Anke Preuß wechselt zum 1. FFC Frankfurt

Von am 11. Juli 2013 – 11.08 Uhr 6 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat Torhüterin Anke Preuß von Erstliga-Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet.

Preuß erhält bei den Frankfurterinnen einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015. Vor ihrem Engagement in Hoffenheim spielte 20-Jährige beim FCR 2001 Duisburg, mit dem sie 2007 die Deutsche Meisterschaft der U17-Juniorinnen feierte.

U20-Vizeweltmeisterin
Nach der Beförderung in die zweite Mannschaft stand die 1,73 Meter große Torhüterin zudem bei sieben Spielen im Erstliga-Team zwischen den Pfosten. Gemeinsam mit Dzsenifer Marozsán wurde sie 2012 bei der U20-WM in Japan Vize-Weltmeisterin.

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Anke Preuß

Anke Preuß ist die neue Nr. 2 in Frankfurt © Zetbo / Framba-Fotos.de

Preuß: „Neue Herausforderung“
Preuß erklärt: „Nach einer sehr erfolgreichen und interessanten Saison und dem damit verbundenen Bundesliga-Aufstieg mit Hoffenheim habe ich mich für eine neue Herausforderung beim 1. FFC Frankfurt entschieden. Ich möchte mich im täglichen Training mit Torwart-Coach André Wachter und meinen Kolleginnen weiterentwickeln und meine neue Mannschaft beim Erreichen der Saisonziele unterstützen.“

Gute Mischung
Wachter meint: „Mit unserem Torhüterinnen-Quartett sind wir für die neue Saison sehr gut aufgestellt. Die Mischung hinter Desirée Schumann ist mit Anke Preuß als jungem, aber erfahrenem Neuzugang, sowie unseren beiden nun aufgerückten Torfrauen Anka Kremer und Miriam Hanemann sehr ausgeglichen. Das gemeinsame Training wird den sportlichen Konkurrenzkampf anregen und das bereits hohe fußballerische Niveau weiter anheben.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

6 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Kaum ist Vetterlein in Hoffenheim ist Preuß schon weg und beim FFC. Wünsche ihr viel Erfolg in Frankfurt.

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  • Sheldon sagt:

    Stühle rücken in der Bundesliga. Wurde aber am Ende doch sehr elegant gelöst. Frankfurt suchte sowieso noch eine Back-up-Keeperin, da war das nur naheliegend.

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  • waiiy sagt:

    Ist wahrscheinlich ein besseres Gefühl Nr. 2 hinter Schumann zu sein als hinter Vetterlein und in Frankfurt bleibt man im Fokus der Nationaltrainer.

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Wer soll denn bitteschön noch alles in die N11?

    Bis jetzt haben wir schon Längert, Schumann, Vetterlein, Schult, Benkarth, Sarholz und Weiß auf dem Zettel. Für 3 Positionen. Und Angerer scheint auch noch mitmischen zu wollen…

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  • FF-Talent sagt:

    Schult zu WOB, Vetterlein hat keinen Bock und geht zu Hoffenheim. Da hat Preuß keinen Bock mehr und geht nach Frankfurt … Fortsetzung folgt?

    @ waiiy: Hoffenheim ist auch ziemlich DFB-nah verglichen mit anderen FF-BuLi-Clubs (zu T. Zwanzigers DFB-Präsidentzeiten war es noch mehr). Preuß hat sich aber schon von ganz allein mit einem freiwilligen Wechsel damals in Liga 2 zu Hoffenheim von der N11-Perspektive verabschiedet!

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  • FFFan sagt:

    @ FF-Talent:
    „Schult zu WOB, Vetterlein hat keinen Bock und geht zu Hoffenheim. Da hat Preuß keinen Bock mehr und geht nach Frankfurt … Fortsetzung folgt?“

    Nein, hier endet der ‚Domino-Effekt‘, da Preuß in Frankfurt eine tatsächlich vorhandene Lücke füllt, die durch den Abgang von Angerer und das Aufrücken von Schumann entstanden ist.

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