Leonie Maier schießt DFB-Elf zum Sieg

Von am 19. Juni 2013 – 19.50 Uhr 55 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat auch ihren zweiten EM-Test mit Erfolg bestanden. Gegen den Olympiadritten Kanada kam die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid zu einem knappen, aber dank guter Leistung hoch verdienten Erfolg. Das Tor des Tages gelang Leonie Maier mit ihrem ersten Treffer im Länderspieldress. Zwei andere feierten ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft.

Vot 9 781 Zuschauer in der Benteler-Arena von Paderborn kam die deutsche Mannschaft bei hochsommerlichen Temperaturen zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen die Kanadierinnen. Leonie Maier machte mit ihrem ersten Treffer im achten Länderspiel den Erfolg perfekt (53.).

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Als Mannschaft viel besser funktioniert
Maier meinte nach dem Spiel: Maier: „Ich habe mich natürlich riesig über mein Tor gefreut, aber noch wichtiger war, dass wir als Mannschaft viel besser funktioniert haben, aggressiver in den Zweikämpfen waren und besser umgeschaltet haben defensiv und offensiv. Über weite Strecken haben wir auch gut kombiniert.“

Zwei Veränderungen
Bundestrainerin Silvia Neid veränderte ihr Team gegenüber dem 3:0-Sieg gegen Schottland auf zwei Positionen: Jennifer Cramer ersetzte die verletzte Babett Peter als linke Außenverteidigerin, Lena Lotzen kam im Mittelfeld für Leonie Maier zum Einsatz, die statt Bianca Schmidt diesmal auf der angestammten rechten Außenverteidiger-Position eingesetzt wurde.

Aussetzer von Krahn
Das Spiel war noch keine drei Minuten alt, da hätte ein Stellungsfehler von Annike Krahn fast für eine kalte Dusche gesorgt. Christine Sinclair reagierte blitzschnell und bediente Diana Matheson, deren Schuss aus 15 Metern stellte DFB-Torhüterin Nadine Angerer aber vor keine Probleme.

DFB-Elf kommt in Fahrt
Doch die DFB-Elf fing sich schnell und ermöglichte in der ersten Halbzeit den Kanadierinnen keine weitere gute Gelegenheit. Nach einer knappen Viertelstunde hatte Anja Mittag aus 18 Metern mit einem ansatzlosen Schuss die erste DFB-Chance, doch der Ball drehte sich vom Tor weg.

Goeßling Chefin im Mittelfeld
Angetrieben von der vor allem in den ersten 45 Minuten starken Lena Goeßling kam das Aufbauspiel der DFB-Elf nun immer besser in Schwung, nach einer Flanke von Nadine Keßler hatte Okoyino da Mbabi per Kopf die nächste gute Chance. Goeßling versuchte es dann selbst aus der Distanz und setzte nach einer halben Stunde Okoyino da Mbabi in Szene, doch Rhian Wilkinson konnte im letzten Moment blocken. Goeßling erklärte nach der Partie: „Wir hatten uns viel vorgenommen, was wir verbessern wollten. Ich denke, das haben wir uns alle zu Herzen genommen und man kann der ganzen Mannschaft heute bei den Temperaturen ein Lob aussprechen.“

Chancen vor der Pause
Das Spiel der deutschen Mannschaft geriet nun ein wenig ins Stocken, doch bei hochsommerlichen Außentemperaturen legten die Spielerinnen in den letzten fünf Minuten noch einmal zu. Okoyino da Mbabi spritzte in eine Mittag-Flanke, doch Kanada-Torhüterin Erin McLeod lenkte den Ball um den Pfosten. Lena Lotzen und Dzsenifer Marozsan hatten die letzten Chancen in einer Halbzeit, in der die DFB-Elf gut agierte, aber etwas zu fahrlässig mit ihren Chancen umging.

Leonie Maier

Leonie Maier erzielte im achten Länderspiel ihr erstes Tor © Karsten Lauer / girlsplay.de

Leupolz debütiert, Maier trifft
In der zweiten Halbzeit feierte Melanie Leupolz ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft, und sie konnte sich gleich mit ein, zwei guten Aktionen in Szene setzen. Für Saskia Bartusiak ging Luisa Wensing in die Innenverteidigung. Die DFB-Elf spielte weiter gut nach vorne, eine Flanke von Marozsan verfehlte Okoyino da Mbabi nur knapp (52.). Und die Bemühungen wurden belohnt,  Maier traf nach Pass von Lotzen mit einem satten Schrägschuss von rechts und ihrem ersten Länderspieltor zur verdienten Führung (53.).

Marozsan trifft Pfosten
Die DFB-Elf blieb am Drücker, Marozsan hatte mit einem Pfostenschuss aus der Distanz ihre beste Szene im Spiel (66.). Für die Schlussviertelstunde brachte Neid drei frische Kräfte: Simone Laudehr für Lena Goeßling, Josephine Henning für Annike Krahn und Lira Bajramaj für Lena Lotzen.

Unschöne Aktion von Sinclair, Debüt von Linden
In der Schlussphase kam der Spielfluss ein wenig abhanden, alle Spielerinnen zollten der Hitze Tribut und Kanadas Kapitänin Christine Sinclair fiel durch einen unsportlichen Tritt gegen Henning auf, der durchaus mit einer Roten Karte geahndet hätte werden können. Und auch andere kanadische Spielerinnen zeichneten sich in den Schlussminuten durch eine überharte Gangart aus. Isabelle Linden feierte ebenfalls ihr Länderspieldebüt, für sie ging Okoyino da Mbabi vom Feld.

Späte Chancen
In der dreiminütigen Nachspielzeit hätte die deutsche Mannschaft den Erfolg fast noch ausgebaut, doch Cramer scheiterte an McLeod (90.+1) und Wensing war zu überrascht und konnte im letzten Moment am Torschuss gehindert werden (90.+2). Bajramajs Schuss hätte genau gepasst, doch McLeod verhinderte mit einer starken Parade einen zweiten Gegentreffer (90.+3).

Zufriedene Neid
Bundestrainerin Silvia Neid erklärte:  „Kompliment an beide Teams, wenn man sieht, was die in der ersten Halbzeit absolviert haben, schon das Gehen war anstrengend. Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung, der Leidenschaft und der Kreativität. In der ersten Halbzeit haben wir aus gutem Mittelfeld-Pressing gespielt, wir wollten erstmal Sicherheit finden als neu formierte Mannschaft. Wir haben teilweise gut nach vorne gespielt. In der 2 Halbzeit hatten wir noch mehr spielerische Anteile, aber wir waren teilweise zu verspielt und haben verpasst, den Abschluss zu suchen oder zu finden, oder der letzte Pass war zu ungenau. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis.“

Deutschland – Kanada 1:0 (0:0)

Deutschland: Angerer – Maier, Krahn (70. Henning), Bartusiak (46. Wensing) , Cramer – Keßler, Goeßling (70. Laudehr) – Lotzen (70. Bajramaj), Marozsan, Mittag (46. Leupolz) – Da Mbabi (79. Linden)

Kanada: McLeod – Wilkinson (88. Gale), Buchanan (72. Melhado), Moscato, Sesselmann (46. Stewart) – Busque (89. Zurrer), Kyle (71. Leon), Scott, Schmidt (81. Wu) – Sinclair, Matheson

Tore: 1:0 Maier (53.)

Gelbe Karten: Keine

Schiedsrichterin: Pernilla Larsson (Schweden)

Zuschauer: 9 781

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

55 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    DAS war echt Fußball, wie er eines Europameisters würdig, ja eigentlich eines Weltmeisters würdig ist.

    Das war aus einem Guss, über fast 90 Minuten konstantes Pressing, dazu technisch filigran, passsicher, zweikampfstark und vor allem mal schnelles Spiel.

    Wer fehlt dieser Mannschaft eigentlich? Antwort: Niemand! Im Gegenteil: Hätte sich Peter nicht verletzt, hätten wir wohl nie eine solch starke Leistung von Cramer auf der LV-Position zu sehen bekommen.
    Peter wird sich ganz schön strecken müssen, um das zu toppen.

    Auf der anderen Seite Leo Maier war natürlich mit die Spielerin des Spiels. Was sie an Laufpensum abspult, bei dem Wetter mit über 30°, ist schon sehr beeindruckend. Dazu noch ein solches Tor. Hinten wie ne Eins, wenn sie mal nen Ball verloren hat, hat sie sich ihn sofort zurückgeholt und auch ansonsten hinten immer ausgeholfen, wenn es brenzlig wurde.

    Auch die Doppel-Sechs war einfach blendend. Das Zusammenspiel von Goeßling und Keßler hat heute auch in der Intensität nach vorne und hinten gestimmt. Auch dass Keßler und Goeßling in der zweiten Halbzeit immer wieder die Außenverteidiger-Positionen besetzt haben, wenn Cramer und Maier nach vorne gingen, war sehr positiv, sodass hinten kein Kräfte-Mangel entstand.
    Beide haben außerdem durch sehr viel Übersicht und gute Ballverteilung, aber auch durch eigene hochklassige Aktionen geglänzt, siehe Goeßling in der 31. Minute!

    Vorne hat ein wenig die Spritzigkeit und die Genauigkeit im Abschluss gefehlt, was vielleicht hier und da auch den Temperaturen geschuldet war. Ansonsten aber war gerade auch die Klasse, die Maro immer wieder aufblitzen ließ, vom Allerfeinsten. Celia und Lotzen hatten ihre Chancen, auch Mittag war immer wieder ins Spiel mit eingebunden. Wenn man da noch etwas schneller, etwas zielstrebiger in den nächsten Wochen arbeitet, dann wird man dort für die EM sicherlich gut aufgestellt sein.

    Große Klasse war auch der Einsatz von Leupolz, die sich wirklich aufgerieben hat und mit Engagement dabei war. Sie hatte auch hier und da echte Klasseaktionen, hatte aber auch damit zu kämpfen, dass das Spiel immer zerfahrener wurde.

    Die große Baustelle ist und bleibt die Innenverteidigung, gerade auch nach dem heutigen Tag, wo auch Wensing und Henning zum Teil katastrophal drauf waren. Da hat meines Erachtens keine mehr einen Vorteil, und das könnte Deutschland auch noch einmal zum Verhängnis werden. Hier muss noch viel Arbeit investiert werden.

    Generell muss ich aber sagen, dass das ein richtig guter Kick war, in dem der Olympia-Dritte nahezu keinen einzigen Stich gemacht hat. Eine eigentlich derart physisch starke Mannschaft nach 60, 70 Minuten so gut wie stehend KO zu haben, zeugt von einer überragenden Leistung der deutschen Mädels. Dass man sich dann selbst noch 1-2 Tore fast selbst hineingelegt hat, sei mal dahingestellt.

    Erschreckend fand ich die Aktion von Sinclair. Eine am Boden liegende Spielerin in den Geschlechtsbereich zu treten, ist so ziemlich das Allerletzte im Sport. Da ist eine Rote Karte nicht mehr ausreichend, sondern da können es auch gut und gerne mal 6 Monate Sperre sein. Das ist mindestens genauso schlimm wie ein gezielter Tritt gegen den Kopf. Generell ist das Spiel am Ende leider ausgeartet, was einem solchen Klasse-Spiel eigentlich nicht würdig ist.

    Ansonsten ein große Verneigung vor dem Spitzenfußball, den die deutschen Mädels heute abgeliefert haben. Wenn sie das zur EM retten könnten, weiß ich nicht, wer diese Mannschaft aufhalten soll!

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  • Marcel sagt:

    Jenny Cramer die einzige Turbine, aber was für eine 🙂
    Starkes Spiel hat eigentlich nur noch das Tor gefehlt von ihr.

    Das 1:0 hat übrigens auch gezeigt was für ein starkes Potenzial dieses Team hat einfach stark herausgespielt,auch wenn die Kanadierinnen etwas sehr passiv waren,aber das sollte man sich immer vor Augen führen wie gut und zielstrebig man doch spielen kann.
    An sonsten war man dann doch zu verspielt und nicht entschlossen genug vor dem Tor, auch die Eckbälle waren zu harmlos und davon hatte man ja reichlich in dem Spiel also genug Sachen gibts dann doch noch zum verbessern aber es sieht schon sehr gut aus.

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  • wrack sagt:

    Sehr ermutigende Vorstellung gegen sowohl strategisch ausgebremste als auch etwas müde Kanadierinnen. Deutsche Hauptdarstellerinnen Leonie Maier und Jennifer Cramer. Tolles Tor von Maier. Goeßling und Celia sehr gut, Maro und Nadine Kessler deutlich verbessert. Gutes Debut von Leupolz. Ich streiche Deutschland noch nicht von der Liste der Top-EM-Favoriten.

    „Das Spiel war noch keine drei Minuten alt, da hätte ein Stellungsfehler von Annike Krahn fast für eine kalte Dusche gesorgt.“

    Weil hier immer auf Krahn eingeprügelt wird, hier die etwas längere Version: Krahn verschätzt sich halbrechts bei einem Kopfball, Sinclair hinter ihr bekommt so den Ball und kann , begleitet von einer anderen deutschen Spielerin bis zur Spitze des 16er laufen, von wo sie zu Matheson passt, die ebenfalls in Begleitung ist. Sie bekommt aber den Ball und die Chance zur Führung.
    In der zweiten Halbzeit waren Krahn und Wensing übrigens ein sehr gutes Duo.

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  • karl sagt:

    Da kann ich mich sheldon , maecel und wrack nur anschliessen. Die haben eigentlich schon alles gesagt. Spielerin des Spiels fuer mich diesmal Maier und Cramer .

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  • Mosan sagt:

    Die Aussenpositionen waren heute der Star der Mannschaft. Cramer und Maier mit exellenter Vorstellung. Schade war, dass den Kanadierinnen heute augenscheinlich der Saft gefehlt hat, um ordentlich dagegen zu halten und ebenfalls offensive Akzente zu setzen.

    Wehmutstropfen bleibt die Chancenverwertung. Dem schönen Spielfluss, der in weiten teilen der Partie sogar bis in den 16er führte, folgte zu oft kein gelungener Abschluss. Besonders für die hohen Bälle schien der Adressat zu fehlen. Maro wirkt weiterhin sehr bemüht aber unglücklich in Ihren Aktionen. Ihr Pfostenschuss aus der Distanz schien spontan (und beinahe aus Frust) zu sein und lässt einen vermuten, dass sich scheinbar noch eines mentalen Korsetts entledigen muss.

    Doppelsechs gut. Lena wusste heute richtig zu gefallen mit Ihrem Spiel nach vorne. Ich fand den Defensivverbund insgesamt ordentlich, wenngleich er weiterhin zu wenig getestet wurde durch den Gegner.

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  • Sheldon sagt:

    Übrigens, der Spielzug des Spiels war für mich die Aktion von Celia in der 41. Minute:

    Marozsan erkämpft sich hinten in der eigenen Hälfte den Ball, spielt mit Maier Doppelpass auf engstem Raum, verlagert dann die Seiten mit einem herrlichen Querpass auf Keßler in der Mitte, die leitet eine Station weiter nach vorne auf Mittag in den Lauf, und diese spielt mit einer scharfen Flanke Celia an, die das Tor nur haarscharf verpasst.

    Sowas bitte öfter! Einfach zum Träumen!

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  • Till sagt:

    und ich konnte das Spiel nicht sehen 🙁 …

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  • timmy sagt:

    Naja. 1:0 gegen Kanada. Nix weltbewegendes.

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  • Speedy75 sagt:

    Gar kein so schlechtes Spiel heute. Man hat sicher auch gesehen wo noch mehr kommen muss, aber so ganz abschreiben würd ich dieses Team für die EM nicht. Wenn die sich noch weiter finden sind die für die ein oder andere Überraschung gut.
    Man schaut jetzt schon gespannt auf das Spiel gegen Japan ob dort eine weitere Steierung zu sehen ist.

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  • Frieda sagt:

    Die Leute, die hier Sinclair als Treterin hinstellen, können mir bitte gerne mal erklären, wo da ein „Nachtreten“ oder „unsportlicher Tritt“ war. Ich hab die Szene jetzt noch 4 Mal angeschaut und für mich ist es ganz eindeutig keine Absicht. Sie versucht nicht zu fallen nach einem Zweikampf und landet dabei leider – aber ohne Absicht – mit dem Fuß auf Henning.

    Wirkliche Unsportlichkeit hat heute mal wieder Frau Simone Laudehr bewiesen. Ihr Tritt gegen Sinclair war einfach nur peinlich. Dafür würde ich meine Jungs und Mädchen sofort vom Feld nehmen und duschen schicken. Einer Nationalspielerin unwürdig. Da war der Versuch, mit offener Sohle den Ball zu spielen gegen Desiree Scott schon harmlos.

    Positiv fielen Cramer und Maier auf. Negativ die Chancenverwertung und das Stellungsspiel in der Innenverteidigung.

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  • Bernd Zeller sagt:

    Ein verdientes Ergebnis durch eine gute Einzelaktion in der immerhin 53. Minute (!) von Leonie Maier.

    Natürlich ist es gerechtfertigt, mit dem Ergebnis zufrieden zu sein, der 11. Sieg im 11. Spiel gegen Kanada, die Statisik stimmt. Durch den zweiten Erfolg im zweiten Testspiel ist die Vorbereitung im Soll.

    Die Startformation sollte der EM-Stammkader sein, zumal Lena Lotzen und Jennifer Cramer absolut überzeugt haben.

    Eine gute Leistung selbstverständlich wieder von Célia und wirkliche spielerische Klasse auf einem hohen Niveau von Lena Gößling, Anja Mittag, Leonie Maier und Dzsenifer Marozsan.

    Nadine Keßler war m.E. heute sehr zurückhaltend.

    Luisa Wensing hat ihre Position in der Innenverteidigung sehr gut ausgefüllt und konnte sich besser als Saskia Bartusiak in Szene setzen.

    So sehr Melanie Leupolz ihr Debüt zu gönnen ist, kann sie logischerweise noch kein Ersatz für Anja Mittag sein, da ihr Einsatz dem Leistungsnachweis dient, was dem geschrumpften Kader geschuldet ist, aber dazu sind ja eben Testspiele gedacht.

    Lira Bajramaj und Simone Laudehr halte ich momentan eher nicht für Stammspielerinnen, wobei ich dennoch leichte Vorteile bei Simone sehe.

    Athletisch sind alle in Form, an der Spieltechnik kann hoffentlich noch etwas gearbeitet werden.

    Was fehlt ist die Euphorie und die Spielfreude, vieles wirkt sehr gehemmt. Das Beklagen der Verletzungen sollte nun endlich beendet werden, der Sachverhalt ist eine Tatsache. Hieraus hat sich, ohne dass es verhindert werden konnte, eine neue, junge, pfiffige Mannschaft ergeben, die unterstützt und begeistert werden sollte, denn die sind echt gut und hätten wohl bei dieser EM nie eine Chance bekommen.

    Sie sind nicht der Ersatz sondern in der Lage, eigene Akzente zu setzen.

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  • never-rest sagt:

    Das war doch schon recht ansehnlich, auf jeden Fall deutlich verbessert im Vergleich zum Schottland-spiel. Die Euphorie von sheldon teile ich jecoh nicht ganz. Vor allem die Durchschlagskraft bzw. Effektivität im Torabschluss lässt noch sehr zu wünschen übrig.

    Ansonsten sind wir uns einig, die beiden Außenverteidigerinnen waren Spitze, vor allem Maier macht richtig Spaß: Zweikampfstark, schnell, immer anspielbereit und dazu noch technisch versiert. Ihr tor war das Sahnehäubchen.J. cramer dürfte erst einmal gesetzt sein.

    Auch die Doppel 6 passt. Sowohl Goessling als auch Keßler mit starken Szenen. Starke Baklleroberung, gute Übersicht und Spielverständnis. Wenngleich bei beiden noch Luft nach oben ist.

    D. Maroszan heute stark verbessert. Ich bin aber der Meinung, dass ihre Ecken nicht besonders gefährlich sind, null Varianten. Bei Ecken sollten auch mal andere ran oder besser eine Zuordnung für jede Ecke.

    Guter Einstand für Leupolz. Das macht Hoffnung auf mehr. Lotzen auf ungewohnter Position mit einigen guten Szenen, insgesamt sehr laufstark. Es fehlt manchmal noch an der Sicherheit im Kombinationsspiel, auch weil die Laufwege nicht eingespielt sind.

    Mittag und da Mbabi ordentlich. Großes Manko heute aber bei Celia die Chancenverwertung. Dafür rochierte sie ständig und rackerte unermüdlich: Die Anspielstation im Sturm.

    Bedenken habe ich noch mit der Innverteidigung. Krahn bis auf einen Aussetzer sehr ordentlich. Ich persönlich würde Wensing auf jeden Fall bringen. Eine erfahrene Innenverteidigerung sollte aber auf jeden Fall spielen, egal ob Bartusiak oder Krahn.

    Ach so: Die beiden Rekonvaleszenten sind naturgemäß noch lange nicht so weit. Bajramaj fehlt noch lange nicht bei 100 %. Immerhin hätte sie fast ein schönes Tor gemacht. Und Laudehr wird auch lange zurück zur alten Power brauchen. Aber es geht voran. Über weitere Kurzeinsätze finden sie hoffentlich rechtzeitig zur alten Stärke zurück.

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  • Sheldon sagt:

    Nur mal an die Leute, die meinen, dass Kanada heute nicht in Topform war: Das möchte ich ganz klar bestreiten! Doch spielt erstmal bei 30°+, wenn du da nicht vollkommen austrainiert bist, dann bist du schnell platt.

    Was dazu beitrug: Wer die ersten Minuten des Spiels nicht gesehen hat, dem sei gesagt, dass Deutschland dort die ganze Zeit in einem 2-4-4 verteidigt hat. Mittag, Celia, Marozsan und Lotzen bildeten die erste Verteidigungsreihe, Cramer, Goeßling, Keßler und Maier die zweite! Und die gingen wirklich auf jeden Ball. In diesen 10 Minuten hat man den Kanadierinnen wirklich schon einfach alles abverlangt.

    Ungeachtet dessen, dass der Tritt von Laudehr natürlich nicht ging: Sinclair wusste, welche Region sie da unter sich hatte, als sie den Fuß senkte. Sie kann mir nicht erzählen, dass sie das nicht gesehen hat. Und da sollte man sich lieber fallen lassen als Spielerin, als einer gegnerischen Spielerin in den Uterus zu treten.

    @Bernd Zeller: Ich weiß nicht, wieviele Spiele der deutschen Mannschaft sie in den letzten Wochen und Monaten, ja Jahren gesehen haben, oder ob das letzte, das sie gesehen haben in die Prinz- und Lingorzeit fällt, ansonsten kann ich absolut nicht nachvollziehen, wo ihnen die Spielfreude und Euphorie fehlt. Was Goeßling und Marozsan an technischen Kunstwerken hingelegt haben, ist an Leichtigkeit, Eleganz und Spielfreude nicht mehr zu toppen.

    Auch eine Keßler hat ihre Rolle sehr gut gespielt. Sie war überall auf dem Platz zu finden. Nur weil der Fan, der immer nur auf Tore schaut, das nicht sieht, heißt das nicht, dass sie schlecht gespielt hat. Im Gegenteil: Dass das kanadische Mittelfeld heute faktisch nicht stattfand, war ein sehr großer Verdienst von ihr.

    @Mosan: Klar, die Feinjustierung fehlt noch, doch ich kann dir auf Anhieb mal 5-6 Situationen sagen, die bei etwas mehr Spritzigkeit locker rein gehen können:

    Allein die zwei Chancen von Celia in der 1. Halbzeit (31./41.), Lotzen (45.), Maros Pfostentreffer, nochmal Celia nach Vorlage Maro in der 2. HZ, und auch die Chance kurz vor Schluss von Wensing kann bei schnellerer Reaktion drin sein. Dazu kommt noch die Chance von Cramer gegen Ende des Spiels (88. glaub ich), die einwandfrei herausgespielt wurde, und, wenn sie nochmal querlegt, durchaus drin gewesen hätte sein können.

    @Till: Sicherlich hat ARD-Mediathek das Spiel noch ein paar Tage drin 😉

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  • Michele sagt:

    Mel, Isi oder Sara? Wen trifft es wohl?

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  • Bernd Zeller sagt:

    @Sheldon: das nicht vorhandene Mittelfeldspiel der Kanadierinnen lag wohl eher an der taktischen Ausrichtung deren Trainers und ohne diese jetzt bewerten zu wollen, hat die deutsche Mannschaft eben KEIN Kapital daraus geschlagen – und ja, auch zu Zeiten von Birgit Prinz habe ich schon Frauenfussball gesehen …

    Noch zwei Ergebnisse der Freundschaftsspiele von EM-Mannschaften:

    FINNLAND : SCHWEIZ 2:2

    SCHWEDEN : BRASILIEN 1:1 – GLÜCKWUNSCH an die Gastgeberinnen

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  • Till sagt:

    @Sheldon:
    Noch habe ich es nicht in der Mediathek gefunden, aber kann ja noch werden.

    Na Ansicht der Highlights sieht das schon mal sehr gut aus. Auch wenn so ein Zusammenschnitt natürlich sehr täuschen kann, so gibt es auf jeden Fall einige Szenen, welche schon mal schöne Spielzüge/Ideen/Einzelleistungen gezeigt haben.

    Die Tritte sind da aber nicht drin, also kann ich nicht so viel dazu sagen, aber gerade wenn man bei den Temperaturen spielt ist das natürlich eine extrem große körperliche, aber auch psychiche (Konzentration) Belastung, so dass ich ganz pauschal den Spielerinnen erst mal keine Absicht unterstellen würde, sondern vielleicht eher vermute, dass sie einfach nicht gedanklich oder körperlich schnell genug waren um die Situation besser zu lösen – aber wie gesagt noch nicht in bewegten Bildern gesehen und natürlich gehören auch unabsichtliche Tätlichkeiten/grobe Foulspiele entsprechend bestraft.

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  • waiiy sagt:

    Eigentlich ist alles gesagt. Für mich war der heutige Test wichtiger als das folgende Spiel gegen Japan, da gerade von der körperlichen Verfassung Kanada dichter an Teams wie Schweden, Norwegen und Frankreich.

    Glückwunsch an Cramer und Maier!

    Gut fand ich übrigens auch Bajramaj nach ihrer Einwechslung. Im Gegensatz zum Reporter fand ich sie auch ziemlich schnell, auch wenn man bedenken muss, dass sie gegen ermüdende Gegnerinnen spielte. Damit ist wieder ein Lichtblick auf der Außenbahn, die mir ansonsten nicht so gut gefallen hat. Lotzen ist wohl doch mehr der Backup für Da Mbabi im Sturm und dort auch wichtiger. Mittag kann sowohl rechts als auch links spielen und sollte wohl das Außen-Duo mit Bajramaj bilden (wenn diese die Kraft für 90 Minuten hat). Dann kann man (wie vor 2 Jahren in Potsdam) auch innerhalb des Spiels wechseln.

    Die IV kann man erst einschätzen, wenn wir mal hinten mehr gefordert werden. Ich würde Henning, Wensing hinten reinstellen, weil sie einfach schneller sind und die Spieleröffnung besser klappt. Aber meine Meinung zählt da nicht.

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  • Mr. X sagt:

    Längert und Kerschowski sind raus.

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  • balea sagt:

    Was die strittige „Trittszene“ von Sinclair betrifft bin ich ganz bei Frieda. Auch wenn der Reporter laut ruft: „Da hat sie nachgetreten…zieht voll durch“ stimmt das schlicht nicht. Sie war in der Bewegung und wohin bitte hätte sie hin sollen? „Treten“ und „durchziehen“ sieht wirklich anders aus.

    Das war in der 74. Min.

    In der 70. wurde Laudehr eingewechselt. Der Ball rollte erst in der 72. wieder, sie war bis dahin nicht einmal dran. Dann der Freistoss, Laudehr drängelt in der gegenerischen Mauer rum und holt dann mit Wucht aus um Sinclair absichtlich weh zu tun.

    Vom Platz runter nehmen, Fahrkarte nach Haus.

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  • FFFan sagt:

    @ Frieda:
    „Die Leute, die hier Sinclair als Treterin hinstellen, können mir bitte gerne mal erklären, wo da ein “Nachtreten” oder “unsportlicher Tritt” war. Ich hab die Szene jetzt noch 4 Mal angeschaut und für mich ist es ganz eindeutig keine Absicht. Sie versucht nicht zu fallen nach einem Zweikampf und landet dabei leider – aber ohne Absicht – mit dem Fuß auf Henning.“

    Um das zu erkennen, muss man die Szene nicht 4-mal gesehen haben. Frau Sinclair hätte es trotzdem gut zu Gesicht gestanden, sich bei ihrer Gegenspielerin wenigstens zu entschuldigen!

    Übrigens: Der Tritt von Simone Laudehr hatte auch eine Vorgeschichte…

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  • Frieda sagt:

    @FFFan
    Man muss sich die Szene nicht 4 Mal angucken, um es zu erkennen, aber man kann seinen ersten Eindruck immer gut rückbestätigen, um dann um so sicherer zu sein, dass was hier geschrieben wurde Unfug ist!

    Klar hatte der Laudehr Tritt eine Vorgeschichte. Aber das macht es doch gerade so schlimm. Keinerlei Selbstbeherrschung. Traurig.

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  • wrack sagt:

    waiiy: „Für mich war der heutige Test wichtiger als das folgende Spiel gegen Japan, da gerade von der körperlichen Verfassung Kanada dichter an Teams wie Schweden, Norwegen und Frankreich.“

    Ich finde es in diesem Zusammenhang interessant, die Ergebnisse Kanadas gegen EM-Teilnehmer in diesem Jahr zusammenzufassen: Gegen Frankreich (1-1), England (0-1, 0-1) und Norwegen (0-0) gelang Herdmans Mädels kein Sieg bzw. unterlagen sie. Dafür schlugen die Kanadierinnen die Niederlande (1-0) und Finnland (2-1).
    Ich denke, Kanada war der richtige Gegner zur richtigen Zeit. Das Spiel sollte das junge deutsche Team in der Vorbereitung ein gutes Stück weiter gebracht haben.
    Übrigens kann ich mich nicht erinnern, wann zuvor ein deutsches Team mit weniger Länderspielerfahrung gespielt hat. Und diese Sorge, wenn ich das zu diesem durchaus freudigen Anlaß einstreuen darf, diese Sorge werde ich bis zum Ende der EM nicht los werden. Es ist eine Sache, ein Länderspiel zu bestreiten, aber ein wesentlich schwierigeres Unterfangen, ein großes Turnier zu spielen.

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  • Jennifer sagt:

    Spiel in voller Länge in der ARD Mediathek und als Download.

    ARD Mediathek (bisher nur 2. Hälfte eingestellt, 1. Hälfte erfolgt vielleicht heute?)

    Oder zum Download:
    Channel – ARD HD
    Language – German
    FPS – 50 fps
    Bitrate – 2850 kbps / crf 23
    Audio – AC3 2.0 – 192 kbps
    Codec – x264
    Format – MKV
    Resolution – 1280 x 720

    http://www.embedupload.com/?d=2XZFN2MVDA
    http://www.embedupload.com/?d=6VSTD4E0VC
    http://www.embedupload.com/?d=1VUAECOBIV
    http://www.embedupload.com/?d=1QWRQKKSZL
    http://www.embedupload.com/?d=3DE5ACGXCH
    http://www.embedupload.com/?d=5FRSNSKTNE
    (upload courtesy of footballars)

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  • Jennifer sagt:

    @till: hier noch der Link für die 1. Halbzeit in voller Länge:

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  • Sheldon sagt:

    @Frieda/FFFan usw.: Selbst wenn das nicht beabsichtigt war, erinnert mich Sinclairs Verhalten doch sehr an Toni Schumacher bei der WM 82 in der Szene mit Battiston, für das er sogar Morddrohungen erhalten hat und wofür sich ganz Deutschland schämte. Einfach wegschauen, während sich die Gegenspielerin am Boden krümmte und hier womöglich gefährlichste innere Blutungen davon tragen hätte können.

    Generell war Kanadas Verhalten extrem schäbig in den letzten Minuten. Da wurde nur noch geholzt, was das Zeug hielt. Die Szene mit Buchanan sollte man hier nicht vergessen, die nacheinander Laudehr und Bajramaj umsäbelt.

    Wie gesagt, es war nur ein Freundschaftsspiel, und da sollte man dann auch mal die Größe haben, es sich einzugestehen, dass der Gegner einfach besser war und nicht durch solche Aktionen möglicherweise noch die EM-Teilnahme der ein oder anderen Spielerin gefährden.

    Es wäre sinnvoll gewesen, Sinclair und Laudehr beide mindestens zu verwarnen bzw. wenn dann beide vom Platz zu stellen, um dann Sinclair spätestens nach der Aktion gegen Henning mit Gelb/Rot zum Duschen zu schicken, um Ruhe in die hitzigen Gemüter zu bringen.

    Ein etwas strengeres Durchgreifen der Schiedsrichterin an der ein oder anderen Stelle wäre sicherlich sinnvoll gewesen, gegen beide Mannschaften.

    @wrack: Ich bitte dich: Wie soll denn diese Mannschaft ernsthaft die Vorstellung der WM vor zwei Jahren wirklich unterbieten? Sie haben das, was man als Turniermannschaft wirklich braucht, nämlich das technische Vermögen und den Erfolgshunger.
    Natürlich ist bei einer EM alles möglich, dafür sind die Gegner auch schwächer als Kanada bzw. maximal gleichstark.

    Wenn wir das letzte Turnier als Vergleichsgröße nehmen, dort hat Kanada gegen Schweden 2:2 gespielt, im Viertelfinale Großbritannien 2:0 und im Spiel um Platz 3 das beste europäische Team Frankreich 1:0 geschlagen. Das sind die drei großen EM-Favoriten, die hier von allen ausgemacht werden. Und das ist gerade mal ein Jahr her.

    Insofern sollten wir hier mal realistisch sein und sagen: Die anderen kochen auch nur mit Wasser. Und auch so ehrlich sein und sagen: Man hat Kanada gestern richtig abgekocht (im wahrsten Sinne des Wortes bei über 30°C), und das ist erstmal eine Hausnummer.

    Für mich ist Deutschland mit dieser Vorstellung eindeutig haushoher Favorit für die EM, gerade nachdem bei Frankreich zwei Schlüsselspielerinnen abgesagt haben!

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  • Hanah sagt:

    Die Spielelrin des Spiels war für mich ganz klar Leonie Maier:) Und das nicht nur wegen dem Tor:) Bei Kanada hat mich die Torfrau sehr beindruckt..besonders bei Bajramajs schuss!!:D Bajramaj fand ich gestern wieder erstärkt aber noch lang nicht ihre beste form!! Aber auf jedenfall besser als Laudehr die mir gestern nur durch ihren Fußtritt aufgefallen ist!!-.- Der war so unnötig!! Wird ich das im Spiel machne wird meiner.Trainer mich vom Platz nehmen anschreien und dann nah hause schicjrn und wenn ich pech hätte sogar 1mal trainingsverbot!! und die kriegt keine Strafe!!-.-

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    …mir gibt die überaus mangelhafte Chancenauswertung zu denken, und von daher ist es schon irgendwie auch folgerichtig, dass gerade eine Verteidigerin die Spielentscheidung herbeiführt!
    Was Celia erneut hat liegenlassen, paßt schon gar nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut, und das geht jetzt schon ’ne ganze Weile so.

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  • noworever sagt:

    @never-rest: „Ich bin aber der Meinung, dass ihre (Maro’s) Ecken nicht besonders gefährlich sind.“

    finde ich nicht, finde maro’s (zahllose) ecken kamen (im großen&ganzen) schon recht gut.
    nur: habe ich etwas die kopfballungeheuer vermisst, die sich(inkl. den ball) da auch mal beherzt reinhauen …

    … a la hrubesch oder (sorry, sheldon) popp.

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  • Sheldon sagt:

    @noworever: Ich habe dieses Kopfballungeheuer gesehen. Es war in Person von Wensing da, die bei dem Versuch, den Ball zu spielen, viel zu spät kam und der Gegnerin beinahe den Hals durchtrennt hat!

    Genau sowas will ich eben nicht sehen!

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  • Maskal69 sagt:

    Erstmal ganz großer Respekt, tolles Spiel der N11 und ein verdienter Sieg! Für mich das beste was ich seit langem von der N11, in der Vorbereitungsphase auf eine großes Turiner, gesehen habe. Vor allem die jungen Spielerinnen ersetzten die fehlende Erfahrung mit frische, unbekümmerheit und Spiellaune. Das hat echt Spass gemacht und ich denke das wird sich bei der EM auch fortsetzen. Die N11 ist für mich klarer Favorit auf den Titel, die sind richtig hungrig. Positives die beiden Außenverteidigerinnen, die doppel 6 und Krahn in der Innenverteidigung. Vor allem die letztere sah ich immer sehr Kritisch, aber die hat sich mal sowas entwickelt.
    Noch zur Tätlichkeit von Sinclair an Hennig, für mich klar eine rote Karte. Die tritt mit dem linken Bein voll durch, oder wie im Fussball Fachjargon: zieht voll durch. Das nennt man wohl Frustfoul!
    Also ich konnte dem Spiel nur Positives abgewinnen und ich freue mich auf die EM.

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  • wolle sagt:

    Manoman Sheldon:“DAS war echt Fußball, wie er eines Europameisters würdig, ja eigentlich eines Weltmeisters würdig ist.“
    Also mir hat der kick gestern ja auch ganz gut gefallen, aber da trägst du ja ganz schön dick auf. Warten wir erst mal das Spiel gegen Japan ab und bei einem Turnier wo es um was geht ist dann auch noch mal ne andere Hausnummer.
    Meine BN-Girls haben mir besonders gefallen. Maier wurde schon genug gelobt und wie wichtig mittlerweile Celia ist hat man gemerkt als sie für Linden Platz gemacht hat. Ja, Sie hat einige Chancen liegen lassen, aber ein ständiger Unruheherd und immer anspielbar. Sie ist vom Typ halt eher ein Klose als ein Gomez (Popp). Und Gößling (ja ich weiß ist schon bisschen her) hat mich zum ersten mal in der N11 überzeugt.
    Ansonsten viel Licht, wenig Schatten. Cramer unaufgeregt, sehr souverän. Lotzen rechts hat mich nicht überzeugt ist eher als Update für Celia im Zentrum geeignet. Überhaupt hat es Spaß gemacht zuzuschauen, weil bei jeder der Ball sein Freund ist. Bis auf 2. Sorry ich wiederhole mich wieder aber bei Krahn und Bartusiak tut zuschauen einfach weh. Ich denke Schelin & Co werden die Stockfehler bei der EM bestrafen.
    Wirklich beeindruckend fand ich wie technisch beschlagen gerade die Youngsters sind. Leupolz wirbeldete in HZ2 und ist für mich der ideale Joker auf den Aussen. Auch Laudehr und Lira haben aufsteigende Form gezeigt, für die Startelf ist es wohl für beide noch zu früh aber als Joker immer gut.
    Meine Wunschelf wäre:
    Angerer
    Schmidt, Wensing, Krahn(Henning), Cramer
    Gößling, Kessler (Laudehr)
    Maier, Maroszan, Mittag (Leupolz, Lira)
    Celia (Lotzen)

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  • noworever sagt:

    “ … beinahe den hals durchtrennt hat.“

    die übertreibung ist keine sheldonische schwäche …

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  • Grace Kelly sagt:

    Ich fand beide Spiele ordentlich, dafür dass sie mitten in der Vorbereitung stattfinden. Wenn man sich an die Vorbereitung der WM erinnert, als die Gegnerinnen erst Mitte der zweiten Halbzeit aufgrund von Kondition und körperlicher Überlegenheit besiegt wurden, zeigt die Mannschaft jetzt durchgehend guten Fußball und die Ausfälle wirken verkraftbar.
    Ich denke man sollte sich nichts vormachen, alles was schlechter als ein unglücklich verlorenes Finale ist, wird die Erwartungen enttäuschen und diese Mannschaft kann um den Titel mitspielen.
    Bajramaj war ein paar Jahre ein super Joker, wenn sie bis zum Turnier wieder dahinkommt ist sie eine große Unterstützung, Laudehr würde ich wegen ihrem Fußtritt auf der Bank schmoren lassen. Man kann Sinclair keine eindeutige Absicht unterstellen, auch wenn die Aktion kurz nach dem Tritt kam und ihr Unschuldsgehabe sehr unsportlich wirkte, aber Laudehr schadet mit solchen Aktionen der Mannschaft nur. Absolut unsportlich und Kartenaktionen sollte man sich als Defensivspielerin für Spielsituationen aufheben.
    In Bezug auf Innenverteidigung halte ich es für unwahrscheinlich, dass sich was ändert, außer Wensing spielt gegen Japan grandios.

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  • Grace Kelly sagt:

    Die Ecken haben mich doch sehr an die unserer 1. Herren erinnert, Zeit mal ein Örtchen aufzusuchen oder ein neues Kaltgetränk zu holen. Aber vielleicht werden die Mörderecken ja wirklich erst zur EM ausgepackt.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Was eine dt. N11 aus Standardsituationen macht, ist im Allgemeinen herzlich wenig und nicht dazu gedacht dem Gegner Angst und Schrecken einzuflössen, weil echte Gefahr nie groß aufkommt! Die aktuelle Angriffsleistung trägt dazu ebenfalls bei… Die noch anstehenden Lehrgänge sollten diesen Umstand berücksichtigen und mal einige Varianten bei Treten von Eckbällen und Freistößen durchspielen, also weniger Stereotypisches.

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  • Sheldon sagt:

    Mal ganz ehrlich, bei eurem Gemeckere: Wie, meint ihr, hätte das Spiel gestern denn ausgehen sollen? 4:0, 5:0?? Wenn ich mir hier so anhöre, was hier geredet wird, von vergebenen Torchancen, Standards, die noch nicht so gut laufen, dann muss ich sagen: Hallo, Leute? Das war der Olympia-Dritte, bei Olympia besser als jede europäische Mannschaft, gegen alle drei gespielt, nicht einmal verloren und zwei geschlagen.

    Das war ein hartes Stück Arbeit, gerade in den ersten 15 Minuten wurde um jeden Millimeter auf dem Platz gefightet. Klar werden Torchancen vergeben, klar geht nicht jede Ecke und jeder Freistoß rein. Das wird auch in jedem EM-Spiel so sein.

    Aber Deutschland hat gezeigt, dass es die Stärke besitzt, sich soviele Torchancen zu erspielen, soviel Druck zu machen, bis das Tor irgendwann fällt. Deutschland kann sich auch gegen Frankreich oder gegen Schweden Torchancenverhältnisse von 10:2, 12:3 oder 14:5 rausspielen.

    Und selbst Schelin, Delie oder Smith verwandeln nicht jede ihrer Chancen. Wenn sie überhaupt welche bekommen… Wieviele Chancen hatte Schelin im CL-Finale? Keine einzige!

    Das Wichtige ist, dass diese Spielerinnen solange fighten und alles in die Waagschale werfen, bis das dann mal funktioniert. Auch Spielerinnen wie Lena Lotzen oder Anja Mittag, die gestern abzufallen schienen. Dabei hatte Anja Mittag selbst einen guten Torschuss, der mit ein bisschen mehr Konzentration durchaus im Winkel hätte landen können. Und Lena Lotzen hat das 1:0 aufgelegt, das sollte man auch nicht vergessen, und hatte ebenso eine sehr, sehr gute Torchance.

    Meines Erachtens sollte man bis auf die IV die Mannschaft so zusammenlassen und nicht wieder kaputtreißen. Noch einmal gegen Japan zusammenspielen lassen, sich finden lassen, und dann kommt auch wieder die Ruhe im Torabschluss dazu!

    Wir sollten immer bedenken: Selbst, wenn es manchmal nicht so aussieht: Das sind die stärksten Gegner, die der FF zur Zeit zu bieten hat, das sind (neben USA) die weltbesten Teams!

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  • Altwolf sagt:

    Unsportlich waren die Aktionen sowohl von Sinclair,als auch von Laudehr und hätten beide „Rot“ zur Folge haben müssen.Die Tätlichkeit von S.Laudahr war „zweifelsfrei“ erkennbar.Die andere nicht gleich auf den ersten Blick. Doch Sinclair hat den Fuß absichtlich auf den Körper von Henning gestellt und auch noch danach mit dem Körpergewicht belastet.In der Spielsituation hatte sie das Gewicht auf dem linken Bein u.hakte mit dem rechten unbelasteten Fuß hinter den liegenden Körper von J.Henning.Wenn sie nun durch den kaum noch bestehenden Schwung über den Körper v.Josie hinübergeschoben worden wäre,hätte jeder „Mensch“ und faire Spielerin,deie eine Verletzung der Anderen verhindern will, versucht,den über dem Körper schwebenden rechten Fuß nicht mehr zu belasten und ihn eher über den Körper hinweg zu setzen, als ihn mitten in den Körper zu stellen.Auch hätte sie ihn anziehen und dann über den liegenden Körper fallen können (diese Übung machen die Männer laufend um entsprechend 11er zu ermogeln).Auch die Art sich hinterher teilnahmslos an die Außenlinie zu stellen, zeigt einen sehr unsportlichen Charakter.Absolut nicht zu entschuldigen.

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  • Altwolf sagt:

    Die Startelf möchte ich nach den letzten Eindrücken so nominieren: Angerer – Maier-Wensing-Henning-Cramer – Kessler- Gössling – ?-Maroszan-MBaby-Mittag.

    Hier sehe ich eine sehr dynamische Defensive,die auch schnelle Außenstürmerinnen mit Klasse läuferisch halten können und insbes. auch einen schnellen Spielaufbau bei Balleroberung ermöglichen.Insbes. L.Wennsing sollte als Rechtsfuß (wie auch im Verein) auf der rechten Seite spielen um auch mal bei Offensivaktionen von rechts in den 16er flanken zu können. Vorne rechts habe ich jedoch noch keine klare Vorstellung, da ich S.Huth zu hektisch empfinde und dann lieber,wenn nur irgendwie fit genug,L.Bajramai dort sehen würde.S.Laudehr würde zu sehr mit N.Kessler ins Gehege kommen,da sie ähnliche Spielweisen haben.

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  • Sheldon sagt:

    Leute, Wensing-Henning ist eine Wunschkombi, die es so aber nicht geben wird. Wieso? Weil Neid damit – nach dem gestrigen Spiel ohne Grund bzw. Anlass – ihre Abwehrchefin absäbeln müsste. Und das kann und wird sie nicht bringen.

    Eigentlich geht es hier nur noch um die beiden Positionen rechts außen und im Zentrum.
    Lotzen sehe ich ziemlich save, denn es gibt keine andere Spielerin auf der Bank, die ich dort für geeigneter halte. Weder Schmidt noch Bajramaj haben aktuell die Form, Huth macht zwar viel Wirbel, aber ist wie Altwolf so schön sagt zu „hektisch“.
    Einzig die Variante mit Leupolz auf links und Mittag auf rechts könnte es dort geben, was ich allerdings aufgrund der Unerfahrenheit von Leupolz nicht annehme.
    Ansonsten können die drei ja auch noch viel öfter untereinander rotieren. Bspw. Celia auf links, Mittag auf rechts und Lotzen in die Mitte, wäre auch denkbar.

    Im Abwehrzentrum muss sich schon eine Spielerin aufdrängen, um wirklich in der Startelf zu stehen. So wie das gestern lief, war das zumindest schon mal nix. Allein die Aktion zwischen Wensing und Henning im eigenen Strafraum bringt jeder von beiden zurecht 10 Minuspunkte ein. Deutlicher kannst du den Ball der Gegnerin eigentlich gar nicht auflegen. DAS wäre für Schelin oder selbst Delie ein absolutes Geschenk gewesen.

    Da muss ich sagen, und ich glaube gar nicht, dass ich das sage, da fühle ich mich mit Bartusiak und Krahn sicherer.

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  • Mosan sagt:

    Bei den Ecken würde ich mir von Maro mehr Risiko wünschen. Schärfer und mit ein bischen mehr Effet. Da landen dann vielleicht einige Versuche abseits des Gewünschten, aber selbst wenn nur 2/5 für Gefahr sorgen, kommt mehr bei rum als momentan. Die Hereingaben wirken technisch sauber und landen auch im Zielbereich, jedoch „sanft“ genug, dass jede solide Torhüterin/Abwehr die Dinger kontrolliert herunterpflücken kann.

    Die Aktion von Sinclair schreit jetzt nicht unbedingt nach Absicht. Gibt aber genug Spielerinnen inzwischen, die sowas auch „zufällig“ aussehen lassen können. Bzgl. Simon kann man zwar bemängeln, dass es nicht clever war direkt zurückzutreten, aber die Nordamerikanischen/Skandinavischen Teams haben oft ne robuste Ader. Wenn du dir da den Schneid abkaufen lässt, siehst du bei den Zweikämpfen kein Land mehr. Gilt gerade für eine junge Mannschaft. Insofern bin ich dankbar, dass wir mit Laudehr eine Spielrin haben, die sich nicht alles bieten lässt.

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  • waiiy sagt:

    Wenn sie schon in der Startelf steht, sollte Maier mal die Freistöße schießen. Aus Erfahrungen gegen Bad Neuenahr kann man sagen, dass sie da durchaus sehr gefährlich ist.

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  • Sheldon sagt:

    Bzgl. der Standards: War ich der Einzige, der den Kommentator Neid zitieren hat hören, dass die N11 eben bei diesen Standards noch nicht alle Karten auf den Tisch legen möchte?

    Gerade unter Berücksichtigung dieses Statements waren die Standards, die zugegebenermaßen sehr einseitig waren, doch durchaus gefährlich, wenn man an die Situation mit Celia bedenkt, wo der Ball zu ihr durchkommt und sie trotz Umklammerung zum Torschuss kommt?

    In diesem Punkt werden wir aber sicher noch mehr Kreativität sehen!

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Ich möchte auch was von dem Zeug, was Du da eingeworfen hast!!!
    Solche Euphorie-Ergüsse gehen eigentlich nur mit entsprechen Hilfsmittelchen!!!

    Ich fand das Spiel der deutschen Natio jetzt auch besser als gegen die Schottinnen, vor allem wenn man die Temperaturen und den stärkeren Gegner mit in die Wertung nimmt!!!
    Vor allem in der Defensive waren die Ahornblätter viel beweglicher als die Bravehearts!!!
    Das bekam vor allem Celia zu spüren, die immer eine aufmerksame Begleiterin neben sich hatte!!!
    Aber es gelang den DFB-Kickerinnen immer wieder, sich ihren Bewacherinnen geschickt zu entziehen!!!

    Auch ich stimme in das Loblied auf unsere neuen Außenverteidigerinnen ein!!!
    Defensiv waren sie zwar nur selten gefordert, erledigten diese Aufgabe aber beide mit Bravur!!!
    Leonie und JENNY hatten ihre besten Momente aber, wenn sie sich in die Offensive einschalten konnten!!!
    JENNY überraschte sogar mich, der doch die meisten Spiele von TURBINE gesehen hat, mit einer fast stoischen Ruhe am Ball!!!
    Hoffentlich hat Bernd Schröder da genau hingesehen, daß es durchaus angebracht sein kann, den Ball mit Ruhe und Übersicht nach vorn weiterzuleiten, als ihn ständig überhastet einfach nach vorn zu dreschen!!!
    Leonie Maier war diesmal nicht nur eine gute Vorlagengeberin, sondern glänzte diesmal auch als Vollstreckerin!!!

    Die „Nottruppe“ zeigte auch gegen Kanada erfrischende Ideen und unerwartete Spielzüge, die es im bisherigen „Neidschen System“ nur sehr selten mal gab!!!
    So sah man schon gegen Schottland, daß eine Vollblutstürmerin wie ANJA MITTAG, für eine eher Defensivkraft wie Goeßling mustergültig auflegte, und die zum 1:0 einnetzte!!!
    Diesmal kam die Vorlage wieder von einer Stürmerin (Lotzen), und es vollstreckte die rechte Außenverteidigerin (Maier)!!!
    Durch diese jungen-, noch erfolgshungrigen Spielerinnen wird der Titelverteidiger noch unberechenbarer!!!

    Erneut stark agierte auch Lena Goeßling, die ja eigentlich der defensivere Part der Doppelsechs sein sollte, aber erneut ihrer Klubkameradin die Show stahl!!!
    KESSI war zwar etwas verbessert, aber nur selten gelangen ihr so gute Pässe wie der auf Celia, die den Ball nur knapp neben das Tor köpfte!!!
    Von ihr muß man einfach noch viel mehr erwarten, wenn man ihre Spiele mit WOB gesehen hat!!!
    Ich kann mich an keinen Torschuß von KESSI erinnern, in WOB einfach ein Unding!!!
    Auch das Zusammenspiel der offensiven Doppelsechs (KESSI) mit der Spielmacherin (Marozsan) funktioniert noch lange nicht so gut wie es könnte/müßte!!!
    Hier wäre eigentlich die Hauptaufgabe der Bundesgöttin, 2 brilliante Spielmacherinnen aus 2 unterschiedlichen Vereinen mit 2 unterschiedlichen Spielsystemen zusammen auf einen Nenner zu bringen!!!
    Diese Aufgabe hat sie mM nach bis jetzt nur unbefriedigend gelöst!!!

    Aber auch die Frankfurterin ist noch lange nicht in EM-Form!!!
    Sie wirkte zwar gestern munterer und motivierter als gegen Schottland, aber ihren Pässen fehlt es noch immer an Genauigkeit, was man auch von ihren Standarts sagen muß!!!
    Herr Schmelzer tröstete uns ja damit, daß man jetzt noch nicht die „echten Standarts“ zeigen wollte, um den Scouts nicht alles zu verraten!!!
    Aber wann will man diese Standartsituationen unter Wettkampfbedingungen testen, wenn nicht in einem Testspiel???

    Unsere Abwehr hatte erneut nicht viel zu tun!!!
    Damit erfüllte der Testgegner Kanada leider nur die halbe Aufgabe, die er unseren Kickerinnen eigentlich stellen sollte!!!
    Defensiv standen sie gut bis sehr gut, aber offensiv waren sie eben nicht der Top-Gegner, den Sheldon uns hier „verkaufen“ wollte!!!
    Wer diese Mannschaft im olympischen Halbfinale gegen den späteren Gewinner USA gesehen hat, der wird mir sicher zustimmen, daß Sinclair & Co gestern höchstens 50-60% davon gezeigt haben!!!
    Allerdings genügten die zaghaften Angriffsbemühungen der Ahornblätter, um sich einige Sorgen um unsere Innenverteidigung zu machen!!!
    Krahn hatte zwar die nicht in Bestform spielende Sinclair über weite Strecken im Griff, aber dieser eine Patzer kann in einem KO-Spiel den Unterschied ausmachen (siehe Japan-Spiel bei der WM)!!!
    Auch Bartusiak war größtenteil Herrin der Lage!!!
    Aber auch sie machte in besagter Szene mit Krahn keine gute Figur!!!
    Eine ähnlich dumme Szene hatten in Hälfte Zwei die möglichen Alternativen, als Lulle den Ball beim Klärungsversuch JOSI an den Popo knallte, und dadurch eine Kanadierin in aussichtsreiche Schußposition kam!!!
    Solche Nachlässigkeiten werden von Spitzenmannschaften für gewöhnlich eiskalt bestraft!!!

    Das Treten von Sinclair gegen JOSI habe ich auch als rotwürdig empfunden!!!
    Allerdings auch das klare und absichtliche „auf den Fuß treten“ von Simon war eine klare Tätlichkeit, und damit glatt Rot!!!
    Da spielt es auch keine Rolle, das Sinclair vorher gestänkert hat!!!
    Wenn so etwas in einem Halbfinale oder gar Finalspiel passiert, und Simon fliegt vom Platz, dann ist sie für mich ein unkontrollierbares Risiko!!!
    Und es gibt Mannschaften, die so eine mentale Undiszipliniertheit schamlos prvozieren und ausnutzen, da denke ich vor allem an Frankreich!!!

    Man darf gespannt auf das Spiel gegen Japan sein, und darauf hoffen, das die „Prachtnelken“ nun endlich der Testgegner sind, der auch unsere Defensive auf „Herz und Nieren“ prüft!!!
    Das gilt sowohl für die etwas wacklige IV, aber auch für die bisher so bravorös agierenden Außenverteidigerinnen CRAMER und Maier!!!

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  • never-rest sagt:

    Die Ideenlosigkeit bei Ecken und Freistössen ist auffällig. Bei Ecken wäre es ja schon einmal ein Anfang, wenn D. Maroszan nicht alle Ecken tritt. Da passiert es dann, dass sie von einer Eckfahne hinüber zur anderen Eckfahne quer über den ganzen Platz läuft, um gleich den nächsten Eckball rein zu bringen. Was für eine Kraftverschwendung, und für was, für nix. Immer das gleiche Muster hoch rein in den Fünfmeterraum löffeln, wo eine gute Torhüterin die Bälle in den meisten Fällen problemlos runter pflücken kann. Zur Abwechslung mal eine kurze Ecke oder auf den kurzen Pfosten oder in den Rückraum, ich warte noch drauf.

    Im Prinzip gilt das gleiche für Freistösse. Ich frage mich, warum Ecken- und Freistossvarianten nicht im Spiel gezeigt werden, wenn die N11 wirklich welche trainiert hat. Den Quatsch von wegen „die Karten nicht aufdecken“ kann ich nicht glauben.

    Warum nicht mal Standards da Mbabi, Keßler und warum auch nicht L. Maier z.B. bei Ecken von rechts. Na ja, SN wird`s wissen.

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  • noworever sagt:

    @Mosan
    kann deinen beiden angesprochenen punkten durchaus zustimmen … auch, wenn bei der einschätzung des 2.punktes (sinclair/simon) die majorität des hier geposteten eher in eine andere richtung geht.

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Selbst Sinclair und Co. zu 50-60% sind immer noch besser als der Großteil der europäischen Stürmerinnen. Wen haben wir denn da? Maximal Schelin und Smith. Wobei mir letztere größere Sorgen macht. Schelin finde ich total überbewertet. Wenn es darauf ankam, hat sie meist versagt:

    Olympia 2012 – 2 Tore; Viertelfinalaus
    WM 2011 – 2 Tore; eines davon im Spiel um Platz 3, eines als 3:1 gegen Australien
    EM 2009 – 0 Tore (obwohl immer über 90 Minuten eingesetzt)
    Olympia 2008 – 3 Tore; Viertelfinalaus
    WM 2007 – 2 Tore gegen Nordkorea, trotzdem Vorrundenaus
    In CL-Endspielen noch kein Treffer

    Die Ausbeute ist ziemlich mager. Vor allem, weil sie in den wichtigen Spielen nie traf.

    Ich weiß nicht, welche Spitzenmannschaften du in Europa erkennen willst, die sowas nutzen könnten. Frankreich hat mit Delie eine Stürmerin, die das beileibe nicht nutzen kann. Und neben England, Frankreich und Schweden hast du lediglich Norwegen, die sich auf eine 17-jährige Stürmerin verlassen dürfen.

    Also, selbst, wenn die Abwehr nicht 1A stehen wird, welche Nation bringt die Fähigkeiten mit, das so konsequent auszunutzen? Kann es nicht eher sein, dass du hier gerade die Männer vor Augen hast?

    Auch bei der Chancenverwertung; ich wäre gerne mal auf eine Statistik der internationalen Chancenverwertungen gespannt. Denn was beispielsweise die beiden „Topteams“ Europas betrifft (Wolfsburg und Lyon), so sind bei absolute Beispiele dafür, mindestens mal 60-70% der Chancen in jedem Spiel auf internationalem Niveau liegen zu lassen.

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  • Andreas sagt:

    @sheldon: Zustimmung von mir zu Deinen diversen Kommentaren. Ich teile ja Deine optimistische Einstellung. Was die Abwehr angeht, hat das auch mit Angerer zu tun. Vor einem Jahr war ich auch noch dafür, sie in Rente zu schicken. Momentan bin ich aber ganz froh, dass sie noch da ist. Zumindest im Vergleich zur Nr. 2 Almut Schult. Angerer hat zwar in den beiden Spielen noch nicht so viel zu tun bekommen, hat aber eine große Ruhe ausgestrahlt und wenn sie mal gefordert war, war sie da. Das strahlt auch auf die Innenverteidigung aus. Ich bin überzeugt, dass wir bei der EM nicht so viele haarsträubende Schnitzer sehen werden, wie in den Vorbereitungsspielen gegen Frankreich und die USA. Klar wird die EM kein Selbstläufer. Wenn die mal einen Toptag erwischen, kann man sicher gegen Frankreich verlieren und auch die Schwedinnen sind mit ihrem Heimvorteil nicht zu unterschätzen. Dennoch ist Deutschland für mich der Topfavorit, nach dem Spiel gegen Kanada noch mehr als vorher.

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  • Till sagt:

    Alos ich habe es bisher nur geschafft die zweite Hälfte in der ARD-Mediathek zu sehen und kann daher nur darauf Bezug nehmen.

    Zu allerst den Tritt von Sinclair – ihr absolut unwürdig und unnötig, aber für mich weder offensichtliche Absicht noch das sie es klar in Kauf nimmt. Auch das Argument dann soll sie sich fallen lassen greift für mich nicht, da sie dann vielleicht/wahrscheinlich auf Hennig landet und mit ihren Füßen eher in ihrem Gesicht – genauso würde ich mal sagen, dass du in der kurzen Zeit eher keine bewusste Entscheidung mehr treffen kannst – allerdings brauch sie auch nachher nun wirklich nicht so tun, als ob nichts gewesen wäre … .

    Simone Laudehr – ja das darf ihr natürlich nicht passieren, da muss sie ihre Nerven/Emotionen im Griff haben, aber sie jetzt nach dieser einen Szene als unkalkulierbares Risiko hinzustellen, ist absolut übertrieben. Sie hat sich dafür eine Moralpredigt von Frau Neid und vielleicht eine Sitzung mit dem Mentaltrainer verdient – mehr aber nicht. Sie war vermutlich auch mhh sehr unter Druck, weil ihr Körper nicht wollte, dass sie ihren Startplatz bekommt (sie war wohl vorgesehen und hatte Leistenprobleme?). Allgemein kam sie mir so vor, als wolle sie mit aller Macht zeigen, dass sie in die erste Elf gehört.

    Im Großen und ganzen fand ich die deutsche Elf auf jeden Fall gut und bis auf die zwei Wackler in der Innenverteidigung und den Aussetzer von Simone Laudehr stimmt mich das eigentlich positiv.

    Ich wäre nach wie vor dafür, die Option Lena Goessling in die Innenverteidigung zu stellen und mit Laudehr/Kessler auf der Doppelsechs zu spielen im Kopf zu behalten. Außerdem fehlt natürlich noch etwas Fitness, Verständnis der Spielerinnen untereinander und auch die Abschlußstärke/Chancenverwertung sollte verbessert werden – aber dafür ist ja auch noch ein wenig Zeit.

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  • Karl sagt:

    @Sheldon: Danke , deine Einschaetzung vom 21. Juni 2013 um 11.05 Uhr teile ich komplett. Auch deine anderen Beitraege sind nachvollziehbar.

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  • Sheldon sagt:

    @Till: Ich gehe schon konform mit der Einstellung einiger hier, dass Laudehrs Verhalten für die deutsche Elf schon ein nicht geringes Risiko darstellt, zumal Sinclairs „Provokation“ einfach dazu gehört und nicht einmal sonderlich stark ausfiel. So wie Laudehr zur Zeit drauf ist, gehört sie auch sportlich nicht in die 1. Elf.

    Zumal Goeßling und Keßler auf der Doppel-6 beide bewiesen haben, dass sie da hingehören, Goeßling in die Innenverteidigung zu binden, wäre gegenüber unseren Gegnern das Freundlichste, was man tun kann, denn damit würden wir uns jede Menge Aktivität im Angriff und vor allem eine eingespielte Doppel-6 selbst zerstören.

    Laudehr kannst du vielleicht mal in der 70. oder 80. Minute gegen Island bringen, wenn man 3:0 führt, dann kann sie sich noch ein bisschen profilieren. Für mehr wird es aber bei dieser EM nicht reichen!

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  • Krissi sagt:

    @Frieda, 19. Juni 2013 um 21.12 Uhr: Seh ich im Prinzip nicht viel anders als du…nur fand ich auch Sinclair leider nicht wirklich sportlich, man kennt sie eigentlich anders:( wer, meiner Meinung nach, gar nich ging war der Kommentator: was Sinclair war „unsportlich“ und „absolut unnötig“ auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite „Laudehr tritt natürlich zurück“ – Hallo?? Was bitte ist an so etwas natürlich? Hier hat der Kommentator offenbar mit zweierlei Maß gemessen…schade. Ansonsten ein wirklich ansehnliches Spiel der DFB-Damen, verdienter Sieg 😉 Nur sollte Frau Neid wirklich überlegen, ob sie Laudehr zur EM aufstellt….mit solchen Aktionen schadet Simone der Mannschaft nur…

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  • wrack sagt:

    Laudehrs Tritt, von den Kameras nur zu gut eingefangen und vermutlich Ausdruck von starker Spannung und Übermotivation, ist peinlich und hat dem Ansehen der Natio und Laudehrs selbst geschadet. So etwas möchte ich als FF- und Natio-Fan nicht sehen, das vergällt mir die Freude am Spiel. Ich schätze Simons kämpferische und fußballerische Fähigkeiten, aber ein solcher Ausraster sollte nicht ohne Konsequenzen bleiben.

    By the way: Japan, Gegner am 29. Juni, spielte gegen Neuseeland 1-1.
    Und auf einer kanadischen Seite noch eine Statistik zum Kanada-Spiel: 15:0 Ecken, 18:4 Schüsse und 14:2 Torschüsse für Deutschland.

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  • Krissi sagt:

    @Sheldon: auch deinen Kommentaren kann ich hier (fast) komplett folgen…warten wir einmal das Spiel gegen Japan ab, aber das Spiel gegen Kanada stimmt auch mich optimistisch 😉

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.Klar ist das auch meine Wunsch-Defensive,jedoch mit Positionstausch Wennsing RIV u.Henning LIV,letztendlich wird es sich jedoch gegen Japan entscheiden, wenn deutlich wird, wie Krahn bzw. Bartusiak mit den „wuseligen“ Japanerinnen zurecht kommen.Es wird auch ,denke ich evtl.am Gegner orientiert aufgestellt, denn bei schnellen beweglichen Gegenspielerinnen möchte ich nicht auf Wennsing verzichten wollen.Das andere Problem,hier auch schon angesprochen,sehe ich in der Abstimmung zwischen Kessler u.Maroszan, die beide eigentlich aus der Defensive in die Offensive überleiten sollen und wollen und sich dabei gegenseitig Räume und Initiative nehmen, was dann Gößling, die sowieso gerne offensiv agiert, kurzerhand in den letzten beiden Spielen umgesetzt hat.Von der spieltechnischen Anlage her ist jedoch Kessler nicht zu ersetzen und auch wenn es gilt die Mannschaft nach vorne auf Siegkurs zu bringen.
    P.S. Nochmal die Sinclair–Aktion.Wenn man sich mit biomechanischen Abläufen (Bewegungsabläufen u.Bewegungsmustern)genauer beschäftigt, was gerade auch Schiedsrichtern näher gebracht werden sollte,wäre die Unterscheidung von Theater (bewußt veränderte Bewegungsabläufe) zu natürlichem Verhalten (instinktive Abfangbewegungen zum Vermeiden von Stürzen)sehr viel einfacher zu beurteilen.
    Beispiel:Wird ein Spieler(jetzt mal Männer)im Lauf durch das Bein e. Gegenspielers kontaktiert,ist,wie bei jedem von uns normalen Menschen, instinctiv die Abfangbewegung mit dem Versuch das unbelastete Bein nach vorn vor den Körperschwerpunkt zu bekommen (weiß jeder,wenn er stolpert),nicht jedoch die „Spezies Fußball-Spieler“,deren natürliche Abfangbewegung ausgesetzt wird und mit einem „Erstarren“ des eigentlich nach vorn gehörenden Beines reagiert und sich damit des erhofften Sturzes erfreuen kann.
    Die Folge dieses Sturzes läßt den gewöhnlichen Menschen max.2 Körperumdrehungen vollziehen, nicht jedoch bei den „Besonderen“, deren Fähigkeiten ermöglichen bis zu 5-6 Rollen,wobei eine entsprechend „intonisierte“ Schmerzäußerung die „Intensität“ dieses sogg. Foul-Spieles wiedergeben soll.
    In all solchen „Events“ würde ich mir doch den Mut der Schiris wünschen auch „Gelb“ zu zeigen.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Nun, erstens denke ich nicht, dass man als Normalsterblicher solche Bewegungsgeschwindigkeiten, wie sie da vorkommen, nachvollziehen kann. Ein Stolpern ist nicht dasselbe wie ein Kontakt in vollem Sprint.
    Zweitens wird gerade im Männerfußball extrem daran gearbeitet, sich richtig abzufangen. Was meinst du, wieso Messi und CR7 fast nie verletzt sind? Weil mit denen das richtige Fallen und Abrollen geübt wird, sodass sie sich nicht verletzen. Das sieht manchmal etwas gekünzelt aus, doch bei einem echten Foul kann das schlimmere Folgen vermeiden!

    Insofern würde ich, solange es ein Foul ist, dort den Spielern das bisschen „Schauspielerei“ verzeihen und es als Verletzungsprävention tolerieren!

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  • […] sich auf dem Weg zur Frauenfußball-EM in Schweden über gelungenen Testspiele gegen Schottland, Kanada und Japan freuen, musste aber eine EM-Absage nach der anderen verdauen. So sagten binnen kurzer […]

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