EM-Aus für Tonazzi – Bangen um Henry

Von am 19. Juni 2013 – 19.15 Uhr 3 Kommentare

Auch die französische Frauenfußball-Nationalelf ist vom Verletzungspech verfolgt, denn Olympique Lyons Stürmerin Laëtitia Tonazzi wird nicht an der EM in Schweden (10. bis 28. Juli) teilnehmen können. Darüber hinaus ist auch die Teilnahme ihrer Lyoner Teamkollegin Amandine Henry in Gefahr.

Tonazzi plagt eine hartnäckige Wadenverletzung und Trainer Bruno Bini erklärte am frühen Nachmittag: „Unsere Teamärzte halten es für zu gefährlich, wenn sie wieder mit dem Spielen beginnt. Es tut uns Leid für sie.“

Laëtitia Tonazzi

Laëtitia Tonazzi (außen re.) wurde mit Olympique Lyon 2012 Champions-League-Sieger © Nora Kruse / ff-archiv.de

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Debütantin Asseyi
Für Tonazzi wurde Viviane Asseyi von Montpellier Hérault SC nachnominiert, die bisher noch kein Länderspiel bestritten hat, in der vergangenen Saison in 18 Ligaspielen 8 Tore erzielte.

Henry-Einsatz fraglich
Ungewiss ist auch weiterhin, ob Tonazzis Teamkollegin Amandine Henry am Turnier wird teilnehmen können, die sich am Freitag einer neuerlichen medizinischen Untersuchung ihrer Oberschenkelverletzung unterziehen wird.

Makanza nachnominiert
Zur Sicherheit wurde Marina Makanza nachnominiert, so dass der Kader derzeit 24 Spielerinnen umfasst. „Solche Umstellungen sind das Schicksal aller Teams, aber wenn man an die sechs verletzten deutschen Spielerinnen denkt, sind wir noch besser dran“, so Bini.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Nun trifft es auch Frankreich. Tonazzi wird Frankreich ähnlich fehlen wie Popp Deutschland: als Backup für Delie.

    Henrys eventueller Ausfall würde Frankreich aber bei weitem härter treffen. Da darf ma ngespannt sein, ob sie noch fit wird.

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  • Sheldon sagt:

    Die beiden Armen… Waren ja gerade erst in diesem Jahr wieder in den Kreis der N11 aufgenommen worden…

    Unter diesen Umständen sieht es für Deutschland im Vergleich zu Frankreich allerdings wieder besser aus.

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  • Bernd Zeller sagt:

    Frankreich lässt sich momentan für das EM-Turnier nicht leicht beurteilen, durch die WM und vor allem durch die Vereinsmannschaften OL und PSG hat der französische Frauenfussball einen guten Eindruck hinterlassen, allerdings herrscht wohl „Zickenkrieg“, also Unstimmigkeiten eher persönlicher als sportlicher Art.

    Frankreich ist tendentiell geschwächt, mal abwarten, wie sich die Spielerinnen in Schweden zusammenfinden werden, einzuschätzen sind sie noch als stärkstes Team der Gruppe C, wenn nicht Spanien als meine persönliche „Perspektivmannschaft“ ihnen einen Strich durch die Rechnung macht.

    Das Testspiel gegen Finnland wurde mit 3:0 gewonnen und am 29.06. gibt’s einen Test gegen die Norwegerinnen aus der „deutschen“ Gruppe

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