Leverkusen holt Venus El-Kassem

Von am 4. Juni 2013 – 13.50 Uhr 21 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat sich zur neuen Saison mit U17-Nationalspielerin Venus El-Kassem vom 1. FFC Turbine Potsdam verstärkt.

Die 18-jährige Stürmerin mit irakischen Wurzeln kam in der vergangenen Saison elfmal für die Zweite Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam zum Einsatz und schoss vier Tore. In Leverkusen wird El-Kassem zudem am Berufskolleg Opladen ihr Fachabitur ablegen. Über die Vertragslaufzeit machte der Verein keine Angaben.

Freude bei Obliers
„Ich bin sehr froh, dass wir mit Venus El-Kassem eine weitere Juniorinnen-Nationalspielerin in unserem Kader haben. Auch wenn sie in der letzten Saison teilweise verletzt war, werden uns ihre Qualitäten im Angriff deutlich weiter bringen“, so Leverkusens Trainer Thomas Obliers.

Tags: ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

21 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Mal ne Frage an die Potsdamer Nachwuchskenner, wie schätzt ihr die Spielerin ein?

    (0)
  • Holly sagt:

    ich halte Venus für ne gute Spielerin, die natürlich noch Potenzial nach oben hat. Aber das haben viele in dem Alter.
    Finde ihre Auftritte in den U Auswahlmannschaften gut.
    Wie sie in der zweiten von Turbine gespielt hat weiss ich leider nicht.

    (0)
  • waiiy sagt:

    Ich schätze sie auch gut ein, vielleicht eine Nuance schwächer als Erica Dillmann, die ja leider auch nicht noch mehr Spielzeit in der 1. Mannschaft erhalten hat.

    Ich sehe sie nicht gern gehen, kann sie aber verstehen. Es ist für Venus sicher der richtige Weg und Potsdam kann wohl auch in ein paar Jahren nicht sagen, ob sie in Potsdam eine ähnliche Entwicklung genommen haben würde wie in Leverkusen.

    Von daher wünsche ich viel Glück und hoffe, dass andere Talente immer mal wieder auch in der 1. Mannschaft eingebunden werden und dort auch mal Fehler machen dürfen.

    Es ist halt ein Problem, wenn die 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga spielt und damit genauso weit unterwegs ist wie die 1. Mannschaft. Dadurch kann eine Spielerin nur in der einen oder in der anderen Mannschaft aufgeboten werden. Dadurch sind die Chancen geringer, dass die Talente auch die Bank der 1. Mannschaft auffüllen und ggf. dort Spielpraxis sammeln.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Ich wünsche VENUS viel Erfolg in Leverkusen!!!

    @waiiy,
    Ich teile Deine Hoffnung, daß Schröder in Zukunft wieder mehr Eigengewächse in die Erste hochzieht!!!
    VENUS spielte ja letztes Jahr noch U17, und kam in der abgelaufenen Saison zu einigen Einsätzen in unserer Ausbildungsmannschaft in Liga Zwei!!!
    Nur sehr wenige werden es wie FELIX oder PAULI schaffen, von der U17 direkt in das A-Team durchzustarten, und sich dort auch gleich festzusetzen!!!
    In der Regel werden sie 1-2 Jahre (oder auch länger) in unserer Zweiten spielen, bevor sie eventuell in den Kader der Ersten hochgezogen werden!!!

    (0)
  • FFFan sagt:

    Und wieder geht ein Talent…

    Hat Turbine Potsdam es etwa versäumt, Venus El-Kassem genügend zu ‚entwickeln‘ und ‚einzubinden‘? Wäre schwach vom Verein!^^

    @ Detlef:

    Pauline Bremer hat bei Turbine nie in der U17 gespielt. Sie kam 2012 aus Göttingen und wurde zunächst ein halbes Jahr in der 2.Mannschaft eingesetzt, bevor sie im Winter in die Bundesligamannschaft aufgestiegen (nicht „hochgezogen worden“!) ist.

    (0)
  • Eric sagt:

    Venus El-Kassem ist eine talentierte Spielerin, aber der Sprung in die 1. Bundesliga ist doch sehr groß. Ich sehe ihre Probleme vor allem im athletischen Bereich – fehlende Grundschnelligkeit. Ich bin sehr auf ihre weitere Entwicklung gespannt und wünsche ihr alles Gute.

    (0)
  • soccermum sagt:

    tja FFFan so ist das oft. Man gibt dem eigenen Nachwuchs einfach keine Chance. Den ausländischen Spielerinnen gibt man eine Eingewöhnungszeit aber dem eigenen Nachwuchs leider nicht.

    In der 2. Mannschaft spielen ja auch U19 Spielerinnen und werden von BS nicht mal ins Training der 1. geholt. Was für Perspektiven bleibt da den Mädels als in einen anderen Verein zu gehen, wo sie auch Geld verdienen. Man muß ja eine Wohnung und sein tägliches Brot verdienen können. Aber bei Potsdam wird man in der 2.Mannschaft nicht unterstützt.

    Waiiy: Erica Dillmann hat schon vor 2 Monaten ihre Fussball-Schuhe an den Nagel gehängt.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Ich unterstütze die Kritik am Potsdamer Nachwuchssystem, wie sie hier von einigen geübt wird, und an Schröders Umgang mit den Nachwuchsspielerinnen.

    Ich sehe hier einen scheinbar immensen Vertrauensverlust Schröders gegenüber dem eigenen Nachwuchsteam und deren Trainerarbeit, und das ist nicht gut.

    […]

    Wird Zeit, dass da mal wieder ein frischer Wind weht und das System mal überdacht wird.

    Einfach den anderen Vereinen hinterher dackeln, indem man jetzt auch schon versucht, N11-Spielerinnen zu lotsen bzw. mit Ausländerinnen auffüllt, ist doch eigentlich genau das, was Schröder nach eigenen Aussagen nie wollte und immer kritisiert hat!

    Ich hoffe darauf, dass auch hier endlich wieder professionell gearbeitet wird! Aber vielleicht ist man in Potsdam nach 4 Meistertiteln und einem CL-Erfolg einfach zu satt und es fehlt das Killer-Gen!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • Speedy sagt:

    @FFFan,

    das gehört zwar nicht ganz zum Thema, aber ich möchte hiermit auf Deine Bemerkung eingehen, das Pauline Bremer nicht in Potsdams U17 gespielt hätte. Das ist so nicht ganz richtig, Sie hat u.a. das Vorbereitungsturnier (AOK-Cup) mit der U17 bestritten und in der U17 BL wurde Sie beim 5:1 Auswärtssieg in Meppen eingewechselt. Dabei schoss Sie einen Treffer selbst und bereitete noch ein oder zwei Treffer vor. Was allerdings stimmt, ist der Umstand, das Pauline nie mit dem U17 Team trainiert hat, sondern gleich im Kader der 2.Liga Mannschaft begonnen hat.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Wo ist bei Dir der Unterschied zwischen „aufsteigen“ und hochgezogen werden???

    TURBINES Zweite wurde zwar letzte Saison Meister der Nordstaffel, aber „aufsteigen“ konnte ja niemand, da es in Liga Eins bereits ein Team gibt!!!

    Wie ich bereits geschrieben habe, würde ich mir auch mehr eigenen Nachwuchs in Liga Eins wünschen!!!
    Und es ist ja nicht so, daß ERICA DILLMANN, SANDRA STARKE und WIBKE MEISTER keine Chancen bekommen hätten!!!

    Die Einsatzzeiten waren sicher nicht lang, aber von Wibke mal abgesehen, machten die beiden Nachwuchsstürmerinnen auf mich nicht den Eindruck, daß sie unbedingt in Liga Eins spielen möchten!!!

    Zum Unterschied nehme ich da mal NATASCHA, die wirklich in jeder Einsatzminute richtig Vollgas gegeben hat, und sich so auch schon in die Herzen der Fans gespielt hat!!!
    Ähnliches erwarte ich auch wieder von LIDIJA, die ja nun aus Schweden zurückkommen wird!!!

    Was ich aber nicht gut finde, und für ein falsches Zeichen an die TURBINE-Reserve halte, ist der Beschluß des Vorstandes, daß es in Liga 2 wohl keine Vertragsspielerinnen mehr geben wird!!!
    Dadurch wird es für andere Vereine natürlich leichter, unsere Reservistinnen abzuwerben!!!

    Wen will Schröder dann in Zukunft „hochziehen“???

    (0)
  • speedy75 sagt:

    @soccermum
    Schade das Erica Dillmann ihre Fußballschuhe an den Nagel gehängt hat.

    Natürlich kann man auch das Verhalten von B. Schröder hinterfragen denn unfehlbar ist auch er nicht.

    (0)
  • Chris sagt:

    Den Eindruck von Detlef zu Starke und Dillmann kann ich leider bestätigen. In der Saisonvorbereitung den Testspielen, fielen beide oftmals ab.

    Anstatt voll durch zu powern in den 20 Minuten, die sie hatten, wirkten sie teilweise sehr unmotiviert.

    Andonova ist hierbei wirklich das beste Beispiel. Ich kann mich an ihren Einsatz in der Ersten erinnern. Viel gelang ihr nicht, aber man hat ihren Willen gespürt.

    Wo sie heute steht, konnte man ja in der vergangenen Saison sehen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Ich denke, dass man das Konzept in Potsdam wieder ähnlich dem strukturieren sollte, wie es lange Zeit bei den Männern in Cottbus aussah und wie man es in Potsdam auch gehandhabt hat. Sprich: Gutes Scouting in Ostdeutschland und in den ehemaligen Ostblockstaaten.

    Das hat immer schon sehr gut geklappt. Zumal auch Frauenfußball in diesen Gebieten zunehmend zu einem ernstzunehmenden Absprungbrett wird, diese Spielerinnen also darin die Chance sehen, einem sozial schwachen Umfeld zu entkommen.

    Beispiele gibt es da bei Potsdam bereits einige: Aferdita Podvorica, Maria Makowska, Aferdita Kameraj, Fatmire Bajramaj, Natasa Andonova und womöglich auch Lidija Kulis demnächst. Alles Spielerinnen, die auf dem Balkan geboren wurden.

    Aber eben auch die Qualität des Scoutings in Ostdeutschland hat meines Erachtens mächtig nachgelassen. Eine Sarholz kommt aus Köln, eine Pauline Bremer aus Göttingen.
    Hier sollte man die Arbeit wieder intensivieren. 1. wird das fußballerische Talent nicht einfach so aufgehört haben im Osten, 2. sind auch diese Spielerinnen noch stärker motiviert, da sie oft sonst kaum ne Chance auf nen echten, guten Job haben, wenn sie aus sozial schwächeren Familien kommen.

    Und ich gebe zu bedenken, welche Talente es früher im Osten gab und wer aus dem Osten heute noch in der Bundesliga bzw. international spielt:
    Anja Mittag, Conny Pohlers, Viola Odebrecht, Babett Peter, Bianca Schmidt, um nur die bekanntesten und international erfolgreichsten zu nennen.

    Da wird meines Erachtens viel zu viel verschenkt bzw. anderen Vereinen wie dem BVC überlassen…

    (0)
  • soccermum sagt:

    Detlef:
    Da muß ich dir sagen, das stimmt so aber auch nicht. Erica hat nur 8 Minuten Einsatzzeit gehabt. Da hat sie eine Vorlage für Anonma gemacht und das in einem Champions league Spiel. Wie kann man in 8 Minuten ein Urteil erstellen.

    Sandra hat in der Zeit auch ganz gut gespielt. Sie müssen sich ja auch erst in die Mannschaft einspielen.
    Aber sie bekommen ja überhaupt keine Chance.

    Von Ausländern erwartest du ja auch nicht das alles gleich läuft und sagst immer wieder das man sich erst eingewöhnen muß.
    Aber vom eigenen Nachwuchs erwartet man immer gleich Hochstleistungen.

    Chris: Erica hat nur in einem Testspiel eine Halbzeit gespielt. Und da hat sie sich ganz gut verkauft. Tore und Vorlagen und sie war ja noch angeschlagen.

    (0)
  • be sagt:

    Also nee Sheldon,

    die Herkunft sagt doch überhaupt nichts über die Leistungsfähigkeit aus. Es ist doch scheißegal, ob eine Spielerin aus Rostock, Halle, Gehrden, Stade, Ossenfeld, Fürth, Atsugi, Osten, Westen, Norden, Süden oder sonstwoher kommt. Ossenfeld, um bei deinem Beispiel zu bleiben, ist doch auch nicht (nennenswert) weiter als beispielsweise Chemnitz. Und Sarholz und Köln…du weißt schon, dass Sarholz‘ Vater in Köln lebt/lebte, sie mit ihrer Mutter aber vor dem Wechsel zu Turbine nicht mehr? Wo war noch gleich ihr Verein vor dem Wechsel zu Turbine? Ach…

    Man kann Turbine auch nicht unbedingt mit Energie vergleichen. Ein besonders hoher Anteil ausländischer Spieler war unter Geyer, und der ist ja nun schon lange nicht mehr dort. Cottbus schafft es schon lange nicht mehr, eine Startelf mit komplett ausländischem Kader auch nur theoretisch auf den Platz zu stellen. So preiswert waren die russischen Spielerinnen damals auch nicht gewesen für Potsdam. Und vergiss bitte nicht, dass die Trainingsintensität vor 15 Jahren doch noch eine ganz andere war als sie heute ist, sich seitdem auch von der Außenwirkung wieder viel geändert hat. Turbine hat sich wieder einen richtig guten Namen erarbeitet, der alleine schon Zugpferd genug für eine Verpflichtung sein kann.

    Für eine Identifikation der Fans mit dem Verein und zur Vorbeugung von Heimweh kann es hilfreich sein, dass die Spielerinnen einen regionalen (~400 km Umkreis) Bezug haben. Aber auch das hängt vom Spielertyp ab. Ogimi und Añonma wurden/werden von den Fans aber auch nicht ausgepfiffen, nur weil sie von weiter weg kommen. Im Gegenteil, und das ist auch gut so.

    Potsdam hat eher – wie auch Wolfsburg und Frankfurt – das Problem, sich Experimente mit Nachwuchsspielerinnen nicht richtig leisten zu können – jedes verlorene Spiel kann in der Liga eines zu viel gewesen sein und die Meisterschaft bzw. die CL-Quali in Gefahr bringen. Dafür ist die Konkurrenzsituation zwischen den Vereinen einfach zu hoch. Es bleibt irgendwie keine Zeit, den Nachwuchs auf Erstliganiveau hochzupeppeln. Es erscheint daher einfacher, lieber bei anderen Bundesligisten zu wildern, und denen die Arbeit zu überlassen, die eigentlich die eigene Zweite übernehmen sollte. Talent ist schön und gut, aber wo die Grenzen der einzelnen Spielerinnen tatsächlich liegen, lässt sich vorher nicht immer sagen. Zum Erreichen der Ziele ist aber für gute (und eben nicht sehr gute) Spielerinnen bei den „Spitzenmannschaften“ oftmals kein Platz, oft kann man als Spielerin dort nicht einmal zeigen, was man kann. Denke daran, dass Evans beispielsweise zunächst nur einen Einjahresvertrag erhalten hatte, und dass sie auch ganz schnell in der zweiten Mannschaft hätte landen können, womit dann das Kapitel Potsdam möglicherweise nun schon wieder beendet gewesen wäre.

    Und zur Osteuropaakquise: Yango hatte vor ihrer Verpflichtung in Potsdam eine „Osteuropatour“ hinter sich, daher ist der von dir angesprochene Blickwinkel beim Scouting schon noch vorhanden. Es zeigt aber auch, wie schwierig die Angelegenheit Scouting ist, denn so richtig gefruchtet hat diese Verpflichtung bislang ja noch nicht.

    Nur von „wir geben Talenten aus sozial schwächer gestellten Schichten/Regionen eine Chance“ wird man halt nicht deutscher oder europäischer Meister.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @be: Ich glaube, du verstehst es nicht so wirklich.

    Ich gehe ja gerade davon aus, dass es für die Qualität einer Spielerin vollkommen egal ist, woher sie kommt. Es gibt eben in Deutschland genauso junge Talente wie in Japan, USA, Frankreich, Albanien, Brasilien, Kolumbien, Äquatorialguinea oder Australien.

    Aber es ist eben so: Der osteuropäische Markt ist noch absolut unentschlossen, was das Scouting betrifft. Viele Talente werden nicht bzw. nie entdeckt, weil es kaum Scouts dort gibt, und „vergammeln“ in ihren Ligen bei unprofessionellen Bedingungen.

    Oder kennst du Spielerinnen aus Weißrussland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Kroatien, die den Durchbruch geschafft haben? Nenn mir nur eine! Selbst Russland holt lieber Brasilianerinnen.

    Genauso in Ostdeutschland. Dort ist auch seit längerer Zeit in dieser Hinsicht tote Hose.

    Natürlich ist Scouting eine sehr schwierige Sache, gerade auch, wenn es um junge Mädels geht, die 200, 300 Kilometer von zuhause fort sollen, um Fußball zu spielen. Doch gerade hier sehe ich Potsdam mit seinen vielfältigen Möglichkeiten durch das Internat als eine Art Tor nach Osteuropa. Wieso sollte man das nicht nutzen? Dort hat man nahezu keine Konkurrenz an Scouts.

    Und dann sollte man generell wieder stärker auch auf diese Spielerinnen bauen. Ich habe das Gefühl, man hat nicht mehr das Selbstbewusstsein wie noch vor nem knappen Jahrzehnt, dass die eigenen Spielerinnen gut genug für die Meisterschaft sind. Und ich glaube nicht einmal, dass das an der wirklichen Qualität der Spielerinnen hängt, sondern vielmehr daran, dass man Panik bekommt bzgl. Vereine wie Wolfsburg oder Frankfurt.

    Und das ist kein guter Rat. Man sollte nicht zu sehr auf die anderen schauen, sondern wieder vielmehr auf sich selbst, dann wird man auch nachhaltigen Erfolg haben.

    (0)
  • Zaunreiter sagt:

    Also ich finde es gut, dass Leverkusen Frau El-Kassem eine Chance gibt. Das gilt auch für die Verpflichtung von Frau Panfil. Da können beide Spielerinnen reifen, wenn sie sich dort durchsetzen.

    Und zur kruden Weltanschauung von Sheldon schweige ich dezent.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Wo ist bei Dir der Unterschied zwischen “aufsteigen” und hochgezogen werden???“

    ‚Pauli‘ ist so gut, die muss nicht „hochgezogen“ werden! Sie schafft den Weg nach oben aus eigener Kraft. 😉

    (0)
  • be sagt:

    Und dann sollte man generell wieder stärker auch auf diese Spielerinnen bauen. Ich habe das Gefühl, man hat nicht mehr das Selbstbewusstsein wie noch vor nem knappen Jahrzehnt, dass die eigenen Spielerinnen gut genug für die Meisterschaft sind.

    Vor 10 Jahren war der fanseitige Erfolgsdruck bei Potsdam so nicht gegeben. Inzwischen besteht die Erwartungshaltung, pro Saison doch möglichst einen Titel mit nach Hause zu bringen. Klar könnte man sich hinstellen und ausgeben, dass die nächsten Jahre der Konsolidierung und der Talentakquise dienen werden. Erfolge will der Mensch aber meist jetzt gleich sofort und nicht erst in fünf Jahren. Erklärtes Ziel Potsdams ist die Teilnahme an der CL 2014/15 und dann auch das Erreichen des Finales in Berlin. Das heißt, dass in den nächsten 2 Jahren nicht viel Zeit für Experimente ist. Bedenke auch, was Kellermann hier von manchen für Schelte einstecken musste, in Potsdam dem zweiten Anzug die Chance zu geben, wo sich doch mal die ungefährdete Möglichkeit dazu bot. Wenn es noch um was geht, bleibt dafür auch gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte nicht allzu viel Platz (allenfalls so ab Minute 75), zumal das Torverhältnis zum Schluss eben auch entscheidend sein kann.

    Wohin das alles führen kann, sieht man in Frankfurt. Dort traut man sich auch nicht, offiziell mal eine Konsolidierungsphase einzuläuten. Lieber werden auf Biegen und Brechen möglichst Nationalspielerinnen verpflichtet und damit teilweise auch Spielerinnen aus dem Stammkader verprellt. Dabei würde der Verzicht auf Titelansprüche in den kommenden 2 Jahren endlich einmal Zeit für Experimente und dem Einbau von Talenten geben. Dafür sind die meisten „Starspielerinnen“ aber nicht nach Frankfurt gewechselt. Gibt es eigentlich welche mit Stammplatzgarantie im Vertrag?

    Wie Wolfsburg sich in dieser Hinsicht entwickeln wird, muss sich noch zeigen. Verständlicherweise wollen sie ganz oben bleiben. Doch die Schlussfrauangelegenheit könnte bereits zu einer internen Krise führen, die die gesamte Stabilität negativ beeinflusst.

    Es bleibt die Quadratur des Kreises.

    Und wichtiger als die Talentsuche irgendwo in Ostdeutschland und Osteuropa ist in Potsdam ein nachhaltiges Konzept für die Ära nach Schröder – dabei geht es ja nicht nur um den Trainerposten, sondern auch um die Finanzierung.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @be,
    Ich kann Deinen beiden Beiträgen in allem zustimmen!!!
    Es ist aber nicht nur der „Druck der Fans“ in Potsdam,
    sondern es ist vor allem Bernd Schröder selber, der Potsdam als europäisches Spitzenteam sieht, und somit das Erreichen der CL-Quali als wichtigstes Saisonziel ausgibt!!!
    Das mag sicherlich auch daran liegen, daß diese Spiele oft im TV übertragen werden, und somit eine gute Möglichkeit darstellt, den eigenen Sponsoren eine entsprechende Präsentationsfläche bieten zu können!!!

    @soccermum,
    Da Du persönlich betroffen bist, ist Dein „Urteilsvermögen“ natürlich ein bisschen anders, als das von Otto-Normalfan!!!
    Ich gebe Dir aber insofern Recht, daß alle Nachwuchsspielerinnen mehr Einsatzzeit bekommen sollten, und man ihnen natürlich auch eine entsprechende Eingewöhnungszeit zugestehen muß!!!
    Aber auch einige Ausländerinnen und manche deutsche TURBINE, hätte dies zugestanden, was aber leider nicht passierte!!!
    So war die Mannschaft am Ende der Saison platt und ausgelaugt!!!

    @speedy75,
    Aber unbedingt!!!

    @Sheldon,
    MARIA MAKOWSKA ist Polin!!!
    Seit wann liegt Polen auf dem Balkan???

    Falls Du Ungarn auch zu Osteuropa zählst, dann wäre Frau Jakabfi zu nennen!!!
    Und Pavlina Scasna kommt aus Tschechien, und hat neben Bayern München auch in Malmö sehr erfolgreich gekickt!!!

    (0)
  • azo sagt:

    Hey ,

    ich bin mit venus zusammen in die Grundschule gegangen und kenne sie mitlerweile 12 Jahre und kann nur sagen, dass ich bis jetzt noch nie in meinem Leben eine bessere Fussballspielerin gesehen habe. Sie spielt wie ein männlicher Profi.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar