TSG 1899 Hoffenheim: Ehrung durch Stadt Sinsheim

Von am 6. Juni 2013 – 14.01 Uhr 7 Kommentare

Nach ihrem Aufstieg in die 1. Frauenfußball-Bundesliga gab es für die 1899-Frauen Anerkennung von Seiten der Stadt Sinsheim.

Im Rathaus Sinsheim wurde die Mannschaft samt Trainerteam und Betreuern von Oberbürgermeister Jörg Albrecht und seinen Mitarbeitern empfangen. Die Meistermannschaft der 2. Bundesliga erntete dabei große Anerkennung für die erbrachten Leistungen.

Glückwünsche vom Oberbürgermeister
Jörg Albrecht erklärte: „Ich freue mich sehr für die Frauen und bin sehr stolz, dass sie den Aufstieg geschafft haben. Es ist ein bisschen schade, dass der Aufstieg in der Region etwas untergegangen ist, aber ich denke, dass dennoch einige Zuschauer den Weg zu den Spielen finden werden. Und ich gehe davon aus, dass die Klasse gehalten wird und wünsche jetzt schon mal alles Gute.“

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Logo der TSG 1899 Hoffenheim

Logo der TSG 1899 Hoffenheim © TSG 1899 Hoffenheim

Appell an die Zuschauer
Ralf Zwanziger, Leiter des Frauen- und Mädchenfußballs, bedankte sich für die Glückwünsche und sprach noch einen Wunsch aus: „Es wäre schön, wenn nächstes Jahr viele Zuschauer bei unseren Spielen dabei wären und die Mannschaft unterstützen. Das Endspiel gegen Köln hat ja schon gezeigt, was möglich ist.“

Vorfreude auf Topteams
Präsident Peter Hofmann meinte: „Letzte Woche war ich beim DFB-Pokalfinale in Berlin. Auf der Tribüne wurde ich mehrfach angesprochen und bekam immer zwei Glückwünsche: einen zum Verbleib in der Bundesliga und einen zum Aufstieg in die Bundesliga. Das hat auch mich gefreut. Ich möchte den Frauen nochmals gratulieren und dem Trainerteam für seine hervorragende Arbeit danken. Ich freue mich schon, wenn in der nächsten Saison Wolfsburg, Potsdam und Frankfurt zu Gast im Dietmar-Hopp-Stadion sind.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • sitac sagt:

    Hört sich alles sehr gut und professionell an. Das wird was!

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  • Sheldon sagt:

    @sitac: An welchen Punkten des Artikels machst du diese Meinung fest?

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  • sitac sagt:

    @sheldon: 1.Habe noch nie gehört oder gelesen, dass ein aufgestiegener 1.Ligist bei den Frauen von der Stadt empfangen wurde -ausdrücklich auch mit der Aufforderung an die Region, die Mannschaft wahrzunehmen und zu unterstützen. Ohne Initiative des Managements halte ich so etwas für nicht möglich.

    2. Habe noch nie gehört oder gelesen, dass sich ein Präsident eines Männer-1.-Ligisten auch nur mit einem Sterbenswörtchen zu seiner 1.-Liga-Frauenmannschaft äußert. Ich bezweifle, ob der damalige HSV-Präsident sich auch nur einmal zum Zurückziehen seiner 1.-Liga-Frauen geäußert hat. (allerdings nur Vermutung, habe nichts derartiges wahrgenommen)

    3.Der Präsident freut sich auf Wolfsburg, Potsdam und Frankfurt(sogar richtige Reihenfolge). Er ordnet Hoffenheim also offensichtlich entsprechend ein. 🙂

    4. Ralf Zwanziger a priori.

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  • Altwolf sagt:

    Da kann ich den Hoffenheimern Mut machen.“Gurken“ die Männer in der Liga rum, gibt es immer mehr Fußball-Fans,die sich dann auch mal zu den FF-Spielen „verirren“ und manch einer bleibt dabei „hängen“. Eigene Erfahrungen sprechen eindeutig dafür.

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  • Detlef sagt:

    @sitac,
    Sehe ich ähnlich wie Du!!!
    In einer Kleinstadt wie Sinsheim ist ja auch nicht so viel los, und da ist so ein Aufstieg in die allerhöchste Spielklasse schon eine große Sache!!! 🙂

    Ich hoffe für die Hoffe-Mädels, daß ihr Oberbürgermeister selbst mit gutem Beispiel vorangeht, und bei vielen Heimspielen persönlich anwesend ist!!!
    Wenn nicht, war alles was er da gesagt hat nur so dahergschwätzt!!! 🙁

    Sollte er sich dagegen Desöfteren auf der Hoffenheimer Tribüne sehen lassen, und dabei von vielen Pressefotographen abgelichtet werden, so verlieren vielleicht auch die letzten Zauderer ihre Vorurteile!!!
    „Da wo der Schultheiß nahockt, kanns ja so schlimm ni sein, das müßma agugge!!!“ 😉

    Mathias Platzeck hat damals als Oberbürgermeister von Potsdam sein Herz für die TURBINEN entdeckt!!!
    Und selbst heute, als Ministerpräsident von Brandenburg, ist er immer noch bei vielen Heimspielen Sonntag für Sonntag im KARLI dabei!!!

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  • FF-Talent sagt:

    @ Sitac: Euphorie ist ja verständlich, aber dann auch gleich (spätestens mit Google ganz leicht zu widerlegende) irreführende Grundsatz-Thesen raushauen?!

    Zitat: „Habe noch nie gehört oder gelesen, dass ein aufgestiegener 1.Ligist bei den Frauen von der Stadt empfangen wurde … Ohne Initiative des Managements halte ich so etwas für nicht möglich.“

    Also in Cloppenburg waren sie auch im Rathaus. Und sind wir doch ehrlich, der Sinsheimer OB hat ja jetzt wahrscheinlich auch nicht den gleich dicken Terminkalender wie z.B. seine Gütersloher (95.000 Einwohner) Kollegin etc. Da kann man schonmal der lokal doch sehr übersichtlichen Sportprominenz die Ehre erweisen. Vielleicht liegt am Ende der Unterschied ganz einfach nicht darin, dass bei Hopp alles besser ist, sondern nur, dass die Öffentlichkeitsarbeit besser ist? 🙂

    Und es heißt auch abwarten: Die Aufstiegsbegeisterung ist natürlich groß, wie bei jedem Aufsteiger ist eine Saison mit vielen Toren und Siegen vorbei. Aber was passiert allzu oft, wenn man dann in Liga 1 nur noch gegen Abstieg und eigene Torflaute spielt?
    Ist zwar nicht ganz mit Hoffenheims Situation vergleichbar, aber geographisch in der Nähe: SiFi mit 18 Siegen aus 22 Spaßfußball-Spielen aufgestiegen und am Schluss waren bei den allerletzten entscheidenden Abstiegsspielen noch unter 100 Leute im Stadion. Deshalb: Abwarten.
    Wenn der OB dann tatsächlich den Versprechungen folgt und immer kommt, okay. Deshalb auch Respekt an OBs größerer Städte bzw. Ministerpräsidenten, die (trotz großem Kalender), wie z.B. Platzeck oder auch schon gesehen Jenas OB, aus wirklichem Interesse zum FF gehen.
    Dass man bei Erfolgen dann auch noch ggf. Ehren wie einen Eintrag ins Goldene Buch der Stadt bekommt (siehe FCR Duisburg nach den Pokalerfolgen), ist doch auch zusätzlich schön für die Beteiligten und den FF insgesamt. Außerdem hat jede Stadt eine Sportlerehrung oder Sportgala auch mit Fußballerinnen oder FF-Trainern, worüber regelmäßig auch die Presse schreibt.

    Dass die Lokalpolitik als Zuschauerfaktor gilt, wie sitac und Detlef meinen, halte ich auch für sehr fraglich. Bürgermeister müssen auch zum Schützenfest, in die KiTa zum Tag der Offenen Tür und zum Wasserball … 🙂 Wichtiger sind sie wohl eher als potenzielle Mittler zwischen Verein, Stadtverwaltung (Organisatorisches) und lokalen Wirtschaftsleuten (potenzielle Sponsoren). Letzteres braucht ja Hoffenheim nicht, sehr wohl aber Cloppenburg.

    Zitat: „2. Habe noch nie gehört oder gelesen, dass sich ein Präsident eines Männer-1.-Ligisten auch nur mit einem Sterbenswörtchen zu seiner 1.-Liga-Frauenmannschaft äußert. … 3.Der Präsident freut sich auf Wolfsburg, Potsdam und Frankfurt(sogar richtige Reihenfolge). …“

    Noch nie? Wolfsburg hat zwar als Fußball-GmbH keinen Präsidenten oder manch andere schönen Vereinssachen, dafür aber Geschäftsführung etc. und die haben sich erst vor Kurzem sehr prominent zu den eigenen Frauen geäußert (z. B. Allofs), als Bayern noch Vize war hat sich selbst Hoeneß (noch als Manager) regelmäßig mit FF beschäftigt (ehe er zum Basketball wechselte, langfristig war es ihm wirtschaftlich wohl zu langweilig). Bei Freiburg und LEV kann man tatsächlich wenig bis gar nichts finden (leider typisch).
    Der HSV-Aufsichtsrat hat sich damals sehr wohl zu Wort gemeldet, leider nur über Umwege, jeweils kurz und leider nur sehr ökonomisch argumentierend ohne Diskussions- oder Kompromisswille. Resultat bekannt.

    @ sitac: PS: Was ist an Ralf Zwanziger a priori? Er ist der Sohn des damaligen FF-nahen DFB-Präsidenten und hatte deshalb DFB-typisch inoffizielle und offizielle Kontakte zum Verband geschaffen. Seit der Vater weg ist (bzw. seit dessen Autobiographie :-)) ist es ein bisschen weniger und er macht seinen Sportmanager-Posten in Hoffenheim offensichtlich nicht ganz schlecht. Darüber hinaus a priori?

    @ Detlef: Sinsheims OB spricht ganz sicher kein solches Schwäbisch, Hoffenheim liegt nach wie vor in Baden!!! 🙂

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  • Detlef sagt:

    @FF-Talent,
    Stimmt schon, der Kraichgau gehört zu Nordbaden!!!
    Aber Sinsheim liegt „fast“ genau auf der Grenzlinie, denn Bad Wimpfen ist schon Württemberg, und liegt nur rund 25 km östlich von Sinsheim!!!
    Und die Sprachengrenzen sind dort ohnehin fließend!!! 😉

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