 20.46 Uhr , sorry Detlef , nur ein Beispiel: Der Satz “ Vor allem dann, wenn Frau Bundesgöttin auch nach der EM weiter ihr “Unwesen” treiben darf!!!“ , ehrlich , besonders sachlich finde ich den Satz nicht, und ist es wirklich sinnvoll oder noetig die immer Bundesgoettin zu nennen?
    oder die Verschwoerungstheorie: „Frankfurt hat seit Jahren einen Pakt mit dem DFB,“. Gibts darueber was schriftliches?
    Ich will damit eigentlich nur sagen dass Kritik nie ankommt wenn man es damit uebertreibt. Den Beitrag von Schlafwagenfussball fand ich auch gut, und soweit ich mich erinnere wurde das Spielsystem und andere Kritikpunkte auch in dem videobeitrag angesprochen. Das einige , vor allem fallen mir da halt manche Potsdam Fans wie zum Beispiel auch doc, fisch und einige andere Neid vor allem deswegen immer noch kritisieren weil sie ihrer Meinung nach die falschen Spielerinnen beruecksichtig, und nicht immer das tut was Schroeder will ist legitim aber sachlich wirkt es zumindest auf mich meistens nicht. Vor allem meinte ich mit der Potsdamer DFB Hetze Schroeders „Ausfaelle“ und solche Beitraege. Sollte euch das Wort Hetze zu beleidigend erscheinen nehm ich es gerne zurueck. Und ich entschuldige mich schonmal im Voraus bei Zaunreiter fuer eventuelle Schreib- oder grammatikfehler und natuerlich auch dafuer ihn fuer einen Potsdam Fan gehalten zu haben.

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  • […] nicht über ein torloses Remis hinaus. Anschließend gelang ein deutlicher 3:0-Sieg gegen Island, gefolgt allerdings von einer Pleite gegen Norwegen. Auswirkungen hatte die jedoch keine, da die DFB-Elf bereits sicher im Viertelfinale war. Und dank […]

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