Babett Peter fällt für EM aus

Von am 17. Juni 2013 – 21.56 Uhr 51 Kommentare

Die schlechten Nachrichten für die deutsche Frauenfußball-Nationalelf reißen nicht ab. Nachdem bereits fünf Spielerinnen wegen Verletzung oder Krankheit nicht an der EM in Schweden (10. bis 28. Juli) teilnehmen können, muss nun sogar eine sechste wichtige Spielerin das Turnier absagen.

Denn bei einer MRT-Untersuchung wurde am Montag bei Linksverteidigerin Babett Peter eine Ermüdungsfraktur des Kahnbeines des linken Fußes festgestellt, die nach Belastung immer wieder Schmerzen verursacht hatte.

Ältere Verletzung
Teamarzt Ulrich Schmieden erklärt: „Anhand der MRT-Bilder kann man erkennen, dass es sich um eine ältere Verletzung handelt, da der Knochen bereits Heilungsreaktionen aufweist. Durch die Mehrbelastung in den EM-Vorbereitungslehrgängen verstärkten sich die Beschwerden.“

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Babett Peter

Bitter enttäuscht: Babett Peter © Volker Nagraszus / girlsplay.de

Riesengroße Enttäuschung
Peter meint: „Die Enttäuschung ist für mich riesengroß. Ich habe zwar schon seit Längerem leichte Beschwerden, aber das habe ich nicht als gravierend empfunden. Dass beim MRT eine so schwerwiegende Verletzung diagnostiziert wird, war für mich ein Schock.“

Ein halbes Dutzend Ausfälle
Die 25-Jährige vom 1. FFC Frankfurt ist nach Viola Odebrecht (Knie-OP), Verena Faißt (Pfeiffersches Drüsenfieber), Alexandra Popp (Außenbandriss im Sprunggelenk), Linda Bresonik (Achillessehnenentzündung) und Kim Kulig (Knie) mittlerweile die sechste Spielerin der DFB-Auswahl, die bei der EM nicht zur Verfügung stehen wird.ch

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

51 Kommentare »

  • Till sagt:

    Wenn das so weiter geht, dann muss Frau Neid keine Spielerin mehr streichen – eher noch jemanden nachnominieren … .
    Gute Besserung auf jeden Fall an Babett Peter und so langsam sollte man sich auf jeden Fall mal Gedanken über die medizinische Betreuung in den Vereinen machen … .

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  • Meta sagt:

    Das ist jetzt so ein bisschen wie bei den 10 kl. Jägermeistern. Jeden Tag einer weniger…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Heilig`s Blechle, ist denn das die Possibility!
    Unter welchen Stern steht denn eigentlich die diesjährige EM – unfassbar! Bloss gut, es sind noch 2 Vorbereitungsspiele zu absolvieren…
    Schade für Babett, die einen Stammplatz sicher hatte, nun wird wohl Henning diesen einnehmen oder Schmitti muss die Seite wechseln.

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  • never-rest sagt:

    Hammer ! …und die EM hat noch nicht einmal angefangen. Wie befürchtet, erledigen sich die Streichkandidaten wie von selbst.

    Schade um Babette Peters, wie um die anderen Verletzten. Vielleicht die große Chance für J. Cramer. Große Konkurrenz gibt es ja hinten links nicht mehr.

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  • Michele sagt:

    Das ist für die Mannschaft ein erheblicher Verlust! Bei dem Glück, verletzt sich bis Donnerstag noch jemand und dann hat Neid ohne Probleme ihren Kader zusammen! Dann brauch sie keine mehr zu streichen!
    @Till
    Den selben Gedanken wie du hatte ich auch sofort! Alle Verletzungen waren schon längerfristig und von den Vereinen ohne Rücksicht ausgenutzt!

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  • Jennifer sagt:

    Gute Besserung an Babett Peter und den weiteren verletzten Spielerinnen. Man traut sich kaum noch hier reinzuschauen … Danke für die Infos, Markus.

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  • wrack sagt:

    Wie ich bereits anläßlich des Ausfalls von Linda Bresonik hier befürchtet hatte, war die Ausfall-Serie noch nicht beendet. Nun steht die Nationalmannschaft bei der EM ohne sechs ihrer (potentiellen) Leistungsträgerinnen da und man muss sich fragen, wie das soweit kommen konnte ? Bei 6 Ausfällen von Spitzenspielerinnen am Ende einer Ligasaison kann man kaum von einem Zufall sprechen. Offensichtlich gibt es hier einen systematischen Fehler, der die Nationalmannschaft zunehmend ihrer Chancen auf den Titel beraubt. Dabei ist das Nationalteam das Frauenfußballteam, dass für die Popularität des Frauenfußball jenseits des Häufleins der Hardcore-Fans sorgt. Wo immer der systematische Fehler im Spielbetrieb und / oder bei der Nationalmannschaft liegt, er schädigt das Nationalteam und damit den deutschen Frauenfußball in toto. Es ist zu spät und vermutlich auch nicht leistungsfördernd für die Nationalspielerinnen, eine öffentliche Diskussion darüber vor der EM zu forcieren. Mir drängt sich aber der Verdacht auf, dass diese Diskussion spätestens nach der EM mit Wucht losbrechen wird – dann aus dem gegebenen Anlaß einer Enttäuschung der erfolgsverwöhnten Öffentlichkeit.

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  • Scholli sagt:

    Als quasi Außenstehender, der den FF nicht so intensiv verfolgt, fällt mir auf: immer wieder viele verletzte Spielerinnen im FF, obwohl die Belastungen (Zahl der Saisonspiele) nicht besonders hoch sind. Gibt es Gründe dafür?
    Ist mein erstes Posting, falls das Thema schon durchgekaut wurde, bitte ich um Nachsicht.

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  • Detlef sagt:

    Ohjeschreck, da ist es noch eine weniger!!!
    Und diesmal trifft es ausgerechnet BABBS, die sich so langsam aus dem tiefen Tal der Tränen nach oben gearbeitet hatte!!!

    Wenn diese Verletzung, die ja schon älter zu sein scheint, wirklich der Grund für ihre desolate Saison in Frankfurt und in der Natio sein sollte, dann wirft das in der Tat kein gutes Licht auf die medizinische Abteilung in Frankfurt!!!
    Hat man damals kein MRT gemacht, oder hat man die Bilder falsch interpretiert???

    Oder hat BABBS etwa nix gesagt, und mit starken Schmerzmitteln gespielt, so ähnlich wie LIRA damals???
    Irgendwann rächt sich halt der Körper, und es geht absolut nicht mehr!!!

    Ich wünsche BABBS eine gute und komplikationsfreie Genesung!!!

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  • FFFan sagt:

    Och nö! 🙁

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  • Take sagt:

    Lieber Scholli,

    der DFB hat 1955 nicht ohne Grund Frauenfußball verboten, da er um die zarten Körper der Frauen besorgt war. Wie man inzwischen sieht, hatten die Herren damals recht gehabt. Waren eben noch Gentleman :-))). Es gibt Untersuchungen, dass zum Beispiel die Kreuzbänder bei Frauen dünner sind als die von Männern.
    Aber Geld regiert die Welt und da der DFB eventuelle Konkurrenz durch einen reinen Frauenfußballverband befürchtet hat und ihm dadurch Mitgliedsbeiträge entgangen wären, wurde den Frauen 1970 dann doch erlaubt unter dem DFB-Dach Fußball zu spielen.

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  • noworever sagt:

    wie ich bereits in der spielanalyse andeutete („im sprintansatz scheint sie gleichzeitig schon wieder abzubremsen“) kommt diese hiobsbotschaft nicht wirklich überraschend.

    ihre ganze körpersprache deutete es schon an …

    jetzt gleich wieder die medizinische betreuung, als die verantwortlichen, auszumachen (till, michele) … kann, aber muss nicht sein.
    siehe (detlef) lira.

    besides, everything has also a deeper (much more intimate) purpose!
    … ein grund, der oft nicht so offen-sichtlich ist.

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  • speedy75 sagt:

    Wünsche alle verletzten Spielerinnen gute Besserung.

    Diese Häufung nach Saisonende muss einem aber schon zu denken geben. Läuft da unterm Jahr was falsch oder wie kommt es dazu.

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  • Till sagt:

    Na ja, also ich glaube ja nicht, dass so eine Spielerin ohne mal mit einem Arzt darüber zu reden wochenlang unter Nutzung von starken Schmerzmitteln spielt!
    Zu mal wenn es nur ein Fall gewesen wäre dann okay, aber bei der Menge an verschleppten Verletzungen würde ich schon eher einen systematischen Fehler vermuten.
    Ich mein ich lasse mich sehr gern vom Gegenteil überzeugen, aber an der Stelle des DFBs würde ich die Sache mal etwas genauer analysieren (und zwar gründlich – nicht so wie beim vorzeitigen Scheitern in einem Turnier oder ähnlichem).
    Ich sehe meinte auch mit Gedanken machen auch nicht, dass es da zwangsläufig Probleme gibt, aber wie gesagt man sollte das mal genauer untersuchen, ob die medizinische Betreuung wirklich so optimal wie möglich ist.

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  • timmy sagt:

    Vielleicht zieht sich Frau Neid ja auch noch was zu? Dann kommt Mr. X zum Einspringen, bringt 3 frische Buli-Spielerinnen mit und wird Europameister. 🙂 Was wäre dann?

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich möchte doch mal darum bitten, dass hier die jungen Gäule doch ein wenig gebremst werden. 😉

    Man muß nicht immer alles auf medizinische Abteilungen schieben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass Lira vor dem Pokalfinale gegen die Bayern letztes Jahr verletzt war, aber trotzdem spielen wollte.

    Dann muß man aber auch mal sagen dürfen, daß der DFB-Trainerstab selbst schuld ist, wenn immer nur die gleichen 12 – 14 Spielerinnen eingesetzt werden. Da gibt es soviel Spielerinnen in der Bundesliga, die das Zeug zur Nationalspielerin hätten, aber einfach nicht beachtet werden. Weil sie entweder der Madame vom Instinkt her nicht genehm sind, nen eigenen Kopf haben oder nicht ins System passen. Oder sich auch nur ein einziges mal in ihrer Jugend bzw. jungen Erwachsenenzeit einen Fauxpas geleistet haben, der sie dann ins DFB-Nirwana befördert hat.

    Das ist halt Karma. Es kommt immer das zurück, was ausgesendet wird.

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  • Zaunreiter sagt:

    Nichtsdestotrotz wünsche ich Babett eine gute und vollständige Genesung, wofür sie sich bitte Zeit nehmen möchte. Zeit für Heilung – das ist im modernen Leistungssport ein Luxusgut.

    Meine Bitte an die vielleicht mitlesenden Betroffenen: Bitte geht damit verschwenderisch um.

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  • Andreas sagt:

    @Zaunreiter: Was soll denn schon wieder so ein an den Haaren herbeigezogener Unsinn. Natürlich werden in der N11 im wesentlichen die gleichen Spielerinnen eingesetzt, das sind ja schließlich auch die besten Spielerinnen Deutschlands. Soll man jetzt mal eben die EM-Qualifikation aufs Spiel setzen, damit man jedes mal mit 11 neuen Spielerinnen aufläuft. Ist das jetzt wieder verletzter Turbine Stolz? Nenn doch mal ein paar Namen. Vielleicht meinst Du ja Hanebeck, die hier ja schon zur Heilsbringerin des Deutschen Fußballs hochstilisiert wurde und dann so grauenhaft spielt, das sich hier selbst die Turbine Fans kritisch äußern. Oder meinst Du Frau Sarholz, die selbst in ihrem eigenen Verein (aus was für Gründen auch immer) nicht eingesetzt wird.

    Und natürlich muß man nach der Verantwortung der medizinischen Abteilungen der Vereine, aber auch der Spielerinnen fragen, wenn Babett Peter sagt, dass sie schon lange Schmerzen hat, es aber nicht so ernst genommen hat.

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  • waiiy sagt:

    Alles Gute Babs!

    Nun werden halt einige Spielerinnen zum Einsatz kommen, die nur über wenig Erfahrung im internationalen Fußball im Frauenbereich verfügen. Ich hoffe, dass die jugendliche Unbekümmertheit sich gegen die fehlende Erfahrung durchsetzen wird. Leider wurde es versäumt, in den Quali-Spielen, wo doch alles recht schnell entschieden war, Spielerinnen einzubauen, die man später einfach reinwerfen hätte können. Mittlerweile muss man fast schon alle Daumen drücken, dass Bajramaj und Laudehr durchhalten.

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  • Neutral77 sagt:

    @ Zaunreiter,

    da stimme ich dir zu 100 % zu.

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  • gerd.karl sagt:

    zaunreiter, bei den anderen mannschaften in europa spielen auch immer die selben, und oh , auch bei den amerikanerinnen spielen immer die selben.

    ist das eine verschwörung?

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  • wrack sagt:

    waiiy: „Leider wurde es versäumt, in den Quali-Spielen, wo doch alles recht schnell entschieden war, Spielerinnen einzubauen, die man später einfach reinwerfen hätte können.“

    Ich erinnere an die Gegner der EM-Quali: Spanien, Rumänien, Schweiz, Kasachstan und Türkei. Das waren 10 Partien. Wieviele davon konnten verwertbare internationale Erfahrung bei Neulingen generieren ? Kasachstan ? Türkei ? Aber bitte ! Bestenfalls 6 Partien hätten da für Neulinge richtig Sinn gemacht. Daneben hatte Deutschland 2012 noch 4 Partien beim Algarve Cup, die kritisierte USA-Reise mit 2 Spielen und ein Spiel gegen Frankreich.
    Eingesetzt wurden allein 2012 (!) Nadine Angerer, Almuth Schult, Lena Goeßling, Saskia Bartusiak, Bianca Schmidt, Annike Krahn, Josephine Henning, Luisa Wensing, Babett Peter, Verena Faißt, Dzenifer Marozsan, Viola Odebrecht,
    Linda Bresonik, Svenja Huth, Celia Okoyino da Mbabi
    Anja Mittag, Lira Bajramaj, Simone Laudehr, Melanie Behringer, Kim Kulig, Alexandra Popp, Lena Lotzen,
    Martina Müller.

    @ Zaunreiter: „Dann muß man aber auch mal sagen dürfen, daß der DFB-Trainerstab selbst schuld ist, wenn immer nur die gleichen 12 – 14 Spielerinnen eingesetzt werden.“

    Deine Wahrnehmung von 12-14 ist zumindest für 2012 ganz offensichtlich durch das „Sarholz-Syndrom“ getrübt.

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  • Dummkopf sagt:

    Interessante Kommentare.
    Und an der Spitze macht der von take meinem Namen alle Ehre.
    Auf so einen Haufen von mir kann man im einzelnen gar nicht drauf eingehen.

    Ich hatte auch einen Kreuzbandriss. Von daher wünsche ich das
    keinem und jedem baldige und bestmögliche Genesung.

    Die andere Seite. Wieso beklagen sich viele hier eigentlich über Ihr Glück?

    Dass Bresonik, Kulig und Peter verletzt ausfallen, ist für
    euch persönlich doch ein Glücksfall. So wird verhindert, dass durch deren Aufstellung die Mannschaft geschwächt werden kann.

    Vielleicht will auch mal jemand darüber nachdenken: Warum werden haufenweise Spielerinnen, die offensichtlich seit längerem physisch gar nicht in der Lage waren, 100% Leistung zu zeigen, denn überhaupt in die Nationalmannschaft berufen?

    Doch nicht etwa, weil die Verantwortlichen NICHT nach aktuellem Leistungsvermögen gehen, sondern nach Namen und was früher mal war?

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  • Fuxi sagt:

    Sagen wir mal so: Der Vorteil der Verletzungsserie für Silvia Neid ist, dass sie nun kein anderes Alibi mehr braucht…

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  • jochen-or sagt:

    Vielleicht muss man jetzt doch noch Tabbi nachholen. 🙂

    Jetzt wird es ja doch auf einigen Positionen dünn.
    Dennoch meine ich, dass es alles keine fundamentalen Verluste sind, da genug – und zudem junge – Spielerinnen von ähnlicher Qualität zur Verfügung stehen; und zwar meiner Meinung nach für alle, die jetzt ausgefallen sind.
    Es wird auch mittelbar verhindert, dass Neid in alter Tradition auf ihr alten Lieblinge zurückgreift, auch wenn diese zuletzt wenig überzeugt haben.

    Allein bei Viola sehe ich dies etwas anders – aber einfach weil sie ein Kämpfertyp ist, an der sich die Mannschaft aufrichten kann. Dies ist zwar auch Kessi – aber sowohl im CL-Finale als auch gegen Schottland ist sie ein wenig untergetaucht.

    Babett hat beim Weitem bei Frankfurt nicht die Entwicklung genommen, die ihr vom Talent her zuzutrauen ist und war m.E. zudem auf der Verteidigerposition auch in der N11 in den letzten Spielen recht blass.

    Irgendwo freue ich mich sogar darauf, wie sich diese zwangsweise verjüngte Mannschaft, der auch durch die Ausfälle Druck genommen wird, bei der EM zeigt. Ich bin da weiterhin durchaus optimistisch, dass es im Halbfinale zum Duell Deutschland – Frankreich kommt.
    Dass man da mit jeder Aufstellung scheitern kann, wird wohl niemand bezweifeln.

    Genau wie es mal für die Liga und den FF gut war, dass Turbine nicht zum 5. Mal Meister wurde, würde auch der EM mal ein wenig Abwechslung gut tun.
    Aber klar möchte ich uns wieder oben sehen – und zwar mit begeisterndem Fußball mit einer jetzt wohl jungen Mannschaft, die befreit aufspielen sollte.

    Babett natürlich auch von mir alles Gute!

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  • FF-Talent sagt:

    … die (In-)Kompetenz der FF-Medizinabteilungen v. a. in Frankfurt (FFC und DFB) anlässlich der aktuellen TÄGLICHEN Meldungen zu diskutieren ist ein sehr richtiger und wichtiger Ansatz!
    Die betroffenen Spielerinnen hätten unbehandelt und ohne EM spätestens beim Laktattest etc. in der Saisonvorbereitung auf Clubebene massive Probleme bekommen. Und das würde dann wieder nicht mit derselben öffentlichen Aufmerksamkeit ablaufen wie jetzt in der EM-Phase. Deshalb alles schade, aber wenigstens gibt es (hoffentlich) diesmal einigen Entscheidungsträgern zu denken.

    Fußball ist ein Mannschaftssport und (die meisten) Sportler sind langfristig ersetzbar, aber ehrlich: Lieber eine vergurkte EM 2013 plus Sportmedizin-Professionalisierung statt im Jahr 2017 erfahren zu müssen, dass Kulig, Peter und Bajramaj verletzungsbedingt ihre Fußballschuhe mit unter 30 an den Nagel hängen …

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  • Zaunreiter sagt:

    @Andreas: Wenn ich Turbine-Fan wäre, dann könnte u.U. mein Stolz verletzt sein. Aber ich bin Bad Neuenahr-Fan. Soviel Zeit muss sein.

    Du willst Namen haben? Okay, kann ich dir liefern. Denn wie sagte Madame im Interview nach dem Schottland-Spiel: „Das sind die besten Spielerinnen Deutschlands.“ Achtung! Jetzt kommt die Pointe, denn es ging weiter: „Aus meiner Sicht.“ – Ich fand es gut, dass sie diese Einschränkung machte. Aber zurück zu den Namen: Da hätten wir: Meike Weber (die aber leider den großen Namen in Frankfurt geopfert wird. Sie ist ein sog. „Terrier“, und solche Spielerinnen brauchen wir auch), Islacker, Kuznik, Baunach. Nicole Banecki hätte auch das Zeug dazu, wurde aber rechtzeitig psychisch destabilisiert. Wie wäre es noch mit Oster, Knaak oder Störzel?
    Die „Wolfsburger Omas“ werden wohl hinter vorgehaltener Hand schmunzeln.

    @wrack: Danke für deine Diagnostik, dass ich am „Sarholz-Syndrom“ leide. 😛

    @gerd.karl: Ich stehe auf Verschwörungen: Ich gehe ja davon aus, dass die Illuminaten ihre Hände im Spiel hatten, weil eine Kickerin des DFB die direkte Nachfahrin Christi ist. Und die olympischen Spiele 2012 mit ihren Pyramiden-Flutlichtern wurden als Ouverture für die EM 2013 veranstaltet. 😛

    @Dummkopf + Fuxi: Genauso isses.

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  • gerd.karl sagt:

    zaunreiter, deshalb ist deutschland 7 mal europameister geworden, weil eine ehemalige spielerin oder jetzige trainerin, pssssst silvia neid, die nachfahrin christis ist.

    deutschland wird wieder europameister, halleluja.

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  • Karl sagt:

    Ich glaube nicht dass die von Zaunreiter genannten Spielerinnen besser sind als die Spielerinnen die die Trainerin im Kader hat. Am naehesten ran kommen da meiner Ansicht nach vielleicht Kuznik und Stoerzel, aber kein Trainer wird ohne Not einen Austausch von Spielerinnen vornehmen die allenfalls die vorhandenen annaehernd gleichwertig ersetzen. Da muss sich der Trainer schon eine Verbesserung versprechen wenn er da wen austauscht , und das seh ich im Moment nicht. Aber ich bin ja ohnehin mit der Auswahl von Frau Neid einverstanden. Ich seh da ehrlich gesagt kein „Trainerproblem“ beim DFB. Damit habe ich wahrscheinlich fast ein Alleinstellungsmerkmal, zumindest wenn man so die meisten Kommentare mal ueberfliegt, aber es ist halt so.

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  • Meta sagt:

    Dann will ich als Wolfsburger auch noch mal einen Namen in den Ring werfen:

    Bei der Misere, auch auf den Außenbahnen hätte auch Anna Blässe zumindest eine Nachnominierung verdient. Sie hat -gerade nach der Verletzung von Zsay- auf der Außenbahn einen Toppjob gemacht und ist auch ein „richtiges Kampfschwein“ 😀

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  • wolle sagt:

    Bei aller Kritik an den Clubs sollte der DFB auch mal seine eigenen Planungen überdenken. Musste diese schwachsinnige USA-Reise z.B. wirklich sein, dann noch der Algarve-CUP? Ein geordneter Ligabetrieb war doch gar nicht möglich, ein Termin jagte den nächsten. Vielleicht sollte Fr Neid da mal etwas kürzer treten und den Spielerinnen eine längere Winterpause gönnen. Tatsache ist, dass von dem Team vom US-Trip nicht mehr viel übrig ist.
    Ansonsten erinnert mich die derzeitige Situation so bischen an die WM-Vorbereitung von Jogis Jungs 2010. Jede Woche viel einer aus und kurz vor der WM auch noch Ballack. Jeder dachte O Gott, und dann entstand diese tolle Mannschaft. Kedira ,Özil Bender und einige anderer Stern ging auf. Ich denke mal das genug Potential in unserer letzten U21 steckt um ähnlich aufzutrumpfen. Maier, Wensing, Leupolz, Kramer und Lotzen sind solche Typen, vielleicht kommt Maroczan ganz groß auf. Eine Petzelberger hätte ich noch gerne im Kader gesehen.
    Vielleicht gelingt nicht der ganz große Wurf weil die Zeit zum Einspielen nicht mehr reicht, aber hinsichtlich der kommenden Turniere konnte uns vielleicht gar nichts besseres passieren. Nun ist Fr Neid gezwungen anderen eine Chance zu geben. So leid mir die Verletzten auch tun, vor allem Kim Kulig, aber vielleicht ist es ja der Neuanfang den viele schon nach der WM gefordert haben. Aber liebe Frau Neid, gib Ihnen jetzt auch mal die Chance. Ich denke da vor allem mal an Kramer und Wensing, Krahn und Bartusiak sind nun mal eindeutig Auslaufmodelle.
    Zum Schluß noch ein paar Worte an Kim Kulig. Liebe Kim, nach Regen kommt auch wieder die Sonne. Frag mal bei Celia nach.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Um Karl nicht alleine dastehen zulassen, kann ich ihm nur zustimmen und Frau Neid die richtige Auswahl für die Vorbereitung bestätigen. Es ist eine gute Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten.

    Jeder der hier postet möchte natürlich gerne, dass die Spielerin ihres Liebingsvereins dabei ist. Jeder schmeißt hier Namen rein, da könnte man 3 Mannschaften zur EM schicken;-).

    Das einzige was ich am Trainerteam kritisiere, dass bei den Torhüterinnen nicht auch mal gewechselt wird (stand selbst mal im Tor, deshalb wohl auch die Kritik). Wenn es in der Halbzeit 3:0 steht, könnte doch man Längert/Benkarth in der zweiten Halbzeit bringen um das Feeling kennen zu lernen, Schult ist Nr 2 und kennt das Feeling ja schon, sollte aber m.E. auch mal spielen. Ich bin zu lange aus dem Geschäft, macht man das heute nicht mehr??

    Allen verletzen Spielerinnen alles Gute und einen schnellen Heilungsverlauf!!!

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  • Andreas sagt:

    @Karl: Sorry, da hast Du kein Alleinstellungsmerkmal. Ich sehe da momentan auch kein Trainerproblem in der N11. SN hat auch den von vielen geforderten Umbruch eingeleitet und viele neue und junge Spielerinnen in die Mannschaft eingebaut. Viele dieser Spielerinnen haben auch ihre Einsätze bekommen oder sind gerade dabei, zu Stammspielerinnen zu werden, wie z.B. Leonie Maier oder sind es schon wie Keßler. Andere ältere Zöpfe wie Behringer schneidet sie gerade ab.

    Für mich ist Deutschland übrigens weiterhin Topfavorit. Das müssen die anderen wie England oder Schweden erst mal beweisen, dass sie schon auf unserem Level sind. Einzig Frankreich sehe ich da schon. Die vielen Verletzten müssen am Ende auch nicht negativ sein, wenn da einige junge Wilde in die Bresche springen. Man erinnere sich nur an Thomas Müller, der hat erst kurz vor der WM sein erstes Länderspiel gemacht und war dann einer der Stars in Südafrika. Warum soll dies nicht einigen unser Mädels auch gelingen. Für die Verletzten tut es mir natürlich persönlich sehr leid, vor allem um Kim Kulig, von deren Leistungsvermögen ich ja bekanntlich viel halte. Aber die sollen jetzt das beste aus der Situation machen und sich endlich richtig auskurieren, um dann zur WM in Kanada wieder gestärkt zurückkommen. Denn vor allem Kulig und Popp, aber auch Babett Peter sind ja noch jung.

    Die Kritik am DFB kann ich auch nicht so recht nachvollziehen. Solche Reisen wie die in die USA gehören nun mal dazu, die Männer waren ja gerade auch dahin unterwegs. Diese Termine passen manchmal nicht so recht rein, aber so ist es halt. Die Nationalmannschaft ist das Aushängeschild und bei den Frauen noch viel mehr als bei den Männern. Momentan kann der Frauenfußball in Deutschland doch froh sein, dass es die Medienpräsenz durch die N11 überhaupt gibt. Sonst sähe es doch noch viel düsterer aus. Und zur Europameisterschaft gibt es auch wieder Spiele zur allerbesten Sendezeit bei ARD und ZDF zu sehen. Für mich ist das daher gut so wie es ist.

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  • enthusio sagt:

    Kann Silvia Neid jetzt auch ne gute Linksverteidigerin aus dem Hut zaubern wie kürzlich Kellermann mit Popp gegen Lyon ? Wer darf denn wohl ran ? Cramer oder Maier oder Schmidt oder Huth oder Wensing oder Henning ? Oder jemand, mit dem keiner rechnet (Isabel Kerschowski) ? Ich erwarte gespannt Eure fachmännischen und fachfraulichen Ratschläge. Schentschina Futbolista und never-rest haben ja gestern abend schon ihre Einschätzung kundgetan. Die Diskussion … ist hiermit eröffnet :-).

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  • karl sagt:

    ich wuerde Cramer diese position spielen lassen. Die hat das doch in der 2ten Halbzeit gegen schottland gut gemacht.

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  • Jan sagt:

    Es dürfen Wetten abgeschlossen werden, welche dt. Spielerin als nächste ihre Wehwehchen nicht mehr länger verbergen kann und mag, oder sich dann ggf. gegen Kanada od. Japan gar entsprechend foulen lässt [Ironie aus]. Frau Neid sollte diese seltsam vermaledeite Situation hingegen als große Chance betrachten. Eine feste Startelf gibt es nun eigtl. nicht mehr. Angerer, Celia, Goeßling und Marozsan sind wohl in der Startelf gesetzt, ebenso Maier – bei der ich mal gespannt bin, wie gut sie sich vor allem defensiv gegen stärkere Gegner wie Kanada u. Japan schlägt. Auf den weiteren Positionen hat Frau Neid jedoch das Privileg der freien Auswahl.

    Allerdings scheint mir eine Marozsan deutlich wertvoller und effektiver eingesetzt, wenn die Gegnerinnen bereits müde gespielt wurden und deren Konzentration etwas nachlässt. Nicht von ungefähr schoss Marozsan 2012 ihre 2 Tore gegen die USA in Halbzeit 2. Und müde spielt man sie am Anfang vllt. besser mit der idealen Dauerläuferin Laudehr, da Marozsan eh mehr bewacht und deren Kreativität weitgehend ausgeschaltet und somit verpuffen würde.

    Also: Anfangs die Gegnerinnen evtl. mit Laudehr und Bajramaj müde und schwindelig spielen; in Hz. 2 zaubern dann die bis dahin brav geschonten Keßler u. Marozsan ihre genialen tödlichen Pässe. Diese Strategie aber nur gegen starke Gegner wie Frankreich od. Schweden anwenden, die sich ja sonst darauf einstellen könnten u. würden. 🙂

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  • Detlef sagt:

    Ich finde es schon putzig, wie selbstgefällig hier einige argumentieren!!!
    Jedem steht es natürlich frei, seine Lieblinge in den Kader der Natio zu wünschen!!!
    Aber darum geht es doch gar nicht, sondern darum, ein funktionierendes Ganzes auf die Beine zu stellen!!!

    Andreas schrieb;
    „Das müssen die anderen wie England oder Schweden erst mal beweisen, dass sie schon auf unserem Level sind.“

    Soso, auf welchem Level sind wir denn schon???
    Was haben wir denn jetzt schon erreicht???

    FF-Fuchs schrieb;
    „Jeder schmeißt hier Namen rein, da könnte man 3 Mannschaften zur EM schicken;-).“

    Korrekt, so sieht es aus!!! 🙂
    40 Spielerinnen durfte der Göttinnenrat auf die EM-Liste setzen!!!
    Das sind mehr als 3 Mannschaften!!!
    Aber jetzt wird „rumgeheult“, weil 15% davon nicht mehr zur Verfügung steht???
    Sind die „restlichen“ 75% wirklich so schlecht, daß man gleich von einer „Rumpftruppe“ sprechen muß???

    Andreas wollte Namen, obwohl hier immer wieder die gleichen Spielerinnen gefordert wurden!!!
    Einige haben hier Lobgesänge auf Celia angestimmt, und ANJA schon als „Chancentod“ abgestempelt!!!
    Wo sind also die Alternativen, wenn Celia ausfallen sollte, oder gegen „richtige Abwehrspielerinnen“ nix gebacken bekommt???
    Wo sind denn die beiden besten deutschen Torjägerinnen der Bundesliga???

    Viele beklagen unsere wackelige Abwehr, besonders die Innenverteidigung!!!
    Wo ist die Abwehrchefin des Vizemeisters, der gemeinsam mit dem Meister die wenigsten Gegentore kassiert hat???
    PEGGY KUZNIK wurde ja bereits genannt!!!
    Für die Außenpositionen hätte ich noch Marina Himmighofen und Clara Schöne anzubieten!!!

    Es wurde über mangelnde Kreativität im Mittelfeld geklagt, wenn KESSI mal einen schlechten Tag erwischen sollte, und Simon vielleicht doch nicht zu alter Stärke zurückfinden sollte!!!
    Keine Sorge, ich meine jetzt nicht PATTI HANEBECK!!!
    Aber eine Sara Romert hätte sicher eher einen Nachrückerplatz verdient gehabt als ISY KERSCHOWSKI oder Isabelle Linden!!!
    Auch ein Blick über den Tellerrand hinaus zeigt uns eine kreative Mittelfeldspielerin, die seit über 2 Jahren mit den besten Spielerinnen der Welt auf einem Niveau spielt, die aber in Deutschland (auch Dank der Bundesgöttin) fast unbekannt ist!!!
    Ihr Name ist Katrin Schmidt, und sie spielt in der schwedischen Damallsvenskan!!!
    Letztes Jahr wurde sie zusammen mit Weltstar Marta, Vero Boquete und Caro Seger schwedischer Meister mit Tyresö!!!
    Jetzt spielt sie zusammen mit ANJA MITTAG, Ramona Bachmann und Manon Melis in Malmö!!!
    Eine Spielerin also, die es in der Liga mit Nationalspielerinnen aus Schweden, Island, Norwegen, Dänemark und Spanien zu tun hat!!!

    Ob Frau Bundesgöttin überhaupt weiß, welche Möglichkeiten sie ungenutzt läßt???
    Hat man denn nach den mehr als deutlichen Vorzeichen durch die schweren Verletzungen von Krahn, LIRA und Simon, sowie die ständigen Blessuren und Probleme von Bresonik und Kulig überhaupt an einen Plan B gedacht???
    Wenn ja, dann sieht das Ergebnis für mich mehr als bescheiden aus!!!
    Ich denke eher, daß man sich eingeredet hat, daß bis zur EM schon wieder alle gesund und fit werden, und alles so schön weiter wie bisher gehen kann!!!
    Es kann wohl absolut nicht die Rede davon sein, daß „viele neue und junge Spielerinnen“ bereits in den Kader „eingebaut“ worden wären, wie Andreas geschrieben hat!!!
    Maier, Linden, Leupolz, Däbritz, KERSCHOWSKI und CRAMER wären sicher gar nicht erst in den Kader gekommen, und Wensing, Huth und Lotzen wären stark von Streichung bedroht gewesen, wenn alle Verletzten und Kranken noch im Aufgebot stehen würden!!!
    Frau Bundesgöttin ist durch die Ausfälle dazu gezwungen worden, neue Spielerinnen in den A-Kader zu berufen!!!
    Ob es jetzt wirklich die „Besten“ deutschen Spielerinnen sind, die zur Zeit zur Verfügung stehen, ist sowieso subjektiv, da ein Gegenbeweis nicht erbracht werden kann!!!

    Außer jemand ist in der Lage, zwischen verschiedenen Paralleluniversen hin und her zu hüpfen!!!
    Die- oder Derjenige könnten ja dann hier berichten, ob es mit einer anderen Mannschaft besser, bzw schlechter gelaufen wäre!!! 😉

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  • karl sagt:

    Gegen “richtige Abwehrspielerinnen” (ich nehme an dass Detlef damit so Kaliber wie Georges und Renard oder Buehler meint) haben alle Stuermerinnen massive Probleme, wie zum Beispiel das CL Finale gezeigt hat, bei dem die Wolfsburger Stuermerinnen soweit ich mich erinnere keinen Stich gemacht haben.

    Das ist natuerlich Spekulation, aber ich glaube nicht dass die Nationalmannschaft anders aussaehe wenn man Sylvia Neid durch Bernd Schroeder oder irgendeinen anderen Trainer ersetzen wuerde. Da wuerden bestimmt genau die gleichen spielen.

    Das kann man an anderen Nationalmannschaften gut beobachten , wie zum Beispiel and der amerikanischen oder der schwedischen, die sich beide durch Trainerwechsel kaum veraendert haben.

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  • Bernd Zeller sagt:

    Die Stammformation ist doch schon längst festgelegt und die morgige Aufstellung wird Hinweise liefern, auf alle Fälle, die gegen Japan … ich mache mir allerdings viel mehr Gedanken darüber, dass die Mädels im Mainstream schon als erneute Europameisterinnen vermutet werden … das nervt, bitte erstmal das Turnier spielen

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  • enthusio sagt:

    @Detlef:
    Bei Katrin Schmidt bin ich auch der Meinung, dass Silvia Neid mit Anja Mittag zumindest mal über diese Spielerin sprechen sollte. Erstaunlich eigentlich, dass sie – bei Neid und auch hier im Forum – überhaupt kein Thema ist.
    Deine Abwertung von Isy Kerschowski kann ich dagegen überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe sie in der abgelaufenen Saison mehrmals live bei Leverkusen-Spielen erlebt und sie hat mich mit ihrer Dynamik, ihren brandgefährlichen Flügelläufen, Pässen und Flanken absolut überzeugt. Auf solch eine Spielerin würde ich freiwillig nicht verzichten wollen.

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  • Jennifer sagt:

    Hier noch ein Artikel aus der heutigen Ausgabe der Berliner Zeitung zu oben diskutierten Themen:

    „Grenzwertige Opferbereitschaft“

    http://www.berliner-zeitung.de/sport/frauenfussball-nadine-kessler-grenzwertige-opferbereitschaft,10808794,23418412.html

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  • Zaunreiter sagt:

    Danke Detlef, für deine konkreten Aussagen! 😉

    Und wenn du schon Frau Schmidt erwähnst, dann wüsst ich auch gern, was mit einer Jennifer Meier ist.

    @Meta: Sorry, die war mir zu dem Zeitpunkt entfallen. Ich hab das gern gesehen, wenn Anna Blässe die Linie rauf und runter lief.

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  • Detlef sagt:

    karl schrieb;
    „Gegen “richtige Abwehrspielerinnen” (ich nehme an dass Detlef damit so Kaliber wie Georges und Renard oder Buehler meint) haben alle Stuermerinnen massive Probleme, wie zum Beispiel das CL Finale gezeigt hat, bei dem die Wolfsburger Stuermerinnen soweit ich mich erinnere keinen Stich gemacht haben.“

    Bitte bedenke, daß WOB 5 Tage vor dem CL-Finale schon gegen TURBINE im DFB-Pokalfinale in den letzten 20 Minuten auf dem allerletzten Loch pfiff!!!
    Und keinen Stich ist jetzt auch nur insofern richtig, als das ihnen kein (reguläres) Tor gelang!!!
    Chancen hatte auch WOB für 2-3 Tore!!!
    Dann hätte aber auch Lyon keinen Stich gegen WOB gemacht, was ich angesichts der Tatsachen nun aber nicht behaupten würde!!!
    Bei der EM wird es zwischen Deutschland und Frankreich vermutlich auch um die letzten Kraftreserven gehen!!!

    Und ich bin mir sogar absolut sicher, daß der Kader bei Bernd Schröder zB um einiges jünger aussehen würde!!!
    Auch in Schweden und den USA werden Spielerinnen ausgetauscht, wenn es zu Trainerwechseln kommt!!!
    So wurde Hedvig Lindahl von Pia Sundhage endlich „abgesägt“!!!
    Und allein die Tatsache, daß ALYSSA Naeher zur Natio eingeladen wurde, zeigt schon, daß man den Druck auf Frau Solo erhöhen möchte!!!

    @Bernd Zeller,
    Der „Druck“ wird sich in ertragbaren Grenzen halten, weil diesmal nur Insider davon wissen werden, daß es eine EM in Schweden geben wird!!!
    Und als ewiger Titelträger bist Du automatisch Favorit Nummer Eins, selbst wenn Du lange nicht mehr die Klasse von früher hast, und andere Nationen längst aufgeschlossen haben!!!

    @enthusio,
    Ich bin mir absolut sicher, daß ANJA schon von ihrer deutschen Mitspielerin geschwärmt hat!!!
    Aber Katrin hat nun mal ihr „Handwerk“ hauptsächlich in Schweden gelernt, und ist somit auch nicht durch die „göttliche“ Kaderschmiede des DFB gegangen!!!

    Allein das Beispiel JOSI HENNING zeigt sehr deutlich, wie suspekt es dem Göttinnenrat ist, wenn eine Spielerin erst in der U19 ihre Natio-Karriere startet!!!
    Diesen „Makel“ wird sie wohl nie wieder loswerden, egal wie gut sie ihren Job verrichtet!!!

    Es tut mir leid, daß meine Formulierung von Dir als „Abwertung“ interpretiert wurde!!!
    Im Gegenteil war ich immer ein großer Bewunderer und Befürworter von „unserem TURBO“!!!
    Ich habe nur das Spiel in Potsdam von Leverkusen gesehen, und da blieb ISY eher unter ihren Möglichkeiten!!!

    Aber es war wohl schon bei ihrer Nominierung klar, daß ISY nur als Streichkandidatin in den Kader geholt wurde!!!
    Sie hat absolut Null Standing bei der Bundesgöttin, und dürfte die wenigsten Diskussionen bei einer Streichung auslösen!!!
    Ich hoffe trotzdem, daß ISY es etwas genießen konnte, bei der A-Natio dabeigewesen zu sein!!!
    Vielleicht rückt sie ja erneut in den Fokus des Göttinnenrates, wenn Leverkusen in der kommenden Saison eine obere Platzierung (3-5) erreicht???

    @Zaunreiter,
    Jenny Meier hat ihre Töppen an den berühmten Nagel gehängt, und verkauft (wenn meine Info noch aktuell ist) jetzt sauteure Handtaschen!!!
    Ich habe sie letztes Jahr beim Meisterschafts-Entscheidungsspiel in Malmö kurz gesehen!!!

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  • speedy75 sagt:

    @Jennifer
    Schönen Dank für den Bericht. Wenn man sich damit nicht auseinandersetzt mag das so manchem Frauenfußballfan gar nicht bewusst sein wie viel die Mädels doch eingehen.

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  • holly sagt:

    es ist schon komisch wie auf einmal die Welt zusammenbricht wegen ein paar verletzter N11 Spielerinnen. Gut Faißt und Odebrecht sind wirklich ein Verlust für das dt.Team. Aber die anderen, bitte die waren entweder ewig verletzt oder haben die Saison nicht so gut gespielt.
    Wie wurde den im Laufe der Saison oder nach den LSP auf genau den Spielerinnen rumgehakt.
    Warum manche hier Luisa Wensing als Streichkandidatin gesehen hätten wenn die Verletztenmisere nicht gewesen wäre kann ich garnicht nachvollziehen. Sie hat im Verein und in der N11 Topleistungen gebracht.
    Das Isabell Kerschowski kein Standing hat ist sehr schade, sie ist für mich eine ganz wichtige Spielerin. Selbst wenn sie nur eingewechselt werden würden sie belebt jedes Spiel.

    Wenn man Leupolz und Däbritz oder nur eine mit nimmt, dann sollte man ihnen die U19 EM im August in Wales nicht mehr zumuten. Damit sie sich erholen können. Selbst wenn sie in Schweden nicht viel spielen sollten es doch trotzdem eine enorme Belastung.
    Falls die Mission Titelverteidigung in die Hose geht hat man wengistens wegen der vielen Ausfälle schon eine gute Entschuldigung.
    Das Finale sollte aber trotzdem möglich sein, aber auf jeden Fall das Halbfinale. Alles andere wäre eine Enttäuschung

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  • waiiy sagt:

    @Bernd Zeller: Ich denke nicht, dass Insider die Mannschaft als EM-Favoriten sehen. Ich halte die Mannschaften von Frankreich und Schweden für stärker, vielleicht sogar Norwegen.

    Die „breite“ Öffentlichkeit wird natürlich von den letzten Erfolgen bei den vorherigen Titelkämpfen ausgehen, sieht aber auch das Abschneiden des Teams bei der letzten WM und die Nichtqualifikation für Olympia.

    @Karl: Ich denke auch, dass Silvia Neid keine große Wahl hat bei der Nominierung, auch wenn ich sonst zu ihren Kritikern zähle. Das bezieht sich aber nicht so sehr auf die Nominierungen (dass man da bei einzelnen Personen Differenzen sieht, ist eher normal) sondern auf die Spielweise mit den Spielerinnen, die zur Verfügung stehen. Da darf man jetzt gespannt sein, was sie daraus machen wird. So blöd, wie die Verletzungsmisere ist, es ist DIE Chance für Silvia Neid zu beweisen, dass sie eine gute TRAINERIN ist, wenn sie daraus ein Team und ein System basteln kann, dass in Schweden besteht. Dabei ist das Spiel gegen Norwegen in der Gruppenphase richtungsweisend und ob man das Halbfinale erreicht oder nicht.

    @wrack: Ich denke nicht, dass es hier gerade ein „Sarholz“- Syndrom gibt. Soweit ich erkennen kann, will hier keiner eine Spielerin von Potsdam „in die Mannschaft quatschen“, ob genügend Turbine Fans mitdiskutieren. Es wurde einmal (eher halbherzig) auf Kemme hingewiesen. Aber im Prinzip ist Cramer die Einzige, die vom Vizemeister wirklich eine Einladung verdient hat. Deshalb solltest Du in dieser Hinsicht nicht irgendetwas beschwören, was nicht da ist. Sonst könnte man im Gegenzug ja von einem „Anti-Potsdam“-Syndrom sprechen…

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  • Sheldon sagt:

    Also, wenn ich mich hier mal zu Wort melden darf, möchte ich hier zu einigen Sachen Stellung nehmen:

    1. Wenn ich es hier richtig sehe, dann sieht die wahrscheinliche Aufstellung doch so aus:

    Angerer/Schult – Schmidt/Huth, Krahn/Henning, Bartusiak/Wensing, Maier/Cramer – Goeßling/Laudehr, Keßler/Behringer – Mittag/Leupolz, Marozsan/Linden, Bajramaj/Kershowski – Celia/Lotzen

    Wenn man sich einmal die Startaufstellung anschaut, so sollte das meines Erachtens nicht gegen einen EM-Titel sprechen, zumal viele Spielerinnen wie Maier, Goeßling, Henning, Wensing, Keßler, Huth oder Mittag vielseitig einsetzbar sind. Selbst mit den Verletzten sehe ich also keinen Grund dafür, vom Anspruch des Europameisters abzukommen.

    2. Darüber hinaus ist es natürlich völlig richtig, hier einmal die nicht genutzten Alternativen anzusprechen, von denen allerdings auch einige der potentiellen Kandidatinnen noch verletzt sind.
    Ich werde sie einmal nach Positionen durchgehen, viele wurden bereits oben erwähnt:

    Tor – Über die 4 im Kader befindlichen sind sicher noch Sarholz, Schumann, Vetterlein und Weiß zu nennen. Hier besteht also tatsächlich keine Not und es gibt genug Alternativen für drei deutsche Kader

    Abwehr – Über die oben in der Aufstellung genannten 8 möglichen Spielerinnen und die Verletzten Faißt und Peter hinaus:

    Auf den Außenbahnen: Kemme, Mirlach, Tetzlaff, Schöne, Baunach, Huyleur und Simon. Leider haben viele von diesen Spielerinnen in ihren Vereinen nicht viel Spielpraxis oder waren lange verletzt. Dennoch könnte man auch hier locker mal drei Nationalmannschaften besetzen, wenn alle Spielerinnen fit sind.

    In der Innenverteidigung: Hartmann, Elsig, Draws, Savin und Kuznik. Hier sind die Ressourcen etwas knapper gesät, doch hier besteht meines Erachtens auch der wenigste Bedarf, da neben Henning, Wensing, Krahn und Bartusiak auch Peter, Cramer, Maier und Goeßling Innenverteidigung spielen könnten.

    Auf der Doppel-„6“ – Neben den 4 oben genannten und den 3 Verletzten: Romert, J.Maier, Däbritz, Hoffmann, Petzelberger, K. Schmidt; auch hier gäbe es also mehr als genug Alternativen, um auch wieder 3 Kader vollzubekommen.

    Auf der „10“ haben wir neben Marozsan und Keßler zumindest Lina Magull und bald hoffentlich wieder eine Julia Simic und eine Selina Wagner, ansonsten können dort auch Leupolz, Mittag und Celia eingesetzt werden.

    Im Sturm (drei Offensivpositionen) haben wir neben den 6 oben genannten, der verletzten Alex Popp sowie den anderweitig eingesetzten Leo Maier und Svenja Huth noch Anna Blässe, Conny Pohlers, Mandy Islacker, Pauline Bremer, Ivana Rudelic, Sylvia Arnold, Anja Hegenauer, Silvana Chojnowski und nicht zu vergessen Nikki Rolser ebenfalls eine ganze Armada an Spielerinnen, mit denen man ebenfalls locker mal 3 Kader besetzen könnte.

    Insgesamt zähle ich 58 Spielerinnen, die zumindest einmal getestet werden könnten. Man kann sich über die N11-Tauglichkeit der ein oder anderen mit mir gerne streiten und klar sind viele auch zur Zeit verletzt, dennoch sollte jede die Chance haben, erstmal selbst beweisen zu dürfen, ob sie N11-tauglich ist.

    Hier wäre es tatsächlich mal eine Überlegung wert, ob man nicht unter Leitung der Co-Trainerin hin und wieder eine zweite N11 parallel zur normalen Natio beruft, um den Spielerinnen mehr Spielpraxis auf internationalem Niveau zu vermitteln. So könnte man viel mehr Spielerinnen vorab schon einmal testen.
    Generell denke ich aber, dass man auch mal im 23er Kader schön durchwechseln kann. Dann sitzt eben mal eine Celia 90 Minuten auf der Bank oder eine Marozsan. Dann spielt man mal ohne Bartusiak und Krahn. Und dann schickt man auch nicht immer dieselben Ersatzspielerinnen aufs Feld, sondern nominiert halt jedes Mal mindestens 5 Neue. Dafür sind Tests doch da, dass man möglichst viele Spielerinnen anschauen kann.

    3. Unter Bezugnahme auf Jennifers Artikel (vielen Dank dafür) möchte ich noch einmal auf die „Opferbereitschaft“ der Spielerinnen eingehen. Es scheint eine weitverbreitete Krankheit unter den Spielerinnen sein, seinen Körper über die Maße zu beanspruchen. Und das Fatale ist, dass die Vereine hier meines Erachtens viel zu wenig medizinische Prävention betreiben. Es bleibt zu hoffen, dass die Vereine aus dem Fall Kulig lernen, wo jetzt wirklich die Reißleine gezogen werden musste, um keine Sportinvalidität zu riskieren.

    Es sei noch einmal daran erinnert, dass wir uns hier im Leistungssport befinden, einem Sport, in dem der Körper jede Woche mindestens einmal zu 100% belastungsfähig sein muss. Da ist die Ignorierung jedes einzelnen Schmerzes von der Spielerin höchst fahrlässig.

    Hier muss ich einmal der N11-Trainerin ein großes Lob aussprechen, die sich nicht davor scheut, jede Spielerin nach Hause zu schicken, die nicht vollständig belastungsfähig ist. Bei aller Kritik, die man sonst an ihr berechtigter Weise haben kann, hier arbeitet sie sehr vorbildlich.

    Ich wünschte mir, dass es solch ein verantwortungsbewusstes Verhalten auch in den Vereinen öfter geben würde.

    Dabei würde ich die Verletzungen nicht einmal auf die große Anzahl von Spielen schieben. Das mag vielleicht für die Wolfsburgerinnen gelten, da kann es sein, dass das Immunsystem irgendwann einfach angreifbarer war, doch eine Spielerin wie Luisa Wensing, die am Samstag ihr 50. Saisonspiel bestritten hat (U20-WM miteingerechnet) macht vor, wie man das Ganze ohne Verletzung überstehen kann.
    Ebenso weitere Spielerinnen wie Josephine Henning (36), Maier (37), Marozsan (34), Goeßling (42), Lotzen (37), Keßler (38) oder Cramer (38) haben ein ähnliches Pensum absolviert wie die Wolfsburger Spielerinnen Popp, Faißt und Odebrecht, die anderen Spielerinnen Bresonik, Kulig und Peter liegen von der körperlichen Belastung zum Teil weit darunter.

    Es hängt also nicht ausschließlich an der rein physischen Belastung, man kann auch mit 50 und mehr Saisonspielen durchaus verletzungsfrei bleiben, wenn man sich immer gut schont!

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  • wrack sagt:

    @ waiiy: „Ich denke nicht, dass es hier gerade ein “Sarholz”- Syndrom gibt.“

    Mein Fehler, dass ich das nicht näher definiert habe. Zur Erklärung:
    Zaunreiter schrieb: „Dann muß man aber auch mal sagen dürfen, daß der DFB-Trainerstab selbst schuld ist, wenn immer nur die gleichen 12 – 14 Spielerinnen eingesetzt werden…. Oder sich auch nur ein einziges mal in ihrer Jugend bzw. jungen Erwachsenenzeit einen Fauxpas geleistet haben, der sie dann ins DFB-Nirwana befördert hat.“

    Daraufhin zählte ich 23 in 2012 eingesetzte Spielerinnen auf, um Zaunreiters offensichtlich verzerrte Wahrnehmung von 12-14 Spielerinnen zu widerlegen und fand, dass sein letzter Satz über die Unerbittlichkeit des „DFB-Nirwanas“ sehr gut zur hier oft gegebenen „Sarholz-Legende“ passte, wonach die Potsdamer Torhüterin sich damals angeblich nur einen Fehler erlaubte und DESWEGEN nicht mehr berücksichtigt wurde. Offensichtlich schien dieser letzte Satz Zaunreiters die Ursache für sein kurzzeitig ausgefallenes Zähl-Vermögen zu enthüllen, nämlich die Vorstellung, beim DFB oder dem Trainerstab gebe es Spielerinnen non grata. Deswegen die Benennung. Ich hätte es auch Sarholz-Banecki-Syndrom benennen können, weil er auch schrieb:

    „Nicole Banecki hätte auch das Zeug dazu, wurde aber rechtzeitig psychisch destabilisiert“

    Hört sich etwas paranoid an, oder ?

    Nein, ich glaube nicht, dass hier die meisten eine Spielerin in die Natio quatschen wollen. Wenn viele (Nicht alle !) hier Alternativ-Spielerinnen nennen, tun sie das, um zu kritisieren und nicht, weil sie Fans der speziellen Spielerin oder auch nur von ihrem höherem Wert überzeugt wären oder auch nur ein einziges Spiel von dieser Spielerin gesehen hätten.

    @ Detlef: „…ANJA schon als “Chancentod” abgestempelt!!!“

    Ich hatte es schon einmal im anderen Thread korrigiert. Niemand hat Anja hier oder dort als Chancentod abgestempelt, soweit ich lesen kann. Zitat oder Dementi, bitte !

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  • Zaunreiter sagt:

    @waiiy: Ich stimme dir völlig zu bzgl. der Antwort an karl, dass Madame jetzt eine Chance hat, sich zu beweisen. Denn bisher hat sie ja nur von dem gelebt, was ihr Bisanz und TTM vererbt haben.

    Im Prinzip müsste so jemand wie Sammer her, der nicht nur bei Männern sondern auch bei Frauen mal kräftig für Unruhe sorgt. Es liegt eine bleierne Zeit über dem DFB und seinen Auswahlmannschaften.

    Mir fällt aber noch eine nette Geschichte ein, zur medialen Arbeitsweise der Madame. Frau Bundesgöttin wurde nach dem Pokalhalbfinale 2008 zwischen den damaligen Saarbrücker Himmelsstürmerinnen und den rechtsrheinischen Tussen und jetzigen Leverkusenerinnen vom Reporter nach Nadine Kessler befragt. Spröde und spärlich war ihre Antwort gewesen, so nach dem Motto: „Die ist noch zu frech. Die muß ich mir erst mal zu recht biegen.“

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: 23 Spielerinnen, das ist einfach viel zu wenig für eine Saison! Das ist gerade mal ein EM-Kader voll! Und wenn du dir dann mal die Einsatzzeiten der ein oder anderen Spielerin anschaust, landest du am Ende wirklich wieder bei den, na sagen wir mal 15-16 Spielerinnen, die zum erweiterten Kreis der N11-Erfahrenen gehören.

    Mir wäre folgendes System lieb (ohne eine bestimmte Spielerin nennen zu wollen):

    Man macht drei N11-Freundschaftsspiel-Reisen pro Jahr (Algarve (im März), USA (im September), Europa (nach Saisonende)). Auf allen diesen Reisen macht man je 3 oder 4 Spiele. Zu jeder dieser Reisen nimmt man 25-28 Spielerinnen mit, davon 12-14 Stammspielerinnen, darüber hinaus 11-16 Spielerinnen, die nicht fest im Kader gesetzt sind, sondern die sich je nach Saisonform (besondere Leistung, Konstanz) in den Fokus gespielt haben. Da können hier und da dieselben sein, doch am Ende hat man sicherlich 40-45 Spielerinnen, die man in einem Jahr berufen hat. Bei diesen Freundschaftsspielen sollte man versuchen, wirklich jede Spielerin möglichst zumindest einmal zum Zuge kommen zu lassen, was bei 18 auflaufenden Spielerinnen pro Spiel durchaus denkbar ist.

    Welchen Spielerinnen ich eine Chance geben würde, habe ich oben geschrieben, Stamm wären zur Zeit für mich: Maier, Celia, Marozsan, Mittag, Goeßling, Bartusiak, Angerer, Wensing, Keßler, Odebrecht und Faißt. Alle anderen sind meines Erachtens nicht unentbehrlich und damit rotationsbedürftig.

    So könnte man gewährleisten, dass es schon eine eingeschworene Truppe gibt und eine gewisse Konstanz vorhanden ist. Dennoch könnte man die größtmögliche Anzahl von Spielerinnen mal testen und dann auch begründet aus der N11-Erfahrung eine Entscheidung treffen, welche Spielerin mit darf.

    In diesem Jahr muss man sagen, dass der Kader so in Ordnung geht, da der Großteil der Ersatzspielerinnen sowieso ebenfalls langzeitverletzt war/ist oder außer Form, sodass auf viele Spielerinnen nicht zurückgreifen konnte. Deswegen hält sich meine Kritik auch in Grenzen. Nach der EM sollte man sich aber schleunigst daran machen, wenn denn die meisten Spielerinnen übern Damm sind, wieder verstärkt innerhalb der N11 ins Rotieren zu kommen, damit wirklich alle Spielerinnen unter Leistungsdruck kommen und keine ihren Stammplatz wirklich sicher hat!

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  • Sheldon sagt:

    @Zaunreiter: Natürlich, so einen wie den Sammer braucht man. Das hat man ja bei den männlichen Junioren gesehen. Solange er da war, lief es, nachdem er gegangen ist, bricht alles zusammen. Ebenso bei Bayern: Seit er da ist, purzeln die Titel.

    Nur, wo herkriegen? Bayern wird den Teufel tun, ihn wieder herzugeben. Und er ist leider noch ein Unikat…

    Aber vielleicht profitieren ja wenigstens die Bayern-Mädels von ihm, dann aber können wir uns im Vereinsfußball bei den Frauen auf noch langweiligere Zeiten als bei den Männern einstellen, denn wenn der einmal da durchgefegt ist, wird an die Maßstäbe, die er setzt, auf sehr lange Zeit keiner mehr rankommen!

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