Essen verpflichtet Sara Doorsoun-Khajeh

Von am 2. Juni 2013 – 21.21 Uhr 9 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SGS Essen hat Sara Doorsoun-Khajeh vom 1. FFC Turbine Potsdam verpflichtet. Die 21-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

„Ich freue mich, wieder einen Verein im Ruhrgebiet gefunden zu haben, der sich in den letzten Jahren so positiv entwickelt hat“, so Doorsoun-Khajeh.

Zurück ins Ruhrgebiet
In der vergangenen Bundesligasaison kam sie 14 Mal für die Potsdamerinnen zum Einsatz, hatte aber um Vertragsauflösung gebeten, um ins Ruhrgebiet zurückzukehren.

Impulse fürs Mittelfeld
„Wir haben mit Sara eine Spielerin verpflichtet, die sich in unserem jungen Team wohlfühlen wird. Wir erhoffen uns von ihr Stabilität und neue Impulse im Mittelfeld“, so Essens Trainer Markus Högner.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

9 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Hier ein altes Statement von Bernd Schröder aus der PNN vom 22.5.2012:
    „Ich beobachte die Entwicklung von Sara bereits seit etwa zwei Jahren“, sagt Schröder. „Sie ist eine echte Allrounderin und eine hervorragende Ergänzung zu unserem Kader für die Saison 2012/13. Sie hat ein hohes Maß an Grundschnelligkeit, die auch im Frauenfußball immer wichtiger wird. Sie ist im Mittelfeld und in der Abwehr einsetzbar und es erstaunt mich, dass sie mit ihren Fähigkeiten und ihrem Potenzial noch nicht für höhere Aufgaben berufen wurde. Für mich ist sie eine absolute Wunschspielerin.“

    Ich verstehe deshalb nicht, warum sie trotz dieser Lobeshymnen in der Rückrunde bei Potsdam kaum noch zum Einsatz kam. Essen kann sich freuen, solch eine gute, aufstrebende Spielerin bekommen zu haben. Ich bin gespannt, wie ihre Entwicklung unter Högner verlaufen wird.

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  • xyz sagt:

    Mal abwarten.Wenn man als 21Jährige in den letzten fünf Jahren bei vier verschiedenen Vereinen spielt(e),dann stimmt oft etwas nicht.In dieser Zeit machen die Spielerinnen ABI oder haben eine betriebliche Ausbildung . Im Fall Doorsoun sind das drei verschiedene Bundesländer mit unterschiedlichen Bildungssystehmen.Hoffe wirklich,dass sie sich in Essen gut in die Mannschaft einfügt!

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  • speedy75 sagt:

    Nun ist also auch dieser Wechsel offiziell. Wünsche ihr in Essen alles gute und dass sie zu alter Stärke zurückfindet.

    Warum genau sie bei Turbine zuletzt nicht mehr an ihre starken Leistungen anknüpfen konnte und so wenige Berücksichtigung fand kann ich auch nicht genau sagen, ich weiss nur aus Gerüchten dass es wohl auch im zwischenmenschlichen Bereich gelegen haben soll.

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  • waiiy sagt:

    Diesen Wechsel werde ich wohl nie verstehen. Ich verstehe ihn aus Potsdamer Sicht nicht. Ich verstehe ihn aus Sicht von Sarah Doorsoun nicht. Und wahrscheinlich wird wohl auch nie irgendwo ein Statement gegeben werden, wodurch ich es auch nur ansatzweise verstehen kann.

    Glückwunsch an Essen! Sie können sich auf eine Spielerin freuen, die das oben beschriebene Statement von Bernd Schröder in meinen Augen voll erfüllt.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Leider hat Schröder schon mehrfach bei seinen Einschätzungen daneben gelegen, so auch geschehen bei Keelin Winters, die er als „wahren Goldstaub“ einstufte! Und was kam rum dabei…
    Es ist wie in jeder anderen Beziehung, lernt man sich mal über einen längeren Zeitraum kennen, merkt man u.U. dann doch, das der erste Eindruck getäuscht hat und keine dauerhafte Verbindung folgt.
    Bei Sara ist mir noch sehr gut haften geblieben, wie sie auf während des Spiels erfolgte Trainerkritik reagierte und sich uneinsichtig retour Trainerbank äußerte. Diese Situation wurde hier bei WS auch diskutiert, da es im TV deutlich rüberkam.
    Von daher kann es also durchaus sein, dass die atmosphärischen Störungen zum Trainer bzw. dem Team überhand nahmen und irreparabel wurden. Bei Patti frage ich mich ja auch, was zur Beendigung der Vertragssituation geführt hat, wo sie doch eine jahrelange Wunschspielerin war – das Interesse bestand länger als der Vertrag mit Turbine. Nur warum?
    Übrigens, Maggie (Vidarsdottir) ist bei Kristiansstad eine feste Größe im Team, hat bereits einige Tore erzielt und von körperlichen Problemen keine Spur, was noch so eine Ungereimtheit zu ihrem Turbineabgang darstellt.

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  • Eric sagt:

    „Schenschtschina Futbolista sagt:
    3. Juni 2013 um 10.52 Uhr
    Leider hat Schröder schon mehrfach bei seinen Einschätzungen daneben gelegen…“

    Ich habe Keelin Winters mehrfach live erlebt und kann sagen, dass sie eine herausragende Fußballerin ist, welche leider durch Verletzungsprobleme gebeutelt war.
    Sara hat für mich auf jeden Fall das Zeug zur Nationalspielerin und gehörte in der Hinrunde zu den besten Turbinen. Durch ihre Verletzung mit nachfolgender Operation in der Winterpause, hatte sie leider ein wenig den Anschluss und ihren Stammplatz an Pauline Bremer verloren. Das Patti zurück nach Hause wollte ist ja nun kein offenes Geheimnis gewesen, deswegen hier irgendwelche Thesen in den Raum zu stellen finde ich schon eine wenig merkwürdig.
    Bei Maggie wurden in Potsdam Probleme im muskulären Bereich festgestellt, welche eine entsprechende Belastung im Training nicht zuließen. Zum Glück konnte die Ursache gefunden und behandelt werden, so dass sie wieder voll belastbar ist.

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  • HansFranz sagt:

    @xyz
    Drei unterschiedliche BL Vereine, heißt nicht automatisch auch drei Umzüge.
    Soweit ich weiß kommt Sara aus Köln. Wattenscheid und Bad Neuenahr
    sind wunderbar mit dem Zug bzw. Auto aus Köln erreichbar.
    Also nur ein Bildungssystem bis zum ABI!;)

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  • O. Christ sagt:

    @xyz/Hans Franz
    Offenbar hat Doorsoun im vergangenen Jahr ihr Abitur an einem Bonner Gymnasium bestanden, also ganz in der Nähe sowohl von Bad Neuenahr als auch ihres Elternhauses im südlichen Rhein-Erft-Kreis.
    Nun schätze ich sie, nicht nur wegen der Fernsehbilder, die sie mit Bernd Schröder beim gegenseitigen Anzicken gezeigt haben, als Person mit Ecken mit Kanten ein, das heißt aber nicht, dass darin ihre Wechsel der vergangenen Jahre begründet liegen müssen. Von Wattenscheid nach Neuenahr ist sie womöglich dem Trainer gefolgt, bei Turbine wollte sie um Titel mitspielen, und jetzt ist sie wieder der Heimat näher (wobei im aktuellen Fall sicherlich auch Spannungen mit Schröder eine Rolle gespielt haben können).

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Eric
    Was ich nun wieder merkwürdig finde, dass man aus deinen beschwichtigenden Worten entnehmen kann, dass Winters, Vidarsdottir und Doorsun die erwarteten Verstärkungen für das Team waren, was ich aber energisch bestreite!
    In ihren aktuellen Teams sind sie das, aber in Potsdam waren sie oft verletzt. Eine derartige Verletzungsanfälligkeit sollte man bei entsprechenden Medizinchecks aufdecken können und damit den Vertragsbschluß verhindern – auch wenn man nicht Dr. Müller-Wohlfahrt heißt.
    Im Profifussball mit dem vielfach genutzten Heinweh daherzukommen (das kann man in Jugendteams), wie Du im Fall von Patti schreibst, ist wohl nur Ausrede und so ziemlich neben der Spur. Von Thesen meinerseits lese ich auch keine Silbe, und selbst wenn es so wäre:Ist das verboten? Hat Martin Luther schließlich auch gemacht, falls Du Dich erinnerst… 😀

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