Fast 40 000 Tickets für Deutschland gegen Japan weg

Von am 16. Juni 2013 – 13.02 Uhr 10 Kommentare

Die EM-Generalprobe der deutschen Frauenfußball-Nationalelf am Samstag, 29. Juni (17.45 Uhr live in der ARD) gegen Weltmeister Japan in der Münchner Allianz Arena verspricht ein Spektakel der Extraklasse zu werden. Denn bereits jetzt haben fast 40 000 Tickets einen Abnehmer gefunden.

Nationalmannschafts-Managerin Doris Fitschen freut sich: „Das ist ein sehr positives Zwischenergebnis. Zu diesem Zeitpunkt schon im Bereich der 40.000er-Marke zu sein, ist unter anderem der sehr guten Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Fußballverband, den Partnern der Frauen-Nationalmannschaft und uns zu verdanken. Wir freuen uns, gemeinsam ein großes Fußballfest zu feiern.“

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Großes Fan-Fest
Am Spieltag beginnt bereits um 14 Uhr auf der Esplanade rund um das Stadion ein großes Fan- und Familienfest mit zahlreichen Attraktionen. „Wir möchten unseren Fans kurz vor der Abreise zur EM ein abwechslungsreiches Programm bieten aus Top-Sport und Spitzenunterhaltung. Das Kommen wird sich auf jeden Fall lohnen“, so Fitschen.

Leonie Maier

Leonie Maier kann sich in München ihrem neuen Heimpublikum präsentieren © Nora Kruse / ff-archiv.de

Kostenloses Parken am Stadion
Fans, die nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern dem Auto anreisen, können das Parkhaus der Arena kostenlos nutzen. „Dieser Service ist für uns Teil des Gesamtkonzeptes des großen Fan- und Familientages, das eingebettet ist in ein Spitzenspiel zweier Weltklasse-Teams des Frauenfußballs“, betont Fitschen.

Wo gibt’s Tickets?
Tickets für das Spiel kosten 10 oder 25 Euro, für Gruppen (ab elf Personen) sind Tickets schon für 7 Euro (Sitzplatz) erhältlich. Gruppentickets können ausschließlich über den Bayerischen Fußballverband, Brienner Straße 50, 80333 München (Fax 089 – 54277077) bestellt werden.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

10 Kommentare »

  • sitac sagt:

    Sehr erfreulich. Für mich jedoch unerklärlich: offensichtlich größtes Interesse an diesem Länderspiel, aber der FCB Frauen ist mit 340 Zuschauern/Spiel (!!!!) in der Zuschauerstatistik Saison 2012/2013 Drittletzter hinter Jena und vor Sifi und Leverkusen(Schlusslicht mit 284/Spiel). Kommen diese 40 000 alle nicht aus München?
    Diese Riesen- Diskrepanz begreife ich, ganz ehrlich, nicht!!

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  • Mosan sagt:

    40 000+ ist schonmal eine Ansage. Respekt. Nationalmannschaft hat Event-Charakter.

    Frauen-Buli scheinbar nicht. Dies gesagt haben die Bayern Mädels mit dem Platz in Aschheim einen geradezu miesen Standort. Man kann immer wieder von Berichten lesen, dass sich auswärts mehr Bayern Fans einfinden als zu den Heimspielen. Der FC B macht vieles richtig, aber die Vermarktung und Positionierung der Damen gehört nicht dazu. Sind fähige Leute bei den Damen intern am Ruder, aber die Vereinsoberen lassen an Ambitionen vermissen und das äussert sich nichtzuletzt an der Standortwahl Aschheim.

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  • Speedy75 sagt:

    Ich weiss nicht ob es stimmt aber es gibt wohl die Vermutung das wieder viele Tickets „verschenkt“ wurden, sollte das stimmen und man dann die Zahlen unnötig nach oben pushen ist das nicht wirklich förderlich.

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  • Pudel sagt:

    mit Aschheim hat sich ja jetzt erledigt…die Mädels spielen nächste Saison im neuen Grünwalder-Stadion wenn es fertig ist

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  • Sheldon sagt:

    @Pudel: Das sind schon mal gute Neuigkeiten. Dass soviel in die Infrastruktur in der Bundesliga investiert wird, ist löblich (Essen, München, Wolfsburg), auch wenn man hier oder da über die Summen streiten kann.

    Was das Spiel betrifft: Die werden sicherlich nicht alle wegen der deutschen N11 kommen. Vor zwei Jahren erst in Japan in Deutschland Weltmeister geworden, hat dabei Deutschland herausgeworfen und sich mit Spielerinnen wie Sawa, Miyama, Ohno, Kaihori, Kawasumi und Co. in die Herzen der Fans gespielt. Dass die nun alle dabei sein und höchstwahrscheinlich auch spielen werden, ist der hohen Nachfrage sicherlich zugute gekommen. Zumal auch die Revanche auf deutschem Boden ja noch aussteht.

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  • FFFan sagt:

    München scheint ein gutes ‚Pflaster‘ für Frauenfußball zu sein: schon zum Champions League Finale der Frauen im Mai 2012 ‚pilgerten‘ mehr als 50.000 Menschen ins Olympiastadion!

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  • Bernd Zeller sagt:

    Die FCB-Mädels haben noch nicht einmal eine eigene Homepage, sie sind mit der Hauptseite des FCB verlinkt, hier ist also geduldiges durchnavigieren angesagt. Wie in Bayern halt üblich, haben sich die Frauen den Männern unterzuordnen.
    Das Stadion Aschheim ist ein Witz, viel zu klein, fast nur Stehplätze, von der S-Bahn auf einem 20minütigem Fussmarsch zu erreichen, da fehlen einfach nur noch die Worte … wozu weiter über das Ansehen des Frauenfussballs lamentieren, bei solchen Verhältnissen.
    Die Option Grünwalder Stadion war mir noch nicht bekannt, naja, alles ist besser als Aschheim, dennoch ist die Option FCB-Frauen im ehemaligen Heimstadion von 1860 München ziemlich abgefahren.
    Was die Vermarktung des Länderspiels betrifft, die läuft natürlich professionell bayrisch, da lässt sich niemand lumpen und was nachsagen, es spiegelt aber keinesfalls die tatsächliche Situation des deutschen Frauenfussballs wider. Der ist doch hierzulande nur eine nette Nebensache, der man wegen der internationalen Leistungen und Erfolge ein wenig Beachtung schenken muss. Insgesamt alles sehr schade, gerade wenn man das mit anderen Ländern vergleicht (Vereine, Stadien, Ansehen, Gehälter, Trainingszentren, Schulen etc.).

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  • Sheldon sagt:

    @Bernd Zeller: Bitte bedienen Sie hier nicht die alten Vorurteile. Den Frauen geht es in Deutschland weitaus besser als vielen europäischen Männervereinen (man bedenke nur einmal die Spielerstreiks der Ligen in Spanien oder Italien).

    Das einzige Land im FF, dass dabei mithalten könnte, wäre Frankreich, das aber auch nur, weil dort die Profivereine ihre Überschüsse spenden.

    Es hat sich einiges getan und es tut sich weiterhin einiges. Natürlich hat die Liga noch nicht den Stellenwert, aber auch hier kann man lediglich Frankreich anführen. Wenn man dort aber sieht, wie es aktuell im MF läuft, dann muss das auch niemanden wundern. Die haben da nur Wolfsburgs und Hoffenheims bei den Männervereinen.

    Also bitte bleiben sie etwas differenzierter und sachlicher. Bayern ist eigentlich ein sehr gutes Beispiel dafür, dass der FF auch über einen langen Zeitraum kämpfen muss, um aus sich selbst heraus und ohne fremde Hilfe wirklich Erfolg zu haben. Es spiegelt in guter Weise die Realität des FFs wieder.

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  • Pudel sagt:

    Herr Zeller die HP der Fraunenmannschaft des FCB finden sie unter http://www.fcbayern-frauenfussball.de dazu empfehle ich ihnen auch den offiziellen Youtube-Kanal http://www.youtube.com/user/fcbfrauen.

    Aschheim ist sicher ein großes Problem das man erkannt hat, jetzt geht man ins Grünwalder-Stadion und in 4-5 Jahren ist dann auch die Mini-Allianz-Arena fertig da folgt man den Weg wie ihn Wolfsburg gerade geht. Allein das wird kaum dazu beitragen mehr Zuschauer ins Stadion zubekommen wenn man sich auch mal die Zuscherzahlt von Bayern II (Männer) in der Regionalliga Bayern (4 Liga) anschaut da ist der Schnitt 660 pro Spiel, die Bayern Mädels müssen einfach CL spielen nur das bringt ihnen in Müchen genug mediale Aufmerksamkeit um nachhaltig mehr Zuschauer ins Stadion zu locken.

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  • Aldur sagt:

    Bernd Zeller sagt:
    „Die FCB-Mädels haben noch nicht einmal eine eigene Homepage, sie sind mit der Hauptseite des FCB verlinkt, hier ist also geduldiges durchnavigieren angesagt. Wie in Bayern halt üblich, haben sich die Frauen den Männern unterzuordnen.“

    Das ist so nicht ganz richtig. Die durchaus eigenständige Webpräsenz der Bayern-Frauen ist zwar auch auf der Hauptseite des Vereins verlinkt, aber es hindert einen ja niemand daran,
    http://www.fcbayern-frauenfussball.de direkt im Browser einzutippen, ohne „geduldiges Durchnavigieren“.

    Davon abgesehen finde ich die Page der Bayern Ladies z.B. mit den regelmässigen Videobeiträgen, und überhaupt hinsichtlich des Informationsgehalts wesentlich gelungener, als manch andere der Frauen-BuLi…

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