VfL Wolfsburg: Spatenstich für neues Stadion

Von am 31. Mai 2013 – 16.53 Uhr 31 Kommentare

Heute fand der Spatenstich für die neue Heimspielstätte des Frauenfußball-Bundesligisten und Triple-Siegers VfL Wolfsburg statt. Das neue VfL-Stadion soll bis zum Beginn der Saison 2014/2015 fertiggestellt sein und 5 200 Zuschauer fassen.

Die Plätze verteilen sich auf 1 700 Sitz- und 3 500 Stehplätze. Das Stadion, in dem auch die männliche U23 des VfL Wolfsburg seine Heimspiele bestreiten wird, verfügt über vier Tribünen, entsprechende Einrichtungen zur gastronomischen Versorgung der Zuschauer sowie Sanitäranlagen, Arbeitsbereiche für Medienvertreter und Mitarbeiter der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH.

Budget von fast 27 Millionen Euro
Gestalterisch passt sich der nach Plänen des Wolfsburger Architekturbüros Koller-Heitmann-Schütz gestaltete Bau in direkter Nachbarschaft zur Volkswagen Arena in das Ensemble an der zentralen Plaza des Allerparks ein. Zudem werden in den kommenden zwölf Monaten das VfL-Center und weitere Trainingsplätze entstehen. Das Gesamt-Investitionsbudget beträgt 26,8 Millionen Euro.

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Spatenstich für das neue Stadion des VfL Wolfsburg

Beim Spatenstich mit dabei waren auch Ralf Kellermann (li.) und Conny Pohlers (Mi.) © VfL Wolfsburg

Frauenfußball noch weiter nach vorne bringen
Klaus Allofs, Geschäftsführer der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH, erklärt: „Wir werden mit dem, was im Allerpark entsteht, Maßstäbe setzen und zusammenführen, was zusammengehört. Denn im Allerpark ist unser Zuhause. Die Entscheidung, ein weiteres Stadion im Allerpark zu bauen, wird uns gerade nach dem tollen Erfolg in dieser Saison zweifelsohne auch im Frauenfußball noch einmal nach vorne bringen.“

Sympathien gewonnen
Dieses Engagement des Vereins würdigte unter anderen Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg, in seiner Rede anlässlich des Spatenstichs. Mohrs weiter: „Durch ihren einzigartigen Dreifacherfolg haben die VfL-Frauen viele Sympathien für die Stadt Wolfsburg gewonnen. Das stärkt unser Ziel, unseren Bürgern ein attraktives Umfeld zu bieten und konsequent unsere Positionierung als Erlebnisstadt zu stärken.“

Kellermann und Pohlers beim Spatenstich
Neben Mohrs und Allofs waren beim Spatenstich unter den rund 250 Gästen auch die VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann und Wolfgang Hotze sowie Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter und Trainer der VfL-Frauen, VfL-Spielerin Conny Pohlers und Pablo Thiam, Sportlicher Leiter der U23.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

31 Kommentare »

  • Winter sagt:

    Unglaublich mit welchen Summen da hantiert wird.
    Sowohl bei Geschäftsführergehältern, Spielergehältern als auch Investitionen.

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  • Matze sagt:

    Neidisch?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > Unglaublich mit welchen Summen da hantiert wird.
    > Sowohl bei Geschäftsführergehältern, Spielergehältern als auch Investitionen.

    Ausser dem Baukosten von 27 Mio. lese ich aber davon nichts! 🙁

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  • Sheldon sagt:

    Immerhin mal ne Investition an der richtigen Stelle!

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  • Sheldon sagt:

    @Matze: Wieso sollte man neidisch sein? Auf wen? Auf euch Wolfsburg-Fans? Wer von euch Fans hat für diese 27 Millionen Euro geschuftet? Wer? Wer kann also von sich behaupten, das verdient zu haben?

    Es ist lediglich ein Geschenk, das man demütig und dankbar annehmen sollte. Es ist eine gigantische Summe, für die ein VW-Arbeiter mit einer 40 Stunden-Woche und 10 Euro Stundenlohn knapp 1300 Jahre arbeiten müsste, sprich: Eine horrende Summe. Ein Objekt, das man in seinem ganzen Leben als Verein niemals zurückzahlen könnte.

    Ich würde als Spielerin bzw. als Fans jede Woche wieder neu davor stehen, es bewundern, verwundert den Kopf schütteln, wer soviel Geld übrig hat und einfach nur dankbar sein, dass ich dort spielen darf bzw. Spiele sehen darf.

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  • SC07FanatikerXXÖ sagt:

    Es ist so traurig, dass unsere Gesellschaft so einfach gestrickt ist, dass man nur noch durch Erfolge Sympathien sammeln kann und nicht mehr dadurch, indem man das ist, was man ist.
    Immer muss etwas schneller, höher, größer und weiter sein. Bescheidenheit, Bodenständigkeit und Offenheit sind heute egal geworden, anscheinend so langsam auch im Frauenfußball.
    Ganz ehrlich, da bin ich froh, wenn wir in die 2. Liga runter müssen, dann muss ich mir wenigstens nicht das Ding in Wolfsburg antun und, wie Sheldon so schön sagte, davor stehen und mit dem Kopf schütteln.

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  • Alice sagt:

    @Sheldon: Ich halte es auch für falsch jegliche Kritik mit „Neid“ zu, aber dich pikiert das offensichtlich noch mehr.. Da holst du mit „euch Wolfsburg-Fans“ auch gleich zum Rundumschlag aus. Hier wird auch kein Geld aus dem Fenster geworfen, sondern nutzenorientiert investiert! „An der richtigen Stelle“ wie du schon richtig konstatiert hast.

    (Abgesehen davon scheinst du nicht viel über die Verdienste von VW-Arbeitern zu wissen. Selbst als Studentin in der Semesterpause habe ich bei VW am Band mehr verdient als 10Euro in der Stunde und angesichts des schon wieder erhöhten Jahresbonus wird sich niemand beschweren. Da wäre Demut und Dankbarkeit auch am richtigen Platz.)

    Ich halte die Summe für durchaus angemessen, beachtet man, was für ein Verein und Sponsor dahinter steht und auch der Stadt Wolfsburg geht es gut. Man darf nicht vergessen, dass es sich bei der Summe um das gesamte Investitionsbudget handelt. Inbegriffen sind der Bau des beheizten Trainingsplatzes, eines Torwart-Trainingsplatzes UND des VfL-Centers (Funktionsgebäude Büroflächen, Umkleideräume, Reha- und Fitnessbereiche sowie Therapie- und Regenerationsräume) Dort entsteht eine Fußball-Erlebniswelt. Eine Stadt, die nicht mich historischen Bauten und Traditionsreichtum aufwarten kann, versucht eben anders ihre Attraktivität zu steigern.

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  • Altwolf sagt:

    Ach du liebe Güte, diese Nummer braucht kein Fußball-Fan.Jetzt ist wieder das ganze Theater wie bei den Männern auf dem Spielplan.Die eigentlichen Hintergründe und das damit verbundene Gesamtkonzept der Stadt WOB will niemand wirklich wissen.Da beeindruckt man gern mit den Zahlen und den VW-Arbeitern,denen man das quasi vom Lohn abzieht. Genau so macht man das in der Politik auch, wenn man eine entsprechende Stimmung in d.Öffentlichkeit erzeugen will.Danke für diese wirklich informative „sachliche“ Diskusion.

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  • enthusio sagt:

    Unglaublich eher, wie erfolgreich Wolfsburg mit Kellermann seine Mannschaft über die Jahre gezielt verstärkt hat. Unglaublich, wie sie trotz mancher Schwierigkeiten in einem einzigen Jahr Meisterschaft, Pokal und CL-Titel errungen haben. Unglaublich, dass sie auch die „Unbesiegbaren“ aus Lyon geschlagen haben. Unglaublich, dass Wolfsburg damit momentan die erfolgreichste FF-Mannschaft Europas ist. Unglaublich, dass der Fußball der Wölfinnen mich am meisten begeistert hat. Unglaublich, dass die „alten“ Müller und Pohlers immer noch Tore am Fließband schießen. Unglaublich, dass Pohlers von Silvia Neid aussortiert wurde. Unglaublich schön, dass in das Wolfsburger Frauenfußballprojekt soviel Geld fließt. Unglaublich, dass – anders als bei Lyon – alle diese Erfolge ohne den Status eines Vollprofis erreicht wurden. Ja, bei Wolfsburg ist vieles wirklich unglaublich … schön. 🙂

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  • Matze sagt:

    @Sheldon: Neidisch auf uns Fans? Du interpretierst da was hinein, was ich gar nicht geschrieben habe und auch nicht meine. Ich persönlich gehöre eher zu der Fraktion, die gerne im alten Stadion am Elsterweg geblieben wäre. Es gehört für mich einfach zur Stadt dazu. Allerdings sehe ich auch die Notwendigkeit, das was Neues, Zeitgemässes kommt. Insofern kann ich damit leben.
    Was ich meinte, ist diese abgrundtiefe Mißgunst und das absolute Nichtgönnen, das aus Winters Kommentar rauszulesen ist.

    Und, Sheldon, demütig und dankbar. Passt das überhaupt noch in unsere derzeitige habenwollenundbittegleichundetwasmehr-Mentalität?
    Ich will das jetzt nicht vertiefen, dazu fehlen mir die philosophischen Grundkenntnisse.
    Aber deine Vergleiche mit den Stundenlöhnen und Arbeitszeiten sind in Zusammenhang mit solchen Projekten wohl doch etwas fehl am Platz.

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  • Linda sagt:

    Lächerliche Beiträge zum Teil, schade…

    Zu Sheldon: Wolfsburger haben Volkswagen zu dem gemacht, was es ist. Sheldons Frage „Wer von euch für hat für dieses Geld geschuftet?“ ist ja wohl daher eindeutig zu beantworten – die meisten.

    Die Spielerinnengehälter liegen auch trotz mehrmaligen Wiederholens nach wie vor nicht über denen von Potsdam und Frankfurt – das hat Martina Müller gerade erst wieder bestätigt.

    Leider nicht mehr ernst zu nehmen, was hier von ein paar Usern geschrieben wird…

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  • Zaunreiter sagt:

    Ihr solltet alle froh sein, dass Uli Hoeness von fußballspielenden Frauen nichts hält, sondern nur ein Faible für Basketball hat (nebenbei erkläre ich mich grad zum Fan von Brose Bamberg 😉 ). Wenn der sein Festgeldkonto für die Frauen öffnen würde, könnten wir uns alle warm anziehen.

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  • Altwolf sagt:

    @enthusio.“unglaublich“ auch für mich dieses Geschehen im WOB-FF und „unglaublich“ treffend deine Würdigung.

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  • Mini sagt:

    Ich frag mich wozu man ein neues Stadion braucht?
    Das alte reicht doch völlig aus – da bräuchte man nur mal (ENDLICH) ein paar ordentliche Spielerbänke und schon ist gut.

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  • Altwolf sagt:

    @Linda.Wir müssen und können damit leben,daß nun mal Sheldon eine gewisse Antipathie gegenüber dem VFL WOB hat.Diese Erfolgsentwicklung und die dafür getätigten Schritte sind ihm zu heftig und zu effektiv. Er liebt die „leise“ Entwicklung mit hoffnungsvollen Talenten aus den „eigenen“ Reihen oder doch zumindest aus dem regionalen Umfeld (Österreicherinnen werden da auch noch akzeptiert). Auch die „weise“ Entscheidung Ulli Hoeness d.FF von Bayern München nicht zu unterstützen, bevor man aus eigener Kraft nicht zumindest „1000“ Zuschauer pro Spiel im Schnitt generieren kann, findet seinen Beifall.Um eine solche Entwicklung nicht zu provozieren läßt man die Frauen auch schön weit weg von München in Aschheim spielen.Auf dem Dorfe,aber immerhin mit Autobahnanschluß.Jetzt hat man aber durch die „Entfremdung“ durch 3 US-Girls u.Neuverpflichtung von „gestandeneren“ Spielerinnen plötzlich Erfolg gehabt und nun wird auch e. Trainer, wie T.Wörle, höhere Ziele anstreben wollen.
    Jetzt bin ich gespannt,ob man bei Bayern München die bisherige (2012 schon mal ausgenommen)Zurückhaltung aufgibt (die 3 US-Girls dürfen bleiben),um auch wirklich ernsthaft oben anzugreifen,oder sich,wie es Sheldon lieber hat, sich nur in kleinen Schritten aus dem Mittelfeld der Liga nach oben entwickeln möchte.
    Während ihm die VW-Arbeiter offenbar am Herzen liegen, hat er für uns Anderen, nämlich Nutzer des öffentlichen Kommunikationsnetzes (sprich Telekom-Nutzer)kein Ohr,denn die 20 Mill.€ Sponsorgelder an Bayern München müssen wir mit unseren Gebühren wohl mittragen.

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  • Altwolf sagt:

    @Mini.Hintergrund des Stadion-Neubaues ist, daß das bisherige Stadion sehr nahe am Stadtzentrum in „wertvoller“ Lage plaziert ist und somit auch schon, was den Parkraum betrifft, relativ große Probleme für die Anwohner darstellt.Diese Räumlichkeit soll besser für höherwertige Zwecke,nämlich auch für Geschäfts- und Büroräume insbes. auch der Zulieferindustrie von Volkswagen genutzt werden.Andererseits sind die Räumlichkeiten des alten Stadions nicht mehr zeitgemäß, wie auch die Zusammenführung der einzelnen Fußball-Abteilungen direkt an der Arena mit der unmittelbaren Nähe zur Geschäftsführung im Interesse des VFL ist.
    Ferner sind in diesem Zusammenhang auch Erweiterungen der Trainingsmöglichkeiten, nicht nur für die Frauen, eingebunden,da auch eine Rasenheizung installiert wird, um den vielen witterungsbedingten Ausfällen,gerade in der letzten Saison bes. extrem, entgegenzuwirken.
    Zusätzliche im und um das Stadion herum geschaffene Funktions- und Ausstellungsräume, komplettieren im Konzept der Stadt WOB am Allerpark das Freizeitangebot,gerade um neben d. Hauptarbeitgeber andere Arbeitsplätze und Erwerbsquellen (z.B.Tourismus)zu haben.
    Investor ist nicht der VFL WOB,sondern üblicherweise für solche Projekte in WOB die Wolfsburg AG,wo der VFL bei entsprechender Nutzung, wie auch bei der Volkswagen-Arena, als Mieter auftritt.

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  • neutral77 sagt:

    Schön das die User hier das alte Stadion nach ihren Besuchen beurteilen und meinen ein neues Stadion wäre nicht nötig.

    Aber habt ihr schon einmal die Heimspielkabine gesehen? Habt ihr mal die Gästekabine gesehen? Habt ihr mal die Physioräume und die Trainerkabine gesehen? Habt ihr mal die Duschen und Toiletten in den Kabinen gesehen (Heim und Gast)? Und was den Toiletten- und Gastronomiekomfort im Stadion betrifft, da weiß jeder Bescheid, der ein Spiel besucht hat.
    Zudem hat das Stadion eine Tartanbahn, so das man schon um einiges vom Spielfeld entfernt ist.

    Zudem hat das alte Stadion immer noch ein Fassungsvermögen von ca. 15.000 Zuschauern. Da sind die 1.643 (Durchschnitt) Zuschauer doch recht verloren.
    Wenn der VFL es schaffen sollte, diesen Schnitt auf ca. 2.500 Zuschauer zu steigern, kann ich mir vorstellen das bei einem Stadion mit 5.000 Zuschauern Fassungsvermögen (die dann auch noch nah am Spielfeld sind),die Stimmung um einiges besser ist und es die Mädels noch mehr pusht. Man hat ja bei den Spielen in der Arena gesehen, wie die Stimmung war und das die Mädels davon sehr seher angetan waren.

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  • Detlef sagt:

    Um den Gedanken von enthusio aufzugreifen;
    UNGLAUBLICH, wie ein Verein, seine Fans und dessen Umfeld hier runtergemacht werden!!!
    Anstatt froh zu sein, daß zumindest ein MF-Verein die Leistungen seiner Frauen entsprechend würdigt, und seine opulenten Sponsorenzuschüsse in die richtigen Bahnen lenkt, werden hier lächerliche Behauptungen und wüste Beschimpfungen losgelassen!!!

    Ich gebe gerne zu, daß manchmal auch mich ein „gesunder Neid“ befällt, wenn ich die geradezu paradiesischen Zustände in der Autostadt sehe!!!
    Aber ich gönne es den Spielerinnen und dem Trainerteam von ganzen Herzen, und freue mich darauf, daß es in Zukunft viel mehr Zuschauer und Fans in WOB gibt!!!

    Also laßt doch die „verbohrten & krankhaften Neider“ hier (und anderswo) ihre Haßtiraden weiter unters Volk mischen, die wird man sowieso nie mit Argumenten von irgendetwas überzeugen!!!

    @Alice, Altwolf, Matze und alle anderen VfL-Fans,
    Ihr müßt Euch nicht ständig dafür rechtfertigen, daß Ihr Anhänger Eures Vereins seit!!!
    Freut Euch über Eure Mannschaft, und laßt uns gemeinsam auch nächste Saison wieder zeigen, wie gut der deutsche Vereinsfußball auch bei den Frauen ist!!!

    @mini,
    Das alte Stadion am Elsterweg ist einfach zu groß!!!
    Selbst mit 3000-4000 Zuschauern kommt da einfach keine Stimmung rein!!!
    Außerdem hält die Laufbahn die Zuschauer immer auf eine gewisse Distanz, was der Stimmung ebenfalls nicht gut tut!!!
    Es ist eben ein altes Stadion, wo nur das Allernotwendigste repariert und investiert wurde!!!

    Ich finde es richtig und gut, daß man deshalb in die Zukunft investiert, und ein neues und modernes Stadion baut!!!
    Geld ist genügend vorhanden, also warum soll man da nicht investieren???

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  • neutral77 sagt:

    Gut geheult „Altwolf“ 🙂

    Deinen Beiträgen kann ich nur voll und ganz zustimmen (besonders auf Sheldon bezogen).

    Sorry, bei meiner Aufzählung habe ich doch glatt die Rasenheizung unterschlagen. So das auch die Auswärtsmannschaften davon den Vorteil haben, bei ausgefallenen Spielen nicht nochmal unter der Woche anreisen müssen (was manche Spielerin garantiert 2 Tage ihres Jahresurlaubes bei ihrem Arbeitgeber kostet).

    Und auch Wolfsburg hat nach seinen Wiederaufstieg 7 Jahre gebraucht, um den diesjährigen Erfolg einzufahren. Da wurde 7 Jahre lang das Team peu a peu verstärkt (soviel zu Sheldon’s Kommentaren, das der Erfolg kurzfritig und schnell eingekauft wurde) !!!!

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef.Deine objektiven Beiträge weiß ich,wie schon mal erwähnt, sehr zu schätzen und hoffe auch weiterhin, bezogen auf d.VFL, auf „konstruktive“ Kritik.Ich muß aber auch gestehen,daß mir die Auseinandersetzung mit Sheldon auch Spaß macht und hoffe auch weiterhin hier im Forum mit ihm in angemessener Form „streiten“ zu können, denn nur unterschiedliche Meinungen beleben so ein Forum.Man muß Sheldon auch wirklich zugutehalten,daß er ein engagierter FF-Fan ist, der sich weit mehr als die meisten Anderen,mich eingeschlossen, mit dem FF an sich beschäftigen.
    @neutral77.Es ist doch super, daß wir auch hier im Forum einige Anhänger der Wölfinnen haben, die sich nicht nur beim Spiel im Stadion, sondern auch hier auf den Nebenplätzen des FF einbringen.
    Zu erwähnen ist auch bezüglich des Stadions am Elsterweg, daß Investitionen dort schon deswegen Probleme bereiten,da die Ur-Tribüne zudem auch noch unter Denkmalschutz gestellt ist.

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  • Ralf sagt:

    Also das neue Stadion kostet ja keine 27 Millionen, wie dort oben steht werden auch noch Trainingsplätze und ein VFL Center gebaut. Ich denke, dass ein Großteil in das Center fließen wird und das Stadion „nur“ 5 Millionen oder so kosten wird.
    Was natürlich immer noch verdammt viel Geld ist für ein Verein der 1000 Zuschauer hat.

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  • Detlef sagt:

    @Ralf,
    Das neue Stadion ist ja nicht nur für die Frauen gedacht, sondern auch für die männliche U23!!!

    Und 5 Millionen werden für das Stadion ganz sicher nicht reichen!!!

    Der Umbau und die Renovierungsarbeiten im und um das KARLI haben ja schon 8 Millionen verschlungen!!!
    Obwohl Vielen (mich eingeschlossen) bis heute nicht klar ist, wo das Geld wirklich „versickert“ ist!!!

    Frage an die WOB-Fans,
    Werden auch die zweite Mannschaft und die U17-Mädels die neue Spielstätte nutzen dürfen???

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef. Ist nicht so eindeutig bisher mitgeteit worden,jedoch wird direkt neben dem Stadion noch ein weiteres Fußballfeld entstehen, dort könnten die U17-Mädels ihre Spiele austragen.Ich kann nicht sagen ob der Rasen des neuen Stadions auch die 2.Buli-Spiele noch tolerieren kann.Trainiert wird jedoch wohl auch weiterhin am Elsterweg hinter dem alten Stadion, wo ja auch noch ein Kunstrasenplatz existiert.

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  • FF-Talent sagt:

    In der FF-BuLi müssen so viele Clubs in viel zu großen Stadien spielen (altes WOB-Stadion, Essen, Jena, Freiburg etc.), in viel zu untauglichen/ reizlosen (LEVs „Stadionnebenplatz“, München-Aschheim), kaum eins ist ohne Laufbahn als reines Fußballstadion und dann sind die meisten noch in Besitz ständig klammer Kommunen, an Renovierungen und Rasen wird gespart (z.B. Potsdam) …

    Wenn es VW und der VfL ernst meinen und jetzt Geld für ein anständiges Stadion mit angemessen(!) Zuschauerplätzen (nicht zu wenig, nicht zu viel) in die Hand nehmen, ist das für die FF-BuLi begrüßenswert, zwar nur für die obersten Branchenprimus-Kreise in diesen Finanzkategorien relevant, aber immerhin.

    Wird die vielzitierte Rasenheizung dann im Ernstfall tatsächlich benutzt, ist doch alles i.O. … oft wird ja über vorhandene Heizungen geredet, die dann doch ganz überraschend (aus finanziellen Gründen) kalt bleiben. Aber bei WOB sollte das (mittlerweile) kein ernsthaftes Problem mehr sein (hoffentlich).

    PS: Im Männerbereich haben z.B. Ingolstadt und Paderborn 15.000 Plätze fassende Stadien neugebaut, für unter 25 Mio. inklusive Umgebung, Parkplätze etc. … zwar absolut hässliche Funktionsbauten, aber WOB kann da für ein nur Drittel so großes Stadion plus Trainingszentrum etc. durchaus bei unter 30 Mio. (trotz evtl. Mehrkosten) bleiben. Der Preis scheint für manchen hoch, ist für den geplanten Gesamtrahmen aber eher gutes bis sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

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  • Zaunreiter sagt:

    FF-Talent, ich muß dir widersprechen!
    Du verfolgst einen neoliberalen Ansatz (soviele Stadion in Besitz ständig klammer Kommunen). Wie hätte es der Herr denn gerne? Ein Investor kauft so ein Stadion, baut es anständig um und vermietet es dann an die Kommune zurück, getreu dem PPP-Prinzip? Ich finde das obszön!
    Du nutzt doch auch den ÖPNV. Du nutzt die Straßenstrukturen. Du nutzt das Gesundheitssystem. Du nutzt vielleicht auch Schwimmbäder, Bibliotheken oder sonstwas, was in öffentlicher Hand ist. Soll das alles privatisiert werden? Sei mal ein bischen mehr dankbar, daß du das alles nutzen kannst.

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  • Meta sagt:

    @ Detlef:

    Nein, das Stadion ist „nur“ für die U23 (Männer) und I. Frauen (wenn man mal von einem gelegentlichen Freundschaftsspiel der Profis absieht). Die II. Frauen und B-Juniorinnen werden auch weiterhin da spielen, wo sie jetzt spielen.

    Und trainiert wird auch weiterhin am Elsterweg.

    Ich denke, dass das Stadion am Elsterweg einfach zu alt ist. Es gibt nur 1 x Toiletten für alle, die Kabinen sind noch „aus Kaisers Zeiten“, der Presse- und VIP-Raum ist zu klein und hat nur Stehtische. Und die Liste ließe sich endlos verlängern. Dazu kommt noch die Stimmung. Gegen Bad Neuenahr war weitaus mehr Stimmung als im Hinspiel gegen Frankfurt. Und das, obwohl gegen Frankfurt ca. 4.000 Zuschauer mehr im Stadion waren. Aber die VW-Arena hat halt keine Laufbahn und Tribünen auf allen Seiten. Das ist halt etwas schade am Elsterweg: Ob nun 500 oder 10.000 Zuschauer im Stadion sind, ändert an der Stimmung wenig. UND DAMIT MEINE ICH NICHT, DASS DIE 9.500 KEINE STIMMUNG MACHEN WÜRDEN. Sie kommt halt in einem „richtigen“ Stadion weitaus besser rüber.

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  • Sheldon sagt:

    @Matze: Dass gegen Bad Neuenahr mehr Stimmung im Stadion war als gegen Frankfurt, wundert nicht wirklich, oder?

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  • FFFan sagt:

    @ Meta:
    „Gegen Bad Neuenahr war weitaus mehr Stimmung als im Hinspiel gegen Frankfurt. Und das, obwohl gegen Frankfurt ca. 4.000 Zuschauer mehr im Stadion waren.“

    Beim Heimspiel gegen Frankfurt waren gut 4.000 Zuschauer WENIGER im Stadion als gegen Bad Neuenahr, nämlich nur 1.493!

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  • Matze sagt:

    @Sheldon: Ich wars nicht. 😉

    @FFFan: Meta meint vielleicht das Rückrunden-Spiel in der Saison 2011-2012 gegen Frankfurt. Das mit dem Zuschauerrekord. 😉

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  • Meta sagt:

    @FFFan:

    Ich meinte das Spiel aus der letzten Saison mit 9.000 Zuschauern

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  • FFFan sagt:

    @ Meta:
    „Ich meinte das Spiel aus der letzten Saison mit 9.000 Zuschauern.“

    Ach so, das konnte ich natürlich nicht wissen, zumal von „Hinspiel“ die Rede war. Die rund 8.700 Zuschauer damals waren auch ’nur‘ knapp 3.000 mehr als dieses Jahr gegen Bad Neuenahr.
    Dass die Stimmung in der VW-Arena so gut war, hat wahrscheinlich weniger mit der Bauart des Stadions zu tun als mit der Tatsache, dass es eine Meisterschaft zu feiern gab…

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