Bühne frei für die Frauenfußball-EM

Von am 10. Juli 2013 – 0.13 Uhr 1 Kommentar

Am Mittwoch startet in Schweden die Frauenfußball-EM 2013 und die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf ein großartiges Turnier, während die vier Teams der Gruppe A, darunter Gastgeber Schweden, dem Auftakt entgegenfiebern.

Laut Turnierdirektor Göran Havik sind bereits 112 500 Tickets verkauft, allein in den vergangenen 24 Stunden wurden  5 000 Tickets veräußert. Für das Endspiel  sind 22 500 der 30 000 Tickets vergriffen und im Vergleich zu Titelkämpfen vier Jahr zuvor in Finnland stieg die Anzahl der akkreditierten Medienvertreter von 480 auf 705.

Beide Auftaktspiele live auf Eurosport
Die Bühne ist also bereitet, wenn am Mittwoch mit den Spielen der Gruppe A, Italien gegen Finnland (ab 18 Uhr live auf Eurosport) und dem ersten Auftritt von Gastgeber Schweden gegen Dänemark (ab 20.30 Uhr live auf Eurosport) das Turnier eröffnet wird.

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EM vor der Haustür
Schwedens Topstürmerin Lotta Schelin freut sich: „Eine Europameisterschaft zuhause zu spielen ist eine Belohnung für alles, was man in seiner Karriere getan hat. Das ist einfach fantastisch“, so die Stürmerin von Olympique Lyon auf der Abschlusspressekonferenz.

Unberechenbare Schwedinnen
Schelin wuchs nur rund zwölf Kilometer vom Gamla-Ullevi-Stadion in Göteborg entfernt auf, wo die schwedische Elf ihr Auftaktspiel bestreiten wird. Sie glaubt, dass ihr Team inzwischen unberechenbarer geworden ist. „Viele von uns können nach vorne gehen und Tore schießen“, so Schelin.

Dänemark besser vorbereitet als jemals zuvor?
Doch Dänemark ist bereit, Spielverderber zu spielen. „Wir sind besser vorbereitet als jemals zuvor“, ist sich Trainer Kenneth  Heiner-Møller sicher. „Das Spiel wird schwierig und über Charakter und Leidenschaft entschieden. Ich kann Ihnen versichern, dass wir alles geben werden, um zu gewinnen.“

Offizielles Logo der UEFA Women's EURO

Offizielles Logo der UEFA Women’s EURO © UEFA

Steht die Null bei Italien?
Im ersten Spiel des Tages stehen sich Italien und Finnland gegenüber, zwei Teams, die als Außenseiter ins Turnier starten. Die Italienerinnen glänzten in der Qualifikation durch eine starke Defensive, in zehn Spielen gab es nicht ein einziges Gegentor.

Stark verbessert
Trainer Antonio Cabrini meint: „Wir haben uns im letzten Monat unserer Vorbereitung stark verbessert. Wir hoffen auf einen guten Start, wollen aber allen Teams Schwierigkeiten bereiten, auf die wir treffen werden.“

Finnland fühlt sich bereit
Doch auch Finnlands Trainer Andrée Jeglertz versprühte am Tag vor dem EM-Auftakt Optimismus. „Wir hatten außerordentlich gute drei Wochen. Nach dem Spiel gegen die Schweiz hätte ich gesagt, wir sind noch nicht bereit für die WM, aber jetzt sind wir es und wir freuen uns, dass es nun los geht.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • intersoccer sagt:

    ich bin gespannt auf die ersten Spiele und freue mich schon richtig drauf. Dazu noch von kompetenten Eurosport-Kommentatoren, da macht es auch mal Spaß zuzuhören, was leider manchmal bei ARD/ZDF nicht der Fall ist.

    (0)

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