ECA Frauenfußball-Ausschuss nimmt Arbeit auf

Von am 30. Mai 2013 – 10.28 Uhr 1 Kommentar

Am Tag des Finales der UEFA Women’s Champions League kam in der vergangenen Woche in London der neu gegründete ECA Frauenfußball-Ausschuss zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Im Zuge des wachsenden Interesses und der Professionalisierung des Frauenfußballs beschloss das Exekutivkomittee der European Club Association ECA (Interessensvertretung der europäischen Fußballvereine) auf seiner Sitzung am 22. Januar 2013, mit Beginn der Saison 2013/14 einen Frauenfußball-Ausschuss ins Leben zu rufen. Zum Vorsitzenden ernannte das Exekutivkomitee Jean-Michel Aulas, den Präsidenten von Olympique Lyonnais.

Strukturen des Frauenfußballs verbessern
Aulas wird regelmäßig über die Arbeit des Frauenfußball-Ausschusses Bericht erstatten. Nach dem ersten Meeting am vergangenen Donnerstag erklärte er: „In den vergangenen fünf Jahren ist die ECA ein wichtiger Akteur in der europäischen Fußballlandschaft geworden. Ich bin davon überzeugt, dass auch der ECA Frauenfußball-Ausschuss eine bedeutende Rolle einnehmen und helfen wird, die Strukturen des Frauenfußballs im Ganzen zu verbessern.“

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Stimme für Vereins-Frauenfußball werden
Der Frauenfußball-Ausschuss war erfreut, dass auch UEFA-Exekutivmitglied Karen Espelund an der ersten Sitzung teilnahm, die die Initiative der ECA begrüßt und in Zukunft eng mit der ECA zusammenarbeiten will. Ziel des Frauenfußball-Ausschusses ist es, eine Plattform für den Frauenfußball zu schaffen, um Belange des nationalen und internationalen Frauenfußballs zu diskutieren und innerhalb kurzer Zeit die Stimme für den Vereins-Frauenfußball zu werden.

Logo der ECA

Logo der ECA © ECA

Potsdam und München unter den 23 Mitgliedern
Der Ausschuss setzt sich aus Vertretern von 23 Vereinen zusammen, eine Mischung aus Mitgliedsvereinen der ECA, die eine Frauenfußball-Abteilung unterhalten und ausgewählten Vereinen, die nicht Mitglied  der ECA sind. Folgende Vereine sind vertreten:

NÖSV Neulengbach (AUT), Standard Fémina de Liège (BEL), AC Sparta Praha (CZE), Brøndby IF (DEN), Arsenal LFC (ENG), Everton LFC (ENG), Valencia CF Femenino (ESP), FC Levadia Tallinn (EST), FC Honka Espoo (FIN), Olympique Lyonnais Féminin (FRA), Paris Saint-Germain (FRA), 1. FFC Turbine Potsdam (GER), FC Bayern München (GER), FC PAOK (GRE), ASD Torres Calcio (ITA), SK Liepajas Metalurgs (LVA), Birkirkara FC (MLT), FC Twente (NED), Lillestrøm FK Kvinner (NOR), Zvezda-2005 (RUS), ŠK Slovan Bratislava (SVK), Umeå IK (SWE) und FC Zürich Frauen (SWI).

2008 gegründet
Die ECA wurde am 21. Januar 2008 von der UEFA und 16 Vereinen in Nyon als Nachfolger der G14-Gruppe und des Europäischen Club-Forums gegründet. In einem Memorandum of Understanding, das im Januar 2008 unterzeichnet wurde, erkannten FIFA und UEFA die ECA an.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • Detlef sagt:

    Wenn wir es in Deutschland schon nicht schaffen, eine unabhängige nationale Ligavertretung auf die Beine zu stellen, vielleicht könnte ja diese ECA in Zukunft dem DFB ordentlich Dampf unter dem Ar… machen???

    (0)

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