VfL Wolfsburg verpflichtet Peggy Kuznik

Von am 25. Juni 2013 – 10.21 Uhr 58 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat eine weitere Spielerin für die neue Bundesligasaison 2013/2014 verpflichtet. Vom SC 07 Bad Neuenahr wechselt Abwehrspielerin Peggy Kuznik zu den Wölfinnen.

Die 26-Jährige kommt ablösefrei, bei den Grün-Weißen erhält sie einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2015.

Lücke in der Defensive geschlossen
„Wir freuen uns sehr, dass sich Peggy für uns entschieden hat. Sie ist eine robuste und kopfballstarke Innenverteidigerin, die nicht nur in der Bundesliga, sondern auch international über reichlich Erfahrung verfügt. Sie wird uns mit Sicherheit weiterhelfen können“, so Ralf Kellermann, Cheftrainer und Sportlicher Leiter. „Damit schließen wir eine Lücke im Defensivbereich, die uns durch die Abgänge von Rebecca Smith sowie auch Navina Omilade-Keller entstanden ist.“

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Peggy Kuznik

Peggy Kuznik (li.) im Duell mit Genoveva Anonma © Framba-Fotos.de

Kuznik: „Tolle Herausforderung“
Kuznik erklärt: „Es ist großartig, dass es geklappt hat. Dieser Wechsel ist für mich eine tolle Herausforderung. Der VfL Wolfsburg hat eine Mannschaft, in der die Mischung einfach passt. Sonst wäre der gewaltige Erfolg des letzten Jahres nicht möglich gewesen. Mein persönliches Ziel ist es, noch einmal anzugreifen und mich in einer Top-Mannschaft zu beweisen. Vor allem aber möchte ich mit der Mannschaft Erfolg haben und gern natürlich den einen oder anderen Titel gewinnen.“

Frühere Erfolge
Mit dem 1. FFC Turbine Potsdam holte Kuznik zweimal die Deutsche Meisterschaft, dreimal den DFB-Pokal und gewann 2005 auch den UEFA Women’s Cup. Insgesamt kam die U19-Weltmeisterin von 2004 in sechs Spielzeiten für Potsdam sowie vier Saisons beim SC 07 Bad Neuenahr, wohin sie 2009 wechselte, auf 152 Bundesliga-Partien (15 Tore).

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

58 Kommentare »

  • Dirk sagt:

    ??? muss man nicht verstehen…

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  • DAWIDenko sagt:

    Auf jeden Fall eine weitere gute Verstärkung auch im HInblick auf die Breite des Kaders.
    Auffallend dabei, dass sie auch eine Weggefährtin anderer Leistungsträgerinnen aus gemeinsamen erfolgreichen Turbine-Tagen ist.

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  • FF-Talent sagt:

    Nach den Meldungen der letzten Tage: Überraschung. Es gibt also tatsächlich noch andere Akteure außer Cloppenburg auf dem Transfermarkt. 😀

    Der „Ausverkauf“ (beim Verkaufen kriegt man ja wenigstens Geld als Gegenleistung) in Neuenanhr erreicht langsam seinen Zenit. Heute Nachmittag geht ja dann auch in Duisburg das Transferfenster ganz weit auf. Das topt dann (leider) nochmal die damals schon extreme Transfermarkt-Dynamik nach dem HSV-Rückzug.

    PS: Glückwunsch (was für ein zweifelhaftes „Glück“!) nach Gütersloh, dass sie nicht erst am 30. um 24 Uhr, sondern schon eine Woche vorher Klassenerhalt feiern dürfen.

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  • speedy75 sagt:

    Solche Wechsel wird es wohl noch den ein oder anderen geben wenn wirklich beide Vereine (Neuenahr und Duisburg) in Liga 2 oder tiefer wieder neubeginnen.

    Wolfsburg schliesst durch diesen Transfer eine Lücke im Kader und verstärkt diesen gleichzeit noch in der Breite.

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  • grammofon sagt:

    Dafür, das sie gerade das Tripel gewonnen haben, ist Wolfsburg auf dem Transfermarkt doch sehr aktiv. Aber hier scheint es wohl tatsächlich noch eine Lücke gegeben zu haben. Und Breite kann auch nicht schaden, bei den vielen Verletzungen zum Schluss der Saison.

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  • Heidelore Tschurtschenthaler sagt:

    BV Cloppenburg verpflichtet Kea Eckermann SV Werder Bremen.
    Dies zur Info.
    Siehe BVC Home-Page

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  • Sheldon sagt:

    Schade, dass sie sich freiwillig auf die Bank setzt. Auf welcher Position soll sie denn spielen? Bzw. hat Wolfsburg mit Wensing, Faißt, Henning, Hartmann, Goeßling, Vetterlein und Bunte nicht schon deutlich genug Defensivspielerinnen? Und dann hat man ja auch noch Tietge und Tetzlaff.

    Das heißt, man hat nun 10 Abwehrspielerinnen für 4 Positionen. Wirklich, ich sehe da eine riesige Lücke, die geschlossen wurde. Soviel mit dem: Wir wollen die Jugendarbeit in Wolfsburg stärken…

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  • Detlef sagt:

    grammofon schrieb;
    „Aber hier scheint es wohl tatsächlich noch eine Lücke gegeben zu haben.“

    Rebecca Smith hat mW die Wölfinnen verlassen, und damit fehlte WOB eine starke IV!!!
    PEGGY hat in der Kurstadt ausgezeichnete Arbeit verrichtet, und ich freue mich für meine Landsfrau, daß sie nächste Saison auch wieder international spielen wird!!!

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  • Silberlocke sagt:

    @ Sheldon

    Die Löwen- /Turbinen-/ Ostwestfälische-/ Schweizer-/ und so weiter Jugendarbeit trägt Früchte. Allerdings steht der Baum in Wolfsburg. Da fällt mir doch der Bibelspruch ein: Sie säen nicht, sie ernten nicht und der liebe Gott ernährt sie doch.
    Außerdem muß die 2. Mannschaft in WOB ja aufgerüstet werden, die sollen ja schließlich auch oben mitspielen.

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  • Neutral77 sagt:

    Boah Sheldon du gehst langsam gar nicht mehr, mit deinem : Ich male mir die Welt wie sie mir gefällt oder heute Hüh und morgen Hott !!!

    1. haben mit Rebecca Smith und Navina Omilade (die auch auf der IV gespielt hat) 2 Spielerinnen den VFL verlassen und nun wurde 1!! Spielerin für diese Position geholt !!

    2. seit wann spielen Tetzlaff, Tiedge und Bunte auf der IV (den um die Position geht es bei P.Kuznik) ? Wensing und Faißt können es spielen, haben es aber letzte Saison bei WOB nicht einmal gespielt !!

    3. gerade du warst doch der Meckerer Nr. 1 weil Wob in der letzten Saison nicht genug rotiert hat. Nun hat man eine starke Spielerin dazu geholt und somit 5 Spielerinnen für 2 Positionen in 3 Wettbewerben und nun ist es dem Herrn auch wieder nicht recht !!

    Hör endlich auf mit deinem Gezetere und und Schlechtreden des VFL und suche dir eine andere Spielwiese bzw. einen anderen Verein !!

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  • Sheldon sagt:

    @Neutral: 1. Ich schreibe mir das, was mir passt und was ich für angebracht halte. […]

    2. Bei Wolfsburg können Henning, Goeßling, Hartmann, Wensing und Laura Vetterlein Innenverteidigung spielen. Das dürfte mal locker reichen für 3 Wettbewerbe. Bayern hat mit 3 Innenverteidigern das Triple geholt (bzw. 4, aber Badstuber fiel die gesamte Saison aus).

    3. Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass deswegen mehr rotiert wird. Vielleicht kommen in der 1. Pokalrunde mal ein paar andere Spielerinnen zum Einsatz, doch Kuznik wird genauso in die Zweite verschoben wie es Jäger, Chandraratne, Smith und Omilade ergangen ist. Die Abgänge von Smith und Omilade als Grund anzuführen, hält dem überhaupt nicht stand, denn keine von beiden lief in der vergangenen Saison ein einziges Mal als Innenverteidigerin auf, Smith stand nicht einmal bei einem Spiel im Kader von Wolfsburg.

    @Silberlocke: Ich denke eher, dass Wolfsburg bald dem Baum gleichen wird, der abgeschlagen wird, weil er keine oder nur noch verdorbene Früchte bringen wird!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Detlef sagt:

    @Neutral77,
    Der Einwurf von Sheldon ist nicht so ganz von der Hand zu weisen!!!
    Allerdings setzt er vorraus, daß PEGGY schlechter ist als Hartmann, HENNING oder Goeßling, was sich erst zeigen muß!!!
    Johanna Tietge hat in Potsdam in der IV gespielt, und sah dabei gar nicht schlecht aus!!!

    @Sheldon,
    PEGGY kann auch andere Positionen besetzen, was sie in der Kurstadt, aber auch früher sowohl in Leipzig, und bereits bei TURBINE schon getan hat!!!
    So kann sie problemlos sowohl die defensive Sechs (bevorzugt), als auch die offensive Sechs (notfalls) spielen, und ist sowohl als gute Kopfball-, wie auch als gute Freistoßschützin einsetzbar!!!

    Mit Lulle, Faißt, Bunte, Vetterlein und Tetzlaff dürfte PEGGY nur wenig Schnittmenge haben!!!
    Tietge wird noch mindestens ein bis zwei Jahre brauchen, um sich in Liga Eins einen Stammplatz zu sichern!!!

    Glaubst Du im Ernst, daß PEGGY schlechter ist als Hartmann, Goeßling oder JOSI???
    Sie ist für mich nachwievor eine der besten Abwehrspielerinnen der Buli, daß hat sich seit ihrem Weggang aus Potsdam überhaupt nicht geändert!!!
    Im Gegenteil, sie ist heute noch ruhiger und abgezockter als damals, als sie Weltklassestürmerinnen wie Prinz und Grings reihenweise zum „Wahnsinn“ trieb!!! 🙂
    Und denke bitte daran, wo PEGGY ihr Handwerk gelernt hat!!! 😉

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  • flaneur sagt:

    oberflächliche kenntnis des vfl wolfsburg + viel verbitterung/neid = sheldons kommentare. als ich anfing hier zu lesen fand ich ihn noch amüsant, jetzt aber ist es nur noch anstrengend seine beiträge nach inhalt abzusuchen. es ist einfach zuviel wertender müll obendrauf. schade eigentlich. denn leidenschaft kann man ihm wirklich nicht absprechen.

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Die anderen Positionen sehen bei Wolfsburg nicht gerade dünner besetzt aus. Auf der Doppelsechs hat man mit Goeßling, Odebrecht, Keßler und Wagner 3 Nationalspielerinnen und eine mit dem Potential dazu.

    Dass sie noch die Qualität wie damals hat, muss sie erst noch einmal beweisen. Dennoch: Kellermann hat angedeutet, knallhart nach N11-Nominierung aufzustellen (siehe Schult) und da wird Kuznik wohl keine Chance haben.

    @flaneur: Ich weiß das, was der VfL Wolfsburg in der Öffentlichkeit präsentiert, also genau das, was der normale Fan zu Gesicht präsentiert. Und dort ist es eine Mannschaft, die sich jedes Jahr 6-8 neue Spielerinnen zulegt und so seinen Kader künstlich aufbläht. Die Hälfte der Spielerinnen wird in die zweite Mannschaft abgeschoben, weil in der 1. Elf sowieso nur N11-Spielerinnen eingesetzt werden, und zwar immer dieselben.
    Dabei aber will er immer schön im Hintergrund bleiben, und sich immer mit einem Lächeln präsentieren, statt die Rolle des Branchenführers auch in den Medien zu übernehmen. Mit einem aalglatten Trainer, der kein Wort zuviel sagt, und Spielerinnen, die allesamt in Interviews ihre zuschauerfreundlichen Sätzchen aufsagen, die der Zuschauer zu allen Zeiten und immer schon hören wollte, die genauso wie die N11-Trainerin keinerlei Profil besitzen.

    Nein, mit diesem Verein will ich gar nichts zu tun haben, […] Die Frauen fahren exakt den gleichen Kurs wie die Männer vor 4, 5 Jahren, und wo das endet, weiß man ja schon.

    Wer soll noch alles in diesem Jahr verpflichtet werden? Mit Schult, Maritz, Damnjanovic, Oparanozie und Kuznik hat man allein schon 5 Spielerinnen verpflichtet – und das, bevor die EM überhaupt begonnen hat. Jetzt hat man schon 25 Spielerinnen für die neue Saison, und da sind die angeblich „vielen jungen Talente“ aus der eigenen Jugend noch gar nicht mitgerechnet. Wie wird der Kader aussehen? Werden wir einen 30 Spielerinnen-Kader sehen?

    Man sollte bedenken: Für die CL darf man nur 25 Spielerinnen als spielberechtigt nominieren. Und auch nur die 25 Spielerinnen dürfen sich CL-Sieger nennen. Das könnte noch ganz böses Blut dort geben!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Linda sagt:

    Shelden, wie wichtig nimmst du dich eigentlich. Schön, dass du mit dem Verein nichts zu tun haben willst, der Verein will es ja auch nicht mit dir…Aber dass es die Leser von womensoccer anstrengt, deine Beiträge zu lesen, wundert wohl keinen. Mich regen sie ja auch auf. Bei dir steht zu aller erst immer die Meinung und an zweiter Stelle kommt die Begründung. Du lagst schon so oft falsch, ich kanns gar nicht alles aufzählen, weil es immer wieder in Vergessenheit gerät. Dass du jetzt beim VfL alles aufgesetzt findest, zeigt, dass du einfach keine Ahnung hast, was hier in letzter Zeit abging. Das waren echte Emotionen, das kann man gar nicht infrage stellen, außer man ist Sheldon und es geht darum etwas schlechtes für den VfL zu schreiben.

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  • flaneur sagt:

    sheldon, bei deiner kritik denkst du in der regel zu kurz. was jetzt alles an kader-entscheidungen in WOB von kellermann getätigt werden, mögen im hier und jetzt in der tat wenig sinn ergeben. ein trainer denkt aber langfristig. er hat eine vorstellung von der mannschaft nicht nur wie sie in die neue saison geht, sondern wie sie möglicherweise in 2, 3 oder gar 5 jahren aussehen sollte.

    in dieser vorstellung sind einige spielerinnen nicht mehr da, da ihre verträge nicht verlängert werden oder man ihnen direkt sagt, dass man mit ihnen nicht mehr plant. da kellermann der verantwortliche ist, wird er diese vorstellung viel konkreter haben. und danach orientiert er sich bei seinem verhalten auf dem transfer-markt. nicht einfach nur und ausschliesslich nach der neuen saison.

    solange du bei kellermann nicht unterm bett schläfst, hast du nur die status quo information. vor diesem hintergrund ist deine kritik vielfach berechtigt.

    sie ist aber bloße intellektuelle spielerei und wird gegenstandlos, wenn du bedenkst, dass eine mannschaft im kopf eines trainer eben auch in die zukunft hinein aufgestellt wird in form einer vision. du bewertest sein handeln aber nur vor dem hintergrund des hier und jetzt, was in vielen fällen sinnlos ist (nicht in allen).

    auf diese weise wirken deine beiträge fast nur so, als ob du nachrichten zum thema WOB als anlass nimmst, den verein als ganzes zu diffamieren. egal ob sie was bauen oder eine spielerin verpflichten oder ein sack reis dort umfällt.

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  • O. Christ sagt:

    Sheldon schrieb: „Und dort ist es eine Mannschaft, die sich jedes Jahr 6-8 neue Spielerinnen zulegt und so seinen (sic!) Kader künstlich aufbläht.“

    In wie vielen Saisons hat der VfL das getan und wie war jeweils das Saldo von Zu- und Abgängen im Vergleich zu den Konkurrenzteams?
    Hatte der VfL trotz des Tanzens auf drei Hochzeiten in dieser Saison einen größeren Kader als vergleichbare Top-Teams?

    Die Antworten auf diese Fragen wirst du wohl schuldig bleiben, um deine seltsame Behauptung nicht selbst zu widerlegen.

    Abgesehen davon, dass es für plötzlich von Arbeitslosigkeit bedrohte Spielerinnen (derzeit bei Neuenahr, vergangenen Saison beim HSV)ein Segen sein kann, wenn ein Top-Verein sie kurzfristig aufnimmt.

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  • SC07FanatikerXXL sagt:

    Dass der VfL mit seiner „Vorgeschichte“ ein absolut verachtungswürdiges Konstrukt ist, darüber brauchen wir nicht zu reden. Wer einfach schönen Fußball sehen will und ansonsten kein Interesse an Dingen, die abseits des Platzes passieren oder passiert sind, hat, der findet sowas natürlich toll, keine Frage. Es ist auch jeder Spielerin vergönnt, beim aktuell besten „Verein“ zu spielen, schließlich kann der VfL mit Dingen dienen, mit denen kein anderer deutscher Frauenfußballclub dienen kann.

    Zum Thema: Es ist verständlich, dass die beste Innenverteidigerin der Liga beim besten Verein spielen möchte.
    Ich habe woanders zwar schon gesagt, dass ich sie lieber woanders gesehen hätte bzw. sie für meine Begriffe zu anderen Vereinen besser gepasst hätte von ihrer Spielweise her gesehen. Dennoch wird es keine falsche Entscheidung Peggys sein. Sie wird mit WOB noch Titel holen, was sie sich aufgrund dessen, was sie in Neuenahr geleistet hat, mehr als verdient hat.

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  • Meta sagt:

    @Sheldon:

    Sag mal, bist Du eigentlich ein Troll oder einfach nur aufs schlechtmachen aus??? Wenn man sich Deine Beiträge durchließt, bekomm ich eher den Eindruck, du provozierst einfach nur um sich dann darüber zu freuen, dass sich andere über dich aufregen. Oder bist Du einfach nur ein kleines Kind, dass im Mittelpunkt stehen will????

    Nach dem CL-Finale hast du dich tierisch darüber aufgeregt, dass der VfL Spielerinnen gesund gespritzthat hat oder angeschlagene Spielerinnen eingesetzt hat! Und jetzt macht der VfL etwas dagegen und seiner Hoheit ist es auch nicht Recht.

    Der VfL investiert Geld ins Frauenteam – na sowas!!!!! GANZ SCHLIMM!!!!! Wie können die nur!!!! Die machen doch nur Verlust damit!!!!!

    Bayern, Bayer und Freiburg stecken KEIN (oder nicht so viel) Geld in Ihre Frauenteams – GANZ SCHLIMM!!!! Wie können die nur!!!! Die haben doch das Geld und würden die Mehrbelastung nicht mal merken!!!!!

    Mein Gott, dass geht mir sowas von auf den Sack!!!!!!

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  • Zaunreiter sagt:

    1. Sheldon erinnert mich an einen Troll mit drei Buchstaben aus dem Nachbarforum der dort aber zeitweise gesperrt wurde und mit dem ich mich mal auf der Tribüne am Brentanobad unterhielt. Nein, das stimmt so nicht, denn in Wahrheit hielt er einen Monolog, war Wolfsburg-affin und hätte da gern einen Job bekommen.

    2. Sehe ich das genauso wie Meta!

    3. Mir ist die Vorgeschichte des „VfL“ egal. SC07FanatikerXXL, was haben die Spielerinnen mit den Autowerken der Nazis gemein? Nichts!

    4. Ich sehe das so wie mein Vereinsfreund mit der besten Innenverteidigerin der Liga, die wohl so wie Längert oder Islacker daheim zu bleiben hat, damit die Herrin der Kalteiche jeden Morgen nicht noch voller Gram in den Spiegel schauen muss.

    5. Wünsche ich Peggy an der Aller viel Erfolg, Durchsetzungsvermögen und weitere Titel!

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  • Sheldon sagt:

    […]

    Bayern und Freiburg stecken kaum Geld in den Frauenfußball, doch wozu sollten sie? In 2-3 Jahren stehen beide vor Wolfsburg, weil sie einfach ein viel besseres Konzept haben. Und das ganz ohne Geld. Vielleicht bei Bayern schon im nächsten Jahr. Ich würde darauf wetten, dass Bayern bereits im nächsten Jahr in der Tabelle vor Wolfsburg stehen wird, denn sie haben sich wenig, aber doch sehr, sehr effektiv verstärkt. Bei der Rotation Maier-Hanebeck-Simic haben sie in jedem Fall am besten abgeschnitten.

    @O.Christ: Seit 2006 gab es keine Saison mehr, in der man weniger als 5 Spielerinnen von außerhalb verpflichtet hat. Dabei waren die Wanderungsbewegungen sehr eindeutig:

    2006/07: 8 Zugänge, davon 5 aus Potsdam
    2007/08: 7 Zugänge, davon 2 aus Potsdam, 2 aus Hamburg (Anna Blässe mit Ablöse)
    2008/09: 8 Zugänge, davon 1 aus Potsdam, 1 aus Gütersloh, 1 aus Hamburg und 1 aus Sindelfingen
    2009/10: 5 Zugänge, davon 1 aus Freiburg, 1 aus Frankfurt, 1 aus Saarbrücken
    2010/11: 6 Zugänge, davon 1 aus Frankfurt, 1 aus Freiburg
    2011/12: 7 Zugänge, davon 2 aus Potsdam, 1 aus Bad Neuenahr, 1 aus Frankfurt, 1 aus Saarbrücken
    2012/13: 6 Zugänge, davon 1 aus Potsdam, 2 aus Duisburg, 1 aus Hamburg, 2 aus Gütersloh
    2013/14: 5 Zugänge, davon 2 aus Bad Neuenahr

    Durchschnitt: 6,5 Spielerinnen pro Saison (und diese Transferperiode ist noch längst nicht abgeschlossen)

    Darunter ist allein eine komplette erste Elf direkt aus Potsdam: Ullrich – Pezzato, Carlson, Henning, Paula, Marxkord – Höfler, Odebrecht, Omilade – Keßler – Christiane (weitere Spielerinnen wie Kuznik oder Pohlers haben ebenfalls sehr lange bei Potsdam gespielt).

    Zum Saldo:
    2006/07 5 Zugänge mehr als Abgänge (+5)
    2007/08 +/- 0
    2008/09 5 Zugänge mehr als Abgänge (+5)
    2009/10 3 Zugänge mehr als Abgänge (+3)
    2010/11 2 Zugänge mehr als Abgänge (+2)
    2011/12 1 Abgang mehr als Zugang (-1)
    2012/13 2 Zugänge mehr als Abgänge (+2)
    2013/14 bisher 1 Zugang mehr als Abgang (+1)

    Insgesamt hat man in den letzten 8 Jahren also 17 Spielerinnen mehr verpflichtet als abgegeben. Im Vergleich dazu hat Potsdam beispielsweise ein Saldo von -8, also 8 Spielerinnen mehr abgegeben als verpflichtet. Dasselbe gilt übrigens auch für die Bayern. Und selbst Frankfurt hat eine Bilanz von -2, was das betrifft, und ist damit weit von Wolfsburg entfernt.

    Was erstaunlich ist, ist, dass Wolfsburg trotz dieser Kaufsucht einen kleineren Kader als beispielsweise Potsdam hatte, und nach Bad Neuenahr nur den 3.-größsten Kader der Liga hatte. Das liegt vor allem aber daran, dass Potsdam dieses Saldo immer wieder verstand, mit Spielerinnen aus der eigenen Jugend aufzufüllen. 20 Spielerinnen haben in diesen letzten 8 Jahren zumindest vorübergehend den Sprung aus der U17 oder der zweiten in die erste Mannschaft geschafft, bei Wolfsburg waren das gerade einmal 4 Spielerinnen, die es in dieser Richtung geschafft haben, während eine ganze Reihe Spielerinnen in die zweite Mannschaft zurückgestuft wurden.

    Doch auch hier haben sie Potsdam mittlerweile zum jetzigen Zeitpunkt eingeholt, beide haben eine Kaderstärke von 25 (rechnet man alle bis jetzt feststehenden Transfers dazu).

    […]

    Und gerade, wenn man sich anschaut, wieviele Spielerinnen den Verein sofort wieder verlassen oder zurückgestuft werden, muss man sich fragen, ob @flaneur hier Kellermann wirklich so gut kennt wie er denkt.

    Und noch eines: @SC07: Caro Simon galt auch mal als eines der besten AV-Talente der Liga, war bei der U20 dort sogar Stammspielerin, bevor sie vollkommen unverständlicherweise gegenüber Annabel Jäger ausgebootet wurde.
    Selbst wenn Peggy Kuznik deines Erachtens die beste Innenverteidigerin der Liga ist, in Wolfsburg wird sie so ziemlich gar nicht spielen, weil dort Goeßling und Henning in der Innenverteidigung spielen, weil Odebrecht und Keßler im Zentralen Mittelfeld spielen. Punkt! Da wird Kellermann auch nicht mit sich reden lassen.
    Ebenso verhält es sich ja schließlich bei Vetterlein, die mit Längert im letzten Jahr die beste Torhüterin war, nun aber zum Bankdrücker wird, weil Schult den N11-Bonus mitbringt…

    @Linda: Ich stelle gar nicht infrage, dass die Emotionen letztes Jahr zumindest bei den Fans echt waren. Vielleicht auch bei den Spielerinnen. Genauso echt wie die Emotionen 2009 bei Grafite und Co. Hat sie aber dennoch nicht daran gehindert, das nächstbeste Angebot zu nehmen und den Verein wieder zu verlassen. Wenn du Erfolg hast, sind das immer Emotionen, aber nicht unbedingt Emotionen der Ehre oder der Identifikation mit dem Verein, sondern materielle Emotionen: Siegprämie, bessere Vertragsaussichten oder auch einfach nur den Eintrag „Champions League-Siegerin“ bei Wikipedia.
    Ich bin mir sicher, dass es in Wolfsburg nicht einmal 2 Spielerinnen gibt, die diese Emotionen, die sie damals gezeigt haben, nicht genauso gut bei jedem anderen Verein gezeigt hätten und die Farbe des Trikots für sie überhaupt eine Bedeutung spielt.

    Das waren keine Emotionen wie Ailton, als er sein letztes Spiel für Werder machte, der heulte wie ein Schlosshund, weil er wusste, was für einen riesigen Fehler er gemacht hat. Diese Emotionen wirst du bei keiner Spielerinnen bei ihrem Abschied sehen!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Linda sagt:

    „Dass der VfL mit seiner “Vorgeschichte” ein absolut verachtungswürdiges Konstrukt ist, darüber brauchen wir nicht zu reden.“

    Jaaa genau, endlich mal wieder eine richtig tolle Diskussionsgrundlage von SC07FanatikerXXL. In was für einer Welt lebt ihr eigentlich? Zumindest in keiner, in der daran gearbeitet werden soll, dass Frauen professionellere und bessere Konditionen bekommen sollen, um vielleicht irgendwann mal hauptberuflich spielen zu können, wenn sie das Talent dafür mitbringen. Die VfL-Mädels bekommen in Wolfsburg das Trainingsumfeld, das sie verdient haben. So toll der SC BN auch sein mag (für dich), die Zukunft des Frauenfußballs ist es zum Glück nicht, auch wenn ihr euch damit zufrieden geben würdet, weil man ja in BN so viel Tradition beherbergt. Vielleicht ist das Problem, dass ihr Männer seid und keinen Bezug zu den (subjektiven) Zuständen (der Spielerinnen) im höheren Frauenfußball habt, sodass es euch scheißegal ist und ihr lieber komische Männerfußballparolen raushaut. Sheldons Ailtonbeispiel ist auch lächerlich, man weiß halt, dass du Bremenfan bist, auch hier stand für dich erst die Aussage und dann hast du dir Beispiele so rausgesucht wie sie dir gefallen (mit extrem subjektiven Interpretationen). Ob du es glaubst oder nicht, ich habe wirklich null Lust über Ailton zu reden, sonst würde ich mich in Männerfußballforen anmelden. Ich weiß noch wie du das Topspiel Frankfurt-Potsdam schlecht geredet und mit irgendeiner CL-Partie der Männer verglichen hast und dann hast du davon geredet, warum eigentlich nur Männerfußball das einzig wahre ist und bla bla. Seither weiß ich, woran der Frauenfußball bei dir ist. Ich kenne etliche Spielerinnen der zweiten VfL-Mannschaft persönlich und bin mit ihnen befreundet (auch weil Wolfsburg quasi ein Dorf ist) und über die bin ich ganz gut drin, was so geredet wird und passiert, auch bekomme ich ab und zu nacherzählt, wie die Spielerinnen der ersten Mannschaft ticken… Was würde ich dafür geben, den Daumen runter für deine Beiträge wiederzubekommen!

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  • Neutral77 sagt:

    @ Sheldon = Du gehst überhaupt nicht mehr !!!!

    1. Wenn wir mal davon ausgehen das WOB vor 8 Jahren eine Kaderstärke von 18 – 20 Spielerinnen hatte und nun +17 dazu kommen, dann müßten sie ja jetzt irgenwo zwischen Mitte 30 bis 40 liegen (und nicht bei 25 !!!) !!! Deine Statistiken die du hier andauernd aufweist, sind für den ……

    2. Und überhaupt, wen interessiert es wieviel Spielerinnen eines Vereins Jahr für Jahr wohin wechseln (außer in dem Jahr, wo es passiert)??

    3. Dann zeig uns doch mal deinen Wettschein bzgl. Bayern. Wenn du auf all deine Thesen die du hier schon losgelassen hast, gewettet hättest, wärst du mittlerweile arm wie ein Kirchenmaus !!

    4. Deine ganzen Statistiken und Vergleiche mit dem Männerfußball interssieren hier auf dieser Seite keinen Menschen !!

    5. Warst du jemals bei einer Verabschiedung einer Wolfsburger Spielerin am letzten Spieltag dabei ?? Da wette ich alles drauf = NEIN !!
    Also hör auf, hier ewig deine ganzen (an den Haaren herbeigezogenen) Thesen aufzustellen, denn damit beleidigst und diffamierst du hier eine große Anzahl von Spielerinnen.

    6. @ Zaunreiter ich bin voll auf deiner Seite. Denn diese Person der „verbotenen“ Seite hat wirklich versucht einen Job beim VFL zu bekommen und ist vollständig abgeblitzt (genau wie beim FFC). Also zaählen wir eins und eins zusammen …..

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    So langsam geht Dir aber die Logik aus!!!

    Sheldon schrieb;
    “ Auf der Doppelsechs hat man mit Goeßling, Odebrecht, Keßler und Wagner 3 Nationalspielerinnen und eine mit dem Potential dazu.“

    Aber Goeßling spielt doch schon in der IV!!! 😉
    Und VIOLA ist momentan verletzt, und wer weiß denn heute schon, wie lange es dauert, bis sie wieder fit ist!!!
    Außerdem ist sie nicht mehr die Jüngste, und so langsam muß man sich auf ihren Rücktritt vorbereiten!!!
    Auch Wagner ist immer wieder durch Verletzungen zurückgefallen, und (WOB-Fans mögen mich berichtigen) sie hat seit ihrem Weggang aus Saarbrücken nie wieder annähernd diese Leistung gezeigt wie beim FCS!!!

    Sheldon schrieb;
    „Kellermann hat angedeutet, knallhart nach N11-Nominierung aufzustellen (siehe Schult) und da wird Kuznik wohl keine Chance haben.“

    WOB hat letzte Saison zum aller ersten Mal auf drei Hochzeiten getanzt!!!
    Am Saisonende krochen die Wölfinnen sichtbar auf dem Zahnfleisch!!!
    Glaubst Du im Ernst, daß Kellermann daraus nix gelernt hat???
    Ich bin mir absolut sicher, daß er diese Saison munter durchwechseln wird, denn den Kader hat er dazu inzwischen!!!

    Die vorzeitige Festlegung auf Schult als Nummer Eins war auch für mich ein Fehler, der sich noch rächen kann!!!
    Sollte Schult ihre Leistungen stabilisieren und den Druck aushalten können, dann hat Kellermann alles richtig gemacht!!!
    Doch wenn sie zum Sicherheitsrisiko in der Abwehr wird, dann dürfte sie auch ganz schnell wieder ins zweite Glied rücken, falls Vetterlein dann noch verfügbar ist!!!

    Mit PEGGY wird WOB noch viel flexibler werden!!!
    Wenn sie neben JOSI in der IV spielt, kann Lena auf die Doppelsechs gehen!!!
    Sollte VIOLA wieder zu alter Form auflaufen können, könnte KESSI so eine Art Spielmacherin geben, und Lena vor VIOLA auf die offensive Sechseposition wechseln!!!
    Nach ihren letzten Leistungen in der Natio, könnte Kellermann aber den Spieß auch umdrehen, und Lena als Spielmacherin einsetzen!!!

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  • Meta sagt:

    Man könnte wirklich meinen Sheldon hätte mal versucht nen Job beim VfL zu bekommen und hat ihn nicht bekommen 😀 😀

    Ach ja,Sheldon: Dann sag mir doch mal bitte, warum Bayern immer noch in Aschheim spielt??? In einem Ort, den man am Wochenende noch nicht mal mit den Öffentlichen erreichen kann? Und bei wie vielen Spielen die Herren Höneß, Rummenigge und Beckenbauer anwesend waren?

    @Markus: Weil Linda gerade so schön angesprochen hat – Kann man die „Gefällt mir Daumen“ nicht wieder einführen???

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  • Sheldon sagt:

    @Neutral:

    1. Natürlich habe ich bei meinen Statistiken nicht die Spielerinnen mitgerechnet, die seitdem für die „Topspielerinnen“ in die zweite Mannschaft abgeschoben wurden (da sie im gleichen Verein blieben). Das waren nämlich insgesamt mehr als ein Dutzend Spielerinnen, sodass die Zahl 25 wieder hinkommt.
    2. Natürlich ist es auch von Interesse, wer wohin wann wechselt. Immer! Gerade wenn man Vereinsstrukturen nach ihrer Güte beurteilt, ist das ein ganz wesentlicher Indikator. Insbesondere aber ist auch die Durchlässigkeit zwischen U-Mannschaften, II. Mannschaft und I. Mannschaft sehr, sehr relevant, denn daran erkennt man, ob der Verein als Ganzes funktioniert. Und dort sehe ich gerade in Bezug auf die Durchlässigkeit zur 1. Mannschaft Wolfsburg sehr, sehr schwach.
    3. Wenn ich wirklich auf alles gewettet hätte, wäre ich deutlich wohlhabender als heute. Denn es waren zum Beispiel auch solche Thesen dabei vor ein paar Jahren, dass Japan Deutschland im Viertelfinale hinauswirft (in einem Freundschaftstippspiel war ich von 40 Leuten der einzige, der überhaupt auf Japan getippt habe, 1:0 im übrigen). Ich hatte Japan auch Chancen auf den Titel ausgerechnet, hätte ich auch nur darauf gesetzt, hätte ich für alle anderen Wetten meinen Wetteinsatz rausgehabt, so hoch waren die Quoten damals. Ich frage mich nur, wieso du auf die Wette nicht eingehen willst??
    4. Ganz ehrlich: Will der FF wirklich professioneller werden, geht das nur nach dem Vorbild des MFs. Deswegen kann es gar keinen anderen Weg geben, als sich im Management, in der Vermarktung, aber auch in der Spielkultur an den Männern zu orientieren, sonst scheucht man sich selbst die Zuschauer aus dem Stadion, und – ohne Zuschauer, keine Einnahmen, keine Vermarktung, keine Finanzierung! Und alles geht den Bach runter!

    @Linda: Nur soviel zur Info: In der Meistersaison war mir Bremen noch recht unsympathisch. Erst danach, eigentlich mit genau dieser Situation bin ich echter Bremen-Fan geworden, weil man dort gesehen hat, was das für ein Zusammenhalt war.

    Wenn ich ganz ehrlich sein soll: Der Frauenfußball ist für mich ein wirklich ansehnlicher und interessanter Sport, an dem ich wirklich Interesse habe. Nur diejenigen, die ihn in dieser Bundesliga und außerhalb dessen verhunzen, kann ich nicht ab. […]

    @Zaunreiter: Ich wüsste nicht, dass ich mit irgendeiner Person schon jemals ein Gespräch im Brentanobad über den VfL Wolfsburg geführt hätte. Schon gar nicht mit einem Wolfsburg-Fan. Und wenn, dann sicherlich nicht so, wie du es darstellst.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Ja, ich denke, Kellermann hat nichts daraus gelernt. Meines Erachtens hat er sich schon zu oft gegen Lernen resistent gezeigt!

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  • Malsomalso sagt:

    @ LINDA:
    bezüglich den SC 07 möchte ich nur folgende Frage hier in den Raum stellen.
    Wer hat in den letzte beiden Länderspielen die 4 Tore für Deutschland geschossen? Lena, Celia, Celia, Leonie! (Alle drei haben ihr erstes A-Länderspiel gemacht als sie beim SC 07 Fußball gespielt haben.)
    Fällt dir was auf? Wahrscheinlich war es die unprofessionalität die solche Leistungen erst ermöglichte.

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  • Fritz W. sagt:

    Ich bin ja noch neu in diesem Forum und möchte deshalb niemandem zu nahe treten.

    Aber die Selbstzerfleischung und die Neiddiskussion hier ist wirklich schlimm.

    Als Freund des Frauenfussballs finde ich es POSITIV, das ein Sponsor wie Volkswagen zeigt (eigentlich von den Wolfsburger Frauen gezeigt bekommt), dass der relativ (zum Herrenfussball) geringe Einsatz durchaus sehr gute Erfolge und eine gute Medienpräsenz bringt.

    Dies wird hoffentlich andere Sponsoren veranlassen, über ein ähnliches Engagement nachzudenken. Die könnte letztlich allen Beteiligten, den Vereinen, den Spielerinnen, dem (laut vielen Forianern teuflichem) DFB und nicht zuletzt den Zuschauern zugute kommen.

    Denn meine Meinung ist, das nur Spielerinnen, die nicht nur nebenbei kicken, das Spiel der Frauen noch interessanter und besser machen können.

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  • Altwolf sagt:

    Es muß für einige hier ein furchtbares und frustrierendes Erleben (Sheldon u.SCo7F..XXL) sein,wie ein Verein bzw. sein Management insbes. jetzt im FF eigentlich Alles falsch macht, quasi „über Leichen geht“, keine Rücksicht auf die Persönlichkeit der Spielerinnen nimmt,kauft, was es nur zu kaufen gibt,ohne Rücksicht auf die anderen Vereine und deren doch so wichtigen Traditionen, sich einen „Dreck“ um den eigenen Nachwuchs kümmert und mit „unsäglichen Summen an Geldes“ alles zuschüttet was einmal ein hoffnungsvolles Pflänzchen werden wollte und statt endlich wieder abzusteigen auch noch Meister wird.Das ist schon bitter!
    Eigentlich dachte ich hier ein emotionales und engagiertes Diskussionsforum vorzufinden,doch statt dessen nehmen die vorurteilsgeschwängerten Pauschalplatitüden zu.Schade eigentlich.
    @Sheldon.Was reitet dich nur so gegen den VFL zu aggitieren und warum sind all deine Argumente gegen diesen Verein auf den von dir so euphorisch dargestellten und völlig unkritisch gesehenen FC Bayern angewandt, null und nichtig ?
    Es sollte gerade dir als sehr informierten FF-Anhänger – ich hoffe ich irre mich da nicht – klar sein, daß überwiegend durch Vereine mit einem starken wirtschaftlichen Hintergrund und der entsprechenden Medienwirksamkeit wie z.B.auch Volkswagen nicht nur in Deutschland es bisher noch in kleinem Umfang macht,das Interesse der TV-Anstalten wecken kann und nur dann auch das Überleben des FF in Deutschland auf hohem Niveau eine Chance hat.

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  • Maxemus sagt:

    @ Sheldon – „Wenn ich wirklich auf alles gewettet hätte, wäre ich deutlich wohlhabender als heute.“ Fällt mir nur eins ein: Kantersieg !

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  • Karl sagt:

    @sheldon: „4. Ganz ehrlich: Will der FF wirklich professioneller werden, geht das nur nach dem Vorbild des MFs. Deswegen kann es gar keinen anderen Weg geben, als sich im Management, in der Vermarktung, aber auch in der Spielkultur an den Männern zu orientieren, “
    Mal ganz ehrlich, es ist schon sehr abenteuerlich beim Maennerfussball von Spielkultur zu reden!!!

    @malsomalso: Mit deiner Frage hast du natuerlich voellig Recht. Wenn nach dem Abgang von Bad Neuenahr aus der Bundesliga nicht ein anderer Verein in diese Rolle schluepft koennte das Mittelfristig auch fuer die N11 problematisch werden.

    @fritz w.: Da hast du voellig Recht. Ich finde auch dass Wolfsburg im Gegensatz zu anderen Maennerbundesligaablegern einen guten Job macht.

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  • O. Christ sagt:

    Sheldon schrieb:
    „Natürlich habe ich bei meinen Statistiken nicht die Spielerinnen mitgerechnet, die seitdem für die “Topspielerinnen” in die zweite Mannschaft abgeschoben wurden (da sie im gleichen Verein blieben). Das waren nämlich insgesamt mehr als ein Dutzend Spielerinnen, sodass die Zahl 25 wieder hinkommt.“

    Damit ist deine These, der Kader sei „künstlich auf[ge]bläht“ worden, also hinfällig, da die Kadergröße der unmittelbaren Konkurrenz entspricht. In der Anfangsthese hast du von der „Mannschaft“ gesprochen, jetzt beziehst du dich auf einmal auf den „Verein“, um deine falsche These nachträglich wieder gerade zu biegen. Das erleben wir nicht zum ersten Mal bei dir. Versetzungen zwischen 1. und 2. Mannschaft gehören übrigens bei einer Reihe anderer Vereine genauso dazu, nicht zuletzt bei Turbine.

    Bei der Saldierung wäre der Vergleich mit ähnlichen Mannschaften interessant bzw. das quantitative/qualitative Ausgangsniveau. Die Saison 2006/07, als man gerade aufgestiegen war, eignet sich für einen Vergleich mit etablierten Bundesligisten natürlich nicht. Um dorthin zu kommen, wo die BL-Mannschaft des VfL Wolfsburg sich heute befindet, musste man selbstverständlich über Jahre den Kader kontinuierlich und graduell vestärken.

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  • wolle sagt:

    Ich bin die letzten Jahre zum bn-fan mutiert, weil man jungen talentierten Mädchen die Chance und Zeit gegeben hat, sich in der 1. Liga zu etablieren. Angefangen von schult, gössling, störzel, petzelberger, rolser, Maier, dohrsun, knaak uvm.
    Ich fand es spannend ihre Entwicklung zu beobachten. Daher bin ich unendlich traurig das jetzt alles so den Bach runter geht. Ich denke mal das mit der Insolvenz auch das fussballinternat am Ende ist. Natürlich machen das andere Clubs ahnlich wie z.b. essen, Gütersloh oder TP. Aber es kann mir doch niemand erzählen das beim vw-club ahnlich geduldig gearbeitet wird. Für junge Talente halte ich diesen Club eher contra-produktiv, Paradebeispiel ist für mich Laura vetterlein. Sie galt mal als eines der grossen Talente in Deutschland. Vergleicht einfach mal ihren weg mit dem von l Maier.
    Ich glaube nicht das der vw-club Interesse verspürt selber n11-spieler auszubilden, man mochte einfach Erfolg und den möglichst schnell. Von daher sehe ich den deutschen ff schon in einer Krise. Wer soll zukünftig die Talente ausser TP noch ausbilden und auch in der 1. Liga spielen lassen. Die anderen ausbildungsvereine sind ja auch finanziell nicht auf Rosen gebetet. Und wenn ich höre was der DFB an bn für Junioren Nationalspielerinnen an Zuschüsse gezahlt hat ist das absolut lächerlich, das deckt nicht im entferntesten die kosten. Warum sollte der vw-club also auch interesse haben selber junge Spieler auszubilden?

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  • Silberlocke sagt:

    Kommentar von gestern:

    Die Löwen- /Turbinen-/ Ostwestfälische-/ Schweizer-/ und so weiter Jugendarbeit trägt Früchte. Allerdings steht der Baum in Wolfsburg.

    Ich gönne Wolfsburg den Erfolg und freue mich, dass wenigstens ein großes Unternehmen in Deutschland dauerhaft !!! in den FF investiert. Das die Jugendarbeit in WOB noch verbessert werden kann ist eindeutig, aber vllt. wird das nach dem Triple nun angefasst. Das der VfL Talente abwirbt ist normal, das machen andere Vereine auch. Das die Talente sich nicht immer durchsetzen können bzw. durch bessere Spielerinnen ersetzt werden ist auch normal. Wenn alles so schlecht wäre für die Spielerinnen, würden sie ja den Verein verlassen(machen ja manche, die den Sport in den Vordergrund stellen). Da scheinen aber so hohe Schmerzensgelder zu fliessen, dass viele lieber in Liga 3 – jetzt 2 – spielen, ggfs. dort die Bank warmhalten, als irgendwo anders für weniger Entschädigung zu spielen.

    Interessant ist nun die Situation in BuLi 2 Nord. Was passiert eigentlich, wenn die Zweitvertretungen vom VfL und Turbine die ersten beiden Plätze belegen? Der dritte Platz hat keine Aufstiegsberechtigung. Wenn dann noch 2 Nordvereine auf Abstiegsplätzen in BuLi 1 stehen, steigen dann 2 Südvertreter auf oder reduziert sich die Anzahl der Vereine in BuLi 1 auf 11? Wenn doch so viel von den Männern abgeschaut und auch hier als das Nonplusultra dargestellt wird, sollte doch die Regelung: keine zweite Mannschaft in Liga 2 auch bei den Frauen greifen. Das würde zu größeren Chancen der kleineren Vereine die in Liga 2 spielen führen.

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  • FFFan sagt:

    @ Silberlocke:
    „Interessant ist nun die Situation in BuLi 2 Nord. Was passiert eigentlich, wenn die Zweitvertretungen vom VfL und Turbine die ersten beiden Plätze belegen? Der dritte Platz hat keine Aufstiegsberechtigung.“

    Wo steht das? In § 47 Nr.3 der Spielordnung lese ich nur:

    „Trifft einer der in Nr.2 genannten Fälle auf einen Meister der 2.Frauen-Bundesliga (…) zu, so ist an seiner Stelle der nächste aufstiegsberechtigte Verein der jeweiligen Staffel der 2.Frauen-Bundesliga (…) sportlich qualifiziert.“

    Demnach könnte doch auch der Drittplatzierte aufsteigen, wenn der Erst- und Zweitplatzierte nicht aufstiegsberechtigt sind?!

    Falls allerdings tatsächlich aus der Nordstaffel niemand aufsteigen sollte, vermindert sich die Zahl der Absteiger aus der 1.Bundesliga entsprechend. Das ist in § 48 klar geregelt.

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  • holly sagt:

    @ Silberlocke,

    die zweiten Mannschaften von den Erstligisten höchstens in der Regionalliga spielen zu lassen, halte ich nicht für sehr sinnvoll.
    Wo sollen sich die Nachwuchsspielerinnen der beiden von dir angesprochenen Vereine entwickeln? Garantiert nicht in der Regionalliga(die sind ja schon meist in der zweiten Liga unterfordert). Ich denke das hätte dann sogar auf lange Sicht Auswirkungen auf die Nachwuchs Nationalmannschaften.

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  • Detlef sagt:

    @Silberlocke,
    Solange die Kluft zwischen Liga Eins und Liga Zwei noch so groß ist wie momentan, solange machen Zweitvertretungen in Liga Zwei absolut Sinn!!!
    Wo sollte denn die Konkurrenz sonst herkommen???

    Wenn man sich jetzt zB Cloppenburg anschaut, wie viele Spielerinnen da „ausgetauscht“ werden, weil die Trainerin (sicher nicht zu Unrecht) der Meinung ist, daß die Qualität der Aufstiegsmannschaft nicht dazu reicht, um in Liga Eins die Klasse zu halten, dann bekommt man ungefähr den Unterschied zwischen beiden Klassen mit!!!

    Und in den Zweitligavertretungen der Erstligisten spielen ja auch nur die Spielerinnen, denen von ihren Trainern ein Erstliganiveau nicht, oder noch nicht zugetraut wird!!!
    Ist auch logisch, sonst würden die ja im A-Team spielen!!!

    Ich behaupte also, wenn man Zweitvertretungen in Liga 2 verbieten würde, würde der Abstand von Liga Eins zu Liga Zwei noch wesentlich größer werden als bisher!!! 🙁
    Außerdem sieht man an Mannschaften wie Duisburg, SC07, Bayern, Frankfurt, Jena, daß es Zweitvertretungen auch nicht immer so leicht haben in Liga 2!!! 😉

    Bei den Männern ist das Niveau insgesamz viel höher, und die Kluft zwischen den Besten aus Liga Zwei, und den unteren Tabellenplätzen in Liga Eins ist wesentlich geringer!!!
    Deshalb macht dort ein Verbot von Zweitvertretungen in Liga 2 durchaus Sinn!!!

    Bei den Frauen dürfte diese Niveauangleichung aber noch etliche Jahre dauern!!!

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  • FF-Talent sagt:

    Zitat Silberlocke: „Was passiert eigentlich, wenn die Zweitvertretungen vom VfL und Turbine die ersten beiden Plätze belegen? Der dritte Platz hat keine Aufstiegsberechtigung. Wenn dann noch 2 Nordvereine auf Abstiegsplätzen in BuLi 1 stehen, steigen dann 2 Südvertreter auf oder reduziert sich die Anzahl der Vereine in BuLi 1 auf 11? Wenn doch so viel von den Männern abgeschaut und auch hier als das Nonplusultra dargestellt wird, sollte doch die Regelung: keine zweite Mannschaft in Liga 2 auch bei den Frauen greifen. Das würde zu größeren Chancen der kleineren Vereine die in Liga 2 spielen führen.“

    @ Silberlocke:
    FFFan hat es schon richtig geschrieben: Nach aktuellem Modus ist es bei dem beschriebenen Szenario möglich als sozusagen „beste Nicht-Zweitvertretung“ hinter einem z.B. Nord-Meister Potsdam II etc. aufzusteigen. Ergänzend: Es steigt immer ein Süd- und ein Nordvertreter in die BuLi auf, in welcher Staffel die beiden Erstliga-Absteiger dann landen, ist ja relativ flexibel, weil man das ggf. anpassen kann bei der Nord-Süd-Einteilung zu Beginn der Folgesaison.

    Kann sein, dass viele FF-Anhänger das MF-Ligasystem zum Zitat „Nonplusultra“-Vorbild haben, aber wenn man sich direkt bei den „Betroffenen“ in der 3. Liga (Männer) umschaut: Die Tatsache, dass dort Zweitvertretungen mitmachen dürfen, ist (v.a. bei den Herren-Traditionsclubs) auf der Beliebtheits- und Attraktivitätsskala ganz weit weg von „Nonplusultra“.
    Die Zweitmannschaften aus der 2. FF-BuLi zu verbannen ist nicht so einfach wie im MF, weil das Gefälle von BuLi (1. Mannschaft) zu dann Regionalliga (2. Mannschaft) viel zu groß ist um nachhaltig arbeiten zu können.
    Und strukturell ist das Verhältnis von „normalen“ Clubs vs. Zweitvertretungen bei 24 Zweitliga-Clubs aktuell weniger folgenschwer als z.B. das Verhältnis von Anzahl Männerablegern vs. Anzahl reine FF-Clubs in der 1. BuLi. Letzteres sollte eher der dringendere Diskussionspunkt für den DFB sein z.Zt.! Nichtsdestotrotz ist es ein sehr richtiger Punkt, auch die kleinen Vereine im Unterhaus strategisch durchdacht zu stärken. Volle Zustimmung!

    PS: Wenn man Spiele von Zweitvertretungen kennt: Besser werden die i.d.R. nicht zwingend, wenn BuLi-Spielerinnen (egal ob z.B. strafversetzt oder nach Verletzungspause Spielpraxis sammelnd) in das bestehende Mannschaftsgefüge miteingebracht werden. Konditionell ist das z.B. zwar fast immer ein Plus für die Zweitmannschaft, aber ein mit z.B. Kuznik, Burmeister und noch ein paar anderen aufgefülltes WOB II wird trotzdem nicht so einfach und schnell Zweitliga-Meister Nord! Vor einer nur von Zweitvertretungen dominierten 2. BuLi sollte man also weniger Angst haben. Besorgnis erregender wird es, wenn es (siehe Meppen) langsam tatsächlich in Mode kommen sollte, dass die „kleinen“ Vereine nicht aufsteigen können / sollen, sondern selbst nicht aufsteigen WOLLEN.

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  • SC07FanatikerXXL sagt:

    Wieso wird Verabscheuung eigentlich immer mit Neid gleichgestellt, wenn der oder die Verabscheute Erfolg hat?
    Ich hege einfach eine tiefe Abneigung gegen den VfL Wolfsburg, nicht nur im Frauen-, sondern auch im Männerbereich.
    Ich hege auch Abneigungen gegen andere Verein, um die geht es hier aber nicht.

    Klar ist es schön für die Spielerinnen, dass ihnen das in WOB geboten wird, was ihnen nunmal geboten wird.
    Mittelfristig wird Wolfsburgs Konzept keinen Erfolg mehr haben, spätestens, wenn die „hohen Herren“ keine Lust mehr auf das Zuschussgeschäft Frauenfußball haben.
    Mich stört es gewaltig, wie nun von jedem 0815-Heini der VfL hochgejubelt wird, ohne zu sehen, welche Risiken dahinter stecken.

    Ganz ehrlich, ich bin inzwischen froh, dass mein Verein nicht mehr in der Bundesliga mit mischt, denn der Frauenfußball verkommt langsam genau so zu einem Kommerzobjekt, wie die höheren Ligen der Männer, nur mit weniger Medienaufmerksamkeit (es sei denn, jemand gewinnt mal was, toll).

    Ich setze andere Prioritäten, als jede Saison einen Titel zu holen. Für mich bedeutet mein Verein etwas völlig anderes, als für die meisten hier Mitlesenden. Ein Großteil wird mich überhaupt nicht verstehen: Mein Verein besteht nicht nur aus den Spielerinnen und dem Sport, der betrieben wird. Für mich sind Freundschaften wichtig, eine Identität, eine Lebenseinstellung zum und mit dem Verein. Da ist mir Jacke wie Hose, ob wir in der 1. Liga um die Meisterschaft spielen, oder in der Regionalliga gegen den Abstieg.

    Mir sind auch Namen von Spielerinnen egal und deren Leistungsfähigkeit, solange diese Spielerinnen bereits sind alles zu geben für das Trikot, dass sie tragen, für die Farben, die sie repräsentieren, und für das Wappen, welches sie auf der Brust tragen. Und am wichtigsten: Für alle, die den Verein lieben und alles dafür tun, um ihn zu unterstützen!

    Um beim Thema zu bleiben: Peggy Kuznik war so eine Spielerin, die alles gegeben hat, nicht nur für sich selbst. Peggy wirkte immer so, als wäre sie sich der Verantwortung bewusst, die sie als Spielerin des traditionsreichsten Frauenfußballvereins Deutschlands getragen hat, das hat mich und mein Umfeld als Fans immer sehr stolz gemacht!

    Jetzt ist es klar, dass eine solche Spielerin auch wieder Titel gewinnen will. Ich hege aber ehrliche Zweifel, dass Peggy zum VfL und seinen Fans jemals eine solche Bindung aufbauen kann, wie es in Bad Neuenahr war. Das gilt für alle Spielerinnen, die zum VfL gehen. Für mich ist der VfL ein oberflächlicher Verein, es besteht keine Bindung zwischen Spielerinnen, Verein und Fans. Am letzten Spieltag waren knapp 6.000 Zuschauer beim Spiel des VfL gegen den SC07. Ganze 6 Fans aus Bad Neuenahr waren im Oberrang zu finden.

    Nach dem Spiel schenkten seitens der Spielerinnen des SC07 diesen 6 Fans mehr Aufmerksamkeit, als die Spielerinnen des VfL ihren 5.996 Fans. Die Fans waren hübsches Beiwerk bei der Jubelfeier, mehr nicht. Das ist in Bad Neuenahr anders und da ist es mir scheißegal, ob der VfL bessere Bedingungen hat, mehr Titel, mehr Kohle, namhaftere Spielerinnen usw., solange es keine emotionale Bindung innerhalb des Vereins gibt, ist dieser Verein nicht, aber auch gar nichts wert!

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  • grammofon sagt:

    @SC07FanatikerXXL:

    Auch wenn es nichts viel hilft, mein Verständnis und meine Unterstützung habt ihr. Ich bin aus ähnlichen Gründen überhaupt erst zum FF gekommen. Und gerade wegen dieser Leidenschaft war mir BN auch immer sehr sympathisch. Das hat man sogar in den Internetübertragungen mitbekommen, dass die BN Fans zu den treuesten und fanatischsten der Liga zählen. Ich drücke euch auch weiterhin die Daumen und hoffe, dass ihr irgendwann mal wieder in der Bundesliga spielt. Denn mit Vereinen wie BN verliert die Liga vieles von dem, was sie sympathisch macht.

    Man muss aber wahrlich kein Prophet sein um zu sehen, dass es in den nächsten Wochen noch einige solche Wechsel von BN weg geben wird. Und das schmerzt in einem Verein der so viel Leidenschaft hat natürlich umso mehr. Deshalb finde ich es auch gut, dass du jetzt Verständnis für Kuzniks Wechsel hast, selbst wenn der VFL nicht zu deinen Lieblingsvereinen gehört. Für sie ist dies bestimmt ein guter Schritt und man kann weder ihr noch dem VFL dafür die Schuld geben.

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  • Sheldon sagt:

    Noch einmal zur Thematik Zweite Mannschaften in der Zweiten Liga.

    Ich sehe es durchaus so, dass es einen sehr positiven Effekt haben könnte, wenn Zweitvertretungen künftig nur noch 3. Liga spielen dürften.

    1. Wir hätten dann 36 unterschiedliche Teams in den höchsten beiden Ligen, was zunächst die Breite des FFs stärken würde. Zur Zeit würde das 6 zusätzlichen Drittliga-Mannschaften Platz in der zweiten Liga verschaffen. Damit würde auch die Vereinswahrnehmung in Deutschland zunehmend gestärkt werden.

    2. Viele Spielerinnen würden es sich überlegen, ob sie so einfach bei einem Verein unterschreiben würden, wo sie Gefahr laufen, nur in der 3. Liga kicken zu dürfen. Damit würden die zahlreichen deutschen Talente stärker auf die Klubs verteilt und bekämen deutlich mehr Spielpraxis in der Bundesliga. Caro Simon ist ein klassisches Beispiel dafür, Annabel Jäger, Venus El-Kassem, Theresa Panfil, Sandra Starke sind weitere Beispiele dafür, dass selbst die Zweitligavertretungen der Bundesligaclubs ihren Reiz lange verloren haben.
    Dies würde noch deutlich stärker der Fall sein, sollten alle Zweitvertretungen in Liga 3 zurückgestuft werden. Denn so könnten vielmehr Vereine (auch in der Zweiten Liga) sportliche Anreize bieten, die Wolfsburg und Potsdam auf einmal nicht mehr in der Weise bieten könnten, weil dort unter Umständen der Kaderplatz nicht gesichert wäre, während sie so einen Stammplatz bei einem Zweitligateam sicher haben.
    Damit könnte die Lücke zwischen 1. und 2. Liga sogar kleiner werden, weil die großen Vereine die Spielerinnen nicht mehr horten können.

    Auf einmal haben Mannschaften wie Gütersloh, Meppen, Sindelfingen, Saarbrücken die sportliche Argumente gegenüber den großen Vereinen, Talente in ihren eigenen Reihen zu halten, weil die Spielerinnen so zumindest die zweite Liga sicher haben.

    Und Mannschaften wie Wolfsburg, Frankfurt, Potsdam müssten bei ihren Planungen deutlich mehr Geschick beweisen, weil man nicht einfach mal eine Spielerin in die 3. Liga zurückstufen kann, um sie dann im nächsten Jahr mal wieder für zwei Spiele in der A-Mannschaft zu brauchen.

    Außerdem: So würden zumindest nicht auch noch Mannschaften wie Potsdam zusätzliche Prämien für die Zweitligameisterschaft etc. einstreichen, die andere Mannschaften wie Wörrstadt oder Lichterfelde deutlich besser gebrauchen könnten!

    Ich sehe darin keinen Nachteil. Es wird für den ein oder anderen Verein bloß nicht mehr so bequem wie früher sein!

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  • labersack sagt:

    Jawohl und dann sollten noch die Reichensteuer und der Mindestlohn eingeführt werden, damit es keine finanziellen Gründe fur einen Vereinswechsel gibt. Lasst das doch den Markt selbst regeln. Und noch etwas, es sind die Traumtänzer und Fanatiker in den Vereinsvorständen, nicht die fehlenden Sponsoren, die einen Verein in die Insolvenz treiben. Sponsoren machen nur ein vernünftiges wirtschaften leichter.

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  • Sheldon sagt:

    @labersack: Sorry, ich habe keinen Bock, dass in 10 Jahren in der Bundesliga nur noch die ersten 4 Mannschaften von Wolfsburg, die ersten 6 von Potsdam und vielleicht noch 2 von Frankfurt oder Bayern stehen. Ich glaube nicht daran, dass der Markt jemals etwas aus eigener Kraft zum Guten regeln wird. Wieso? Weil einzelne Menschen zuviel Macht über den Markt haben.

    Aber gut, wenn du das unbedingt willst, dann finden wir dieses Szenario irgendwann vor. Dann haben wir noch schlimmere Verhältnisse als in den USA. Nur zu, es kann dem FF sicher nur gut tun!

    Es ist doch gerade so, dass die Traumtänzer genau bei diesen finanziell gut gestellten Vereinen zu finden sind. Und sich auch nur deswegen dort halten können, weil sie mit ihrem Geld die Liga kontrollieren können.
    Wenn wirklich alle Vereine einigermaßen gut finanziell aufgestellt wären und Vereine wie Wolfsburg und Potsdam ihre Fehleinkäufe und nicht durchschlagenden Jugendspielerinnen 5-10 Jahre nicht mehr in der zweiten Mannschaft zwischenlagern können, dann gäbe es einen viel größeren Wettbewerb. Dann kann das der Markt allein regeln.

    Aber ein Markt, in dem ein Verein von heute auf morgen sämtliche Spielerinnen der Liga 1-4 aufkaufen kann, und – da können wir uns sicher sein – dies auch tun wird, wenn es mal nicht richtig läuft, der ist tot.

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  • labersack sagt:

    1. Alle Vereine sind Unternehmen oder Teil eines Unternehmens und haben für die Abwicklung des Sportbetriebs ein Budget mit dem der sportliche Erfolg gewährleistet werden soll. Dieses Budget hat überall Grenzen.

    2. Alle erreichbaren Titel im Vereinsfußball bei den Frauen haben gesellschaftlich und wirtschaftlich einen Stellenwert der kein übermäßig hohes Budget rechtfertigt.

    3. Alle Talente haben mittlerweile Berater

    4. Der DFB will künftig Lizenzvergabe von einer soliden Geschäftsführung abhängig machen.

    Der Markt wird es regeln. Horrorszenarien sind unangebracht.

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  • Detlef sagt:

    labersack schrieb;
    „Der Markt wird es regeln. Horrorszenarien sind unangebracht.“

    Hier gebe ich Sheldon mal Recht, „der Markt“ regelt sich niemals von alleine!!!
    Schon gar nicht, wenn die Regeln für das Regeln nicht klar definiert sind!!!
    Außerdem ist der Begriff „Markt“ für den FF unangebracht, da es sich um eine Amateurliga handelt!!!

    Allerdings stimme ich Dir zu, daß Horrorszenarien a la Sheldon sicher nicht zu befürchten sind!!!
    Auch Deinen Punkten 1-4 kann ich zustimmen!!!

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  • Sheldon sagt:

    Keiner deiner Sätze hat auch nur im Ansatz was damit zu tun, was ich geschrieben habe oder schränkt das in irgendeiner Form ein. Im Gegenteil, Berater entscheiden nicht danach, wo die Spielerinnen am besten spielen, sondern wo sie das meiste Geld bekommen.

    Mit den Transfers haben sich bei Wolfsburg jetzt wieder ein wenig die Mehrheitsverhältnisse zugunsten von Bad Neuenahr verschoben:

    So haben die Spielerinnen im Kader bei folgenden Vereinen gespielt:

    Bad Neuenahr (5): Schult, Kuznik, Odebrecht, Goeßling, Müller
    Potsdam (5): Kuznik, Henning, Odebrecht, Keßler, Pohlers
    Saarbrücken (4): Wagner, L.Vetterlein, Keßler, Henning
    FFC Frankfurt (3): A.Vetterlein, Pohlers, Hartmann
    Jena (3): Hartmann, Burmeister, Blässe
    Duisburg (3): Popp, Wensing, Odebrecht
    Gütersloh (3): Magull, Bunte, Goeßling
    Freiburg (2): A.Vetterlein, Faißt
    HSV (2): Schult, Blässe
    Sindelfingen (1): A.Vetterlein

    Es ist auch nicht erstaunlich, dass man gerade Kuznik verpflichtet. Denn sie bringt die wichtigste Qualifikation für den VfL mit: Titel! Und zwar eine ganze Menge. UEFA-Cup-Sieger, mehrfache Meisterin und Pokalsiegerin sowie U19-Weltmeisterin, damit reiht sie sich fabelhaft ein.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Silberlocke sagt:

    Danke zunächst für die „Aufklärung“. Wenn es stimmt, dass dann der dritte Tabellenplatz auch für den Aufstieg berechtigt, dann ist das ja klar geregelt und führt nicht zu o.a. Diskrepanzen.

    Zweitvertretungen in BuLi 2 nicht zuzulassen würde m.E. dazu führen, dass Talente – wenn es für Liga 1 nicht reicht, sich für einen Verein in Liga 2 entscheiden würden, damit sie sich dort sportlich (nicht wirtschaftlich) weiter entwickeln können. Wie Sheldon schon schreibt, würden 6 weitere Teams aus Deutschland in BuLi 2 spielen können und somit die Liga udn die Medienpräsenz bereichern. Vielleicht würde dann auch das Ausleihgeschäft im Frauenfußball etwas belebt, im Herrenfußball ja schon an der Tagesordnung. Die Gefahr, dass dann die gutbetuchten Vereine den Markt leerkaufen und die Talente dann auf der Bank vergammeln lassen, würde dadurch geringer, eine Auswirkung auf die Natios würde dann eher positiv denn negativ sein (Spielpraxis in BuLi 2 vor Bankwärmen in BuLi 1). Wenn dann Vereine wie WOB auch noch Nachwuchsspielerinnen selbst ausbilden und nicht nur wildern gehen, dürfte die Qualität insgesamt steigen.

    Ich sehe die Gefahr, dass 3-5 Vereine zukünftig die BuLi dominieren und die anderen Vereine nur noch als „Zulieferer“ dienen werden. Dass sich – bis auf extrem wenige Ausnahmen – große Unternehmen nachhaltig im FF engagieren, möchte ich ins Reich der Fabel verweisen. Sportagenturen zeigen diesen Unternehmen ganz schnell auf, dass die Medienpräsenz des Männerfußballs (schon in Liga 4) deutlich größer ist (und in der Regionalliga auch nicht teurer) als des FF. Wenn da kein Herzblut dabei ist, werden viele dieser Sponsoren bald zum Herrenfußball abwandern. Nur ein paar Konzerne werden – weil Gleichstellungsbeauftragte Druck machen – auch im FF aktiv.

    Womit wieder die Medienschelte beginnen kann – allerdings zwecklos, da beratungsresistent.
    Bestes Beispiel: als erster (vor dem Endspiel sogar als möglicher) deutscher Triple Gewinner wird im öffentlich – rechtlichen TV Bayern München genannt und später im Nebensatz korrigiert.

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  • Altwolf sagt:

    Eigentlich ist es inzwischen müßig diesen dauernden negativen „Tiraden“ gegen den VFL als Verein mit entsprechendem Bekenntnis zum Frauenfußball entgegenzutreten. Trotzdem verstehe ich diese Art und Weise der Vorhaltungen und Charakterisierungen nicht, die teils auch gar nicht auf sachlichen Fakten beruhen und offenbar auch die bestehende Fan-Kultur in WOB einfach mal ignoriert und immer wieder das „Imagage“ aus dem MF auf den FF überträgt.
    @SC07Fan..XXL.Es ist verständlich,daß du über die Probleme in BN enttäuscht bist und dir auch bessere Bedingungen für den FF in BN vorstellen könntest, aber diese Situation hat doch nicht der VFL WOB zu verantworten,sondern hat sich vor Ort in deinem Verein und im Umfeld in den letzten Jahren entwickelt.
    Du soltest dich schon mal hinterfragen, was du in der Zeit, als BN zu den Top-Vereinen in der BL gehörte, über den damals noch Eintracht WOB bzw. WSV Wendschott-WOB heissenden Verein empfunden hast – ich denke, da hast du an diesen Verein ,selbst als er dann VFL hieß, überhaupt keinen Gedanken verschwendet, da er als Hinterbänkler keine Konkurenz darstellte. Es ist schon bemerkenswert, daß erst in den letzten 2 Jahren plötzlich WOB als „Feindbild“ ausgemacht wird, denn die Aufbauarbeit über einen Zeitraum von 5 Jahren hat Erfolg und dadurch das bisherige „Feindbild“ Frankfurt abgelöst.
    Wenn für dich andere Werte für deinen Verein bzw. dort aktiven Spielerinnen gelten, dann solltest du dich doch von den profanen Gründen, wie mehr sportliche Perspektive, Ausbildung oder Spielergehältern, lösen können und es bei dem Bedauern belassen, daß diese Vereine diese Kultur des Vereinsleben möglicherwee nicht haben.Warum dann diese Aggitationen gegen einen Verein, der sich aus einer sozialen Aufgabe heraus, nämlich den FF in WOB (Gründungsmitglied der FF-Bundesliga) zu erhalten, engagiert hat.Warum wird ein Verein,der sich zu 100% zum FF bekennt und dieser auch in der Stadt WOB zunehmend getragen wird so verunglimpft.
    @hhdn. Warum soll der VFL keine Zukunft haben? Glaubst du wirklich hier sind nur „Idioten“ am Werk, die nicht wissen wie auch nachhaltig Erfolg im Fußball gewärleistet wird.
    Der VFL hat inzwischen die erfolgreichste Nachwuchsarbeit in der A-Jugendarbeit der Junioren und hat auch inzwischen eine B-Jugend der Mädchen in der Buli etablieren können,wie auch in den jüngeren Jahrgängen Mädchenmannschaften aufgestellt und gefördert werden mit entsprechend kompetenten Trainerinnen und zunehmend auch besseren Trainingsbedingungen.
    Wenn ihr allerdings die teils sehr unsachliche Kritik und Verunglimpfung für euer „Seelenheil“ benötigt,dann erübrigt sich jegliche Diskussion auf einer sachlichen Basis.
    Was ist dann das für eine „hohle“ Argumentation, daß jetzt in WOB Spielerinnen in aktiv sind, die vorher in anderen Vereinen gespielt haben.
    Die sind in diesen Vereinen, wie z.B. BN offenbar im Ort geboren,haben dort sämtliche Mädchen-Teams durchlaufen und sind dann nach optimaler Weiterentwicklung in der 1. Buli-Mannschaft und dem Höhepunkt ihrer Leistung vom VFL weggekauft worden. Wie verklärt ist denn so eine Sichtweise und völlig an der Realität vorbei, denn letztendlich sind die meisten Spielerinnen vorheschon von anderen Vereinen geholt worden.

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  • wolle sagt:

    Thema dieses Berichtes war die Verpflichtung von Peggy Kuznik. Ich kann dies von Kellermann absolut nachvollziehen. Meistens hat doch Gößling mit Henning auf der 4 gespielt. Kuznik ist zweikampf- und kopfballstärker, erfahrener und ist sicherlich nicht langsamer als Henning. Ich denke Henning muss um ihren Stammplatz fürchten. Ich wundere mich etwas darüber das Peggy von TP-Fans so gelobt wird, schließlich wurde sie dort warum auch immer suspendiert.
    @SC07FanatikerXXL: Ich stimme dir in Vielem zu. Was Zusammenhalt und Außendarstellung der Mannschaft angeht, können einige Mannschaften von BN lernen. Eine Coco Schröder die schon einiges gesehen hat meinte mal so viel Teamgeist wie in BN hätte Sie noch nie erlebt. Aber in einigen Punkten muss ich dir doch widersprechen. Das Wichtigste ist immer noch die sportliche Herausforderung und die Spielerinnen betreiben nun mal Leistungssport. Dafür haben Sie täglich trainiert. Die meisten sind auch auf das wenige Geld angewiesen, daher hoffe ich, das alle noch einen neuen Verein finden. Wer Sie verteufelt oder an den Pranger stellt weil Sie weiter Buli spielen wollen hat selber wohl nie gespielt. Gerade die Jungen wie Bade, Knaak oder Störzel sind darauf angewiesen Buli zu spielen, ihre Karriere steht doch erst am Anfang.
    Sheldons Ansichten finde ich manchmal ja etwas merkwürdig aber der Idee das Zweitvertretungen nicht mehr 2. Liga spielen dürfen kann ich viel Positives gewinnen. Talente müssen sich dann entscheiden Kohle oder Spielen. Die Buli wird dadurch sicherlich ausgeglichener. Gütersloh oder Sifi hätten so eher Chancen in der Buli zu bestehen.

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  • Detlef sagt:

    wolle schrieb;
    „Ich wundere mich etwas darüber das Peggy von TP-Fans so gelobt wird, schließlich wurde sie dort warum auch immer suspendiert.“

    PEGGYS „Suspendierung“, wie Du es nennst, hatte absolut nix mit ihrer sportlichen Leistung zu tun!!!
    Sie war eine der besten Abwehrspielerinnen die je in Potsdam gespielt hat!!!

    Es waren wohl Unstimmigkeiten in der Mannschaft, die PEGGY den Job bei TURBINE gekostet haben!!!
    Sie selbst war daran wohl auch nicht so ganz unschuldig!!!

    Ich glaube übrigens nicht, daß JOSI um ihre Stammposition fürchten muß!!!
    Vielmehr sehe ich PEGGY neben ihr in der IV, und Lena geht dann neben KESSI auf die Doppelsechs!!!
    PEGGY und Lena könnten ihre Positionen auch tauschen!!!
    Wenn VIOLA wieder fit ist, könnte KESSI (oder Lena) eine Art 10-er spielen, ähnlich wie es JULIA SIMIC nun bei TURBINE spielen soll!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Bei der ein oder anderen Spielerin ist das tatsächlich so, wie du es beschreibst, und sicherlich keine Verklärung.

    Beispielsweise ist Laura Benkarth in Freiburg geboren, Verena Faißt ist in Ettenheim (Regierungsbezirk Freiburg) geboren. Annabel Jäger ist in Gütersloh geboren, Steffi Bunte in Paderborn (50 km von Gütersloh), Selina Wagner in St. Wendel (37 km von Saarbrücken).

    Es ist durchaus so, dass das oben beschriebene noch tatsächlich Fakt ist.

    Beispielsweise wäre es viel gesünder für die Entwicklung der Bundesliga, wenn Keßler, Marozsan, Wagner und Henning damals alle in Saarbrücken hätten bleiben können, alle von ihnen sind im Umkreis von 100 Kilometern aufgewachsen. Dort sind sie beheimatet, dort haben sie alle ihr natürliches Umfeld, dort hätten sie auch ein natürliches Fanwachstum fördern können.

    Und genauso Wolfsburg: Wolfsburg würde langfristig eine deutlich stabilere Fanbasis generieren, wenn sie viel stärker auf Talente wie Tetzlaff (Uelzen) oder Frohms (Celle) setzen würden. Niedersachsen ist so riesig, und dennoch sind das die beiden einzigen Niedersächsinnen im Kader von Wolfsburg. Mit Schult kommt nun noch eine weitere hinzu.

    Vielleicht sollte man wieder eine Art Regionalmannschaften einführen im FF: Jeder Verein muss 70-80% seiner Spielerinnen aus einem Umkreis von 150-200 Kilometern generieren. Das würde zwar einschlagen wie eine Bombe, würde aber die Nachwuchsarbeit im FF unglaublich befeuern. Denn auf einmal würden die Vereine oben stehen und die Prämien etc. einstreichen, die wirklich etwas für den Aufbau des FFs tun. FF würde Volkssport werden. Er wäre da, wo die Massen wären, die Familien, Freunde, Schulkolleginnen der Spielerinnen.

    Sicher, es wäre ein massiver Einschnitt in die „professionellen“ Strukturen, doch das ist die Konsequenz, wenn man den FF wirklich aus einer breiten Basis heraus aufbauen will!

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  • Neutral77 sagt:

    @ SC07FanatikerXXL,

    wenn ich solche Kommentare wie von dir lese, fällt mir überhaupt nichts mehr dazu ein. Anscheinend warst du im Oberrang zu weit davon entfernt, um zu sehen was auf der anderen Seite des Stadions passiert ist !!

    Die Wolfsburger Spielerinnnen sind nicht nur zu ihren Fans gegangen, sondern auch über die Barriere geklettert um mitten unter ihnen zu feiern (genau wie in Köln, es existieren genügend Fotos davon).

    Sie haben mit ihren Fans die Humba und die Raupe gemacht (vllt. hatest du da ja schon das Stadion verlassen gehabt, da das verabschieden der Spielerinnen von Neuenahr von Euch recht schnell ging).

    Sie haben nach dem Spiel außerhalb des Stadions mit ihren Fans erst auf der Bühne und dann mitten unter ihnen gefeiert !!

    Und auch nach dem Heimspielen am Elsterweg gehen die Spielerinnen immer aus den Katakomben heraus zu ihren Freunden, Familien und FANS !!

    Du kannst dich sehr gut mit einer anderen Person hier zusammen tun = bei keinen Spiel der Wolfsburgerinnen dabei, aber immer schön negative Lügen verbreiten !!

    Und zu guter letzt: die Blume Verabscheuung hat immer eine Wurzel names NEID !!!

    @ Sheldon was ist los ??
    Deine Statistiken lassen zu wünschen übrig …. was ist mit Johanna Tietge als Niedersächsin (die nur 10 Kilometer entfernt von Wolfsburg geboren wurde) ??

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  • Sheldon sagt:

    @Neutral: Na gut, drei Spielerinnen, von denen aber so gut wie keine wirklich spielt bzw. bei Wolfsburg gesetzt ist.

    Ich wüsste nicht, wo ich neidisch sein sollte. Schließlich bin ich der letzte, der guten Fußball nicht zu würdigen weiß. Die Frage ist nur, ob Wolfsburg mit seinem System die Garantien dafür bringen kann, konstant und langfristig guten Fußball zu zeigen, oder ob es nur um den schnellen Erfolg geht. Läuft es wie bei den Männern, spielt Wolfsburg in 4 Jahren wieder in Liga 2!

    Ich habe sehr das Problem, Wolfsburg als ein Aushängeschild der Liga zu betrachten, das gebe ich offen zu. Da sehe ich eher die Bayern vorne. Man kann diesen Status für sich nicht nur dadurch beanspruchen, weil man das Triple gewonnen hat. Man will hier bei Wolfsburg (auch unter den Fans) anscheinend auf Teufel komm raus zeigen, dass man zu den Guten gehört, dass man doch so sympathisch ist, dass die Spielerinnen so tolle Charaktere sind, und genau das macht das ganze Konzept unsympathisch, weil es gewollt wirkt, weil es unnatürlich wirkt.

    Das zeigt sich auch darin, dass man Spielerinnen wie Alisa Vetterlein, die wirklich einen guten, weil starken Charakter hat, konsequent absägt. Es wäre ehrlicher, wenn man als Spielerin und auch als Fans sagt, dass es einem scheißegal ist, was die Liga von einem denkt und sich nicht ständig hierfür und dafür rechtfertigt. Damit hat sich Bayern in den 90er Jahren viele Fans erhalten, indem man reihenweise Spieler in den eigenen Reihen hatte, die konsequent für den Erfolg gelebt haben und denen Zuschauer- und Medienmeinungen egal waren, und die das auch offen nach außen gezeigt haben (Kahn, Effenberg, Scholl, Jancker, Jeremies, etc.).

    Aber so, wie es zur Zeit wirkt, ist es so, dass in Wolfsburg ein ähnlicher Wind weht wie lange in Frankfurt, nämlich nur soviel spielen, dass man immer schön die Schokoladenseite in die Kameras zeigen kann.

    Eigentlich hätte gerade Wolfsburg so einen Trainer wie Bell oder Wörle gebraucht, die absolut kein Interesse daran haben, was die Medien von ihnen denken, ob nun positiv oder negativ, sondern einfach ihren Job machen. Den Eindruck habe ich von Kellermann nicht. Zumindest habe ich von ihm noch keinen Spruch in Interviews gehört, der nicht gestellt war!

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  • berggruen1 sagt:

    @Sheldon: Was denn nun? Professionalisierung, die sich am Männerfußball orientiert (noch nicht so lange her, diese Feststellung Deinerseits) oder „Regionalmannschaften“, die ihre Spielerinnen nur noch aus dem eigenen Bundesland rekrutieren dürfen (was Bundesländer mit vielen Vereinen deutlich benachteiligen würde, da man sich ja die Besten auch noch mit anderen Vereinen des gleichen Bundeslandes teilen müsste)? Abgesehen mal davon, dass ich zu bezweifeln wage, dass etwa Bremen oder Hamburg in der Lage sein würden, 20 einigermaßen gleichwertige Spielerinnen zu stellen, die auch noch in der Lage sind, Bundesliga und ggf. NM zu spielen.
    Was machen die Spielerinnen, die in ihrem Bundesland keinen Erstligaverein haben und die Quote aller Vereine mit „ausländischen Spielerinnen“ ist schon erfüllt? Dürfen dann noch europäische/außereuropäische Spielerinnen in den Kader?

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  • Neutral77 sagt:

    @ Sheldon – auf deiner Seite werde ich nie sein, denn für mich ist das alles an den Haaren herbeigezogen, was du von dir gibst. Mal eine kleine Auffrischung für dich:

    2003/04 = 8.Platz
    2004/05 = Abstieg
    2005/06 = 2. Liga
    2006/07 = 8.Platz
    2007/08 = 6.Platz
    2008/09 = 8.Platz
    2009/10 = 5.Platz
    2010/11 = 7.Platz
    2011/12 = 2.Platz
    2012/13 = 1.Platz

    So und da redest du nun von einem schnellem Erfolg. Glaube mir, wenn der VFL oder auch VW einen schnellen Erfolg hätte haben wollen, wären in der Zeit weder ein Abstieg noch so viele Mittelfeldplätze in der Statistik gewesen !!!!

    Die Mannschaft wurde Jahr für Jahr auf einzelnen Positionen verstärkt. Das es die letzten 2 Jahre so gut laufen würde, davon hätten auch die kühnsten Optimisten nicht zu träumen gewagt!!

    Und höre auf mit deinem „Absägen“ … Hätte man der Spielerin gekündigt, trotz laufendem Vertrages (was in deinem so geliebten Männerfußball ja an der Tagesordnung ist), das nenne ich ein Absägen !! Ihr wurde aber weder gekündigt noch wurde sie vor die Tür gesetzt – ihr wurde Konkurrenz vor die Nase gesetzt und das belebt ja in der Regel das Geschäft. A. Vetterlein hat sich in Wolfsburg zu einer erstklassigen Stammtorhüterin entwickelt die einen tollen Charakter hat. Jetzt geht sie (leider) nach Hoffenheim und da wünsche ich ihr alles erdenklich Gute !!

    Und wieso braucht Wolfsburg einen anderen Trainer (Wörle, Bell) ?? Hallooo, sie haben mit diesem Trainer das Triple geholt !!!! Sie brauchen keinen Trainer der Sprüche kloppt, sondern einen der die Mannschaft entwickelt und voranbringt und das hat Kellermann einwandfrei bewiesen, das er das kann !!

    Und was den Neid betrifft, wieso hast du dir eigentlich nicht in den letzten Jahren deinen Mund über den VFL zerissen (denn hier wird seit Jahren nach dem gleichen Schema gearbeitet) ?? Bloß nun hat sich „Ach du Schreck“ auch noch Erfolg (und das gleich dreifach) eingestellt …..

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  • labersack sagt:

    @Neutral77
    Neid als Wurzel für Verabscheuung ist genauso Blödsinn wie die Anwendung des Begriffs Verabscheuung bezogen auf einen Fußballverein. Überlege mal was Du verabscheust.
    Ich verabscheue Neonazis, Salafisten und als Fans getarnte Fanatiker von und in Fußballvereinen. Nomen est omen.

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  • Neutral77 sagt:

    @labersack
    in dem Sinn hast du schon Recht und ich bin bei dir. Aber dann könnten wir da bestimmt noch eine Menge Beispiele finden und darüber philosophieren.

    Ich bezog mit lediglich auf die Aussage von SC07FanatikerXXL.

    Und wenn er da von Verabscheuung spricht, dann resultiert das bei mir einzig und allein auf den Neid, was in WOB die letzten 2 Jahre passiert ist. Denn er wird den Verein bestimmt nicht „verabscheuen“, weil er evtl. meint das die Spielerinnen arrogant sind o.ä.

    Erfolg = Neid (ist zum Glück nicht bei allen so 😉

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