DFB-Elf für EM in Schweden gerüstet

Von am 29. Juni 2013 – 19.49 Uhr 59 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat ihre EM-Generalprobe erfolgreich bestanden. Gegen Weltmeister Japan gab es vor der europäischen Rekordkulisse von 46 104 Zuschauern einen Sieg gegen Japan, der trotz dominanten Spiels erst in der Schlussphase unter Dach und Fach gebracht wurde.

Beim 4:2 (1:1)-Erfolg in der Münchener Allianz-Arena brachte Leonie Maier die DFB-Elf in Führung (16.), Shinobu Ohno erzielte noch vor der Pause den Ausgleich (40.). Ein verwandelter Foulelfmeter von Célia Okoyino da Mbabi brachte Deutschland wieder in Führung (46.), doch Yuki Ogimi gelang der neuerliche Ausgleich (60.). In der Schlussphase machten Okoyino da Mbabi (87.) und die eingewechselte Simone Laudehr per Foulelfmeter den Erfolg perfekt (90.).

Leonie Maier

Leonie Maier war erneut eine der stärksten DFB-Spielerinnen
© Zetbo / Framba-Fotos.de

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Maier erzielt Führung
Von Beginn an dominierte die DFB-Elf, die mit Luisa Wensing für die an einer Oberschenkelverletzung leidenden Annike Krahn in die Innenverteidigung rückte, die Partie und Okoyino da Mbabi wäre nach Doppelpass mit Lena Goeßling um ein Haar früh der Führungstreffer gelungen (4.). Doch den machte einmal mehr der Shootingstar der vergangenen Monate, Leonie Maier. Die Neu-Münchnerinnen überwand Japans Torhüterin Miho Fuhumoto mit einem schön platzierten Schuss von der Strafraumgrenze (17.). Die DFB-Elf hatte die Partie im Griff gegen Japanerinnen, die zwar gewohnt gut kombinierten, aber physisch mit den deutschen Spielerinnen an diesem Tag nicht mithalten konnten.

Okoyino da Mbabi trifft vom Punkt
Doch von ihrer Effizienz hat das Team nichts eingebüßt, Shinobu Ohno traf mit der ersten japanischen Chance des Spiels nach Vorarbeit von Yuki Ogimi aus elf Metern, Nadine Angerer glitt der Ball durch die Hände (40.). Doch auch in der zweiten Halbzeit blieb die DFB-Elf dominant und ging früh erneut in Führung, als Okoyino da Mbabi einen an Nadine Keßler verschuldeten Foulelfmeter sicher verwandelte (46.).

Ogimi schlägt zurück
Japan ließ sich jedoch nicht abschütteln und kam erneut zum Ausgleich: Kapitänin Aya Miyama setzte einen Freistoß von der Strafraumgrenze an den Pfosten, beim Abpraller reagierte Ogimi schneller als die deutschen Spielerinnen und staubte zum schmeichelhaften 2:2-Ausgleich ab (60.).

Célia Okoyino da Mbabi

Célia Okoyino da Mbabi bejubelt einen ihrer zwei Treffer gegen Japan © Zetbo / Framba-Fotos.de

Debüt von Däbritz und späte Entscheidung
Beide Teams wechselten in der Folge munter durch, in der DFB-Elf feierte Sara Däbritz vom SC Freiburg ein gelungenes Debüt in der A-Nationalelf. Als die Partie in den Schlussminuten einem Remis entgegenzusteuern schien, konnte die DFB-Elf noch einmal nachlegen: Erst traf Okoyino da Mbabi mit einem abgefälschten Schuss zum zweiten Mal ins Tor (87.), dann verwandelte die eingewechselte Simone Laudehr einen an ihr selbst verschuldeten Foulelfmeter zum 4:2-Endstand (90.).

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Zufriedene Neid
Bundestrainerin Silvia Neid meinte: „Ich bin heute natürlich zufrieden, denn wir haben den Weltmeister 4:2 geschlagen. Man muss ja immer schauen, gegen wen man spielt und wir waren heute auf einer ganz anderen Ebene gefordert und das war heute auf jeden Fall schon 100 Prozent. Wir hatten heute auch das Quäntchen Glück, zur rechten Zeit das 3:2 und das 4:2 zu machen.“

Sasaki lobt DFB-Elf
Japans Trainer Norio Sasaki meinte: „Wir haben gegen eine sehr gute deutsche Mannschaft gespielt, die wie man gesehen hat uns in puncto Kondition und körperlicher Verfassung überlegen war. Ein Remis hätte die momentanen Kräfteverhältnisse nicht widergespiegelt.“

Deutschland – Japan 4:2 (1:1)

Deutschland: Angerer – Maier (89. Huth), Wensing, Bartusiak, Cramer (46. Henning) – Keßler (78. Däbritz), Goeßling – Lotzen (61. Bajramaj), Marozsan (68. Laudehr), Mittag (61. Leupolz) – Okoyino da Mbabi

Japan: Fukumoto – Ariyoshi, Iwashimizu, A. Tanaka (71. Utsugi), Kumagai – Sakaguchi, Miyama – Ando (89. Iwabuchi), Kawasumi, Ohno (71. Maruyama) – Ogimi

Tore: 1:0 Maier (17.), 1:1 Ohno (40.), 2:1 Okoyino da Mbabi (46., Elfmeter), 2:2 Ogimi (60.), 3:2 Okoyino da Mbabi (87.), 4:2 Laudehr (90., Elfmeter)

Gelbe Karte: Miyama

Schiedsrichterin: Alexandra Ihringova (England)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

59 Kommentare »

  • homer-simpson sagt:

    Ein unterhaltsames Spiel. So langsam spielen sich die Mädels warm für die EM. Das erste Tor war ein klasse Tor – wieder einmal von Maier. Von ihr werden wir noch viel in der Natio und der Bundesliga sehen. Auch Celias Tor war zwar mit etwas Glück, aber dennoch schön heruagespielt. Das erste Gegentor war allerdings mehr als vermeidbar. Die Innenverteidigung bleibt noch ein Sorgenkind.

    Was seltsam ist, dass Melanie Behringer in allen drei Testspielen als einzige Feldspielerin keinerlei Einsatzzeiten bekommen hat, obwohl ja echt viel gewechselt wurde.

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  • Marcel sagt:

    Eigentlich ein gutes Spiel unserer Mädels allerdings nur bis zum 16er danach hat irgendwie der Mut oder die Genauigkeit gefehlt.
    Japan hatte man gut im Griff aber wenn der Gegner seine Chancen eiskalt nutzt dann kassiert man halt doch mal zwei Gegentore.

    Lena Gößling fand ich mal wieder sehr stark einfach klasse wie sie nach hinten arbeitet und so manchen Fehlpass ihrer Mitspielerinnen noch rettet und dazu noch das Spiel nach vorne ankurbelt für mich die Spielerin des Spiels.

    Marozsan macht mir allerdings sorgen schon beim Kanada-Spiel mal Licht und Schatten aber heute eindeutig mehr Schatten.Ihre Zuspiele ungenau und ihre Ecken so ungefährlich wie noch nie sogar gegen die Japanerinnen.Ihr Zweikampf verhalten auch nicht entschlossen genug ,vor allem bei „zweiten Bällen“ ,das 2:2 stand da wohl obligatorisch dafür.Nun ja vielleicht ist sie auch ein bisschen ausgepowert und in Schweden zeigt sie wieder was sie kann.

    Insgesamt ein verdienter Sieg des deutschen Teams das aber auch noch ein bisschen Arbeit vor sich hat.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Die Eckbälle der Japanerinnen kamen um einiges gefährlicher als die der Deutschen! Analoges gilt für die Freistösse, wo ich besonders lächerlich den immerwiederkehrenden gleichen „Trick“ mit dem Antäuschen zweier Spielerinnen ausmache – guter Schenkelklopfer, mehr nicht, da der Verpuffungsgrad 100% beträgt.
    Herausragende Akteurin war erneut Lena Goeßling, die, wenn sie noch „La Roulette“ drauf hätte, selbst eine Louisa Necib in den Schatten stellt.
    Wensing hat mir, wie auch Mittag, nicht gefallen! Lotzen brauchte auch recht lange für ihre erfolgreiche Spielsituation.
    Erst als Däbritz reinkam, wurde auch Leupolz aktiver und traute sich mehr zu.
    Gut für’s Selbstvertrauen, aber der große Erkenntniszuwachs blieb wohl aus; was bleibt ist eben ein Sieg, der das WM-VF-Aus nicht besser macht!

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  • Till sagt:

    Also ich muss sagen, ich fand die Doppel-Sechs sehr schwach, das 1:1 ging zu einem großen Teil auf ihre Kappe, weil da standen die beiden noch neben der Japanerin, aber sie haben sie einfach laufen gelassen – auch sonst kam – gerade in der ersten Halbzeit nur sehr wenig von der Doppelsechs, so dass die vier offensiven Spielerinnen in der Luft hingen … .
    Maroszan mit teilweise guten Ansätzen, aber auch einigen Schwächen, Mittag nicht wirklich präsent und von Lotzen sollte man nicht erwarten, dass sie ein Spiel an sich reißen kann.

    Die Abwehr ist immer noch nicht sattelfest, aber das wird natürlich auch noch etwas schwieriger, wenn das Mittelfeld davor nicht richtig mitmacht.

    Natürlich war Japan auch ein deutlich stärkerer Gegner und am Ende haben die deutschen Damen glücklich, aber verdient gewonnen – allerdings sind auch wieder Schwächen der Mannschaft aufgedeckt worden.

    Und Angerer hat damit hoffentlich ihren Patzer für die nächsten zwei Monate schon weg.

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  • balea sagt:

    Verdient, aber mE zu hoch ausgefallener Sieg. In der ersten Halbzeit viel Power, aber ab der 60. Min doch etwas zerfahren, natürlich auch wegen der Wechsel. So richtig herausragend fand ich keine deutsche Spielerin, auch wenn Meier wieder ein tolles Tor schoss und viele gute Szenen hatte. Aber zwischendurch tauchte sie ab und das Handspiel war zwar unglücklich, aber eben doch Hand. Celia wurde als Chancentod beschrieben und viele haben sich drüber aufgeregt – aber trotz ihrer 2 Tore hat sie doch massiv viel liegen lassen.
    Die Japanerinnen waren ggü England verbessert, die Fehlerqoute viel geringer – aber die Abwehr doch recht katastrophal. Insbesondere Tanaka hatte einen super schlechten Tag und das Foul zum zweiten Elfer war selten dämlich. Für mich die Beste auf dem Platz war Ogimi, obwohl Bartusiak ein knappes halbes Dutzend Mal an ihr Reklame für den Erhalt des Ringens bei der Olympiade machte… So gesehen war die Schiri doch sehr freundlich.
    Aber es war sehr unterhaltsam und nach meinem Geschmack war die jetzige Startelf gar nicht so übel. Laudehr hat mich trotz des Tores nicht sehr beeindruckt und Bajramaj vertändelt einfach viel zu viel.

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  • never-rest sagt:

    Na ja, es gibt immer noch ein Menge zu verbessern. Trotzdem schon recht ordentlich. Gefallen hat mir in der 1. Hz das gute Pressing im Mittelfeld, damit hatte Japan ersichtlich Schwierigkeiten. Leider hakt das schnelle direkte Spiel nach vorne in die Spitze und die Außen noch viel zu oft, nicht zuletzt weil Maro nicht erst in diesem Spiel weit von ihrer Bestform weg ist. Auch Mittag und Lotzen haben mit einem sicheren und schnellen Passspiel doch (noch) erhebliche Probleme.

    Wieder sehr gut gefallen hat mir das defensive Mittelfeld. Gößling und Keßler sind eine Bank. Beide in der Balleroberubng ganz stark, meistens mit der nötigen Ruhe und Übersicht. Im Spiel nach vorn geht aber bei den Fähigkeiten der beiden noch mehr. Anders als der ZDF Kommentator sehe ich absolut keinen Sinn, an dieser zentralen Achse zu ändern.

    Anders sieht es in der Verteidigung aus: Die Innenverteidigung wackelte manchmal bedenklich. Die Abstimmung fehlte, technische Unzulänglichkeiten und Abspielfehler. Wensing zusammen mit Bartusiak ist mir zuviel Risiko. Krahn habe ich diesmal schmerzlich vermisst. Und leider muss ich sagen: J. Henning`s Abspiele sind eine Katastrophe. Fast jeder Pass von ihr landete beim Gegner.

    Zu L. Maier brauche ich eigentlich nicht viel zu sagen. Wieder ein Super Tor geschossen. Vielseitig, zweikampfstark, sehr ballsicher und immer anspielbereit. Wo soll das noch hinführen ?

    Ach ja: Ein peinlicher Anfängerfehler von Angerer,nicht die Fäuste zu nehmen, bei dem Ball zu nehmen. Immerhin hat sie einen Ball auch sehr gut gehalten. Aber SN wird wohl kaum etwas im Tor ändern, sehe ich auch ein, weil das etwas spät wäre und nur Unruhe stiften würde. Aber ich denke ihre Zeit in der N11 ist nach der EM vorbei.

    Ansonsten kann ich heute auch nicht über Ihre Aufstellung und die Einwechslungen von SN meckern. Im Gegenteil: die meisten Einwechslungen haben noch einmal frische Wind rein gebracht: Leupolz wieder mit wirklich guten Ansätzen und auch Däbritz hat ihre Sache im 1. N11 Spiel gut gemacht. Das macht Hoffnung.

    So langsam findet auch Simon zurück zur alten Form, wenngleich ich für sie derzeit keinen Stammplatz in der Doppel 6 sehe, aber vielleicht eine Alternative (genauso wie Leupolz) für Mittag oder Lotzen.

    Bei L. Bajramai wird es wohl noch dauern, bis sie wieder ihre alte Form hat. Dazu kommt, dass sie sich oft überschätzt und fest dribbelt, anstatt erst einmal den Kopf hoch zu nehmen. Als Joker könnte sie bei der EM aber noch wertvoll werden.

    Fazit: Es geht voran. Die EM kann kommen.

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  • gerd.karl sagt:

    da motzen wieder die selben verdächtigen, das war ein klasse spiel der deutschen mannschaft.

    japan hatte 4 chancen und macht zwei tore, gutes spiel von japan

    jetzt noch was zu den motzern ihr, die deutsche mannschaft ist die jüngste mannschaft aller zeiten und besiegt schottland, canada und japan, das ist stark, das ist bewundernswert.
    natürlich muss noch einiges verbessert werden und nadine angerer muss sich auch noch steigern, denn die zwei gegentore gehen auf ihr konnte.

    das weis sie aber und wird daran arbeiten.

    ich habe das spiel gesehen und das mittelfeld war klasse, der sturm war gut und hatte viele chancen.

    bei der abwehr hat man gesehen das wensing etwas nervös war, aber vor 46 000 zuschauer zuspielen ist für eine 20 jährige auch nicht altäglich.

    tolles spiel der jungen deutschen mannschaft.

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  • gerd.karl sagt:

    und balea, gruseliger kommentar von dir, es scheint du hast das spiel nicht gesehen.

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich bin ja schon froh, dass die Kommentare hier verhalten ausfallen und hier keiner mit einer rosaroten Brille herumläuft.

    Wäre das ein Pflichtspiel gewesen, hätte Deutschland nicht gewonnen. Und von Mrs. Ihringova hätte ich mir mehr regelgerechte Entscheidungen und den Einsatz div. Karten gewünscht. Da wäre z.b. Frau Bartusiak nicht gut weggekommen, wie ja schon ausgeführt wurde. Und Japan hätte einen Elfmeter zugesprochen bekommen.

    Was hat mir gefallen:
    Ein Tor des Monats von Leonie Maier. Der Einsatz von Jennifer Cramer. Dann hat das Räume engmachen in der ersten Hälfte besser geklappt, als in der zweiten. Ebenso das alle nach hinten mitgearbeitet haben.

    Was hat mir nicht gefallen:
    Also ich weiß noch nicht, wie ich Lira einschätzen soll. Die zieht zwar mehrere Spielerinnen auf sich, verheddert sich dann aber in Mätzchen.
    Anja Mittag war irgendwie müde. Frau Marozsan tauchte zeitweilig unter. Trotz ihrer kurzen Einsatzzeit, wirkte Simon am Ende auch leer.

    Mich würde mal interessieren, warum eine Melanie Behringer im Kader ist, aber noch keine Einsatzzeiten hat.

    Da muß noch mehr kommen, wenn es nach der Vorrunde gegen die anderen Favoriten geht.

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  • Bernd Zeller sagt:

    Das Mittelfeldspiel bis zur Strafraumgrenze ist ja schon ganz gefällig und das Tor von Leonie Maier war sehenswert.

    Ich halte diesen Sieg für sehr schmeichelhaft, die „München-Show“ fiel trotz Regen nicht ins Wasser.

    Luisa Wensing kann Annike Krahn nicht ersetzen und Melanie Leupolz niemals Anja Mittag, Josephine Henning, Simone Laudehr, Lira Bajramaj sind die Reserve auf der Bank, wobei Simone für eine Einwechslung vorzuziehen wäre.

    Überzeugt haben Lena Gößling, Nadine Kessler, Anja Mittag, Jennifer Cramer, die anderen haben das gezeigt, was zu erwarten war und ihrem Leistungsniveau entspricht.

    Fürs Tor ist nach der EM sicherlich ein Generationswechsel angesagt.

    Das Spiel wirkte munter und schnell, was wohl eher daran lag, dass m.E. klare Positionsbestimmungen fehlten, da hat „jede“ überall gespielt … aber wie Frau N. so schön bemerkte: „Wir haben Spass“ und das sagt alles …

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  • Hanah sagt:

    Meiner Meinung nach war es ein gutes Spiel der deutschen und die Spielerin des Tages war mal wieder Maier. Marozan fand ich ganz okay aber nichts spielbewegendes. Zu Simone und Lira kann ich nur sagen dass ich Lira durchaus besser fand als Simone und sie eigentl. gut fand aber es fehlt noch an Spielpraxis. Die Japanerinnen waren durchaus gut. Behringer sehe ich nicht mehr wirklich in der Nationalmannschafft:) Ich hoffe dass die EM genauso gut wird..und Lira die Rolle als Joker richtig gut macht!!;D

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  • gerd.karl sagt:

    zaunreiter, die japanerinnen haben sich nicht zurückgenommen, sie haben das gespielt was die deutsche mannschaft zugelassen hat.

    wenn sie schon ogimi ansprechen, das 1-1 hätte nicht zählen dürfen, denn ogimi hat wensing gefoult, zu sehen bei, http://www.ardmediathek.de.

    und zu bartusiak, was haben einige geschrieben beim spiel deutschland-usa, das was die us spielerinnen machen ist internationale härte, richtig, frau bartusiak hat nicht gefoult sondern nur internationale härte gezeigt.

    zur schiedsrichterin, sie war gut.

    zur jungen deutschen mannschaft, der jüngsten aller zeiten mit siegen gegen schottland, kanada und japan, das war ein spitzen spiel.

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  • balea sagt:

    @gerd.karl
    Ich habe wirklich einen Fehler in meinem Kommentar gemacht – und Meier statt Maier geschrieben. Sorry dafür. Was ansonsten noch gruselig war ist mir nicht ganz klar.
    Dabei habe ich es mir noch verkniffen zu erwähnen, dass ich die Japanerinnen unterm Strich etwas mental stärker, oder besser gesagt stabiler fand, weil sie nach den Rückständen ohne erkennbare Hektik wieder ins Spiel fanden und in der zweiten Hälfte doch mindestens gleichwertig waren. Aber das ist ja wohl genau etwas, woran eine so junge und talentierte deutsche Mannschaft arbeiten kann.

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  • Speedy75 sagt:

    Unsere Mädels steigern sich von Spiel zu Spiel, aber auch heute gab es immer wieder Schatten, die IV war deutlich mehr gefordert als gegen Kanada und man sah schon die Unsicherheiten.
    Angerer mit einem Patzer, hoffentlich leistet die sich so was nicht auch bei der EM.

    Leonie Maier macht einfach Spass, wenn die die Schwung aus den Testspielen nun zur EM mitnimmt haben wir da noch viel Freude.
    Auch Cramer auf der Gegenseite sehr aktiv.

    Heute weniger gefallen haben mir Maroszan und Mittag. Schön das Däbritz auch ihr Debüt feiern durfte.

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  • Isi sagt:

    Ich fand das Spiel in der 2. Halbzeit sehr interessant. Da ich erst ab der 35. min das Spiel verfolgen konnte, war ich erschrocken, wie wenig die deutsche Mannschaft am Ende der 1. Halbzeit den Japanerinnen entgegen setzen konnte. Als Belebung im Spiel empfand ich dann Lira B.. Bis auf eine Szene, als sie den Ball zu lange hielt und dann im Strafraum wegrutschte, kam jeder ihrer Pässe an. Das konnte man von D. Maroszan leider nicht behaupten, ebenso wie nicht von J. Henning. Simone L. wirkte auf mich leider überhaupt nicht spritzig, sondern eher langsam und ausgepowert.

    Ich glaube aber, dass das Team für die EM gut gerüstet ist, auch wenn ich den anderen Kommentatoren zustimme, dass die Innenverteidigung wie auch die Torhüterin leider immer noch etwas wacklig wirken.

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  • balea sagt:

    In der Mediathek ist zZ noch nicht das ganze Spiel eingestellt, aber auf Youtube gibt es eine Zusammenfassung. Ab Min 3 sieht man das erste Tor der Japanerinnen:
    http://www.youtube.com/watch?v=YRn_qS-WLVk
    Wensing fällt, aber trotz Wiederholung kann ich kein Foul erkennen – Ogimi hätte das in der Situation auch nicht nötig gehabt, denn sie stand besser, hat dann besser antizipiert.
    Die rüde Art von Bartusiak wurde auch in anderen Foren wahrgenommen, zB http://www.womenssoccerunited.com/

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  • enthusio sagt:

    Gegenüber der WM 2011 habe ich (spätestens) in diesem Jahr sowohl beim Algarve-Cup als auch in den verschiedenen Testspielen bei unseren Mädels eine erhebliche Steigerung im Spielniveau erkennen können. Die Art und Weise, wie unsere junge Mannschaft sich auch heute wieder gegen die Japanerinnen präsentiert hat, hat mir sehr gefallen. Deshalb an dieser Stelle schon einmal ein dickes Lob an Silvia Neid und ihr Trainerteam.
    Ein wenig Sorgen macht mir allerdings nach dem Ausfall von Alex Popp die fehlende Variabilität in der Offensive, es fehlt eine kopfballstarke Stürmerin.
    Trotzdem gratuliere ich schon jetzt der Mannschaft, die es schafft, unseren Mädels die Titelverteidigung zu vermasseln. Das muß dann wirklich eine gute Mannschaft sein, und sie kommt bekanntlich nicht aus den USA oder Japan.
    Aber vielleicht wird es diese Mannschaft auch bei dieser EM wieder nicht geben. Würde mich freuen ! 🙂

    Noch ein Satz zu den „deutschen“ Japanerinnen: Kumagai und Tanaka haben hinten gewaltig „geschwommen“, Ando fiel nur durch Fehlpässe auf, einzig Ogimi hat sich heute toll präsentiert und ihre alte Klasse unter Beweis gestellt.

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  • Zaunreiter sagt:

    @gerd.karl: […] Yuki hat Lulle nicht gefoult. Ich finde ja nachwievor, dass eine Saskia Bartusiak überbewertet wird. Eine Meike Weber, die ich für ihre kompromißlose Spielweise achte, spielt fairer als die Neid protegierte Bartusiak!

    Es ist Ihre eigene Sichtweise, Herr gerd.karl, wenn Sie es nicht sehen, dass die Töchter Nippons in einem Pflichtspiel anders agiert hätten.

    Mich stört diese Art der Beweihräucherung, die hier betrieben wird.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • xXx sagt:

    Die Defensive war ne Katastrophe. Man hat zwar insgesamt nicht ganz so viel an Chancen zu gelassen, aber wenn, hat es jedesmal lichterloh gebrannt. 2 Gegenotre hat man sich eh gefangen und 2 weitere sehr wahrscheinliche Gegentore hat man nur durch Schiedsrichterfehler vermeiden können. Die Doppel-6 wurde zu oft überlaufen und die IV war ziemlich wackelig. Die AVs waren mit Maier und Cramer aber wieder ganz gut.

    In der Offensive war das deutsche Spiel weitaus besser. Auch wenn die Chancenverwertung alles andere als gut war und es für 2 der 4 Tore erst Elfmeter brauchte.

    Insgesamt kam der Spielverlauf der deutschen Mannschaft doch sehr zu Gute. Kurz nachdem 1:1 wurde den Japanerinnen ein klarer Elfmeter nicht gegeben (beim Handspiel von Maier) und kurz nach der Pause gibt es ihn dann auf der anderen Seite für Deutschland. Und kurz bevor Deutschland das 3:2 erzielt, war Mariyuma frei durch und lief nur noch auf Angerer zu, was aber zu Unrecht als Abseits gepfiffen wurde.

    Da hat die Schiedsrichterin kein gutes Spiel gemacht und auch etwas einseitig gepfiffen.

    Schlussendlich geht der deutsche Sieg in Ordnung, kam aber trotzdem auch etwas glücklich zu Stande.

    Die wackelige Defensive, bei der es praktisch bei jeder gegnerischen Chance lichterloh brennt und die schlechte Chancenverwertung sind mir schon noch ein Dorn im Auge. Das kann auch schnell mal nach hinten losgehen, bei einer TOP besetzten Endrunde, wo es gerade am Ende auch auf diese Kleinigkeiten ankommt, wenn es gegen ähnlich starke Teams geht.

    Denn dieses Glück hat man nicht immer auf der eigenen Seite.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Es war schon recht schlimm mit ansehen zu müssen, wie Yuki häufig eine Bartusiak wie an sich festgetackert rumschleppen mußte. Erstaunlich mit welcher Ruhe sie das Geschehene ertrug und nicht einmal erkennbar zurückkeilte. Das eine bezeichne ich als absolut professionelles Verhalten, das andere als einfach nur peinlich. Peinlich sind auch die gerd.karl-Aussagen inkl. der Unterstellung, das Spiel gar nicht gesehen zu haben, was man eher ihm zum Vorwurf machen könnte.
    Auch das angebliche Handspiel von Leonie fand ich gar nicht so toll Hand, sondern mehr eine Mischung von Brust/Oberarm. Meine Pfeife wäre auch stumm geblieben.
    Schön das heute auch die mangelnde Effizient der frisch gewechselten Celia thematisiert wurde und Nia Künzer sich korrekt dazu äußern durfte.

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  • Detlef sagt:

    @gerd.karl,
    Es fällt mir wirklich sehr schwer die richtigen Worte zu finden, um Deine Kommentare hier zu beschreiben!!!
    Denn die wirklich richtigen würden zwangsweise zur sofortigen Zensierung führen!!! 😉

    Selbst die blumigsten Übertreibungen, und hochjubelndsten Schönredereien eines Norbert Galeske oder Bernd Schmelzer sind bitterböse Kritik gegen Deine rosarote Brille!!! 🙂

    Das ist Hofberichterstattung a la FFC Frankfurt, und führt zwangsweise zur Selbstbeweihräucherung, und schließlich zur Heiligsprechung aller Spielerinnen und Trainer!!!

    Meine Kritik zum Spiel findet man im Vorgängerfred!!!
    http://www.womensoccer.de/2013/06/29/em-generalprobe-dfb-elf-will-japan-knacken/

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  • Altwolf sagt:

    Bei einem TOP-Team wie Japan mit rel.sicherem und schnellem Pass-Spiel und hoher Laufbereitschaft,konnte man heute deutlicher sehen,welche Bereiche bzw.Spielerinnen zumindest derzeit noch Probleme haben.Im Tor N.Angerer zwar mit e. Patzer, aber auch mit guter Parade und mit der Ruhe und Organisation hinten derzeit ohne Alternative.IV: Bartusiak mit befriedigendem Stellungsspiel und Pass-Spiel nach vorn,aber erkennbar zu langsam gegenüber schnellen Stürmerinnen;Wensing mit Schwächen im Stellungsspiel und Aufbauspiel als IV, jedoch als RV mit ihrer Power und Torgefahr unverzichtbar, genauso wie L.Meier, weshalb ich diese gern im re. Mittelfeld vor Wensing und wegen ihrer Schußtechnik nicht auf der LV-Seite für Cramer sehen würde.
    J.Cramer deutlich unauffälliger als zuvor gegen Canada; J.Henning mit Unsicherheiten im Stellungsspiel und schwachem Aufbauspiel; das 6-er Mittelfeld mit L.Gößling und N.Keßler vor allen Anderen am überzeugendsten und nicht besser zu besetzen und das entscheidende Momentum nach vorn und nach hinten.Die Außenpositionen, A.Mittag u. L.Lotzen, beide diesmal ohne Akzente und auch Z.Maroszan hinter der Spitze ohne richtiges Durchsetzungsvermögen und kreativem Spiel in die Spitze, wie auch die Standards ungefährlich waren.C.MBabi als Spitze derzeit ohne Alternative, zumal auch gut nach Hinten arbeitend. Lotzen in d. 2.Hälfte etwas präsenter, jedoch fehlte das Durchsetzungsvermögen, ist doch mehr eine zentrale Stürmerin und hat Probleme mit schnellem Pass-Spiel.S.Laudehr bei Weitem keine echte Alternative für N.Keßler und L.Bajramaj mit technisch gefälligen Ansetzen,jedoch hat sie von außen kommend keinen BLick mehr für die in die Räume startenden Außenverteidiger,zieht ständig in die Mitte und macht das Spiel in d.Mitte noch enger oder bleibt an der 3. o.4.Gegenspielerin hängen. Insgesammt jedoch ein munteres Spiel mit einem schon sehr gutem Pressing in der 1.Hälfte und einigen schönen Kombinationen denen nur der Torabschluß fehlte.Die noch zuletzt eingewechselten Spielerinnen kann man eigentlich nicht wirklich bewerten,da die Spielzeit dazu nicht reichte.

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  • Altwolf sagt:

    @balea.Ogimi tritt der vor ihr laufenden L.Wensing in die Füße, sie damit zum Fallen bringt, was, auch wenn unbeabsichtigt, man abpfeiffen kann.Trotzdem war noch Zeit die Situation besser zu verteidigen.

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  • gerd.karl sagt:

    da schreibt jemand einen kommentar der das spiel in den ersten 35 minuten nicht gesehen hat, er schreibt das das spiel der deutschen mannschaft in den ersten halbzeit schlecht gewessen wäre.

    das sind die gleichen kommentatoren und artikelschreiber, wie detlef oder belea und andere, die die deutsche mannschaft nicht mögen und sie zerreissen auch wenn sie gut spielen.

    man muss diesen leuten, die sich ja nicht auskennen, nochmal sagen, das 6 wichtige spielerinnen ausgefallen sind.

    dann sind da 7 neue junge hungrige spielerinnen reingekommen und rocken das haus.

    ich weiss es ist schlimm für die hasser der deutschen nationalmannschaft dies zu sehen.

    das nämlich diese junge, die jüngste aller zeiten, deutsche nationalmannschaft, schottland, kanada und japan, geschlagen hat.

    deshalb stänkern sie, und wollen das schlechte abschneiden ihrer mannschaft vergessen machen, frankreich-norwegen 1-0.

    es gibt sogar leute ihr, die würden jedem team das deutschland bei der euro schlägt um den hals fallen.

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  • balea sagt:

    @Detlef
    Homare Sawa hat eigentlich im letzten Jahr ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgegeben, wurde aber trotzdem zu Neuseeland berufen und eingesetzt. Aber ich denke, ihre Zeit ist mehr oder weniger vorbei.

    Ansonsten bin ich weitgehend ganz bei Ihrer Spielkritik (nicht zuletzt was Bartusiak betrifft).
    Den ersten Elfer kann man schon kritisieren, geschenkt war er aber nicht, wie ich finde.
    Die japanische Abwehr war heute ziemlich unkonzentriert (oder einfach schlecht) und dort wurde das Spiel am Ende entschieden.

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  • gerd.karl sagt:

    wenn jemand auf http://www.womensoccerunited.com geht und sich die posts dort durchschaut, der wird sich wundern.

    einhellige meinung, das deutsche team war die bessere mannschaft und hat verdient gewonnen.

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  • Markus Juchem sagt:

    @balea: Homare Sawa hat wegen einer Verletzung die Europareise ihres Teams nicht bestritten, aber es ist richtig, dass sie nach und nach an Bedeutung für ihr Team verliert. Mit ihren 34 Jahren ist sie auch schon auf der Zielgerade ihrer Karriere.

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  • balea sagt:

    Danke für die Info Herr Juchem!

    @gerd.karl: der erste Satz meines ersten Posts zum Spiel war:

    „Verdient, aber mE zu hoch ausgefallener Sieg.“

    Weitere Diskussionen schenke ich mir.

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  • Gernot Zimmermann sagt:

    Hallo, leider haben wir es verpasst,das Frauen-Länderspiel gegen Japan (29.Juni in München)
    aufzunehmen. Während des Spiels sind japanische Freunde von uns zu sehen und aus diesem Grund hätten wir gerne dieses Spiel auf DVD. Falls von Euch jemand dieses Spiel auf DVD (falls möglich mit den Vor-und Nachberichten) hat und es mir (natürlich gegen Bezahlung) nochmals
    kopieren und dann zusenden könnte, wäre das sehr sehr nett. Ich hoffe, irgendjemand kann mir
    helfen. Vielen Dank.Gernot Zimmermann

    meine e-mail Adresse: gernotz2006@hotmail.com

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  • noworever sagt:

    @gerd.karl

    reg‘ dich nicht auf.

    wie schon einmal früher angedeutet:
    ein hund bellt, eine katze miaut … und bei jemanden anderen(!!!) braucht es einfach nur eine bestimmte buchstabenkombination, wie z.b. „n-e-i-d“ oder „f-r-a-n-k-f-u-r-t“ … und schwups, läuft ein bestimmtes raster/program ab.

    jeder tut immer sein bestes (in dem jeweilig spezifischen augenblick) … auch wenn es oft schwer ist daran zu glauben.

    man ärgert sich ja auch nicht über den vogel … dass er singt (so, wie er singt) – oder? 😉

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  • Dummkopf sagt:

    @noworever:

    Wie?
    Der Vogel soll nicht daran glauben, aber wenn er Frankfurt hört,
    fängt er an zu bellen? Oder soll dann die Katze dem Vogel glauben, dass sie gerne so singt, wie er der Hund miaut?

    Oder sind bei dir die Dunstschwaden von gestern abend noch Programm?

    Auf jeden Fall kommt wegen Tanaka in Frankfurt noch kein Neid auf.

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  • karl sagt:

    Ich habe offenbar das gleiche Spiel gesehen wie Altwolf. Die japanische mannschaft war wie erwartet deutlich staerker als im Spiel gegen England. Dass das deutsche team trotzdem gewinnen konnte sollte uns auf gute Auftritte bei der EM hoffen lassen.

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  • noworever sagt:

    @Dummkopf

    … nur so viel, zu deiner orientierung:

    „n-e-i-d“ bezog sich auf die sog. bundestrainerin.

    die vielfalt des verstehens/auslegens dieser (oder irgendeiner x-beliebigen) „buchstabenkombination“ unterliegt NICHT der kontrolle des ‚code-gebers‘.

    nur der vogel selbst ‚weiß‘ (wenn überhaupt) von was er singt.

    bei der katze (oder gar dem hund) macht es noch nicht mal „schwups“ … es sind alles spanische dörfer.

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  • wrack sagt:

    Ich teile wie @ karl zumindest größtenteils die Einschätzung von @ Altwolf.
    Werbung für den FF und die EM war es allemal angesichts 46000 Zuschauern, 2,3 Mio an den Bildschirmen, eines spannenden Spiels, eines deutschen Sieges und eines Gegners, der den Titel Weltmeister trägt.
    Meine besten Spielerinnen waren gestern Yuki Ogimi, deren Kaliber bei der EM hoffentlich nicht vertreten ist, und natürlich Celia!, die ich bis zur EM nur noch mit einem Ausrufezeichen schreibe. Wie sagte ein Kommentator auf womenssocerunited sinngemäß: Das muß die Vorhölle für die gegnerische Verteidigung sein, gegen Celia! zu spielen. 🙂
    Dabei will ich nicht vergessen, was Celia! als Offensiv-Relais und bei der Balleroberung noch geleistet hat. Deswegen bekommt sie bei mir die Höchstnote.

    Es bleibt das Team freilich eine junge Mannschaft (Kader 23,3 Jahre) und Leistungsschwankungen wie z.B. bei Jenny Cramer oder Lusia Wensing muß man hinnehmen. Vom Potential her ist das deutsche Team sicherlich noch immer DER Top-Favorit. Ob sie das in allen Spielen bei der EM auf den Rasen bringen können, das wird spannend ! Denn in der Vorbereitung war bei allem Erfolg immer noch deutlich Luft nach oben, in allen Mannschaftsteilen. Oder positiv: Die können noch viel mehr.

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  • VFLchen sagt:

    Hallo zusammen, wollte nur mal loswerden, dass ich den Kommentar von Frau Neid über Lira nach dem Spiel schon etwas komisch fand. Frau Neid bemerkte, dass Lira ja durch die Trainingsspielchen angeblich hinreichend eingespielt sei… Fand ich irgendwie merkwürdig über eine Spielerin, die die ganze Saison nicht gespielt hat – natürlich braucht sie noch mehr Spielpraxis und Sicherheit. Müsste die Bundestrainerin eigentlich auch so sehen.

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  • Dummkopf sagt:

    @noworever:

    1. Danke für deine Hilfe

    2. Obwohl ich Dummkopf bin, ich weiss wer Neid ist.

    3. Gib es zu, du bist Philsophieprofessorin.

    4. Du willst den gerdkarl trösten.
    Er soll nicht wie ein Hund sein, sondern bei N-e-i-d
    ein Programm ablaufen lassen.

    5. Das hat mit dem Vogel gar nix zu tun, ob der vielleicht weiss, oder auch nicht was er singt. Aber das ist das philsophische dran.

    6. Mein Hund weiss nicht, was ein spanisches Dorf ist, der kennt nicht mal Spanien, aber Schwups macht es bei ihm manchmal schon. Aber der ist auch nicht Philsoph. 😉

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  • Altwolf sagt:

    @VFLchen.Was Lira B.braucht ist nicht „Spielpraxis“, sondern den Blick zur Mitspielerin, wie schon zuvor erwähnt, nach aussen, damit sie ihre technischen Fähigkeiten im 1 gegen 1 und damit verbundenen Raumgewinn bzw. den geschaffenen Überzahl-Vorteil auch mannschaftsdienlich einbringen kann. Genau diese Fähigkeit hat die ebenfalls sehr technisch gut im 1 gegen 1 spielende Lena Gößling von R.Kellermann beigebracht bekommen und sie dadurch nochmal einen großen Leistungssprung hat machen können. Auch wenn es nicht viele glauben wollen, in WOB sind einige der „gekauften“ Spielerinnen auch fußballerisch deutlich besser geworden.
    Man sollte die derzeitige Leistung der N11 zwar nun nicht himmelhochjauchzend bewerten,aber diese Leistung kann sich sehen lassen, denn unter den europäischen FF-Mannschaften ist keine, die derzeit deutlich besser als Japan spielt und insbes. die besser mit dem in der 1.Hälfte gezeigten Pressing besser umzugehen weiß – auch die Französinnen, Schwedinnen oder Norwegerinnen nicht.
    @wrack.Ich wüßte noch eine deutsche Stürmerin, der man als Defensiv-Spielerin ungern begnet – Alex Popp!

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  • gerd.karl sagt:

    da haben sich die hasser der deutschen frauennationalmannschaft mit viel schaum vor dem mund geäussert.

    da sind welche die jedem gegner der deutschland bei der em schlägt, um den hals fallen wollen.
    da sind leute die das spiel erst ab der 35 minute anschauen und sagen, das die erste halbzeit der deutschen mannschaft schlecht war.
    da sind fans die der deutschen mannschaft spielerische härte vorwerfen, angebliche ringer einlage von bartusiak an ogimi, gleichzeitig bei ihren lieblingen, uswnt oder frankreich, von internationaler härte reden.

    bei der mannschaft muss noch einiges im training verbessert werden, das stimmt.

    aber wer hätte gedacht das diese junge deutsche mannschaft, die jüngste aller zeiten, nach dem ausfall von 6 stammspielerinnen so gut mit den jungen spielerinnen auftrumpft und mannschaften wie schottland, kanada und den weltmeister japan schlägt.

    ja, diese jungen spielerinnen fügen sich nahtlos ein und rocken das haus.

    ich habe schon das gefühl das ihr einige motzen weil ihre lieblinge nur knapp gewonnen haben, frankreich 1 – norwegen 0,

    es muss zwar noch was verbessert werden aber die deutsche mannschaft ist auf einem sehr guten weg und diese junge mannschaft hat sehr gut gespielt gegen japan und hat verdient gewonnen.

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  • grammofon sagt:

    @gerd.karl

    Ich frage mich bei wem mehr Schaum aus dem Mund kommt, bei den „Hassern“ oder bei dir?

    Je mehr Kommentare ich von dir lese, umso mehr kriege ich Lust die Nationalmannschaft zu kritisieren, einfach nur weil es Spaß macht zu sehen wie sehr du dich aufregst. 🙂

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  • Detlef sagt:

    @VFLchen,
    Dazu muß man wissen, daß Trainingsspielchen unter bundesgöttlicher Leitung grundsätzlich immer 4-5x so viel zählen wie so „lumpige Buli-Spiele“!!!
    Deshalb kann man auch dann noch in die Natio nominiert werden, selbst wenn man die gesamte Saison verletzt war!!!
    In 3-4 Trainingsspielchen hat man so die gesamte verpasste Buli-Saison auf einen Schlag aufgeholt, und somit keine Spielpraxis-Defizite mehr, zumindest in der Denke der Bundesgöttin!!!

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  • Sheldon sagt:

    Ich maße mir noch kein Urteil über das Spiel an, da ich gestern kurzfristig verhindert war, sodass ich keine Minute des Spiels sehen konnte, hoffe aber, es noch irgendwo in voller Länge finden zu können.

    Wenn jemand dazu einen Link weiß, gebe er mir Bescheid. Eine dreiminütige Zusammenfassung ist mir bei einem solchen Spiel, wo es auch darumgeht, Bewegungsabläufe, Stellungsspiel etc. zu beurteilen, deutlich zu wenig.

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  • Bernd Zeller sagt:

    @gerd.karl:

    also ich weiss ja nicht recht, ich halte die Kommentare hier im Grossen und Ganzen für differenziert und empfinde Deine Meinung nun doch etwas befremdlich … hier wird doch nicht „gehasst“ und niemand hat „Schaum vorm Mund“ 🙁 vielleicht ist es hilfreich auch einfach mal zu respektieren, dass sich die Frauen-Fussball-Welt halt nicht immer nur um Deutschland dreht, soviel Sportsgeist MUSS sein!

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  • Till sagt:

    @sheldon:
    Das letzte mal kam mit etwas Verspätung in der ARD Mediathek die zweite Halbzeit online und ich drücke dir die Daumen, dass dieses Mal das komplette Spiel noch online gestellt wird.

    @all:
    Wie genau eine deutsche Mannschaft gegen die anderen Mannshaften bei der EM abschneiden wird, dass werden wir in der Zukunft sehen. Das Potential ist in dieser jungen Mannschaft auf jeden Fall da, aber da in den Vorbereitungsspielen war in den verschiedenen Mannschaftsteilen sicherlich noch Luft nach oben. Ein perfektes Spiel ist natürlich nicht der Maßstab, aber das die Mehrzahl der Pässe unfallfrei zur Mitspielerin drei Meter weiter gebracht wird, darf man dann schon erwarten.
    Wer hier nicht seine Lieblinge hat (in der Mannschaft oder in anderen Mannschaften) ist nicht ehrlich.
    Mein Liebling ist ganz klar Simone Laudehr und ich hoffe das sie sich in den nächsten vierzehn Tagen noch deutlich steigert, aber ich würde im Moment natürlich keinen Stammplatz für sie fordern.
    Natürlich habe ich aber deshalb natürlich auch verstärkt auf ihre Konkurentinnen geachtet und ich muss sagen sie haben mich halt nicht begeistert, aber Simone Laudehr war auch nicht überzeugender … Defensiv haben Keßler und Goessling sicherlich viel richtig gemacht, aber ich (als neutraler) würde sagen, dass sie beim Gegentor hätten eingreifen müssen! Aber sicherlich waren sie da nicht die einzigen, welche „geschlafen“ haben.
    Offensiv fand ich die Doppel-Sechs schwach, weil sie es nie geschafft haben das Spiel zu entwickeln, aber das ist gegen so einen Gegner sicherlich auch deutlich schwerer, als gegen mhh Schottland.

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  • Ralf sagt:

    @Bernd Zeller

    „…, dass sich die Frauen-Fussball-Welt halt nicht immer nur um Deutschland dreht …“

    Sie dreht sich um GROSSBUCHSTABEN nur für bestimmte Spielerinnen und drei Ausrufezeichen!!! 🙂

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  • Sheldon sagt:

    Was ich hier schon einmal generell zu der Situation sagen kann:

    Natürlich muss man all diese Kommentare dadurch betrachten, dass Deutschland vor zwei Jahren eine grausige Leistung angeboten hat, wo zwar alle im Vorhinein gehofft hatten, dass es irgendwie doch klappen könnte mit der Titelverteidigung, wo allerdings nach den zuvor angebotenen Leistungen einiger Spielerinnen das Aus im Viertelfinale in der Nachbetrachtung die meisten hier zumindest nicht sonderlich überrascht haben dürfte.

    Diese doch deutliche Schmach (da absehbar) hängt immer noch nach und darunter hat die N11 auch noch zurecht zu leiden, wie sie sich damals verkauft hat.

    Nimmt man dies als Gradmesser für diese Kommentare, so kann man sagen, dass diese in vorsichtiger Zurückhaltung und unter dem geschulten kritischen Blick von Personen, denen dieses Debakel noch wie ein Kloß im Hals steckt, durchaus sehr positiv zu bewerten sind.

    Denn allein, dass die meisten Pässe fehlerfrei ankommen, dass durch Maier und Cramer über die Außenbahnen richtig Druck gemacht wird, dass Goeßling sich bisher als sehr gute Spielmacherin präsentiert hat, dass man mit Marozsan eine Spielerin hat, die auch mal bei einem sehr zerfahrenen Spiel für eine Aktion gut ist, die dann das Siegtor bedeutet, das alles ist deutlich mehr als das, was man 2011 gesehen hat und erwarten konnte.

    Man sollte nicht sofort erwarten, dass die deutsche Nationalelf die Über-Mannschaft ist, doch im Vergleich zu den damaligen ideenlosen Katastrophenauftritten ist nun mittlerweile endlich mal wieder so etwas wie Spielkultur eingekehrt.

    Doch ich denke, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr gut vorbereitet in das Turnier starten wird und durchaus ansprechenden Fußball präsentieren wird, auch gegen Gegner wie Frankreich, England und Schweden.

    Wir sollten hier den Ball flach halten. Es bringt nichts, alles immer durch die hyperkritische Brille zu sehen, denn irgendwo schauen wir die Spiele ja, um Spaß und Freude daran zu haben. Und das kann man mittlerweile wieder. Und das ist doch alles, was zählt!

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  • waiiy sagt:

    Ich will diesmal gar nichts zu unserer Mannschaft und zu unserem Spiel sagen. Es war das letzte Testspiel und ab nun heißt es, dem Team den Rücken stärken und zwar allen Spielerinnen ohne Ausnahme.

    Was mir bei dem Spiel besonders aufgefallen ist, ist die Leistung von Yuki Ogimi. Als Fan wäre sie die einzige Spielerin, die ich gern im Turbine-Trikot sehen würde. Die Leistung von gestern war meilenweit besser als die bei unserem Verein in den letzten Wochen. Das fing bei der Körpersprache an, ging über die gezeigten Fähigkeiten bis hin zum Glück, was ihr in Potsdam auch oft gefehlt hat.

    Die Leistung hat mich aber auch bestärkt, dass es der richtige Schritt von ihr war, den Vertrag nicht zu verlängern (auch wenn es weh tut), da es augenscheinlich ein mentales Problem ist, warum sie zuletzt immer weniger ihre Leistung so abrufen konnte, wie es sich alle gewünscht haben. Ich hoffe, sie findet einen Verein, in dem sie wieder glücklich ist und solche Leistung zeigen kann, wie in der ersten Zeit in Potsdam.

    Für mich ist sie auch allemal mehr der Kapitän der Nadeshiko als Miyama.

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  • Jan sagt:

    Konnte das Spiel auch nicht schauen. Die letzten Ergebnisse u. wohl auch die dt. Spielerinnen strahlen aus, bei der EM mind. 1 Tor besser sein zu können als jedweder Gegner. Dt. Eck- u. Freistöße hingegen scheinen unsre Gegner weiterhin relativ beruhigt geschehen lassen zu dürfen, solange keine neue Lingor in Sicht ist. Es sei denn, Frau Neid plant, mit bislang lediglich vorgetäuschter Harmlosigkeit bei Standards die EM-Gegner geschickt in Sicherheit wiegen zu wollen. [Hab mir am 29.6. übrigens 3 jap. Kalligraphien malen lassen: 1. schöner Sommer, 2. schöne Blume u. 3. schöner Duft – heißt auf japanisch angeblich alles Mika, jedoch mit unterschiedlicher Betonung, u. konnte mich dafür mit 3 Pins/Ansteckern bedanken, darunter 2 mit jap. Motiven.]

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  • Detlef sagt:

    balea schrieb;
    „Den ersten Elfer kann man schon kritisieren, geschenkt war er aber nicht, wie ich finde.“

    Nach mehrmaliger Studie der Situation bleibe ich dabei, daß die Japanerin KESSI nicht trifft, sondern diese schon vorher „abhebt“!!! 😉
    Geschenkt ist sicher übertrieben, da es schon nicht so einfach zu sehen war!!!

    balea schrieb;
    „Die japanische Abwehr war heute ziemlich unkonzentriert (oder einfach schlecht) und dort wurde das Spiel am Ende entschieden.“

    Einfach schlecht trifft es wohl am ehesten!!!
    Mir fehlte zB die bärenstarke Kinga, die vor allem bei der WM so stark auftrumpfte, was auch ihre Vorstöße in die Offensive betraf!!!
    Außerdem fand ich Fukomoto in vielen Situationen nicht sehr überzeugend!!! 🙁
    Kaihori war da um Klassen besser!!!
    Und schließlich war auch Kumagai von ihrer Wettkampfform bei der WM und bei Olympia meilenweit entfernt!!!
    Aber das zeichnete sich ja schon bei Mainhatten ab, daß sie irgendwie ihrer Bestform hinterherlief!!!
    Und zu Tanaka muß man eigentlich auch nicht viel schreiben!!!
    Ihr Foul an Simon war wohl selten dumm!!!

    Da dürfte Sasaki noch so manche Sorgenfalte auszubügeln haben, um bis zur Asienmeisterschaft 2014, und zur Weltmeisterschaft 2015 aus seiner Mannschaft wieder ein Spitzenteam zu formen!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Definiere bitte Spitzenteam.

    Wenn ich mir so die letzten Leistungen anderer Teams anschaue, dann weiß ich nicht, ob wir in deiner Definition überhaupt ein echtes Spitzenteam haben.

    Japan soll also anscheinend kein Spitzenteam sein. Kanada ja auch nicht, nach dem Spiel letzte Woche. Demzufolge ist auch Frankreich kein Spitzenteam mehr, die erst vor zwei Monate gegen Kanada nur unentschieden gespielt haben, und sich sonst auch vor allen Dingen durch Unentschieden gegen alle möglichen Gegner präsentiert haben sowie durch ein knappes 1:0 gegen Norwegen.
    England hat Japan anscheinend auch nur ein mickriges 1:1 abgerungen, genauso wenig hat Schweden überzeugt, die sich gegen Island und Norwegen auch nur zu knappen Siegen gequält haben.

    Ergo hast du nur noch Brasilien und USA. Brasilien hat in diesem Jahr bisher auch nur unentschieden gespielt und letztes Jahr im Dezember gegen Mexiko verloren. Und gegen die USA haben wir 3 von 4 Spielen unentschieden gestaltet.

    Wer also ist nach deinem Ermessens eine internationale Spitzenmannschaft? Oder sind deine Maßstäbe so hoch, dass es diese Mannschaft überhaupt nicht gibt?

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Und zu Tanaka muß man eigentlich auch nicht viel schreiben!!! Ihr Foul an Simon war wohl selten dumm!!!

    Kleine Korrektur: Tanaka hat den ersten Foulelfmeter verursacht (der nach deiner Darstellung eigentlich keiner war); den zweiten verursachte die Nr.15 (laut DFB-TV Utsugi, m.E. aber Maruyama).

    Die Leistung von Tanaka war tatsächlich eine mittlere ‚Katastrophe‘, nicht nur wegen des unnötigen Fouls an Keßler. Sie leistete sich auch etliche ‚haarsträubende‘ Stellungs- und Abspielfehler. Für den FFC Frankfurt hat sie sich zumindest als Außenverteidigerin nicht empfehlen können!

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  • wfm sagt:

    @Detlef
    „Und zu Tanaka muß man eigentlich auch nicht viel schreiben!!!
    Ihr Foul an Simon war wohl selten dumm!!!“

    Hier hättest Du dich besser an Deine eigenen Worte gehalten, denn Tanaka war bereits in der 74 Min. ausgewechselt worden.

    Übrigens habe ich herausgefunden, warum Du immer so schreibst. Hier ein Bild Deiner Tastatur:
    https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ6Fz9DvR5fwO7_ohFqEXK4ko1xYA4ROQNTsILI7-MKSZlsaun9

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Ein Spitzenteam ist genau dann auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit angelangt, wenn es um Titel und Pokale geht!!! 😉
    Vorher ist testen und probieren angesagt!!!

    Insofern hast Du zwar Recht, daß Japan ein Spitzenteam ist, wir haben sie halt in einem schwachen Moment erwischt!!! 😉

    @FFFan und wfm,
    Stimmt,Tanaka war da schon ausgewechselt!!! 😉

    Herr Schmelzer hat es auch richtig erkannt, es war Karina Maruyama, die Simon einfach umgerannt hat!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Dann aber weiß ich nicht, wieso du hier solche Kritik übst. Denn schließlich ist bei Deutschland bisher auch alles testen.
    Zudem stehen die deutschen Teams in dem Ruf, Turnierteams zu sein, und wenn ich mir Spielerinnen wie Maier, Cramer oder auch die hier hochgerühmte Däbritz ansehe (habe das Spiel leider immer noch nicht gefunden), habe ich den Eindruck, dass diese Spielerin der Anfang einer großen neuen Generation sein werden.

    Wenn Däbritz wirklich die Qualität mitbringt, die hier manch einer bei ihr gesehen hat, haben wir im zentralen Mittelfeld ein definitives Luxusproblem. Denn mit Marozsan, Keßler, Goeßling und Däbritz hätten wir dann alleine unter den gesunden Spielerinnen vier, die eigentlich gesetzt sein müssten. Dazu kommen dann noch Spielerinnen wie zum Beispiel Odebrecht oder Magull, die im nächsten Jahr dann auch ihre Ansprüche (wieder) anmelden werden. Genauso wie Simic bei Potsdam.

    Silvia Neid befindet sich momentan eigentlich in der Lage, es eigentlich – egal wie sie es macht – nur richtig machen zu können, da ihr die Vereine derart gut zuarbeiten. Das vergeigen zu können, wäre nun wirklich eine Kunst für sich!

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  • Mosan sagt:

    Insgesamt haben die Vorbereitungsspiele Lust und Hoffnung auf mehr gemacht. Sowohl als Mannschaftsverbund, wie auch individuell haben mich die meisten Youngster positiv überrascht.

    Ich fand es bedauerlich, dass Wensing einige Fehler unterlaufen sind. Hatte den Eindruck, dass Neid mit ihrem Einsatz in der Startelf bei der Euro geliebäugelt hatte. So wirds wohl eher das erfahrene Duo werden. Angesichts der Tatsache, dass auf den Aussenbahnen wohl zwei junge Nationalspielerinnen antreten werden und sich wie bei Hanebeck die Nervosität deutlich spürbar im Spiel zeigt, ist das wohl nicht die schlechteste Wahl. Ausnahmsweise hat mir Bartusiak gefallen! Der Ringereinsatz war sicher übertrieben. Für ihre Verhältnisse war der Rest in Punkto Zweikampf und Paßspiel erfreulich souverän. Es schien nur dummerweise als hätte Sie das „unsichtbare Armband für Fettnäpfchen“ an Wensing weitergereicht. ><

    Die Doppelsechs macht richtig Freude. Kessler war diesmal aktiver (frischer?) und gehörte zu den Spielerinnen, die ihr Paßspiel dem tückischen Geläuf entsprechend zu justieren wussten. Als kleinen Schönheitsmakel empfand ich bei Gößling, dass sie bisweilen den Ball zu lange durch die Gegend trug. War gegen die Japanerinnen nicht so tragisch (zumal bei dem nassen Rasen), aber bei Gegnern, die hinten mauern, brauchts ein zügigeres Aufbauspiel. Insbesondere wenn freier Raum und Mitspielerinnen vorhanden sind.

    Vorne war es schön zu sehen, dass Lotzen sich ein bischen mehr zutraute. Ähnliches gilt für Leupolz und Däbritz, die erfreulich unbekümmert auftrat. Anja Mittag wirkte zwar stets bemüht, leider auch ein wenig als der Fremdkörper im Offensivspiel. Ich halte sie als erfahrene Akteurin bei diesem Turnier für essentiel – und ebenfalls richtig sie hinter den Spitzen spielen zu lassen – nur bei einigen Situationen erweckte es den Eindruck, als ob Lauf-/Passwege noch nicht synchron sind, sobald sie involviert war.

    Zu denJapanerinnen:

    – Aya ist immer noch die gefährlichste Spielerin bei ruhenden Bällen.
    – Ogimi zu klonen dürfte der erste Schritt zur Titelverteidigung für Japan sein. ;O
    – Zur Verteidigung wurde bereits alles gesagt. Wünschte den Nadeshiko eine Torhüterin mit mehr Körperlänge. Die Position ist gnadenlos bzgl. den körperlichen Anforderungen. Nichtzuletzt da man zwangsläufig auf die selben Tor(maße) wie die Herren spielt.

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Ich übe immer Kritik, wenn ich Mißstände sehe!!!
    Das wird ja meistens als negativ hingestellt, sogar als Natio-Hasser bin ich hier schon „enttarnt“ worden!!!
    Aber für mich ist Kritik grundsätzlich auch etwas Positives, da es den Entwicklungsprozeß weiter voranbringt, als würde man den Spielerinnen immer nur auf die Schulter klopfen, und ihnen ins Ohr säuseln, wie gut und wie toll sie doch alles gemacht haben!!!
    Lob ist natürlich auch wichtig, damit die Spielerinnen ihre Fortschritte auch bestätigt bekommen!!!
    Und Bestätigung ist ja schließlich das, was wir uns alle wünschen!!!

    Mosan schrieb;
    „Ich fand es bedauerlich, dass Wensing einige Fehler unterlaufen sind. Hatte den Eindruck, dass Neid mit ihrem Einsatz in der Startelf bei der Euro geliebäugelt hatte.“

    Ich bin mir sicher, daß Frau Bundesgöttin grundsätzlich mit Bartusiak und Krahn als IV fest rechnet!!!
    Lulle kam nur zum Einsatz, da Krahn an einer Muskelverhärtung litt, und man kein Risiko eingehen wollte!!!
    Die naheliegendste Variante mit JOSI testete sie erst in Hälfte Zwei, was auch immer sie gegen sie hat!!!
    JOSI war für mich der ideale Annike-Ersatz!!!
    Nach hinten stark (besser als Lulle) und nach vorn imitierte sie doch geradezu perfekt die Spielweise von Krahn!!!
    Das wird JOSI zwar etwas Anstrengung gekostet haben, aber sie war das perfekte Annike-Double!!!
    Genau das will Frau Bundesgöttin doch auch so sehen, oder nicht???
    Ansonsten würde sie doch nicht so inbrünstig an Annike festhalten!!!

    Mosan schrieb;
    „Ausnahmsweise hat mir Bartusiak gefallen! Der Ringereinsatz war sicher übertrieben. Für ihre Verhältnisse war der Rest in Punkto Zweikampf und Paßspiel erfreulich souverän.“

    Nungut, ihre „griechisch-römische Einlage“ war sicher eine offene Solidaritätsbekundung für !!!
    Auch ansonsten hing sie ja sprichwörtlich an YUKI wie eine Klette, nur das sie dazu ihre Arme und Hände immer wieder zu Hilfe nahm!!!
    Mit solchen „Rambo-Methoden“ kann sie aber nur bei skandinavischen- und englischen Schiedsrichterinnen (siehe Ihringova)
    durchkommen, denn eigentlich steht von solchen „Hilfsmitteln“ nichts im Regelwerk!!!
    Für mich ist sie damit extrem anfällig für eine Sperre, und damit in einem Turnier eigenlich unzumutbar!!!

    Mosan schrieb;
    „Ogimi zu klonen dürfte der erste Schritt zur Titelverteidigung für Japan sein. ;O“

    Naja, vielleicht sollte Sasaki es erst mal mit ihrer Schwester ASANO probieren???
    Der YUKI-Klon dürfte erst in ca 20 Jahren so weit sein, bis man sie einsetzen könnte!!!

    Mosan schrieb;
    „Wünschte den Nadeshiko eine Torhüterin mit mehr Körperlänge. Die Position ist gnadenlos bzgl. den körperlichen Anforderungen“

    Das ist schwierig in Asien!!!
    Um eine Torhüterin mit europäischem- oder amerikanischem Gardemaß zu finden, müßte man sich eine „backen“!!!
    Aber man könnte auch eine wie Kaihori nehmen (so denn unverletzt) die über ein besseres Stellungsspiel, bessere Reflexe, und eine größere Sprungkraft verfügt!!!
    Fukomoto bleibt für mich höchstens Nummer Zwei!!!

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  • Andreas sagt:

    Ich fand den Auftritt der Deutschen Mannschaft sehr ermutigend. Die teilweise sehr negativen Kritiken kann ich nicht recht nachvollziehen. Japan ist schließlich nicht Kasachstan. Was die IV angeht habe ich für mich nicht erwartet, dass ich Bartusiak und Krahn mal für erste Wahl für die Startelf halte. Wensing hat einige Böcke geschössen (wie im übrigen auch schon im Spiel gegen Kanada) und bekam auch in der zweiten Halbzeit als RV die Grenzen aufgezeigt. Bartusiak war gut und ich halte auch ihre Zweikampfhärte für angezeigt. Es naht ja schließlich die EM und kein Schönwettercup. Die Doppelsechs war nicht überragend aber ok, wobei Goeßling doch besser in Form zu sein scheint als Kessler. Vorne fand ich Celia mit Abstand die beste Spielerin. Auch wenn nicht jede Chance ein Treffer war. Sie ackert unheimlich viel und reißt viele Lücken in der gegnerischen Abwehr. Schön, dass ihr die zwei Dinger gelungen sind. Das sollte den richtigen Auftrieb für Schweden geben. Anja Mittag war zwar bemüht, hat aber die meisten Bälle eher beim Gegner untergebracht. Vielleicht fehlte ihr die Frische. Total unauffälig fand ich Lotzen. Ich denke, dass die EM für sie noch zu früh kommt, aber vielleicht platzt der Knoten ja noch. Gut, dass Bajramaj so langsam wieder in Fahrt kommt. Wir werden sie noch brauchen. Sie hatte in ihren 25 Minuten deutlich positivere Szenen als Lotzen davor. Natürlich dribbelt sie sich noch manchmal fest und natürlich fehlt teilweise noch die Übersicht, aber ich rechne fest bei der EM mit ihr. Spätestens wenn es in die KO-Runde geht, wird sie sich ihrer alten Stärke wieder angenähert haben. Klasse jedenfalls schon mal das Anspiel auf Celia, dass dann am Ende zum 3:2 geführt hat. Außerdem hat sie super nach hinten gearbeitet. Man merkt, dass sie wieder Bock hat auf Fußball.

    Alles in allem ein gelungener Auftritt, der uns bei den Konkurrenten Respekt verschafft haben sollte.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Eigentlich ein gutes Spiel unserer Natio. Natürlich wird sich im Laufe der Lehrgänge noch einiges verbessern. Kompliment an die junge Mannschaft, wo nmM Lira wie ein Fremdkörper wirkt. Ihre egoistische Spielweise passt nicht mehr in die junge Mannschaft. Was mich wundert, dass kaum Kritik wegen der schwachen Standards hier zu lesen ist.

    Was mußte sich M. Behringer nicht alles anhören, wie schwach sie Ecken und Freistöße schießt und man sollte unbedingt da mal Maro ranlassen und jetzt?… Es ist nicht besser geworden.:-(

    So wie es aussieht wurde M. Behringer aussortiert, aber ich bin davon überzeugt, dass man im Laufe des Turniers noch auf sie zurück greifen wird.

    Ansonsten sehe ich sehr positiv der EM-Endrunde entgegen!!

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  • noworever sagt:

    erlaube mir noch einen kleines kritikpünktchen zu erwähnen – nicht an dem team (finde, sie sind auf einem sehr guten weg!) – aber, an der kameraführung.

    fand es schon etwas nervig, den immer wiederkehrenden, laaaangaaaatmigen großeinstellungen silvia neids mit beizuwohnen … pikanterweise gerade immer dann, wenn das spiel voll im gange war.

    solcherart einstellungen wissen wohl nur echte liebhaber zu schätzen“!!!“ 😉

    (nichts gegen silvia neid, aber bitte … alles in maßen) 😉

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Alles hat seine Zeit! Kritik mag oft richtig sein, doch manchmal ist es auch einfach mal angebracht, sich mit seiner Kritik zurückzuhalten und einfach das Spiel zu genießen. Denn dafür ist es ja schließlich da, um als Fan diese hohe Kunst, diese Spielfreude genießen zu dürfen 🙂

    Und solange es mit dieser Mannschaft offensichtlich in die richtige Richtung geht, und du junge, frische Spieler hast, die aufstreben, über ein großes Potential und einen starken Ehrgeiz verfügen, kann man doch nicht meckern. Alles andere ist zwar verbesserungsfähig, doch braucht eine lange Zeit der Entwicklung.

    Wenn du Spielerinnen wie Leo Maier, Jenny Cramer, Melanie Leupolz oder Lena Goeßling (wahrscheinlich auf Sara Däbritz) siehst, was für einen tollen Fußball diese Mädels in ihren jungen Jahren schon spielen, dann ist das doch einfach nur zum Dahinschmelzen. Bei vielen Aktionen sitzt man vor dem Bildschirm, ob offensiv oder defensiv, klatscht in die Hände und sagt sich: Genau so, Mädel, genau so sollst du spielen. Wäre ich dein Trainer, ich würde genau diese Situationen von dir sehen wollen!

    Und mehr kann man doch nicht verlangen!

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