Leverkusen holt Nina Claassen und Sharon Beck

Von am 9. Juni 2013 – 9.02 Uhr 3 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat seine Einkaufstour fortgesetzt und Sharon Beck von der SGS Essen sowie Nina Claassen vom FSV Gütersloh 2009 verpflichtet.

„Beck wird unsere Defensive weiter verstärken und unsere Mannschaft nach vorne bringen. Ich freue mich sehr, dass nun ein weiteres U19-Talent in unserem Kader steht“, so Leverkusens Trainer Thomas Obliers. Beck musste aufgrund von Verletzungen in der Vorsaison mehrfach pausieren und bestritt nur vier Bundesligaeinsätze.

Nina Claassen

Flexible Defensivkraft: Nina Claassen © Nora Kruse / ff-archiv.de

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Weitere Defensivkraft
Darüber hinaus darf sich Obliers über eine weitere Defensivkraft freuen. Von Absteiger FSV Gütersloh 2009 stößt Nina Claassen zur Werkself.

„Eine Verteidigerin, die sowohl in der Innenverteidigung, als auch auf den Außenpositionen spielen kann, passt ideal in unsere Kader-Planungen“, erklärt Obliers zu dieser Verpflichtung.

In 17 Bundesligaspielen erzielte sie in der vergangenen Saison zwei Tore, in Leverkusen wird sie zusätzlich eine Ausbildung als Chemielaborantin machen. Über die Vertragslaufzeiten für beide Spielerinnen machte der Verein keine Angaben.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Zwei weitere junge, vielversprechende Talente.

    Was Leverkusens Transferpolitik so sympathisch macht, das sind alles Spielerinnen, die jeder haben kann und niemand anderes will.
    Sollten sie es damit wirklich zu was bringen, dann hätten es Obliers und Co. allen gezeigt, die mit diesen Spielerinnen nicht klar gekommen sind.
    Es gibt meines Erachtens nur zwei Möglichkeiten, sympathisch Erfolg zu haben: Als Underdog mit vielen, jungen dynamischen Spielerinnen oder als absoluter Dominator, der gezielt und kompetent sehr gute Spielerinnen holt und sie zu einem überdominanten Team formt.

    Das ist deutlich attraktiver, als die einfache Gleichung: Nationalspielerinnen = Erfolg, und: Erstmal alles wegverpflichten, was der Markt an N11-Spielerinnen, CL-Siegerinnen und Deutschen Meisterinnen hergibt, die einfach zusammenspielen zu lassen und Titel einzufahren.

    Den Weg, den Leverkusen geht, sehe ich als gesund an.

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  • FF-Talent sagt:

    LEV hatte ja schon oft viel Transferaktivität, aber dieses Jahr scheint es ja richtig loszugehen, wieder zwei perspektivreiche Zugänge. Die kritische Debatte was so viele Zugänge von jungen Spielerinnen von außen für den eigenen LEV-Nachwuchs bedeutet / bedeuten kann, wurde hier ja schon an anderer Stelle thematisiert.

    Vielleicht haben jetzt (endlich) die (Herren-)Verantwortlichen mit einem Blick nach WOB gesehen, was man aus einem Männer-Ableger in der FF-BuLi machen kann.
    Die anderen Männer-Ableger: WOB ist unangefochtenes FF-Nonplusultra z. Zt., die Bayern-Damen haben sich in den letzten Jahren oben in der Tabelle etabliert inklusive Pokalerfolg, Freiburg hat viele Sympathien (bundesweit) bekommen, der aktuelle Aufsteiger Hoffenheim ignoriert seine FF-Abteilung auch nicht total, nicht zu vergessen auch z.B. der LEV-Rivale Köln mit einiger Dynamik in der zweiten FF-BuLi.

    Es wird zwar trotzdem nicht Anspruch von Bayer sein, ein zweites WOB aufzubauen (wie manche FF-Anhänger manchmal vermuten). Dafür hat man konzernseitig viel in den letzten Jahre verschlafen und ignoriert … und ohne HSV-„Hilfe“ wäre LEV ja auch schon längst sportlich raus aus der Bundesliga! Das darf man auch nicht vergessen.
    Aber momentan macht es den Eindruck, dass sie bei Bayer den FF ein klitzekleines bisschen ernster nehmen werden als bisher. Viel erwarten sollte man nicht, aber ganz konkret wären ja schon fünfzig Zuschauer mehr plus eine zusätzliche (ehrenamtliche) Presseabteilungsstelle schon ein Sprung von der FF-Steinzeit ins neue Jahrtausend (für LEV-Verhältnisse).

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  • Neutral77 sagt:

    Jawoll Sheldon,

    lieber attrakiver Sechster oder sympathischer Siebter werden, als auch mal deutscher Meister zu werden, bzw. Titel zu holen !!!

    Genau das ist die Phylosophie des Sport’s !!

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